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Zuzug eines nichtehelichen Kindes (Langer Beitrag)

8. Dezember 2006 um 20:18

Hallo,

ich bin neu hier und habe auch gleich ein haufen Fragen... vielleicht kann mir ja jemand helfen.

bevor ich zu meinen Fragen komme, möchte ich kurz die Situation erklären:

Mein Mann hat aus einer früheren Partnerschaft (nicht verheiratet) einen heute 12jährigen Sohn. Er wurde also vor 1998 geboren und die Mutter hat das alleinige Sorgerecht. Mein Mann zahlt seit der Geburt regelmäßig den vom Amt festgesetzen Unterhalt für sein Sohn.

Mein Mann sein Sohn durfte uns in unregelmäßigen Abständen, je nach "Laune" der Mutter besuchen. Wir hatten immer viel Spaß zusammen und Sebastian kommt auch sehr gut mit unserer Tochter, seiner Halbschwester zurecht.

Nun kam Sebastians Mutter vor ca einem Jahr auf uns zu und äußerte den Wunsch, Sebastian an uns "abzugeben", da aus Ihrer Sicht es Sebastian bei seinem leiblichen Vater besser hätte, sein soziales Umfeld dadurch positiv beeinflusst werden könnte und auch seine schulischen Leistungen durch den Umzug aus ihrer Sicht sich verbessern könnten. Ebenso erwähnt sie oft, das ihr Ehemann (seit ca 10 jahren an Sebastians Erziehung beteiligt) große Probleme mit Sebastian hat und es oft zu ungerechten Verhalten Sebastian gegenüber kommt (wie z.b. Benachteiligungen seiner Halbgeschwister gegenüber) und dies auch ein Grund dafür ist, Sebastian zu uns zu geben. Hinzu kommt, das die Kindesmutter seit geraumer Zeit ein bei sich angemeldetes Pflegekind hat, welches das Zimmer von Sebastian benötigt.

Wir besprachen es im gemeinschaftlichen Kreis und sind zu dem festen Entschluss geglangt, Sebastian zu uns zu holen, wichtig war uns natürlich der Wille der Kinder - dieser war/ ist eindeutig, Sebastian will UNBEDINGT zu uns ziehen und unsere Tochter freut sich auch schon auf ihren großen Bruder.

Ein Jahr ist vergangen und wir haben uns nun in allen Bereichen auf den Zuzug von Sebastian eingerichtet -
Nun wohnen wir in einer 5 Zimmerwohnung, wo Sebastians Zimmer schon komplett eingerichtet ist und nur noch auf ihn wartet. Er soll zu den Februarferien 2007, wenn das 1. Schulhalbjahr vorrüber ist, zu uns ziehen.

Wir hatten im Vorfeld, bevor wir also umzogen, mündlich und dies ohne größere Diskusionen ein gemeinschaftliches Sorgerecht vereinbart und auch in allen anderen Bereichen schien es keine Konflikte zu geben, auch war die Kindesmutter absolut damit einverstanden das wir von Berlin nach Bayern ziehen und Sie ihren Sohn nur noch in den Ferien zu sich nehmen kann.

Nun, genauer gesagt gestern am 07.12.2006 rief uns die Kindesmutter an und erzählte uns, sie sei beim Jugendamt gewesen und die Beraterin hätte ihr gesagt, dass das Sorgerecht grundsätzlich immer bei der Mutter liege. Ebenso beriet man sie angeblich, sie solle das Sorgerecht nicht mit dem Kindesvater von Sebastian teilen und anstatt dessen eine GENERALVOLLMACHT für meinen Mann schreiben, dies könne sie handschriftlich ohne zusammenarbeit mit dem Amt tun. Sie erwähnte, dass in der Generalvollmacht unteranderem drin stehen wird, dass Sebastian erst mit Vollendung des 18. Lebensjahres entscheiden darf, wo er leben möchte.
Auch erwähnte sie, das sie uns das Kindergeld von Sebastian monatlich (privat) überweisen will, so das wir Sebastian bei der Kindergeldstelle nicht ummelden müssen.....

