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Wohnort

29. Mai 2018 um 15:44

Hallo alle zusammen,

ich stehe am Rande der Verzweiflung, obwohl ich ein eher positiver Mensch bin und versuche mein Leben zu genießen.
Es geht um den Wohnort in meiner Partnerschaft. Ich bin 35, wir haben uns vor etwa 1 1/2 Jahren kennen gelernt.
Wir wohnen knapp 30 km voneinander entfernt.
Er lebt in einem kleinen Dorf bei seiner Familie (ist nach Ende der vorigen Beziehung dorthin zurück gezogen) und ich in einer Kleinstadt in meiner Wohnung.
Nach etwa einem Jahr kamen wir zum Thema gemeinsam wohnen.
Dies gestaltet sich als äußerst schwierig.
Er will absolut nicht weg von seiner Heimat - hat als Kurzschlussreaktion ein Bauprojekt bei sich zu Hause in Angriff genommen in der Meinung er könne mich so in die Enge treiben.
Auch ich gehe nicht gerne weg von hier, könnte mir aber eine Kompromisslösung vorstellen:

1. zunächst habe ich versucht Argumente dafür und dagegen (für beide Orte) zu finden - was er dann aber nicht aufschreiben wollte da wir wussten was vom praktischen Blickwinkel besser wäre (zumal auch sein Arbeitsplatz näher zu meinem Wohnort ist)

2. ich habe ihm vorgeschlagen, 6+6 Monate, oder auch Ferien bei ihm zu verbringen und Arbeitswochen bei mir

Er war zu gar nichts bereit, er hat in seiner Verzweiflung Schluss gemacht. (er ist vom Typ her ein eher negativer Mensch, der sich zudem mit Veränderung extremst schwer tut, auch wenn es sich dann meistens als positiv herausstellt).
Nach ein paar Wochen hat er mir ein super langes sms geschrieben in dem er behauptete er habe nun viel verstanden und alles zu eng gesehen.
Bis zur letzten Woche ging es seit Februar recht gut, nun sieht er wieder alles schwarz. Wir sind am selben Punkt angelangt.
Sein Bauprojekt geht weiter: er baut seine Wohnung für uns (laut ihm) und zieht eigtl seinen Weg ohne Rücksicht auf mich knallhart durch. Er meint er würde zu mir mir ziehen, bis seine Wohnung fertig sei - dann sollte ich umziehen (Erpressung?)

Ich merke, dass es auch ihm nicht gut geht, aber trotzdem schafft er es nicht, einen Kompromiss mit mir einzugehen.
Wenn ich nicht zu ihm ziehen würde, hätte die Beziehung keinen Sinn. Gibt ihm ein Wohnort wirklich mehr als meine Liebe? Übrigens ist bereits eine Beziehung bei ihm am Wohnort gescheitert.

Ich verstehe das einfach nicht, ist das nicht lächerlich wenn eine Beziehung am Wohnort scheitert? Muss wirklich ich alles aufgeben und er nichts?
Bitte helft mir.

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29. Mai 2018 um 16:15

Das heißt ihr würdet dann mit seiner Familie in einem Haus leben?

Plant ihr denn eine eigene Familie zu gründen?

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29. Mai 2018 um 16:17

Du MUSST gar nichts. Es ist schwierig, hier einen Rat zu geben. Geredet hast du ja offensichtlich schon zur Genüge mit deinem Partner. Wenn er nicht kompromissbereit ist, musst du für dich herausfinden, wie viel du in diese Beziehung noch investieren willst, bzw. wieiviel du bereit bist, dafür aufzugeben. Willst du mit ihm zusammenbleiben, auch zu "seinen" Bedingungen - dann zieh zu ihm. Wenn du das absolut nicht willst, dann wohnt weiterhin in verschiedenen Orten oder trennt euch. Viel mehr Möglichkeiten sehe ich da jetzt nicht.

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29. Mai 2018 um 16:25

Er hat dort Familie und seinen Verein, genauso wie ich hier Familie und Verein habe - ausgangsituation also dieselbe.
also wirkliche gründe hat er keine außer dieselbe wie ich.
Und die damalige beziehung scheiterte tatsächlich auch am Wohnort - er war zu ihr gezogen und wollte aber unbedingt zurück in sein heimatdorf.

auf halbem weg hatte ich auch vorgeschlagen, nein.

