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Zusammenwohnen kann sooo nervig sein! oder auch: Das Schwein im Manne!

26. November 2014 um 22:13

Hallo ihr Lieben,
ich bin so frustriert und genervt und weiß einfach nicht mehr weiter. Vielleicht könnt ihr mir helfen?
Kurze Hintergrundinfos:
Ich wohne seit etwas mehr als einem Jahr mit meinem Freund zusammen. Er (28) arbeitet und ich (25) bin mit meinem Master-Studium beschäftigt.
Wir haben eigentlich immer beide eine relativ volle Woche (arbeiten von Mo-Fr und am Wochenende geht meistens ein Tag für den Sport drauf).
Mit meinem Studium habe ich erst vor etwa 3 Monaten begonnen. Davor habe hauptsächlich ich mich um den Haushalt gekümmert und nebenher ein wenig gearbeitet (das hatten wir so abgesprochen).
Jetzt sieht die Situation jedoch anders aus. Wir sind fast gleichzeitig aus dem Haus und kommen abends meistens um 7 nach Hause. Wir hatten abgesprochen, dass er die Miete für die Wohnung zahlt und ich die Lebensmittel-Einkäufe. Wir haben abgesprochen, dass wir uns die Hausarbeit und das Kochen teilen. Pustekuchen!
Ich schätze mich jetzt nicht als übermäßig ordentlich ein, aber wir scheinen die Wörter 'aufräumen und putzen' sehr unterschiedlich aufzufassen. Momentan sieht es so aus, dass eigentlich ich alles mache, und das finde ich nicht in Ordnung (ich bin doch nicht seine Putzfrau). Ihm scheint es nichts auszumachen, wenn es in der Wohnung aussieht wie im Schweinestall, mir aber sehr wohl. Ich habe schon mehrmals versucht, das mit ihm zu besprechen, jedoch artet es jedes mal wieder in Streit aus.
Heute Abend ist mir dann endlich der Kragen geplatzt.
Seine Aufgabe war, den Müll rauszubringen wenn er voll ist. Nun war der Eimer schon seit 5 Tagen voll und der Plastikmüll stapelte sich mittlerweile schon auf der Anrichte. Ich habe nun die letzten 4 Tage jeden Tag zu ihm gesagt 'der Müll ist voll'. Heute abend also wieder. Er hat keine Anstalten gemacht seinen Hintern vom Sofa zu bewegen. Letztendlich habe ich es dann selbst gemacht (wieder mal). Ich weiß, dass das auch nicht richtig ist aber wenn ich dann kochen möchte und die halbe Küche (übertrieben aber so fühlt es sich an) aus Plastikmüll besteht finde ich das sehr unhygienisch.
Da war ich dann schon auf 180.
Ein weiteres Problem (dass wir schon seit 3 Monaten haben und auch schon mehrfach besprochen haben) ist, dass er anscheinend nicht in der Lage ist eine Spülmaschine einzuräumen (ich bin mir sicher: sogar ein Broccoli könnte das wenn er den Crashkurs machen würde). Wenn wir im Esszimmer zu Abend essen räumt mein Freund des öfteren das Geschirr in die Küche (das find ich ja schon top #niedrigeErwartungshaltung). Dabei bleibts nämlich auch. Er stellt das Geschirr dann auf die Anrichte. Ich weiß nicht ob er glaubt, dass Kobolde dann später den Rest des Aufräumens für ihn übernehmen (obwohl ich ihn schon mehrfach aufgeklärt habe dass das nicht der Fall ist und dieser magische Kobold eigentlich ich bin). Nachdem ich dann also heute Abend den stinkenden Müll rausgebracht habe und trotzdem noch gekocht habe (das Abendessen verlief schweigend, da der Müll-thema-Geruch noch in der Luft hing) hat er dann also wieder mal seine Routine durchgezogen woraufhin ich jetzt ausgerastet bin!
Ich weiß nicht ob er so erzogen wurde dass seine Mutter gleichzeitig seine Putzfrau war und es ist mir auch schleierhaft wie er 3 Jahre alleine wohnen konnte ohne im Müll zu ersticken (eventuell hat er in dieser Zeit an Sauerstoffmangel gelitten der seinem Hirn geschadet hat - das würde einiges erklären).
Ich weiß nicht wie ich das Schwein aus dem Mann rauskriegen soll. Mit 28 sollte man doch in der Lage sein, eine Wohnung relativ sauber zu halten. Ich komme mir vor als hätte ich zwei Jobs (Uni und unbezahltes Putzen).
Ich habe schon unzählige Male mit ihm darüber geredet aber die Situation verändert sich danach immer nur temporär und ich bin es jetzt satt.
Was kann ich tun? (Neben unserem Bett liegt eine elektrische Fliegenklatsche und das Verlangen, sie Nachts an ihm auszuprobieren wird immer größer ) Jeder Tipp ist hilfreich, denn schlimmer kann es denk ich nicht werden.
Liebe Grüße

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26. November 2014 um 22:27

Männer
nein, das wars. Wenn wir darüber reden habe ich auch das gefühl dass er es einsieht aber er ist dann wohl zu faul um sein Verhalten auf Dauer zu ändern. Ich finde das respektlos aber ich kann mir vorstellen dass er nicht motivierter wird wenn ich ständig nur mecker. Gibt's nicht irgendwelche Psychotricks die man bei sowas anwenden kann? Es heißt doch immer, Männer wären so einfach gestrickt.

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26. November 2014 um 22:35

Ausziehen bedeutet Schlussmachen
Wenn wir es nicht auf die Reihe kriegen können, beim Thema Sauberkeit auf einen Nenner zu kommen können wir auch gleich Schlussmachen. Das ist also keine Lösung, denn an unseren Gefühlen liegt es nicht. Das Sauberkeits-ding ist unser einziges Problem. Hatte denn keiner ein ähnliches Problem und hat es als Paar gelöst?

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26. November 2014 um 23:27

Ähnliche situation
Hey, auch ich studiere und wohne mit meinem Freund zusammen, der 31 ist. Ich arbeite auch nebenher und schmeiße unseren Haushalt. Könnte regelmäßig ausrasten. Ggf tauschen wir uns mal aus Liebe Grüße

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27. November 2014 um 0:13

Such dir einen anständigen Kerl...
Bei mir kannst Du vom Boden essen...
Ich hasse es, wenns dreckig ist.

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27. November 2014 um 5:55

Ich bin wie dein Freund...
...vielleicht sogar schlimmer.
Ich kann es dir nichtmal erklären warum aber dieses ständige Aufräumen und Putzen ist derart lästig unangenehm, dass man(n) schnell den Standpunkt hat: Eher geh ich 2 Stunden länger Arbeiten um eine Haushaltshilfe zu bezahlen, als selbst den Lappen zu schwingen.

Single-Männer räumen auch nur auf, wenn sie Besuch bekommen...


Ich musste ja herzlich Lachen als ich das alles gelesen habe, irgendwie niedlich (auch wenn du stinksauer bist, klar, versteh ich auch).

