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Wo geht es hier bitte zum Ausgang ?!

9. September 2002 um 1:22

eigentlich weiss ich gar nicht warum ich diesen Beitrag überhaupt schreibe...

In unzähligen persönlichen Gesprächen mit lieben Leuten hier, habe ich mein Problem besprochen, erkannt und es mir auch bewusst gemacht.

In unzähligen Beiträgen habe ich Beziehungen von vorne bis hinten von oben nach unten durchleuchtet und das 1x1 der Liebe unter die Menschheit gebracht...

Aber Theorie ist bekanntlich das, was in der Praxis nicht funktioniert.

Auch ich muss jetzt erkennen, wie weh es tut, wenn man einen geliebten Menschen verloren hat.

Ich bin voller Fragen die mir niemand beantworten kann, voller Schuldgefühle und Zweifel, ob man nicht besser das Getan oder Nichtgetan hätte.

Ich höre in mich rein und frage mein Inneres was ich tun soll, aber ich bekomme keine Antwort.

Ich komme mir vor wie ein Berater, der zwar 49 Liebespositionen kennt aber keine einzige Frau.

Ich habe immer gedacht, dass mir diese Trennung nie passieren wird und wenn, dass ich nicht traurig bin, dass es vorbei ist, sondern mich freue, dass ich sie erleben konnte.

Aber das geht nicht.

Ich spüre in mir das kleine Teufelchen, dass mir immer wieder kleine Gefühlsbomben entgegen schmeisst und ich somit auch nicht in der Lage bin, mich mit der Situation abzufinden und einen Schlussstrich zu ziehen.

Selbst wenn ich ihn wieder sehen würde, wüsste ich nicht einmal wie ich mich verhalten soll.

Mein Weltbild und mein philosophischer Überbau ist zusammengebrochen und ich bin unfähig damit um zu gehen.

Ich bin nicht enttäuscht, wütend, verletzt oder hasserfüllt, ich bin einfach nur schrecklich traurig.

Aber nicht dass es vorbei ist, sondern wie es vorbei ging.

Einfach so... und ohne Vorwarnung.

In mir ist eine Seite gestorben, die er zum klingen brachte.

Er wurde ein Teil von mir, der mir so vertraut war und den ich so sehr liebte.

Wo soll ich mit den Gefühlen hin die für ihn bestimmt waren ?

Momentan drohe ich daran zu ersticken.

Sicherlich werde ich daran nicht zu Grunde gehen, aber es tut so weh.

Dieses Gedicht passt sehr gut dazu...

Letzte Hoffnung

Ich schenkte dir meine Liebe;
du gabst mir dein Zögern.
Ich schenkte dir meine Poesie;
du gabst mir dein Schweigen.
Ich schenkte dir meine Visionen;
du gabst mir deine Wirklichkeit.
Ich schenkte dir meinen guten Willen;
du gabst mir deine Launen.
Ich schenkte dir einen Garten,
du gabst mir brachliegendes Land.

Jetzt schenke ich dir dieses Sackgassengedicht.
Schenkst du mir neue Zuversicht ?

Ich würde mich so freuen, wenn unsere letzte und unangenehmste Begenung nicht die Allerletzte war und ich diese Zuversicht bekommen würde.

Ester21

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9. September 2002 um 7:36

Ach Ester!
Nun hätten Michi und ich letzte Nacht fast nicht schlafen können, weil wir uns von Deinen Gedanken geradezu ertappt gefühlt haben.

Genau das gleiche Gefühl hatte ich noch vor ein paar Monaten auch und wenn ich Beiträge wie Deinen lese, kommt alles nochmal hoch.
Ich hätte es selbst nicht besser schreiben können!

Und glaub mir - wenn Du das wünscht, wirst auch Du Deiner Geschichte einen anderen Abschluß geben können.
Ich habe nach dem letzten Zusammentreffen einige Monate dafür gebraucht und es dann so zuende gebracht, daß ich wirklich damit leben konnte.
Aber dafür ist wohl ein gewisser Abstand notwendig, der Dir noch nicht gegeben ist.

Ich wünsche Dir sehr, daß Du diesen Punkt bald erreichst, verinnerlichen kannst, daß auch Dein Traummann Macken hat, die ihn zum Ex-Traummann machen - oder zum Traummann einer anderen...

Ich wünsche Dir alles Gute, harter Kern

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9. September 2002 um 8:38

Traurig
Guten Morgen liebe Ester,

aus Deinen Zeilen lese ich so unendlich viel Traurigkeit, dass mir selbst fast die Tränen kommen. Ich kann fast spüren, wie weh Dir Dein Herz tut. Das sind so die Momente, wo ich gerne helfen möchte, aber genau weiß, dass ich es nicht kann. Wenn eine große Liebe zuende geht, ist das, als ob ein Stück von einem selbst stirbt. Die Schmerzen kann man fast körperlich spüren. Das schlimme ist, dass sie einem keiner nehmen kann. Die Schmerzen eines gebrochenen Herzens muss man aushalten, durchleben und darauf hoffen, dass sie bald vergehen. Und genau das wünsche ich Dir. Ich wünsche Dir für diese schwere Zeit viel Kraft und die Zuversicht darauf, dass auch für Dich die Sonne bald wieder scheinen wird.

Ich wünschte, ich könnte Dir irgendwie helfen! Auch wenn wir uns persönlich nicht kennen: Ich drück' Dich 'mal ganz lieb!

LG

Morgaine

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9. September 2002 um 8:56

*knuddel dich mal*
Hi Ester!

Wenn ich deine Zeilen lese, kommt es genauso in mir wieder hoch, als wäre es erst gestern gewesen!
Leider gibt es dafür kein Rezept...wäre in der ersten zeit bestimmt gut...und verdammt hilfreich....aber der ewige Spruch.Hilf dir selbst...sonst hilft dir keiner, ist wohl die richtige Alternative.....

Somit hoffe ich für dich..das du die Zuversicht bekommst, es so für dich abzuschließen...wie du es möchtest.

"Liebst du etwas, so lass es frei, kommt es nicht zurück, war es nicht das richtige.
Kehrt es zurück..
"Lieb es für immer"

Alle Liebe und lass dich unbekannterweise mal *knuddeln*........
Siembra ´qúe llueva , escampa! (Nach jeden Regen folgt Sonnenschein)

Maruscha

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9. September 2002 um 15:24

*drückdichauchganzdoll*
Hi Ester,

bei Deinem Beitrag zerreisst es einem förmlich das Herz. Ich möchte mich dem Anschliessen und Dich ganz doll drücken.

Ich denke auch, zu wissen, was Du jetzt am meisten brauchst und dass Du es bald finden wirst. Ich würde Dir gerne helfen, weiss aber selber nur zu gut, dass einem in dieser Situation niemand wirklich helfen kann. Man muss sie durchleben...

