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Zusammenziehen mit Partnerin und ihren 2 Kind //Aufteilung Finanzenern

26. Mai um 15:58 Letzte Antwort: 2. Juni um 17:10

Hallo liebe Mitglieder,ich habe hier ein paar Foreneinträge durchforstet, konnte aber keinen ähnlichen Fall finden,bin allerdings schon etwas schlauer geworden.
Aber nun zu meiner Situation... Meine Partnerin und ich sind beide Mitte 30 und  seit fast 2 Jahren zusammen. Sie hat 2 Kinder mit in die Beziehung gebracht und ich habe den 3 er Pack sofort in mein Herz geschlossen. Ich habe keine Probleme damit,dass es nicht "meine" Kinder sind. Die 2 sind 5 und 7 Jahre, leben die Hälfte der Woche bei meiner Partnerin und die andere Hälfte beim Vater. Ich wohne im Prinzip seit einem halben Jahr 6 Tage/ Woche auch bei meiner Freundin (in einer 2 Zi Whg) und 1 Tag bin ich in meiner Wohnung (25km entfernt), um nach Post zu schauen und Fußballspiele vom Wochenende nachzuholen . Meine Partnerin und ihr Ex leben ca.10 Km voneinander entfernt,was auch den Kindern zuliebe so bleiben soll,damit sie weiterhin ihr bekanntes Umfeld haben und dort zur Schule/Kita gehen. Das haben wir schon ziemlich früh in unserer Beziehung geklärt. Entsprechend bin ich auch eher ein guter Freund der Kinder und kein Vaterersatz. In Realität vermischt sich das aber unvermeidlich, wenn man zusammenlebt. Jetzt möchten wir "richtig" zusammenziehen und  uns dauerhaft ein Zuhause schaffen. Eine 4 Zi.-Whg.,sodass auch die Kinder ihr eigenes Zimmer haben. Diese werden dann leider die Hälfte der Woche ungenutzt sein. Nun geht es um die kritische Phase der Kostenaufteilung beim Zusammenzug. Aktuell zahle ich für meine Single-Wohnung 600€ inkl.Nebenkosten. Lebensmittel, Kino, Restaurantbesuche zahlen wir eher abwechselnd bzw. wer es zeitlich schafft im Supermarkt anzuhalten usw. Das ist für mich kein Problem plötzlich für 4 Personen zu zahlen,da wir in meinen Augen eine Familie sind und ich auch nichts zur Miete ihrer aktuellen Whg.beisteuere,auch wenn ich regelmäßig bei ihr bin. Das ist alles cool,darüber haben wir gesprochen. Nun geht es um die potentiellen neuen Mietkosten,die bei 1500-1800€ liegen werden. Ich habe kein Problem damit, für die gemeinsame Wohnung auch 600-700€ zu zahlen,aber alles darüber , ist mir finanziell einfach zu viel.Meine Freundin verdient deutlich mehr als ich,wir  haben beide einen akademischen Hintergrund, und ich habe leider nur befristete Anstellungen. Ich möchte mir aus Sicherheitsgründen einfach gerne eine finanzielles Polster schaffen. Jetzt habe ich das angesprochen und vielleicht etwas unglücklich formuliert,nämlich dass ihre 2 Kinder jeweils ein Zimmer bekommen und sie als Elternteil ja auch einen Anspruch auf Kindergeld hat (das bekommt der Vater derzeit komplett),was für Mietkosten eingesetzt werden kann. Sie war natürlich enttäuscht und auch sauer,weil sie uns als Einheit sieht  und wenn es finanziell kritisch wird,sie auch für mich einspringen würde. Es ist aus ihrer Perspektive auch leichter gesagt,da sie Rücklagen hat und eben auch mehr verdient und ihre Ausgaben nur marginal steigen. Meine Ausgaben steigen schon drastischer,wenn man vom Singlehaushalt in ein Leben zu viert wechselt,wenn auch nur die Hälfte der Woche. Und auch meine Argumentation,dass ich die Kinder liebe,aber z.B. bei Elternabenden nicht dabei sein kann, die Absprache wer wann die Kinder abholt,geschieht fast ausschließlich zwischen ihr und dem Ex-Freund und wenn ich meine Arbeitszeit so geplant habe,um die Kinder mal früher abzuholen,kann es auch sein,dass kurzfristig zwischen ihnen andere Absprachen sind. Ich habe noch keine Kita-oder Schulaufführung besuchen können(dürfen). Bei der anstehenden Einschulung werde ich auch bei der Zeremonie in der Schule nicht dabei sein,sondern "nur" bei der Feier danach. Der Vater nimmt seine Pflichten wahr und sieht mich wahrscheinlich als Bedrohung an und befürchtet auch seine Kinder zu verlieren, nachdem er von der Mutter seiner Kinder verlassen wurde (zudem Zeitpunkt kannte ich meine Partnerin noch nicht). Ich habe mit ihm mal gesprochen und auch mitgeteilt,dass ich kein Vaterersatz spielen möchte, ihn respektiere und besondere Ereignisse nicht "heimlich" umsetzen werde z.B.das erste Mal Star Wars kucken. Da schien  er verständnisvoll,aber meiner Partnerin sagt/schreibt er, ich solle möglichst nicht dabei sein,wenn sie die Kinder zu ihm bringt. Das braucht aber wahrscheinlich nur etwas Zeit,bis sich alle an die neue Situation gewöhnt haben. Randinfos: Er hat das Haus bekommen, lebt jetzt auch in einer neuen Beziehung Die Kinder sind bei ihm gemeldet und alle Feiern,die die Kinder betreffen, fanden bisher bei ihnen im Haus+Garten statt. Die Geburtstage der Kinder konnte ich daher letztes Jahr als neuer Partner auch nicht miterleben, was aber dieses Jahr ausgeglichener sein wird. Zurück zum eigentlichen Anliegen: wegen der Finanzsache hatten wir erwartungsgemäß Streit... Alles ist fast wieder ok. Nur die Lösung der Finanzfrage haben wir noch immer nicht geklärt. Ich hätte z.B.gedacht, jeder zahlt 50% seines Nettogehalts auf ein Gemeinschaftskonto und davon werden dann alle gemeinsamen Ausgaben (Miete, Betriebskosten, Urlaub, Lebensmittel etc.) gezahlt. Habt Ihr Ratschläge oder Tipps, wie man das löst ohne dauerhaft Unmut oder Streit zu erzeugen?
 

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26. Mai um 19:51
In Antwort auf dino_saurier

Hallo liebe Mitglieder,ich habe hier ein paar Foreneinträge durchforstet, konnte aber keinen ähnlichen Fall finden,bin allerdings schon etwas schlauer geworden.
Aber nun zu meiner Situation... Meine Partnerin und ich sind beide Mitte 30 und  seit fast 2 Jahren zusammen. Sie hat 2 Kinder mit in die Beziehung gebracht und ich habe den 3 er Pack sofort in mein Herz geschlossen. Ich habe keine Probleme damit,dass es nicht "meine" Kinder sind. Die 2 sind 5 und 7 Jahre, leben die Hälfte der Woche bei meiner Partnerin und die andere Hälfte beim Vater. Ich wohne im Prinzip seit einem halben Jahr 6 Tage/ Woche auch bei meiner Freundin (in einer 2 Zi Whg) und 1 Tag bin ich in meiner Wohnung (25km entfernt), um nach Post zu schauen und Fußballspiele vom Wochenende nachzuholen . Meine Partnerin und ihr Ex leben ca.10 Km voneinander entfernt,was auch den Kindern zuliebe so bleiben soll,damit sie weiterhin ihr bekanntes Umfeld haben und dort zur Schule/Kita gehen. Das haben wir schon ziemlich früh in unserer Beziehung geklärt. Entsprechend bin ich auch eher ein guter Freund der Kinder und kein Vaterersatz. In Realität vermischt sich das aber unvermeidlich, wenn man zusammenlebt. Jetzt möchten wir "richtig" zusammenziehen und  uns dauerhaft ein Zuhause schaffen. Eine 4 Zi.-Whg.,sodass auch die Kinder ihr eigenes Zimmer haben. Diese werden dann leider die Hälfte der Woche ungenutzt sein. Nun geht es um die kritische Phase der Kostenaufteilung beim Zusammenzug. Aktuell zahle ich für meine Single-Wohnung 600€ inkl.Nebenkosten. Lebensmittel, Kino, Restaurantbesuche zahlen wir eher abwechselnd bzw. wer es zeitlich schafft im Supermarkt anzuhalten usw. Das ist für mich kein Problem plötzlich für 4 Personen zu zahlen,da wir in meinen Augen eine Familie sind und ich auch nichts zur Miete ihrer aktuellen Whg.beisteuere,auch wenn ich regelmäßig bei ihr bin. Das ist alles cool,darüber haben wir gesprochen. Nun geht es um die potentiellen neuen Mietkosten,die bei 1500-1800€ liegen werden. Ich habe kein Problem damit, für die gemeinsame Wohnung auch 600-700€ zu zahlen,aber alles darüber , ist mir finanziell einfach zu viel.Meine Freundin verdient deutlich mehr als ich,wir  haben beide einen akademischen Hintergrund, und ich habe leider nur befristete Anstellungen. Ich möchte mir aus Sicherheitsgründen einfach gerne eine finanzielles Polster schaffen. Jetzt habe ich das angesprochen und vielleicht etwas unglücklich formuliert,nämlich dass ihre 2 Kinder jeweils ein Zimmer bekommen und sie als Elternteil ja auch einen Anspruch auf Kindergeld hat (das bekommt der Vater derzeit komplett),was für Mietkosten eingesetzt werden kann. Sie war natürlich enttäuscht und auch sauer,weil sie uns als Einheit sieht  und wenn es finanziell kritisch wird,sie auch für mich einspringen würde. Es ist aus ihrer Perspektive auch leichter gesagt,da sie Rücklagen hat und eben auch mehr verdient und ihre Ausgaben nur marginal steigen. Meine Ausgaben steigen schon drastischer,wenn man vom Singlehaushalt in ein Leben zu viert wechselt,wenn auch nur die Hälfte der Woche. Und auch meine Argumentation,dass ich die Kinder liebe,aber z.B. bei Elternabenden nicht dabei sein kann, die Absprache wer wann die Kinder abholt,geschieht fast ausschließlich zwischen ihr und dem Ex-Freund und wenn ich meine Arbeitszeit so geplant habe,um die Kinder mal früher abzuholen,kann es auch sein,dass kurzfristig zwischen ihnen andere Absprachen sind. Ich habe noch keine Kita-oder Schulaufführung besuchen können(dürfen). Bei der anstehenden Einschulung werde ich auch bei der Zeremonie in der Schule nicht dabei sein,sondern "nur" bei der Feier danach. Der Vater nimmt seine Pflichten wahr und sieht mich wahrscheinlich als Bedrohung an und befürchtet auch seine Kinder zu verlieren, nachdem er von der Mutter seiner Kinder verlassen wurde (zudem Zeitpunkt kannte ich meine Partnerin noch nicht). Ich habe mit ihm mal gesprochen und auch mitgeteilt,dass ich kein Vaterersatz spielen möchte, ihn respektiere und besondere Ereignisse nicht "heimlich" umsetzen werde z.B.das erste Mal Star Wars kucken. Da schien  er verständnisvoll,aber meiner Partnerin sagt/schreibt er, ich solle möglichst nicht dabei sein,wenn sie die Kinder zu ihm bringt. Das braucht aber wahrscheinlich nur etwas Zeit,bis sich alle an die neue Situation gewöhnt haben. Randinfos: Er hat das Haus bekommen, lebt jetzt auch in einer neuen Beziehung Die Kinder sind bei ihm gemeldet und alle Feiern,die die Kinder betreffen, fanden bisher bei ihnen im Haus+Garten statt. Die Geburtstage der Kinder konnte ich daher letztes Jahr als neuer Partner auch nicht miterleben, was aber dieses Jahr ausgeglichener sein wird. Zurück zum eigentlichen Anliegen: wegen der Finanzsache hatten wir erwartungsgemäß Streit... Alles ist fast wieder ok. Nur die Lösung der Finanzfrage haben wir noch immer nicht geklärt. Ich hätte z.B.gedacht, jeder zahlt 50% seines Nettogehalts auf ein Gemeinschaftskonto und davon werden dann alle gemeinsamen Ausgaben (Miete, Betriebskosten, Urlaub, Lebensmittel etc.) gezahlt. Habt Ihr Ratschläge oder Tipps, wie man das löst ohne dauerhaft Unmut oder Streit zu erzeugen?
 

