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Zwischenmiete in der Partnerschaft ?

16. Januar 2013 um 18:21

Liebe ForenmitgliederInnen,

ich bin stolzer Student und wohnte bis November'12 in einer WG. Unsere Gemeinschaft hat sich damals innerhalb von kurzer Zeit aufgelöst und ich stand dann vor der Entscheidung mir kurzfristig ein neues WG-Zimmer zu suchen oder erstmal zu meiner Freundin zu ziehen.

Da ich für Anfang August ein Auslandssemester plane, entschied ich mich, durch das süße betteln meiner Freundin verstärkt, zu Ihr zu ziehen (obwohl ich davon nicht sonderlich begeistert war ). Mein grandioser Plan, mit dem meine Freundin vollkommen Komfort ging, war von Nov'12 bis Feb'13 bei ihr zu wohnen und danach die Zeit bis zum Auslandssemster in einem möblierten WG-Zimmer am besten per Zwischenmiete zu überbrücken.

Das hatte für mich den Vorteil, dass ich viele meiner tollen und auch teuren Möbel *angeb* bei meiner Freundin zwischen lagern kann, sie diese gerne mitbenutzt, ich mir einen stressigen Umzug erspare und nach immerhin 2 1/2 jahren Beziehung einmal das enge zusammenleben mit ihr erleben durfte/darf (es ist mit meinen immerhin 27 Jahren mein erstes Mal ).

Die besagte Wohnung befindetet sich in einem Haus der Eltern und kostet meine Freundin rund 300 Euro + NK im Monat. Unser Problem (entschuldigt die vielleicht etwas lange Einleitung und probs 4 the peops who r still reading!! ) gestaltet sich derat, das ich eigentlich überhaupt nicht einsehe für diese kurze Zeit ihr irgendwas zur Kalt! Miete dazuzugeben, Sie hingegen empfindet das als schmarotzerhaft und würde das laut eigenen Aussagen selbst niemals tun und brav Miete bezahlen (...) .

Ich bin in einem Elternhaus und Freundeskreis groß geworden in dem Teilen und Geben selbstverständlich ist, habe selbst bei Freunden schon wochenlang kostenlos gehaust, wie auch welche bei mir hausen lassen. Ich würde nieeeemals auf die Idee kommen von meiner Freundin Kaltmiete zu verlangen (Betonung liegt hier auf verlangen) und das als selbstverständlich zu empfinden. Wenn ich eine Wohnung habe und diese von meinem Geld bezahle, dann ist es doch schnurpiepsegal ob da noch jmd drinne wohnt oder nüscht. Kostet mich nicht mehr.

Meine Freundin sieht das alles ganz anders. Sie fühlt sich von mir ausgenutzt. Und empfindet das als großzügig nicht auf die vollen 150 Euro zu bestehen sondern nur 80 zu wollen. Sie kommt mir damit schon entgegen, meint Sie dazu.

Ich sehe mich eigentlich als sehr fairen und empatischen Menschen an, mit einem leichten Hang zur Selbstüberschätzung und möchte ihre Gedanken gerne verstehen, daher wende ich mich an euch.

Ich empfinde unsere Beziehung als etwas sehr schönes, welches seit 2 1/2 Jahren andauert, leider hatten wir aber schon öfter das leidige Thema Geld als Streitpunkt.

Ich verdiene als Student zwischen 900-1200 euro monatlich, sie arbeitet als Stewardess und ein wenig freiberuflich und kommt auf etwa 1900-2200 pro Monat. Also deutlich mehr, trotzdem werden alle Kosten 50/50 geteilt. Ich habe noch nie sowas gehört wie: "Komm ich lad dich ein", oder "Wie du willst den Dampfgarer für 90 Euro, du bist doch eh bald 9 Monate weg. Den nimmst du dann nicht mit und er steht bei mir in der Wohnung rum. Ich bezahl den schon. Kein Stress".

Ich empfinde Ihr Verhalten also schon länger als "geizig", denn wenn ich am Monatsende Geld übrig habe (kommt auch nicht jeden Monat vor! ), kaufe ich schonmal Konzertkarten für uns, oder eine Flasche Champagner zum feiern, oder gutes Fleisch und koche dann stundenlang. So ein Verhalten konnte ich leider noch nicht oft bei Ihr beobachten. Ein Standartargument ist immer, "Ich habe das ganze Spritgeld bezahlt, als ich damals immer zu dir gefahren bin" (Strecke 40km). Was ja auch stimmt...

Im Endeffekt sehe ich ja ein das meiner Freundin durch meinen 3 monatigen Aufentalt Mehrkosten in Form von Strom, Wasser, Gas entstehen, welche ich meinetwegen auch bereit bin geldlich zu ersetzen. Aber ich verstehe die Logik nicht die dahinter stecken soll etwas zur Kaltmiete dazuzugeben. Schließlich war meine Freundin vor meiner WG Auflösung permantent bei mir und das fast über 2 Jahre, dafür wollte ich doch auch keine Miete.

Vielleicht könnt ihr mir bei diesem, meinem Problem (sofern es denn eins ist) weiterhelfen. Mir geht es hier auch gar nicht um irgendwelche Beträge oder Relationen, alles was ich Ihr gegeben habe, habe ich gerne - von mir aus - und ohne erhoffte Gegenleistung getan. Es geht mir nur um das Prinzip, unabhängig vom Betrag. Geld vom Freund für ne Wohn Zeit von 3 - 4 Monaten zu verlangen. Wie seht ihr das liebe Weibchen, Männleins oder sonstiges ?

lg einmaennchen


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16. Januar 2013 um 19:41

Die antwort
@die auskunft, danke für diesen tollen Beitrag! Bitte mehr davon! (:

Zu dem unreflektiertem Rest. Ich studiere Grafik Design erarbeite mir mein Geld mindestens genauso hart wie ihr! Wie und für was ich mein Geld ausgeben ist doch vollkommen belanglos. Die meisten von euch scheinen des lesens nicht mächtig!

Nochmal:

"Mir geht es hier auch gar nicht um irgendwelche Beträge oder Relationen.."
Das steht im Beitrag, wer des lesens und verstehens mächtig ist sollte dies dann bitte auch bei der Antwort berücksichtigen! (Was bei 50% nicht der Fall ist..)

@gind88, meine Möbel hätte ich genauso gut an meine Freunde, oder in den Keller meiner Eltern stellen können (soll Leute geben die sowas haben ) . Nur Wozu, meine Freundin mag Sie und kann Sie auch gerne während meiner Abwesenheit nutzen, soll ich dafür eine Nutzungsgebühr verlangen? Was meinst du...

@wildwater, vielleicht ist mein Lebenstil einfach teurer? Ich zumindest kann mir mit 800 Euro kein Leben vorstellen, das ist aber auch ein anderes Thema und da gilt: Jedem das Seine!
Ich finde es darüber hinaus verblüffend wie du aufgrund von 8 Absätzen meine Leistungen in unserer Beziehung beurteilen kannst. Bei welcher Sekte bist du? Will auch...

Um auf deine andere Anspielung einmal einzugehen, ich arbeite auch für mein Geld, vllt hab ich einfach den besser bezahlten Job

@jollie90jollie

Danke für diesen hilfreichen Beitrag, wie es mir scheint ermangelt es dir auch deutlich an Lesekompetenz, zudem lieferst du null Argumente. Schön das es dich auch anpissen würde und du es total daneben findest! Mir geht es eben anders. Ich bin sicherlich kein Schmarotzer, und andere zahlen auch nicht meine Rechnungen und wenn du von guten Freunden Geld für ein paar Wochen Couch verlangst, wo ziehst du da die Grenze? Ne Übernachtung ist drinnen, ab zwei dann 20 Euro?! Das is doch lächerlich... Wenn ich das Geld !nicht benötige! dann möchte ich auch keins von meinen Freunden/meiner Freundin. Ich bin da vlt etwas alternativer orientiert und nicht so kommerzkonsum geil, das kann man trotzdem respektieren und muss nicht despektierlich so einen 5 zeiligen Beitrag zu verzapfen. 0 Inhalt... Zumal mein Fräulein auch nicht meine Mama spielt, eher ist das aufgrund ihrer Arbeit als Stewardess anders (ich wasche, koche, kaufe meistens ein)...