Lieben Gruss
Clubby

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9. September 2002 um 19:15

Ahnen oder wissen .....
Hallo Ester,

als ich Dir auf dem CT begegnete, und Dir auch zuhörte, meldete sich mein Unterbewusstsein und sah es voraus.
Doch wie so oft wurde es von Verstand abgeblockt.
Immerhin, hätte ich es sagen sollen ? Und wenn ja, wie ?
Du wirst jetzt einige Zeit das Tal der Tränen durchwandern.
Ich schreibe durchwandern, denn Du wirst es dann hinter Dir lassen.
Zeige mehr Romantik, und es wird wieder werden.

Data

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9. September 2002 um 20:23

Dankbarkeit
Liebe Ester,

viele haben hier sehr tröstende Worte gefunden, deshalb möchte ich einen anderen Aspekt mal ansprechen.

Es war gut, daß du ihm begegnet bist, denn dadurch hast du gesehen, was möglich ist und was du von nun an willst und ab jetzt nicht mehr willst.

Du hast dadurch Kraft gefunden, einen neuen Weg einzuschlagen. Trotz vieler widriger Umstände hattest du die Ausdauer, den Weg einzuhalten.

Du hast Neues kennengelernt und mehr über dich erfahren. Es hat dich ein Stück weitergebracht.

Es wird bestimmt noch mehr geben.

Auch wenn du jetzt traurig bist, so räume der Dankbarkeit auch 10 % ein und laß sie mit der Zeit weiter wachsen.

Denn, liebe Ester, nichts ist ewig, ob so oder so. Das gilt für das traurig sein, genauso, wie für das Glück.

Für alles andere drücke ich dir ganz fest die Daumen und knuddel dich mal. :-X

LG - Lourdes

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9. September 2002 um 21:06

Pfusch am Bau..
der Elektriker hat leider vergessen, den Lichtschalter einzubauen.

wünschte ich mir auch, ich würde den Ausgang finden.

Aber kaum denkt man, es geht einem besser, man ist dabei, es zu überwinden, fällt man wieder zurück.
Warum ist das nur so. Warum muss man sich in Menschen verlieben, die unsere Liebe gar nicht wollen.

MissBumblebee

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9. September 2002 um 21:10

Servus mama ester
das schöne an der liebe ist, dass man alles vergisst und immer wieder von vorne anfängt.
(peter turrini, italienisch-östereichischer dramatiker)

und so ist es wirklich, ester... auch wenn es im augenblick wie der untergang sich anfühlt... man vergisst... man fängt wieder von vorne an... und das ist gut so... denn:

allein die liebe erhält und bewegt unser leben.
(iwan sergejewitsch turgenjew; 1818-1883, russischer erzähler & dramatiker)

obwohl schon so viel gesagt wurde... obwohl du ja alles schon weißt schreibst du hier einen beitrag... und auch das ist gut so... denn schmerz, der nicht raus darf, frisst sich in der seele fest... zerfrisst diese... und um deine seele wäre es schade... sie hat so viel, was es sowieso schon zu wenig in unserer welt gibt...

sensibilität... die fähigkeit zu lieben... die fähigkeit anderen menschen mit rat und tat zu seite zu stehen, wenn sie das gefühl haben alleine zu sein... die fähigkeit, mit worten tränen zu trockenen... seelen zu heilen... aber auch kritisch kann deine seele sein... und sie ist aufrichtig... wirft dem gegenüber zum (zumeist) richtigen augenblick die richtigen worte zu... das alles und noch viel mehr wohnt in dir... und darum wäre es wirklich schade, wenn du all diese gaben unter kummer, gram und trauer verschütten würdest!

solang du fähig bist gefühle (positive wie negative) zuzulassen, solange hast du ein LEBEN... völlig gefühlskalt vorsichhinvegetieren ist in meinen augen kein leben... du aber LEBST... mit den gefühlen liebe, trauer, leidenschaft,....... das ist ein geschenk... auch wenn es im moment weh tut... und so wie die liebe von der trauer abgelöst wurde, so kommt auch wieder der augenblick, wo du für dich abschließen kannst und dann die trauer von der verliebtheit abgelöst wird...

wie sollst du reagieren, wenn du IHM gegenübertrittst... spiel alle erdenklich möglichen situationen durch... lass deine phantasie spielen... schau, mit welcher deiner reaktionen es dir gut geht... welche dir weh tun... wenn es dann so weit ist, wirst du einwenig darauf vorbereitet sein... und wie es dann wirklich wird, liebe ester, das wissen die engeln und götter, und die nicht so genau...

zumeist bekommt man im leben einen keulenschlag, wenn man am wenigsten damit rechnet... wenn man ihn am wenigsten brauchen kann... das ist ein teil des spieles leben... damit müssen wir uns wohl oder übel abfinden... da kommen wir nicht drumherum... nicht hilfreich... aber so ist´s... wo keine schattenseiten sind, dort kann es auch keine sonne geben und die sonnenstunden mag man ja auch net missen... immer diesiges grau wär auch nix... also nehmen wir sonnen- und schattenstunden in kauf

in dir ist vielleicht eine von sooooooooooooooooo vielen saiten gestorben... aber es wird wieder jemand kommen, der andere saiten erklingen lässt... saiten, die noch lieblichere töne ertönen lassen, als du sie bisher hörtest *versprochen*

och mama ester... warum sprichst du von der vergangenheit? auch jezz darfst du ihn noch lieben! niemand kann dir das verbieten und du solltest es dir nicht verbieten... du hattest auch viele positive erlebnisse... und viel lehrreiches von dieser begegnung mitnehmen dürfen... die darfst du weiterhin lieben... diese lehrreichen dinge SOLLST du weiterhin nutzen, denn sonst wäre diese begegnung unnötig gewesen... und das war sie sicher nicht!

die gefühle, die für ihn bestimmt waren nutze für DICH! für deinen kummer, für deine trauer und für deinen NEUBEGINN... denn wo was altes aufhört, dort fängt was neues an

erstick nicht an gefühlen... lass sie raus... auch wenn es "nur" hier ist... es findet sich IMMER jemand, der mit dir und deinen gefühlen etwas anfangen kann... der sich für dich und deine gefühle zeit nimmt... der dich und deine gefühle (auch wenn sie für dich selbst vielleicht absurd oder unanehmbar erscheinen) ernst nimmt und sich ihrer annimmt, weil sie nicht absurd oder unannehmbar sind!

