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Zweitfrau - suche gleichgesinnte

18. Mai 2004 um 11:00

Bin eine "Zweitfrau", das heißt mein Lebensgefährte war schon einmal verheiratet, ist jetzt geschieden und hat ein Kind mit entsprechender Besuchsregelung alle 14 Tage. Seine Tochter ist 10 Jahre alt, ein nettes, pflegeleichtes Kind das mich akzeptiert.
Wir leben schon 6 Jahre zusammen, sein Kind kommt aber selten zu uns. Meistens bleibt er übers Wochenende bei seinen Eltern weil diese in der Nähe des Kindes wohnen.
Ich habe keine Kinder, wir möchten auch keine Kinder.
Da ich große Probleme habe zu akzeptieren dass er ein Kind hat und schrecklich eifersüchtig auf sie reagiere gibt es oft Spannungen. Ich habe schon oft versucht mit Verstand daran zu gehen, habe kleine Ausflüge geplant und mitgestaltet, aber sobald ich die Kleine sehe ist es aus bei mir und es steigt irgendetwas in mir hoch.
Ich kann das so schlecht erklären, deshalb hoffe ich, dass es Frauen gibt die mich verstehen, denen es ähnlich geht, zum Gedankenaustausch.
Oft schreiben mir Mütter die mich natürlich egoistisch finden, das bin ich ja auch, aber mit diesen Frauen kann ich mich leider nicht austauschen, weil eine Frau die selber Kinder hat meine Probleme nicht verstehen kann.
Würde mich über Beiträge freuen
Eva

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18. Mai 2004 um 11:40

Schwierige situation
gleich vorweg, verstehen kann ich es sehr gut, diese abneigung zum kind des partners.
ich steh zwar auf der anderen seite, habe mir aber ne menge gedanken darüber gemacht.
als der vater meines sohnes seine neue freundin hatte, lehnte sie den jungen auch komplett ab.
ich glaube, sie fühlt sich bedroht. denn auch die beiden haben keine gemeinsamen kinder, und sie wird auch nie welche haben können.(oder wollen, weiß ich nicht so genau!)

da ist also ein wesen, das deinem partner "näher" ist, als du es jemals sein wirst. du reagierst mit eifersucht. sehr verständlich, kann aber niemals die lösung sein. und ich glaube, du weißt das auch.
mit dem verstand braucht man da auch nicht ranzugehen, denn es ist eine gefühlssache, eine seelische........
hast du schon mal von familienaufstellung gehört? ich denke, es könnte dir in deiner situation helfen.
wenn du interesse hast, kann ich dir adressen von fähigen aufstellern geben.

nur eines stösst mir auf. wie kommst du darauf, dass eine frau, die kinder hat, deine probleme nicht verstehen kann? das ist mir doch etwas zu sehr über einen kamm geschoren.

alles liebe
friesy

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18. Mai 2004 um 12:02

Hallo,hier auch Zweitfrau
Liebe Eva,
ich kann dich sehr gut verstehen,obwohl ich Mutter bin.Wir sind eine Patchwork-Family,ich habe aus erster Ehe 2 Jungs mitgebracht,die Tochter meines Mannes lebt seit knapp 2 Jahren bei uns,und gemeinsam haben wir noch einen fast 3jaehrigen.Ich habe es mir etwas einfacher vorgestellt,als es mir die Realitaet dann leider preasentierte.Und deine Gefuehle und eure Spannungen kann ich sehr gut nachvollziehen.Warum komm das Kind selten zu euch,wenn sie dich eigentlich akzeptiert?Moechtest es nicht oder hat es sich so eingespielt?Hast du dir schon mal ueberlegt warum du solche Gefuehle dem Kind gegenueber hast,warum bist du eifersuechtig,oder besser auf was?
Viele Gruesse,
Simone
S

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18. Mai 2004 um 13:16

Das
Kind hat eine ganz andere Beziehung zu deinem Mann als du. Vielleicht hilft es dir, dies klar zu machen.
Schau dir mal deine Gefühle genau an, wovor hast du Angst? Klärs für dich. Geh deine Gefühle mal bis zum Ende durch ohne dich schuldig oder schlecht zu fühlen.Schau mal was dabei herauskommt.

Stell dir vor, du wärst das Kind. Eine andere Perspektive hilft einem auch manchmal.

Schafft eine Basis für euer gemeinsames Leben. Denn ein Kind hat Vater/Mutter ein Leben lang. Es sollte deshalb nicht zu einem Problem in einer weiteren Beziehung werden/sein. Das Kind muß nicht den neuen Partner lieben, der Partner nicht das Kind. Aber gegenseitige Akzeptanz wäre gut. Denn es hat doch das Recht, sich bei Vater und Mutter zuhause zu fühlen. Zu jeder Zeit. Bis es erwachsen ist.

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18. Mai 2004 um 14:35

Eva
ich habe zwar ein Kind, aber ich kann Dich trotzdem verstehen...dieses Kind erinnert Dich immer an diese andere Frau, Du hast das Gefühl, sie nimmt Dir etwas...Du möchtest ihn für Dich! haben...das ist die eine Seite...

Aber jetzt sieh die andere Seite: Du könntest etwas dazu gewinnen! Wenn dieses Kind Dir Zuneigung entgegen bringt und Du Dich öffnest, kann es etwas Schönes werden, was Du nicht mehr missen möchtest...

viel Glück

Leonie

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19. Mai 2004 um 9:28
In Antwort auf delma_12147227

Schwierige situation
gleich vorweg, verstehen kann ich es sehr gut, diese abneigung zum kind des partners.
ich steh zwar auf der anderen seite, habe mir aber ne menge gedanken darüber gemacht.
als der vater meines sohnes seine neue freundin hatte, lehnte sie den jungen auch komplett ab.
ich glaube, sie fühlt sich bedroht. denn auch die beiden haben keine gemeinsamen kinder, und sie wird auch nie welche haben können.(oder wollen, weiß ich nicht so genau!)

da ist also ein wesen, das deinem partner "näher" ist, als du es jemals sein wirst. du reagierst mit eifersucht. sehr verständlich, kann aber niemals die lösung sein. und ich glaube, du weißt das auch.
mit dem verstand braucht man da auch nicht ranzugehen, denn es ist eine gefühlssache, eine seelische........
hast du schon mal von familienaufstellung gehört? ich denke, es könnte dir in deiner situation helfen.
wenn du interesse hast, kann ich dir adressen von fähigen aufstellern geben.

nur eines stösst mir auf. wie kommst du darauf, dass eine frau, die kinder hat, deine probleme nicht verstehen kann? das ist mir doch etwas zu sehr über einen kamm geschoren.

alles liebe
friesy

Muttergefühle
hi friesy,

ich denke einfach dass mir die muttergefühle komplett fehlen, was bei einer mutter wohl anders ist. meistens verurteilen mich mütter auch. weil es eben ein unschuldiges kind ist, weil ich diese situation so akzeptieren muss, weil ich vorher wusste das er ein kind hat, u.s.w.
wenn ich aber eure texte lese werde ich eines besseren belehrt.
von einer familienaufstellung habe ich gehört, wurde aber auch gleichzeitig gewarnt, da sehr viel dabei hochkommt und wenn die nachbehandlung fehlt und man mit seinem problem, das dabei eben hoch kommt, allein bleibt, kann es mehr schaden als nützen. davor habe ich etwas angst.
lg
eva

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19. Mai 2004 um 9:35
In Antwort auf shama_12775632

Hallo,hier auch Zweitfrau
Liebe Eva,
ich kann dich sehr gut verstehen,obwohl ich Mutter bin.Wir sind eine Patchwork-Family,ich habe aus erster Ehe 2 Jungs mitgebracht,die Tochter meines Mannes lebt seit knapp 2 Jahren bei uns,und gemeinsam haben wir noch einen fast 3jaehrigen.Ich habe es mir etwas einfacher vorgestellt,als es mir die Realitaet dann leider preasentierte.Und deine Gefuehle und eure Spannungen kann ich sehr gut nachvollziehen.Warum komm das Kind selten zu euch,wenn sie dich eigentlich akzeptiert?Moechtest es nicht oder hat es sich so eingespielt?Hast du dir schon mal ueberlegt warum du solche Gefuehle dem Kind gegenueber hast,warum bist du eifersuechtig,oder besser auf was?
Viele Gruesse,
Simone
S

Hi Simone
Liebe Simone,
das Kind fühlt sich sehr wohl bei uns, es ist nur wenn es das ganze Wochenende bei uns ist hat es kaum noch Zeit seine Großeltern zu sehen, zu denen es einen sehr guten Kontakt hat. Da wir über 100 Kilometer von der Kindsmutter entfernt wohnen, die Großeltern aber nur 10 Kilometer war das immer einfacher.

Und was die Gefühle betrifft, da mache ich mir immer dann Gedanken wenn ich sie wieder sehen und alle meine guten Vorsätze den Bach runter gehen. Aber ich kann die Frage nicht beantworten. Vielleicht auch weil sie der Ex-Frau so verdammt ähnlich sieht? Vielleicht weil sie ein Mädchen ist? Vielleicht weil sie durch ihre Geburt meinem Freund ein Erlebnis beschert hat das ich nie bescheren kann?
lg
Eva

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19. Mai 2004 um 9:58

Hallo Eva
Du hattest dieses Thema vor kurzer Zeit hier schon gepostet und hattest etliche Antworten bekommen. Auch wir beide im entsprechendne Thread hatten schon einige (leider wenig fruchtbare) Gespraeche miteinander gefuehrt.Jetzt postest Du den gleichen Thread nochmals. Was suchst Du? Die Antwort, die Dir passt?

Nein, Du musst das Kind nicht moegen, aber als Erwachsene hast Du eine gewisse Verantwortung gegenuber diesem Kind, solange Du Dich in Beziehung zu Deinem Partner befindest, auch wenn andere anderer Meinung sind.

Du bist eifersuechtig und neidisch auf die Kleine und in ihrer kindlichen Wahrnehmung weiss sie das nicht. Sie vertraut Dir.
Du siehst sie als Konkurrentin, als Gegerin. In das Kind projizierst Du Deine Rivalin, die "Erstfrau". Du fuehlst Dich als "Zweitfrau". Du hast ein dickes, sehr tief sitzendes Problem. Du selbst kannst keine Kinder kriegen, dass hattest Du gepostet.
Wenn Du es nicht schaffst, Deine Gefuehle selbst zu regeln, so ueberlege Dir, ob Du Dich vielleicht nicht doch professioneller Hilfe anvertrauen willst: sprich Psychotherapeut.

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19. Mai 2004 um 12:53
In Antwort auf monifa_12118613

Hi Simone
Liebe Simone,
das Kind fühlt sich sehr wohl bei uns, es ist nur wenn es das ganze Wochenende bei uns ist hat es kaum noch Zeit seine Großeltern zu sehen, zu denen es einen sehr guten Kontakt hat. Da wir über 100 Kilometer von der Kindsmutter entfernt wohnen, die Großeltern aber nur 10 Kilometer war das immer einfacher.

Und was die Gefühle betrifft, da mache ich mir immer dann Gedanken wenn ich sie wieder sehen und alle meine guten Vorsätze den Bach runter gehen. Aber ich kann die Frage nicht beantworten. Vielleicht auch weil sie der Ex-Frau so verdammt ähnlich sieht? Vielleicht weil sie ein Mädchen ist? Vielleicht weil sie durch ihre Geburt meinem Freund ein Erlebnis beschert hat das ich nie bescheren kann?
lg
Eva

Liebe Eva,
schoen,dass du geantwortet hast.
Aber das dein Mann dann immer alleine hinfaehrt,macht doch die ganze Situation auch nicht gerade einfacher.Was hast du denn fuer ein Verhaeltnis zu den Grosseltern?
Als ich das gelesen habe,kam bei mir die Erinnerung wieder hoch an das erste schreckliche Jahr als die Tochter meines Mannes zu uns kam.Und glaub's mir ein gemeinsames Kind,also dieses Erlebnis das du ihm ja nicht bescheren kannst,macht das Ganze nicht leichter.Wir haben ein gemeinsames Kind und trotzdem habe ich mich lange Zeit schlecht gefuehlt das mein Mann mit meinen Jungs so gut klar kam und ich nicht mit seinem Kind.Und ich glaube nicht das deine Gefuehle rein auf Eifersucht basieren,aber es ist doch schon mal positiv das du es so zugeben kannst.Moechtest du denn wirklich etwas an der Situation aendern,und wenn ja,was wuerdest gerne aendern?
lg,Simone

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21. Mai 2004 um 20:35
In Antwort auf abdul_12261227

Hallo Eva
Du hattest dieses Thema vor kurzer Zeit hier schon gepostet und hattest etliche Antworten bekommen. Auch wir beide im entsprechendne Thread hatten schon einige (leider wenig fruchtbare) Gespraeche miteinander gefuehrt.Jetzt postest Du den gleichen Thread nochmals. Was suchst Du? Die Antwort, die Dir passt?

