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Zweitsprache

11. Januar 2014 um 18:06

Wir haben ein Kleinkind, unser Sohn fängt an sich sprachlich immer mehr zu entwickeln. Er ist über 18 Monate alt.

Mir kommt immer wieder die Frage auf, ob ich ihn bereits jetzt mit einer Zweitsprache konfrontieren soll, oder es ganz sein lassen sollte, weil er ohnehin in der Schule, wenn er will, mehr als eine Fremdsprache lernen wird.

Selber spreche ich neben meiner Muttersprache (Serbokroatisch), Englisch, etwas Spanisch und halt Deutsch...Wir reden zu Hause ausschließlich Deutsch, außer wenn Omi da ist, meine Mutter, sie redet mit mir noch viel in der Muttersprache.

Mein Zugehörigkeitsgefühl zum Ausland war vorhanden bis vor dem Krieg, sprich ehemaliges Jugoslawien. Danach habe ich kaum bis gar keine Zugehörigkeit empfunden.
Wir fliegen, oder fahren gar nicht mehr dort hin, wenn es nicht sein muss. Meine Überlegung war auf Grund dessen, meinem Sohn dann die Sprachkenntnisse aus diesem Land vorzuenthalten. Doch wie das so ist, wenn sie mal groß werden, möchte ich mir auch nicht anhören müssen; "warum hast du mir nicht diese Sprache beigebracht".

Kann jemand mein Zwiespalt nachvollziehen, bzw. kann jemand der damit Erfahrung hat etwas dazu schreiben?
Danke

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11. Januar 2014 um 19:36

Ich finde deinen Beitrag...
so schön. Dieses Zugehörigkeitsgefühl kenne ich auch. Bei mir ist er auch verschwunden.

Ich bin jetzt in der 20. Woche schwanger und ich rede mit dem Beba in einem wilden Gemisch aus Deusch-Englisch-Serbokroatisch.

Als ich nach Deutschland kam, während der Sprachschule arbeitete ich für eine Spanierin, die mit einem Pole verheiratet war, als Kindermädchen. Das Kind wurde multilingual erzogen(war damals 2.5 Jahre alt).

Ich hatte weder das Gefühl, dass ihn das verwirrt, noch dass er sich unsicher ist wer was spricht und versteht. Das hat er sehr schnell kapiert und eigenlich auch sehr schnell gelernt, seine Fähigkeit auszunutzen.

Seine Mutter wollte immer, dass er um 7Uhr aufsteht. Er hat mir immer "kasnije"(später) gesagt und mir signalisiert, dass ich ihn wieder ins Bett bringen sollte, wenn die Mutti weg ist. Dabei ist es glaube ich sehr wichtig, dass das Niveau in beiden Sprachen hochgehalten wird. Die Kinder verstehen etwa ab dem 4. Lebensjahr Zeitkonjugation, ab dem 7. Lebensjahr Konstruktionen wie Passiv, Gerund und unterschiedliche Arten von Nebensätzen.

Ich halte eine bilinguale(multilinguale) Erziehung für eine Bereicherung für das Kind. Unabhängig von der Beziehung zum Ursprungsland.

