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Zum Teufel gejagt!

2. Oktober 2006 um 15:02 Letzte Antwort: 3. Oktober 2006 um 16:50

Hallo Ihr lieben!

Ich habe es getan, ich habe mir mein eigenes Herz aus der Brust gerissen und ihn zum Teufel gejagt! Ich weiß das es vom Verstand her goldrichtig war, leider spielt mein Herz da nicht so ganz mir und mir geht es ganz milde ausgedrückt beschissen!

Seit dem er im Juli mit Frau und Kind im Urlaub war, klappte irgendwie gar nichts mehr. Wir haben uns nur noch selten gesehen, am Wochenende gar nicht mehr. Vorgestern hat er dann unser Treffen mal wieder abgesagt, aus Gründen die ich verstehe und nachvollziehen kann, aber gleichzeitig ging mir auch der Sinn der ganzen Affaire flöten. Also schrieb ich ihm gestern eine SMS das ich ihm noch ein schönes Familienleben wünsche und Zwei Frauen einfach eine zuviel ist. Das ich ihn liebe, aber keinen Sinn mehr sehe und es einfach nur noch höllisch weh tut. Seine Reaktion war dann; Er kann es verstehen... Er ist sehr traurig und das er mich liebt. Er kann seinen Sohn nicht verlassen, er ist nicht glücklich aber was soll er denn machen.... Seitdem herrscht Funkstille.

Gott ich fühle mich so elendig, mir ist so schlecht, das ich mich am liebsten permanent übergeben möchte. Eigentlich will ich das doch alles gar nicht beenden, ich möchte einfach nur spüren was ich ihm bedeute, Zeit mit ihm verbringen können. Einfach wieder die schöne Zeit vor dem Urlaub zurück haben. Tja, das geht wohl nicht mehr. Bin den Schritt gegangen und so wies aussieht muß ich da jetzt durch! Hoffe der wahnsinnige Schmerz läßt auch irgendwann, am besten sofort, wieder nach!

Ich danke Euch fürs lesen, das hat schon mal echt gutgetan, mal raus zu lassen.

traurige Grüße

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2. Oktober 2006 um 15:10

Hey
ich kenne das! vor seinen urlaub war auch alles schön-na nur dass er sich jetzt wie ein a-loch benimmt und meine wut den schmerz lindert! er sagt auch, er kann seine tochter nicht verlassen, aber er liebt mich-na lustig. dann sollen die doch-bleibt zu hoffen, dass ihnen niemal saufgeht was das leben wirklich is, denn dann werden sie wahnsinnig!

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2. Oktober 2006 um 15:19
In Antwort auf thanh_12628105

Hey
ich kenne das! vor seinen urlaub war auch alles schön-na nur dass er sich jetzt wie ein a-loch benimmt und meine wut den schmerz lindert! er sagt auch, er kann seine tochter nicht verlassen, aber er liebt mich-na lustig. dann sollen die doch-bleibt zu hoffen, dass ihnen niemal saufgeht was das leben wirklich is, denn dann werden sie wahnsinnig!

@ dito 15
die spinnen doch! Je mehr ich darüber nachdenke, desto wütender werde ich... Wie alt ist denn seine Tochter? Sein Sohn ist 7 und erwartet er allen ernstes das ich 11 Jahre auf ihn warte??? Ist dann sein Sohn alt genug um ohne seinen Vater zu leben? Was soll der Spruch? Ich habe noch nie verlangt, daß er sich trennt, im Gegenteil, habe ihm sogar gesagt, daß ich das nicht will! Will doch nur ein bißchen mehr Zeit mit ihm verbringen! Und das er nicht ständig alle Dates absagt! Wieso überhaupt trennen vom Sohn.... also der Spruch ist echt irgendwie das allerletzte! Ich wär bestimmt die letzte die ihn vom Sohnemann trennt... A-Loch, sorry, aber was netteres ist mir für ihn grad nicht eingefallen.

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2. Oktober 2006 um 15:24

Kopf hoch
Hallo, ich hab vor einiger Zeit hier schon einmal was dazu geschrieben, das ich Dir gern an dieser Stelle kopieren möchte, weil ich denke, daß das gut paßt. Es waren damals mehrere Frauen (auch ich), denen es genauso ging wie Dir jetzt, vielleicht hilft es Dir ja ein wenig, wenn Du merkst, daß es nicht nur Dir so geht:

Ich denke, wir sitzen alle in einem Boot. Ich hab sehr oft an ihn gedacht und tu es auch heute noch.

