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Worüber definiert ihr euer Selbstbewusstsein?

26. November 2011 um 18:00

würde mich mal interessieren, welche Faktoren für euch wichtig sind, um euch selbstbewusst zu fühlen.
Also, bei mir ist es wichtig, dass ich beruflich erfolgreich bin (nicht unbedingt ne Topposition, aber eine geistig anspruchsvolle Arbeit, die mich ausfüllt), ich genügend Geld damit verdiene, um davon angemessen leben zu können, ich eine harmonische Beziehung zu Freunden und Familie habe und ich mich als Frau begehrenswert fühle, sprich ein ausgefülltes Sexleben habe. Wenn einer dieser Punkte nicht stimmt, fühle ich mich schon unwohl, wobei manches sich ja auch kompensieren kann. Wie ist das bei euch?

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26. November 2011 um 18:22

Mir...
...ist am wichtigsten, dass ich mein Leben eigenständig geregelt bekomme und dabei den Werten treu bleibe, die für mich Gültigkeit besitzen, gut für mich sorge und meine Fähigkeiten nutze.
Der Rest ist flexibel.

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26. November 2011 um 19:40


Trifft auf mich auch alles zu, bis auf den Sex. Wilden Sex hat man als SINGLE.

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26. November 2011 um 21:13

Also - eigentlich bedeutet Selbstbewußtsein ja, daß man
seiner selbst bewußt ist. Das bedeutet daß man weiß,

- was man kann und was man nicht kann
- was man will und was man nicht will
- welche Werte einem wichtig sind und welche nicht

Mit anderen Worten: was richtig für einen ist.

Aber wenn es um ein bestimmtes Gefühl geht, dann wäre das doch eher SelbstSICHERHEIT, oder?

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26. November 2011 um 23:47

SelbstSICHERHEIT
Bei der Definition würde ich mich issoabahallo anschließen.

Wenn man sich über Taten etc. definiert soll es doch meist über wenig SelbstSICHERHEIT hinwegtäuschen. Das ist auch eigentlich ganz normal... Man kompensiert halt für das psychologische Gleichgewicht. Wichtig ist nur, es zu erkennen bzw. zu differenzieren wissen.

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27. November 2011 um 12:15

Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl, Selbstsicherheit...
...gehört bei mir alles irgendwo zusammen.

Selbstbewusstsein - ich weiß, wer ich bin, was ich will, was ich kann - ich bin mir darüber bewusst, was mir wichtig ist, was mich ausmacht

Selbstwertgefühl - ich weiß, dass ich wertvoll bin und fühle mich auch so. menschen, die dieses Gefühl nicht oder wenig besitzen, denken immer. Was, der will mit MIR ausgehen? Warum sollte gerade ICH den Job bekommen? Und so weiter - sie sind der Meinung, andere seien mehr wert. Menschen mit Selbstwertgefühl schätzen sich realistischer ein. Sie denken sich: "Den Job kann ich bekommen, schließlich verfüge ich ja über die geforderten Eigenschaften" oder "Wie nett, dass er mich einlädt, das macht er sicher, weil er das und das an mir toll findet". Menschen, mit stark übersteigertem Selbstwertgefühl halten sich immer für den tollsten und besten - egal in welcher Situation und immer, ohne dass es dafür einen Grund gibt.

Selbstsicherheit hängt eng damit zusammen. Es ist die Sicherheit, jede Situation bestehen zu können - machmal vielleicht weniger gut, aber man kann sie überstehen. Es ist die Sicherheit, auch beim Problemen und Konflikten nach vorn zu sehen und zu wissen, dass man nicht aufgibt. Es ist die Sicherheit, dass es irgendwie immer weiter gehen wird.


So, meine Ansicht zum Thema. Im hat man diese 3 Eigenschaften, lebt sich das Leben um einiges leichter.

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27. November 2011 um 14:15

Echt nicht?
pigsnchicks - dann musst du aber sehr selbtbewusst und autark sein, wenn du es gar nicht von äußeren faktoren abhängig machst!

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27. November 2011 um 14:21
In Antwort auf schokilade1

Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl, Selbstsicherheit...
...gehört bei mir alles irgendwo zusammen.