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12. Januar 2014 um 0:04

Wir haben es leider nicht durchgezogen
meine tochter kann nur ein paar wörter/sätze auf jugo. und wenn es nicht unbedingt sein muss, weigert sie sich sogar. nur wenn wir unten sind spricht sie.... leider sind das immer nur 3 wochen im jahr, so das das wohl nie wirklich reichen wird, serbokroatisch zumindest halbwegs zu sprechen.
verstehen tut sie zwar einiges mehr, aber wie gesagt sie zeigt nicht wirklich interesse. wenn wir mit ihr in unserer muttersprache sprechen , antwortet sie auf deutsch.
dabei sprechen mein mann und ich untereinander nur unsere muttersprache...mit ihr aber fast ausschliesslich deutsch. sie war sehr früh in der kita und dann auch den ganzen tag, so das deutsch eben ihre erste sprache war...
bei mir wars anders , ich war selten in der kita, zuhause wurde nur jugo gesprochen, meine eltern waren ja auch nicht so fit in deutsch, so das das relativ einfach für mich war, deutsch hab ich erst in der 1. klasse erlernt.
meiner jüngeren schwester hingegen bereitet jugo auch mehr schwierigkeiten , weil auch mehr mit der deutschen sprache aufgewachsen.
also wenn du deinem kind serbokroatisch beibringen willst, musst du schon konsequent bei der sprache bleiben und das wird sicher für dich schwierig sein.
ist denn deine mutter oft da? dann könnte sie das übernehmen, zumindest das wichtigste beibringen. wichtig ist nur, das sie die muttersprache nicht mit deutsch mischt.

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12. Januar 2014 um 10:06

Ich fände es schade, wenn du ihm nicht die Gelegenheit.............


..geben würdest, serbokroatisch zu lernen. Rede (immer und konsequent) in deiner Muttersprache mit ihm. Die Oma ist zu selten da, das reicht nicht aus.

Vielleicht ist er dir später mal dankbar für die zusätzliche Sprache, wer weiß! Und bei einem evtl. Besuch in Serbien - Kroatien soll er sich doch mit den Verwandten fließend verständigen können, oder?

Deutsch lernt er hier sowieso.
Die anderen Sprachen würde ich nur mit ihm reden, wenn ich Muttersprachlerin wäre - Grundregel bei der Zweisprachigkeit.
Jeder spricht mit dem Kind in seiner Sprache.

Unsere Enkel wachsen zweisprachig auf - beide Eltern reden in ihrer Sprache - konsequent. Zum Glück verstehe ich auch die andere Sprache, und falls nicht alles, übersetzt mir unser Kleiner spontan

Also, nur los - du hast schon 18 Monate "versäumt".

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12. Januar 2014 um 10:13

Bravo, misko, Ihr macht das.............


..super! Und in der mehrsprachigen Schweiz wird euer Töchterchen sicher noch mehr Sprachen mit Leichtigkeit erlernen.

Ich denke, dass das Angebot in Kita und Schule dort doch noch vielfältiger ist in puncto Sprachen als hier?

Ich persönlich liebe es ja, mehrere Sprachen zu sprechen, ist mein Hobby - mit Mut zu Fehlern

Da danke ich heute noch meinen Eltern, dass sie darauf Wert legten.

Am meisten Mühe macht Arabisch
Aber auch viel Spaß!


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12. Januar 2014 um 10:45

Oh, das wusste ich nicht.............habe wieder etwas


..dazugelernt! Aber ich bin sicher, eure Kleine wird dennoch andere Fremdsprachen lernen.

Und den Punkt mit den Mentalitätsunterschieden finde ich interessant, bin ja sowieso i m m e r an interkulturellen Aspekten interessiert. Schade, dass ich nicht mehr Zeit habe, mich damit näher zu beschäftigen.

Vllt mal später - in Rente

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12. Januar 2014 um 11:54

Ich
An deiner Stelle würde es versuchen.

Wir versuchen es auch, aber ich muss meinen Mann auch immer darauf hinweisen, dass er bitte mit unserer Tochter englisch sprechen soll.

Wir selbst sprechen im Alltag eigentlich fast nur deutsch, deswegen schleicht sich bei ihm immer wieder deutsch mit ein.

Aber ich werde ihn jetzt noch genauer darauf hinweisen, damit wir es wirklich durchziehen können.

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12. Januar 2014 um 19:08

X
Je mehr sprachen desto besser. Eine weitere sprache zu kennen ist IMMER ein pluspunkt. Sprachkenntnise sind in der berufswelt gefragt - man kann sich im urlaub besser verständigen (falls kein englisch möglich ist) und und und.