Aber es tut nicht mehr weh. Es ist so ähnlich, wie wenn man mit dem Rauchen aufhört, erst denkt man pausenlos dran, später (und das hört nie auf) nur noch zu bestimmten Situationen. Und dann kann man sich denken: "Nee, das schadet Dir nur", macht was anderes und stellt erstaunt fest, daß die Zeitabstände, wo einem das passiert immer größer werden...

Und genau das ist der Punkt. Wir leben, wenn wir uns mit Haut und Haaren auf einen verheirateten Mann einlassen keine Partnerschaft, es entwickelt sich irgendwann zu einer Sucht. Man kann nicht mehr unterscheiden zwischen den Schmetterlingen im Bauch und dem Magendrücken, daß man hat, wenn man an ihn und die "Beziehung" denkt.

Ich hab mich jahrelang vernachlässigt, hab alles auf ihn ausgerichtet. Hab Verabredungen mit Freunden von einer Minute auf die andere abgesagt, etc.

Irgendwann muß man sich eingestehen: nicht der Typ macht den Fehler sich nicht zu trennen, sondern ich selber. Wie kann ich das von ihm erwarten? Ich selber leide Höllenqualen und bleib ja auch die ganze Zeit bei ihm.

Und eins ist sicher: JEDER, der über Jahre hinweg ein Verhältnis hat, ist ein Lügner und ein Betrüger.

Jeden anderen hätten wir schon lange in die Wüste geschickt, aber bei ihm Übersehen wir die Unehrlichkeit - oder wollen sogar noch Lügen hören.

Wir alle haben Angst vor dem Alleinsein, aber wenn man wirklich mal objektiv hinschaut, dann ist es der Typ, der einen isoliert!!! Als Geliebte kann man nur Vereinsamen.

Die Trennung ist so schlimm, weil man sich mit sich selber auseinandersetzen muß. Vorher war man es nur gewohnt nach ihm und seinen Bedürfnissen zu schauen - und man hat weggeguckt, was das Verhältnis mit / aus einem selber gemacht hat.

Bei mir war es schon so schlimm, daß ich bei wirklich netten und anständigen Männern sofort das Gefühl hatte, "die können nicht die richtigen sein", nur weil sie sich ganz normal verhalten hatten. Man ist nicht pausenlos damit beschäftigt, sich den Kopf zu zermartern, was macht er gerade, stimmt das, was er mir erzählt hat. Man muß sich nicht anstrengen, um sich zu verabreden, man muß nicht warten, muß nicht überlegen, ob man jetzt anrufen kann... All diese Sachen aber sind so krank. Wir lassen uns verletzen und hinhalten und denken, das ist Liebe. Weil auch Schmerz und Verletzung Gefühle sind und sich permanent alles um den anderen dreht. Dadurch fühlt man solch eine Leere, wenn der andere weg ist.

ES IST NICHT DER TYP, DEN MAN VERMISST, SONDERN DIE PAUSENLOSE GRÜBELEI UND WARTEREI, DIE ZUVOR DEN TAG UND DIE NACHT AUSGEFÜLLT HABEN.

Das muß man sich einfach immer wieder vor Augen halten. Natürlich ist es nicht schön, Single zu sein, aber was war man denn vor der Trennung? Ein Single, der sich selber zur Treue verpflichtet hat und sich an einen Mann klammert, der überhaupt keine Partnerschaft leben kann. Der weder uns noch seiner Frau das geben kann, was wir möchten und erwarten.

So, ich hoffe, daß Du es schaffst, Dich endlich zu befreien. Sei es Dir selber Wert! Wenn man längere Zeit von der "Droge" weg ist, sieht man klarer, atmet freier und kriegt seine Selbstachtung wieder.

Liebe Grüße, Zelda.

