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Zu verschieden im gemeinsamer Haushalt, zu genau, zu ungenau?

15. Juli um 23:53

Hallo!

Ich, m, bin mit meiner Freundin seit 4,5 Jahren zusammen und wir sind beide 39. Das Zusammenwohnen funktioniert leider nicht gut, da wir sehr verschieden sind.
Ich bin ein Kopfmensch, bei manchem sehr genau bis zwanghaft (bei anderem selber schlampig!), sie ein Freigeist, emotional und empathisch. Kennt der Dharma und Greg? Wir sind manchmal ähnlich.

Das Problem ist, dass sie sich wegen meiner Genauigkeit kontrolliert und eingesperrt/unfrei fühlt, ich hingegen fühle mich ohne Sicherheit und bin genervt, wenn sie was vergisst.
Wir haben zwar schon oft darüber geredet und vereinbart, dass ich lockerer werde, sie genauer, aber dennoch gibt es immer wieder dasselbe Streitthema.

Beispiele:
Sie greift immer wieder auf den Badezimmerspiegel und verschmiert ihn, obwohl die Türen des Aliberts unten eine Fläche zum Angreifen haben. Ich bitte sie darum, unten anzugreifen und nicht mittig, wodurch es manchmal besser ist, aber nach zwei Tagen hat sie es wieder vergessen.
Der Rolladen eines Fensters bleibt oben stecken, wenn man ihn ganz hochzieht...daher nur bis 1cm darunter hochziehen...sie zieht ihn alle paar Tage wieder ganz hoch, er bleibt stecken und ich muss abends wieder das Fensterbrett abräumen (Dekosachen), das Fenster öffnen, den Rolladen reparieren.
Sie vergisst regelmäßig, das Auto abzuschließen.
Sie vergisst jedes zweite bis dritte Mal, das Wasser abzudrehen, nachdem die Waschmaschine gelaufen ist...und ich kann mich nicht auf sie verlassen.
Wenn sie kocht, kocht sie nach Gefühl ohne Eieruhr, mit dem Ergebnis, dass Nudeln oder Reis manchmal hart sind...ich sag dann, ich nehme die Eieruhr und schau auf die Packung, wie lange was braucht...was sie wieder zwanghaft, regelhörig und unfrei findet.

Mich nervt das dann, weil ich mehr Arbeit habe...und ich verstehe nicht, wieso man sich das nicht merken kann...oder komme mir verarscht vor. Mir fehlt die Ordnung der Dinge, mir fehlt die Sicherheit im Haus und ich fühle mich nicht wohl. Sie hingegen fühlt sich kontrolliert, findet mich zwanghaft und anstrengend und "es sind ja nur Dinge, wichtig aber sind die Menschen".

Ich bin bei manchem auch schlampig...lasse Kleidung auf dem Boden liegen oder es sind Teile des Bads nicht gerade sauber, während ich nur beim Spiegel genau bin...ich gebe da schon zu, dass ich auch nicht alles super genau mache.

Aber jedenfalls geraten wir regelmäßig aneinander und es ist für beide nervig und anstrengend, weil wir da so verschieden sind.

Sie sagt dann, es liegt an mir und ich sei nicht normal. Allerdings hatte ich in anderen Beziehungen nicht die oben genannten Probleme, wenn wir ähnlich waren...und ich kenne niemanden im Freundeskreis, der regelmäßig immer wieder dies und das vergisst.

Habt ihr eine Idee, was wir tun sollen?
Wieviel "Vergessen", "schlampig sein" ist "normal"? Wie ist das bei euch?
 

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16. Juli um 0:04
In Antwort auf ante_18461213

Hallo!

Ich, m, bin mit meiner Freundin seit 4,5 Jahren zusammen und wir sind beide 39. Das Zusammenwohnen funktioniert leider nicht gut, da wir sehr verschieden sind.
Ich bin ein Kopfmensch, bei manchem sehr genau bis zwanghaft (bei anderem selber schlampig!), sie ein Freigeist, emotional und empathisch. Kennt der Dharma und Greg? Wir sind manchmal ähnlich.

Das Problem ist, dass sie sich wegen meiner Genauigkeit kontrolliert und eingesperrt/unfrei fühlt, ich hingegen fühle mich ohne Sicherheit und bin genervt, wenn sie was vergisst.
Wir haben zwar schon oft darüber geredet und vereinbart, dass ich lockerer werde, sie genauer, aber dennoch gibt es immer wieder dasselbe Streitthema.

Beispiele:
Sie greift immer wieder auf den Badezimmerspiegel und verschmiert ihn, obwohl die Türen des Aliberts unten eine Fläche zum Angreifen haben. Ich bitte sie darum, unten anzugreifen und nicht mittig, wodurch es manchmal besser ist, aber nach zwei Tagen hat sie es wieder vergessen.
Der Rolladen eines Fensters bleibt oben stecken, wenn man ihn ganz hochzieht...daher nur bis 1cm darunter hochziehen...sie zieht ihn alle paar Tage wieder ganz hoch, er bleibt stecken und ich muss abends wieder das Fensterbrett abräumen (Dekosachen), das Fenster öffnen, den Rolladen reparieren.
Sie vergisst regelmäßig, das Auto abzuschließen.
Sie vergisst jedes zweite bis dritte Mal, das Wasser abzudrehen, nachdem die Waschmaschine gelaufen ist...und ich kann mich nicht auf sie verlassen.
Wenn sie kocht, kocht sie nach Gefühl ohne Eieruhr, mit dem Ergebnis, dass Nudeln oder Reis manchmal hart sind...ich sag dann, ich nehme die Eieruhr und schau auf die Packung, wie lange was braucht...was sie wieder zwanghaft, regelhörig und unfrei findet.

Mich nervt das dann, weil ich mehr Arbeit habe...und ich verstehe nicht, wieso man sich das nicht merken kann...oder komme mir verarscht vor. Mir fehlt die Ordnung der Dinge, mir fehlt die Sicherheit im Haus und ich fühle mich nicht wohl. Sie hingegen fühlt sich kontrolliert, findet mich zwanghaft und anstrengend und "es sind ja nur Dinge, wichtig aber sind die Menschen".

Ich bin bei manchem auch schlampig...lasse Kleidung auf dem Boden liegen oder es sind Teile des Bads nicht gerade sauber, während ich nur beim Spiegel genau bin...ich gebe da schon zu, dass ich auch nicht alles super genau mache.

Aber jedenfalls geraten wir regelmäßig aneinander und es ist für beide nervig und anstrengend, weil wir da so verschieden sind.

Sie sagt dann, es liegt an mir und ich sei nicht normal. Allerdings hatte ich in anderen Beziehungen nicht die oben genannten Probleme, wenn wir ähnlich waren...und ich kenne niemanden im Freundeskreis, der regelmäßig immer wieder dies und das vergisst.

Habt ihr eine Idee, was wir tun sollen?
Wieviel "Vergessen", "schlampig sein" ist "normal"? Wie ist das bei euch?
 

du scheinst einzusehen, dass du selbst nicht perfekt bist - das ist gut.

sie allerdings scheint nicht einzusehen, dass sie im hinblick auf ein angenehmes zusammenleben in irgend einer form rücksicht auf dich nehmen könnte - das ist nicht gut.

und manche von den beispielen, die du aufzeigst, lassen befürchten, dass deine freundin nicht nur ein emotionaler, empathischer freigeist ist... sondern auch ein bisschen beschränkt!? klar, die sind oft besonders süß, aber auf lange sicht dann halt doch nur nervig. erkennt mancher mit der zeit, und lernt intelligente frauen zu schätzen!

p.s. wenn sie das nächste mal den rolladen versenkt - lass sie ihn selbst reparieren! eine patente frau kann das, sie hat dir ja sicher schon oft dabei zugesehen!

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16. Juli um 8:16
In Antwort auf ante_18461213

Hallo!

Ich, m, bin mit meiner Freundin seit 4,5 Jahren zusammen und wir sind beide 39. Das Zusammenwohnen funktioniert leider nicht gut, da wir sehr verschieden sind.
Ich bin ein Kopfmensch, bei manchem sehr genau bis zwanghaft (bei anderem selber schlampig!), sie ein Freigeist, emotional und empathisch. Kennt der Dharma und Greg? Wir sind manchmal ähnlich.

Das Problem ist, dass sie sich wegen meiner Genauigkeit kontrolliert und eingesperrt/unfrei fühlt, ich hingegen fühle mich ohne Sicherheit und bin genervt, wenn sie was vergisst.
Wir haben zwar schon oft darüber geredet und vereinbart, dass ich lockerer werde, sie genauer, aber dennoch gibt es immer wieder dasselbe Streitthema.

Beispiele:
Sie greift immer wieder auf den Badezimmerspiegel und verschmiert ihn, obwohl die Türen des Aliberts unten eine Fläche zum Angreifen haben. Ich bitte sie darum, unten anzugreifen und nicht mittig, wodurch es manchmal besser ist, aber nach zwei Tagen hat sie es wieder vergessen.
Der Rolladen eines Fensters bleibt oben stecken, wenn man ihn ganz hochzieht...daher nur bis 1cm darunter hochziehen...sie zieht ihn alle paar Tage wieder ganz hoch, er bleibt stecken und ich muss abends wieder das Fensterbrett abräumen (Dekosachen), das Fenster öffnen, den Rolladen reparieren.
Sie vergisst regelmäßig, das Auto abzuschließen.
Sie vergisst jedes zweite bis dritte Mal, das Wasser abzudrehen, nachdem die Waschmaschine gelaufen ist...und ich kann mich nicht auf sie verlassen.
Wenn sie kocht, kocht sie nach Gefühl ohne Eieruhr, mit dem Ergebnis, dass Nudeln oder Reis manchmal hart sind...ich sag dann, ich nehme die Eieruhr und schau auf die Packung, wie lange was braucht...was sie wieder zwanghaft, regelhörig und unfrei findet.

Mich nervt das dann, weil ich mehr Arbeit habe...und ich verstehe nicht, wieso man sich das nicht merken kann...oder komme mir verarscht vor. Mir fehlt die Ordnung der Dinge, mir fehlt die Sicherheit im Haus und ich fühle mich nicht wohl. Sie hingegen fühlt sich kontrolliert, findet mich zwanghaft und anstrengend und "es sind ja nur Dinge, wichtig aber sind die Menschen".

Ich bin bei manchem auch schlampig...lasse Kleidung auf dem Boden liegen oder es sind Teile des Bads nicht gerade sauber, während ich nur beim Spiegel genau bin...ich gebe da schon zu, dass ich auch nicht alles super genau mache.

Aber jedenfalls geraten wir regelmäßig aneinander und es ist für beide nervig und anstrengend, weil wir da so verschieden sind.

Sie sagt dann, es liegt an mir und ich sei nicht normal. Allerdings hatte ich in anderen Beziehungen nicht die oben genannten Probleme, wenn wir ähnlich waren...und ich kenne niemanden im Freundeskreis, der regelmäßig immer wieder dies und das vergisst.

Habt ihr eine Idee, was wir tun sollen?
Wieviel "Vergessen", "schlampig sein" ist "normal"? Wie ist das bei euch?
 

es gibt kein richtig und kein falsch - sehr wohl aber kompatibel und nicht kompatibel.

Wobei wir irgendwie sehr ähnlich sind wie Deine Beschreibung klingt. Diese Spuren am Badezimmer-Spiegel, die meinen Mann wahnsinnig machen - nehme ich noch nicht mal wahr Und ja, das alles "richtig" zu machen, schaffe ich mal 2 Tage am Stück, da fällt es wieder hinten runter. Zumal es auch wahnsinnig anstrengend ist, fallen lassen kann man sich da keine Sekunde, man muss zu Hause sich ständig konzentrieren wie in einem Job mit Millionen-Verantwortung, damit das hin kommt. Traumhaft ...