Du bist bisschen gutgläubig in meinen Augen. Schön und gut, dass du dich für alles mögliche bereit erklärst ab er du bist nicht der vater der Kinder. Deswegen übernehme nicht unnötige und vor allem kostspielige Dinge für sie. Dafür haben sie Mutter und Vater.  

Du zahlst nur für dich. Verlasse dich nicht darauf dass dich irgendwer unterstützt wenn es dir schlecht geht. Leider. Oft ist die Realität ganz anders. Du brauchst Rücklagen. Für die Kinder kommen die Eltern auf, die haben sie sich gemacht und haben auch die Verantwortung dafür. Sobald du wirklich einzieht, wirst du ernsthafte Probleme bekommen. Ich habe Wasser oft in meinem Umfeld gesehen. Wenn es ums Geld geht, hört es oft auf. 

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26. Mai um 16:44

Puh... ich glaube da gibt es viele subjektive Meinungen.
Ich habe darüber neulich mit meinem Partner auch gesprochen, da wir in Kürze auch zusammenziehen werden. Er wechselt dann auch von einer spottbilligen Singlewohnung in ein großes Haus - mit entsprechenden Kosten. Das Haus wird auch das Zuhause meiner zwei Pferde (Kinder sind noch keine da, aber ich vergleich das jetzt mal ein bisschen *gg*).
Er hat mit den Pferden nix am Hut (mag sie gern, reitet aber nicht oder so). Ich verdiene mehr als er und hatte auch jetzt eine wesentlich teurere Wohnung als er.

So gesehen einiges ähnlich: Ich als Frau verdiene mehr als er, für mich werden die Kosten mit dem Haus nur geringfügig mehr - für ihn stark, ich bringe "Anhängsel" mit.

Wir werden es so machen: Jeder behält sein Gehaltskonto, allerdings bleibt auf diesem monatlich nur unser jeweiliges "Taschengeld" - das wir halt ausrechnen bzw. vereinbaren (werden so 500 EUR pro Nase sein). Damit macht jeder was er will, darüber wird nicht diskutiert.
Dann gibt es ein gemeinsames Sparbuch, darauf kommt monatlich Summe x pro Nase - das wird für Ausgaben im Haus, im Haushalt usw. verwendet (Waschmaschine kaputt, Renovierung Haus,...). Und ein gemeinsames Konto für Einkäufe, Kreditrate, Betriebskosten und andere laufende Kosten. Darunter fallen dann auch die Kosten für die Pferde (!!), denn mein Partner hat von sich aus gesagt dass er nicht will dass wir da hin und her rechnen, schließlich wären wir dann eine Familie und die Pferde gehören da nunmal dazu weil die schon immer da waren.
Ich würde verstehen wenn mein Partner meine Pferde als mein alleiniges Hobby sehen würde, so dass auch ich allein die Kosten tragen muss. Andererseits wäre es für mich dann aber zb. nicht mehr möglich bei unseren (zukünftigen) Kindern daheim zu bleiben und weiterhin die Hälfte fürs Haus zu bezahlen.
Unser Modell passt sicher nicht für jeden und garantiert werden wir auch Diskussionen haben über gemeinsame Anschaffungen usw. aber ich finde es so wirklich schön... Für mich ist es ein Zeichen echter Zusammengehörigkeit - ein "ich nehm dich mit allem was du hast".

Wer kümmert sich denn tagsüber um die beiden Kinder wenn ihr beide Vollzeit arbeitet und sie bei euch sind?

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26. Mai um 17:03

Wir haben seinerzeit die fixen Kosten ausgerechnet und gedrittelt. Ich übernehme 2/3, schließlich sind es meine Kinder, ich erhalte entsprechend Geld dafür, verdiene dazu noch mehr und möchte nicht, dass mein Partner mit seinem wenigen Gehalt noch mich und die Kinder mitfinanziert. Dafür übernimmt er mehr variable Kosten, zB Einkäufe oder anderweitige Anschaffungen.

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26. Mai um 18:14

Ich meine sie sollte mehr Miete, Essen etc zahlen. Es sind ihre Kinder.. Ich würde nicht für fremde Kinder zahlen. Schon gar nicht, wenn sie auch noch mehr verdient.. 

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26. Mai um 18:49
Beste Antwort

Du hast Dein Einkommen (Dein Gehalt), sie hat ihr Einkommen (ihr Gehalt plus dem Kindergeld; das sollte sie mit dem Vater gleichmässig aufteilen, da die Kinder ja zur Hälfte bei Euch leben).
Jeder zahlt von seinem Einkommen 50% auf ein gemeinsames Konto, von dem die Miete und die Lebenshaltungskosten bezahlt werden.
Dann hat jeder einen von ihm leistbaren Teil zum gemeinsamen Leben bezahlt. Und jeder hat noch 50% seines Einkommens für sich.
Sollten 50% nicht reichen, zahlt eben jeder 60%.
Das wäre gerecht.

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26. Mai um 19:51
In Antwort auf dino_saurier

Hallo liebe Mitglieder,ich habe hier ein paar Foreneinträge durchforstet, konnte aber keinen ähnlichen Fall finden,bin allerdings schon etwas schlauer geworden.
Aber nun zu meiner Situation... Meine Partnerin und ich sind beide Mitte 30 und  seit fast 2 Jahren zusammen. Sie hat 2 Kinder mit in die Beziehung gebracht und ich habe den 3 er Pack sofort in mein Herz geschlossen. Ich habe keine Probleme damit,dass es nicht "meine" Kinder sind. Die 2 sind 5 und 7 Jahre, leben die Hälfte der Woche bei meiner Partnerin und die andere Hälfte beim Vater. Ich wohne im Prinzip seit einem halben Jahr 6 Tage/ Woche auch bei meiner Freundin (in einer 2 Zi Whg) und 1 Tag bin ich in meiner Wohnung (25km entfernt), um nach Post zu schauen und Fußballspiele vom Wochenende nachzuholen . Meine Partnerin und ihr Ex leben ca.10 Km voneinander entfernt,was auch den Kindern zuliebe so bleiben soll,damit sie weiterhin ihr bekanntes Umfeld haben und dort zur Schule/Kita gehen. Das haben wir schon ziemlich früh in unserer Beziehung geklärt. Entsprechend bin ich auch eher ein guter Freund der Kinder und kein Vaterersatz. In Realität vermischt sich das aber unvermeidlich, wenn man zusammenlebt. Jetzt möchten wir "richtig" zusammenziehen und  uns dauerhaft ein Zuhause schaffen. Eine 4 Zi.-Whg.,sodass auch die Kinder ihr eigenes Zimmer haben. Diese werden dann leider die Hälfte der Woche ungenutzt sein. Nun geht es um die kritische Phase der Kostenaufteilung beim Zusammenzug. Aktuell zahle ich für meine Single-Wohnung 600€ inkl.Nebenkosten. Lebensmittel, Kino, Restaurantbesuche zahlen wir eher abwechselnd bzw. wer es zeitlich schafft im Supermarkt anzuhalten usw. Das ist für mich kein Problem plötzlich für 4 Personen zu zahlen,da wir in meinen Augen eine Familie sind und ich auch nichts zur Miete ihrer aktuellen Whg.beisteuere,auch wenn ich regelmäßig bei ihr bin. Das ist alles cool,darüber haben wir gesprochen. Nun geht es um die potentiellen neuen Mietkosten,die bei 1500-1800€ liegen werden. Ich habe kein Problem damit, für die gemeinsame Wohnung auch 600-700€ zu zahlen,aber alles darüber , ist mir finanziell einfach zu viel.Meine Freundin verdient deutlich mehr als ich,wir  haben beide einen akademischen Hintergrund, und ich habe leider nur befristete Anstellungen. Ich möchte mir aus Sicherheitsgründen einfach gerne eine finanzielles Polster schaffen. Jetzt habe ich das angesprochen und vielleicht etwas unglücklich formuliert,nämlich dass ihre 2 Kinder jeweils ein Zimmer bekommen und sie als Elternteil ja auch einen Anspruch auf Kindergeld hat (das bekommt der Vater derzeit komplett),was für Mietkosten eingesetzt werden kann. Sie war natürlich enttäuscht und auch sauer,weil sie uns als Einheit sieht  und wenn es finanziell kritisch wird,sie auch für mich einspringen würde. Es ist aus ihrer Perspektive auch leichter gesagt,da sie Rücklagen hat und eben auch mehr verdient und ihre Ausgaben nur marginal steigen. Meine Ausgaben steigen schon drastischer,wenn man vom Singlehaushalt in ein Leben zu viert wechselt,wenn auch nur die Hälfte der Woche. Und auch meine Argumentation,dass ich die Kinder liebe,aber z.B. bei Elternabenden nicht dabei sein kann, die Absprache wer wann die Kinder abholt,geschieht fast ausschließlich zwischen ihr und dem Ex-Freund und wenn ich meine Arbeitszeit so geplant habe,um die Kinder mal früher abzuholen,kann es auch sein,dass kurzfristig zwischen ihnen andere Absprachen sind. Ich habe noch keine Kita-oder Schulaufführung besuchen können(dürfen). Bei der anstehenden Einschulung werde ich auch bei der Zeremonie in der Schule nicht dabei sein,sondern "nur" bei der Feier danach. Der Vater nimmt seine Pflichten wahr und sieht mich wahrscheinlich als Bedrohung an und befürchtet auch seine Kinder zu verlieren, nachdem er von der Mutter seiner Kinder verlassen wurde (zudem Zeitpunkt kannte ich meine Partnerin noch nicht). Ich habe mit ihm mal gesprochen und auch mitgeteilt,dass ich kein Vaterersatz spielen möchte, ihn respektiere und besondere Ereignisse nicht "heimlich" umsetzen werde z.B.das erste Mal Star Wars kucken. Da schien  er verständnisvoll,aber meiner Partnerin sagt/schreibt er, ich solle möglichst nicht dabei sein,wenn sie die Kinder zu ihm bringt. Das braucht aber wahrscheinlich nur etwas Zeit,bis sich alle an die neue Situation gewöhnt haben. Randinfos: Er hat das Haus bekommen, lebt jetzt auch in einer neuen Beziehung Die Kinder sind bei ihm gemeldet und alle Feiern,die die Kinder betreffen, fanden bisher bei ihnen im Haus+Garten statt. Die Geburtstage der Kinder konnte ich daher letztes Jahr als neuer Partner auch nicht miterleben, was aber dieses Jahr ausgeglichener sein wird. Zurück zum eigentlichen Anliegen: wegen der Finanzsache hatten wir erwartungsgemäß Streit... Alles ist fast wieder ok. Nur die Lösung der Finanzfrage haben wir noch immer nicht geklärt. Ich hätte z.B.gedacht, jeder zahlt 50% seines Nettogehalts auf ein Gemeinschaftskonto und davon werden dann alle gemeinsamen Ausgaben (Miete, Betriebskosten, Urlaub, Lebensmittel etc.) gezahlt. Habt Ihr Ratschläge oder Tipps, wie man das löst ohne dauerhaft Unmut oder Streit zu erzeugen?
 