Hier geht es doch gar nicht darum das ich mich bei Ihr über Jahre einniste! Ich überbrücke ein paar Monate bei ihr, stehe nicht im Mietvertrag und hab auch sonst keine Rechte - wenn wir Streit haben ratet mal wer woanders schläft?! Dafür dann 50% der Miete zu übernehmen find ich nicht nur moralisch fragwürdig, sondern auch juristisch idiotisch!


An alle die vllt noch antworten werden, bitte unterlasst Unterstellungen, Einzeiler und Kleinschreibung. Wenn ihr argumentativ etwas produktives beitragen könnt, wäre ich sehr dankbar - auf Platitüden kann ich gerne verzichten!

Ich lebe meine Meinung aus tiefster Überzeugung und werde mich sicher nicht aufgrund einiger Forenbeiträge von einer anderen bekehren lassen. Möchte aber gerne die Emfpindungen meiner Freundin nachempfinden, wer versuchen möchte mir diese zu erklären ist gerne dazu eingeladen!

Für mich kommt es einfach nicht in Frage in einer intakten, liebevollen Beziehung von meinem Partner bei einer Wohnzeit von 3 Monaten Mietgeld zu verlangen! Wieso seht ihr das anders?



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16. Januar 2013 um 20:37
In Antwort auf renaud_12713329

Die antwort
@die auskunft, danke für diesen tollen Beitrag! Bitte mehr davon! (:

Zu dem unreflektiertem Rest. Ich studiere Grafik Design erarbeite mir mein Geld mindestens genauso hart wie ihr! Wie und für was ich mein Geld ausgeben ist doch vollkommen belanglos. Die meisten von euch scheinen des lesens nicht mächtig!

Nochmal:

"Mir geht es hier auch gar nicht um irgendwelche Beträge oder Relationen.."
Das steht im Beitrag, wer des lesens und verstehens mächtig ist sollte dies dann bitte auch bei der Antwort berücksichtigen! (Was bei 50% nicht der Fall ist..)

@gind88, meine Möbel hätte ich genauso gut an meine Freunde, oder in den Keller meiner Eltern stellen können (soll Leute geben die sowas haben ) . Nur Wozu, meine Freundin mag Sie und kann Sie auch gerne während meiner Abwesenheit nutzen, soll ich dafür eine Nutzungsgebühr verlangen? Was meinst du...

@wildwater, vielleicht ist mein Lebenstil einfach teurer? Ich zumindest kann mir mit 800 Euro kein Leben vorstellen, das ist aber auch ein anderes Thema und da gilt: Jedem das Seine!
Ich finde es darüber hinaus verblüffend wie du aufgrund von 8 Absätzen meine Leistungen in unserer Beziehung beurteilen kannst. Bei welcher Sekte bist du? Will auch...

Um auf deine andere Anspielung einmal einzugehen, ich arbeite auch für mein Geld, vllt hab ich einfach den besser bezahlten Job

@jollie90jollie

Danke für diesen hilfreichen Beitrag, wie es mir scheint ermangelt es dir auch deutlich an Lesekompetenz, zudem lieferst du null Argumente. Schön das es dich auch anpissen würde und du es total daneben findest! Mir geht es eben anders. Ich bin sicherlich kein Schmarotzer, und andere zahlen auch nicht meine Rechnungen und wenn du von guten Freunden Geld für ein paar Wochen Couch verlangst, wo ziehst du da die Grenze? Ne Übernachtung ist drinnen, ab zwei dann 20 Euro?! Das is doch lächerlich... Wenn ich das Geld !nicht benötige! dann möchte ich auch keins von meinen Freunden/meiner Freundin. Ich bin da vlt etwas alternativer orientiert und nicht so kommerzkonsum geil, das kann man trotzdem respektieren und muss nicht despektierlich so einen 5 zeiligen Beitrag zu verzapfen. 0 Inhalt... Zumal mein Fräulein auch nicht meine Mama spielt, eher ist das aufgrund ihrer Arbeit als Stewardess anders (ich wasche, koche, kaufe meistens ein)...

Hier geht es doch gar nicht darum das ich mich bei Ihr über Jahre einniste! Ich überbrücke ein paar Monate bei ihr, stehe nicht im Mietvertrag und hab auch sonst keine Rechte - wenn wir Streit haben ratet mal wer woanders schläft?! Dafür dann 50% der Miete zu übernehmen find ich nicht nur moralisch fragwürdig, sondern auch juristisch idiotisch!


An alle die vllt noch antworten werden, bitte unterlasst Unterstellungen, Einzeiler und Kleinschreibung. Wenn ihr argumentativ etwas produktives beitragen könnt, wäre ich sehr dankbar - auf Platitüden kann ich gerne verzichten!

Ich lebe meine Meinung aus tiefster Überzeugung und werde mich sicher nicht aufgrund einiger Forenbeiträge von einer anderen bekehren lassen. Möchte aber gerne die Emfpindungen meiner Freundin nachempfinden, wer versuchen möchte mir diese zu erklären ist gerne dazu eingeladen!

Für mich kommt es einfach nicht in Frage in einer intakten, liebevollen Beziehung von meinem Partner bei einer Wohnzeit von 3 Monaten Mietgeld zu verlangen! Wieso seht ihr das anders?



Schade
Ich habe vorhin schon überlegt, hier ein Statement zu schreiben, habe mich dann aber dagegen entschieden. Bei diesem Antwortpost haben sich mir die Nackenhaare allerdings soweit aufgestellt, dass ich mich dazu doch einmal äußern möchte.

Erstmal möchte ich sagen, dass es weder von Empathie noch von Konfliktfähigkeit zeugt, wenn man allen Diskussionspartnern deren Meinung von der eignen Abweicht fehlende Lesekompetenz unterstellt und sie auf verschiedenste Art indirekt Beleidigt. Das wirkt selbst auf Leser die eigentlich keine schlechte Meinung von dir hatten extrem arrogant, unfreundlich und negativ.


Ich glaube die meisten hier arbeiten mehr oder weniger hart für ihr Geld. Es freut mich, dass du dir einen hochtrabenden Lebensstil erlauben kannst. Wenn du diese Ansprüche hast, dann solltest du sie auch in der Lage sein allein zu finanzieren. Wenn das der Fall ist ist das auch völlig in Ordnung. Einen Dampfgarer für knapp 100 würde ich dir auch nicht kaufen.... Wenn man meint sowas zu brauchen - bitte, dann soll mans sich kaufen.

Ich habe das Gefühl, dass du vorrangig auf Lebensstil und Außenwirkung bedacht bist. Diesen Eindruck erweckst du hier zumindest. Manchmal wäre etwas gemeinsames Alltagsleben (gemeinsame Unterhaltung der Wohnung z.B) vielleicht einfach lieber gesehen als eine Flasche Champagner.
Erst kommt einfach der gemeinsame Alltag, dann die Highlights. Sonst ist man schnell bei dem Verhältnis, welches ein getrennter Elternteil zu seinem Kind bekommt, wenn der Alltag nicht mehr vorhanden ist und stattdessen der Wochenendpapaeventmanager mit Zoo und Zirkus an der Tagesordnung ist.

Was die Möbel angeht: Hat sie danach gefragt? Wenn nein dann stell sie doch woanders unter.

Ich habe einen guten Freund nach seiner Trennung bei mir aufgenommen OHNE dass ich etwas von ihm dafür verlangt habe. Für ihn war es allerdings selbstverständlich, mir ungefragt etwas zu meinen Kosten beizusteuern. Letztendlich hat er ja nun auch davon profitiert eben selbst zu diesem Zeitpunkt KEINE Mietkosten mehr zu haben. Wenn man selbst eine so große Ersparnis hat, dann finde ich es absolut Selbstverständlich, dem Partner etwas von dessen Kosten abzunehmen.

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16. Januar 2013 um 21:10

Die antwort antwort
@cathain

"Erstmal möchte ich sagen, dass es weder von Empathie noch von Konfliktfähigkeit zeugt, wenn man allen Diskussionspartnern deren Meinung von der eignen Abweicht fehlende Lesekompetenz unterstellt und sie auf verschiedenste Art indirekt Beleidigt. Das wirkt selbst auf Leser die eigentlich keine schlechte Meinung von dir hatten extrem arrogant, unfreundlich und negativ."

Sorry, aber wie es in Wald schallt... Wenn auf einen etwas längeren Text eine einzeilige. kleingeschrieben Antwort folgt, findest du das in Ordnung. Einen - zugegebener Maßen - nicht dezenten Hinweiß darauf, empfindest du dann als arrogant? Zumal ich gerne bereit bin diese, hier scheinbar in der Mehrheit, vertretene Meinung "das sei selbstverständlich" so stehen zu lassen. Aber dann bitte argumentativ, und nicht absolutistisch.

