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Ziehen sich Gegensätze an?

11. September 2005 um 23:50

Nachdem mir leider keine auf meine Umfrage zum Thema Küssen geantwortet hat, hoffe ich darauf, dass ihr euch meiner nächsten Frage annehmt...
Also, ich denke ganz oft darüber nach ob sich denn Gegensätze nun anziehen oder doch eher abstoßen? Ich kann - rückblickend auf meine Beziehungen - eher sagen, dass wenig Gegensätze bestehen dürfen, damit die Beziehung dauerhaft wird... Wichtiger sind meiner Erfahrung nach, dass man viele Gemeinsamkeiten hat. Der Punkt ist, dass ich im Moment Single bin und nicht recht weiter weiß, worauf man nun achten sollte: Gemeinsamkeiten oder Gegensätze? Was sagt ihr dazu, welche Erfarungen habt ihr gemacht? Was ist für eine wirklich tiefgehende Beziehung wichtig? Danke für eure Antworten!!!

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12. September 2005 um 0:01

Gleich und gleich...
...gesellt sich gern! Darüber gibt es sogar wissenschaftliche Untersuchungen: Je ähnlicher sich Parner sind, desto größer sind die Chancen, dass die Beziehung hält.

Grüße
Flinkes Schneckchen

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12. September 2005 um 0:14

Gegensätze ziehen sich an...aber...
nur am anfang der beziehung...d.h ich glaube sowas hält nicht ewig.
Man sollte schon viele gemeinsame interessen haben.

LG Mrsx

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12. September 2005 um 0:14

Also
von meiner Erfahrung her muß ich sagen,dass Gemeinsamkeiten echt ne Menge Fundament für eine Beziehung sind,nur kann ich dir raten das nicht zu lange von außen zu betrachten sondern frühgenug handeln!Es wird sonst ne Freundschaft,die natürlich sehr schön ist,aber das Ziel was man vor Augen hatte ist dann weg und man muß dann mit sich kämpfen diese Gefühle abzubauen,sonst kann man diesem Menschen nicht gegenübertreten,weil man das Bedürfnis hat ihn zu küssen und die leidenschaften zu tauschen man macht sich verrückt!Dieses hatte ich erst vor einer weile...Lieben Gruß Stenger

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12. September 2005 um 0:16

"Marktwert"
Es gibt tatsächlich Studien dazu, dass Menschen sich finden, die einen entsprechenden "Marktwert" haben. D.h. eine Frau mit Universitätsabschluss sucht ebenso einen gebildeten Mann und eine hübsche Frau einen gutaussehenden Mann. Das was man selbst wert ist, bekommt man zurück.
Nach Meinung von Forschern kann es hierbei auch zu "Tauschprozessen" kommen.Z.Bsp. ein hässlicher Mann der aber Geld hat, kann eine schöne Frau bekommen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine stabile Beziehung nur dann zu Stande kommt, wenn der Marktwert sich gleicht. Ich hatte mal einen Freund der nicht gerade eine geistige Leuchte war, aber ich war in ihn verliebt. Er hatte ständig Komplexe und hat mir vorgeworfen, ich würde ihn für einen Menschen 2.Klasse halten. Wenn einer sich für nicht gut genug für den anderen hält, muss es schief gehen.
Was mir in einer Beziehung wichtig ist? Dass ich glücklich bin, der Mann mich zum Lachen bringt und mir das Gefühl gibt, alles für ihn zu sein. Einige objektive Kriterien sollte er natürlich auch erfüllen.

Sonnenmaedel

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12. September 2005 um 1:13

Re
Ich habe zwar noch nicht so viele Beziehungen hinter mir, aber rückblickend kann ich sagen, daß ich Gemeinsamkeiten in der Gefühlswelt am wichtigsten halte (da war es auch immer am schönsten).
Dh wenn der eine verschmust ist, paßt am besten ein verschmuster Typ, und kein Sexmolch. Wenn die Frau auf richtig derben Sex steht, muß ein zupackender Typ ran. Wenn der Mann eher ein Leisetreter ist, sollte er sich eine feinfühlige Frau suchen und keine Zicke. Wenn die Frau offensiv ihre Meinung vertritt, kann sie mit nem gutmütigen Kerl nix anfangen, sondern braucht einen selbstbewußten Kerl. Und so weiter.

Gruß

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12. September 2005 um 9:55

hi biju
ich denke Dein Herz wird es Dir sagen, wer MR. Right für Dich ist.

