Home / Forum / Liebe & Beziehung / Wortlos ...

Wortlos ...

11. Oktober um 17:20

Vorab: Ich habe keine Ahnung, ob ich das Thema richtig zugeordnet habe. Aber na ja ...




*............... Stell dir vor, du kommst morgens in die Arbeit, hast auf den Weg dorthin im Auto geweint, fühlst dich im Inneren starr und verloren. Deine Kollegen sehen dich an, merken, dass etwas nicht stimmt und fragen nach. Und dir bleibt nichts anderes übrig als zu lügen, einfach zu sagen, dass alles in Ordnung ist. Aus Angst vor ihnen zu weinen. Und aus Scham davor, sie könnten deine Entscheidung für falsch halten.

Du kämpfst dich durch den Arbeitstag, jeder erwartet, dass du deine Arbeit gut machst. Und du kannst einfach nicht sagen, wie mies es dir geht. Anschließend fährst du weiter, weil du eine Fortbildung (Abendschule) begonnen hast. Dort sollst du zuhören und dich konzentrieren. Versuchen, nicht zu weinen.

Und zum Abschied des Tages fährst du weiter, willst einfach alleine sein und in Ruhe weinen, doch dein Partner hat geschrieben. Also fährst du zu ihn und den Kumpel, mit dem er sich gerade trifft. Die Beiden quatschen, verstehen sich super - selbst die Leute hinter der Tankstellen Kasse lachen.

Und du stehst da, verloren in deiner Trauer. Ihr Lachen tut weh. Ihre Fragen überfordern dich. Dein Partner gibt dir einen Kuss, freut sich, dass du da bist. Doch du bist ganz und gar verloren. Lässt sie einfach reden und reden, ohne zuzuhören, weil du in deiner eigenen Welt schlummerst.

Dann der Zusammenbruch. Die Tränen wollen aus deinen Augen rollen, du willst nicht, dass sie jemand sieht, sagst, du musst jetzt weiter ... und obwohl dein Partner hinterherruft läufst du zu deinem Auto, steigst ein und rast davon.

Zu dem Ort, wo du schon den ganzen Tag sein willst. Dich dein Alltagsleben aber davon abgehalten hat.....................*

Warum ich meinen Beitrag so beginne ? Ich weiß es nicht. Weil ich so gut wie nichts mehr weiß. Nur, dass mein gestriger Tag so abgelaufen ist. Den Tag davor, war ich am Abend mit meiner geliebten Katze beim Tierarzt. Und den Tag davor habe ich mitten in der Nacht mit meinen Partner besprochen, dass ich die Katze einschläfern lassen muss.

Und heute sitze ich wieder zwischen meinen Arbeitskollegen, hoffe und bete, dass der Tag bald vorbei ist, damit ich weiter weinen und trauern kann.

Mein Partner hat versprochen, für mich da zu sein. Er wollte mich in den Arm nehmen und trösten, als wir mit der toten Katze in der Box vorm Tierarzt Gebäude standen. Aber ich habe ihn weg gestoßen, gesagt, ich kann gerade nicht und er hat mich sein lassen. Anschließend sind wir zu meinen Vater gefahren, nicht mal von ihn wollte ich mich anfassen lassen. Wobei er nur halb so sehr darunter gelitten hat, wie mein Partner. Denn für ihn war es wie ein Schlag unter den Gürtel. Zuhause fragte er mich nämlich, wie er für mich da sein soll, wenn ich mich mal von ihn in den Arm nehmen lassen möchte. Ich hatte keine Antwort darauf, habe mich dann beim Schlafen gehen nur an ihn gekuschelt. Weil mir mein Verhalten leidgetan hat.

Am nächsten Morgen ist er einfach (in die Arbeit) aufgebrochen, obwohl er wusste, dass ich wach bin. Ohne ein Wort, ohne Kuss .. er meinte später zu mir, dass er dachte, ich will das im Moment nicht. Weil ich mich eben auch von ihn weggedreht hatte.
Über den Tag hinweg hat er mir geschrieben, wie es mir denn heute geht und was meine weitere Katze so treibt. Doch ich habe bewusst nicht geantwortet. Zu den Treffen mit seinen Kumpel bin ich dann, wie geschrieben, gefahren. Und abgehauen.

Weil ich zu den Platz gefahren bin, an dem wir meine Katze beerdigt haben. Dort konnte ich endlich hemmungslos weinen, den Tag vergessen und meine Trauer ausleben. Danach habe ich meinen Partner Zuhause getroffen. Wir haben ein wenig geredet, ich habe mich entschuldigt, dass ich einfach geflohen bin. Und als ich meinte, er darf mir gerne einen Kuss geben, war er so verunsichert, dass ich den Anfang machen musste. Er meinte nur, dass er sich nicht traut, weil er keine Ahnung hat, ob ich seine Nähe oder überhaupt einen Kuss von ihn will.

Heute Morgen hat er sich nicht mal im Bett zu mir gedreht, obwohl ich ihn darum geben habe. Als wir Beide in die Arbeit gefahren sind, hat er mich zwar geküsst, aber na ja ... Heute Abend wird er wohl zu meinen Vater fahren (ich arbeite heute länger wie er) und sich danach mit Freunden treffen. Ich habe ihn gesagt, dass ich dieses Mal nicht kommen werde.
Wie ich oben schon geschrieben habe, weiß ich nichts mehr. Nicht mal, was ich fühlen soll. Wenn ich meine mir verbliebene Katze ansehe brennt mein Herz, weil er nun alleine ist. Wenn ich meinen Partner ansehe, brennt mein Herz, weil ich gerade keine gute Freundin bin. Wenn ich vor den Grab meiner toten Katze stehe, breche ich total zusammen. In der Arbeit merken sie, dass etwas nicht stimmt, doch ich KANN nicht darüber reden.

Also hoffe ich, dass ihr mir irgendwie helfen könnt. Ist mein Verhalten normal ? Ist das Verhalten meines Partners normal ? Er meinte doch, dass er für mich da ist, nun sind ihn aber Treffen mit Freunden lieber. Merkt er, dass ich gerade einfach alleine sein und ihn nicht anfassen will ? Z.B. ist Sex im Moment gar kein Thema über das wir reden. Dabei war es mir immer wichtig und ich habe mich darum bemüht. Aber im Moment ist mir selbst das total egal.

Mehr lesen

Top 3 Antworten

11. Oktober um 22:22

Diese Aussage ist absolut dämlich, sorry. Man kann auch um ein Tier trauern und nur weil man das nicht versteht (egal ob man selbst Tiere hat oder nicht) hat man kein Recht darüber zu urteilen und es als blöd bezeichnen. Blöd finde ich eher die Brücke zum Kinderhospiz, die du baust - das kann man ja nun wirklich nicht miteinander vergleichen. 

Wenn du Trauer um ein Tier nicht nachvollziehen kannst, dann enthalte dich doch einfach mit deinen Kommentaren. Das Verhalten der TE ist vielleicht übertrieben, aber das liegt daran, dass sie nicht weiß wie sie mit ihrer Trauer umgehen soll. Und das liegt besonders an Menschen wir dir, die meinen über die Trauer anderer urteilen zu müssen und mit blöden Sprüchen um die Ecke kommen. Weil man damit das Gefühl bekommt, man müsse sich für seine Trauer schämen und das muss man nicht.

(Nicht nur) Menschen trauern um Dinge, die sie verloren haben, besonders durch den Tod. Es ist legitim zu trauern - auch um ein Tier - und es ist auch legitim deshalb Tränen zu vergießen, wenn einem danach ist.

15 LikesGefällt mir

11. Oktober um 19:16
In Antwort auf elena--

Vorab: Ich habe keine Ahnung, ob ich das Thema richtig zugeordnet habe. Aber na ja ...




*……..……. Stell dir vor, du kommst morgens in die Arbeit, hast auf den Weg dorthin im Auto geweint, fühlst dich im Inneren starr und verloren. Deine Kollegen sehen dich an, merken, dass etwas nicht stimmt und fragen nach. Und dir bleibt nichts anderes übrig als zu lügen, einfach zu sagen, dass alles in Ordnung ist. Aus Angst vor ihnen zu weinen. Und aus Scham davor, sie könnten deine Entscheidung für falsch halten.

Du kämpfst dich durch den Arbeitstag, jeder erwartet, dass du deine Arbeit gut machst. Und du kannst einfach nicht sagen, wie mies es dir geht. Anschließend fährst du weiter, weil du eine Fortbildung (Abendschule) begonnen hast. Dort sollst du zuhören und dich konzentrieren. Versuchen, nicht zu weinen.

Und zum Abschied des Tages fährst du weiter, willst einfach alleine sein und in Ruhe weinen, doch dein Partner hat geschrieben. Also fährst du zu ihn und den Kumpel, mit dem er sich gerade trifft. Die Beiden quatschen, verstehen sich super - selbst die Leute hinter der Tankstellen Kasse lachen.

Und du stehst da, verloren in deiner Trauer. Ihr Lachen tut weh. Ihre Fragen überfordern dich. Dein Partner gibt dir einen Kuss, freut sich, dass du da bist. Doch du bist ganz und gar verloren. Lässt sie einfach reden und reden, ohne zuzuhören, weil du in deiner eigenen Welt schlummerst.

Dann der Zusammenbruch. Die Tränen wollen aus deinen Augen rollen, du willst nicht, dass sie jemand sieht, sagst, du musst jetzt weiter … und obwohl dein Partner hinterherruft läufst du zu deinem Auto, steigst ein und rast davon.