Ich empfinde die meisten Posts einfach als schwach argumentativ, Standartfloskeln halt ala "das gehört sich so" , "ist selbstverständlich) -> sicher alles Ansichtssache, eine Frage des Weltbildes eben.

Und auch für dich nochmal, ich bezahle meine Ansprüche alleine! - Ich kann mir auch die Miete für ein Zimmer leisten, zu Freunden ziehen, etc... Mir geht es nur um !mein! und !ihr! Empfinden was in dem Bezug eben nicht zusammen passt. Und das mir hier die Mehrheit mein Empfinden in Abrede stelt, spricht nicht grade von psychologisch fundierten Kenntnissen, sorry aber isso!

Ich will hier auch nicht unsere Beziehung aufrollen, darüber diskutieren oder über unsere Gesprächsgewohnheiten quatschen. Mir geht es nur um diesen einen Punkt!

@gind88
du magst es als selbstverständlich empfinden. Aber nur weil du das so siehst, heist es noch lange nicht das jeder das so sehen muss. Wo sind deine Argumente? Wenn du eine Zeit lang bei Freunden/Familie in ner leer stehenden Ferienwohunung Urlaub machst, sagen wir 6 Wochen, bezahlst du da auch Miete? Wo ziehst du die Grenze? Ich habe meine Freundin insgesamt sicher 8 Monate bei mir "wohnen" lassen, immer wieder unterbrochen von 1-2 Tagen. Dafür wollte ich keine Miete, komisch oder?

Hast du deinen Eltern Miete bezahlt mit Vollendung deiner Ausbildung/Studiums ?(falls du da noch zu Hause gewohnt hast)?

Ab wann muss "man" Miete bezahlen, 1 Woche, 4 Wochen?

@xbeyondx
Manchmal, schwer zu sagen - ich kenne und habe sie so auch lieben gelernt. Retrospektiv gesehen kann es schon sein, zumindet bei Quervergleichen mit früheren Beziehungen, aber sowas sollte man ja eh nie tuen


Nochmal an alle, ihr findet es also in einer Beziehung die auf Liebe, Respekt und vielen anderen Dingen beruhen sollte - okay von eurem Lebensgefährten/Freund Geld zu verlangen, wenn dieser vorrübergehend bei euch wohnt? (Unabhängig davon ob er es von sich aus anbieten würde, was hier ja nicht gefragt ist!!!)

Wo zieht ihr da die Grenze, sagen wir ich bin 2 Tage die Woche bei Freunden, und 5 Tage bei ihr - sollte ich da auch Miete bezahlen?
Angenommen ich hab ein WG-Zimmer bin da 2 Tage die Woche, 5 Tage bei ihr - wie sieht es hier aus?





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16. Januar 2013 um 21:13

(:
auch hier bitte ich folgendes zu beherzigen:

mir geht es nicht um den Betrag, sondern um das Prinzip was dahinter steckt. Welches das ist hast du ja schon richtig erkannt - die Geschichte der Ausnutzung. Wieso fühlst du dich in einer guten, intakten Beziehung von deinerm Partner der dich, den du liebst ausgenutzt?

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16. Januar 2013 um 21:20

Sorry aber
Viel eher warst du derjenige der angefangen hat mich zu "verurteilen". Wenn dir mein Ausruckstil nicht gefällt brauchst du nicht zu antworten. Wenn du das dann doch tust, dann bitte ohne Anspielungen "(gehe dafür aber auch neben dem Studium arbeiten") und Pseudoküchenpsychologie wie Beurteilungen über die Qualität meiner Leistungen in unserer Beziehung. Das empfinde ich als anmassend oder so reagiere ich dann auch...

Sorry aber ich schreib doch keinen mehrzeiligen Text in ein !Psychologie! Forum um dann einzeilige Antworten zu bekommen, die komplett unreflektiert Standartfloskeln enthaten wie: Das gehört sich so!

Da gönn ich mir dann eben den Spaß und kommentier das meiner Meinung nach passend.

Wie auch immer wenn du was konstruktives beizutragen hast, also etwas was sich nicht mit meinem Charackter, meinem Lebensstil oder Hirngespensten (hab nirgends etwas von Legasthenie geschrieben, meine Rechtschreibung ist auch icht grade die beste...)
fänd ich das super!

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16. Januar 2013 um 21:31

240 Euro..
.. das stimmt, das mag für viele nicht der Rede wert sein. Mir geht es, wie schon mehrmals geschrieben, nicht um den Betrag sondern um das Prinzip.

In meinem Beziehungskonzept ist soetwas eben nicht vorgesehen, da ich es als unlogisch ansehe - warum das so ist, führt hier einfach zu weit.

Wenn du gewillt wärst mir zu erklären, wieso es für dich in Ordnung ist von deinem Freund, deiner Freundin Geld zu verlangen für eine kürzere Zeit bei Dir wohnen und wo du da die Grenzen ziehst, fänd ich das ganz wunderbar.

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16. Januar 2013 um 21:46

In der Kürze liegt die Würze
Danke für deinen Post!

Ob ich Ihr etwas gegeben hätte, kann schon sein - die Möglichkeit hatte ich leider nicht, da eine Mietbeteiligung sofort auf der Agenda stand...

Und das mit dem Stern, da würde ich sagen es kommt immer darauf an wieviel Arbeit/Energie man bereit ist in eine Partnerschaft und sich selbst zu stecken. Ich hoffe wir schaukeln das

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16. Januar 2013 um 21:56

Ein letztes Mal..
Tja es gibt eben Querdenker, unangenehm nich?!

Gibt 1000sende von Arbeitsstellen bei dem du wochenlange Urlaube genießen kannst. Projektbezogene Arbeit z.B. . Es gibt auch Freiberufler die weltweit tätig sein können und im "Urlaub" arbeiten können... Naja..


Und nochmal ich komme für mich selbst auf, Lebensmittel, Kleidung, Kultur all das bezahle ich/wir gemeinsam. Inwiefern kommt meine Freundin für meinen Lebensunterhalt auf? Sie gibt mir ja kein Taschengeld. Ich seh da einfach keinen überzeugenden Grund Geld für etwas zu verlangen wofür sie keine Mehrkosten hat.

Viel eher hätte es mich gefreut wenn Sie abseits des Geldes die Vorteile, wie ein Frisch gemachtes Bett, saubere Wäsche, aufgeräumte Wohnung und frisches Essen zu schätzen gewusst hätte - für die Arbeit die da drinnen steckt verlange ich doch auch kein Geld!

Wenn du aber das Zusammenleben mit deinem Partner, wie in einer WG empfindest, kann ich deinen Standpunkt sogar nachvollziehen. Aber als sonderlich "schön" empfinde ich Ihn nicht.

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16. Januar 2013 um 22:13

Oha..
Da war ja tatsächlich mal was produktives dabei, vllt schaffst du es auch noch die ganzen Spitzfindigkeiten mir gegenüber, das Verallgemeinern und das Rollenbild aus dem 19th Jahrhundert beiseite zu legen.

Ich bitte dich aber nochmals, die Dinge etwas reflektierter zu betrachten. Nicht jeder teilt die Meinung das deine Ansichten "normal" sind. Ich finde deine Meinung ja okay, nur möchte ich eine solche nicht für mich übernehmen das ich sie als sehr kleinbürgerlich empfinde. Du wirst das sicherlich anders sehen, völlig okay!

Ich habe große Probleme damit eine Partnerschaft, in der ich ja aus freie Stücken leben, weil ich es so möchte und mir das so ausgesucht habe auf monetäre Dinge zu reduzieren. Ich finde Geld hat in einer Beziehung nichts verloren und ich empfinde es eben als unpassend von jmd Geld zu verlangen für Dinge die mir keine Mehr Kosten verursachen (ich schrieb von Kaltmiete, also nichts mit Gas, Strom...)

"deine freundin nimmt das als probe wohnen, wie eure zukunft aussieht weil sie es unebdingt wollte, "

Danke dafür - das ist sehr hilfreich, so hab ich das tatsächlich noch gar nicht betrachtet (: ...

