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Zusammenziehen, dafür 40 km Fahrt in Kauf nehmen...? Bitte Lesen..

24. Juli 2008 um 15:50

Hallo ihr lieben..

erstmal danke nochmals für die guten Ratschläge letzte Woche. Ich habe Ihm gestanden, dass ich Ihn über 2 Jahre angelogen habe. (Für alle die es nicht mehr wissen, ich hatte Ihm gesagt, dass ich 1400 netto bekomme, ich bekomme aber nur 1200 ) er hat es ganz gut weg gesteckt und es ist alles wieder gut.

Jetzt ein anderes Thema. Es geht darum, dass er im Oktober sehr wahrscheinlich einen Studium-Platz in Münster bekommt. Jetzt ist das so, dass er am liebsten in die Uni ziehen würde und die Eltern von Ihm (er ist schon 25 Jahre alt) bestimmen über Ihn, egal worum es geht. Naja jetzt führen wir ja schon über 2 Jahre eine WE-Beziehung und wir wollten dann jetzt endlich zusammen ziehen, wenn er den Studium-Platz in Münster bekommt. Wir hatten den Eltern den Vorschlag gemacht, dass wir nach Münster Hiltrup ziehen. Naja.. das sind so ca. 7 KM von seiner uni entfernt, ich hingegen muss jeden Tag dann fast 40 Km für einen Weg in Kauf nehmen, um zur Arbeit zu kommen und wieder zurück. Mein Freund würde aber auch niemals einen weiteren Weg als 10 KM in Kauf nehmen, obwohl er ja ein Semester-Tiket bekommt und dann umsonst überall hinfahren kann. Seine Eltern waren auch strickt dagegen, das wäre alles viel zu weit für den armen Jungen, ich hingegen muss erstens die teure Miete in Münster in Kauf nehmen (okay, die teilen wir uns aber trotzdem) und den Stress wo ich einen 9 Stunden Tag habe und noch zusätzlich Abendschule mache (Studium zur Betriebswirtin) und dann Dienstags und Donnerstags erst um 21.30 Uhr frei habe. Samstags muss ich auch immernoch hin von 8 - 13 Uhr..

Ich weiß echt nicht, wie ich Ihm verklickern soll, dass das unfair ist und total egoistisch von Ihm. Wir könnten genauso gut in meiner Heimatstadt wohnen bleiben, da müsste er zwar jeden Tag mit dem Zug nach Münster Fahren aber im Zug kann er ja auch noch lernen. Er meinte auch noch, dass das blöd wäre, weil wenn er dann 2 Stunden eine Vorlesung hat und 2 Stunden keine, er eine halbe Stunde mit dem Zug zurück fahren muss. Weiß einer Zufällig wie das ist bei einem Medizin Studium? Meine Freundin meinte, er könnte sich ja so oder so die Stunden so legen, wie er das möchte.

Was soll ich denn jetzt tun? Am 12. August bekommt er bescheid und dann heißt es Wohnungen suchen (oh mein Gott, das gibt noch so viel Stress mit seinen Eltern und mit Ihm, wenn ich daran denke habe ich schon fast keinen Bock mehr darauf)

Bitte sagt mir, was ich machen soll, ich bin am verzweifeln.... *argh*

Danke schonmal für die Antworten und einen schönen sonnigen Tag wünsche ich euch,

LG
Maus

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24. Juli 2008 um 16:06

...
Also, ich studier auch schon eine Zeit lang in Münster und von einer anfangs nicht grade geringen Anzahl an Pendlern bin ich die einzige die noch übrig ist.

Die Vorstellung im Zug zu lernen ist schön, aber in der Realität ist das fast unmöglich. Nach der Uni ist man fertig, im Zug ists laut etc.

Ich studier zwar kein Medizin sondern JUra, aber bei mir ists des öfteren mal passiert, dass ich von 8-10, von 14-16 Uhr Vorlesung und um 20 Uhr ne Ag hatte. (bei letzterem kam ich dann gegen 23:30 nach Hause um morgens um kurz nach 5 wieder aufzustehen um um 8 in der Vorlesung zu sitzen).
Natürlich kannst du dir die Stunden nicht so legen wie du möchtest. Du hast natürlich keine Anwesenheitsplicht und musst theoretisch meist nicht hin, aber ob das so gut ist...

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24. Juli 2008 um 16:09

Also...
...ehrlich gesagt finde ich deinen Freund etwas egoistisch.
Eine halbe Stunde mit dem Zug und dazu noch kostenlos, davon würden viele Pendler nur zu träumen wagen.

Du hingegen hast täglich 80km und das bei immer weiter steigenden Benzinkosten zu bewältigen und den zusätzlichen Stress mit der Abendschule. Wenn du dann nach Hause kommst, liegt dein Freund schon gemütlich auf dem Sofa .

Wenn er dann mal zwei Stunden frei hat an der Uni, kann er sich auch dort ein Plätzchen zum lernen suchen.
Dann noch der Stress deshalb mit seinen Eltern.

Wenn ich an deiner Stelle wäre, würde ich mir das mit dem zusammen ziehen noch mal sehr gründlich überlegen und wenn er sich so gar nicht kompromissbereit erklärt, darauf erstmal noch verzichten.

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24. Juli 2008 um 16:12
In Antwort auf cathain

...
Also, ich studier auch schon eine Zeit lang in Münster und von einer anfangs nicht grade geringen Anzahl an Pendlern bin ich die einzige die noch übrig ist.

Die Vorstellung im Zug zu lernen ist schön, aber in der Realität ist das fast unmöglich. Nach der Uni ist man fertig, im Zug ists laut etc.