NUN MEINE FRAGEN:

1. Was für ein Unterschied liegt zwischen dem gemeinsamen Sorgerecht und einer Generalvollmacht (was ist eine Generalvollmacht, gibt es diese überhaupt vom Jugendamt aus)?

2. Welche Vor- und Nachteile ergeben sich für die Kindesmutter und dem Kindesvater bei einem gemeinsamen Sorgerecht?

3. Kann der Kindesvater Unterhalt beantragen, wenn er kein Sorgerecht hat?

4. Wie wird Sebastian bei Ämtern, wie z.B. Sozialamt - bei der Beantragung von Grundsicherung und der Kindergeldstelle usw behandelt, wenn er bei uns lebt, aber das alleinige Sorgerecht bei seiner Mutter liegt, wird er voll in unserem Haushalt mitgerechnet und anerkannt?

5. Kann Sebastian mit seinen 12 Jahren nun schon allein entscheiden, wo er leben will, auch wenn die Mutter auf den Rückzug drängt?

6. Was für Vorteile hat die Mutter, wenn sie weiterhin das Kindergeld von Sebastian bezieht, ist dies überhaupt zulässig?

Viele Fragen, ich weiß... auch wenn ihr nicht alle Fragen beantworten könnt... jede beantwortete Frage entwirrt unsere Fragezeichen im Kopf.

Vielen Dank im Voraus

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8. Dezember 2006 um 21:00

Hallo Irena,
zunächst mal Hut ab - ich finde es einfach klasse, dass ihr den Jungen bei euch aufnehmt. Der Ärmste muss sich ja bei seiner leiblichen Mutter vorkommen wie das fünfte Rad am Wagen. Wenn ich lese, dass die den Jungen zu euch geben will, damit für das Pflegekind mehr Platz ist (und zu solchen Leuten gibt das Jugendamt Kinder!!!), schüttelts mich.
Ich glaube kaum, dass es bei einer solch komplizierten Geschichte hier adäquate Antworten gibt. Ich würde an euerer Stelle mal zu einem Anwalt für Familienrecht gehen oder zum Jugendamt.
Eigentlich ist es doch so, dass SIE dann Unterhalt an euch zahlen müsste, für den Sebastian, oder sehe ich das falsch?
Also, ich würde mir da ehrlich gesagt, kompetente Hilfe holen. Der Kindsunterhalt ist doch wohl mehr als die 153 Euro Kindergeld, oder?

Gruss, Kiki

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8. Dezember 2006 um 21:28
In Antwort auf sana_12949330

Hallo Irena,
zunächst mal Hut ab - ich finde es einfach klasse, dass ihr den Jungen bei euch aufnehmt. Der Ärmste muss sich ja bei seiner leiblichen Mutter vorkommen wie das fünfte Rad am Wagen. Wenn ich lese, dass die den Jungen zu euch geben will, damit für das Pflegekind mehr Platz ist (und zu solchen Leuten gibt das Jugendamt Kinder!!!), schüttelts mich.
Ich glaube kaum, dass es bei einer solch komplizierten Geschichte hier adäquate Antworten gibt. Ich würde an euerer Stelle mal zu einem Anwalt für Familienrecht gehen oder zum Jugendamt.
Eigentlich ist es doch so, dass SIE dann Unterhalt an euch zahlen müsste, für den Sebastian, oder sehe ich das falsch?
Also, ich würde mir da ehrlich gesagt, kompetente Hilfe holen. Der Kindsunterhalt ist doch wohl mehr als die 153 Euro Kindergeld, oder?

Gruss, Kiki

Danke
Hallo Kiki,

erstmal danke für deine Antwort!