Zu dem Ort, wo du schon den ganzen Tag sein willst. Dich dein Alltagsleben aber davon abgehalten hat.………………..*

Warum ich meinen Beitrag so beginne ? Ich weiß es nicht. Weil ich so gut wie nichts mehr weiß. Nur, dass mein gestriger Tag so abgelaufen ist. Den Tag davor, war ich am Abend mit meiner geliebten Katze beim Tierarzt. Und den Tag davor habe ich mitten in der Nacht mit meinen Partner besprochen, dass ich die Katze einschläfern lassen muss.

Und heute sitze ich wieder zwischen meinen Arbeitskollegen, hoffe und bete, dass der Tag bald vorbei ist, damit ich weiter weinen und trauern kann.

Mein Partner hat versprochen, für mich da zu sein. Er wollte mich in den Arm nehmen und trösten, als wir mit der toten Katze in der Box vorm Tierarzt Gebäude standen. Aber ich habe ihn weg gestoßen, gesagt, ich kann gerade nicht und er hat mich sein lassen. Anschließend sind wir zu meinen Vater gefahren, nicht mal von ihn wollte ich mich anfassen lassen. Wobei er nur halb so sehr darunter gelitten hat, wie mein Partner. Denn für ihn war es wie ein Schlag unter den Gürtel. Zuhause fragte er mich nämlich, wie er für mich da sein soll, wenn ich mich mal von ihn in den Arm nehmen lassen möchte. Ich hatte keine Antwort darauf, habe mich dann beim Schlafen gehen nur an ihn gekuschelt. Weil mir mein Verhalten leidgetan hat.

Am nächsten Morgen ist er einfach (in die Arbeit) aufgebrochen, obwohl er wusste, dass ich wach bin. Ohne ein Wort, ohne Kuss .. er meinte später zu mir, dass er dachte, ich will das im Moment nicht. Weil ich mich eben auch von ihn weggedreht hatte.
Über den Tag hinweg hat er mir geschrieben, wie es mir denn heute geht und was meine weitere Katze so treibt. Doch ich habe bewusst nicht geantwortet. Zu den Treffen mit seinen Kumpel bin ich dann, wie geschrieben, gefahren. Und abgehauen.

Weil ich zu den Platz gefahren bin, an dem wir meine Katze beerdigt haben. Dort konnte ich endlich hemmungslos weinen, den Tag vergessen und meine Trauer ausleben. Danach habe ich meinen Partner Zuhause getroffen. Wir haben ein wenig geredet, ich habe mich entschuldigt, dass ich einfach geflohen bin. Und als ich meinte, er darf mir gerne einen Kuss geben, war er so verunsichert, dass ich den Anfang machen musste. Er meinte nur, dass er sich nicht traut, weil er keine Ahnung hat, ob ich seine Nähe oder überhaupt einen Kuss von ihn will.

Heute Morgen hat er sich nicht mal im Bett zu mir gedreht, obwohl ich ihn darum geben habe. Als wir Beide in die Arbeit gefahren sind, hat er mich zwar geküsst, aber na ja … Heute Abend wird er wohl zu meinen Vater fahren (ich arbeite heute länger wie er) und sich danach mit Freunden treffen. Ich habe ihn gesagt, dass ich dieses Mal nicht kommen werde.
Wie ich oben schon geschrieben habe, weiß ich nichts mehr. Nicht mal, was ich fühlen soll. Wenn ich meine mir verbliebene Katze ansehe brennt mein Herz, weil er nun alleine ist. Wenn ich meinen Partner ansehe, brennt mein Herz, weil ich gerade keine gute Freundin bin. Wenn ich  vor den Grab meiner toten Katze stehe, breche ich total zusammen. In der Arbeit merken sie, dass etwas nicht stimmt, doch ich KANN nicht darüber reden.

Also hoffe ich, dass ihr mir irgendwie helfen könnt. Ist mein Verhalten normal ? Ist das Verhalten meines Partners normal ? Er meinte doch, dass er für mich da ist, nun sind ihn aber Treffen mit Freunden lieber. Merkt er, dass ich gerade einfach alleine sein und ihn nicht anfassen will ? Z.B. ist Sex im Moment gar kein Thema über das wir reden. Dabei war es mir immer wichtig und ich habe mich darum bemüht. Aber im Moment ist mir selbst das total egal.
 

als ich meine katze einschläfern lassen musste, hab ich das früh morgens gemacht und bin danacch zur arbeit gefahren.
als ich da total verrotzt auftauchte und erzählt habe, dass sie nicht mehr lebt, hat mich die chefin geschnappt und mir gesagt, mädchen, wir gehen jetzt erstmal eine rauchen.

soll heissen, dass du den leuten sagen musst, was los ist. dann wird dir auch geholfen und du wirst unterstützt.

gleiches gilt für deinen freund. er wird sich gerade fühlen, als hätte er eine bereits scharf gemacchte bombe an seiner seite, die jederzeit hochgehen kann. er kann nicht hellsehen und nicht ahnen, was du gerade willst.

wenn man tiere verliert, tut das sehr weh. aber man weiss, dass dieser moment kommt und kann sich darauf vorbereiten. man sollte nie seine trauer kultivieren und auf ein podest stellen.

ps. kümmere dich um deinen verbliebenen kater. auch tiere trauern. meinem kater ging es nach dem tod seiner schwester so elend, dass er krank geworden ist. kümmere dich um ihn.
alles gute.

13 LikesGefällt mir

11. Oktober um 18:17
In Antwort auf elena--

Vorab: Ich habe keine Ahnung, ob ich das Thema richtig zugeordnet habe. Aber na ja ...




*……..……. Stell dir vor, du kommst morgens in die Arbeit, hast auf den Weg dorthin im Auto geweint, fühlst dich im Inneren starr und verloren. Deine Kollegen sehen dich an, merken, dass etwas nicht stimmt und fragen nach. Und dir bleibt nichts anderes übrig als zu lügen, einfach zu sagen, dass alles in Ordnung ist. Aus Angst vor ihnen zu weinen. Und aus Scham davor, sie könnten deine Entscheidung für falsch halten.

Du kämpfst dich durch den Arbeitstag, jeder erwartet, dass du deine Arbeit gut machst. Und du kannst einfach nicht sagen, wie mies es dir geht. Anschließend fährst du weiter, weil du eine Fortbildung (Abendschule) begonnen hast. Dort sollst du zuhören und dich konzentrieren. Versuchen, nicht zu weinen.

Und zum Abschied des Tages fährst du weiter, willst einfach alleine sein und in Ruhe weinen, doch dein Partner hat geschrieben. Also fährst du zu ihn und den Kumpel, mit dem er sich gerade trifft. Die Beiden quatschen, verstehen sich super - selbst die Leute hinter der Tankstellen Kasse lachen.

Und du stehst da, verloren in deiner Trauer. Ihr Lachen tut weh. Ihre Fragen überfordern dich. Dein Partner gibt dir einen Kuss, freut sich, dass du da bist. Doch du bist ganz und gar verloren. Lässt sie einfach reden und reden, ohne zuzuhören, weil du in deiner eigenen Welt schlummerst.

Dann der Zusammenbruch. Die Tränen wollen aus deinen Augen rollen, du willst nicht, dass sie jemand sieht, sagst, du musst jetzt weiter … und obwohl dein Partner hinterherruft läufst du zu deinem Auto, steigst ein und rast davon.

Zu dem Ort, wo du schon den ganzen Tag sein willst. Dich dein Alltagsleben aber davon abgehalten hat.………………..*

Warum ich meinen Beitrag so beginne ? Ich weiß es nicht. Weil ich so gut wie nichts mehr weiß. Nur, dass mein gestriger Tag so abgelaufen ist. Den Tag davor, war ich am Abend mit meiner geliebten Katze beim Tierarzt. Und den Tag davor habe ich mitten in der Nacht mit meinen Partner besprochen, dass ich die Katze einschläfern lassen muss.

Und heute sitze ich wieder zwischen meinen Arbeitskollegen, hoffe und bete, dass der Tag bald vorbei ist, damit ich weiter weinen und trauern kann.

Mein Partner hat versprochen, für mich da zu sein. Er wollte mich in den Arm nehmen und trösten, als wir mit der toten Katze in der Box vorm Tierarzt Gebäude standen. Aber ich habe ihn weg gestoßen, gesagt, ich kann gerade nicht und er hat mich sein lassen. Anschließend sind wir zu meinen Vater gefahren, nicht mal von ihn wollte ich mich anfassen lassen. Wobei er nur halb so sehr darunter gelitten hat, wie mein Partner. Denn für ihn war es wie ein Schlag unter den Gürtel. Zuhause fragte er mich nämlich, wie er für mich da sein soll, wenn ich mich mal von ihn in den Arm nehmen lassen möchte. Ich hatte keine Antwort darauf, habe mich dann beim Schlafen gehen nur an ihn gekuschelt. Weil mir mein Verhalten leidgetan hat.

Am nächsten Morgen ist er einfach (in die Arbeit) aufgebrochen, obwohl er wusste, dass ich wach bin. Ohne ein Wort, ohne Kuss .. er meinte später zu mir, dass er dachte, ich will das im Moment nicht. Weil ich mich eben auch von ihn weggedreht hatte.
Über den Tag hinweg hat er mir geschrieben, wie es mir denn heute geht und was meine weitere Katze so treibt. Doch ich habe bewusst nicht geantwortet. Zu den Treffen mit seinen Kumpel bin ich dann, wie geschrieben, gefahren. Und abgehauen.

