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"Wo's liegt, da pickt's" - Motto von meinem Partner

27. Mai 2015 um 7:51

...wie der Text oben schon erwähnt, ist mein Partner in Sachen Ordnung und Sauberkeit ein ziemlicher Schlamperer

So ganz nach dem Motto: Wo's heut gut liegt, liegts morgen genauso gut

Sei es bei Socken, Hosen oder dergleichen, die einfach dort liegen gelassen werden, wo sie ausgezogen werden - meist irgendwo im Wohnzimmer vorm Sofa aber Hauptsache nicht im Wäschekorb

Dieser rote Faden zieht sich aber hindurch - sei es bei Ordnung halten von Dokumenten, der Wohnung, etc.
Wenn ich es nicht verräumen würde, verlegt er es in 90% und findet es nicht mehr.

Will ich mal aufräumen, weil seine Socken nun schon 3 Tage unter seinem PC Tisch liegen (und ich sie bewusst nicht wegräume, in der Hoffnung es fällt ihm selber mal auf) aber irgendwann reißt mir dann der Geduldsfaden, ich weise ihn drauf hin, will es dann wegräumen, er mich aber nicht lässt, weil er sich dann beschwert, die hätte er ja grade eben erst ausgezogen und er räumt sie dann gleich weg.

Kaum hat er den Satz beendet, scheint mir als hätte er eben gesagtes wieder vergessen und sie würden noch weitere 3 Tage dort liegen bleiben, würde ich sie nicht weg tun.

Er meint, ich hätte einen Putzfimmel - obwohl ich das definitiv nicht hab - ich möchte halt nur nicht im Dreck hausen. Bei Haustieren muss man halt mal öfters putzen, die ganzen Haare und das Streu verteilt sich relativ schnell in der ganzen Wohnung.

Und wenn ich dann mal aus Frust heraus einfach mal so leb wie er - alles liegen und stehn zu lassen, sei es in der Küche, das Bad mal nicht putzen, nicht Staubsaugen etc. dauert es nicht lange und er beschwert sich, wie dreckig es doch aussieht und man doch unbedingt mal putzen muss.

Ich arbeite 40-50h die Woche, stehe jeden morgen um 04:45 auf, koche jeden Abend zwei warme Mahlzeiten (weil er eine spezielle Ernährung hat)
schmeisse den Haushalt. Irgendwann bin ich auch müde und geschafft vom Tag.

Da würde ich mir einfach ein wenig Unterstützung erhoffen bzw. nicht immer angemotzt zu werden, wie nervig meine Aufräumerei doch ist, und wenn ich mich mal auf die faule Haut lege, es auch nicht recht ist, weils so aussieht in der Wohnung.

Er musste zuhause nie einen Finger krumm machen, weil seine Mutter alles gemacht hat.
Zugegebener Weise ich zwar auch nicht, aber ich habe es auch gelernt, eine Gewisse Ordnung und Struktur einzuhalten.


Wie läuft die Arbeitseinteilung in Sachen Haushalt bei euch so ab? Wie handhabt ihr das?

Macht ihr alles oder teilt ihr es euch auf?


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27. Mai 2015 um 9:33

Prinzipiell koche ich nicht ungern...
... da ich dabei ganz gut vom stressigen und hektischem Arbeitstag abschalten kann, aber ab und zu bin ich auch ziemlich müde und würde mir wünschen, dass er mal den Kochlöffel schwingt.

da er aber zuhause nie kochen hat müssen, kann (und wie er selbst sagt will) er es auch nicht

er hat eine ziemlich strenge low carb Ernährung, dh er kann mittags nicht mal einfach in den Supermarkt oder ins Restaurant gehen und sich was zum essen kaufen. dementsprechend ist er abends dann ziemlich hungrig was ich auch verstehe und dann wird halt gekocht

viele (Männer) fragen mich, warum ich das mache - ihre Frauen würden nicht jeden abend zwei gerichte kochen - was auf den tisch kommt, wird gegessen, sonst muss er sich selbst um was essbares schauen



sagen wir so, was unsere unterschiedlichen Vorstellungen von Ordnung sind:

ihm ist es egal, wenn seine leere red bull dose 3 tage am pc tisch steht, die briefe aus der post nicht verräumt, die Brotkrümeln vom frühstück nicht weggeräumt oder die haare im Waschbecken runtergespült werden.
er hat sich sicherlich noch nie Gedanken darüber gemacht, ob mal die seife leer werden könnte, das klopapier fehlt oder genügend zum essen im Kühlschrank ist. weil ich mich immer um das alles kümmere.