Ich finde es manchmal ziemlich heftig, wie sehr sich Frauen als Putzen sehen. Eine Putze ist eine Servicekraft, die gegen Bezahlung diese Arbeit verrichtet. Sie hat genauso wenig Bock darauf wie du!

Ich habe einen ganz ganz interessanten Vorschlag für dich:
Mach einfach. Mach einfach so viel wie du willst und spreche das Thema nicht mehr an. Warte ab was sich tut und höre auf das als etwas "schlechtes" abzutun. Du hältst die Wohnung ordentlich, das ist ein wichtiger Faktor der Lebensqualität!

Mach es zu einem Argument für dich.
Ein neuer Schrank? Du entscheidest, denn die Wohnung scheint ihn ja nicht zu interessieren
Er wird sehr sehr viele Kompromisse machen und das nur, damit er nicht aufräumen muss! Und dazu wird er immer glücklich zu schätzen wissen und sich wohl fühlen.
Ich sehe da nichts schlechtes.

Du kannst auch weitermeckern, irgendwelche Tricks versuchen oder dich letztendlich wegen solcher Dinge trennen.
Um ehrlich zu sein kann ich dir mit Gewissheit sagen, dass sich das nicht ändern wird.
Es wird eher kritisch, wenn er dich wie ein Dienstmädchen behandelt.


So das war meine beste Ausrede heute

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27. November 2014 um 10:31

In 6 Jahren...
Das ist es auch, was ich so schlimm finde. Ich werde keine Familie mit ihm gründen, wenn ich dann später als Hausfrau 'ende' und dann eigentlich im Endeffekt nur von Kindern umgeben bin (da er sich ja auch so verhält). Es muss sich jetzt ändern, und zwar auf Dauer sonst sehe ich für eine Familie keine Zukunft.
Ich finde sein Verhalten so respektlos. Ich würde mich schämen wenn ich eine Abmachung nicht einhalten würde und dann auch noch darauf angesprochen würde. Ich würde sofort aufspringen, mich entschuldigen und die Aufgabe dann erledigen. Aber anscheinend sieht mein Freund das anders. Er meinte gestern Abend noch, dass es ihn stört dass ich ihn nicht darum bitte, den Müll rauszubringen sondern ihn lediglich darauf hinweise. Ich wiederum finde es eigentlich schon zu viel, dass ich ihn darauf hinweisen muss und er es nicht von selbst sieht dass der Mülleimer voll ist (es ist nicht so, dass man für das Öffnen des Eimers einen Pincode bräuchte). Ich denke ich werde mich nochmal in Ruhe mit ihm zusammen setzen und ihm erklären wie ich mich dabei fühle wenn er sich so verhält und dass sein Verhalten so für mich untragbar ist. Ich denke ich werde auch die Situation in 6 Jahren zum Tisch bringen und dann werden wir sehen ob das was bringt.
Vielen Dank

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27. November 2014 um 10:39

Lass seins liegen...
Ich würde so gern seine Aufgaben einfach liegen lassen aber dann passiert einfach wochenlang nichts. Erst wenn ich dann sauer werde und ihm sage dass ich möchte dass er es JETZT macht, dann bewegt er sich. Aber auch nur unter gezicke. Ich fühle mich mehr wie seine Mutter als seine Freundin. Ich kann seine Arbeit aber auch nur bedingt liegen lassen, da ich hier auch noch wohne. Viele der Aufgaben betreffen uns eben beide. Wenn es seine Aufgabe ist das Bad zu putzen und er macht es nicht, sehen die Waschbecken eben schmutzig aus. Und dann? Wenn ich es einfach so lasse dann stört ihn das ja nicht weiter; ich denke eher, dass er das dann auch noch als Standard nimmt und dann wird das ganze nur noch schlimmer. Ich werde mich jetzt wirklich nur noch über die Aufgaben aufregen die uns beide betreffen sonst werd ich noch wahnsinnig.

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27. November 2014 um 10:44

Ich
versteh dieses ganze Tam Tam um dieses Thema nicht.. Wenn man sich wegen solcher Dinge trennt, ist auch nichts anders und man muss diese ganzen Dinge erst recht alleine machen. Was also ist dann der Vorteil? Klar nervt es.. wenn mein Mann die Gläser oder Kaffeetassen am Wohnzimmertisch stehen lässt und am nächsten Tag die Ränder am Tisch sind, aber bevor ich mich Stundenlang aufrege räum ich sie weg und wisch die Ränder weg, das dauert 1 Minute. Den Müll nimmt zwar mein Mann schon öfter von sich aus mit, aber ich seh kein Problem darin wenn ich sowiso außer Haus gehe dass ich dann den Müll mitnehme. So "es geht ums Prinzip" Machtspielchen bringen nichts außer Streit. Kochen tu auch zu 98% ich.. na und? Das ist schon so zur Routine geworden dass ich es automatisch mache.. aber ich koche auch "gern". Mein Mann kocht auch ab und zu.. aber das isg nicht die Regel. Er kocht meistens groß auf an einem Sonntag.. Ich rege mich aber nicht auf. Ich bin froh dass er mir bei der Wäsche etc. nicht dreinpfuscht. Ich finde zwar nicht dass es selbstverständlich ist, aber ich würde wegen sowas nicht dauernd streiten.

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27. November 2014 um 10:46
In Antwort auf riksha

Ich bin wie dein Freund...
...vielleicht sogar schlimmer.
Ich kann es dir nichtmal erklären warum aber dieses ständige Aufräumen und Putzen ist derart lästig unangenehm, dass man(n) schnell den Standpunkt hat: Eher geh ich 2 Stunden länger Arbeiten um eine Haushaltshilfe zu bezahlen, als selbst den Lappen zu schwingen.

Single-Männer räumen auch nur auf, wenn sie Besuch bekommen...


Ich musste ja herzlich Lachen als ich das alles gelesen habe, irgendwie niedlich (auch wenn du stinksauer bist, klar, versteh ich auch).

Ich finde es manchmal ziemlich heftig, wie sehr sich Frauen als Putzen sehen. Eine Putze ist eine Servicekraft, die gegen Bezahlung diese Arbeit verrichtet. Sie hat genauso wenig Bock darauf wie du!

Ich habe einen ganz ganz interessanten Vorschlag für dich:
Mach einfach. Mach einfach so viel wie du willst und spreche das Thema nicht mehr an. Warte ab was sich tut und höre auf das als etwas "schlechtes" abzutun. Du hältst die Wohnung ordentlich, das ist ein wichtiger Faktor der Lebensqualität!

Mach es zu einem Argument für dich.
Ein neuer Schrank? Du entscheidest, denn die Wohnung scheint ihn ja nicht zu interessieren
Er wird sehr sehr viele Kompromisse machen und das nur, damit er nicht aufräumen muss! Und dazu wird er immer glücklich zu schätzen wissen und sich wohl fühlen.
Ich sehe da nichts schlechtes.

Du kannst auch weitermeckern, irgendwelche Tricks versuchen oder dich letztendlich wegen solcher Dinge trennen.
Um ehrlich zu sein kann ich dir mit Gewissheit sagen, dass sich das nicht ändern wird.
Es wird eher kritisch, wenn er dich wie ein Dienstmädchen behandelt.


