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Zwischen zwei Frauen

27. Juni 2005 um 22:19 Letzte Antwort: 10. Juli 2005 um 15:38

Hallo!

Zur Zeit stehe ich gefühlsmäßig und entscheidungsmäßig zwischen zwei Frauen: Ich bin seit 9 Jahren zum zweiten Mal verheiratet und lebe seit vier Jahren mit meiner Tochter (18 Jahre) alleine. Die Gründe, die zur Trennung vor vier Jahren geführt haben, kann ich aus meiner Sicht so beschreiben. Kurz nach unserer Hochzeit ist meine erste Frau gestorben; meine Tochter (damals 10) ist zu uns gezogen. Damit fingen die Probleme an. Meine Frau meinte es gut, wollte sich um alles kümmern, wollte alles entscheiden, vor allem, wie viel meine Tochter zu essen hat. Du stehst nicht eher auf, bis der Teller leer ist! Das gab öfters härteste Auseinandersetzungen, weil ich ihr nahe bringen wollte, dass ein Kind sehr wohl ein Gefühl hat, was es essen kann und was zu viel ist. Ohne Erfolg. Du stellst du gegen mich, du bist nur für deine Tochter. Ich bin und war aber nicht für oder gegen Jemanden, sondern für die Vernunft und die Liebe. Es führte dazu, dass meine Tochter immer mehr zunahm. Irgendwann kehrte sich das um und sie wurde magersüchtig. Mit Hilfe einer Therapeutin haben wir das Problem mittlerweile ganz gut in den Griff bekommen. Meine Frau war als Jugendliche selbst magersüchtig. Wie konnte sie nur dazu beitragen, dass meine Tochter ebenfalls dieses Problem bekommt?

Außerdem ist meine Frau sehr aufbrausend und kann auch sehr aggressiv werden. Plötzlich mir erscheint es wie aus dem Nichts schreit sie rum, ohne Rücksicht auf Verlust. Ob meine Tochter, ob das die Nachbarn bei offenem Fenster mitbekommen, egal, sie schreit scheinbar unkontrolliert. Als ihr gegenüber gesagt habe, so kann es nicht weitergehen, sie zerstöre mein Leben und auch das meiner Tochter, wir sollten dringend zu einer Paartherapie gehen, lehnte sie (vielmehr ihr Vater) ab. Ihre Eltern bestimmten ihr Leben, sie regelten alles für sie, und jede Woche wurden längere Telefongespräche geführt, die mit dreiseitigen Mitschriften endeten. Schließlich sagte ich ihr, wir müssen uns dann trennen, zieh bitte aus meinem Haus aus. Was dann folgte, war fürchterlich: Rumfuchteln mit dem Messer am Unterarm Schau, was du angerichtet hast!, Selbstmordandrohungen und -versuche, Notarzt und Polizei im Haus usw.. Ich hatte fürchterliche Angst, dass sie sich wirklich etwas antuen könnte, und war auch mehrmals in einer Beratung für Selbstmordgefährdete und deren Angehörige.

So konnte es nicht mehr weiter gehen. Ich rief dann ihren Vater an, erzählte ihm alles. Daraufhin meinte er auch, dass es so nicht weiter gehen könne. Er werde dafür sorgen, dass sie sich eine eigene Wohnung nimmt und auszieht. So kam es dann auch. Sie zog aus und ich half ihr dabei. Das war vor vier Jahren. Wir sind in dieser Zeit noch zusammen in Urlaub gefahren und haben auch im Wochenende noch einiges zusammen gemacht. Wir waren sozusagen also noch ein Paar. Das Wichtigste aber für mich war, dass sich mein Leben und auch das meiner Tochter stabilisiert. Das ist uns auch ganz gut gelungen. Mittlerweile sind die Eltern meiner Frau gestorben und sie ist in therapeutischer Behandlung. Ich habe aber in dieser Beziehung immer weniger Zukunft gesehen und mich auch nach anderen Frauen umgeschaut. Ich war verunsichert, weil mir so oft eingehämmert wurde, dass Frauen emotional sind und deswegen jede richtige Frau auch rumschreit. Das wollte ich dann doch nicht so glauben!

