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!!!Zwickmühle!!!!

25. Januar 2010 um 19:34 Letzte Antwort: 27. Januar 2010 um 21:23

Hallo Leute!

Sorry wenn ich euch mit meinem Problem nerve, aber irgendwie brauche ich Rat und irgendwie hoffe ich, dass es durch das Schreiben etwas besser wird.

Ich bin mit meinem Freund nun über 2 Jahre zusammen. Seit einiger Zeit wohnen wir zusammen und sowieso ging alles damals sehr schnell. Ich habe ihn kurz nach der Trennung von meinem Exfreund kennengelernt und wir sind ziemlich schnell im Bett gelandet. Ursprünglich war er sowas wie ein Trostpflaster. (ich weiß, das sowas sch... ist, aber zu diesem Zeitunkt war mir so ziemlich alles egal)

Das hat sich dann aber zu mehr entwickelt und ich habe mich langsam in ihn verliebt.

Wenig später bemerkte ich, dass er nicht die Art hat, seine Liebe zu zeigen, wie ich es von ihm bräuchte. Also von Leidenschaft und Feuer keine Spur. Das Leidenschaftliche Küssen gibt es nur im Bett, wenn er mich dabei auch ausziehen kann. Und wenn ich mal eine Umarmung von ihm haben will, rollt er genervt seine Augen. Wenn ich ihn darauf anspreche, beteuert er, dass er mich liebt, es aber eben nicht so zeigen kann, wie ich es gerne hätte.

Aber ich frage mich, was ich mit jemandem soll, der sagt, dass er mich liebt, es mich aber nie spüren lässt.

Wenn ich nach einem Streit weine, ignoriert er mich einfach, anstatt mich zu trösten. Darauf habe ich ihn auch schon angesprochen aber es ändert sich nichts.

Jetzt bin ich an einem Punkt, an dem ich nicht weiß, was ich tun soll. Natürlich ist eine Trennung naheliegend, aber das ist eben nicht so einfach. Ich weiß nicht, ob ich noch was für ihn empfinde aber anscheinend ist da noch was, wenn mir eine Trennung schwer fallen würde. Oder vielleicht ist es auch nur der Halt, der mir fehlen würde, ach ich weiß es nicht. Ich habe die ganze Zeit gekämpft und Tränen vergossen und von ihm kommt gar nichts. Er meint, er würde sich bemühen und ich würde nur nichts davon sehen. Ich schaue schon so genau hin, was er jeden Tag tut, eigentlich ist es gar nicht möglich, das ich was übersehen habe.

Gestern hatten wir ein Gespräch, in dem ich gesagt habe, was mich an ihm stört und umgekehrt. Als er zum Zuge kam, meinte er, ihn würde stören, dass ich mit meiner besten Freundin über unsere Probleme rede und das würde ja keinem was angehen. Dann bin ich halb ausgerastet, weil er sowohl mit einer guten Freundin, als auch mit seinen Eltern über uns redet und sich dann über mich beschwert. Er meinte, "Naja, du hast ja nie gesagt das dich das stört." und dann meinte ich "Warum sollte ich das auch? mich stört es ja nicht. Ich find es völlig in ordnung sich bei seinen freunden auszuheulen, dafür sind ja freunde da." Fakt ist das ihn stört,dass ich das mache, während er dasselbe tut und das hat mich irgendwie nüchtern gemacht und jetzt weiß ich nicht mehr. Ich habeihm auch gesagt das ich nicht gedacht habe das ich auch noch an einen Macho geraten bin. Nachher geht er noch fremd und verbietet mir das, weil ihn das stört und mich nicht. Was soll denn der schwachsinn? Ich meine man tut doch anderen nichts an, was einem selber stören würde oder? Ich erkenne ihn nicht wieder.

Ich weiß weder ein noch aus. Mit ihm bin ich unglücklich. Und den Sprung ins Freie wage ich nicht. Ich weiß nicht mehr weiter.

Vielleicht kann jemand von euch mir einen Rat geben, wie ich es mir selbst einfacher machen kann, eine Entscheidung zu treffen. Ich will ihm ja auch nicht zu sehr wehtun.

sorry für den langen Text und danke im Voraus.

Gruß

Needhelp23

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25. Januar 2010 um 19:46

Naja
ich weiß nicht, am anfang habe ich ihn ja benutzt obwohl er mir von anfang an seine liebe gestanden hat.

Wenn es ihm nur um das eine gehen würde dann hätte er sich schon längst eine andere gesucht, denke ich. Denn durch die ganzen diskusionen zieht er sich doch viel zu viel stress rein. Und das nur für eine Bettgeschichte?

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25. Januar 2010 um 23:26

Kann sich auch noch entwickeln
Vielleicht hatte er auch noch einfach nicht soooo viele lange Beziehungen.

Oft ist es so, das der Partner auch noch lernt.

Man ist ja nicht von anfang an Perfekt aufeinander eingestellt.