So das war meine beste Ausrede heute

Putzfrau
Das macht das ganze ja eigentlich noch schlimmer. Eine Putze hat genauso wenig bock auf die Arbeit. Aber DIE wird im Gegensatz zu mir noch bezahlt. Eigentlich habe ich die absolute A*-Karte. Ich hab ihm auch schon vorgeschlagen, dass er sich für seinen Teil er Arbeit sehr gerne eine Putzfrau anschaffen kann. Dann muss er es nicht mehr machen und ich bin auch zufrieden. Den Vorschlag hat er direkt unter den Tisch fallen gelassen (hab keine Antwort darauf bekommen und er hat es auch nicht mehr weiter besprochen. Das heißt bei Männern wohl nein. Du musst es wissen).
Ich denke, der Vorschlag die Wohnungsdeko und den Möbelkauf mal in die Hand zu nehmen werd ich aufgreifen. Jetzt geht es ja auf Weihnachten zu Mal sehen wie ihm das gefallen wird wenn er da nichts mehr mitzureden hat.
Vielen Dank.
Du hast ja jetzt mitbekommen wie nervig und frustrierend sowas sein kann. Eventuell kannst du ja dein Verhalten auch nochmal überdenken um deiner Freundin/zukünftigen Freundin diese Frustration zu ersparen

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27. November 2014 um 12:03

Ein
Partner ist mit Sicherheit weniger Arbeit als ein Kind.. da geht das nebenbei.

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27. November 2014 um 15:28

Nutz Sie ( die Fliegenklatsche)
Sorry ich feier das gerade hart

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27. November 2014 um 20:31

Haha
das ist aber lieb

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28. November 2014 um 2:23

...
Ja, richtig. Es ist eine Aufgabe von einer Minute, da hast du recht. Und wenn das einmal oder zweimal passieren würde wäre ich total deiner Meinung. Wenn man aber die Absprache hat, dass man den Haushalt gemeinsam schmeißt und einer der beiden Partner sich nicht an die Absprache hält und damit dem anderen zur Last fällt, dann ist das sehr wohl ein Problem. Wir reden hier nicht nur vom Müll. Wir reden von Wäsche waschen, zusammenlegen, bügeln & wegräumen, Einkaufen, Kochen, Küche putzen, Geschirr waschen, Geschirr in die Spülmaschine räumen, sauberes Geschirr aus der Spülmaschine wieder verräumen, staubsaugen, staubwischen, Krimskrams aufräumen, Bad & Klo putzen, Pflanzen versorgen, Betten machen; das sind jetzt mal die Basics. Die richtige sch***-arbeit (Fenster putzen, nass wischen,...) nicht mal mitgerechnet.
Wenn man abspricht, dass all die Aufgaben gleichberechtigt erledigt werden sollten und eigentlich bleibt alles an der einen Person hängen dann ist das kein kleines Problemchen. Dann geht's schon ums Prinzip. Dann geht's um eine Einstellungssache mit der man nicht automatisch klar kommen muss nur um Nerven zu sparen. Ich kann mir vorstellen, dass es Menschen gibt die das akzeptieren. Ich bin nicht so ein Mensch. Ich riskiere lieber angespannte Stimmung und eine zeitlang nicht Friede-Freude-Eierkuchen zu haben als zu akzeptieren dass ich (meiner Meinung nach) unfair behandelt werde. Aber das ist wohl Charakter-abhängig.

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28. November 2014 um 2:31

Ein Teilschüldchen
Ich möchte sein Verhalten nicht zu 100% auf seine Erziehung zurückführen. Er ist auch noch ein Mann
Nein, Spaß beiseite. Natürlich sind nicht allein die Mütter schuld. Ich denke aber schon, dass die Art, wie man aufgewachsen ist eine große Rolle spielt. Wenn man nie selbst aufräumen, kochen oder putzen musste, fällt es sicher schwerer, nach mehr dann 20 Jahren damit anzufangen. Ich bin es nicht anders gewöhnt, da ich mich bereits mit 10 Jahren, gleichberechtigt mit der alleinerziehenden, arbeitenden Mutter und einem Geschwisterchen um den kompletten Haushalt kümmerte. Daher denke ich sehr wohl, dass die Eltern (wenn's ums Putzen geht sind es ja doch meistens noch die Mütter #SchubladenDenken) einen großen Einfluss haben. Ich bin mir sicher, dass ich meine Kinder auf jeden Fall anders erziehen werde.

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28. November 2014 um 2:45

Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung
Du siehst wenigstens, dass es um dich rum nicht gerade sauber ist (erst wollte ich 'blitzblank' schreiben, aber komm: wen wollen wir hier verarschen ).
Hier liegen so viele Klamotten von meinem Freund rum dass es mir rätselhaft ist, wie auch noch irgendein Kleidungsstück in seinem Schrank liegen kann.
Ich würde so gerne seinen Kram liegen lassen aber ich wohne ja auch noch hier und hab etwas Angst, dass ich mich an den Sauerstoffmangel nicht so gut anpassen kann und dadurch bleibende Schäden erleide.
Wie kriegt man denn enen Mann dazu, mehr im Haushalt zu machen? Muss ich ihn tatsächlich behandeln wie einen Hund und ihn loben wenn er was gut gemacht hat? Das würde ich nämlich wirklich in Kauf nehmen, wenn sich die Situation dadurch verändert.
Ich hab auch gehört, dass Männer sich gerne gebraucht fühlen wollen und männlich aber die Sätze 'kannst du mir bitte, bitte helfen, die Wäsche ist sooo schwer und ich bin nicht stark genug um sie alleine in die Waschmaschine zu räumen' oder 'du bist doch im Bügeln sooo gut, kannst du mir vielleicht helfen? Wenn du bügelst sehen die Klamotten danach so viel besser aus als wenn ich das mache' kommen denk ich nicht glaubhaft rüber.
Lieber würde ich sagen 'Vielleicht solltest du öfter Bügeln, dann würden die Hemden danach auch nicht aussehen als wärst du grade mit dem Auto drüber gefahren'. Aber auch bei diesem Satz bin ich mir fast sicher dass der mir auch nicht sonderlich weiter hilft.
Du bist doch ein Mann. Was müsste man denn machen um dich zur Hausarbeit zu animieren (und komm mir jetzt nicht mit Belohnung durch Sex oder Nackt-putzen - Das steht nicht zur Debatte )

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28. November 2014 um 9:30

Bei uns
War es einer der trennungsgründe. Wir waren 10 j zusammen, 4 wohnten wir zusammen. Er wohnte früher im Haus seiner Eltern und Mama hat alles gemacht, mit 25 j hat er sich von mir die Waschmaschine erklären lassen.