Nein, Du musst das Kind nicht moegen, aber als Erwachsene hast Du eine gewisse Verantwortung gegenuber diesem Kind, solange Du Dich in Beziehung zu Deinem Partner befindest, auch wenn andere anderer Meinung sind.

Du bist eifersuechtig und neidisch auf die Kleine und in ihrer kindlichen Wahrnehmung weiss sie das nicht. Sie vertraut Dir.
Du siehst sie als Konkurrentin, als Gegerin. In das Kind projizierst Du Deine Rivalin, die "Erstfrau". Du fuehlst Dich als "Zweitfrau". Du hast ein dickes, sehr tief sitzendes Problem. Du selbst kannst keine Kinder kriegen, dass hattest Du gepostet.
Wenn Du es nicht schaffst, Deine Gefuehle selbst zu regeln, so ueberlege Dir, ob Du Dich vielleicht nicht doch professioneller Hilfe anvertrauen willst: sprich Psychotherapeut.

Bist du eine gleichgesinnte?
Mir war nicht bekannt, dass ich zu einem Thema nur einen Beitrag einstellen darf. Wobei, wenn du aufmerksam gelesen hast, habe ich dieses mal mit Zweitfrau das Thema besser betitelt.
Eine Antwort gibt es nicht, deshalb möchte ich mich mit gleichgesinnten austauschen.
Geht es dir ähnlich? Bist du in der selben Situation?

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21. Mai 2004 um 22:03

Bin keine Gleichgesinnte,
möchte dir aber trotzdem gerne einen Denkanstoß geben.
Liebst du deinen Partner?
Wenn ja, ich meine wirkliche Liebe, dann solltest du seine Tochter als einen Teil von ihm ansehen, dann dürftest du kein Problem mit dem Kind haben.
Denk' mal über das Wort Liebe nach.
Kannst du wirklich deinen Partner lieben und sein eigen Fleisch und Blut nicht?

Ich hätte Zweifel daran.

Gabriele

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21. Mai 2004 um 22:05

Bin keine Gleichgesinnte,
möchte dir aber trotzdem gerne einen Denkanstoß geben.
Liebst du deinen Partner?
Wenn ja, ich meine wirkliche Liebe, dann solltest du seine Tochter als einen Teil von ihm ansehen, dann dürftest du kein Problem mit dem Kind haben.
Denk' mal über das Wort Liebe nach.
Kannst du wirklich deinen Partner lieben und sein eigen Fleisch und Blut nicht?

Ich hätte Zweifel daran.

Gabriele

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25. Mai 2004 um 15:25

Huhu eva
hört sich sehr nach meinem leben an, fast. mein schatz hat auch ne 10j.tochter, lebt bei der mutter, ich war anfangs auch sehr eifersüchtig. aber warum??? weil die beiden ein verhältnis haben, wo ich nicht reinkomme. genau wie die mutter,die das auch stört. aber ich hab mir gesagt, ich habe meinen eigenen vater, mein schatz hat ein kind, ne süße, die ich zwar manchmal och sonstwohin schießen würde, aber ich hab sie trotzdem lieb. schreib mir ne mail, ich möchte das nicht so öffentlich machen!!!Chadija2@aol.com
aber ich kann dich schon gut verstehen!!!
gruß jana

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25. Mai 2004 um 16:11

Was willst du denn hören....
du suchst hier jemanden, der sich mit dir austauschen soll und feixt um Verständnis ? Wie wär es wenn du nach jemanden suchst, der dir proffesionelle Hilfe bietet und dich nicht nur in deiner nicht nur egoistischen, sondern auch krankhaften Eifersucht bestätigt ?

Ich habe keine Kinder, hatte aber schon zwei Beziehungen wo ein Kind vorhanden war und ich hab mir immer gesagt, dass die Kids nichts für die Unfähigkeit ihrer Eltern können. Sie tun sich schon schwer genug wenn Mama und Papa nicht mehr zusammen sind, und dann kommt noch eine falsche Schlange daher, die so tut als ob sie es gut meint, nur um ihren Vater zu beeindrucken und verhält sich wie eine Konkurrentin ?! Glaubst du allen Ernstes, dass es die Kleine nicht mitbekommt ? Unterschätz sie mal nicht, und ob früher oder später, wenn du das nicht in den Griff bekommst, wird es einmal auf dich zurück fallen.

Es tut mir leid, aber auch wenn meine Worte hart klingen, aber wenn ich weiß, dass ich ein Problem mit dem Kind meines Freundes habe, dann such ich mir einen Mann ohne Kinder.
Blut wird immer dicker als Wasser sein.

Lorli

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2. Juni 2004 um 15:01
In Antwort auf monifa_12118613

Bist du eine gleichgesinnte?
Mir war nicht bekannt, dass ich zu einem Thema nur einen Beitrag einstellen darf. Wobei, wenn du aufmerksam gelesen hast, habe ich dieses mal mit Zweitfrau das Thema besser betitelt.
Eine Antwort gibt es nicht, deshalb möchte ich mich mit gleichgesinnten austauschen.
Geht es dir ähnlich? Bist du in der selben Situation?

Nein, aber
Nein, aber ich war in meinem Leben auch schon "Zweitmann" und "Drittmann". Das heisst, ich hatte mit Kindern (deren Vater ich nicht war) meiner jeweiligen damaligen Partnerin zu tun und ich sag Dir darueber: es ist nicht leicht, aber es geht, diese Kinder anzunehmen. Es sind kleine Menschen, die uns Grossen vertrauen, denen ein Elternteil fehlt, die auch faehig sind, zu jemanden "Mama" oder "Papa" zu sagen, auch wenn sie wissen, dass der- oder diejenige nicht der wirkliche Papa oder die wirkliche Mama sind. Ich waere nicht auf die Idee gekommen, eifersuechtig auf diese Kids zu sein, nur weil ich nicht deren Erzeuger war.

Zu Deinem Doppelposting: sicher, Du darfst so oft das Selbe posten, wie Du willst. Du bist da nicht die Einzigste. Leute, die wiederholt dasselbe posten, erwecken bei mir den Eindruck, dass sie nur auf Antworten warten, die sie hoeren wollen.

Man bekommt aber nicht immer das, was man will, sondern das, was man braucht.

Meiner Meinung nach hast Du ein grosses Problem, welches auf dem Ruecken eines Kindes ausgetragen wird. Schoenrederei empfinde ich in solchen Situationen fehl am Platz. In solchen Situationen empfehle ich Betroffenen psychologische Beratung.

Aber, wie gesagt, das ist bloss meine Meinung.

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2. Juni 2004 um 16:27

ICH AUCH!
Hallo Eva,

ich bin auch eine Zweitfrau. Mein LG ist noch im Trennungsjahr (bald aber vorbei!) Und er hat 2 Mädels im Alter von 5 und 7 Jahren.

Schreib mir doch mal privat.

Sternchen114@gofeminin.de

LG
sternchen114

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4. Juni 2004 um 12:12
In Antwort auf abdul_12261227

Hallo Eva
Du hattest dieses Thema vor kurzer Zeit hier schon gepostet und hattest etliche Antworten bekommen. Auch wir beide im entsprechendne Thread hatten schon einige (leider wenig fruchtbare) Gespraeche miteinander gefuehrt.Jetzt postest Du den gleichen Thread nochmals. Was suchst Du? Die Antwort, die Dir passt?

Nein, Du musst das Kind nicht moegen, aber als Erwachsene hast Du eine gewisse Verantwortung gegenuber diesem Kind, solange Du Dich in Beziehung zu Deinem Partner befindest, auch wenn andere anderer Meinung sind.

Du bist eifersuechtig und neidisch auf die Kleine und in ihrer kindlichen Wahrnehmung weiss sie das nicht. Sie vertraut Dir.
Du siehst sie als Konkurrentin, als Gegerin. In das Kind projizierst Du Deine Rivalin, die "Erstfrau". Du fuehlst Dich als "Zweitfrau". Du hast ein dickes, sehr tief sitzendes Problem. Du selbst kannst keine Kinder kriegen, dass hattest Du gepostet.
Wenn Du es nicht schaffst, Deine Gefuehle selbst zu regeln, so ueberlege Dir, ob Du Dich vielleicht nicht doch professioneller Hilfe anvertrauen willst: sprich Psychotherapeut.

Lieber Chris,
wahre Worte,wie so oft von Dir, das war hier oft so,dass Diskussionen lang und länger wurde,sich im Kreis drehten, und der Poster nicht verstanden hat,dass hier "n u r" Anregungen kommen,mehr oder weniger deutlich,nicht,was er tun oder lassen soll (manchmal vielleicht auch),und dass es hier schon großen Ärger gab mit Threads,die dann ausuferten
Zu Deiner Notiz "Die Antwort,die Dir passt"....

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4. Juni 2004 um 21:26

Crossposting
Das Thema wurde schon im Psychologie-Forum unter "Habe Probleme mit Stieftochter" abgehandelt.

Grüsse
Tschiquita

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4. Juni 2004 um 23:50

Ich war eine Zweitfrau.
Liebe Eva,

auch ich war eine "Zweitfrau". Meine Partnerschaft ist jetzt 5 Monate vorbei. Ich hätte gerne mein Leben mit meinem damaligen Partner genossen, konnte es aber nicht weiter ertragen. Dafür trage ich jetzt alle Konsequenzen, Trennung, Trauer, Liebeskummer Einsamkeit, etc. allerdings mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ich bin ganz neu hier und hatte auch gehofft, Gleichgesinnte zu finden, nach Deinen Antworten die ich hier gelesen habe, kann ich das ja wohl knicken. Ich für meinen Teil, hatte professionelle Hilfe und jede Menge Ratschläge von lieben, gestandenen Müttern und Vätern und auch von vielen lieben kinderlosen Menschen, die versucht haben mich zu verstehen. Immer wieder bekam ich die Ansage, dass ich die Situation ganz sachlich sehen müsse und das es ja sein Kind - und ein Teil seines Lebens sei. Du wirst keinen finden, der sagt das und das ist ihr Problem und hier ist die Lösung. Ich habe mich soo sehr bemüht eine Lösung zu finden, mir Zeit genommen die Situation aus allen, aber auch aus allen erdenklichen Blickwinkeln zu sehen. Nach Wut, Hass, Verzweifelung und Ohnmacht, kam dann die Einsicht "Es gibt Gefühle, es gibt Lebensumstände die ich nicht ändern werde". Glaub nicht, daß ich ihn nicht liebe und glaub nicht ich wäre eine oberflächliche Frau. Jede Story z.B. (bis zu 3 mal in der Nacht geweckt werden - und das 10 Tage lang, weil das Kind nicht schlafen will....)die er mir jetzt erzählt von seiner Prinzessin (7 Jahre alte Tochter)lassen mich schmunzeln und geben mir das Gefühl:" Gut das es vorbei ist". Ich bin 30 und möchte meine eigene Familie, ich will leben und nicht gelebt werden. Seine Schuldgefühle gegenüber seinem Kind.... diese Affenliebe und dieses: "sie darf Alles und bekommt Alles, weil sie ja ein armes Scheidungskind ist" - Machen mich wütend. Hätte ich eigene Kinder, würde ich ihnen beibringen, dass sie das wichtigste sind für mich, aber das man andere Menschen respektieren muß und das Leben nicht bedeutet, jeden Tag eine Paty zu feiern. Ich kann Dir nichts Raten, aber ich kann Dir schreiben, dass Du nicht alleine bist und das nicht jede Frau so perfekt ist und diese Muttergefühle für ein fremdes Kind entwickeln kann. Ich habe mich zwei Jahre lang bemüht eine Beziehung zu einem Kind zu entwickeln, welches ich im Endeffekt seit 5 Monaten nicht mehr sehen durfte. Glaub mir, ganz viele Frauen sind betroffen von unserer Situation. Leider scheint das in diesem Forum ein besonderes Tabu zu sein, letztlich wolltest Du Kontakt zu Gleichgesinnten und keine Kritiker. Ich kann Dich verstehen und werde niemanden Verurteilen, der eine andere Meinung hat. ich bitte nur hier noch mals um Verständnis für Alle Newcomer. Macht aus so was kein Tabu. Wenn ihr damit keine Sorgen habt, dann schenkt Euch Eure Komentare und seid einfach froh, wie der Mops im Haferstroh. Nicht jeder ist so super Tolerant und Perfekt. Und genau dafür ist so eine anonyme Line da, fühlt Eure Stärken und fühlt Eure Energie und werdet Euch bewußt das ihr damit klar kommt und andere nicht. Ganz ernsthaft, ich beneide Euch und wünsche Euch das diese Stärke bei Euch bleibt.

