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Zusammenziehen - zu ihm oder zu mir?

26. Mai um 13:39 Letzte Antwort: 2. Juni um 13:04

Hallo an alle da draußen, vielleich kann mir jemand Tipps für mein derzeitiges Problem geben oder hat womöglich eine Lösung.
Ich bin mit meinem Freund jetzt ca 2 1/2 Jahre zusammen, bei uns stellt sich derzeit die Frage wie wir weitermachen.

Ich bin nach ca. einem Jahr zu ihm in sein Elternhaus gezogen, einfach weil ich absolut bereit war auszuziehen aus meinem Kinderzimmer zuhause und weil man eben sehen will, ob man auch zusammen wohnen kann (bevor man später weiterplant). In diesem Haus leben auf verschiedenen Ebenen verteilt die Großeltern, Eltern und er zusammen mit mir und seiner Schwester, jede Generation hat sein eigenes Stockwerk.
Derzeit geht es darum, wo wir in Zukunft wohnen werden, die Möglichkeiten sind:

Zum einen in seinem Elternhaus bleiben, in dem wir das 2.OG irgendwann alleine hätten, wenn die Schwester auszieht. Mein Freund würde das Haus später mal erben.

Zum anderen komme ich von einem Bauernhof und habe selber noch 2 Brüder. Meine Eltern haben ein Austragshaus gebaut in der eine Wohnung frei ist im 1.OG und sollten wir wollen, dürften wir dort einziehen. Problem ist nur, dass uns die Wohnung nicht überschrieben werden kann (man kann Bauernhaus und Austragshaus nicht trennen). Wir würden dort also auf "Miete" wohnen, würden jedoch nur unsere eigenen Betriebskosten bezahlen.

Nun gehen mir so viele Dinge durch den Kopf was die bessere Alternative ist. Das Haus meine Freundes steht in einer Siedlung, der Garten ist von allen Seiten den Nachbarn ausgeliefert und die Parkmöglichkeiten sind derzeit schon chaotisch und lästig, besonders wenn man mal Freunde einladen will. Weiter kommt das Thema Schwiegereltern noch dazu, ich habe mich mit allen immer schon sehr gut verstanden bevor ich bei ihm eingezogen bin. Man lernt jedoch Menschen ganz anders kennen, wenn man dann doch mal zusammenwohnt. Ich verstehe mich noch immer mit allen, jedoch ist es oft schwierig, weil man einfach nie seine Ruhe hat. Vor allem in der Zeit von Corona war es besonders schlimm, weil das ganze Haus jeden Tag voll besetzt war. Die Mutter ist nett und zuvorkommend, jedoch oftmals einfach zu viel. Am liebsten wäre es ihr, dass die ganze Familie 24 Stunden am Tag zusammensitzt, jedes Mal wenn ich daheim bin kommt sie nach oben und bringt etwas oder fragt etwas oder sonst was. Und immer wenn ich ihr über den Weg laufe, werde ich zum Kaffee hereingebeten, auch wenn ich absolut keine Zeit oder Lust habe. Sagen wir so, es gab schon mehrere Sachen die mich einfach wirklich nerven, was ich mit meinem Freund auch schon besprochen habe, aber man kann einen Menschen bekanntlich nicht komplett ändern. Weiter ist mein Problem, dass wir selber nicht einmal einen nennenswert großen Balkon oder Terrasse haben, die wir alleine nutzen können und wenn man sich in den Garten setzt, dann ist man nie lange alleine. Dazu gehört der Garten natürlich den Eltern und Großeltern, wir haben zwar gemeinsame Hochbeete dort, über den Garten bestimmen jedoch trotzdem immer noch die "Alten". Sie haben zB vor nächstes Jahr ein Pool zu bauen, was ich niiiemals machen würde, wenn ich schon einen kleine Garten habe, aber das ist meine Meinung.
Was man noch erwähnen sollte ist, dass das Stiegenhaus offen ist und man keinen eigenen Hauseingang hat, das wäre auch nicht umsetzbar. Und die Eingangstüren zu allen Wohnungen sind immer alle offen, wir haben nicht mal einen Schlüssel.

Bei meinen Eltern zuhause in der Wohnung im Austragshaus wäre es so, die Wohnung ist noch komplett leer. Man müsste noch alles machen, vom Boden bis hin zur Einrichtung, jedoch ist alles natürlich neu gebaut und einfach toll umgesetzt. Die Wohnung befindet sich absolut im Grünen, ohne Nachbarn, Aussicht auf grüne Weiden und die Berge mit sehr großem Balkon und noch einem halbgroßen Balkon auf einer anderen Seite der Wohnung. Außerdem gibt es Parkmöglichkeiten ohne Ende. Meine Eltern ziehen wenn alles fertig ist mal in das Erdgeschoss und wir könnten das 1.OG haben. Problem ist hier einzig allein, dass uns die Wohnung dort nie gehören würde und das ein Problem darstellen könnte. Mein Bruder wäre einverstanden damit, dass wir dort einziehen, er zieht mit seiner Freundin ins Bauernhaus. Wir könnten jedoch nur bis zu unserem Ableben dort wohnen, unsere Kinder müssten dann woanders hin. Heißt wir hätten die Wohnung auch nicht um sie weiterzugeben, sondern wirklich nur ich und mein Freund, nach uns ist Schluss und mein Bruder kann die Wohnung nutzen oder später seine Kinder. Wir möchten uns trotzdem irgendwie absichern, dass sollte mal etwas passieren oder sollte es Streit geben, könnten wir blöd gesagt einfach vor die Tür gesetzt werden, da uns die Wohnung ja nicht gehört.

Sollten wir in die Wohnung meiner Eltern/meines Bruders einziehen, haben die Eltern meines Freundes bereits deutlich gesagt, dass mein Freund das Haus nicht erben wird. Die Schwester meines Freundes wird wahrscheinlich auch nicht zuhause bleiben, sie hat bereits einen Freund mit Hof. Die Eltern meines Freundes sagen, wenn wir nicht bleiben wird ihnen das Haus irgendwann alleine zu groß sein und sie werden es früher oder später verkaufen. Jedoch sind da noch immer die Großeltern und zumindest die Großmutter meines Freundes ist noch super gut drauf und fit, sie ist um die 68 Jahre alt. Mein Gedanke wäre hier, sollten wir in die Wohnung ins Grüne ziehen, dann könnten immerhin unsere Kinder später wieder ins Haus zu seinen Eltern zurückziehen und diese wären nicht mehr allein, davon wollen die aber nichts wissen, weil das noch in weiter Ferne liegt.
Außerdem: Einerseits sagt seine Mutter, sie ist mit allem einverstanden was wir machen, hauptsache wir sind glücklich mit unserer Entscheidung, andererseits sagt sie zu meinem Freund sie will nicht das wir gehen und lässt ihn das auch deutlich spüren. Sie macht sogar schon Andeutungen das Sachen wie zB ein Hund natürlich für uns möglich wären, weil sie auch schon immer einen wollten, obwohl uns der Platz in der Wohnung in ihrem Haus zu klein werden würde, vor allem wenn der Garten wirklich einen Pool bekommt, dann könnte der nicht mal da herumrennen. Und die Aussage das sie selber schon immer einen Hund haben wollten stimmt auch gar nicht, meinem Freund war dies nämlich auch neu, als ich ihm das erzählt habe. Wir beide denken, dass sie das nur zu mir gesagt hat, um es uns schmackhaft zu machen, dass wir bei ihnen bleiben.