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29. Mai 2018 um 16:27
In Antwort auf lumusi_12929047

Das heißt ihr würdet dann mit seiner Familie in einem Haus leben?

Plant ihr denn eine eigene Familie zu gründen?

Genau, würde dort leben, so wie er bei mir mit meiner Familie leben würde. Unterschied: ich habe ein großes haus mit einzelnen wohnungen, bei ihm wäre es schon sehr auf engem raum.

an familie würden wir aquch denken, deshalkb ist das ja so ein problem.

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29. Mai 2018 um 16:30
In Antwort auf elisa-5

Du MUSST gar nichts. Es ist schwierig, hier einen Rat zu geben. Geredet hast du ja offensichtlich schon zur Genüge mit deinem Partner. Wenn er nicht kompromissbereit ist, musst du für dich herausfinden, wie viel du in diese Beziehung noch investieren willst, bzw. wieiviel du bereit bist, dafür aufzugeben. Willst du mit ihm zusammenbleiben, auch zu "seinen" Bedingungen - dann zieh zu ihm. Wenn du das absolut nicht willst, dann wohnt weiterhin in verschiedenen Orten oder trennt euch. Viel mehr Möglichkeiten sehe ich da jetzt nicht.

Das mit den getrennten Orten ginge für mich auch gut, was er aber nicht mehr will sobald seine wohnung fertig ist.
Er will ja auch mit mir zusammenbleiben, darum frage ich mich ja, warum er so stur bleibt.
ist es nicht immer ein geben und ein nehmen?

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29. Mai 2018 um 16:35
In Antwort auf sira.21

Er hat dort Familie und seinen Verein, genauso wie ich hier Familie und Verein habe - ausgangsituation also dieselbe.
also wirkliche gründe hat er keine außer dieselbe wie ich.
Und die damalige beziehung scheiterte tatsächlich auch am Wohnort - er war zu ihr gezogen und wollte aber unbedingt zurück in sein heimatdorf.

auf halbem weg hatte ich auch vorgeschlagen, nein.

also wirkliche gründe hat er keine außer dieselbe wie ich.

Doch, schon: ihm fallen Veränderungen sehr viel schwerer als Dir.
Das kann man nicht mit den gleichen Maßstäben messen.

Im Grunde habt ihr beide das gleiche Recht auf Euren Wunschort, keine Frage.
Auch beide das gleiche Recht auf Kompromisse.
Aber wenn das für ihn nun einmal nicht drin ist - kannst Du nur überlegen, ob Du zu diesen Bedingungen weiter machen willst - oder eben die nächste Beziehung bist, die am Wohnort scheitert.

Und das hat -zumindest nach Deiner Beschreibung- nichts mit "ist ihm die Liebe mehr nicht wert als der Wohnort" zu tun. Wenn er sich generell mit Veränderungen so sehr schwer tut und schon in der Vergangenheit festgestellt hat, dass es nicht GEHT, dann hat es vielleicht mehr mit einer Einschränkung zu tun, die für ihn in seinem Leben nun einmal besteht.

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29. Mai 2018 um 16:39
In Antwort auf avarrassterne1

also wirkliche gründe hat er keine außer dieselbe wie ich.

Doch, schon: ihm fallen Veränderungen sehr viel schwerer als Dir.
Das kann man nicht mit den gleichen Maßstäben messen.

Im Grunde habt ihr beide das gleiche Recht auf Euren Wunschort, keine Frage.
Auch beide das gleiche Recht auf Kompromisse.
Aber wenn das für ihn nun einmal nicht drin ist - kannst Du nur überlegen, ob Du zu diesen Bedingungen weiter machen willst - oder eben die nächste Beziehung bist, die am Wohnort scheitert.

Und das hat -zumindest nach Deiner Beschreibung- nichts mit "ist ihm die Liebe mehr nicht wert als der Wohnort" zu tun. Wenn er sich generell mit Veränderungen so sehr schwer tut und schon in der Vergangenheit festgestellt hat, dass es nicht GEHT, dann hat es vielleicht mehr mit einer Einschränkung zu tun, die für ihn in seinem Leben nun einmal besteht.

