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Zusammenwohnen - Aufteilung Haushalt vs. andere Kosten

30. Januar 2009 um 21:40 Letzte Antwort: 26. Juli 2013 um 12:23

Hallo!

Ich wollte euch mal fragen, wie ihr es mit der Verteilung der Kosten so macht. Gibt es jemanden, der in der Version lebt nur den Haushalt machen zu müssen und die Miete übernimmt dann der andere Part?

Ich überlege wegen dem Zusammenziehen mit dem Freund, nur weiss ich jetzt schon, dass wir uns wegen dem Haushalt streiten würden und das jeden Tag!
Öfters gilt ja diese 50/50 Aufteilung. Diese würde ich unfair finden, da ich jetzt schon weiss, dass ich viel mehr im Haushalt machen würde (wenn nicht sogar 80 %!) und es würde mich stören, dass dies dann nicht unter diese 50/50 Grenze fällt.

Habe darüber nachgedacht, wie man so etwas lösen könnte und bin auf die Idee gekommen, dass der eine den ganzen Haushalt macht und der andere die Miete übernimmt (Rest wird halt geteilt). Ich würde auch wöchentlich eine Putzfrau kommen lassen, kostet ja auch Geld und zusätzlich selbst noch putzen.

Wie ist es bei euch?
Kenne es im Umkreis so, dass meistens die Frau mehr macht und das will ich nicht. Zumindestens nicht unter der 50/50 Aufteilung.

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30. Januar 2009 um 21:47

Tja...
Wenn du schon so überlegst dann bleib für dich allein wohnen

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30. Januar 2009 um 21:56

Also
ich bin auf jeden Fall dafür, dass man sich die Miete teilt. Und die anderen Haushaltskosten sollten auch geteilt werden. Ich finde aber das man Rücksicht auf seinen Partner nehmen sollte, wenn dieser viel weniger verdient, dass man dann vielleicht auch darauf achtet, das man beim Einkaufen nicht unbedingt die teuren Artikel mitnimmt, wenn dieser mit dem Bezahlen dran ist.

Ich finde generell so eine Aufteilung irgendwie schade, denn ich finde man sollte einfach alles teilen können mit der Person die man liebt.

Da kommts nicht drauf an, wer was bezahlt. Man sollte das gemeinsam zahlen.

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30. Januar 2009 um 22:46

@metin
ich sehe das genauso. Wohne zwar nicht mit meinem Freund zusammen, bin aber sehr oft bei ihm, auch wenn er mal nicht zuhause ist. Und ich mache auch sauber, wenn er den ganzen Tag arbeiten ist, finde das auch völlig normal. Das hat mit "Frau gehört hinterm Herd" nichts zu tun. Ausserdem kocht z.B. mein Freund meistens, weil ich eine miserable Köchin bin.

Ich putz gerne für mein Schatz....

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30. Januar 2009 um 23:19


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31. Januar 2009 um 19:07

Ausführliche Tipps, danke!
Zu Dreck: nun, meine bessere Hälfte handhabt es mit Aufräumen etwas anders als ich. Ich bin die, die es mag, wenn es zumindestens "sichtbar" sauber ist. Der Putzteufel bin ich selbst nicht, aber es muss so sauber sein, dass man jederzeit Besuch bekommen kann ohne dass man sich dafür genieren muss. Mein Partner ist eher der, der alles stedhen lässt und es irgendwann mal wegräumt. da sehe ich wirklich Konfliktpotential.

Zu Klo: das putze ich freiwillig stört mich nicht, da ich dann weiss, dass es sauber ist und ich mich beruhigt hinsetzen kann *gg*

Zu ehehafte Verpflichtung: Schreck! Also habe ich mich nicht verhört und es stimmt wirklich.

Zu Einkommen: ist klar. wir verdienen beide gleich viel.

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31. Januar 2009 um 19:09

Nachrechnen
hätte dann dein ex sollen.. dieser sogenannte

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31. Januar 2009 um 19:12
In Antwort auf an0N_1271553699z

@metin
ich sehe das genauso. Wohne zwar nicht mit meinem Freund zusammen, bin aber sehr oft bei ihm, auch wenn er mal nicht zuhause ist. Und ich mache auch sauber, wenn er den ganzen Tag arbeiten ist, finde das auch völlig normal. Das hat mit "Frau gehört hinterm Herd" nichts zu tun. Ausserdem kocht z.B. mein Freund meistens, weil ich eine miserable Köchin bin.

Ich putz gerne für mein Schatz....

Offensichtlich mehr frei wie freund
du arbeitest offensichtlich weniger. Wir verdienen beide gleich und arbeiten gleich lang. Wenn es so wäre wie bei dir, wäre es was anderes.