Ich für mich persönlich denke, dass ich nicht glücklich werde im Haus meiner Schwiegereltern, weil es einfach zu viele Leute in einem gemeinsamen Haus sind und jeder über dieselben Dinge bestimmen will (zB Garten ist immer eine Streitsache).
Bei meiner Familie zuhause wären wir mit meinen Eltern im Haus, im Bauernhaus wären mein Bruder der alles erbt, aber den Hof sowieso nicht weiterführt und wahrscheinlich auch mein anderer Bruder, der derzeit vorhat, den Dachboden im Bauernhaus in eine Wohnung auszubauen. Natürlich kann es hier auch zu Konflikten kommen, jedoch steht den Leuten deutlich mehr Platz zur Verfügung um sich auch mal aus dem Weg zu gehen.

Sich etwas ganz Eigenes zu suchen - dagegen ist mein Freund. Er sagt, wir haben Glück das wir die Wahl haben und uns aussuchen können, wo wir wohnen wollen und das ohne große Schulden zu machen. Jedoch habe ich bei beiden Wohnungen ein bisschen Bauchweh, alle beide haben Vor- aber auch Nachteile.

Mein Freund ist auch so ziemlich jeden Tag nach der Arbeit/abends unterwegs, weil er Autos repariert usw und ich oftmals einfach daheim (was mich absolut nicht stört!) und alleine da wurde schon öfter bekritelt wieso ich denn nicht runterkomme zu seinen Eltern zum quatschen. Aber nur weil ich alleine daheim bin, heißt das nicht das mich das stört und ich dauernd bei ihnen sitzen möchte. Genauso will die Mutter auch jedes Mal wenn ich in die Arbeit fahre, dass ich kurz ins Büro reinschaue (im Erdgeschoss, sie arbeitet viel zuhause) und wir ein paar Worte reden bevor ich fahre. Es stört mich einfach, weil ich mir vorkomme, als sei ich nicht ausgezogen und hab mich mit meinen fast 26 Jahren immer noch abzumelden wenn ich das Haus verlasse. Das Thema hatte ich auch schon mit meinem Freund, dass wird sie sich nicht abgewöhnen und ich hab das zu machen war die Kernaussage der Diskussion..

Kann sich vielleicht irgendjemand in meine Lager versetzen oder hat jemand Ähnliches erlebt, wohnt bei seinen Schwiegereltern zusammen etc? Ich habe schon mit ein paar Bekannten über die Situation im Haus der Schwiegis zu wohnen geredet und bis jetzt sagten 100% einfach nur, dass ich das nicht machen soll, weil es nur Probleme gibt, oft einfach auch zwischen Schwiegermutter und der zugezogenen "neuen" Tochter. Und ich und meine Schwiemu sind ziemlich verschieden, was mich jetzt eben schon oft zur Weißglut treibt, aber sagen kann man natürlich nix, man will sichs ja nicht verscherzen.. Vor allem das man nicht mal einen eigenen Hauseingang hat stört mich, weil das Stiegenhaus richtig alt ist und man jedes Mal hört, wenn wer heimkommt, sogar wir hören im 2.OG im Schlafzimmer, wenn jemand bei der Haustüre reinkommt.

Danke wenn jemand bist hierher gelesen hat! Ich bin über jede Erfahrung oder jeden Ratschlag dankbar!!!

Liebe Grüße

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26. Mai um 13:50

Für mixh würde es da nur eien Möglichkeit geben und das wäre die Wohnung bei deiner Familie. Ich würde zudem die Entsheidung nicht zu sehr auf "Was vererben wir mal unseren Kindern" abstellen, sondern aufs jetzt. Bis ihr überhaupt was vererben könnt, vergehen hoffentlich noch sehr viele Jahrzehnte und wer weiß, was bis dahin ist? Viel wichtiger ist, was jetzt ist und wo das Leben für euch die nächsten Jahre angenehmer wäre. 

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26. Mai um 14:08
In Antwort auf steffi2225

Hallo an alle da draußen, vielleich kann mir jemand Tipps für mein derzeitiges Problem geben oder hat womöglich eine Lösung.
Ich bin mit meinem Freund jetzt ca 2 1/2 Jahre zusammen, bei uns stellt sich derzeit die Frage wie wir weitermachen.

Ich bin nach ca. einem Jahr zu ihm in sein Elternhaus gezogen, einfach weil ich absolut bereit war auszuziehen aus meinem Kinderzimmer zuhause und weil man eben sehen will, ob man auch zusammen wohnen kann (bevor man später weiterplant). In diesem Haus leben auf verschiedenen Ebenen verteilt die Großeltern, Eltern und er zusammen mit mir und seiner Schwester, jede Generation hat sein eigenes Stockwerk.
Derzeit geht es darum, wo wir in Zukunft wohnen werden, die Möglichkeiten sind:

Zum einen in seinem Elternhaus bleiben, in dem wir das 2.OG irgendwann alleine hätten, wenn die Schwester auszieht. Mein Freund würde das Haus später mal erben.

Zum anderen komme ich von einem Bauernhof und habe selber noch 2 Brüder. Meine Eltern haben ein Austragshaus gebaut in der eine Wohnung frei ist im 1.OG und sollten wir wollen, dürften wir dort einziehen. Problem ist nur, dass uns die Wohnung nicht überschrieben werden kann (man kann Bauernhaus und Austragshaus nicht trennen). Wir würden dort also auf "Miete" wohnen, würden jedoch nur unsere eigenen Betriebskosten bezahlen.

Nun gehen mir so viele Dinge durch den Kopf was die bessere Alternative ist. Das Haus meine Freundes steht in einer Siedlung, der Garten ist von allen Seiten den Nachbarn ausgeliefert und die Parkmöglichkeiten sind derzeit schon chaotisch und lästig, besonders wenn man mal Freunde einladen will. Weiter kommt das Thema Schwiegereltern noch dazu, ich habe mich mit allen immer schon sehr gut verstanden bevor ich bei ihm eingezogen bin. Man lernt jedoch Menschen ganz anders kennen, wenn man dann doch mal zusammenwohnt. Ich verstehe mich noch immer mit allen, jedoch ist es oft schwierig, weil man einfach nie seine Ruhe hat. Vor allem in der Zeit von Corona war es besonders schlimm, weil das ganze Haus jeden Tag voll besetzt war. Die Mutter ist nett und zuvorkommend, jedoch oftmals einfach zu viel. Am liebsten wäre es ihr, dass die ganze Familie 24 Stunden am Tag zusammensitzt, jedes Mal wenn ich daheim bin kommt sie nach oben und bringt etwas oder fragt etwas oder sonst was. Und immer wenn ich ihr über den Weg laufe, werde ich zum Kaffee hereingebeten, auch wenn ich absolut keine Zeit oder Lust habe. Sagen wir so, es gab schon mehrere Sachen die mich einfach wirklich nerven, was ich mit meinem Freund auch schon besprochen habe, aber man kann einen Menschen bekanntlich nicht komplett ändern. Weiter ist mein Problem, dass wir selber nicht einmal einen nennenswert großen Balkon oder Terrasse haben, die wir alleine nutzen können und wenn man sich in den Garten setzt, dann ist man nie lange alleine. Dazu gehört der Garten natürlich den Eltern und Großeltern, wir haben zwar gemeinsame Hochbeete dort, über den Garten bestimmen jedoch trotzdem immer noch die "Alten". Sie haben zB vor nächstes Jahr ein Pool zu bauen, was ich niiiemals machen würde, wenn ich schon einen kleine Garten habe, aber das ist meine Meinung.
Was man noch erwähnen sollte ist, dass das Stiegenhaus offen ist und man keinen eigenen Hauseingang hat, das wäre auch nicht umsetzbar. Und die Eingangstüren zu allen Wohnungen sind immer alle offen, wir haben nicht mal einen Schlüssel.

