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Zu jung zum hauskauf? bitte ehrliche meinungen, bin verzweifelt

24. September 2009 um 19:13

Hallo zusammen
Ich stehe momentan vor einem riesen problem, mein freund (23) und ich sind (20) seit 3 jahren glücklich zusammen und wollen jetzt zusammen ziehen. sind die ganze zeit auf wohnungssuche, finden aber leider nichts was uns beide gerade ziemlich runterzieht. mein freund hat schon seit längerem den traum, sich ein eigenes haus zu kaufen, ein älteres und dieses dann selbst zu renovieren. da unserer wohnungssuche ja die ganze zeit vergeblich ist, hat er jetzt den wunsch, diesen plan schon jetzt in die tat umzusetzen. da er handwerklich sehr geschickt ist mache ich mir wegen der renovierung eigentlich weniger sorgen aber ich fühle mich momentan einfach komplett überfordert mit der vorstellung eines eigenen hauses. ich wohne noch bei den eltern und für mich ist eine eigene mietwohnung schon ne herausforderung, die ich aber sehr gerne annehme, weil ich mir wirklich nichts mehr wünsche als mit meinem freund zusammen zu wohnen.
aber die sache mit dem haus...... es kommt mir vor als würde ich einfach 10 schritte meines lebens überspringen. vllt ist das auch nur weil ich so eine festgenagelte vorstellung vom leben in meinem kopf habe: erst studieren, zwischenzeitlich ausziehen in ne mietwohnung, nach dem studien eigenes geld verdienen gehen und irgendwann wenn die familienplanung ansteht auch ein eigenes haus. mein freund ist im gegensatz zu mir fest angestellt, allerdings kann es trotzdem sein dass er kurzfristig gekündigt wird bei schlechter auftragslage, da dies in seinem betrieb dank sehr weniger mitarbeiter (kleiner handwerksbetrieb) möglich ist. die festanstellung hat also nur wert für die bank, deren kredit wir dann bräuchten, aber nur unwesentlich viel mit einem sicheren arbeitsplatz zu tun. mein freund ist der meinung, man könne sich ja ein 2 familienhaus kaufen, die eine wohnung selbst beziehen und die andere vermieten (z.b. an seine mutter). die kreditraten hat er sich mal vorgenommen sollen nicht höher sein als ne normale kaltmiete, dadurch würden wir das gleiche bezahlen wir für ne wohnung, aber eben in eigentum und nicht in die tasche eines vermieters. keine ahnung ob das überhaupt so funktioniert, aber er will sich nächste woche auch noch nen beratungstermin bei einer bank holen.

bin einfach momentan komplett überfordert mit der situation, auch weil man eine mietwohnung nochmal kündigen kann wenns schwierigkeiten gibt oder einem die wohnung nicht mehr gefällt. an ein haus ist man fest gebunden.... zumindest bis ein neuer käufer gefunden ist.

was haltet ihr von dem ganzen? weiß nicht was ich tun soll, hatten schon ne heftige auseinandersetzung deswegen, weil er einfach komplett enttäuscht ist, dass ich nicht genauso begeistert von der idee bin wie er, und ich hingegen das ganze einfach nicht in meinen kopf bekomme.

habe im moment einfach das gefühl er will sein ding durchziehen, notfalls auch wenn ich dann halt zu hause wohnen bleibe und er die sache mit dem haus alleine regelt. fühle mich voll übergangen, da ich dachte wir hätten beide vor uns was gemeinsames aufzubauen. will er ja auch, aber nach seinen spielregeln. so kommts mir jedenfalls vor.

bitte sagt mir eure ehrlichen meinungen, weiß nicht mehr was ich tun soll.

danke schon mal!

lg, kay

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24. September 2009 um 19:33

Ehrliche Meinung!
Du hast vollkommen recht!
Zum einen, auch wenn ihr lange zusammen seid hab ihr das wirkliche Zusammenleben noch nicht "geübt". Das ist schon mal ein Punkt.

Der andere Punkt ist, das dein Freund anscheinend etwas blauäugig an den Hauskauf heran geht.

Mit Kreditraten in Höhe einer Kaltmiete ist es noch lange nicht getan. Zumal es bei einem unsicheren Job Irrsinn wäre.

Er will selbst renovieren, gut aber für das Renovieren muß dann auch noch Kapital da sein. Das kann u.U. z.B. für eine neue Heizung gleich ein paar Tausend Euro sein.