Weil ich zu den Platz gefahren bin, an dem wir meine Katze beerdigt haben. Dort konnte ich endlich hemmungslos weinen, den Tag vergessen und meine Trauer ausleben. Danach habe ich meinen Partner Zuhause getroffen. Wir haben ein wenig geredet, ich habe mich entschuldigt, dass ich einfach geflohen bin. Und als ich meinte, er darf mir gerne einen Kuss geben, war er so verunsichert, dass ich den Anfang machen musste. Er meinte nur, dass er sich nicht traut, weil er keine Ahnung hat, ob ich seine Nähe oder überhaupt einen Kuss von ihn will.

Heute Morgen hat er sich nicht mal im Bett zu mir gedreht, obwohl ich ihn darum geben habe. Als wir Beide in die Arbeit gefahren sind, hat er mich zwar geküsst, aber na ja … Heute Abend wird er wohl zu meinen Vater fahren (ich arbeite heute länger wie er) und sich danach mit Freunden treffen. Ich habe ihn gesagt, dass ich dieses Mal nicht kommen werde.
Wie ich oben schon geschrieben habe, weiß ich nichts mehr. Nicht mal, was ich fühlen soll. Wenn ich meine mir verbliebene Katze ansehe brennt mein Herz, weil er nun alleine ist. Wenn ich meinen Partner ansehe, brennt mein Herz, weil ich gerade keine gute Freundin bin. Wenn ich  vor den Grab meiner toten Katze stehe, breche ich total zusammen. In der Arbeit merken sie, dass etwas nicht stimmt, doch ich KANN nicht darüber reden.

Also hoffe ich, dass ihr mir irgendwie helfen könnt. Ist mein Verhalten normal ? Ist das Verhalten meines Partners normal ? Er meinte doch, dass er für mich da ist, nun sind ihn aber Treffen mit Freunden lieber. Merkt er, dass ich gerade einfach alleine sein und ihn nicht anfassen will ? Z.B. ist Sex im Moment gar kein Thema über das wir reden. Dabei war es mir immer wichtig und ich habe mich darum bemüht. Aber im Moment ist mir selbst das total egal.
 

ich les ungern lange threads, aber du hast spannend angefangen und dann....kommt die katze. ich hab sonst was erwartet. menschen bekommen nachrichten von schweren/tödlichen erkrankungen, verlieren ihren job, haben angst um ihre existenz und deren familie, hungernde mütter die nicht genug milch für beide babys haben...

dann kommt der dekadente westler mit seinen verschrobenen werten und heult wegen seinen goldfischchen. ich bin mir sicher dein kätzchen ist im katzenhimmel, jagt mäusschen und ist endlich glücklich unter seiner art und nicht mehr das spielzeug eines menschen zu sein.     

das man traurig ist versteh ich (man mags nicht glauben, aber ich mag tiere), aber bei der art und weise müsste man ehrlich gesagt deinen freund in den arm nehmen. 
 

13 LikesGefällt mir

11. Oktober um 17:28

Fassade versus Authentizität (schreibt man das so?). Das ist das Thema. Warum baust Du so eine Fassade auf und lässt den Gefühlen nicht freien Lauf? Ist es Dir so wichtig, was andere denken? Lass Deinen Gefühlen Platz! Sei Dich! Zeige Schwäche! Denn das ist wahre Stärke! Rede! Sag, was in Dir vorgeht! Niemand sieht es Dir an, wie es in Dir aussieht!

9 LikesGefällt mir

11. Oktober um 17:38

Klar das man traurig ist wenn man ein Tier verliert aber du übertreibst wirklich. Dein Partner hat es gerade echt schwer mit dir.

5 LikesGefällt mir

11. Oktober um 18:16
In Antwort auf elena--

Vorab: Ich habe keine Ahnung, ob ich das Thema richtig zugeordnet habe. Aber na ja ...




*……..……. Stell dir vor, du kommst morgens in die Arbeit, hast auf den Weg dorthin im Auto geweint, fühlst dich im Inneren starr und verloren. Deine Kollegen sehen dich an, merken, dass etwas nicht stimmt und fragen nach. Und dir bleibt nichts anderes übrig als zu lügen, einfach zu sagen, dass alles in Ordnung ist. Aus Angst vor ihnen zu weinen. Und aus Scham davor, sie könnten deine Entscheidung für falsch halten.

Du kämpfst dich durch den Arbeitstag, jeder erwartet, dass du deine Arbeit gut machst. Und du kannst einfach nicht sagen, wie mies es dir geht. Anschließend fährst du weiter, weil du eine Fortbildung (Abendschule) begonnen hast. Dort sollst du zuhören und dich konzentrieren. Versuchen, nicht zu weinen.

Und zum Abschied des Tages fährst du weiter, willst einfach alleine sein und in Ruhe weinen, doch dein Partner hat geschrieben. Also fährst du zu ihn und den Kumpel, mit dem er sich gerade trifft. Die Beiden quatschen, verstehen sich super - selbst die Leute hinter der Tankstellen Kasse lachen.

Und du stehst da, verloren in deiner Trauer. Ihr Lachen tut weh. Ihre Fragen überfordern dich. Dein Partner gibt dir einen Kuss, freut sich, dass du da bist. Doch du bist ganz und gar verloren. Lässt sie einfach reden und reden, ohne zuzuhören, weil du in deiner eigenen Welt schlummerst.

Dann der Zusammenbruch. Die Tränen wollen aus deinen Augen rollen, du willst nicht, dass sie jemand sieht, sagst, du musst jetzt weiter … und obwohl dein Partner hinterherruft läufst du zu deinem Auto, steigst ein und rast davon.

Zu dem Ort, wo du schon den ganzen Tag sein willst. Dich dein Alltagsleben aber davon abgehalten hat.………………..*

Warum ich meinen Beitrag so beginne ? Ich weiß es nicht. Weil ich so gut wie nichts mehr weiß. Nur, dass mein gestriger Tag so abgelaufen ist. Den Tag davor, war ich am Abend mit meiner geliebten Katze beim Tierarzt. Und den Tag davor habe ich mitten in der Nacht mit meinen Partner besprochen, dass ich die Katze einschläfern lassen muss.

Und heute sitze ich wieder zwischen meinen Arbeitskollegen, hoffe und bete, dass der Tag bald vorbei ist, damit ich weiter weinen und trauern kann.

Mein Partner hat versprochen, für mich da zu sein. Er wollte mich in den Arm nehmen und trösten, als wir mit der toten Katze in der Box vorm Tierarzt Gebäude standen. Aber ich habe ihn weg gestoßen, gesagt, ich kann gerade nicht und er hat mich sein lassen. Anschließend sind wir zu meinen Vater gefahren, nicht mal von ihn wollte ich mich anfassen lassen. Wobei er nur halb so sehr darunter gelitten hat, wie mein Partner. Denn für ihn war es wie ein Schlag unter den Gürtel. Zuhause fragte er mich nämlich, wie er für mich da sein soll, wenn ich mich mal von ihn in den Arm nehmen lassen möchte. Ich hatte keine Antwort darauf, habe mich dann beim Schlafen gehen nur an ihn gekuschelt. Weil mir mein Verhalten leidgetan hat.

Am nächsten Morgen ist er einfach (in die Arbeit) aufgebrochen, obwohl er wusste, dass ich wach bin. Ohne ein Wort, ohne Kuss .. er meinte später zu mir, dass er dachte, ich will das im Moment nicht. Weil ich mich eben auch von ihn weggedreht hatte.
Über den Tag hinweg hat er mir geschrieben, wie es mir denn heute geht und was meine weitere Katze so treibt. Doch ich habe bewusst nicht geantwortet. Zu den Treffen mit seinen Kumpel bin ich dann, wie geschrieben, gefahren. Und abgehauen.

Weil ich zu den Platz gefahren bin, an dem wir meine Katze beerdigt haben. Dort konnte ich endlich hemmungslos weinen, den Tag vergessen und meine Trauer ausleben. Danach habe ich meinen Partner Zuhause getroffen. Wir haben ein wenig geredet, ich habe mich entschuldigt, dass ich einfach geflohen bin. Und als ich meinte, er darf mir gerne einen Kuss geben, war er so verunsichert, dass ich den Anfang machen musste. Er meinte nur, dass er sich nicht traut, weil er keine Ahnung hat, ob ich seine Nähe oder überhaupt einen Kuss von ihn will.

Heute Morgen hat er sich nicht mal im Bett zu mir gedreht, obwohl ich ihn darum geben habe. Als wir Beide in die Arbeit gefahren sind, hat er mich zwar geküsst, aber na ja … Heute Abend wird er wohl zu meinen Vater fahren (ich arbeite heute länger wie er) und sich danach mit Freunden treffen. Ich habe ihn gesagt, dass ich dieses Mal nicht kommen werde.
Wie ich oben schon geschrieben habe, weiß ich nichts mehr. Nicht mal, was ich fühlen soll. Wenn ich meine mir verbliebene Katze ansehe brennt mein Herz, weil er nun alleine ist. Wenn ich meinen Partner ansehe, brennt mein Herz, weil ich gerade keine gute Freundin bin. Wenn ich  vor den Grab meiner toten Katze stehe, breche ich total zusammen. In der Arbeit merken sie, dass etwas nicht stimmt, doch ich KANN nicht darüber reden.