Auf die Toleranz und die Tabus und die Menschen die anders sind!

Bis dahin..............

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5. Juni 2004 um 13:09
In Antwort auf flann_11948449

Ich war eine Zweitfrau.
Liebe Eva,

auch ich war eine "Zweitfrau". Meine Partnerschaft ist jetzt 5 Monate vorbei. Ich hätte gerne mein Leben mit meinem damaligen Partner genossen, konnte es aber nicht weiter ertragen. Dafür trage ich jetzt alle Konsequenzen, Trennung, Trauer, Liebeskummer Einsamkeit, etc. allerdings mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ich bin ganz neu hier und hatte auch gehofft, Gleichgesinnte zu finden, nach Deinen Antworten die ich hier gelesen habe, kann ich das ja wohl knicken. Ich für meinen Teil, hatte professionelle Hilfe und jede Menge Ratschläge von lieben, gestandenen Müttern und Vätern und auch von vielen lieben kinderlosen Menschen, die versucht haben mich zu verstehen. Immer wieder bekam ich die Ansage, dass ich die Situation ganz sachlich sehen müsse und das es ja sein Kind - und ein Teil seines Lebens sei. Du wirst keinen finden, der sagt das und das ist ihr Problem und hier ist die Lösung. Ich habe mich soo sehr bemüht eine Lösung zu finden, mir Zeit genommen die Situation aus allen, aber auch aus allen erdenklichen Blickwinkeln zu sehen. Nach Wut, Hass, Verzweifelung und Ohnmacht, kam dann die Einsicht "Es gibt Gefühle, es gibt Lebensumstände die ich nicht ändern werde". Glaub nicht, daß ich ihn nicht liebe und glaub nicht ich wäre eine oberflächliche Frau. Jede Story z.B. (bis zu 3 mal in der Nacht geweckt werden - und das 10 Tage lang, weil das Kind nicht schlafen will....)die er mir jetzt erzählt von seiner Prinzessin (7 Jahre alte Tochter)lassen mich schmunzeln und geben mir das Gefühl:" Gut das es vorbei ist". Ich bin 30 und möchte meine eigene Familie, ich will leben und nicht gelebt werden. Seine Schuldgefühle gegenüber seinem Kind.... diese Affenliebe und dieses: "sie darf Alles und bekommt Alles, weil sie ja ein armes Scheidungskind ist" - Machen mich wütend. Hätte ich eigene Kinder, würde ich ihnen beibringen, dass sie das wichtigste sind für mich, aber das man andere Menschen respektieren muß und das Leben nicht bedeutet, jeden Tag eine Paty zu feiern. Ich kann Dir nichts Raten, aber ich kann Dir schreiben, dass Du nicht alleine bist und das nicht jede Frau so perfekt ist und diese Muttergefühle für ein fremdes Kind entwickeln kann. Ich habe mich zwei Jahre lang bemüht eine Beziehung zu einem Kind zu entwickeln, welches ich im Endeffekt seit 5 Monaten nicht mehr sehen durfte. Glaub mir, ganz viele Frauen sind betroffen von unserer Situation. Leider scheint das in diesem Forum ein besonderes Tabu zu sein, letztlich wolltest Du Kontakt zu Gleichgesinnten und keine Kritiker. Ich kann Dich verstehen und werde niemanden Verurteilen, der eine andere Meinung hat. ich bitte nur hier noch mals um Verständnis für Alle Newcomer. Macht aus so was kein Tabu. Wenn ihr damit keine Sorgen habt, dann schenkt Euch Eure Komentare und seid einfach froh, wie der Mops im Haferstroh. Nicht jeder ist so super Tolerant und Perfekt. Und genau dafür ist so eine anonyme Line da, fühlt Eure Stärken und fühlt Eure Energie und werdet Euch bewußt das ihr damit klar kommt und andere nicht. Ganz ernsthaft, ich beneide Euch und wünsche Euch das diese Stärke bei Euch bleibt.

Auf die Toleranz und die Tabus und die Menschen die anders sind!

Bis dahin..............

Danke
Du sprichst mir aus der Seele. Ich hätte es nicht besser formulieren können.
Genau so habe ich mir es auch erhofft und wie ich jetzt an den letzten Beiträgen gemerkt habe, haben sich aber doch noch die Richtigen angesprochen gefühlt. Ich weiß auch nicht was das soll mit diesem "Crossposting". Mann fühlt sich geradezu ertappt. Ich habe das Forum genau wie du verstanden und habe solche Leute wie dich gesucht. Es soll wirklich jeder froh sein, der psychisch so gesund ist und stark. Der seine Gefühle über den Verstand in den Griff bekommt. Ich kann das nicht.
Ich wollte auch nie einen Mann mit Kind. Ich habe mich aber trotzdem in den Mann verliebt und mittlerweile liebe ich ihn. Wie ich noch nie einen anderen Menschen geliebt habe. Soll ich mich dann trennen nur weil ich alle 14 Tage ein Problem habe?
Natürlich kann mir niemand diese Frage beantworen. Aber das kann es doch nicht sein. Die Tochter ist doch irgendwann so alt und selständig dass sie ihren Vater nicht mehr braucht. Ist es nicht nur eine Phase von ca. 10 Jahren und dann ist alles gut?
Hattest du nicht das Gefühl dass du nur eine gewisse Zeit durchstehen musst und dein Partner ist das Wert?
Ich finde das so traurig dass du scheinbar nur diesen Weg der Trennung gehen konntest. Was hat dich so fertig gemacht? Ich denke doch eine Trennung von einem geliebten Mennschen bedarf schon viel Kummer und unüberwindbare Probleme.

Halte die Ohren steif
lg
Eva

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5. Juni 2004 um 22:17
In Antwort auf monifa_12118613

Danke
Du sprichst mir aus der Seele. Ich hätte es nicht besser formulieren können.
Genau so habe ich mir es auch erhofft und wie ich jetzt an den letzten Beiträgen gemerkt habe, haben sich aber doch noch die Richtigen angesprochen gefühlt. Ich weiß auch nicht was das soll mit diesem "Crossposting". Mann fühlt sich geradezu ertappt. Ich habe das Forum genau wie du verstanden und habe solche Leute wie dich gesucht. Es soll wirklich jeder froh sein, der psychisch so gesund ist und stark. Der seine Gefühle über den Verstand in den Griff bekommt. Ich kann das nicht.
Ich wollte auch nie einen Mann mit Kind. Ich habe mich aber trotzdem in den Mann verliebt und mittlerweile liebe ich ihn. Wie ich noch nie einen anderen Menschen geliebt habe. Soll ich mich dann trennen nur weil ich alle 14 Tage ein Problem habe?
Natürlich kann mir niemand diese Frage beantworen. Aber das kann es doch nicht sein. Die Tochter ist doch irgendwann so alt und selständig dass sie ihren Vater nicht mehr braucht. Ist es nicht nur eine Phase von ca. 10 Jahren und dann ist alles gut?
Hattest du nicht das Gefühl dass du nur eine gewisse Zeit durchstehen musst und dein Partner ist das Wert?
Ich finde das so traurig dass du scheinbar nur diesen Weg der Trennung gehen konntest. Was hat dich so fertig gemacht? Ich denke doch eine Trennung von einem geliebten Mennschen bedarf schon viel Kummer und unüberwindbare Probleme.

Halte die Ohren steif
lg
Eva

Das Glück liegt in Dir?!
Liebe Eva,

schön das ich mit diesen Gefühl nicht alleine auf der Welt bin. Ich frage mich heute noch, ob das alles richtig war und doch bin ich manchmal so froh das es vorbei ist. Ich wollte auch keinen Mann mit Kind, aber man ist verliebt und man hat so viel Hoffnung und man fühlt sich so stark, dass man glaubt, dass mach ich doch mit Links. Ich habe auch so sehr geliebt und ich wollte so gerne mit ihm und auch mit der Prinzessin leben und alt werden. Der Mann war meines erachtens perfekt für mich, aber seine Lebenssituation eben nicht. Ich für meinen Teil muß mir heute eingestehen, dass ich mich selber aufgegeben habe, ich habe das getan was für ihn gut war und für seine Tochter, meine Ziele, meine Bedürfnisse und mein Leben habe ich völlig außer Acht gelassen. Es gibt viele Frauen die dazu neigen, weiß ich jetzt. Die wollen so sehr eine glückliche, harmonische Partnerschaft und die rosa rote Wolke nie verlassen. Illusion?! Ich bekam damals Angstzustände und Panik und wußte nicht warum, ich konnte einfach nicht mehr Auto fahren, dabei hatte ich einen Job der 55 km weit von meinem Wohnort lag. Jede Autofahrt war ein Drama. Ich hab echt gedacht ich bin ein Psycho! Ich war beim Arzt, habe mich koplett checken lassen, Schilddrüse habe ich gedacht. Aber alle Werte waren Top. Dann kann die Idee meine Ärztin eine Psychotherapie! Für mich ist eine Welt zusammen gebrochen, ich hatte totale Angst eine Psychopatin zu sein, eine nahe Verwandte von mir war schon mehrfach in der Geschlossenen. Daher war das so ein Problem für mich. In den 8 Monaten Teraphie habe ich viel über mich gelernt, daß war nicht so wirklich lustig, weil mir bewusst wurde, daß ich ohnmächtig bin, ich konnte nichts tun. Das hat mich am meisten fertig gemacht. Ich hatte weder die Schuld daran, das er seinem Kind keine Grenzen setzen wollte, noch das er ihr vermitteln wollte: "die ganze Welt ist eine Mega-Party und du bis der Mittelpunkt", ich hatte auch keine Schuld an seinen Schuldgefühlen gegenüber seinem Kind. Ich hatte auch einfach Angst vor der Zukunft, die Kleine wird leider von anderen Menschen lernen müssen, dass sich nicht alles um sie dreht und das es im Leben auch Pflichten gibt und das man andere Menschen auch respektieren muss. Außerdem wollte ich auch ein Kind und habe mir dann vorgestellt, wie er unser gemeinsames Kind genau so anti erzieht, oder wie seine Prinzessin dann unser evtl. gemeinsames Kind hasst, weil sie nicht mehr der Nabel der Welt ist. Das war alles Spinnerei, keiner weiß wie es geworden wäre wenn ein Stiefgeschwisterlein
gekommen wäre. Ich weiss nicht wie Dein Partner damit umgeht, aber mein Ex, war da ziemlich uneinsichtig und kompromisslos. Ich fühlte mich ungeliebt und zurück gesetzt, ausgenutzt und abgesaut. Das hat mir nicht gut getan. Ich hatte auch kein Vertrauen mehr zu ihm. Ich hatte den Eindruck, dass er das Kind gerne ganz zu sich nehmen würde, seine Ex-Frau hat auch immer da mitgemischt, damit sie das Kind los wurde. Nachher war die Kleine öfter bei uns - als alle zwei Wochen. Ich musste dann wie eine selbstlose Mutter auf so viele Dinge verzichten, Nachtruhe etc.. Dabei habe ich 14 Jahre die Pille genommen und auch ein Kind weg machen lassen. Und das war dann um so härter für mich. Möchte Dein Partner nicht das Du mit seinem Kind Kontakt hast?