Selbstbewusstsein - ich weiß, wer ich bin, was ich will, was ich kann - ich bin mir darüber bewusst, was mir wichtig ist, was mich ausmacht

Selbstwertgefühl - ich weiß, dass ich wertvoll bin und fühle mich auch so. menschen, die dieses Gefühl nicht oder wenig besitzen, denken immer. Was, der will mit MIR ausgehen? Warum sollte gerade ICH den Job bekommen? Und so weiter - sie sind der Meinung, andere seien mehr wert. Menschen mit Selbstwertgefühl schätzen sich realistischer ein. Sie denken sich: "Den Job kann ich bekommen, schließlich verfüge ich ja über die geforderten Eigenschaften" oder "Wie nett, dass er mich einlädt, das macht er sicher, weil er das und das an mir toll findet". Menschen, mit stark übersteigertem Selbstwertgefühl halten sich immer für den tollsten und besten - egal in welcher Situation und immer, ohne dass es dafür einen Grund gibt.

Selbstsicherheit hängt eng damit zusammen. Es ist die Sicherheit, jede Situation bestehen zu können - machmal vielleicht weniger gut, aber man kann sie überstehen. Es ist die Sicherheit, auch beim Problemen und Konflikten nach vorn zu sehen und zu wissen, dass man nicht aufgibt. Es ist die Sicherheit, dass es irgendwie immer weiter gehen wird.


So, meine Ansicht zum Thema. Im hat man diese 3 Eigenschaften, lebt sich das Leben um einiges leichter.

Ich find es wirklich schwierig, das
abzugrenzen - eigentlich sollte das Selbstwertgefühl ja von innen heraus kommen, andererseits sieht man sich selbst ja im Spiegel der anderen - wenn die mir also positives Feedback geben oder mir bestimmte Eigenschaften immer wieder ankreiden, kann ich mich entweder freuen oder muss an mir arbeiten.
aber ich finde, das selbstbewusstsein baut sich erst auf, wenn einem mehrmals was positives zurückgespiegelt worden ist oder wenn man öfter schwierige Situationen/Herausforderungen gemeistert hat.

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27. November 2011 um 14:26

Selbstbewusststein über den job
wintereclipse: ich habe ja extra geschrieben, dass es keine tolle position sein muss, aber ein job, mit dem man zufrieden ist und in dem man seinen lebensunterhalt verdienen kann. Das kann natürlich auch ein straßenkehrer sein.

außerdem ist das ja individuell völlig verschieden- wenn man sich nicht über den job, sondern über andere dinge definiert, kann es einem ja schnuppe sein, wie erfolgreich man in ersterem ist. nur hat der job halt auswirkungen auf sehr viele lebensbereiche.

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27. November 2011 um 14:28
In Antwort auf heartsease


Trifft auf mich auch alles zu, bis auf den Sex. Wilden Sex hat man als SINGLE.

Heartsease
muss ja auch nicht unbedingt sein - wie gesagt, die Prioritäten sind ja verschieden.

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27. November 2011 um 14:42

Akzeptiert zu werden
und zwar genau so wie man selbst ist.

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27. November 2011 um 14:46

Hm
Ich muss mein Selbstbewusstsein nicht über äußere Einflüsse definieren - dann wär es ja auch irgendwie kein SELBSTbewusstsein. Ich ziehe meine Kraft aus mir selbst - daraus was ich kann und was ich bin. Wieviel ich anderen geben kann und zu welchen Gefühlen ich imstande bin. Nicht mehr und nicht weniger.

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27. November 2011 um 16:32

Das
wichtigste ist doch,das man sich selbst so nimmt wie man ist.

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27. November 2011 um 20:38

Das sehe ich genauso,
Einen Job der einen Spaß macht und in dem man sich sicher fühlt, einen Mann den man liebt und der zu einen hält und die Liebe erwidert. Wahre Freunde, eine Familie die einen den Rücken frei hält. Sich gut zu fühlen in der eigenen Haut.
Ich muss dazu aber auch sagen, dass ich selber auch hin und wieder Tage habe wo ich mich weniger selbstbewusst fühle auch wenn sich nichts verändert hat. Dann weiß ich auch nicht was los ist...