Noch ist Sebastian ja nicht bei uns und somit muss mein Mann noch Unterhalt zahlen, aber wenn er bei uns ist, wollen wir natürlich prüfen lassen in wie weit wir Anspruch auf Kindesunterhalt haben. Aber nach Aussage der Mutter ist da nix zu holen. Sie hat keine abgeschlossene Ausbildung und keinen festen Job. Aber lebt in einer Ehe mit einem sehr gut verdienenden Mann im gemeinsamen Eigenheim, wo sie den Keller z.b. an ihre Eltern untervermietet und fürs Pflegekind bekommt sie mit sicherheit auch Geld vom Amt - aber darüber schweigt sie natürlich. Mich interessiert besonders, was der Anlass dieser Frau sein könnte, warum sie kein gemeinsames Sorgerecht will und auch keine Ummeldung bei der Kindergeldstelle wünscht. Hat bei dieser Frau sicher nur finanzielle Hintergründe... pfui.
Zum Anwalt wollen wir nicht, aber zum Jugendamt werden wir wohl mal müssen um da hinterzusteigen was ihre Absichten sind. Sebastian fühlt sich mit sicherheit wie das 5. Rad am Wagen... bei Ihr ist er, nach ihrer Aussage hin, ein schwieriges Kind, wenn er aber bei uns ist, ist er völlig entspannt und umgänglich. Ich befürchte, wenn wir uns auf ihre komische Generalvollmacht einlassen, das sie dann mit dem Jungen spielen kann, wie sie es will, also ihn wieder zurück pfeifen kann und er und wir nichts dagegen machen können.

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9. Dezember 2006 um 19:51
In Antwort auf faizah_11946152

Danke
Hallo Kiki,

erstmal danke für deine Antwort!

Noch ist Sebastian ja nicht bei uns und somit muss mein Mann noch Unterhalt zahlen, aber wenn er bei uns ist, wollen wir natürlich prüfen lassen in wie weit wir Anspruch auf Kindesunterhalt haben. Aber nach Aussage der Mutter ist da nix zu holen. Sie hat keine abgeschlossene Ausbildung und keinen festen Job. Aber lebt in einer Ehe mit einem sehr gut verdienenden Mann im gemeinsamen Eigenheim, wo sie den Keller z.b. an ihre Eltern untervermietet und fürs Pflegekind bekommt sie mit sicherheit auch Geld vom Amt - aber darüber schweigt sie natürlich. Mich interessiert besonders, was der Anlass dieser Frau sein könnte, warum sie kein gemeinsames Sorgerecht will und auch keine Ummeldung bei der Kindergeldstelle wünscht. Hat bei dieser Frau sicher nur finanzielle Hintergründe... pfui.
Zum Anwalt wollen wir nicht, aber zum Jugendamt werden wir wohl mal müssen um da hinterzusteigen was ihre Absichten sind. Sebastian fühlt sich mit sicherheit wie das 5. Rad am Wagen... bei Ihr ist er, nach ihrer Aussage hin, ein schwieriges Kind, wenn er aber bei uns ist, ist er völlig entspannt und umgänglich. Ich befürchte, wenn wir uns auf ihre komische Generalvollmacht einlassen, das sie dann mit dem Jungen spielen kann, wie sie es will, also ihn wieder zurück pfeifen kann und er und wir nichts dagegen machen können.

Hallo Irena,
wenn ihr nicht zum Anwalt geht und nur zum Jugendamt, dann habt ihr schlechte Karten. Ich habe keine Ahnung, inwieweit die Mutter über ihre EINkünfte AUSkunftpflichtig ist, aber soweit ich weiss, ist es schietegal, wer da das Geld verdient. Sie ist unterhaltspflichtig, wenn das Kind bei euch lebt! Ich glaube auch, dass da ihr Mann zur Kasse gebeten wird! Ob sie will oder nicht - das wäre ja noch schöner.

Ich finde es ehrlich immer noch den Hammer was da abläuft. Schmeisst ihr eigen Fleisch und Blut raus, um ein Pflegekind zu beherbergen, und um Kohle zu kassieren. Unglaublich.

Gruss, Kiki

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9. Dezember 2006 um 20:14

Nicht sooo stürmisch
Es ist vielleicht normal, dass du das nicht ganz verstehst und ich muss damit leben, wenn ich mich zu solcher Veröffentlichung entscheide, das es Kritik gibt.
Ganz erklären möchte ich das Jahr nicht, weil ein Jahr sehr viel ist und es ein sehr anstrengendes Jahr für meine Fam. und mich war.... ich wollte mit dem Text auch nicht ins absolut Genaue gehen (sollte ja kein Buch werden), sondern, ich wollte nur einen GROBEN Überblick geben und eigentlich NUR Fragen beantwortet bekommen. Du kennst die Mutter von Sebastian nicht und du kennst auch nicht die Hintergründe, warum er AUßGERECHNET zum Halbjahr wechselt und nicht schon früher zu uns kam... aber ich erklär es KURZ und GROB:

