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Woran merkt man....

15. April 2005 um 9:26 Letzte Antwort: 15. April 2005 um 13:41

dass man jemanden liebt?

ich bin mit meinem freund seit 4jahren zusammen und war auch immer glücklich.
es gab allerdings einige enttäuschungen (er hat frauen kennengelernt, sich mit denen gemailt und das auch heimlich). mittlerweile hat er daraus gelernt und erzählt mir alles. aber das auch erst seit dem letzten mal, als es mir schon fast gereicht hat. das hat mich schon alles sehr verletzt und ich konnte schwer damit umgehen.
der letzte fall war halt sylvester, wo er mich so enttäuscht hat. seitdem ist irgendwas komisch.
wenn er neben mir im bett liegt, drehe ich mich auch die seite, will für mich sein.
ich denke den ganzen tag darüber nach, ob ich ihn noch liebe. ich schaue ihn immer an und warte auf ein bestimmtes gefühl, dass mir diese antwort geben kann, aber irgendwie kann ich gerade nicht klar denken.
ich beschäftige mich den ganzen tag mit der frage, ob ich ihn liebe, was ist liebe......ist meine liebe vorbei etc.
ich muss sagen, dass er sonst schon sehr liebevoll zu mir ist und mich auch in vielen sachen, z.b. haushalt, unterstützt. ihm tun diese ganzen geschichten, die passiert sind auch leid. er ist übrigens nie fremdgegangen und irgendwann sind alle dinge auch ans tageslicht gekommen.

ich weiss nicht, warum ich zur zeit so denke, ob ich mich da jetzt reinsteiger etc.
jedenfalls wache ich auf und das ist mein erster gedanke. wenn ich jetzt an ihn denke, hab ich auch ein komisches gefühl. was ist das nur?
manchmal denke ich, das singleleben ist irgendwie schön.
andererseits werd ich total traurig, wenn ich mir ein leben ohne ihn vorstellen soll.

kennt jemand sowas?
kann mir jemand einen tipp geben oder seine meinung dazu sagen?
meint ihr, die beziehung ist am ende?

lg

lara

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15. April 2005 um 9:43

Guten Morgen, Lara!
Leider kann ich Dir diese Frage auch nicht beantworten.
Bin gerade selber auf der Suche danach. Herauszufinden ob ich meinen Freund noch liebe. Wir sind jetzt fast 8 Jahre zusammen und da geht vieles in Gewohnheit über. Mir geht es genau wie Dir - ich überlege wie es wäre allein zu sein (frei), aber andersrum kann ich mir momentan ein Leben ohne meinen Freund auch wieder nicht vorstellen. Ich wäge ab. Was hat er für gute Seiten, was passt mir nicht so recht. Usw.

Aber ich komme genau wie Du zu keinem Entschluss.
Und wenn ich manchmal denke unsere Beziehung zu beenden, kommen mir gleichzeitig Zweifel, ob ich das dann im Nachhinein nicht bereue.

Wie Du siehst ist das alles garnicht so einfach.

Ich denke ich war Dir keine große Hilfe.
aber ich glaube ich habe Dir gezeigt, das Du damit nicht alleine da stehst!!!

LG

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15. April 2005 um 10:07

Das Problem hab ich auch
Hi,

auf mein Posting hat leider noch keiner geantwortet. Ich habe das Problem auch und hinzukommt, das ich ein paar Schmetterlinge bei einem anderen empfinde. Auf der anderen Seite möchte ich meinen Freund nicht verlieren, weil er ist unheimlich lieb, bringt mir was mit, hilft mir im Haushalt und so.....

Gruß Marilou1378

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15. April 2005 um 11:05

Zweifel
Liebe Lara,

mir ging es genau gleich - Heimlichkeiten, angelogen worden, Kontakte zu anderen ... aber so wie es ausschaut ging es über Flirten nicht hinaus und war "nur" am Anfang unserer Beziehung.

Seine Unehrlichkeit damals, dass er mir ins Gesicht lügen konnte ohne mit der Wimper zu zucken oder rot zu werden, dass er versuchte mich für blöd zu verkaufen, all das war so derart verletzend, dass ich wirklich glaube, ich hätte mich nicht schlimmer gefühlt wenn er mit einer von denen tatsächlich rumgeknutscht hätte.