Ich selber bin zweisprachig aufgewachsen. Finde es sehr schade, dass es nicht mehr sprachen waren - da man ja von klein auf bekanntlich besser und schneller lernt mittlerweile spreche ich mehrere sprachen und hatte immer nur vorteile dadurch.

Aber "nur" 2 sprachen kann man glaube ich jedem kind zumuten.

Ich bin zwar noch sehr jung und möchte noch keine kinder. Aber da die muttersprache meines freundes ebenfalls nicht deutsch ist bin ich auch am überlegen, ob 4 sprachen nicht zu viel sind für ein kind (meine muttersprache, seine muttersprache, deutsch, englisch). Aber die frage kann ich mir eigentlich selber beantworten: 4 ist eindeutig zu viel. Da aber englisch und deutsch extrem wichtig sind - müssen wir wohl (falls wir kinder bekommen) eine oder sogar beide muttersprache wegfallen lassen.

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12. Januar 2014 um 21:38

Danke für eure Antworten.
Es wird schwierig. Meine Mutter ist nicht oft da, mein Mann ist Deutsch und wenn ich mit unserem Sohn in meiner Muttersprache rede, versteht mich keiner.
Ich denke dass ich da auch nicht konsequent bleiben kann.
Er ist auch schon in der KiTa.

Hmmm...und mit Jugos haben wir jetzt auch nicht Kontakt außer aus der Familie, die ohnehin auch Deutsch sprechen (Österreich).
Vorerst bleibt mein Zwiespalt.
Ja, das ist nicht einfach.

Als ich noch so klein war, war das kein Thema.

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12. Januar 2014 um 21:40
In Antwort auf lilo_12373463

X
Je mehr sprachen desto besser. Eine weitere sprache zu kennen ist IMMER ein pluspunkt. Sprachkenntnise sind in der berufswelt gefragt - man kann sich im urlaub besser verständigen (falls kein englisch möglich ist) und und und.

Ich selber bin zweisprachig aufgewachsen. Finde es sehr schade, dass es nicht mehr sprachen waren - da man ja von klein auf bekanntlich besser und schneller lernt mittlerweile spreche ich mehrere sprachen und hatte immer nur vorteile dadurch.

Aber "nur" 2 sprachen kann man glaube ich jedem kind zumuten.

Ich bin zwar noch sehr jung und möchte noch keine kinder. Aber da die muttersprache meines freundes ebenfalls nicht deutsch ist bin ich auch am überlegen, ob 4 sprachen nicht zu viel sind für ein kind (meine muttersprache, seine muttersprache, deutsch, englisch). Aber die frage kann ich mir eigentlich selber beantworten: 4 ist eindeutig zu viel. Da aber englisch und deutsch extrem wichtig sind - müssen wir wohl (falls wir kinder bekommen) eine oder sogar beide muttersprache wegfallen lassen.

Dogloveeer,
das stimmt. Sprachen sind meist das Tor zu anderen "Welt".

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12. Januar 2014 um 21:42
In Antwort auf chichi210812

Ich
An deiner Stelle würde es versuchen.

Wir versuchen es auch, aber ich muss meinen Mann auch immer darauf hinweisen, dass er bitte mit unserer Tochter englisch sprechen soll.

Wir selbst sprechen im Alltag eigentlich fast nur deutsch, deswegen schleicht sich bei ihm immer wieder deutsch mit ein.

Aber ich werde ihn jetzt noch genauer darauf hinweisen, damit wir es wirklich durchziehen können.

Du verstehst Englisch!
Dann klingt das nicht so fremd.
Mein Mann versteht fast nichts in Serbokroatisch. Würde er sich ausgeschlossen vorkommen? Weiß nicht.

Versuchen werde ich es auf jeden Fall.
Kommt es mir "fremd" vor, muss ich damit aufhören.

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12. Januar 2014 um 21:45
In Antwort auf umminti

Ich fände es schade, wenn du ihm nicht die Gelegenheit.............


