Home / Forum / Liebe & Beziehung / Zusammenziehen ü. 50

Zusammenziehen ü. 50

30. Juli um 11:01 Letzte Antwort: 31. Juli um 18:24

Ich möchte mal gerne Eure Meinung hören.

Mein Lebensgefährte wohnt in seiner Eigentumswohnung welche er noch abbezahlt. Ich soll zu ihm ziehen; natürlich bezahle ich dann Nebenkosten, kaufe mehr Lebensmittel ein und schmeiße den Haushalt zu großen Teilen.

Er verlangt zusätzlich noch "Miete" von mir und zwar in der Hälfte seiner Abtragung. Damit wäre ich einverstanden wenn ich prozentual als Miteigentümerin im Grundbuch eingetragen werde oder falls ihm etwas passiert ich ein Wohnrecht eingeräumt bekomme.

Dazu sagt er, dass er das seiner Tochter nicht antun kann und ich dann ausziehen müsste. Quasi dann noch von meinem Geld neu anfangen müsste.

Und Heiraten ist für ihn auch kein Thema.

Was sagt ihr dazu? Ich komme mir ziemlich ver..... vor.

 

Mehr lesen

30. Juli um 11:17

Nein, mach das auf gar keinen Fall!

Nebenkosten finde ich vollkommen ok aber zahl keine Miete, wenn er dir absolut keine Rechte zugesteht.

Wenn er dann das zeitliche segnet, musst du dir in dem Alter noch alles neu suchen und wie du sagtest von vorne anfangen.

Es ist sein gutes Recht, das so zu handhaben. Aber warum sollst du für seinen Abtrag aufkommen? Den hat er, ob du nun da bist oder nicht.

Auch solltest du nicht mehr Essen bezahlen, oder isst du unmengen mehr als er ?

Der will dir nur Geld aus der Tasche leiern, damit er mehr zum vererben hat und du schaust dann blöd in die Röhre.

Gefällt mir
30. Juli um 12:16

Habt Ihr denn den Wunsch gemeinsam zu leben? Wie lange seid Ihr schon zusammen? Gibt es denn jetzt im Vorfeld schon Konfliktpunkte?
Es ist Deine subjektive Darstellung, aber Du zahlst mehr zu den Lebensmitteln, machst den Haushalt und zahlst die Wohnung mit ab hört sich nicht so prickelnd an.

Es kommt auf verschiedenes an: Gibt es einen großen Unterschied zwischen Euren Einkommen und Vermögensverhältnissen? Entspricht der Abzahlungsbetrag einer normalen Miete?
Ich sehe es so, wenn er keine Eigentumswohnung hätte und Ihr gemeinsam Mieten würdet, würdest Du Dich ja auch an Miete und Nebenkosten beteiligen. Das könnte man ja auf die reale Situation übertragen. Wer wieviel dann zu den Haushaltskosten beiträgt (auch Miete und NK) orientiert sich ja eben auch an den Einkommen. Verdient Ihr gleichviel, dann wären 50:50 usw.
Zahlt er einen höheren Betrag als eine normale Miete ab, wärst Du wirklich blöd da mit zu zahlen über das normale Maß hinaus

Gefällt mir
30. Juli um 12:34
In Antwort auf jenrik_20664676

Ich möchte mal gerne Eure Meinung hören.

Mein Lebensgefährte wohnt in seiner Eigentumswohnung welche er noch abbezahlt. Ich soll zu ihm ziehen; natürlich bezahle ich dann Nebenkosten, kaufe mehr Lebensmittel ein und schmeiße den Haushalt zu großen Teilen.

Er verlangt zusätzlich noch "Miete" von mir und zwar in der Hälfte seiner Abtragung. Damit wäre ich einverstanden wenn ich prozentual als Miteigentümerin im Grundbuch eingetragen werde oder falls ihm etwas passiert ich ein Wohnrecht eingeräumt bekomme.

Dazu sagt er, dass er das seiner Tochter nicht antun kann und ich dann ausziehen müsste. Quasi dann noch von meinem Geld neu anfangen müsste.

Und Heiraten ist für ihn auch kein Thema.

Was sagt ihr dazu? Ich komme mir ziemlich ver..... vor.

 

Grundsätzlich: Warum ist das eine Frage des Alters? 