Ich glaube, bei uns funktioniert es, weil mein Mann gelernt hat, sowas wie den Badezimmerspiegel zu ignorieren, beim Rolladen hätte er schon längst das Ding so umgebaut, dass er nicht mehr blockiert oder eine Sperre drin ist, dass man den nicht ganz hoch ziehen kann und dafür arbeite ich bei wichtigen Sachen wie dem Auto abschließen oder Anrufen, die ich erledigen muss etc. mit Erinnerungshilfen - und versuche nicht mit den Zähnen zu knirschen, wenn er mich regelmässig daran erinnert / nachfragt.

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16. Juli um 8:19

Ich finde das gar nicht Psycho-Gefängnis.

Wasser von der Waschmaschine laufen lassen, Auto nicht abschliessen Rolläden regelmässig "kaputt" machen, Nudeln verkochen (= vielleicht mal vergessen und verbrennen).

Solche Sachen sollten eigentlich selbstverständlich sein, da es ja teilweise auch kostspielig wird. Die Rolläden werden irgendwann wohl ganz einklemmen und das Auto wird weg sein. Vielleicht hilft's ja, wenn du ihr das so erklärst.
 

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16. Juli um 8:21
In Antwort auf user5909

Ich finde das gar nicht Psycho-Gefängnis.

Wasser von der Waschmaschine laufen lassen, Auto nicht abschliessen Rolläden regelmässig "kaputt" machen, Nudeln verkochen (= vielleicht mal vergessen und verbrennen).

Solche Sachen sollten eigentlich selbstverständlich sein, da es ja teilweise auch kostspielig wird. Die Rolläden werden irgendwann wohl ganz einklemmen und das Auto wird weg sein. Vielleicht hilft's ja, wenn du ihr das so erklärst.
 

das Wasser von der Waschmaschine läuft doch nicht, wenn man den Hahn nicht zudreht? Oder ist Eure Wama älter als 50 Jahre?

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16. Juli um 8:30

In manchem von euch beiden finde ich mich wieder 🤣
Aber die Waschmaschine habe ich die letzten Jahrzehnte nie zugedreht-wäre mir neu.
Es ist leider nicht so, dass die meisten  Beziehungen an fehlender Liebe kaputt gehen. Es sind bekanntlich die kleinen Dinge des Alltags die langsam nerven...
Wenns nicht passt ist das halt so.
Generell klingt ihr beide schon recht extrem. Man sollte meinen wenn jeder sich etwas Mühe gibt-du entspannen, sie mehr Achtsamkeit- könnte es klappen...

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16. Juli um 9:05
In Antwort auf ante_18461213

Hallo!

Ich, m, bin mit meiner Freundin seit 4,5 Jahren zusammen und wir sind beide 39. Das Zusammenwohnen funktioniert leider nicht gut, da wir sehr verschieden sind.
Ich bin ein Kopfmensch, bei manchem sehr genau bis zwanghaft (bei anderem selber schlampig!), sie ein Freigeist, emotional und empathisch. Kennt der Dharma und Greg? Wir sind manchmal ähnlich.

Das Problem ist, dass sie sich wegen meiner Genauigkeit kontrolliert und eingesperrt/unfrei fühlt, ich hingegen fühle mich ohne Sicherheit und bin genervt, wenn sie was vergisst.
Wir haben zwar schon oft darüber geredet und vereinbart, dass ich lockerer werde, sie genauer, aber dennoch gibt es immer wieder dasselbe Streitthema.

Beispiele:
Sie greift immer wieder auf den Badezimmerspiegel und verschmiert ihn, obwohl die Türen des Aliberts unten eine Fläche zum Angreifen haben. Ich bitte sie darum, unten anzugreifen und nicht mittig, wodurch es manchmal besser ist, aber nach zwei Tagen hat sie es wieder vergessen.
Der Rolladen eines Fensters bleibt oben stecken, wenn man ihn ganz hochzieht...daher nur bis 1cm darunter hochziehen...sie zieht ihn alle paar Tage wieder ganz hoch, er bleibt stecken und ich muss abends wieder das Fensterbrett abräumen (Dekosachen), das Fenster öffnen, den Rolladen reparieren.
Sie vergisst regelmäßig, das Auto abzuschließen.
Sie vergisst jedes zweite bis dritte Mal, das Wasser abzudrehen, nachdem die Waschmaschine gelaufen ist...und ich kann mich nicht auf sie verlassen.
Wenn sie kocht, kocht sie nach Gefühl ohne Eieruhr, mit dem Ergebnis, dass Nudeln oder Reis manchmal hart sind...ich sag dann, ich nehme die Eieruhr und schau auf die Packung, wie lange was braucht...was sie wieder zwanghaft, regelhörig und unfrei findet.

Mich nervt das dann, weil ich mehr Arbeit habe...und ich verstehe nicht, wieso man sich das nicht merken kann...oder komme mir verarscht vor. Mir fehlt die Ordnung der Dinge, mir fehlt die Sicherheit im Haus und ich fühle mich nicht wohl. Sie hingegen fühlt sich kontrolliert, findet mich zwanghaft und anstrengend und "es sind ja nur Dinge, wichtig aber sind die Menschen".

Ich bin bei manchem auch schlampig...lasse Kleidung auf dem Boden liegen oder es sind Teile des Bads nicht gerade sauber, während ich nur beim Spiegel genau bin...ich gebe da schon zu, dass ich auch nicht alles super genau mache.

Aber jedenfalls geraten wir regelmäßig aneinander und es ist für beide nervig und anstrengend, weil wir da so verschieden sind.

Sie sagt dann, es liegt an mir und ich sei nicht normal. Allerdings hatte ich in anderen Beziehungen nicht die oben genannten Probleme, wenn wir ähnlich waren...und ich kenne niemanden im Freundeskreis, der regelmäßig immer wieder dies und das vergisst.

Habt ihr eine Idee, was wir tun sollen?
Wieviel "Vergessen", "schlampig sein" ist "normal"? Wie ist das bei euch?
 

Ich denke, wenn man über die Dinge, die der Partner anders handhabt als man selbst,  nicht in der Lage ist, darüber hinwegsehen zu können bzw. sie sogar nerven, dann passt man in diesen Dingen halt nicht zueinander.
Ich finde, es sollte keiner dem anderen etwas recht machen müssen, damit der sich wohler fühlt, während man selbst sich zurücknehmen muss. Das wird auf Dauer zu Stress und Frust führen, da bin ich mir sicher.
Entweder, man kann mit den Eigenarten des anderen gut leben, kann sie akzeptieren und den Partner so sein lassen, wie er eben tickt, oder man hat den falschen Partner an seiner Seite.
Ihr könnte auch nach einem Weg suchen, mit dem ihr beide glücklich und zufrieden leben könnt, ohne euch mit diesem Alltagskram beim gemeinsamen Wohnen auf den Senkel zu gehen, wie z.B. getrenntes Wohnen.

Bei uns funktioniert das gemeinsame Wohnen vor allem deshlab, weil wir den gleichen Ordnungssinn haben. Müsste ich z.B. ständig hinter irgendetwas her suchen, was mein Mann irgendwohin gelegt hätte und es wäre nicht an seinem (von uns gemeinsame bestimmten) Platz, dann würde mich das auf Dauer nerven und das wäre etwas, worüber ich nicht hinwegsehen wollte, weil ich für mich und mein Wohlsein diese Ordnung benötige. Ich hasse es zu suchen und genau da sind wir kompatibel, denn meinem Mann ergeht es ganz genauso.


Ich kann aber sehr gut über irgendwelche, für mich nicht wichtigen "Eigenarten" hinwegschauen, die er hat, genauso, wie er es bei mir macht. Wir handhaben nicht alles gleich, "nur" die Dinge, die für das eigene Wohlbefinden wichtig sind.
Wäre das nicht möglich, dann würden wir nicht zusammen wohnen, den Stress würden wir uns nicht machen wollen, bei aller Liebe nicht.
Letztere kann nicht alles richten. Und genau dieser Alltagskram,  hat schon viele Beziehungen zerstört, wenn man darin nicht zusammen passt. Zum zusammen passen gehört auch, dass man mit den Unterschieden gut leben kann, ohne genervt davon zu sein.

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16. Juli um 10:12

ui
mal umgekehrt

sonst hört man das doch immer von den frustrierten Frauen

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16. Juli um 10:42
In Antwort auf ante_18461213

Hallo!

Ich, m, bin mit meiner Freundin seit 4,5 Jahren zusammen und wir sind beide 39. Das Zusammenwohnen funktioniert leider nicht gut, da wir sehr verschieden sind.
Ich bin ein Kopfmensch, bei manchem sehr genau bis zwanghaft (bei anderem selber schlampig!), sie ein Freigeist, emotional und empathisch. Kennt der Dharma und Greg? Wir sind manchmal ähnlich.

Das Problem ist, dass sie sich wegen meiner Genauigkeit kontrolliert und eingesperrt/unfrei fühlt, ich hingegen fühle mich ohne Sicherheit und bin genervt, wenn sie was vergisst.
Wir haben zwar schon oft darüber geredet und vereinbart, dass ich lockerer werde, sie genauer, aber dennoch gibt es immer wieder dasselbe Streitthema.

Beispiele:
Sie greift immer wieder auf den Badezimmerspiegel und verschmiert ihn, obwohl die Türen des Aliberts unten eine Fläche zum Angreifen haben. Ich bitte sie darum, unten anzugreifen und nicht mittig, wodurch es manchmal besser ist, aber nach zwei Tagen hat sie es wieder vergessen.
Der Rolladen eines Fensters bleibt oben stecken, wenn man ihn ganz hochzieht...daher nur bis 1cm darunter hochziehen...sie zieht ihn alle paar Tage wieder ganz hoch, er bleibt stecken und ich muss abends wieder das Fensterbrett abräumen (Dekosachen), das Fenster öffnen, den Rolladen reparieren.
Sie vergisst regelmäßig, das Auto abzuschließen.
Sie vergisst jedes zweite bis dritte Mal, das Wasser abzudrehen, nachdem die Waschmaschine gelaufen ist...und ich kann mich nicht auf sie verlassen.
Wenn sie kocht, kocht sie nach Gefühl ohne Eieruhr, mit dem Ergebnis, dass Nudeln oder Reis manchmal hart sind...ich sag dann, ich nehme die Eieruhr und schau auf die Packung, wie lange was braucht...was sie wieder zwanghaft, regelhörig und unfrei findet.

Mich nervt das dann, weil ich mehr Arbeit habe...und ich verstehe nicht, wieso man sich das nicht merken kann...oder komme mir verarscht vor. Mir fehlt die Ordnung der Dinge, mir fehlt die Sicherheit im Haus und ich fühle mich nicht wohl. Sie hingegen fühlt sich kontrolliert, findet mich zwanghaft und anstrengend und "es sind ja nur Dinge, wichtig aber sind die Menschen".

Ich bin bei manchem auch schlampig...lasse Kleidung auf dem Boden liegen oder es sind Teile des Bads nicht gerade sauber, während ich nur beim Spiegel genau bin...ich gebe da schon zu, dass ich auch nicht alles super genau mache.

Aber jedenfalls geraten wir regelmäßig aneinander und es ist für beide nervig und anstrengend, weil wir da so verschieden sind.

Sie sagt dann, es liegt an mir und ich sei nicht normal. Allerdings hatte ich in anderen Beziehungen nicht die oben genannten Probleme, wenn wir ähnlich waren...und ich kenne niemanden im Freundeskreis, der regelmäßig immer wieder dies und das vergisst.

Habt ihr eine Idee, was wir tun sollen?
Wieviel "Vergessen", "schlampig sein" ist "normal"? Wie ist das bei euch?
 

Schwierig. Eure Konstellation erinnert mich an meinen Ex und mich. Wir hatten da diesbezüglich auch von Anfang an unsere Differenzen, eben weil er stellenweise sehr pedantisch war / ist und mich dieses Verhalten immens gestresst hat.
So haben wir uns zwar gut verstanden, aber diese "Kleinigkeiten" arteten aus. Natürlich kann man aufeinander zugehen, aber ich hatte immer das Gefühl, schon viel in seine Richtung zu machen / gehen und dennoch meckerte er ständig rum.
Diese Beziehung scheiterte daran u.a. auch, weil ich mir mein Leben so nicht vorstellte, ständig aufpassen zu müssen, ob ich die Wasserflecken am Hahn auch richtig weggeputzt habe etc. - es gibt mE Wichtigeres.
Problem ist bei Euch, dass Ihr eben so seid, wie Ihr seid und es stört Euch Beide. Ich kann da ehrlich keinen guten Ratschlag geben, außer, dass Ihr Euch eben überlegt, was Euch an dieser Beziehung wichtig ist und ob diese "Kleinigkeiten" es wert sind, das alles aufzugeben.

