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Zukunft

4. Oktober 2004 um 11:29

ich möchte mal versuchen meine gedanken zu ordnen, und hoffe ihr habt mir auch ein paar ideen...

vor einiger zeit habe ich schon mal geschrieben, dass mein freund studiert und ich befürchte das er die semesterprüfungen nicht bestehen wird... nunja- er hat
NICHT bestanden.
im grunde war ich immer für's wiederholen. er sagte mir aber er wolle das nicht weil 1. sei es ihm peinlich, 2. interessieren ihn die fächer nicht und er kann sich deswegen nicht motivieren und 3. fehlt ihm einfach das endziel. damit hatte er mich dann überzeugt, und ich habe versucht mit ihm zu reden, um eine andere möglichkeit zu finden um halt zu schauen wie es weitergehen soll...

das gestaltet sich aber sehr schwierig weil mein partner *leicht* manisch- depressiv ist. d.h. wenn ich ein problem( in dem fall ist ja auch ein schwerwiegendes) anspreche verschliesst er sich und blockt alles ab, weil er für sich alles so *verdreht* das es ihn abwertet *tiefseufz*
ausserdem erschwert es ihm natürlich zusätzlich eine entscheidung.

letzlich sagt er jetzt er möchte das jahr wiederholen. und ich bin mir nicht sicher das das eine gute idee ist. zum einen bin ich nicht überzeugt das er es diesmal zu einem erfolgreichen ende bringen kann und was noch erschwerend hinzu kommt- er muss dann nicht mehr in alle fächer gehen, hat also max. 10stunden die woche wovon er die meisten, zum am anfang, eh nicht besuchen muss. will heissen er wäre quasi IMMER daheim, und ich befürchte deswegen echt das schlimmste

ich habe mich jetzt mal wegen anderen studiengängen erkundigt und festgestellt das die anmeldefristen schon abgelaufen sind- somit muss ich mit ihm also auch nicht mehr diskutieren. denn wiederholen ist ja jetzt die einzige, wirkliche alternative die ich sehe.
das thema is also erstmal vom tisch.

aber ich mache mir sorgen wie das alles weitergehen soll. im moment bin ich einfach *entnervt*.

weil ich mit ihm über probleme einfach nicht sprechen kann.
weil ich mit SEINEN problemen immer ALLEINE dastehe.
weil immer ICH wissen muss, was zu tun ist.
weil ich mich im zweifel um alles allein kümmern muss.
weil ich mit ihm keine gemeinsame zukunft planen kann und das vermutl. nie können werde. weil er sich vermutlich niemals zutrauen würde die verantwortung für eine familie zu übernehmen.

versteht das bitte richtig- ich möchte auf jeden fall mit ihm zusammen bleiben. ich liebe ihn, und wir haben eine glückliche beziehung. wir passen gut zusammen, ich habe durch ihn bereits viel lernen und erfahren dürfen. ich denke auch es ist sozusagen meine *aufgabe* damit klar zu kommen, daran zu wachsen OderIchWeisAuchNichtWas... aber die frage ist WIE??wie soll ich damit auch dauer klar kommen....


sparkling

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4. Oktober 2004 um 11:38

...Seh ich auch so...
...wie Robse. Wird Zeit dass er lernt erwachsen zu werden.

Was ist das denn sonst für eine Beziheung - da gehst DU unter...

LG Anjuna

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4. Oktober 2004 um 11:57

Also, ....
... zunächst möcht ich dir sagen, dass es von dir klasse ist, wie du alles mit ihm mitlebst. Allerdings hat Robse schon Recht, dass du deinem Freund die Entscheidungen nciht unbedingt immer abnehmen solltest, sonst wird es schwierig, dass er die Übernahme von Verantwortung lernen kann.

Zudem: Verantwortung ist eigentlcih eine ziemlich aufbauende Sache. Ich meine, wenn man eine Verantwortung übertragen bekommt, dann müsste das auch sein Selbstwertgefühl steigern. An deiner Stelle würde ich dazu tendieren, zu sagen:
"Entscheide bitte selbst und egal wie du dich entscheidest, ich werde deine Entscheidung unterstützen - soweit möglich und nachvollziehbar."

Und noch etwas zur Semester-Wiederholung: Vielleicht hat er nun auch andere Dozenten? Häufig gibt es wirklich riesige Qualitätsunterschiede in Vorlesungen und Übungen, die teilweise sogar den Unterschied zwischen Nichtbestehen und der Note GUT begründen können. Von der Motivationsfähigkeit der Dozenten ganz abgesehen; und ein wenig Motivation von deiner Seite dürfte ja auch kein Problem sein. Ein paar Erfolgserlebnisse wären für deinen Freund sicherlich aufbauend.


Alles Gute und liebe Grüße,

Oneforone

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4. Oktober 2004 um 12:39

Liebe sparkling
Wessen Leben, soll dein Freund leben? Seins oder deins? Warum glaubst du zu wissen, was für ihn Richtig ist? Geht es hier nicht in erster Linie um dich und um deine Bedürfnisse?
Warum überläßt du ihn nicht seiner Verantwortung?

Warum passt ihr deiner Meinung nach gut zusammen, weil du sein Leben managst? Besteht eine Beziehung nicht aus geben und nehmen.

Wenn du davon sprichst, es sei sozusagen deine Aufgabe damit klar zukommen, vielleicht ist es eher deine Aufgabe davon loszulassen, dich für andere verantwortlich zu fühlen und zu denken, du weißt, was das Beste für den anderen ist.