Danke für Deine nette Antwort übrigens, ich würde gern mehr erfahren, vielleicht findest Du ja einen besseren Weg. Ich würde mich jedenfalls für Dich freuen. Denn eine Trennung ist schon sehr hart, vor allem wenn Du ihn so sehr liebst. Das Leben hat schon einiges zu bieten. Aber auch aus den Steinen die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas schönes bauen. Viel Erfolg weiterhin. Life.

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29. Juni 2004 um 20:09
In Antwort auf delma_12147227

Schwierige situation
gleich vorweg, verstehen kann ich es sehr gut, diese abneigung zum kind des partners.
ich steh zwar auf der anderen seite, habe mir aber ne menge gedanken darüber gemacht.
als der vater meines sohnes seine neue freundin hatte, lehnte sie den jungen auch komplett ab.
ich glaube, sie fühlt sich bedroht. denn auch die beiden haben keine gemeinsamen kinder, und sie wird auch nie welche haben können.(oder wollen, weiß ich nicht so genau!)

da ist also ein wesen, das deinem partner "näher" ist, als du es jemals sein wirst. du reagierst mit eifersucht. sehr verständlich, kann aber niemals die lösung sein. und ich glaube, du weißt das auch.
mit dem verstand braucht man da auch nicht ranzugehen, denn es ist eine gefühlssache, eine seelische........
hast du schon mal von familienaufstellung gehört? ich denke, es könnte dir in deiner situation helfen.
wenn du interesse hast, kann ich dir adressen von fähigen aufstellern geben.

nur eines stösst mir auf. wie kommst du darauf, dass eine frau, die kinder hat, deine probleme nicht verstehen kann? das ist mir doch etwas zu sehr über einen kamm geschoren.

alles liebe
friesy

Kann das sooo gut verstehen...
Hallo, Ihr Lieben...liebe auch einen Mann der eine 3 jährige Tochter hat.Kenne diese Gefühle von Eifersucht, Wut und Groll auf dieses Kind...Er liebt es überalles....und ich weiß ja letztentlich auch, dass die Liebe zu seinem Kind nichts mit mir zu tun hat, aber diese Gefühle kann ich auch nicht abstellen.Das schlimmste für mich ist, dass er bei der Mutter seines Kindes schläft, wenn er auf das Kind aufpasst.Sie ist da zwar immer bei Ihren Typen, aber schon das Wissen das er in Ihrer Wohnung übernachtet, kotzt mich an... sie sind zwar schon seit über 2 Jahren getrennt, aber sehe dann immer dieses Bild einer kleinen Familie vor mir... alles nicht so einfach, diese Verhältnisse für mich...

Lg
Melinda1979

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29. Juni 2004 um 20:42
In Antwort auf delma_12147227

Schwierige situation
gleich vorweg, verstehen kann ich es sehr gut, diese abneigung zum kind des partners.
ich steh zwar auf der anderen seite, habe mir aber ne menge gedanken darüber gemacht.
als der vater meines sohnes seine neue freundin hatte, lehnte sie den jungen auch komplett ab.
ich glaube, sie fühlt sich bedroht. denn auch die beiden haben keine gemeinsamen kinder, und sie wird auch nie welche haben können.(oder wollen, weiß ich nicht so genau!)

da ist also ein wesen, das deinem partner "näher" ist, als du es jemals sein wirst. du reagierst mit eifersucht. sehr verständlich, kann aber niemals die lösung sein. und ich glaube, du weißt das auch.
mit dem verstand braucht man da auch nicht ranzugehen, denn es ist eine gefühlssache, eine seelische........
hast du schon mal von familienaufstellung gehört? ich denke, es könnte dir in deiner situation helfen.
wenn du interesse hast, kann ich dir adressen von fähigen aufstellern geben.

nur eines stösst mir auf. wie kommst du darauf, dass eine frau, die kinder hat, deine probleme nicht verstehen kann? das ist mir doch etwas zu sehr über einen kamm geschoren.

alles liebe
friesy

Es ist ein Problem ,ausserdem ein unabänderlicher Zustand
Ich bin Betroffene ,und seit 9 Jahren mache ich diesen Affentanz mit .Ich führe ,wenn man so will ,seit dieser Zeit eine Beziehung zu dritt .Weil dieses arme Kind von seiner Mami im Kleinkindalter verlassen wurde . Das Kind war sein Ersatzpartner in der Trennungszeit .
Alles zu erzählen würde jetzt zu weit führen .
Nur soviel : ich will endlich einen Mann für mich alleine .

Ich habe selbst zwei fast erwachsene Kinder ,die ich sehr liebe .Aber es gibt Situationen , wo ein Dritter fehl am Platz ist .
Das hat mit Eifersucht nichts zu tun .

Stern

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29. Juni 2004 um 23:36
In Antwort auf goldie_12858151

Es ist ein Problem ,ausserdem ein unabänderlicher Zustand
Ich bin Betroffene ,und seit 9 Jahren mache ich diesen Affentanz mit .Ich führe ,wenn man so will ,seit dieser Zeit eine Beziehung zu dritt .Weil dieses arme Kind von seiner Mami im Kleinkindalter verlassen wurde . Das Kind war sein Ersatzpartner in der Trennungszeit .
Alles zu erzählen würde jetzt zu weit führen .
Nur soviel : ich will endlich einen Mann für mich alleine .

Ich habe selbst zwei fast erwachsene Kinder ,die ich sehr liebe .Aber es gibt Situationen , wo ein Dritter fehl am Platz ist .
Das hat mit Eifersucht nichts zu tun .

Stern

Genau....
ich für meinen Teil, finde auch das das mit Eifersucht nichts zu tun hat, aber jeder lenkt das Problem immer und immer wieder in Richtung Eifersucht und Selbstwertprobleme etc.. Ich bin richtig erleichtert, dass von einer gestandenen Mutter zu hören. ganz viel Glück und Erfolg bei der Suche nach einem Mann für Dich alleine.

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30. Juni 2004 um 8:38
In Antwort auf flann_11948449

Genau....
ich für meinen Teil, finde auch das das mit Eifersucht nichts zu tun hat, aber jeder lenkt das Problem immer und immer wieder in Richtung Eifersucht und Selbstwertprobleme etc.. Ich bin richtig erleichtert, dass von einer gestandenen Mutter zu hören. ganz viel Glück und Erfolg bei der Suche nach einem Mann für Dich alleine.

Danke ,goup2 !
Vielen Dank !

Welche Erfahrungen hast Du machen müssen ?
Schreib mir ,wenn Du willst .Ausser den Betroffenen kann es eh keiner nachvollziehen.

Meine Mail : Stern2222001@yahoo.de

Gruß

Stern

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19. September 2004 um 14:51

Hallo Eva
Hallo, habe grad Deinen Beitrag gelesen und kann Dir sagen, das ich Dich verstehen kann.Habe seit 5 Jahren eine Beziehung mit einem geschiedenen Mann mit zwei Kindern.Bin selbst auch geschieden,habe aber eine Tochter aus erster Ehe.Du bist nicht die Einzigste, die damit nicht klar kommt. Seit 5 Jahren werden wir von seiner Ex terrorisiert.Sie hat alles gemacht, was man machen kann. Durch sie habe ich meine Arbeit verloren, viele Freunde und den Spass am leben.Wir waren beide so fertig-das wir nicht mehr wussten, wie wir mit der Sache klar kommen. Sein ältester Sohn war zuletzt vor über einem Jahr da -sein zweiter noch nie.Sie versucht seit Jahren mich wegzuekeln. Ich war so fertig, daß ich mit Depressionen in eine Kur kam.Danach waren wir erst getrennt-weil ich keine Kraft mehr hatte. Ich wollte so nicht weiter leben.Als ich durch seine Versprechungen wieder zu ihm zurück ging, dauerte es 1 Woche-da ist es wieder angefangen. Er hat darunter gelitten,das er seine Kinder nicht sehen konnte und jetzt nochmal übers Jugendamt versucht-das es doch wieder klappt.Seine Ex will das mit den Kindern nicht-aber sie muss es jetzt. Wir hatten eine Zeit Ruhe und jetzt fängt es wieder an.Sie hat mich vor den Kindern so schlecht gemacht-weiß nicht mehr wie ich mich verhalten soll. Ich würde mir wünschen, das alles gut wird-nur kann ich garnicht sagen-was für Angst ich habe.Ich fühle mich wie das 5Rad am Wagen-komme da nicht mit klar. Warum bin ich nur zu ihm zurück gegangen. Warum musste ich mich in ihn verlieben? Ich denke über eine Trennung nach-weil ich da nicht mit klar komme.Bin im Moment einfach nur fertig.Weiß nicht wohin-hab doch noch mein kleines Mädchen.Bekomme keinen Unterhalt,weil ich schon so lange mit ihm zusammen wohne-hab keine Arbeit mehr.Möchte mich am liebsten in Luft auflösen.
Wünschte mir eine Frau zum Reden-die die gleichen Probleme hat.

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19. November 2004 um 10:52

Gleichgesinnte
Hallo Eva,
ich habe deinen Artikel heute entdeckt, weil auch ich nach Hilfe suche, denn ich bin in der gleichen Situation.
Mein Freund hat auch eine kleine tochter, mit der 14 tägigen Besuchsregelung. Sie mag mich sehr und akzeptiert mich voll.
ich kann für dieses Kind allerdings überhaupt keine Gefühle entwickeln. Das Gegenteil ist leider der Fall. Nachdem ich meinem Freund gegenüber den wunsch geäußert habe selber ein Kind zu bekommen, ist die Beziehung gegenüber der Tochter noch schlechter geworden. Mein Freund kann sich eine Zukunft mit mir vorstellen, allerdings jetzt nicht und was Ihn daran hindert kann er mir nicht sagen.
Da bleibt viel Raum für Phantasie und ich gebe seiner Vergangenheit die Schuld daran.
Warscheinlich hat er Angst!
Leider kann ich wenig Verständnis dafür aufbringen, ich bin 31 und möchte gerne meine eigene Familie.
Da unsere beziehung sehr darunter leidet und wir nicht mehr weiter wissen, haben wir Hilfe in einer Beratungsstelle gesucht. Wir hoffen jetzt, daß Sie uns helfen zueinander zu finden.
Viele Grüße Kessy19

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10. Januar 2005 um 16:06

Hallo
ich bin auch eine sogenannte zweitfrau....liebe meinen partner sehr, und habe aber auch so meine probleme. würd mich über kontakt sehr freuen...(hab 6 kinder mit in die beziehung gebracht, mein partner hat 4, die bei der mutter leben)mfg Britta

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10. Januar 2005 um 18:47

Hi Eva
Ich kann dich einerseits gut verstehen ... das Kind deines Freundes erinnert dich ein Leben lang an eine Beziehung die dein Freund vor dir hatte ... und wenn 2 Menschen ein Kind in die Welt setzen ... dann verbindet das ein Leben lang. Aber das Kind kann nichts dazu. Ich selbst habe einen "gebrauchten Mann" mit Kindern ... Ich habe ihn kennengelernt als seine Tochter 2,5 Jahre alt war ... heute ist sie 18 Jahre alt. Sie akzeptiert mich voll in meiner Mutterrolle ... sie lebt bei uns.
Stern289

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10. Januar 2005 um 22:26

Viele Orte
Du findest Frauen in ähnlicher Situation unter anderem bei www.zweitfrauen.de, das zugehörige aktive Forum ist www.carookee.com/forum/zweitfrauen-VafK.