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16. Juli um 10:50
In Antwort auf herbstblume6

In manchem von euch beiden finde ich mich wieder 🤣
Aber die Waschmaschine habe ich die letzten Jahrzehnte nie zugedreht-wäre mir neu.
Es ist leider nicht so, dass die meisten  Beziehungen an fehlender Liebe kaputt gehen. Es sind bekanntlich die kleinen Dinge des Alltags die langsam nerven...
Wenns nicht passt ist das halt so.
Generell klingt ihr beide schon recht extrem. Man sollte meinen wenn jeder sich etwas Mühe gibt-du entspannen, sie mehr Achtsamkeit- könnte es klappen...

das mit der Waschmaschine hatte mein Mann auch
Haben eine Aqua-Stop-Schlauch dran, damit bleibt der Wasserhan offen, außer wir fahren länger weg, dann kann er sein Sicherheitsbedürfnis austoben und das Ding abdrehen - und ich einen Zettel an die Wama kleben, damit ich beim Waschen, wenn wir wieder zurück sind, auch dran denke, das Ding wieder aufzukurbeln.

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16. Juli um 13:18
In Antwort auf ante_18461213

Hallo!

Ich, m, bin mit meiner Freundin seit 4,5 Jahren zusammen und wir sind beide 39. Das Zusammenwohnen funktioniert leider nicht gut, da wir sehr verschieden sind.
Ich bin ein Kopfmensch, bei manchem sehr genau bis zwanghaft (bei anderem selber schlampig!), sie ein Freigeist, emotional und empathisch. Kennt der Dharma und Greg? Wir sind manchmal ähnlich.

Das Problem ist, dass sie sich wegen meiner Genauigkeit kontrolliert und eingesperrt/unfrei fühlt, ich hingegen fühle mich ohne Sicherheit und bin genervt, wenn sie was vergisst.
Wir haben zwar schon oft darüber geredet und vereinbart, dass ich lockerer werde, sie genauer, aber dennoch gibt es immer wieder dasselbe Streitthema.

Beispiele:
Sie greift immer wieder auf den Badezimmerspiegel und verschmiert ihn, obwohl die Türen des Aliberts unten eine Fläche zum Angreifen haben. Ich bitte sie darum, unten anzugreifen und nicht mittig, wodurch es manchmal besser ist, aber nach zwei Tagen hat sie es wieder vergessen.
Der Rolladen eines Fensters bleibt oben stecken, wenn man ihn ganz hochzieht...daher nur bis 1cm darunter hochziehen...sie zieht ihn alle paar Tage wieder ganz hoch, er bleibt stecken und ich muss abends wieder das Fensterbrett abräumen (Dekosachen), das Fenster öffnen, den Rolladen reparieren.
Sie vergisst regelmäßig, das Auto abzuschließen.
Sie vergisst jedes zweite bis dritte Mal, das Wasser abzudrehen, nachdem die Waschmaschine gelaufen ist...und ich kann mich nicht auf sie verlassen.
Wenn sie kocht, kocht sie nach Gefühl ohne Eieruhr, mit dem Ergebnis, dass Nudeln oder Reis manchmal hart sind...ich sag dann, ich nehme die Eieruhr und schau auf die Packung, wie lange was braucht...was sie wieder zwanghaft, regelhörig und unfrei findet.

Mich nervt das dann, weil ich mehr Arbeit habe...und ich verstehe nicht, wieso man sich das nicht merken kann...oder komme mir verarscht vor. Mir fehlt die Ordnung der Dinge, mir fehlt die Sicherheit im Haus und ich fühle mich nicht wohl. Sie hingegen fühlt sich kontrolliert, findet mich zwanghaft und anstrengend und "es sind ja nur Dinge, wichtig aber sind die Menschen".

Ich bin bei manchem auch schlampig...lasse Kleidung auf dem Boden liegen oder es sind Teile des Bads nicht gerade sauber, während ich nur beim Spiegel genau bin...ich gebe da schon zu, dass ich auch nicht alles super genau mache.

Aber jedenfalls geraten wir regelmäßig aneinander und es ist für beide nervig und anstrengend, weil wir da so verschieden sind.

Sie sagt dann, es liegt an mir und ich sei nicht normal. Allerdings hatte ich in anderen Beziehungen nicht die oben genannten Probleme, wenn wir ähnlich waren...und ich kenne niemanden im Freundeskreis, der regelmäßig immer wieder dies und das vergisst.

Habt ihr eine Idee, was wir tun sollen?
Wieviel "Vergessen", "schlampig sein" ist "normal"? Wie ist das bei euch?
 

du bist extrem pingelig... ein richtiger sauberkeitsfanatiker und Mr. Oberkorrekt
mal 3 gerade sein lassen gibt es bei dir nicht!

sie scheint aber zu nachlässig zu sein was gewisse dringe betrifft...

hmmmmm was ihr tun sollt?
ob man da ne basis findet?  ich mein, da ist euer Wesen... da müsste sich jeder "verändern"

 

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16. Juli um 14:16
In Antwort auf ai_18454549

du bist extrem pingelig... ein richtiger sauberkeitsfanatiker und Mr. Oberkorrekt
mal 3 gerade sein lassen gibt es bei dir nicht!

sie scheint aber zu nachlässig zu sein was gewisse dringe betrifft...

hmmmmm was ihr tun sollt?
ob man da ne basis findet?  ich mein, da ist euer Wesen... da müsste sich jeder "verändern"

 

extrem pingelig und sauberkeitsfanatiker? eher nicht - er schreibt ja selber "lasse Kleidung auf dem Boden liegen oder es sind Teile des Bads nicht gerade sauber, während ich nur beim Spiegel genau bin...ich gebe da schon zu, dass ich auch nicht alles super genau mache."

Es sind nur gewisse Dinge die ihm wichtig sind und ihn nerven. Kann ich verstehen. Mich nervts auch täglich dass mein Freund es nicht schafft, die Teller in die Spühlmaschine zu verräumen sondern sie immer einfach in die Spüle legt. Und das sag ich ihm auch gefühlt alle 2 Tage. Aber deshalb bin ich nicht pingelig und ein Sauberkeitsfanatiker. Genauso nervts ihn, dass ich meine Hosen verkehrt (innere Seite nach aussen) ausziehe und er sie beim Wäsche aufhängen immer umdrehen muss.

Und was machen wir da? uns Mühe geben. Manchmal klappts manchmal nicht. Aber wir respektieren den Wunsch des Anderen und geben unser Bestes, niemand wird als pingelig oder einengend und freiraum-raubend bezeichnet.

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16. Juli um 15:18

Schwachsinn!!! Das sind ganz normale Dinge im Alltag, die sogar meine kleinen Kinder schon begreifen und einhalten. 

Wer das als Psycho-Gefängnis sieht, hat das Thema verfehlt. 

Lieber TE, 

mich verstehe Dich vollkommen. Mich würde das völlig nerven. Schon allein aus dem Grund, dass ich das Gefühl hätte, der Partner macht das mit Absicht um zu zeigen „hey, ich lass mir nichts vorschreiben“. 

Denn wo bitte ist das Problem, Griffe zu benutzen und nen Wasserhahn abzudrehen?? Man „vergisst“ doch auch nicht, nach dem Klogang zu Spülung zu betätigen....

Wer nicht bereit ist, die einfachsten Sachen im Alltag zu beachten, die keine Mühe machen, der hat einfach keinen Bock drauf und will mit dem Kopf durch die Wand. 

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16. Juli um 15:33
In Antwort auf lilasonne1

Schwachsinn!!! Das sind ganz normale Dinge im Alltag, die sogar meine kleinen Kinder schon begreifen und einhalten. 

Wer das als Psycho-Gefängnis sieht, hat das Thema verfehlt. 

Lieber TE, 

mich verstehe Dich vollkommen. Mich würde das völlig nerven. Schon allein aus dem Grund, dass ich das Gefühl hätte, der Partner macht das mit Absicht um zu zeigen „hey, ich lass mir nichts vorschreiben“. 

Denn wo bitte ist das Problem, Griffe zu benutzen und nen Wasserhahn abzudrehen?? Man „vergisst“ doch auch nicht, nach dem Klogang zu Spülung zu betätigen....

Wer nicht bereit ist, die einfachsten Sachen im Alltag zu beachten, die keine Mühe machen, der hat einfach keinen Bock drauf und will mit dem Kopf durch die Wand. 

diejenigen, in deren Wahrnehmung so etwas gar nicht enthalten ist, vergessen genau so etwas, wenn sie sich nicht sehr konzentrieren.
Nein, das zu trainieren ändert gar nichts.

Geht mir auch so, jeden Tag - und das liegt sicher nicht daran, dass ich damit irgendwen ärgen will. Ganz sicher nicht.

Oh ja, lernt man schon als Kind... oder man hat halt die ganze Kindheit lang den Ärger von den Eltern, weil man es eben trotz aller Ermahnungen und Strafen und Hinweise und "hinterher sein" NICHT gelernt hat.

Dafür "beachte" ich jeden Tag Dinge, die Du nicht siehst, nicht wahrnimmst. Ich behalte Zusammenhänge, gerade im beruflichen Bereich, mit einem Mal Lesen - oder auch nur überfliegen - für Jahre im Gedächtnis.
Aber den Wasserhahn beim Händewaschen, die Kekspackung, die ich gerade in der Hand habe, ... solche Dinge nicht mal für den Bruchteil einer Sekunde.
Wenn ich abends auf dem Heimweg noch schnell ein Brot kaufen sollte, weil wir keines mehr da haben - schreibe ich mir das mit Tinte auf die Hand - sonst keine Chance, dass wir Brot zum Essen haben. Gar keine. Selbst wenn ich mir hier auf Arbeit einen Zettel an die Türe mache - bis ich zur Haustür raus bin, ist das weg, bis ich beim Bäcker bin ... no way.

Warum? Weil mein Hirn so funktioniert, nicht weil ich irgendwen ärgern will.

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16. Juli um 16:26
In Antwort auf avarrassterne1

diejenigen, in deren Wahrnehmung so etwas gar nicht enthalten ist, vergessen genau so etwas, wenn sie sich nicht sehr konzentrieren.
Nein, das zu trainieren ändert gar nichts.

Geht mir auch so, jeden Tag - und das liegt sicher nicht daran, dass ich damit irgendwen ärgen will. Ganz sicher nicht.

Oh ja, lernt man schon als Kind... oder man hat halt die ganze Kindheit lang den Ärger von den Eltern, weil man es eben trotz aller Ermahnungen und Strafen und Hinweise und "hinterher sein" NICHT gelernt hat.

Dafür "beachte" ich jeden Tag Dinge, die Du nicht siehst, nicht wahrnimmst. Ich behalte Zusammenhänge, gerade im beruflichen Bereich, mit einem Mal Lesen - oder auch nur überfliegen - für Jahre im Gedächtnis.
Aber den Wasserhahn beim Händewaschen, die Kekspackung, die ich gerade in der Hand habe, ... solche Dinge nicht mal für den Bruchteil einer Sekunde.
Wenn ich abends auf dem Heimweg noch schnell ein Brot kaufen sollte, weil wir keines mehr da haben - schreibe ich mir das mit Tinte auf die Hand - sonst keine Chance, dass wir Brot zum Essen haben. Gar keine. Selbst wenn ich mir hier auf Arbeit einen Zettel an die Türe mache - bis ich zur Haustür raus bin, ist das weg, bis ich beim Bäcker bin ... no way.

Warum? Weil mein Hirn so funktioniert, nicht weil ich irgendwen ärgern will.