Dann kommen im Gegensatz zu einer Kaltmiete, die Heizkosten hinzu. Desweiteren Grundsteuern und Stadt/Gemeindeabgaben.
Dann braucht man Versicherungen, um bestimmte Dinge (Sturmschäden, wasser, Brand) abzusichern.

Du hast mit deinen Bedenken vollkommen recht ujnd so etwas Hals über Kopf zu entscheiden kann sehr schnell nach hinten losgehen.

Ich würde an deiner Stelle mind. 1 Jahr warten, zusammenziehen und den Hauskauf vernünftig durchplanen und vorher auch Informationen von Banken und Maklern einholen.

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24. September 2009 um 20:42

Es kann später genauso schief gehen! Also warum nicht gleich?
Aber wenn du Zweifel hast und Dich überfordert fühlst, dann solltest Du Dich nicht zu was drängen lassen! Denn eigenes Haus und Familienleben... Sollst Du dann kochen? Wie sieht es mit studieren und lernen aus? Dann wäre ein Haushalt schon zuviel! Wenn seine Muttter unten reinzieht, kann sie den Sohn auch versorgen - aber sich auch einmischen. Das sind immer so Sachen, die man sich reiflich überlegen muss... Überlege reiflich und lass Dich auch nicht mit Sprüchen wie: "Wenn Du Dir mit mir nicht sicher bist, dann können wir es auch gleich bleiben lassen usw...." nicht drohen. Dann lässt Du es lieber sein!

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24. September 2009 um 20:44
In Antwort auf pfingstrose2009

Es kann später genauso schief gehen! Also warum nicht gleich?
Aber wenn du Zweifel hast und Dich überfordert fühlst, dann solltest Du Dich nicht zu was drängen lassen! Denn eigenes Haus und Familienleben... Sollst Du dann kochen? Wie sieht es mit studieren und lernen aus? Dann wäre ein Haushalt schon zuviel! Wenn seine Muttter unten reinzieht, kann sie den Sohn auch versorgen - aber sich auch einmischen. Das sind immer so Sachen, die man sich reiflich überlegen muss... Überlege reiflich und lass Dich auch nicht mit Sprüchen wie: "Wenn Du Dir mit mir nicht sicher bist, dann können wir es auch gleich bleiben lassen usw...." nicht drohen. Dann lässt Du es lieber sein!

Nochwas: Du möchtest studieren oder tust es schon? Und er ist Handwerker?
Selbst wenn Du ihn liebst, können eure Ansichten eines Tages sehr weit auseinander gehen! Das geschieht mit nicht so unterschiedlichen Paaren, aber bei so verschiedenen Bildungswegen ist es sicher noch gravierender!

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25. September 2009 um 8:14

Also...
Ein Haus renovieren ist eine ziemliche Hardcore Angelegenheit. Kostet sehr viel Geld, sehr viel Stress und eigentlich sollte man mit so etwas Erfahrung haben, wenn man es selbst macht.
Andererseits ein Haus renovieren nur mit Herrschaften der kreativen Rechnungslegung, das geht wahrscheinlich nicht.

Normalerweise würd ich sagen: Macht eine Kalkulation, wieviel es kosten wird und legt dann nochmal ein drittel drauf. Das ist es ungefähr, was "Haus-Renovieren" kostet.

Ich würd mich auf so etwas schon prinzipiell nicht einlassen, ehrlich gesagt.

Dass sich ein Haus durch Vermietung quasi selbst finanziert, das ist Humbug. Einen Kredit von der Bank aufnehmen - gut und schön, aber dafür brauchst du Sicherheiten und weil er die nicht habt, wird die Sicherheit wohl das gekaufte Anwesen sein. Wenn ihr die Raten dann nicht zahlen könnt, ist das selbstverständlich weg.

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25. September 2009 um 8:39

Naja
etwas jung schon. Ihr braucht Geld, viel Geld. Egal wie der Zustand des Hauses ist. Wenn es gut erhalten ist, kostet es viel...wenn es schlecht erhalten ist, kostet die Renovierung viel. Vor allem braucht ihr handwerkliches Geschick und Wissen über die verschiedenen Bereiche(Heizung,Fenster,Türen ,Innenausbau,Fußboden,Sanitär, Farbe,Elektrik...)Wenn da nicht schon was vorhanden ist, oder Vertrauenspersonen da sind, die sich damit auskennen, kann es passieren, daß ihr Firmen nehmen müßt. Die kosten Geld(haben ja auch ihre Ausgaben)und wenn ihr Pech habt, drehen die euch eventuell Mist an. So wie meinem Vater,dem hat ein Verkäufer einen Elektrokamin für 5000 angedreht, man spart damit angeblich Heizöl...aber für 5000 Euro kann man zig Jahre Öl nur für dein einen Raum kaufen. Also wie er auf die Argumentation des Händlers herein fiel ist mir ein Rrätsel. Also ihr müßt ganz genau aufpassen und euch über alle Bereiche schlau machen, damit ihr wißt, was euch verkauft wird und ob es nicht besseres gibt.
Dann braucht ihr viel Zeit und Lust, nach Feierabend noch körperlich schwer zu arbeiten. Es gibt viel zu beachten und zu bedenken

