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Zwei Kulturen...Kann das überhaupt funktionieren?

3. Februar 2015 um 23:38

Im Sommer bin ich mit meinem Freund 5 Jahre zusammen. Unsere Beziehung ist eigentlich sehr harmonisch. Nur frage ich mich schon seit einiger Zeit, ob es langfristig überhaupt mit uns funktionieren kann. Ich weiß nicht woran es liegt, ich schätze mal, weil wir aus unterschiedlichen Kulturen kommen, aber in manchen Punkten fühle ich mich überhaupt nicht von ihm verstanden. Nach so langer Zeit Beziehung weiß er wohl zwar wie ich bin, aber verstanden fühle ich mich nicht wirklich. Ich habe das Gefühl, bis heute kann er nicht nachvollziehen, den Stellenwert den meine Familie bei mir hat. Es gibt immer wieder Situationen, wo ich mich von ihm missverstanden fühle oder Situationen wo ich mir eine andere Reaktion von ihm erhofft/gewünscht hätte. Nun ist es so, dass er in der letzten Zeit öfter von der Zukunft, Kindern und Heiraten gesprochen hat. Und ich frage mich die ganze Zeit ob es überhaupt eine Zukunft mit uns haben kann. Vielleicht sehe ich auch alles zu eng und habe zu hohe Ansprüche. Ich habe da auch mit meinen Eltern drüber geredet.Meine Mutter meinte, sie würde ihn zwar mögen, aber sie glaubt nicht, dass er mir wirklich das geben kann, was ich brauche und der Richtige für mich ist. Und naja mein Vater will sowieso am liebsten das ich einen Landsmann heirate.
Ich bin total überfordert mit der ganzen Situation. Frage mich auch, wie für meinen Freund alles in bester Ordnung sein kann, während ich mir solche Gedanken mache.
Vielleicht sehe ich es ja aber auch doch zu eng. Man wird wohl nie einen Mann haben, der einen in allem versteht, man ist ja immer zwei unterschiedliche Menschen. Aber mein Vater sagt immer, dass zumindest die Grundeinstellungen passen müssen und das er das nicht sieht bei uns. Aber wie gesagt ihm wäre ein anderer sowieso lieber.

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4. Februar 2015 um 10:18

Ich bin Türkin, er ist Deutscher
ich weiß fast 5 Jahre sind eine lange Zeit. Hab mir am Anfang aber auch wenige Gedanken darum gemacht bzw geglaubt, dass wenn Liebe im Spiel ist, dass man alle Differenzen bewältigen kann.

Ich komme aus einem sehr moderaten und toleranten Elternhaus. Meine Eltern hatten und haben auch ihre Vorstellungen, aber für sie stand immer im Vordergrund, dass ich glücklich bin.

Am meisten stört mich, dieses Unverständnis von seiner Seite, es ist kein schönes Gefühl, wenn man sich bei Dingen die für einen selbstverständlich sind, vom eigenen Freund unverstanden fühlt. Nach fast 5 Jahren sollte er nicht nur wissen wie ich ticke sondern auch das akzeptiert haben.

Ein großes Thema ist wie gesagt meine Familie. Er versteht nicht, wie wichtig die für mich ist. Wenn meine Mutter mich anruft, weil sie Hilfe bei etwas braucht, würde ich nie nein sagen. Wir hatten schon oft Streit wegen so etwas, weil das ja manchmal auch die Planung durcheinander wirft. Er wirft mir vor ich würde springen und hat schon paar mal gefordert, dass ich sage, dass ich keine Zeit habe. Dabei waren das Momente, wo wir beispielsweise spazieren waren, also zeit hatten und ich sehe kein problem darin, dass etwas abzukürzen um jemand aus meiner Familie zu helfen, wenn Hilfe benötigt ist. Meine Eltern sind selber auch immer zur Stelle wenn etwas ist.

Das sorgt wie gesagt schon immer für Ärger und dann auch, dass ich so viel Zeit mit meiner Familie verbringe und verbringen will. Meine Eltern laden uns auch oft gemeinsam ein. Mein Freund sagt zwar er mag meine Eltern, aber immer so regelmäßige Familientreffen müssten doch nicht sein. Doch für mich muss das sein und wenn er sich darum drücken will macht mich das auch wütend, weil er nicht sieht, dass meine Eltern uns entgegen kommen und ihm offen gegenüber sind und eine Chance geben. Für mich zeigt es, dass sie ihn akzeptieren an meiner Seite und auch meine Art zu leben, und wenn er einfach kein Bock darauf hat, kommt es mir vor als wenn er das mit Füßen tritt.
Unverstanden habe ich mich auch oft gefühlt, wenn es um so Dinge sind, wie dass ich ihn meinen Eltern vorgestellt habe. Ich habe dafür sehr lange Zeit gebraucht, er widerum hat mich teilweise gedrängt.

Er versteht nicht, dass es mir nicht egal ist, was meine Familie denkt und sagt. Er sagt immer, Familie könne man sich nicht aussuchen und wenn jemandem etwas nicht passt wäre es sein Problem. Sehe ich nicht so. Nun er hat dafür aber auch wenig Kontakt zu seiner Familie. Ist ihm irgendwie alles nicht so wichtig und das macht mich traurig, wenn ich das so sehe.

Dann gibts Kleinigkeiten, die mich stören, wie sein Verhältnis zum Geld. Letztens hatten wir erst wieder so eine Situation. Waren essen mit meiner Freundin und ihrem Freund. Als die Rechnung kam, meinte mein Freund getrennt. Der Freund meiner Freundin hat für sie mitgezahlt. Und mir war das Ganze einfach total peinlich und unangenehm. Ich hab mich total bloß gestellt gefühlt. Als wir später darüber geredet haben und ich ihm zum wiederholten Male versucht habe zu erklären, dass ich mich vor anderen in so einem Moment fast schon schäme, hat er es wieder nicht verstanden. Meinte es wäre doch egal was andere denken. Wir machen das so wie wir wollen. Er macht mir zwar auch mal geschenke und mir geht es auch gar nicht um das Geld sondern mehr um die Geste beim Einladen. Aber er findet das albern, dass Männer Frauen immer einladen müssen und meint dann immer, ich hätte doch auch mein eigenes Geld.

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4. Februar 2015 um 10:20
In Antwort auf esme_12491324

Ich bin Türkin, er ist Deutscher
ich weiß fast 5 Jahre sind eine lange Zeit. Hab mir am Anfang aber auch wenige Gedanken darum gemacht bzw geglaubt, dass wenn Liebe im Spiel ist, dass man alle Differenzen bewältigen kann.

Ich komme aus einem sehr moderaten und toleranten Elternhaus. Meine Eltern hatten und haben auch ihre Vorstellungen, aber für sie stand immer im Vordergrund, dass ich glücklich bin.

Am meisten stört mich, dieses Unverständnis von seiner Seite, es ist kein schönes Gefühl, wenn man sich bei Dingen die für einen selbstverständlich sind, vom eigenen Freund unverstanden fühlt. Nach fast 5 Jahren sollte er nicht nur wissen wie ich ticke sondern auch das akzeptiert haben.

Ein großes Thema ist wie gesagt meine Familie. Er versteht nicht, wie wichtig die für mich ist. Wenn meine Mutter mich anruft, weil sie Hilfe bei etwas braucht, würde ich nie nein sagen. Wir hatten schon oft Streit wegen so etwas, weil das ja manchmal auch die Planung durcheinander wirft. Er wirft mir vor ich würde springen und hat schon paar mal gefordert, dass ich sage, dass ich keine Zeit habe. Dabei waren das Momente, wo wir beispielsweise spazieren waren, also zeit hatten und ich sehe kein problem darin, dass etwas abzukürzen um jemand aus meiner Familie zu helfen, wenn Hilfe benötigt ist. Meine Eltern sind selber auch immer zur Stelle wenn etwas ist.