Du gibst dir wenigstens etwas Mühe, schreibst es dir auf und sagst nicht "solche Sachen/Regeln sind zwanghaft, regelhörig und unfrei"

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16. Juli um 16:37
In Antwort auf user5909

Du gibst dir wenigstens etwas Mühe, schreibst es dir auf und sagst nicht "solche Sachen/Regeln sind zwanghaft, regelhörig und unfrei"

weil Du wohl nur einen Teil meiner Beiträge gelesen hast.

Ich habe auch geschrieben, dass es fürchterlich ist, sich zu Hause nicht entspannen zu können, sondern die ganze Zeit die Konzentration für einen Job mit Millionverantwortung an den Tag legen zu müssen.
=> das ist bißchen höflicher formuliert / umschrieben, aber es ist ganz genau das gleiche! Denn ja, es IST ZUM SPEIEN, im eigenen Zuhause ständig aufpassen zu müssen wie der Elefant im Porzelan-Laden.
"ETWAS MÜHE" ist da bestimmt nicht der richtige Ausdruck...

Abgesehen davon schrieb ich auch, dass wir uns da BEIDE "Mühe geben". Wir reservieren die Erinnerungshilfen für einige, gemeinsam definierte, abzählbar wenige und WICHTIGE Dinge. Also weder Waschmaschinenhahn zu, noch Badspiegel, noch Rolladen - alles davon ist entweder nicht wichtig oder super anders lösbar.
Bei Badezimmerspiegel, leeren Kekspackungen und all dem anderen Kram springt dafür mein Mann über seinen Schatten. Beim Abschließen, Brot kaufen, Anrufe machen, ... springe ich.

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16. Juli um 16:38
In Antwort auf herbstblume6

In manchem von euch beiden finde ich mich wieder 🤣
Aber die Waschmaschine habe ich die letzten Jahrzehnte nie zugedreht-wäre mir neu.
Es ist leider nicht so, dass die meisten  Beziehungen an fehlender Liebe kaputt gehen. Es sind bekanntlich die kleinen Dinge des Alltags die langsam nerven...
Wenns nicht passt ist das halt so.
Generell klingt ihr beide schon recht extrem. Man sollte meinen wenn jeder sich etwas Mühe gibt-du entspannen, sie mehr Achtsamkeit- könnte es klappen...

Wenn man bei der Waschmaschine nicht zudreht steht die Leitung permanent unter Druck & im Winter könnte es gefrieren. 


Zum Thema: 

Im Haushalt mal ein Auge zudrücken. Meine Feundin vergisst auch mal das oder dies, ein Handgriff und es ist erledigt. Es bringt nichts sich über solche kleine Dinge aufzuregen. 

Meine Freundin räumt mir auch mal hinterher ohne das ich es merke. Das ist ein nehmen und geben. 

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16. Juli um 16:42
In Antwort auf avarrassterne1

diejenigen, in deren Wahrnehmung so etwas gar nicht enthalten ist, vergessen genau so etwas, wenn sie sich nicht sehr konzentrieren.
Nein, das zu trainieren ändert gar nichts.

Geht mir auch so, jeden Tag - und das liegt sicher nicht daran, dass ich damit irgendwen ärgen will. Ganz sicher nicht.

Oh ja, lernt man schon als Kind... oder man hat halt die ganze Kindheit lang den Ärger von den Eltern, weil man es eben trotz aller Ermahnungen und Strafen und Hinweise und "hinterher sein" NICHT gelernt hat.

Dafür "beachte" ich jeden Tag Dinge, die Du nicht siehst, nicht wahrnimmst. Ich behalte Zusammenhänge, gerade im beruflichen Bereich, mit einem Mal Lesen - oder auch nur überfliegen - für Jahre im Gedächtnis.
Aber den Wasserhahn beim Händewaschen, die Kekspackung, die ich gerade in der Hand habe, ... solche Dinge nicht mal für den Bruchteil einer Sekunde.
Wenn ich abends auf dem Heimweg noch schnell ein Brot kaufen sollte, weil wir keines mehr da haben - schreibe ich mir das mit Tinte auf die Hand - sonst keine Chance, dass wir Brot zum Essen haben. Gar keine. Selbst wenn ich mir hier auf Arbeit einen Zettel an die Türe mache - bis ich zur Haustür raus bin, ist das weg, bis ich beim Bäcker bin ... no way.

Warum? Weil mein Hirn so funktioniert, nicht weil ich irgendwen ärgern will.

Danke, dass Du das aus Deiner Sicht beschreibst. Ich habe auch so genervt geschrieben, weil ich die Antwort von Fresh (wie immer eigentlich) daneben fand.

Nur, weil der TE diese Dinge als normal empfindet (was ich im übrigen verstehen kann), muss man ihm nicht vorhalten, dass es wie im Psycho-Gefängnis wäre. Das wäre ja, als ob ich über die andere Seite Urteile, dass wir doch nicht im „Vollpfosten-Kindergarten“ sind. Ich finde diese beleidigenden Antworten einfach immer soooo unnötig. 

Zu dem, was Du beschrieben hast:
Aber sind das nicht unterschiedliche Dinge? Mal ein Brot mitbringen, kann man vergessen. Aber alltägliche Dinge, die immer wieder passieren, die gehen doch in Fleisch und Blut über?
Du lernst doch beispielsweise, dass man ein Bahnticket ziehen sollte. Das vergisst man doch nicht, wenn man es erstmal verinnerlicht hat. Und wenn ich erstmal begriffen habe, dass ich den Spiegel am Griff öffne (aus welchen Gründen auch immer), dann vergesse ich das doch nicht? Das ist doch wie das Thema, mit dem Beispiel „Spül-Lappen ausdrücken“ oder „Gemüse abwaschen“. Mir wird erklärt, warum und weshalb es dem Menschen gegenüber wichtig ist und wenn ich das verinnerlichen will, dann sollte das doch klappen? 

Wenn die Freundin vom TE auf der Arbeit eine bestimmte Handhabung erklärt wird, die einzuhalten ist, weil ansonsten meinetwegen das Kühlsystem im Tiefkühlregal eines Supermarktes ausfällt.... dann wird sie das doch wohl schnallen?? Warum passiert das mit dem Fenster zu Hause immer wieder?? Weil der Schaden dann nicht so hoch ist?? Es geht doch um die Sache an sich. 

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16. Juli um 16:45

Hier geht es um den TE, der seine Sicht beschrieben hat. Deine Reaktion: Psycho-Gefängnis. 
Tolle Antwort, auch wenn es für DICH so sein sollte. Für DICH. Nicht für den TE. Da der TE hier Hilfe sucht, hat Deine provokante Antwort (wie so oft) absolut NULL Nutzen. 

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16. Juli um 16:53
In Antwort auf lilasonne1

Danke, dass Du das aus Deiner Sicht beschreibst. Ich habe auch so genervt geschrieben, weil ich die Antwort von Fresh (wie immer eigentlich) daneben fand.

Nur, weil der TE diese Dinge als normal empfindet (was ich im übrigen verstehen kann), muss man ihm nicht vorhalten, dass es wie im Psycho-Gefängnis wäre. Das wäre ja, als ob ich über die andere Seite Urteile, dass wir doch nicht im „Vollpfosten-Kindergarten“ sind. Ich finde diese beleidigenden Antworten einfach immer soooo unnötig. 

Zu dem, was Du beschrieben hast:
Aber sind das nicht unterschiedliche Dinge? Mal ein Brot mitbringen, kann man vergessen. Aber alltägliche Dinge, die immer wieder passieren, die gehen doch in Fleisch und Blut über?
Du lernst doch beispielsweise, dass man ein Bahnticket ziehen sollte. Das vergisst man doch nicht, wenn man es erstmal verinnerlicht hat. Und wenn ich erstmal begriffen habe, dass ich den Spiegel am Griff öffne (aus welchen Gründen auch immer), dann vergesse ich das doch nicht? Das ist doch wie das Thema, mit dem Beispiel „Spül-Lappen ausdrücken“ oder „Gemüse abwaschen“. Mir wird erklärt, warum und weshalb es dem Menschen gegenüber wichtig ist und wenn ich das verinnerlichen will, dann sollte das doch klappen? 

Wenn die Freundin vom TE auf der Arbeit eine bestimmte Handhabung erklärt wird, die einzuhalten ist, weil ansonsten meinetwegen das Kühlsystem im Tiefkühlregal eines Supermarktes ausfällt.... dann wird sie das doch wohl schnallen?? Warum passiert das mit dem Fenster zu Hause immer wieder?? Weil der Schaden dann nicht so hoch ist?? Es geht doch um die Sache an sich. 

ich verinnerliche das aber nicht. Auch nicht, wenn ich es 1000 mal mache.

Mir ist nicht klar, dass ich eine leere Kekspackung in der Hand habe, wenn ich mich nicht darauf konzentriere. Nein, auch nicht während ich den Keks grad verspeise. Ich weiß also auch nicht, ob und wo ich sie ablege.
Oder wohin ich die Teller geräumt habe, die ich vom Essen in die Küche schaffen wollte. Schlimmstenfalls in mein Zimmer, weil ich auf dem Weg zur Küche gesehen habe, dass mein PC noch an ist und ich den besser sofort abschalte, bevor der bis zum nächsten Abend durchläuft, weil ich es dann wieder vergesse.

Aber irgendeinen Satz, der in einer Reportage über Schiffbau, die beim Essen nebenbei lief zu irgendeinem Detail gesagt wurde, während ich noch nicht mal darauf geachtet habe - stoße ich x Jahre später wieder auf diesen speziellen Bereich des Schiffbaus, ist diese Info wieder abrufbar. Samt paar anderen, die ich in den Jahren auf die gleiche Art "aufgeschnappt habe". Unnützes Wissen in Reinform, während das schmutzige Geschirr auf meinem Schreibtisch steht statt in der Spülmaschine.

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16. Juli um 16:58
In Antwort auf lilasonne1

Danke, dass Du das aus Deiner Sicht beschreibst. Ich habe auch so genervt geschrieben, weil ich die Antwort von Fresh (wie immer eigentlich) daneben fand.

Nur, weil der TE diese Dinge als normal empfindet (was ich im übrigen verstehen kann), muss man ihm nicht vorhalten, dass es wie im Psycho-Gefängnis wäre. Das wäre ja, als ob ich über die andere Seite Urteile, dass wir doch nicht im „Vollpfosten-Kindergarten“ sind. Ich finde diese beleidigenden Antworten einfach immer soooo unnötig. 

Zu dem, was Du beschrieben hast:
Aber sind das nicht unterschiedliche Dinge? Mal ein Brot mitbringen, kann man vergessen. Aber alltägliche Dinge, die immer wieder passieren, die gehen doch in Fleisch und Blut über?
Du lernst doch beispielsweise, dass man ein Bahnticket ziehen sollte. Das vergisst man doch nicht, wenn man es erstmal verinnerlicht hat. Und wenn ich erstmal begriffen habe, dass ich den Spiegel am Griff öffne (aus welchen Gründen auch immer), dann vergesse ich das doch nicht? Das ist doch wie das Thema, mit dem Beispiel „Spül-Lappen ausdrücken“ oder „Gemüse abwaschen“. Mir wird erklärt, warum und weshalb es dem Menschen gegenüber wichtig ist und wenn ich das verinnerlichen will, dann sollte das doch klappen? 

Wenn die Freundin vom TE auf der Arbeit eine bestimmte Handhabung erklärt wird, die einzuhalten ist, weil ansonsten meinetwegen das Kühlsystem im Tiefkühlregal eines Supermarktes ausfällt.... dann wird sie das doch wohl schnallen?? Warum passiert das mit dem Fenster zu Hause immer wieder?? Weil der Schaden dann nicht so hoch ist?? Es geht doch um die Sache an sich. 

"Wenn die Freundin vom TE auf der Arbeit eine bestimmte Handhabung erklärt wird, die einzuhalten ist..."

dann schaffen das manche... und manche schaffens nicht. das sind dann halt die, die man immer als erstes im kopf hat, wenns mal wieder darum geht, personal abzubauen...

ein zweites kommt vielleicht dazu: der prophet gilt im eigenen haus immer weniger! so konnten meine kinder die zuvorkommensten, hilfsbereitesten menschen sein, wenn sie bei anderen zu gast waren... aber zuhause war es bis zu ihrem auszug ein kampf, sie zum mithelfen (bzw. mitdenken) bei den banalsten alltäglichen aufgaben zu bewegen...