Also hoffe ich, dass ihr mir irgendwie helfen könnt. Ist mein Verhalten normal ? Ist das Verhalten meines Partners normal ? Er meinte doch, dass er für mich da ist, nun sind ihn aber Treffen mit Freunden lieber. Merkt er, dass ich gerade einfach alleine sein und ihn nicht anfassen will ? Z.B. ist Sex im Moment gar kein Thema über das wir reden. Dabei war es mir immer wichtig und ich habe mich darum bemüht. Aber im Moment ist mir selbst das total egal.
 

Ja das Verhalten deines Partners ist normal wenn du dich so verhältst

4 LikesGefällt mir

11. Oktober um 18:17
In Antwort auf elena--

Vorab: Ich habe keine Ahnung, ob ich das Thema richtig zugeordnet habe. Aber na ja ...




*……..……. Stell dir vor, du kommst morgens in die Arbeit, hast auf den Weg dorthin im Auto geweint, fühlst dich im Inneren starr und verloren. Deine Kollegen sehen dich an, merken, dass etwas nicht stimmt und fragen nach. Und dir bleibt nichts anderes übrig als zu lügen, einfach zu sagen, dass alles in Ordnung ist. Aus Angst vor ihnen zu weinen. Und aus Scham davor, sie könnten deine Entscheidung für falsch halten.

Du kämpfst dich durch den Arbeitstag, jeder erwartet, dass du deine Arbeit gut machst. Und du kannst einfach nicht sagen, wie mies es dir geht. Anschließend fährst du weiter, weil du eine Fortbildung (Abendschule) begonnen hast. Dort sollst du zuhören und dich konzentrieren. Versuchen, nicht zu weinen.

Und zum Abschied des Tages fährst du weiter, willst einfach alleine sein und in Ruhe weinen, doch dein Partner hat geschrieben. Also fährst du zu ihn und den Kumpel, mit dem er sich gerade trifft. Die Beiden quatschen, verstehen sich super - selbst die Leute hinter der Tankstellen Kasse lachen.

Und du stehst da, verloren in deiner Trauer. Ihr Lachen tut weh. Ihre Fragen überfordern dich. Dein Partner gibt dir einen Kuss, freut sich, dass du da bist. Doch du bist ganz und gar verloren. Lässt sie einfach reden und reden, ohne zuzuhören, weil du in deiner eigenen Welt schlummerst.

Dann der Zusammenbruch. Die Tränen wollen aus deinen Augen rollen, du willst nicht, dass sie jemand sieht, sagst, du musst jetzt weiter … und obwohl dein Partner hinterherruft läufst du zu deinem Auto, steigst ein und rast davon.

Zu dem Ort, wo du schon den ganzen Tag sein willst. Dich dein Alltagsleben aber davon abgehalten hat.………………..*

Warum ich meinen Beitrag so beginne ? Ich weiß es nicht. Weil ich so gut wie nichts mehr weiß. Nur, dass mein gestriger Tag so abgelaufen ist. Den Tag davor, war ich am Abend mit meiner geliebten Katze beim Tierarzt. Und den Tag davor habe ich mitten in der Nacht mit meinen Partner besprochen, dass ich die Katze einschläfern lassen muss.

Und heute sitze ich wieder zwischen meinen Arbeitskollegen, hoffe und bete, dass der Tag bald vorbei ist, damit ich weiter weinen und trauern kann.

Mein Partner hat versprochen, für mich da zu sein. Er wollte mich in den Arm nehmen und trösten, als wir mit der toten Katze in der Box vorm Tierarzt Gebäude standen. Aber ich habe ihn weg gestoßen, gesagt, ich kann gerade nicht und er hat mich sein lassen. Anschließend sind wir zu meinen Vater gefahren, nicht mal von ihn wollte ich mich anfassen lassen. Wobei er nur halb so sehr darunter gelitten hat, wie mein Partner. Denn für ihn war es wie ein Schlag unter den Gürtel. Zuhause fragte er mich nämlich, wie er für mich da sein soll, wenn ich mich mal von ihn in den Arm nehmen lassen möchte. Ich hatte keine Antwort darauf, habe mich dann beim Schlafen gehen nur an ihn gekuschelt. Weil mir mein Verhalten leidgetan hat.

Am nächsten Morgen ist er einfach (in die Arbeit) aufgebrochen, obwohl er wusste, dass ich wach bin. Ohne ein Wort, ohne Kuss .. er meinte später zu mir, dass er dachte, ich will das im Moment nicht. Weil ich mich eben auch von ihn weggedreht hatte.
Über den Tag hinweg hat er mir geschrieben, wie es mir denn heute geht und was meine weitere Katze so treibt. Doch ich habe bewusst nicht geantwortet. Zu den Treffen mit seinen Kumpel bin ich dann, wie geschrieben, gefahren. Und abgehauen.

Weil ich zu den Platz gefahren bin, an dem wir meine Katze beerdigt haben. Dort konnte ich endlich hemmungslos weinen, den Tag vergessen und meine Trauer ausleben. Danach habe ich meinen Partner Zuhause getroffen. Wir haben ein wenig geredet, ich habe mich entschuldigt, dass ich einfach geflohen bin. Und als ich meinte, er darf mir gerne einen Kuss geben, war er so verunsichert, dass ich den Anfang machen musste. Er meinte nur, dass er sich nicht traut, weil er keine Ahnung hat, ob ich seine Nähe oder überhaupt einen Kuss von ihn will.

Heute Morgen hat er sich nicht mal im Bett zu mir gedreht, obwohl ich ihn darum geben habe. Als wir Beide in die Arbeit gefahren sind, hat er mich zwar geküsst, aber na ja … Heute Abend wird er wohl zu meinen Vater fahren (ich arbeite heute länger wie er) und sich danach mit Freunden treffen. Ich habe ihn gesagt, dass ich dieses Mal nicht kommen werde.
Wie ich oben schon geschrieben habe, weiß ich nichts mehr. Nicht mal, was ich fühlen soll. Wenn ich meine mir verbliebene Katze ansehe brennt mein Herz, weil er nun alleine ist. Wenn ich meinen Partner ansehe, brennt mein Herz, weil ich gerade keine gute Freundin bin. Wenn ich  vor den Grab meiner toten Katze stehe, breche ich total zusammen. In der Arbeit merken sie, dass etwas nicht stimmt, doch ich KANN nicht darüber reden.

Also hoffe ich, dass ihr mir irgendwie helfen könnt. Ist mein Verhalten normal ? Ist das Verhalten meines Partners normal ? Er meinte doch, dass er für mich da ist, nun sind ihn aber Treffen mit Freunden lieber. Merkt er, dass ich gerade einfach alleine sein und ihn nicht anfassen will ? Z.B. ist Sex im Moment gar kein Thema über das wir reden. Dabei war es mir immer wichtig und ich habe mich darum bemüht. Aber im Moment ist mir selbst das total egal.
 

ich les ungern lange threads, aber du hast spannend angefangen und dann....kommt die katze. ich hab sonst was erwartet. menschen bekommen nachrichten von schweren/tödlichen erkrankungen, verlieren ihren job, haben angst um ihre existenz und deren familie, hungernde mütter die nicht genug milch für beide babys haben...

dann kommt der dekadente westler mit seinen verschrobenen werten und heult wegen seinen goldfischchen. ich bin mir sicher dein kätzchen ist im katzenhimmel, jagt mäusschen und ist endlich glücklich unter seiner art und nicht mehr das spielzeug eines menschen zu sein.     

das man traurig ist versteh ich (man mags nicht glauben, aber ich mag tiere), aber bei der art und weise müsste man ehrlich gesagt deinen freund in den arm nehmen. 
 

13 LikesGefällt mir

11. Oktober um 18:45
In Antwort auf elena--

Vorab: Ich habe keine Ahnung, ob ich das Thema richtig zugeordnet habe. Aber na ja ...




*……..……. Stell dir vor, du kommst morgens in die Arbeit, hast auf den Weg dorthin im Auto geweint, fühlst dich im Inneren starr und verloren. Deine Kollegen sehen dich an, merken, dass etwas nicht stimmt und fragen nach. Und dir bleibt nichts anderes übrig als zu lügen, einfach zu sagen, dass alles in Ordnung ist. Aus Angst vor ihnen zu weinen. Und aus Scham davor, sie könnten deine Entscheidung für falsch halten.

Du kämpfst dich durch den Arbeitstag, jeder erwartet, dass du deine Arbeit gut machst. Und du kannst einfach nicht sagen, wie mies es dir geht. Anschließend fährst du weiter, weil du eine Fortbildung (Abendschule) begonnen hast. Dort sollst du zuhören und dich konzentrieren. Versuchen, nicht zu weinen.

Und zum Abschied des Tages fährst du weiter, willst einfach alleine sein und in Ruhe weinen, doch dein Partner hat geschrieben. Also fährst du zu ihn und den Kumpel, mit dem er sich gerade trifft. Die Beiden quatschen, verstehen sich super - selbst die Leute hinter der Tankstellen Kasse lachen.

Und du stehst da, verloren in deiner Trauer. Ihr Lachen tut weh. Ihre Fragen überfordern dich. Dein Partner gibt dir einen Kuss, freut sich, dass du da bist. Doch du bist ganz und gar verloren. Lässt sie einfach reden und reden, ohne zuzuhören, weil du in deiner eigenen Welt schlummerst.

Dann der Zusammenbruch. Die Tränen wollen aus deinen Augen rollen, du willst nicht, dass sie jemand sieht, sagst, du musst jetzt weiter … und obwohl dein Partner hinterherruft läufst du zu deinem Auto, steigst ein und rast davon.