Mit dem zusammen ziehen, kamen die Probleme. Ich hab in vollzeit gearbeitet in verschiedenen Schichten, hab einen Hund und Hobbies. Trotzdem blieb an mir der Haushalt hängen. Egal, wie oft ich ihm (putzplan etc) das gesagt habe.
Später hat er homeoffice gemacht, war wegen der Arbeit oft krank geschrieben (Tinnitus).
Im Endeffekt war er 2 Jahre nur daheim. Die Wohnung versank im Dreck, weil ich es nicht mehr auffangen konnte. Er hat es nicht mal geschafft, mit unseren Hunden raus zu gehen. Hat sie nur in den Garten gelassen. Max 4 Std zu Hause gearbeitet, dann PC oder tv.
Ich konnte keinen Besuch empfangen. Er ließ sich auch gehen. Putzte sich manchmal nicht die zähne, duschte nur gelegentlich, lief tagelang im Schlafanzug rum

Sex? Küssen? Ihh.

Haben uns getrennt, ich konnte nicht mehr. Hatte auch ein halbes Jahr Tinnitus. Und dachte, mit ihm kann ich keine Kinder haben.

Mein tipp: gegen diese Faulheit hilft manchmal Sport. Macht er regelmäßig Sport? Das bringt Energie. Weil nach der Arbeit direkt auf die Couch, ist ja nun nicht das wahre.

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28. November 2014 um 9:51
In Antwort auf lfrke_12464179

Bei uns
War es einer der trennungsgründe. Wir waren 10 j zusammen, 4 wohnten wir zusammen. Er wohnte früher im Haus seiner Eltern und Mama hat alles gemacht, mit 25 j hat er sich von mir die Waschmaschine erklären lassen.

Mit dem zusammen ziehen, kamen die Probleme. Ich hab in vollzeit gearbeitet in verschiedenen Schichten, hab einen Hund und Hobbies. Trotzdem blieb an mir der Haushalt hängen. Egal, wie oft ich ihm (putzplan etc) das gesagt habe.
Später hat er homeoffice gemacht, war wegen der Arbeit oft krank geschrieben (Tinnitus).
Im Endeffekt war er 2 Jahre nur daheim. Die Wohnung versank im Dreck, weil ich es nicht mehr auffangen konnte. Er hat es nicht mal geschafft, mit unseren Hunden raus zu gehen. Hat sie nur in den Garten gelassen. Max 4 Std zu Hause gearbeitet, dann PC oder tv.
Ich konnte keinen Besuch empfangen. Er ließ sich auch gehen. Putzte sich manchmal nicht die zähne, duschte nur gelegentlich, lief tagelang im Schlafanzug rum

Sex? Küssen? Ihh.

Haben uns getrennt, ich konnte nicht mehr. Hatte auch ein halbes Jahr Tinnitus. Und dachte, mit ihm kann ich keine Kinder haben.

Mein tipp: gegen diese Faulheit hilft manchmal Sport. Macht er regelmäßig Sport? Das bringt Energie. Weil nach der Arbeit direkt auf die Couch, ist ja nun nicht das wahre.

Extremfall?
Deine Geschichte klingt ja echt schlimm. So extrem ist es jetzt nicht. Mein Freund hat eine sehr gute Körperhygiene (aber das ist denke ich job-bedingt auch nötig da er Arzt ist). Zum Sport geht er 3-4x die Woche und hat vor einem Jahr, während seinem Studium auch noch auf Bundesliga-Niveau gespielt. Es ist also nicht so, dass er überall so antriebslos ist. Es ist allein der Haushalt. Ich kann nicht verstehen, wie ein Mensch, der auf allen anderen Ebenen seines Lebens so ambitiös und erfolgreich sein kann, zuhause so unorganisiert und faul zu sein

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28. November 2014 um 9:56
In Antwort auf page_12497569

Extremfall?
Deine Geschichte klingt ja echt schlimm. So extrem ist es jetzt nicht. Mein Freund hat eine sehr gute Körperhygiene (aber das ist denke ich job-bedingt auch nötig da er Arzt ist). Zum Sport geht er 3-4x die Woche und hat vor einem Jahr, während seinem Studium auch noch auf Bundesliga-Niveau gespielt. Es ist also nicht so, dass er überall so antriebslos ist. Es ist allein der Haushalt. Ich kann nicht verstehen, wie ein Mensch, der auf allen anderen Ebenen seines Lebens so ambitiös und erfolgreich sein kann, zuhause so unorganisiert und faul zu sein

Wow
Arzt... und da machst du ihm noch Vorwürfe wegen der Wohnung

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28. November 2014 um 10:36

Was?
Es ist nicht so dass er seine eigene Praxis hätte. Er arbeitet im Krankenhaus, hat nen Job von 9-5 so wie jeder andere auch. Heißt dass, das Jobs jetzt in Kategorien eingeteilt ist und nur, weil man einen Job hat der hoch angesehen ist darf man zuhause alles stehen und liegen lassen und alles auf den Partner abwälzen? Ist das dann deiner Meinung nach auch so, dass in einer Beziehung mit zwei arbeitenden Partnern dann der mit dem niedriger angesehenen Job zuhause alles für den anderen tun muss? Seh ich sehr anders.

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28. November 2014 um 10:56

In der Psychologie lernt man,
dass es zwei Arten gibt, Lernen zu verstärken und Verhalten anzupassen:

1. Lob. Wenn er etwas macht, dann positiv verstärken!
2. Bestrafung.

Ich wäre an deiner Stelle für Bestrafung. Mach mit ihm einen Strafkatalog aus. Wenn er seine Aufgaben bis zum Tag x nicht erfüllt, muss er einen Strafe von y zahlen.

MIt diesen Geld, darfst du was schönes machen. Gegebenenfalls auch ne Putzfrau dafür bezahlen. Vielleicht modifiziert er sein Verhalten so. Aber schön mit Vertrag und allen!

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28. November 2014 um 11:22
In Antwort auf lfrke_12464179

Bei uns
War es einer der trennungsgründe. Wir waren 10 j zusammen, 4 wohnten wir zusammen. Er wohnte früher im Haus seiner Eltern und Mama hat alles gemacht, mit 25 j hat er sich von mir die Waschmaschine erklären lassen.

Mit dem zusammen ziehen, kamen die Probleme. Ich hab in vollzeit gearbeitet in verschiedenen Schichten, hab einen Hund und Hobbies. Trotzdem blieb an mir der Haushalt hängen. Egal, wie oft ich ihm (putzplan etc) das gesagt habe.
Später hat er homeoffice gemacht, war wegen der Arbeit oft krank geschrieben (Tinnitus).
Im Endeffekt war er 2 Jahre nur daheim. Die Wohnung versank im Dreck, weil ich es nicht mehr auffangen konnte. Er hat es nicht mal geschafft, mit unseren Hunden raus zu gehen. Hat sie nur in den Garten gelassen. Max 4 Std zu Hause gearbeitet, dann PC oder tv.
Ich konnte keinen Besuch empfangen. Er ließ sich auch gehen. Putzte sich manchmal nicht die zähne, duschte nur gelegentlich, lief tagelang im Schlafanzug rum

Sex? Küssen? Ihh.

Haben uns getrennt, ich konnte nicht mehr. Hatte auch ein halbes Jahr Tinnitus. Und dachte, mit ihm kann ich keine Kinder haben.