Also lerne loslassen liebe Sparkling, dann wird es dir wesentlich besser gehen. Trage nicht soviel Last auf deinen Schultern, die nicht zu dir gehört, geb mehr Vertrauen in deinen Schatz, dass er schon seinen Weg machen wird.

Liebe Grüße Pandorra

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4. Oktober 2004 um 12:55

Ein erster Anfang ...
wäre schon mal, wenn Du ihm die Chance läßt, SEINE Probleme selbst zu lösen.

Warum sollte jemand Verantwortung übernehmen, wenn da immer schon einer ist, der alles regelt? Ist doch viel bequemer so!

Und wenn Du die Verantwortung übernimmst, hast Du natürlich auch alle Möglichkeiten die Dinge in Deinem Sinne zu steuern, also gar nicht so unschlau.

Aber auf Dauer funktioniert das nur in wenigen Fällen.

LG

Larsen

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4. Oktober 2004 um 13:23
In Antwort auf Anjuna

...Seh ich auch so...
...wie Robse. Wird Zeit dass er lernt erwachsen zu werden.

Was ist das denn sonst für eine Beziheung - da gehst DU unter...

LG Anjuna

Erstmal...
danke für eure antworten

ich versuche mal eins nach dem anderen zu beantworten.

"Warum glaubst du zu wissen, was für ihn Richtig ist?" ich denke nicht das ich das tue. es ist ja so, dass er gesagt hatte er wolle NICHT wiederholen und ich daraufhin versuchte habe ihn mit ideen was er an stelle dessen machen könnte unterstützen wollte. das er jetzt sagt er wiederholt doch finde ich eben aus den oben genannten gründen nicht gut( muss ich ja auch nicht )
"Entscheide bitte selbst und egal wie du dich entscheidest, ich werde deine Entscheidung unterstützen - soweit möglich und nachvollziehbar."
das finde ich einen schönen satz und ich werde es ihm auch nochmal sagen
"Warum überläßt du ihn nicht seiner Verantwortung?" --> das thema habt ihr eigentlich alle angesprochen. das problem liegt hier( so wie ich das sehe) an den manisch- depressiven phasen. er KANN dann nicht wollen. und er kann nur schwer etwas entscheiden. das ihm die verantwortung auch selbstsicherheit geben würde stimmt bis zu einem gewissen grad- die schwierigkeit liegt aber eben schon im vorfeld. da beisst sich die katze selbst in den schwanz.
zum thema semester wiederholen- es lag im letzen jahr an allem möglichen aber nicht am dozenten. er ist mit dem unterricht gut klarkommen. motivation ist natürlich ein grosses thema....

sparkling

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4. Oktober 2004 um 13:38

*tiefseufz*
hallo traumfee,
warum hat er das studium( betriebsökonomie, schwerpunkt marketing- wie sind in der schweiz, ich weiss ob es in DE was ähnliches gibt?) begonnen hat? das ist eine seeehr gute frage. wenn ich sage: aus verzweiflung trifft es das viell. noch am besten.
als er das studium angefangen hat, hat er ein jahr in seinem lehrberuf gearbeitet und es wusste das das nichts für ihn ist. und er konnte sich vorstellen mal im bereich marketing zu arbeiten. das studium ist dafür auch wirklich gut.
nur hat nicht wirklich eine KONKRETE vorstellung was er danach machen will. motivation ist eben sowieso ein schwieriges thema bei ihm...
"schließlich möchte man an seiner seite jemanden haben, der auf eigenen füssen stehen kann und der sein leben in die hand nimmt!" ja, stimmt schon... nur das IST er einfach nicht. und das hat auch nichts damit zu tun( denke ich ) das ich mami spielen will, oder ihm meine vorstellung aufdrängen will. sondern das hat damit zu tun das er so IST wie er ist.

*nochmaltiefseufz*
sparkling

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4. Oktober 2004 um 13:48

Mal ganz ehrlich
Auch wenn du jetzt sagst, dass die Beziehung glücklich wäre... ich kanns nicht glauben.
Dich stört seine Unfähigkeit zu entscheiden und seinen Weg zu gehen doch.
Du siehst Probleme für die Zukunft, weil er nichts geregelt bekommt.
Aber trotzdem soll das keine Auswirkungen auf eure Beziehung haben?

Wie kann eine Beziehung glücklich sein, in der die Partner keine Zukunftsvisionen/pläne haben. In der der eine ins ungewisse lebt, und der ander da eigentlich ganz anders ist udn planen will.
Da habt ihr doch schon jetzt Differenzen.

Hm, ich hatte nen ähnlichen Fall und habe nach langem Hin und Her den Schlussstrich gezogen.
Man kann nicht für zwei Leute leben. Und irgendwann bekommt man vorgeworfen, man hätte den Partner sich nie entfalten lassen.
Ich denke, dass wenn es in einer Partnerschaft so läuft, dass einer immer die treibende kraft ist, sich irgendwann eine Kluft bildet.
Entweder ist einer ausgepowert und kann nicht mehr, oder der andere fühlt sich irgendwann unterdrückt und sucht das weite.
Es ist auf jeden Fall kein Gleichgewicht. Und das braucht ne Partnerschaft doch.

Und du willst es ja auch. Du willst ja, dass er seinen Abschluss macht und ihr dann zusammen in die Zukunft blicken könnt. Mit Haus, Beruf, Sohn und Baum ;o)

Vielleicht seh ich es ja zu negativ...
Ich verstehe, dass du ihm helfen willst seinen Weg zu gehen. Aber es wird eurer Beziehung nicht helfen.
Da muss er schon selbst den A... hochbekommen.

