Home / Forum / Liebe & Beziehung / Zu Hause üben Frauen der Analyse zufolge ähnlich häufig körperliche Gewalt aus wie Männer.

Zu Hause üben Frauen der Analyse zufolge ähnlich häufig körperliche Gewalt aus wie Männer.

27. Mai 2013 um 14:05 Letzte Antwort: 27. Mai 2013 um 17:09

"Zu Hause üben Frauen der Analyse zufolge ähnlich häufig körperliche Gewalt aus wie Männer." ist das Ergebnis einer großen Studie des Robert Koch Institutes.

"... Erstaunt sind die RKI-Forscher, dass Frauen häufiger als Männer gegenüber dem eigenen Partner körperliche Gewalt ausüben - insgesamt werden Frauen bei der körperlichen Gewalt offenbar eher im häuslichen Umfeld zu Tätern. Die Zahlen passen zu einer aktuellen Diskussion unter Fachleuten: Bisher galt die Argumentation, dass Frauen gegenüber Partnern vor allem Gewalt anwenden, um sich selbst zu verteidigen." Diese These ist damit widerlegt.

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/gesundheits-studie-degs-psychische-gewalt-wird-unterschaetzt-a-902046.html





Mehr lesen

27. Mai 2013 um 14:14

Das ist schon länger bekannt.
Gab auch schon eine Studie von 1975.
Das Thema scheint aber nicht Gesellschaftsfähig.

http://www.welt.de/debatte/article10847107/Frauen-schlagen-mindestens-so-haeufig-zu-wie-Maenner.html

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
27. Mai 2013 um 14:17
In Antwort auf pppssss

Das ist schon länger bekannt.
Gab auch schon eine Studie von 1975.
Das Thema scheint aber nicht Gesellschaftsfähig.

http://www.welt.de/debatte/article10847107/Frauen-schlagen-mindestens-so-haeufig-zu-wie-Maenner.html

Eben
es ist bislang nicht gesellschaftsfähig, weil Frauen sich ihre Opferrolle erstritten haben und dabei Männer in die Täterrolle gedrängt haben.
Genau darum braucht es etwas Öffentlichkeitsarbeit, um diese schräge Sicht geradezurücken.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
27. Mai 2013 um 15:39

Sicht geraderücken
Jede Studie hat irgendwelche Mängel, nicht nur diese.

Aber da auch die vorherrschende gegenteilige Volksmeinung, "Frau=Opfer, Mann=Täter", immer wieder aufs Neue verbreitet durch Stammtisch und Medien, auch auf Mangel behafteten Quellen beruht, ist das sozusagen ausgeglichen.

Es geht vor allem darum, dieser auf ebenso schwachen Füßen stehende Volksmeinung (die leider auch in der Justiz verbreitet ist, wie man aus einigen einschlägigen Urteilen sieht, in der die Frau Haupttäter und Initiator war, der Mann Mitläufer und dennoch mit längerer Haftstrafe belegt), eine andere Sichtweise entgegenzustellen, die mehr der Realität entspricht.

Die Qualitäten vor allem von psychischer Mißhandlung wirst Du nur schwer erfassen können. Aber vielleicht folgen ja noch weitere Studien ...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
27. Mai 2013 um 15:53

Manipulative Fehlinformationen - hier schon für Kinder !!
Auf einer Themen-Website zur Information für Kinder steht z.B. auf der ersten Seite:von http://www.gewalt-ist-nie-ok.de/was-ist/gewalt.htm

Zitat:

Wer erlebt häusliche Gewalt?

Meistens sind Frauen von häuslicher Gewalt betroffen und zwar Frauen jeder Altersstufe, Nationalität, ethnischen und religiösen Zugehörigkeit, Schichtzugehörigkeit und Bildungsstufe.
Leider sind Kinder jeden Alters indirekt oder direkt von häuslicher Gewalt betroffen, wenn sie sie beobachten und hören oder sogar am eigenen Leibe erfahren müssen.


Wer übt häusliche Gewalt aus?

Meistens sind Männer diejenigen, die Gewalt ausüben. Es gibt keinen typischen Gewalttäter. In der Öffentlichkeit scheinen diese Menschen freundlich und im Umgang mit Frau und Kindern fürsorglich zu sein. Oft sind sie nur hinter verschlossenen Türen verletzend und kontrollierend.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
27. Mai 2013 um 16:14

Die Sache hat einen unglaublich langen Bart,
wie @pppssss schon sagt

Also "erstaunlich" ist daran gar nichts. Das einzige, was sich zeigt, ist, dass wir wohl alle Menschen sind, egal ob Mann oder Frau, und bei bestimmten Konstellationen von Sozialisierung, beruflicher sowie pers. Ueberforderung in der Situation und bestimmten beguenstigenden charakterlichen Eigenschaften zu Gewalt neigen - ein praehistorisches genetisches "Programm" zur Selbstverteidigung und Selbsterhaltung. Und das ist doch absolut geschlechterunabhaengig....