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2. Oktober 2006 um 15:25
In Antwort auf dona_12515337

@ dito 15
die spinnen doch! Je mehr ich darüber nachdenke, desto wütender werde ich... Wie alt ist denn seine Tochter? Sein Sohn ist 7 und erwartet er allen ernstes das ich 11 Jahre auf ihn warte??? Ist dann sein Sohn alt genug um ohne seinen Vater zu leben? Was soll der Spruch? Ich habe noch nie verlangt, daß er sich trennt, im Gegenteil, habe ihm sogar gesagt, daß ich das nicht will! Will doch nur ein bißchen mehr Zeit mit ihm verbringen! Und das er nicht ständig alle Dates absagt! Wieso überhaupt trennen vom Sohn.... also der Spruch ist echt irgendwie das allerletzte! Ich wär bestimmt die letzte die ihn vom Sohnemann trennt... A-Loch, sorry, aber was netteres ist mir für ihn grad nicht eingefallen.

Auch
7! aber ich hab es verlangt! er würde sie nie verlieren! aber was hat ein kind vom vater, wenn er eh nie da ist, weil er seine dame nich erträgt? also alles ausflüchte, weil es ja so doch bequemer ist! und er würde dann seine tochter mit sicherheit öfter sehen als jetzt! und er sagt in den letzten 3 monaten auch die meisten dates ab-naja brauch ich nich. aber wie gesagt, er benimmt sich wie die axt im walde, da ist es etwas leichter, abstand zu gewinnen!

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2. Oktober 2006 um 15:40
In Antwort auf lys_11956303

Kopf hoch
Hallo, ich hab vor einiger Zeit hier schon einmal was dazu geschrieben, das ich Dir gern an dieser Stelle kopieren möchte, weil ich denke, daß das gut paßt. Es waren damals mehrere Frauen (auch ich), denen es genauso ging wie Dir jetzt, vielleicht hilft es Dir ja ein wenig, wenn Du merkst, daß es nicht nur Dir so geht:

Ich denke, wir sitzen alle in einem Boot. Ich hab sehr oft an ihn gedacht und tu es auch heute noch.

Aber es tut nicht mehr weh. Es ist so ähnlich, wie wenn man mit dem Rauchen aufhört, erst denkt man pausenlos dran, später (und das hört nie auf) nur noch zu bestimmten Situationen. Und dann kann man sich denken: "Nee, das schadet Dir nur", macht was anderes und stellt erstaunt fest, daß die Zeitabstände, wo einem das passiert immer größer werden...

Und genau das ist der Punkt. Wir leben, wenn wir uns mit Haut und Haaren auf einen verheirateten Mann einlassen keine Partnerschaft, es entwickelt sich irgendwann zu einer Sucht. Man kann nicht mehr unterscheiden zwischen den Schmetterlingen im Bauch und dem Magendrücken, daß man hat, wenn man an ihn und die "Beziehung" denkt.

Ich hab mich jahrelang vernachlässigt, hab alles auf ihn ausgerichtet. Hab Verabredungen mit Freunden von einer Minute auf die andere abgesagt, etc.

Irgendwann muß man sich eingestehen: nicht der Typ macht den Fehler sich nicht zu trennen, sondern ich selber. Wie kann ich das von ihm erwarten? Ich selber leide Höllenqualen und bleib ja auch die ganze Zeit bei ihm.

Und eins ist sicher: JEDER, der über Jahre hinweg ein Verhältnis hat, ist ein Lügner und ein Betrüger.

Jeden anderen hätten wir schon lange in die Wüste geschickt, aber bei ihm Übersehen wir die Unehrlichkeit - oder wollen sogar noch Lügen hören.

Wir alle haben Angst vor dem Alleinsein, aber wenn man wirklich mal objektiv hinschaut, dann ist es der Typ, der einen isoliert!!! Als Geliebte kann man nur Vereinsamen.

Die Trennung ist so schlimm, weil man sich mit sich selber auseinandersetzen muß. Vorher war man es nur gewohnt nach ihm und seinen Bedürfnissen zu schauen - und man hat weggeguckt, was das Verhältnis mit / aus einem selber gemacht hat.