Das sorgt wie gesagt schon immer für Ärger und dann auch, dass ich so viel Zeit mit meiner Familie verbringe und verbringen will. Meine Eltern laden uns auch oft gemeinsam ein. Mein Freund sagt zwar er mag meine Eltern, aber immer so regelmäßige Familientreffen müssten doch nicht sein. Doch für mich muss das sein und wenn er sich darum drücken will macht mich das auch wütend, weil er nicht sieht, dass meine Eltern uns entgegen kommen und ihm offen gegenüber sind und eine Chance geben. Für mich zeigt es, dass sie ihn akzeptieren an meiner Seite und auch meine Art zu leben, und wenn er einfach kein Bock darauf hat, kommt es mir vor als wenn er das mit Füßen tritt.
Unverstanden habe ich mich auch oft gefühlt, wenn es um so Dinge sind, wie dass ich ihn meinen Eltern vorgestellt habe. Ich habe dafür sehr lange Zeit gebraucht, er widerum hat mich teilweise gedrängt.

Er versteht nicht, dass es mir nicht egal ist, was meine Familie denkt und sagt. Er sagt immer, Familie könne man sich nicht aussuchen und wenn jemandem etwas nicht passt wäre es sein Problem. Sehe ich nicht so. Nun er hat dafür aber auch wenig Kontakt zu seiner Familie. Ist ihm irgendwie alles nicht so wichtig und das macht mich traurig, wenn ich das so sehe.

Dann gibts Kleinigkeiten, die mich stören, wie sein Verhältnis zum Geld. Letztens hatten wir erst wieder so eine Situation. Waren essen mit meiner Freundin und ihrem Freund. Als die Rechnung kam, meinte mein Freund getrennt. Der Freund meiner Freundin hat für sie mitgezahlt. Und mir war das Ganze einfach total peinlich und unangenehm. Ich hab mich total bloß gestellt gefühlt. Als wir später darüber geredet haben und ich ihm zum wiederholten Male versucht habe zu erklären, dass ich mich vor anderen in so einem Moment fast schon schäme, hat er es wieder nicht verstanden. Meinte es wäre doch egal was andere denken. Wir machen das so wie wir wollen. Er macht mir zwar auch mal geschenke und mir geht es auch gar nicht um das Geld sondern mehr um die Geste beim Einladen. Aber er findet das albern, dass Männer Frauen immer einladen müssen und meint dann immer, ich hätte doch auch mein eigenes Geld.

Und ich weiß
dass sind individuelle Probleme die ich mit ihm habe, aber mir kommt es immer wieder so vor, als wenn wir nicht die gleiche Sprache sprechen würden. Und das nach fast 5 Jahren Beziehung

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4. Februar 2015 um 10:29
In Antwort auf esme_12491324

Ich bin Türkin, er ist Deutscher
ich weiß fast 5 Jahre sind eine lange Zeit. Hab mir am Anfang aber auch wenige Gedanken darum gemacht bzw geglaubt, dass wenn Liebe im Spiel ist, dass man alle Differenzen bewältigen kann.

Ich komme aus einem sehr moderaten und toleranten Elternhaus. Meine Eltern hatten und haben auch ihre Vorstellungen, aber für sie stand immer im Vordergrund, dass ich glücklich bin.

Am meisten stört mich, dieses Unverständnis von seiner Seite, es ist kein schönes Gefühl, wenn man sich bei Dingen die für einen selbstverständlich sind, vom eigenen Freund unverstanden fühlt. Nach fast 5 Jahren sollte er nicht nur wissen wie ich ticke sondern auch das akzeptiert haben.

Ein großes Thema ist wie gesagt meine Familie. Er versteht nicht, wie wichtig die für mich ist. Wenn meine Mutter mich anruft, weil sie Hilfe bei etwas braucht, würde ich nie nein sagen. Wir hatten schon oft Streit wegen so etwas, weil das ja manchmal auch die Planung durcheinander wirft. Er wirft mir vor ich würde springen und hat schon paar mal gefordert, dass ich sage, dass ich keine Zeit habe. Dabei waren das Momente, wo wir beispielsweise spazieren waren, also zeit hatten und ich sehe kein problem darin, dass etwas abzukürzen um jemand aus meiner Familie zu helfen, wenn Hilfe benötigt ist. Meine Eltern sind selber auch immer zur Stelle wenn etwas ist.

Das sorgt wie gesagt schon immer für Ärger und dann auch, dass ich so viel Zeit mit meiner Familie verbringe und verbringen will. Meine Eltern laden uns auch oft gemeinsam ein. Mein Freund sagt zwar er mag meine Eltern, aber immer so regelmäßige Familientreffen müssten doch nicht sein. Doch für mich muss das sein und wenn er sich darum drücken will macht mich das auch wütend, weil er nicht sieht, dass meine Eltern uns entgegen kommen und ihm offen gegenüber sind und eine Chance geben. Für mich zeigt es, dass sie ihn akzeptieren an meiner Seite und auch meine Art zu leben, und wenn er einfach kein Bock darauf hat, kommt es mir vor als wenn er das mit Füßen tritt.
Unverstanden habe ich mich auch oft gefühlt, wenn es um so Dinge sind, wie dass ich ihn meinen Eltern vorgestellt habe. Ich habe dafür sehr lange Zeit gebraucht, er widerum hat mich teilweise gedrängt.

Er versteht nicht, dass es mir nicht egal ist, was meine Familie denkt und sagt. Er sagt immer, Familie könne man sich nicht aussuchen und wenn jemandem etwas nicht passt wäre es sein Problem. Sehe ich nicht so. Nun er hat dafür aber auch wenig Kontakt zu seiner Familie. Ist ihm irgendwie alles nicht so wichtig und das macht mich traurig, wenn ich das so sehe.

Dann gibts Kleinigkeiten, die mich stören, wie sein Verhältnis zum Geld. Letztens hatten wir erst wieder so eine Situation. Waren essen mit meiner Freundin und ihrem Freund. Als die Rechnung kam, meinte mein Freund getrennt. Der Freund meiner Freundin hat für sie mitgezahlt. Und mir war das Ganze einfach total peinlich und unangenehm. Ich hab mich total bloß gestellt gefühlt. Als wir später darüber geredet haben und ich ihm zum wiederholten Male versucht habe zu erklären, dass ich mich vor anderen in so einem Moment fast schon schäme, hat er es wieder nicht verstanden. Meinte es wäre doch egal was andere denken. Wir machen das so wie wir wollen. Er macht mir zwar auch mal geschenke und mir geht es auch gar nicht um das Geld sondern mehr um die Geste beim Einladen. Aber er findet das albern, dass Männer Frauen immer einladen müssen und meint dann immer, ich hätte doch auch mein eigenes Geld.

Du schreibst nur
von DIR, was DIR nicht passt, was er alles zu akzeptieren hat.... Aber ebenso hast Du SEINE Einstellungen und ihn genauso zu akzeptieren!

Ich verstehe ihn auch irgendwo, mir wäre das mit der Familie auch definitiv zu viel des Guten.

Mach Schluss, Euch beiden zu Liebe. Ihr habt schon genug Zeit "vergeudet".

Und wenn Du auf Deine Eltern hören und Dir Dein Leben von ihnen vorschreiben lassen möchtest, dann tu das. Das kannst Du allerdings nicht von Deinem Partner verlangen.

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4. Februar 2015 um 10:47
In Antwort auf deeann_12080864

Du schreibst nur
von DIR, was DIR nicht passt, was er alles zu akzeptieren hat.... Aber ebenso hast Du SEINE Einstellungen und ihn genauso zu akzeptieren!

Ich verstehe ihn auch irgendwo, mir wäre das mit der Familie auch definitiv zu viel des Guten.

Mach Schluss, Euch beiden zu Liebe. Ihr habt schon genug Zeit "vergeudet".

Und wenn Du auf Deine Eltern hören und Dir Dein Leben von ihnen vorschreiben lassen möchtest, dann tu das. Das kannst Du allerdings nicht von Deinem Partner verlangen.