Vor einem Jahr habe ich dann nach einem Konzert eine ganz tolle Frau kennen gelernt: Warmherzig, weich, natürlich, zärtlich, optimistisch. Sie hat eine eigene Meinung und kann sie auch vertreten. Ruhig und trotzdem überzeugend. Mit uns wurde es aber erst mal nicht, da sie in der Arbeit einige Probleme hatte und auch sich aus einer früheren Beziehung noch nicht so richtig gelöst hatte. Dann dachte ich, vielleicht sollte ich es mit meiner Frau noch mal versuchen, und wir haben dann einen Neuanfang ausgemacht. Dann habe ich mich aber mit der anderen Frau wieder getroffen; es wurde schön und schöner. Zwischenzeitlich war es eine Affäre, ich wollte mich auch ganz für sie entscheiden. Aber ich konnte es nicht. Leider! Warum, so frage ich mich. Ist es ein Helfersyndrom? Braucht meine Frau mich so (sie hat wenige eigene Freunde und Familie), dass ich meine, sie nicht alleine lassen zu können?

Dazu kam, dass meine Frau irgendwann die Existenz der Anderen erfahren hat. Jetzt hätte ich gedacht, sie schreit und tobt. Nein, sie ist verständnisvoll. Sie bemüht sich momentan in einer ganz besonderen Weise um mich, bemüht sich auch um ein gutes Verhältnis zu meiner Tochter. Sie sagt, sie liebt mich über alles. Sie will mich nicht verlieren. Sie sagt, sie hätte sich verändert, sie versteht selbst nicht, was mit ihr früher los war, warum sie so drauf war. Sie glaubt an unsere gemeinsame Zukunft.

Jetzt frage ich mich, ist so etwas wirklich anzunehmen. Oder wirft sie jetzt aus Angst, mich zu verlieren, alles in die Waagschale, bietet alles auf, was sie hat. Außerdem merke ich, dass ich sie zur Zeit nicht so liebe, wie sie mich. Kann das nach dem, was ich mit ihr erlebt habe, jemals wieder werden? Kann ich sie so lieben, wie das vor 13 Jahren mal der Fall war? Sympathie ist wohl da, ich fühle mich auch wohl, wenn wir etwas zusammen unternehmen, aber reicht das auf Dauer? Aus Selbstschutz hatte ich eine Mauer um mein Herz gebaut. Deswegen war ich auch sehr verwundert, dass ich Gefühle zu der anderen Frau aufbringen konnte, von denen ich nicht wusste, dass ich dazu fähig bin. Und trotzdem auch mit therapeutischer Begleitung konnte ich nicht dazu stehen. Hänge ich noch an meiner Frau? Kann ich mich nicht von ihr lösen? Kann sich ein Mensch so ändern, dass an ein friedliches und freudvolles Zusammenleben wieder zu denken ist?

Sorry, diese Abhandlung ist etwas länger geworden! Vielen Dank für das Lesen und für eine Antwort.

Liebe Grüße

Unentschlossener

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29. Juni 2005 um 14:08

Lieber..
..Unentschlossener,

ich antworte Dir auf einen Beitrag, weil ich Dir meine Hochachtung ausprechen möchte. Und zwar dafür, daß Du so hinter Deiner Tochter gestanden hast und Dich für sie entschieden hast aus Sorge um ihr Wohlergehen!!!

Ich kann berichten aus der Sicht des Kindes. Auch mein Vater hat uns Kinder (mein Bruder und mich) zu sich geholt nachdem er nach der Scheidung meiner Mutter eine neue Frau geheiratet hat. Es war die Hölle mit dieser Frau. Auch ich habe eine Ess-Störung entwickelt. Nur mein Vater hat die Augen zugemacht. Er war einfach nur froh, daß er eine Frau gefunden hat, die ihn auch mit 2 Kindern nimmt. Egal zu welchem Preis.

Sie hat in mir immer meine Mutter gesehen und mich dieses auch spüren lassen. Sie hat mich geschlagen, getreten, misshandelt und tiefe Wunden hinterlassen. Die bis heute, ich bin mittlerweile 28 Jahre alt, nicht verheilt sind.

UND darum war es mir wichtig dir zu sagen, daß ich respekt habe davor habe, daß Du dein Glück nicht über das deiner Tochter gestellt hast.