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
27. Mai 2013 um 16:22
In Antwort auf worldgrid

Die Sache hat einen unglaublich langen Bart,
wie @pppssss schon sagt

Also "erstaunlich" ist daran gar nichts. Das einzige, was sich zeigt, ist, dass wir wohl alle Menschen sind, egal ob Mann oder Frau, und bei bestimmten Konstellationen von Sozialisierung, beruflicher sowie pers. Ueberforderung in der Situation und bestimmten beguenstigenden charakterlichen Eigenschaften zu Gewalt neigen - ein praehistorisches genetisches "Programm" zur Selbstverteidigung und Selbsterhaltung. Und das ist doch absolut geschlechterunabhaengig....

Erstaunlich ist, wie weitgehend die Fakten ignoriert werden.
Aber gewissermaßen hast Du recht, es ist nicht erstaunlich, wenn schon Kindern Scheuklappen aufgesetzt werden wie
z.B. in der Website, die ich einen tiefer zitiert habe.

Dort steht doch glatt wie platt: Gewalt wird von Männern ausgeübt, die Opfer sind Frauen .... kaum zu glauben, daß so etwas von Kinderhilfsorganisationen verbreitet wird.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
27. Mai 2013 um 16:35
In Antwort auf akeno_12890379

Erstaunlich ist, wie weitgehend die Fakten ignoriert werden.
Aber gewissermaßen hast Du recht, es ist nicht erstaunlich, wenn schon Kindern Scheuklappen aufgesetzt werden wie
z.B. in der Website, die ich einen tiefer zitiert habe.

Dort steht doch glatt wie platt: Gewalt wird von Männern ausgeübt, die Opfer sind Frauen .... kaum zu glauben, daß so etwas von Kinderhilfsorganisationen verbreitet wird.

Da sollte man sich...
... noch einmal @pacjams Beitrag zu Gemuete fuehren:
Die Auswirkungen von maennlicher Gewalt sind zuweilen heftiger als die weiblicher (psychischer) Gewalt, zumindest sind die Auswirkungen sichtbarer.

Zudem wird weibliche Gewalt gegenueber Kindern eher in den paedagogischen Bereich zugeordnet. Eine Ohrfeige wird dann als "Erziehungs-Hilfsmittel" vom Umfeld geduldet. Und Maenner "ertragen" weibliche Gewalt auch sehr oft, nehmen sie vielleicht als solche gar nicht wahr und zeigen sie noch seltener an, weil es eben als unmaennlich gilt, "Opfer einer Frau" zu sein. Wenn man also nach den vorhandenen Daten und Fakten schaut, kann man tatsaechlich zum Schluss kommen, dass Frauen immer nur Opfer maennlicher Gewalt werden - viel seltener umgekehrt. Wie gesagt: Es geht um statistische Erhebungen, die kulturelle und gesellschaftliche Aspekte zwangslaeufig ausblenden.

Aber dennoch rechtfertigen diese alten Gewissheiten noch lange kein "Erstaunen" bei erfahrenen Wissenschaftlern

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
27. Mai 2013 um 16:50
In Antwort auf worldgrid

Da sollte man sich...
... noch einmal @pacjams Beitrag zu Gemuete fuehren:
Die Auswirkungen von maennlicher Gewalt sind zuweilen heftiger als die weiblicher (psychischer) Gewalt, zumindest sind die Auswirkungen sichtbarer.

Zudem wird weibliche Gewalt gegenueber Kindern eher in den paedagogischen Bereich zugeordnet. Eine Ohrfeige wird dann als "Erziehungs-Hilfsmittel" vom Umfeld geduldet. Und Maenner "ertragen" weibliche Gewalt auch sehr oft, nehmen sie vielleicht als solche gar nicht wahr und zeigen sie noch seltener an, weil es eben als unmaennlich gilt, "Opfer einer Frau" zu sein. Wenn man also nach den vorhandenen Daten und Fakten schaut, kann man tatsaechlich zum Schluss kommen, dass Frauen immer nur Opfer maennlicher Gewalt werden - viel seltener umgekehrt. Wie gesagt: Es geht um statistische Erhebungen, die kulturelle und gesellschaftliche Aspekte zwangslaeufig ausblenden.