Mein tipp: gegen diese Faulheit hilft manchmal Sport. Macht er regelmäßig Sport? Das bringt Energie. Weil nach der Arbeit direkt auf die Couch, ist ja nun nicht das wahre.

Weil nach der Arbeit direkt auf die Couch, ist ja nun nicht das wahre.
Wenn man einen anstrengenden Job hat, ist das völlig normal.

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28. November 2014 um 11:27

Es ist nie
nur einer für den Haushalt zuständig, egal, wer wie viel arbeit/verdient.

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28. November 2014 um 11:28
In Antwort auf page_12497569

...
Ja, richtig. Es ist eine Aufgabe von einer Minute, da hast du recht. Und wenn das einmal oder zweimal passieren würde wäre ich total deiner Meinung. Wenn man aber die Absprache hat, dass man den Haushalt gemeinsam schmeißt und einer der beiden Partner sich nicht an die Absprache hält und damit dem anderen zur Last fällt, dann ist das sehr wohl ein Problem. Wir reden hier nicht nur vom Müll. Wir reden von Wäsche waschen, zusammenlegen, bügeln & wegräumen, Einkaufen, Kochen, Küche putzen, Geschirr waschen, Geschirr in die Spülmaschine räumen, sauberes Geschirr aus der Spülmaschine wieder verräumen, staubsaugen, staubwischen, Krimskrams aufräumen, Bad & Klo putzen, Pflanzen versorgen, Betten machen; das sind jetzt mal die Basics. Die richtige sch***-arbeit (Fenster putzen, nass wischen,...) nicht mal mitgerechnet.
Wenn man abspricht, dass all die Aufgaben gleichberechtigt erledigt werden sollten und eigentlich bleibt alles an der einen Person hängen dann ist das kein kleines Problemchen. Dann geht's schon ums Prinzip. Dann geht's um eine Einstellungssache mit der man nicht automatisch klar kommen muss nur um Nerven zu sparen. Ich kann mir vorstellen, dass es Menschen gibt die das akzeptieren. Ich bin nicht so ein Mensch. Ich riskiere lieber angespannte Stimmung und eine zeitlang nicht Friede-Freude-Eierkuchen zu haben als zu akzeptieren dass ich (meiner Meinung nach) unfair behandelt werde. Aber das ist wohl Charakter-abhängig.

Du
lässt es Dir aber auch gefallen, schließlich wohnst Du immer noch mit diesem "Schwein" zusammen.

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28. November 2014 um 11:31
In Antwort auf page_12497569

Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung
Du siehst wenigstens, dass es um dich rum nicht gerade sauber ist (erst wollte ich 'blitzblank' schreiben, aber komm: wen wollen wir hier verarschen ).
Hier liegen so viele Klamotten von meinem Freund rum dass es mir rätselhaft ist, wie auch noch irgendein Kleidungsstück in seinem Schrank liegen kann.
Ich würde so gerne seinen Kram liegen lassen aber ich wohne ja auch noch hier und hab etwas Angst, dass ich mich an den Sauerstoffmangel nicht so gut anpassen kann und dadurch bleibende Schäden erleide.
Wie kriegt man denn enen Mann dazu, mehr im Haushalt zu machen? Muss ich ihn tatsächlich behandeln wie einen Hund und ihn loben wenn er was gut gemacht hat? Das würde ich nämlich wirklich in Kauf nehmen, wenn sich die Situation dadurch verändert.
Ich hab auch gehört, dass Männer sich gerne gebraucht fühlen wollen und männlich aber die Sätze 'kannst du mir bitte, bitte helfen, die Wäsche ist sooo schwer und ich bin nicht stark genug um sie alleine in die Waschmaschine zu räumen' oder 'du bist doch im Bügeln sooo gut, kannst du mir vielleicht helfen? Wenn du bügelst sehen die Klamotten danach so viel besser aus als wenn ich das mache' kommen denk ich nicht glaubhaft rüber.
Lieber würde ich sagen 'Vielleicht solltest du öfter Bügeln, dann würden die Hemden danach auch nicht aussehen als wärst du grade mit dem Auto drüber gefahren'. Aber auch bei diesem Satz bin ich mir fast sicher dass der mir auch nicht sonderlich weiter hilft.
Du bist doch ein Mann. Was müsste man denn machen um dich zur Hausarbeit zu animieren (und komm mir jetzt nicht mit Belohnung durch Sex oder Nackt-putzen - Das steht nicht zur Debatte )

Indem
man als Frau gleich zu Beginn der Beziehung die Weichen stellt.

Und sich eben notfalls direkt wieder trennt, wenn er auch vor dem Zusammenziehen schon faul ist.

Eine Frau muss einen erwachsenen Mann nicht umsorgen.
Auch dann nicht, wenn er alleine die Kohle heranschafft.

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28. November 2014 um 11:43

Klingt zwar witzig,
aber ihre Bettseite hat sicher auch gestunken.

Und an die Arbeit, die die Wäsche dann machte, will ich auch nicht denken...

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28. November 2014 um 11:45

Riesengroßes Baby
Tut es doch jetzt schon...

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28. November 2014 um 11:46
In Antwort auf page_12497569

In 6 Jahren...
Das ist es auch, was ich so schlimm finde. Ich werde keine Familie mit ihm gründen, wenn ich dann später als Hausfrau 'ende' und dann eigentlich im Endeffekt nur von Kindern umgeben bin (da er sich ja auch so verhält). Es muss sich jetzt ändern, und zwar auf Dauer sonst sehe ich für eine Familie keine Zukunft.
Ich finde sein Verhalten so respektlos. Ich würde mich schämen wenn ich eine Abmachung nicht einhalten würde und dann auch noch darauf angesprochen würde. Ich würde sofort aufspringen, mich entschuldigen und die Aufgabe dann erledigen. Aber anscheinend sieht mein Freund das anders. Er meinte gestern Abend noch, dass es ihn stört dass ich ihn nicht darum bitte, den Müll rauszubringen sondern ihn lediglich darauf hinweise. Ich wiederum finde es eigentlich schon zu viel, dass ich ihn darauf hinweisen muss und er es nicht von selbst sieht dass der Mülleimer voll ist (es ist nicht so, dass man für das Öffnen des Eimers einen Pincode bräuchte). Ich denke ich werde mich nochmal in Ruhe mit ihm zusammen setzen und ihm erklären wie ich mich dabei fühle wenn er sich so verhält und dass sein Verhalten so für mich untragbar ist. Ich denke ich werde auch die Situation in 6 Jahren zum Tisch bringen und dann werden wir sehen ob das was bringt.
Vielen Dank

Dann
zieh deine Konsequenzen.

Trennt euch oder wohne wenigstens alleine.