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16. Januar 2013 um 22:14
In Antwort auf renaud_12713329

Oha..
Da war ja tatsächlich mal was produktives dabei, vllt schaffst du es auch noch die ganzen Spitzfindigkeiten mir gegenüber, das Verallgemeinern und das Rollenbild aus dem 19th Jahrhundert beiseite zu legen.

Ich bitte dich aber nochmals, die Dinge etwas reflektierter zu betrachten. Nicht jeder teilt die Meinung das deine Ansichten "normal" sind. Ich finde deine Meinung ja okay, nur möchte ich eine solche nicht für mich übernehmen das ich sie als sehr kleinbürgerlich empfinde. Du wirst das sicherlich anders sehen, völlig okay!

Ich habe große Probleme damit eine Partnerschaft, in der ich ja aus freie Stücken leben, weil ich es so möchte und mir das so ausgesucht habe auf monetäre Dinge zu reduzieren. Ich finde Geld hat in einer Beziehung nichts verloren und ich empfinde es eben als unpassend von jmd Geld zu verlangen für Dinge die mir keine Mehr Kosten verursachen (ich schrieb von Kaltmiete, also nichts mit Gas, Strom...)

"deine freundin nimmt das als probe wohnen, wie eure zukunft aussieht weil sie es unebdingt wollte, "

Danke dafür - das ist sehr hilfreich, so hab ich das tatsächlich noch gar nicht betrachtet (: ...

P.S.
Ich unterlass dann natürlich auch meine Spitzfindigkeiten! (:

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16. Januar 2013 um 22:17
In Antwort auf renaud_12713329

P.S.
Ich unterlass dann natürlich auch meine Spitzfindigkeiten! (:

P.P.S.
Ich denke wenn du einmal was von meinem Essen probieren könntest, würdest du das anders sehen )

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16. Januar 2013 um 22:19

Offen..
darueber sprechen.

Manchmal kann das auch mir passieren, aber dessen bin ich mir in der Situation gar nicht bewusst, man merkt sich ja eig. nur, was einem weh tut, nicht unbedingt, was einem (vermeintlich?) "geschenkt" wurde. Dh. sie sieht vor allen Dingen ihre Ausgaben, fuer deine machst du (zu Recht) zu wenig Werbung, sprich sie sieht gar nicht, dass du die hoeheren Kosten hast.

Also auf einen kleinen, sachlichen "Streit" musst du es schon ankommen lassen... Das ist ja nichts Schlimmes.

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16. Januar 2013 um 22:27

Hallo (:
Ich glaube das wir beide das Gefühl haben zu kurz zu kommen beschreibt unsere Sitaution sehr gut. Wir reden schon oft - zu oft findet Sie -, aber ich (und ich denke Sie auch) haben selten das Gefühl das Produktives bei raus kommt.

Ich empfinde "gute" Kommunikation in einer Partnerschaft als echte Herausforderung. Männer und Frauen reden oft aneinander vorbei - so ist mein Eindruck. Hast du vllt einen Rat wie Man oder Frau in diesem Bereich Fortschritte erzielt?

Das mit dem Seelenheil empfinde ich auch als super Input, so hab ich das noch gar nicht betrachtet. Ich möchte ja gar nicht das meine Freundin unglücklich ist aufgrund dessen.

Aber für mich selbst stellt sich dann die Frage ob ich mit einer Person die in solchen Dingen grundlegend anders eingestellt ist eine positive Beziehung führen kann. Und solche Entscheidungen fallen mir immer sehr schwer.

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16. Januar 2013 um 22:39


Vielen Dank für die netten Worte. Mein Schreibstil ist sicher gewöhnungsbedürftig, aber eigentlich bin ich ein ganz lieber

Mit dem Dampfkocher hast du Recht, das war sicher zuviel des Guten. Ganz so isses dann aber doch nicht, das Ding wäre natürlich nicht in "meinen" Besitz über gegangen, sondern bei ihr in der Küche geblieben.
Ich koche halt fast jeden Abend frisch und das wäre für mich eine Erleichterung gewesen, da ich neben Studium, freiberuflicher Arbeit, 2. Job, Sport usw.. echt viel zu tun habe. Zudem ist es auch gesund und Sie hätte dauerhaft was davon, da Sie nicht gerne kocht und mit so nem Ding sich schnell eine gesunde und leckere Mahlzeit zubereiten könnte, wenn ich dann nicht mehr da bin um abendlich zu kochen .

Mein Vorschlag Ihr gegenüber war ursprünglich das wir uns das 50 / 50 teilen, das wollte Sie sich dann überlegen.

Was ich damit aussagen wollte war, das man in unser speziellen Situation auch hätte sagen können: "Du Schatz, ich kauf einen, und der bleibt dann bei mir in der Wohnung".

Das ist ganz klar ne Erwartungshaltung / Fantasie meinerseits und das sowas nicht soooo gut ist weiß ich, schwierig das immer zu beherzigen.

Um auf deine letzte Frage einzugehen. Komischerweise war das am Anfang unser Beziehung ganz anders, damals wollte ich mich noch nicht so in die "Schublade" "monogame Beziehung" einsortieren lassen (keine Ahnung ob das was damit zu tuen hat) und ich kann mich daran erinnern das Sie mich sehr oft zum essen eingeladen hat, da Sie damals schon ihr Studium beendet hatte und ich aufgrund von Auslandsemester, etc.. noch in meinem Erststudium steckte, so hab ich das zumindest empfunden. Auch sonst hat Sie viele Sachen gemacht, bei denen Sie mir heute den Vogel zeigen würde - seltsam irgendwie

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16. Januar 2013 um 22:46

Bisschen dreist
Hmm naja du nagst ja auch nicht grad am Hungertuch mit deinen 900 im Monat. Ich würde nicht wollen, dass mein Partner die ganze Miete zahlt, schon aus Prinzip. Wenn du für die Whg. mitzahlst, wohnst du doch auch richtig da und bist nicht auf Besuch/ Almosen.

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16. Januar 2013 um 22:49

Ja..
...das würde ich, aus vollem Herzen! Denn das bedeutet für mich teilen (Ich hab was und ich gebs dir, dafür will ich nichts)

Und jetzt unterlass doch mal die Spitzfindigkeiten, bist du mein Bankberater? Kennst du meinen Kontostand? Was soll der Unsinn, woher weißt du das ich nicht mit Geld umgehen kann, vllt kann ichs ja ? Seltsame Diskussionweise.

Inwiefern Konsum besessen? Sie hat doch auch Vorteile. Frisches Essen, aufgeräumte Wohnung, etc.. Wenn man so will bekommt Sie doch sogar etwas von mir zurück (Ich mache das nicht aus diesem Grund). Du versteifst dich da meiner Meinung nach zu sehr aufs Monetäre.

Auf Dauer, ist für mich übrigends kein Zeitraum der kleiner als 4 Monate ist, das empfinde ich als vorrübergehend, aber auch da jedem das Seine.

Mich hätte es jetzt gefreut wenn du vielleicht näher auf den Punkt des "Probe Wohnens" eingegangen wärst... Naja, Mann kann nicht alles haben

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16. Januar 2013 um 22:49


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16. Januar 2013 um 22:54
In Antwort auf worldgrid

Offen..
darueber sprechen.

Manchmal kann das auch mir passieren, aber dessen bin ich mir in der Situation gar nicht bewusst, man merkt sich ja eig. nur, was einem weh tut, nicht unbedingt, was einem (vermeintlich?) "geschenkt" wurde. Dh. sie sieht vor allen Dingen ihre Ausgaben, fuer deine machst du (zu Recht) zu wenig Werbung, sprich sie sieht gar nicht, dass du die hoeheren Kosten hast.

Also auf einen kleinen, sachlichen "Streit" musst du es schon ankommen lassen... Das ist ja nichts Schlimmes.


Auch vielen Dank für diesen sachlichen Post!

Wir hatten schon einige Gespräche auch darüber, sie vetritt eben vehemnt Ihre Meinung - kann meine nicht nachvollziehen und bei mir sieht das ähnlich aus. Ein klassischer Patt eben.

Ich find diese Denkweise einfach sehr unromantisch, dasselbe Prinzip wie ein Ehevertrag, dann kann ichs auch sein lassen

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16. Januar 2013 um 22:59
In Antwort auf perla_11904038

Bisschen dreist
Hmm naja du nagst ja auch nicht grad am Hungertuch mit deinen 900 im Monat. Ich würde nicht wollen, dass mein Partner die ganze Miete zahlt, schon aus Prinzip. Wenn du für die Whg. mitzahlst, wohnst du doch auch richtig da und bist nicht auf Besuch/ Almosen.