Ich studier zwar kein Medizin sondern JUra, aber bei mir ists des öfteren mal passiert, dass ich von 8-10, von 14-16 Uhr Vorlesung und um 20 Uhr ne Ag hatte. (bei letzterem kam ich dann gegen 23:30 nach Hause um morgens um kurz nach 5 wieder aufzustehen um um 8 in der Vorlesung zu sitzen).
Natürlich kannst du dir die Stunden nicht so legen wie du möchtest. Du hast natürlich keine Anwesenheitsplicht und musst theoretisch meist nicht hin, aber ob das so gut ist...

...
Ich verstehe Ihn ja auch - er müsste ja auch nur ungefähr eine halbe Stunde mit dem Zug zur Uni fahren. Aber leider habe ich das Gefühl das mich keiner verstehen will und mir in dieser Familie niemand entgegen kommt. Ich bin ja auch jeden Tag meine 9 Stunden am Tag Arbeiten und hab dann direkt danach noch Abendschule bis 21.30 Uhr. Ich will Ihm ja auch etwas entgegenkommen aber selbst 20 km oder 18 km würde er nicht in Kauf nehmen..

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24. Juli 2008 um 16:17
In Antwort auf ofi21

Also...
...ehrlich gesagt finde ich deinen Freund etwas egoistisch.
Eine halbe Stunde mit dem Zug und dazu noch kostenlos, davon würden viele Pendler nur zu träumen wagen.

Du hingegen hast täglich 80km und das bei immer weiter steigenden Benzinkosten zu bewältigen und den zusätzlichen Stress mit der Abendschule. Wenn du dann nach Hause kommst, liegt dein Freund schon gemütlich auf dem Sofa .

Wenn er dann mal zwei Stunden frei hat an der Uni, kann er sich auch dort ein Plätzchen zum lernen suchen.
Dann noch der Stress deshalb mit seinen Eltern.

Wenn ich an deiner Stelle wäre, würde ich mir das mit dem zusammen ziehen noch mal sehr gründlich überlegen und wenn er sich so gar nicht kompromissbereit erklärt, darauf erstmal noch verzichten.

Ja, das sehe ich auch so wie du...
aber.. dann brauchen wir die nächsten 7 Jahre nicht zusammen ziehen weil er das ja nie ändern möchte. Und ich habe ehrlich gesagt keine Lust noch weitere 7 Jahre eine WE-Beziehung zu führen. Ich pendele ja im mom auch jedes WE zu Ihm.... Und wenn wir jetzt darauf verzichten zusammen zu ziehen weil er nichts für mich in kauf nehmen kann, dann weiß ich auch ehrlich gesagt nicht, ob das noch weiterhin das wahre sein soll.. ich liebe Ihn über alles aber irgendwann möchte ich in dieser Beziehung auch mal weiter kommen. Vor allem ist er fast nicht auszuhalten wenn er studiert, das weiß ich, weil er schonmal so ein vorstudium gemacht hat und es da öfters probleme gab, weil er ja immer sooooo viel stress hatte.

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24. Juli 2008 um 16:26
In Antwort auf tanja_11899451

Ja, das sehe ich auch so wie du...
aber.. dann brauchen wir die nächsten 7 Jahre nicht zusammen ziehen weil er das ja nie ändern möchte. Und ich habe ehrlich gesagt keine Lust noch weitere 7 Jahre eine WE-Beziehung zu führen. Ich pendele ja im mom auch jedes WE zu Ihm.... Und wenn wir jetzt darauf verzichten zusammen zu ziehen weil er nichts für mich in kauf nehmen kann, dann weiß ich auch ehrlich gesagt nicht, ob das noch weiterhin das wahre sein soll.. ich liebe Ihn über alles aber irgendwann möchte ich in dieser Beziehung auch mal weiter kommen. Vor allem ist er fast nicht auszuhalten wenn er studiert, das weiß ich, weil er schonmal so ein vorstudium gemacht hat und es da öfters probleme gab, weil er ja immer sooooo viel stress hatte.

Ich denke...
...in deiner Beziehung ist nicht nur die "wo Wohnung" ein Problem, sondern da scheint noch einiges andere mehr im argen zu liegen.

Eigentlich geht es in einer Beziehung auch nicht darum, das immer einer etwas für den anderen in Kauf nimmt und das scheinst du wohl ziemlich zu müssen, sondern das beide einen gemeinsamen Weg durch Kompromisse finden.

Letztendlich ist es natürlich deine Entscheidung ob du auf die Wohnungsfrage so eingehst wie er das will aber wenn du immer den kürzeren ziehst und immer nachgeben mußt, wirst du damit auf Dauer nicht wirklich glücklich werden.

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24. Juli 2008 um 17:54
In Antwort auf tanja_11899451

...
Ich verstehe Ihn ja auch - er müsste ja auch nur ungefähr eine halbe Stunde mit dem Zug zur Uni fahren. Aber leider habe ich das Gefühl das mich keiner verstehen will und mir in dieser Familie niemand entgegen kommt. Ich bin ja auch jeden Tag meine 9 Stunden am Tag Arbeiten und hab dann direkt danach noch Abendschule bis 21.30 Uhr. Ich will Ihm ja auch etwas entgegenkommen aber selbst 20 km oder 18 km würde er nicht in Kauf nehmen..

...
Ne halbe Stunde geht ja eigentlich noch, ich brauche per Zug ne Stunde. Mit allem von der Haustür bis zur Uni sinds dann aber 2... das merkst du schon sehr...

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