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Worin besteht der Sinn einer Ehe?

9. Februar 2006 um 18:03


Hallo, ich überlege seit 2 Jahren, worin der Sinn meiner Ehe besteht. Ich bin 41 und seit 16 Jahren ohne Kinder verheiratet.

Ich habe das, was man im "Volksmund" einen liebevollen treusorgenden Ehemann nennt, aber zufrieden bzw. glücklich bin ich irgendwie nicht mehr. Anhand eines Erlebnisses sind die Illusionen mal geplatzt und eine innere Unruhe entstanden.

Es ist ein respektvolles Nebeneinanderher, manchmal auch miteinander, es ist finanzielle Sicherheit, aber kann das alles sein.

Mein Mann fühlt sich wohl, ist versorgt, hat mehr erreicht als er sich je hat vorstellen können und möchte das jetzt genießen.
Ich bin noch lange nicht am Ende, habe tausend Ideen, entwickle mich weiter und möchte noch höher hinaus.

Ich habe einfach den Eindruck, ich funktioniere, entspreche im großen und ganzen den an mich gestellten Erwartungen, bin relativ viel unterwegs und brauche aber viel Kraft um weiter zu funktionieren. Die Leichtigkeit des Seins ist einfach verschwunden.

Wie ist denn Eure Meinung: führt man so eine Ehe weiter oder trennt man sich in so einer Situation.

Ich bin für jede auch kontroverse Meinung dankbar.

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9. Februar 2006 um 18:19

...
Wieso sollte die Ehe an Deiner momentanen Unzufriedenheit Schuld sein? Solltest Du nicht selbst an Dir und Deinem Leben arbeiten, so dass es Dir wieder Spaß macht?

Gönnst Du Deinem Mann seine Zufriedenheit nicht? Wenn Du mehr möchtest, dann tu etwas dafür. Wenn die Liebe eingeschlafen ist, dann geht zu einer Paarberatung. Wenn Du mehr Action möchtest, suche Dir interessante Hobbies und teile ggf. Deine Freizeit anders ein, so dass Du mehr Freiräume dafür hast.

Sucht euch doch z.B. eine gemeinsame Beschäftigung außer Haus, wo ihr Leute kennenlernen könnt. Vor allem: Zeig Deinem Mann deutlich, dass Du mehr willst und zwar mit ihm zusammen.

So etwas ist doch kein Grund für eine Trennung. Wieso halten Ehen heutzutage nur noch in den guten Zeiten und in den schlechten Zeiten ist das Eheversprechen plötzlich nichts mehr wert?

Liebe Grüße
Valentinchen

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10. Februar 2006 um 8:25
In Antwort auf cuc_12923060

...
Wieso sollte die Ehe an Deiner momentanen Unzufriedenheit Schuld sein? Solltest Du nicht selbst an Dir und Deinem Leben arbeiten, so dass es Dir wieder Spaß macht?

Gönnst Du Deinem Mann seine Zufriedenheit nicht? Wenn Du mehr möchtest, dann tu etwas dafür. Wenn die Liebe eingeschlafen ist, dann geht zu einer Paarberatung. Wenn Du mehr Action möchtest, suche Dir interessante Hobbies und teile ggf. Deine Freizeit anders ein, so dass Du mehr Freiräume dafür hast.

Sucht euch doch z.B. eine gemeinsame Beschäftigung außer Haus, wo ihr Leute kennenlernen könnt. Vor allem: Zeig Deinem Mann deutlich, dass Du mehr willst und zwar mit ihm zusammen.

So etwas ist doch kein Grund für eine Trennung. Wieso halten Ehen heutzutage nur noch in den guten Zeiten und in den schlechten Zeiten ist das Eheversprechen plötzlich nichts mehr wert?

Liebe Grüße
Valentinchen

Hallo Valentinchen ... Danke für Deine Antwort ...
aber ich habe ja Action, ich habe Hobbies und ich unternehme auch viel ... aber halt alleine ohne meinen Mann mit meinen Freundinnen.
Dem reicht es, wenn ich ihm dann erzähle, was denn überall so los war und das geht seit Jahren so.
Wenn er mal dabei ist, dann redet er auch nicht so viel, so als ob er sich in meinem Umfeld nicht wohl fühlt.
Ich stelle mir heute halt unter einem Ehemann sowas wie einen Partner auf Augenhöhe vor, mit dem man diskutieren kann, der eine aufgeschlossene Meinung, der einem auch mal die Meinung mit fundierten Argumenten sagt, der einen tröstet und im Gegenzug natürlich auch sich trösten lässt, sich die Meinung sagen lässt usw.
Je mehr ich das wohl vermisse, umso mehr rutscht mein Mann in die frühzeitliche Rolle des Mannes rein: "Ein Mann" braucht nicht reden, kommt mit Schmerz alleine zurecht, geht nicht zum Arzt usw. Sein Rollenverständnis basiert auf den Aussagen seines Vaters: Eine Frau will bei Laune gehalten werden
Sind meine Ansprüche denn so unrealistisch?