Ihn genauso zu akzeptieren
Ich hatte mal ein Gespräch mit meinem Vater, da hat er etwas ähnliches gesagt, ob ich denn auch versuche mich in ihn hineinzuversetzen, anstatt nur zu erwarten. Und ich muss zugeben, ich sehe, dass er eine andere Einstellung zur Familie hat, im Bezug auf seine Familie kann ich es auch akzeptieren, auch wenn ich es traurig finde aber verstehen oder nachfühlen kann ich seine Einstellung nicht.
Und mich gibt es nur mit meiner Familie zusammen. Das hat auch nichts damit zu tun, dass ich mir mein Leben von ihnen vorschreiben lasse nur weil mir ihre Meinung nicht egal ist und ich auf manches Rücksicht nehme. Aber er spricht auch immer sofort vom vorschreiben lassen.

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4. Februar 2015 um 11:37

Ich liebe ihn, ja,
aber ich weiß selber nicht mehr ob das ausreicht.
Ich verstehe auch nicht, wie er sich eine zukunft mit mir vorstellen kann, wenn er scheinbar so vieles an mir nicht verstehen kann. Wir reden viel und doch habe ich oft das Gefühl er versteht mich nicht. Was ist daran so schwer zu verstehen, dass Familie an erster Stelle steht? Er will doch selber mit mir Familie. Will er dann, dass er auch erst an 2. oder 3. Stelle kommt? Ich glaube er sieht auch gar nicht, was ich alles wegen ihm eingegangen bin. Und klar, das verletzt mich auch irgendwie.

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4. Februar 2015 um 12:04

Familie und Partner steht für mich beides an erster Stelle
danach kommt der Rest.
Ich versuche schon allem gerecht zu werden. Ich lasse ja nicht sofort alles stehen und liegen. Ich gucke schon wie ich das alles regeln kann. Für mich ist es aber einfach selbstverständlich, dass wenn jemand aus meiner Familie Hilfe braucht, und ich diese Hilfe geben kann, dass ich dann da bin. Was soll ich meiner Mutter sagen? Ich habe es mir gerade gemütlich gemacht mit meinem Freund und keine Lust dir zu helfen?! In meiner Familie ist keiner so egoistisch. Wenn es nötig ist, werden eigene Wünsche/Planungen zurück gestellt um sich gegenseitig zu unterstützen. Ich begreife nicht, was er daran nicht versteht oder daran zu kritisieren findet. Ich stelle ihn ja nicht hinten an. Wir haben genug Zeit auch für uns beide zu zweit.

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4. Februar 2015 um 12:08

Ja das verstehe ich auch nicht so ganz
Nur weil ich nicht mehr minderjährig bin, bleiben es ja trotzdem meine Eltern. ich verfolge schon meinen eigenen Weg und meine Eltern unterstützen dies auch. Aber wenn ich plötzlich auf ihre Meinung pfeifen würde, dann würde es sie sicher sehr verletzen und enttäuschen oder wenn ich plötzlich nur noch an mich denke und vollkommen egoistisch werde, würden sie es auch niemals tolerieren.

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4. Februar 2015 um 12:21

Dann ignoriers doch einfach!
Anstatt hier jemand blöde anzupampen!
Mir ist vollkommen klar, dass man nicht alles auf die Kultur schieben kann und das will ich auch gar nicht. Ich bin ja selber in Deutschland aufgewachsen und fühle mich hier sehr wohl. Ich denke sogar, dass ich auch eine von denen bin, die nach außen so "deutsch" rüber kommen.
Es geht einfach darum, dass bei gewissen Dingen ich und mein Freund so grundsätzlich verschiedene Einstellungen haben und ich denke schon, dass dies etwas mit Erziehung zu tun hat und die wiederum ist nun mal von kulturellen Einflüssen geprägt.

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4. Februar 2015 um 12:36

Ja und Nein
mir ist das Einverständnis meiner Eltern sehr wichtig in vielen Dingen.
Dennoch verfolge ich auch meinen eigenen Weg. Ich mache vieles so wie ich es für richtig halte. Und meine Eltern unterstützen mich ja auch dabei. Das hatte ich ja schon geschrieben. Ich habe ein sehr enges Verhältnis zu meinen Eltern und für mich muss einfach beides möglich sein, Familie und Partner. Im Moment ist es eher mein Freund, der uns Steine in den Weg legt, indem er ob nun bewusst oder unbewusst, gewollt oder nicht gewollt, mich nicht so versteht wie ich es mir wünsche. Er sieht nicht das, was ich alles für ihn getan habe und hält dies für selbstverständlich. Es ist sein Unverständnis mir gegenüber welches mich zweifeln lässt an einer Zukunft. Nicht weil ich keinen starken Charakter hätte.

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4. Februar 2015 um 13:22
In Antwort auf esme_12491324

Ja und Nein
mir ist das Einverständnis meiner Eltern sehr wichtig in vielen Dingen.
Dennoch verfolge ich auch meinen eigenen Weg. Ich mache vieles so wie ich es für richtig halte. Und meine Eltern unterstützen mich ja auch dabei. Das hatte ich ja schon geschrieben. Ich habe ein sehr enges Verhältnis zu meinen Eltern und für mich muss einfach beides möglich sein, Familie und Partner. Im Moment ist es eher mein Freund, der uns Steine in den Weg legt, indem er ob nun bewusst oder unbewusst, gewollt oder nicht gewollt, mich nicht so versteht wie ich es mir wünsche. Er sieht nicht das, was ich alles für ihn getan habe und hält dies für selbstverständlich. Es ist sein Unverständnis mir gegenüber welches mich zweifeln lässt an einer Zukunft. Nicht weil ich keinen starken Charakter hätte.


Du hast aber auch das "Glück", dass dein Freund kein so inniges Verhältnis (was ich grundsätzlich erst einmal gut finde, ein gutes Verhältnis zu den Eltern zu haben) zu seiner Familie hat. Wäre es so, würde die Probleme erst so richtig losgehen. Welcher Wille würde dann bei gegensätzlichen Positionen deiner Eltern- und Schwiegereltern überwiegen? Hast du daran schon einmal gedacht? Man könnte eure Situation auch so interpretieren, dass er die Meinung seiner Familie zu deinen Gunsten bzw. die deiner Familie ignoriert. Insofern könnte man deiner Familie und Dir durchaus Egoismus vorwerfen.

Ich persönlich halte es so, dass die Herkunftsfamilien eine freundschaftlich, beratende Position einnehmen. Sie dürfen zu allem ihre Meinung sagen, und ich setze mich mit meinem Mann auch mit diesen Positionen ernsthaft auseinander, aber die Entscheidungsgewalt selbst, liegt ausschließlich in unserer eigenen Familie (Mann, Frau, Kinder). Und mit dieser Entscheidung müssen die Herkunftsfamilien leben - auch dann wenn es ihnen nicht passen sollte.

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4. Februar 2015 um 13:29

Was ist denn für dich blabla?
Ja bei meinen Eltern ist er wirklich willkommen.
Sie wollen mich glücklich sehen und er ist ein Teil meines Lebens.
Das mein Vater es lieber sehen würde, dass ich einen Türken heirate, hat damit nichts zu tun. Dies ist seine Meinung, aber wenn ich mit einem anderen Mann glücklich werde, dann ist ihm das wichtiger.

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4. Februar 2015 um 13:54

Es kommt ja auch immer darauf an um was es genau geht
wenn es warten konnte und ich etwas anderes vor hatte dann habe ich das auch schon das ein oder andere mal so gemacht oder meine Cousine oder Bruder angerufen und gesagt, dass der/die sich darum bitte kümmern soll. Aber das kann ich nicht ständig machen! Und will ich eigentlich auch nicht. Und es hat nichts damit zu tun, dass meine Mutter egoistisch wäre. Sie würde es einfach nicht verstehen. Und ich verstehe ja auch nicht wo das Problem von meinem Freund liegt. Er könnte auch das Positive daran sehen!