Zu dem Ort, wo du schon den ganzen Tag sein willst. Dich dein Alltagsleben aber davon abgehalten hat.………………..*

Warum ich meinen Beitrag so beginne ? Ich weiß es nicht. Weil ich so gut wie nichts mehr weiß. Nur, dass mein gestriger Tag so abgelaufen ist. Den Tag davor, war ich am Abend mit meiner geliebten Katze beim Tierarzt. Und den Tag davor habe ich mitten in der Nacht mit meinen Partner besprochen, dass ich die Katze einschläfern lassen muss.

Und heute sitze ich wieder zwischen meinen Arbeitskollegen, hoffe und bete, dass der Tag bald vorbei ist, damit ich weiter weinen und trauern kann.

Mein Partner hat versprochen, für mich da zu sein. Er wollte mich in den Arm nehmen und trösten, als wir mit der toten Katze in der Box vorm Tierarzt Gebäude standen. Aber ich habe ihn weg gestoßen, gesagt, ich kann gerade nicht und er hat mich sein lassen. Anschließend sind wir zu meinen Vater gefahren, nicht mal von ihn wollte ich mich anfassen lassen. Wobei er nur halb so sehr darunter gelitten hat, wie mein Partner. Denn für ihn war es wie ein Schlag unter den Gürtel. Zuhause fragte er mich nämlich, wie er für mich da sein soll, wenn ich mich mal von ihn in den Arm nehmen lassen möchte. Ich hatte keine Antwort darauf, habe mich dann beim Schlafen gehen nur an ihn gekuschelt. Weil mir mein Verhalten leidgetan hat.

Am nächsten Morgen ist er einfach (in die Arbeit) aufgebrochen, obwohl er wusste, dass ich wach bin. Ohne ein Wort, ohne Kuss .. er meinte später zu mir, dass er dachte, ich will das im Moment nicht. Weil ich mich eben auch von ihn weggedreht hatte.
Über den Tag hinweg hat er mir geschrieben, wie es mir denn heute geht und was meine weitere Katze so treibt. Doch ich habe bewusst nicht geantwortet. Zu den Treffen mit seinen Kumpel bin ich dann, wie geschrieben, gefahren. Und abgehauen.

Weil ich zu den Platz gefahren bin, an dem wir meine Katze beerdigt haben. Dort konnte ich endlich hemmungslos weinen, den Tag vergessen und meine Trauer ausleben. Danach habe ich meinen Partner Zuhause getroffen. Wir haben ein wenig geredet, ich habe mich entschuldigt, dass ich einfach geflohen bin. Und als ich meinte, er darf mir gerne einen Kuss geben, war er so verunsichert, dass ich den Anfang machen musste. Er meinte nur, dass er sich nicht traut, weil er keine Ahnung hat, ob ich seine Nähe oder überhaupt einen Kuss von ihn will.

Heute Morgen hat er sich nicht mal im Bett zu mir gedreht, obwohl ich ihn darum geben habe. Als wir Beide in die Arbeit gefahren sind, hat er mich zwar geküsst, aber na ja … Heute Abend wird er wohl zu meinen Vater fahren (ich arbeite heute länger wie er) und sich danach mit Freunden treffen. Ich habe ihn gesagt, dass ich dieses Mal nicht kommen werde.
Wie ich oben schon geschrieben habe, weiß ich nichts mehr. Nicht mal, was ich fühlen soll. Wenn ich meine mir verbliebene Katze ansehe brennt mein Herz, weil er nun alleine ist. Wenn ich meinen Partner ansehe, brennt mein Herz, weil ich gerade keine gute Freundin bin. Wenn ich  vor den Grab meiner toten Katze stehe, breche ich total zusammen. In der Arbeit merken sie, dass etwas nicht stimmt, doch ich KANN nicht darüber reden.

Also hoffe ich, dass ihr mir irgendwie helfen könnt. Ist mein Verhalten normal ? Ist das Verhalten meines Partners normal ? Er meinte doch, dass er für mich da ist, nun sind ihn aber Treffen mit Freunden lieber. Merkt er, dass ich gerade einfach alleine sein und ihn nicht anfassen will ? Z.B. ist Sex im Moment gar kein Thema über das wir reden. Dabei war es mir immer wichtig und ich habe mich darum bemüht. Aber im Moment ist mir selbst das total egal.
 

Wir haben auch Katzen. Sie sind Wegbegleiter und Familienmitglied und wenn so ein Tier stirbt, was einen über viele Jahre und manchmal Jahrzehnte ans Herz gewachsen ist und vor allem viel Freude bereitet hat - dann ist es ganz natürlich, dass man trauert.

Was ich aber bei Dir nicht verstehe ist, warum hast Du nicht auf Arbeit gesagt, dass Du Deine Katze hast einschläfern müssen? Es ist doch keine Schande, auch um ein Tier zu trauern.

Zu Deinem Freund: Dein Freund kann nicht in Dich hinein gucken und erst recht nicht wissen, was Du in welchem Moment Deiner Trauer brauchst!

Rede mit ihm!!! Sage ihm, wenn Du eine Stunde in Ruhe gelassen werden möchtest, um zu weinen und sage ihm auch, wenn Du willst, dass er Dich in den Arm nehmen soll!

Ich bin mir sicher, dass er sogar froh darüber sein wird. Denn für mich sieht das gerade so aus, dass er einfach nicht weiß, wie er mit Dir umgehen soll?

12 LikesGefällt mir

11. Oktober um 19:05
In Antwort auf elena--

Vorab: Ich habe keine Ahnung, ob ich das Thema richtig zugeordnet habe. Aber na ja ...




*……..……. Stell dir vor, du kommst morgens in die Arbeit, hast auf den Weg dorthin im Auto geweint, fühlst dich im Inneren starr und verloren. Deine Kollegen sehen dich an, merken, dass etwas nicht stimmt und fragen nach. Und dir bleibt nichts anderes übrig als zu lügen, einfach zu sagen, dass alles in Ordnung ist. Aus Angst vor ihnen zu weinen. Und aus Scham davor, sie könnten deine Entscheidung für falsch halten.

Du kämpfst dich durch den Arbeitstag, jeder erwartet, dass du deine Arbeit gut machst. Und du kannst einfach nicht sagen, wie mies es dir geht. Anschließend fährst du weiter, weil du eine Fortbildung (Abendschule) begonnen hast. Dort sollst du zuhören und dich konzentrieren. Versuchen, nicht zu weinen.

Und zum Abschied des Tages fährst du weiter, willst einfach alleine sein und in Ruhe weinen, doch dein Partner hat geschrieben. Also fährst du zu ihn und den Kumpel, mit dem er sich gerade trifft. Die Beiden quatschen, verstehen sich super - selbst die Leute hinter der Tankstellen Kasse lachen.

Und du stehst da, verloren in deiner Trauer. Ihr Lachen tut weh. Ihre Fragen überfordern dich. Dein Partner gibt dir einen Kuss, freut sich, dass du da bist. Doch du bist ganz und gar verloren. Lässt sie einfach reden und reden, ohne zuzuhören, weil du in deiner eigenen Welt schlummerst.

Dann der Zusammenbruch. Die Tränen wollen aus deinen Augen rollen, du willst nicht, dass sie jemand sieht, sagst, du musst jetzt weiter … und obwohl dein Partner hinterherruft läufst du zu deinem Auto, steigst ein und rast davon.

Zu dem Ort, wo du schon den ganzen Tag sein willst. Dich dein Alltagsleben aber davon abgehalten hat.………………..*

Warum ich meinen Beitrag so beginne ? Ich weiß es nicht. Weil ich so gut wie nichts mehr weiß. Nur, dass mein gestriger Tag so abgelaufen ist. Den Tag davor, war ich am Abend mit meiner geliebten Katze beim Tierarzt. Und den Tag davor habe ich mitten in der Nacht mit meinen Partner besprochen, dass ich die Katze einschläfern lassen muss.

Und heute sitze ich wieder zwischen meinen Arbeitskollegen, hoffe und bete, dass der Tag bald vorbei ist, damit ich weiter weinen und trauern kann.

Mein Partner hat versprochen, für mich da zu sein. Er wollte mich in den Arm nehmen und trösten, als wir mit der toten Katze in der Box vorm Tierarzt Gebäude standen. Aber ich habe ihn weg gestoßen, gesagt, ich kann gerade nicht und er hat mich sein lassen. Anschließend sind wir zu meinen Vater gefahren, nicht mal von ihn wollte ich mich anfassen lassen. Wobei er nur halb so sehr darunter gelitten hat, wie mein Partner. Denn für ihn war es wie ein Schlag unter den Gürtel. Zuhause fragte er mich nämlich, wie er für mich da sein soll, wenn ich mich mal von ihn in den Arm nehmen lassen möchte. Ich hatte keine Antwort darauf, habe mich dann beim Schlafen gehen nur an ihn gekuschelt. Weil mir mein Verhalten leidgetan hat.

Am nächsten Morgen ist er einfach (in die Arbeit) aufgebrochen, obwohl er wusste, dass ich wach bin. Ohne ein Wort, ohne Kuss .. er meinte später zu mir, dass er dachte, ich will das im Moment nicht. Weil ich mich eben auch von ihn weggedreht hatte.
Über den Tag hinweg hat er mir geschrieben, wie es mir denn heute geht und was meine weitere Katze so treibt. Doch ich habe bewusst nicht geantwortet. Zu den Treffen mit seinen Kumpel bin ich dann, wie geschrieben, gefahren. Und abgehauen.