LG BW

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10. Februar 2006 um 8:47

Gute frage....irgendwann zu erkennen, das du eine bessere WG hast
und dann die rechtsanwälte mit der scheidungsklage reich machst, da du ja mehr als das von deinem leben erwartest....sfg
lg Gentleman

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10. Februar 2006 um 9:21

...
die Nesseln gesetzt mit dem Thema Kind.

Das ist sicherlich ein Auslöser des Dilemmas. Potentiellen Vater meiner Kinder zielsicher vermutlich dank der Hormone einer 20-jährigen ausgesucht und dann sind keine gekommen.

Lebenssinnerhaltenderweise orientiert sich "Frau" dann auf den Beruf und eine weitreichende Freizeitgestaltung um und somit wechseln die Anforderungen an den Mann

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10. Februar 2006 um 9:53

Oha
was ist, wenn da mal was anderes ins spiel kommt.
ich verstehe deine grübellei. mir gings genauso. niemand kann dir sagen, wie du es machen sollst, aber wenn du schon so denkst....

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10. Februar 2006 um 10:30

Nachdenken ist ohnehin schon
ein positiver Schritt.
Für dich selbst gesehen zumindest. Ob dein mann damit klarkommt ist die andere Seite.

Ich habe auch jahrelang "dahinvegetiert" für viele Aussenstehende als Vorzeigefamilie mit einem Schüppel Kindern. Trotzdem war ich innerlich unzufrieden, habs vielleicht gar nicht bewusst erlebt, bis eine neue Frau in mein Leben getreten ist. Naja vielleicht habe ich sie auch gesucht unterbewusst....
Da ist mir erst klar geworden, dass ich zwar als Familienvater und Ehemann funktionniere (wehe ich habs nicht getan!)aber so nicht mehr mein restliches Leben verbringen möchte.
Und das war der springende Punkt: Entweder so wietermachen wie bisher, so recht und schlecht zufrieden sein, oder aber ausbrechen, neu beginnen - egal ob mit oder ohne neuer Partnerin - alles zurücklassen und am finanziellen Limit leben zu müssen.

Ich habe mich damals für zweiteres entschieden, habe eine neue liebevolle Frau die mit mir alles, nicht nur das Bett, auch jeden Gedanken, jede Handlung, jedes Unterfangen teilt. Im Nachhinein kann ich erst beurteilen was alles früher nicht gepasst bzw. schiefgelaufen ist, wie sehr ich nur funktionniert habe.

Wenn du zur Überzeugung kommst, du willst/kannst so nicht mehr, dann ist - auch wenn du nachher als Böse etc. hingestellt und nicht verstanden wirst - eine Trennung für dich persönlich besser. Man muss sich einfach vor Augen halten, dass man hoffentlich doch noch ein paar Jährchen zu leben hat und darf da ruhig ein wenig egoistisch denken. Es ist ein steiniger Weg, aber für mich hat er sich gelohnt.
Wenn dir aber der derzeitige Zustand genügt, dann belass es so wies ist. Geniess den freiraum den du scheinbar hast und such dir Menschen mit denen du diesen Freiraum ausfüllen kannst. Vielleicht ist ja auch bei dir irgendwann jemand unter diesen Menschen, der mit dir im Gleichklang denkt, fühlt,handelt............

Ich wünsch dir alles Liebe!

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10. Februar 2006 um 10:44

Der Sinn einer Ehe ist,
eine gemeinsame aufgabe(n) zu haben, das gibt sinn und erfüllung.
Kinder können dieses eine zeitlang sein.

Ehepaare welche eine gemeinsame berufliche tätigkeit (geschäft oder firma)haben finden hier ebenfalls sinn für ihr zusammensein.

Sö blöd es klingen mag es kann auch krankheit sinn für eine ehe sein, wenn einer den anderen durch dies zeit begleitet.

Ein Sprichwort sagt: "Müßiggang ist aller Laster Anfang", für mich heißt das wie oben von "businesswomen" beschrieben, wenn alles gut läuft heißt das noch lange nicht ein erfülltes leben zu haben.

Ihr braucht eine Herausforderung welche Ihr gemeinsam lösen müßt--das wäre SINN der EHE.

PS. bin auch ca 16 Jahre verheiratet--glücklich nicht--aber vielleicht SINNVOLL ??