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4. Februar 2015 um 14:12

Ja jetzt habe ich verstanden was du sagen wolltest
Und ich finde das sollte mein Freund auch sehen. Meine Eltern sind ja wirklich viel toleranter als andere und sie akzeptieren ihn ja auch und mein ganzes Leben, obwohl manches davon ihnen sicher schwer gefallen ist. Und das sieht mein Freund nicht, weil es für ihn normal ist, dass man den Eltern seinen Partner vorstellt, dass man auszieht, wenn man ein gewisses Alter erreicht hat, das man sich durchsetzt usw. Aber ich sehe wieviel meine Eltern eigentlich für mich tun und schon immer getan haben. Und ich weiß auch wie schwer es war damals für mich meinen Freund zuhause vorzustellen und in gewisser Weise meinen eigenen Weg zu gehen. Das war alles nicht so einfach damals. Mein Freund hat die Einstellung wenn seinen Eltern etwas nicht in den Kram passt, dann ist das deren Problem. Würde ich meinem Vater so gegenüber treten, wäre er sicher sehr enttäuscht von mir und würde sich fragen was er alles bei mir falsch gemacht hat. Und ich finde die Einstellung von meinem Freund auch selber nicht richtig und möchte auch nicht, dass meine Kinder so großgezogen werden.
Der Kontakt ist da. Meine Eltern laden ihn ja auch öfter mit ein. Nein so in der Form noch nicht.

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4. Februar 2015 um 14:35

Nicht?
Andersrum ist doch genauso jemand da, wenn ich/wir mal jemanden brauchen. Andersrum hat mein Freund die Hifsbereitschaft auch dankend angenommen.
Außerdem zeigt es doch eigentlich nur, dass wenn ich selber meine eigene kleine Familie habe ich auch alles für die tun würde, damit es der gut geht. Ich sehe daran wirklich nichts schlechtes. Er müsste sich nur besser rein integrieren.

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4. Februar 2015 um 14:55

Ja genau das meine ich! Wir verstehen uns
Meine Eltern hätten auch ganz anders reagieren können und dann hätte es wirkliche Probleme und Einmischungen gegeben. Eine Tante von mir, die kann die Toleranz von meinen Eltern beispielsweise gar nicht verstehen und die seltenen Male wo wir sie sehen gibt sie immer ordentlich ihren Senf dazu. Und meine Eltern stehen trotzdem zu mir, auch wenn da einige den Kopf drüber schütteln. Vielleicht ist das schwer zu verstehen für andere, aber ich rechne ihnen das hoch an und bin ihnen sehr dankbar dafür!
Und da ist es doch normal dass ich ihnen nicht bei so einem Kleinkram auch noch vor den Kopf stoßen muss.

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4. Februar 2015 um 15:04

Ja genau so sieht es aus!
Aber das wusste er von Anfang an!
Was ist daran so inakzeptabel?
Ich akzeptiere es doch auch, dass wir kaum Kontakt zu seiner Familie haben. Ich verstehe einfach nicht, was so negativ daran ist, wenn man an seiner Familie hängt. Das bedeutet doch nicht, dass ich keinen eigenen Willen habe oder die Meinung von meinem Mann später nicht zählt. Die zählt sehr viel!
Dann hätte er sich nicht mich aussuchen dürfen, wenn er keine Lust auf familie hat und ihm diese Werte egal sind.

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4. Februar 2015 um 15:09

Ja deswegen ich finde
ich oder wir gehen schon sehr unseren eigenen Weg und leben unsere Beziehung wie wir es für richtig halten.
Aber er sieht es einfach nicht. Vielleicht sollte ich ihn mal eine Woche zu meiner einen Tante schicken, dann sieht er wie es da zugeht und weiß vielleicht bei mir danach alles mehr zu schätzen

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4. Februar 2015 um 15:16

So ausgeprägt ist es doch bei mir nicht mal
klar, wenn etwas anstatt, Geburtstag, Hochzeit sonst was, und man kommt nicht, dann sind bei uns auch alle beleidigt, aber kann man sich ja nach richten

Aber bei uns wird nicht das Einverständnis erst von allen abgeholt, so wie du es hinstellst. Meine Eltern haben schon immer bezüglich uns Kinder das gemacht, was sie für richtig hielten, so ja jetzt auch mit meinem Freund auch wenn das einige nicht verstehen und nicht akzeptieren wollen.
Und ich meine, mein Freund hat sich damals auf eine Türkin eingelassen, dann muss er auch damit zurecht kommen, was da dran hängt und ich finde mit meiner Familie hat er es wirklich gut erwischt!

Aber ja ich weiß nicht, vielleicht würde ich mit einem Türken wirklich besser fahren. Obwohl es da sicher auch Probleme wieder geben würde

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4. Februar 2015 um 15:46

Doch ich denke schon
I.d.R. wollen Eltern schon das Beste für ihr Kind nur manchmal glauben Eltern etwas anderes wäre besser für ihr Kind als das Kind selber meint. Aber nur mal am Rande, mein Vater akzeptiert meinen Freund und das obwohl er schon immer lieber einen Türken als Schwiegersohn wollte und denkt, dass es besser für mich wäre, genauso wie meine Mutter. Und für beide ist es sicher auch nicht toll die Kommentare der anderen zu hören.

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4. Februar 2015 um 15:46
In Antwort auf esme_12491324

Ich liebe ihn, ja,
aber ich weiß selber nicht mehr ob das ausreicht.
Ich verstehe auch nicht, wie er sich eine zukunft mit mir vorstellen kann, wenn er scheinbar so vieles an mir nicht verstehen kann. Wir reden viel und doch habe ich oft das Gefühl er versteht mich nicht. Was ist daran so schwer zu verstehen, dass Familie an erster Stelle steht? Er will doch selber mit mir Familie. Will er dann, dass er auch erst an 2. oder 3. Stelle kommt? Ich glaube er sieht auch gar nicht, was ich alles wegen ihm eingegangen bin. Und klar, das verletzt mich auch irgendwie.

An erster
Stelle sollte die EIGENE Familie stehen, also Mann und evtl. Kind! Als erwachsene Person sollte man nämlich seine eigene kleine Familie gründen!

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4. Februar 2015 um 16:05
In Antwort auf esme_12491324

Doch ich denke schon
I.d.R. wollen Eltern schon das Beste für ihr Kind nur manchmal glauben Eltern etwas anderes wäre besser für ihr Kind als das Kind selber meint. Aber nur mal am Rande, mein Vater akzeptiert meinen Freund und das obwohl er schon immer lieber einen Türken als Schwiegersohn wollte und denkt, dass es besser für mich wäre, genauso wie meine Mutter. Und für beide ist es sicher auch nicht toll die Kommentare der anderen zu hören.


Da stellt sich dann schon die Frage, warum sie in Deutschland leben? Soviel zum Thema Integration.

Du bist hier aufgewachsen, wurdest hier sozialisiert und gebildet, und im Alltag ist Deutsch deine erste Sprache. Du bist Deutsche, keine Türkin. Kann es sein, dass deine Eltern nie in Deutschland angekommen sind? Dafür spricht offensichtlich auch ihr Umfeld, wenn sie auf diese Kommentare so einen Wert legen. Wenn sie sich einen türkischen Schwiegersohn wünschen, und die türkische Kultur leben wollen, dann sollten sich ernsthaft einmal fragen, warum sie dann in Deutschland leben.


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4. Februar 2015 um 16:13
In Antwort auf esme_12491324

Familie und Partner steht für mich beides an erster Stelle
danach kommt der Rest.
Ich versuche schon allem gerecht zu werden. Ich lasse ja nicht sofort alles stehen und liegen. Ich gucke schon wie ich das alles regeln kann. Für mich ist es aber einfach selbstverständlich, dass wenn jemand aus meiner Familie Hilfe braucht, und ich diese Hilfe geben kann, dass ich dann da bin. Was soll ich meiner Mutter sagen? Ich habe es mir gerade gemütlich gemacht mit meinem Freund und keine Lust dir zu helfen?! In meiner Familie ist keiner so egoistisch. Wenn es nötig ist, werden eigene Wünsche/Planungen zurück gestellt um sich gegenseitig zu unterstützen. Ich begreife nicht, was er daran nicht versteht oder daran zu kritisieren findet. Ich stelle ihn ja nicht hinten an. Wir haben genug Zeit auch für uns beide zu zweit.