Naja..
Ganz so empfinde ich das nicht. Es ist ihre Wohnung, die Möbel - von mir - die sie nicht wollte stehen woanders, viele meiner Klamotten sind woanders, da Ihr Kleiderschrank nicht groß genug ist. Bei Streitigkeiten schlafe ich woanders. Ich versuche auf ihren Job Rücksicht zu nehmen und schlafe woanders wenn ich spät nach Hause komme und Sie am nächsten morgen um 5 aufstehen muss, etc. All das würde ich nicht tun wenn ich 50% der Miete bezahlen würde, irgendwo logisch oder?

Ich empfinde mich eben schon eher als Gast, denn als Mitbewohner, das ist für mich aber vollkommen okay - denn ich möchte wie gesagt sowieso in einem Monat zur Zwischenmiete in die nächst größere Stadt ziehen. Mein Problem liegt viel eher darin, das ich nicht verstehe wieso Sie sich in unserer Sitaution "ausgenutzt" fühlt?!

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16. Januar 2013 um 23:01
In Antwort auf renaud_12713329


Auch vielen Dank für diesen sachlichen Post!

Wir hatten schon einige Gespräche auch darüber, sie vetritt eben vehemnt Ihre Meinung - kann meine nicht nachvollziehen und bei mir sieht das ähnlich aus. Ein klassischer Patt eben.

Ich find diese Denkweise einfach sehr unromantisch, dasselbe Prinzip wie ein Ehevertrag, dann kann ichs auch sein lassen

Mein Post war nicht sachlich.
Sondern stark subjektiv. Aber macht nichts. Dass du es unromantisch findest, ist zum Beispiel auch nicht sachlich.

Die anderen hier und ich koennen dir eh nicht helfen. Das ist ein Ding zwischen dir und deiner Freundin. Wenn du sie nicht ueberzeugen kannst, musst du eh bezahlen - oder sie schmeißt dich raus. Du kannst sie ja runterhandeln - zum Beispiel fuer den Zeitraum, wo du weg bist, zahlst du nur ein Viertel.

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16. Januar 2013 um 23:02

Gut
machst du dir Gedanken darüber.
Wollt ihr vielleicht mal Kinder? Dann frag sie doch mal ob ihr es von jetzt an immer so handhaben wollt, dass ihr die Finanzen 50% 50% aufteilt? Dann werdet ihr nämlich auch beruflich immer beide gleich viel Arbeiten müssen. Oder der der weniger verdient noch mehr. Vielleicht schneidet sie sich durch ihre Aktion selbst ins Fleisch. Könnt ja sein, dass sie weniger Arbeiten möchte wenn Kinder da sind. Und dein Einkommen kann ja noch ändern.
Wichtig finde ich immer die Lastenverteilung in die Finanzabrechnung mit einzubeziehen. Hausarbeit soll auch entschädigt oder fair aufgeteilt werden. Wenn sie also alle Arbeiten erledigt, finde ich solltest du schon dafür etwas zahlen. Hingegen falls du mehr kochst, putzt, einkaufst.....soll sie auch keine Miete von dir verlangen. Wenn ihr gleichviel im Haushalt macht, würde ich den Betrag den du dir gibst im Verhältnis von euren Beiden Einkommen berechnen.

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16. Januar 2013 um 23:14

Ohje
Den ersten Teil deines Beitrages finde ich stark, so hab ich das noch nicht gesehen - zu meiner Entschuldigung sei gesagt ich spiele nur die "Hausfrau", ich bin NOCH keine

Zu dem Rest - ich denke wir Zwei kommen nicht zusammen. Auch nicht im nächsten Leben.

Ich empfinde es einfach als anmassend Menschen zu beurteilen aufgrund eines Textes in einem Forum. Vielleicht steckt ein Teil meines Geldes in teurer Computer und Kamera Ausrüstung, da ich freiberuflich in dieser Branche tätig bin und neben meinem Studium Berufserfahrung sammeln möchte.

Vielleicht kaufe ich meiner Freundin auch jeden Tag Rosen oder bezahl meinem Bruder die Playstation, spende für hungernde Kinder. Whatever.

Und ich denke ich kenne meine Freundin etwas besser und weiß genau das Sie sich niemals jeden Tag etwas kochen, geschweige denn in eine aufgeräumte Wohnung, inklusive Essen im Kühlschrank nach einem 4 Tages Layover kommen würde. Diesen "Luxus" genießt Sie erst seit ich bei ihr lebe. Das kannst du mir so glauben.

Nochmal zu dem Vorwurf ich würde mir etwas erschnorren. Wenn ich jetzt mal rein hypothetisch zu Dir, liebe gind88, ziehen würde und während wir das absprechen du bereits nach wenigen Sätzen sagen würdest: " Toll dann kannst du mir was dazugeben " . Wäre so - ganz hypothetisch gesprochen - für mich noch die Möglichkeit vorhanden, etwas von mir aus anzubieten?

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16. Januar 2013 um 23:19
In Antwort auf worldgrid

Mein Post war nicht sachlich.
Sondern stark subjektiv. Aber macht nichts. Dass du es unromantisch findest, ist zum Beispiel auch nicht sachlich.

Die anderen hier und ich koennen dir eh nicht helfen. Das ist ein Ding zwischen dir und deiner Freundin. Wenn du sie nicht ueberzeugen kannst, musst du eh bezahlen - oder sie schmeißt dich raus. Du kannst sie ja runterhandeln - zum Beispiel fuer den Zeitraum, wo du weg bist, zahlst du nur ein Viertel.

Haha (:
Sachlich in dem Kontext, da es der Sache dienlich war und nicht Unsinn verzapft in 3 Sätzen

Da hast du Recht, aber ein bischen fremder Input von Menschen die weder mich noch meine Freundin kennen bringt Distanz und das finde ich toll!

Wenn ich weg bin zahle ich logischerweise gar nichts, ich habe dann ja eine eigene Wohnung und wir haben Ihre Wohnung nicht zusammen gemietet. Sie wohnte vor mir und wird auch noch nach mir darin wohnen. Geht nur um den Zeitraum "in dem ich mich öfter als gewöhnlich bei Ihr aufhalte".

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16. Januar 2013 um 23:25

Danke, ich fasse das als Kompliment auf (:
auch wenn ich indolent googlen durfte

Dennoch wenn du nichts zum Thema beizutragen hast warum verschwendest du deine Zeit mit einem "Troll" wie mir?

Komisch, irgendwie..

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16. Januar 2013 um 23:28
In Antwort auf nibori_11946059

Gut
machst du dir Gedanken darüber.
Wollt ihr vielleicht mal Kinder? Dann frag sie doch mal ob ihr es von jetzt an immer so handhaben wollt, dass ihr die Finanzen 50% 50% aufteilt? Dann werdet ihr nämlich auch beruflich immer beide gleich viel Arbeiten müssen. Oder der der weniger verdient noch mehr. Vielleicht schneidet sie sich durch ihre Aktion selbst ins Fleisch. Könnt ja sein, dass sie weniger Arbeiten möchte wenn Kinder da sind. Und dein Einkommen kann ja noch ändern.
Wichtig finde ich immer die Lastenverteilung in die Finanzabrechnung mit einzubeziehen. Hausarbeit soll auch entschädigt oder fair aufgeteilt werden. Wenn sie also alle Arbeiten erledigt, finde ich solltest du schon dafür etwas zahlen. Hingegen falls du mehr kochst, putzt, einkaufst.....soll sie auch keine Miete von dir verlangen. Wenn ihr gleichviel im Haushalt macht, würde ich den Betrag den du dir gibst im Verhältnis von euren Beiden Einkommen berechnen.

Jaaa...
Das ist so ein Ding mit der Zukunft - Sicher hast du Recht, ich seh das ähnlich. Meine Eltern haben sich während ihrer Studienzeit gegenseitig unterstützt, mein Vater meiner Mutter die langjährige Psychotherapeutin Ausbildung bezahlt. Vielleicht bin ich da etwas vorbelastet. Für sowas braucht man gemeinsame Zukunftspläne, denke ich - ohje das gibt ein längeres Gespräch :/

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16. Januar 2013 um 23:31

Wo hab ich geschrieben
das Bescheidenheit zu meinen Stärken gehört?