Was Dein eigentliches Problem angeht, kann ich dazu nicht viel sagen. Vielleicht nur soviel: Ich glaube nicht, daß ein Mensch seinen Charakter verändern kann. Unabhängig von einer Therapie. Dort verändert man nur die Sichtweise der Dinge. Das wäre wider der Natur. Man kann sich verbiegen, man kann sich bemühen oder verstellen. Aber wird in diesem Zustand nicht lange verharren, bis das alte, eigentliche "ich" wieder zum Vorschein kommt.

Vielleicht ist es auch für Dich wichtig, sich mal anlehnen zu dürfen. Und so wie ich Deinen Beitrag verstanden habe, könntest Du das bei Deiner "Affäre". Auch Du musst mal zur Ruhe kommen. Du hast gekämpft für Deine Frau. Du hast gekämpft für Deine Tochter. Jetzt kämpfe für Dich!!!

Ich bin mir Du wirst die richtige Entscheidung treffen.

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft.

Himmelslicht

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9. Juli 2005 um 13:13
In Antwort auf himmelslicht

Lieber..
..Unentschlossener,

ich antworte Dir auf einen Beitrag, weil ich Dir meine Hochachtung ausprechen möchte. Und zwar dafür, daß Du so hinter Deiner Tochter gestanden hast und Dich für sie entschieden hast aus Sorge um ihr Wohlergehen!!!

Ich kann berichten aus der Sicht des Kindes. Auch mein Vater hat uns Kinder (mein Bruder und mich) zu sich geholt nachdem er nach der Scheidung meiner Mutter eine neue Frau geheiratet hat. Es war die Hölle mit dieser Frau. Auch ich habe eine Ess-Störung entwickelt. Nur mein Vater hat die Augen zugemacht. Er war einfach nur froh, daß er eine Frau gefunden hat, die ihn auch mit 2 Kindern nimmt. Egal zu welchem Preis.

Sie hat in mir immer meine Mutter gesehen und mich dieses auch spüren lassen. Sie hat mich geschlagen, getreten, misshandelt und tiefe Wunden hinterlassen. Die bis heute, ich bin mittlerweile 28 Jahre alt, nicht verheilt sind.

UND darum war es mir wichtig dir zu sagen, daß ich respekt habe davor habe, daß Du dein Glück nicht über das deiner Tochter gestellt hast.

Was Dein eigentliches Problem angeht, kann ich dazu nicht viel sagen. Vielleicht nur soviel: Ich glaube nicht, daß ein Mensch seinen Charakter verändern kann. Unabhängig von einer Therapie. Dort verändert man nur die Sichtweise der Dinge. Das wäre wider der Natur. Man kann sich verbiegen, man kann sich bemühen oder verstellen. Aber wird in diesem Zustand nicht lange verharren, bis das alte, eigentliche "ich" wieder zum Vorschein kommt.

Vielleicht ist es auch für Dich wichtig, sich mal anlehnen zu dürfen. Und so wie ich Deinen Beitrag verstanden habe, könntest Du das bei Deiner "Affäre". Auch Du musst mal zur Ruhe kommen. Du hast gekämpft für Deine Frau. Du hast gekämpft für Deine Tochter. Jetzt kämpfe für Dich!!!

Ich bin mir Du wirst die richtige Entscheidung treffen.

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft.

Himmelslicht

Die richtige Entscheidung
zu treffen, das ist schon ganz schön schwer! Ich bin momentan in diesem einerseits und andererseits gefangen. Einerseits bin ich verheiratet, andererseits lebe ich seit vielen Jahren getrennt. Einerseits unternehme ich am Wochenende oder auch mal abends was mit meiner Frau, andererseits denke ich dann auch an eine andere. Einerseits war ich schon oft so weit, die Ehe endgültig zu beenden, andererseits habe ich es nicht geschafft. Einerseits - andererseits. So geht das immer weiter. Die Gedanken kreisen und kreisen; die Gefühle sind manchmal schwer zu spüren. Außerdem geht es um die Zukunft, um meine Zukunft. Mit wem werde ich auf Dauer glücklicher leben könnnen?

Himmelslicht, danke für deine Antwort! Sie tat mir gut.