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16. Juli um 17:01
In Antwort auf lilasonne1

Danke, dass Du das aus Deiner Sicht beschreibst. Ich habe auch so genervt geschrieben, weil ich die Antwort von Fresh (wie immer eigentlich) daneben fand.

Nur, weil der TE diese Dinge als normal empfindet (was ich im übrigen verstehen kann), muss man ihm nicht vorhalten, dass es wie im Psycho-Gefängnis wäre. Das wäre ja, als ob ich über die andere Seite Urteile, dass wir doch nicht im „Vollpfosten-Kindergarten“ sind. Ich finde diese beleidigenden Antworten einfach immer soooo unnötig. 

Zu dem, was Du beschrieben hast:
Aber sind das nicht unterschiedliche Dinge? Mal ein Brot mitbringen, kann man vergessen. Aber alltägliche Dinge, die immer wieder passieren, die gehen doch in Fleisch und Blut über?
Du lernst doch beispielsweise, dass man ein Bahnticket ziehen sollte. Das vergisst man doch nicht, wenn man es erstmal verinnerlicht hat. Und wenn ich erstmal begriffen habe, dass ich den Spiegel am Griff öffne (aus welchen Gründen auch immer), dann vergesse ich das doch nicht? Das ist doch wie das Thema, mit dem Beispiel „Spül-Lappen ausdrücken“ oder „Gemüse abwaschen“. Mir wird erklärt, warum und weshalb es dem Menschen gegenüber wichtig ist und wenn ich das verinnerlichen will, dann sollte das doch klappen? 

Wenn die Freundin vom TE auf der Arbeit eine bestimmte Handhabung erklärt wird, die einzuhalten ist, weil ansonsten meinetwegen das Kühlsystem im Tiefkühlregal eines Supermarktes ausfällt.... dann wird sie das doch wohl schnallen?? Warum passiert das mit dem Fenster zu Hause immer wieder?? Weil der Schaden dann nicht so hoch ist?? Es geht doch um die Sache an sich. 

für das Kühlsystem im Supermarkt - oder irgendwelche Routinesachen auf Arbeit, was damit wohl gemeint ist, arbeite ich mit Checklisten und automatisierten Prüfprozeduren, die ich mir genau dafür geschrieben habe. Ok, das ist die Informatikerlösung, da habe ich mir meine "Wächter" eben programmiert, die auf mich aufpassen und mir hinterherräumen - wie ich das machen würde, wenn ich in einem Supermarkt arbeiten würde, kann ich so rein theoretisch nicht sagen.

Das für einen Rolladen zu Hause, der schon defekt IST? Nope. Um das Urlaubsgepäck zu packen - klar. Für die Steuererklärung - logisch. Für den **** Geburtstagsanruf bei irgendeinem Verwandten, den man keinesfalls vergessen darf - jaaaaaaaaaaaaa, wenns denn sein muss. Für Auto und Wohnung abschließen - klar.
Aber eben nur an den Punkten, wo es wichtig oder nötig ist. Alles andere ist irre und macht irre und hat kein Verhältnis zwischen Aufwand und Nutzen.
Der Rolladen ist defekt, sonst könnte man ihn auch ganz hochziehen. Das könnte man auch reparieren. Oder eine Sperre einbauen, dass ein "ganz hochziehen" verhindert wird.

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16. Juli um 17:44
In Antwort auf avarrassterne1

diejenigen, in deren Wahrnehmung so etwas gar nicht enthalten ist, vergessen genau so etwas, wenn sie sich nicht sehr konzentrieren.
Nein, das zu trainieren ändert gar nichts.

Geht mir auch so, jeden Tag - und das liegt sicher nicht daran, dass ich damit irgendwen ärgen will. Ganz sicher nicht.

Oh ja, lernt man schon als Kind... oder man hat halt die ganze Kindheit lang den Ärger von den Eltern, weil man es eben trotz aller Ermahnungen und Strafen und Hinweise und "hinterher sein" NICHT gelernt hat.

Dafür "beachte" ich jeden Tag Dinge, die Du nicht siehst, nicht wahrnimmst. Ich behalte Zusammenhänge, gerade im beruflichen Bereich, mit einem Mal Lesen - oder auch nur überfliegen - für Jahre im Gedächtnis.
Aber den Wasserhahn beim Händewaschen, die Kekspackung, die ich gerade in der Hand habe, ... solche Dinge nicht mal für den Bruchteil einer Sekunde.
Wenn ich abends auf dem Heimweg noch schnell ein Brot kaufen sollte, weil wir keines mehr da haben - schreibe ich mir das mit Tinte auf die Hand - sonst keine Chance, dass wir Brot zum Essen haben. Gar keine. Selbst wenn ich mir hier auf Arbeit einen Zettel an die Türe mache - bis ich zur Haustür raus bin, ist das weg, bis ich beim Bäcker bin ... no way.

Warum? Weil mein Hirn so funktioniert, nicht weil ich irgendwen ärgern will.

eben!  weil man so ist.  trainieren oder sich für den Partner zu ändern geht da nicht

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16. Juli um 17:46
In Antwort auf user5909

extrem pingelig und sauberkeitsfanatiker? eher nicht - er schreibt ja selber "lasse Kleidung auf dem Boden liegen oder es sind Teile des Bads nicht gerade sauber, während ich nur beim Spiegel genau bin...ich gebe da schon zu, dass ich auch nicht alles super genau mache."

Es sind nur gewisse Dinge die ihm wichtig sind und ihn nerven. Kann ich verstehen. Mich nervts auch täglich dass mein Freund es nicht schafft, die Teller in die Spühlmaschine zu verräumen sondern sie immer einfach in die Spüle legt. Und das sag ich ihm auch gefühlt alle 2 Tage. Aber deshalb bin ich nicht pingelig und ein Sauberkeitsfanatiker. Genauso nervts ihn, dass ich meine Hosen verkehrt (innere Seite nach aussen) ausziehe und er sie beim Wäsche aufhängen immer umdrehen muss.

Und was machen wir da? uns Mühe geben. Manchmal klappts manchmal nicht. Aber wir respektieren den Wunsch des Anderen und geben unser Bestes, niemand wird als pingelig oder einengend und freiraum-raubend bezeichnet.

echt du sagst ihm jeden Tag die gleichen Dinge immer wieder? 
du bist genervt und er auch weil du nur am meckern bist.... 

ne, so was würde ich mir ersparen... so verbringe ich doch nicht mein leben

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16. Juli um 17:47
In Antwort auf avarrassterne1

weil Du wohl nur einen Teil meiner Beiträge gelesen hast.

Ich habe auch geschrieben, dass es fürchterlich ist, sich zu Hause nicht entspannen zu können, sondern die ganze Zeit die Konzentration für einen Job mit Millionverantwortung an den Tag legen zu müssen.
=> das ist bißchen höflicher formuliert / umschrieben, aber es ist ganz genau das gleiche! Denn ja, es IST ZUM SPEIEN, im eigenen Zuhause ständig aufpassen zu müssen wie der Elefant im Porzelan-Laden.
"ETWAS MÜHE" ist da bestimmt nicht der richtige Ausdruck...

Abgesehen davon schrieb ich auch, dass wir uns da BEIDE "Mühe geben". Wir reservieren die Erinnerungshilfen für einige, gemeinsam definierte, abzählbar wenige und WICHTIGE Dinge. Also weder Waschmaschinenhahn zu, noch Badspiegel, noch Rolladen - alles davon ist entweder nicht wichtig oder super anders lösbar.
Bei Badezimmerspiegel, leeren Kekspackungen und all dem anderen Kram springt dafür mein Mann über seinen Schatten. Beim Abschließen, Brot kaufen, Anrufe machen, ... springe ich.

und dann auch noch angeMeckert werden 

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16. Juli um 17:49
In Antwort auf idkwhatsgo

Wenn man bei der Waschmaschine nicht zudreht steht die Leitung permanent unter Druck & im Winter könnte es gefrieren. 


Zum Thema: 

Im Haushalt mal ein Auge zudrücken. Meine Feundin vergisst auch mal das oder dies, ein Handgriff und es ist erledigt. Es bringt nichts sich über solche kleine Dinge aufzuregen. 

Meine Freundin räumt mir auch mal hinterher ohne das ich es merke. Das ist ein nehmen und geben. 

Eben
ein geben und ein nehmen!!!

ich mache genauso Erledigungen für meinen Partner... und räume mal seine Wäsche weg usw... er macht dafür was anderes für mich


immer dieses aufrechnen in einer Beziehung ... ganz schlimm

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16. Juli um 17:57
In Antwort auf ai_18454549

Eben
ein geben und ein nehmen!!!

ich mache genauso Erledigungen für meinen Partner... und räume mal seine Wäsche weg usw... er macht dafür was anderes für mich


immer dieses aufrechnen in einer Beziehung ... ganz schlimm

Jap, sonst ist das doch ein Teufelskreis der nie endet. 

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16. Juli um 18:02

Bleibt zusammen, aber trennt euch räumlich. Dann kann jeder in der eigenen Wohnung tun und lassen wie er möchte. 

Mit 40 wird und soll sich keiner von euch beiden mehr ändern. Und wenn jede alltägliche Kleinigkeit so viel Konfliktpotential birgt, ist es irgendwann nur noch anstrengend. 

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16. Juli um 19:31
In Antwort auf lilasonne1

Danke, dass Du das aus Deiner Sicht beschreibst. Ich habe auch so genervt geschrieben, weil ich die Antwort von Fresh (wie immer eigentlich) daneben fand.

Nur, weil der TE diese Dinge als normal empfindet (was ich im übrigen verstehen kann), muss man ihm nicht vorhalten, dass es wie im Psycho-Gefängnis wäre. Das wäre ja, als ob ich über die andere Seite Urteile, dass wir doch nicht im „Vollpfosten-Kindergarten“ sind. Ich finde diese beleidigenden Antworten einfach immer soooo unnötig. 

Zu dem, was Du beschrieben hast:
Aber sind das nicht unterschiedliche Dinge? Mal ein Brot mitbringen, kann man vergessen. Aber alltägliche Dinge, die immer wieder passieren, die gehen doch in Fleisch und Blut über?
Du lernst doch beispielsweise, dass man ein Bahnticket ziehen sollte. Das vergisst man doch nicht, wenn man es erstmal verinnerlicht hat. Und wenn ich erstmal begriffen habe, dass ich den Spiegel am Griff öffne (aus welchen Gründen auch immer), dann vergesse ich das doch nicht? Das ist doch wie das Thema, mit dem Beispiel „Spül-Lappen ausdrücken“ oder „Gemüse abwaschen“. Mir wird erklärt, warum und weshalb es dem Menschen gegenüber wichtig ist und wenn ich das verinnerlichen will, dann sollte das doch klappen? 

Wenn die Freundin vom TE auf der Arbeit eine bestimmte Handhabung erklärt wird, die einzuhalten ist, weil ansonsten meinetwegen das Kühlsystem im Tiefkühlregal eines Supermarktes ausfällt.... dann wird sie das doch wohl schnallen?? Warum passiert das mit dem Fenster zu Hause immer wieder?? Weil der Schaden dann nicht so hoch ist?? Es geht doch um die Sache an sich. 

hab noch mal darüber nachgedacht...

mal ein Brot kaufen fällt tatsächlich in das gleiche Schema, das bringe ich wenn dann nämlich vom Hauptbahnhof mit. Nur ohne Erinnerung Marke Holzhammer tapse ich da an 2 Bäckereiständen vorbei, stelle mich an den Bahnsteig und warte meine 15min ÖPN-Reserve auf den Zug, wie jeden Tag.