Darf ich fragen, wie du das mit "Einschränkung" genau meinst?

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29. Mai 2018 um 16:44
In Antwort auf sira.21

Darf ich fragen, wie du das mit "Einschränkung" genau meinst?

ich meine damit nichts "genau", um ehrlich zu sein. Ich kenne Deinen Partner nicht und ich bin kein Experte auf dem Gebiet.

Aber das, was Du über die Ex-Beziehung von ihm schreibst, legt doch sehr, sehr, sehr nahe, dass das bei ihm deutlich über "nicht kompromissbereit" oder "zu faul" hinausgeht.

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29. Mai 2018 um 16:45

Naja wenn ihr beide an Familie denkt, dann find ich deinen Kompromissvorschlag sehr kurz gedacht. Spätestens wenn du schwanger bist, fällt dieses System zusammen und ihr steht wieder am gleichen Punkt. Darauf würde ich an seiner Stelle auch nicht eingehen, ich kann verstehen, dass man in eurem/unserem Alter eine dauerhafte Lösung will.

Habt ihr denn jemals in Betracht gezogen, etwas Eigenes aufzubauen? Wenn ihr beide bockt, dann wäre das eher ein guter Kompromiss. Das wäre für mich in eurer Situation das einzig Sinnvolle.

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29. Mai 2018 um 16:49
In Antwort auf avarrassterne1

ich meine damit nichts "genau", um ehrlich zu sein. Ich kenne Deinen Partner nicht und ich bin kein Experte auf dem Gebiet.

Aber das, was Du über die Ex-Beziehung von ihm schreibst, legt doch sehr, sehr, sehr nahe, dass das bei ihm deutlich über "nicht kompromissbereit" oder "zu faul" hinausgeht.

sorry wenn ich nochmal nachhake, woran denkst du dann? psychisch?

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29. Mai 2018 um 16:51
In Antwort auf lumusi_12929047

Naja wenn ihr beide an Familie denkt, dann find ich deinen Kompromissvorschlag sehr kurz gedacht. Spätestens wenn du schwanger bist, fällt dieses System zusammen und ihr steht wieder am gleichen Punkt. Darauf würde ich an seiner Stelle auch nicht eingehen, ich kann verstehen, dass man in eurem/unserem Alter eine dauerhafte Lösung will.

Habt ihr denn jemals in Betracht gezogen, etwas Eigenes aufzubauen? Wenn ihr beide bockt, dann wäre das eher ein guter Kompromiss. Das wäre für mich in eurer Situation das einzig Sinnvolle.

stimmt, kurz gedacht, aber halt auf der suche nach einer lösung. sollte ein kindda sein, könnten ja die rahmenbedingungen wieder andere sein, sich verändert haben?
und solange es nicht im schulalter ist, dürfte das so auch klappen.

ich hatte ihm wohnung auf halbem weg vorgeschlagen, mag er auch nicht,

bin schon sehr traurig.

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29. Mai 2018 um 16:58
In Antwort auf sira.21

sorry wenn ich nochmal nachhake, woran denkst du dann? psychisch?

zumindest in die Richtung, ja.

Ich tu mich schwer, mich ohne jede weitere Information so weit aus dem Fenster zu lehnen, aber es gibt beispielsweise (!!!) als eine (!!!) Möglichkeit (!!!) leichte Formen von Autismus, die man einem Menschen, zumal einem Menschen, der schon erwachsen ist, kaum anmerkt (und was diese teilweise selbst noch nicht mal wissen) - außer in solchen Punkten. Probleme mit Veränderungen. Probleme mit Ortswechseln. Die KÖNNEN da aber auch nicht "über ihren Schatten springen" - dann springen sie gegen eine Wand, rutschen an der Wand runter und das wars auch.
Und eine Million anderer Möglichkeiten, über die ich mich jetzt mal besser nicht auslasse.
Aber mal ehrlich, schätzt Du ihn so ein, dass er bewußt und absichtlich sich für "ach ich pfeiff auf Beziehung, mir doch egal die Olle", entscheidet, weil er einfach keinen Bock auf nachgeben hat? Gleich ZWEI MAL?
Dann würdest Du glaube ich hier nicht schreiben?
Das klingt mir wirklich eher danach als wäre ein Umzug nicht etwas, worauf er "keinen Bock hat" - sondern etwas, was er nicht kann.