LG Unentschiedener und Unentschlossener
(der hofft, dass er bald klarer sieht und fühlt!)

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9. Juli 2005 um 16:03
In Antwort auf ulvi_12244587

Die richtige Entscheidung
zu treffen, das ist schon ganz schön schwer! Ich bin momentan in diesem einerseits und andererseits gefangen. Einerseits bin ich verheiratet, andererseits lebe ich seit vielen Jahren getrennt. Einerseits unternehme ich am Wochenende oder auch mal abends was mit meiner Frau, andererseits denke ich dann auch an eine andere. Einerseits war ich schon oft so weit, die Ehe endgültig zu beenden, andererseits habe ich es nicht geschafft. Einerseits - andererseits. So geht das immer weiter. Die Gedanken kreisen und kreisen; die Gefühle sind manchmal schwer zu spüren. Außerdem geht es um die Zukunft, um meine Zukunft. Mit wem werde ich auf Dauer glücklicher leben könnnen?

Himmelslicht, danke für deine Antwort! Sie tat mir gut.

LG Unentschiedener und Unentschlossener
(der hofft, dass er bald klarer sieht und fühlt!)

Hallo Unentschiedener
Ich will ja jetzt nicht böse klingen, aber ist dir mal aufgefallen, das du deiner Frau die ganze Zeit die Schuld für alles in die Schuhe geschoben hast? Darf man also davon ausgehen, das du in eurer Beziehung alles richtig gemacht hast? Auch das mit der Magersucht deiner Tochter. Wenn deine Frau es nicht geschafft hat, deine Tochter emotional zu festigen, warum hast du es dann nicht an ihrer Stelle getan. Ich würd jetzt mal so laienhaft Behaupten, dass wenn es darum geht, das deine Frau diesbezüglich versagt hat, du es genauso getan hast.

Zum Scheitern einer Beziehung gehören immer 2 (mindestens), vielleicht trägt der Eine etwas mehr Schuld und der Andere etwas weniger, aber zu guter Letzt trägt doch jeder seinen Teil zum Scheitern bei.

Das deine Frau jetzt alles in die Waagschale wirft und um dich kämpft, weil sie dich liebt,mag dir imponieren, aber annehmen solltest du es nur dann, wenn du es wirklich weiter mit ihr versuchen willst. Das Symphatie für ein dauerhaftes leben zu zweit nicht genügt, dass weißt du glaube ich sehr genau.

Überhaupt, wie soll etwas werden wie früher, wenn du es doch jetzt schon nicht zuläßt?

Ich glaube nicht das es ein Helfersyndrom ist, das dich bei deiner Frau hält, ich denke eher, es ist entweder ein schlechtes Gewissen (ob du es berechtigter oder unberechtigter Weise hast, spielt dabei keine Rolle) oder du bist einfach nur feige.

Wovor hast du eigentlich wirklich Angst? Vor deiner eigenen Courage oder vor der Meinung Anderer über dich?

Du solltest auch zu deinen Fehlern stehen und sie nicht nur bei deiner Frau sehen. Und Du solltest ehrlich zu ihr sein und ehrlich ist, das du sie nicht mehr liebst.

Das du dich emotional von deiner Frau erpressen läßt ist übel, du solltest bei der nächsten Androhung von Selbstmord, einfach gehen, ohne zu Debattieren. Geh, ruf die Polizei und die bringen sie dann in die Psychatrie. Das klingt zwar hart, aber anders bekommst du solche Dinge nicht unter Kontrolle.(Erfahrungswert)

Ich gebe dir einen guten Rat, hör auf dich selber zu bemitleiden und tu das, was dich glücklich macht und steh zu dem was du tust und rechtfertige dich nicht indem du allen erzählst wie hart deine Ehe war.Du hast nur ein Leben und somit auch das Recht in diesem Leben glücklich zu sein

Du kannst dich natürlich auch weiter in deinem Selbstmitleid suhlen und dich deinem selbst gewähltém Elend hingeben, was zweifelsfrei ne tolle Alternative ist.

So Ende der Standpauke und jetzt Kopf raus aus dem Sand und vorwärts marsch!