Ich würde an deiner Stelle nicht mehr als die Hälfte zu den Umlagen, Lebensmitteln und zum Haushalt dazu beitragen. Genau die Hälfte, nicht mehr und nicht weniger. Andererseits würdest du Miete zahlen, wäre das eventuell mehr, was du ausgeben würdest. Berechne den ortsüblichen Quadratmeter Preis und gib ihm genau die Hälfte dazu. 

Wenn du zwecks der Altersvorsorge auf die gesetzliche Rente im Falle eines früheren Ablebens durch ihn Anspruch erheben möchtest, könntest du das ganz offen, vorwurfsfrei und sachlich, mit ihm besprechen. 

Spare dir jetzt monatlich einen Anteil für deine Zukunft. 
 

Gefällt mir
30. Juli um 12:42
In Antwort auf sonnenwind4

Grundsätzlich: Warum ist das eine Frage des Alters? 

Ich würde an deiner Stelle nicht mehr als die Hälfte zu den Umlagen, Lebensmitteln und zum Haushalt dazu beitragen. Genau die Hälfte, nicht mehr und nicht weniger. Andererseits würdest du Miete zahlen, wäre das eventuell mehr, was du ausgeben würdest. Berechne den ortsüblichen Quadratmeter Preis und gib ihm genau die Hälfte dazu. 

Wenn du zwecks der Altersvorsorge auf die gesetzliche Rente im Falle eines früheren Ablebens durch ihn Anspruch erheben möchtest, könntest du das ganz offen, vorwurfsfrei und sachlich, mit ihm besprechen. 

Spare dir jetzt monatlich einen Anteil für deine Zukunft. 
 

Aber wenn sie Miete für eine Wohnung zahlt, stehen beide im Mietvertrag und sie hat dieselben Rechte.

Wenn er dahinscheidet muss sie sich nicht sofort um eine neue Wohnung Gedanken machen, wie es hier der Fall wäre.

Hier zahlt sie Miete und hat dadurch nur Nachteile.

Wenn das für einige erstrebenswert ist, ist das ja ok, ich fände es völlig daneben und würde nicht auf den anderen so angewiesen sein wollen. Dann lieber was eigenes, dass ich fest in der Hand habe.

1 LikesGefällt mir
30. Juli um 12:58
In Antwort auf beautifulmind89

Aber wenn sie Miete für eine Wohnung zahlt, stehen beide im Mietvertrag und sie hat dieselben Rechte.

Wenn er dahinscheidet muss sie sich nicht sofort um eine neue Wohnung Gedanken machen, wie es hier der Fall wäre.

Hier zahlt sie Miete und hat dadurch nur Nachteile.

Wenn das für einige erstrebenswert ist, ist das ja ok, ich fände es völlig daneben und würde nicht auf den anderen so angewiesen sein wollen. Dann lieber was eigenes, dass ich fest in der Hand habe.

Wenn die Partnerschaft gut ist, sie sich ansonsten angenommen und gut aufgehoben fühlt, wäre es kein Disaster sich mal um eine neue Wohnung zu bemühen. Es sei denn, sie leben in einer Großstadt, wo Wohnraum knapp ist/bleibt. Er könnte ihr ein Wohnrecht einräumen für 6 bis 12 Monate beispielsweise, im Falle seines Ablebens, so daß sie mehr Zeit hat sich umzuschauen.

Im Ruhestannd wollen oder könnten sich Menschen auch nochmal verändern und neu finden. 

Ich würde aber auch die gesetzliche Rente für Hinterbliebene nicht an den Staat verschenken wollen, sondern an meinen (langjährigen) Partner...

1 LikesGefällt mir
30. Juli um 13:08
In Antwort auf jenrik_20664676

Ich möchte mal gerne Eure Meinung hören.

Mein Lebensgefährte wohnt in seiner Eigentumswohnung welche er noch abbezahlt. Ich soll zu ihm ziehen; natürlich bezahle ich dann Nebenkosten, kaufe mehr Lebensmittel ein und schmeiße den Haushalt zu großen Teilen.

Er verlangt zusätzlich noch "Miete" von mir und zwar in der Hälfte seiner Abtragung. Damit wäre ich einverstanden wenn ich prozentual als Miteigentümerin im Grundbuch eingetragen werde oder falls ihm etwas passiert ich ein Wohnrecht eingeräumt bekomme.