Weil ich zu den Platz gefahren bin, an dem wir meine Katze beerdigt haben. Dort konnte ich endlich hemmungslos weinen, den Tag vergessen und meine Trauer ausleben. Danach habe ich meinen Partner Zuhause getroffen. Wir haben ein wenig geredet, ich habe mich entschuldigt, dass ich einfach geflohen bin. Und als ich meinte, er darf mir gerne einen Kuss geben, war er so verunsichert, dass ich den Anfang machen musste. Er meinte nur, dass er sich nicht traut, weil er keine Ahnung hat, ob ich seine Nähe oder überhaupt einen Kuss von ihn will.

Heute Morgen hat er sich nicht mal im Bett zu mir gedreht, obwohl ich ihn darum geben habe. Als wir Beide in die Arbeit gefahren sind, hat er mich zwar geküsst, aber na ja … Heute Abend wird er wohl zu meinen Vater fahren (ich arbeite heute länger wie er) und sich danach mit Freunden treffen. Ich habe ihn gesagt, dass ich dieses Mal nicht kommen werde.
Wie ich oben schon geschrieben habe, weiß ich nichts mehr. Nicht mal, was ich fühlen soll. Wenn ich meine mir verbliebene Katze ansehe brennt mein Herz, weil er nun alleine ist. Wenn ich meinen Partner ansehe, brennt mein Herz, weil ich gerade keine gute Freundin bin. Wenn ich  vor den Grab meiner toten Katze stehe, breche ich total zusammen. In der Arbeit merken sie, dass etwas nicht stimmt, doch ich KANN nicht darüber reden.

Also hoffe ich, dass ihr mir irgendwie helfen könnt. Ist mein Verhalten normal ? Ist das Verhalten meines Partners normal ? Er meinte doch, dass er für mich da ist, nun sind ihn aber Treffen mit Freunden lieber. Merkt er, dass ich gerade einfach alleine sein und ihn nicht anfassen will ? Z.B. ist Sex im Moment gar kein Thema über das wir reden. Dabei war es mir immer wichtig und ich habe mich darum bemüht. Aber im Moment ist mir selbst das total egal.
 

Ich kenne das von mir. Wenn der Partner also in dem Falle du so handelt und man selbst eigentlich alles versucht damit es ihm besser geht aber er alles abblockt, dann fühlt man sich als Partner bisschen scheiße. Und ist jenachdem auch manchmal bisschen beleidigt und es kommt nix mehr von eigener Seite aus. Du bist ihm das wichtigste auf Erden aber er kann nur zuschauen und darf dir nicht helfen. Ich kann gut verstehen wieso man dann selbst traurig bzw beleidigt ist. Mir gings mal genauso. Lerne über deine Gefühle zu reden vorallem mit deinem Partner. Meine Ex konnte das nämlich auch nicht und das hat mir selbst so wehgetan. Sie ist vor mir weggerannt und weinend durch die Straßen alleine. Kannst dir nicht vorstellen wie sich das als Freund anfühlt wenn die Freundin vor einem wegrennt wenn man helfen will...

4 LikesGefällt mir

11. Oktober um 19:16
In Antwort auf elena--

Vorab: Ich habe keine Ahnung, ob ich das Thema richtig zugeordnet habe. Aber na ja ...




*……..……. Stell dir vor, du kommst morgens in die Arbeit, hast auf den Weg dorthin im Auto geweint, fühlst dich im Inneren starr und verloren. Deine Kollegen sehen dich an, merken, dass etwas nicht stimmt und fragen nach. Und dir bleibt nichts anderes übrig als zu lügen, einfach zu sagen, dass alles in Ordnung ist. Aus Angst vor ihnen zu weinen. Und aus Scham davor, sie könnten deine Entscheidung für falsch halten.

Du kämpfst dich durch den Arbeitstag, jeder erwartet, dass du deine Arbeit gut machst. Und du kannst einfach nicht sagen, wie mies es dir geht. Anschließend fährst du weiter, weil du eine Fortbildung (Abendschule) begonnen hast. Dort sollst du zuhören und dich konzentrieren. Versuchen, nicht zu weinen.

Und zum Abschied des Tages fährst du weiter, willst einfach alleine sein und in Ruhe weinen, doch dein Partner hat geschrieben. Also fährst du zu ihn und den Kumpel, mit dem er sich gerade trifft. Die Beiden quatschen, verstehen sich super - selbst die Leute hinter der Tankstellen Kasse lachen.

Und du stehst da, verloren in deiner Trauer. Ihr Lachen tut weh. Ihre Fragen überfordern dich. Dein Partner gibt dir einen Kuss, freut sich, dass du da bist. Doch du bist ganz und gar verloren. Lässt sie einfach reden und reden, ohne zuzuhören, weil du in deiner eigenen Welt schlummerst.

Dann der Zusammenbruch. Die Tränen wollen aus deinen Augen rollen, du willst nicht, dass sie jemand sieht, sagst, du musst jetzt weiter … und obwohl dein Partner hinterherruft läufst du zu deinem Auto, steigst ein und rast davon.

Zu dem Ort, wo du schon den ganzen Tag sein willst. Dich dein Alltagsleben aber davon abgehalten hat.………………..*

Warum ich meinen Beitrag so beginne ? Ich weiß es nicht. Weil ich so gut wie nichts mehr weiß. Nur, dass mein gestriger Tag so abgelaufen ist. Den Tag davor, war ich am Abend mit meiner geliebten Katze beim Tierarzt. Und den Tag davor habe ich mitten in der Nacht mit meinen Partner besprochen, dass ich die Katze einschläfern lassen muss.

Und heute sitze ich wieder zwischen meinen Arbeitskollegen, hoffe und bete, dass der Tag bald vorbei ist, damit ich weiter weinen und trauern kann.

Mein Partner hat versprochen, für mich da zu sein. Er wollte mich in den Arm nehmen und trösten, als wir mit der toten Katze in der Box vorm Tierarzt Gebäude standen. Aber ich habe ihn weg gestoßen, gesagt, ich kann gerade nicht und er hat mich sein lassen. Anschließend sind wir zu meinen Vater gefahren, nicht mal von ihn wollte ich mich anfassen lassen. Wobei er nur halb so sehr darunter gelitten hat, wie mein Partner. Denn für ihn war es wie ein Schlag unter den Gürtel. Zuhause fragte er mich nämlich, wie er für mich da sein soll, wenn ich mich mal von ihn in den Arm nehmen lassen möchte. Ich hatte keine Antwort darauf, habe mich dann beim Schlafen gehen nur an ihn gekuschelt. Weil mir mein Verhalten leidgetan hat.

Am nächsten Morgen ist er einfach (in die Arbeit) aufgebrochen, obwohl er wusste, dass ich wach bin. Ohne ein Wort, ohne Kuss .. er meinte später zu mir, dass er dachte, ich will das im Moment nicht. Weil ich mich eben auch von ihn weggedreht hatte.
Über den Tag hinweg hat er mir geschrieben, wie es mir denn heute geht und was meine weitere Katze so treibt. Doch ich habe bewusst nicht geantwortet. Zu den Treffen mit seinen Kumpel bin ich dann, wie geschrieben, gefahren. Und abgehauen.

Weil ich zu den Platz gefahren bin, an dem wir meine Katze beerdigt haben. Dort konnte ich endlich hemmungslos weinen, den Tag vergessen und meine Trauer ausleben. Danach habe ich meinen Partner Zuhause getroffen. Wir haben ein wenig geredet, ich habe mich entschuldigt, dass ich einfach geflohen bin. Und als ich meinte, er darf mir gerne einen Kuss geben, war er so verunsichert, dass ich den Anfang machen musste. Er meinte nur, dass er sich nicht traut, weil er keine Ahnung hat, ob ich seine Nähe oder überhaupt einen Kuss von ihn will.

Heute Morgen hat er sich nicht mal im Bett zu mir gedreht, obwohl ich ihn darum geben habe. Als wir Beide in die Arbeit gefahren sind, hat er mich zwar geküsst, aber na ja … Heute Abend wird er wohl zu meinen Vater fahren (ich arbeite heute länger wie er) und sich danach mit Freunden treffen. Ich habe ihn gesagt, dass ich dieses Mal nicht kommen werde.
Wie ich oben schon geschrieben habe, weiß ich nichts mehr. Nicht mal, was ich fühlen soll. Wenn ich meine mir verbliebene Katze ansehe brennt mein Herz, weil er nun alleine ist. Wenn ich meinen Partner ansehe, brennt mein Herz, weil ich gerade keine gute Freundin bin. Wenn ich  vor den Grab meiner toten Katze stehe, breche ich total zusammen. In der Arbeit merken sie, dass etwas nicht stimmt, doch ich KANN nicht darüber reden.