Ausserdem gibt es einen signifikanten Anteil an Zweitfrauen in allen Väterforen. Da sammeln sich nicht nur Trennungsväter, sondern auch Zweitfrauen mit ganz ähnlichen Problemen wie deine. Eine Liste gibts z.B. bei www.papa.com/paPPa-Forum/forenliste.php

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18. Februar 2006 um 20:25
In Antwort auf flann_11948449

Ich war eine Zweitfrau.
Liebe Eva,

auch ich war eine "Zweitfrau". Meine Partnerschaft ist jetzt 5 Monate vorbei. Ich hätte gerne mein Leben mit meinem damaligen Partner genossen, konnte es aber nicht weiter ertragen. Dafür trage ich jetzt alle Konsequenzen, Trennung, Trauer, Liebeskummer Einsamkeit, etc. allerdings mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ich bin ganz neu hier und hatte auch gehofft, Gleichgesinnte zu finden, nach Deinen Antworten die ich hier gelesen habe, kann ich das ja wohl knicken. Ich für meinen Teil, hatte professionelle Hilfe und jede Menge Ratschläge von lieben, gestandenen Müttern und Vätern und auch von vielen lieben kinderlosen Menschen, die versucht haben mich zu verstehen. Immer wieder bekam ich die Ansage, dass ich die Situation ganz sachlich sehen müsse und das es ja sein Kind - und ein Teil seines Lebens sei. Du wirst keinen finden, der sagt das und das ist ihr Problem und hier ist die Lösung. Ich habe mich soo sehr bemüht eine Lösung zu finden, mir Zeit genommen die Situation aus allen, aber auch aus allen erdenklichen Blickwinkeln zu sehen. Nach Wut, Hass, Verzweifelung und Ohnmacht, kam dann die Einsicht "Es gibt Gefühle, es gibt Lebensumstände die ich nicht ändern werde". Glaub nicht, daß ich ihn nicht liebe und glaub nicht ich wäre eine oberflächliche Frau. Jede Story z.B. (bis zu 3 mal in der Nacht geweckt werden - und das 10 Tage lang, weil das Kind nicht schlafen will....)die er mir jetzt erzählt von seiner Prinzessin (7 Jahre alte Tochter)lassen mich schmunzeln und geben mir das Gefühl:" Gut das es vorbei ist". Ich bin 30 und möchte meine eigene Familie, ich will leben und nicht gelebt werden. Seine Schuldgefühle gegenüber seinem Kind.... diese Affenliebe und dieses: "sie darf Alles und bekommt Alles, weil sie ja ein armes Scheidungskind ist" - Machen mich wütend. Hätte ich eigene Kinder, würde ich ihnen beibringen, dass sie das wichtigste sind für mich, aber das man andere Menschen respektieren muß und das Leben nicht bedeutet, jeden Tag eine Paty zu feiern. Ich kann Dir nichts Raten, aber ich kann Dir schreiben, dass Du nicht alleine bist und das nicht jede Frau so perfekt ist und diese Muttergefühle für ein fremdes Kind entwickeln kann. Ich habe mich zwei Jahre lang bemüht eine Beziehung zu einem Kind zu entwickeln, welches ich im Endeffekt seit 5 Monaten nicht mehr sehen durfte. Glaub mir, ganz viele Frauen sind betroffen von unserer Situation. Leider scheint das in diesem Forum ein besonderes Tabu zu sein, letztlich wolltest Du Kontakt zu Gleichgesinnten und keine Kritiker. Ich kann Dich verstehen und werde niemanden Verurteilen, der eine andere Meinung hat. ich bitte nur hier noch mals um Verständnis für Alle Newcomer. Macht aus so was kein Tabu. Wenn ihr damit keine Sorgen habt, dann schenkt Euch Eure Komentare und seid einfach froh, wie der Mops im Haferstroh. Nicht jeder ist so super Tolerant und Perfekt. Und genau dafür ist so eine anonyme Line da, fühlt Eure Stärken und fühlt Eure Energie und werdet Euch bewußt das ihr damit klar kommt und andere nicht. Ganz ernsthaft, ich beneide Euch und wünsche Euch das diese Stärke bei Euch bleibt.

Auf die Toleranz und die Tabus und die Menschen die anders sind!

Bis dahin..............

Kämpfen, akzeptieren oder aufgeben?
Liebe Eva und liebe goup2,
ich kann nicht viel mehr zum Thema beisteuern, als die abgedroschene Phrase "jeder ist seines Glückes Schmied" (... nur nicht jeder Schmied hat Glück....).
Bin noch Zweitpartnerin, nur mit dem Unterschied, dass mein Lebensgefährte auch nach über 3 Jahren Zusammenleben mit mir, noch immer verheiratet ist.

Männer ändern sich nicht, und wenn "Frau" nicht aktiv wird, müssen wir weiter alles mitmachen und ertragen. Die Frage ist, lieben wir so sehr, dass wir das andere "ertragen" wollen???

Ist das Kind, welches der Partner hat, nicht ein Zeichen, dass er geliebt hat? Und wenn er kein Kind mit uns will, dass er uns nicht liebt?

Zu diesem Ergebnis bin ich gekommen. Spätestens wenn er seinen Freunden erzählt wie schön es ist und Dir als Partnerin nichts über sein Kind erzählt, sollte frau nachdenklich werden.

Ich bin an dem Punkt Ex-Zweitpartnerin zu werden.....
Ich konnte nie eine Beziehung zum Kind meines Partners aufbauen, weil er es mir niemals ermöglichte. ALle 3 Wochen ist auf einmal ein Kind in unserer Wohnung, von dem ich die übrigen 3 WOchen gar nichts höre, erfahre oder über das es gesprochen wird. Dann ist es da, darf alles (ja, es ist das arme Trennungskind) vor allem aber darf ich nichts sagen (ausser kochen, dafür bin ich gut)...

Leute..... es geht nicht um die Kinder!
Es geht um die Männer!!!! Denkt mal darüber nach.....
Wenn der Mann, der ein Kind mit einer anderen hat, Euch wirklich liebt und er hat sich ja mal für eine Familie in der Vergangenheit entschieden, dann würde er mit Euch/uns das auch "durchziehen"......

Die Kinder können gar gar nichts dafür!!!! Sie tun mir leid.

Eine dicke Umarmung sende ich noch group2, die mich mit ihrem Beitrag beeindruckt hat! Hut ab... ich schaffe den Absprung noch nicht ganz.. bin aber auf dem Weg dahin. Bin schon 36 und nicht mehr allzu jung... was will ich? Keine Ahnung. Wusste es früher mal. "eine Fussballmannschaft kids..." aber alles kam anders.

Leute.... Frauen, finde Euch klasse. Kann Euch verstehen. Freue mich über Beiträge. Das Leben ist zu kurz, um es an einem vorbeiziehen zu lassen, aber wir müssen es stoppen, denn ein anderer tut es nicht!

Auf die Tiere, die bedenkenlos und hemmungslos liebe. Ohne meinen HUnd wüßte ich nicht wo ich wäre....

In diesem Sinne....

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21. Februar 2006 um 14:24

Es steigt irgendetwas in mir hoch
ich würde gerne wissen was denn in dir hochsteigt. Bist du eifersüchtig auf die Kleine, verhält sich dein Freund dir gegenüber anders wenn sie mit dabei ist? Woran liegt es daß du mit ihr nicht kannst? Hast du mal ergründet warum es dir so geht?

Ich versuche dir mal ganz nüchtern etwas zu sagen. Eigentlich gibt es keinen Grund dafür auf ein Kind eifersüchtig zu sein, denn für Vater oder Mutter ist die Liebe zu einem Kind was ganz anderes als zum Partner/in und die Liebe eines Kindes ist auch etwas spezielles.

Stört es dich vielleicht daß du gemeinsam mit deinem Freund nicht so étwas spezielles hast?

Du hast gesagt daß du es so schlecht erklären kannst, versuche es doch mal in einer PN.

Lieben Gruß
Blanca


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22. Februar 2006 um 13:14

Ich kann das
schon verstehen, denn mein mann ist auch geschieden und hat aus seiner ersten ehe zwei reizende töchter, die ich sehr gern hab und dich mich glücklicherweise auch beide ins herz geschlossen haben.

dennoch war es gerade am anfang so, dass schon eine gewisse eifersucht aufkam, denn es ist ja nun mal so, dass diese kinder sein fleisch und blut sind. da sind bindungen, in die man nicht durchbrechen kann. und dann kam schon das gefühl auf, dass man "außen vor" steht und man fühlt sich zurückgesetzt, zurückgewiesen.

gerade weil ich selbst keine kinder habe (weil ich selbst NIE welche wollte), fühlte ich mich auch am anfang überfordert. ich habe aber gleich mit ihm offen über dieses problem gesprochen. das hat er auch verstanden und versucht, mich behutsam mit der neuen situation zu konfrontieren. da seine kinder auch nicht so oft bei uns sind, habe ich mich langsam an diesen neuen umstand gewöhnen können.

heute ist das glücklicherweise nicht mehr so. dennoch muss ich zugeben, dass ich schon zugeben muss, etwas "komisch zu schauen", wenn er eine der beiden in seine arme nimmt. aber so richtige eifersucht ist das nicht mehr. aber schon ein komisches gefühl.

es wird immer so sein, dass das band zu den eigenen kindern superstark sein wird. wenn man aber von vorne herein dieses problem offen angeht, dürfte es nachher eigentlich keins mehr sein.

ich bin gerne mit ihnen zusammen, sie aber auch mit mir. sogar alleine, wenn er arbeiten ist. ich habe mir für die beiden sogar schon urlaub genommen und sie betreut, weil er in den ferien kein frei bekommen hatte. Es geht, man muss sich nur aneinander gewöhnen.

viel glück dabei es lohnt sich.

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24. Mai 2006 um 10:45

Im Schatten der Ex
Hallo!

Ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin, aber ich habe ein großes Problem und hoffe, das ihr mir einen Rat geben könnt. Vor sieben Jahren habe ich einen Mann auf einer Kegeltour kannengelernt und mich Hals über Kopf in ihn verliebt. Ich war zu dieser Zeit noch mit meinem Ex verheiratet und habe aus dieser Ehe zwei erwachsene Töchter.
Auch er war noch verheiratet, aber so nach Erzählen nicht gerade glücklich. Als die Kegeltour zuende ging, wusste ich nichts über ihn. Nur seinen Namen. Als ich zuhause war, habe ich alle Hebel in Bewegung gesetzt um ihn ausfindig zu machen. Das habe ich auch geschafft. Wir haben uns dann getroffen, na ja und dann ist es eben passiert. Er wollte anfangs nicht so recht, war hin und hergerissen, wegen seiner damaligen Frau. Ich habe wegen ihn dann meinen Ex Mann verlassen und mir eine Wohnung genommen. Er ist dann immer zu mir gekommen. Seine damalige Frau hat es wohl dann gemerkt und ihn vor die Türe gesetzt. Er hat sehr darunter gelitten und wusste nicht so recht was er tun sollte, weil er mit seiner Frau gebaut und ein Geschäft hatte. Irgendwie hing er aber noch an ihr. Ihre Ehe ist zerbrochen wegen Kinderlosigkeit. Ich muss dazu sagen, das ich 8 Jahre älter bin als er und 13 Jahre älter als seine Ex.
Er ist dann zu mir gezogen und seine Ex hat die Scheidung eingereicht. Die Scheidung war eine Schlammschlacht und sie hat es nachher beendet, da sie einen neuen Partner gefunden hat und mit ihm dann zwei Kinder bekommen hat. Das hat ihn sehr getroffen, merkte man. Gesagt hat er es nicht.
Ich muss wohl sagen, das seine Ex mich nie gedemütigt oder sonst etwas getan hat. Im Gegenteil, sie ist mal zu mir gekommen und hat mir die Hand gegeben und gesagt, das sie keinen Streit möchte und alles in Frieden regeln möchte. Aber das habe die beiden leider nicht hin bekommen.
Trotzdem hasse ich sie. Sie lebt mit ihrer neuen Familie weiter weg und ich bin mit ihm in sein Haus eingezogen und habe das Geschäft mit übernommen. Mittlerweile haben wir auch geheiratet. Aber immer ist seine Ex im Mittelpunkt, obwohl wie geschrieben sie gar nicht mehr im selben Ort wohnen und sie gar nichts macht. Einmal hat mir jemand gesagt, das er nichts gegen mich hätte aber das mein Mann nicht alle Tassen im Schrank hätte und so eine so schöne junge nette Frau laufen gelassen hätte. Das hat mich doch sehr getroffen. Ja, ich muss schon sagen. Sie sieht nicht schlecht aus und wenn ich anfangs mal etwas über sie wissen möchte, hat fast keine etwas negatives gesagt. Nur, das sie sehr gelitten hätte unter den Schwiegereltern und wegen ihrer Kinderlosigkeit. Auch, das sie meinen Mann sehr geliebt hätte und das ich wohl nicht die erste gewesen wäre mit der er sie betrogen hätte.
Wir führen eine gute Ehe und ich denke auch, das mein Mann mir treu ist, da wir sehr offen miteinander umgehen. Trotzdem steht immer seine Ex zwischen uns. Obwohl, wie gesagt sie uns gar nichts tut. Aber ob im Geschäft, Haus oder Umgebung. Sie ist irgendwie immer da.
Mein Mann hat auch noch einige Urlaubsfotos von ihr und ihm. Das habe ich zuletzt entdeckt. Ansonsten hat sie alles mit genommen.
Jetzt frage ich mich. Habe ich damals richtig gehandelt? Bin ich in eine Ehe eingebrochen die eigentlich noch zu Kitten war? Zu dieser Zeit machten beide eine Gesprächstherapie.
Mein Mann nimmt mich oft in den Arm und sagt mir das er mich liebt und das er glücklich mit mir ist.