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31. Januar 2009 um 19:18
In Antwort auf an0N_1271553699z

Also
ich bin auf jeden Fall dafür, dass man sich die Miete teilt. Und die anderen Haushaltskosten sollten auch geteilt werden. Ich finde aber das man Rücksicht auf seinen Partner nehmen sollte, wenn dieser viel weniger verdient, dass man dann vielleicht auch darauf achtet, das man beim Einkaufen nicht unbedingt die teuren Artikel mitnimmt, wenn dieser mit dem Bezahlen dran ist.

Ich finde generell so eine Aufteilung irgendwie schade, denn ich finde man sollte einfach alles teilen können mit der Person die man liebt.

Da kommts nicht drauf an, wer was bezahlt. Man sollte das gemeinsam zahlen.

Mir geht's
um den Haushalt, wahrscheinlich, weil ich es selbst nicht machen mag und es leider so ist, dass die Frauen mehr machen, ob teilen oder nicht teilen. frau macht meist mehr, so habe ich die Erfahrung gemacht.

Zu Verdienst: natürlich, habe vergessen zu erwähnen, dass wir gleich viel verdienen. Manche machen trotzdem 50/50, würde ich auch ungerecht finden, wenn der eine 500 euro pro Monat hat unf der andere 3000..

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31. Januar 2009 um 20:33

Nö, würde ich mich nicht drauf einlassen.
Du hast schon Recht, dass die Frau im Haushalt mehr macht, weil Frauen da auch ein wenig penibler sind und eine dreckige Wohnung auch immer der Frau angelastet wird
Aber mal ehrlich, was ist denn, wenn der Wasserhahn tropft, eine Gardinenstange aufgehängt werden muss oder ein Regal gestrichen? Was ist, wenn er dir mal die Räder am Auto wechselt, einen Absatz wieder anklebt oder eine Glühbirne wechselt. Wenn ihr zusammen zieht, wird dein Schatz die ersten zwei Wochen damit verbringen Löcher in die Wände zu bohren - und das wird er auch noch viele Jahre danach machen. Sprudelkisten schleppen, Müll rausbringen, Spinnen jagen ... alles Männeraufgaben. Und dann? Soll er dir jedes Mal eine Rechnung stellen? Im Gegenzug könntest du ein Kässchen am Bügelbrett anbringen. Pro Hemd ein Euro. Oh ja, und wenn du dir ein Bein brichst und er sechs Wochen den Haushalt machen muss, dann könnte er das ja vielleicht in Naturalien einfordern, auf Heller und Pfenning so zu sagen Sorry, ich mache nur Spaß =)
Aber nee, ehrlich, ich denke, so geht das nicht. Einziger Kompromiss wäre, dass du deine Putze bezahlst und das von der Miete abziehst, wobei man das dann auch aus der gemeinsamen Kasse zahlen könnte, was eigentlich auf das Gleiche herausläuft, aber egal, dann hast du einen symbolischen Wert.
Aber jetzt mal ganz im Ernst: Man kann die Dinge, die man für die Wohnung und seinen Partner nicht mit Geld aufwiegen und man sollte niemals damit anfangen, gegeneinander aufzuwerten, was wer für wen und den Haushalt und überhaupt getan hat. Das ist der Anfang vom Ende.

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31. Januar 2009 um 20:52
In Antwort auf esi_12549703

Ausführliche Tipps, danke!
Zu Dreck: nun, meine bessere Hälfte handhabt es mit Aufräumen etwas anders als ich. Ich bin die, die es mag, wenn es zumindestens "sichtbar" sauber ist. Der Putzteufel bin ich selbst nicht, aber es muss so sauber sein, dass man jederzeit Besuch bekommen kann ohne dass man sich dafür genieren muss. Mein Partner ist eher der, der alles stedhen lässt und es irgendwann mal wegräumt. da sehe ich wirklich Konfliktpotential.

Zu Klo: das putze ich freiwillig stört mich nicht, da ich dann weiss, dass es sauber ist und ich mich beruhigt hinsetzen kann *gg*

Zu ehehafte Verpflichtung: Schreck! Also habe ich mich nicht verhört und es stimmt wirklich.

Zu Einkommen: ist klar. wir verdienen beide gleich viel.


Ich wüsste nicht, inwiefern sich eheliche Pflichten aus einer reinen Partnerschaft ergeben sollten. (Es sei denn es geht bei weiterem Zusammenleben um eine Bedarfsgemeinschaft). Ansonsten geginnt die rechtliche Verbindlichkeit (eingeschränkt) mit dem Verlöbnis.