Ich kenne beide Varianten, aber letztendlich zählen die Gefühle die man füreinander hat.

alles Liebe
Fortunia

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12. September 2005 um 10:09

Wenn ich Single wäre....
... und mich zwischen 2 Typen entscheiden Müsste, der eine gegensätzlich, der andere mit Gemeinsamkeiten, würde ich den mit den emeinsamkeiten nehmen. Denn m. M. nach würde es dann zu weniger Unstimmigkeiten, Stress und Diskussionen kommen.

Aber mal auf Dich zu kommen: nicht "achten"..... denn wer sucht, der wirkt verkrampft und findet meist eh nicht. Wenn der richtige (etgal ob Gemeinsamkeiten oder Gegensätze), dann wirst Du es merken....


LG
Pluster

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12. September 2005 um 11:02

Ich glaube
man muss unterscheiden zwischen äußerlichen Gegensätzen und innerlichen. Die äußeren können ganz schön anziehend sein, die innerlichen sollten allerdings nicht zu groß sein.

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12. September 2005 um 11:16

Meiner Meinung nach
gehören beide Dinge dazu. Gemeinsamkeiten an denen sich Beide erfreuen können und Gegensätze für geistreiche Diskussionen.
Für eine tiefgehende Beziehung sind Liebe, Vertrauen und Freiraum erforderlich - und die dauerhafte Arbeit daran.
Alles Gute

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12. September 2005 um 11:44

Manche Gegensätze sind sogar miteinander kompatibel
Vielleicht kommt es auch darauf an, ob bestimmte Gegensätze kompatibel sind.

Wenn beispielsweise in einer Partnerschaft eine Person gerne viel redet, und die andere Person statt viel zu reden lieber zuhört, dann "passt" hier der Gegensatz machmal sogar ganz gut.


Viele Grüße,

Oneforone

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12. September 2005 um 13:27

Bitte viele Gegensätze
Mein Freund war von Anfang an das Gegenteil von mir: Einstellungen, Lebensziele usw. Vorteil: Wir können prima diskutieren, man lernt Kompromisse einzugehen und die Dinge auch mal aus einer anderen Sicht zu sehen ... man fährt sich eben nicht so schnell fest!
Nicht falsch verstehen: natürlich haben wir auch Gemeinsamkeiten - ohne gewisse Harmonie gehts nicht - ganz klar
Sonst wird schnell aus der Diskussion ein Streit!
Viel Glück bei der Suche nach Mr. Perfect

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12. September 2005 um 21:24
In Antwort auf heber_11928268

Manche Gegensätze sind sogar miteinander kompatibel
Vielleicht kommt es auch darauf an, ob bestimmte Gegensätze kompatibel sind.

Wenn beispielsweise in einer Partnerschaft eine Person gerne viel redet, und die andere Person statt viel zu reden lieber zuhört, dann "passt" hier der Gegensatz machmal sogar ganz gut.


Viele Grüße,

Oneforone

Ja
Wenn sich die zuhörende Person nicht über den Tisch ziehen läßt... *g*

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12. September 2005 um 23:21

Eigentlich egal
Wenn man sich liebt, spielen deine Fragen keine Rolle.
Beide Partner müssen Kompromisse eingehen können und somit kommt man auf einen gemeinsamen Nenner.

Lea

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13. September 2005 um 1:39

Denke nicht
Also für eine lange funktionierende Beziehung mit Sicherheit nicht. Aber für ne Affäre oder kurze Beziehungen klappt das.

LG Sanny

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13. September 2005 um 10:04

Ich habe folgende Erfahrung gemacht...
Es geht nicht darum, ob man aus dem selben Holz geschnitzt ist, sondern darum, dass man eine Basis findet, wo beide sich entfalten können.

Ich finde Beziehungen, die über sehr viele Gemeinsamkeiten verfügen, zwar einfacher, aber auch oberflächlicher.

In einer Beziehung sollte man sich ergänzen. Eine Beziehung gleicht einem Puzzle und die einzelnen Persönlichkeiten sollten das ausgleichen, was dem anderen fehlt.

Ich war 20 Jahre mit einem Mann verheiratet, der genau so war ich ich. Das machte die Beziehung in vielem einfacher, aber in vielen Dingen schlicht unmöglich. Wir verfolgten die selben Ziele und stritten uns immer darum, welchen Weg wir gehen sollten. Wir rieben uns so stark, dass wir uns zerrieben und wir keine Basis mehr hatten. Auch stellte ich fest, dass unsere Liebe - wenn es das überhaupt war, sehr oberflächlich war. Obwohl wir das tägliche Leben mit einer schlafwandlerischen Sicherheit lebten, immer etwas fehlte.