Dazu sagt er, dass er das seiner Tochter nicht antun kann und ich dann ausziehen müsste. Quasi dann noch von meinem Geld neu anfangen müsste.

Und Heiraten ist für ihn auch kein Thema.

Was sagt ihr dazu? Ich komme mir ziemlich ver..... vor.

 

Ich käme mir dann auch veräppelt vor.

Mach´ das bloß nicht!

Der will die "Eierlegende Wollmilchsau" .

Leg´ dein Geld so an, dass es FÜR DICH arbeitet.

1 LikesGefällt mir
30. Juli um 13:19
In Antwort auf jenrik_20664676

Ich möchte mal gerne Eure Meinung hören.

Mein Lebensgefährte wohnt in seiner Eigentumswohnung welche er noch abbezahlt. Ich soll zu ihm ziehen; natürlich bezahle ich dann Nebenkosten, kaufe mehr Lebensmittel ein und schmeiße den Haushalt zu großen Teilen.

Er verlangt zusätzlich noch "Miete" von mir und zwar in der Hälfte seiner Abtragung. Damit wäre ich einverstanden wenn ich prozentual als Miteigentümerin im Grundbuch eingetragen werde oder falls ihm etwas passiert ich ein Wohnrecht eingeräumt bekomme.

Dazu sagt er, dass er das seiner Tochter nicht antun kann und ich dann ausziehen müsste. Quasi dann noch von meinem Geld neu anfangen müsste.

Und Heiraten ist für ihn auch kein Thema.

Was sagt ihr dazu? Ich komme mir ziemlich ver..... vor.

 

Du sollst zu ihm ziehen….
Du schmeißt den Haushalt, willst die Nebenkosten zahlen und mehr Lebensmittel kaufen. Und er will zudem, dass Du ihm seine Wohnung finanzierst, die dann am Ende ihm gehört und seine Tochter erben wird! Und Du gehst leer aus und musst Dir notfalls dann eine neue Wohnung suchen…

Wenn Du zu ihm ziehen solltest und er sich nicht darauf einlässt, dass Du prozentual als Miteigentümer eingetragen wirst, dann nimm als Vergleich eine Wohnung in der Größe, in der ihr normalerweise wohnen würdet (sollte seine Wohnung dann größer sein, ist das nicht Dein Problem), nimm den Mietpreis und teile diesen durch 2. Diesen Preis zahlst Du dann an Miete, ebenso die Hälfte der Nebenkosten und die Hälfte der Lebensmittel. Und die Hausarbeit wird gerecht aufgeteilt.

Wenn er das auch nicht will, dann solltest Du an der Aufrichtigkeit seiner Liebe zu Dir zweifeln.

Gerecht wäre, wenn er die ursprüngliche Kaufsumme (inkl. eventuell angefallener Renovierungskosten)  der Wohnung zu Grunde legt. Die jetzt noch zu finanzierende Summe setzt ihr ins Verhältnis zu der Kaufsumme der Wohnung.

Das, was er schon abbezahlt hat, soll auch ihm gehören. Das, was noch zu finanzieren ist, finanziert ihr dann ab sofort je zur Hälfte, wenn er Dir von diesem Anteil auch die Hälfte als Miteigentümerin überträgt.

Für mich würde es nur diese beiden Möglichkeiten geben.

Ein No Go für mich wäre, wenn ich die Hälfte der Wohnung durch meine Miete finanzieren sollte, ich davon aber gar nichts habe.
 

1 LikesGefällt mir
30. Juli um 14:08
In Antwort auf jenrik_20664676

Ich möchte mal gerne Eure Meinung hören.

Mein Lebensgefährte wohnt in seiner Eigentumswohnung welche er noch abbezahlt. Ich soll zu ihm ziehen; natürlich bezahle ich dann Nebenkosten, kaufe mehr Lebensmittel ein und schmeiße den Haushalt zu großen Teilen.

Er verlangt zusätzlich noch "Miete" von mir und zwar in der Hälfte seiner Abtragung. Damit wäre ich einverstanden wenn ich prozentual als Miteigentümerin im Grundbuch eingetragen werde oder falls ihm etwas passiert ich ein Wohnrecht eingeräumt bekomme.