Ok es war harmlos, nur heimliche Treffen, harmlose Flirterei usw, aber trotzdem war etwas Schlimmes passiert. Zum einen dass es nicht nur einmal war, sondern obwohl ich ihn dann gebeten hatte einfach in Zukunft ehrlich zu mir sein, da ich ja nicht gleich bei jedem Kontakt mit ner Frau in die Luft gehe oder ihm das verbiete, er trotzdem munter heimlich weiter machte und somit erst das Misstrauen so richtig anfachte. Und zum anderen dass einfach ein für mich sehr wertvoller Teil von mir, mein Vertrauen ihm gegenüber, von ihm so wenig geschätzt und quasi ohne Grund in den Dreck getreten wurde.

Naja, ein Teil Leere ersetzt dann eben das wo früher das Vertrauen und die Unbeschwertheit war. Diese Leere ist glaub ich dann das was so irritiert und einen so kühl macht und zweifeln lässt. Man kann ihm nicht mehr so zärtlich wie früher über den Arm streichen oder sich genussvoll an ihn kuscheln. Andererseits möchte man das ja trotzdem noch gerne, denn die Liebe ist ja nicht ganz tot. Das ist sehr verwirrend und sehr anstrengend, da man sich ständig in zwei Richtungen gezogen fühlt.

Der Vertrauensverlust kann sich, glaube ich, ähnlich wie ein Trauma auswirken. Hattest du mal nen Unfall oder so? Vielleicht weißt du dann was ich meine. Man ist voll neben der Spur. Es braucht einfach Zeit.

Könnt ihr gut über das Thema reden? Dann sag ihm doch vielleicht einfach wie du dich fühlst und dass dich das selbst verwirrt.

liebe Grüße, Glen





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15. April 2005 um 12:19

Hi Oeny
Hi Oeny,

vielen Dank für die Antwort. Ja dieser verwirrte Schmetterling ist gar nicht gut. Zum Hintergrund: Mein Freund geht nicht gerne weg und feiert auch nicht gerne. Ich schon, ich bin zwar keine Discomaus, aber gehe gerne mal weg oder unternehme was.
Ich mache das auch schon mal alleine, mein Freund sitzt dann zu Hause.
Wir haben schon häufiger darüber gesprochen, aber eine große Änderung kommt nicht. Vor einem halben Jahr ist es dann passiert, wir hatten eine sehr schlimme Phase und mir ist der andere Kollege aufgefallen. Ich hab mir nix dabei gedacht, aber wir haben beruflich mehr und mehr Kontakt bekommen.
Dem anderen Kollegen wurde ich dann zugeteilt und wir haben uns häufiger beruflich in den Haaren gehabt. Wir kommen aber auch auf der anderen Seite sehr gut klar und verstehen uns.

Ob der andere Kollege interesse an mir hat kann ich nicht sagen, meine Kollegin meinte nur so wie der mich anstrahlt hat er wohl interesse. Ich habe das aber immer wieder weg geschoben weil ich ein schlechtes Gewissen gegenüber meinem Freund habe für diese Gedanken.

Mit meinem Freund kann ich mich streiten, auch reden, wir haben sogar die Eigenart und den ganzen Tag auf der Arbeit zu sehen und abends noch 2 Stunden zu telefonieren. Zum Glück hat er einen kompletten anderen Aufgabenbereich als ich.
Eigentlich müsste ich doch zufrieden sein und daher bin ich so verunsichert. Vor allem seit mein Freund immer mehr das Wort Hochzeit und Heirat ausspricht.

Ich habe sogar das Gefühl Langeweile kann es nicht sein, sondern eher einfach nur Hormone die mich beim anderen ansprechen. Der andere Kollege ist auch eher so ein Karriere Mensch, mein Freund gar nicht. Mein Freund ist eher träge privat und auch beruflich und nicht aufgeschlossen für neues. Auch versucht er mir Sachen auszureden, die seiner Meinung nach nicht gut für mich sind.

Eine Dreiecksbeziehung will ich auf keinen Fall, ich möchte auch nicht Fremdgehen oder so..

Sorry für den Missbrauch dieses Postings

marilou1378

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15. April 2005 um 12:26
In Antwort auf an0N_1216375199z

Zweifel
Liebe Lara,

mir ging es genau gleich - Heimlichkeiten, angelogen worden, Kontakte zu anderen ... aber so wie es ausschaut ging es über Flirten nicht hinaus und war "nur" am Anfang unserer Beziehung.