Bei meinen Eltern zuhause in der Wohnung im Austragshaus wäre es so, die Wohnung ist noch komplett leer. Man müsste noch alles machen, vom Boden bis hin zur Einrichtung, jedoch ist alles natürlich neu gebaut und einfach toll umgesetzt. Die Wohnung befindet sich absolut im Grünen, ohne Nachbarn, Aussicht auf grüne Weiden und die Berge mit sehr großem Balkon und noch einem halbgroßen Balkon auf einer anderen Seite der Wohnung. Außerdem gibt es Parkmöglichkeiten ohne Ende. Meine Eltern ziehen wenn alles fertig ist mal in das Erdgeschoss und wir könnten das 1.OG haben. Problem ist hier einzig allein, dass uns die Wohnung dort nie gehören würde und das ein Problem darstellen könnte. Mein Bruder wäre einverstanden damit, dass wir dort einziehen, er zieht mit seiner Freundin ins Bauernhaus. Wir könnten jedoch nur bis zu unserem Ableben dort wohnen, unsere Kinder müssten dann woanders hin. Heißt wir hätten die Wohnung auch nicht um sie weiterzugeben, sondern wirklich nur ich und mein Freund, nach uns ist Schluss und mein Bruder kann die Wohnung nutzen oder später seine Kinder. Wir möchten uns trotzdem irgendwie absichern, dass sollte mal etwas passieren oder sollte es Streit geben, könnten wir blöd gesagt einfach vor die Tür gesetzt werden, da uns die Wohnung ja nicht gehört.

Sollten wir in die Wohnung meiner Eltern/meines Bruders einziehen, haben die Eltern meines Freundes bereits deutlich gesagt, dass mein Freund das Haus nicht erben wird. Die Schwester meines Freundes wird wahrscheinlich auch nicht zuhause bleiben, sie hat bereits einen Freund mit Hof. Die Eltern meines Freundes sagen, wenn wir nicht bleiben wird ihnen das Haus irgendwann alleine zu groß sein und sie werden es früher oder später verkaufen. Jedoch sind da noch immer die Großeltern und zumindest die Großmutter meines Freundes ist noch super gut drauf und fit, sie ist um die 68 Jahre alt. Mein Gedanke wäre hier, sollten wir in die Wohnung ins Grüne ziehen, dann könnten immerhin unsere Kinder später wieder ins Haus zu seinen Eltern zurückziehen und diese wären nicht mehr allein, davon wollen die aber nichts wissen, weil das noch in weiter Ferne liegt.
Außerdem: Einerseits sagt seine Mutter, sie ist mit allem einverstanden was wir machen, hauptsache wir sind glücklich mit unserer Entscheidung, andererseits sagt sie zu meinem Freund sie will nicht das wir gehen und lässt ihn das auch deutlich spüren. Sie macht sogar schon Andeutungen das Sachen wie zB ein Hund natürlich für uns möglich wären, weil sie auch schon immer einen wollten, obwohl uns der Platz in der Wohnung in ihrem Haus zu klein werden würde, vor allem wenn der Garten wirklich einen Pool bekommt, dann könnte der nicht mal da herumrennen. Und die Aussage das sie selber schon immer einen Hund haben wollten stimmt auch gar nicht, meinem Freund war dies nämlich auch neu, als ich ihm das erzählt habe. Wir beide denken, dass sie das nur zu mir gesagt hat, um es uns schmackhaft zu machen, dass wir bei ihnen bleiben.

Ich für mich persönlich denke, dass ich nicht glücklich werde im Haus meiner Schwiegereltern, weil es einfach zu viele Leute in einem gemeinsamen Haus sind und jeder über dieselben Dinge bestimmen will (zB Garten ist immer eine Streitsache).
Bei meiner Familie zuhause wären wir mit meinen Eltern im Haus, im Bauernhaus wären mein Bruder der alles erbt, aber den Hof sowieso nicht weiterführt und wahrscheinlich auch mein anderer Bruder, der derzeit vorhat, den Dachboden im Bauernhaus in eine Wohnung auszubauen. Natürlich kann es hier auch zu Konflikten kommen, jedoch steht den Leuten deutlich mehr Platz zur Verfügung um sich auch mal aus dem Weg zu gehen.

Sich etwas ganz Eigenes zu suchen - dagegen ist mein Freund. Er sagt, wir haben Glück das wir die Wahl haben und uns aussuchen können, wo wir wohnen wollen und das ohne große Schulden zu machen. Jedoch habe ich bei beiden Wohnungen ein bisschen Bauchweh, alle beide haben Vor- aber auch Nachteile.

Mein Freund ist auch so ziemlich jeden Tag nach der Arbeit/abends unterwegs, weil er Autos repariert usw und ich oftmals einfach daheim (was mich absolut nicht stört!) und alleine da wurde schon öfter bekritelt wieso ich denn nicht runterkomme zu seinen Eltern zum quatschen. Aber nur weil ich alleine daheim bin, heißt das nicht das mich das stört und ich dauernd bei ihnen sitzen möchte. Genauso will die Mutter auch jedes Mal wenn ich in die Arbeit fahre, dass ich kurz ins Büro reinschaue (im Erdgeschoss, sie arbeitet viel zuhause) und wir ein paar Worte reden bevor ich fahre. Es stört mich einfach, weil ich mir vorkomme, als sei ich nicht ausgezogen und hab mich mit meinen fast 26 Jahren immer noch abzumelden wenn ich das Haus verlasse. Das Thema hatte ich auch schon mit meinem Freund, dass wird sie sich nicht abgewöhnen und ich hab das zu machen war die Kernaussage der Diskussion..

Kann sich vielleicht irgendjemand in meine Lager versetzen oder hat jemand Ähnliches erlebt, wohnt bei seinen Schwiegereltern zusammen etc? Ich habe schon mit ein paar Bekannten über die Situation im Haus der Schwiegis zu wohnen geredet und bis jetzt sagten 100% einfach nur, dass ich das nicht machen soll, weil es nur Probleme gibt, oft einfach auch zwischen Schwiegermutter und der zugezogenen "neuen" Tochter. Und ich und meine Schwiemu sind ziemlich verschieden, was mich jetzt eben schon oft zur Weißglut treibt, aber sagen kann man natürlich nix, man will sichs ja nicht verscherzen.. Vor allem das man nicht mal einen eigenen Hauseingang hat stört mich, weil das Stiegenhaus richtig alt ist und man jedes Mal hört, wenn wer heimkommt, sogar wir hören im 2.OG im Schlafzimmer, wenn jemand bei der Haustüre reinkommt.

Danke wenn jemand bist hierher gelesen hat! Ich bin über jede Erfahrung oder jeden Ratschlag dankbar!!!

Liebe Grüße

Mein Freund und ich kommen beide aus einem Mehrgenerationenhaus und ich kann dir sagen, dass das auf Dauer einfach nicht schön ist.

Meine und seine Eltern, würden es anders machen und wie genau so.

Darum haben wir uns gemeinsam ein Haus gekauft.

Es ist was ganz anderes, etwas von seinem eigenen Geld zu kaufen und darüber zu bestimmen, als sich ins gemachte Nest zu setzen und sich jahrelang bevormunden zu lassen.

Schön, dass er das Haus mal erbt, aber bis seine Eltern das zeitliche segnen, werden sie ihre Hand darauf haben und sie werden (hoffentlich) noch ein langes Leben haben.

Wenn dein Freund sagt, es wäre Glück, dass man sich etwas "aussuchen" kann, hat er wohl noch nicht das Prinzip des "selbst erarbeiten" noch nicht ganz verstanden.

Lass seine Eltern doch das Haus verkaufen, sie brauchen auch Rücklagen, wenn sie mal Pflegebedürftig werden und das ist nicht gerade wenig.

Zu dir würde ich auch nicht ziehen, ich finde den Gedanken schrecklich, ewig im Schoße der Familie zu hocken.