auch wenn es dich in den keller wirft... auch wenn du am boden liegst... du wirst wieder hoch kommen... du wirst dich wieder aufrappeln und das spiel leben weiterspielen... und es wird auch dann wieder sonnentagln und regentage geben *so spielts leben mit uns*

gib DU dir die zuversicht, ester... ich weiß nicht, was vorgefallen ist... ich weiß nicht, was sich in den letzten monaten bei dir/euch/ihm/seinem hamster getan hat... aber war es nicht schon öfter so, dass du vollkommen hoffnungslos warst und die neverending story fast abgeschlossen hattest und just da meldete er sich wieder? spiel auch diese situation(en) in deinem kopf durch... überleg, ob du als reaktion für deine liebe zögern möchtest... ob du als antwort für deine poesie schweigen möchtest... ob du es nötig hast, dass man realisierbare visionen mit starrer und kompromissloser wahrheit beantwortet... ob du launen nötig hast, wenn du guten willen zeigst... ob du als geschenk brachliegendes land haben möchtest, wo man einen wundervollen, gemeinsamen garten schaffen könnte... überleg, ob du das wirklich BRAUCHST...

ich bin davon überzeugt, dass man manche menschen sehr dringend benötigt, um zu sehen, was man nicht braucht und was man absolut nicht nötig hat... auch wenn man gerade DAS gebraucht hat... weißt was ich mein?

ich hoffe ich konnte dir ein kleines stück hoffnung geben... dir ein wenig zuversicht geben, auch wenn ich nicht ER bin...

pass gut auf dich auf ester, fühl dich umarmt, pain

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9. September 2002 um 21:12

Liebe ester
verdammt, es hört sich komisch an, das zu sagen, aber ich denke, ich weiß wie du dich fühlst. vielleicht glaubst du das nicht, ich weiß aus meiner erfahrung, dass man sich in solchen zeiten schwer tut, zu glauben, dass es anderen menschen genauso geht oder ging.
aber es ist so. ich finde, jetzt könnte ich annehmen, dass ich auch weiß, wie ich dir helfen kann. leider ist das nicht so.
ich kann deine gefühle total verstehen und nachvollziehen, denn es ist nicht lange her, dass ich genauso gefühlt habe. aber jeder geht mit so etwas anders um, deswegen ist es schwer oder sogar unmöglich ein "patentrezept" zu geben das dir hilft.
ich kann dir nur sagen, was mir geholfen hat. nämlich, lass dich ablenken so oft es geht, aber auch nicht die ganze zeit. wenigstens einmal am tag brauchst du zeit für dich in der du deine gedanken schweifen und die traurigkeit rauslassen kannst.
was noch wirklich hilft, ist sport. wirklich! wenn du dich richtig auspowerst, wird es dir besser gehn...
ansonsten kann ich nicht viel sagen, ich möche dir nur einige zeilen schreiben, die eine freundin mir in der zeit, als es mir schlecht ging, geschrieben hat: "du musst die trauer ausleben und verarbeiten, aber lass dich nicht von ihr auffressen"
in diesem sinne, auch wenn meine etwas linkischen versuche dir zu helfen nicht grad so hilfreich sind,
fühl dich lieb gedrückt! ich denk an dich!

käferle

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10. September 2002 um 4:18

Vielen Dank für die lieben Worte
Hallo meine Lieben,

ich möchte mich von ganzem Herzen für die wunderschönen Worte bedanken.

Es sind nicht einfach nur leere Worte sondern sie kommen von Herzen und sind mit sehr viel Liebe gefüllt.

Sicher ist mir bewusst, dass ich diesen Weg jetzt ganz alleine gehen muss und dass dieser auch sehr steinig werden kann.

Die 5 Jahre, die mich dieser Mann in meinem Leben begleitete, waren kompliziert, schwierig aber auch sehr lehrreich und einfach wunderschön.

Dass ich ihm begegnete, hatte einen ganz, ganz tiefen Sinn.

Vor 2 Jahren las ich meine grosse Lebensanalyse, dass ich eines Tages einem wesentlich älteren,längst verheirateten noblen Mann begegnen werde, der mir mein Leben vollkommen auf den Kopf stellen wird.

Als ich ihm vor 5 Jahren begegnete, war aus astrologischer Sicht der denkbar beste Zeitpunkt dafür.

Durch ihn bin ich in einen Tiefenrausch und Wissensdurst gefallen und er brachte mich dazu Dinge aus einer ganz anderen Richtung zu betrachten.

Durch ihn entwickelte sich meine Leidenschaft zum Schreiben, denn meine Briefe an ihn waren teilweise 16 Seiten lang.

Er hat mir geholfen, meine Persönlichkeit zu entwickeln und verpasste dem Edelstein den letzten Schliff.

Früher war ich einfach nur das nette Mädchen, die für alle da war und jedem unter die Arme griff, wenn not am Manne war.

Er jedoch hat mich als das wertgeschätzt, was ich war, nämlich eine Frau.

Noch nie zuvor wurde ich von einem Mann so respektiert.

Ja ich bin Dankbar... sehr sogar, diesem Mann begegnet zu sein.

Ganz gleich wie schillernd und wechselhaft der Umgang miteinander war.

Ganz gleich, dass ich für jeden Tag mit ihm Himmel auch einen Tag in der Hölle bekam.

Ich bin an diesem Mann sehr gewachsen- an innerer Grösse und an Stärke.

Die unzähligen Krisen die wir all die Jahre durchlebt und gemeistert haben, haben uns immer auf eine andere, höhere Ebene der Liebe gebracht.

Thomas D. schrieb mal ein Lied das " Uns trennt das Leben "

Es ist auf der CD : " Lektionen in Demut "

Kapitel 8 : Ihr seid meine Familie, und wir teilen einen Traum, in dem ich mich als Reflektor Falke von unsichtbaren Schwingen getragen über einer Wolkendecke wiederfinde in einem Luftstrom schwebend. Dann fange ich an Kreise zu ziehen, spiralförmig der Sonne entgegen.

Die Wolken brechen auf- und während hinter meinem Rücken ein Lichtstrahl die ganze Welt erhellt, strömt aus meinem Herzen Liebe durch alles, was mich umgibt. Ich lande unter Menschen, die mich Bruder nennen, schliesse sie in meine Arme und in mein Herz, um sie sofort wieder lozulassen. Diese Liebe währt ewig, und wir, dem Schicksal ergeben, wissen es, die Wahrheit spricht im Augenblick auch irgendwann-

Der Text des Liedes lautet :

Und wie oft hast Du schon die Nacht
mit einem Helden verbracht
und bist am Morgen neben dem Teufel erwacht
ich stand am Rand deines Bettes
und war ziemlich verranzt
doch hatte ich längst meinen Samen
in dein Hirn gepflanzt

Mein Bewusstsein blieb am Schweben
und mit jedem Atemzug
krieg ich vom Leben nicht genug
kontrolliere meinen Flug
verharrte einen Moment
-wundervoller Augenblick
der die Schönheit deiner Welt
durch meine Augen schickt