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10. Februar 2006 um 11:13
In Antwort auf asta_11967966

Hallo Valentinchen ... Danke für Deine Antwort ...
aber ich habe ja Action, ich habe Hobbies und ich unternehme auch viel ... aber halt alleine ohne meinen Mann mit meinen Freundinnen.
Dem reicht es, wenn ich ihm dann erzähle, was denn überall so los war und das geht seit Jahren so.
Wenn er mal dabei ist, dann redet er auch nicht so viel, so als ob er sich in meinem Umfeld nicht wohl fühlt.
Ich stelle mir heute halt unter einem Ehemann sowas wie einen Partner auf Augenhöhe vor, mit dem man diskutieren kann, der eine aufgeschlossene Meinung, der einem auch mal die Meinung mit fundierten Argumenten sagt, der einen tröstet und im Gegenzug natürlich auch sich trösten lässt, sich die Meinung sagen lässt usw.
Je mehr ich das wohl vermisse, umso mehr rutscht mein Mann in die frühzeitliche Rolle des Mannes rein: "Ein Mann" braucht nicht reden, kommt mit Schmerz alleine zurecht, geht nicht zum Arzt usw. Sein Rollenverständnis basiert auf den Aussagen seines Vaters: Eine Frau will bei Laune gehalten werden
Sind meine Ansprüche denn so unrealistisch?

LG BW

Jein...
War er denn schon immer so? Falls ja, das ist der Mann den Du geheiratet hast, der Mann mit dem Du Dein Leben verbringen wolltest. Damals war er Dir gut genug. Wieso jetzt nicht mehr? Man sollte nicht versuchen, den Partner zu ändern, sondern ihn so akzeptieren wie er ist und auf den besten gemeinsamen Nenner kommen, ohne dass sich Einer von Beiden zu sehr verbiegen muss. Da ist auch Selbstreflektion und Selbstdisziplin gefragt. Eine Ehe ist nunmal kein Ponyhof und man schmeißt sie nicht einfach weg, wenns mal nicht mehr passt (auch wenn heutzutage die meisten leider lieber den einfacheren Weg gehen und dies tun).

Falls nein, sprich mit ihm und frag ihn, was sich für ihn verändert hat, wieso er so ein Couchpotatoe geworden ist.

Bei uns ist es so, dass ich meinen Freund oft auf Themen anspreche, die mir im Laufe des Tages begegnet sind und so kommen wir ins Diskutieren. Oder wir schauen abends gemeinsam Dokumentationen/Reportagen, darüber kann man auch sehr gut diskutieren. Ich finde es sehr wichtig und interessant, zu aktuellen Themen einen Meinungsaustausch mit dem Partner zu haben. Das macht das Leben interessant und man entdeckt immer neue Seiten am Partner, schließlich passiert in der Welt auch immer etwas Neues, über das man seine Meinung austauschen kann.

Was das Weggehen betrifft: Wie wäre es, wenn ihr euch ein neues Hobby sucht und einen gemeinsamen Freundeskreis aufbaut? Vielleicht fühlt er sich in Gegenwart Deiner Freunde tatsächlich nicht so wohl. Da wäre es doch am einfachsten, neue Leute zu finden mit denen ihr ausgehen könnt. Mit Deinen Freundinnen kannst Du Dich ja auch alleine treffen.

Liebe Grüße
Valentinchen

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10. Februar 2006 um 11:34
In Antwort auf goddy11

Nachdenken ist ohnehin schon
ein positiver Schritt.
Für dich selbst gesehen zumindest. Ob dein mann damit klarkommt ist die andere Seite.

Ich habe auch jahrelang "dahinvegetiert" für viele Aussenstehende als Vorzeigefamilie mit einem Schüppel Kindern. Trotzdem war ich innerlich unzufrieden, habs vielleicht gar nicht bewusst erlebt, bis eine neue Frau in mein Leben getreten ist. Naja vielleicht habe ich sie auch gesucht unterbewusst....
Da ist mir erst klar geworden, dass ich zwar als Familienvater und Ehemann funktionniere (wehe ich habs nicht getan!)aber so nicht mehr mein restliches Leben verbringen möchte.
Und das war der springende Punkt: Entweder so wietermachen wie bisher, so recht und schlecht zufrieden sein, oder aber ausbrechen, neu beginnen - egal ob mit oder ohne neuer Partnerin - alles zurücklassen und am finanziellen Limit leben zu müssen.

Ich habe mich damals für zweiteres entschieden, habe eine neue liebevolle Frau die mit mir alles, nicht nur das Bett, auch jeden Gedanken, jede Handlung, jedes Unterfangen teilt. Im Nachhinein kann ich erst beurteilen was alles früher nicht gepasst bzw. schiefgelaufen ist, wie sehr ich nur funktionniert habe.

Wenn du zur Überzeugung kommst, du willst/kannst so nicht mehr, dann ist - auch wenn du nachher als Böse etc. hingestellt und nicht verstanden wirst - eine Trennung für dich persönlich besser. Man muss sich einfach vor Augen halten, dass man hoffentlich doch noch ein paar Jährchen zu leben hat und darf da ruhig ein wenig egoistisch denken. Es ist ein steiniger Weg, aber für mich hat er sich gelohnt.
Wenn dir aber der derzeitige Zustand genügt, dann belass es so wies ist. Geniess den freiraum den du scheinbar hast und such dir Menschen mit denen du diesen Freiraum ausfüllen kannst. Vielleicht ist ja auch bei dir irgendwann jemand unter diesen Menschen, der mit dir im Gleichklang denkt, fühlt,handelt............

Ich wünsch dir alles Liebe!