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29. Mai 2018 um 17:06
In Antwort auf avarrassterne1

zumindest in die Richtung, ja.

Ich tu mich schwer, mich ohne jede weitere Information so weit aus dem Fenster zu lehnen, aber es gibt beispielsweise (!!!) als eine (!!!) Möglichkeit (!!!) leichte Formen von Autismus, die man einem Menschen, zumal einem Menschen, der schon erwachsen ist, kaum anmerkt (und was diese teilweise selbst noch nicht mal wissen) - außer in solchen Punkten. Probleme mit Veränderungen. Probleme mit Ortswechseln. Die KÖNNEN da aber auch nicht "über ihren Schatten springen" - dann springen sie gegen eine Wand, rutschen an der Wand runter und das wars auch.
Und eine Million anderer Möglichkeiten, über die ich mich jetzt mal besser nicht auslasse.
Aber mal ehrlich, schätzt Du ihn so ein, dass er bewußt und absichtlich sich für "ach ich pfeiff auf Beziehung, mir doch egal die Olle", entscheidet, weil er einfach keinen Bock auf nachgeben hat? Gleich ZWEI MAL?
Dann würdest Du glaube ich hier nicht schreiben?
Das klingt mir wirklich eher danach als wäre ein Umzug nicht etwas, worauf er "keinen Bock hat" - sondern etwas, was er nicht kann.

wow, das bringt ja mal ein ganz neues licht auf alles.
und kann ihm da geholfen werden?
er hatte eine sehr schwere kindheit, er tut sich auch extrem schwer gefühle zu zeigen - trägt das zu deinem bild bei?

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29. Mai 2018 um 18:08

Das mit ZUSAMMEN wäre ja eine tolle idee, er hat es aber einfach in die hand genommen und von einem tag auf den anderen hatte er alles entschieden. soll ich dann wirklich in dieses haus ziehen das er auf biegen und brechen bauen will ohne mit mir gemeinsam entschieden zu haben?

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29. Mai 2018 um 18:11
In Antwort auf sira.21

wow, das bringt ja mal ein ganz neues licht auf alles.
und kann ihm da geholfen werden?
er hatte eine sehr schwere kindheit, er tut sich auch extrem schwer gefühle zu zeigen - trägt das zu deinem bild bei?

Schwer tun Gefühle zu zeigen: Definitiv. Aber wie gesagt: ich kann nur uunqualifiziert raten. 
Kommt darauf an, ob da etwas medizinisch relevantes ist und WAS.
Und vor allem kommt es darauf an, was Du unter Hilfe verstehst. "Er leidet ständig (SELBST) darunter, dass... Könnte da nicht ein Weg gefunden werden... " => Meist ja 
"Ich schick ihn mal zum Doc und in 1/2 Jahr kaufen wir unser neues Haus" => wohl nicht.

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29. Mai 2018 um 18:15
In Antwort auf sira.21

Das mit ZUSAMMEN wäre ja eine tolle idee, er hat es aber einfach in die hand genommen und von einem tag auf den anderen hatte er alles entschieden. soll ich dann wirklich in dieses haus ziehen das er auf biegen und brechen bauen will ohne mit mir gemeinsam entschieden zu haben?

Mal angenommen, er wuerde Dich jetzt und heute fragen, ob Ihr genau da zusammen ein Haus bauen wollt?

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29. Mai 2018 um 18:25

Oder sich ueberlegen, was sich aendern muesste, damit es wirklich das Haus fuer beide ist. Und zwar in Gegenwart und Zukunft, ueber das Aendern der Vergangenheit zu gruebeln ist sinnlos und gefährlich.
Die 30km koennen es ja nicht sein, ich hab da eher einen andren  Verdacht ^^

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29. Mai 2018 um 18:50
In Antwort auf avarrassterne1

Schwer tun Gefühle zu zeigen: Definitiv. Aber wie gesagt: ich kann nur uunqualifiziert raten. 
Kommt darauf an, ob da etwas medizinisch relevantes ist und WAS.
Und vor allem kommt es darauf an, was Du unter Hilfe verstehst. "Er leidet ständig (SELBST) darunter, dass... Könnte da nicht ein Weg gefunden werden... " => Meist ja 
"Ich schick ihn mal zum Doc und in 1/2 Jahr kaufen wir unser neues Haus" => wohl nicht.