LG

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25. September 2009 um 8:42

Ich denke ich würde es noch nicht machen!!!
Hallo,
zunächst finde ich es von Deinem Freund recht mutig und auch etwas verrückt sich jetzt so einen Traum erfüllen zu wollen. Andererseits kann ich ihn verstehen.
Ich und mein Mann waren damals 4 Jahre verheiratet und 5 Jahre zusammen als wir unseren Traum vom Haus anfingen zu träumen. Es hat dann vom Beginn des Traumes bis zum Einzug 5 Jahre gedauert. Wir hatten allerdings mit 20 Jahren auch schon eine gemeinsame 2 Zimmerwohnung.
Wir waren beide 20 Jahre alt, als wir geheiratet haben. Und etwa 24, als die Sache mit Eigentumswohnung oder Haus ins Spiel kam.
Wir sparten ab diesem Zeitpunkt knallhart. Mein Mann war noch in der Ausbildung, ich hatte einen Job als Sachbearbeiterin. Als mein Mann mit der Ausbildung fertig war, haben wir dann inzwischen 26 Jahre alt, erstmal unseren Kinderwunsch erfüllt.
Danach wurden mit entsprechendem Eigenkapital ausgestattet und einem Grundstück, dass wir von der Oma geschenkt bekamen (sie zog ins Seniorenheim) die Banken abgeklappert. Mein Mann hatte inzwischen einen festen Job. Es hat alles wunderbar funktioniert. Als unser Kind ins Buddelkastenalter kam, zogen wir in unser neugebautes Eigenheim. Da wir beide Büromenschen sind, bauten wir schlüsselfertig. So würden wir es immer wieder tun.
Aus heutiger Sicht,12 Jahre danach, würde ich mir wohl eher eine Eigentumswohnung kaufen. Der Grund dafür: Man ist flexibler. Eine Wohnung kann man vermieten. Bei der heutigen Arbeitsmarktsituation ein nicht unerheblicher Vorteil. Und noch etwas ganz Wichtiges: Lass die angehende Schwiegermutter oder auch die eigene Mutter bloß nicht mit in das Haus ziehen! Ich kenne in meiner gesamten Bekanntschaft nur Fälle wo die Ehen aus diesem Grund relativ schnell in die Brüche gehen. Ein Fall ist ganz extrem. Sie wollten das Haus mit Wohnung der Mutter verkaufen und zogen beide zu ihren neuen Partnern. Jetzt müssen beide Privatinsolvenz anmelden...
Pass auf sei vorsichtig und bleibe bei allem gelassen. Vielleicht findet sich ja doch noch eine nette kleine Mietwohnung fürs erste. Ich weiß ja nicht wo ihr wohnt, aber dann muss eben der Radius der Suche erweitert werden.
Alles Gute
Katta

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25. September 2009 um 13:07

Ähm...
habt ihr denn irgendwelches Eigenkapital?? Also, jetzt nicht ein Sparbuch von der Oma mit 1000 Euro drauf, sondern am besten (bei einem renovierungsbedürftigen Objekt, da kann viel kommen)mehrere zehntausend Euro?
Ansonsten sieh der Sache doch relaxt entgegen und lass deinen Freund mal seinen Beratungstermin bei der Bank machen. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass er mit seiner Planung irgendwo einen Kredit kriegt- nimms mir nicht übel, aber bei uns in der Stadt bekämt ihr zu zweit mit vorerst nur einem Einkommen schon kaum was Ansprechendes zur Miete...
Dein Freund ist Handwerker, das ist zwar günstig für euch, aber die Bank interessiert sich für Sicherheiten. Wie zahlt ihr die Raten, wenn dein Freund mal 'nen Unfall hat? Wenn die Auftragslage schlecht ist? Ich finde, das klingt alles recht abenteuerlich, zumal ihr ja noch nie zusammen gewohnt habt.
Ich finde nicht, dass du eine festgenagelte Vorstellung von der Zukunft hast- sondern eine realistischere als dein Freund.