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17. Januar 2013 um 0:05

Folgende Gedanken habe ich dazu
Jeder Mensch hat sein eigenes "Wertesystem".
Treffen zwei Menschen aufeinander, treffen auch ihre Wertesysteme aufeinander. Die verschiedenen Werte innhalb dieses Systems passen zusammen, oder nicht. Passen viele für einen persönlich wichtige Werte zusammen, gibt es keine Probleme. Passen sie nicht zusammen, kommt es in der Konsequenz zu Meinungsverschiedenheiten. Es gibt dabei kein richtig oder falsch. Weder deine Meinung dazu ist richtig/flasch, noch ihre (noch die der anderen User). Geld hat für dich einen anderen Stellenwert, als für sie.
Wie sieht es in den anderen Bereichen aus? Passen eure Werte da zusammen?

Ein weiterer Gedanke:

Deine Partnerin achtet gleichermaßen ihre Bedürfnisse (sinngemäß:" Mir ist es wichtig, dass mein Partner sich beteiligt"), aber auch deine, durch ihren Kompromiss, dass du nur 80,- zahlen müsstest.
Ich empfinde dich als sehr starr, als wenig kompromissbereit. Du möchtest, dass man deine Meinung akzeptiert, akzeptierst im Gegenzug die deiner Freundin nicht.
Eure Wertvorstellung liegen in diesem Bereich einfach auseinander.
Du musst selber entscheiden, ob du bereit bist in diesem Bereich Kompromisse einzugehen oder nicht. Sie hat sich scheinbar dafür entschieden. Wenn du das nicht kannst, solltest du darüber nachdenken, ob du die Beziehung überhaupt weiterführen kannst bzw. willst.

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17. Januar 2013 um 0:14
In Antwort auf kala_12569009

Folgende Gedanken habe ich dazu
Jeder Mensch hat sein eigenes "Wertesystem".
Treffen zwei Menschen aufeinander, treffen auch ihre Wertesysteme aufeinander. Die verschiedenen Werte innhalb dieses Systems passen zusammen, oder nicht. Passen viele für einen persönlich wichtige Werte zusammen, gibt es keine Probleme. Passen sie nicht zusammen, kommt es in der Konsequenz zu Meinungsverschiedenheiten. Es gibt dabei kein richtig oder falsch. Weder deine Meinung dazu ist richtig/flasch, noch ihre (noch die der anderen User). Geld hat für dich einen anderen Stellenwert, als für sie.
Wie sieht es in den anderen Bereichen aus? Passen eure Werte da zusammen?

Ein weiterer Gedanke:

Deine Partnerin achtet gleichermaßen ihre Bedürfnisse (sinngemäß:" Mir ist es wichtig, dass mein Partner sich beteiligt"), aber auch deine, durch ihren Kompromiss, dass du nur 80,- zahlen müsstest.
Ich empfinde dich als sehr starr, als wenig kompromissbereit. Du möchtest, dass man deine Meinung akzeptiert, akzeptierst im Gegenzug die deiner Freundin nicht.
Eure Wertvorstellung liegen in diesem Bereich einfach auseinander.
Du musst selber entscheiden, ob du bereit bist in diesem Bereich Kompromisse einzugehen oder nicht. Sie hat sich scheinbar dafür entschieden. Wenn du das nicht kannst, solltest du darüber nachdenken, ob du die Beziehung überhaupt weiterführen kannst bzw. willst.

Super!
Da ein Wertsystem sich im Laufe der Zeit ändert und viele ihr Wertsystem unreflektiert übernehmen. Sich dieses also quasi "aufschwatzen" lassen - femdbestimmt -, ohne sich die Mühe zu machen selbst einmal darüber grundlegend nachzudenken, bin ich mir bei manchen meiner "Werte" noch nicht sicher. Aber in vielen Bereichen glaube ich das schon.

Zu deinem 2. Teil bleibt mir nur zu sagen, dass ich glaube das du Recht hast. Sowohl mit dem Kompromiss von Seiten meiner Freundin, als auch mit der Kompromisslosigkeit von meiner Seite.

Danke für den Input

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17. Januar 2013 um 0:16

Es geht mir doch nicht ums Geld sparen..
Wenn ich das Geld sparen wollen würde, würde ich zu meinen Eltern ziehen - die fänden das super

Die Rede war von Kaltmiete, also Kosten die sie auch ohne mich hätte (klingt irgendwie unromantisch... )

Essen, etc. teilen wir eh

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17. Januar 2013 um 0:23


Ich kann mir jederzeit ne Wohnung leisten, und hab auch noch was aufm Sparbuch, vielen Dank für die Sorgen .

Ist halt eine Grundsatzdiskussion. Bei einigem geb ich dir Recht aka Dampfgarer, schande über mich! War doof, hab ich bemerkt.

Bei anderen Dingen hab ich einfach eine andere Einstellung.
Wo ich dir uneingeschräkt Recht gebe ist hierbei:

"nur weil du dein geld für andere ausgibst kannst du nicht von deiner freundin erwarten das sie das selbe für dich macht"

Ich weiß auch nicht ob ich das tue, ich glaube viel eher ich stelle mir die Frage ob ich mit jemand zusammen leben möchte der die Dinge sieht wie du, no offense!!!
Jeder hat da das Recht auf seine eigene Meinung!

Danke für die belebende Diskussion.



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17. Januar 2013 um 0:31


Wenn ich das richtig verstanden habe sind das 300 KALTmiete..... Wenn ich da meine Nebenkosten nehme wäre das nochmal quasi fast das 1 1/2fache drauf... finde ich weniger zum lachen.

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17. Januar 2013 um 0:38
In Antwort auf lotta_11969733


Wenn ich das richtig verstanden habe sind das 300 KALTmiete..... Wenn ich da meine Nebenkosten nehme wäre das nochmal quasi fast das 1 1/2fache drauf... finde ich weniger zum lachen.

NK
du hast Nebenkosten von 450 Euro? Wow, hier gehts um ca. 70

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17. Januar 2013 um 0:54

Was mir daran so schwer fällt
ist schwer zu erklären

Ich habe in dieser besagten Situation einfach das Gefühl, das dieser für Sie doch eher unwesentliche Gelbetrag über den Gefühlen für mich schwebt. Sie rationalisiert unsere Beziehung in dem Moment auf das Minimum: Geld.

Da steht dann nicht die Freude über 3 Monate intensives Beziehungserlebnis im Vordergrund sondern die Möglichkeit mehr Geld für sich zu haben.

Ich kann ja nachvollziehen, oder es zumindest versuchen (auch wenn man versuchen gar nicht kann (: ) das es viele Menschen gibt die dies so sehen. Für mich steht bei nicht exsistenzieller Bedrohung oder "unfair" (ist ja auch sehr relativ) hohen Mehrkosten einfach etwas anderes im Fokus. Ich geh so weit zu behaupten das ich nichtmal auf die Idee käme von meiner Freundin oder einem guten Freund Geld zu verlangen, geschweige denn es anzunehmen nur weil dieser/ diese eine Zeit lang bei mir Wohnt - der Umstände halber!

Ich empfinde so ein Verhalten einfach als geizig, nicht großzügig, undverständlich und fühle mich dabei als Mit-Mietobjekt benutzt. Ich spreche hier immerhin von einem Menschen der mir näher ist als viele meiner Freunde, der mich seit 2,5 Jahren (also knapp 10% meiner Lebensjahre) begleitet und alles was diesem Menschen zu meinem vorrübergehenden Einzug einfällt, ist die Frage nach dem Geld - das ist jetzt bewusst drastisch formuliert, aber so ungefähr fühlt sich das an - für mich!

Ich kann das einfach nicht nachvollziehen, wo ist denn das Problem. Seine Miete ganz normal weiter zu bezahlen? Was verliert Sie denn dadurch? Warum ist ihr das so wichtig?

Das wäre mein emotionaler Standpunkt.


Den moralischen sehe ich folgendermaßen, wieso ist das Denken so verbreitet das wäre vollkommen normal sich bei keiner gemeinsamen Wohnung! an der Miete zu beteiligen?