Also hoffe ich, dass ihr mir irgendwie helfen könnt. Ist mein Verhalten normal ? Ist das Verhalten meines Partners normal ? Er meinte doch, dass er für mich da ist, nun sind ihn aber Treffen mit Freunden lieber. Merkt er, dass ich gerade einfach alleine sein und ihn nicht anfassen will ? Z.B. ist Sex im Moment gar kein Thema über das wir reden. Dabei war es mir immer wichtig und ich habe mich darum bemüht. Aber im Moment ist mir selbst das total egal.
 

als ich meine katze einschläfern lassen musste, hab ich das früh morgens gemacht und bin danacch zur arbeit gefahren.
als ich da total verrotzt auftauchte und erzählt habe, dass sie nicht mehr lebt, hat mich die chefin geschnappt und mir gesagt, mädchen, wir gehen jetzt erstmal eine rauchen.

soll heissen, dass du den leuten sagen musst, was los ist. dann wird dir auch geholfen und du wirst unterstützt.

gleiches gilt für deinen freund. er wird sich gerade fühlen, als hätte er eine bereits scharf gemacchte bombe an seiner seite, die jederzeit hochgehen kann. er kann nicht hellsehen und nicht ahnen, was du gerade willst.

wenn man tiere verliert, tut das sehr weh. aber man weiss, dass dieser moment kommt und kann sich darauf vorbereiten. man sollte nie seine trauer kultivieren und auf ein podest stellen.

ps. kümmere dich um deinen verbliebenen kater. auch tiere trauern. meinem kater ging es nach dem tod seiner schwester so elend, dass er krank geworden ist. kümmere dich um ihn.
alles gute.

13 LikesGefällt mir

11. Oktober um 19:21
In Antwort auf elena--

Vorab: Ich habe keine Ahnung, ob ich das Thema richtig zugeordnet habe. Aber na ja ...




*……..……. Stell dir vor, du kommst morgens in die Arbeit, hast auf den Weg dorthin im Auto geweint, fühlst dich im Inneren starr und verloren. Deine Kollegen sehen dich an, merken, dass etwas nicht stimmt und fragen nach. Und dir bleibt nichts anderes übrig als zu lügen, einfach zu sagen, dass alles in Ordnung ist. Aus Angst vor ihnen zu weinen. Und aus Scham davor, sie könnten deine Entscheidung für falsch halten.

Du kämpfst dich durch den Arbeitstag, jeder erwartet, dass du deine Arbeit gut machst. Und du kannst einfach nicht sagen, wie mies es dir geht. Anschließend fährst du weiter, weil du eine Fortbildung (Abendschule) begonnen hast. Dort sollst du zuhören und dich konzentrieren. Versuchen, nicht zu weinen.

Und zum Abschied des Tages fährst du weiter, willst einfach alleine sein und in Ruhe weinen, doch dein Partner hat geschrieben. Also fährst du zu ihn und den Kumpel, mit dem er sich gerade trifft. Die Beiden quatschen, verstehen sich super - selbst die Leute hinter der Tankstellen Kasse lachen.

Und du stehst da, verloren in deiner Trauer. Ihr Lachen tut weh. Ihre Fragen überfordern dich. Dein Partner gibt dir einen Kuss, freut sich, dass du da bist. Doch du bist ganz und gar verloren. Lässt sie einfach reden und reden, ohne zuzuhören, weil du in deiner eigenen Welt schlummerst.

Dann der Zusammenbruch. Die Tränen wollen aus deinen Augen rollen, du willst nicht, dass sie jemand sieht, sagst, du musst jetzt weiter … und obwohl dein Partner hinterherruft läufst du zu deinem Auto, steigst ein und rast davon.

Zu dem Ort, wo du schon den ganzen Tag sein willst. Dich dein Alltagsleben aber davon abgehalten hat.………………..*

Warum ich meinen Beitrag so beginne ? Ich weiß es nicht. Weil ich so gut wie nichts mehr weiß. Nur, dass mein gestriger Tag so abgelaufen ist. Den Tag davor, war ich am Abend mit meiner geliebten Katze beim Tierarzt. Und den Tag davor habe ich mitten in der Nacht mit meinen Partner besprochen, dass ich die Katze einschläfern lassen muss.

Und heute sitze ich wieder zwischen meinen Arbeitskollegen, hoffe und bete, dass der Tag bald vorbei ist, damit ich weiter weinen und trauern kann.

Mein Partner hat versprochen, für mich da zu sein. Er wollte mich in den Arm nehmen und trösten, als wir mit der toten Katze in der Box vorm Tierarzt Gebäude standen. Aber ich habe ihn weg gestoßen, gesagt, ich kann gerade nicht und er hat mich sein lassen. Anschließend sind wir zu meinen Vater gefahren, nicht mal von ihn wollte ich mich anfassen lassen. Wobei er nur halb so sehr darunter gelitten hat, wie mein Partner. Denn für ihn war es wie ein Schlag unter den Gürtel. Zuhause fragte er mich nämlich, wie er für mich da sein soll, wenn ich mich mal von ihn in den Arm nehmen lassen möchte. Ich hatte keine Antwort darauf, habe mich dann beim Schlafen gehen nur an ihn gekuschelt. Weil mir mein Verhalten leidgetan hat.

Am nächsten Morgen ist er einfach (in die Arbeit) aufgebrochen, obwohl er wusste, dass ich wach bin. Ohne ein Wort, ohne Kuss .. er meinte später zu mir, dass er dachte, ich will das im Moment nicht. Weil ich mich eben auch von ihn weggedreht hatte.
Über den Tag hinweg hat er mir geschrieben, wie es mir denn heute geht und was meine weitere Katze so treibt. Doch ich habe bewusst nicht geantwortet. Zu den Treffen mit seinen Kumpel bin ich dann, wie geschrieben, gefahren. Und abgehauen.

Weil ich zu den Platz gefahren bin, an dem wir meine Katze beerdigt haben. Dort konnte ich endlich hemmungslos weinen, den Tag vergessen und meine Trauer ausleben. Danach habe ich meinen Partner Zuhause getroffen. Wir haben ein wenig geredet, ich habe mich entschuldigt, dass ich einfach geflohen bin. Und als ich meinte, er darf mir gerne einen Kuss geben, war er so verunsichert, dass ich den Anfang machen musste. Er meinte nur, dass er sich nicht traut, weil er keine Ahnung hat, ob ich seine Nähe oder überhaupt einen Kuss von ihn will.

Heute Morgen hat er sich nicht mal im Bett zu mir gedreht, obwohl ich ihn darum geben habe. Als wir Beide in die Arbeit gefahren sind, hat er mich zwar geküsst, aber na ja … Heute Abend wird er wohl zu meinen Vater fahren (ich arbeite heute länger wie er) und sich danach mit Freunden treffen. Ich habe ihn gesagt, dass ich dieses Mal nicht kommen werde.
Wie ich oben schon geschrieben habe, weiß ich nichts mehr. Nicht mal, was ich fühlen soll. Wenn ich meine mir verbliebene Katze ansehe brennt mein Herz, weil er nun alleine ist. Wenn ich meinen Partner ansehe, brennt mein Herz, weil ich gerade keine gute Freundin bin. Wenn ich  vor den Grab meiner toten Katze stehe, breche ich total zusammen. In der Arbeit merken sie, dass etwas nicht stimmt, doch ich KANN nicht darüber reden.

Also hoffe ich, dass ihr mir irgendwie helfen könnt. Ist mein Verhalten normal ? Ist das Verhalten meines Partners normal ? Er meinte doch, dass er für mich da ist, nun sind ihn aber Treffen mit Freunden lieber. Merkt er, dass ich gerade einfach alleine sein und ihn nicht anfassen will ? Z.B. ist Sex im Moment gar kein Thema über das wir reden. Dabei war es mir immer wichtig und ich habe mich darum bemüht. Aber im Moment ist mir selbst das total egal.
 

ich will ehrlich sein.

du hättest dir urlaub nehmen müssen oder dich krank schreiben lassen sollen, bis du die erste trauer überwunden hast. es handelt sich um 1-2 tage, dann hst du das aller gröbste abgefangen.

du kannst von anderen nicht erwarten, dass sie dich auffangen, wenn sie nicht wissen, was los ist.

du musst dich selber schützen udn rausnehmen.

ich habe selber tiere. ich verstehe dich total. der schmerz ist unerträglich und ich hoffe, dass du bald über den berg bist. deine katze ist zum glück immer in deinem herzen aber sei realister was andere menschen angeht.

7 LikesGefällt mir

11. Oktober um 21:14
In Antwort auf elena--

Vorab: Ich habe keine Ahnung, ob ich das Thema richtig zugeordnet habe. Aber na ja ...




*……..……. Stell dir vor, du kommst morgens in die Arbeit, hast auf den Weg dorthin im Auto geweint, fühlst dich im Inneren starr und verloren. Deine Kollegen sehen dich an, merken, dass etwas nicht stimmt und fragen nach. Und dir bleibt nichts anderes übrig als zu lügen, einfach zu sagen, dass alles in Ordnung ist. Aus Angst vor ihnen zu weinen. Und aus Scham davor, sie könnten deine Entscheidung für falsch halten.

Du kämpfst dich durch den Arbeitstag, jeder erwartet, dass du deine Arbeit gut machst. Und du kannst einfach nicht sagen, wie mies es dir geht. Anschließend fährst du weiter, weil du eine Fortbildung (Abendschule) begonnen hast. Dort sollst du zuhören und dich konzentrieren. Versuchen, nicht zu weinen.

Und zum Abschied des Tages fährst du weiter, willst einfach alleine sein und in Ruhe weinen, doch dein Partner hat geschrieben. Also fährst du zu ihn und den Kumpel, mit dem er sich gerade trifft. Die Beiden quatschen, verstehen sich super - selbst die Leute hinter der Tankstellen Kasse lachen.

Und du stehst da, verloren in deiner Trauer. Ihr Lachen tut weh. Ihre Fragen überfordern dich. Dein Partner gibt dir einen Kuss, freut sich, dass du da bist. Doch du bist ganz und gar verloren. Lässt sie einfach reden und reden, ohne zuzuhören, weil du in deiner eigenen Welt schlummerst.