Nick

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24. Mai 2006 um 11:54

Ich schreibe dir hier ...
nicht als Mutter. Obwohl ich eine bin, und es mir wirlich in Seele weh tun würde, wenn es sich hier um meine Tochter handeln würde.

Ich antworte dir hier als Tochter! Auch meine Eltern haben sich scheiden lassen, als ich noch ein kleines Kind war und die neue Frau meines Vaters hatte anscheinend die gleichen Pobleme wie du. Nach außen hin war sie lieb und nett zu mir, aber Kinder spüren recht gut, ob das nur vorgespielt ist.

Sobald ich alt genug war, hatte sich das Problem erledigt, ich habe mich nur noch mit meinem Vater allein getroffen. Auch Gebutstage etc. haben wir seperat gefeiert. Weil ich einfach keine Lust hatte auf Friede, Freude, Eierkuchen.
So ist es im Prinzip auch noch heute. Die beiden sind ja nun auch im etwas fortgeschrittenen Alter, die Frau meines Vaters ist ziemlich schwer erkrankt. Das tut mir für meinen Vater wirklich leid, denn er macht sich große Sorgen.
Für sie habe ich da keine großen Empfindungen, ist halt so als wenn eine flüchtige Bekannte erkrankt wäre. Jetzt beklagt sie sich darüber?

Es hätte sich alles ganz anders entwickeln können, aber dazu hätte sie mir anders begegnen müssen, als ich ein Kind war und an der Situation völlig unschuldig war!

lg
blackpunka

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9. Januar 2007 um 16:59

Der Ärger mit den Altlasten....
auch wenn sich das wirklich fioes anhöprt und man, wenn man ehrlich ist von einem schlechten Gewissen geplagt wird, so ist doch dieser Wunsch danach da, dass alles einfach normal sein kann.

Ich für meinen Teil kann das sehr gut verstehen. Ich lebe mit einem Mann zusammen, der eine Tochter von 2 Jahren hat, die wirklich süß ist und absolut pflegeleicht...bis auf den Fakt, dass sie eine Mutter hat, die seine Ex ist, ICH niemals ihm die Freuden eines Kindes machen kann (nix mit gemeinsamen ABenteuer!!), ICH nichtmehr die Chance hab DIE Mutter seiner Kinder zu werden und ICH niemals für die Kleine in den AUgen aller Anderen (Angehöprigen) eine Rolle spielen kann, ohne dass ich mich gleich einmische....

So, wie also soll ich Sympathie, geschweige denn tiefere Gefühle für dieses Kind aufbringen, wenn ich mich weder dafür interessieren darf, noch meinen Rat äußern darf, oder das Verhalten ihrer Mutter?????

Mal davon abgesehen, dass ihre Exsistenz eine immer klaffende offene Wunde ist, die den Namen der Exfrau trägt und noch dazu mit zuckersüßen braunen Knopfaugen in meinem Wohnzimmer sitzt!!!.....

Wäre nicht die riesen Angst, den Mann zu verlieren, den man so sehr liebt, würde man sich dann allen Ernstes dieser Schikane aussetzten? Jedes Mal vor Großeltern und Tanten des Kindes die liebe NEUE zu sein, die dem armen Kind NIE ein Ersatz sein wird und die auch nicht im Geringsten Ahnung von Kindern haben kann....

Ihr seht schon....ein Endlosthema...endlos Schmerz, denn ich will den Mann glücklich machen und ihm Kinder schenken....ich hätte gern dieses Abenteuer mit ihm zusammen erlebt und hab jetzt eigentlich auch keine Lust mehr....oder wollt ihr mit einem Mann Kinder, der besser über Geburtsvorbereitung und Windeln wechseln bescheid weiß als ihr??? (und das nicht aus Interesse, sonder seiner EX zuliebe!! )

Ja, ich versteh Dich....und was soll man da tun?.....

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21. November 2007 um 8:51

Hallo...
bin zwar etwas spät mit meiner Antwort, aber bin hier heute morgen gelandet, da ich ähnliche Probleme habe. Bei meinem LG ist es so...also er hat 3 Kinder und wir haben eines gemeinsam, aber deswegen ist nicht alles einfacher...frag mich auch manchmal ob ich eifersüchtig bin...aber ich galube bei mir ist es mehr die Angst..das er mich und meine Tochter nicht so akzeptiert und sich nicht so verantwortlich fühlt..habe manchmal das Gefühl...wir sind die zweite Wahl. Es fällt mir schwer mit ihm darüber zu sprechen..er sagt dann "..ich hab ein Problem mit seinen Kindern...und die sind nunmal da und damit muß ich klarkommen..." aber ich glaube das ist es nicht..es ist vielmehr sein Verhalten..und manche Umstände. Ich trage im Grunde alleine die Verantwortung für unsere fast 2Jährige...arbeite Vollzeit..mache den Haushalt..zahle die Miete, alle Nebenkosten...er steht kurz vor der Scheidung..ist bei seiner Mutter gemeldet und beruflich auch oftunterwegs. also auch nicht regelmäßig bei uns...Wir waren z.B. zu Besuch bei seinem Bruder und seine Schwägerin hatte Geburtstag..da haben seine Ex und seine Kinder angerufen...er hat natürlich auch mit ihnen am Telefon gesprochen und kommt danach wieder in die "Partygesellschaft"..mit den Worten.."..meine Familie hat gerade angerufen..."...das trifft mich immer...wer bitte sind wir? Das läßt doch keinen Raum für uns...ist so undifferenziert...und nun steht sein Geburtstag an.. da hat er dann kurz entschlossen mit seinem Bruder abgemacht..das er an dem Wochenende mit seinen Kindern dorthin fährt..hat mir noch gesagt unsere Tochter und ich könnten ja mitkommen, aber für 6 Personen ist wohl kein Platz im Auto...ich kann nicht Autobahn fahren...das weiß er, da ich mal einen schweren Autounfall hatte..also...Zitat: "..wenn ihr nicht mitwollt, ist doch auch ok!" ja gut, ihm sind Geburtstage nicht so wichtig, aber mir doch...
Ist es nun eigentlich berechtigt, dass ich mir Gedanken machen und an seine Verantwortung zweifle...oder mache ich mir zuviele Gedanken????
Also du siehst...selbst als Mutter..mit Kind vom LG...ist das unter Umständen auch nicht einfach...glaube die Kinder bei seiner Ex haben einen anderen Stellenwert...erstmal tragen sie seinen Nachnamen...und es ist mit Schwierigkeiten durch seine Ex verbunden zu ihnen einen guten Kontakt zu halten... oder mache ich ihm vielleicht das Leben mit uns zu einfach? Hätte gerne auch eine Erfahrungsaustausch...oder ein paar Antworten..

liebe Grüße Andrea

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29. Februar 2008 um 21:59

Zweitfrau
Hallo Eva,

ich habe gerade deinen Beitrag gelesen... Ich finde nicht, dass Du egoistish bist! Bin momentan in der gleichen Situation wie Du vor drei Jahren... Mir geht es gerade sehr sehr schlecht....
Mein Lebensgefährte, mit dem ich seit neun Jahren zusammen bin, war vor unserer Beziehung auch verheiratet und hat daraus zwei Kinder, die ich nicht kenne und zu denen er keinen Kontakt hat. Jedenfalls so wie ich das weiß. Mich macht das auch ziemlich fertig, sobald ich eine SMS oder Anruf von seiner Ex-frau auf seinem Handy sehe. Wir haben keine Kinder, obwohl ich mir das seit Jahren wünsche... Ebenso sind wir nicht verheiratet, obwohl ich mir das auch seit Jahren wünsche... Er möchte nicht... Warum weiß ich nicht. Vielleicht liegt es an mir??? Ich bin auch so ziemlich eifersichtig, wie es überhaupt geht und kann gar nichts dagegen tun. So ganz ehrlich verstehe ich es nicht, wieso wir als Zweitfrauen immer nur Verständnis mit den geschiedenen Männern haben müssen... Warum hat keiner Verständnis mit uns? Nur weil wir den Mann lieben?

Ich hoffe Dir geht es mittlerweile besser...
Ich wünsche Dir alles Gute!!!!
Sylvia S4

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15. März 2008 um 19:36
In Antwort auf alida_11887328

Ich schreibe dir hier ...
nicht als Mutter. Obwohl ich eine bin, und es mir wirlich in Seele weh tun würde, wenn es sich hier um meine Tochter handeln würde.

Ich antworte dir hier als Tochter! Auch meine Eltern haben sich scheiden lassen, als ich noch ein kleines Kind war und die neue Frau meines Vaters hatte anscheinend die gleichen Pobleme wie du. Nach außen hin war sie lieb und nett zu mir, aber Kinder spüren recht gut, ob das nur vorgespielt ist.

Sobald ich alt genug war, hatte sich das Problem erledigt, ich habe mich nur noch mit meinem Vater allein getroffen. Auch Gebutstage etc. haben wir seperat gefeiert. Weil ich einfach keine Lust hatte auf Friede, Freude, Eierkuchen.
So ist es im Prinzip auch noch heute. Die beiden sind ja nun auch im etwas fortgeschrittenen Alter, die Frau meines Vaters ist ziemlich schwer erkrankt. Das tut mir für meinen Vater wirklich leid, denn er macht sich große Sorgen.
Für sie habe ich da keine großen Empfindungen, ist halt so als wenn eine flüchtige Bekannte erkrankt wäre. Jetzt beklagt sie sich darüber?

Es hätte sich alles ganz anders entwickeln können, aber dazu hätte sie mir anders begegnen müssen, als ich ein Kind war und an der Situation völlig unschuldig war!

lg
blackpunka

Die böse Stiefmama
Hallo,

habe gerade diesen nicht mehr ganz neuen Beitrag gelesen und habe das Bedürfnis, Dir als sog. "Zweitfrau" zu antworten.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Deine Stiefmutter Ihre Freundlichkeit nur vorgespielt hat. Aber offenbar hast Du Dir nie wirklich die Frage nach dem Grund gestellt. Vielleicht war sie immer eifersüchtig auf Dich, kann sein. Aber möglicherweise war es auch das Verhalten Deiner leiblichen Mutter ihr und Deinem Vater gegenüber, das ihr den Umgang mit Dir so schwer gemacht haben.

So ist es jedenfalls bei mir. Ich liebe meinen Partner sehr und unterstütze ihn wie ich kann, wenn er seinen inzwischen 5jährigen Sohn mal zu uns holt. Und hier geht es los: Je nachdem, ob mein LG spurt oder nicht, finden die Treffen dann eben nicht statt. Basta. Weihnachten oder Ostern hat der Kleine bisher noch nie mit seinem Papa feiern dürfen, seine Großeltern väterlicherseits kennt er kaum, Onkel und Tante gar nicht.

Um den Kontakt nicht ganz zu verlieren, läßt mein LG sich mehr von ihr gefallen als ihm eigentlich gut täte. Sie ist extrem launisch und auch nach über 3 Jahren der Trennung (für die ich wohlgemerkt NICHT der Grund gewesen bin) immer noch eifersüchtig und will ihn und auch ihr Kind kontrollieren. Ihr zeitweiliges Gekeife am Telefon ist für mich zuweilen derart unerträglich, dass ich lieber den Raum verlasse.