Du bist bisschen gutgläubig in meinen Augen. Schön und gut, dass du dich für alles mögliche bereit erklärst ab er du bist nicht der vater der Kinder. Deswegen übernehme nicht unnötige und vor allem kostspielige Dinge für sie. Dafür haben sie Mutter und Vater.  

Du zahlst nur für dich. Verlasse dich nicht darauf dass dich irgendwer unterstützt wenn es dir schlecht geht. Leider. Oft ist die Realität ganz anders. Du brauchst Rücklagen. Für die Kinder kommen die Eltern auf, die haben sie sich gemacht und haben auch die Verantwortung dafür. Sobald du wirklich einzieht, wirst du ernsthafte Probleme bekommen. Ich habe Wasser oft in meinem Umfeld gesehen. Wenn es ums Geld geht, hört es oft auf. 

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26. Mai um 20:12
In Antwort auf dino_saurier

Hallo liebe Mitglieder,ich habe hier ein paar Foreneinträge durchforstet, konnte aber keinen ähnlichen Fall finden,bin allerdings schon etwas schlauer geworden.
Aber nun zu meiner Situation... Meine Partnerin und ich sind beide Mitte 30 und  seit fast 2 Jahren zusammen. Sie hat 2 Kinder mit in die Beziehung gebracht und ich habe den 3 er Pack sofort in mein Herz geschlossen. Ich habe keine Probleme damit,dass es nicht "meine" Kinder sind. Die 2 sind 5 und 7 Jahre, leben die Hälfte der Woche bei meiner Partnerin und die andere Hälfte beim Vater. Ich wohne im Prinzip seit einem halben Jahr 6 Tage/ Woche auch bei meiner Freundin (in einer 2 Zi Whg) und 1 Tag bin ich in meiner Wohnung (25km entfernt), um nach Post zu schauen und Fußballspiele vom Wochenende nachzuholen . Meine Partnerin und ihr Ex leben ca.10 Km voneinander entfernt,was auch den Kindern zuliebe so bleiben soll,damit sie weiterhin ihr bekanntes Umfeld haben und dort zur Schule/Kita gehen. Das haben wir schon ziemlich früh in unserer Beziehung geklärt. Entsprechend bin ich auch eher ein guter Freund der Kinder und kein Vaterersatz. In Realität vermischt sich das aber unvermeidlich, wenn man zusammenlebt. Jetzt möchten wir "richtig" zusammenziehen und  uns dauerhaft ein Zuhause schaffen. Eine 4 Zi.-Whg.,sodass auch die Kinder ihr eigenes Zimmer haben. Diese werden dann leider die Hälfte der Woche ungenutzt sein. Nun geht es um die kritische Phase der Kostenaufteilung beim Zusammenzug. Aktuell zahle ich für meine Single-Wohnung 600€ inkl.Nebenkosten. Lebensmittel, Kino, Restaurantbesuche zahlen wir eher abwechselnd bzw. wer es zeitlich schafft im Supermarkt anzuhalten usw. Das ist für mich kein Problem plötzlich für 4 Personen zu zahlen,da wir in meinen Augen eine Familie sind und ich auch nichts zur Miete ihrer aktuellen Whg.beisteuere,auch wenn ich regelmäßig bei ihr bin. Das ist alles cool,darüber haben wir gesprochen. Nun geht es um die potentiellen neuen Mietkosten,die bei 1500-1800€ liegen werden. Ich habe kein Problem damit, für die gemeinsame Wohnung auch 600-700€ zu zahlen,aber alles darüber , ist mir finanziell einfach zu viel.Meine Freundin verdient deutlich mehr als ich,wir  haben beide einen akademischen Hintergrund, und ich habe leider nur befristete Anstellungen. Ich möchte mir aus Sicherheitsgründen einfach gerne eine finanzielles Polster schaffen. Jetzt habe ich das angesprochen und vielleicht etwas unglücklich formuliert,nämlich dass ihre 2 Kinder jeweils ein Zimmer bekommen und sie als Elternteil ja auch einen Anspruch auf Kindergeld hat (das bekommt der Vater derzeit komplett),was für Mietkosten eingesetzt werden kann. Sie war natürlich enttäuscht und auch sauer,weil sie uns als Einheit sieht  und wenn es finanziell kritisch wird,sie auch für mich einspringen würde. Es ist aus ihrer Perspektive auch leichter gesagt,da sie Rücklagen hat und eben auch mehr verdient und ihre Ausgaben nur marginal steigen. Meine Ausgaben steigen schon drastischer,wenn man vom Singlehaushalt in ein Leben zu viert wechselt,wenn auch nur die Hälfte der Woche. Und auch meine Argumentation,dass ich die Kinder liebe,aber z.B. bei Elternabenden nicht dabei sein kann, die Absprache wer wann die Kinder abholt,geschieht fast ausschließlich zwischen ihr und dem Ex-Freund und wenn ich meine Arbeitszeit so geplant habe,um die Kinder mal früher abzuholen,kann es auch sein,dass kurzfristig zwischen ihnen andere Absprachen sind. Ich habe noch keine Kita-oder Schulaufführung besuchen können(dürfen). Bei der anstehenden Einschulung werde ich auch bei der Zeremonie in der Schule nicht dabei sein,sondern "nur" bei der Feier danach. Der Vater nimmt seine Pflichten wahr und sieht mich wahrscheinlich als Bedrohung an und befürchtet auch seine Kinder zu verlieren, nachdem er von der Mutter seiner Kinder verlassen wurde (zudem Zeitpunkt kannte ich meine Partnerin noch nicht). Ich habe mit ihm mal gesprochen und auch mitgeteilt,dass ich kein Vaterersatz spielen möchte, ihn respektiere und besondere Ereignisse nicht "heimlich" umsetzen werde z.B.das erste Mal Star Wars kucken. Da schien  er verständnisvoll,aber meiner Partnerin sagt/schreibt er, ich solle möglichst nicht dabei sein,wenn sie die Kinder zu ihm bringt. Das braucht aber wahrscheinlich nur etwas Zeit,bis sich alle an die neue Situation gewöhnt haben. Randinfos: Er hat das Haus bekommen, lebt jetzt auch in einer neuen Beziehung Die Kinder sind bei ihm gemeldet und alle Feiern,die die Kinder betreffen, fanden bisher bei ihnen im Haus+Garten statt. Die Geburtstage der Kinder konnte ich daher letztes Jahr als neuer Partner auch nicht miterleben, was aber dieses Jahr ausgeglichener sein wird. Zurück zum eigentlichen Anliegen: wegen der Finanzsache hatten wir erwartungsgemäß Streit... Alles ist fast wieder ok. Nur die Lösung der Finanzfrage haben wir noch immer nicht geklärt. Ich hätte z.B.gedacht, jeder zahlt 50% seines Nettogehalts auf ein Gemeinschaftskonto und davon werden dann alle gemeinsamen Ausgaben (Miete, Betriebskosten, Urlaub, Lebensmittel etc.) gezahlt. Habt Ihr Ratschläge oder Tipps, wie man das löst ohne dauerhaft Unmut oder Streit zu erzeugen?
 

"Sie war natürlich enttäuscht und auch sauer,weil sie uns als Einheit sieht  und wenn es finanziell kritisch wird,sie auch für mich einspringen würde."

Sie hat doch derzeit -soweit ich das richtig verstanden habe- keine finanziellen Engpässe, sondern verdient mehr als du, wofür genau solltest du denn dann jetzt einspringen?

Ich finde Saskias Vorschlag gut, jeder zahlt 50% und ein Teil des Kindergeldes wird ebenfalls hergenommen. Im Grunde ist es nämlich so, dass sie für drei Personen aufkommen muss und du eben nur für dich.
Ansonsten muss man sich eben mit nur einem Kinderzimmer zufrieden geben, wenn es finanziell nicht tragbar ist, 1 800 Euro für Miete zu stemmen.

Was genau erwartet sie denn jetzt eigentlich von dir? Wenn du 700 Euro zahlst und sie 700, dann seid ihr auf 1 400 Euro. Entweder sie zahlt die Differenz, oder ihr müsst euch etwas Günstigeres suchen. Sie ist derzeit doch in keiner Notlage sondern steht finanziell gut da.
Ich perslönlich finde deinen Vorschlag sehr fair!

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26. Mai um 20:21
In Antwort auf dino_saurier

Hallo liebe Mitglieder,ich habe hier ein paar Foreneinträge durchforstet, konnte aber keinen ähnlichen Fall finden,bin allerdings schon etwas schlauer geworden.
Aber nun zu meiner Situation... Meine Partnerin und ich sind beide Mitte 30 und  seit fast 2 Jahren zusammen. Sie hat 2 Kinder mit in die Beziehung gebracht und ich habe den 3 er Pack sofort in mein Herz geschlossen. Ich habe keine Probleme damit,dass es nicht "meine" Kinder sind. Die 2 sind 5 und 7 Jahre, leben die Hälfte der Woche bei meiner Partnerin und die andere Hälfte beim Vater. Ich wohne im Prinzip seit einem halben Jahr 6 Tage/ Woche auch bei meiner Freundin (in einer 2 Zi Whg) und 1 Tag bin ich in meiner Wohnung (25km entfernt), um nach Post zu schauen und Fußballspiele vom Wochenende nachzuholen . Meine Partnerin und ihr Ex leben ca.10 Km voneinander entfernt,was auch den Kindern zuliebe so bleiben soll,damit sie weiterhin ihr bekanntes Umfeld haben und dort zur Schule/Kita gehen. Das haben wir schon ziemlich früh in unserer Beziehung geklärt. Entsprechend bin ich auch eher ein guter Freund der Kinder und kein Vaterersatz. In Realität vermischt sich das aber unvermeidlich, wenn man zusammenlebt. Jetzt möchten wir "richtig" zusammenziehen und  uns dauerhaft ein Zuhause schaffen. Eine 4 Zi.-Whg.,sodass auch die Kinder ihr eigenes Zimmer haben. Diese werden dann leider die Hälfte der Woche ungenutzt sein. Nun geht es um die kritische Phase der Kostenaufteilung beim Zusammenzug. Aktuell zahle ich für meine Single-Wohnung 600€ inkl.Nebenkosten. Lebensmittel, Kino, Restaurantbesuche zahlen wir eher abwechselnd bzw. wer es zeitlich schafft im Supermarkt anzuhalten usw. Das ist für mich kein Problem plötzlich für 4 Personen zu zahlen,da wir in meinen Augen eine Familie sind und ich auch nichts zur Miete ihrer aktuellen Whg.beisteuere,auch wenn ich regelmäßig bei ihr bin. Das ist alles cool,darüber haben wir gesprochen. Nun geht es um die potentiellen neuen Mietkosten,die bei 1500-1800€ liegen werden. Ich habe kein Problem damit, für die gemeinsame Wohnung auch 600-700€ zu zahlen,aber alles darüber , ist mir finanziell einfach zu viel.Meine Freundin verdient deutlich mehr als ich,wir  haben beide einen akademischen Hintergrund, und ich habe leider nur befristete Anstellungen. Ich möchte mir aus Sicherheitsgründen einfach gerne eine finanzielles Polster schaffen. Jetzt habe ich das angesprochen und vielleicht etwas unglücklich formuliert,nämlich dass ihre 2 Kinder jeweils ein Zimmer bekommen und sie als Elternteil ja auch einen Anspruch auf Kindergeld hat (das bekommt der Vater derzeit komplett),was für Mietkosten eingesetzt werden kann. Sie war natürlich enttäuscht und auch sauer,weil sie uns als Einheit sieht  und wenn es finanziell kritisch wird,sie auch für mich einspringen würde. Es ist aus ihrer Perspektive auch leichter gesagt,da sie Rücklagen hat und eben auch mehr verdient und ihre Ausgaben nur marginal steigen. Meine Ausgaben steigen schon drastischer,wenn man vom Singlehaushalt in ein Leben zu viert wechselt,wenn auch nur die Hälfte der Woche. Und auch meine Argumentation,dass ich die Kinder liebe,aber z.B. bei Elternabenden nicht dabei sein kann, die Absprache wer wann die Kinder abholt,geschieht fast ausschließlich zwischen ihr und dem Ex-Freund und wenn ich meine Arbeitszeit so geplant habe,um die Kinder mal früher abzuholen,kann es auch sein,dass kurzfristig zwischen ihnen andere Absprachen sind. Ich habe noch keine Kita-oder Schulaufführung besuchen können(dürfen). Bei der anstehenden Einschulung werde ich auch bei der Zeremonie in der Schule nicht dabei sein,sondern "nur" bei der Feier danach. Der Vater nimmt seine Pflichten wahr und sieht mich wahrscheinlich als Bedrohung an und befürchtet auch seine Kinder zu verlieren, nachdem er von der Mutter seiner Kinder verlassen wurde (zudem Zeitpunkt kannte ich meine Partnerin noch nicht). Ich habe mit ihm mal gesprochen und auch mitgeteilt,dass ich kein Vaterersatz spielen möchte, ihn respektiere und besondere Ereignisse nicht "heimlich" umsetzen werde z.B.das erste Mal Star Wars kucken. Da schien  er verständnisvoll,aber meiner Partnerin sagt/schreibt er, ich solle möglichst nicht dabei sein,wenn sie die Kinder zu ihm bringt. Das braucht aber wahrscheinlich nur etwas Zeit,bis sich alle an die neue Situation gewöhnt haben. Randinfos: Er hat das Haus bekommen, lebt jetzt auch in einer neuen Beziehung Die Kinder sind bei ihm gemeldet und alle Feiern,die die Kinder betreffen, fanden bisher bei ihnen im Haus+Garten statt. Die Geburtstage der Kinder konnte ich daher letztes Jahr als neuer Partner auch nicht miterleben, was aber dieses Jahr ausgeglichener sein wird. Zurück zum eigentlichen Anliegen: wegen der Finanzsache hatten wir erwartungsgemäß Streit... Alles ist fast wieder ok. Nur die Lösung der Finanzfrage haben wir noch immer nicht geklärt. Ich hätte z.B.gedacht, jeder zahlt 50% seines Nettogehalts auf ein Gemeinschaftskonto und davon werden dann alle gemeinsamen Ausgaben (Miete, Betriebskosten, Urlaub, Lebensmittel etc.) gezahlt. Habt Ihr Ratschläge oder Tipps, wie man das löst ohne dauerhaft Unmut oder Streit zu erzeugen?
 