Und dennoch zieht mich mein Weg weiter
und dich von mir weg
- du vergräbst was war unter deinem toten Haar-
ich frag mich jeden Tag wirst du mir jemals vergeben
du bist bei mir -
uns trennt das Leben

das hier geht an alle die ihre Liebe gaben
es war schön ein Stück davon zu haben
das geht raus an alle Leute die ich geliebt
es ist schön dass es euch gibt- Ja
das hier geht an jeden der mir nahe stand
und von mir verletzt wurde
durch das was uns verband
jetzt trennt uns das Leben und doch
- ich lieb dich immer noch

ich war die Zukunft für dich
doch das ist jetzt Vergangenheit
und ich schätze ein " Es tut mir leid " tut`s nicht mehr

du warst so voller Erwartung ich war so leer
du hingst zu sehr an mir wir wurden zu schwer

ich liess ein paar Federn es half sicher nicht
ich schrieb " liebe dich - und ich liebe dich"
ich werde mein Karma folgen
ich kann in die Zukunft sehn
lass es dich nicht zerstören
lass uns auf die Liebe schwören...
schick die Dämonen in die Hölle wo sie hingehören
im Glauben daran das nichts bliebe- ohne die Liebe

das hier geht an alle die mir ihre Liebe gaben...

was würden wir erfahren
wenn wir vorher alles wüssten
vielleicht brach ich dein Herz als wir uns küssten
doch vielleicht bist du es
die unserer Liebe diesen Tritt verpasst
wenn du bereust dass du mich je getroffen hast

und vielleicht ist es ein Gesetz
das es in deinem Leben gibt
dass man für Jeden Tag im Himmel
einen in der Hölle kriegt
doch es gibt alles im Leben nur ein mal
und wenn`s nicht so wär -
ich würde dich nochmal lieben
- und zwar doppelt so sehr

das hier geht an alle die mir ihre Liebe gaben....


Ich liebe dieses Lied über alles, weil es die Situation widerspiegelt ín der wir uns befinden.

Vielleicht trennte uns auch nur das Leben.

Ich bereue nichts - rein gar nichts.

Er wird für mich der wunderbarste Mensch bleiben und seinen Platz in meinem Herzen haben- vielleicht muss mal ein Stück rücken aber weichen wird er niemandem müssen.

Denn dafür hat er mich so sehr verändert.

Vielleicht treffen wir uns noch mal ... wenn wir dazu bereit sind.

Ester

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10. September 2002 um 12:39
In Antwort auf afia_12116270

Vielen Dank für die lieben Worte
Hallo meine Lieben,

ich möchte mich von ganzem Herzen für die wunderschönen Worte bedanken.

Es sind nicht einfach nur leere Worte sondern sie kommen von Herzen und sind mit sehr viel Liebe gefüllt.

Sicher ist mir bewusst, dass ich diesen Weg jetzt ganz alleine gehen muss und dass dieser auch sehr steinig werden kann.

Die 5 Jahre, die mich dieser Mann in meinem Leben begleitete, waren kompliziert, schwierig aber auch sehr lehrreich und einfach wunderschön.

Dass ich ihm begegnete, hatte einen ganz, ganz tiefen Sinn.

Vor 2 Jahren las ich meine grosse Lebensanalyse, dass ich eines Tages einem wesentlich älteren,längst verheirateten noblen Mann begegnen werde, der mir mein Leben vollkommen auf den Kopf stellen wird.

Als ich ihm vor 5 Jahren begegnete, war aus astrologischer Sicht der denkbar beste Zeitpunkt dafür.

Durch ihn bin ich in einen Tiefenrausch und Wissensdurst gefallen und er brachte mich dazu Dinge aus einer ganz anderen Richtung zu betrachten.

Durch ihn entwickelte sich meine Leidenschaft zum Schreiben, denn meine Briefe an ihn waren teilweise 16 Seiten lang.

Er hat mir geholfen, meine Persönlichkeit zu entwickeln und verpasste dem Edelstein den letzten Schliff.

Früher war ich einfach nur das nette Mädchen, die für alle da war und jedem unter die Arme griff, wenn not am Manne war.

Er jedoch hat mich als das wertgeschätzt, was ich war, nämlich eine Frau.

Noch nie zuvor wurde ich von einem Mann so respektiert.

Ja ich bin Dankbar... sehr sogar, diesem Mann begegnet zu sein.

Ganz gleich wie schillernd und wechselhaft der Umgang miteinander war.

Ganz gleich, dass ich für jeden Tag mit ihm Himmel auch einen Tag in der Hölle bekam.

Ich bin an diesem Mann sehr gewachsen- an innerer Grösse und an Stärke.

Die unzähligen Krisen die wir all die Jahre durchlebt und gemeistert haben, haben uns immer auf eine andere, höhere Ebene der Liebe gebracht.

Thomas D. schrieb mal ein Lied das " Uns trennt das Leben "

Es ist auf der CD : " Lektionen in Demut "

Kapitel 8 : Ihr seid meine Familie, und wir teilen einen Traum, in dem ich mich als Reflektor Falke von unsichtbaren Schwingen getragen über einer Wolkendecke wiederfinde in einem Luftstrom schwebend. Dann fange ich an Kreise zu ziehen, spiralförmig der Sonne entgegen.

Die Wolken brechen auf- und während hinter meinem Rücken ein Lichtstrahl die ganze Welt erhellt, strömt aus meinem Herzen Liebe durch alles, was mich umgibt. Ich lande unter Menschen, die mich Bruder nennen, schliesse sie in meine Arme und in mein Herz, um sie sofort wieder lozulassen. Diese Liebe währt ewig, und wir, dem Schicksal ergeben, wissen es, die Wahrheit spricht im Augenblick auch irgendwann-

Der Text des Liedes lautet :

Und wie oft hast Du schon die Nacht
mit einem Helden verbracht
und bist am Morgen neben dem Teufel erwacht
ich stand am Rand deines Bettes
und war ziemlich verranzt
doch hatte ich längst meinen Samen
in dein Hirn gepflanzt

Mein Bewusstsein blieb am Schweben
und mit jedem Atemzug
krieg ich vom Leben nicht genug
kontrolliere meinen Flug
verharrte einen Moment
-wundervoller Augenblick
der die Schönheit deiner Welt
durch meine Augen schickt