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28. November 2014 um 12:21

Liste am Kühlschrank?
Also erstmal versteh ich dich total.. Es ist unheimlich anstrengend, wenn man nach einem langen anstrengenden Tag in eine dreckige & chaotische Wohnung kommt und das Gefühl hat alles bleibt an einem hängen.. Ich würde mir mal an deiner Stelle meinen Freund schnappen und ohne Drama ganz in Ruhe mit ihm darüber reden.. Vielleicht könnt ihr euch ja bestimmte "To Do's" ausmachen? Also, dass jeder für etwas im Haushalt zuständig ist - ihr könntet ja quasi eine "Liste basteln" und z.B. an die Kühlschranktür hängen - so sieht er die Liste immer, wenn er die Kühlschranktür öffnet

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28. November 2014 um 12:26
In Antwort auf emi_12044830

Wow
Arzt... und da machst du ihm noch Vorwürfe wegen der Wohnung

@magiic21
Es ist nicht so dass er seine eigene Praxis hätte. Er arbeitet im Krankenhaus, hat nen Job von 9-5 so wie jeder andere auch. Heißt dass, das Jobs jetzt in Kategorien eingeteilt sind und nur, weil man einen Job hat der hoch angesehen ist darf man zuhause alles stehen und liegen lassen und alles auf den Partner abwälzen? Ist das dann deiner Meinung nach auch so, dass in einer Beziehung mit zwei arbeitenden Partnern dann der mit dem niedriger angesehenen Job zuhause alles für den anderen tun muss? Seh ich sehr anders.

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28. November 2014 um 13:42
In Antwort auf page_12497569

@magiic21
Es ist nicht so dass er seine eigene Praxis hätte. Er arbeitet im Krankenhaus, hat nen Job von 9-5 so wie jeder andere auch. Heißt dass, das Jobs jetzt in Kategorien eingeteilt sind und nur, weil man einen Job hat der hoch angesehen ist darf man zuhause alles stehen und liegen lassen und alles auf den Partner abwälzen? Ist das dann deiner Meinung nach auch so, dass in einer Beziehung mit zwei arbeitenden Partnern dann der mit dem niedriger angesehenen Job zuhause alles für den anderen tun muss? Seh ich sehr anders.

Was
für ein Arzt ist er denn?? Ok 9-5 ist wirklich gut.. aber die meisten Ärzte arbeiten ja im Schnitt mehr.

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28. November 2014 um 13:46
In Antwort auf emi_12044830

Was
für ein Arzt ist er denn?? Ok 9-5 ist wirklich gut.. aber die meisten Ärzte arbeiten ja im Schnitt mehr.

Arzt
Noch ist er Allgemeinmediziner. Im ersten Jahr nach dem Studium ist man ja noch kein Facharzt. Das dauert nochmal 6 Jahre. Aber auch wenn er 10 Stunden täglich arbeiten müsste wäre es meiner Meinung nach noch immer keine Rechtfertigung um im Haushalt nicht mitzuhelfen wenn man es so abgesprochen hatte. Dann muss man andere Absprachen treffen.

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28. November 2014 um 14:11
In Antwort auf page_12497569

Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung
Du siehst wenigstens, dass es um dich rum nicht gerade sauber ist (erst wollte ich 'blitzblank' schreiben, aber komm: wen wollen wir hier verarschen ).
Hier liegen so viele Klamotten von meinem Freund rum dass es mir rätselhaft ist, wie auch noch irgendein Kleidungsstück in seinem Schrank liegen kann.
Ich würde so gerne seinen Kram liegen lassen aber ich wohne ja auch noch hier und hab etwas Angst, dass ich mich an den Sauerstoffmangel nicht so gut anpassen kann und dadurch bleibende Schäden erleide.
Wie kriegt man denn enen Mann dazu, mehr im Haushalt zu machen? Muss ich ihn tatsächlich behandeln wie einen Hund und ihn loben wenn er was gut gemacht hat? Das würde ich nämlich wirklich in Kauf nehmen, wenn sich die Situation dadurch verändert.
Ich hab auch gehört, dass Männer sich gerne gebraucht fühlen wollen und männlich aber die Sätze 'kannst du mir bitte, bitte helfen, die Wäsche ist sooo schwer und ich bin nicht stark genug um sie alleine in die Waschmaschine zu räumen' oder 'du bist doch im Bügeln sooo gut, kannst du mir vielleicht helfen? Wenn du bügelst sehen die Klamotten danach so viel besser aus als wenn ich das mache' kommen denk ich nicht glaubhaft rüber.
Lieber würde ich sagen 'Vielleicht solltest du öfter Bügeln, dann würden die Hemden danach auch nicht aussehen als wärst du grade mit dem Auto drüber gefahren'. Aber auch bei diesem Satz bin ich mir fast sicher dass der mir auch nicht sonderlich weiter hilft.
Du bist doch ein Mann. Was müsste man denn machen um dich zur Hausarbeit zu animieren (und komm mir jetzt nicht mit Belohnung durch Sex oder Nackt-putzen - Das steht nicht zur Debatte )

Wie wär's mit putzfrau
Sag deinem Freund, dass du das nicht mehr schaffst und ihr eich wenigstens für 1x im Monat ne Reinungskraft holt. Das ist ja wöchentlich nicht soooooo teuer...

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28. November 2014 um 16:01
In Antwort auf heartsease

Weil nach der Arbeit direkt auf die Couch, ist ja nun nicht das wahre.
Wenn man einen anstrengenden Job hat, ist das völlig normal.

Gerade
Wenn man einen anstrengenden Job hat. Ich arbeite aktuell 45-65 Std pro Woche. Wenn ich mich jeden Tag direkt auf die Couch packen würde, hätte ich keine Freizeit mehr, mein Hund wär nicht ausgelastet und der Haushalt bliebe auch liegen...

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28. November 2014 um 17:19

Du hast recht!
Ich habe mich jetzt die letzten zwei Tage auch nur um meine Wäsche gekümmert, meinen Müll aufgeräumt und mein Geschirr weggeräumt. Nachdem sein Teller von Mittwoch gestern Abend noch immer auf dem Tisch stand habe ich ihn auf seine Schuhe gestellt wo er ihn dann heute morgen gepackt, und wieder mal in die Küche auf den Tresen gestellt hat anstatt in die Spülmaschine zu räumen. Ich habe das natürlich mitbekommen, ihn aber danach trotzdem gefragt ob er ihn in die Spülmaschine geräumt hat worauf seine Antwort 'nope' war. Dann meinte ich: 'okay, dann brauchst du jetzt grad auch nicht mit mir reden und solange du nicht einsiehst dass du dich am Haushalt beteiligen musst werde ich mich auch nur noch um meinen Teil kümmern'. Danach hat er gemeint ich wäre kindisch und ist zur Arbeit abgezischt (wer sich hier kindisch verhält liegt vermutlich im Auge des Betrachters). Wenn Worte nichts bringen muss er das wohl auf die harte Tour lernen. Und wenn er es nicht einsieht und unsere Beziehung daran kaputt geht dann hab ich wenigstens mein bestes getan um und mich nicht weiter so ausnutzen lassen. Ich werde mich jetzt nochmal mit ihm hinsetzen am Wochenende und ihm das so klipp und klar sagen. Ich werde deinen Vorschlag aufgreifen und ihm die Wahl lassen, um sich seine Aufgaben auszusuchen. Wenn dieses Gespräch wieder im Drama endet dann zieh ich jetzt erstmal mein eigenes Ding durch und dann werden wir weiter sehen wie ihm das so passt und auch wie sich unsere Beziehung dann entwickelt. Vielen Dank.