Als die Mutter von Sebastian auf uns zukam, waren wir gerade in einer absoluten Stresssituation: es war der 23. Dezember und mein Mann hatte seine Kündigung bekommen - weil er im Betriebsrat tätig war und nicht korrupte "Spielchen" mit machen wollte.... gott sei dank ist er in der Gewerkschaft und die hat vor Gericht dem AG ganz schon Dampf gemacht... soviel zu diesem Thema... wir entschlossen uns zu dieser Zeit von Berlin nach Bayern zu ziehen und im Mai fand mein Mann eine neue Anstellung am Bodensee - Problem: es gab so kurzfristig NUR eine Betriebswohnung, diese hatte nur EIN Zimmer, Bad und Küche.... wir waren zuversichtlich, schnell, eine geeignete Wohnung für 4 Personen zu bekommen, aber das ist am Bodensee gar nicht so einfach, entweder bezahlst du min. 1200,- Euro KALT für ne 4 - 5 Zi.Whg, oder es gab erst gar kein geeignetes Angebot (sitze im Rolli und benötige ne EG Wohnung), aber meistens lehnten sie uns ab, weil das Arbeitsverhältniss meines Mannes befristet war.
Du kannst dir nicht vorstellen, was wir in dieser Zeit in dieser einraumwohnung mit gemacht haben und glaube mir unsere Tochter litt dermaßen, das es uns das Herz zerbrach!!! Und denn noch Sebastian????? Dann wären alle, inkl. Sebastian krachen gegangen - wir sind keine Menschen, die nicht wissen, was zu tun ist, und wir sind bis jetzt auch immer gut gefahren, wenn wir alles genau geplant haben (der Bodensee war spontan und sowas würde uns nicht noch einmal passieren), denn nur so ist garantiert, das der Start vernünftig wird!!! .... Wie auch immer, weiter gehts im Text: im September hat uns dann der Chef am Bodensee eröffnet, er benötigt die Wohnung und wir müssen schnellstmöglich ausziehen - was ja ohne hin von uns geplant war, nur mussten wir uns nun vom Bodensee wieder verabschieden, da es einfach keine Whg gab (aber Arbeit wie Sand am Meer - das soll man mal verstehen)... der Druck wurde immer größer und wir suchten zum schluss DEUTSCHLANDWEIT und sind im Nov. nun gott sei dank pfündig geworden... es war das anstrengenste und schwierigste Jahr für uns als Familie... es wurde von Arbeitslosigkeit, Gerichten, neuen Heimaten, Schul- und Freundeswechsel und von schweren Krankheiten begleitet und wir hatten Mühe, den Sinn für Familie überhaupt noch erhalten zu können... Nun sind wir "angekommen", was für jeden normal ist, eine Wohnung zu haben, ist für uns das größte Geschenk in diesem Jahr und auch unsere privaten Sachen wieder zu haben, denn die waren die monate über eingelagert, da in der einraumwohnung kein Platz für unsere Möbel war... selbst der größte Teil des Spielzeugs mussten wir einlagern... unsere Tochter erholt sich so langsam, so wie wir und unsere Kraft tanken wir aus dem Alltag, der uns nun gott sei dank wieder hat! und jetzt können wir beruhigt behaupten, wir sind bereit für ein neues Familienmitglied (übrigens wollte Sebastian von sich aus auch erst zu uns ziehen, wenn wir eine geeignete Wohnung haben und das Amt wird jetzt, bei einer Überprüfung auch nichts mehr beanstanden können (wenn die Mutter z.b. Sebastian zurück haben will, aus Angst, es könnte ihm bei uns nicht gut gehen ....)....