für mich dinge, die man eigentlich sehen könnte - für ihn aber nicht

ich unterstelle ihm nichtmal, dass er es absichtlich macht, entweder er denkt nicht dran oder manche arbeiten im haushalt sieht er einfach nicht, weil er sich nie drum bemühen musste.

nur wenn man ihn dann eben mal drauf hinweist (und ja, es kann unter umständen dann schon öfters vorkommen, dass ich was sage, weil ich mich dann nicht für voll genommen fühl, wenn ich es zig mal wiederholen muss und immer wieder wird es ignoriert) und man wird doof angepöbelt - was frau für einen regelrechten putzwahn hätte - dann geht mir das gegen den strich und ich werd sauer - denn man bemüht sich ja drum, dass alles passt, man sich wohlfühlt und dann wird man angepfiffen

ich habe ihm auch schon gesagt ich bin nicht seine mutter, die ihm alles hinter her räumt und schön richtet - er muss sich schon einbringen, alles alleine kann ich nicht machen
und schwups - dann hat man ihm schon am falschen fuß erwischt mit so einer aussage

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27. Mai 2015 um 9:35

... leisten ja
...aber ich seh's nicht ein, warum ich für knapp 70qm eine Putzfrau anschaffen sollte

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27. Mai 2015 um 10:43

Traditionelle familie...
im klassischen sinn komm ich aus einer traditionellen Familie ja, wo viel wert drauf gelegt wurde, dass die frau zuhause bei den kinder war und sich um den haushalt gekümmert hat.

aber dann wieder auch nicht. bei uns zu hause war es auch so, dass mein vater der "strengere" im bezug auf putzen war und pingeliger als meine mutter, er kocht auch sehr gerne und leidenschaftlich. auch mein bruder ist leidenschaftlicher koch. also von da her hab ich das klassische "frau hinterm herd" sicher nicht gelehrt bekommen.

ich seh mich nun auch nicht als klassisches Heimchen oder als emanze, die sich nicht in das Klischee der Hausfrau drängen lässt. die Mischung von beiden wär das richtige meiner Meinung nach.

nur beides zu 100% übernehmen, und noch dazu zu 90% seine aufgaben - soviel Energie kann ich zumindest auf dauer nicht aufbringen, vorallem wenn man sich dann noch dafür rechtfertigen muss, warum man nun staubsaugt oder boden wischt, zieht einen dann das den letzten nerv.

ich hab mal wo gelesen, die gab jemanden den tipp wo der partner auch so unordentlich war, dass man alles was er so an Utensilien rumliegen lässt, in eine kiste packt und dann dort drin lässt und nicht verräumt - damit er sieht, wieviel er eigentlich wirklich rumliegen lässt oder es ihm mal die augen dbzgl öffnet

ob das ein anstoß wär, ich weiß es nicht

verbale hinweise führen meist zu nichts, bzw. fühlt er sich dann gekränkt weil ich so viel meckere

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27. Mai 2015 um 11:25


Also ihr müsst dringend eure Balance finden...
Du wirst ihn nicht ändern können aber ein paar feste Aufgaben kann er schon übernehmen finde ich.
PY kann zB. super bügeln und kocht auch ganz prima, kauft ein. Notfalls kann er auch alles andere im Haushalt hat schließlich lange genug alleine leben müssen.
Mit einem Nixtuer der meine Arbeit auch noch sabotiert könnte ich auch nichts anfangen.