Wie geschrieben, meine Freundin war lange Zeit intensiv bei mir (zu der Zeit wohnte Sie noch bei ihren Eltern, während ich eine Wohnung hatte). Manchmal 4-5 tage am Stück, jede Woche. Sie hat geduscht, TV geguckt (während ich in der Uni war) gegessen, manchmal gekocht, ganz selten geputzt (wirklich selten, ich aber auch - zu ihrer Unzufriedenheit ). Ich wollte da auch keine Miete oder Kostenpauschale von ihr, ich empfinde die Logik die dieser Kostenpauschale zugrunde liegt aber als "artgleich" zu der Logik, du wohnst 3 Monate da, also bezahle Miete. Ich seh da keinen Sinn drinnen. Wenn man in einer Beziehung so verfährt, -so denke ich - dann sollte man es doch bitte gleich richtig machen und alles aufschlüßeln - viel Spaß damit! (:

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17. Januar 2013 um 1:08
In Antwort auf renaud_12713329

NK
du hast Nebenkosten von 450 Euro? Wow, hier gehts um ca. 70

450 € Nebenkosten, cathain?


Wie kommt man denn bitte auf die Zahl bei 300 € Miete?

Finde ich jetzt auch eher bedenklich. Hast du vielleicht eine elektrische Heizung?

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17. Januar 2013 um 1:18
In Antwort auf renaud_12713329

Super!
Da ein Wertsystem sich im Laufe der Zeit ändert und viele ihr Wertsystem unreflektiert übernehmen. Sich dieses also quasi "aufschwatzen" lassen - femdbestimmt -, ohne sich die Mühe zu machen selbst einmal darüber grundlegend nachzudenken, bin ich mir bei manchen meiner "Werte" noch nicht sicher. Aber in vielen Bereichen glaube ich das schon.

Zu deinem 2. Teil bleibt mir nur zu sagen, dass ich glaube das du Recht hast. Sowohl mit dem Kompromiss von Seiten meiner Freundin, als auch mit der Kompromisslosigkeit von meiner Seite.

Danke für den Input

Du kannst also nicht mit ihr reden?
Gleichzeitig bewegt ihr euch beide ja kein Stueck weit von eurem Ausgangsstandpunkt weg. Irgendwie muesst ihr ja mal auf ein Ergebnis kommen, nachdem(!) ihr noch einmal ausgiebig geredet habt...

1. Ausziehen (sprich mindestens die Moebel zu dir nach Haus bringen),

2. Bezahlen,

3. Kompromiss
a -> weniger Bezahlen
b -> mach ein Leihvertrag fuer die Moebel
c -> Stunde die Zahlung fuer spaeter, wenn Geld keine so große Rolle mehr fuer dich spielt.
d -> Gutscheine?
e -> "Schenk" ihr die Moebel, im Austausch fuer keine Miete
f -> rede mit deinen/ihren Eltern, vielleicht koennt ihr euch einigen (Unterstuetzung, weniger bezahlen)
g -> Noch Phantasie??...


PS: Ich werde mich ab jetzt nicht mehr zu dem Thema aeußern, ihr bekommt das schon hin

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17. Januar 2013 um 1:32

Echt..
Erwachsene Menschen beherrschen die Großschreibung von Nomen, nach Punkten, etc. Das ist ein Zeichen des Respektes und dient der Leserlichkeit. So jetzt hat mein Beitrag soviel Niveau wie deiner - wunderbar.

Da du dich scheinbar auf mich eingeschossen hast, mich das ganze bis jetzt amüsiert hat, mir jetzt aber auf den Keks geht geb ich dir noch folgendes auf den Weg.

Sie gibt kein Geld für mich aus. Sie hat keine Mehr Kosten. Sie gibt das aus was sie vor meinem Einzug ausgegeben hat und auch nach meinem Auszug ausgeben wird, viel mehr spart Sie durch viele Dinge wie z.B. gemeinsame Einkäufe (ich natürlich auch). Nicht mehr, nicht weniger. Sie finanziert mich nicht direkt (was die Grundlage deiner Argumentation ist), höchsten indirekt indem Sie mich eine Zeitlang bei Ihr wohnen lässt, ohne das Sie dadurch mehr bezahlt.

Ich erwarte auch in keinster Weise das Sie sich um mich kümmert, worauf beziehst du diese Aussage? (rethorische Frage) Der Vorschlag, bzw. das Angebot bei Ihr zu wohnen kam nicht von mir!

"ich ich ich" - natürlich rede ich nur von mir, schließlich kann ich nicht aus der Sicht meiner Freundin schreiben, da ich nunmal ich bin und nicht Sie. Schreibst du etwa aus der Sicht deines Freundes? Ziemlich schräg...

Die meisten deiner Argumente sind auch nicht wirklich stark.

"alles dreht sich um deinen eigenen vorteil, ich muss nicht umziehen," -> musste ich doch, halt nur einmal mit Möbeln, dafür zweimal dann ohne

"ich habe eine billige wohnung" -> Habe ich nirgends geschrieben, das war auch sicher nicht der Grund wieso ich zu meiner Freundin gezogen bin, unterlass bitte solche Unterstellungen.

"ich ersprache mir stress" -> Kein Plan from what u r talking.

"ich kann meine möbel unterbringen" -> Kann ich auch woanders, wäre genauso viel Arbeit gewesen, potentiell eher weniger. Zumal meine Freundin viele der Möbel gerne nutzt und ich ihr gerne die Freude bereite diese nutzen zu können während ich im Ausland und/oder zur Zwischenmiete woanders wohne.

"und ich will nichts abgeben in form von keine miete bezahlen." -> Richtig, 100 punkte. Darum geht es hier. Bei Interesse les mal die anderen Posts. Da sind einige sehr differenzierte, wohl durchdachte, argumentativ starke, und doch auch kritische Posts.

"zudem weißt du gar nicht wie ich die dinge sehe" - da musste ich kurz lachen, genau das behauptest du doch die ganze Zeit von dir. Das du weißt wie ich die Dinge sehe. Komischer Zufall ?!

Ob und Wie ich Beziehungen führe, überlässt du Bitte mir - !

Den Ball mit der Unreife spiele ich liebend gerne zurück, ich bemühe mich wenigstens um etwas Farbe, bei dir erkenne ich nur Schwarz und Weiß!

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17. Januar 2013 um 1:37

Hmm...
den Standpunkt find ich echt interessant!

Ich muss jetzt ins Bett, mein Kopf ist schon voller Buchstaben

gn8 und Danke

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17. Januar 2013 um 9:25


also bei uns ist das auch so, dass mein Hasi sehr viel mehr zu den Finanzen beiträgt als ich...*hüstel*...wir handhaben das im Einzelfall dann so, dass ich das dann in besonderen sexuellen Dienstleistungen ausgleiche...
ABER wir haben so wenigstens einen Konsens gefunden und ich kann das ein oder andere wettmachen...

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17. Januar 2013 um 9:45
In Antwort auf worldgrid

450 € Nebenkosten, cathain?


Wie kommt man denn bitte auf die Zahl bei 300 € Miete?

Finde ich jetzt auch eher bedenklich. Hast du vielleicht eine elektrische Heizung?


So fies das klingt, ich bin von den Relationen ausgegangen die ich hier hab.

Da sinds knapp 200 Miete und fast 300 Nebenkosten.... ist aber auch ein wunderschöner Altbau. Ich könnte auch jedes Mal schreien, aber ich liebe diese Wohnung

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17. Januar 2013 um 10:05

Habe letzte mit einer Freundin gesprochen....
Sie ist mit ihrem Partner schon viele Jahre zusammen. Sie erzählte mir dann, dass sie etwas schockiert gewesen sei, als ihr Freund am Anfang der Beziehung sich riesig freute, weil sie mit einem grossen Arbeitsauftrag auf einmal viel Geld verdiente. Er sagte: Toll! Jetzt können wir richtig lang zusammen in die Ferien fahren und jetzt können wir das und jenes bezahlen. Wie selbstverständlich hat er sich am Ausgeben des Geldes beteiligt. Er war noch im Studium. Aber so selbstverständlich wie er ihr Geld damals mit ausgegeben hat, ist er jetzt Alleinverdiener für Sie und die gemeinsamen Kinder. Und sie ist froh, hat sie damals ihr Geld geteilt, so steht sie jetzt nämlich nicht in seiner Schuld und kann auch mit gutem Gewissen sein Geld ausgeben.