Du sollst es aber nicht allen Recht machen, sondern dass leben, was dich glücklich macht. Wenn deine Eltern keine religiösen Hinterwäldler sind, dann gibt ihnen genau das Glück und Erfüllung. Ansonsten bist du wohl eher Mittel zum Zweck, um deren eigenen Vorstellungen umzusetzen. Das ist keine Liebe zum Kind, sondern Vereinnahmung.

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4. Februar 2015 um 20:26
In Antwort auf linatina2


Da stellt sich dann schon die Frage, warum sie in Deutschland leben? Soviel zum Thema Integration.

Du bist hier aufgewachsen, wurdest hier sozialisiert und gebildet, und im Alltag ist Deutsch deine erste Sprache. Du bist Deutsche, keine Türkin. Kann es sein, dass deine Eltern nie in Deutschland angekommen sind? Dafür spricht offensichtlich auch ihr Umfeld, wenn sie auf diese Kommentare so einen Wert legen. Wenn sie sich einen türkischen Schwiegersohn wünschen, und die türkische Kultur leben wollen, dann sollten sich ernsthaft einmal fragen, warum sie dann in Deutschland leben.


Und du drehst mir meine Worte im Mund um
Ich sagte es gibt Kommentare, aber dass meine Eltern trotzdem zu mir halten und meinen Freund akzeptieren. Wo legen sie dann Wert auf solche Kommentare? Erkläre mir das mal bitte!
Ich denke meine Eltern sind sehr wohl in Deutschland angekommen und leben auch gerne hier. Sowohl meine Mutter als auch mein Vater sind auch mit Deutschen befreundet u.a. und schätzen einiges hier sehr!
Wie oft noch, sie haben meinen Freund akzeptiert solange ich glücklich mit ihm bin. Mein Vater denkt nur, dass es vielleicht in manchen Punkten mit einem Türken einfacher wäre. Und hallo meine Mutter hat gesagt, dass sie meinen Freund mag, aber dass sie nicht denkt, dass er wirklich der Richtige ist. Das hat sie nicht einfach so gesagt, weil sie unbedingt einen türkischen Schwiegersohn möchte sondern weil ich ihr von meinen Zweifeln erzählt habe. Und im Übrigen, falls du es gelesen hast, hat mein Vater (der angeblich nicht in Deutschland angekommen ist) mir selber gesagt in einem Gespräch, dass wenn ich möchte, dass es funktioniert mit ihm, ich auch mehr Toleranz meinem Freund entgegen bringen muss und nicht nur Erwartungen an ihn stellen kann.

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5. Februar 2015 um 0:13

Ja das gebe sicher auch Differenzen
dann wegen der Kinder.
Das ist eben auch so ein Punkt wo ich mir wirklich Gedanken drüber mache. Nein das finde ich auch nicht toll, wenn die jeden mit nach Hause bringen würden, aber wenn meine Kinder eine Beziehung haben, dann möchte ich denjenigen schon kennen lernen. Will keine Heimlichkeiten haben später.
Ich denke ich werde einiges so machen wie meine Eltern bei mir aber in manchem werde ich auch etwas lockerer sein. Ich selber war auch ein paar Mal in einer Disco aber immer nur mit meinem Bruder. Denke so würde ich es auch bei meinen Kindern halten. Und Alkohol oder andere Drogen würde es bei mir nicht geben.
Und ja mein Freund hat zu all diesen Dingen eine lockerere Einstellung als ich.

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5. Februar 2015 um 0:20

Ich will ihn nicht verbiegen
Er trinkt auch Alkohol obwohl ich keinen trinke. Und ich akzeptiere es. Aber ich denke wenn er Kinder mit mir will, könnte er mir auch entgegen kommen.
Oder etwa nicht? Ihm muss doch klar sein, dass wenn er mich heiratet, dass nicht alles so sein wird, wie wenn er beispielsweise eine Deutsche heiratet.

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5. Februar 2015 um 0:36

Das kannst du doch auch nicht verallgemeinern
Ja irgendwo ist es so. Aber ganz ehrlich, dass ist doch in jedem zwischenmenschlichen Zusammenleben so. Nimm mal eine Beziehung. Da setzen sich viele Menschen die Regel sich treu zu sein. Bricht einer die Treue ist die Beziehung in den meisten Fällen vorbei.
Welche Freiheit? Ich habe genug Freiheit!
Und meine Eltern stehen hinter mir. Das haben sie oft genug bewiesen. Ich kenne genug Familie da läuft es ganz anders...

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5. Februar 2015 um 0:40

Und wieso
redet er dann von Zukunft? Dann soll er doch auch ehrlich zu mir sein. Aber er redet ja von sich aus davon und ich finde dann sollte er doch auch Kompromisse eingehen wollen oder nicht?

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5. Februar 2015 um 0:58

Vielleicht bekomme ich ja gar keinen Sohn
Wenn ich merken würde, dass mein Freund mehr Verständnis zeigen würde und mir auch mehr entgegen kommen würde was solche Dinge angeht, dann wäre ich sicher auch bereit mehr Kompromisse einzugehen. Vielleicht würde ich sie auch so gehen lassen ab und zu, wenn ich genau weiß wo sie sind und feste Zeit wann sie zurück sind. Wie du sagst, das liegt alles noch sehr weit in der Zukunft. Aber ich halte mich für sehr liberal und ich begreife einfach nicht, wieso er mich nicht mehr verstehen kann. Hab das ja jetzt schon fast hundert mal geschrieben, aber das macht mich einfach traurig. Ich wünsche mir eigentlich sehr, dass diese Beziehung funktioniert auch in Zukunft.

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5. Februar 2015 um 11:01

Wozu gibts Cousins
Nein ich habe doch gesagt, man kann mit mir eigentlich über vieles reden. Vieles kann ich sowieso jetzt nur spekulieren, es hängt immer dann von der Situation ab, mit wem, wie mein Verhältnis zu meinen Kindern ist. Wenn die eigenen Kinder zuverlässig sind, wissen wo Grenzen sind und man ihnen vertrauen kann, dann würde ich klar mehr erlauben als wenn ich das Gefühl haben müsste, ich kann mich gar nicht auf ihn/sie verlassen. Grundsätzlich wäre ich aber dagegen, dass Disco sowas wie die wöchtentliche Wochenendgestaltung wird, sowohl bei meiner Tochter als auch bei meinem Sohn. Ich weiß auch, dass wenn ich einen Deutschen heiraten sollte, dass ich mich dann darauf einstellen muss, dass meine Kinder lockerer aufwachsen als wenn ich einen Türken heirate. Nur ich finde genauso muss mein Freund sich doch auch darauf einstellen, dass seine Kinder ein wenig anders aufwachsen werden. Und so etwas wie, dass Eltern ihren Kindern Alkohol kaufen, würde es bei mir nicht geben!
Ich weiß auch gar nicht wieso das immer alle Welt positiv redet.

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5. Februar 2015 um 11:03

Ja das ist mein Vater!
Und ja ich bin liberal. Wo bin ich denn bitte erzkonservativ?
Wer redet von gluckenhafter Einmischung?

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5. Februar 2015 um 11:26

In Deutschland rauchen auch viele
sollen Eltern auch kontrolliert mit ihren Kindern Zigaretten rauchen? Oder mal einen Joint?
Es ist schwierig, diese Gratwanderung, geb ich zu. Und ich bin auch nicht blöd und will auch nicht meinen Kindern alles verbieten, nur damit sie dann alles hinter meinem Rücken machen. Ich denke da hängt aber auch viel von der Erziehung ab und vom Verhalten der Eltern. Wenn Eltern das selber immer konsumieren, dann gehörts für Kinder irgendwie mit dazu. Oder auch wenn Eltern ihren Kindern Alkohol kaufen, dann wird es so legitimiert in meinen Augen. Und das finde ich nicht in Ordnung.