Weil es -zumindest bei mir- ausschließlich die Routineaufgaben / - Situationen sind, bei denen mein Hirn wohl immer umgehend auf Standby geht.
Beruflich wie im privat.
Beim Zähneputzen daran zu denken, wo ich gerade die Finger habe und ob ich sie dort auch haben sollte - nur mit äußerster Konzentration. Im Job genauso - bei Routineaufgaben äußerste Vorsicht. Wenn hingegen gerade die sprichwörtliche "K@cke am Dampfen" ist oder ich neue Sachen ausprobiere / zusammenbaue / konzepiere - kein Ding. Also klar, ich bin auch dann nicht 100% fehlerfrei, ich mutiere schließlich nicht zum Gott, aber diese Blackouts, wo ich hinterher noch nicht mal sagen könnte, was ich wie gemacht habe, fehlen da völlig, zu Hause bei solchen Alltagssituationen hingegen - ständig. Nun habe ich auch nicht ganz zufällig einen Job, der nur zum kleinen Teil aus Routineaufgaben besteht...
Das Ganze kompensiere ich teilweise, indem ich mehrere Sachen zu gleich mache - jetzt hier tippen, während in der Küche das Essen auf dem Herd ist beispielsweise - aber das klappt mal mehr mal minder...

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16. Juli um 19:36

ja, auf die Hand schreiben ist tatsächlich das Einzige, was wirklich immer hilft.

und oh ja, das Theater in Kindheit und Jugend war ein unvergeßliches Erlebnis

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16. Juli um 19:50
In Antwort auf ai_18454549

und dann auch noch angeMeckert werden 

das angemeckert werden war als Kind schlimm, inzwischen tendiere ich da mehr zu "Du mich auch mal" - bei jemandem, der mir im RL - und damit persönlich - dafür Böswilligkeit unterstellen würde allerdings in einer sehr viel deutlicheren Situation. Die Nummer von meinem Partner und es wäre mein Ex.

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16. Juli um 21:04
In Antwort auf ante_18461213

Hallo!

Ich, m, bin mit meiner Freundin seit 4,5 Jahren zusammen und wir sind beide 39. Das Zusammenwohnen funktioniert leider nicht gut, da wir sehr verschieden sind.
Ich bin ein Kopfmensch, bei manchem sehr genau bis zwanghaft (bei anderem selber schlampig!), sie ein Freigeist, emotional und empathisch. Kennt der Dharma und Greg? Wir sind manchmal ähnlich.

Das Problem ist, dass sie sich wegen meiner Genauigkeit kontrolliert und eingesperrt/unfrei fühlt, ich hingegen fühle mich ohne Sicherheit und bin genervt, wenn sie was vergisst.
Wir haben zwar schon oft darüber geredet und vereinbart, dass ich lockerer werde, sie genauer, aber dennoch gibt es immer wieder dasselbe Streitthema.

Beispiele:
Sie greift immer wieder auf den Badezimmerspiegel und verschmiert ihn, obwohl die Türen des Aliberts unten eine Fläche zum Angreifen haben. Ich bitte sie darum, unten anzugreifen und nicht mittig, wodurch es manchmal besser ist, aber nach zwei Tagen hat sie es wieder vergessen.
Der Rolladen eines Fensters bleibt oben stecken, wenn man ihn ganz hochzieht...daher nur bis 1cm darunter hochziehen...sie zieht ihn alle paar Tage wieder ganz hoch, er bleibt stecken und ich muss abends wieder das Fensterbrett abräumen (Dekosachen), das Fenster öffnen, den Rolladen reparieren.
Sie vergisst regelmäßig, das Auto abzuschließen.
Sie vergisst jedes zweite bis dritte Mal, das Wasser abzudrehen, nachdem die Waschmaschine gelaufen ist...und ich kann mich nicht auf sie verlassen.
Wenn sie kocht, kocht sie nach Gefühl ohne Eieruhr, mit dem Ergebnis, dass Nudeln oder Reis manchmal hart sind...ich sag dann, ich nehme die Eieruhr und schau auf die Packung, wie lange was braucht...was sie wieder zwanghaft, regelhörig und unfrei findet.

Mich nervt das dann, weil ich mehr Arbeit habe...und ich verstehe nicht, wieso man sich das nicht merken kann...oder komme mir verarscht vor. Mir fehlt die Ordnung der Dinge, mir fehlt die Sicherheit im Haus und ich fühle mich nicht wohl. Sie hingegen fühlt sich kontrolliert, findet mich zwanghaft und anstrengend und "es sind ja nur Dinge, wichtig aber sind die Menschen".

Ich bin bei manchem auch schlampig...lasse Kleidung auf dem Boden liegen oder es sind Teile des Bads nicht gerade sauber, während ich nur beim Spiegel genau bin...ich gebe da schon zu, dass ich auch nicht alles super genau mache.

Aber jedenfalls geraten wir regelmäßig aneinander und es ist für beide nervig und anstrengend, weil wir da so verschieden sind.

Sie sagt dann, es liegt an mir und ich sei nicht normal. Allerdings hatte ich in anderen Beziehungen nicht die oben genannten Probleme, wenn wir ähnlich waren...und ich kenne niemanden im Freundeskreis, der regelmäßig immer wieder dies und das vergisst.

Habt ihr eine Idee, was wir tun sollen?
Wieviel "Vergessen", "schlampig sein" ist "normal"? Wie ist das bei euch?
 

Warum löst du die Dinge die dich stören nicht?

Rolladen - Sperre einbauen oder mal wirklich reparieren dass er nicht mehr stecken bleibt. Ist möglich!

Auto - Ein Auto besorgen was sich selber nach einger Zeit abschließt? Möglich!

Badezimmerschrank - Zusätzliche Griffe mittig anmontieren. Möglich!

Reiskocher besorgen für immer perfekten Reis. Möglich!

Waschmaschine mit Magnetventil direkt am Hahn versehen. Möglich!


Wie du siehst im Grunde könntest du fast alle deine "Probleme" lösen wenn du nur mal wollen würdest.

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16. Juli um 21:42

Du warst noch nie besonders argumentationsfähig, lediglich provozierend...

Aber ich überlasse Dir mal das letzte Wort, wenn Du möchtest... ich bin mir sicher, es wird für sich sprechen 

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16. Juli um 21:46
In Antwort auf batweazel

"Wenn die Freundin vom TE auf der Arbeit eine bestimmte Handhabung erklärt wird, die einzuhalten ist..."

dann schaffen das manche... und manche schaffens nicht. das sind dann halt die, die man immer als erstes im kopf hat, wenns mal wieder darum geht, personal abzubauen...

ein zweites kommt vielleicht dazu: der prophet gilt im eigenen haus immer weniger! so konnten meine kinder die zuvorkommensten, hilfsbereitesten menschen sein, wenn sie bei anderen zu gast waren... aber zuhause war es bis zu ihrem auszug ein kampf, sie zum mithelfen (bzw. mitdenken) bei den banalsten alltäglichen aufgaben zu bewegen...

Ok, da gebe ich Dir vollkommen Recht. Das spricht dann aber tatsächlich dafür, dass die Freundin vom TE schlicht und ergreifend keine Lust hat, sich die Mühe zu machen, wenn sie woanders diese einfachen Dinge hinbekommen würde. 

Aber gut, das wissen wir nicht

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16. Juli um 21:51
In Antwort auf avarrassterne1

ich verinnerliche das aber nicht. Auch nicht, wenn ich es 1000 mal mache.

Mir ist nicht klar, dass ich eine leere Kekspackung in der Hand habe, wenn ich mich nicht darauf konzentriere. Nein, auch nicht während ich den Keks grad verspeise. Ich weiß also auch nicht, ob und wo ich sie ablege.
Oder wohin ich die Teller geräumt habe, die ich vom Essen in die Küche schaffen wollte. Schlimmstenfalls in mein Zimmer, weil ich auf dem Weg zur Küche gesehen habe, dass mein PC noch an ist und ich den besser sofort abschalte, bevor der bis zum nächsten Abend durchläuft, weil ich es dann wieder vergesse.

Aber irgendeinen Satz, der in einer Reportage über Schiffbau, die beim Essen nebenbei lief zu irgendeinem Detail gesagt wurde, während ich noch nicht mal darauf geachtet habe - stoße ich x Jahre später wieder auf diesen speziellen Bereich des Schiffbaus, ist diese Info wieder abrufbar. Samt paar anderen, die ich in den Jahren auf die gleiche Art "aufgeschnappt habe". Unnützes Wissen in Reinform, während das schmutzige Geschirr auf meinem Schreibtisch steht statt in der Spülmaschine.

Aber wenn Du Dir wirklich Mühe geben solltest, eine Kleinigkeit zu verinnerlichen, dann wird es doch bestimmt klappen, oder? 

Also dass Du im Alltag so tickst, ok... aber Du scheinst ja nicht doof zu sein oder bei dem Thema auf dem Schlauch zu stehen. Das zeigt sich ja auch dadurch, dass Du ja versuchst, Dich bei solchen Dingen mit Deinem Partner zu einigen und Konpromisse zu finden. 

Wenn jemand sagt „Du, ich sehe nicht ein auf dieses oder jenes zu achten“, dann ist das ja auch sein oder ihr gutes Recht. Aber solche logischen Dinge, wie mit den Rolläden zu ignorieren und eben nicht zu verinnerlichen, das finde ich wirklich unverständlich und kommt trotzig rüber. 

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16. Juli um 21:58
In Antwort auf avarrassterne1

hab noch mal darüber nachgedacht...

mal ein Brot kaufen fällt tatsächlich in das gleiche Schema, das bringe ich wenn dann nämlich vom Hauptbahnhof mit. Nur ohne Erinnerung Marke Holzhammer tapse ich da an 2 Bäckereiständen vorbei, stelle mich an den Bahnsteig und warte meine 15min ÖPN-Reserve auf den Zug, wie jeden Tag.

Weil es -zumindest bei mir- ausschließlich die Routineaufgaben / - Situationen sind, bei denen mein Hirn wohl immer umgehend auf Standby geht.
Beruflich wie im privat.
Beim Zähneputzen daran zu denken, wo ich gerade die Finger habe und ob ich sie dort auch haben sollte - nur mit äußerster Konzentration. Im Job genauso - bei Routineaufgaben äußerste Vorsicht. Wenn hingegen gerade die sprichwörtliche "K@cke am Dampfen" ist oder ich neue Sachen ausprobiere / zusammenbaue / konzepiere - kein Ding. Also klar, ich bin auch dann nicht 100% fehlerfrei, ich mutiere schließlich nicht zum Gott, aber diese Blackouts, wo ich hinterher noch nicht mal sagen könnte, was ich wie gemacht habe, fehlen da völlig, zu Hause bei solchen Alltagssituationen hingegen - ständig. Nun habe ich auch nicht ganz zufällig einen Job, der nur zum kleinen Teil aus Routineaufgaben besteht...
Das Ganze kompensiere ich teilweise, indem ich mehrere Sachen zu gleich mache - jetzt hier tippen, während in der Küche das Essen auf dem Herd ist beispielsweise - aber das klappt mal mehr mal minder...

Ich find es wirklich interessant, es mal aus Deiner Sicht zu lesen. Ich gebe zu, für mich ist das wirklich schwer nachzuvollziehen. Nicht, weil ich perfekt durchorganisiert bin, im Gegenteil... ich schreibe mir auch vieles auf, bin auch chaotisch und nicht überordentlich. Aber solche Kleinigkeiten im Haushalt, da bin ich wie der TE. Geht in Fleisch und Blut über und dann ist es schwer nachzuvollziehen, wenn jemand sich gerade mit solchen kleinen Dingen so schwer tut. 
Trotzdem wie gesagt interessant, mal die andere Sicht erklärt zu bekommen mit Beispielen

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16. Juli um 22:43

Danke für eure vielen Antworten! Sie helfen mir weiter, auch, wenn es keine richtige Aussage gibt, aber genau DAS ist ja die Antwort! Menschen sind verschieden. Manche verstehen mich (dass es für mich anstrengend ist), andere finden mich auch anstrengend und verstehen meine Freundin (die mein Verhalten anstrengend findet).