Ich brauchte meinen Mann nicht mehr um seine Meinung zu fragen, denn die kannte ich ja bereits. Seine Reaktionen und sein Tun überraschten mich nie, weil er sehr leicht zu durchschauen war. Es kam zu einem Stillstand und man lebte nicht mehr miteinander, sondern nur noch nebeneinander. Es wurde langweilig. Die Bereitschaft etwas zu verändern, wich der Bequemlichkeit.

Heute habe ich einen Partner, der Grundsätzlicher nicht sein könnte. Aber es ist eine Beziehung, die sehr wertvoll ist. Krisen bedeuten immer, dass man an Grenzen gestoßen ist, die unbedingt überwunden werden möchten. Die innere Wachstumschance ist hierbei so groß, weil man aufgefordert wird zu reflektieren, was da einem entgegengebracht wird.

Nach jeder Auseinandersetzung betritt man *Neuland* und führt die Beziehung auf einer anderen Ebene weiter. Man lernt sehr viel über sich selber. Man transformiert sich immer wieder aufs Neue.

Für eine tiefgehende Beziehung ist es wichtig, dass man bereit ist sich selber in Frage zu stellen und an sich zu arbeiten. Ob eine Beziehung dauerhaft ist, hängt weniger damit zusammen, ob man Gemeinsamkeiten hat oder ob man Gegensätzlich ist. Sondern davon, was du von einer Beziehung erwartest und was du in eine Beziehung einbringst.

Außerdem habe ich festgestellt, dass man immer genau auf den Partner trifft, den man *braucht*.

Die Sichtweise



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13. September 2005 um 10:16
In Antwort auf diesichtweise

Ich habe folgende Erfahrung gemacht...
Es geht nicht darum, ob man aus dem selben Holz geschnitzt ist, sondern darum, dass man eine Basis findet, wo beide sich entfalten können.

Ich finde Beziehungen, die über sehr viele Gemeinsamkeiten verfügen, zwar einfacher, aber auch oberflächlicher.

In einer Beziehung sollte man sich ergänzen. Eine Beziehung gleicht einem Puzzle und die einzelnen Persönlichkeiten sollten das ausgleichen, was dem anderen fehlt.

Ich war 20 Jahre mit einem Mann verheiratet, der genau so war ich ich. Das machte die Beziehung in vielem einfacher, aber in vielen Dingen schlicht unmöglich. Wir verfolgten die selben Ziele und stritten uns immer darum, welchen Weg wir gehen sollten. Wir rieben uns so stark, dass wir uns zerrieben und wir keine Basis mehr hatten. Auch stellte ich fest, dass unsere Liebe - wenn es das überhaupt war, sehr oberflächlich war. Obwohl wir das tägliche Leben mit einer schlafwandlerischen Sicherheit lebten, immer etwas fehlte.

Ich brauchte meinen Mann nicht mehr um seine Meinung zu fragen, denn die kannte ich ja bereits. Seine Reaktionen und sein Tun überraschten mich nie, weil er sehr leicht zu durchschauen war. Es kam zu einem Stillstand und man lebte nicht mehr miteinander, sondern nur noch nebeneinander. Es wurde langweilig. Die Bereitschaft etwas zu verändern, wich der Bequemlichkeit.

Heute habe ich einen Partner, der Grundsätzlicher nicht sein könnte. Aber es ist eine Beziehung, die sehr wertvoll ist. Krisen bedeuten immer, dass man an Grenzen gestoßen ist, die unbedingt überwunden werden möchten. Die innere Wachstumschance ist hierbei so groß, weil man aufgefordert wird zu reflektieren, was da einem entgegengebracht wird.

Nach jeder Auseinandersetzung betritt man *Neuland* und führt die Beziehung auf einer anderen Ebene weiter. Man lernt sehr viel über sich selber. Man transformiert sich immer wieder aufs Neue.

Für eine tiefgehende Beziehung ist es wichtig, dass man bereit ist sich selber in Frage zu stellen und an sich zu arbeiten. Ob eine Beziehung dauerhaft ist, hängt weniger damit zusammen, ob man Gemeinsamkeiten hat oder ob man Gegensätzlich ist. Sondern davon, was du von einer Beziehung erwartest und was du in eine Beziehung einbringst.

Außerdem habe ich festgestellt, dass man immer genau auf den Partner trifft, den man *braucht*.

Die Sichtweise



Besser hätte ich es auch nicht
formulieren können. Glückwunsch denn Du schreibst ja ganz klar das der Mensch und die Beziehung an den Herausforderungen wächst. Leider sind die meisten aber nicht zur aktiven Beziehungsarbeit bereit und passen sich dem anderen zu sehr an.
Alles Gute weiterhin.

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