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Zu den Schwiegerelter ziehen

25. August 2011 um 11:49 Letzte Antwort: 31. August 2011 um 9:14

Hallo an Alle.

Ich bin seit 2 1/2 jahren mit meinem Freund zusammen. Ich bin 30 und er ist 32. Haben noch keine Kinder. Ich liebe ihn und will sozusagen mit ihm "alt werden". Ich lebe seit 5 jahren allein in einer 52m Wohnung. Er wohnt zuhause bei seinen Eltern in seinem eigenen Stock.Zurzeit bauen wir diesen zu einer kompletten wohnung um. Ich habe mich, obwohl ich skeptisch bin, dazu entschlossen im haus seiner eltern zu leben. ich komme gut mit seinen eltern zurecht. seine mutter ist ein komplettes mamatier. er hat zwei schwestern, die je schon ein kleines kind haben, und diese sind auch ständig da. ich bin gern mit seiner familie zusammen - nur habe ich je näher das einzugsdatum rückt - angst zu kurz zu kommen. bin auch gern mal alleine - arbeite über 40 std in der woche - besuche die abendschule - und brauch die zeit allein um mal runter zu kommen - nur wenn ich zu ihm fahre sind an haufen leute da - eh die familie aber trotzdem. Wenn wir am we immer zu besuch gefahren sind, bin ich am ende des tages immer froh gewesen - wieder mit meinem partner allein in der wohnung zu sein. ich weiß auch nicht - habe angst die beziehung geht in die brüche weil ich mich immer mehr in einer statistenrolle wiederfinde. Nur habe ich auch angst meine ansprüche in einem haus geltend zu machen, was mir nicht gehört. Mein Freund ist ein kompletter Familienmensch und ich ja auch ...aber wieviel Familie verträgt eine Beziehung? Seine Mutter ist den ganzen Tag zuhause und will halt immer die komplette Familie um sich haben - nur ich brauche sie nicht ständig. habe angst keinen kompromis zu finden. Kann mich da wer verstehen?
Danke

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26. August 2011 um 8:39

Danke
Vielen Dank für deine Meinung.
Da ich auch keine Erfahungswerte besitze, habe ich mir halt gedacht ich probiere es mal aus. Die Wohnung werde ich noch ein paar Monate behalten.
Alles Gute

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27. August 2011 um 13:49

Kann ich verstehen
hey bin gerade in der gleichen Situation. Das Elternhaus wird gerade in ein 2 Familienhaus mit seperaten Eingängen... umgebaut. Anfangs fand ich es toll um so weiter wir sind umso mehr angst bekomme ich. Gerade meinte die mama wir brauchen noch einen Briefkasten und ich meinte dann ja eigentlich 2 und sie dann so " wieso bekommst du geheime Post" hab nur ja gesagt aber das hat sie nicht ernst genommen. sie meinte ach kein problem ich leg euch eure post immer auf die treppe....
Naja hab meinen Freund jetzt gesagt das ich nen eigenen will dann meinte er wenn ich dach möchte bekomme ich den auch. naja manchmal traue ich mich auch nicht was zu sagen will nicht immer als die trotzige da stehen...
Alles nicht so einfach. hab wirklich oft angst und meine freundinnen sagen immer nur sie könnten sich das gar nicht vorstellen...

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29. August 2011 um 14:46

Bitte nicht
liebe sunny!

ich kann dir aus eigener erfahrung dringend raten es nicht zu tun! nicht nur, weil jung und alt nicht zusammen passen und es auch nur in den seltensten fällen gut geht, aber du hast dann einfach kein privatleben mehr! auch mit separaten eingängen wird sich immer die familie einmischen, was dir auf lange sicht nicht gut tut! also ich wohne seit 9 monaten wieder 25 km weiter weg vom elternhaus meines freundes und es tut echt gut!
lg und ich wünsche euch alles gute

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31. August 2011 um 9:14

Lieber nicht!
Ich selbst lebe im "Familienbesitz" meines Freundes. Bis vor kurzem wohnte hier auch noch seine Großeltern.... und ich sage dir, dass war schrecklich. Eigentlich sehr lieben Menschen, die es auch immer nur gut mit mir gemeint haben. Aber dennoch habe ich mich wie auf rohen Eiern durchs Haus bewegt. Die Superoma erwartete tatsächlich auch weiterhin die Wäsche für ihren Enkel zu machen und wenn ich die Socken falsch oder unsortiert aufhing, dann wurden sie still und leise umgehangen. War ich zu langsam beim Waschmaschineentleeren... war sie leer, wenn ich Zeit hatte. Das gleiche beim Mülleimer leeren, Hausflur wischen usw. Die Oma hat sogar mal um 6:30 Uhr vor unser Bett gestanden... dachte wir hätten verschlafen und wollte nicht, dass wir zu spät zur Arbeit kommen. Aber wie gesagt: eigentlich meinten sie es immer ganz gut... die Oma hatte Zeit und wollte mich entlasten. Ich kam mir allerdings überwacht und bevormundet vor. Manche Dinge habe ich nur getan, damit seine Familie nicht denkt, dass ich faul bin oder unsauber. Jetzt steht die Diskussion an, ob wir dieses Mehrfamilienhaus verkaufen und in das neuere Mehrfamilienhaus seiner Eltern ziehen und ich will einfach nicht... denn seit einem halben Jahr bin ich endlich Herrin meines eigenen Hauses und meines eigenen Gartens... und wenn ich irgendwelche Schuhe im Flur stehenlasse... dann bleiben sie eben stehen.

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