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4. Oktober 2004 um 14:04

Noch etwas...
Habe mir gerade nochmal alle Meinungen und deine Antworten durchgelesen. Macht er denn auch Praktika oder andere berufsbezogene Semesterferienjobs in einer vernünftigen Firma, evtl. auch studiumbegleitend? Um die von dir genannte Vorfeldproblematik zu umgehen, könnte er davon sogar dahingehend profitieren, dass man ihn in einem Unternehmen evtl. bezüglich Verantwortung einfach ins kalte Wasser wirft. Ich fand es jedenfalls immer toll, wenn mir unvorbereitet alleinverantwortliche Aufgaben angetragen wurden. Der Spass an der Arbeit kommt dann fast ganz von allein. Ok, manchmal war einem zwar etwas mulmig, aber dennoch überwiegt das Positive.
Außerdem gewinnt er neue Einblicke und kann Kontakte knüpfen.


Liebe Grüsse in die schöne Schweiz,

Oneforone

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4. Oktober 2004 um 14:40

...
...Hi Sparkling - ich kann Dich sooo gut verstehen besser als Du glaubst.
Ich mache ähnliches durch (sogar ziemlich identisch).

Du mußt trennen, zwischen SEINEM Leben und Deunem (bzw. Eurem). Du wirst SEINE Probleme nicht lösen können.
Es ist nur nicht ganz einfach zu trennen, sprich die Tatsache, dass ER Probleme hat, wirkt sich natürlich auf Dich und Eure Beziehung aus, klar.
Aber Du kannst versuchen, die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten und Dir immer wieder sagen "es geht mich nichts an" !!!!!

Weißt Du, da ich (wieder) in einer ähnlichen LAge bin wie Du, habe viel überlegt, warum das so ist und habe festgestellt, dass ich nicht ganz unschuldig bin - ich bin eine relativ dominante (ich mag dieses Wort nicht, mir fällt nur nix besseres ein), starke Persönlichkeit, ein "Macher", hab recht viel erreicht etc. Und mein Problem ist, dass ich das auch von anderen - sprich von meinem Partner - erwarte.
Und diese Erwartungshaltung macht uns kaputt!

Könnte das bei Dir auch der Fall sein? Kannst Du Dir nicht öfter mal vorsagen: Er macht die Dinge ANDERS! Vielleicht macht er sie nicht schlechter, er macht sie nur anders, also nicht in Deinem Sinne! Und er braucht vielleicht länger, um herauszufinden, was ihn glücklich macht.

Hat er sich eigentlich schon professionelle Hilfe geholt? Ich meine, manisch-depressiv, ich denke doch, dass er in Behandlung ist?
Hat er sich schon mal Beratung an der Uni geholt?
Du mußt doch gar nicht alles für ihn entscheiden und Du mußt ihm auch nicht helfen - dafür gibt es andere Leute!

Take care!

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4. Oktober 2004 um 15:02
In Antwort auf oneforone

Noch etwas...
Habe mir gerade nochmal alle Meinungen und deine Antworten durchgelesen. Macht er denn auch Praktika oder andere berufsbezogene Semesterferienjobs in einer vernünftigen Firma, evtl. auch studiumbegleitend? Um die von dir genannte Vorfeldproblematik zu umgehen, könnte er davon sogar dahingehend profitieren, dass man ihn in einem Unternehmen evtl. bezüglich Verantwortung einfach ins kalte Wasser wirft. Ich fand es jedenfalls immer toll, wenn mir unvorbereitet alleinverantwortliche Aufgaben angetragen wurden. Der Spass an der Arbeit kommt dann fast ganz von allein. Ok, manchmal war einem zwar etwas mulmig, aber dennoch überwiegt das Positive.
Außerdem gewinnt er neue Einblicke und kann Kontakte knüpfen.


Liebe Grüsse in die schöne Schweiz,

Oneforone

Oh
viele grüsse zurück!!
an praktika habe ich auch gedacht- das möchte er aber nicht, warum er das nicht möchte darüber wollte er dann nicht mehr reden. naja


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4. Oktober 2004 um 15:23
In Antwort auf kruemel77

Mal ganz ehrlich
Auch wenn du jetzt sagst, dass die Beziehung glücklich wäre... ich kanns nicht glauben.
Dich stört seine Unfähigkeit zu entscheiden und seinen Weg zu gehen doch.
Du siehst Probleme für die Zukunft, weil er nichts geregelt bekommt.
Aber trotzdem soll das keine Auswirkungen auf eure Beziehung haben?

Wie kann eine Beziehung glücklich sein, in der die Partner keine Zukunftsvisionen/pläne haben. In der der eine ins ungewisse lebt, und der ander da eigentlich ganz anders ist udn planen will.
Da habt ihr doch schon jetzt Differenzen.

Hm, ich hatte nen ähnlichen Fall und habe nach langem Hin und Her den Schlussstrich gezogen.
Man kann nicht für zwei Leute leben. Und irgendwann bekommt man vorgeworfen, man hätte den Partner sich nie entfalten lassen.
Ich denke, dass wenn es in einer Partnerschaft so läuft, dass einer immer die treibende kraft ist, sich irgendwann eine Kluft bildet.
Entweder ist einer ausgepowert und kann nicht mehr, oder der andere fühlt sich irgendwann unterdrückt und sucht das weite.
Es ist auf jeden Fall kein Gleichgewicht. Und das braucht ne Partnerschaft doch.

Und du willst es ja auch. Du willst ja, dass er seinen Abschluss macht und ihr dann zusammen in die Zukunft blicken könnt. Mit Haus, Beruf, Sohn und Baum ;o)

Vielleicht seh ich es ja zu negativ...
Ich verstehe, dass du ihm helfen willst seinen Weg zu gehen. Aber es wird eurer Beziehung nicht helfen.
Da muss er schon selbst den A... hochbekommen.