Mein LG hätte liebend gern ein besseres Verhältnis zur Mutter seines Sohnes, allein schon wegen des Kleinen, aber so wie sie sich uns gegenüber verhält, geht es nicht. Möglich wäre dies nur, wenn wir alle beide nach ihrer Pfeife tanzten mit aller Willkür, zu der solche Frauen fähig sind, aber das können wir beide nicht zulassen, wir sind schließlich erwachsen und nicht ihre Spielbälle. Wer dabei am Ende auf der Strecke bleibt, ist uns klar, aber ihr ist die Befriedigung ihrer gekränkte Eitelkeit offenbar wichtiger als ihr Kind. Daran hat auch ihr neuer LG bisher nicht viel ändern können.

Bei einer solchen Ausgangssituation ist es für mich sehr schwierig, dem Kleinen so zu begegnen wie anderen Kindern gegenüber auch, mit deren Eltern wir befreundet sind. Eigentlich mag ich ihn ja, er ist ja auch ein Teil meines LG; Ich wünschte mir sehr, mich ihm gegenüber normal verhalten zu können, aber wenn er dann zu uns kommt, mich mit "alte Kuh" anspricht (wo er das wohl her hat) und heult, wenn er seinen Willen nicht durchsetzt, habe ich auch gar keine Lust mehr, so zu tun als ob. Meist sage ich ihm klipp und klar, was ich von seinem Verhalten halte und ziehe mich zurück.

Mein LG versucht nach Kräften, auf seinen Sohn erzieherisch einzuwirken mit einer Ruhe, die ich bewundernswert finde, aber was soll man tun, wenn die Mutter bis zum nächsten Besuch wieder alles zunichte macht und den Kleinen vielleicht noch darin bestärkt, sich bei uns schön daneben zu benehmen, sich sogar darüber freut, wenn der Tag bei uns nicht so toll gelaufen ist.

Ich finde es einfach un-er-träg-lich, dass es in diesem Land immer noch ohne Konsequenzen möglich ist, ein Kind als Waffe für die eigenen niederen Belange zu missbrauchen. Klar könnte man klagen, würde vielleicht sogar Recht bekommen, hätte möglicherweise eine schriftliche Regelung des Umgangs, aber wer bitte kontrolliert die Einhaltung? Was soll ein Vater tun, wenn er vor der Haustür stehend zu hören bekommt, sein Kind sei halt krank, das nächste Treffen ist dann eben erst in 2 Wochen? Oder wenn es - ein paar Jahre später - heißt, Dein Kind will Dich nicht mehr sehen?

Ich würde mir wünschen, dass all die inzwischen erwachsenen Trennungskinder, die ihre Stiefmütter ignorieren oder sogar verteufeln, sich auch mal diese Seite der Medaille ansähen. Man muss sie ja nicht gleich vergöttern, aber sie als lästiges Anhängsel des Vaters notgedrungen zu ertragen und ansonsten zu dämonisieren, das hat - glaube ich - kaum eine Stiefmutter wirklich verdient!

Was Dich und Deine Stiefmutter betrifft, so glaube ich, wäre sie und auch Dein Vater wirklich dankbar, wenn Du jetzt die Größe hättest, ihr die Hand zu reichen. Vielleicht kommt mein Beitrag ja noch nicht zu spät dafür.

Viele Grüße! Alegretta

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25. April 2008 um 14:36

Hallo
hallo eva,
ich ich habe grad deinen Beitrag gelesen.Der ist aber von 2004 ist das noch aktuell was da steht??
ich freue mich auf deine Antwort.
Erzähle dir dann mehr.viele Grüsse

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27. April 2008 um 7:35

Kein Egoismus
Liebe Evaluna,

Du hast das Recht, ein Leben nach Deinen eigenen Wertvorstellungen zu leben - das ist nicht "egoistisch", sondern ein Ausdruck Deiner Selbstbestimmung und somit ein Grundrecht, das Dir als Erwachsener zusteht.

Unterscheide bitte Menschen und Dinge. Es geht nicht um Kinder, nicht einmal um diesen Mann, sondern um geteilte Wertvorstellungen in der Beziehung (oder eben nicht). Du glaubst vielleicht, das Kind sei ein "Makel", den man nur abstrahieren müsste, um euer Leben zu sanieren, abger so einfach ist das nicht. Ihr habt einfach nicht dieselben Vorstellungen von einem gemeinsamem Leben, und Dir wird dies immer deutlicher.

Such Dir einen "jungfräulichen" Mann als Vater Deiner Kinder...

Gruesse,
Sonnenblume

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17. Mai 2008 um 14:10

Zweitfrau
Leider scheint dieses Thema doch viele von uns zu bewegen. Wenn ich mich auch so umhöre, scheint es mit einem Mann, der Kinder und eine Exe hat, fast immer problematisch zu sein.
Auf jeden Fall ist es schwieriger, wenn der neue Partner ein Kind hat, welches das selbe Geschlecht, wie man selbst, z.B.neue Frau und Tochter.
Wenn dann die Tochter anfängt, zunächst eher unterbewußt, ihre Sexualität zu entwickeln, damit meine ich, sie kommt in die Pubertät, scheint sie die neue als Konkurrenz zu empfinden. Dies hat mir ein Kinderpsychologe erläutert.
Soweit man mit der Tochter alleine Aktivitäten unternimmt, scheint es eher reibungslos zu sein. Ist dann der Partner, also der Vater dabei, dann wird es schon sehr stressig.
Ich glaube, davon können viele ein Lied singen.
In solchen Situationen ist der Vater gefragt, Regeln zu setzen und die Rollen abzugrenzen, z.B. Kind ist nicht Freizeitersatzpartner, sondern Kind.
Tja, in der Regel freuen sich natürlich die Väter, wenn sie ihre Kinder sehen und vieles ist erlaubt. Eigentlich sollte doch gelten, jeder Haushalt hat seine Regeln, auch wenn das Kind zu Besuch ist.
Natürlich ist es Streß, wenn Frau die ganze Woche arbeitet und abends einfach erschöpft ist und dann kommt das Kind der Exe sei es am Wochenende oder schon in der Woche, dann ist es doch eher so, Frau ist weiter aktiv, kann sich nicht wirklich zurückziehen und plötzlich hat sie neben dem Vollzeitjob noch eine Betreuungs- manchmal auch - und das ist nett gemeint - eine Bespaßungsrolle. Die Hälfte der Wochenenden im Jahr beschäftigt man sich vielleicht mit einem (fremden) Kind.
Infolge der heutigen Erziehung bedürfen die Kinder wohl auch mehr Aufmerksamkeit als vielleicht vor 20 Jahren. Schließlich gibt es mit dem Partner kindgerechte Urlaube, wenn es funktioniert, oder man läßt es gleich und fährt mit viel Glück im 1-2Wochen weg (Kosten u.Zeit).Kinder haben ja mehr Urlaub als Erwachsene, wenn da ja bekannterweise Schulferien aufgeteilt werden, und diese sind insgesamt ja fast länger als 2 Erwachsene Urlaub.
Ich glaube, man kann für sich nur so die Lösung finden, dass man losgelöst vom Partner einiges unternimmt. Schließlich arbeitet der Vater ja eben auch in der Regel Vollzeit, dann noch die Kinderbetreuung, irgendwann wird er auch für sich und die eine oder andere persönliche Beschäftigung Zeit benötigen, ja da war noch noch die Partnerin.
Ich glaube allerdings auch, dass es mit dem Kind des Partners wesentlich besser klappt, wenn er ein vollkommen geklärtes und harmonisches Verhältnis zu seiner Exe hat, die dann der neuen Beziehung positiv gegenübersteht und insoweit auch unterstützt, dass die Neue und das Kind ein harmonisches Verhältnis haben.
Aber auch das scheint nicht unbedingt die Regel zu sein. Meine Wahrnehmung ist, daß es doch eine nichtunbeachtliche Anzahl an Fällen gebiet, wo die Exe (Teilzeitjob)dann noch die absolute Freizeitgewinnerin ist, während man selbst über noch weniger Zeit verfügt und dadurch noch gestreßter ist.
Trotzalledem ist es ebenso, daß die Kinder die Nr. 1 sind. Aber eine Partnerrolle können sie dann doch nicht übernehmen, da kann man den 1. Platz einnehmen.

In diesem Sinne

Alles Gute

Gina

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17. Mai 2008 um 14:49

Zweitfrau - Ergänzung
In Ergänzung meines Beitrages noch ein Hinweis:
Manche Kinder tragen die Konflikte, die sie mit dem anderen Elternteil, bei dem sie leben, nicht austragen können, mit der Neuen aus.
Naja, es sit schon so, wenn plötzlich das Kind da ist, hat man keine Privat- besser Intimspähre mehr. Natürlich ist das ein Eingriff. Plötzlich steht das Kind ( da geht es nicht um wirklich kleine Kinder!) schon fast nach dem Einschlafen und vor dem Aufwachen mitten im Zimmer. Die eigenen Sachen werden in Gebrauch genommen, in die privatstes Behältnis wird ohne zu fragen hineingeschaut. Mag es eine Erziehungsfrage oder eine übertriebene Neugier des Kindes sein, es bleibt dabei, dass ab einem bestimmten Punkt die Intimsphäre einfach verletzt ist.
Und da die meisten nicht über so viel Raum verfügen (meist Wohnung auf einer Etage oder kleines Haus) ist man eben sehr eng beieinander.

Gina

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18. Mai 2008 um 7:35

Das Kind ist
der lebende Beweis für die (vergangene) Liebe deines Mannes zu seiner Exfrau. Es ist ein Teil von ihr, und er liebt es sehr. Ich kann gut verstehen, dass du Probleme damit hast. Aber das Kind kann nichts dafür. Und deine Beziehung wird darunter leiden, wenn du daran nicht arbeitest. Vielleicht hilft dir eine Selbsthilfegruppe oder eine Therapie. Da du selber keine Kinder willst, hast du natürlicherweise mehr Schwierigkeiten Zugang zu dem Kind zu finden als eine Mutter.
Warum willst du denn keine Kinder? Lehnst du Kinder prinzipiell ab (könnte ein Grund sein) oder bist du beruflich so eingespannt, dass du dir das nicht vorstellen kannst?
Das Problem, das ich auf lange Sicht sehe ist folgendes: das Kind ist ein Teil von ihm und er liebt es sehr. Lehnst du es ab - lehnst du irgendwie auch ihn ab, und das wird eure Beziehung belasten.
ich wünsche dir viel Kraft
Sommerlinde
PS: Erstfrau, 4 Kinder - auch ich habe Verständnis für dich

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20. September 2008 um 16:55
In Antwort auf alida_11887328

Ich schreibe dir hier ...
nicht als Mutter. Obwohl ich eine bin, und es mir wirlich in Seele weh tun würde, wenn es sich hier um meine Tochter handeln würde.

Ich antworte dir hier als Tochter! Auch meine Eltern haben sich scheiden lassen, als ich noch ein kleines Kind war und die neue Frau meines Vaters hatte anscheinend die gleichen Pobleme wie du. Nach außen hin war sie lieb und nett zu mir, aber Kinder spüren recht gut, ob das nur vorgespielt ist.

Sobald ich alt genug war, hatte sich das Problem erledigt, ich habe mich nur noch mit meinem Vater allein getroffen. Auch Gebutstage etc. haben wir seperat gefeiert. Weil ich einfach keine Lust hatte auf Friede, Freude, Eierkuchen.
So ist es im Prinzip auch noch heute. Die beiden sind ja nun auch im etwas fortgeschrittenen Alter, die Frau meines Vaters ist ziemlich schwer erkrankt. Das tut mir für meinen Vater wirklich leid, denn er macht sich große Sorgen.
Für sie habe ich da keine großen Empfindungen, ist halt so als wenn eine flüchtige Bekannte erkrankt wäre. Jetzt beklagt sie sich darüber?

Es hätte sich alles ganz anders entwickeln können, aber dazu hätte sie mir anders begegnen müssen, als ich ein Kind war und an der Situation völlig unschuldig war!

lg
blackpunka

Und was sagst du zu???
ich verstehe dich und sehe das im prinzip genau so. Ich wollte auch gern eine gute Beziehung zu seiner Tocher, nicht zu seiner Ex, aber zu seinem Kind, denn ich fand das wichtig und sinnvoll und wir sind doch alle erwachsen...bis dies passierte....

