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Zur Liebe fähig?

22. Februar 2013 um 14:38

Hallo ihr Lieben,

ich stecke gerade in einem persönlichen Fiasko.
Seit 2 Jahren lebe ich mit meinem Freund zusammen. Ursprünglich dachte ich, dass alles passt. Nur leider zeichnete sich auch jetzt die gleiche Situation ab, wie bei jedem vorigen Freund. Am Anfang tanzten die Schmetterlinge verrückt und irgendwann habe ich dann "die Lust an ihm verloren". Das hört sich sehr hart an und das ist es auch. Ich stecke in einer Beziehung und irgendwann merke ich dann, dass ich den jeweiligen Freund nicht (mehr?) liebe und trenne mich. Es tut mir dann aber auch immer sehr weh, weil ich dem jeweiligen Menschen damit so sehr wehtue.
Ich bin jetzt 23 Jahre alt und habe mittlerweile 3 Beziehungen hinter mit, die alle nach dem gleichen Schema abliefen. Jetzt droht der 4. Beziehung das gleiche zu wiederfahren und ich weiß nicht, was ich dagegen tun könnte. Ich liebe ihn nicht (mehr?) und hab es nur gemerkt, weil ich Gefühle (?) für einen anderen entwickle.
Im Ernst, das ist doch krank. Es ist doch nicht normal, dass ich einfach schlichtweg die Lust an einem Mann verliere, der mich liebt
Ich hab seit 3 Tagen nichts gegessen, weil mir einfach nur noch schlecht ist, ich entwickle geradezu einen Ekel vor mir selbst...
Kennt das jemand von euch, das Gefühl zu haben, nicht fähig dazu zu sein, zu lieben?

Danke schonmal vorab für eure Antworten...

Liebe Grüße,
freako

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22. Februar 2013 um 15:47

Bindungsängste
Daran hatte ich auch schon gedacht. Aber ich halt es ja immer aus, meine kürzeste Beziehung dauerte 13 Monate. Das kommt dann bei mir immer Fall auf Schlag, dass ich dann merke, dass von meiner Seite aus nichts mehr da ist.
Ich hab Freundinnen, die seit 5 oder 6 Jahren glücklich mit ihren Partnern zusammen sind oder sogar schon geheiratet haben.
Ich meine nicht, dass ich heiraten möchte, aber immer wieder dieses ... zu sein, das sich trennt und einen trauernden Kerl zurückzulassen, bin ich Leid.
Ich bin auch nicht der Typ Frau für Affären und solche Späße. Wenn ich jemanden kennenlerne, dann strebe ich immer etwas an, was bestand hat und später stellt sich dann raus, dass es nicht klappt.
Ich denk nicht einmal, dass ich mir immer die falschen Partner raussuche, sondern eher, dass ich Dinge will, die so in einem Menschen nicht realisierbar sind. Oder halt, dass ich nicht wirklich fähig bin zu lieben, wobei ich meine Familie wiederum sehr liebe.

Ich erwarte auch nicht, dass die Schmetterlinge ewig bleiben. Die sind um ehrlich zu sein immer schon relativ früh wieder weg (so nach 3-4 Monaten?).

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4. Juni 2017 um 14:03
In Antwort auf freakophil

Hallo ihr Lieben,

ich stecke gerade in einem persönlichen Fiasko.
Seit 2 Jahren lebe ich mit meinem Freund zusammen. Ursprünglich dachte ich, dass alles passt. Nur leider zeichnete sich auch jetzt die gleiche Situation ab, wie bei jedem vorigen Freund. Am Anfang tanzten die Schmetterlinge verrückt und irgendwann habe ich dann "die Lust an ihm verloren". Das hört sich sehr hart an und das ist es auch. Ich stecke in einer Beziehung und irgendwann merke ich dann, dass ich den jeweiligen Freund nicht (mehr?) liebe und trenne mich. Es tut mir dann aber auch immer sehr weh, weil ich dem jeweiligen Menschen damit so sehr wehtue.
Ich bin jetzt 23 Jahre alt und habe mittlerweile 3 Beziehungen hinter mit, die alle nach dem gleichen Schema abliefen. Jetzt droht der 4. Beziehung das gleiche zu wiederfahren und ich weiß nicht, was ich dagegen tun könnte. Ich liebe ihn nicht (mehr?) und hab es nur gemerkt, weil ich Gefühle (?) für einen anderen entwickle.
Im Ernst, das ist doch krank. Es ist doch nicht normal, dass ich einfach schlichtweg die Lust an einem Mann verliere, der mich liebt
Ich hab seit 3 Tagen nichts gegessen, weil mir einfach nur noch schlecht ist, ich entwickle geradezu einen Ekel vor mir selbst...
Kennt das jemand von euch, das Gefühl zu haben, nicht fähig dazu zu sein, zu lieben?

Danke schonmal vorab für eure Antworten...

Liebe Grüße,
freako

Dieses Programm siehe: https://youtu.be/e9yHO90bafk , dieser biologische Imperativ von dem Du sprichst, erscheint mir sinnvoll ( damit sich Leben in welcher Form auch immer erneuert, regeneriert, reFORMiert). Jetzt bekommt für mich der Ausspruch: "Wahre Liebe ist tödlich" einen neuen Aspekt.
Ich wiederspreche jedoch vehement der Aussage: "Frauen sind zur Liebe nicht fähig". Gerade Frauen als auch Herren sind zur Liebe fähig, da sie den Tod (beispielsweise beim Geburtsvorgang) in Kauf nehmen. Wer nicht zur Liebe fahig ist, jedoch ein Aspekt der Liebe sind, ist das strohdumme höchst kompliziert komplex funtionierende Weib als auch strohdumme höchst komplex kompliziert funktionierende Mann, oder denkt ihr mit Eurem belebten Körper, sprich Leib? fragt sich gerade jemand.
Nach seiner Beobachtung nicht, er fühlt sich nur vom Anblick, dem Tönen eines Weibes merk-würdig eigen-ARTig verzaubert und bezaubert berauscht, und das wie die Schweizer sagen: "!@#*!geil" und vergisst dabei seinen HERRn, bzw. beHERRscht sein und wird dadurch zum Handlanger der FRAU, welche für die Erneuerung und reFORMation zu-ständig ist.




 

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