Seine Unehrlichkeit damals, dass er mir ins Gesicht lügen konnte ohne mit der Wimper zu zucken oder rot zu werden, dass er versuchte mich für blöd zu verkaufen, all das war so derart verletzend, dass ich wirklich glaube, ich hätte mich nicht schlimmer gefühlt wenn er mit einer von denen tatsächlich rumgeknutscht hätte.

Ok es war harmlos, nur heimliche Treffen, harmlose Flirterei usw, aber trotzdem war etwas Schlimmes passiert. Zum einen dass es nicht nur einmal war, sondern obwohl ich ihn dann gebeten hatte einfach in Zukunft ehrlich zu mir sein, da ich ja nicht gleich bei jedem Kontakt mit ner Frau in die Luft gehe oder ihm das verbiete, er trotzdem munter heimlich weiter machte und somit erst das Misstrauen so richtig anfachte. Und zum anderen dass einfach ein für mich sehr wertvoller Teil von mir, mein Vertrauen ihm gegenüber, von ihm so wenig geschätzt und quasi ohne Grund in den Dreck getreten wurde.

Naja, ein Teil Leere ersetzt dann eben das wo früher das Vertrauen und die Unbeschwertheit war. Diese Leere ist glaub ich dann das was so irritiert und einen so kühl macht und zweifeln lässt. Man kann ihm nicht mehr so zärtlich wie früher über den Arm streichen oder sich genussvoll an ihn kuscheln. Andererseits möchte man das ja trotzdem noch gerne, denn die Liebe ist ja nicht ganz tot. Das ist sehr verwirrend und sehr anstrengend, da man sich ständig in zwei Richtungen gezogen fühlt.

Der Vertrauensverlust kann sich, glaube ich, ähnlich wie ein Trauma auswirken. Hattest du mal nen Unfall oder so? Vielleicht weißt du dann was ich meine. Man ist voll neben der Spur. Es braucht einfach Zeit.

Könnt ihr gut über das Thema reden? Dann sag ihm doch vielleicht einfach wie du dich fühlst und dass dich das selbst verwirrt.

liebe Grüße, Glen





@glen
hallo glen,

es ist wirklich ähnlich, wie bei dir.
meinst du wirklich, man zweifelt an der liebe, weil man so traumatisiert ist?
es war auch vorher noch nie so, dass ich zweifel hatte. nach sylvester ging das halt extrem los.
außerdem ist es noch so, dass wir sehr wenig zeit in der woche für uns haben. er kommt immer erst so spät heim (gegen 22uhr) und da hat man nicht mehr viel voneinander.
neulich waren wir im urlaub und ich konnte diese nähe überhaupt nicht ertragen (waren bloss 3 tage weg). erst als wir wieder zu hause waren und noch ein paar tage frei hatten, wurde es besser. da war das gefühl wieder weg und ich konnte mir wieder alles mit ihm vorstellen.
warum ist es jetzt wieder so?
hat es vielleicht auch was mit der wenigen zeit zu tun?
ich merke auch, dass ich zur zeit sehr gern mit anderen flirte. er weiss nichts davon, ich brauche das für mich. wenn ich mit anderen rede, dann würde ich am liebsten wieder alleine sein und das richtig ausleben.
auf der anderen seite auch nicht....ach ich weiss nicht.

wie lange hat es bei dir gedauert, bis es wieder besser war?
glaubst du bei mir hat es echt was mit den enttäuschungen zu tun?
auf manche momente mit ihm freue ich mich und manchmal hab ich angst mit ihm alleine zu sein. kennst du das?

meinst du, wir haben noch eine chance?

bin echt verzweifelt...

lg

lara

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15. April 2005 um 13:20
In Antwort auf tameka_12383209