Ich sag immer, dass Bedürfnisse verschieden sind. Der eine fühlt sich bei 18 Grad wohl der andere bei 32 Grad...dem einen sind 18 zu kalt, dem anderen 32 zu heiß...und jeder hat Recht und darf sein wie er/sie ist.

Meine Freundin sagt, dass es egal ist, wenn wir unterschiedlich sind. Ich bin anderer Meinung und denke, "Gleich und gleich gesellt sich gern" macht mehr Sinn als "Gegensätze ziehen sich an".

Da prallen manchmal Welten aufeinander. Ich lese nach, wie ein Gericht gekocht wird, stelle den Wecker, nehme den Deckel von der Pfanne und lege ihn auf die Arbeitsplatte, aber mit dem Griff nach unten, damit das Kondenswasser nicht die Arbeitsplatte nass macht. Meine Freundin kocht, stellt keinen Wecker, brennt oft was an, nimmt den Deckel von der Pfanne in die Hand und hält ihn einfach über den Fußboden, sodass alles auf dem Boden nass wird.
Nach dem Baden schaue ich, ob Wasser rausgelaufen ist (passiert kaum, weil ich aufpasse)...bei ihr gibts meist ne kleine Überschwemmung, die sie einfach so lässt.

Kaufe ich ein technisches Gerät, lese ich die Anleitung und stelle gleich alles richtig ein für meine Bedürfnisse (Handy z.B.), finde es spannend und lese, wie was funktioniert. Meine Freundin findet es nervig und zu regelkonform, eine Anleitung zu lesen und drückt einfach rum, um danach mich zu fragen, weil sie sich nicht auskennt. Aber eine Anleitung lesen ist für Spießer.

Es gibt wohl keine Antwort...ich muss sagen, dass ich aus einer Familie komme mit sehr dominanter Mutter, wo ich kaum Privatssphäre hatte und mein Vater ist zwanghaft und ängstlich. Dagegen bin ich komplett relaxed. Dadurch würde ich einfach gern alleine wohnen, brauche viel Zeit für mich, würde am liebsten vier Tage alleine für mich sein und dafür meine Freundin drei Tage lang ausgiebig sehen. Sie aber möchte mich jeden Tag nur etwas 1-4 Stunden sehen, aber jeden Tag, weil sie sonst "emotional aus der Beziehung fällt".
Mit meinem Background ist Zusammenwohnen sehr schwer, ich wollte NIE mehr zusammenziehen, aber meine Freundin wollte wegen der Entfernung. Da wir trotz zig Unterschiede und Schwierigkeiten uns seelisch verwandt und sehr verbunden fühlen, sind wir halt zusammengezogen, obwohl es für mich sehr heftig ist und wegen meinem Stress auch für meine Freundin.

Wir passen bei vielem nicht zusammen, mir ist vieles zu viel und vieles zu wenig, es ist nicht so wie in anderen Beziehungen vorher, ABER hinsichtlich Seele und tiefer Liebe halt ganz anders. Einerseits ist die Liebe irrsinnig stark und schön und wir gehören einfach zusammen, andererseits sind wir so verschieden und ich komme über 50% glücklich sein (weil wir einiges fehlt) nicht hinaus.

Aber das würde jetzt den Rahmen sprengen.

Jedenfalls tut es gut zu wissen, dass viele Paare so Alltagsschwierigkeiten haben bzw. es eben unterschiedliche Menschen gibt...was ich zwar weiß, aber meine Freundin stellt mich oft ehersich selber als normal und gesund hin und ich bin der "Kranke", der an sich arbeiten muss, therapiert werden muss (was ich ohnehin Jahre vor einigen Jahren tat).

Ansonsten einfach schauen. Mehr als schiefgehen kann es nicht und es wäre schade, es nicht zu versuchen. Zwar sind Schwierigkeiten anstrengend, aber man kann sie auch meistern und damit umgehen lernen.

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16. Juli um 22:57

PS Gerade gesehen, dass sie auf dem Klavier ein Räucherstäbchen abgebrannt hat. Aschehaufen drauf. Nervt mich wieder, weil das Klavier teuer ist und poliert...beim Säubern ist jetzt Asche in einen Spalt gefallen und ich müsste wieder den Staubsauger holen, worauf ich jetzt keine Lust habe. Ist zwar nicht schlimm, aber wenn es jeden Tag 0-5 solcher Aktionen gibt, nervt es auf Dauer.
Umgekehrt nerve ich sie mit meinem Verhalten auch. Ich würde dann wieder sagen, dass ich eh nicht zusammenziehen wollte...und sie, dass ihr das zu wenig wäre...sich "besuchen" kann man mit 25, nicht 35...Zusammenziehen, Kinderwunsch...und ich stand vor der Entscheidung, mich zu stellen und zig Sachen, die stressen und anstrengend sind, durchzugehen (wobei ich normal ein leben und leben lassen-Typ bin, ABER Hauptsache, ich habe daheim mein Refugium, wo ich mich von der Welt, die mich regelmäßig nervt, zurückziehen kann!)...oder ich hätte die Beziehung abbrechen sollen oder gar nicht eingehen, was wegen unserer seelischen Verbundenheit zu schade gewesen wäre. Ich komme mir oft vor wie ein Vogel und ein Fisch. Der Vogel kann nicht im Wasser fliegen, die Fisch nicht in der Luft schwimmen. Und so viel ist mühsam, weil wir so verschieden sind.

Naja...machen oder sein lassen. Mehr gibts eh nicht.

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16. Juli um 23:34
In Antwort auf ai_18454549

echt du sagst ihm jeden Tag die gleichen Dinge immer wieder? 
du bist genervt und er auch weil du nur am meckern bist.... 

ne, so was würde ich mir ersparen... so verbringe ich doch nicht mein leben

Klar, wenn ichs nicht sage (kannst du bitte das Geschirr einräumen) macht ers ja nicht. Ist doch wohl normal, sonst kann ich ja alles alleine machen und auf das hab ich keinen Bock. Genervt ist deshalb keiner, er ist froh wenn ich ihn dran erinnere.

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16. Juli um 23:36
In Antwort auf avarrassterne1

weil Du wohl nur einen Teil meiner Beiträge gelesen hast.

Ich habe auch geschrieben, dass es fürchterlich ist, sich zu Hause nicht entspannen zu können, sondern die ganze Zeit die Konzentration für einen Job mit Millionverantwortung an den Tag legen zu müssen.
=> das ist bißchen höflicher formuliert / umschrieben, aber es ist ganz genau das gleiche! Denn ja, es IST ZUM SPEIEN, im eigenen Zuhause ständig aufpassen zu müssen wie der Elefant im Porzelan-Laden.
"ETWAS MÜHE" ist da bestimmt nicht der richtige Ausdruck...

Abgesehen davon schrieb ich auch, dass wir uns da BEIDE "Mühe geben". Wir reservieren die Erinnerungshilfen für einige, gemeinsam definierte, abzählbar wenige und WICHTIGE Dinge. Also weder Waschmaschinenhahn zu, noch Badspiegel, noch Rolladen - alles davon ist entweder nicht wichtig oder super anders lösbar.
Bei Badezimmerspiegel, leeren Kekspackungen und all dem anderen Kram springt dafür mein Mann über seinen Schatten. Beim Abschließen, Brot kaufen, Anrufe machen, ... springe ich.

Ja eben das meinte ich ja auch, klappt ja gut bei euch!

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16. Juli um 23:40
In Antwort auf ai_18454549

echt du sagst ihm jeden Tag die gleichen Dinge immer wieder? 
du bist genervt und er auch weil du nur am meckern bist.... 

ne, so was würde ich mir ersparen... so verbringe ich doch nicht mein leben

Ich frage mich immer wieder, woher du deine komischen Schlüsse ziehst - ich bin weder ständig am meckern noch ist er ständig genervt. Ich sag die sachen nämlich ganz normal und nerv mich vielleicht 2sek. Solange er es dann macht ist alles gut.

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17. Juli um 5:19

diesen stress würde ich mir sparen.
wenn jemand noch nicht einmal fähig ist, dinge, die eine gewisse routine erfordern, zu verstehen bzw zu erledigen, nicht kapiert, dass man ein auto abschliessen sollte, wenn man es gern am nächsten morgen wiederfinden möchte, dann würde mich das zum wahnsinn treiben.
dazu ist mir mein leben aber zu schade.
getrennte wohnungen, fertig.

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17. Juli um 8:50
In Antwort auf lilasonne1

Aber wenn Du Dir wirklich Mühe geben solltest, eine Kleinigkeit zu verinnerlichen, dann wird es doch bestimmt klappen, oder? 

Also dass Du im Alltag so tickst, ok... aber Du scheinst ja nicht doof zu sein oder bei dem Thema auf dem Schlauch zu stehen. Das zeigt sich ja auch dadurch, dass Du ja versuchst, Dich bei solchen Dingen mit Deinem Partner zu einigen und Konpromisse zu finden. 

Wenn jemand sagt „Du, ich sehe nicht ein auf dieses oder jenes zu achten“, dann ist das ja auch sein oder ihr gutes Recht. Aber solche logischen Dinge, wie mit den Rolläden zu ignorieren und eben nicht zu verinnerlichen, das finde ich wirklich unverständlich und kommt trotzig rüber. 

ahm... ich sage die ganze Zeit das gleiche. Mir ein Rätsel, wieso es Dir so gar nicht auffällt. Oder auffallen will, glaube ich langsam nach dem 100. Mal.

nein, es klappt GERADE bei Kleinigkeiten nicht, egal, wie viel Mühe ich mir gebe. Ich konzentriere mich bewußt und aktiv ODER ES WIRD NICHTS. Und so eine Konzentration hält man gerade für Kleinigkeiten bestenfalls 2 oder 3 Tage, danach löst die sich. Automatisch. Bei jedem Menschen, keiner von uns kann dauerhaft auf 120% laufen und da es sich eben NICHT VERINNERLICHT, ginge es nicht ohne.

Ich werde auch einen Teufel tun und für so einen Mist meine Energie verschwenden. Den verdammten Rolladen hätte ich vermutlich inzwischen selbst repariert, wenn mein Partner das nicht macht. Ich bin eine blonde Frau, aber das ist ja nun keine Raketentechnik, das ist simple Mechanik, schlimmstenfalls mit recht schlichter Schaltungselektronik davor. Aller Wahrscheinlichkeit liegt das Problem darin, dass es dort einen Anschlagpunkt gab, der aber abgebrochen ist und man den Rolladen deswegen jetzt soweit hochziehen kann, dass er verkantet. Neuen Anschlagpunkt setzen, Problem gelöst. Das oder was auch immer da los ist, schwerer als jeden Tag den Terz um das Hochziehen kann die Reparatur auch für eine blonde Frau nicht sein.

Der Badezimmerspiegel kann mich mal, sorry. Bei mir funktioniert das System auch nur, weil ich die Schauplätze im Rahmen halte. Nur WICHTIG oder NÖTIG. Auto ja, Rolladen nein (nicht nötig), Badezimmerspiegel nein (nicht wichtig) Waschmaschine nein (nicht nötig). Man muss doch nicht Sun Tsu sein, um zu wissen, dass Kampf an zu vielen Fronten schief geht.
Also oh doch, das sage ich!
Und wenn Du sagst, es wäre angemessen, dass ich und die Partnerin des TE da die ganze Zeit mit 120% Konzentration durch die FREIZEIT (!) in der man sich eigentlich entspannen sollte bzw. muss, rennen sollen, damit ein dusseliger Badezimmerspiegel keine Flecken kriegt, weil es sich eben NEIN, NICHT VERINNERLICHT (und glaube mir, ich bin jetzt 45, daran, dass ich es nie versucht habe oder mir nie "Mühe gegeben habe" liegt es ganz sicher NICHT! ) - dann kann ich Dir in der mildesten Version antworten, dass Du wohl nicht alle Nadeln am Baum hast.

Und von Kompromissen sehe ich beim TE auch keine Spur. Ein Kompromis ist keiner, wenn nur einer etwas dafür tun soll.

Manchmal glaube ich, so einige Menschen haben keine echten Probleme im Leben, dass sie das mit Flecken am Badezimmerspiegel und Dramen um ständig falsch hochgezogene, statt einmal reparierte, Rollläden irgendwie auffüllen müssen.