Bei mir war es schon so schlimm, daß ich bei wirklich netten und anständigen Männern sofort das Gefühl hatte, "die können nicht die richtigen sein", nur weil sie sich ganz normal verhalten hatten. Man ist nicht pausenlos damit beschäftigt, sich den Kopf zu zermartern, was macht er gerade, stimmt das, was er mir erzählt hat. Man muß sich nicht anstrengen, um sich zu verabreden, man muß nicht warten, muß nicht überlegen, ob man jetzt anrufen kann... All diese Sachen aber sind so krank. Wir lassen uns verletzen und hinhalten und denken, das ist Liebe. Weil auch Schmerz und Verletzung Gefühle sind und sich permanent alles um den anderen dreht. Dadurch fühlt man solch eine Leere, wenn der andere weg ist.

ES IST NICHT DER TYP, DEN MAN VERMISST, SONDERN DIE PAUSENLOSE GRÜBELEI UND WARTEREI, DIE ZUVOR DEN TAG UND DIE NACHT AUSGEFÜLLT HABEN.

Das muß man sich einfach immer wieder vor Augen halten. Natürlich ist es nicht schön, Single zu sein, aber was war man denn vor der Trennung? Ein Single, der sich selber zur Treue verpflichtet hat und sich an einen Mann klammert, der überhaupt keine Partnerschaft leben kann. Der weder uns noch seiner Frau das geben kann, was wir möchten und erwarten.

So, ich hoffe, daß Du es schaffst, Dich endlich zu befreien. Sei es Dir selber Wert! Wenn man längere Zeit von der "Droge" weg ist, sieht man klarer, atmet freier und kriegt seine Selbstachtung wieder.

Liebe Grüße, Zelda.

Danke!
Vielen Dank, ich werde mir das glaub ich ausdrucken und an die Wand hängen, denn Du hast sooooooo recht! Es lief nur knapp 6 Monate, aber es ging dafür sehr tief! Ich glaube auch, nicht er selbst als Mensch fehlt mir, sondern eher seine vielen sms über den Tag verteilt.... die schönen Worte und alles was jetzt so verlogen erscheint!

Und ich glaube auch nicht daran, daß er sein Kind verlieren würde, es ist eben so schön bequem für ihn.
So und nun gehe ich erstmal gestärkt einkaufen! - Hoffe der Zustand hält!

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2. Oktober 2006 um 16:26
In Antwort auf lys_11956303

Kopf hoch
Hallo, ich hab vor einiger Zeit hier schon einmal was dazu geschrieben, das ich Dir gern an dieser Stelle kopieren möchte, weil ich denke, daß das gut paßt. Es waren damals mehrere Frauen (auch ich), denen es genauso ging wie Dir jetzt, vielleicht hilft es Dir ja ein wenig, wenn Du merkst, daß es nicht nur Dir so geht:

Ich denke, wir sitzen alle in einem Boot. Ich hab sehr oft an ihn gedacht und tu es auch heute noch.

Aber es tut nicht mehr weh. Es ist so ähnlich, wie wenn man mit dem Rauchen aufhört, erst denkt man pausenlos dran, später (und das hört nie auf) nur noch zu bestimmten Situationen. Und dann kann man sich denken: "Nee, das schadet Dir nur", macht was anderes und stellt erstaunt fest, daß die Zeitabstände, wo einem das passiert immer größer werden...

Und genau das ist der Punkt. Wir leben, wenn wir uns mit Haut und Haaren auf einen verheirateten Mann einlassen keine Partnerschaft, es entwickelt sich irgendwann zu einer Sucht. Man kann nicht mehr unterscheiden zwischen den Schmetterlingen im Bauch und dem Magendrücken, daß man hat, wenn man an ihn und die "Beziehung" denkt.

Ich hab mich jahrelang vernachlässigt, hab alles auf ihn ausgerichtet. Hab Verabredungen mit Freunden von einer Minute auf die andere abgesagt, etc.

Irgendwann muß man sich eingestehen: nicht der Typ macht den Fehler sich nicht zu trennen, sondern ich selber. Wie kann ich das von ihm erwarten? Ich selber leide Höllenqualen und bleib ja auch die ganze Zeit bei ihm.

Und eins ist sicher: JEDER, der über Jahre hinweg ein Verhältnis hat, ist ein Lügner und ein Betrüger.

Jeden anderen hätten wir schon lange in die Wüste geschickt, aber bei ihm Übersehen wir die Unehrlichkeit - oder wollen sogar noch Lügen hören.

Wir alle haben Angst vor dem Alleinsein, aber wenn man wirklich mal objektiv hinschaut, dann ist es der Typ, der einen isoliert!!! Als Geliebte kann man nur Vereinsamen.

