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Zu ungeduldig? Sexualität und Nähe

6. September 2017 um 14:38

Schön, dass ich dieses Forum gefunden habe und ich auch gern mal mein "Problem" schildern möchte. Ich habe meinen Partner im Dezember letzten Jahres kennengelernt, wir waren uns gleich sehr sympatisch und schnell wuchs eine schöne Partnerschaft daraus. Wir sehen uns meist nur am Wochenende, da wir beide beruflich sehr eingespannt sind. In den ersten Monaten haben wir viel unternommen, er hat meine Kinder und ich seine Familie kennengelernt, es war alles sehr harmonisch und die Sexualtät war einfach schön. Dann kam aber der Schock - Anfangs des Jahres ging es mir gesundheitlich sehr schlecht und nachdem ich aus heiterem Himmel starke Blutungen bekommen habe, stellte mein FA eine Fehlgeburt in der 6. Woche fest (Trotz Hormonspirale). Natürlich waren er und ich darüber sehr geschockt und haben (leider) nicht weiter darüber gesprochen. 2 Wochen später ging es mir wieder besser und wir haben (auch weil ich seine Nähe brauchte) wieder miteinander geschlafen. Am Tag drauf wachte ich wieder mit schweren Blutungen auf - das Ende vom Lied war eine Notoperation. Ich bin noch im Arztzimmer in seinem Armen kollabiert, da ich einen hohen Blutverlust hatte. Er war die ganze Zeit an meiner Seite und hat mich unterstützt - auf meine Fragen wie es ihm geht, kam nie eine Antwort. Seiddem ist unsere Sexualtät eingeschlafen, er hat sehr stark zurückgezogen - er spricht nicht über seine Sorgen (beruflich ist er auch sehr stark angespannt und hat deswegen auch seid Monaten Schlaflose Nächte). Ich habe ihm dann einen Brief geschrieben, ihn all meine Ängste mitgeteilt, was evtl. auch seine Änsgte sind. Er meine nur, es hat alles nichts mit mir zu tun, er liebt mich aber er weiß auch nicht was mit ihm los ist, er könnte den ganzen Tag nur schlafen oder am Handy spielen. Ich versuche ihn zu nichts zu drängen, was mir nach 7 Monaten nun immer schwerer fällt. Kuscheln gibt es noch - aber darüber hinaus ist alles eingeschlafen. Er freut sich wenn ich da und es reicht ihm Momentan nur meine Anwesenheit zu spüren. Ich verliere langsam die Geduld, was er auch spürt, dadurch wird vieles unentspannter. Ich weiß nicht mehr wie ich weiter handeln soll - momenten kompensieren ich das viel durch Freunde treffen, Hobbys nachgehen - wenn ich aber da bin, spüre ich diese Leere. Er hat keine Kinder, ich zwei und seine Ex hatte auch eine FG, keine Ahnung ob es auch damit zusammen hängt.

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7. September 2017 um 10:31

Vielen Dank für deine Antwort - reden möchte er nicht wirklich, ich denke es ist am Besten wenn ich mich erstmal zurückziehe.

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7. September 2017 um 11:06

Das stimmt - und die Antwort, dass es selber nicht weiß was mit ihm los ist, hilft auch nicht wirklich. Respektund Liebe ist da - Vertrauen von meiner Seite auch, aber bei ihm anscheinend nicht, sonst würde er nicht alles mit sich selber ausmachen - da bleibt wohl nur der Weg der Trennung

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7. September 2017 um 21:07

Abgesehen von den traumatischen Ereignissen... Burnout? Dieses "den ganzen Tag nur schlafen" wollen, aber trotzdem funktionieren, ist der Klassiker bei Burnout.

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7. September 2017 um 22:12
In Antwort auf mignonne1988

Abgesehen von den traumatischen Ereignissen... Burnout? Dieses "den ganzen Tag nur schlafen" wollen, aber trotzdem funktionieren, ist der Klassiker bei Burnout.

Ja sowas hatte er auch schon in Betracht gezogen, aber da kann ich ihm nicht helfen, bin so ratlos und traurig, erkenne ihn nicht mehr wieder. Bin nur noch am weinen, ich werde einen Strich ziehen müssen, habe das Gefühl ich gehe selber gerade kaputt daran. 

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31. August um 0:36
In Antwort auf clara7538

Schön, dass ich dieses Forum gefunden habe und ich auch gern mal mein "Problem" schildern möchte. Ich habe meinen Partner im Dezember letzten Jahres kennengelernt, wir waren uns gleich sehr sympatisch und schnell wuchs eine schöne Partnerschaft daraus. Wir sehen uns meist nur am Wochenende, da wir beide beruflich sehr eingespannt sind. In den ersten Monaten haben wir viel unternommen, er hat meine Kinder und ich seine Familie kennengelernt, es war alles sehr harmonisch und die Sexualtät war einfach schön. Dann kam aber der Schock - Anfangs des Jahres ging es mir gesundheitlich sehr schlecht und nachdem ich aus heiterem Himmel starke Blutungen bekommen habe, stellte mein FA eine Fehlgeburt in der 6. Woche fest (Trotz Hormonspirale). Natürlich waren er und ich darüber sehr geschockt und haben (leider) nicht weiter darüber gesprochen. 2 Wochen später ging es mir wieder besser und wir haben (auch weil ich seine Nähe brauchte) wieder miteinander geschlafen. Am Tag drauf wachte ich wieder mit schweren Blutungen auf - das Ende vom Lied war eine Notoperation. Ich bin noch im Arztzimmer in seinem Armen kollabiert, da ich einen hohen Blutverlust hatte. Er war die ganze Zeit an meiner Seite und hat mich unterstützt - auf meine Fragen wie es ihm geht, kam nie eine Antwort. Seiddem ist unsere Sexualtät eingeschlafen, er hat sehr stark zurückgezogen - er spricht nicht über seine Sorgen (beruflich ist er auch sehr stark angespannt und hat deswegen auch seid Monaten Schlaflose Nächte). Ich habe ihm dann einen Brief geschrieben, ihn all meine Ängste mitgeteilt, was evtl. auch seine Änsgte sind. Er meine nur, es hat alles nichts mit mir zu tun, er liebt mich aber er weiß auch nicht was mit ihm los ist, er könnte den ganzen Tag nur schlafen oder am Handy spielen. Ich versuche ihn zu nichts zu drängen, was mir nach 7 Monaten nun immer schwerer fällt. Kuscheln gibt es noch - aber darüber hinaus ist alles eingeschlafen. Er freut sich wenn ich da und es reicht ihm Momentan nur meine Anwesenheit zu spüren. Ich verliere langsam die Geduld, was er auch spürt, dadurch wird vieles unentspannter. Ich weiß nicht mehr wie ich weiter handeln soll - momenten kompensieren ich das viel durch Freunde treffen, Hobbys nachgehen - wenn ich aber da bin, spüre ich diese Leere. Er hat keine Kinder, ich zwei und seine Ex hatte auch eine FG, keine Ahnung ob es auch damit zusammen hängt.

Kann es vielleicht daran liegen, dass du fast verblutet, also gestorben, bist als ihr das letzte mal Sex hattet.. 

Vielleicht ist er einfach traumatisiert und somit blockiert diesbezüglich..

Er soll vielleicht mal mit nem Therapeuten reden..

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