Da treffen nunmal 2 Menschen aufeinander die total unterschiedlich sind (andere erziehung, andere Freunde,... gemeinsame interessen mal außen vor gelassen)

Mein Mann hatte die Angewohnheit wenn er sauer war einfach sich in sein zimmer zu verkriechen und stundenlang einfach sauer zu sein. Das war für mich immer quälerei und ich wollte natürlich immer zu ihm hin und das hat ihn natürlich genervt.

(Wie ich dann auch festgestellt hab, hatte das seine Ex auch so drauf. Und wenn er sich mit seiner Mutter gestritten hat hat sie ihn einfach immer in sein zimmer geschickt und er durfte auch gar nix mehr sagen. (Außerdem Einzelkind) Also so resulierten seine Erfahrungen in seine Verhaltensweisen)

Irgendwann habe ich angefangen streitereien einfach auszusitzen und siehe da. Irgendwann kam er angekrochen und dann war immer alles so als wenn nix gewesen wäre.
"Ich brauchte halt einfach meine ruhe!"
oder
"Sorry, können wir nochmal reden!"

TADA!

Und langsam isser soweit, wenn ich mal weine, dann kommt er zu mir und umarmt mich anstatt auf stur zu stellen. Dann wird geredet und die Welt ist wieder in Ordnung und er merkt, dass man sich so auch stundenlanges alleine schmollen und nicht sprechen entgehen kann.

Die Zeit macht es halt. Man kann sich nicht von heute auf morgen ändern.
Genauso musste ich nunmal auch lernen ihn dann halt auch in ruhe zu lassen und nicht immer nur auf ihn einzureden.
(Bin sehr kommunikativ ) Das wurde mir nunmal anerzogen.

Irgendwie stimmt dann nunmal doch die Theorie, dass man sich den Partner erziehen muss. Aber wie gesagt, das dauert halt!

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27. Januar 2010 um 21:23
In Antwort auf callie_11849442

Kann sich auch noch entwickeln
Vielleicht hatte er auch noch einfach nicht soooo viele lange Beziehungen.

Oft ist es so, das der Partner auch noch lernt.

Man ist ja nicht von anfang an Perfekt aufeinander eingestellt.

Da treffen nunmal 2 Menschen aufeinander die total unterschiedlich sind (andere erziehung, andere Freunde,... gemeinsame interessen mal außen vor gelassen)

Mein Mann hatte die Angewohnheit wenn er sauer war einfach sich in sein zimmer zu verkriechen und stundenlang einfach sauer zu sein. Das war für mich immer quälerei und ich wollte natürlich immer zu ihm hin und das hat ihn natürlich genervt.

(Wie ich dann auch festgestellt hab, hatte das seine Ex auch so drauf. Und wenn er sich mit seiner Mutter gestritten hat hat sie ihn einfach immer in sein zimmer geschickt und er durfte auch gar nix mehr sagen. (Außerdem Einzelkind) Also so resulierten seine Erfahrungen in seine Verhaltensweisen)

Irgendwann habe ich angefangen streitereien einfach auszusitzen und siehe da. Irgendwann kam er angekrochen und dann war immer alles so als wenn nix gewesen wäre.
"Ich brauchte halt einfach meine ruhe!"
oder
"Sorry, können wir nochmal reden!"

TADA!

Und langsam isser soweit, wenn ich mal weine, dann kommt er zu mir und umarmt mich anstatt auf stur zu stellen. Dann wird geredet und die Welt ist wieder in Ordnung und er merkt, dass man sich so auch stundenlanges alleine schmollen und nicht sprechen entgehen kann.

Die Zeit macht es halt. Man kann sich nicht von heute auf morgen ändern.
Genauso musste ich nunmal auch lernen ihn dann halt auch in ruhe zu lassen und nicht immer nur auf ihn einzureden.
(Bin sehr kommunikativ ) Das wurde mir nunmal anerzogen.

Irgendwie stimmt dann nunmal doch die Theorie, dass man sich den Partner erziehen muss. Aber wie gesagt, das dauert halt!

Das klingt sehr aufmunternd
und das passt auch ziemlich gut zu dem problem, was ich mit meinem freund habe. auch er hat eine ganz andere erziehung genossen als ich.

seine familie kommt aus der ehemaligen ddr und auch wenn diese zeiten nun vorbei sind, merkt man die unterschiede zwischen "ossis" und "Wessis" immernoch. wir haben eben manchmal andere denkensweisen, auch was den stellenwert der arbeit betrifft zum beispiel.

Aber ich weiß nicht ob die dinge, die vorgefallen sind, unter dieses schema fallen. manchmal respektiert er mich einfach nicht. wenn ich sage, dass ich etwas nicht möchte oder es mir nicht gefällt, dann macht er es einfach heimlich.

und gerade das was letztens vorgefallen ist, dass ihn etwas stört, was ich tue, obwohl er selbst dasselbe tut. ich verstehe das nicht. wie kann er mir etwas verbieten und selber damit weitermachen. als argument nennt er dann die tatsache das mich das nicht stört. Und wenn mich das nicht stört, kann er das machen aber ich nicht, weil ihn das stört. häh???

das sind eben so sachen die nach und nach auftauchen und immer mehr habe ich das gefühl das er mir fremd wird.

Legt sich das auch wieder?

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