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27. Mai 2015 um 11:55

Aber
ich verachte doch keine Hausfrauen, das hab ich nie gesagt

ich denke, wir werden heute abend nochmal drüber reden, weil mir gestern mal ziemlich der kragen geplatzt ist

dass es mir einfach wichtig ist, dass er manche dinge selbst erkennen kann, die zu erledigen sind und ich ihn nicht ständig daran erinnern oder drauf hinweisen muss.

bzw. wenn ich ihn dann um etwas bitte, er dann nicht gleich mit angesäuertem Gesichtsausdruck widerwillig der arbeit nachgeht und seine laune an mir auslässt.

einen Kompromiss wird man sicherlich finden

zu einem punkt hab ich ihn ja bereits gebracht: er räumt den tisch nach dem essen ab, das wars dann aber auch schon meistens


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28. Mai 2015 um 6:39

Zieh aus und nimm dir eine eigene wohnung.
du wirst begeistert sein über den zeitgewinn, den du dadurch hast und die entspannung, die dein leben dadurch erfährt.

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29. Mai 2015 um 9:46

Ich glaube...
...euer größtes Problem ist Intoleranz und Sturheit.

Du regst dich auf, dass er seine Dinge nicht wegräumt und er nicht "auf dich hört".
Dabei bist du genauso intolerant: Du akzeptierst ihn nämlich auch nicht. Ich wette, er fühlt sich genauso oft "angepflaumt" von dir wie du von ihm. Natürlich sagt er dann nicht bei allem, was du ihm wieder vorwirfst: "Oh ja, Schatz, aber natürlich, es tut mir sooo leid, dass ich nicht daran gedacht habe, die Dose vom PC-Tisch wegzuräumen" , wenns ihm eigentlich scheißegal ist.
Ich war auch mal in so einer Beziehung gefangen, und zwar in der Rolle von deinem Freund =P Ich kann halt echt unordentlich sein und weißt du was: Es ist mir scheißegal. Ich bin ein sehr kreativer und alternativer Mensch, und ich hab halt keinen Bock meine Sachen immer sofort wegzuräumen, wenns doch eh völlg egal ist. Und ich hab mich so "bevormundet" und nicht akzeptiert gefühlt, dass ich dann absichtlich Dinge stehen hab lassen. Wenn einem selbst sowas egal ist, und den anderen störts so extrem, dann hat man nämlich ein Problem: Dann muss man sich entscheiden, ob man sich "ändert", aber eben nur dem Partner zuliebe, obwohls einen wirklich selbst gar nicht interessiert und man auch keine Lust dazu hat. Und das macht einen sauer- man hat das Gefühl, man muss sich anderes verhalten, als man es eigentlich möchte, und zwar nur wegen dem Partner.

Also ich verstehe schon, dass du seinen Mist nicht wegräumen willst- aber du bist ja wohl genauso stur wie er. Du willst nicht mal ne Putzfrau, "weil du es nicht einsiehst". Das heißt, dir gehts nicht mal WIRKLICH darum, dass die Wohnung sauber ist. Dir gehts darum, dass er nicht so ist, wie du ihn gerne hättest. Und guess what: Das ist für ihn wahrscheinlich schlimmer, als für dich die dreckige Wohnung schlimm ist.

Er ist so wie er ist. Du solltest ihn nicht ändern wollen, denn dafür ist eine Partnerin nicht da. Du solltest dich entscheiden, ob du so mit ihm zusammen leben kannst oder nicht. Wenn nein, zieh halt in eine eigene Wohnung?!

Ich versteh die Menschen einfach nicht, die sich selbst dazu entscheiden (!) mit jemand anders auf engstem Raum zusammen zu leben und es dann nicht aushalten, wenn der Mensch nciht genauso ist, wie sie es gerne hätten.

Mir tut dein Freund leid. So.

Und rate mal: Seit ich den Freund los bin, der immer wegen meiner Unordnung auf mir rumgemotzt hat, bin ich viieeel ordentlicher geworden. Einfach weil ich dann plötzlich das Gefühl hatte, es ist jetzt MEINE Entscheidung wie ich sein will, und nicht seine.

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29. Mai 2015 um 9:57

Ich würd mich in grund und boden schämen,
wenn ich einer völlig fremden person zumuten würde, erstmal 10 minuten durch die wohnung zu ziehen, um dreckige slips und socken zu klauben.