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25. September 2009 um 17:14

Danke =)
erst mal vielen vielen dank für eure schnellen antworten!!

ich versuche jetzt mal das ganze etwas zusammenzufassen.. also momentan siehts so aus: ich studiere, komme jetzt ins 3. semester. studiengebühren muss ich zum glück keine bezahlen (rheinlandpfalz). meine persönlichen finanziellen mittel sind sowieso sehr begrenzt. ich hab nen nebenjob der mir im monat ca. 230 euro bringt, krieg kindergeld und evtl wenn ich ausziehe bafög, weiß ich aber nicht sicher. das einzige was ich folglich tun kann, ist den lebensunterhalt (essen, nebenkosten) teilweise mitzufinanzieren. das wäre in nem haus so, in einer wohnung genauso. streng genommen gibt es für mich überhaupt keine risiken, da der hauskauf hin oder her, komplett auf die kosten meines freundes gehen müsste, und ich theoretisch auch im falle des falles einfach wieder bei meinen eltern einziehen könnte. ich setze mich also schon mal in keinen schuldenberg oder ähnliches. dennoch mache ich mir große sorgen, da die probleme meines freundes auch - zumindest gefühlsmäßig - zu meinen werden. ich liebe ihn nunmal sehr, und da kann ich nicht einfach sagen

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25. September 2009 um 20:45

Puh...
Also früh ist es auf jeden Fall (finde ich) und es ist eine ziemlich große Sache, die folglich auch gut überlegt sein sollte.

Zuerst stelle ich mir die Frage: Ist das nur so eine fixe Idee, oder meint er das wirklich ernst, mit allen Konsequenzen?
Ist er der Typ Mensch, der etwas anpackt, vernünftig handhabt und auch zuende bringt? Oder hat er hier und da immer mal Projekte, aus denen dann doch nicht so richtig was wird?

Wenn das wirklich ein realistisches Vorhaben ist, könnt ihr ja drüber nachdenken. Ich kann gut verstehen, dass das für dich noch "etwas zu groß" scheint. Ich ziehe auch gerade aus meinem Elternhaus aus in die erste Mietwohnung, jetzt wo ich das Studium anfange. Ich könnte mir das jetzt auch noch nicht vorstellen.

Wenn dein Herz da nicht so drin steckt wie seins, solltest du eine gewisse Distanz zu dem Projekt wahren, wobei ich mir einen Weg vorstellen könnte, auf dem ihr das vielleicht hinkriegt. Die Kernpunkte:

1. Es ist wichtig, klarzustellen, dass das SEIN Projekt ist. Er muss den Kredit dafür aufnehmen, du darfst finanziell nicht mit dran gebunden sein. Sobald es bewohnbar ist, kannst du ja gern mit ihm zusammen einziehen und dann natürlich auch deinen Teil zum gemeinsamen Leben beitragen, aber die Immobilie muss ihm gehören. (Sodass im Falle einer Trennung die Fronten klar sind und du einfach gehen könntest.)
Klar will man nicht hoffen, dass ihr euch trennt, aber dann ist einfach eine gewisse Sicherheit gegeben, dann musst du nicht so viel Angst haben.

2. Es muss klar sein, dass du ihn dabei unterstützt und ihr müsst auch die Grenzen dafür festlegen. Wenn ihr von vorn herein detailliert über alles sprecht, kommen hinterher weniger Überraschungen auf euch zu. Nicht dass er dann mit Spachtel und Farbeimer vor deiner Tür steht und sagt "Komm Schatz, wir renovieren jetzt die Küche." (Außer natürlich du möchtest das...) Sag klar, wieweit du daran beteiligt sein willst. Wenn ihr euch da einig werdet, wär das schon ein großer Schritt.

Wenn dann alles gut wird, kann es ja sein, dass ihr in ein paar Jahren wirklich eure gemeinsamen Kinder in dem Haus großzieht und da zusammen alt werdet. Aber falls es eben nicht so gut läuft, könntest du immer noch gehen.

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28. September 2009 um 17:39
In Antwort auf weidenkaetzchen09

Puh...
Also früh ist es auf jeden Fall (finde ich) und es ist eine ziemlich große Sache, die folglich auch gut überlegt sein sollte.

Zuerst stelle ich mir die Frage: Ist das nur so eine fixe Idee, oder meint er das wirklich ernst, mit allen Konsequenzen?
Ist er der Typ Mensch, der etwas anpackt, vernünftig handhabt und auch zuende bringt? Oder hat er hier und da immer mal Projekte, aus denen dann doch nicht so richtig was wird?