Dazu sagt er, dass er das seiner Tochter nicht antun kann und ich dann ausziehen müsste. Quasi dann noch von meinem Geld neu anfangen müsste.

Und Heiraten ist für ihn auch kein Thema.

Was sagt ihr dazu? Ich komme mir ziemlich ver..... vor.

 

Ich (60) lebe in Kroatien und bin im Vorruhestand. Mein Partner (50) arbeitet noch. Er hat 300,-€ weniger als ich zur Verfuegung. Ich habe mir ein kleines Haus gekauft, das ich noch abbezahle. Er ueberlegt sich, ob er zu mir ziehen soll. Fuer diesen Fall habe ich mir gedacht, dass er die Haelfte an Nebenkosten und am Lebensunterhalt bezahlt. Die monatlichen Raten an die Bank muesste ich als Miete auch bezahlen. Sollte es nicht funktionieren, kann er seine Sachen packen und gehen.

1 LikesGefällt mir
30. Juli um 14:32
In Antwort auf jenrik_20664676

Ich möchte mal gerne Eure Meinung hören.

Mein Lebensgefährte wohnt in seiner Eigentumswohnung welche er noch abbezahlt. Ich soll zu ihm ziehen; natürlich bezahle ich dann Nebenkosten, kaufe mehr Lebensmittel ein und schmeiße den Haushalt zu großen Teilen.

Er verlangt zusätzlich noch "Miete" von mir und zwar in der Hälfte seiner Abtragung. Damit wäre ich einverstanden wenn ich prozentual als Miteigentümerin im Grundbuch eingetragen werde oder falls ihm etwas passiert ich ein Wohnrecht eingeräumt bekomme.

Dazu sagt er, dass er das seiner Tochter nicht antun kann und ich dann ausziehen müsste. Quasi dann noch von meinem Geld neu anfangen müsste.

Und Heiraten ist für ihn auch kein Thema.

Was sagt ihr dazu? Ich komme mir ziemlich ver..... vor.

 

Wie ist denn deine derzeitige Wohnsituation? Bist du zufrieden?

2 LikesGefällt mir
30. Juli um 15:23
In Antwort auf jenrik_20664676

Ich möchte mal gerne Eure Meinung hören.

Mein Lebensgefährte wohnt in seiner Eigentumswohnung welche er noch abbezahlt. Ich soll zu ihm ziehen; natürlich bezahle ich dann Nebenkosten, kaufe mehr Lebensmittel ein und schmeiße den Haushalt zu großen Teilen.

Er verlangt zusätzlich noch "Miete" von mir und zwar in der Hälfte seiner Abtragung. Damit wäre ich einverstanden wenn ich prozentual als Miteigentümerin im Grundbuch eingetragen werde oder falls ihm etwas passiert ich ein Wohnrecht eingeräumt bekomme.

Dazu sagt er, dass er das seiner Tochter nicht antun kann und ich dann ausziehen müsste. Quasi dann noch von meinem Geld neu anfangen müsste.

Und Heiraten ist für ihn auch kein Thema.

Was sagt ihr dazu? Ich komme mir ziemlich ver..... vor.

 

Nein. Der Arsch dich. Du zahlt nur einen kleinen Teil. Nebenkosten oder Lebensmittel oder so, Miete. Aber alles andere zusätzlich etc wäre verarsche. Es ist seine Wohnung. Er muss die abbezahlen. Danach gehört die seiner Tochter. Nicht dir. Du musst dann ausziehen. 
 

Gefällt mir
30. Juli um 15:32
In Antwort auf jenrik_20664676

Ich möchte mal gerne Eure Meinung hören.

Mein Lebensgefährte wohnt in seiner Eigentumswohnung welche er noch abbezahlt. Ich soll zu ihm ziehen; natürlich bezahle ich dann Nebenkosten, kaufe mehr Lebensmittel ein und schmeiße den Haushalt zu großen Teilen.

Er verlangt zusätzlich noch "Miete" von mir und zwar in der Hälfte seiner Abtragung. Damit wäre ich einverstanden wenn ich prozentual als Miteigentümerin im Grundbuch eingetragen werde oder falls ihm etwas passiert ich ein Wohnrecht eingeräumt bekomme.