Nutzt die Zeit, die ihr jetzt Geld sparen könnt und kauft euch etwas eigenes, das wird nochmal eine ganz neue Erweiterung eurer Beziehung und persönlichen Entwicklung sein.

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26. Mai um 14:56
In Antwort auf lunarose

Für mixh würde es da nur eien Möglichkeit geben und das wäre die Wohnung bei deiner Familie. Ich würde zudem die Entsheidung nicht zu sehr auf "Was vererben wir mal unseren Kindern" abstellen, sondern aufs jetzt. Bis ihr überhaupt was vererben könnt, vergehen hoffentlich noch sehr viele Jahrzehnte und wer weiß, was bis dahin ist? Viel wichtiger ist, was jetzt ist und wo das Leben für euch die nächsten Jahre angenehmer wäre. 

Danke für deine Antwort! Ja, da hast du recht, dass mit dem Vererben ist schon sehr weit gedacht, bis dahin hätten wir uns auch selbst etwas erarbeitet. Ja, sehe ich genauso: Angenehmer von beiden Dingen wäre es definitiv bei meiner Familie.

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26. Mai um 15:02
In Antwort auf beautifulmind89

Mein Freund und ich kommen beide aus einem Mehrgenerationenhaus und ich kann dir sagen, dass das auf Dauer einfach nicht schön ist.

Meine und seine Eltern, würden es anders machen und wie genau so.

Darum haben wir uns gemeinsam ein Haus gekauft.

Es ist was ganz anderes, etwas von seinem eigenen Geld zu kaufen und darüber zu bestimmen, als sich ins gemachte Nest zu setzen und sich jahrelang bevormunden zu lassen.

Schön, dass er das Haus mal erbt, aber bis seine Eltern das zeitliche segnen, werden sie ihre Hand darauf haben und sie werden (hoffentlich) noch ein langes Leben haben.

Wenn dein Freund sagt, es wäre Glück, dass man sich etwas "aussuchen" kann, hat er wohl noch nicht das Prinzip des "selbst erarbeiten" noch nicht ganz verstanden.

Lass seine Eltern doch das Haus verkaufen, sie brauchen auch Rücklagen, wenn sie mal Pflegebedürftig werden und das ist nicht gerade wenig.

Zu dir würde ich auch nicht ziehen, ich finde den Gedanken schrecklich, ewig im Schoße der Familie zu hocken.

Nutzt die Zeit, die ihr jetzt Geld sparen könnt und kauft euch etwas eigenes, das wird nochmal eine ganz neue Erweiterung eurer Beziehung und persönlichen Entwicklung sein.

Danke auch für deine Antwort!

Das Problem ist, mein Freund kennt den Mehrgenerationenhaushalt ja von ihm zuhause und er fand es nie schlimm, er sagt bei ihnen geht das sehr gut zuhause (gibt trotzdem öfter mal Streitereien).

Ich persönlich fände auch, dass etwas ganz eigenes und von uns finanziert besser wäre und das es eine ganz andere Beziehung wäre, wenn man einfach alleine lebt. Aber davon will mein Freund nichts wissen, für ihn gibt es nur diese beiden Optionen.. Darüber haben wir schon öfter diskutiert und gestritten.
Mein Freund ist absolut kein fauler Mensch, er arbeitet auch sehr viel in der Freizeit, hilft Freunden wenn die Hilfe brauchen usw. Daran liegts also nicht, aber er will einfach keinen großen Kredit aufnehmen, weil es aus seinem Mund kompletter Blödsinn wäre wenn er sein Elternhaus zB sowieso bekommt, wenn wir das wollen.
Problem bei einem Haus oder Grundkauf ist bei uns, dass es absolut unleistbar ist. Wir wollen beide in unserem Wohnort bleiben (kommen aus demselben) und hier kann man sich sowas nicht leisten ohne reich zu sein oder einen geförderten Grund zu bekommen und die sind rar. Und nicht mal dann wäre er dafür (wenn wir so einen bekommen würden)..

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26. Mai um 17:57

Schon schwierig Tipps zu geben, wenn ihr beide so festgefahren seid, was euren Wohnort und Lebenssituationen angeht.

Für mich wäre beides keine Option und ein Mann, der absolut nicht Kompromissbereit ist, ebenso.

Am Ende du musst du damit Leben aber denk daran, dass das meistens eine Entscheidung fürs Leben ist und ob du die nächsten 40 Jahre mit seinen Eltern unter einem Dach leben möchtest, musst letzendlich du entscheiden.

Für mich wäre es auch kein richtiges "Haus besitzen", wenn ich nur eine Wohnung im Haus habe und mir den Garten noch teilen müsste.

Für mich nichts erstrebenswertes aber ihr müsst darin Leben und du musst schauen, womit du glücklich wirst.

Wenn das die Erfüllung deines Lebens ist und für deinen Freund auch, dann ist doch alles wunderbar.


Ich wollte übrigens auch immer in meinem Heimatdorf bleiben, jetzt, ein paar Jahre älter und klüger, hab ich mit meinem Freund an einem "neutralen" Ort gebaut und ich liebe diesen Ort und die Umgebung.

Manchmal muss man auch mal über den Tellerrand hinausblicken, es kann sich wirklich  lohnen.

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26. Mai um 18:08
In Antwort auf steffi2225

Hallo an alle da draußen, vielleich kann mir jemand Tipps für mein derzeitiges Problem geben oder hat womöglich eine Lösung.
Ich bin mit meinem Freund jetzt ca 2 1/2 Jahre zusammen, bei uns stellt sich derzeit die Frage wie wir weitermachen.

Ich bin nach ca. einem Jahr zu ihm in sein Elternhaus gezogen, einfach weil ich absolut bereit war auszuziehen aus meinem Kinderzimmer zuhause und weil man eben sehen will, ob man auch zusammen wohnen kann (bevor man später weiterplant). In diesem Haus leben auf verschiedenen Ebenen verteilt die Großeltern, Eltern und er zusammen mit mir und seiner Schwester, jede Generation hat sein eigenes Stockwerk.
Derzeit geht es darum, wo wir in Zukunft wohnen werden, die Möglichkeiten sind:

Zum einen in seinem Elternhaus bleiben, in dem wir das 2.OG irgendwann alleine hätten, wenn die Schwester auszieht. Mein Freund würde das Haus später mal erben.

Zum anderen komme ich von einem Bauernhof und habe selber noch 2 Brüder. Meine Eltern haben ein Austragshaus gebaut in der eine Wohnung frei ist im 1.OG und sollten wir wollen, dürften wir dort einziehen. Problem ist nur, dass uns die Wohnung nicht überschrieben werden kann (man kann Bauernhaus und Austragshaus nicht trennen). Wir würden dort also auf "Miete" wohnen, würden jedoch nur unsere eigenen Betriebskosten bezahlen.