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9. Dezember 2006 um 20:35
In Antwort auf sana_12949330

Hallo Irena,
wenn ihr nicht zum Anwalt geht und nur zum Jugendamt, dann habt ihr schlechte Karten. Ich habe keine Ahnung, inwieweit die Mutter über ihre EINkünfte AUSkunftpflichtig ist, aber soweit ich weiss, ist es schietegal, wer da das Geld verdient. Sie ist unterhaltspflichtig, wenn das Kind bei euch lebt! Ich glaube auch, dass da ihr Mann zur Kasse gebeten wird! Ob sie will oder nicht - das wäre ja noch schöner.

Ich finde es ehrlich immer noch den Hammer was da abläuft. Schmeisst ihr eigen Fleisch und Blut raus, um ein Pflegekind zu beherbergen, und um Kohle zu kassieren. Unglaublich.

Gruss, Kiki

Hi Kiki
ja, du sagst es.... es ist unglaublich! Es ist auch schwer, diese Situation zu verstehen... diese Frau ist sehr eigenartig... 8. Kl. abgegangen, keine Ausbildung, noch nie gearbeitet, aber 3 Kinder bekommen. Wie sagt man so schön: die dümmsten Bauern ernten die größten Kartoffeln!
Erst verarscht sie meinen Mann in ihrer früheren Beziehung (sie hat über Katalogen auf seinen Namen das gesamte Geld verprasst, und nur dämlichkeiten im schädel gehabt, bis sich die situation zuspitzte und sie die Pille absetzte....schwanger wurde. Mein Mann hatte sie rausgeschmissen, als er noch nicht wusste, das sie schwanger war. Eines Tages stand sie vor seiner Tür und eröffnete ihm die freudige Nachricht... er gab ihr noch eine chance und hoffte, dass das kind sie zur vernunft bringen könnte... aber damit ging das theater erst richtig los!!! Mein Mann hat Tag und Nacht arbeiten müssen und konnte trotzdem nicht so viel Geld verdienen, wie die junge Dame beim Bummeln ausgab. Mein Mann schufftete für seinen Sohn, er selbst kaufte sich zu dieser Zeit nur noch Reis, weil kein Geld für was anderes da war.... Madam ging aber immer fein bei ihren Eltern essen.... alles klar soweit??? Ja, sie war und ist schon immer eine sehr soziale Person gewesen. Eines Tages warf sie meinem Mann vor, das er gar keine Zeit für seinen Sohn hat... das war dann der Tropfen vom Fass, der überlief... er schmiss sie raus und wollte Seb. eigentlich zu sich holen, aber das war schier unmöglich (damals gab es "nur" das alleinige Sorgerecht für die Mutter, bei unverheirateten Partnern und sie wollte auch kein geteiltes haben (wie schlau von ihr).
Am Tag ihres Auszugs war mein Mann arbeiten, als er wieder kam.....: BUDE LEER!!! Sie hatte ALLES, außer nem Bett, nem Stuhl und der Kücheneinrichtung mit genommen, sogar den Fernseher.
Mein Mann wollte nur noch seine Ruhe und ließ sie machen, er zahlte ihr sogar ohne Amtstitel/ Amtsauflage, freiwillig richtig viel Unterhalt!!! Madam konnte den Rachen aber nicht voll bekommen und ... tja - sie musste dann ganz schnell feststellen, dass sie nur noch die Hälfte von ihm bekommen würde, hat das Amt berechnet.

Es gibt soooooo unentlich viel über diese Frau zu erzählen.... am schlimmsten finde ich aber, dass sie dermaßen viel lügt unzwar sooo überzeugend, dass sie selbst in dieser Welt lebt und von ihren eigenen Lügen überzeugt ist... gestern abend rief ich sie noch mal an um zu erfahren, warum sie denn kein geteiltes Sorgerecht will... sie flüchtete sich nur in Ausreden und anderen Lügen, das mir ganz übel wurde..... Sebastian kann einem nur leid tun und ich wünsche mir von ganzem Herzen, das er es schafft zu uns zu kommen und sich hier zu entfallten und aufzublühen.