Dazu sagt er, dass er das seiner Tochter nicht antun kann und ich dann ausziehen müsste. Quasi dann noch von meinem Geld neu anfangen müsste.

Und Heiraten ist für ihn auch kein Thema.

Was sagt ihr dazu? Ich komme mir ziemlich ver..... vor.

 

Es kommt nun drauf an, wie geringfügig die "Miete" sein soll. Der Tochter steht es im Erbfall dann frei, die Wohnung dann weiterhin an dich zu vermieten, falls du die Miete allein aufbringen kannst. Du hast dann ein schieres Mietverhältniss, nicht mehr und nicht weniger. Viele Mieter zahlen die Rate der Eigentümer und haben im Grunde genommen wenig Rechte.

So wie es sich anhört, hat dein Partner dazu ja schon klar Stellung bezogen.
Falls du Miete zahlen sollst, würde ich das vertraglich klar regeln, so das neue spätere Eigentümer (Tochter) auch nur fristgemäß handeln kann.

ich hatte das Thema auch:
Er hat eine Eigentumswohnung und ich eine  kleine Miet-Wohnung. Er hat zwei Kinder, die sicherlich auch mal die Wohnung erben wollen.
Ich allein könnte mir die Miete für die große Eigentumswohnung nie leisten und er wollte nicht in meine kleine Wohnung.
Also haben wir uns gemeinsam eine neue Wohnung gesucht und uns dort ganz neu eingerichtet. Da leben wir nun und teilen uns alle Kosten. Seine Eigentumswohnung hat er anderweitig vermietet.

 

1 LikesGefällt mir
30. Juli um 16:54

 ü 50 ?

Nun ja, da ist man meist aus Erfahrung, schon ziemlich ''vorsichtig'' geworden - bilde ich mir ein. Kann man aber nicht verallgemeinern.

Allerdings halte ich die Einstellung Deines Partners für Nachdenkens wert - sehr sogar.
 Mein Mann hätte mir mit derlei Vorschlägen nicht kommen dürfen - es hätte einfach keine gemeinsame Zukunft mehr gegeben. Wo ist denn da die Liebe zu erkennen?

1 LikesGefällt mir
30. Juli um 19:30
In Antwort auf jenrik_20664676

Ich möchte mal gerne Eure Meinung hören.

Mein Lebensgefährte wohnt in seiner Eigentumswohnung welche er noch abbezahlt. Ich soll zu ihm ziehen; natürlich bezahle ich dann Nebenkosten, kaufe mehr Lebensmittel ein und schmeiße den Haushalt zu großen Teilen.

Er verlangt zusätzlich noch "Miete" von mir und zwar in der Hälfte seiner Abtragung. Damit wäre ich einverstanden wenn ich prozentual als Miteigentümerin im Grundbuch eingetragen werde oder falls ihm etwas passiert ich ein Wohnrecht eingeräumt bekomme.

Dazu sagt er, dass er das seiner Tochter nicht antun kann und ich dann ausziehen müsste. Quasi dann noch von meinem Geld neu anfangen müsste.

Und Heiraten ist für ihn auch kein Thema.

Was sagt ihr dazu? Ich komme mir ziemlich ver..... vor.

 

Ich sehe das relativ entspannt. Wenn Du in einer anderen Wohnung lebst und Miete zahlst, finanzierst Du dem Vermieter ggf. auch den Kredit mit. Generell solltet ihr euch in die fixen Kosten teilen und der Mietbetrag sollte schon realistisch sein. Mein Mann hat sich ein Haus gekauft, ich zahle einen gewissen Anteil. Ob er damit den Hauskredit bedient oder seine Hobbys, es ist rum wie num. 

Gefällt mir
30. Juli um 19:54
In Antwort auf suseg.

Ich sehe das relativ entspannt. Wenn Du in einer anderen Wohnung lebst und Miete zahlst, finanzierst Du dem Vermieter ggf. auch den Kredit mit. Generell solltet ihr euch in die fixen Kosten teilen und der Mietbetrag sollte schon realistisch sein. Mein Mann hat sich ein Haus gekauft, ich zahle einen gewissen Anteil. Ob er damit den Hauskredit bedient oder seine Hobbys, es ist rum wie num. 