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5. Februar 2015 um 11:40

Es geht in erster Linie um das Wie!
Mein Freund sagt seinen Eltern beispielsweise ganz offen, dass die sich nicht einzumischen haben in sein Leben, sie sollen sich raushalten und um ihre Dinge kümmern. Bei seiner kleinen Schwester habe ich mal einen Streit miterlebt mit den Eltern, wo sie ihren vater angebrüllt hat, dass er ihr gar nichts zu sagen hätte.
Das ist beides in meinen Augen sowas von respektlos! Und dann auch noch vor einer fast fremden Person (damals waren wir noch nicht lange zusammen).
Das ist nun mal meine Einstellung dazu. Mann kann und sollte anders mit seinen Eltern reden und ihnen Respekt entgegenbringen! Auch wenn man unterschiedlicher Meinung ist. Meine Eltern haben sich sehr schwer damit getan als ich von zuhause ausziehen wollte. Letztendlich habe ich mich doch durchgesetzt und bin ausgezogen und das ohne dass ich meine Eltern vor den Kopf gestoßen habe.
Ganz ehrlich, frag doch mal wie die ganzen Eltern sich fühlen wenn das eigene Kind, welches du mit viel Liebe aufgezogen hast, dir sagt, du hättest nichts zu sagen und sollst dich raushalten aus seinem Leben. Ich glaube das tut jeder Mutter, jedem Vater weh egal welche Familienstrukturen die haben.

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5. Februar 2015 um 11:51

Sorry, aber...
... für mich liest sich Dein Text so, als habest Du generell nicht mehr genug Gefühle für Deinen Freund und suchtest nun nach einer Art "Ausrede", um die Beziehung in Frage stellen und irgendwann legitim beenden zu können. Will sagen: Du benutzt eure vermeintlichen unterschiedlichen Einstellungen in puncto Familie, um Abstand zwischen Dich und ihn zu bringen. Dabei lese ich nirgends, dass er Dich bezüglich Deiner Einstellung zu Familie kritisiert oder in Frage stellt.
Hinzu kommt, dass Du, um es mal provokativ auszudrücken, gern Mamas und Papas Liebling bleiben und in ihren Augen alles "richtig" machen willst. Und in ihren Augen ist eben ein "Landsmann" besser für Dich. Obwohl es sich hierbei ganz offensichtlich um ein Vorurteil und ein Klischee handelt.

Meiner Meinung nach hast Du Dich, obwohl Du erwachsen bist, noch lange nicht von Deinen Eltern abgenabelt. Das ist aber notwendig, um eine erwachsene und selbstständige Beziehung zu führen. Und nein, abnabeln heißt nicht, dass Du Dich von Deinen Eltern abwenden sollst, es heißt, dass Du auch entgegen ihrer Ansicht in der Lage bist, Entscheidungen zu treffen, die sich für DICH richtig anfühlen. Und nicht bei jeder anstehenden Entscheidung überlegst, ob Mama und Papa auch zufrieden wären mit Deiner Entscheidung...

Und das sehe ich bei Deiner momentanen Gefühlslage Deinem Freund gegenüber: Du weißt, dass er nicht die Wahl Deiner Eltern wäre und hast das immer im Hinterkopf. Du konzentrierst Dich nun auf alles, was schlecht ist, um einen legitimen Grund zu haben, mit unter Umständen ihm Schluss zu machen.

Frage Dich mal, ob Du über Deinen Freund genauso denken würdest, wie Du es gerade tust, wenn Deine Eltern ihn ganz toll fänden und Dir sagen würden: Mädel, halt ihn fest, er ist der Richtige für Dich! Würden Dich genau die gleichen Zweifel plagen - oder würdest Du dann schon längst seine Heiratspläne teilen?


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5. Februar 2015 um 12:04
In Antwort auf esme_12491324

Ich liebe ihn, ja,
aber ich weiß selber nicht mehr ob das ausreicht.
Ich verstehe auch nicht, wie er sich eine zukunft mit mir vorstellen kann, wenn er scheinbar so vieles an mir nicht verstehen kann. Wir reden viel und doch habe ich oft das Gefühl er versteht mich nicht. Was ist daran so schwer zu verstehen, dass Familie an erster Stelle steht? Er will doch selber mit mir Familie. Will er dann, dass er auch erst an 2. oder 3. Stelle kommt? Ich glaube er sieht auch gar nicht, was ich alles wegen ihm eingegangen bin. Und klar, das verletzt mich auch irgendwie.

Er will...
... doch selber mit Dir Familie... Ja, und ie ERSTE Stelle ist schon von DEINER Familie besetzt! Wo ist da der Platz für eine Familie mit DIR??

Du musst erstmal bereit sein, loszulassen und Deinen Freund den Platz einnehmen lassen, den er verdient: An ERSTER Stelle von Deinen Eltern. Ansonsten ist eine gemeinsame Zukunft in einer funktionierenden Beziehung nicht möglich, sorry.

Deine Eltern sind Vergangenheit, Dein Freund bedeutet Zukunft. Willst Du in der Vergangenheit leben oder die Zukunft angehen? Deine Eltern haben ihre eigene Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft. Und die verläuft unabhängig von Dir. Niemand hindert Dich, Deine Eltern zu lieben. Aber sie dürfen nicht den Platz einnehmen, der einem anderen Menschen zusteht, mit dem Du eigentlich Deine Zukunft planst.

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5. Februar 2015 um 12:37
In Antwort auf tyche26

Er will...
... doch selber mit Dir Familie... Ja, und ie ERSTE Stelle ist schon von DEINER Familie besetzt! Wo ist da der Platz für eine Familie mit DIR??

Du musst erstmal bereit sein, loszulassen und Deinen Freund den Platz einnehmen lassen, den er verdient: An ERSTER Stelle von Deinen Eltern. Ansonsten ist eine gemeinsame Zukunft in einer funktionierenden Beziehung nicht möglich, sorry.

Deine Eltern sind Vergangenheit, Dein Freund bedeutet Zukunft. Willst Du in der Vergangenheit leben oder die Zukunft angehen? Deine Eltern haben ihre eigene Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft. Und die verläuft unabhängig von Dir. Niemand hindert Dich, Deine Eltern zu lieben. Aber sie dürfen nicht den Platz einnehmen, der einem anderen Menschen zusteht, mit dem Du eigentlich Deine Zukunft planst.

Wieso geht nur das eine oder das andere?
wieso muss man sich gegen oder für das eine entscheiden? Das ist eine ernst gemeinte Frage, da mir das auch immer wieder von meinem Freund unterschwellig vermittelt wird und ich dies nicht verstehe. Für mich muss es beides geben. Nicht entweder oder. Wenn ich meinen Freund heirate, dann hat er doch sowieso noch mal einen ganz anderen Stellenwert für mich. Für mich gibt es das aber nicht meine kleine Familie losgelöst vom ganzen und meine "alte" Familie die ich dann hinter mir lasse und nur einmal im Jahr besuche.

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5. Februar 2015 um 12:41

Ich sag dir was...
es gibt ja auch immer solche und solche Eltern und ich will auch keine allgemeinen Regeln aufstellen. Einem Vater der säuft und seine Frau und Kinder verprügelt würde ich auch keinen Respekt mehr entgegenbringen.
Auch würde ich mich vor den Mann stellen, den ich liebe wenn meine Eltern oder wer anders ihm je respektlos begegnet wären. Und wenn ich Kinder habe und meine Mutter würde sagen ich soll es so und so machen aber ich bin der felsenfesten Meinung dass es anders besser wäre für mein Kind dann mache ich es natürlich so wie ich es für richtig halte, und versuche dennoch ihr nicht vor den Kopf zu stoßen. Und ich habe meine Eltern noch nie als übergriffig erlebt.

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5. Februar 2015 um 13:05

Das heißt doch dann im Klartext
dass du nichts verbietest, weil sonst könnten sie es ja heimlich machen. Damit gibtst du doch aber einen Freifahrtschein. Da kannst du dann ja noch so oft sagen wie gesundheitsschädlich das ist, dein Kind wird sich nur denken so schlimm wirds schon nicht sein, meine Mutter kauft es mir ja. Man kann darüber reden und trotzdem es nicht unterstützen indem man es auch noch kauft.
Und nur weil man seinen Kindern nicht alles erlaubt oder alle verlockungen dieser Welt gutheißt, ist es nicht automatisch so, dass sie heimlich dann das ganze Programm durchziehen. Es kommt immer darauf an welches Bild die Eltern einem vermitteln.