@ goddy11
Das könnte von mir sein, nur dass ich eine Frau bin und "nur" ein Kind (jetzt 18) habe. Hab dieselbe Erfahrung gemacht wie Du und bin vor ein paar Jahren endlich gesprungen, voll ins Ungewisse! Und dann hab ich IHN kennengelernt...ohne zu suchen (hatte sowieso erstmal die Nase ziemlich voll). Rückblickend würde ich sagen, es war das einzig Richtige...und ich würde es genauso wieder tun, wenns auch nicht immer einfach war sich aus den nach so langen Jahren vorgegebenen Bahnen zu lösen. Bei aller Vernunft sagt einem der Bauch doch meistens, wos langgeht...man muss nur wirklich hinhören und dann den nötigen Mut aufbringen.

Heute lebe ich wieder mit allen Sinnen. Und meine Tochter, die noch bei mir wohnt, kann mich gut verstehen und profitiert auch von meiner Zufriedenheit.

Good luck!

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10. Februar 2006 um 11:38
In Antwort auf asta_11967966

...
die Nesseln gesetzt mit dem Thema Kind.

Das ist sicherlich ein Auslöser des Dilemmas. Potentiellen Vater meiner Kinder zielsicher vermutlich dank der Hormone einer 20-jährigen ausgesucht und dann sind keine gekommen.

Lebenssinnerhaltenderweise orientiert sich "Frau" dann auf den Beruf und eine weitreichende Freizeitgestaltung um und somit wechseln die Anforderungen an den Mann

Unser Doktor
hat es also auf den Punkt gebracht? Es ist das Muttersein, das dir fehlt? Das steht aber im krassen Gegensatz zu deinem Nick. Wie alt bist du wenn ich fragen darf? Hast du dich mit deinem Mann darüber unterhalten? Es gibt ja auch Alternativen. Künstliche Befruchtung, Adoption etc.

Also ich bin gewollt kinderlos, deshalb bin ich da ein schlechter Berater. Aber du solltest den Wunsch nicht verdrängen. Vielleicht gibts eine Lösung für dein Problem.

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10. Februar 2006 um 11:51

Führt man so eine Ehe weiter oder trennt man sich
das meinst du nicht.
du willst wissen ob du deine ehe weiterführen sollst.
genauso wenig möchtest du über den sinn der ehe an sich diskutieren - du siehst irgendwie keinen sinn mehr in deiner.
und damit hast du dir die antwort eigentlich auch schon gegeben.

manndel

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10. Februar 2006 um 12:00
In Antwort auf kaleo_12490902

Führt man so eine Ehe weiter oder trennt man sich
das meinst du nicht.
du willst wissen ob du deine ehe weiterführen sollst.
genauso wenig möchtest du über den sinn der ehe an sich diskutieren - du siehst irgendwie keinen sinn mehr in deiner.
und damit hast du dir die antwort eigentlich auch schon gegeben.

manndel

...
ich schwanke zwischen den vorgelebten konventionellen Verpflichtungen. Ich habe vor Jahren eine Verantwortung übernommen unter gewissen Voraussetzungen. Diese sind nun nicht mehr gegeben. Ich habe mich erheblich weiterentwickelt, mein Mann ist der Alte geblieben. Diskussionen, einen eigenen Freundeskreis aufzubauen scheitern an seiner Bequemlichkeit. Wenn ich nicht sage, nun rufe doch mal Kumpel X an und unternimm was, dann passiert nichts.

Bin ich "gezwungen" dies bis zum Lebensende eines Partners durchzuziehen oder habe ich eine Wahl.

Die moderne innere Stimme sagt mir, ich muss es nicht, da sich mein Mann bei einer anderen Frau, die mehr zu ihm hochblickt und ihn "bewundern" kann sicherlich viel wohler fühlen würde.
Die altmodische und kathologisch geprägte Stimme in mir sagt, dass das ich diese Verantwortung durchziehen muss.

Vielen Menschen geht es herblich schlechter als mir und ich bin bis auf Phasen durchaus in der Lage, dieses Schiff weiterhin gut durch die See zu bringen.

Aber, und da bin ich wieder beim Ausgang, ist das der Sinn?

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10. Februar 2006 um 12:05
In Antwort auf asta_11967966

...
ich schwanke zwischen den vorgelebten konventionellen Verpflichtungen. Ich habe vor Jahren eine Verantwortung übernommen unter gewissen Voraussetzungen. Diese sind nun nicht mehr gegeben. Ich habe mich erheblich weiterentwickelt, mein Mann ist der Alte geblieben. Diskussionen, einen eigenen Freundeskreis aufzubauen scheitern an seiner Bequemlichkeit. Wenn ich nicht sage, nun rufe doch mal Kumpel X an und unternimm was, dann passiert nichts.

Bin ich "gezwungen" dies bis zum Lebensende eines Partners durchzuziehen oder habe ich eine Wahl.