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29. Mai 2015 um 12:33


.ich kenn die andere seite, ich bin während meines studiums putzen gegangen. für privatleute.
ich schwör dir, das tu ich nie wieder.
du musst nämlich erstmal leute finden, für die du auch putzen magst. mir sind da geschichten passiert, du fasst es nicht.
die schönste von allen ist diese: ein job bei einer alleinlebenden geschäftsfrau.
easy, denkst du dir.
mitnichten.
madame hat sich ihre abende schön gesoffen.
und es mehrere male beim kotzen nicht ins bad geschafft.
nun wollte sie wohl ihren putzdamen nicht zumuten, die bescherung wegzuputzen.
sie hat das ganze da nn mit dem staubsauger weggesaugt. und den staubsauger danach wieder fein säuberlich in den schrank gestellt.

kannst du dir vorstellen, welch gerüche aus dem ding kamen, als ich den einige tage später in die hand nahm?
ich hab dann gekündigt. und hätt fast noch selber ins wohnzimmer gekotzt

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1. Juni 2015 um 14:34

Haha
das Thema: MAN könnte mal... MAN müsste mal... Da Frage ich immer: Süsser, wer ist man?

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2. Juni 2015 um 8:44
In Antwort auf specialedition

Ich glaube...
...euer größtes Problem ist Intoleranz und Sturheit.

Du regst dich auf, dass er seine Dinge nicht wegräumt und er nicht "auf dich hört".
Dabei bist du genauso intolerant: Du akzeptierst ihn nämlich auch nicht. Ich wette, er fühlt sich genauso oft "angepflaumt" von dir wie du von ihm. Natürlich sagt er dann nicht bei allem, was du ihm wieder vorwirfst: "Oh ja, Schatz, aber natürlich, es tut mir sooo leid, dass ich nicht daran gedacht habe, die Dose vom PC-Tisch wegzuräumen" , wenns ihm eigentlich scheißegal ist.
Ich war auch mal in so einer Beziehung gefangen, und zwar in der Rolle von deinem Freund =P Ich kann halt echt unordentlich sein und weißt du was: Es ist mir scheißegal. Ich bin ein sehr kreativer und alternativer Mensch, und ich hab halt keinen Bock meine Sachen immer sofort wegzuräumen, wenns doch eh völlg egal ist. Und ich hab mich so "bevormundet" und nicht akzeptiert gefühlt, dass ich dann absichtlich Dinge stehen hab lassen. Wenn einem selbst sowas egal ist, und den anderen störts so extrem, dann hat man nämlich ein Problem: Dann muss man sich entscheiden, ob man sich "ändert", aber eben nur dem Partner zuliebe, obwohls einen wirklich selbst gar nicht interessiert und man auch keine Lust dazu hat. Und das macht einen sauer- man hat das Gefühl, man muss sich anderes verhalten, als man es eigentlich möchte, und zwar nur wegen dem Partner.

Also ich verstehe schon, dass du seinen Mist nicht wegräumen willst- aber du bist ja wohl genauso stur wie er. Du willst nicht mal ne Putzfrau, "weil du es nicht einsiehst". Das heißt, dir gehts nicht mal WIRKLICH darum, dass die Wohnung sauber ist. Dir gehts darum, dass er nicht so ist, wie du ihn gerne hättest. Und guess what: Das ist für ihn wahrscheinlich schlimmer, als für dich die dreckige Wohnung schlimm ist.

Er ist so wie er ist. Du solltest ihn nicht ändern wollen, denn dafür ist eine Partnerin nicht da. Du solltest dich entscheiden, ob du so mit ihm zusammen leben kannst oder nicht. Wenn nein, zieh halt in eine eigene Wohnung?!

Ich versteh die Menschen einfach nicht, die sich selbst dazu entscheiden (!) mit jemand anders auf engstem Raum zusammen zu leben und es dann nicht aushalten, wenn der Mensch nciht genauso ist, wie sie es gerne hätten.

Mir tut dein Freund leid. So.

Und rate mal: Seit ich den Freund los bin, der immer wegen meiner Unordnung auf mir rumgemotzt hat, bin ich viieeel ordentlicher geworden. Einfach weil ich dann plötzlich das Gefühl hatte, es ist jetzt MEINE Entscheidung wie ich sein will, und nicht seine.

