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Zu schnell zusammen gezogen - Probleme

23. März 2010 um 14:13

Hallo ihr Lieben! Ich bin seit Oktober mit meinem aktuellen Freund zusammen und er ist vor 2 Wochen zu mir gezogen. Das war wohl im Endeffekt ein Fehler wie ich jetzt merke. Ersteinmal wohnte er bis dahin bei seinen Eltern und hat ihnen nicht erzählt das er zu mir zieht. Als sie bei uns waren zum renovieren (was ich nicht wollte) machten sie totalen Stress und er erzählte das ich nur zu Besuch sei (was mich tierisch aufregte) Sie beschwerten sich über mich das ich nicht half, dabei lag ich krank mit Fieber auf der Couch. Sie haben nur rumgestresst und Räume renoviert, die ich eigentlich schon fertig hatte, aber war ihnen wohl nicht gut genug. Das ganze WE so einen Stress, bis ich Samstag Nacht ins KH musste weil ich durch den Stress mit ihnen und meinem Freund krank geworden bin (fragt nicht wieso, ist normal bei mir^^). Dann wollten sie das WE drauf wieder vorbeikommen und haben so ein Stress gemacht, das mein Freund einfach auflegte und sein Auto sogar umparken musste weil jeder Angst hat das die vorbei kommen. Das ist für mich totaler Psychoterror, den ich eigentlich vorher schon hatte aber mit einer Therapie wieder in den Griff bekam. Allerdings kommt dadurch jetzt alles wieder hoch und ich halte das einfach nicht aus. Ich meine er ist alt genug, hat aber Angst vor seinen Eltern, denn die sind wirklich nicht einfach. Aber ich sollte doch schon voraussetzen können das er nicht jedes mal beim telefonieren den Raum verlässt nur damit die mich nicht hören und nichts mitbekommen. Naja einige andere Sachen lassen mich auch noch an die Decke gehen. Ich meine wenn ich was möchte tut er es. Er geht mit dem Hund wenn ich krank bin, massiert mich wenn ich Rückenschmerzen habe, aber das wars auch schon. Als ich im KH lag, bat ich ihn mir Sachen zu bringen. Ersteinmal kam er 2Std zu spät und hatte dann ncihtmal meine Klamotten dabei. Er hat wohl noch die Küche eingeräumt und es (mich) deswegen vergessen). Das ich am selben Tag nach Hause kam war ihm wohl nicht klar, denn es war nichts gemacht. Weder die Küche, noch wurde das Bad gestrichen, worum ich ihn gebeten hatte. Dazu kommen kleine Sachen worüber ich mich tierisch aufrege. Sachen werden irgendwo hingeschmissen, die Leine des Hundes hängt beim spazieren dauernd aufm Boden, sodass allmöglicher Dreck dran ist. Er saugt die komplette Bude mit nem vollen Staubsauger (worauf ich ihn hinweise), lässt aber das Bad aus. Ich hol den Sauger, muss den Beutel (trotz Stauballergie) auswechseln weil ers nicht gebacken bekommt und saug nochmal das Bad. Ab und zu wird vergessen dem Hund Frühstück zu geben (gibts immer morgens nachm spazieren, da bin ich schon auf Arbeit). Nachmittags ist jedes Mal ne Pfütze im Wohnzimmer weil ers verplant hat rauszugehen. Er verspricht mir 3 Tage Meerschwein und Hase sauber zu machen bis ich es am 4. Tag mache. Wenn ichs vorher machen will kommt nur: "ja lass ich mach gleich". Teller und Essensreste werden aufm Couchtisch stehen gelassen. Staubgewischt wird nur an den Stellen wo mans auch sieht, genauso wie gesaugt. Und mit nem Hund in der Wohnung muss schon überall gesaugt werden. Alles so kleine Sachen die mich tierisch aufregen. Ich kenne das von meinem beiden Exfreunden nicht. Die haben immer geholfen. Ich versuche ihm das abzugewöhnen, das Mama ihm alles hinterherräumt. Aber ich kriegs einfach nicht hin und hab da auch keine Lust mehr drauf. Denn auch die Gefühle sind nicht mehr da. Er ist jetzt extra zu mir gezogen und ich will ihn nicht einfach rausschmeißen nach 2 Wochen. Aber er wollte sich auch Arbeit suchen, aber bewegt seinen Popo seit 2 Wochen nicht. Er hat viele der Möbel bezahlt und ich kann ihn (noch) nicht auszahlen. Ich mein mir kanns ja auch egal sein wenn er dann richtig Stress mit seinen Eltern hat, aber es ist schon gemein irgendwie oder nicht? Egal was ich ihm sage, er machts dann, aber vergisst oder verdrängt es sofort wieder oder hat da keinen Bock drauf und es ist ihm zu viel. Ich weiß wirklich nicht wie es mit ihm weiter gehen soll. Ich hatte so ein ähnliches Problem schonmal mit meinem Ex, wegen dem ich dann auch in psychologischer Behandlung war. Mir war, ich sag mal: so unwohl im Kopf. Ich litt unter Verfolgungswahn, konnte nicht kaum schlafen. Wurde immer nervös und unruhig und total genervt wenn mir irgendwas nicht passte. Zum Beispiel kann ich es nicht leiden wenn jemand auf der Couch sitzt und dauern mit den Füßen wackelt oder mit den Fingern spielt. Auch dauerndes Umhergesumme regte mich tierisch auf. Und ich merke das es langsam wieder so weit ist wie es mal war. Jede Kleinigkeit macht mich irsinnig fertig und weiß einfach nicht was ich dagegen machen soll. Ja gut, ich weiß das ich es bei ihm mit dem Zusammenziehen überstürzt habe. Aber ich wünsche mir wirklich nichts sehnlicher als dass er wieder geht. Allerdings weiß ich nicht wie ich das anstellen soll. Ich will ihm nicht so hart entgegen kommen, da er alles für mich aufgegeben hat. Meine damaliger Psychologe meinte das ich mich dadurch nicht beeinflussen lassen dürfte, wenn ich immer auf jeden und alles Rücksicht nehme, da ich mich selbst dabei am meisten kaputt mache. Hättet ihr vielleicht einen Vorschlag?
So genug mit dem Roman