Und dennoch zieht mich mein Weg weiter
und dich von mir weg
- du vergräbst was war unter deinem toten Haar-
ich frag mich jeden Tag wirst du mir jemals vergeben
du bist bei mir -
uns trennt das Leben

das hier geht an alle die ihre Liebe gaben
es war schön ein Stück davon zu haben
das geht raus an alle Leute die ich geliebt
es ist schön dass es euch gibt- Ja
das hier geht an jeden der mir nahe stand
und von mir verletzt wurde
durch das was uns verband
jetzt trennt uns das Leben und doch
- ich lieb dich immer noch

ich war die Zukunft für dich
doch das ist jetzt Vergangenheit
und ich schätze ein " Es tut mir leid " tut`s nicht mehr

du warst so voller Erwartung ich war so leer
du hingst zu sehr an mir wir wurden zu schwer

ich liess ein paar Federn es half sicher nicht
ich schrieb " liebe dich - und ich liebe dich"
ich werde mein Karma folgen
ich kann in die Zukunft sehn
lass es dich nicht zerstören
lass uns auf die Liebe schwören...
schick die Dämonen in die Hölle wo sie hingehören
im Glauben daran das nichts bliebe- ohne die Liebe

das hier geht an alle die mir ihre Liebe gaben...

was würden wir erfahren
wenn wir vorher alles wüssten
vielleicht brach ich dein Herz als wir uns küssten
doch vielleicht bist du es
die unserer Liebe diesen Tritt verpasst
wenn du bereust dass du mich je getroffen hast

und vielleicht ist es ein Gesetz
das es in deinem Leben gibt
dass man für Jeden Tag im Himmel
einen in der Hölle kriegt
doch es gibt alles im Leben nur ein mal
und wenn`s nicht so wär -
ich würde dich nochmal lieben
- und zwar doppelt so sehr

das hier geht an alle die mir ihre Liebe gaben....


Ich liebe dieses Lied über alles, weil es die Situation widerspiegelt ín der wir uns befinden.

Vielleicht trennte uns auch nur das Leben.

Ich bereue nichts - rein gar nichts.

Er wird für mich der wunderbarste Mensch bleiben und seinen Platz in meinem Herzen haben- vielleicht muss mal ein Stück rücken aber weichen wird er niemandem müssen.

Denn dafür hat er mich so sehr verändert.

Vielleicht treffen wir uns noch mal ... wenn wir dazu bereit sind.

Ester

Tränen in den Augen
Hallo Ester!

Als ich diese Zeilen gelesen habe, hatte ich die Tränen in den Augen! Aus Deinen Worten spricht so viel Liebe und Dankbarkeit! Ich bewundere Dich dafür, dass Du trotz Deiner Trauer keinerlei Groll empfindest und für die gemeinsame Zeit so dankbar sein kannst! Das ist wahre Liebe! Denn wahre Liebe kann loslassen!

Voller Bewunderung

Morgaine

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10. September 2002 um 12:51

". .allein die Art und Weise von euch Frauen . . ."
. . solch schwere Situationen zu beschreiben, sie einfach zu artikulieren, und vor allem die Antworten darauf, lassen mich immer wieder in diesem forum landen.
Zu dieser Gefühlstiefe traut sich mein Geschlecht (männl) sehr oft gar nicht, . . und doch spricht es mir so aus dem Herzen

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10. September 2002 um 19:02
In Antwort auf afia_12116270

Vielen Dank für die lieben Worte
Hallo meine Lieben,

ich möchte mich von ganzem Herzen für die wunderschönen Worte bedanken.

Es sind nicht einfach nur leere Worte sondern sie kommen von Herzen und sind mit sehr viel Liebe gefüllt.

Sicher ist mir bewusst, dass ich diesen Weg jetzt ganz alleine gehen muss und dass dieser auch sehr steinig werden kann.

Die 5 Jahre, die mich dieser Mann in meinem Leben begleitete, waren kompliziert, schwierig aber auch sehr lehrreich und einfach wunderschön.

Dass ich ihm begegnete, hatte einen ganz, ganz tiefen Sinn.

Vor 2 Jahren las ich meine grosse Lebensanalyse, dass ich eines Tages einem wesentlich älteren,längst verheirateten noblen Mann begegnen werde, der mir mein Leben vollkommen auf den Kopf stellen wird.

Als ich ihm vor 5 Jahren begegnete, war aus astrologischer Sicht der denkbar beste Zeitpunkt dafür.

Durch ihn bin ich in einen Tiefenrausch und Wissensdurst gefallen und er brachte mich dazu Dinge aus einer ganz anderen Richtung zu betrachten.

Durch ihn entwickelte sich meine Leidenschaft zum Schreiben, denn meine Briefe an ihn waren teilweise 16 Seiten lang.

Er hat mir geholfen, meine Persönlichkeit zu entwickeln und verpasste dem Edelstein den letzten Schliff.

Früher war ich einfach nur das nette Mädchen, die für alle da war und jedem unter die Arme griff, wenn not am Manne war.

Er jedoch hat mich als das wertgeschätzt, was ich war, nämlich eine Frau.

Noch nie zuvor wurde ich von einem Mann so respektiert.

Ja ich bin Dankbar... sehr sogar, diesem Mann begegnet zu sein.

Ganz gleich wie schillernd und wechselhaft der Umgang miteinander war.

Ganz gleich, dass ich für jeden Tag mit ihm Himmel auch einen Tag in der Hölle bekam.

Ich bin an diesem Mann sehr gewachsen- an innerer Grösse und an Stärke.

Die unzähligen Krisen die wir all die Jahre durchlebt und gemeistert haben, haben uns immer auf eine andere, höhere Ebene der Liebe gebracht.

Thomas D. schrieb mal ein Lied das " Uns trennt das Leben "

Es ist auf der CD : " Lektionen in Demut "

Kapitel 8 : Ihr seid meine Familie, und wir teilen einen Traum, in dem ich mich als Reflektor Falke von unsichtbaren Schwingen getragen über einer Wolkendecke wiederfinde in einem Luftstrom schwebend. Dann fange ich an Kreise zu ziehen, spiralförmig der Sonne entgegen.

Die Wolken brechen auf- und während hinter meinem Rücken ein Lichtstrahl die ganze Welt erhellt, strömt aus meinem Herzen Liebe durch alles, was mich umgibt. Ich lande unter Menschen, die mich Bruder nennen, schliesse sie in meine Arme und in mein Herz, um sie sofort wieder lozulassen. Diese Liebe währt ewig, und wir, dem Schicksal ergeben, wissen es, die Wahrheit spricht im Augenblick auch irgendwann-

Der Text des Liedes lautet :

Und wie oft hast Du schon die Nacht
mit einem Helden verbracht
und bist am Morgen neben dem Teufel erwacht
ich stand am Rand deines Bettes
und war ziemlich verranzt
doch hatte ich längst meinen Samen
in dein Hirn gepflanzt

Mein Bewusstsein blieb am Schweben
und mit jedem Atemzug
krieg ich vom Leben nicht genug
kontrolliere meinen Flug
verharrte einen Moment
-wundervoller Augenblick
der die Schönheit deiner Welt
durch meine Augen schickt