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10. Juli 2005 um 15:38
In Antwort auf an0N_1237686599z

Hallo Unentschiedener
Ich will ja jetzt nicht böse klingen, aber ist dir mal aufgefallen, das du deiner Frau die ganze Zeit die Schuld für alles in die Schuhe geschoben hast? Darf man also davon ausgehen, das du in eurer Beziehung alles richtig gemacht hast? Auch das mit der Magersucht deiner Tochter. Wenn deine Frau es nicht geschafft hat, deine Tochter emotional zu festigen, warum hast du es dann nicht an ihrer Stelle getan. Ich würd jetzt mal so laienhaft Behaupten, dass wenn es darum geht, das deine Frau diesbezüglich versagt hat, du es genauso getan hast.

Zum Scheitern einer Beziehung gehören immer 2 (mindestens), vielleicht trägt der Eine etwas mehr Schuld und der Andere etwas weniger, aber zu guter Letzt trägt doch jeder seinen Teil zum Scheitern bei.

Das deine Frau jetzt alles in die Waagschale wirft und um dich kämpft, weil sie dich liebt,mag dir imponieren, aber annehmen solltest du es nur dann, wenn du es wirklich weiter mit ihr versuchen willst. Das Symphatie für ein dauerhaftes leben zu zweit nicht genügt, dass weißt du glaube ich sehr genau.

Überhaupt, wie soll etwas werden wie früher, wenn du es doch jetzt schon nicht zuläßt?

Ich glaube nicht das es ein Helfersyndrom ist, das dich bei deiner Frau hält, ich denke eher, es ist entweder ein schlechtes Gewissen (ob du es berechtigter oder unberechtigter Weise hast, spielt dabei keine Rolle) oder du bist einfach nur feige.

Wovor hast du eigentlich wirklich Angst? Vor deiner eigenen Courage oder vor der Meinung Anderer über dich?

Du solltest auch zu deinen Fehlern stehen und sie nicht nur bei deiner Frau sehen. Und Du solltest ehrlich zu ihr sein und ehrlich ist, das du sie nicht mehr liebst.

Das du dich emotional von deiner Frau erpressen läßt ist übel, du solltest bei der nächsten Androhung von Selbstmord, einfach gehen, ohne zu Debattieren. Geh, ruf die Polizei und die bringen sie dann in die Psychatrie. Das klingt zwar hart, aber anders bekommst du solche Dinge nicht unter Kontrolle.(Erfahrungswert)

Ich gebe dir einen guten Rat, hör auf dich selber zu bemitleiden und tu das, was dich glücklich macht und steh zu dem was du tust und rechtfertige dich nicht indem du allen erzählst wie hart deine Ehe war.Du hast nur ein Leben und somit auch das Recht in diesem Leben glücklich zu sein

Du kannst dich natürlich auch weiter in deinem Selbstmitleid suhlen und dich deinem selbst gewähltém Elend hingeben, was zweifelsfrei ne tolle Alternative ist.

So Ende der Standpauke und jetzt Kopf raus aus dem Sand und vorwärts marsch!

Natürlich
habe ich immer alles richtig gemacht! Und, dass immer zwei dran schuld sein sollen, ist doch sicher nur ein Märchen!

Hallo Mela289, danke für deine Standpauke.

Sicher, es ist so, dass bei uns sehr viel falsch gelaufen ist. Es geht mir jetzt aber nicht darum, wer wieviel Schuld zu tragen hat, sondern zu sehen, wie es weiter geht.

Bin ich feige? Wenn ich ehrlich bin, ja, das denke ich schon. Wo vor ich dabei aber Angst habe, weiß ich selbst nicht so genau. Ich möchte mich aber nicht in Selbstmitleid suhlen, sondern ich ringe um den richtigen Weg. Und so frage ich mich:

Kann ich nach dem, was vorgefallen ist, meine Frau wieder richtig lieben? Momentan ist das (noch) nicht der Fall.

Kann es nach allem wieder eine glückliche Ehe geben?

Könnte nicht vielleicht jeder mit einem anderen Partner glücklicher leben?

Mich würde mal interessieren, ob es andere geschafft hatten, nach einer Trennung wieder einen erfolgreichen Neuanfang zu starten, oder ob sie sich dann doch irgendwann endgültig getrennt haben.

LG, der Unentschiedene

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