Nun gehen mir so viele Dinge durch den Kopf was die bessere Alternative ist. Das Haus meine Freundes steht in einer Siedlung, der Garten ist von allen Seiten den Nachbarn ausgeliefert und die Parkmöglichkeiten sind derzeit schon chaotisch und lästig, besonders wenn man mal Freunde einladen will. Weiter kommt das Thema Schwiegereltern noch dazu, ich habe mich mit allen immer schon sehr gut verstanden bevor ich bei ihm eingezogen bin. Man lernt jedoch Menschen ganz anders kennen, wenn man dann doch mal zusammenwohnt. Ich verstehe mich noch immer mit allen, jedoch ist es oft schwierig, weil man einfach nie seine Ruhe hat. Vor allem in der Zeit von Corona war es besonders schlimm, weil das ganze Haus jeden Tag voll besetzt war. Die Mutter ist nett und zuvorkommend, jedoch oftmals einfach zu viel. Am liebsten wäre es ihr, dass die ganze Familie 24 Stunden am Tag zusammensitzt, jedes Mal wenn ich daheim bin kommt sie nach oben und bringt etwas oder fragt etwas oder sonst was. Und immer wenn ich ihr über den Weg laufe, werde ich zum Kaffee hereingebeten, auch wenn ich absolut keine Zeit oder Lust habe. Sagen wir so, es gab schon mehrere Sachen die mich einfach wirklich nerven, was ich mit meinem Freund auch schon besprochen habe, aber man kann einen Menschen bekanntlich nicht komplett ändern. Weiter ist mein Problem, dass wir selber nicht einmal einen nennenswert großen Balkon oder Terrasse haben, die wir alleine nutzen können und wenn man sich in den Garten setzt, dann ist man nie lange alleine. Dazu gehört der Garten natürlich den Eltern und Großeltern, wir haben zwar gemeinsame Hochbeete dort, über den Garten bestimmen jedoch trotzdem immer noch die "Alten". Sie haben zB vor nächstes Jahr ein Pool zu bauen, was ich niiiemals machen würde, wenn ich schon einen kleine Garten habe, aber das ist meine Meinung.
Was man noch erwähnen sollte ist, dass das Stiegenhaus offen ist und man keinen eigenen Hauseingang hat, das wäre auch nicht umsetzbar. Und die Eingangstüren zu allen Wohnungen sind immer alle offen, wir haben nicht mal einen Schlüssel.

Bei meinen Eltern zuhause in der Wohnung im Austragshaus wäre es so, die Wohnung ist noch komplett leer. Man müsste noch alles machen, vom Boden bis hin zur Einrichtung, jedoch ist alles natürlich neu gebaut und einfach toll umgesetzt. Die Wohnung befindet sich absolut im Grünen, ohne Nachbarn, Aussicht auf grüne Weiden und die Berge mit sehr großem Balkon und noch einem halbgroßen Balkon auf einer anderen Seite der Wohnung. Außerdem gibt es Parkmöglichkeiten ohne Ende. Meine Eltern ziehen wenn alles fertig ist mal in das Erdgeschoss und wir könnten das 1.OG haben. Problem ist hier einzig allein, dass uns die Wohnung dort nie gehören würde und das ein Problem darstellen könnte. Mein Bruder wäre einverstanden damit, dass wir dort einziehen, er zieht mit seiner Freundin ins Bauernhaus. Wir könnten jedoch nur bis zu unserem Ableben dort wohnen, unsere Kinder müssten dann woanders hin. Heißt wir hätten die Wohnung auch nicht um sie weiterzugeben, sondern wirklich nur ich und mein Freund, nach uns ist Schluss und mein Bruder kann die Wohnung nutzen oder später seine Kinder. Wir möchten uns trotzdem irgendwie absichern, dass sollte mal etwas passieren oder sollte es Streit geben, könnten wir blöd gesagt einfach vor die Tür gesetzt werden, da uns die Wohnung ja nicht gehört.

Sollten wir in die Wohnung meiner Eltern/meines Bruders einziehen, haben die Eltern meines Freundes bereits deutlich gesagt, dass mein Freund das Haus nicht erben wird. Die Schwester meines Freundes wird wahrscheinlich auch nicht zuhause bleiben, sie hat bereits einen Freund mit Hof. Die Eltern meines Freundes sagen, wenn wir nicht bleiben wird ihnen das Haus irgendwann alleine zu groß sein und sie werden es früher oder später verkaufen. Jedoch sind da noch immer die Großeltern und zumindest die Großmutter meines Freundes ist noch super gut drauf und fit, sie ist um die 68 Jahre alt. Mein Gedanke wäre hier, sollten wir in die Wohnung ins Grüne ziehen, dann könnten immerhin unsere Kinder später wieder ins Haus zu seinen Eltern zurückziehen und diese wären nicht mehr allein, davon wollen die aber nichts wissen, weil das noch in weiter Ferne liegt.
Außerdem: Einerseits sagt seine Mutter, sie ist mit allem einverstanden was wir machen, hauptsache wir sind glücklich mit unserer Entscheidung, andererseits sagt sie zu meinem Freund sie will nicht das wir gehen und lässt ihn das auch deutlich spüren. Sie macht sogar schon Andeutungen das Sachen wie zB ein Hund natürlich für uns möglich wären, weil sie auch schon immer einen wollten, obwohl uns der Platz in der Wohnung in ihrem Haus zu klein werden würde, vor allem wenn der Garten wirklich einen Pool bekommt, dann könnte der nicht mal da herumrennen. Und die Aussage das sie selber schon immer einen Hund haben wollten stimmt auch gar nicht, meinem Freund war dies nämlich auch neu, als ich ihm das erzählt habe. Wir beide denken, dass sie das nur zu mir gesagt hat, um es uns schmackhaft zu machen, dass wir bei ihnen bleiben.

Ich für mich persönlich denke, dass ich nicht glücklich werde im Haus meiner Schwiegereltern, weil es einfach zu viele Leute in einem gemeinsamen Haus sind und jeder über dieselben Dinge bestimmen will (zB Garten ist immer eine Streitsache).
Bei meiner Familie zuhause wären wir mit meinen Eltern im Haus, im Bauernhaus wären mein Bruder der alles erbt, aber den Hof sowieso nicht weiterführt und wahrscheinlich auch mein anderer Bruder, der derzeit vorhat, den Dachboden im Bauernhaus in eine Wohnung auszubauen. Natürlich kann es hier auch zu Konflikten kommen, jedoch steht den Leuten deutlich mehr Platz zur Verfügung um sich auch mal aus dem Weg zu gehen.

Sich etwas ganz Eigenes zu suchen - dagegen ist mein Freund. Er sagt, wir haben Glück das wir die Wahl haben und uns aussuchen können, wo wir wohnen wollen und das ohne große Schulden zu machen. Jedoch habe ich bei beiden Wohnungen ein bisschen Bauchweh, alle beide haben Vor- aber auch Nachteile.

Mein Freund ist auch so ziemlich jeden Tag nach der Arbeit/abends unterwegs, weil er Autos repariert usw und ich oftmals einfach daheim (was mich absolut nicht stört!) und alleine da wurde schon öfter bekritelt wieso ich denn nicht runterkomme zu seinen Eltern zum quatschen. Aber nur weil ich alleine daheim bin, heißt das nicht das mich das stört und ich dauernd bei ihnen sitzen möchte. Genauso will die Mutter auch jedes Mal wenn ich in die Arbeit fahre, dass ich kurz ins Büro reinschaue (im Erdgeschoss, sie arbeitet viel zuhause) und wir ein paar Worte reden bevor ich fahre. Es stört mich einfach, weil ich mir vorkomme, als sei ich nicht ausgezogen und hab mich mit meinen fast 26 Jahren immer noch abzumelden wenn ich das Haus verlasse. Das Thema hatte ich auch schon mit meinem Freund, dass wird sie sich nicht abgewöhnen und ich hab das zu machen war die Kernaussage der Diskussion..

Kann sich vielleicht irgendjemand in meine Lager versetzen oder hat jemand Ähnliches erlebt, wohnt bei seinen Schwiegereltern zusammen etc? Ich habe schon mit ein paar Bekannten über die Situation im Haus der Schwiegis zu wohnen geredet und bis jetzt sagten 100% einfach nur, dass ich das nicht machen soll, weil es nur Probleme gibt, oft einfach auch zwischen Schwiegermutter und der zugezogenen "neuen" Tochter. Und ich und meine Schwiemu sind ziemlich verschieden, was mich jetzt eben schon oft zur Weißglut treibt, aber sagen kann man natürlich nix, man will sichs ja nicht verscherzen.. Vor allem das man nicht mal einen eigenen Hauseingang hat stört mich, weil das Stiegenhaus richtig alt ist und man jedes Mal hört, wenn wer heimkommt, sogar wir hören im 2.OG im Schlafzimmer, wenn jemand bei der Haustüre reinkommt.