Und dennoch zieht mich mein Weg weiter
und dich von mir weg
- du vergräbst was war unter deinem toten Haar-
ich frag mich jeden Tag wirst du mir jemals vergeben
du bist bei mir -
uns trennt das Leben

das hier geht an alle die ihre Liebe gaben
es war schön ein Stück davon zu haben
das geht raus an alle Leute die ich geliebt
es ist schön dass es euch gibt- Ja
das hier geht an jeden der mir nahe stand
und von mir verletzt wurde
durch das was uns verband
jetzt trennt uns das Leben und doch
- ich lieb dich immer noch

ich war die Zukunft für dich
doch das ist jetzt Vergangenheit
und ich schätze ein " Es tut mir leid " tut`s nicht mehr

du warst so voller Erwartung ich war so leer
du hingst zu sehr an mir wir wurden zu schwer

ich liess ein paar Federn es half sicher nicht
ich schrieb " liebe dich - und ich liebe dich"
ich werde mein Karma folgen
ich kann in die Zukunft sehn
lass es dich nicht zerstören
lass uns auf die Liebe schwören...
schick die Dämonen in die Hölle wo sie hingehören
im Glauben daran das nichts bliebe- ohne die Liebe

das hier geht an alle die mir ihre Liebe gaben...

was würden wir erfahren
wenn wir vorher alles wüssten
vielleicht brach ich dein Herz als wir uns küssten
doch vielleicht bist du es
die unserer Liebe diesen Tritt verpasst
wenn du bereust dass du mich je getroffen hast

und vielleicht ist es ein Gesetz
das es in deinem Leben gibt
dass man für Jeden Tag im Himmel
einen in der Hölle kriegt
doch es gibt alles im Leben nur ein mal
und wenn`s nicht so wär -
ich würde dich nochmal lieben
- und zwar doppelt so sehr

das hier geht an alle die mir ihre Liebe gaben....


Ich liebe dieses Lied über alles, weil es die Situation widerspiegelt ín der wir uns befinden.

Vielleicht trennte uns auch nur das Leben.

Ich bereue nichts - rein gar nichts.

Er wird für mich der wunderbarste Mensch bleiben und seinen Platz in meinem Herzen haben- vielleicht muss mal ein Stück rücken aber weichen wird er niemandem müssen.

Denn dafür hat er mich so sehr verändert.

Vielleicht treffen wir uns noch mal ... wenn wir dazu bereit sind.

Ester

...*smile*..
Hallo, ester!
Lange nicht gelesen, schön auf diesem Wege von Dir zu hören!
Du hast meine Gedanken, Gefühle in Worte gefasst...alles hat seinen Sinn, und wer, ja nur wer wirklich liebt kann auch wirklich hassen...und lässt die Sterne nie verblassen...
quatsch...
ich denke, Thomas D. ist schon ein gewaltiger, würde ihn gerne mal treffen...
Aber mann/frau kann nicht alles haben, wenn es am schönsten ist, sollte man/frau aufhören, um sich selbst wieder spüren zukönnen....und sich mit der Lieber wiedertreffen zukönnen...
...die Wege des Herrn sind unergründlich, auch wenn ich nicht wirklich gläubig bin, so glaube ich an das..an das schicksal welches uns bestimmt ist...immer weiter auf dem Pfad der Liebe, des Unergründlichen zu wandeln...denn der Weg ist das Ziele...ZIele sind da, um uns anzuspornen..den Weg zu gehen, der uns bestimmt ist...

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13. September 2002 um 8:51

Wie geht es Dir?
Guten Morgen, liebe Ester!

Mußte heute Morgen an Dich denken und habe mich gefragt, wie es Dir wohl mittlerweile geht! Gut mit Sicherheit noch nicht, aber vielleicht siehst Du ja mittlerweile wieder hin und wieder einen kleinen Sonnenstrahl durch die Wolken blitzen! Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du Deine Trauer möglichst schnell hinter Dir läßt und den Ausgang ganz schnell findest!

Herzliche Grüße

Morgaine

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13. September 2002 um 9:34
In Antwort auf Morgaine65

Wie geht es Dir?
Guten Morgen, liebe Ester!

Mußte heute Morgen an Dich denken und habe mich gefragt, wie es Dir wohl mittlerweile geht! Gut mit Sicherheit noch nicht, aber vielleicht siehst Du ja mittlerweile wieder hin und wieder einen kleinen Sonnenstrahl durch die Wolken blitzen! Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du Deine Trauer möglichst schnell hinter Dir läßt und den Ausgang ganz schnell findest!

Herzliche Grüße

Morgaine

Guten Morgen
Hallo Morgaine,

wie singt Grönemeyer... es tut gleichmäßig weh...

Ja und das tut es mittlerweile auch bei mir.

Langsam beginne ich wieder das Leben um mich rum wahr zu nehmen und an manchen Stellen daran teil zu haben.

Natürlich denke ich noch sehr viel an ihn und er bestimmt auch ein Stückweit meine Gedanken.

Es ist schwer einfach los zu lassen, weil ich es noch nicht ganz verinnerlicht habe, dass es so weit gekommen ist.

Es besteht für mich immer noch dieser Funken Hoffnung, dass das von vor 3 Wochen alles nur ein schlechter Traum ist.

Wir werden sehen, ob es ein Traum und die Wirklichkeit war.

Wenn es die Wirklichkeit ist, dann kann ich es nicht ändern und werde es so akzeptieren.

Ich freue mich, dass Du an mich gedacht hast und wünsche Dir einen sschönen Tag und ein geruhsames Wochenende.

Viele Liebe Grüsse Ester21

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13. September 2002 um 9:50
In Antwort auf afia_12116270

Guten Morgen
Hallo Morgaine,

wie singt Grönemeyer... es tut gleichmäßig weh...

Ja und das tut es mittlerweile auch bei mir.

Langsam beginne ich wieder das Leben um mich rum wahr zu nehmen und an manchen Stellen daran teil zu haben.

Natürlich denke ich noch sehr viel an ihn und er bestimmt auch ein Stückweit meine Gedanken.

Es ist schwer einfach los zu lassen, weil ich es noch nicht ganz verinnerlicht habe, dass es so weit gekommen ist.

Es besteht für mich immer noch dieser Funken Hoffnung, dass das von vor 3 Wochen alles nur ein schlechter Traum ist.

Wir werden sehen, ob es ein Traum und die Wirklichkeit war.

Wenn es die Wirklichkeit ist, dann kann ich es nicht ändern und werde es so akzeptieren.

Ich freue mich, dass Du an mich gedacht hast und wünsche Dir einen sschönen Tag und ein geruhsames Wochenende.

Viele Liebe Grüsse Ester21

Liebe und Ihre Auswirkungen
Liebe Ester!