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27. November 2011 um 21:02

Genau
Für mich ist noch wichtig, dass ich meine Meinung vertrete, auch wenn sie entgegen der Mehrheit steht. Und dass ich dieselbe sicher rüberbringe, ohne an mir selbst zu zweifeln.

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27. November 2011 um 21:03

Das was "ich kann und bin"
Eben. Diese Aussage inkludiert ja z.B. den Beruf.

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27. November 2011 um 21:52


Ich denke mal, dass es sich hier um ein Verständnisproblem handelt. "Selbstbewusstsein" ist etwas, das sich nicht ständig ändert, je nachdem wie gerade die Wetterlage ist. Klar, kann das Selbstbewusstsein mal leiden und erschüttert werden. Aber dass es sich regenerieren kann, liegt einzig und allein an der Stärke in einem selber. Zu glauben, dass jemand Außenstehendes dies richten kann und das Leben für einen schön macht, ist ein Trugschluß.

Wenn ich permanent davon abhängig bin, was andere von mir denken oder mir geben können, dann habe ich ein ernsthaftes Problem. Wenn sich ein Selbstbewusstsein entwickelt hat und man sich seiner selbst absolut bewusst ist und sich so nimmt, wie man eben ist, ist man nicht angewiesen auf Bewunderung und Zuspruch. Klar ist es schön, wenn man so etwas bekommt, aber es ist keine Notwendigkeit.

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27. November 2011 um 23:37


Ich komme nicht umhin festzustellen, dass Du Dich offenbar angegriffen fühlst. Sorry.

"wenn sich selbstbewusstsein entwickeln kann, warum sollte es sich dann nicht ändern können? das ist ein widerspruch in sich. "

Wo liest Du raus, dass ich das anders sehe?
Ich gehe nur davon aus, dass man Selbstbewusstsein nicht "verlernen" kann. Es kann mal einen Knacks kriegen, aber das war es auch schon. Bitte vielleicht einfach nochmal lesen, was ich geschrieben habe.
Mal etwas weniger Selbstbewusstsein zu haben, bedeutet für mich nicht, das völlige Fehlen des selbigen. Ich sehe hier daher keinen Widerspruch. Entwicklung bedeutet für mich nicht, dass Dinge ab und an völlig verschwinden. Sie sind Schwankungen ausgesetzt, die sich aber bei einem gesunden Selbstbewusstsein wieder regenerieren können.

"denkst du, mit feedback meines umfeldes meinte ich standing ovations?"

Wo liest Du das raus?
Was ich denke, kann ich glaub ich ganz gut beurteilen. Und nein, das war es nicht.

"wenn ich durch die welt hirsche und mich einen feuchten kehricht darum schere, ob und wie mein umfeld auf mich reagiert, dann hat das nichts mit selbstbewusstsein zu tun, sondern mit ignoranz."

Wo liest Du das raus?
Das eine hat für mich z. B. mit dem anderen nichts zu tun. Nur weil ich meiner selbst bewusst bin, heißt das nicht im geringsten, dass ich mich um andere nicht schere. Ich freue mich über jeden Zuspruch, brauche ihn aber nicht notwendig. Ich persönlich denke, dass ich somit positive Resonanz auch ganz anders wahrnehmen kann. Und z.B. für mich auch damit mehr zurückgeben kann.

"für mich ist selbstbewusstsein auch die fähigkeit, eigene handlungsweisen zu überdenken und argumentationen zugänglich zu sein. ich stelle nicht mich als person in frage, wenn ich über andere nachdenke, oder? "

Das ist auch sehr vernünftig. Da sind wir doch schonmal einer Meinung.

"für mich sind die schlimmsten menschen, die partout behaupten, die hauptstadt von australien sei sydney und in der wüste gobi wärs heiß. ich kann mit dieser selbstgerechtigkeit nix anfangen, sorry. "

Wie gesagt, es tut mir leid, dass Du Dich angegriffen fühlst und meine Meinung für Dich selbstgerecht ist. Daran kann ich nichts ändern, da das eine Frage der Wahrnehmung ist. Eine Diskussion bzw. überhaupt ein Meinungsaustausch kann in meinen Augen immer sehr gewinnbringend sein. Wenn Du das anders siehst, dann musst Du Dich wirklich nicht mit mir austauschen.