Das Kindergeld steht den Kindern zu, wenn sie zeitlich gleich betreut werden sollte das aufgeteilt werden.
Die Idee dass du die Miete etc für die Kinder- für die du ja ausdrücklich keine Vaterfigur darstellen sollst- zahlen sollst finde ich dreist. 1/3 Du 2/3 deine Partnerin fände ich fair.
Ansonsten solltet ihr euch vor dem zusammenziehen noch mal genau unterhalten welche Aufgaben bei wem liegen. Auch in Bezug auf den leiblichen Vater.
Sonst wird das nix.

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26. Mai um 20:31
In Antwort auf saskia81007

Du hast Dein Einkommen (Dein Gehalt), sie hat ihr Einkommen (ihr Gehalt plus dem Kindergeld; das sollte sie mit dem Vater gleichmässig aufteilen, da die Kinder ja zur Hälfte bei Euch leben).
Jeder zahlt von seinem Einkommen 50% auf ein gemeinsames Konto, von dem die Miete und die Lebenshaltungskosten bezahlt werden.
Dann hat jeder einen von ihm leistbaren Teil zum gemeinsamen Leben bezahlt. Und jeder hat noch 50% seines Einkommens für sich.
Sollten 50% nicht reichen, zahlt eben jeder 60%.
Das wäre gerecht.

So machen wir das auch. Zudem darf mein Freund natürlichbei Aufführungen und Feiern dabei sein. Allerdings, wenn der Ex besonders eifersüchtig ist, wird das immer heikel bleiben...

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26. Mai um 20:40

Mein Freund und ich haben komplett gemeinsame Finanzen, auf die wir beide jederzeit Zugriff haben.

Beim Geld unterscheiden wir nicht von "mein und dein", sondern jeder kann davon kaufen, was er möchte.

Anschaffungen über 1000€ (ausser etwas wichtiges wie Autoreparatur, Waschmaschine kaputt) werden vorher abgesprochen.

Wir leben so schon viele Jahre gemeinsam und für uns klappt dieses Konzept wunderbar. 

Das ist jedoch von Mensch zu Mensch unterschiedlich und ich würde einfach mit ihr individuell absprechen, welches Modell ihr am ehesten zusagt.

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26. Mai um 20:46

Also mein Partner steht finanziell wesentlich besser da als ich, seit wir zusammen leben (auch schon davor) hat er gerne von sich aus einiges übernommen, da ich ein geringeres Einkommen habe als er und wegen der Kinder auch nicht voll berufstätig bin. Ich übernehme im mir möglichen Rahmen so viel es geht. Den Löwenanteil übernimmt er und das tut er sehr gerne weil er es kann. Wären unsere finanziellen Verhältnisse umgekehrt würd ich das auch so machen. 
man deiner Stelle TE würde ich auch sagen, sie 2/3 du 1/3 da sie besser da steht als du. 

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26. Mai um 21:54
In Antwort auf beautifulmind89

Mein Freund und ich haben komplett gemeinsame Finanzen, auf die wir beide jederzeit Zugriff haben.

Beim Geld unterscheiden wir nicht von "mein und dein", sondern jeder kann davon kaufen, was er möchte.

Anschaffungen über 1000€ (ausser etwas wichtiges wie Autoreparatur, Waschmaschine kaputt) werden vorher abgesprochen.

Wir leben so schon viele Jahre gemeinsam und für uns klappt dieses Konzept wunderbar. 

Das ist jedoch von Mensch zu Mensch unterschiedlich und ich würde einfach mit ihr individuell absprechen, welches Modell ihr am ehesten zusagt.

Wer von euch beiden hat zwei Kinder mitgebracht? 

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26. Mai um 21:54
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In Antwort auf beautifulmind89

Mein Freund und ich haben komplett gemeinsame Finanzen, auf die wir beide jederzeit Zugriff haben.

Beim Geld unterscheiden wir nicht von "mein und dein", sondern jeder kann davon kaufen, was er möchte.

Anschaffungen über 1000€ (ausser etwas wichtiges wie Autoreparatur, Waschmaschine kaputt) werden vorher abgesprochen.

Wir leben so schon viele Jahre gemeinsam und für uns klappt dieses Konzept wunderbar. 

Das ist jedoch von Mensch zu Mensch unterschiedlich und ich würde einfach mit ihr individuell absprechen, welches Modell ihr am ehesten zusagt.

Wer von euch beiden hat zwei Kinder mitgebracht? 

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26. Mai um 22:07
In Antwort auf frexsh

Wer von euch beiden hat zwei Kinder mitgebracht? 

Keiner!

Aber aber auch mit Kindern hätten wir es so geregelt.

Entweder ist man eine komplette Einheit und dazu gehören auch die Kinder, sonst soll man sich jemand kinderlosen suchen.

Kann ja jeder regeln wie er möchte aber für uns ist es selbstverständlich, dass alles geteilt wird.

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26. Mai um 22:27

Also bei uns ist das etwas anders, ich bin da auch ein wenig zu stolz und will mir von seiner Ex auch nicht nachsagen lassen, dass ich mich von meinem Partner finanzieren lasse (war mal ihr Lieblingsargument) und deshalb zahlt er - und nur weil er nach langer Diskussion mit mir, weil ichbmeinte, er müsse nix zahlen - nur einen geringen Wohn- und Lebensmittelanteil und legt mir jeden Monat einen gewissen Betrag ins Sparschwein. Ich ziere mich echt, Geld von ihm anzunehmen, hauptsächlich wegen seiner Ex. Ich weiß, das ist blöd, aber ich will ihr kein Futter geben und ihr zeigen, dass es auch alleine geht und ich mich nixht von ihrem Exmann finanzieren lassen muss wie sie 🙈
Ich verdiene selbst gut, die Wohnung ist abgezahlt, ich bekomme für die Kinder genug Unterhalt und Kindergeld und mein Ex übernimmt auch viele Hobbykosten für die Kinder. Uns geht es echt nicht schlecht.

Selbst wenn es anders wäre, hielte ich es für selbstverständlich, als besserverdienender Partner natürlich auch mehr Mietkosten zu zahlen.

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27. Mai um 1:26
In Antwort auf beautifulmind89

Keiner!

Aber aber auch mit Kindern hätten wir es so geregelt.

Entweder ist man eine komplette Einheit und dazu gehören auch die Kinder, sonst soll man sich jemand kinderlosen suchen.

Kann ja jeder regeln wie er möchte aber für uns ist es selbstverständlich, dass alles geteilt wird.

Das sagst du weil es bei euch nicht so ist. Mein Mann hat auch zwei Kinder mitgebracht und ich zahle nicht für sie. Alles steht frei zur Verfügung und ich mache Geldgeschenke aber Urlaube, Ausbildung etc, zahlen die Eltern,  nicht ich. Wozu haben die Kinder eine Mutter? Es ist ihre Pflicht,  mir steht es frei. 

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27. Mai um 1:26
In Antwort auf beautifulmind89

Keiner!

Aber aber auch mit Kindern hätten wir es so geregelt.

Entweder ist man eine komplette Einheit und dazu gehören auch die Kinder, sonst soll man sich jemand kinderlosen suchen.

Kann ja jeder regeln wie er möchte aber für uns ist es selbstverständlich, dass alles geteilt wird.

Das sagst du weil es bei euch nicht so ist. Mein Mann hat auch zwei Kinder mitgebracht und ich zahle nicht für sie. Alles steht frei zur Verfügung und ich mache Geldgeschenke aber Urlaube, Ausbildung etc, zahlen die Eltern,  nicht ich. Wozu haben die Kinder eine Mutter? Es ist ihre Pflicht,  mir steht es frei. 

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27. Mai um 9:59
In Antwort auf frexsh

Das sagst du weil es bei euch nicht so ist. Mein Mann hat auch zwei Kinder mitgebracht und ich zahle nicht für sie. Alles steht frei zur Verfügung und ich mache Geldgeschenke aber Urlaube, Ausbildung etc, zahlen die Eltern,  nicht ich. Wozu haben die Kinder eine Mutter? Es ist ihre Pflicht,  mir steht es frei. 

Das ist deine Einstellung und die kannst du auch gerne behalten.

Wir hätten es halt anders gemacht

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27. Mai um 10:02
In Antwort auf frexsh

Das sagst du weil es bei euch nicht so ist. Mein Mann hat auch zwei Kinder mitgebracht und ich zahle nicht für sie. Alles steht frei zur Verfügung und ich mache Geldgeschenke aber Urlaube, Ausbildung etc, zahlen die Eltern,  nicht ich. Wozu haben die Kinder eine Mutter? Es ist ihre Pflicht,  mir steht es frei. 

Ich fahre übrigens jedes Jahr mit meiner Nichte und einmal mit meinem Patenkind in den Urlaub.

Mein Freund und ich übernehmen dafür sämtliche Kosten, obwohl die Kinder keinen von uns beiden gehören.

Gibt halt Menschen, die sind einfach so, dass sie etwas tun, ohne einen Nutzen davon zu haben 

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27. Mai um 10:03
In Antwort auf beautifulmind89

Keiner!

Aber aber auch mit Kindern hätten wir es so geregelt.

Entweder ist man eine komplette Einheit und dazu gehören auch die Kinder, sonst soll man sich jemand kinderlosen suchen.