@glen
hallo glen,

es ist wirklich ähnlich, wie bei dir.
meinst du wirklich, man zweifelt an der liebe, weil man so traumatisiert ist?
es war auch vorher noch nie so, dass ich zweifel hatte. nach sylvester ging das halt extrem los.
außerdem ist es noch so, dass wir sehr wenig zeit in der woche für uns haben. er kommt immer erst so spät heim (gegen 22uhr) und da hat man nicht mehr viel voneinander.
neulich waren wir im urlaub und ich konnte diese nähe überhaupt nicht ertragen (waren bloss 3 tage weg). erst als wir wieder zu hause waren und noch ein paar tage frei hatten, wurde es besser. da war das gefühl wieder weg und ich konnte mir wieder alles mit ihm vorstellen.
warum ist es jetzt wieder so?
hat es vielleicht auch was mit der wenigen zeit zu tun?
ich merke auch, dass ich zur zeit sehr gern mit anderen flirte. er weiss nichts davon, ich brauche das für mich. wenn ich mit anderen rede, dann würde ich am liebsten wieder alleine sein und das richtig ausleben.
auf der anderen seite auch nicht....ach ich weiss nicht.

wie lange hat es bei dir gedauert, bis es wieder besser war?
glaubst du bei mir hat es echt was mit den enttäuschungen zu tun?
auf manche momente mit ihm freue ich mich und manchmal hab ich angst mit ihm alleine zu sein. kennst du das?

meinst du, wir haben noch eine chance?

bin echt verzweifelt...

lg

lara

@lara
"meinst du wirklich, man zweifelt an der liebe, weil man so traumatisiert ist?"

Bei mir war es jedenfalls so. Ich hatte ihm halt auch bevor wir zusammenkamen gesagt dass für mich Ehrlichkeit und Respekt das wichtigste sind. Er hat das bzw. mich da wohl nicht so ernstgenommen, daher wiegt es für mich noch schwerer. Ich mein, ich hab doch meine Gründe, warum ich ausgerechnet darauf Wert lege, oder?!

Ich habe es bis jetzt noch nicht geschafft, die alten Sachen ad acta zu legen. Immer wieder bricht es raus, es muss nur so ne einigermaßen ähnliche Situation sein.

Ob ich ihn wirklich (noch) liebe weiß ich auch wirklich nicht. Manchmal sitze ich neben ihm und denke dass ich ihn hasse oder mir meine Gefühle nur einbilde und er mir im Prinzip gleichgültig ist. Echt schwierig zu beschreiben. Jedenfalls war das am Anfang nicht so gewesen! Irgendwann war dann aber der Punkt wo ich innerlich resigniert habe dass er sich ändert und seitdem glaub ich ihm erstmal gar nix mehr. Daher frag ich mich auch wozu dann noch ne Beziehung führen? Andererseits hat er ja nu echt kein Verbrechen begangen, wieso kann ich es ihm also nach 1 1/2 Jahren immer noch nicht verzeihen?

Na gut, ich hab aber halt Angst dass es keine alten Geschichten bleiben, sondern vielleicht doch wieder noch neue dazu kommen. Ein Teufelskreis - er beteuert mir er machts nicht mehr, aber um ihm zu glauben müsste ich ihm ja vertrauen ... und Missverständnisse mit anderen Mädels gibts auch immer noch zuhauf.

"außerdem ist es noch so, dass wir sehr wenig zeit in der woche für uns haben."

wir auch. ich glaube schon dass es auch damit zu tun hat. Mal richtig entspannen ohne Alltag, zu versuchen sich neu kennenzulernen, mal wegfahren und auftanken, das wärs.

Mir ist aber aufgefallen dass ich irgendwie oft angestresst bin wenn wir zusammen sind. Wenn wir uns nicht sehen denke ich irgendwie viel netter über ihn. Manchmal sitzen wir nebeneinander und mich nervt jedes Wort von ihm. Ich glaub es hängt wirklich damit zusammen dass ich ihm eben das von früher immer noch nachtrage und immer noch verletzt bin. Deshalb reagiere ich, wohl aus Schutz, oft ziemlich gereizt. Von meinen ExBeziehungen kenne ich solche Gedanken nicht! Da waren die Gefühle halt irgendwann mal weg und man wusste genau, nur deshalb hat einen der andere genervt.

"ich merke auch, dass ich zur zeit sehr gern mit anderen flirte. er weiss nichts davon, ich brauche das für mich."

Hab ich auch gemacht. Mich extra mit anderen getroffen, nur um mal wieder sich so gut zu fühlen wie das früher mal war. Aber trotzdem war das nur halbherzig, weil ich eigentlich wollte dass ER das sitzt und nicht derjenige Typ der sich gerade so nett mit mir unterhalten hat.