Die Trennung ist so schlimm, weil man sich mit sich selber auseinandersetzen muß. Vorher war man es nur gewohnt nach ihm und seinen Bedürfnissen zu schauen - und man hat weggeguckt, was das Verhältnis mit / aus einem selber gemacht hat.

Bei mir war es schon so schlimm, daß ich bei wirklich netten und anständigen Männern sofort das Gefühl hatte, "die können nicht die richtigen sein", nur weil sie sich ganz normal verhalten hatten. Man ist nicht pausenlos damit beschäftigt, sich den Kopf zu zermartern, was macht er gerade, stimmt das, was er mir erzählt hat. Man muß sich nicht anstrengen, um sich zu verabreden, man muß nicht warten, muß nicht überlegen, ob man jetzt anrufen kann... All diese Sachen aber sind so krank. Wir lassen uns verletzen und hinhalten und denken, das ist Liebe. Weil auch Schmerz und Verletzung Gefühle sind und sich permanent alles um den anderen dreht. Dadurch fühlt man solch eine Leere, wenn der andere weg ist.

ES IST NICHT DER TYP, DEN MAN VERMISST, SONDERN DIE PAUSENLOSE GRÜBELEI UND WARTEREI, DIE ZUVOR DEN TAG UND DIE NACHT AUSGEFÜLLT HABEN.

Das muß man sich einfach immer wieder vor Augen halten. Natürlich ist es nicht schön, Single zu sein, aber was war man denn vor der Trennung? Ein Single, der sich selber zur Treue verpflichtet hat und sich an einen Mann klammert, der überhaupt keine Partnerschaft leben kann. Der weder uns noch seiner Frau das geben kann, was wir möchten und erwarten.

So, ich hoffe, daß Du es schaffst, Dich endlich zu befreien. Sei es Dir selber Wert! Wenn man längere Zeit von der "Droge" weg ist, sieht man klarer, atmet freier und kriegt seine Selbstachtung wieder.

Liebe Grüße, Zelda.

Du triffst mit diesem satz:
"ES IST NICHT DER TYP, DEN MAN VERMISST, SONDERN DIE PAUSENLOSE GRÜBELEI UND WARTEREI, DIE ZUVOR DEN TAG UND DIE NACHT AUSGEFÜLLT HABEN."

den nagel auf den kopf

ich frage mich, was ich stattdessen machen werde, wenn ich nicht mehr warte, nichtmehr grüble.... oje, ich brauch dringend ein hobby.

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2. Oktober 2006 um 16:46

Hallo!
Ich würde dir gerne beistehen! Bzw werde ich selbst bald jemanden zum Beistehen brauchen. Meine Freunde sind zwar da, aber nur bei meinen zwei besten Freundinnen kann ich mich tatsächlich ablenken - und die sind gerade an anderen Orten.

Vielleicht magst du ja mal meinen Text lesen, denn bei mir läuft es seit 2,5 Jahren! Und ich habe dadurch nicht nur meine Beziehung vernachlässigt, nein - ich hab auch öfters Verabredungen abgesagt mit Freunden - in der letzten Minute, total mies von mir. Aber er ging immer vor. Ich dachte mir einfach immer: Die anderen haben eh öfters Zeit, er nicht, und wenn er mal Zeit hat, teile ich es mir eben so ein.
Einmal hab ich sogar eine Geburtstagsfeier abgeblasen, einmal bin ich von einem super-tollen Event weg und hab damit eine Freundin stehen lassen...jaja, das kam mir nie wirklich schlimm vor "in the name of love".

Ich bin auch jemand, der alles der Liebe unterordnet! kann nicht anders. Suche mir sogar meine Arbeitsplätze dementsprechend aus. X Karrierechancen sind dadurch flöten gegangen, als ich noch mit meinem Freund zusammen war... zB arbeitete ich fürs Europäische Parlament und wollte dabei nicht in Brüssel/Strassburg sein, weil ich Angst hatte, mein Freund könnte während meiner Abwesenheit fremdgehen - dies als anschauliches Extrembeispiel!