Wenn das wirklich ein realistisches Vorhaben ist, könnt ihr ja drüber nachdenken. Ich kann gut verstehen, dass das für dich noch "etwas zu groß" scheint. Ich ziehe auch gerade aus meinem Elternhaus aus in die erste Mietwohnung, jetzt wo ich das Studium anfange. Ich könnte mir das jetzt auch noch nicht vorstellen.

Wenn dein Herz da nicht so drin steckt wie seins, solltest du eine gewisse Distanz zu dem Projekt wahren, wobei ich mir einen Weg vorstellen könnte, auf dem ihr das vielleicht hinkriegt. Die Kernpunkte:

1. Es ist wichtig, klarzustellen, dass das SEIN Projekt ist. Er muss den Kredit dafür aufnehmen, du darfst finanziell nicht mit dran gebunden sein. Sobald es bewohnbar ist, kannst du ja gern mit ihm zusammen einziehen und dann natürlich auch deinen Teil zum gemeinsamen Leben beitragen, aber die Immobilie muss ihm gehören. (Sodass im Falle einer Trennung die Fronten klar sind und du einfach gehen könntest.)
Klar will man nicht hoffen, dass ihr euch trennt, aber dann ist einfach eine gewisse Sicherheit gegeben, dann musst du nicht so viel Angst haben.

2. Es muss klar sein, dass du ihn dabei unterstützt und ihr müsst auch die Grenzen dafür festlegen. Wenn ihr von vorn herein detailliert über alles sprecht, kommen hinterher weniger Überraschungen auf euch zu. Nicht dass er dann mit Spachtel und Farbeimer vor deiner Tür steht und sagt "Komm Schatz, wir renovieren jetzt die Küche." (Außer natürlich du möchtest das...) Sag klar, wieweit du daran beteiligt sein willst. Wenn ihr euch da einig werdet, wär das schon ein großer Schritt.

Wenn dann alles gut wird, kann es ja sein, dass ihr in ein paar Jahren wirklich eure gemeinsamen Kinder in dem Haus großzieht und da zusammen alt werdet. Aber falls es eben nicht so gut läuft, könntest du immer noch gehen.

Vielen dank für deine antwort!
das was du sagst hört sich schon mal alles sehr vernünftig an =)
also zu meinem freund kann ich sagen: es ist ihm durchaus SEHR ernst mit diesem vorhaben. er hat diesen wunsch schon mehrere jahre und sieht nun, da er seit ein paar monaten die ausbildung fertig hat und geld verdient, endlich seine chance das ganze zu verwirklichen. ich wäre froh wenn ich behaupten könnte dass das nur eine fixe idee ist... ich bin auch fest davon überzeugt dass er das, wenn er es denn mal angefangen hat, auch voll durchzieht.
was mich betrifft, so steht fest, dass das ganz alleine sein projekt wird, da ich als studentin gar nicht die nötigen finanziellen mittel besitze um ihn in der hinsicht großartig zu unterstützen. also der kredit würde definitiv allein auf seine kappe gehn.
das problem ist nur: es fällt mir sehr sehr schwer, ihm das ganze alleine zu überlassen, da ich gerade auf dieses "zusammen" großen wert lege. nicht unbedingt finanziell, aber einfach gefühlsmäßig. mit gemeinsamer wohnungssuche, geplantem gemeinsamen einrichten der wohnung etc hab ich mich da schon ganz wohl gefühlt.
dass ich mich da nicht in irgendwas reinsetze wo ich hinterher nicht mehr rauskomme ist für mich klar. geht momentan auch schlichtweg nicht. aber mir liegt eben sehr viel daran, dass er sich da auch in nix reinsetzt. ich liebe ihn sehr, daher werden seine probleme auch automatisch zu meinen, vor allem da wir schon sehr lange eigentlich mehr ein ganzes sind als 2 einzelpersonen. daher betrifft mich das ganze auch so. ich habe mich eben darauf eingestellt, dass wir mehr gemeinsame entscheidungen treffen als einzelne. ist schon recht lange so, und ich denke das ist auch die grundvoraussetzung für eine lange beziehung, dass man nicht sagt "schatz mach du mal, wenns schief geht is das dein problem". daher bin ich da ziemlich verstrickt in das ganze, wenn auch nicht finanziell.
morgen wollen wir für die woche nen termin bei der bank machen, er besteht darauf dass ich mitkomme und mir selbst ein bild von dem ganzen mache. aber ich glaube nicht, dass mich das in meiner meinung großartig beeinflussen wird.... naja mal schauen..

lg kay

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