Glücklich
du hast natürlich recht- es stört mich dass er sich nicht entscheiden kann und nicht plannen kann/will. ABER ich denke das ist mein problem, dass ich nicht damit klarkomme.

denn mein partner ist toll die beziehung ist toll es liegt an mir.
ich finde wir passen gut zusammen weil wir sehr unterschiedlich und trotzdem gleich sind. ich stelle mir das vor wie bei einem puzzle- damit es *passt* könnten die teile nicht gleich sein, denn sie müssen ineinander passen, aber eben doch von der gleichen art.
wir verstehen sonst in *allem* sehr gut, können zusammen sachen unternehmen, zusammen spass haben, reden... alles möglich. er gibt sich sehr viel mühe mit mir, kümmert sich um mich.
ich mache momentan das abendabitur, heisst neben 42stunden job die woche gehe ich 5tage die woche jeden abend 3stunden in die schule. er hat mich ermuntert das anzufangen, unterstützt mich jetzt, lernt mit mir, kocht abends für mich. umgekehrt versuche ich ihn zu unterstützen- moralisch, mit ihm lernen, kochen& putzen wenn er keine zeit hat und ein bisschen auch finanziell.
ich würde also sagen wir ergänzen gut, es passt gut.
es ist letzlich EINE sache mit der ich nicht gut klarkomme.

und mir ist die zukunftsplanung nicht so wichtig, dass ich es über die beziehung stellen würde.
nichts desto trotz ist es mitunter belastend. und ich suche nach dem bestmöglichen weg damit umzugehen.

danke für deine antwort!

sparkling


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4. Oktober 2004 um 15:44
In Antwort auf elbengel

...
...Hi Sparkling - ich kann Dich sooo gut verstehen besser als Du glaubst.
Ich mache ähnliches durch (sogar ziemlich identisch).

Du mußt trennen, zwischen SEINEM Leben und Deunem (bzw. Eurem). Du wirst SEINE Probleme nicht lösen können.
Es ist nur nicht ganz einfach zu trennen, sprich die Tatsache, dass ER Probleme hat, wirkt sich natürlich auf Dich und Eure Beziehung aus, klar.
Aber Du kannst versuchen, die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten und Dir immer wieder sagen "es geht mich nichts an" !!!!!

Weißt Du, da ich (wieder) in einer ähnlichen LAge bin wie Du, habe viel überlegt, warum das so ist und habe festgestellt, dass ich nicht ganz unschuldig bin - ich bin eine relativ dominante (ich mag dieses Wort nicht, mir fällt nur nix besseres ein), starke Persönlichkeit, ein "Macher", hab recht viel erreicht etc. Und mein Problem ist, dass ich das auch von anderen - sprich von meinem Partner - erwarte.
Und diese Erwartungshaltung macht uns kaputt!

Könnte das bei Dir auch der Fall sein? Kannst Du Dir nicht öfter mal vorsagen: Er macht die Dinge ANDERS! Vielleicht macht er sie nicht schlechter, er macht sie nur anders, also nicht in Deinem Sinne! Und er braucht vielleicht länger, um herauszufinden, was ihn glücklich macht.

Hat er sich eigentlich schon professionelle Hilfe geholt? Ich meine, manisch-depressiv, ich denke doch, dass er in Behandlung ist?
Hat er sich schon mal Beratung an der Uni geholt?
Du mußt doch gar nicht alles für ihn entscheiden und Du mußt ihm auch nicht helfen - dafür gibt es andere Leute!

Take care!

Danke
auch dir!

du hast recht- ich kann SEINE probleme nicht lösen. aber ich kann sie auch nicht ignorieren. die konsequenz ist, dass wenn ich mit ihm leben will, ich auch mit diesem problem leben muss. die frage ist also, wie ich am besten damit umgehen kann.
ich akzeptiere völlig das er dinge eben anders macht. nur gibt es eben situationen in denen ich quasi die führung übernehmen muss, weil er es eben nicht kann, weil er leicht überfordert ist. ich mache mal ein beispiel- ich arbeitet er war daheim als er mich anrief- unsere katze zeigte vergiftungserscheinungen. mein partner war mit der situation überfordert, wusste nicht was machen und ich habe es dann quasi in die hand genommen ( miezi gehts auch wieder super, keine angst ) solche und ähnliche beispiele gibt es viele- im grossen wie im kleinen.

das problem mit der erwartungshaltung hatte ich übrigends auch schon aber ich denke das habe ich ganz gut in griff bekommen. durch meinen freund übrigends. ich habe gelernt, dass NIEMAND dafür zuständig ist MEINE erwartungen zu erfüllen.
als dominant würde ich mich im übrigen einschätzen- aber doch als aktiv, spontan gerne auch unüberlegt( habe auch durch ihn lernen müssen das zu zügeln), impulsiv... ich denke das wir uns auch deswegen gut ergänzen.

in behandlung ist er übrigends nicht er möchte das nicht, denn sei vater ist schwer depressiv und die familie ist der meinung es sei schlimmer geworden seit er in behandlung ist....
ich habe bisher auch nicht darauf gedrängt, weil er im grossen und ganzen ein normales, selbstständiges leben führen kann.
( zur beratung an der uni will er nich gehen, hab ich vorgeschlagen.)