Er ist mir damals (nach 3 Monaten) mit seiner Ex fremd gegeangen....das war iemlich übel und das Vertrauen ist seit dem im Arsch. Seine erste Aussrede für jenen Abend war, dass er mit ihr noch spät was wegen der Besuchreglung klären wollte. Ich hatte mich in der Zeit sehr für ihn eingesetzt, dass ihm ein wenig Zeit für seinen kleinen Engel eingeräumt wird. Sie fand das natürlich nicht gut und war extrem eifersüchtig. Ich wollte erwachsener sein und an das wohl der Kleinen denken und hab mich mit ihr in Verbindung gesetzt, nachdem sie für ihn die beine breit gemacht hatte, was in jenem Gespräch mit dann auch direkt auf die Naase band. Nach dem ganzen Drama wollte ich nicht, dass er sie oder das scheiß Kind jemals wieder sieht und dank genug sclechtem Gewissen hat er es getan...das ist nun 1,5 Jahre her. Er könnte sie zwar jeder Zeit sehen, aber wenn er das tut, und ich es mit bekomme, werde ich jedes mal so sauer, dass er es mittlerweile auf das wesentliche beschränkt hat. Ich bin erleichtert, dass er kaum noch Kontakt hat. und ich fühl mich mies, weil ich weiss, das es unrecht ist, dass Kind nix dafür kann und sich sowas nicht gehört...ich weiss nicht. Ich weiss garnich was ich tun soll..ich hab riesen Angst!!!!

Das steckt mir immernoch in den knochen und das Kind, auch wenns nichts dafür kann, reisst die Wunde immer wieder auf. Ich muss zusehen, wie er sie liebt....das Kind der Frau, die lachend die beine breit gemacht hat, die Frau, die ich so abgrundtief verachte...und die Brut soll ich lieben können, nur weil ich ihn liebe...wie?? Sag mir Wie......ich muss von seiner Ex als Schlampe betiteln lassen am Telefon..ich!!!

Das ist fair, oder??


Ja, als kind sieht man da nicht nur, was man sehen will.....hast du jemals diese Frau gefragt, wieso sie dich nicht lieben konnte???

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11. Januar 2010 um 14:43
In Antwort auf zoey_11936128

Das Kind ist
der lebende Beweis für die (vergangene) Liebe deines Mannes zu seiner Exfrau. Es ist ein Teil von ihr, und er liebt es sehr. Ich kann gut verstehen, dass du Probleme damit hast. Aber das Kind kann nichts dafür. Und deine Beziehung wird darunter leiden, wenn du daran nicht arbeitest. Vielleicht hilft dir eine Selbsthilfegruppe oder eine Therapie. Da du selber keine Kinder willst, hast du natürlicherweise mehr Schwierigkeiten Zugang zu dem Kind zu finden als eine Mutter.
Warum willst du denn keine Kinder? Lehnst du Kinder prinzipiell ab (könnte ein Grund sein) oder bist du beruflich so eingespannt, dass du dir das nicht vorstellen kannst?
Das Problem, das ich auf lange Sicht sehe ist folgendes: das Kind ist ein Teil von ihm und er liebt es sehr. Lehnst du es ab - lehnst du irgendwie auch ihn ab, und das wird eure Beziehung belasten.
ich wünsche dir viel Kraft
Sommerlinde
PS: Erstfrau, 4 Kinder - auch ich habe Verständnis für dich

Arme Zweitfrauen
Ich habe als Therapeutin inzwischen die Erfahrung gemacht, dass hinter dem Zweitfrauen-Dasein eine Bindungs-Unfähigkeit steckt. Warum sonst sollte man sich an einen Partner binden wollen, zwischen dem und einem selbst immer andere stehen, die die Beziehung erschweren? Man könnte sich ja genausogut einen anderen Mann ohne Ex und Kiz nehmen. Ich möchte alle Mädchen und Frauen vor einem so schweren Dasein warnen, hilfreich, um einem vorbeugend die Augen zu öffnen, ist der Beitrag:
http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_Teilfamilien/s_1524.html
und in diesem Handbuch findet man noch mehr hilfreiche Artikel.
Ein Leben als Zweitfrau ist ein Leben geprägt von Schwierigkeiten und dem ständigen Gefühl, nicht zu genügen. Dabei steht man in der Regel vor ganz unlösbaren Aufgaben. Ich habe so viele seelisch und körperlich kranke Zweitfrauen in meiner Praxis erlebt, dass ich jedem davon nur abraten kann.
Natürlich ist es für Frauen mit Kind/ern schwierig einen Mann ohne Anhang zu finden, aber Frauen, die sich noch Kinder wünschen, sollten sich das kräftezehrende Lebensdrama ersparen.

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11. Januar 2010 um 14:46

Arme Zweitfrauen
Arme Zweitfrauen

Ich habe als Therapeutin inzwischen die Erfahrung gemacht, dass hinter dem Zweitfrauen-Dasein eine Bindungs-Unfähigkeit steckt. Warum sonst sollte man sich an einen Partner binden wollen, zwischen dem und einem selbst immer andere stehen, die die Beziehung erschweren? Man könnte sich ja genausogut einen anderen Mann ohne Ex und Kiz nehmen. Ich möchte alle Mädchen und Frauen vor einem so schweren Dasein warnen, hilfreich, um einem vorbeugend die Augen zu öffnen, ist der Beitrag:
http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_Teilfamilien/s_1524.html
und in diesem Handbuch findet man noch mehr hilfreiche Artikel.
Ein Leben als Zweitfrau ist ein Leben geprägt von Schwierigkeiten und dem ständigen Gefühl, nicht zu genügen. Dabei steht man in der Regel vor ganz unlösbaren Aufgaben. Ich habe so viele seelisch und körperlich kranke Zweitfrauen in meiner Praxis erlebt, dass ich jedem davon nur abraten kann.
Natürlich ist es für Frauen mit Kind/ern schwierig einen Mann ohne Anhang zu finden, aber Frauen, die sich noch Kinder wünschen, sollten sich das kräftezehrende Lebensdrama ersparen.

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11. Januar 2010 um 15:04
In Antwort auf haidee_11926963

Arme Zweitfrauen
Arme Zweitfrauen

Ich habe als Therapeutin inzwischen die Erfahrung gemacht, dass hinter dem Zweitfrauen-Dasein eine Bindungs-Unfähigkeit steckt. Warum sonst sollte man sich an einen Partner binden wollen, zwischen dem und einem selbst immer andere stehen, die die Beziehung erschweren? Man könnte sich ja genausogut einen anderen Mann ohne Ex und Kiz nehmen. Ich möchte alle Mädchen und Frauen vor einem so schweren Dasein warnen, hilfreich, um einem vorbeugend die Augen zu öffnen, ist der Beitrag:
http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_Teilfamilien/s_1524.html
und in diesem Handbuch findet man noch mehr hilfreiche Artikel.
Ein Leben als Zweitfrau ist ein Leben geprägt von Schwierigkeiten und dem ständigen Gefühl, nicht zu genügen. Dabei steht man in der Regel vor ganz unlösbaren Aufgaben. Ich habe so viele seelisch und körperlich kranke Zweitfrauen in meiner Praxis erlebt, dass ich jedem davon nur abraten kann.
Natürlich ist es für Frauen mit Kind/ern schwierig einen Mann ohne Anhang zu finden, aber Frauen, die sich noch Kinder wünschen, sollten sich das kräftezehrende Lebensdrama ersparen.

...
Von einer "Therapeutin" hätte ich einen weniger pauschalisierenden Beitrag erwartet.

Es gibt bestimmt viele Frauen, die unter der Lebenssituation als "Zweitfrau" leiden und thrapeutische Hilfe in Anspruch nehmen, aber es gibt ebenso viele, die mit der Situation gut zurecht kommen und deshalb nicht in einer therapeutischen Praxis auftauchen.

Klar beinhalten ein Kind, das nicht zu einem gehört und die Gegenwärtigkeit der Mutter und Exfrau/-freundin ein Konfliktpotential, aber in vielen Beziehungen, in den Kommunikations- und Konsensbereitschaft herrscht, funktioniert diese Konstellation.

Und was die Theorie mit der Bindungsunfähigkeit betrifft: finde ich, für mich persönlich zumindest, völlig unzutreffend. Ich führe eine Beziehung mit einem getrennten Vater, weil ich noch nie einen Mann getroffen habe, mit dem ich mein Leben lieber teilen möchte.

Ach ja, was genau sind die "ganz unlösbaren Aufgaben"?

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11. Januar 2010 um 19:14
In Antwort auf haidee_11926963

Arme Zweitfrauen
Arme Zweitfrauen

Ich habe als Therapeutin inzwischen die Erfahrung gemacht, dass hinter dem Zweitfrauen-Dasein eine Bindungs-Unfähigkeit steckt. Warum sonst sollte man sich an einen Partner binden wollen, zwischen dem und einem selbst immer andere stehen, die die Beziehung erschweren? Man könnte sich ja genausogut einen anderen Mann ohne Ex und Kiz nehmen. Ich möchte alle Mädchen und Frauen vor einem so schweren Dasein warnen, hilfreich, um einem vorbeugend die Augen zu öffnen, ist der Beitrag:
http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_Teilfamilien/s_1524.html
und in diesem Handbuch findet man noch mehr hilfreiche Artikel.
Ein Leben als Zweitfrau ist ein Leben geprägt von Schwierigkeiten und dem ständigen Gefühl, nicht zu genügen. Dabei steht man in der Regel vor ganz unlösbaren Aufgaben. Ich habe so viele seelisch und körperlich kranke Zweitfrauen in meiner Praxis erlebt, dass ich jedem davon nur abraten kann.
Natürlich ist es für Frauen mit Kind/ern schwierig einen Mann ohne Anhang zu finden, aber Frauen, die sich noch Kinder wünschen, sollten sich das kräftezehrende Lebensdrama ersparen.

Respekt!
so ein schwachsinn von einer therapeutin und das auch noch auf einen fast 6 jahre alten beitrag

wie ist das denn, wenn ich mich in einen mann verliebe und erst dann erfahre, dass er schon verheiratet war und kinder hat?

also meiner hat 2 erwachsene kinder, aber ich habe noch nie was von meinem angeblich schweren dasein und dem ständigen Gefühl, nicht zu genügen, bemerkt

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11. August 2013 um 17:08
In Antwort auf haidee_11926963

Arme Zweitfrauen
Arme Zweitfrauen

Ich habe als Therapeutin inzwischen die Erfahrung gemacht, dass hinter dem Zweitfrauen-Dasein eine Bindungs-Unfähigkeit steckt. Warum sonst sollte man sich an einen Partner binden wollen, zwischen dem und einem selbst immer andere stehen, die die Beziehung erschweren? Man könnte sich ja genausogut einen anderen Mann ohne Ex und Kiz nehmen. Ich möchte alle Mädchen und Frauen vor einem so schweren Dasein warnen, hilfreich, um einem vorbeugend die Augen zu öffnen, ist der Beitrag:
http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_Teilfamilien/s_1524.html
und in diesem Handbuch findet man noch mehr hilfreiche Artikel.
Ein Leben als Zweitfrau ist ein Leben geprägt von Schwierigkeiten und dem ständigen Gefühl, nicht zu genügen. Dabei steht man in der Regel vor ganz unlösbaren Aufgaben. Ich habe so viele seelisch und körperlich kranke Zweitfrauen in meiner Praxis erlebt, dass ich jedem davon nur abraten kann.
Natürlich ist es für Frauen mit Kind/ern schwierig einen Mann ohne Anhang zu finden, aber Frauen, die sich noch Kinder wünschen, sollten sich das kräftezehrende Lebensdrama ersparen.

Arme zweitfrauen
es ist sehr schade, dass ich diesen beitrag erst heute lese und finde ihn durchaus nicht schwachsinnig. ganz im gegenteil. mein mann und ich (seit 5 jahren) verheiratet, stellen uns von beginn an (seit 8 jahren) dieser heute scheinbar ausweglosen situation und sind seelisch sowie körperlich am ende.

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