Danke wenn jemand bist hierher gelesen hat! Ich bin über jede Erfahrung oder jeden Ratschlag dankbar!!!

Liebe Grüße

Klingt alles total ländlich und so, dass ihr keinen Cent ausgeben möchtet. So jung und du verplanst euer komplettes Leben. Ich würde es viel einfacher machen und in eine neutrale Wohnung ziehen. Dann zahlt hakt richtig Miete usw. und schaue mal wie es überhaupt läuft, bevor Du Dir den Kopf zerbricht über die Zukunft, die noch gar nicht ansteht.  Schritt für Schritt. Man kann nicht alles haben, Stellplatz, keine Nachbarn,  Berge etc. 

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26. Mai um 20:14

wie kommt es denn, dass hier immer nur einer der Kinder das gesamte Haus mal erben wird? Die anderen gehen komplett leer aus? Das geht doch eigentlich garnicht?

Und ein Erbe ist immer nur das, was noch übrig ist, wenn jemand stirbt; wenn die Grosseltern/Eltern dann also mal verkaufen, dann ist das halt so. Sich auf so eine Erpresserei einzulassen, ist auch nicht das Wahre...

Wenn du also dein Elternhaus nicht erbst, wirst du ja sicherlich deinen (ihr seid zu dritt, also ein Drittel) Anteil ausgezahlt bekommen. Damit könnt ihr ja was schönes kaufen und vermieten(oder selber drin wohnen), und es euren Kindern hinterlassen.

merkt dein Freund denn, dass dich die Wohnsituation nicht glücklich macht? Kann ja sein, dass es für ihn ok ist, weil er es nicht anders kennt, aber ich würde nicht selbiges von meiner Partner/in verlangen. Das kann ja nur schiefgehen...
 

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26. Mai um 21:49
In Antwort auf steffi2225

Hallo an alle da draußen, vielleich kann mir jemand Tipps für mein derzeitiges Problem geben oder hat womöglich eine Lösung.
Ich bin mit meinem Freund jetzt ca 2 1/2 Jahre zusammen, bei uns stellt sich derzeit die Frage wie wir weitermachen.

Ich bin nach ca. einem Jahr zu ihm in sein Elternhaus gezogen, einfach weil ich absolut bereit war auszuziehen aus meinem Kinderzimmer zuhause und weil man eben sehen will, ob man auch zusammen wohnen kann (bevor man später weiterplant). In diesem Haus leben auf verschiedenen Ebenen verteilt die Großeltern, Eltern und er zusammen mit mir und seiner Schwester, jede Generation hat sein eigenes Stockwerk.
Derzeit geht es darum, wo wir in Zukunft wohnen werden, die Möglichkeiten sind:

Zum einen in seinem Elternhaus bleiben, in dem wir das 2.OG irgendwann alleine hätten, wenn die Schwester auszieht. Mein Freund würde das Haus später mal erben.

Zum anderen komme ich von einem Bauernhof und habe selber noch 2 Brüder. Meine Eltern haben ein Austragshaus gebaut in der eine Wohnung frei ist im 1.OG und sollten wir wollen, dürften wir dort einziehen. Problem ist nur, dass uns die Wohnung nicht überschrieben werden kann (man kann Bauernhaus und Austragshaus nicht trennen). Wir würden dort also auf "Miete" wohnen, würden jedoch nur unsere eigenen Betriebskosten bezahlen.

Nun gehen mir so viele Dinge durch den Kopf was die bessere Alternative ist. Das Haus meine Freundes steht in einer Siedlung, der Garten ist von allen Seiten den Nachbarn ausgeliefert und die Parkmöglichkeiten sind derzeit schon chaotisch und lästig, besonders wenn man mal Freunde einladen will. Weiter kommt das Thema Schwiegereltern noch dazu, ich habe mich mit allen immer schon sehr gut verstanden bevor ich bei ihm eingezogen bin. Man lernt jedoch Menschen ganz anders kennen, wenn man dann doch mal zusammenwohnt. Ich verstehe mich noch immer mit allen, jedoch ist es oft schwierig, weil man einfach nie seine Ruhe hat. Vor allem in der Zeit von Corona war es besonders schlimm, weil das ganze Haus jeden Tag voll besetzt war. Die Mutter ist nett und zuvorkommend, jedoch oftmals einfach zu viel. Am liebsten wäre es ihr, dass die ganze Familie 24 Stunden am Tag zusammensitzt, jedes Mal wenn ich daheim bin kommt sie nach oben und bringt etwas oder fragt etwas oder sonst was. Und immer wenn ich ihr über den Weg laufe, werde ich zum Kaffee hereingebeten, auch wenn ich absolut keine Zeit oder Lust habe. Sagen wir so, es gab schon mehrere Sachen die mich einfach wirklich nerven, was ich mit meinem Freund auch schon besprochen habe, aber man kann einen Menschen bekanntlich nicht komplett ändern. Weiter ist mein Problem, dass wir selber nicht einmal einen nennenswert großen Balkon oder Terrasse haben, die wir alleine nutzen können und wenn man sich in den Garten setzt, dann ist man nie lange alleine. Dazu gehört der Garten natürlich den Eltern und Großeltern, wir haben zwar gemeinsame Hochbeete dort, über den Garten bestimmen jedoch trotzdem immer noch die "Alten". Sie haben zB vor nächstes Jahr ein Pool zu bauen, was ich niiiemals machen würde, wenn ich schon einen kleine Garten habe, aber das ist meine Meinung.
Was man noch erwähnen sollte ist, dass das Stiegenhaus offen ist und man keinen eigenen Hauseingang hat, das wäre auch nicht umsetzbar. Und die Eingangstüren zu allen Wohnungen sind immer alle offen, wir haben nicht mal einen Schlüssel.

Bei meinen Eltern zuhause in der Wohnung im Austragshaus wäre es so, die Wohnung ist noch komplett leer. Man müsste noch alles machen, vom Boden bis hin zur Einrichtung, jedoch ist alles natürlich neu gebaut und einfach toll umgesetzt. Die Wohnung befindet sich absolut im Grünen, ohne Nachbarn, Aussicht auf grüne Weiden und die Berge mit sehr großem Balkon und noch einem halbgroßen Balkon auf einer anderen Seite der Wohnung. Außerdem gibt es Parkmöglichkeiten ohne Ende. Meine Eltern ziehen wenn alles fertig ist mal in das Erdgeschoss und wir könnten das 1.OG haben. Problem ist hier einzig allein, dass uns die Wohnung dort nie gehören würde und das ein Problem darstellen könnte. Mein Bruder wäre einverstanden damit, dass wir dort einziehen, er zieht mit seiner Freundin ins Bauernhaus. Wir könnten jedoch nur bis zu unserem Ableben dort wohnen, unsere Kinder müssten dann woanders hin. Heißt wir hätten die Wohnung auch nicht um sie weiterzugeben, sondern wirklich nur ich und mein Freund, nach uns ist Schluss und mein Bruder kann die Wohnung nutzen oder später seine Kinder. Wir möchten uns trotzdem irgendwie absichern, dass sollte mal etwas passieren oder sollte es Streit geben, könnten wir blöd gesagt einfach vor die Tür gesetzt werden, da uns die Wohnung ja nicht gehört.