Ich werde mit meiner Affäre Schluß machen! Habe es ihm auch angekündigt. Bereite mich schon darauf vor, nur - ich bin von seinen wunderschönen sms, mails und Treffen wie abhängig geworden. Ob das wohl normal ist? Hm, ich glaube nicht. Muss wieder anfangen zu Joggen

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2. Oktober 2006 um 17:25

Na dann
hast du ja das geschafft was ich vor 5 tagen getan habe.wollte nur nicht extra einen thread dafür öffnen.
alles wie bei dir...seitdem er ausm urlaub zurück ist, ist er anders und dann hab ich mir gedacht...scheiss drauf. hab mich per sms verabschiedet. er hats akzeptiert und seitdem ist funkstille. zum kotzen. wollte auch damit ne reaktion erzielen.na die hab ich ja jetzt....das ich es nicht wert bin zu kämpfen.also tschüss. und mir gehts auch beschissen. aber das muss so sein. halte durch.

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2. Oktober 2006 um 19:31
In Antwort auf lys_11956303

Kopf hoch
Hallo, ich hab vor einiger Zeit hier schon einmal was dazu geschrieben, das ich Dir gern an dieser Stelle kopieren möchte, weil ich denke, daß das gut paßt. Es waren damals mehrere Frauen (auch ich), denen es genauso ging wie Dir jetzt, vielleicht hilft es Dir ja ein wenig, wenn Du merkst, daß es nicht nur Dir so geht:

Ich denke, wir sitzen alle in einem Boot. Ich hab sehr oft an ihn gedacht und tu es auch heute noch.

Aber es tut nicht mehr weh. Es ist so ähnlich, wie wenn man mit dem Rauchen aufhört, erst denkt man pausenlos dran, später (und das hört nie auf) nur noch zu bestimmten Situationen. Und dann kann man sich denken: "Nee, das schadet Dir nur", macht was anderes und stellt erstaunt fest, daß die Zeitabstände, wo einem das passiert immer größer werden...

Und genau das ist der Punkt. Wir leben, wenn wir uns mit Haut und Haaren auf einen verheirateten Mann einlassen keine Partnerschaft, es entwickelt sich irgendwann zu einer Sucht. Man kann nicht mehr unterscheiden zwischen den Schmetterlingen im Bauch und dem Magendrücken, daß man hat, wenn man an ihn und die "Beziehung" denkt.

Ich hab mich jahrelang vernachlässigt, hab alles auf ihn ausgerichtet. Hab Verabredungen mit Freunden von einer Minute auf die andere abgesagt, etc.

Irgendwann muß man sich eingestehen: nicht der Typ macht den Fehler sich nicht zu trennen, sondern ich selber. Wie kann ich das von ihm erwarten? Ich selber leide Höllenqualen und bleib ja auch die ganze Zeit bei ihm.

Und eins ist sicher: JEDER, der über Jahre hinweg ein Verhältnis hat, ist ein Lügner und ein Betrüger.

Jeden anderen hätten wir schon lange in die Wüste geschickt, aber bei ihm Übersehen wir die Unehrlichkeit - oder wollen sogar noch Lügen hören.

Wir alle haben Angst vor dem Alleinsein, aber wenn man wirklich mal objektiv hinschaut, dann ist es der Typ, der einen isoliert!!! Als Geliebte kann man nur Vereinsamen.

Die Trennung ist so schlimm, weil man sich mit sich selber auseinandersetzen muß. Vorher war man es nur gewohnt nach ihm und seinen Bedürfnissen zu schauen - und man hat weggeguckt, was das Verhältnis mit / aus einem selber gemacht hat.

Bei mir war es schon so schlimm, daß ich bei wirklich netten und anständigen Männern sofort das Gefühl hatte, "die können nicht die richtigen sein", nur weil sie sich ganz normal verhalten hatten. Man ist nicht pausenlos damit beschäftigt, sich den Kopf zu zermartern, was macht er gerade, stimmt das, was er mir erzählt hat. Man muß sich nicht anstrengen, um sich zu verabreden, man muß nicht warten, muß nicht überlegen, ob man jetzt anrufen kann... All diese Sachen aber sind so krank. Wir lassen uns verletzen und hinhalten und denken, das ist Liebe. Weil auch Schmerz und Verletzung Gefühle sind und sich permanent alles um den anderen dreht. Dadurch fühlt man solch eine Leere, wenn der andere weg ist.