War es jetzt klar und deutlich genug? Oder soll ich noch 100 mal schreiben, dass es sich NICHT VERINNERLICHT? Und dass ich nicht auf ein "Zuhause" stehe, was sich ständig nach "100m Hürden übers Minenfeld" anfühlt, damit der blöde Badezimmerspiegel keine Flecken hat?!?
 

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17. Juli um 9:28
In Antwort auf ante_18461213

Danke für eure vielen Antworten! Sie helfen mir weiter, auch, wenn es keine richtige Aussage gibt, aber genau DAS ist ja die Antwort! Menschen sind verschieden. Manche verstehen mich (dass es für mich anstrengend ist), andere finden mich auch anstrengend und verstehen meine Freundin (die mein Verhalten anstrengend findet).

Ich sag immer, dass Bedürfnisse verschieden sind. Der eine fühlt sich bei 18 Grad wohl der andere bei 32 Grad...dem einen sind 18 zu kalt, dem anderen 32 zu heiß...und jeder hat Recht und darf sein wie er/sie ist.

Meine Freundin sagt, dass es egal ist, wenn wir unterschiedlich sind. Ich bin anderer Meinung und denke, "Gleich und gleich gesellt sich gern" macht mehr Sinn als "Gegensätze ziehen sich an".

Da prallen manchmal Welten aufeinander. Ich lese nach, wie ein Gericht gekocht wird, stelle den Wecker, nehme den Deckel von der Pfanne und lege ihn auf die Arbeitsplatte, aber mit dem Griff nach unten, damit das Kondenswasser nicht die Arbeitsplatte nass macht. Meine Freundin kocht, stellt keinen Wecker, brennt oft was an, nimmt den Deckel von der Pfanne in die Hand und hält ihn einfach über den Fußboden, sodass alles auf dem Boden nass wird.
Nach dem Baden schaue ich, ob Wasser rausgelaufen ist (passiert kaum, weil ich aufpasse)...bei ihr gibts meist ne kleine Überschwemmung, die sie einfach so lässt.

Kaufe ich ein technisches Gerät, lese ich die Anleitung und stelle gleich alles richtig ein für meine Bedürfnisse (Handy z.B.), finde es spannend und lese, wie was funktioniert. Meine Freundin findet es nervig und zu regelkonform, eine Anleitung zu lesen und drückt einfach rum, um danach mich zu fragen, weil sie sich nicht auskennt. Aber eine Anleitung lesen ist für Spießer.

Es gibt wohl keine Antwort...ich muss sagen, dass ich aus einer Familie komme mit sehr dominanter Mutter, wo ich kaum Privatssphäre hatte und mein Vater ist zwanghaft und ängstlich. Dagegen bin ich komplett relaxed. Dadurch würde ich einfach gern alleine wohnen, brauche viel Zeit für mich, würde am liebsten vier Tage alleine für mich sein und dafür meine Freundin drei Tage lang ausgiebig sehen. Sie aber möchte mich jeden Tag nur etwas 1-4 Stunden sehen, aber jeden Tag, weil sie sonst "emotional aus der Beziehung fällt".
Mit meinem Background ist Zusammenwohnen sehr schwer, ich wollte NIE mehr zusammenziehen, aber meine Freundin wollte wegen der Entfernung. Da wir trotz zig Unterschiede und Schwierigkeiten uns seelisch verwandt und sehr verbunden fühlen, sind wir halt zusammengezogen, obwohl es für mich sehr heftig ist und wegen meinem Stress auch für meine Freundin.

Wir passen bei vielem nicht zusammen, mir ist vieles zu viel und vieles zu wenig, es ist nicht so wie in anderen Beziehungen vorher, ABER hinsichtlich Seele und tiefer Liebe halt ganz anders. Einerseits ist die Liebe irrsinnig stark und schön und wir gehören einfach zusammen, andererseits sind wir so verschieden und ich komme über 50% glücklich sein (weil wir einiges fehlt) nicht hinaus.

Aber das würde jetzt den Rahmen sprengen.

Jedenfalls tut es gut zu wissen, dass viele Paare so Alltagsschwierigkeiten haben bzw. es eben unterschiedliche Menschen gibt...was ich zwar weiß, aber meine Freundin stellt mich oft ehersich selber als normal und gesund hin und ich bin der "Kranke", der an sich arbeiten muss, therapiert werden muss (was ich ohnehin Jahre vor einigen Jahren tat).

Ansonsten einfach schauen. Mehr als schiefgehen kann es nicht und es wäre schade, es nicht zu versuchen. Zwar sind Schwierigkeiten anstrengend, aber man kann sie auch meistern und damit umgehen lernen.

na spätestens an der Stelle muss ich mich der Fraktion "GETRENNTE WOHNUNGEN" definitiv anschließen.

In meiner Wohnung gibt es wohlweislich kein Klavier und auch keine ähnlich empfindlichen und / oder ähnlich teuren Möbel. Wird es auch nie geben, so ein Ding und ich können nicht zusammen wohnen.
Ich koche oft und gern, aber in meiner Küche würdest Du genauso einen Anfall bekommen (und ich in Deiner...) usw. usw. usw. ...

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17. Juli um 10:00
In Antwort auf ante_18461213

Danke für eure vielen Antworten! Sie helfen mir weiter, auch, wenn es keine richtige Aussage gibt, aber genau DAS ist ja die Antwort! Menschen sind verschieden. Manche verstehen mich (dass es für mich anstrengend ist), andere finden mich auch anstrengend und verstehen meine Freundin (die mein Verhalten anstrengend findet).

Ich sag immer, dass Bedürfnisse verschieden sind. Der eine fühlt sich bei 18 Grad wohl der andere bei 32 Grad...dem einen sind 18 zu kalt, dem anderen 32 zu heiß...und jeder hat Recht und darf sein wie er/sie ist.

Meine Freundin sagt, dass es egal ist, wenn wir unterschiedlich sind. Ich bin anderer Meinung und denke, "Gleich und gleich gesellt sich gern" macht mehr Sinn als "Gegensätze ziehen sich an".

Da prallen manchmal Welten aufeinander. Ich lese nach, wie ein Gericht gekocht wird, stelle den Wecker, nehme den Deckel von der Pfanne und lege ihn auf die Arbeitsplatte, aber mit dem Griff nach unten, damit das Kondenswasser nicht die Arbeitsplatte nass macht. Meine Freundin kocht, stellt keinen Wecker, brennt oft was an, nimmt den Deckel von der Pfanne in die Hand und hält ihn einfach über den Fußboden, sodass alles auf dem Boden nass wird.
Nach dem Baden schaue ich, ob Wasser rausgelaufen ist (passiert kaum, weil ich aufpasse)...bei ihr gibts meist ne kleine Überschwemmung, die sie einfach so lässt.

Kaufe ich ein technisches Gerät, lese ich die Anleitung und stelle gleich alles richtig ein für meine Bedürfnisse (Handy z.B.), finde es spannend und lese, wie was funktioniert. Meine Freundin findet es nervig und zu regelkonform, eine Anleitung zu lesen und drückt einfach rum, um danach mich zu fragen, weil sie sich nicht auskennt. Aber eine Anleitung lesen ist für Spießer.

Es gibt wohl keine Antwort...ich muss sagen, dass ich aus einer Familie komme mit sehr dominanter Mutter, wo ich kaum Privatssphäre hatte und mein Vater ist zwanghaft und ängstlich. Dagegen bin ich komplett relaxed. Dadurch würde ich einfach gern alleine wohnen, brauche viel Zeit für mich, würde am liebsten vier Tage alleine für mich sein und dafür meine Freundin drei Tage lang ausgiebig sehen. Sie aber möchte mich jeden Tag nur etwas 1-4 Stunden sehen, aber jeden Tag, weil sie sonst "emotional aus der Beziehung fällt".
Mit meinem Background ist Zusammenwohnen sehr schwer, ich wollte NIE mehr zusammenziehen, aber meine Freundin wollte wegen der Entfernung. Da wir trotz zig Unterschiede und Schwierigkeiten uns seelisch verwandt und sehr verbunden fühlen, sind wir halt zusammengezogen, obwohl es für mich sehr heftig ist und wegen meinem Stress auch für meine Freundin.

Wir passen bei vielem nicht zusammen, mir ist vieles zu viel und vieles zu wenig, es ist nicht so wie in anderen Beziehungen vorher, ABER hinsichtlich Seele und tiefer Liebe halt ganz anders. Einerseits ist die Liebe irrsinnig stark und schön und wir gehören einfach zusammen, andererseits sind wir so verschieden und ich komme über 50% glücklich sein (weil wir einiges fehlt) nicht hinaus.

Aber das würde jetzt den Rahmen sprengen.

Jedenfalls tut es gut zu wissen, dass viele Paare so Alltagsschwierigkeiten haben bzw. es eben unterschiedliche Menschen gibt...was ich zwar weiß, aber meine Freundin stellt mich oft ehersich selber als normal und gesund hin und ich bin der "Kranke", der an sich arbeiten muss, therapiert werden muss (was ich ohnehin Jahre vor einigen Jahren tat).

Ansonsten einfach schauen. Mehr als schiefgehen kann es nicht und es wäre schade, es nicht zu versuchen. Zwar sind Schwierigkeiten anstrengend, aber man kann sie auch meistern und damit umgehen lernen.

und du meinst die liebe allein reicht aus um diesen alltagsstress zu überstehen?

wenn man soooo gravierend unterschiedlich ist .....

 

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17. Juli um 10:03
In Antwort auf user5909

Ich frage mich immer wieder, woher du deine komischen Schlüsse ziehst - ich bin weder ständig am meckern noch ist er ständig genervt. Ich sag die sachen nämlich ganz normal und nerv mich vielleicht 2sek. Solange er es dann macht ist alles gut.

sorry aber ich sag meinem freund doch nicht immer wieder dass er das geschirr einräumen soll...

und doch:  was glaubst du wie ihm das am A**** geht dass du es immer wieder sagst

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17. Juli um 10:04
In Antwort auf ai_18454549

sorry aber ich sag meinem freund doch nicht immer wieder dass er das geschirr einräumen soll...

und doch:  was glaubst du wie ihm das am A**** geht dass du es immer wieder sagst

da sollte noch ein hin

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17. Juli um 10:11
In Antwort auf ai_18454549

sorry aber ich sag meinem freund doch nicht immer wieder dass er das geschirr einräumen soll...

und doch:  was glaubst du wie ihm das am A**** geht dass du es immer wieder sagst

meistens sagt er "stimmt sorry" und machts. Einfach weil er froh ist dass ich ihn erinnert habe. Schön meinst du ihn so gut zu kennen

Umgekehrt drehe ich meine Wäsche um wenn er mirs sagt. Vergesse ich ja auch meistens, weil sich das so eingespielt hat bei mir.

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17. Juli um 10:15
In Antwort auf ai_18454549

sorry aber ich sag meinem freund doch nicht immer wieder dass er das geschirr einräumen soll...

und doch:  was glaubst du wie ihm das am A**** geht dass du es immer wieder sagst

ich denke ich würde es merken, wenn wir ständig voneinander genervt wären

das sind normale Sachen, wie "hast du das und das eingekauft", "vergiss den Müll nicht rauszubringen", "hast du die Blumen gegossen", "vergiss nicht die Zahlung heute noch einzugeben" etc. (natürlich von beiden, nicht nur ich die ihn rumkommandiert)

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17. Juli um 13:47
In Antwort auf user5909

meistens sagt er "stimmt sorry" und machts. Einfach weil er froh ist dass ich ihn erinnert habe. Schön meinst du ihn so gut zu kennen

Umgekehrt drehe ich meine Wäsche um wenn er mirs sagt. Vergesse ich ja auch meistens, weil sich das so eingespielt hat bei mir.

weil er froh ist dass ich ihn erinnert hab
ich könnt mich schlapp lachen
...
bitte sind hier keine männer die mal eine antwort drauf geben können?


wäre es ihm "wichtig" müsstest du ihn nicht immer ermahnen

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