"wie lange hat es bei dir gedauert, bis es wieder besser war?"

bis jetzt noch überhaupt nicht. Auch wenn es mal ne Zeitlang gut ging und ich dachte ich wär drüber. Es kam immer wieder hoch.

"glaubst du bei mir hat es echt was mit den enttäuschungen zu tun?"

Ich weiß zumindest dass es bei mir daran liegt. Du klingst aber schon auch danach als ob du noch Gefühle für ihn hast.

"meinst du, wir haben noch eine chance?"

Ich weiß es nicht. Vielleicht bin ich ja ein extrem nachtragender Mensch ...? Bisher war ich es jedenfalls nicht. Im Gegenteil, ich bin ziemlich gutmütig. Irgendwo muss das was er getan hat mich jedenfalls zutiefst verletzt haben. Vielleicht ist da auch was aus dem Unterbewusstsein am Werk was so heftig in mir arbeitet. Vielleicht ist es bei dir ja auch so?

Obwohl ich den Eindruck habe, du hast ihm das schon viel eher verziehen als ich meinem. Zumal, so wie du es schreibst, dein Freund sich ja wirklich ehrlich zu bemühen scheint, sich das Vertrauen wieder zu erarbeiten.

Vielleicht ist es nur eine Wunde die Ruhe braucht um zu heilen. Vielleicht ist deshalb auch Abstand zum Freund nicht das Schlechteste bzw. getrennte Wohnungen.

Also ich steig bei mir selber ja auch nicht so ganz durch, aber dieselben Fragen wie du stelle ich mir auch schon seit einiger Zeit ... vielleicht können wir uns beide ja irgendwie weiterhelfen. Ich möchte es auch endlich verstehen.

Ach so ja, also bei uns isses so dass ständig wieder irgendne Situation kommt die missverständlich ist. Das passiert wirklich unglaublich häufig. Ich komme einfach nie zur Ruhe mit dem Thema. Habe deshalb mittlerweile mit ihm Schluss gemacht. Es ist einfach nur frustrierend, nichts geht voran, man dreht sich immer nur im Kreis.

Ich hab selbst wirklich ernsthaft versucht mit ihm nen Neuanfang zu machen, noch in der Beziehung, einen Schlusstrich unter alles zu ziehen, das Thema sein zu lassen, ihm ne neue Chance zu geben. Kein Vorsatz von mir hat funktioniert.

Ich leide sehr darunter und da mir keine Lösung mehr einfiel dachte ich es wäre am vernünftigsten Schluss zu machen.

Vielleicht ist unrettbar in mir etwas kaputtgegangen und die ganze Beziehung ist von den Wurzeln her vergiftet und kann nie wieder werden. Es muss ja nicht mal nur an ihm liegen.

Ich schaff den Sprung nicht drüber zu stehen und zu sagen ok, jeder macht mal Fehler. Ich zweifle immer noch alles an was er sagt. Ich bin manchmal streitsüchtig und gifte ihn nur an weil es aus irgendeinem Grund wieder weh tut.

Ich möchte eigentlich gar nicht mehr darüber nachdenken, ich möchte es vergessen, aber mein Kopf lässt mich nicht.

Selbst wenn ich ihn jetzt noch sehe und er grinst mich freundlich an, denke ich manchmal nur "du Axxx ... tu doch jetzt nicht so ..."

Mann war das jetzt lang. Musste jetzt aber wirklich auch mal alles aus mir raus.

ganz lieben Gruß, Glen


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15. April 2005 um 13:41
In Antwort auf an0N_1216375199z

@lara
"meinst du wirklich, man zweifelt an der liebe, weil man so traumatisiert ist?"

Bei mir war es jedenfalls so. Ich hatte ihm halt auch bevor wir zusammenkamen gesagt dass für mich Ehrlichkeit und Respekt das wichtigste sind. Er hat das bzw. mich da wohl nicht so ernstgenommen, daher wiegt es für mich noch schwerer. Ich mein, ich hab doch meine Gründe, warum ich ausgerechnet darauf Wert lege, oder?!

Ich habe es bis jetzt noch nicht geschafft, die alten Sachen ad acta zu legen. Immer wieder bricht es raus, es muss nur so ne einigermaßen ähnliche Situation sein.