Und kannst du mir einen Ratschlag geben? kennst du selbst jemanden?

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29. Mai 2018 um 18:51
In Antwort auf avarrassterne1

Mal angenommen, er wuerde Dich jetzt und heute fragen, ob Ihr genau da zusammen ein Haus bauen wollt?

Ich würde mich auf jeden Fall mehr eingebunden fühlen.
Wenn das wirklich sein Traum wäre, würde ich ihn auch unterstützen, nur würde ich es nicht als erste priorität sehen, da es ja bereits etwas gibt zum wohnen.

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29. Mai 2018 um 18:52
In Antwort auf avarrassterne1

Oder sich ueberlegen, was sich aendern muesste, damit es wirklich das Haus fuer beide ist. Und zwar in Gegenwart und Zukunft, ueber das Aendern der Vergangenheit zu gruebeln ist sinnlos und gefährlich.
Die 30km koennen es ja nicht sein, ich hab da eher einen andren  Verdacht ^^

und der verdacht wäre?

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29. Mai 2018 um 19:41
In Antwort auf sira.21

und der verdacht wäre?

mal ganz blöd ins Blaue geschossen: Du machst daran fest, wie wichtig Du ihm bist, weil Du (durch das "schwer tun Gefühle zu zeigen"?) das Gefühl, ihm wichtig zu sein, nicht genug hast. Also suchst Du ziemlich dringend Punkte, wo er Dir "zu LIEBE" irgendwas macht.

Noch blöder ins Blaue geschossen: Du willst ihm (natürlich) wichtiger sein als die Ex. Ok, mit ihr hat das nicht geklappt, aber mit Dir MUSS es ja besser sein... - nur dass Du Dich da leicht selbst in eine Spirale schubst, wenn es mit DIR nun mal wenig zu tun haben sollte, dafür aber mit IHM - wenn Du an etwas, was ursächlich bei ihm liegt (wenn ich Recht habe) versuchst, DEINEN Wert zu bemessen - was mag dabei wohl heraus kommen...?

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29. Mai 2018 um 19:45
In Antwort auf sira.21

Ich würde mich auf jeden Fall mehr eingebunden fühlen.
Wenn das wirklich sein Traum wäre, würde ich ihn auch unterstützen, nur würde ich es nicht als erste priorität sehen, da es ja bereits etwas gibt zum wohnen.

ok. Und nun geh mal davon aus, dass Du die Vergangenheit eh nicht mehr ändern kannst - nur die Gegenwart und die Zukunft.
Er hat Dich nicht vorher gefragt. Ist doof, hätte er tun sollen, ist aber trotzdem VERGANGENHEIT.
Er WILL doch aber gemeinsam - sagt er ständig und so wie Du schreibst, glaubst Du es ihm auch. Dann HILF ihm doch einfach mal, das umzusetzen, was auch für Dich gemeinsam wäre. Sprich mit ihm darüber, dass Du gern mehr eingebunden wärst, damit es ein gemeinsames Zuhause wird. Damit gemeinsam Pläne zu schmieden, was wie wohin gebaut wird. Oder die Planung und Gestaltung des Gartens zu übernehmen. Oder ... was auch immer Du Dir da vorstellst.

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29. Mai 2018 um 19:51
In Antwort auf sira.21

Und kannst du mir einen Ratschlag geben? kennst du selbst jemanden?

Solche Ratschläge als Laie und aus der Ferne - No way.

Ja, ich kenne ein paar Leute, die ähnliche Probleme (zumindest auf den ersten Blick ähnlich) haben. Aber das ist etwas für Fachleute und der alles entscheidende Punkt dabei ist SEINE Sicht.
"Schwierige Kindheit" ist erst mal ein gewichtiges Wort, aber dennoch ein leeres.
Die Frage ist: wie sieht ER sich. Will er etwas ändern? Leidet er unter dem aktuellen Zustand? Ist er damit ehrlich (zu sich selbst) oder spielt er es sich selbst gegenüber herunter? Wie ist sein Informationsstand - sieht er in einem Arzt da eher Chancen oder eher "ich bin doch nicht bekloppt!!!"