Kann ja jeder regeln wie er möchte aber für uns ist es selbstverständlich, dass alles geteilt wird.

Also mein Mann und ich haben auch ein Gemeinschaftskonto und teilen uns alle Kosten bzw jeder hat Zugriff auf gemeinsame Ersparnisse und eben das Gehaltskonto.
Wir haben allerdings gemeinsam zwei Kinder.

Hier ist die Lage schon etwas anders, zumal sie mehr verdient und für drei Personen aufkommen muss. Das ist nicht die Aufgabe des TEs. Natürlich sollte es selbstverständlich sein, dass er auch mal ein Eis zahlt (für die Kinder) ohne das dies aufgerechnet wird, aber dass der Part, der die Kinder mit in die Beziehung bringt auch einen höheren Teil zur Miete/Essen beisteuert, find ich selbstverständlich. Wenn er sich einbringen möchte (was man auch sollte) kann er ja gerne Mal zum Geburtstag etwas zum Fahrrad beisteuern, oder zwischendurch -wenn es die Finanzen zulassen- den Kindern eine Kleinigkeit kaufen. Sich einbringen also, was aber natürlich nicht ausschließlich finanziell der Fall sein sollte.  Anders geht es auch nicht, wenn Patchwork funktionieren soll. Das wäre dann auch eine komplette Einheit.

Jeden Monat allerdings gleich viel Miete zu zahlen, wie jemand der zusätzlich nocht zwei  Kinder mitbringt, käme mir nicht in den Sinn.
Zumal sie finanziell besser dasteht und er keine größere Wohnung bräuchte.

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27. Mai um 10:20
In Antwort auf julia013

Also mein Mann und ich haben auch ein Gemeinschaftskonto und teilen uns alle Kosten bzw jeder hat Zugriff auf gemeinsame Ersparnisse und eben das Gehaltskonto.
Wir haben allerdings gemeinsam zwei Kinder.

Hier ist die Lage schon etwas anders, zumal sie mehr verdient und für drei Personen aufkommen muss. Das ist nicht die Aufgabe des TEs. Natürlich sollte es selbstverständlich sein, dass er auch mal ein Eis zahlt (für die Kinder) ohne das dies aufgerechnet wird, aber dass der Part, der die Kinder mit in die Beziehung bringt auch einen höheren Teil zur Miete/Essen beisteuert, find ich selbstverständlich. Wenn er sich einbringen möchte (was man auch sollte) kann er ja gerne Mal zum Geburtstag etwas zum Fahrrad beisteuern, oder zwischendurch -wenn es die Finanzen zulassen- den Kindern eine Kleinigkeit kaufen. Sich einbringen also, was aber natürlich nicht ausschließlich finanziell der Fall sein sollte.  Anders geht es auch nicht, wenn Patchwork funktionieren soll. Das wäre dann auch eine komplette Einheit.

Jeden Monat allerdings gleich viel Miete zu zahlen, wie jemand der zusätzlich nocht zwei  Kinder mitbringt, käme mir nicht in den Sinn.
Zumal sie finanziell besser dasteht und er keine größere Wohnung bräuchte.

Kann ich absolut verstehen, wenn man so denkt.

Ich würde es allerdings nicht tun und auch wenn mein Partner Kinder mitbringen würde, würden wir unser komplettes Geld teilen.

Wenn ich mich dazu entschließe mein Leben mit jemanden zu teilen, bezieht das für mich die Kinder meines Partners mit ein und ich würde mich für sie genau so verpflichtet fühlen, als wären es meine eigenen.

Für mich war es nie ein Thema, bei meinem ersten Freund, die Hälfte er Geschenke zu zahlen, die Urlaube, Essen wenn sie bei uns geschlafen hat und ich habe auch die Hälfte der Miete gezahlt, obwohl ein Zimmer für das Kind "draufging"


Das ist aber nun mal Ansichtssache, ich habe niemals jemanden dafür verurteilt wie er es handhabt, ich sage ja nur, wie ich es gemacht habe.

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27. Mai um 10:51
In Antwort auf beautifulmind89

Kann ich absolut verstehen, wenn man so denkt.

Ich würde es allerdings nicht tun und auch wenn mein Partner Kinder mitbringen würde, würden wir unser komplettes Geld teilen.

Wenn ich mich dazu entschließe mein Leben mit jemanden zu teilen, bezieht das für mich die Kinder meines Partners mit ein und ich würde mich für sie genau so verpflichtet fühlen, als wären es meine eigenen.

Für mich war es nie ein Thema, bei meinem ersten Freund, die Hälfte er Geschenke zu zahlen, die Urlaube, Essen wenn sie bei uns geschlafen hat und ich habe auch die Hälfte der Miete gezahlt, obwohl ein Zimmer für das Kind "draufging"


Das ist aber nun mal Ansichtssache, ich habe niemals jemanden dafür verurteilt wie er es handhabt, ich sage ja nur, wie ich es gemacht habe.

Ich verstehe nicht, warum es überhaupt zum Streit der beiden kam. Leider hört man vom TE nichts mehr. Wenn sie deutlich mehr verdient, wäre ein Gemeinschaftskonto für ihn doch vom Vorteil.


"Für mich war es nie ein Thema, bei meinem ersten Freund, die Hälfte er Geschenke zu zahlen, die Urlaube, Essen wenn sie bei uns geschlafen hat und ich habe auch die Hälfte der Miete gezahlt, obwohl ein Zimmer für das Kind "draufging""

Wie oft war sie denn bei euch? Bei meinen Freundinnen ist es eben so, dass die Kinder nur jedes zweite Wochenende bei ihren Vätern sind. Das ist dann natürlich etwas anders. Da fällt das bisschen mehr Essen etc nicht ins Gewicht. Mir ging es eher um die Regelmäßigkeit, es macht nämlich schon einen  Unterschied, ob ich Mal einen Urlaub, oder Mal ein Geschenk bezahle, oder regelmäßig ein paar Hundert Euro mehr für Miete/Essen. Zudem SIE ja mehr verdient. Aber wie gesagt, ich blicke da noch nicht ganz durch.

Warum der Vater das gesamte Kindergeld bekommt, obwohl die beiden die Kinder gemeinsam im Wechselmodell großziehen, versteh ich ebenso nicht. Da sind eben viele Punkte mM noch ungeklärt um zu verstehen, warum es zum Streit kam.





 

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27. Mai um 11:27

Seine Partnerin bringt zwei Kinder mit in die Beziehung, er darf nicht an Geburtstagen / Feiern/ Schulaufführungen teilnehmen aber soll dann dafür bezahlen, dass alle 4 in einer tollen großen Wohnung leben können in der jedes Kind sein eigenes Zimmer hat? Würde ich keinesfalls tun. Zumal die Freundin mehr verdient als er und er scheinbar keine Rücklagen hat. Ich finde, man kann nicht von einem neuen Partner erwarten, dass er die Kinder eines anderen Mannes mitfinanziert, der zudem noch stark eifersüchtig ist und das Kindergeld einkassiert. Es ist ja nicht so, als macht er für die Kinder gar nichts. Er gibt ja bereits schon mehr Geld aus wenn er einkaufen geht oder z. B. Ausflüge macht. Er gibt durch die Kinder bereits jetzt schon mehr Geld aus, als er mit einer Partnerin ohne Kinder oder als Single ausgeben würde. Nun auch noch für deren Wohnsituation aufkommen zu müssen, finde ich etwas zu viel verlangt.

Natürlich gibt es Menschen, die sich als Einheit sehen und daher alles mitbezahlen. Aber dem TE gefällt diese Vorstellung halt gar nicht und das kann ich gut nachvollziehen. Zumal er gute Gründe hier liefert, warum er nicht so viel bezahlen will.

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27. Mai um 13:15
In Antwort auf melonchen1

Puh... ich glaube da gibt es viele subjektive Meinungen.
Ich habe darüber neulich mit meinem Partner auch gesprochen, da wir in Kürze auch zusammenziehen werden. Er wechselt dann auch von einer spottbilligen Singlewohnung in ein großes Haus - mit entsprechenden Kosten. Das Haus wird auch das Zuhause meiner zwei Pferde (Kinder sind noch keine da, aber ich vergleich das jetzt mal ein bisschen *gg*).
Er hat mit den Pferden nix am Hut (mag sie gern, reitet aber nicht oder so). Ich verdiene mehr als er und hatte auch jetzt eine wesentlich teurere Wohnung als er.

So gesehen einiges ähnlich: Ich als Frau verdiene mehr als er, für mich werden die Kosten mit dem Haus nur geringfügig mehr - für ihn stark, ich bringe "Anhängsel" mit.

Wir werden es so machen: Jeder behält sein Gehaltskonto, allerdings bleibt auf diesem monatlich nur unser jeweiliges "Taschengeld" - das wir halt ausrechnen bzw. vereinbaren (werden so 500 EUR pro Nase sein). Damit macht jeder was er will, darüber wird nicht diskutiert.
Dann gibt es ein gemeinsames Sparbuch, darauf kommt monatlich Summe x pro Nase - das wird für Ausgaben im Haus, im Haushalt usw. verwendet (Waschmaschine kaputt, Renovierung Haus,...). Und ein gemeinsames Konto für Einkäufe, Kreditrate, Betriebskosten und andere laufende Kosten. Darunter fallen dann auch die Kosten für die Pferde (!!), denn mein Partner hat von sich aus gesagt dass er nicht will dass wir da hin und her rechnen, schließlich wären wir dann eine Familie und die Pferde gehören da nunmal dazu weil die schon immer da waren.
Ich würde verstehen wenn mein Partner meine Pferde als mein alleiniges Hobby sehen würde, so dass auch ich allein die Kosten tragen muss. Andererseits wäre es für mich dann aber zb. nicht mehr möglich bei unseren (zukünftigen) Kindern daheim zu bleiben und weiterhin die Hälfte fürs Haus zu bezahlen.
Unser Modell passt sicher nicht für jeden und garantiert werden wir auch Diskussionen haben über gemeinsame Anschaffungen usw. aber ich finde es so wirklich schön... Für mich ist es ein Zeichen echter Zusammengehörigkeit - ein "ich nehm dich mit allem was du hast".

Wer kümmert sich denn tagsüber um die beiden Kinder wenn ihr beide Vollzeit arbeitet und sie bei euch sind?

Hey, lustiger Vergleich mit den Pferden 😁. Aber das geht tatsächlich in die richtige Richtung. Die Kinder sind nur die Hälfte der Woche bei uns,aber wenn es darum geht Schulbrote zu machen, Wäsche, Hausaufgaben etc.macht es derjenige,der aktuell Zeit hat. Es ist also ausgeglichen. Bis zum späten Nachmittag sind die 2 im Hort und mal holt sie die 2 ab oder ich. Da gibt es keine klare Trennung, was ich auch schön finde. 
Meine Partnerin hat aber eine leitende Position und arbeitet daher meist mehr und gelegentlich esse ich dann z.B.mit den Kindern alleine Abendbrot, wenn meine Freundin im Zimmer nebenan (oder vom Büro aus) eine Telko hat. Z.B. Klamotten kauft aber bisher nur sie für die Kinder...