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17. Januar 2013 um 10:24

Meine Einstellung wäre...
Jeder gibt das in die Beziehung was er hat und kann und dann wird es geteilt.
Geld, Zeit, Wissen, Kreativität, Haushaltsarbeit, Kunst....
Beide geben ihr/sein Bestes und Beide geniessen und profitieren davon.
Wenn Geld übrig bleibt, sollten Beide davon bekommen um für sich zu sparen. Wenn einer mal mehr Geld benötigt, für Ausbildung etc. sollte es aber möglich sein diese Wünsche zu erfüllen, sollen sich beide daran beteiligen.
Das Problem ist natürlich, dass wir uns bewusst sind, dass viele Beziehungen in die Brüche gehen. Was ist dann? Es schmerzt natürlich mehr, wenn man sich trennt und ein grosses Ungleichgewicht herrscht. Einer konnte sparen, während der Andere zu Hause gearbeitet hat. Die Arbeit ist dann wie nichts mehr wert. Die Karriere ist unterbrochen, ein Wiedereinstieg in den Beruf ist schwer. Solange man zusammen bleibt geht es irgendwie gut. Aber darf man sich so auf den Partner verlassen? Ist es nicht gefährlich alles für die Beziehung zu investieren? Welche Reserve oder welche Hintertür soll man sich offen lassen?
Alles fair verteilen scheint mir irgendwie unmöglich. Bin nämlich auch am Suchen.

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17. Januar 2013 um 10:55

Also
wenn man bei 900-1200 im Monat am Monatsende nix mehr übrig hat, macht man wohl was falsch. Ich bin selber Studentin und muss mit weit weniger zurecht kommen.

Das Verhalten deiner Freundin finde ich nicht geizig, dein Verhalten empfinde ich jedoch als absolut geizig! Wenn man sich eine Wohnung TEILT, dann kann man sich auch die Kosten TEILEN!

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17. Januar 2013 um 22:10
In Antwort auf nibori_11946059

Habe letzte mit einer Freundin gesprochen....
Sie ist mit ihrem Partner schon viele Jahre zusammen. Sie erzählte mir dann, dass sie etwas schockiert gewesen sei, als ihr Freund am Anfang der Beziehung sich riesig freute, weil sie mit einem grossen Arbeitsauftrag auf einmal viel Geld verdiente. Er sagte: Toll! Jetzt können wir richtig lang zusammen in die Ferien fahren und jetzt können wir das und jenes bezahlen. Wie selbstverständlich hat er sich am Ausgeben des Geldes beteiligt. Er war noch im Studium. Aber so selbstverständlich wie er ihr Geld damals mit ausgegeben hat, ist er jetzt Alleinverdiener für Sie und die gemeinsamen Kinder. Und sie ist froh, hat sie damals ihr Geld geteilt, so steht sie jetzt nämlich nicht in seiner Schuld und kann auch mit gutem Gewissen sein Geld ausgeben.

Hurra!
Das ist ja auch fuer jede Frau das Lebensziel.

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18. Januar 2013 um 3:02
In Antwort auf worldgrid

Hurra!
Das ist ja auch fuer jede Frau das Lebensziel.

@worldgirl
Was meinst du, ist nicht für jede Frau das Lebensziel? Kinder zu bekommen und zu einem grossen Teil Hausfrau zu sein?
In den meisten Fällen ist es doch trotzdem so! Aber ja vielleicht denkt die Freundin des TE anders und darum handelt sie auch so egoistisch und verlangt für eine so kurze Zeit Miete. Es könnte wirklich ein Ausdruck sein, dass sie nicht an eine längerfristige gemeinsame Zukunft denkt. Vielleicht sogar wie du sagst, ein anderes Lebensziel verfolgt als Familie zu gründen. Dann ist es vielleicht gerade der richtige Zeitpunkt mal über Zukunftsvisionen zu sprechen.

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18. Januar 2013 um 3:38
In Antwort auf tien_12124341

Also
wenn man bei 900-1200 im Monat am Monatsende nix mehr übrig hat, macht man wohl was falsch. Ich bin selber Studentin und muss mit weit weniger zurecht kommen.

Das Verhalten deiner Freundin finde ich nicht geizig, dein Verhalten empfinde ich jedoch als absolut geizig! Wenn man sich eine Wohnung TEILT, dann kann man sich auch die Kosten TEILEN!

@gesendet am 17/01/13 um 10:55
Du hast völlig Recht.

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18. Januar 2013 um 11:02
In Antwort auf renaud_12713329

NK
du hast Nebenkosten von 450 Euro? Wow, hier gehts um ca. 70


Nichts anderes als einen offenen Altbau.... aber wie unten gesagt ich geh dabei von 100 Miete weniger aus und hab nur die Relation übernommen.

Wenn jemand zum isolieren oder Fenster ersetzen vorbeikommen würd: Ich würd mir nen Keks freuen

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18. Januar 2013 um 22:17

Hallo
ich bringe jetzt mal einen anderen Ansatz in die Diskussion: Deine Freundin ist vielleicht mit anderen Wertvorstellungen aufgewachsen als Du. Sie hat eine Wohnung von Ihren Eltern gemietet und zahlt dafür monatlich - auch wenn die Miete günstig ist, während viele Andere aus Eurer Generation kostenfrei Wohnungen plus Studiengebühren und Autos von ihren Eltern bekommen haben. Für Sie ist es daher normal, dass man auch bei einer engen emotionalen Bindung über finanzielle Aufwendungen nachdenkt und Kosten gerecht aufteilen möchte. Ich kann selbst aber Deinen Standpunkt genauso nachvollziehen und glaube, dass Ihr schon eine gute Lösung finden werdet, wenn jeder sich in den Anderen gedanklich hineinversetzt.

Viele Grüße

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19. Januar 2013 um 2:10

Lass es
Hatten genau solche Diskussionen auch schon.

Bei meinem Freund hieß es damals auch: "vorübergehend".
Naja, und als er dann nach 5 Monaten immer noch bei mir wohnte, wurde halt schonmal Miete fällig...

Ich verstehe Deine Freundin sehr gut; würde diesen Fehler nie wieder machen.

Mag sein, dass sich das irgendwann ausgleicht, wenn Kinder da sind oder so, aber vielleicht steht man in ein paar Jahren auch einfach nur mit ein paar Tausend Euro weniger da, als Single...

Mein Freund studiert übrigens seit Oktober, hat vorher über 1 Jahr gearbeitet und er hat mir nie auch irgendwas von seinem Gehalt abgegeben. Fand ich damals ok - heute find ichs sch*.

Jetzt hat er nämlich nix und ich hab auch nicht viel.
Ich zahl ihm trotzdem öfter mal was, während er den armen Studenten spielt.

Er hat übrigens auch noch nie zu mir gesagt: "Du, wenn ich dann später mal fertig mit meinem Studium bin und gut verdien, dann übernehm ich die Miete/den Urlaub."
Deswegen verlass ich mich da nicht drauf, dass das passiert...

Ich kann Dir nur zu einem raten: Lass es!
Zieh nicht bei Deiner Freundin ein, denn es bleibt ihre Wohnung.

Hab das mit meinem Freund so erlebt: Wenn es um Freiheiten geht, ist es plötzlich "unsere" Wohnung, aber wenn es um Pflichten geht, dann ist allein "meine".

Warte bis nach Deinem Auslandssemester und sucht euch dann gemeinsam eine große Wohnung.

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19. Januar 2013 um 2:15
In Antwort auf nibori_11946059

Gut
machst du dir Gedanken darüber.
Wollt ihr vielleicht mal Kinder? Dann frag sie doch mal ob ihr es von jetzt an immer so handhaben wollt, dass ihr die Finanzen 50% 50% aufteilt? Dann werdet ihr nämlich auch beruflich immer beide gleich viel Arbeiten müssen. Oder der der weniger verdient noch mehr. Vielleicht schneidet sie sich durch ihre Aktion selbst ins Fleisch. Könnt ja sein, dass sie weniger Arbeiten möchte wenn Kinder da sind. Und dein Einkommen kann ja noch ändern.
Wichtig finde ich immer die Lastenverteilung in die Finanzabrechnung mit einzubeziehen. Hausarbeit soll auch entschädigt oder fair aufgeteilt werden. Wenn sie also alle Arbeiten erledigt, finde ich solltest du schon dafür etwas zahlen. Hingegen falls du mehr kochst, putzt, einkaufst.....soll sie auch keine Miete von dir verlangen. Wenn ihr gleichviel im Haushalt macht, würde ich den Betrag den du dir gibst im Verhältnis von euren Beiden Einkommen berechnen.

Und?
Schwätzen kann man viel, wenn der Tag lang ist.

Wer sagt ihr, dass er ihr später auch mal was von seinem Gehalt abgeben wird?

Dass es überhaupt Kinder geben wird?

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