ES IST NICHT DER TYP, DEN MAN VERMISST, SONDERN DIE PAUSENLOSE GRÜBELEI UND WARTEREI, DIE ZUVOR DEN TAG UND DIE NACHT AUSGEFÜLLT HABEN.

Das muß man sich einfach immer wieder vor Augen halten. Natürlich ist es nicht schön, Single zu sein, aber was war man denn vor der Trennung? Ein Single, der sich selber zur Treue verpflichtet hat und sich an einen Mann klammert, der überhaupt keine Partnerschaft leben kann. Der weder uns noch seiner Frau das geben kann, was wir möchten und erwarten.

So, ich hoffe, daß Du es schaffst, Dich endlich zu befreien. Sei es Dir selber Wert! Wenn man längere Zeit von der "Droge" weg ist, sieht man klarer, atmet freier und kriegt seine Selbstachtung wieder.

Liebe Grüße, Zelda.

Liebe zelda
du hast es so gut beschrieben - ich bin ein wenig sprachlos.

klasse text - ich wünschte alle frauen hier würden begreifen was du sagst.

glg

rike

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2. Oktober 2006 um 20:16

Hallo du heimliche,
ich weiß nicht, ob es dein erster Versuch ist, alles wegzuwerfen. Ich gehe davon aus, daß es dem so ist.

Du wirst rückfällig.

Momentan verspühst du das Gefühl, die Oberhand zu bekommen, weil du ihm bis dahin gelaubt hast, daß er dich liebt, und demzufollge, musste er sich melden.

Er wird sich nicht mehr melden. Aber du. Du wirst ihm vermissen, wie die Zigarette. Eine einfache Abhängigkeit, die man oft mit Gefühlen vertauscht. Die sind schon längst weg.

Du wirst probieren den Kontakt zu suchen und sich für deinen Schritt verfluchen. Aber du bist auf dem besten Weg dich wieder glücklich zu machen.

Viel Glück. Halte es durch.

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3. Oktober 2006 um 16:50
In Antwort auf lys_11956303

Kopf hoch
Hallo, ich hab vor einiger Zeit hier schon einmal was dazu geschrieben, das ich Dir gern an dieser Stelle kopieren möchte, weil ich denke, daß das gut paßt. Es waren damals mehrere Frauen (auch ich), denen es genauso ging wie Dir jetzt, vielleicht hilft es Dir ja ein wenig, wenn Du merkst, daß es nicht nur Dir so geht:

Ich denke, wir sitzen alle in einem Boot. Ich hab sehr oft an ihn gedacht und tu es auch heute noch.

Aber es tut nicht mehr weh. Es ist so ähnlich, wie wenn man mit dem Rauchen aufhört, erst denkt man pausenlos dran, später (und das hört nie auf) nur noch zu bestimmten Situationen. Und dann kann man sich denken: "Nee, das schadet Dir nur", macht was anderes und stellt erstaunt fest, daß die Zeitabstände, wo einem das passiert immer größer werden...

Und genau das ist der Punkt. Wir leben, wenn wir uns mit Haut und Haaren auf einen verheirateten Mann einlassen keine Partnerschaft, es entwickelt sich irgendwann zu einer Sucht. Man kann nicht mehr unterscheiden zwischen den Schmetterlingen im Bauch und dem Magendrücken, daß man hat, wenn man an ihn und die "Beziehung" denkt.

Ich hab mich jahrelang vernachlässigt, hab alles auf ihn ausgerichtet. Hab Verabredungen mit Freunden von einer Minute auf die andere abgesagt, etc.

Irgendwann muß man sich eingestehen: nicht der Typ macht den Fehler sich nicht zu trennen, sondern ich selber. Wie kann ich das von ihm erwarten? Ich selber leide Höllenqualen und bleib ja auch die ganze Zeit bei ihm.

Und eins ist sicher: JEDER, der über Jahre hinweg ein Verhältnis hat, ist ein Lügner und ein Betrüger.

Jeden anderen hätten wir schon lange in die Wüste geschickt, aber bei ihm Übersehen wir die Unehrlichkeit - oder wollen sogar noch Lügen hören.

Wir alle haben Angst vor dem Alleinsein, aber wenn man wirklich mal objektiv hinschaut, dann ist es der Typ, der einen isoliert!!! Als Geliebte kann man nur Vereinsamen.