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10. Dezember 2006 um 7:37
In Antwort auf faizah_11946152

Hi Kiki
ja, du sagst es.... es ist unglaublich! Es ist auch schwer, diese Situation zu verstehen... diese Frau ist sehr eigenartig... 8. Kl. abgegangen, keine Ausbildung, noch nie gearbeitet, aber 3 Kinder bekommen. Wie sagt man so schön: die dümmsten Bauern ernten die größten Kartoffeln!
Erst verarscht sie meinen Mann in ihrer früheren Beziehung (sie hat über Katalogen auf seinen Namen das gesamte Geld verprasst, und nur dämlichkeiten im schädel gehabt, bis sich die situation zuspitzte und sie die Pille absetzte....schwanger wurde. Mein Mann hatte sie rausgeschmissen, als er noch nicht wusste, das sie schwanger war. Eines Tages stand sie vor seiner Tür und eröffnete ihm die freudige Nachricht... er gab ihr noch eine chance und hoffte, dass das kind sie zur vernunft bringen könnte... aber damit ging das theater erst richtig los!!! Mein Mann hat Tag und Nacht arbeiten müssen und konnte trotzdem nicht so viel Geld verdienen, wie die junge Dame beim Bummeln ausgab. Mein Mann schufftete für seinen Sohn, er selbst kaufte sich zu dieser Zeit nur noch Reis, weil kein Geld für was anderes da war.... Madam ging aber immer fein bei ihren Eltern essen.... alles klar soweit??? Ja, sie war und ist schon immer eine sehr soziale Person gewesen. Eines Tages warf sie meinem Mann vor, das er gar keine Zeit für seinen Sohn hat... das war dann der Tropfen vom Fass, der überlief... er schmiss sie raus und wollte Seb. eigentlich zu sich holen, aber das war schier unmöglich (damals gab es "nur" das alleinige Sorgerecht für die Mutter, bei unverheirateten Partnern und sie wollte auch kein geteiltes haben (wie schlau von ihr).
Am Tag ihres Auszugs war mein Mann arbeiten, als er wieder kam.....: BUDE LEER!!! Sie hatte ALLES, außer nem Bett, nem Stuhl und der Kücheneinrichtung mit genommen, sogar den Fernseher.
Mein Mann wollte nur noch seine Ruhe und ließ sie machen, er zahlte ihr sogar ohne Amtstitel/ Amtsauflage, freiwillig richtig viel Unterhalt!!! Madam konnte den Rachen aber nicht voll bekommen und ... tja - sie musste dann ganz schnell feststellen, dass sie nur noch die Hälfte von ihm bekommen würde, hat das Amt berechnet.

Es gibt soooooo unentlich viel über diese Frau zu erzählen.... am schlimmsten finde ich aber, dass sie dermaßen viel lügt unzwar sooo überzeugend, dass sie selbst in dieser Welt lebt und von ihren eigenen Lügen überzeugt ist... gestern abend rief ich sie noch mal an um zu erfahren, warum sie denn kein geteiltes Sorgerecht will... sie flüchtete sich nur in Ausreden und anderen Lügen, das mir ganz übel wurde..... Sebastian kann einem nur leid tun und ich wünsche mir von ganzem Herzen, das er es schafft zu uns zu kommen und sich hier zu entfallten und aufzublühen.

Irena..
...ich kann nur eins sagen: Lasst euch nach DIESER Vorgeschichte nicht von der Frau über den Tisch ziehen. Ich habe da meine Erfahrungen, die Ex-Frau meines Mannes war EXAKT genauso drauf! Die nahm das Kreditkärtchen und kaufte ein, mietete sich mit ihrem Lover ins Luxushotel ein etc., ich habe echt gedacht, ich spinne. Es gibt solche Leute: Dumm wie Bohnenstroh, nix auf der Mühle, aber ausgefuchst und die wissen ganz genau wie sie was abzocken können und vor allen Dingen: Wie weit sie gehen können!

Ich würde ja der Pflegestelle mal dezente Hinweise geben. Natürlich erst, wenn die Sache mit dem Jungen durch ist. Und wie gesagt: Lasst euch auf keinerlei Kompromisse ein! Sie will den Jungen loswerden und da muss sie Unterhalt zahlen ggf. ihr Ehemann.
Gott, sowas asoziales.

Gruss, Kiki

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Ich kanns einfach nicht mehr mit ansehen!!!
Von: mari_12359239
neu
10. Dezember 2006 um 1:54
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