Der Unterschied liegt in den Rechten/Pflichten eines eigenen Mietvertrages und der 3-monatigen Kündigungsfrist. 

Ohne diese Sicherheit kann er sie ratz-fatz vor die Tür setzen, ohne zu wissen, wo sie hin kann.

Ich würde das nicht machen!

1 LikesGefällt mir
30. Juli um 21:06
In Antwort auf amiga

Der Unterschied liegt in den Rechten/Pflichten eines eigenen Mietvertrages und der 3-monatigen Kündigungsfrist. 

Ohne diese Sicherheit kann er sie ratz-fatz vor die Tür setzen, ohne zu wissen, wo sie hin kann.

Ich würde das nicht machen!

Verträge, auch Mietverträge, kann man auch mündlich schließen.

@ TE - Du solltest dann nur darauf achten, dass Du die Miete und die Nebenkosten nicht bar bezahlst, sondern überweist. Und entsprechend mit "Miete+NK Monat/Jahr" bezeichnest.
 

1 LikesGefällt mir
30. Juli um 21:51

Danke Euch ganz lieb. Es ist so, dass ich noch Unterhalt für meine Tochter bezahle und noch 300 Euro Spritkosten bezahle. Er nicht, da er ein Firmenfahrzeug besitzt und noch Mieteinnahmen aus einem Mehrfamilienhaus hat. Unter dem Strich habe ich weniger als er zur Verfügung.

Gefällt mir
30. Juli um 21:56
In Antwort auf jenrik_20664676

Danke Euch ganz lieb. Es ist so, dass ich noch Unterhalt für meine Tochter bezahle und noch 300 Euro Spritkosten bezahle. Er nicht, da er ein Firmenfahrzeug besitzt und noch Mieteinnahmen aus einem Mehrfamilienhaus hat. Unter dem Strich habe ich weniger als er zur Verfügung.

Da hilft nur noch Dreisatz. Dein Anteil darf prozentual gemessen mit deinem Einkommen nicht höher sein als sein Anteil, würde ich vorschlagen.

1 LikesGefällt mir
30. Juli um 22:13

Irgendwie ist er entweder ein Sparschwein (auf Deine Kosten) oder der Wurm ist drin.
Es heisst ja, bei Geld hört die Freundschaft auf, bei Liebe manchmal auch. Schade, dass er nicht etwas großzügiger denken kann. Wenn ich doppelt soviel wie meine Partnerin verdiene mache ich nicht 50:50

1 LikesGefällt mir
30. Juli um 22:20
In Antwort auf jenrik_20664676

Ich möchte mal gerne Eure Meinung hören.

Mein Lebensgefährte wohnt in seiner Eigentumswohnung welche er noch abbezahlt. Ich soll zu ihm ziehen; natürlich bezahle ich dann Nebenkosten, kaufe mehr Lebensmittel ein und schmeiße den Haushalt zu großen Teilen.

Er verlangt zusätzlich noch "Miete" von mir und zwar in der Hälfte seiner Abtragung. Damit wäre ich einverstanden wenn ich prozentual als Miteigentümerin im Grundbuch eingetragen werde oder falls ihm etwas passiert ich ein Wohnrecht eingeräumt bekomme.

Dazu sagt er, dass er das seiner Tochter nicht antun kann und ich dann ausziehen müsste. Quasi dann noch von meinem Geld neu anfangen müsste.

Und Heiraten ist für ihn auch kein Thema.

Was sagt ihr dazu? Ich komme mir ziemlich ver..... vor.

 

Du bist nicht dazu da Madam die Wohnung zu finanzieren. Entweder ihr macht es RICHTIG als Paar zusammen, bedeuter du hast auch Rechte an der Wohnung, oder er könnte mich mal.

In dem Fall Ausrechnen was ein Untermieter zahlen müsste (mit Vertrag!) und eben 50% der Verbrauchsgüter wie Nahrung, Wasser, etc. was du verbrauchst. Sonst würde ich nicht einziehen.

Gefällt mir
30. Juli um 22:20
In Antwort auf jenrik_20664676

Ich möchte mal gerne Eure Meinung hören.

Mein Lebensgefährte wohnt in seiner Eigentumswohnung welche er noch abbezahlt. Ich soll zu ihm ziehen; natürlich bezahle ich dann Nebenkosten, kaufe mehr Lebensmittel ein und schmeiße den Haushalt zu großen Teilen.