Die Trennung ist so schlimm, weil man sich mit sich selber auseinandersetzen muß. Vorher war man es nur gewohnt nach ihm und seinen Bedürfnissen zu schauen - und man hat weggeguckt, was das Verhältnis mit / aus einem selber gemacht hat.

Bei mir war es schon so schlimm, daß ich bei wirklich netten und anständigen Männern sofort das Gefühl hatte, "die können nicht die richtigen sein", nur weil sie sich ganz normal verhalten hatten. Man ist nicht pausenlos damit beschäftigt, sich den Kopf zu zermartern, was macht er gerade, stimmt das, was er mir erzählt hat. Man muß sich nicht anstrengen, um sich zu verabreden, man muß nicht warten, muß nicht überlegen, ob man jetzt anrufen kann... All diese Sachen aber sind so krank. Wir lassen uns verletzen und hinhalten und denken, das ist Liebe. Weil auch Schmerz und Verletzung Gefühle sind und sich permanent alles um den anderen dreht. Dadurch fühlt man solch eine Leere, wenn der andere weg ist.

ES IST NICHT DER TYP, DEN MAN VERMISST, SONDERN DIE PAUSENLOSE GRÜBELEI UND WARTEREI, DIE ZUVOR DEN TAG UND DIE NACHT AUSGEFÜLLT HABEN.

Das muß man sich einfach immer wieder vor Augen halten. Natürlich ist es nicht schön, Single zu sein, aber was war man denn vor der Trennung? Ein Single, der sich selber zur Treue verpflichtet hat und sich an einen Mann klammert, der überhaupt keine Partnerschaft leben kann. Der weder uns noch seiner Frau das geben kann, was wir möchten und erwarten.

So, ich hoffe, daß Du es schaffst, Dich endlich zu befreien. Sei es Dir selber Wert! Wenn man längere Zeit von der "Droge" weg ist, sieht man klarer, atmet freier und kriegt seine Selbstachtung wieder.

Liebe Grüße, Zelda.

Liebe Zelda,
wohw, du sprichts mir aus der Seele. Unglaublich, genau das habe ich auch mitgemacht. Schritt für Schritt, Phase für Phase. Ich bin auch drüber hinweg und es tut so gut es nun aus einer Distanz zu sehen. Endlich befreit sein aus dieser Sucht, die einen nur runterzieht und in eine Isolation drängt die man nie für möglich gehalten hat.
Mein Aufruf an alle Geliebten: Lasst euch nicht eure Zeit stehlen von diesen Betrügern und Lügner. Sie können die schönsten SMS schreiben, die herzzereissenden Liebesschwüre in eure Ohren flüstern aber ES IST NICHT ECHT!!! Er mag es zwar so fühlen, aber er lebt es nicht mit euch. Denkt immer daran, jeder kann alles ändern wenn er es nur wirklich will!!! Alles ist zu ändern im Leben. Keiner soll die 2te Geige spielen wenn er darunter leidet wie ein Hund. Wenn ihr eine richtige, ernsthafte, ehrliche und stabile Beziehung wollt, dann lasst die Hände von diesen Betrügerschweinen, denn davon wieder loszukommen kann länger dauern als die Beziehung an und für sich. Ich wurde enttäuscht und ich werde auch noch lange daran denken, aber es zerreisst mir nicht mehr das Herz und dafür bin unendlich dankbar. Wenn ihr euch auch fühlt wie Kaninchen im Schlangenkäfig - gelähmt und unfähig zu handeln - es kommt die Zeit wo ihr euch wieder spürt und auch Feude empfindet. Ihr müsst stark sein, neue Handynummer, Plätze meiden wo ihr gemeinsam unterwegs wart, am Besten einen Kurzurlaub einschieben und wegfahren und durchhalten durchhalten durchhalten, die Belohnung, nämlich eure Freiheit ist das schönste Geschenk, daß ihr euch machen könnt.
Ich hoffe, alle die gerade in der schlimmsten Phase der Trennung stecken ein bissl zu helfen mit meinen Worten, auch wenn ich weiß, daß Worte nur wenig bewirken können, denn "clean" zu werden muss jeder ganz für sich alleine schaffen.
Euch allen da draussen viel Glück

Krawaster

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