Aber dennoch rechtfertigen diese alten Gewissheiten noch lange kein "Erstaunen" bei erfahrenen Wissenschaftlern

Öffentliche Wahrnehmung
Die vorhandenen Studien belegen im Gegenteil, daß Männer häufiger Opfer weiblicher Gewalt werden, als umgekehrt. Die geringere Schwere der sichtbaren Verletzungen ändert nichts daran, daß man deshalb die Augen davor nicht verschließen sollte.

Die bei weitem überwiegend von Frauen ausgeübte psychische Gewalt (diese wie auch andere Studien) ist physisch nicht sichtbar, dennoch aber durch Scham, Traumatisierung und Isolierung dennoch sehr bedeutsam.

Daß Pacjam polemisch und ohne faktische Argumente die Existenz von Mobbing und Burn-Out in Frage stellt, disqualifiziert seinen Beitrag. Ohne Faktenbeiträge seinerseits kann über nichts reden.

Aber leider gehst Du hier nicht auf die kindliche Manipulation der Website ein, die Gewalt von Frauen gegen Männer wie Kinder schlicht als vermutlich nicht existent darstellt und damit Kinder entmutigt, sich dagegen Hilfe zu suchen. Das ist einseitige Voreingenommenheit zu Lasten der Kinder.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
27. Mai 2013 um 17:04
In Antwort auf akeno_12890379

Öffentliche Wahrnehmung
Die vorhandenen Studien belegen im Gegenteil, daß Männer häufiger Opfer weiblicher Gewalt werden, als umgekehrt. Die geringere Schwere der sichtbaren Verletzungen ändert nichts daran, daß man deshalb die Augen davor nicht verschließen sollte.

Die bei weitem überwiegend von Frauen ausgeübte psychische Gewalt (diese wie auch andere Studien) ist physisch nicht sichtbar, dennoch aber durch Scham, Traumatisierung und Isolierung dennoch sehr bedeutsam.

Daß Pacjam polemisch und ohne faktische Argumente die Existenz von Mobbing und Burn-Out in Frage stellt, disqualifiziert seinen Beitrag. Ohne Faktenbeiträge seinerseits kann über nichts reden.

Aber leider gehst Du hier nicht auf die kindliche Manipulation der Website ein, die Gewalt von Frauen gegen Männer wie Kinder schlicht als vermutlich nicht existent darstellt und damit Kinder entmutigt, sich dagegen Hilfe zu suchen. Das ist einseitige Voreingenommenheit zu Lasten der Kinder.

Ich konnte "als Kind" sehr viele Dinge & Inhalte,
die manche Menschen als "schuetzenswert" erachten durchaus differenzieren. Filme ab 18, solche Sachen, ich denke schon, dass ich damit gut umgehen konnte und keine bleibenden Schaeden davon getragen habe. Unreife Kinder gehen nicht auf eine solche Website und reife Kinder denken sich ihren Teil wo sie auch ihre eigenen Erfahrungen mit einspielen lassen.

Auch wurde ich streng erzogen, wo selten auch Schlaege (muetterlicherseits) dazugehoerten - geschadet hats mir nicht, mit meiner Mutter verstehe ich mich heute eigentlich ganz gut.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
27. Mai 2013 um 17:09
In Antwort auf worldgrid

Ich konnte "als Kind" sehr viele Dinge & Inhalte,
die manche Menschen als "schuetzenswert" erachten durchaus differenzieren. Filme ab 18, solche Sachen, ich denke schon, dass ich damit gut umgehen konnte und keine bleibenden Schaeden davon getragen habe. Unreife Kinder gehen nicht auf eine solche Website und reife Kinder denken sich ihren Teil wo sie auch ihre eigenen Erfahrungen mit einspielen lassen.

Auch wurde ich streng erzogen, wo selten auch Schlaege (muetterlicherseits) dazugehoerten - geschadet hats mir nicht, mit meiner Mutter verstehe ich mich heute eigentlich ganz gut.

Du meinst also
Du meinst also, der Text dieser Website wäre irrelevant, weil Kinder und Jugendliche entweder gar keinen Zugang haben, oder aber die Realtität der Welt besser einschätzen können, als ein nicht unerheblicher voreingenommener Teil der Bevölkerung?
Das glaube ich nicht!

Kinder können schon recht früh im Web surfen und Kinder suchen auch nach vielerlei Sachen im Netz, auch Dingen, die sie selber noch nicht kritisch und mit eigenem Wissen beleuchten können.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
Teste die neusten Trends!
experts-club