...
das ist blödsinn das du schreibst, ich versuche meinem freund nichts aufzudrücken, ihn zu ändern oder was weiß ich. ich liebe ihn ja so wie er ist, auch wenn seine macken manchmal anstrengend sein können

ich hab mich auch nicht in unbekanntes gebiet gestürzt, sondern wir hatten vorher schon eine gemeinsame Wohnung (sogar größer und ich bin zu ihm gezogen) aber da war es auch nie so das Problem. sicher hat er da auch dinge rumliegen lassen. aber nicht so extrem.

es ist ja nicht so, dass er immer so chaotisch am weg ist, er hat auch seine aufgaben, die er macht - zb. den tisch abräumen oder den Geschirrspüler aus/einräumen.
oder küche putzen. aber eben nicht immer, und manchmal dann eben nur wenn er dazu aufgefordert wird. mal mit murren mal bereitwillig.

und für mich hat das auch nichts mit Sturheit und Ignoranz zu tun, wenn ich für eine 2 zimmer Wohnung keine Putzfrau anstellen möchte. weil es leicht auch zu zweit zum handhaben ist. hätte ich ein haus, sähe die Sache anders aus.

dass du dann deine dinge grade mit Absicht liegen lässt, ist für mich nur sticheln und bewusstes provozieren dem Partner gegenüber. wundert mich nicht, dass es mittlerweile dein ex ist. würd ich mir auch nicht gefallen lassen.

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2. Juni 2015 um 10:06
In Antwort auf ethna_12922921

...
das ist blödsinn das du schreibst, ich versuche meinem freund nichts aufzudrücken, ihn zu ändern oder was weiß ich. ich liebe ihn ja so wie er ist, auch wenn seine macken manchmal anstrengend sein können

ich hab mich auch nicht in unbekanntes gebiet gestürzt, sondern wir hatten vorher schon eine gemeinsame Wohnung (sogar größer und ich bin zu ihm gezogen) aber da war es auch nie so das Problem. sicher hat er da auch dinge rumliegen lassen. aber nicht so extrem.

es ist ja nicht so, dass er immer so chaotisch am weg ist, er hat auch seine aufgaben, die er macht - zb. den tisch abräumen oder den Geschirrspüler aus/einräumen.
oder küche putzen. aber eben nicht immer, und manchmal dann eben nur wenn er dazu aufgefordert wird. mal mit murren mal bereitwillig.

und für mich hat das auch nichts mit Sturheit und Ignoranz zu tun, wenn ich für eine 2 zimmer Wohnung keine Putzfrau anstellen möchte. weil es leicht auch zu zweit zum handhaben ist. hätte ich ein haus, sähe die Sache anders aus.

dass du dann deine dinge grade mit Absicht liegen lässt, ist für mich nur sticheln und bewusstes provozieren dem Partner gegenüber. wundert mich nicht, dass es mittlerweile dein ex ist. würd ich mir auch nicht gefallen lassen.

...
" wundert mich nicht, dass es mittlerweile dein ex ist. würd ich mir auch nicht gefallen lassen."

Haha, ich hab ihn verlassen, und zwar WEIL er sich dauernd beschwert hat, dass ich zu unordentlich bin (obwohl ich, besonders zu Beginn, einfach ganz normal war- halt einfach kein Putzteufel). Er wollte unbedingt, dass ich bei ihm bleibe =P

Und: dein Kommentar, den du jetzt geschrieben hast, klingt aber 1000:1 zum Ursprungsthread. Also überleg doch mal, ob du nicht vielleicht doch nicht ganz so ehrlich zu dir selbst bist? Hättest du nämlich den jetzigen Kommi als Thread geschrieben, hätte ich niemals so geschrieben, wie ich nun mal geschrieben hab.
Du hast im Thread nichts davon erwähnt, dass es früher nicht so war, bzw. das er eh seine festen Aufgaben hat usw. Im Thread schimpfst du einfach nur.

Ich glaub troztdem, dass du ihn halt einfach nicht so akzeptierst wie er ist bzw. dass du das Gefühl hast, du müsstest ihn erziehen.

Ich habe z.B. zwei Mitbewohner, und die sind beide recht unordentlich. Wenn ICH mich jetzt nicht wohl fühle, weils MIR zu dreckig ist, räum auch ich auf- das ist für mich selbstverständlich. Wir haben ein paar fixe Regeln (so wie ihr ja auch) und überall, wo ich mich darüber hinaus nicht wohlfühle, finde ich, ist es meine Aufgabe, dass se so ausschaut, wie ich das haben will, und nicht umgekehrt.

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