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28. November 2014 um 19:02

Kindisch
was er mit 'kindisch' meinte, war, dass ich ihm den Teller hintertrage und ihn ihm sozusagen in den weg stelle anstatt ihn einfach in die Spülmaschine zu räumen. Nicht, dass ich ihn danach frage. Ich finde, dass ER sich kindisch verhält da er genau weiß was das Problem mit dem Geschirr ist und den Teller dann aus Trotz wieder auf die Anrichte stellt anstatt dem Ganzen ein Ende zu setzen indem er seiner Pflicht nachgeht und den sch*** Teller endlich aufräumt. Es klingt ja auch total bescheuert wenn ich mir das so durchlese, dass ich jetzt hier so ein großes Ding aus so nem Teller mache aber es ist nun mal ein Beispiel für unser Problem (oder eher meins; anscheinend sieht er das Ganze ja nicht als Problem).

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28. November 2014 um 20:16


wenn ich auch eine bekomm

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29. November 2014 um 12:50

Sehen was die Zukunft bringt
Sooo, gestern abend wurde das Thema jetzt nochmal angesprochen.
Hab klipp und klar gesagt dass ich es satt bin und es unglaublich finde wie jemand so faul sein kann und dass ich sein Verhalten mir gegenüber respektlos finde da er es ausnutzt dass ich nicht im Dreck leben möchte. Ihm ist es wohl tatsächlich wichtig dass ich ihn (was zb. den Müll betrifft) nicht einfach darauf hinweise sondern nett frage ob er den Müll rausbringen kann.
Wir haben jetzt abgesprochen dass ich ihn von jetzt an nett frage. Wir haben auch abgesprochen dass ich das genau einmal mache (und nicht 4 Tage nacheinander) und er seine Aufgabe dann am selben Tag noch erledigt.
Was die allgemeinen, kleinen Aufgaben im Haushalt betrifft (Wäsche waschen, Abwasch, Spülmaschine ein- und ausräumen, Grundordnung in den Zimmern halten) haben wir abgesprochen dass er sich da jetzt bessern wird. Wenn es zu den größeren Aufgaben (Staubsaugen, staubwischen, Bad putzen,...) kommt, haben wir beschlossen, alles auf eine Liste zu schreiben und dann kann er sich seine Aufgaben aussuchen (solange der Aufwand dafür gleichberechtigt verteilt ist). Und die Aufgaben werden dann im Laufe der Woche erfüllt.
Um zu sehen, ob sich die Situation jetzt echt ändert, werde ich mich jetzt erstmal nur noch um meinen Teil kümmern und er macht das ganze für seinen Teil. Wenn ich sehe, dass da eine Routine reinkommt (und er auch sieht wieviel es ist wenn man das alleine machen muss) und er sich an unsere Absprachen hält (dauert bestimmt 2 Monate; ich werde nicht klein beigeben - dieses Mal muss ich konsequent bleiben) wird denk ich auch mal einer die Wäsche für beide machen, usw.
Ich habe auch gesagt, dass ich mir mit seinem jetzigen Verhalten keine Zukunft mit Kindern vorstellen kann und wenn er jetzt schon weiß dass er an seiner Putz-Einstellung nichts verändern will dann soll er es jetzt sagen denn dann ist das pure Zeitverschwendung (das hat ihn hart getroffen glaube ich).
Er meinte, dass er einsieht dass ich jetzt so konsequent bleibe und dass es vielleicht genau das ist was er braucht. Er möchte mich nicht verlieren und meinte er wird solange daran arbeiten sich zu bessern, bis es meinen Ansprüchen gerecht wird. Er möchte aber auch von mir, dass ich mehr Geduld mit ihm habe wenn er in den nächsten Wochen was falsch macht (womit ich absolut kein Problem habe solang ich sehe dass er sich bemüht).
Jetzt heißt es abwarten und schauen was passiert.
Für mich gibt's nur eine Regel: Nicht klein beigeben!
Vielen Dank für all eure Hilfe, ich halte euch auf dem Laufenden

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29. November 2014 um 16:50

Warum nicht??

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30. November 2014 um 9:55


genau.

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1. Dezember 2014 um 10:31

..
Naja die Liste sollte halt schon auch kommuniziert werden Also man kann ja darüber reden und so etwas gemeinsam erstellen - und wenn sie groß & bunt ist - wird er sie wohl beim Kühlschranktür öffnen wahrnehmen.. Denk ich..

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6. Dezember 2014 um 13:00

Update!
Die letzte Woche ist schon mal super gelaufen. Der Müll wurde, nachdem ich ihn nett darauf hingewiesen habe, weggebracht, er hat die Waschmaschine+Trockner angeschmissen, hat das Geschirr die ganze Woche in die Spülmaschine geräumt, sie angeschmissen und danach wieder ausgeräumt.
Gestern abend hab ich dann eine Liste geschrieben mit Aufräum-Aufgaben die am Wochenende erledigt werden sollten. Ich hab ihm dann die Liste gegeben und ihn gebeten, sich Aufgaben auszusuchen. Er hat sogar noch 2 weitere Aufgaben draufgeschrieben und die Aufgaben dann auch gerecht verteilt.
Natürlich bin ich mega froh dass er jetzt so viel tut. ABER ich kenn das schon. Jedes mal wenn wir darüber geredet haben meinte er, dass er sein Verhalten ändern wird und das ging dann auch für eine Woche gut.
Ich hoffe nur, dass es jetzt auch wirklich so bleibt. Also abwarten und stark bleiben.
So weit so gut! ein Update gibts nächste Woche

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6. Dezember 2014 um 17:11

Jaja
Ich versteh nicht, was die ganzen Hunde-Kommentare sollen. @lana: deiner meinung nach muss ich also alles akzeptieren was mein Freund tut und ihm hinterher putzen damit er dann bei mir bleibt? Falls du eine Beziehung oder Familie hast und du das so tust tust du mir echt leid!
Manche Leute kommentieren echt nur, damit sie auch mal was gesagt haben

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7. Dezember 2014 um 1:33

Jeder hat wohl seine Meinung
wenn Menschen das mit dem Putzen also nie gelernt haben dann wird das einfach akzeptiert und wird sich niemals ändern? sind das dann deiner Meinung nach die Menschen, die in vermüllten Häusern wohnen und als Messies enden?

Ich weiß ja nicht wie das bei dir ist aber meiner Meinung nach kann man sowas sehr wohl lernen. Du machst es dir ein bisschen einfach wenn du findest dass man alle Verhaltensweisen eines Menschen einfach so akzeptieren muss.

Man muss doch in einer Beziehung immer Kompromisse machen für den anderen. Es gibt keine Beziehung, bei der jeder ganz genau das selbe will wie der andere. Eine Beziehung ist meiner Meinung nach ein ständiges Lernen von beiden Seiten. Auf diese Weise wird man als Paar doch stärker.

Und sollte mein Freund wirklich auf Dauer nicht mitmachen, dass er im Haushalt helfen muss dann ist es auch besser wenn dann Schluss ist. Du kannst ja meine wöchentlichen Updates lesen und dir dann deine Meinung bilden.