LG
sparkling

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4. Oktober 2004 um 16:36
In Antwort auf nonsparkling

Danke
auch dir!

du hast recht- ich kann SEINE probleme nicht lösen. aber ich kann sie auch nicht ignorieren. die konsequenz ist, dass wenn ich mit ihm leben will, ich auch mit diesem problem leben muss. die frage ist also, wie ich am besten damit umgehen kann.
ich akzeptiere völlig das er dinge eben anders macht. nur gibt es eben situationen in denen ich quasi die führung übernehmen muss, weil er es eben nicht kann, weil er leicht überfordert ist. ich mache mal ein beispiel- ich arbeitet er war daheim als er mich anrief- unsere katze zeigte vergiftungserscheinungen. mein partner war mit der situation überfordert, wusste nicht was machen und ich habe es dann quasi in die hand genommen ( miezi gehts auch wieder super, keine angst ) solche und ähnliche beispiele gibt es viele- im grossen wie im kleinen.

das problem mit der erwartungshaltung hatte ich übrigends auch schon aber ich denke das habe ich ganz gut in griff bekommen. durch meinen freund übrigends. ich habe gelernt, dass NIEMAND dafür zuständig ist MEINE erwartungen zu erfüllen.
als dominant würde ich mich im übrigen einschätzen- aber doch als aktiv, spontan gerne auch unüberlegt( habe auch durch ihn lernen müssen das zu zügeln), impulsiv... ich denke das wir uns auch deswegen gut ergänzen.

in behandlung ist er übrigends nicht er möchte das nicht, denn sei vater ist schwer depressiv und die familie ist der meinung es sei schlimmer geworden seit er in behandlung ist....
ich habe bisher auch nicht darauf gedrängt, weil er im grossen und ganzen ein normales, selbstständiges leben führen kann.
( zur beratung an der uni will er nich gehen, hab ich vorgeschlagen.)

LG
sparkling

Ja, ich kenn das -
manchmal muss man die Dinge halt einfach eskalieren lassen und gegen die Wand fahren lassen...(natürlich nicht, wenn ne Miezi im Spiel ist um Himmels willen, nein!!!).
Aber so mach ich es: ich kaufe einfach mal nicht ein, ich tue dies nicht, das nicht ...

Schade, dass er sich nicht helfen lassen will, das wäre wichtig (und gut wie ich meine)!!

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4. Oktober 2004 um 16:56
In Antwort auf elbengel

Ja, ich kenn das -
manchmal muss man die Dinge halt einfach eskalieren lassen und gegen die Wand fahren lassen...(natürlich nicht, wenn ne Miezi im Spiel ist um Himmels willen, nein!!!).
Aber so mach ich es: ich kaufe einfach mal nicht ein, ich tue dies nicht, das nicht ...

Schade, dass er sich nicht helfen lassen will, das wäre wichtig (und gut wie ich meine)!!

Darf...
ich fragen inwiefern du das kennst?
ich kenne noch sonst niemanden der derartige probleme mit dem partner hat.... aber es würde mich natürlich sehr interessieren wie andere damit umgehen...

LG
sparkling

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4. Oktober 2004 um 17:18
In Antwort auf nonsparkling

Darf...
ich fragen inwiefern du das kennst?
ich kenne noch sonst niemanden der derartige probleme mit dem partner hat.... aber es würde mich natürlich sehr interessieren wie andere damit umgehen...

LG
sparkling

...
...mein Freund hat auch noch mal angefangen zu studieren, nachdem er seinen letzten Job geschmissen hat. Ohne es böse zu meinen, leidet er ein wenig an Selbstüberschätzung und aus diesem Grunde schmiss er seinen letzten Job - es stellte sich als Fehler heraus, denn er findet nix neues (kein Wunder bei seinen Ansprüchen). Nun studiert er einen Zweig, der wirklich sehr sehr einfach ist vom Niveau (lange Geschichte, ich habe selbst an der Uni studiert und kann das daher beurteilen).

Um es kurz zu fassen: er macht eigentlich den ganzen Tag nicht viel, wohnt zuhause oder bei mir und Nebenjob kommt auch nicht in Frage (nein, ich finanziere ihn nicht!!).

Hat Depressionen, steckt sich seine Ziele SO HOCH, dass er handlungsunfähig wird (aus Angst zu scheitern, packt er gar nix mehr an) ... kann das gar nicht so kurz alles zusammenfassen, de facto bin jedenfalls ich diejenige, die ca. 50 Std./ Woche arbeitet, einkaufen muss etc. etc. und ihn in den Hintern treten ... )

Naja, hab ihn halt lieb und denke, es ist eine Phase!

Das einzige, was ich ihm übel nehme, ist, dass er sich nicht helfen läßt!

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4. Oktober 2004 um 17:20
In Antwort auf elbengel

...
...mein Freund hat auch noch mal angefangen zu studieren, nachdem er seinen letzten Job geschmissen hat. Ohne es böse zu meinen, leidet er ein wenig an Selbstüberschätzung und aus diesem Grunde schmiss er seinen letzten Job - es stellte sich als Fehler heraus, denn er findet nix neues (kein Wunder bei seinen Ansprüchen). Nun studiert er einen Zweig, der wirklich sehr sehr einfach ist vom Niveau (lange Geschichte, ich habe selbst an der Uni studiert und kann das daher beurteilen).

Um es kurz zu fassen: er macht eigentlich den ganzen Tag nicht viel, wohnt zuhause oder bei mir und Nebenjob kommt auch nicht in Frage (nein, ich finanziere ihn nicht!!).