Sollten wir in die Wohnung meiner Eltern/meines Bruders einziehen, haben die Eltern meines Freundes bereits deutlich gesagt, dass mein Freund das Haus nicht erben wird. Die Schwester meines Freundes wird wahrscheinlich auch nicht zuhause bleiben, sie hat bereits einen Freund mit Hof. Die Eltern meines Freundes sagen, wenn wir nicht bleiben wird ihnen das Haus irgendwann alleine zu groß sein und sie werden es früher oder später verkaufen. Jedoch sind da noch immer die Großeltern und zumindest die Großmutter meines Freundes ist noch super gut drauf und fit, sie ist um die 68 Jahre alt. Mein Gedanke wäre hier, sollten wir in die Wohnung ins Grüne ziehen, dann könnten immerhin unsere Kinder später wieder ins Haus zu seinen Eltern zurückziehen und diese wären nicht mehr allein, davon wollen die aber nichts wissen, weil das noch in weiter Ferne liegt.
Außerdem: Einerseits sagt seine Mutter, sie ist mit allem einverstanden was wir machen, hauptsache wir sind glücklich mit unserer Entscheidung, andererseits sagt sie zu meinem Freund sie will nicht das wir gehen und lässt ihn das auch deutlich spüren. Sie macht sogar schon Andeutungen das Sachen wie zB ein Hund natürlich für uns möglich wären, weil sie auch schon immer einen wollten, obwohl uns der Platz in der Wohnung in ihrem Haus zu klein werden würde, vor allem wenn der Garten wirklich einen Pool bekommt, dann könnte der nicht mal da herumrennen. Und die Aussage das sie selber schon immer einen Hund haben wollten stimmt auch gar nicht, meinem Freund war dies nämlich auch neu, als ich ihm das erzählt habe. Wir beide denken, dass sie das nur zu mir gesagt hat, um es uns schmackhaft zu machen, dass wir bei ihnen bleiben.

Ich für mich persönlich denke, dass ich nicht glücklich werde im Haus meiner Schwiegereltern, weil es einfach zu viele Leute in einem gemeinsamen Haus sind und jeder über dieselben Dinge bestimmen will (zB Garten ist immer eine Streitsache).
Bei meiner Familie zuhause wären wir mit meinen Eltern im Haus, im Bauernhaus wären mein Bruder der alles erbt, aber den Hof sowieso nicht weiterführt und wahrscheinlich auch mein anderer Bruder, der derzeit vorhat, den Dachboden im Bauernhaus in eine Wohnung auszubauen. Natürlich kann es hier auch zu Konflikten kommen, jedoch steht den Leuten deutlich mehr Platz zur Verfügung um sich auch mal aus dem Weg zu gehen.

Sich etwas ganz Eigenes zu suchen - dagegen ist mein Freund. Er sagt, wir haben Glück das wir die Wahl haben und uns aussuchen können, wo wir wohnen wollen und das ohne große Schulden zu machen. Jedoch habe ich bei beiden Wohnungen ein bisschen Bauchweh, alle beide haben Vor- aber auch Nachteile.

Mein Freund ist auch so ziemlich jeden Tag nach der Arbeit/abends unterwegs, weil er Autos repariert usw und ich oftmals einfach daheim (was mich absolut nicht stört!) und alleine da wurde schon öfter bekritelt wieso ich denn nicht runterkomme zu seinen Eltern zum quatschen. Aber nur weil ich alleine daheim bin, heißt das nicht das mich das stört und ich dauernd bei ihnen sitzen möchte. Genauso will die Mutter auch jedes Mal wenn ich in die Arbeit fahre, dass ich kurz ins Büro reinschaue (im Erdgeschoss, sie arbeitet viel zuhause) und wir ein paar Worte reden bevor ich fahre. Es stört mich einfach, weil ich mir vorkomme, als sei ich nicht ausgezogen und hab mich mit meinen fast 26 Jahren immer noch abzumelden wenn ich das Haus verlasse. Das Thema hatte ich auch schon mit meinem Freund, dass wird sie sich nicht abgewöhnen und ich hab das zu machen war die Kernaussage der Diskussion..

Kann sich vielleicht irgendjemand in meine Lager versetzen oder hat jemand Ähnliches erlebt, wohnt bei seinen Schwiegereltern zusammen etc? Ich habe schon mit ein paar Bekannten über die Situation im Haus der Schwiegis zu wohnen geredet und bis jetzt sagten 100% einfach nur, dass ich das nicht machen soll, weil es nur Probleme gibt, oft einfach auch zwischen Schwiegermutter und der zugezogenen "neuen" Tochter. Und ich und meine Schwiemu sind ziemlich verschieden, was mich jetzt eben schon oft zur Weißglut treibt, aber sagen kann man natürlich nix, man will sichs ja nicht verscherzen.. Vor allem das man nicht mal einen eigenen Hauseingang hat stört mich, weil das Stiegenhaus richtig alt ist und man jedes Mal hört, wenn wer heimkommt, sogar wir hören im 2.OG im Schlafzimmer, wenn jemand bei der Haustüre reinkommt.

Danke wenn jemand bist hierher gelesen hat! Ich bin über jede Erfahrung oder jeden Ratschlag dankbar!!!

Liebe Grüße

"Wir könnten jedoch nur bis zu unserem Ableben dort wohnen"

den satz find ich sehr interessant... ich kenne nur wenige, die nach ihrem "ableben" in ihrer wohnung bleiben konnten...

spaß beiseite... ihr habt da ja ein ziemliches luxusproblem! aber ich kenn das, auf dem land hat man oft wohnraum zum abwinken... und wenn ne wohnung mal ein paar jahre leer steht, juckt das auch keinen. das problem ist: man ist bei jeder lösung von irgendwem abhängig, und wenn du sagst, dass du dich bei deinen schwiegereltern nicht wohl fühlst - dann kannst du dir ja sicher auch vorstellen, warum dein freund bedenken hat, mit deinen eltern zusammen in ein haus zu ziehen, gell!?

man kann eben nicht alles haben - im gemachten nest sitzen, und gleichzeitig völlig ungestört sein eigenes ding machen, das gibts halt nur äußerst selten!

entscheide dich, was du willst, wo deine prioritäten liegen. die entscheidung kann dir keiner abnehmen!

p.s. solltest du fest bei deinem freund einziehen, würde ich als erste investition mal eine gute, schallgedämmte wohnungseingangstüre mit eigenem schloß und eigenem schlüssel und einer klingel für besucher einbauen lassen! kostet nicht die welt, macht das leben aber sicher schon viel entspannter!

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26. Mai um 21:57
In Antwort auf vanessaworth

wie kommt es denn, dass hier immer nur einer der Kinder das gesamte Haus mal erben wird? Die anderen gehen komplett leer aus? Das geht doch eigentlich garnicht?

Und ein Erbe ist immer nur das, was noch übrig ist, wenn jemand stirbt; wenn die Grosseltern/Eltern dann also mal verkaufen, dann ist das halt so. Sich auf so eine Erpresserei einzulassen, ist auch nicht das Wahre...

Wenn du also dein Elternhaus nicht erbst, wirst du ja sicherlich deinen (ihr seid zu dritt, also ein Drittel) Anteil ausgezahlt bekommen. Damit könnt ihr ja was schönes kaufen und vermieten(oder selber drin wohnen), und es euren Kindern hinterlassen.

merkt dein Freund denn, dass dich die Wohnsituation nicht glücklich macht? Kann ja sein, dass es für ihn ok ist, weil er es nicht anders kennt, aber ich würde nicht selbiges von meiner Partner/in verlangen. Das kann ja nur schiefgehen...
 

"Das geht doch eigentlich garnicht?"

beim erben nicht. aber man kann z.b. hof oder haus schon zu lebzeiten auf ein kind überschreiben, dann sind meines wissens die pflichtteilsansprüche der anderen im erbfall recht bescheiden...