Er verlangt zusätzlich noch "Miete" von mir und zwar in der Hälfte seiner Abtragung. Damit wäre ich einverstanden wenn ich prozentual als Miteigentümerin im Grundbuch eingetragen werde oder falls ihm etwas passiert ich ein Wohnrecht eingeräumt bekomme.

Dazu sagt er, dass er das seiner Tochter nicht antun kann und ich dann ausziehen müsste. Quasi dann noch von meinem Geld neu anfangen müsste.

Und Heiraten ist für ihn auch kein Thema.

Was sagt ihr dazu? Ich komme mir ziemlich ver..... vor.

 

Du bist nicht dazu da Madam die Wohnung zu finanzieren. Entweder ihr macht es RICHTIG als Paar zusammen, bedeuter du hast auch Rechte an der Wohnung, oder er könnte mich mal.

In dem Fall Ausrechnen was ein Untermieter zahlen müsste (mit Vertrag!) und eben 50% der Verbrauchsgüter wie Nahrung, Wasser, etc. was du verbrauchst. Sonst würde ich nicht einziehen.

Gefällt mir
30. Juli um 22:22
In Antwort auf beautifulmind89

Aber wenn sie Miete für eine Wohnung zahlt, stehen beide im Mietvertrag und sie hat dieselben Rechte.

Wenn er dahinscheidet muss sie sich nicht sofort um eine neue Wohnung Gedanken machen, wie es hier der Fall wäre.

Hier zahlt sie Miete und hat dadurch nur Nachteile.

Wenn das für einige erstrebenswert ist, ist das ja ok, ich fände es völlig daneben und würde nicht auf den anderen so angewiesen sein wollen. Dann lieber was eigenes, dass ich fest in der Hand habe.

"Aber wenn sie Miete für eine Wohnung zahlt, stehen beide im Mietvertrag und sie hat dieselben Rechte."

Ich vermute nicht das er es so macht  - Da heisst es oft dann eher "Gibs mir bar" weils ihm sonst als Verdienst angerechnet wird ^^

Gefällt mir
30. Juli um 22:22
In Antwort auf beautifulmind89

Aber wenn sie Miete für eine Wohnung zahlt, stehen beide im Mietvertrag und sie hat dieselben Rechte.

Wenn er dahinscheidet muss sie sich nicht sofort um eine neue Wohnung Gedanken machen, wie es hier der Fall wäre.

Hier zahlt sie Miete und hat dadurch nur Nachteile.

Wenn das für einige erstrebenswert ist, ist das ja ok, ich fände es völlig daneben und würde nicht auf den anderen so angewiesen sein wollen. Dann lieber was eigenes, dass ich fest in der Hand habe.

"Aber wenn sie Miete für eine Wohnung zahlt, stehen beide im Mietvertrag und sie hat dieselben Rechte."

Ich vermute nicht das er es so macht  - Da heisst es oft dann eher "Gibs mir bar" weils ihm sonst als Verdienst angerechnet wird ^^

Gefällt mir
30. Juli um 22:43
In Antwort auf amiga

Der Unterschied liegt in den Rechten/Pflichten eines eigenen Mietvertrages und der 3-monatigen Kündigungsfrist. 

Ohne diese Sicherheit kann er sie ratz-fatz vor die Tür setzen, ohne zu wissen, wo sie hin kann.

Ich würde das nicht machen!

Solche Dinge kann man vertraglich regeln. Das Theater bei Auszug wegen Trennung und Auszahlung der Anteile kann auch zur Zerreißprobe werden. Im schlimmsten Fall geht sie da nicht nur mit einem blauen Auge raus. Eigentum bringt nämlich immer auch Verantwortung. Ich weiß nicht, warum jeder der Meinung ist, der Partner hat gefälligst "sein" Eigentum zu "unserem" zu machen. Sei doch froh, dass Du im Falle einer Trennung keinen Ärger damit hast.

Gefällt mir
30. Juli um 22:48
In Antwort auf suseg.