Ob ich ihn wirklich (noch) liebe weiß ich auch wirklich nicht. Manchmal sitze ich neben ihm und denke dass ich ihn hasse oder mir meine Gefühle nur einbilde und er mir im Prinzip gleichgültig ist. Echt schwierig zu beschreiben. Jedenfalls war das am Anfang nicht so gewesen! Irgendwann war dann aber der Punkt wo ich innerlich resigniert habe dass er sich ändert und seitdem glaub ich ihm erstmal gar nix mehr. Daher frag ich mich auch wozu dann noch ne Beziehung führen? Andererseits hat er ja nu echt kein Verbrechen begangen, wieso kann ich es ihm also nach 1 1/2 Jahren immer noch nicht verzeihen?

Na gut, ich hab aber halt Angst dass es keine alten Geschichten bleiben, sondern vielleicht doch wieder noch neue dazu kommen. Ein Teufelskreis - er beteuert mir er machts nicht mehr, aber um ihm zu glauben müsste ich ihm ja vertrauen ... und Missverständnisse mit anderen Mädels gibts auch immer noch zuhauf.

"außerdem ist es noch so, dass wir sehr wenig zeit in der woche für uns haben."

wir auch. ich glaube schon dass es auch damit zu tun hat. Mal richtig entspannen ohne Alltag, zu versuchen sich neu kennenzulernen, mal wegfahren und auftanken, das wärs.

Mir ist aber aufgefallen dass ich irgendwie oft angestresst bin wenn wir zusammen sind. Wenn wir uns nicht sehen denke ich irgendwie viel netter über ihn. Manchmal sitzen wir nebeneinander und mich nervt jedes Wort von ihm. Ich glaub es hängt wirklich damit zusammen dass ich ihm eben das von früher immer noch nachtrage und immer noch verletzt bin. Deshalb reagiere ich, wohl aus Schutz, oft ziemlich gereizt. Von meinen ExBeziehungen kenne ich solche Gedanken nicht! Da waren die Gefühle halt irgendwann mal weg und man wusste genau, nur deshalb hat einen der andere genervt.

"ich merke auch, dass ich zur zeit sehr gern mit anderen flirte. er weiss nichts davon, ich brauche das für mich."

Hab ich auch gemacht. Mich extra mit anderen getroffen, nur um mal wieder sich so gut zu fühlen wie das früher mal war. Aber trotzdem war das nur halbherzig, weil ich eigentlich wollte dass ER das sitzt und nicht derjenige Typ der sich gerade so nett mit mir unterhalten hat.

"wie lange hat es bei dir gedauert, bis es wieder besser war?"

bis jetzt noch überhaupt nicht. Auch wenn es mal ne Zeitlang gut ging und ich dachte ich wär drüber. Es kam immer wieder hoch.

"glaubst du bei mir hat es echt was mit den enttäuschungen zu tun?"

Ich weiß zumindest dass es bei mir daran liegt. Du klingst aber schon auch danach als ob du noch Gefühle für ihn hast.

"meinst du, wir haben noch eine chance?"

Ich weiß es nicht. Vielleicht bin ich ja ein extrem nachtragender Mensch ...? Bisher war ich es jedenfalls nicht. Im Gegenteil, ich bin ziemlich gutmütig. Irgendwo muss das was er getan hat mich jedenfalls zutiefst verletzt haben. Vielleicht ist da auch was aus dem Unterbewusstsein am Werk was so heftig in mir arbeitet. Vielleicht ist es bei dir ja auch so?

Obwohl ich den Eindruck habe, du hast ihm das schon viel eher verziehen als ich meinem. Zumal, so wie du es schreibst, dein Freund sich ja wirklich ehrlich zu bemühen scheint, sich das Vertrauen wieder zu erarbeiten.

Vielleicht ist es nur eine Wunde die Ruhe braucht um zu heilen. Vielleicht ist deshalb auch Abstand zum Freund nicht das Schlechteste bzw. getrennte Wohnungen.

Also ich steig bei mir selber ja auch nicht so ganz durch, aber dieselben Fragen wie du stelle ich mir auch schon seit einiger Zeit ... vielleicht können wir uns beide ja irgendwie weiterhelfen. Ich möchte es auch endlich verstehen.