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27. Mai um 6:34
In Antwort auf frexsh

Klingt alles total ländlich und so, dass ihr keinen Cent ausgeben möchtet. So jung und du verplanst euer komplettes Leben. Ich würde es viel einfacher machen und in eine neutrale Wohnung ziehen. Dann zahlt hakt richtig Miete usw. und schaue mal wie es überhaupt läuft, bevor Du Dir den Kopf zerbricht über die Zukunft, die noch gar nicht ansteht.  Schritt für Schritt. Man kann nicht alles haben, Stellplatz, keine Nachbarn,  Berge etc. 

Den Rat wollte ich auch geben. 
Weder zu ihm noch zu ihr ziehen, sondern sich gemeinsam eine eigene Wohnung woanders mieten oder auch kaufen.
Dieses Leben verplanen(und darüber oft wirklich zu leben und zu genießen vergessen) scheint aber heute wieder auf dem Vormarsch zu sein, nicht nur auf dem Land 

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27. Mai um 22:32
In Antwort auf user08152

"Das geht doch eigentlich garnicht?"

beim erben nicht. aber man kann z.b. hof oder haus schon zu lebzeiten auf ein kind überschreiben, dann sind meines wissens die pflichtteilsansprüche der anderen im erbfall recht bescheiden...

Ja, aber welche rationalen, gerechten Eltern tun denn sowas? Ihre Kinder nciht gleich behandeln??? Und einem mehr geben? 

Ich kenne das maximal so, dass ein Kind, weil es zum Ende dann die Eltern pflegt, einen grösseren Batzen bekommt, aber 2 Kinder nur ein Pflichtteil und das dritte das dicke Haus???

Da würde ich mich fragen, ob mich meine Eltern nicht liebhaben....

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27. Mai um 22:57
In Antwort auf vanessaworth

Ja, aber welche rationalen, gerechten Eltern tun denn sowas? Ihre Kinder nciht gleich behandeln??? Und einem mehr geben? 

Ich kenne das maximal so, dass ein Kind, weil es zum Ende dann die Eltern pflegt, einen grösseren Batzen bekommt, aber 2 Kinder nur ein Pflichtteil und das dritte das dicke Haus???

Da würde ich mich fragen, ob mich meine Eltern nicht liebhaben....

"Ja, aber welche rationalen, gerechten Eltern tun denn sowas? Ihre Kinder nciht gleich behandeln??? Und einem mehr geben?"

also auf dem land ist das seit jahrhunderten üblich, und auch wichtig! man kann halt einen bauernhof (oder einen handwerksbetrieb) nicht durch zwei, drei, vier oder fünf teilen! ansonsten hätte man nach wenigen generationen nur noch minifelder (in irgend ner gegend wurde das früher mal so gehandhabt, bis man gemerkt hat, dass das so nicht funktioniert... ). also bekommt eine(r), der ihn weiterführt, den hof mit dem ganzen grund... und die anderen entweder nichts, oder, wenn die eltern guten willen und ausreichend mittel haben, zumindest etwas geld!

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27. Mai um 23:02
In Antwort auf user08152

"Ja, aber welche rationalen, gerechten Eltern tun denn sowas? Ihre Kinder nciht gleich behandeln??? Und einem mehr geben?"

also auf dem land ist das seit jahrhunderten üblich, und auch wichtig! man kann halt einen bauernhof (oder einen handwerksbetrieb) nicht durch zwei, drei, vier oder fünf teilen! ansonsten hätte man nach wenigen generationen nur noch minifelder (in irgend ner gegend wurde das früher mal so gehandhabt, bis man gemerkt hat, dass das so nicht funktioniert... ). also bekommt eine(r), der ihn weiterführt, den hof mit dem ganzen grund... und die anderen entweder nichts, oder, wenn die eltern guten willen und ausreichend mittel haben, zumindest etwas geld!

p.s. mit "liebhaben" hat das wenig zu tun. das waren und sind einfach wirtschaftliche zwänge!

in meiner familie gibt es einen hof, den zwei brüder gemeinsam betreiben. trotzdem gehört er rein rechtlich nur einem von beiden, dem älteren. der andere ist quasi sein angestellter...

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28. Mai um 10:44

Mir scheint ihr sitzt in einen goldenen Käfig bzw. habt die Wahl aus zwei goldenen Käfigen.
Die Zwänge mit den Verwandten werdet ihr wohl in jeder der beiden Möglichkeiten haben und wirklich frei nirgendwo sein.

Das dein Freund das Haus nicht erbt wenn er auszieht sagt auch schon einiges aus.

Wenn ihr euren Kindern mal was vererben wollt, dann muss es doch nicht unbedingt ein Haus sein.
Meiner Meinung nach nützt das Hauserbe sowiso wenig, ich hoffe mal das ihr lange lebt.
Sie erben dann 50 oder 60 Jahren...wer braucht da bitteschön noch ein geerbtes Haus?
Die jenigen die eines wollen, kaufen oder bauen sich selbst in jungen Jahren eines.
Sie werden es bestenfalls den Enkeln geben, oder vermieten. Wahrscheinlich aber verkaufen.

Mein Rat an Euch, spart jetzt Geld wo ihr günstig wohnt und kauft euch was eingenes, nur da ist man wirklich frei.
 

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2. Juni um 13:04

Ich danke allen die geantwortet haben und antworte mal im Gesamten.

Einen Hof kann man nicht trennen, wie user08152 schon richtig geschrieben hat. Einer/eine erbt den gesamten Hof inklusive Austragshaus (falls vorhanden) und alle Flächen, aber auch alle darauf lastenden Schulden. Man kann den Geschwistern höchstens einen Baugrund geben, aber der ist bei uns nicht vorhanden. Grund ist, dass der Hof nicht komplett zerteilt wird und sichergestellt ist, dass der Hof auch weitergeführt werden kann. Es ist auch  teilweise festgelegt, wieviel die Geschwister, die "ausbezahlt" werden bekommen und das ist nicht viel. Also es ist nicht nichts, aber wenn man ein Geschwisterteil aus einem normalen Einfamilienhaus auszahlt, bekommt der sicher um einiges mehr als jemand, der bei einer Landwirtschaft ausbezahlt wird. Aber das hat rein gar nichts damit zu tun, wie lieb einen die Eltern haben. Könnten sie allen etwas geben, würden sie das auch.

Jedenfalls habe ich mich mit meiner Familie jetzt nochmals zusammen gesetzt und allen gesagt, dass ich mich derzeit nicht entscheiden kann und will, weil ich mich zu sehr unter Druck gesetzt fühle (von beiden Seiten, der Eltern meines Freundes und auch durch meine Eltern/Geschwister, was wir denn nun machen). Mein Bruder hat dann vorgeschlagen, dass er erstmal in die neue Wohnung ins Austragshaus einzieht und mal Böden, Türen usw reinmacht und mal seine vorhandenen Möbel mitnimmt, die könnte man dann tauschen wenn wer anderes reingeht. Er zieht dann in 1-2 Jahren ins Bauernhaus, wenn meine Eltern raus sind und dann können wir immer noch sagen, wir wollen in die Wohnung. Somit ist das Ganze jetzt mal für 1-2 Jahren auf Eis gelegt worden.
Ich hoffe jetzt einfach, dass vielleicht ein Haus/Grund in der Nähe verkauft wird und sollte es unseren Vorstellungen entsprechen, lässt sich mein Freund vielleicht ja doch erweichen das wir etwas eigenes kaufen, trotz Kredit. Oder er kommt drauf, dass das zuhause auf Dauer doch zu anstrengend ist (eher unwahrscheinlich, aber trotzdem). Wir haben jedenfalls keinen Druck mehr, dass wir uns sofort entscheiden müssen und das finde ich gut. Und wir können noch weiter sparen, was ja auch ein Vorteil ist.

Lg

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