..geben würdest, serbokroatisch zu lernen. Rede (immer und konsequent) in deiner Muttersprache mit ihm. Die Oma ist zu selten da, das reicht nicht aus.

Vielleicht ist er dir später mal dankbar für die zusätzliche Sprache, wer weiß! Und bei einem evtl. Besuch in Serbien - Kroatien soll er sich doch mit den Verwandten fließend verständigen können, oder?

Deutsch lernt er hier sowieso.
Die anderen Sprachen würde ich nur mit ihm reden, wenn ich Muttersprachlerin wäre - Grundregel bei der Zweisprachigkeit.
Jeder spricht mit dem Kind in seiner Sprache.

Unsere Enkel wachsen zweisprachig auf - beide Eltern reden in ihrer Sprache - konsequent. Zum Glück verstehe ich auch die andere Sprache, und falls nicht alles, übersetzt mir unser Kleiner spontan

Also, nur los - du hast schon 18 Monate "versäumt".

Urlaub, ja da würde er sich verständigen können...
aber Verwandte sind dort kaum welche, also keine mit denen ich/wir in Kontakt stehen.
Und Mazedonien, oder Mazedonisch, was ich kaum selber spreche, wo ich aber noch Familie habe (Mutters Seite), die verstehen auch Serbokroatisch, aber sprechen ausschließlich Mazedonisch...für mich ist das schon ein Konflikt, den ich garantiert nicht weiter geben möchte.

Oh je...18 Monat "versäumt"...
Ich hoffe nicht.

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12. Januar 2014 um 23:24

Komisch ist, dass du es bis jetzt
NICHT getan hast! Es heißt doch Muttersprache .. die solltest du mit deinem Kind sprechen;auch aus emotionalen gründen, v a aber wenn das Kind die Sprache lernen soll .. das ist für Kinder ganz einfach !

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13. Januar 2014 um 2:12
In Antwort auf lilly_12078096

Komisch ist, dass du es bis jetzt
NICHT getan hast! Es heißt doch Muttersprache .. die solltest du mit deinem Kind sprechen;auch aus emotionalen gründen, v a aber wenn das Kind die Sprache lernen soll .. das ist für Kinder ganz einfach !

Das ist nicht komisch
wir , die hier geboren und aufgewachsen sind,können meist deutsch besser als unsere muttersprache. schon meine generation hat probleme sich vernüftig auszudrücken, mir fehlen viele worte, die ich zwar schon mal gehört hab , aber dann im gespräch nicht mehr einfallen wollen. deutsch fällt mir nun mal leichter. ich kenn auch viele denen es noch schwerer fällt... meine 5 jahre jüngere schwester zum beispiel...und ich kenn so viele in ihrem alter und jünger, die kaum noch serbokroatisch sprechen. auch weil es da kaum noch ehen/beziehungen mit landsleuten gibt, je jünger desto geringer die konstellation jugo +jugo.

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13. Januar 2014 um 2:22
In Antwort auf dasmeine

Danke für eure Antworten.
Es wird schwierig. Meine Mutter ist nicht oft da, mein Mann ist Deutsch und wenn ich mit unserem Sohn in meiner Muttersprache rede, versteht mich keiner.
Ich denke dass ich da auch nicht konsequent bleiben kann.
Er ist auch schon in der KiTa.

Hmmm...und mit Jugos haben wir jetzt auch nicht Kontakt außer aus der Familie, die ohnehin auch Deutsch sprechen (Österreich).
Vorerst bleibt mein Zwiespalt.
Ja, das ist nicht einfach.

Als ich noch so klein war, war das kein Thema.