Solche Dinge kann man vertraglich regeln. Das Theater bei Auszug wegen Trennung und Auszahlung der Anteile kann auch zur Zerreißprobe werden. Im schlimmsten Fall geht sie da nicht nur mit einem blauen Auge raus. Eigentum bringt nämlich immer auch Verantwortung. Ich weiß nicht, warum jeder der Meinung ist, der Partner hat gefälligst "sein" Eigentum zu "unserem" zu machen. Sei doch froh, dass Du im Falle einer Trennung keinen Ärger damit hast.

Letzter Satz bezieht sich natürlich auf die TE bzw. auf Leute in ähnlicher Situation. 🙈

Gefällt mir
31. Juli um 12:08
In Antwort auf jenrik_20664676

Ich möchte mal gerne Eure Meinung hören.

Mein Lebensgefährte wohnt in seiner Eigentumswohnung welche er noch abbezahlt. Ich soll zu ihm ziehen; natürlich bezahle ich dann Nebenkosten, kaufe mehr Lebensmittel ein und schmeiße den Haushalt zu großen Teilen.

Er verlangt zusätzlich noch "Miete" von mir und zwar in der Hälfte seiner Abtragung. Damit wäre ich einverstanden wenn ich prozentual als Miteigentümerin im Grundbuch eingetragen werde oder falls ihm etwas passiert ich ein Wohnrecht eingeräumt bekomme.

Dazu sagt er, dass er das seiner Tochter nicht antun kann und ich dann ausziehen müsste. Quasi dann noch von meinem Geld neu anfangen müsste.

Und Heiraten ist für ihn auch kein Thema.

Was sagt ihr dazu? Ich komme mir ziemlich ver..... vor.

 

Du musst doch woanders auch Miete zahlen?

Ich würde ihm die Hälfte der Kosten überweisen, die er monatlich hat. Miete würde ich prüfen, ob der ähnlich ist wie sein Abtrag und ggf anpassen.

Warum sollte er dir denn die Wohnung geben? Du bist doch nur ein netter Zeitvertreib bis zum Ableben. 

Seine FAMILIE ist die Tochter. Du sicher nicht

Gefällt mir
31. Juli um 12:10
In Antwort auf suseg.

Solche Dinge kann man vertraglich regeln. Das Theater bei Auszug wegen Trennung und Auszahlung der Anteile kann auch zur Zerreißprobe werden. Im schlimmsten Fall geht sie da nicht nur mit einem blauen Auge raus. Eigentum bringt nämlich immer auch Verantwortung. Ich weiß nicht, warum jeder der Meinung ist, der Partner hat gefälligst "sein" Eigentum zu "unserem" zu machen. Sei doch froh, dass Du im Falle einer Trennung keinen Ärger damit hast.

Ich würde ab einem gewissen Alter ÜBERHAUPT NICHT MEHR bei einem Partner wohnen wollen.

1 LikesGefällt mir
31. Juli um 12:31
In Antwort auf amiga

Ich würde ab einem gewissen Alter ÜBERHAUPT NICHT MEHR bei einem Partner wohnen wollen.

Musst Du ja auch nicht. 🤓

1 LikesGefällt mir
31. Juli um 18:24
In Antwort auf rabenschwarz

"Aber wenn sie Miete für eine Wohnung zahlt, stehen beide im Mietvertrag und sie hat dieselben Rechte."

Ich vermute nicht das er es so macht  - Da heisst es oft dann eher "Gibs mir bar" weils ihm sonst als Verdienst angerechnet wird ^^

.. ich komme für mich zu dem Schluss, lieber diesen Mann nochmal genauer objektiv zu betrachten und mir sehr genau überlegen, ob ich der Typ Frau bin, der auf Dauer mit diesem Menschen glücklich sein könnte.
Schließlich hat man ja doch ganz eigene Gedanken und Vorstellungen, wie selbst der Alltag, der gemeinsame, verlaufen sollte, um ihn harmonisch miteinander - und in Liebe - zu verbringen.

Naja, ich will da jetzt nicht behaupten, dass ich mich mit einem Verschwender wohler fühlen kann 

Wie auch immer - ich wünsche Euch beiden Glück !

PS.: andererseits, bewundere ich den Mann dafür, dass er sein Erspartes seinem Kind geben möchte. Die Tochter wird immer seine sein und bleiben - was man von einer Partnerin nicht voraus wissen kann.

Gefällt mir