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5. Februar 2015 um 13:23

Das wollte ich ihr auch nicht unterstellen
Es wird nicht erwartet, dass ich sofort alles stehen und liegen lasse aber das ich mein möglichstes tue (manchmal ist es eben nicht möglich). Aber diese Erwartungen haben ja nicht nur alle an mich sondern an jeden. Wir sind einfach füreinander da. Es ist also keine spezielle Sache nur zwischen mir und meinen Eltern.

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5. Februar 2015 um 14:11
In Antwort auf tyche26

Sorry, aber...
... für mich liest sich Dein Text so, als habest Du generell nicht mehr genug Gefühle für Deinen Freund und suchtest nun nach einer Art "Ausrede", um die Beziehung in Frage stellen und irgendwann legitim beenden zu können. Will sagen: Du benutzt eure vermeintlichen unterschiedlichen Einstellungen in puncto Familie, um Abstand zwischen Dich und ihn zu bringen. Dabei lese ich nirgends, dass er Dich bezüglich Deiner Einstellung zu Familie kritisiert oder in Frage stellt.
Hinzu kommt, dass Du, um es mal provokativ auszudrücken, gern Mamas und Papas Liebling bleiben und in ihren Augen alles "richtig" machen willst. Und in ihren Augen ist eben ein "Landsmann" besser für Dich. Obwohl es sich hierbei ganz offensichtlich um ein Vorurteil und ein Klischee handelt.

Meiner Meinung nach hast Du Dich, obwohl Du erwachsen bist, noch lange nicht von Deinen Eltern abgenabelt. Das ist aber notwendig, um eine erwachsene und selbstständige Beziehung zu führen. Und nein, abnabeln heißt nicht, dass Du Dich von Deinen Eltern abwenden sollst, es heißt, dass Du auch entgegen ihrer Ansicht in der Lage bist, Entscheidungen zu treffen, die sich für DICH richtig anfühlen. Und nicht bei jeder anstehenden Entscheidung überlegst, ob Mama und Papa auch zufrieden wären mit Deiner Entscheidung...

Und das sehe ich bei Deiner momentanen Gefühlslage Deinem Freund gegenüber: Du weißt, dass er nicht die Wahl Deiner Eltern wäre und hast das immer im Hinterkopf. Du konzentrierst Dich nun auf alles, was schlecht ist, um einen legitimen Grund zu haben, mit unter Umständen ihm Schluss zu machen.

Frage Dich mal, ob Du über Deinen Freund genauso denken würdest, wie Du es gerade tust, wenn Deine Eltern ihn ganz toll fänden und Dir sagen würden: Mädel, halt ihn fest, er ist der Richtige für Dich! Würden Dich genau die gleichen Zweifel plagen - oder würdest Du dann schon längst seine Heiratspläne teilen?


Ja ich denke schon
dass ich genauso denken würde. Denn als ich ihn meinen Eltern vorstellte und die Zeit danach war ich ja auch sehr überzeugt, dass Liebe ausreicht und mit der zeit sich alles finden würde. Dabei waren meine Eltern gerade am Anfang sehr kritisch. Das hat sich dann alles gelegt und sie sagen ja, dass sie ihn mögen. Und das meine Mutter nun sagt, dass sie nicht glaubt das er der Richtige ist für mich liegt in erster Linie ja an meinen Erzählungen von Dingen die mich stören und auch ihren Beobachtungen.
Doch ich liebe meinen Freund und er hat eine Menge was ich schätze. Aber ich weiß wie gesagt nicht, ob dies ausreicht und manches vermisse ich einfach.

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5. Februar 2015 um 16:36

Ja da gebe ich dir recht
ich finde es meinem Freund gegenüber auch nicht so korrekt, dass ich da mit meinen Eltern drüber geredet habe ist auch nicht normal so. Aber ich rede auch nicht über alles. Hab ihn auch nicht bloß gestellt. Beispielsweise würde ich das nie meinen Eltern erzählen die Sache mit dem Geld, weil dann wäre er bei allen glaube ich unten durch.
Es ging nur darum, dass ich mich was Familie angeht unverstanden fühle.

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5. Februar 2015 um 17:03

Ja für mich ist es ein Unterschied
ob es mein Freund ist oder mein Ehemann.
Trotzdem sagte ich auch bereits an anderer Stelle, dass beide (Familie/Partner) für mich an erster Stelle stehen. Und ja im Moment ist es wirklich so, dass ich dir leider zustimmen muss mit der Priorisierung. Ich kann dir auch genau erklären warum. Meine Familie hat immer, auch wenns in manchen Fällen sehr schwer fiel, versucht mich zu verstehen und hinter mir gestanden. Das wünsche ich mir auch von meinem zukünftigen Mann. Mein Freund ist wirklich ein toller Mensch und die Liebe ist auf jeden Fall da. Ansonsten hätte ich mich schon längst getrennt. Er hat viele positive Eigenschaften, aber das was ich immer als selbstverständlich angesehen habe, das hat er irgendwie nicht.
Und zum besprechen.. ich kenne ja seine Antworten. Und ich frag ja trotzdem ob wir das so und so machen können.

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5. Februar 2015 um 17:27

Okay
ich glaube du redest von so Hauspartys oder? Sowas gabs bei mir nie. Ich war einmal bei einer Freundin, da haben die Eltern das auch so gemacht wie du gesagt hast mit Kiste Bier. Trotzdem gab es genug anderes wovon die Eltern nichts wussten. Haben andere mitgebracht. Also auch da kann heimlich was stattfinden.
Ich bin einfach damit aufgewachsen, dass es keinen Alkohol gibt. Ich hab einmal das Rauchen ausprobiert. Mein Vater hat es sofort gemerkt als ich nach Hause kam und wir hatten danach ein sehr langes Gespräch. Und danach habe ich es nie wieder ausprobiert. Du siehst auch in unserer Familie wird geredet.

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5. Februar 2015 um 17:30

Man ruft den anderen doch nicht umsonst an?!
Also wenn ich meinen Bruder anrufe weil ich etwas von ihm will, dann tue ich das ja nicht aus purer Langeweile sondern mit einem Grund. Für mich bedeutet füreinander da sein, dass Verlass auf die andere Person ist. Ich hab bei Deutschen einfach oft das Gefühl, man will anderen bloß nicht zur Last fallen, man muss immer alles alleine schaffen. Ich verstehe einfach nicht woher das kommt. Ich denke ein Mittelweg wäre hier ganz gut.

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5. Februar 2015 um 18:20

Ja das stimmt schon
mit meinem Ex hat es ja auch nicht funktioniert.
Aber Kompromisse müssen von beiden Seiten kommen.

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5. Februar 2015 um 20:39

Nicht falsch verstehen
ich führe keine beziehung (erst recht nicht über so lange), wenn ich keine ernsten Absichten habe.
Für mich ist eine Beziehung aber auch so etwas wie eine Probe. Passt es wirklich auf lange Sicht oder passt es nicht.
Wenn ich heirate, dann werde ich mir absolut sicher sein, dass das der Mann ist, mit dem ich mein Leben teilen möchte und Kinder bekommen will. Es ist etwas sehr viel ernsteres für mich. Und das bedeutet nicht, dass ich eine Beziehung nicht ernst nehme. Aber normalerweise stellt man ja auch nur den Mann zuhause vor den man heiraten wird.

Wieso wäre es ein Grund für dich eine beziehung zu beenden?