Die moderne innere Stimme sagt mir, ich muss es nicht, da sich mein Mann bei einer anderen Frau, die mehr zu ihm hochblickt und ihn "bewundern" kann sicherlich viel wohler fühlen würde.
Die altmodische und kathologisch geprägte Stimme in mir sagt, dass das ich diese Verantwortung durchziehen muss.

Vielen Menschen geht es herblich schlechter als mir und ich bin bis auf Phasen durchaus in der Lage, dieses Schiff weiterhin gut durch die See zu bringen.

Aber, und da bin ich wieder beim Ausgang, ist das der Sinn?

Damit hast Du meine Fragen ja schon zum Teil beantwortet
Wenn Du wirklich über eine Trennung nachdenkst, obwohl Du eigentlich lieber zu Deinem Eheversprechen stehen würdest, solltest Du mit Deinem Mann Tacheles reden. Entweder es ändert sich was, oder Du gehst. Klingt hart, gibt ihm aber wenigstens eine Chance, im Gegensatz zu einer sofortigen Trennung.

Als letzte Chance sähe ich eine Paartherapie, wobei ihr herausfindet, was ihr eigentlich voneinander möchtet und wie ihr dies gemeinsam erreichen könnt. Es gehören immer zwei dazu und es muss an einer Beziehung gearbeitet werden. Wenn das nicht hinhaut, kannst Du Dich immer noch trennen. Aber ich denke eine letzte Chance hat jeder verdient, gerade im Hinblick auf das Versprechen, das man sich einst gegeben hat.

Liebe Grüße
Valentinchen

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10. Februar 2006 um 12:13
In Antwort auf asta_11967966

...
ich schwanke zwischen den vorgelebten konventionellen Verpflichtungen. Ich habe vor Jahren eine Verantwortung übernommen unter gewissen Voraussetzungen. Diese sind nun nicht mehr gegeben. Ich habe mich erheblich weiterentwickelt, mein Mann ist der Alte geblieben. Diskussionen, einen eigenen Freundeskreis aufzubauen scheitern an seiner Bequemlichkeit. Wenn ich nicht sage, nun rufe doch mal Kumpel X an und unternimm was, dann passiert nichts.

Bin ich "gezwungen" dies bis zum Lebensende eines Partners durchzuziehen oder habe ich eine Wahl.

Die moderne innere Stimme sagt mir, ich muss es nicht, da sich mein Mann bei einer anderen Frau, die mehr zu ihm hochblickt und ihn "bewundern" kann sicherlich viel wohler fühlen würde.
Die altmodische und kathologisch geprägte Stimme in mir sagt, dass das ich diese Verantwortung durchziehen muss.

Vielen Menschen geht es herblich schlechter als mir und ich bin bis auf Phasen durchaus in der Lage, dieses Schiff weiterhin gut durch die See zu bringen.

Aber, und da bin ich wieder beim Ausgang, ist das der Sinn?

Hallo Businesswoman,
ich kann dich mehr als nur verstehen, denn mir ging es in meiner Ehe genau so !

Du hast IMMER die Wahl.

Was der Sinn einer Ehe ist, bestimmt jeder für sich selber. Wenn du in DEINER Ehe keinen Sinn mehr siehst, zieh die Konsequenzen daraus.

>>Die moderne innere Stimme sagt mir, ich muss es nicht, da sich mein Mann bei einer anderen Frau, die mehr zu ihm hochblickt und ihn "bewundern" kann sicherlich viel wohler fühlen würde.
Die altmodische und kathologisch geprägte Stimme in mir sagt, dass das ich diese Verantwortung durchziehen muss.

Genau in diesem Dilemma steckte ich auch ! Habe es mir damals nicht leicht gemacht, zumal wir noch Kinder hatten. Damals habe ich mich auch sehr entwickelt und die gleichen Gedanken führten mich zu meiner Entscheidung mich von meinem Mann zu trennen. Zwar hat sich mein Mann in unserer Trennungsphase, die einige Jahre dauerte, auch sehr verändert, aber dennoch *konnte* ich nicht mehr zu ihm aufblicken.

Entscheide dich nach deinem Herzen, denn das zeigt dir den richtigen Weg. Der Verstand bringt zwar die *Aber* aber letztlich kann dich dein Verstand täuschen. Wäge für dich ab... du kannst den anderen etwas vormachen, aber dir in die eigene Tasche zu lügen, ist ein Betrug an dir selber und deiner Persönlichkeit. Viele Menschen erkennen erst nach vielen, vielen Jahren, dass sich dieser Betrug zu einer Lebenslüge wurde. Und gerade dann ist man in seinem Leben schon so versponnen, dass man nicht mehr rauskommt.

Dies erlebe ich seit einigen Jahren an meinem Partner... Er *kann* nicht so wie er gerne möchte, weil wenn er jetzt sein Leben komplett neu organisieren würde, er die Verantwortung für seine *Lebenslüge* zu tragen hätte. Das ist für mich zwar sehr bitter, aber ich kann es sehr gut nachempfinden.

Alles Gute !