Ich bin in Gedanken ganz fest bei Dir und schicke Dir ganz viel positive Energie, auf das Du bald wieder strahlen kannst wie die Sonne am Sommerhimmel!

Mir kam allerdings gerade noch ein Gedanke die Liebe im allgemeinen betreffend: Liebe kann so wunderschön und erfüllend sein, einen so unheimlich glücklich machen. Aber je mehr man liebt, um so verletzbarer wird man! Warum geht man immer wieder diese große Gefahr ein, dermassen verletzt zu werden? Warum kann man die Liebe nicht auf einem Level lassen, wo man sie geniessen kann, ohne emotional "abhängig" zu werden? Denn was sind die Gefühle nach dem Ende einer Beziehung anderes als "Entzugserscheinungen"? Aber wie kann man die Intensität der eigenen Gefühle steuern?

LG

Morgaine

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14. September 2002 um 10:25
In Antwort auf Morgaine65

Liebe und Ihre Auswirkungen
Liebe Ester!

Ich bin in Gedanken ganz fest bei Dir und schicke Dir ganz viel positive Energie, auf das Du bald wieder strahlen kannst wie die Sonne am Sommerhimmel!

Mir kam allerdings gerade noch ein Gedanke die Liebe im allgemeinen betreffend: Liebe kann so wunderschön und erfüllend sein, einen so unheimlich glücklich machen. Aber je mehr man liebt, um so verletzbarer wird man! Warum geht man immer wieder diese große Gefahr ein, dermassen verletzt zu werden? Warum kann man die Liebe nicht auf einem Level lassen, wo man sie geniessen kann, ohne emotional "abhängig" zu werden? Denn was sind die Gefühle nach dem Ende einer Beziehung anderes als "Entzugserscheinungen"? Aber wie kann man die Intensität der eigenen Gefühle steuern?

LG

Morgaine

Liebe ist wie ein Schachspiel...
der erste Zug sagt nie etwas über das Spielende aus.

Guten Morgen Morgaine,

ich denke, wenn man liebt so öffnet man sich und der Gegenüber hat zwei Möglichkeiten... diese als Angriffsfläche zu nehmen und einen zu verletzen oder es als Geschenk an zu nehmen, was Liebe eigentlich sein sollte.

Durch meine Verletzung habe ich gemerkt, wie leer ich innerlich war und wie sehr ich mir gewünscht habe meine innere Leere gefüllt zu bekommen.

Ich habe sehr lange Zeit gehofft, dass ich meine Bedürfnisse erfüllt bekomme und es war mein vermeidbarer Fehler, ihn daran zu erinnern, dass auch ich etwas wiederhaben möchte. Somit habe ich ihm meine Liebe nur geliehen und ihm nicht geschenkt.

Verstehst Du was ich meine ?

Normalesweise habe ich mich gefreut, wenn er sich gefreut hat, aber diesmal war es wie der " Zahltag ".

Ich forderte Gegenleistung für all das was ich ihm Gutes getan habe.

Ich habe mich emotional abhängig gemacht.

Ich liebte und wertschätzte mich, wenn es er auch tat. Ich habe mich in dieser Liebe verloren, obwohl ich es eigentlich besser wissen hätte sollen.

Jetzt kehre ich die Scherben zusammen und frage mich, ob ich überhaupt das Recht hatte, ihn auf diese Weise zu überfahren. Ich frage mich auch, wie ich reagiert hätte, wenn mir jemand so entgegen getreten wäre und mich derart bedrängt hätte, wäre ich freundenstrahlend auf diesen Menschen zu gegangen... nein ich glaube eher nicht. Denn auch ich bin ein Mensch, der beim Gegenüber darauf achtet " wie er es tut ".

Vielleicht sollte man seine Handlungsweise erst im Kopf durchdenken und sich fragen, ob einem Selbst so ein Verhalten gefallen würde.

Vielleicht findet man daran die Lösung !?

Liebe Grüsse Ester21

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15. September 2002 um 11:26

Das sehe ich auch etwas anders...

Liebe ist nicht nur ein Geben. Liebe ist ein Geben und Nehmen.
Und Frauen neigen sehr dazu, immer zu geben, und merken nicht dass sie weniger zurückbekommen.
Männer machen das weniger.
Z.B. ist es für viele Männer genug Liebesbeweis, wenn sie arbeiten gehen, und das Geld verdienen.
Die Frauen sind dann irgendwann frustriert, weil sie so viele Sachen für ihren Patner tun.
Man kann vielleicht am Anfang so über Liebe denken, das es toll ist, einfach nur zu verschenken. Aber mit der Zeit fangen auch Frauen
darüber nachzudenken, dass das was sie zurückbekommen zu wenig ist. Dass sie bevor sie wieder geben, erstmal was für sich selbst einfordern müssen.
Vielleicht meinst du das auch in diesem Sinne Ute ?
Nur, ich meine es nicht nur so, dass man sich seine eigene Liebe sich selbst zukommen lässt (das natürlich sowieso,), denn das ist es nicht nue, was einem fehlt, sondern
die Liebe seines Partners.
Ich kann mich wahrscheinlich nicht so verständlich ausdrücken. John Gray hat es in seinen Büchern gut beschrieben. Wenn man sich mit anderen Frauen unterhält, die länger in einer Beziehung leben, ist das bei vielen ein Streitpunkt, dass die Frauen denken, dass sie viel mehr in die Beziehung investieren als anders rum.

Viele Grüße MissBumblebee

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15. September 2002 um 14:36

Du hast hier
so wunderschönen trost bekommen, ich schließ mich dem nur an.

ABER: ich nehm dich mal ganz fest in den arm, schaukle dich und schweig mit dir.

du bist stark ester, aber du weisst: es kommt so wie es gut für dich ist. auch wenn du im moment keinen sinn drin findest.

komm her, knuddel, knudell
maya

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17. September 2002 um 9:08
In Antwort auf afia_12116270

Liebe ist wie ein Schachspiel...
der erste Zug sagt nie etwas über das Spielende aus.

Guten Morgen Morgaine,

ich denke, wenn man liebt so öffnet man sich und der Gegenüber hat zwei Möglichkeiten... diese als Angriffsfläche zu nehmen und einen zu verletzen oder es als Geschenk an zu nehmen, was Liebe eigentlich sein sollte.

Durch meine Verletzung habe ich gemerkt, wie leer ich innerlich war und wie sehr ich mir gewünscht habe meine innere Leere gefüllt zu bekommen.

Ich habe sehr lange Zeit gehofft, dass ich meine Bedürfnisse erfüllt bekomme und es war mein vermeidbarer Fehler, ihn daran zu erinnern, dass auch ich etwas wiederhaben möchte. Somit habe ich ihm meine Liebe nur geliehen und ihm nicht geschenkt.

Verstehst Du was ich meine ?