Hat Depressionen, steckt sich seine Ziele SO HOCH, dass er handlungsunfähig wird (aus Angst zu scheitern, packt er gar nix mehr an) ... kann das gar nicht so kurz alles zusammenfassen, de facto bin jedenfalls ich diejenige, die ca. 50 Std./ Woche arbeitet, einkaufen muss etc. etc. und ihn in den Hintern treten ... )

Naja, hab ihn halt lieb und denke, es ist eine Phase!

Das einzige, was ich ihm übel nehme, ist, dass er sich nicht helfen läßt!

Nachsatz: Helfen
Also ich meine professionelle Hilfe!!!

Ich löse seine Probs nicht... und das mit Familienplanung etc. sehe ich mit ihm auch nicht (aus ähnlichen Gründen wie Du ...) nur bin ich 31 und muss langsam mal über so etwas nachdenken ... *schluck*

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4. Oktober 2004 um 17:39
In Antwort auf elbengel

Nachsatz: Helfen
Also ich meine professionelle Hilfe!!!

Ich löse seine Probs nicht... und das mit Familienplanung etc. sehe ich mit ihm auch nicht (aus ähnlichen Gründen wie Du ...) nur bin ich 31 und muss langsam mal über so etwas nachdenken ... *schluck*

*mh*
das tut mir leid... und ich kann dich auch gut verstehen
seit wann ist es denn bei ihm so?

ich glaube wir verfolgen da eine völlig gegensätzliche strategie du hast geschrieben- du machst dann einfach auch mal nichts. hab ich auch mal versucht- das hat das ganze nur noch schlimmer gemacht- wie du auch schreibst- der berg von aufgaben und erwartungen türmt sich immer höher und er kann gar nichts mehr machen.
ich *instruiere* ihn dann à la wäsche waschen, blumem giessen und ich bring dann was mit das wir zusammen kochen können... und IMMER schön die nerven behalten
ich glaube ich habe es da bei meinem partner aber noch wesentlich leichter als du- denn bei ihm sind es wirklich phasen. ich kann absehen das es ihm nach ein paar wochen wieder besser geht....

übrigens habe ich gute nachrichten was das studien- dilema angeht!! er hat mir vorhin am telefon erzählt, dass er einen studiengang gesehen hat der ihn interessieren würde( design- ich denke auch das passt viel besser) und jezt will er morgen doch zur studienberatung gehen und sich informieren *freu* drück uns bitte die daumen!


sparkling

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4. Oktober 2004 um 17:43
In Antwort auf nonsparkling

*mh*
das tut mir leid... und ich kann dich auch gut verstehen
seit wann ist es denn bei ihm so?

ich glaube wir verfolgen da eine völlig gegensätzliche strategie du hast geschrieben- du machst dann einfach auch mal nichts. hab ich auch mal versucht- das hat das ganze nur noch schlimmer gemacht- wie du auch schreibst- der berg von aufgaben und erwartungen türmt sich immer höher und er kann gar nichts mehr machen.
ich *instruiere* ihn dann à la wäsche waschen, blumem giessen und ich bring dann was mit das wir zusammen kochen können... und IMMER schön die nerven behalten
ich glaube ich habe es da bei meinem partner aber noch wesentlich leichter als du- denn bei ihm sind es wirklich phasen. ich kann absehen das es ihm nach ein paar wochen wieder besser geht....

übrigens habe ich gute nachrichten was das studien- dilema angeht!! er hat mir vorhin am telefon erzählt, dass er einen studiengang gesehen hat der ihn interessieren würde( design- ich denke auch das passt viel besser) und jezt will er morgen doch zur studienberatung gehen und sich informieren *freu* drück uns bitte die daumen!


sparkling

Auch nachsatz...
zum thema familienplanung.
bei mir ist das so, dass ich mal verheiratet war und kinder auch angedacht waren. ich habe mich dann DAGEGEN entschieden und später mit meinem jetzigen freund zusammen gekommen.
ausserdem mache ich ja noch das abi nach und danach möchte ich studieren. d.h. so richtig mit familie und kindern wird das in den nächten 7jahren eh nichts. eigentlich sollte ich ja also froh sein, dass mein partner keine familienplanung betreibt?

aber manchmal wünsche ich mir trotzdem dass er mir mal sagt das er mit mir zusammen bleiben will *seufz*

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4. Oktober 2004 um 17:56
In Antwort auf nonsparkling

Auch nachsatz...
zum thema familienplanung.
bei mir ist das so, dass ich mal verheiratet war und kinder auch angedacht waren. ich habe mich dann DAGEGEN entschieden und später mit meinem jetzigen freund zusammen gekommen.
ausserdem mache ich ja noch das abi nach und danach möchte ich studieren. d.h. so richtig mit familie und kindern wird das in den nächten 7jahren eh nichts. eigentlich sollte ich ja also froh sein, dass mein partner keine familienplanung betreibt?

aber manchmal wünsche ich mir trotzdem dass er mir mal sagt das er mit mir zusammen bleiben will *seufz*

Schlimmer? Nö ..
Ne, also schlimm oder schlimmer ist das nicht ... also, wir sind erst ein Jahr zusammen und ich denke auch wirklich, dies ist eine Phase.
Ich würde ihn niemals "instruieren" (schreckliches Wort!!!), nein never ever

Sobald ich anfange zu putzen merkt er selbst "oh, es ist Zeit" und packt mit an, immerhin!

Also, es geht voran ... und die Zeit wird es zeigen!

Ja, ich drück die Daumen, das Dein Freund die Beratung in Anspruch nimmt!

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5. Oktober 2004 um 12:37

Hm also ich
kann dir keinen so genialen Tip geben ich hab auch sehr wenig Zeit ich wollte dir nur sagen:
Dein Freund kann megaglücklich sein so eine Freundin wie dich zu haben, du bist so ein starker und hilfsbereiter Mensch, der eigene Sorgen super wegsteckt.