Die Sichtweise



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10. Februar 2006 um 12:28
In Antwort auf asta_11967966

...
ich schwanke zwischen den vorgelebten konventionellen Verpflichtungen. Ich habe vor Jahren eine Verantwortung übernommen unter gewissen Voraussetzungen. Diese sind nun nicht mehr gegeben. Ich habe mich erheblich weiterentwickelt, mein Mann ist der Alte geblieben. Diskussionen, einen eigenen Freundeskreis aufzubauen scheitern an seiner Bequemlichkeit. Wenn ich nicht sage, nun rufe doch mal Kumpel X an und unternimm was, dann passiert nichts.

Bin ich "gezwungen" dies bis zum Lebensende eines Partners durchzuziehen oder habe ich eine Wahl.

Die moderne innere Stimme sagt mir, ich muss es nicht, da sich mein Mann bei einer anderen Frau, die mehr zu ihm hochblickt und ihn "bewundern" kann sicherlich viel wohler fühlen würde.
Die altmodische und kathologisch geprägte Stimme in mir sagt, dass das ich diese Verantwortung durchziehen muss.

Vielen Menschen geht es herblich schlechter als mir und ich bin bis auf Phasen durchaus in der Lage, dieses Schiff weiterhin gut durch die See zu bringen.

Aber, und da bin ich wieder beim Ausgang, ist das der Sinn?

Ich habe vor Jahren eine Verantwortung übernommen
dieser satz interessiert mich besonders.
welcher art ist die verantwortung die du übernommen hast.
für was oder wen hast du verantwortung übernommen.

manndel

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10. Februar 2006 um 12:43

Sinn einer EHE oder des LEBENS ????
Was du hier von dir gibst kann ich sehr , sehr gut verstehen. Mir geht es auch so. Du hast nur ein vorteil, das bedeutet keine Kinder. Ich habe welche, das ist meine verantwortung bis sie *erwachsen * genug sind und psychisch eine Trennung verkraften können.

DU hast nur ein leben , vergiss das niemals. Möchtest du im alter von 88 dir sagen müssen. Man hätte ich mal....
Das versäumte im leben ist das schlimmste und es nicht nachzuholen können.
Gehe, lebe, liebe, und geniese - mach dich selber glücklich


Das Leben sollte keine Reise sein, mit dem Ziel, attraktiv und mit einem guterhaltenen Körper an unserem Grab anzukommen. Wir sollten lieber seitlich hineinrutschen, Schokolade in einer Hand, Martini in der anderen, unser Körper total verbraucht und schreiend "Wow, was für eine Fahrt!

Alles liebe Dir

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10. Februar 2006 um 12:46

Lovet - nein nicht von dir
dieser satz, passt nicht *lol*

Meinst du kinder und alles wird wunderbar? Mit einem kind werden keine probleme gelöst sondern können noch mehr probleme auftauchen.

Du bist doch schon gross .....oooooder ??

wellness

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10. Februar 2006 um 12:50
In Antwort auf kaleo_12490902

Ich habe vor Jahren eine Verantwortung übernommen
dieser satz interessiert mich besonders.
welcher art ist die verantwortung die du übernommen hast.
für was oder wen hast du verantwortung übernommen.

manndel

Verantwortung im Sinne von
sich um einen Menschen kümmern, für ihn da sein, sich gemeinsam was aufbauen, ihm den Rücken freizuhalten.

Er ist mit seinem Job voll ausgelastet, kommt abends nach Hause und braucht das Abschalten im Sinne von Fernsehen. Wenn ich ihn motiviere, machen wir auch mal Sport zusammen.
Ich habe ihn mal gebeten, sich etwas mehr einzubringen, da ich gelegentlich auch mal gerne jemanden hätte, der mich motiviert. Das funktioniert für ihn dann so 2 Wochen, danach muss ich wieder für beide das Ruder übernehmen.
Ich fühle mich halt verantwortlich für ihn, da ich die Stärkere bin, mehr Energie habe und einfach anders im Leben stehe.
Und dann seine Aussage, als ich mich mal trennen wollte: Da muss ich ja wieder ganz von vorne anfangen. Ein recht erfolgreicher Appell an mein Gewissen.

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10. Februar 2006 um 12:54
In Antwort auf asta_11967966

Verantwortung im Sinne von
sich um einen Menschen kümmern, für ihn da sein, sich gemeinsam was aufbauen, ihm den Rücken freizuhalten.

Er ist mit seinem Job voll ausgelastet, kommt abends nach Hause und braucht das Abschalten im Sinne von Fernsehen. Wenn ich ihn motiviere, machen wir auch mal Sport zusammen.
Ich habe ihn mal gebeten, sich etwas mehr einzubringen, da ich gelegentlich auch mal gerne jemanden hätte, der mich motiviert. Das funktioniert für ihn dann so 2 Wochen, danach muss ich wieder für beide das Ruder übernehmen.
Ich fühle mich halt verantwortlich für ihn, da ich die Stärkere bin, mehr Energie habe und einfach anders im Leben stehe.
Und dann seine Aussage, als ich mich mal trennen wollte: Da muss ich ja wieder ganz von vorne anfangen. Ein recht erfolgreicher Appell an mein Gewissen.