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7. Dezember 2014 um 1:40

SEIN Verhalten
das ganze Thema dieser Diskussion ist doch, dass ER im Haushalt nicht mithilft. Ich habe um Tipps gefragt, wie ich die Situation verändern kann. Antworten waren, um zb. Listen zu schreiben um die Arbeit aufzuteilen und auch Tipps um das Problem auf die beste Art zu lösen.

Das Gespräch wurde geführt, Listen wurden geschrieben, jetzt wird geschaut ob sich unser Problem damit löst.
Darum gehts doch. Weiß nicht, warum das für dich jetzt so abartig rüberkommt dass es hier jetzt um SEIN Verhalten geht.

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7. Dezember 2014 um 2:08

Gutes Argument

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7. Dezember 2014 um 2:27
In Antwort auf emi_12044830

Ich
versteh dieses ganze Tam Tam um dieses Thema nicht.. Wenn man sich wegen solcher Dinge trennt, ist auch nichts anders und man muss diese ganzen Dinge erst recht alleine machen. Was also ist dann der Vorteil? Klar nervt es.. wenn mein Mann die Gläser oder Kaffeetassen am Wohnzimmertisch stehen lässt und am nächsten Tag die Ränder am Tisch sind, aber bevor ich mich Stundenlang aufrege räum ich sie weg und wisch die Ränder weg, das dauert 1 Minute. Den Müll nimmt zwar mein Mann schon öfter von sich aus mit, aber ich seh kein Problem darin wenn ich sowiso außer Haus gehe dass ich dann den Müll mitnehme. So "es geht ums Prinzip" Machtspielchen bringen nichts außer Streit. Kochen tu auch zu 98% ich.. na und? Das ist schon so zur Routine geworden dass ich es automatisch mache.. aber ich koche auch "gern". Mein Mann kocht auch ab und zu.. aber das isg nicht die Regel. Er kocht meistens groß auf an einem Sonntag.. Ich rege mich aber nicht auf. Ich bin froh dass er mir bei der Wäsche etc. nicht dreinpfuscht. Ich finde zwar nicht dass es selbstverständlich ist, aber ich würde wegen sowas nicht dauernd streiten.

Kommt
auch ein bisschen darauf an, ob beide gleichermaßen arbeiten oder nicht? Klar, wenn man selbst tagsüber daheim ist, dann kann man auch den Haushalt komplett machen.
Aber wenn beide arbeiten gehen und dann nur ein Partner für den Haushalt verantwortlich ist, finde ich das sehr dreist.

Außer der andere überlegt sich in der Zeit spektakuläre Sexpraktiken oder romantische Abende. DANN würde ich auch mit mir reden lassen.

Generell geht es in einer Partnerschaft, finde ich, um Balance. Und die ist für mich nicht gegeben, wenn der eine sich während des eigenen Feierabends die Hände wund schrubbt und der Andere währenddessen überlegt welche Biersorte er heute verdrücken möchte

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7. Dezember 2014 um 10:07
In Antwort auf page_12497569

Update!
Die letzte Woche ist schon mal super gelaufen. Der Müll wurde, nachdem ich ihn nett darauf hingewiesen habe, weggebracht, er hat die Waschmaschine+Trockner angeschmissen, hat das Geschirr die ganze Woche in die Spülmaschine geräumt, sie angeschmissen und danach wieder ausgeräumt.
Gestern abend hab ich dann eine Liste geschrieben mit Aufräum-Aufgaben die am Wochenende erledigt werden sollten. Ich hab ihm dann die Liste gegeben und ihn gebeten, sich Aufgaben auszusuchen. Er hat sogar noch 2 weitere Aufgaben draufgeschrieben und die Aufgaben dann auch gerecht verteilt.
Natürlich bin ich mega froh dass er jetzt so viel tut. ABER ich kenn das schon. Jedes mal wenn wir darüber geredet haben meinte er, dass er sein Verhalten ändern wird und das ging dann auch für eine Woche gut.
Ich hoffe nur, dass es jetzt auch wirklich so bleibt. Also abwarten und stark bleiben.
So weit so gut! ein Update gibts nächste Woche

Listen
Mit solchen Listen würdest Du weder bei mir, noch bei meinem Mann etwas erreichen.

Ich lasse mir im Privatleben nichts vorschreiben - auch nicht von meinem Mann.

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7. Dezember 2014 um 10:13
In Antwort auf page_12497569

Jeder hat wohl seine Meinung
wenn Menschen das mit dem Putzen also nie gelernt haben dann wird das einfach akzeptiert und wird sich niemals ändern? sind das dann deiner Meinung nach die Menschen, die in vermüllten Häusern wohnen und als Messies enden?

Ich weiß ja nicht wie das bei dir ist aber meiner Meinung nach kann man sowas sehr wohl lernen. Du machst es dir ein bisschen einfach wenn du findest dass man alle Verhaltensweisen eines Menschen einfach so akzeptieren muss.

Man muss doch in einer Beziehung immer Kompromisse machen für den anderen. Es gibt keine Beziehung, bei der jeder ganz genau das selbe will wie der andere. Eine Beziehung ist meiner Meinung nach ein ständiges Lernen von beiden Seiten. Auf diese Weise wird man als Paar doch stärker.

Und sollte mein Freund wirklich auf Dauer nicht mitmachen, dass er im Haushalt helfen muss dann ist es auch besser wenn dann Schluss ist. Du kannst ja meine wöchentlichen Updates lesen und dir dann deine Meinung bilden.

Denkfehler
"Man muss doch in einer Beziehung immer Kompromisse machen für den anderen. Es gibt keine Beziehung, bei der jeder ganz genau das selbe will wie der andere. Eine Beziehung ist meiner Meinung nach ein ständiges Lernen von beiden Seiten. Auf diese Weise wird man als Paar doch stärker."

>>>Genau, aber man muss das von sich aus wollen!
Kompromisse machen, Rücksicht auf den Partner nehmen, lernen.
Du machst den typischen Frauenfehler: Du führst eine "Singlebeziehung". Du meinst, die Tatsache, dass Du die Beziehung ernst nimmst, würde automatisch bedeuten, dass Dein Freund es auch tut. Du denkst, wenn Dich stark engagierst, täte er es auch.

Lana hat vollkommen Recht: Man kann niemanden verbiegen.

Ob Dein Freund wirklich eines Tages seine Sachen packen wird, weiß ich nicht. Ich denke nicht, dass Lana das, ohne euch überhaupt zu kennen, beurteilen kann.

Mir wäre das allerdings zu viel - ich hätte mich schon über Deine 1. Liste aufgeregt!
Ich wäre garantiert schon weg, wenn mein Mann mich wie ein Kind behandeln würde.

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7. Dezember 2014 um 10:15


Exakt.

Und vermutlich ist ihm das einfach nicht so wichtig. Daran wird die TE nichts ändern.

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Frühere Diskussionen
Wer macht den anfang ich oder sie
Von: damien_12676790
neu
7. Dezember 2014 um 23:45
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