Ach so ja, also bei uns isses so dass ständig wieder irgendne Situation kommt die missverständlich ist. Das passiert wirklich unglaublich häufig. Ich komme einfach nie zur Ruhe mit dem Thema. Habe deshalb mittlerweile mit ihm Schluss gemacht. Es ist einfach nur frustrierend, nichts geht voran, man dreht sich immer nur im Kreis.

Ich hab selbst wirklich ernsthaft versucht mit ihm nen Neuanfang zu machen, noch in der Beziehung, einen Schlusstrich unter alles zu ziehen, das Thema sein zu lassen, ihm ne neue Chance zu geben. Kein Vorsatz von mir hat funktioniert.

Ich leide sehr darunter und da mir keine Lösung mehr einfiel dachte ich es wäre am vernünftigsten Schluss zu machen.

Vielleicht ist unrettbar in mir etwas kaputtgegangen und die ganze Beziehung ist von den Wurzeln her vergiftet und kann nie wieder werden. Es muss ja nicht mal nur an ihm liegen.

Ich schaff den Sprung nicht drüber zu stehen und zu sagen ok, jeder macht mal Fehler. Ich zweifle immer noch alles an was er sagt. Ich bin manchmal streitsüchtig und gifte ihn nur an weil es aus irgendeinem Grund wieder weh tut.

Ich möchte eigentlich gar nicht mehr darüber nachdenken, ich möchte es vergessen, aber mein Kopf lässt mich nicht.

Selbst wenn ich ihn jetzt noch sehe und er grinst mich freundlich an, denke ich manchmal nur "du Axxx ... tu doch jetzt nicht so ..."

Mann war das jetzt lang. Musste jetzt aber wirklich auch mal alles aus mir raus.

ganz lieben Gruß, Glen


@glen 2
hi glen,

ja, du hast echt viel geschrieben.
aber vieles spiegelt sich echt bei mir wieder.
ich vergesse auch nicht schnell, ich hab eher das gefühl, dass ich mich irgendwann daran "gewöhnt" hab. vielleicht bin ich auch abgestumpft. vielleicht verdränge ich es auch bloss.
nach der ersten geschichte hab ich fast ein jahr gebraucht, um damit zurecht zu kommen. ich glaube, so richtig vergessen kann man sowas nie.

seit wann seid ihr denn getrennt und bemüht er sich, dich zurück zu bekommen?
darf ich mal fragen, wie alt du bist?

aus vorherigen beziehungen kenne ich es auch, dass ich leichter alles beenden konnte. diesmal ist es wirklich anders. ich muss jetzt mal irgendwie herausfinden, ob da noch liebe ist oder nur freundschaft/gewohnheit.
aber wie soll man das nur herausfinden? irgendwie kann ich ihn nicht so einfach aufgeben. uns verbindet zu viel. neulich hab ich ernsthaft über trennung nachgedacht. ich war allein zu hause. dann war ich so traurig, dass ich an seinem t-shirt gerochen hab und nur noch geheult hab.
ich verstehe selbst nicht, was mit mir los ist.
gibt es solche phasen in allen längeren beziehungen?
ich kenne sowas nicht und kann gar nicht damit umgehen.
ich konnte mir immer vorstellen, ihn zu heiraten, kinder zu kriegen etc.
teilweise verliere ich echt den glauben an lange, glückliche beziehungen. irgendwann kommt jeder an solche punkte. kennst du jemanden, der nach langer beziehung noch sagen kann, dass er noch nie zweifel hatte?

ich kann dich verstehen, dass du bei jeder ähnlichen situation so reagiert hast. ich vermute auch hinter allem gleich was. manchmal denke ich sogar, er hat eine affäre, weil er immer so lange arbeitet.

ich möchte ihm auf keinen fall von meinem chaos erzählen. ich will nichts kaputt machen.
ich hab diese gedanken aber auch jetzt schon echt lange, mit diesen zweifeln.

man hat das gefühl, so langsam durchzudrehen.

manchmal denke ich auch, dass ich mich zu sehr in die frage reinsteiger: liebe ich ihn noch?

du scheinst aber nicht glücklich über deinen entschluss mit der trennung zu sein. hat er sich denn bemüht, dein vertrauen wieder herzustellen?
ich glaube, wenn sich jemand richtig bemüht, kann er es schaffen. es darf aber wirklich nichts mehr in der art passieren. aber er bräuchte geduld, viel geduld.
wäre es ihm das wert?

lg

lara

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