Verantwortung für deinen mann?????
Ist er dein ersatzkind?? Sorry ! Er ist erwachsen und behandelt männer nicht so als wären es dumme kleine dinger.
Jeder mensch ist fürsich selber verantwortlich ! Nimmt dein mann die verantwortung dich glücklich zu machen?? Das geht nicht.

Wellness

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10. Februar 2006 um 13:07
In Antwort auf smilla_12957853

Sinn einer EHE oder des LEBENS ????
Was du hier von dir gibst kann ich sehr , sehr gut verstehen. Mir geht es auch so. Du hast nur ein vorteil, das bedeutet keine Kinder. Ich habe welche, das ist meine verantwortung bis sie *erwachsen * genug sind und psychisch eine Trennung verkraften können.

DU hast nur ein leben , vergiss das niemals. Möchtest du im alter von 88 dir sagen müssen. Man hätte ich mal....
Das versäumte im leben ist das schlimmste und es nicht nachzuholen können.
Gehe, lebe, liebe, und geniese - mach dich selber glücklich


Das Leben sollte keine Reise sein, mit dem Ziel, attraktiv und mit einem guterhaltenen Körper an unserem Grab anzukommen. Wir sollten lieber seitlich hineinrutschen, Schokolade in einer Hand, Martini in der anderen, unser Körper total verbraucht und schreiend "Wow, was für eine Fahrt!

Alles liebe Dir

Hey wow!
Diesen letzten Absatz werde ich mir ausdrucken, vergrößern, einrahmen und irgendwo hin hängen wo ich es jeden tag sehe.

Etwas besseres hat hier in den letzten 9 Monaten niemand gesagt!

Ohne Scheiß!

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10. Februar 2006 um 13:25
In Antwort auf asta_11967966

Verantwortung im Sinne von
sich um einen Menschen kümmern, für ihn da sein, sich gemeinsam was aufbauen, ihm den Rücken freizuhalten.

Er ist mit seinem Job voll ausgelastet, kommt abends nach Hause und braucht das Abschalten im Sinne von Fernsehen. Wenn ich ihn motiviere, machen wir auch mal Sport zusammen.
Ich habe ihn mal gebeten, sich etwas mehr einzubringen, da ich gelegentlich auch mal gerne jemanden hätte, der mich motiviert. Das funktioniert für ihn dann so 2 Wochen, danach muss ich wieder für beide das Ruder übernehmen.
Ich fühle mich halt verantwortlich für ihn, da ich die Stärkere bin, mehr Energie habe und einfach anders im Leben stehe.
Und dann seine Aussage, als ich mich mal trennen wollte: Da muss ich ja wieder ganz von vorne anfangen. Ein recht erfolgreicher Appell an mein Gewissen.

Und wo bleibst du ?
wer stärkt dir den Rücken ?

Du kannst für ihn nicht die Verantwortung übernehmen, das muss er schon selber tun.

Jeder ist für sich selbst verantwortlich und sollte sich nicht für den anderen aufgeben. Deine Fürsorge für ihn reisst in dir ein Loch, dass sich nicht (mehr) füllen lässt.

>>>Da muss ich ja wieder ganz von vorne anfangen.

Dieser Ausspruch ist für mich ein emotionale Erpressung, denn er baut auf dich, übernimmt für sich und sein Leben keine Verantwortung ! Du bist ja da und übernimmst stellvertretend die Verantwortung...

Für meine Begriffe ein Tick zuviel !

Die Sichtweise

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10. Februar 2006 um 13:39
In Antwort auf elvin_12157156

Gute frage....irgendwann zu erkennen, das du eine bessere WG hast
und dann die rechtsanwälte mit der scheidungsklage reich machst, da du ja mehr als das von deinem leben erwartest....sfg
lg Gentleman

Gentleman41
So kann man auch denken und sich *a u s r u h e n* weil man zu feige ist , das leben glücklich zu gestalten und *neu* zugestalten oder anders zu machen.

Wellness

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10. Februar 2006 um 14:59
In Antwort auf diesichtweise

Und wo bleibst du ?
wer stärkt dir den Rücken ?

Du kannst für ihn nicht die Verantwortung übernehmen, das muss er schon selber tun.

Jeder ist für sich selbst verantwortlich und sollte sich nicht für den anderen aufgeben. Deine Fürsorge für ihn reisst in dir ein Loch, dass sich nicht (mehr) füllen lässt.

>>>Da muss ich ja wieder ganz von vorne anfangen.

Dieser Ausspruch ist für mich ein emotionale Erpressung, denn er baut auf dich, übernimmt für sich und sein Leben keine Verantwortung ! Du bist ja da und übernimmst stellvertretend die Verantwortung...

Für meine Begriffe ein Tick zuviel !