Alle Achtung, das könnte ich nicht.
Nicht im geringsten.

Leider...

Wie geht der Wein-Smiley?

Weiter so!

Ach ja: Und dein Freund merkt sicherlich wie sehr du dich um ihn kümmerst und wie sehr ihr zusammenpasst (hab unteren Beitrag gelesen) ich denke absolut nicht, dass er sich eine Familie nicht zutraut.
Denn dir wird er es ja wohl zutrauen und du wärst ja die Mutter

Weißt du wie ich meine?

Kopf hoch, Familie kommt eher als du denkst.
Außerdem liegts ja wahrscheinlich in deiner Hand

Na lieber keine Intrigen

Gruss und viel Glück
QTipp


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6. Oktober 2004 um 7:32
In Antwort auf QTipp

Hm also ich
kann dir keinen so genialen Tip geben ich hab auch sehr wenig Zeit ich wollte dir nur sagen:
Dein Freund kann megaglücklich sein so eine Freundin wie dich zu haben, du bist so ein starker und hilfsbereiter Mensch, der eigene Sorgen super wegsteckt.

Alle Achtung, das könnte ich nicht.
Nicht im geringsten.

Leider...

Wie geht der Wein-Smiley?

Weiter so!

Ach ja: Und dein Freund merkt sicherlich wie sehr du dich um ihn kümmerst und wie sehr ihr zusammenpasst (hab unteren Beitrag gelesen) ich denke absolut nicht, dass er sich eine Familie nicht zutraut.
Denn dir wird er es ja wohl zutrauen und du wärst ja die Mutter

Weißt du wie ich meine?

Kopf hoch, Familie kommt eher als du denkst.
Außerdem liegts ja wahrscheinlich in deiner Hand

Na lieber keine Intrigen

Gruss und viel Glück
QTipp


Oh
vielen dank! *rotwerd*

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6. Oktober 2004 um 11:18
In Antwort auf nonsparkling

Erstmal...
danke für eure antworten

ich versuche mal eins nach dem anderen zu beantworten.

"Warum glaubst du zu wissen, was für ihn Richtig ist?" ich denke nicht das ich das tue. es ist ja so, dass er gesagt hatte er wolle NICHT wiederholen und ich daraufhin versuchte habe ihn mit ideen was er an stelle dessen machen könnte unterstützen wollte. das er jetzt sagt er wiederholt doch finde ich eben aus den oben genannten gründen nicht gut( muss ich ja auch nicht )
"Entscheide bitte selbst und egal wie du dich entscheidest, ich werde deine Entscheidung unterstützen - soweit möglich und nachvollziehbar."
das finde ich einen schönen satz und ich werde es ihm auch nochmal sagen
"Warum überläßt du ihn nicht seiner Verantwortung?" --> das thema habt ihr eigentlich alle angesprochen. das problem liegt hier( so wie ich das sehe) an den manisch- depressiven phasen. er KANN dann nicht wollen. und er kann nur schwer etwas entscheiden. das ihm die verantwortung auch selbstsicherheit geben würde stimmt bis zu einem gewissen grad- die schwierigkeit liegt aber eben schon im vorfeld. da beisst sich die katze selbst in den schwanz.
zum thema semester wiederholen- es lag im letzen jahr an allem möglichen aber nicht am dozenten. er ist mit dem unterricht gut klarkommen. motivation ist natürlich ein grosses thema....

sparkling

Hallo Sparkling
Also erstmal finde ich, dass Du ne sehr starke Frau bist und Dein Freund sich super glücklich schätzen kann!

Ich finde bestimmte Paralellen zu meiner Beziehung und verstehe Dein Problem sehr gut. Nur weil man jemand etwas mitziehen muß bzw. die Stärkere in der Beziehung ist, bedeutet das nicht, dass der Andere nichts zu geben hat. Ich denke, wenn man liebt, schafft man das. Klar ist es eine schwierige Situation. Aber wer hier sagt, das funktioniert nicht, macht es sich zu einfach. Ihr liebt Euch - das hört man raus und das ist die Voraussetzung. Außerdem habt Ihr viele positive Sachen in Eurer Beziehung. Ich weiß nicht was ich Dir raten soll. Ich will Dir Mut machen, weil ich denke, es kann funktionieren. Klar mußt Du auch an Dich denken, denn das für ihn mitdenken und mitentscheiden kostet viel Kraft... er muß auch die Möglichkeit haben, sich zu entfalten und zu entwickeln. Deshalb ist es wichtig, dass Du ihn mit Deiner Fürsorge und allem nicht erdrückst. Laß ihm Platz, unterstütze ihn.. ich bin überzeugt davon, dass er sich bessert und Ihr weiter glücklich seid!

Das mit dem Puzzle-Vergleich seh ich im Übrigen genauso! Eine Beziehung birgt nun mal auch Probleme, gerade wenn man sich aufeinander einläßt und Nähe zuläßt. Da kommt keiner drum herum. Und bei Euch ist es das Problemchen, bei anderen sind es andere... laß Dich nicht verunsichern und halte an Euch fest!

LG Gute Laune

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7. Oktober 2004 um 10:50
In Antwort auf nonsparkling

Oh
viele grüsse zurück!!
an praktika habe ich auch gedacht- das möchte er aber nicht, warum er das nicht möchte darüber wollte er dann nicht mehr reden. naja


Keine Praktika ok, aber vielleicht Nebenjob?
Jaja, irgendwie kann ich ihn teilweise verstehen, manche Praktika haben gewiss einen schlechten Ruf (Nur kopieren und Aktenablage...), aber vielleicht wäre dann ein dauernder Nebenjob passabel, bei dem er die Ergebnisse seiner Arbeit besser sehen und begreifen könnte.