Dann der Zusammenbruch. Die Tränen wollen aus deinen Augen rollen, du willst nicht, dass sie jemand sieht, sagst, du musst jetzt weiter … und obwohl dein Partner hinterherruft läufst du zu deinem Auto, steigst ein und rast davon.

Zu dem Ort, wo du schon den ganzen Tag sein willst. Dich dein Alltagsleben aber davon abgehalten hat.………………..*

Warum ich meinen Beitrag so beginne ? Ich weiß es nicht. Weil ich so gut wie nichts mehr weiß. Nur, dass mein gestriger Tag so abgelaufen ist. Den Tag davor, war ich am Abend mit meiner geliebten Katze beim Tierarzt. Und den Tag davor habe ich mitten in der Nacht mit meinen Partner besprochen, dass ich die Katze einschläfern lassen muss.

Und heute sitze ich wieder zwischen meinen Arbeitskollegen, hoffe und bete, dass der Tag bald vorbei ist, damit ich weiter weinen und trauern kann.

Mein Partner hat versprochen, für mich da zu sein. Er wollte mich in den Arm nehmen und trösten, als wir mit der toten Katze in der Box vorm Tierarzt Gebäude standen. Aber ich habe ihn weg gestoßen, gesagt, ich kann gerade nicht und er hat mich sein lassen. Anschließend sind wir zu meinen Vater gefahren, nicht mal von ihn wollte ich mich anfassen lassen. Wobei er nur halb so sehr darunter gelitten hat, wie mein Partner. Denn für ihn war es wie ein Schlag unter den Gürtel. Zuhause fragte er mich nämlich, wie er für mich da sein soll, wenn ich mich mal von ihn in den Arm nehmen lassen möchte. Ich hatte keine Antwort darauf, habe mich dann beim Schlafen gehen nur an ihn gekuschelt. Weil mir mein Verhalten leidgetan hat.

Am nächsten Morgen ist er einfach (in die Arbeit) aufgebrochen, obwohl er wusste, dass ich wach bin. Ohne ein Wort, ohne Kuss .. er meinte später zu mir, dass er dachte, ich will das im Moment nicht. Weil ich mich eben auch von ihn weggedreht hatte.
Über den Tag hinweg hat er mir geschrieben, wie es mir denn heute geht und was meine weitere Katze so treibt. Doch ich habe bewusst nicht geantwortet. Zu den Treffen mit seinen Kumpel bin ich dann, wie geschrieben, gefahren. Und abgehauen.

Weil ich zu den Platz gefahren bin, an dem wir meine Katze beerdigt haben. Dort konnte ich endlich hemmungslos weinen, den Tag vergessen und meine Trauer ausleben. Danach habe ich meinen Partner Zuhause getroffen. Wir haben ein wenig geredet, ich habe mich entschuldigt, dass ich einfach geflohen bin. Und als ich meinte, er darf mir gerne einen Kuss geben, war er so verunsichert, dass ich den Anfang machen musste. Er meinte nur, dass er sich nicht traut, weil er keine Ahnung hat, ob ich seine Nähe oder überhaupt einen Kuss von ihn will.

Heute Morgen hat er sich nicht mal im Bett zu mir gedreht, obwohl ich ihn darum geben habe. Als wir Beide in die Arbeit gefahren sind, hat er mich zwar geküsst, aber na ja … Heute Abend wird er wohl zu meinen Vater fahren (ich arbeite heute länger wie er) und sich danach mit Freunden treffen. Ich habe ihn gesagt, dass ich dieses Mal nicht kommen werde.
Wie ich oben schon geschrieben habe, weiß ich nichts mehr. Nicht mal, was ich fühlen soll. Wenn ich meine mir verbliebene Katze ansehe brennt mein Herz, weil er nun alleine ist. Wenn ich meinen Partner ansehe, brennt mein Herz, weil ich gerade keine gute Freundin bin. Wenn ich  vor den Grab meiner toten Katze stehe, breche ich total zusammen. In der Arbeit merken sie, dass etwas nicht stimmt, doch ich KANN nicht darüber reden.

Also hoffe ich, dass ihr mir irgendwie helfen könnt. Ist mein Verhalten normal ? Ist das Verhalten meines Partners normal ? Er meinte doch, dass er für mich da ist, nun sind ihn aber Treffen mit Freunden lieber. Merkt er, dass ich gerade einfach alleine sein und ihn nicht anfassen will ? Z.B. ist Sex im Moment gar kein Thema über das wir reden. Dabei war es mir immer wichtig und ich habe mich darum bemüht. Aber im Moment ist mir selbst das total egal.
 

Trauer braucht ihre Zeit. Du musst das aber nicht verschweigen. Als meine Hündin gestorben ist, habe ich auch in der Arbeit geweint und man hat gefragt, was los sei, da habe ich das erzählt. Die anderen konnten das gut verstehen; fast jeder hat selbst schon mal ein liebes Tier verloren oder gar einen lieben Menschen.
Dein Partner hat wegen Deines Verhaltens Angst, etwas falsch zu machen. Warum willst Du Dich nicht in den Arm nehmen lassen und weinen ? Das wird Dir helfen. Gefühle sollte man nicht unterdrücken, sondern raus lassen.

8 LikesGefällt mir

11. Oktober um 22:22

Diese Aussage ist absolut dämlich, sorry. Man kann auch um ein Tier trauern und nur weil man das nicht versteht (egal ob man selbst Tiere hat oder nicht) hat man kein Recht darüber zu urteilen und es als blöd bezeichnen. Blöd finde ich eher die Brücke zum Kinderhospiz, die du baust - das kann man ja nun wirklich nicht miteinander vergleichen. 

Wenn du Trauer um ein Tier nicht nachvollziehen kannst, dann enthalte dich doch einfach mit deinen Kommentaren. Das Verhalten der TE ist vielleicht übertrieben, aber das liegt daran, dass sie nicht weiß wie sie mit ihrer Trauer umgehen soll. Und das liegt besonders an Menschen wir dir, die meinen über die Trauer anderer urteilen zu müssen und mit blöden Sprüchen um die Ecke kommen. Weil man damit das Gefühl bekommt, man müsse sich für seine Trauer schämen und das muss man nicht.

(Nicht nur) Menschen trauern um Dinge, die sie verloren haben, besonders durch den Tod. Es ist legitim zu trauern - auch um ein Tier - und es ist auch legitim deshalb Tränen zu vergießen, wenn einem danach ist.

15 LikesGefällt mir

11. Oktober um 22:24
In Antwort auf traventure

Diese Aussage ist absolut dämlich, sorry. Man kann auch um ein Tier trauern und nur weil man das nicht versteht (egal ob man selbst Tiere hat oder nicht) hat man kein Recht darüber zu urteilen und es als blöd bezeichnen. Blöd finde ich eher die Brücke zum Kinderhospiz, die du baust - das kann man ja nun wirklich nicht miteinander vergleichen. 

Wenn du Trauer um ein Tier nicht nachvollziehen kannst, dann enthalte dich doch einfach mit deinen Kommentaren. Das Verhalten der TE ist vielleicht übertrieben, aber das liegt daran, dass sie nicht weiß wie sie mit ihrer Trauer umgehen soll. Und das liegt besonders an Menschen wir dir, die meinen über die Trauer anderer urteilen zu müssen und mit blöden Sprüchen um die Ecke kommen. Weil man damit das Gefühl bekommt, man müsse sich für seine Trauer schämen und das muss man nicht.

(Nicht nur) Menschen trauern um Dinge, die sie verloren haben, besonders durch den Tod. Es ist legitim zu trauern - auch um ein Tier - und es ist auch legitim deshalb Tränen zu vergießen, wenn einem danach ist.

Sehr richtig. Die Trauer ist ja auch noch ganz frisch. 
Ich muss heute noch manchmal an die Hündin denken, obwohl sie jetzt schon 8 Jahre tot ist. Schließlich war sie fast 14 Jahre ein Teil der Familie !

3 LikesGefällt mir

16. Oktober um 12:10

Du meinst eher dämliche Aussagen von dämlichen Leuten. Deine Vergleiche sind nicht nur respektlos gegenüber den Menschen die dort wirklich leiden, sondern auch völlig unverhältnismäßig.

Wie kannst du überhaupt dein Essen genießen, während Kinder in Afrika verhungern? Wie kannst du, wenn du krank bist bloß zum Arzt gehen, während irgendwo anders gerade ein Kind stirbt, weil es nicht rechtzeitig ins weit entfernte Krankenhaus gebracht werden konnte? Wie kannst du all den Luxus den wir hier im Vergleich zu anderen Ländern haben genießen, während in Indonesien gerade tausende Menschen ihr Leben verloren haben?

Für die meisten Probleme, die wir Menschen so als Probleme bezeichnen, wird es irgendwo auf dieser Welt noch weitaus schlimmere Probleme geben. So schlimm das auch ist, man kann sich nicht die Probleme von allen Menschen auf dieser Welt zu eigen machen. Man kann spenden, versuchen zu helfen und bewusst damit umgehen wie gut man es selbst hat. Aber deshalb bin ich trotzdem traurig gewesen als unser Kater vor einem Jahr verstorben ist, weil das mit den leidenden/ sterbenden Kindern (und natürlich auch Erwachsenen) auf dieser Welt gar nichts zu tun hat.

5 LikesGefällt mir

Frühere Diskussionen
Multikulti Beziehungen
Von: siah
neu
16. Oktober um 8:51

Diskussionen dieses Nutzers

Beliebte Diskussionen

Teste die neusten Trends!
experts-club

Das könnte dir auch gefallen