Die Sichtweise

@ Die Sichtweise
Verantwortung ... das ist ein gutes Stichwort. Ich denke, Du hast Recht damit, er übernimmt wenig Verantwortung, so wie ich es definiere.

Es macht mir ja auch nichts aus Verantwortung zu übernehmen, habe ich schon immer getan und mit steigendem Alter auch immer mehr und problemloser.

Trotzdem würde ich mir einen Mann wünschen, bei dem man sich für zumindest mal ein paar Stunden fallen lassen kann und sich trotzdem sicher fühlt, denn das tue ich nicht mehr.

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10. Februar 2006 um 15:02
In Antwort auf smilla_12957853

Verantwortung für deinen mann?????
Ist er dein ersatzkind?? Sorry ! Er ist erwachsen und behandelt männer nicht so als wären es dumme kleine dinger.
Jeder mensch ist fürsich selber verantwortlich ! Nimmt dein mann die verantwortung dich glücklich zu machen?? Das geht nicht.

Wellness

@wellness
Natürlich ist er nicht mein Ersatzkind. Im Gegenteil, ich habe nie an ihm rumerzogen, ihn mit streitigen Diskussionen verbiegen wollen oder sonstiges. Meiner Meinung nach hat jeder das Recht, so zu leben, wie er es für richtig hält. Man ist schließlich erwachsen.

Wenn ich z.B. sehe, dass der Müll nicht rausgetragen wurde (um den er sich kümmert) und es stört mich, dann trage ich ihn selbst raus.

Wichtig in dem Fall ist, dass der Müll rauskommt, darin sind wir uns sicher einig, wer das macht, ist doch egal.

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10. Februar 2006 um 15:16

@lebowski2
Wie meinst Du das - bzw. was willst Du mir damit sagen?

LG BW

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10. Februar 2006 um 15:31

Wir diskutieren hier nicht den Sinn der Ehe ansich
sondern den Sinn DEINER Ehe. Dein Mann fühlt sich wohl, schön für ihn! Aber was ist mit dir?

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10. Februar 2006 um 15:36
In Antwort auf asta_11967966

@wellness
Natürlich ist er nicht mein Ersatzkind. Im Gegenteil, ich habe nie an ihm rumerzogen, ihn mit streitigen Diskussionen verbiegen wollen oder sonstiges. Meiner Meinung nach hat jeder das Recht, so zu leben, wie er es für richtig hält. Man ist schließlich erwachsen.

Wenn ich z.B. sehe, dass der Müll nicht rausgetragen wurde (um den er sich kümmert) und es stört mich, dann trage ich ihn selbst raus.

Wichtig in dem Fall ist, dass der Müll rauskommt, darin sind wir uns sicher einig, wer das macht, ist doch egal.

Businesswomen
Ich muss dir widersprechen.


Wenn ich z.B. sehe, dass der Müll nicht rausgetragen wurde (um den er sich kümmert) und es stört mich, dann trage ich ihn selbst raus.

Wichtig in dem Fall ist, dass der Müll rauskommt, darin sind wir uns sicher einig, wer das macht, ist doch egal.

NEIN, eben nicht !! es ist nicht egal wer den müll rausbringt , WEIL er ist dein partner- dein ehemann und eure wohnung und euer zusammensein ! Aber egal, das ist ein anderes thema.

Nimm ihm keine arbeit ab

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10. Februar 2006 um 16:15

Lovet NEIN !!!
Die probleme würden auch mit kinder kommen , glaub es mir . Vielleicht etwas später, aber genau DIEEEEEE probleme aber !

Wellness

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12. Februar 2006 um 15:25

Meine Meinung
Hallo,
also ich würde den Sinn darin verstehen, daß man eine verantwortliche Lebensgemeinschaft vereinbart.
Wenn Kinder mit im Spiel wären, wäre auch die Verantwortung für sie da.
Ohne Kinder wäre die Verantwortung, sich gegenseitig ein erwachsener Partner zu sein: ob eine zeitlang oder lebenslang weiß man nicht. Ich finde auch Lebensabsschnittspartnerschaften durchaus gut, bereichernd und berechtigt. Auch daß sie möglicherweise zeitlich begrenzt sind finde ich berechtigt, wenns nicht mehr passt. Eine Partnerschaft ist ja eine freiwillige Sache und man lebt nur einmal.

LG Gerda

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13. Februar 2006 um 8:53

Danke @all
Eure Threads haben mich wirklich ein Stück weitergebracht

Ich habe am WE gleich mal angefangen, meinen Mann mehr in die Verantwortung zu nehmen und ein bisschen mehr meine Anforderungen an eine Partnerschaft für mich genauer zu definieren und entsprechend zu forcieren. Ich habe das wohl die letzten Jahre in den Hintergrund gedrängt und im Alltag häufig nachgegeben, um Streit aus dem Weg zu gehen und war somit emotional erpressbar. Die Erläuterung mit dem "Müll rausbringen" hat den Groschen fallen lassen

Hoffentlich übertreibe ich es nicht mit meinem neu gewonnenen Elan.

Danke für Eure Meinung.

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