Stell dir mal vor wir sind am Essen, irgendwer aus meiner Familie ruft an. Du würdest dann demjenigen sagen, warte kurz ich muss das erst mit meinem Freund absprechen ob ich kommen kann?
Bei Einladungen bei meinen Eltern mache ich das, weil ich dann immer sage, ich muss ihn erst fragen ob er da auch kann. Wenn mein Freund sich mit seinen Jungs verabredet, sagt er doch auch nicht, warte ich muss erst mit meiner Freundin absprechen.
Mein Freund steht doch auf so super selbstständige Frauen. Dann kann ich ja auch selber entscheiden wann ich wie was mache. Ich steig da irgendwie überhaupt nicht durch. Einerseits soll man selbstständig sein, alles alleine machen können, bloß nicht zu sehr an Rollenklischees haften bleiben und andererseits werden die normalsten Dinge der Welt zu einem problem und soll man jede Kleinigkeit besprechen?

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5. Februar 2015 um 20:54

Ich schließe aber wesentlich mehr Kompromisse
Er trinkt Alkohol. Eine Sache wo ich immer gesagt habe, das könnte ich mir nie vorstellen. Aber gut, ich will ihn wie gesagt nicht verbiegen und für ihn ist es normal und damit muss ich klar kommen, das weiß ich auch, wenn ich das mit ihm möchte.

Ich habe ihn meinen Eltern vorgestellt, obwohl das so überhaupt nicht üblich ist, weil man eigentlich nur den mit nach Hause bringt, den man auch heiratet.
Und das war von meiner Seite ein wirklich großes Entgegenkommen. Aber ich bekomm manchmal den Eindruck, als wenn das gar nicht honoriert wird, weil er eher denkt, dass ich da etwas längst überfälliges getan habe, dabei habe ich aus meiner Sicht, so wie ich erzogen worden bin eigentlich etwas getan was noch lange nicht an der Reihe gewesen war.

.............................. ..

Außerdem ist es für mich kein richtiger Kompromiss wenn wir immer wieder in Streit darüber geraten wegen meiner Familie. Das ist wie mit seiner Einstellung zum Geld. Da schließe ich auch keinen Kompromiss, weil ich immer wenn da Situationen sind sauer auf ihn bin. Es sind also beides Dinge die wir (noch?) nicht beim anderen akzeptieren können/wollen.


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5. Februar 2015 um 22:14

Wegen dem Geld
mir ist das wirklich peinlich wenn mein Freund auf getrennte Rechnung besteht, aber mir ist es auch unangenehm, wenn bestimmte Menschen mitbekommen, dass ich für mich und meinen Freund zahle. Es geht mir wie gesagt nicht darum, mein eigenes Geld zu sparen sondern um die Geste. Wenn er so geizig rüber kommt empfinde ich das als Beleidigung. Das ist ein ganz komisches Gefühl irgendwie. Ich hab ihm das auch schon mehrmals gesagt und versucht ihm zu erklären. Nur er findet das albern. Meint dann immer wir würden im 21. Jahrhundert leben und Frauen hätten ihr eigenes Geld und er sieht es nicht ein mich immer einzuladen, nur weil ich die Frau und er der Mann ist. Seine Meinung ist ja auch in Ordnung. Ich finde sie befremdlich, aber soll er die Meinung haben. Aber er kommt mir dann nicht mal entgegen und übernimmt wenigstens dann die Rechnung wenn wir mit diesen bestimmten Leuten wo sind. Ich meine vor Deutschen oder vor seinen Freunden ist mir das vollkommen egal, wars nicht immer aber mittlerweile ist es mir gleich.
Und das finde ich so mies irgendwie. Er kann es ja von mir aus für absolut überholt halten, aber anstatt mich und unbewusst auch sich selber damit bloß zu stellen, könnte er doch einfach mir entgegen kommen und diese blöde Rechnung bezahlen wie andere Männer auch.
Und dann versteht er aber nicht, wieso ich mich bloß gestellt fühle davon und auch nicht wieso er sich damit vor manchen Menschen bloß stellt. Aber ich sage ihm, dass es mir peinlich ist und allein das sollte doch schon ausreichen um mir entgegen zu kommen oder nicht? Verständnis hin oder her. Er versucht es dann immer zu zerreden, dass es mir nicht peinlich sein muss, wenn jemand das komisch findet wäre es dessen Problem.....

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6. Februar 2015 um 8:03
In Antwort auf esme_12491324

Wegen dem Geld
mir ist das wirklich peinlich wenn mein Freund auf getrennte Rechnung besteht, aber mir ist es auch unangenehm, wenn bestimmte Menschen mitbekommen, dass ich für mich und meinen Freund zahle. Es geht mir wie gesagt nicht darum, mein eigenes Geld zu sparen sondern um die Geste. Wenn er so geizig rüber kommt empfinde ich das als Beleidigung. Das ist ein ganz komisches Gefühl irgendwie. Ich hab ihm das auch schon mehrmals gesagt und versucht ihm zu erklären. Nur er findet das albern. Meint dann immer wir würden im 21. Jahrhundert leben und Frauen hätten ihr eigenes Geld und er sieht es nicht ein mich immer einzuladen, nur weil ich die Frau und er der Mann ist. Seine Meinung ist ja auch in Ordnung. Ich finde sie befremdlich, aber soll er die Meinung haben. Aber er kommt mir dann nicht mal entgegen und übernimmt wenigstens dann die Rechnung wenn wir mit diesen bestimmten Leuten wo sind. Ich meine vor Deutschen oder vor seinen Freunden ist mir das vollkommen egal, wars nicht immer aber mittlerweile ist es mir gleich.
Und das finde ich so mies irgendwie. Er kann es ja von mir aus für absolut überholt halten, aber anstatt mich und unbewusst auch sich selber damit bloß zu stellen, könnte er doch einfach mir entgegen kommen und diese blöde Rechnung bezahlen wie andere Männer auch.
Und dann versteht er aber nicht, wieso ich mich bloß gestellt fühle davon und auch nicht wieso er sich damit vor manchen Menschen bloß stellt. Aber ich sage ihm, dass es mir peinlich ist und allein das sollte doch schon ausreichen um mir entgegen zu kommen oder nicht? Verständnis hin oder her. Er versucht es dann immer zu zerreden, dass es mir nicht peinlich sein muss, wenn jemand das komisch findet wäre es dessen Problem.....

Na,
mir würde es als Dein Freund auch nicht passen, wenn Du Dich ständig von ihm aushalten lassen möchtest.......

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6. Februar 2015 um 9:33

Ich bin noch im Studium
aber gehe auch arbeiten.
Ich kenne viele Männer, die würden es sich nicht nehmen lassen für die Frau mitzuzahlen. Ich weiß, dass es gerade bei deutschen Männern oft anders ist. Aber mein Freund ist wirklich manchmal kleinlich was Geld angeht. Einmal hatten wir die Situation, da hat mein Freund essen mitgebracht, hatten vorher telefoniert und ich hatte ihm gesagt, meine Freundin ist auch da. Hat er für sie also auch mitgebracht. Was schon ein Fortschritt war. Aber dann geht er zu ihr und sagt ja ich bekomm dann noch so und so viel fürs Essen.
Ich dachte wirklich ich hätte mich verhört oder das es ein Spaß sein sollte, aber er meinte das ernst! Das war so dermaßen peinlich!

Ich will auch nicht ausgehalten werden, so das oben stand, und ich gebe ihm ja auch etwas zurück auf meine Art. Mache ihm Geschenke, überrasche ihn oder lade ihn auch ein, beispielsweise ins Kino, dass ich dann vorher schon die Karten besorge. Mir geht es wie gesagt nicht ums Geld. Mir ist es nur wahnsinnig unangenehm da immer so ein Thema draus zu machen, wer jetzt was zahlt. Es gab schon so viele Situationen. Ich war mal mit seiner Schwester alleine im Kino, die ist ja jünger und ist ja klar, dass ich dann die Karten zahle. Da meinte mein Freund danach wieviel Geld ich wieder bekomme. Ich sagte ihm, dass es schon passt. Aber er wollte es unbedingt, bis ich irgendwann total genervt war. Das ist so überflüssig sowas immer dieses aufrechnen.

und seine Freunde finden da ja auch nichts bei. Und ich sage ja vor denen ist es mir auch egal. Aber vor ein paar bestimmten Leuten von meiner Seite ist mir das echt so unangenehm.

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