Liebe Grüße
Quaaak

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23. März 2010 um 23:18

Zu schnell zusammen gezogen???
Hallo Quaaak,

na da kommt ja alles mögliche zusammen bei Dir?
Zu schnell zusammen gezogen???
Ich weiß nicht ob das das eigentliche Problem ist.

Ok es ist sicher nicht leicht, wenn Dein Freund noch nie allein gelebt hat und einfach nicht weiß, was in einem Haushalt getan werden muss.

Vielleicht wäre es da wirklich gut, wenn er erst mal alleine leben würde.
Ist es jetzt Deine, Seine oder Eure Wohnung?
Für seine Eltern scheint es ja Seine Wohnung zu sein.

Du schreibst aber von Deiner Wohnung. Anscheinend hat er seine Eltern angelogen.

Daher sehe ich die größte notwendige Veränderung bei Deinem Freund.

1. sich von den Eltern richtig abnabeln und zu Dir und Eurer gemeinsamen Wohnung stehen.
2. Verantwortung im Haushalt und für Eure Partnerschaft übernehmen, und sich um Arbeit bemühen.

Vorsicht beim Thema Haushalt, da solltet IHr wirklich mit Euch beiden Geduld haben. Was für den einen sauber ist, kann für den anderen noch ziemlich schmutzig sein.
Das müßt Ihr zusammen angehen. Stellt zusammen einen Putzplan auf und beschreibt auch zusammen, wie etwas gereinigt wird. Da ist vielleicht kein böser Wille bei Ihm dabei, sondern nur Unwissenheit.

Ich hoffe, dass ich Dir etwas weiter helfen konnte

herzliche Grüße

myPartnership

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