War eben ne andere zeit
wahrscheinlich ähnlich wie bei mir... der freundeskreis meiner eltern bestand zum großteil aus jugos... die ersten 3 jahre war ich nur zu hause, danach auch nur selten im kindergarten.
ich kenn einige paare wo das klappt, sind aber oft ehepaare, wo mindestens einer erst vor ein paar jahren nach deutschland kam und/oder die betreuung der kinder in der familie(oma) stattfindet.
das erlernen der muttersprache klappt meiner meinung nach nur im kleinkindalter bis ca 3 jahren und das auch nur , wenn man konsequent die muttersprache spricht. danach ist es kaum noch möglich, weil deutsch einfach zu sehr dominiert, sei es im freundeskreis, kita oder tv.

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13. Januar 2014 um 9:59
In Antwort auf ano100

Das ist nicht komisch
wir , die hier geboren und aufgewachsen sind,können meist deutsch besser als unsere muttersprache. schon meine generation hat probleme sich vernüftig auszudrücken, mir fehlen viele worte, die ich zwar schon mal gehört hab , aber dann im gespräch nicht mehr einfallen wollen. deutsch fällt mir nun mal leichter. ich kenn auch viele denen es noch schwerer fällt... meine 5 jahre jüngere schwester zum beispiel...und ich kenn so viele in ihrem alter und jünger, die kaum noch serbokroatisch sprechen. auch weil es da kaum noch ehen/beziehungen mit landsleuten gibt, je jünger desto geringer die konstellation jugo +jugo.

Kann ich nur unterschreiben
finde das aber sehr schade.Ich für meinen Teil bemühe mich mein Kroatisch immer weiter auszubauen obwohl mir schon oft bestätigt wurde das ich es sehr gut beherrsche.Lese sehr viel und spreche wann immer ich die Gelegenheit habe.Ist daher gut das mein Mann auch aus der Gegend ist,verlernen kann ich es somit nie Für unsere Kinder würde ich es mir wünschen das sie es auch lernen aber wie du schon gesagt hast Ano,in der heutigen Zeit dominiert deutsch schon von der Krippe aufwärts.Habt ihr euch überlegt Sami in den muttersprachlichen Unterricht zu schicken?Ich habe ihn die komplette Schulzeit über besucht und es hat sich echt gelohnt

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13. Januar 2014 um 18:29

Ja hab ich damals
auch gemacht und hat sicher nicht geschadet. sie wollte im ersten schuljahr überhaupt nicht hin und als es soweit war, gab es angeblich keinen unterricht.
dies jahr sollte sie eigentlich hin , aber irgendwas kommt immer dazwischen , das ich mich noch gar nicht drum gekümmert hab.
das ist jetzt das nächste um was ich mich kümmern möchte, zumindest soll sie mal hin und gucken ob es ihr gefällt.
ob wir das zeitlich immer hinkriegen steht wieder auf einen anderen stern.... ich hab oft spätschichten , mein mann arbeitet in der regel bis ca 18h.... also passt meine mutter auf sie auf und die hat keine auto, ohne ist es zu weit bis zur schule.

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13. Januar 2014 um 18:31
In Antwort auf ano100

Ja hab ich damals
auch gemacht und hat sicher nicht geschadet. sie wollte im ersten schuljahr überhaupt nicht hin und als es soweit war, gab es angeblich keinen unterricht.
dies jahr sollte sie eigentlich hin , aber irgendwas kommt immer dazwischen , das ich mich noch gar nicht drum gekümmert hab.
das ist jetzt das nächste um was ich mich kümmern möchte, zumindest soll sie mal hin und gucken ob es ihr gefällt.
ob wir das zeitlich immer hinkriegen steht wieder auf einen anderen stern.... ich hab oft spätschichten , mein mann arbeitet in der regel bis ca 18h.... also passt meine mutter auf sie auf und die hat keine auto, ohne ist es zu weit bis zur schule.


sollte unter nebos beitrag.