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27. Mai um 13:24
In Antwort auf dino_saurier

Hallo liebe Mitglieder,ich habe hier ein paar Foreneinträge durchforstet, konnte aber keinen ähnlichen Fall finden,bin allerdings schon etwas schlauer geworden.
Aber nun zu meiner Situation... Meine Partnerin und ich sind beide Mitte 30 und  seit fast 2 Jahren zusammen. Sie hat 2 Kinder mit in die Beziehung gebracht und ich habe den 3 er Pack sofort in mein Herz geschlossen. Ich habe keine Probleme damit,dass es nicht "meine" Kinder sind. Die 2 sind 5 und 7 Jahre, leben die Hälfte der Woche bei meiner Partnerin und die andere Hälfte beim Vater. Ich wohne im Prinzip seit einem halben Jahr 6 Tage/ Woche auch bei meiner Freundin (in einer 2 Zi Whg) und 1 Tag bin ich in meiner Wohnung (25km entfernt), um nach Post zu schauen und Fußballspiele vom Wochenende nachzuholen . Meine Partnerin und ihr Ex leben ca.10 Km voneinander entfernt,was auch den Kindern zuliebe so bleiben soll,damit sie weiterhin ihr bekanntes Umfeld haben und dort zur Schule/Kita gehen. Das haben wir schon ziemlich früh in unserer Beziehung geklärt. Entsprechend bin ich auch eher ein guter Freund der Kinder und kein Vaterersatz. In Realität vermischt sich das aber unvermeidlich, wenn man zusammenlebt. Jetzt möchten wir "richtig" zusammenziehen und  uns dauerhaft ein Zuhause schaffen. Eine 4 Zi.-Whg.,sodass auch die Kinder ihr eigenes Zimmer haben. Diese werden dann leider die Hälfte der Woche ungenutzt sein. Nun geht es um die kritische Phase der Kostenaufteilung beim Zusammenzug. Aktuell zahle ich für meine Single-Wohnung 600€ inkl.Nebenkosten. Lebensmittel, Kino, Restaurantbesuche zahlen wir eher abwechselnd bzw. wer es zeitlich schafft im Supermarkt anzuhalten usw. Das ist für mich kein Problem plötzlich für 4 Personen zu zahlen,da wir in meinen Augen eine Familie sind und ich auch nichts zur Miete ihrer aktuellen Whg.beisteuere,auch wenn ich regelmäßig bei ihr bin. Das ist alles cool,darüber haben wir gesprochen. Nun geht es um die potentiellen neuen Mietkosten,die bei 1500-1800€ liegen werden. Ich habe kein Problem damit, für die gemeinsame Wohnung auch 600-700€ zu zahlen,aber alles darüber , ist mir finanziell einfach zu viel.Meine Freundin verdient deutlich mehr als ich,wir  haben beide einen akademischen Hintergrund, und ich habe leider nur befristete Anstellungen. Ich möchte mir aus Sicherheitsgründen einfach gerne eine finanzielles Polster schaffen. Jetzt habe ich das angesprochen und vielleicht etwas unglücklich formuliert,nämlich dass ihre 2 Kinder jeweils ein Zimmer bekommen und sie als Elternteil ja auch einen Anspruch auf Kindergeld hat (das bekommt der Vater derzeit komplett),was für Mietkosten eingesetzt werden kann. Sie war natürlich enttäuscht und auch sauer,weil sie uns als Einheit sieht  und wenn es finanziell kritisch wird,sie auch für mich einspringen würde. Es ist aus ihrer Perspektive auch leichter gesagt,da sie Rücklagen hat und eben auch mehr verdient und ihre Ausgaben nur marginal steigen. Meine Ausgaben steigen schon drastischer,wenn man vom Singlehaushalt in ein Leben zu viert wechselt,wenn auch nur die Hälfte der Woche. Und auch meine Argumentation,dass ich die Kinder liebe,aber z.B. bei Elternabenden nicht dabei sein kann, die Absprache wer wann die Kinder abholt,geschieht fast ausschließlich zwischen ihr und dem Ex-Freund und wenn ich meine Arbeitszeit so geplant habe,um die Kinder mal früher abzuholen,kann es auch sein,dass kurzfristig zwischen ihnen andere Absprachen sind. Ich habe noch keine Kita-oder Schulaufführung besuchen können(dürfen). Bei der anstehenden Einschulung werde ich auch bei der Zeremonie in der Schule nicht dabei sein,sondern "nur" bei der Feier danach. Der Vater nimmt seine Pflichten wahr und sieht mich wahrscheinlich als Bedrohung an und befürchtet auch seine Kinder zu verlieren, nachdem er von der Mutter seiner Kinder verlassen wurde (zudem Zeitpunkt kannte ich meine Partnerin noch nicht). Ich habe mit ihm mal gesprochen und auch mitgeteilt,dass ich kein Vaterersatz spielen möchte, ihn respektiere und besondere Ereignisse nicht "heimlich" umsetzen werde z.B.das erste Mal Star Wars kucken. Da schien  er verständnisvoll,aber meiner Partnerin sagt/schreibt er, ich solle möglichst nicht dabei sein,wenn sie die Kinder zu ihm bringt. Das braucht aber wahrscheinlich nur etwas Zeit,bis sich alle an die neue Situation gewöhnt haben. Randinfos: Er hat das Haus bekommen, lebt jetzt auch in einer neuen Beziehung Die Kinder sind bei ihm gemeldet und alle Feiern,die die Kinder betreffen, fanden bisher bei ihnen im Haus+Garten statt. Die Geburtstage der Kinder konnte ich daher letztes Jahr als neuer Partner auch nicht miterleben, was aber dieses Jahr ausgeglichener sein wird. Zurück zum eigentlichen Anliegen: wegen der Finanzsache hatten wir erwartungsgemäß Streit... Alles ist fast wieder ok. Nur die Lösung der Finanzfrage haben wir noch immer nicht geklärt. Ich hätte z.B.gedacht, jeder zahlt 50% seines Nettogehalts auf ein Gemeinschaftskonto und davon werden dann alle gemeinsamen Ausgaben (Miete, Betriebskosten, Urlaub, Lebensmittel etc.) gezahlt. Habt Ihr Ratschläge oder Tipps, wie man das löst ohne dauerhaft Unmut oder Streit zu erzeugen?
 

Ich bin in einer Patchworkfamilie aufgewachsen, wenngleich dies meine Schwester mehr betraf als mich. Meine Schwester stammt aus der ersten Ehe meiner Mutter, mein Bruder und ich aus der zweiten. Wir lebten zu fünft, meine Schwester hat ihren Vater, seine Frau und die Halbgeschwister regelmäßig besucht. Es gab immer netten Kontakt, bis der Vater meiner Schwester aus steuerlichen Gründen alles, was er besaß, schon zu Lebzeiten an seine drei Kinder aus zweiter Ehe übergab und meine Schwester überging. Dadurch reduzierte sich der Kontakt auf ein Minimum. In unserer Familie gab es nie eine finanzielle Trennung. Mein Vater hat meine Schwester ganz und gar angenommen, auch beim Erben wird es so sein. Alle Schritte sind schon gesetzt. Aber: Mein Vater war immer in alles miteinbezogen, gegenüber meiner Schwester in einer Vaterrolle. Er führte meine Schwester gemeinsam mit ihrem leiblichen Vater zum Traualtar, der Sohn meiner Schwester trägt als zweiten Vornamen jenen meines Vaters und nicht den seines leiblichen Großvaters. Aber das hat damit zu tun, wie wir als Familie zu fünft gelebt haben und wie der leibliche Vater meiner Schwester sie behandelt hat. In deiner Situation, lieber TE, verstehe ich voll und ganz, dass du nicht einfach alles fraglos mitbezahlen möchtest. Der Vater der Kinder ist präsent. Du sollst dich im Hintergrund halten. Dir werden Grenzen aufgezeigt. Außerdem denke ich, dass fresh Recht hat. Man ist als angeheirateter oder hinzuliierter (man verzeihe mir die Wortschöpfung) Patchworkstiefelternteil (oder wie auch immer man diese Position benennen möge ) nicht automatisch in der Pflicht. Es gibt in der Regel leibliche Eltern, die nicht übergangen werden wollen. Da ist immer wieder Fein- und Taktgefühl gefordert. Da wäre es schon sonderbar, wenn man einerseits immer darauf achten soll, dass man sich nicht allzu sehr in den Vordergrund drängt. Andererseits aber soll man zahlen wie ein Elternteil. Gerecht fände ich das nicht. 

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27. Mai um 14:37
In Antwort auf dino_saurier

Hey, lustiger Vergleich mit den Pferden 😁. Aber das geht tatsächlich in die richtige Richtung. Die Kinder sind nur die Hälfte der Woche bei uns,aber wenn es darum geht Schulbrote zu machen, Wäsche, Hausaufgaben etc.macht es derjenige,der aktuell Zeit hat. Es ist also ausgeglichen. Bis zum späten Nachmittag sind die 2 im Hort und mal holt sie die 2 ab oder ich. Da gibt es keine klare Trennung, was ich auch schön finde. 
Meine Partnerin hat aber eine leitende Position und arbeitet daher meist mehr und gelegentlich esse ich dann z.B.mit den Kindern alleine Abendbrot, wenn meine Freundin im Zimmer nebenan (oder vom Büro aus) eine Telko hat. Z.B. Klamotten kauft aber bisher nur sie für die Kinder...

Mh, dann bringst du dich ja auch in den Alltag wirklich super ein wie ich finde.
Ich fände es fair, wenn auch euch beiden ein etwa gleich großer Betrag jeweils übrig bleiben würde zur alleinigen Verwendung. Der "Überschuss" wird auf ein Gemeinschaftskonto gezahlt von dem alle Fixkosen bestritten werden. Allerdings müsste dann auch das halbe Kindergeld zb. dort dazu kommen mMn.
Da sie ja besser verdient, wird sie somit auch einen größeren Anteil zum Gemeinschaftskonto beitragen.

Nicht ganz fair finde ich immer, die Kosten einer Singlewohnung mit den Kosten einer größeren Wohnung zu vergleichen. Denn vielleicht würde eine Wohnung nur für zwei auch schon mehr kosten?
Die Frage ist aber, ob es wirklich 4 Zimmer sein müssen, wenn die Kids eh die halbe Woche weg sind.
Vielleicht schlägst du mal eine 3 Zimmer Wohnung vor. Wenn deine Partnerin UNBEDINGT eine 4 Zimmer Whg möchte, dann kann ja sie allein den Aufpreis von 3 auf 4 Zimmern bezahlen.

Also ich denke: Ja, auch du kannst dich an Fixkosten beteiligen die durch die Größe der Familie entstehen (3-zi Whg statt Singlewohnung usw.). Aber sicher bist du nicht verpflichtet jedem Kind ein eigenes Zimmer zu finanzieren.
Und, im Gegenzug solltest du auch an Veranstaltungen selbstverständlich teilnehmen können! Nur Pflichten aber keine Rechte geht ja auch  nicht

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27. Mai um 14:58
In Antwort auf bissfest

Ich bin in einer Patchworkfamilie aufgewachsen, wenngleich dies meine Schwester mehr betraf als mich. Meine Schwester stammt aus der ersten Ehe meiner Mutter, mein Bruder und ich aus der zweiten. Wir lebten zu fünft, meine Schwester hat ihren Vater, seine Frau und die Halbgeschwister regelmäßig besucht. Es gab immer netten Kontakt, bis der Vater meiner Schwester aus steuerlichen Gründen alles, was er besaß, schon zu Lebzeiten an seine drei Kinder aus zweiter Ehe übergab und meine Schwester überging. Dadurch reduzierte sich der Kontakt auf ein Minimum. In unserer Familie gab es nie eine finanzielle Trennung. Mein Vater hat meine Schwester ganz und gar angenommen, auch beim Erben wird es so sein. Alle Schritte sind schon gesetzt. Aber: Mein Vater war immer in alles miteinbezogen, gegenüber meiner Schwester in einer Vaterrolle. Er führte meine Schwester gemeinsam mit ihrem leiblichen Vater zum Traualtar, der Sohn meiner Schwester trägt als zweiten Vornamen jenen meines Vaters und nicht den seines leiblichen Großvaters. Aber das hat damit zu tun, wie wir als Familie zu fünft gelebt haben und wie der leibliche Vater meiner Schwester sie behandelt hat. In deiner Situation, lieber TE, verstehe ich voll und ganz, dass du nicht einfach alles fraglos mitbezahlen möchtest. Der Vater der Kinder ist präsent. Du sollst dich im Hintergrund halten. Dir werden Grenzen aufgezeigt. Außerdem denke ich, dass fresh Recht hat. Man ist als angeheirateter oder hinzuliierter (man verzeihe mir die Wortschöpfung) Patchworkstiefelternteil (oder wie auch immer man diese Position benennen möge ) nicht automatisch in der Pflicht. Es gibt in der Regel leibliche Eltern, die nicht übergangen werden wollen. Da ist immer wieder Fein- und Taktgefühl gefordert. Da wäre es schon sonderbar, wenn man einerseits immer darauf achten soll, dass man sich nicht allzu sehr in den Vordergrund drängt. Andererseits aber soll man zahlen wie ein Elternteil. Gerecht fände ich das nicht. 