Probier es doch einfach mal damit, dass jeder seine eigene Sichtweise und Wahrnehmung hat. Die muss nicht immer zusammenpassen. Und gefallen muss die auch nicht jedem.

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27. November 2011 um 23:57


Ja und weiter? Du nimmst es meiner Meinung nach anders wahr, als ich es meinte. Darauf habe ich Stellung bezogen, wenn Du magst, kannst Du gern das selbe tun.
Der Knackpunkt scheint aber zu sein, dass ich unter Selbstbewusstsein etwas anderes verstehe als Du. Oder siehst Du das anders?

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28. November 2011 um 0:06

Achja
Nachtrag, da ich das vorhin noch vergessen hatte:

-> Wenn ich permanent davon abhängig bin, was andere von mir denken oder mir geben können, dann habe ich ein ernsthaftes Problem. Wenn sich ein Selbstbewusstsein entwickelt hat und man sich seiner selbst absolut bewusst ist und sich so nimmt, wie man eben ist, ist man nicht angewiesen auf Bewunderung und Zuspruch.

-->"wo liest du das raus??? "<--

Du scheinst das direkt auf Dich bezogen zu haben - ich hab Dich bzw. einen Deiner Texte darin aber überhaupt nicht angesprochen, sondern einfach nur neutral nochmal meine Sichtweise darlegen wollen. Daher die ich-Form.

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28. November 2011 um 0:09


Also ich für meinen Teil fühle mich nicht angegriffen.

Hab zwar immer noch das Gefühl, dass wir aneinander vorbei reden. Aber egal.

Ich wünsch trotzdem eine Gute Nacht.

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28. November 2011 um 6:33

Über die Anzahl der Frauen
die ich flach lege.

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28. November 2011 um 8:07

Wie hier
schon mehrfach richtig geschrieben wurde, sollte man sein selbstbewusstsein allein über sich SELBST definieren und nicht über äußere einflüsse.
du tust aber letzteres und schreibst auch noch, wenn einer dieser punkte nicht stimmt fühlst du dich gleich unwohl - das zeugt nicht nur von mangelndem selbstbewusstsein sondern sogar von großer unsicherheit. du solltest also dringend an deinem selbstbewusstsein arbeiten!

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28. November 2011 um 9:17

Offensichtlich
....hast du da was missverstanden.
Ich habe nur gesagt, dass ich meine MEINUNG VERTRETE.
Ich habe nicht behauptet, dass alles richtig ist.
Wenn ich z.b. für Organspende bin (hierüber habe ich oft heftige Diskussionen), dann werde ich mich NICHT von dieser Bereitschaft zu spenden, abbringen lassen.
Gibt noch viele andere Themen, wo ich meine Meinung habe und auch äußere.
Zum Glück bin ich kein Fähnchen im Wind, das sich immer der Masse anpasst.

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28. November 2011 um 9:18

@puschlwuschl
DU hast es kapiert

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29. November 2011 um 14:27

Selbstbewusstsein
bekomme ich vor allem dann, wenn ich weiß, dass ich eine sache wirklich gut gemacht habe, mich künstlerisch ausleben kann und natürlich auch wenn ich positives feedback für mein schaffen bekomme. oder wenn ich eine schwierige situation ohne hilfe von anderen lösen könnte, baue ich ein selbstbertrauen auf, dass ich wohl doch so einiges drauf hab.

zugegeben ist es für das selbstbewusstsein auch schön, wenn ich mich so rihtig hübsch mache und schön angezogen bin. dann fühle ich mich irgendwie auch sicherer im umgang mit anderen menschen.

eine macke von mir ist noch die, dass ich mich auch dann segr selbstsicher fühle, wenn ich jemandem geistig überlegen bin dann bin ich quasi unantastbar.

oder wenn man mit wirklich guten freunden zusammen dann übt sich das auch auf mein selbstwertgefühl aus.

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29. November 2011 um 14:30

@arabella
was hatn da smit "nötig haben" zutun, wenn man einfahc mal aus neugierde fragt, wie andere ihr selbstbewusstsein definieren.

kein intresse an anderen menschen vorgeben, so wie du es machst ist nämlich kein selbstbewusstsein sondern ignoranz.

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