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31. Januar 2009 um 20:52

Weil ...
... diese Aufgaben MEISTENS von Männer übernommen werden, so wie der Haushalt MEISTENS von Frauen übernommen wird. Man kann natürlich nicht sagen, dass das bei allen Paaren so ist, aber da hier über die MÖGLICHKEIT gesprochen wird, dass nur SIE den Haushalt macht, obwohl sie das nicht 100% sagen kann, da sie ja noch nicht mit ihm zusammen wohnt und er sich möglicherweise als Hyperputze erweisen könnte, habe ich mal die MÖGLICHKEITEN an Arbeiten aufgezählt, die er für sie eventuell alle übernehmen könnte. Aber wir sprechen im Moment ja nur über Hypothesen. Die Wahrheit werden wir wohl alle erst erfahren, wenn sie wirklich zusammen leben =)

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1. Februar 2009 um 23:03


Das kommt immer auf die Relationen an denke ich.
Für mich spielen da Fragen zur Größe, zum Preis, zur Ausstattung und zur Pflegeintensität eine Rolle.

Je nachdem wie teuer die Wohnung ist fände ich es nämlich ehrlich gesagt unangemessen, mir beim Vorhandensein netter moderner Hilfmittel wie Spül- und Waschmaschine sowie pflegeleichter Fliesen und Laminatböden die Mietkosten von meinem Partner bezahlen zu lassen. So viel arbeit ist der Haushalt nun auch nicht


Übrigens: Freunde von uns haben sich wegen solcher Diskussionen eine Putzfrau genommen die jeder zu 50% bezahlt.

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16. Januar 2012 um 14:57
In Antwort auf an0N_1271553699z

Also
ich bin auf jeden Fall dafür, dass man sich die Miete teilt. Und die anderen Haushaltskosten sollten auch geteilt werden. Ich finde aber das man Rücksicht auf seinen Partner nehmen sollte, wenn dieser viel weniger verdient, dass man dann vielleicht auch darauf achtet, das man beim Einkaufen nicht unbedingt die teuren Artikel mitnimmt, wenn dieser mit dem Bezahlen dran ist.

Ich finde generell so eine Aufteilung irgendwie schade, denn ich finde man sollte einfach alles teilen können mit der Person die man liebt.

Da kommts nicht drauf an, wer was bezahlt. Man sollte das gemeinsam zahlen.

Ruecksicht ...
Man kann ja auch eine Wohnung nehmen die sich der weniger verdienende sich auch allein leisten kann. wenn ich hier so sehe wie ueber solche Sachen verhandelt wird ... wo sind wir ?
Bei einer Ehevermittlung alten arabischen Stils? " Gib mir deine Tochter und ich gebe dir soviel Kuehe und soviel Kamele ?!!!!!!"

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16. Januar 2012 um 16:42

Ich finde es nicht korrekt
... wenn er die ganze Miete zahlen müsste, nur weil du 4x die Woche nen Schrubber schwingst, kochst, wäschst und so weiter ... Das mache ich nämlich auch. Und ich zahle 50 % der Miete. Die andere Hälfte zahlt mein Freund. Und er tut nur Dinge, wenn ich sie ihm sage - weil er sie sonst nicht wahrnimmt/sieht ... Nicht gerade toll, aber naja.

Vor Weihnachten eröffnete ich einen Post "Anteilige Miete?!" - schau doch da mal rein - waren tolle Tipps dabei und ne klasse Diskussion ...

Trotzdem: dein Freund hat auch im Haushalt was zu machen - und wenns nur den Müll runterbringen is, oder einkaufen zu gehen oder oder....

Meist machen wir Frauen den Haushalt doch eh lieber allein - da wissen wir auch das es nicht halbherzig gemacht wird, und gründlich noch dazu ....

heju

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26. Juli 2013 um 12:23
In Antwort auf alte_12534643


Also bei mir ..
ist es inzwischen so dass ich die ganzen Haushaltskosten bezahle , saubermache , Abwasch , Wäsche usw. Und wenn ich dann mal meckere dass ich mit 59 Jahren nicht der Haussklave und dass der Mitbewohner auch mal was machen könnte anstatt den ganzen Tag im Bett rumzuliegen oder sich wenigstens auf Arbeitssuche begeben , dann werden die Ohren auf Durchzug gestellt und ich werde gefragt was ich mir eigentlich erlauben würde Herschaft um halb 8 aus dem Bett zu schmeissen um sich auf dem Arbeitsamt zu melden.Da hat meine Tochter mich aangeschrien ich solls Maul halten es würde mich nichts angehen dass ihr Freund den ganzen Tag im Bett rumfaulenzt, ( es ist ja nur meine eigene Wohnung, da hat man wohl nichts zu sagen , nur schon brav zu kuschen und die Rechnungen zu bezahlen , oder etwa nicht)


Ich hasse FAULPELZE die sich auf anderer Leute Kosten durch
schnorren

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