Hoffentlich hat er nicht nur Angst, dass er bei der Arbeit etwas falsch machen könnte. Oder ist er hier irgendwie aus der Vergangenheit vorbelastet?


Liebe Grüße, nein, in der Schweiz schreibt man ja "Grüsse", also:
Liebe Grüsse,

Oneforone

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7. Oktober 2004 um 15:02
In Antwort auf gutelaune

Hallo Sparkling
Also erstmal finde ich, dass Du ne sehr starke Frau bist und Dein Freund sich super glücklich schätzen kann!

Ich finde bestimmte Paralellen zu meiner Beziehung und verstehe Dein Problem sehr gut. Nur weil man jemand etwas mitziehen muß bzw. die Stärkere in der Beziehung ist, bedeutet das nicht, dass der Andere nichts zu geben hat. Ich denke, wenn man liebt, schafft man das. Klar ist es eine schwierige Situation. Aber wer hier sagt, das funktioniert nicht, macht es sich zu einfach. Ihr liebt Euch - das hört man raus und das ist die Voraussetzung. Außerdem habt Ihr viele positive Sachen in Eurer Beziehung. Ich weiß nicht was ich Dir raten soll. Ich will Dir Mut machen, weil ich denke, es kann funktionieren. Klar mußt Du auch an Dich denken, denn das für ihn mitdenken und mitentscheiden kostet viel Kraft... er muß auch die Möglichkeit haben, sich zu entfalten und zu entwickeln. Deshalb ist es wichtig, dass Du ihn mit Deiner Fürsorge und allem nicht erdrückst. Laß ihm Platz, unterstütze ihn.. ich bin überzeugt davon, dass er sich bessert und Ihr weiter glücklich seid!

Das mit dem Puzzle-Vergleich seh ich im Übrigen genauso! Eine Beziehung birgt nun mal auch Probleme, gerade wenn man sich aufeinander einläßt und Nähe zuläßt. Da kommt keiner drum herum. Und bei Euch ist es das Problemchen, bei anderen sind es andere... laß Dich nicht verunsichern und halte an Euch fest!

LG Gute Laune

Sehr lieb
dankeschön!

im übrigen würde ich gar nicht sagen, dass ich die stärkere bin. je nach situation und eben danach wie es ihm gerade geht dominiert mal der eine mal andere. platz lassen... unterschützen. *seufz* ja, ich versuche es. manchmal ist es eben schon ein schmaler grad.
aber wie du sagst- probleme gibt es überall.


sparkling

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7. Oktober 2004 um 15:09
In Antwort auf oneforone

Keine Praktika ok, aber vielleicht Nebenjob?
Jaja, irgendwie kann ich ihn teilweise verstehen, manche Praktika haben gewiss einen schlechten Ruf (Nur kopieren und Aktenablage...), aber vielleicht wäre dann ein dauernder Nebenjob passabel, bei dem er die Ergebnisse seiner Arbeit besser sehen und begreifen könnte.

Hoffentlich hat er nicht nur Angst, dass er bei der Arbeit etwas falsch machen könnte. Oder ist er hier irgendwie aus der Vergangenheit vorbelastet?


Liebe Grüße, nein, in der Schweiz schreibt man ja "Grüsse", also:
Liebe Grüsse,

Oneforone

Angst etwas falsch zu machen...
... spielt sicher auch eine rolle. das ist aber nicht so dominierend, dass es schon so weit im vorfeld ein problem wäre.

übrigends habe ich gute nachrichten!! *freu* *strahl* er wird nicht wiederholen, er hat eine andere studienrichtung gefunden die ihn WIRKLICH interessiert. das ganze heisst "visuelle komunikation" und er kann nächstes Jahr anfangen. dafür muss er noch ein praktikum machen

will er jetzt auch, denn die richtung gefällt ihm und ich denke auch das passt alles viel, viel besser zu ihm. dann geht es auch leichter mit der motivation!

werd nachher mal noch im "mix" fragen ob jemand tips hat wir man am besten einen praktikumsplatz findet?

auf jeden fall vielen dank, dass du dir gedanken gemacht hast.


sparkling
*erleichert*

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7. Oktober 2004 um 15:52
In Antwort auf nonsparkling

Angst etwas falsch zu machen...
... spielt sicher auch eine rolle. das ist aber nicht so dominierend, dass es schon so weit im vorfeld ein problem wäre.

übrigends habe ich gute nachrichten!! *freu* *strahl* er wird nicht wiederholen, er hat eine andere studienrichtung gefunden die ihn WIRKLICH interessiert. das ganze heisst "visuelle komunikation" und er kann nächstes Jahr anfangen. dafür muss er noch ein praktikum machen

will er jetzt auch, denn die richtung gefällt ihm und ich denke auch das passt alles viel, viel besser zu ihm. dann geht es auch leichter mit der motivation!

werd nachher mal noch im "mix" fragen ob jemand tips hat wir man am besten einen praktikumsplatz findet?

auf jeden fall vielen dank, dass du dir gedanken gemacht hast.


sparkling
*erleichert*

Gute Nachrichten sind selten...,
..., daher freue ich mich mit euch!!!

Jetzt noch ein Praktikum mit richtigen Aufgaben für ihn und mit deiner Unterstützung ist er vermutlich nicht mehr aufzuhalten.


Euch beiden alles Gute,

Oneforone

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