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Zu unterschiedlich, um auf Dauer glücklich zu sein?

4. Juni 2009 um 15:16

Hallo ihr!

Ich bin momentan völlig ratlos. Seit ungefähr 2,5 Jahren bin ich mit meinem Freund zusammen. Wir sind auch eigentlich immer glücklich gewesen - obwohl wir (durch komplizierte Umstände) sogar schon nach 4 Monaten zusammengezogen sind! Ich hätte nie gedacht, dass diese Beziehung mal so etwas Großes wird.

Neuerdings fällt mir jedoch immer öfter auf, wie sehr wir uns voneinander unterscheiden. Beispiele? Gibt's eine Menge: Er mag die Berge, ich mag den Strand. Er hört Metal, ich höre Indiepop. Er hasst es zu tanzen, ich liebe es.
Und so weiter, und so fort. Mag vielleicht nicht so dramatisch klingen; doch diese Unterschiede zwingen uns langsam dazu, völlig unterschiedliche Freundeskreise aufzubauen, sodass wir auch nur noch total selten etwas zusammen unternehmen.
Dazu kommt, dass er politisch auf jeden Fall konservativ eingestellt ist, während ich mich eher der linken Mitte zuordnen würde. Ist es, eurer Meinung nach, nicht wichtig, zumindest die gleichen Grundsätze/ politischen Meinungen zu haben? Ich habe das Gefühl, dass uns bald nichts Gemeinsames mehr bleibt, was die Beziehung noch zusammenhalten könnte.
Ich stelle mir sogar schon vor, wie es wäre mit einem flippigeren und lockerem Typen zusammenzusein. Da dies jedoch erst meine zweite Beziehung ist, kann ich dieses Problem nicht wirklich bewerten/ einordnen geschweigedenn mir wirklich vorstellen, wie es wäre, mit jemandem zusammenzusein, der mir etwas ähnelt.

Was sagt ihr daszu? Ist es zwingend nötig, (zumindest einige) Gemeinsamkeiten zu haben? Oder ziehen sich Gegensätze einfach an?

Ich danke euch schonmal für eure Antworten. : )

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4. Juni 2009 um 15:30


Danke für die Antwort!
Hm, Kompromissbereitschaft ist schon da. Ich weiß nicht, ob sich das jemand vorstellen kann, aber wenn es immer und immer wieder nur auf Kompromisse hinausläuft, dann ist das auf Dauer sehr anstrengend. : /

Dazu kommt, dass mein Freund eher derjenige ist, der sein Ding einfach durchzieht und z.B. allein in den Urlaub fährt, weil ich einfach keine Lust habe, in den Bergen rumzukrackseln. Schlage ich etwas anderes vor, stoße ich meistens auf Ablehnung. Das trifft auf sehr viele Bereiche in unserem Leben zu.
Also das nur als Beispiel.
Mir bleibt ein flaues Gefühl. ; (

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4. Juni 2009 um 15:31

Hall ist doch normal
also was ihr hab ist das ihr euch liebt oder ?

ich finde es nicht so schlimm wenn man nicht so viel gemeinsamkeiten hat wäre ja auch langweilig wenn ihr das alles gut finden würdet was der andere mag , ich finde man muss die goldene mitte finden denn klappt es auch ,
denn fahrt ihr ebend mal in die berge und das nächste we ans meer , man muss auch ein paar kompromisse eingehen anders geht es nicht , aber er geht schon mal mit dir in die disco oder am wochenende weg oder ? denn soll er mal ein bisschen mehr trinken denn wird er lockerer und dann klapp es auch mit dem tanzen .....
ich und meine freundin hatten auch nicht so die gleichen interessen aber es ging trotzdem den selben freundeskreis hatten wir auch nicht das ist aber auch normal finde ich auch gut so , das ihre freunde nicht gleich meine freunde waren zum anfang nachher haben sie sich eigentlich gut verstanden , nur ich mich nicht mit den freunden von meiner jetzt ex sie hattte nicht wirklich viele , sie hat nicht wirklich wert drauf gelagt hat immer schnell den kontakt anreizen lassen was ich immer sehr schade fand , zu wem sie immer kontakt gehalten hat waren ihre ex freunde zumindestens 2 davon da hab ich mir auch immer die frage gestellt ist das normal ? fand ich immer sehr komisch zu mal wenn sie auch zu besuch gekommen sind , naja einglück das muss ich mir jetzt nict mehr antuhen soll sie einsam weiter leben irgendwann kommt das erwachen und dann ist es zu spät

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4. Juni 2009 um 15:38

Danke!
Das stimmt schon.... am Anfang waren die vielen Unterschiede natürlich total aufregend und sie haben die ganze Beziehung viel prickelnder gemacht. Aber im Alltag wird es langsam immer schwieriger. Wir sind Ende letzten Jahres in eine WG gezogen und hier fällt mir besonders oft auf, dass er ganz anders ist, als alle anderen Menschen, mit denen ich mich gern umgebe.
In letzter Zeit machen Freunde/ Familie auch seltsame Bemerkungen wie

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4. Juni 2009 um 15:44
In Antwort auf senga_12439067

Danke!
Das stimmt schon.... am Anfang waren die vielen Unterschiede natürlich total aufregend und sie haben die ganze Beziehung viel prickelnder gemacht. Aber im Alltag wird es langsam immer schwieriger. Wir sind Ende letzten Jahres in eine WG gezogen und hier fällt mir besonders oft auf, dass er ganz anders ist, als alle anderen Menschen, mit denen ich mich gern umgebe.
In letzter Zeit machen Freunde/ Familie auch seltsame Bemerkungen wie

...
(sorry, zu früh auf Senden geklickt).

... wie zum Beispiel "dein Freund ist ja echt ziemlich rechts" oder "na, ob das was wird" oder es wird die nase gerümpft, wenn ich ihnen erzähle, bei welcher Partei er kürzlich ein Praktikum gemacht hat.

Ich finde mich also immer häufiger in der Position wieder, dass ich ihn vor anderen Leuten verteidigen muss (obwohl ich selber oft nicht mit ihm übereinstimme!) . Und das ist ein total blödes Gefühl. : /

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