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14. Januar 2014 um 9:35
In Antwort auf ano100

Ja hab ich damals
auch gemacht und hat sicher nicht geschadet. sie wollte im ersten schuljahr überhaupt nicht hin und als es soweit war, gab es angeblich keinen unterricht.
dies jahr sollte sie eigentlich hin , aber irgendwas kommt immer dazwischen , das ich mich noch gar nicht drum gekümmert hab.
das ist jetzt das nächste um was ich mich kümmern möchte, zumindest soll sie mal hin und gucken ob es ihr gefällt.
ob wir das zeitlich immer hinkriegen steht wieder auf einen anderen stern.... ich hab oft spätschichten , mein mann arbeitet in der regel bis ca 18h.... also passt meine mutter auf sie auf und die hat keine auto, ohne ist es zu weit bis zur schule.

Dann viel Glück
es wäre auf jeden Fall eine Bereicherung und sie würde mit anderen "Landskindern" in Verbindung sein.Ich bin deswegen immer supergerne hingegangen.

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14. Januar 2014 um 16:27

Wenn du
willst, dass dein kind die sprache wenigstens ein bisschen lernt, ist jetzt der beste zeitpunkt, da babys und kleinkinder bei sprachen am lernfähigsten sind.

ich denke, ich würde versuchen, es dem kind beizubringen, weil es kann ja nicht schaden und vl. findet es ja mal eine frau aus exjugoslavien oder irgendwas anderes... man kann ja nie wissen, was kommt und vl. braucht dein sohn die sprache irgendwann einmal...

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14. Januar 2014 um 17:49
In Antwort auf ano100

Das ist nicht komisch
wir , die hier geboren und aufgewachsen sind,können meist deutsch besser als unsere muttersprache. schon meine generation hat probleme sich vernüftig auszudrücken, mir fehlen viele worte, die ich zwar schon mal gehört hab , aber dann im gespräch nicht mehr einfallen wollen. deutsch fällt mir nun mal leichter. ich kenn auch viele denen es noch schwerer fällt... meine 5 jahre jüngere schwester zum beispiel...und ich kenn so viele in ihrem alter und jünger, die kaum noch serbokroatisch sprechen. auch weil es da kaum noch ehen/beziehungen mit landsleuten gibt, je jünger desto geringer die konstellation jugo +jugo.

In deinem Fall weiß ich natürlich nicht
die Gründe .. aber ich kenne viele paare, bei denen es so klappt - Kinder sind nun mal sprachbegabt ..die kleinsten besonders ..

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18. Januar 2014 um 6:23

Am besten sofort und von Anfang an mit beiden Sprachen reden
idealerweise übernimmt ein Partner eine Sprache und bliebt dabei und der andere die andere.

Schaden kann es schlicht nicht und eine weitere Sprache ist viel wert und nie wieder wird es so leicht sein, zu lernen, wie jetzt.

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27. Januar 2014 um 22:25

Mein sohn lernt von anfang an 2 sprachen
ich antworte zwar spät, aber ich kann dir aus meiner erfahrung sagen, das unser sohn super alles gelernt hat.
ich spreche mit ihm deutsch. mein mann spricht mit ihm arabisch.
als unser sohn anfing mit sprechen, erzählten mir viele, das kinder die mit 2 sprachen aufwachsen, später sprechen lernen.
das kann ich nicht behaupten. er war genauso sprachlich entwickelt, wie alle anderen kinder.
jetzt ist er 4 jahre alt und erkennt ganz klar, mit wem er deutsch und/oder arabisch sprechen kann.
aus meinen umfeld erkenne ich, das die kinder die sprache sprechen, in dem am meisten sie umgibt.
wenn wir in deutschland sind und sobald wir die wohnung verlassen, spricht unser sohn deutsch.
wenn wir ägypten besuchen und er sich ein paar tage dort aufgehalten hat, spricht er auf der straße arabisch.

ich weiß nicht, wie unser sohn es später für seine zukunft nutzen kann, aber dieses wissen lernt er jetzt spielerisch.

später müßte er sich das wissen vielleicht quälend aneignen.

viel freude wünsche ich dir. es gibt nämlich auch lustige begebenheiten.

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Von: kaisa_876831
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27. Januar 2014 um 20:59
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