Das ist echt wunderbar, von funktionierenden Patchwork-Lösungen zu lesen. Deine Beispiele mit den Vornamen und auch das Geleiten zum Traualtar sind wahrscheinlich richtig schöne Erlebnisse, die in diesem Konstrukt nicht selbstverständlich sind.

Das es eine 4 Zi.Whg.werden soll, ist eigentlich von beiden Seiten klar. Der Umzug soll langfristig sein und i'wann bräuchten die Kinder eh ihre eigenen Zimmer. Sie sollen sich natürlich bei uns zuhause fühlen und nicht als Gäste. 

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27. Mai um 15:11

Ich hatte ja schon geschrieben, dass ihr beide Euer Einkommen zu Grunde legt und jeder davon den gleichen prozentualen Teil auf ein gemeinsames Konto einzahlt. Davon werden dann eure gemeinsamen Kosten beglichen. Und jeder hat dann noch von seinem eigenen Einkommen Geld für sich übrig. Natürlich hat derjenige, der besser verdient, dann auch noch mehr für sich. Aber - Deine Freundin hat dann ja auch noch die Kinder. Und - Deine berufliche Situation kann sich ja vielleicht auch verbessern und Du bekommst irgendwann einmal mehr Gehalt.....
Wie ihr Euer gemeinsames Leben finanziert, sollte ihr beide zusammen besprechen. 
Ich würde an Deiner Stelle Deiner Freundin den Vorschlag, dass ihr beide von Eurem Einkommen prozentual das Gleiche bezahlt.... und erwähne in diesem Zug das Kindergeld, welches ihr dann zur Hälfte zusteht. Aber vermeide es bitte, zu sagen, dass sie mit 3 Personen im Haushalt wohnt und Du alleine..... die beiden Kinder gehören zu Deiner Beziehung dazu.... 

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27. Mai um 15:11
In Antwort auf dino_saurier

Das ist echt wunderbar, von funktionierenden Patchwork-Lösungen zu lesen. Deine Beispiele mit den Vornamen und auch das Geleiten zum Traualtar sind wahrscheinlich richtig schöne Erlebnisse, die in diesem Konstrukt nicht selbstverständlich sind.

Das es eine 4 Zi.Whg.werden soll, ist eigentlich von beiden Seiten klar. Der Umzug soll langfristig sein und i'wann bräuchten die Kinder eh ihre eigenen Zimmer. Sie sollen sich natürlich bei uns zuhause fühlen und nicht als Gäste. 

Ich habe es in meinem Umfeld oft erlebt, dass Patchwork -wirklich- gut funktioniert. Meine Schwester hat selbst mittlerweile zwei Kinder mit großem Altersunterschied und keiner der Väter ist der Lebenspartner meiner Schwester. Der Lebenspartner versteht sich mit beiden Kindern und deren Vätern sehr gut. Es ist sogar möglich, dass meine Schwester sich von ihrem Mann bald trennt. Die Kinder lieben ihren Stiefvater aber heiß und werden ganz sicher den Kontakt zu ihm halten, egal, wie es in der Beziehung meiner Schwester weitergeht. Mein Schwager hat die Kinder einfach ohne Wenn und Aber angenommen und liebt sie. So etwas merkt man halt und das geben die Kinder entsprechend zurück. Mein Schwager hat mit den Kindern auch Reisen unternommen, wenn meine Schwester keine Zeit hatte. Eine Freundin meiner großen Nichte, der Tochter meiner Schwester, hat auch einen Stiefvater. Da ist das Verhältnis nicht schlecht. Es ist aber nicht so, als wäre es ein zweiter Vater, während meine Nichte und mein Neffe meinen Schwager definitiv als zweite Vaterfigur wahrnehmen. 

Ich lese aus deinen Worten heraus, dass du den Kindern gegenüber sehr offen und liebevoll bist. Das werden sie bestimmt auch merken und dir zurückgeben. 

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31. Mai um 1:26
In Antwort auf dino_saurier

Hallo liebe Mitglieder,ich habe hier ein paar Foreneinträge durchforstet, konnte aber keinen ähnlichen Fall finden,bin allerdings schon etwas schlauer geworden.
Aber nun zu meiner Situation... Meine Partnerin und ich sind beide Mitte 30 und  seit fast 2 Jahren zusammen. Sie hat 2 Kinder mit in die Beziehung gebracht und ich habe den 3 er Pack sofort in mein Herz geschlossen. Ich habe keine Probleme damit,dass es nicht "meine" Kinder sind. Die 2 sind 5 und 7 Jahre, leben die Hälfte der Woche bei meiner Partnerin und die andere Hälfte beim Vater. Ich wohne im Prinzip seit einem halben Jahr 6 Tage/ Woche auch bei meiner Freundin (in einer 2 Zi Whg) und 1 Tag bin ich in meiner Wohnung (25km entfernt), um nach Post zu schauen und Fußballspiele vom Wochenende nachzuholen . Meine Partnerin und ihr Ex leben ca.10 Km voneinander entfernt,was auch den Kindern zuliebe so bleiben soll,damit sie weiterhin ihr bekanntes Umfeld haben und dort zur Schule/Kita gehen. Das haben wir schon ziemlich früh in unserer Beziehung geklärt. Entsprechend bin ich auch eher ein guter Freund der Kinder und kein Vaterersatz. In Realität vermischt sich das aber unvermeidlich, wenn man zusammenlebt. Jetzt möchten wir "richtig" zusammenziehen und  uns dauerhaft ein Zuhause schaffen. Eine 4 Zi.-Whg.,sodass auch die Kinder ihr eigenes Zimmer haben. Diese werden dann leider die Hälfte der Woche ungenutzt sein. Nun geht es um die kritische Phase der Kostenaufteilung beim Zusammenzug. Aktuell zahle ich für meine Single-Wohnung 600€ inkl.Nebenkosten. Lebensmittel, Kino, Restaurantbesuche zahlen wir eher abwechselnd bzw. wer es zeitlich schafft im Supermarkt anzuhalten usw. Das ist für mich kein Problem plötzlich für 4 Personen zu zahlen,da wir in meinen Augen eine Familie sind und ich auch nichts zur Miete ihrer aktuellen Whg.beisteuere,auch wenn ich regelmäßig bei ihr bin. Das ist alles cool,darüber haben wir gesprochen. Nun geht es um die potentiellen neuen Mietkosten,die bei 1500-1800€ liegen werden. Ich habe kein Problem damit, für die gemeinsame Wohnung auch 600-700€ zu zahlen,aber alles darüber , ist mir finanziell einfach zu viel.Meine Freundin verdient deutlich mehr als ich,wir  haben beide einen akademischen Hintergrund, und ich habe leider nur befristete Anstellungen. Ich möchte mir aus Sicherheitsgründen einfach gerne eine finanzielles Polster schaffen. Jetzt habe ich das angesprochen und vielleicht etwas unglücklich formuliert,nämlich dass ihre 2 Kinder jeweils ein Zimmer bekommen und sie als Elternteil ja auch einen Anspruch auf Kindergeld hat (das bekommt der Vater derzeit komplett),was für Mietkosten eingesetzt werden kann. Sie war natürlich enttäuscht und auch sauer,weil sie uns als Einheit sieht  und wenn es finanziell kritisch wird,sie auch für mich einspringen würde. Es ist aus ihrer Perspektive auch leichter gesagt,da sie Rücklagen hat und eben auch mehr verdient und ihre Ausgaben nur marginal steigen. Meine Ausgaben steigen schon drastischer,wenn man vom Singlehaushalt in ein Leben zu viert wechselt,wenn auch nur die Hälfte der Woche. Und auch meine Argumentation,dass ich die Kinder liebe,aber z.B. bei Elternabenden nicht dabei sein kann, die Absprache wer wann die Kinder abholt,geschieht fast ausschließlich zwischen ihr und dem Ex-Freund und wenn ich meine Arbeitszeit so geplant habe,um die Kinder mal früher abzuholen,kann es auch sein,dass kurzfristig zwischen ihnen andere Absprachen sind. Ich habe noch keine Kita-oder Schulaufführung besuchen können(dürfen). Bei der anstehenden Einschulung werde ich auch bei der Zeremonie in der Schule nicht dabei sein,sondern "nur" bei der Feier danach. Der Vater nimmt seine Pflichten wahr und sieht mich wahrscheinlich als Bedrohung an und befürchtet auch seine Kinder zu verlieren, nachdem er von der Mutter seiner Kinder verlassen wurde (zudem Zeitpunkt kannte ich meine Partnerin noch nicht). Ich habe mit ihm mal gesprochen und auch mitgeteilt,dass ich kein Vaterersatz spielen möchte, ihn respektiere und besondere Ereignisse nicht "heimlich" umsetzen werde z.B.das erste Mal Star Wars kucken. Da schien  er verständnisvoll,aber meiner Partnerin sagt/schreibt er, ich solle möglichst nicht dabei sein,wenn sie die Kinder zu ihm bringt. Das braucht aber wahrscheinlich nur etwas Zeit,bis sich alle an die neue Situation gewöhnt haben. Randinfos: Er hat das Haus bekommen, lebt jetzt auch in einer neuen Beziehung Die Kinder sind bei ihm gemeldet und alle Feiern,die die Kinder betreffen, fanden bisher bei ihnen im Haus+Garten statt. Die Geburtstage der Kinder konnte ich daher letztes Jahr als neuer Partner auch nicht miterleben, was aber dieses Jahr ausgeglichener sein wird. Zurück zum eigentlichen Anliegen: wegen der Finanzsache hatten wir erwartungsgemäß Streit... Alles ist fast wieder ok. Nur die Lösung der Finanzfrage haben wir noch immer nicht geklärt. Ich hätte z.B.gedacht, jeder zahlt 50% seines Nettogehalts auf ein Gemeinschaftskonto und davon werden dann alle gemeinsamen Ausgaben (Miete, Betriebskosten, Urlaub, Lebensmittel etc.) gezahlt. Habt Ihr Ratschläge oder Tipps, wie man das löst ohne dauerhaft Unmut oder Streit zu erzeugen?
 

Ist doch einfach: ihr seid vier Personen, deine Freundin zahlt also 3/3 der Kosten und du 1/3, weil deine Freundin ja für ihre Kinder mitbezahlen muss.

Kinder essen, brauchen Strom und Wasser, ebenso wie Erwachsene auch. Einzig bei der Heizung ist es egal, wie viele Personen im Raum sind. Was die Kinder sonst noch brauchen (Kleidung, Schuhe, Schulsachen, Freizeitvergnügen) zahlen die Eltern, also deine Freundin und der Kindsvater, und zwar idealerweise je zur Hälfte. Damit hast du nichts zu tun, sind ja nicht deine Kinder.

Du kannst ihnen aber trotzdem hin und wieder mal was schenken.

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31. Mai um 1:30
In Antwort auf spitzentanz

Ist doch einfach: ihr seid vier Personen, deine Freundin zahlt also 3/3 der Kosten und du 1/3, weil deine Freundin ja für ihre Kinder mitbezahlen muss.