Im einfachsten Falle kannst DU Dich auch mal selbst erst einmal von Fachleuten beraten lassen.

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29. Mai 2018 um 20:41
In Antwort auf avarrassterne1

ok. Und nun geh mal davon aus, dass Du die Vergangenheit eh nicht mehr ändern kannst - nur die Gegenwart und die Zukunft.
Er hat Dich nicht vorher gefragt. Ist doof, hätte er tun sollen, ist aber trotzdem VERGANGENHEIT.
Er WILL doch aber gemeinsam - sagt er ständig und so wie Du schreibst, glaubst Du es ihm auch. Dann HILF ihm doch einfach mal, das umzusetzen, was auch für Dich gemeinsam wäre. Sprich mit ihm darüber, dass Du gern mehr eingebunden wärst, damit es ein gemeinsames Zuhause wird. Damit gemeinsam Pläne zu schmieden, was wie wohin gebaut wird. Oder die Planung und Gestaltung des Gartens zu übernehmen. Oder ... was auch immer Du Dir da vorstellst.

Er versucht bereits zum Teil mich mit einzubeziehen, aber großteils entscheidet er alles/ bzw. hat bereits entschieden.
Auf der anderen seite ist dieses bauprojekt für mich ein echt heikles thema da ich mich durch dieses "überrumpeln" sehr verletzt fühle und schwer mich dann auch einbringen kann. "schwamm drüber" ist da nicht ganz so einfach wie es klingen mag.

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29. Mai 2018 um 20:43
In Antwort auf avarrassterne1

Solche Ratschläge als Laie und aus der Ferne - No way.

Ja, ich kenne ein paar Leute, die ähnliche Probleme (zumindest auf den ersten Blick ähnlich) haben. Aber das ist etwas für Fachleute und der alles entscheidende Punkt dabei ist SEINE Sicht.
"Schwierige Kindheit" ist erst mal ein gewichtiges Wort, aber dennoch ein leeres.
Die Frage ist: wie sieht ER sich. Will er etwas ändern? Leidet er unter dem aktuellen Zustand? Ist er damit ehrlich (zu sich selbst) oder spielt er es sich selbst gegenüber herunter? Wie ist sein Informationsstand - sieht er in einem Arzt da eher Chancen oder eher "ich bin doch nicht bekloppt!!!"

Im einfachsten Falle kannst DU Dich auch mal selbst erst einmal von Fachleuten beraten lassen.

Er leidet wirklich sehr unter dem Zustand und er sieht auch ein dass er veränderungen nur sehr schwer annehmen kann.
es ist wirklich verzwickt.

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29. Mai 2018 um 20:46
In Antwort auf sira.21

Er versucht bereits zum Teil mich mit einzubeziehen, aber großteils entscheidet er alles/ bzw. hat bereits entschieden.
Auf der anderen seite ist dieses bauprojekt für mich ein echt heikles thema da ich mich durch dieses "überrumpeln" sehr verletzt fühle und schwer mich dann auch einbringen kann. "schwamm drüber" ist da nicht ganz so einfach wie es klingen mag.

das ist nicht einfach und das klingt auch nicht einfach.

Aber es geht nur in eine mögliche Richtung aus dem tiefen Graben wieder heraus.

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29. Mai 2018 um 20:46
In Antwort auf avarrassterne1

mal ganz blöd ins Blaue geschossen: Du machst daran fest, wie wichtig Du ihm bist, weil Du (durch das "schwer tun Gefühle zu zeigen"?) das Gefühl, ihm wichtig zu sein, nicht genug hast. Also suchst Du ziemlich dringend Punkte, wo er Dir "zu LIEBE" irgendwas macht.

Noch blöder ins Blaue geschossen: Du willst ihm (natürlich) wichtiger sein als die Ex. Ok, mit ihr hat das nicht geklappt, aber mit Dir MUSS es ja besser sein... - nur dass Du Dich da leicht selbst in eine Spirale schubst, wenn es mit DIR nun mal wenig zu tun haben sollte, dafür aber mit IHM - wenn Du an etwas, was ursächlich bei ihm liegt (wenn ich Recht habe) versuchst, DEINEN Wert zu bemessen - was mag dabei wohl heraus kommen...?