Kinder essen, brauchen Strom und Wasser, ebenso wie Erwachsene auch. Einzig bei der Heizung ist es egal, wie viele Personen im Raum sind. Was die Kinder sonst noch brauchen (Kleidung, Schuhe, Schulsachen, Freizeitvergnügen) zahlen die Eltern, also deine Freundin und der Kindsvater, und zwar idealerweise je zur Hälfte. Damit hast du nichts zu tun, sind ja nicht deine Kinder.

Du kannst ihnen aber trotzdem hin und wieder mal was schenken.

Ist schon spät.

Ich meinte 1/4 zu 3/4, weil ihr vier Personen seid. 

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31. Mai um 1:33
In Antwort auf beautifulmind89

Ich fahre übrigens jedes Jahr mit meiner Nichte und einmal mit meinem Patenkind in den Urlaub.

Mein Freund und ich übernehmen dafür sämtliche Kosten, obwohl die Kinder keinen von uns beiden gehören.

Gibt halt Menschen, die sind einfach so, dass sie etwas tun, ohne einen Nutzen davon zu haben 

Das ist einmal im Jahr und ihr macht das freiwillig, weil ihr das so wollt. Ein wesentlicher Unterschied.

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31. Mai um 2:43
In Antwort auf beautifulmind89

Keiner!

Aber aber auch mit Kindern hätten wir es so geregelt.

Entweder ist man eine komplette Einheit und dazu gehören auch die Kinder, sonst soll man sich jemand kinderlosen suchen.

Kann ja jeder regeln wie er möchte aber für uns ist es selbstverständlich, dass alles geteilt wird.

Wenn man sich dafür entscheidet eine komplette Einheit zu sein, dann gehört da aber auch dazu, dass der neue Partner an Geburtstagen oder anderen Feiern nicht ausgeschlossen wird. Die Einheit hört doch nicht bei den Finanzen auf oder ist das bei euch anders? Von daher würde ich in so einer Situation niemals erwarten, dass mein Partner die Kinder in diesem Ausmaß mitfinanziert.

Dass ihr jedes Jahr Urlaube für "fremde Kinder" bezahlt ist ist ja schön, kannst du aber absolut gar nicht mit dieser Situation vergleichen.

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31. Mai um 10:14
In Antwort auf traventure

Wenn man sich dafür entscheidet eine komplette Einheit zu sein, dann gehört da aber auch dazu, dass der neue Partner an Geburtstagen oder anderen Feiern nicht ausgeschlossen wird. Die Einheit hört doch nicht bei den Finanzen auf oder ist das bei euch anders? Von daher würde ich in so einer Situation niemals erwarten, dass mein Partner die Kinder in diesem Ausmaß mitfinanziert.

Dass ihr jedes Jahr Urlaube für "fremde Kinder" bezahlt ist ist ja schön, kannst du aber absolut gar nicht mit dieser Situation vergleichen.

Ich hatte oben auch geschrieben, dass mein erster Freund eine Tochter hatte und die hat komplett bei uns gelebt und war wirklich selten bei der Mama, weil sie sehr krank war.

Da hatten wir auch gemeinsame Finanzen und ich habe z.B die Hälfte des Hausabtrages gezahlt, obwoh auch Platz für sein Töchterlein draufging, welchen ich ja nicht nutzen konnte etc.
Für mich ist das selbstverständlich aber das muss eben jeder selbst wissen.

Für mich bedeutet ein Partner mit Kind, dass ich mich vollends drauf einlasse und ich für das Kind genau so Sorge, wie mein Partner.

Den anderen Aspekt habe ich absichtlich außen vor gelassen, weil ich niemals mit jemanden zusammenziehen würde, bei dem noch so unklare Verhältnisse herrschen und Eifersucht und Machtkämpfe um das Kind stattfinden.

Das hatte der TE aber nicht ggefragt und möchte er wahrscheinlich auch gar nicht hören, darum bin ich darauf extra nicht eingegangen.

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31. Mai um 10:39
In Antwort auf beautifulmind89

Ich hatte oben auch geschrieben, dass mein erster Freund eine Tochter hatte und die hat komplett bei uns gelebt und war wirklich selten bei der Mama, weil sie sehr krank war.

Da hatten wir auch gemeinsame Finanzen und ich habe z.B die Hälfte des Hausabtrages gezahlt, obwoh auch Platz für sein Töchterlein draufging, welchen ich ja nicht nutzen konnte etc.
Für mich ist das selbstverständlich aber das muss eben jeder selbst wissen.

Für mich bedeutet ein Partner mit Kind, dass ich mich vollends drauf einlasse und ich für das Kind genau so Sorge, wie mein Partner.

Den anderen Aspekt habe ich absichtlich außen vor gelassen, weil ich niemals mit jemanden zusammenziehen würde, bei dem noch so unklare Verhältnisse herrschen und Eifersucht und Machtkämpfe um das Kind stattfinden.

Das hatte der TE aber nicht ggefragt und möchte er wahrscheinlich auch gar nicht hören, darum bin ich darauf extra nicht eingegangen.

Aber du schmierst es ihm trotzdem aufs Butterbrot 😇

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31. Mai um 10:54
In Antwort auf beautifulmind89

Ich hatte oben auch geschrieben, dass mein erster Freund eine Tochter hatte und die hat komplett bei uns gelebt und war wirklich selten bei der Mama, weil sie sehr krank war.

Da hatten wir auch gemeinsame Finanzen und ich habe z.B die Hälfte des Hausabtrages gezahlt, obwoh auch Platz für sein Töchterlein draufging, welchen ich ja nicht nutzen konnte etc.
Für mich ist das selbstverständlich aber das muss eben jeder selbst wissen.

Für mich bedeutet ein Partner mit Kind, dass ich mich vollends drauf einlasse und ich für das Kind genau so Sorge, wie mein Partner.

Den anderen Aspekt habe ich absichtlich außen vor gelassen, weil ich niemals mit jemanden zusammenziehen würde, bei dem noch so unklare Verhältnisse herrschen und Eifersucht und Machtkämpfe um das Kind stattfinden.

Das hatte der TE aber nicht ggefragt und möchte er wahrscheinlich auch gar nicht hören, darum bin ich darauf extra nicht eingegangen.

Er hätte diese Verhältnisse aber auch nicht erwähnt, wenn sie für ihn keine Rolle spielen würden. Von daher finde ich schon, dass man das berücksichtigen muss. Denn so bekräftigst du die Auffassung seiner Freundin, sie seien eine Einheit. Nö, sind sie nicht, denn dazu gehören halt nicht nur die Finanzen und in diesem Fall wäre es eine sehr einseitige Einheit.

Es ist auch ein riesiger Unterschied, ob man seine Einnahmen (bei uns auch die Rücklagen) komplett in einen Topf schmeißt, so wie es bei dir oder auch bei mir der Fall ist, oder ob man eben nur gewisse Kosten aufteilen will. Sie sagt ja auch nur, dass sie ihm finanziell aushelfen würde, das klingt für mich auch nicht danach, dass die beiden einfach von nun an alles zusammenwerfen und gemeinsam wirtschaften. Und man sollte finde ich die Finanzen auch nur dann zusammenwerfen, wenn man sich mit seinem Partner 100% sicher fühlt, auch was eben alle Verhältnisse drumherum betrifft. Das kann er finde ich nicht. 

Sie es, die diese "Einheit" einfordert. Sie erwartet also eigentlich von ihm, dass er die Kinder mitversorgt, so wie es für dich zum Beispiel selbstverständlich wäre. Aber ich finde sowas kann man niemals von einem Partner erwarten. Wenn das jemand so sieht wie du, ist das ja nett, allerdings sind im Grunde immer noch die Eltern für die Versorgung der Kinder zuständig und das sollten sie auch bleiben.

Ich finde es aufgrund der Situation auch am fairsten, wenn er 1/3 Kosten beiträgt und sie 2/3. So kann er weiterhin seine Rücklagen bilden und mit seinem geringeren Gehalt besser wirtschaften. 

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31. Mai um 11:25
In Antwort auf herbstblume6

Aber du schmierst es ihm trotzdem aufs Butterbrot 😇

Weil jemand anderes gefragt hat, warum ich diesen Aspekt auslasse...

Soll ich jetzt Märchengeschichten erzählen 

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31. Mai um 11:31
In Antwort auf traventure

Er hätte diese Verhältnisse aber auch nicht erwähnt, wenn sie für ihn keine Rolle spielen würden. Von daher finde ich schon, dass man das berücksichtigen muss. Denn so bekräftigst du die Auffassung seiner Freundin, sie seien eine Einheit. Nö, sind sie nicht, denn dazu gehören halt nicht nur die Finanzen und in diesem Fall wäre es eine sehr einseitige Einheit.

Es ist auch ein riesiger Unterschied, ob man seine Einnahmen (bei uns auch die Rücklagen) komplett in einen Topf schmeißt, so wie es bei dir oder auch bei mir der Fall ist, oder ob man eben nur gewisse Kosten aufteilen will. Sie sagt ja auch nur, dass sie ihm finanziell aushelfen würde, das klingt für mich auch nicht danach, dass die beiden einfach von nun an alles zusammenwerfen und gemeinsam wirtschaften. Und man sollte finde ich die Finanzen auch nur dann zusammenwerfen, wenn man sich mit seinem Partner 100% sicher fühlt, auch was eben alle Verhältnisse drumherum betrifft. Das kann er finde ich nicht. 

Sie es, die diese "Einheit" einfordert. Sie erwartet also eigentlich von ihm, dass er die Kinder mitversorgt, so wie es für dich zum Beispiel selbstverständlich wäre. Aber ich finde sowas kann man niemals von einem Partner erwarten. Wenn das jemand so sieht wie du, ist das ja nett, allerdings sind im Grunde immer noch die Eltern für die Versorgung der Kinder zuständig und das sollten sie auch bleiben.

Ich finde es aufgrund der Situation auch am fairsten, wenn er 1/3 Kosten beiträgt und sie 2/3. So kann er weiterhin seine Rücklagen bilden und mit seinem geringeren Gehalt besser wirtschaften. 

Deswegen sagte ich ja, dass mein Vorschlag nur funktioniert, wenn wirklich alle Finanzen geteilt werden.

Da denke ich, würde er profitieren, da sie mehr verdient.

Dass das ganze drum herum absolut mistig ist, steht völlig außer Frage, aber den eigentlichen Zusammenzug stellt er ja nicht infrage.

Für mich wäre die ganze Grundlage für einen Zusammenzug überhaupt nicht gegeben und die Finanzen wäre mein kleines Problem, in so einem Verhältnis. 

Aber das muss eben der TE selber wissen und sich drauf einstellen, dass Finanzen auch schwieriger werden, wenn man eben keine richtige Einheit ist.

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2. Juni um 17:10

Liebe Leute,
vielen Dank für die vielen und schnellen Rückmeldungen!
Ich bin mit meiner Herzensdame ein paar Antworten durchgegangen und es fiel danach tatsächlich einfacher über das zukünftige Vorgehen zu sprechen. Eine passende Wohnung haben wir zwar noch nicht,aber das wird sich mit der Zeit ergeben.
Wir werden die Variante "50% des Nettoeinkommens auf ein Gemeinschaftskonto einzahlen" wählen und dann noch genau definieren,was alles davon neben Miete +Betriebskosten, Lebensmittel, Urlaub, Restaurant-und Kinobesuche gezahlt wird.

Da die Frage von Forenmitgliedern kam, warum der Vater das gesamte Kindergeld trotz Wechselmodells bekommt: Sie verdient auch ein klein wenig mehr als er und sie möchte für sich selbst sichergehen,dass den Kinder genug zur Verfügung steht. Also als eine Art freiwillige Unterhaltszahlung.


Ich wünsche Euch viele schöne Erlebnisse!
 

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