Ok, das ist ein interessanter denkansatz, danke.
meinst du dann auch ich sollte dann ganz auf ihn zukommen?

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29. Mai 2018 um 20:47
In Antwort auf avarrassterne1

das ist nicht einfach und das klingt auch nicht einfach.

Aber es geht nur in eine mögliche Richtung aus dem tiefen Graben wieder heraus.

und die wäre?

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29. Mai 2018 um 21:10
In Antwort auf sira.21

Ok, das ist ein interessanter denkansatz, danke.
meinst du dann auch ich sollte dann ganz auf ihn zukommen?

an Deiner Stelle würde ich versuchen, ihn ein bißchen "bei der Hand zu nehmen".
Ich tipp jetzt mal darauf, dass ihm schon klar ist, dass Dir wohl an der einen oder anderen Stelle etwas fehlen wird?
Das Problem ist, solche Dinge sind uns selbst oft nicht bewußt.

Wenn man sich mit einem Zettel und einem Stift hinsetzt, um mal eben schnell aufzuschreiben, was einem eigentlich das Gefühl gibt, für den Partner wichtig, etwas ganz besonderes zu sein - enden die meisten mit 3 Phrasen auf einem grooooooooßen Zettel. Ganz normal.
Nur wenn das nicht "von alleine" kommt, was man als Futter braucht, gibt es Probleme und die Beziehung bröckelt. Wenn dann noch irgendwer vor der Tür steht, der diese "Droge" plötzlich mit vollen Händen verteilt...

Plan B ist, das Futter gezielt nachzufüllen - schwieriger und man sollte überlegen, ob es einem die Mühe wert ist.
Geh mal gedanklich zurück an den Anfang. GANZ am Anfang. DA hattest Du dieses Gefühl, richtig? Was war anders? Was macht den Unterschied? Wohl kaum, dass er zu Dir gezogen ist Was auch immer es war, was Dir die Herzchen in die Augen gezaubert hat - und ihm auch! - holt Euch etwas davon zurück. In beide Richtungen, für ihn ist es sicher auch nicht mehr so. Also geht mal Hand in Hand durch die Erinnerungen spazieren - und lebt sie wieder. Das bringt einiges vom emotionalen Haushalt wieder auf Linie.

Das könnte auch einige der Verletzungen heilen, die es Dir gerade so schwer machen.

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30. Mai 2018 um 0:36
In Antwort auf sira.21

Das mit den getrennten Orten ginge für mich auch gut, was er aber nicht mehr will sobald seine wohnung fertig ist.
Er will ja auch mit mir zusammenbleiben, darum frage ich mich ja, warum er so stur bleibt.
ist es nicht immer ein geben und ein nehmen?

Klar ist es immer ein Geben und Nehmen.. ..aber wenn er gibt dann nimmst ja DU. 

Also genau die gleiche Situation für ihn.  

Bei 30 km ist die Mitte doch Schwachsinn, nicht? 
Dann werden ja beide aus ihrem Umfeld entrissen und sind unglücklich.. 

Was sind denn deine weiteren Gründe, ausser Freunde und Verein? 

Habt ihr euch schon mal überlegt, beide Wohnungen zu behalten? Mal wohnst du ein paar Wochen bei ihm mal er bei dir.. 

Jeder hat jederzeit einen Rückzugsort..

Warum seid ihr so ängstlich? Angst, dass es mit dem Zusammenwohnen nicht klappt und man sich dann "alles" wieder neu aufbauen muss?

 

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30. Mai 2018 um 7:57

na sellbstverständlich MUSS sie gar nichts.

Aber wenn Du es grundsätzlich falsch findest, auch mal im Auge zu behalten, was ein Partner KANN und was nicht, dann führst Du Beziehungen, die ich nicht möchte.

Klar, sie kann jederzeit auch einfach gehen und das Thema abhaken.

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30. Mai 2018 um 10:02

häh? Da ist doch die Rede davon, dass er ein Haus baut als (aus seiner Sicht zumindest) gemeinsame Wohnung ^^

Zu den Schwiegereltern ziehen mag in manchen Fällen ok sein, aber dazu raten könnte ich nie.

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30. Mai 2018 um 14:06

nein, hab ich tatsächlich überlesen.

öhm, ja, dann sind meine Ideen am Ende.

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