Normalesweise habe ich mich gefreut, wenn er sich gefreut hat, aber diesmal war es wie der " Zahltag ".

Ich forderte Gegenleistung für all das was ich ihm Gutes getan habe.

Ich habe mich emotional abhängig gemacht.

Ich liebte und wertschätzte mich, wenn es er auch tat. Ich habe mich in dieser Liebe verloren, obwohl ich es eigentlich besser wissen hätte sollen.

Jetzt kehre ich die Scherben zusammen und frage mich, ob ich überhaupt das Recht hatte, ihn auf diese Weise zu überfahren. Ich frage mich auch, wie ich reagiert hätte, wenn mir jemand so entgegen getreten wäre und mich derart bedrängt hätte, wäre ich freundenstrahlend auf diesen Menschen zu gegangen... nein ich glaube eher nicht. Denn auch ich bin ein Mensch, der beim Gegenüber darauf achtet " wie er es tut ".

Vielleicht sollte man seine Handlungsweise erst im Kopf durchdenken und sich fragen, ob einem Selbst so ein Verhalten gefallen würde.

Vielleicht findet man daran die Lösung !?

Liebe Grüsse Ester21

Liebe als Geschenk
Guten Morgen Ester,

tut mir leid, dass ich mich jetzt erst melde, aber ich hab' zuhause keinen Internet-Zugang!

Du hast vollkommen Recht, wenn Du sagst, dass Liebe ein Geschenk sein sollte, und zwar eines, für das man keine Gegenleistungen erwartet. Wahre Liebe ist gewissermassen "selbstlos", wobei ich damit nicht meine, dass man sich selbst vergessen soll! Ich meine damit, dass Lieben bedeutet, den anderen mit all' seinen Ecken und Kanten anzunehmen, ihn und seine Gefühle zu achten, ihm Respekt entgegenzubringen, im Auge zu behalten, was für ihn wichtig ist. Und dabei kann es durchaus sein, dass man aufgrund dieser Liebe loslassen muss bzw. auch 'mal seine eigenen Interessen hintenan stellen muss. Lieben kann sogar bedeuten, dass man den Partner verlassen muss, wenn man merkt, dass ihm diese Partnerschaft nicht guttut.

Die Grundvoraussetzung für die oben genannte Liebe ist allerdings, dass man auch sich selbst liebt, womit ich keinen Egoismus meine. Ich meine die Fähigkeit, auch mit sich selbst glücklich sein zu können, Glück aus der eigenen Existenz schöpfen zu können. Erst dann ist man wirklich vollkommen frei, um wahrhaft lieben zu können. Erst dann kann Liebe frei von Besitzansprüchen und irgendwelchem Forderungsdenken sein.

Ich denke aber, dass diese Art von Liebe ein absolutes Ideal ist, dass kaum noch einer in unserer heutigen Gesellschaft erreichen kann. Wir sind zusehr davon geprägt, für alles was wir tun immer Gegenleistungen zu erwarten. Geben nur um des Gebens willen ist in unserer egoistischen Welt regelrecht verpönt.

Dies sind aber alles nur Ideale, die ich selbst zwar versuche zu realisieren, woran ich aber immer und immer wieder scheitere. Aber, wie es so schön heißt: Der Weg ist das Ziel! Und Übung macht den Meister!

Liebe Grüsse

Morgaine

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17. September 2002 um 10:03
In Antwort auf Morgaine65

Liebe als Geschenk
Guten Morgen Ester,

tut mir leid, dass ich mich jetzt erst melde, aber ich hab' zuhause keinen Internet-Zugang!

Du hast vollkommen Recht, wenn Du sagst, dass Liebe ein Geschenk sein sollte, und zwar eines, für das man keine Gegenleistungen erwartet. Wahre Liebe ist gewissermassen "selbstlos", wobei ich damit nicht meine, dass man sich selbst vergessen soll! Ich meine damit, dass Lieben bedeutet, den anderen mit all' seinen Ecken und Kanten anzunehmen, ihn und seine Gefühle zu achten, ihm Respekt entgegenzubringen, im Auge zu behalten, was für ihn wichtig ist. Und dabei kann es durchaus sein, dass man aufgrund dieser Liebe loslassen muss bzw. auch 'mal seine eigenen Interessen hintenan stellen muss. Lieben kann sogar bedeuten, dass man den Partner verlassen muss, wenn man merkt, dass ihm diese Partnerschaft nicht guttut.

Die Grundvoraussetzung für die oben genannte Liebe ist allerdings, dass man auch sich selbst liebt, womit ich keinen Egoismus meine. Ich meine die Fähigkeit, auch mit sich selbst glücklich sein zu können, Glück aus der eigenen Existenz schöpfen zu können. Erst dann ist man wirklich vollkommen frei, um wahrhaft lieben zu können. Erst dann kann Liebe frei von Besitzansprüchen und irgendwelchem Forderungsdenken sein.

Ich denke aber, dass diese Art von Liebe ein absolutes Ideal ist, dass kaum noch einer in unserer heutigen Gesellschaft erreichen kann. Wir sind zusehr davon geprägt, für alles was wir tun immer Gegenleistungen zu erwarten. Geben nur um des Gebens willen ist in unserer egoistischen Welt regelrecht verpönt.

Dies sind aber alles nur Ideale, die ich selbst zwar versuche zu realisieren, woran ich aber immer und immer wieder scheitere. Aber, wie es so schön heißt: Der Weg ist das Ziel! Und Übung macht den Meister!

Liebe Grüsse

Morgaine

Ist nicht schlimm...
Guten Morgaine,

ja das mit der Selbstliebe und dem Liebe als Geschenk ist so ne Sache.

Ich habe es sehr lange verinnerlicht und danach gelebt.

Und dennoch bin ich an dem gescheitert, dass ich ihm meine Liebe schenken wollte und er wollte sie nicht.

Dann begann ich an mir zu zweifeln und fing an mich selbst zu zerstören.

Ich habe unglaublich damit zu kämpfen, dass er nicht mehr ein Teil meines Lebens ist.

Wir wollten eigentlich immer Freunde bleiben, aber ich denke, dass sich die Aussage bewahrheitet, dass aus Freunde zwar Liebende werden können, aber aus Liebenden nie Freunde.

Es bleibt ein Nachgeschmack den Elamr Kupke (?)in seinem Gedicht wunderbar beschrieben hat.

Nachgeschmack

Mit dir hat mir
das Leben so gut geschmeckt,
und nun ist nur ein bitter-süsser Nachgeschmack
geblieben,
nicht mal ein Foto,
nicht mal ein Brief,
nur die Erinnerung
an eine Nacht,
die einmalig sein sollte,
weil du es so wolltest-
und ich dich zu sehr liebte,
nach dem Grund zu fragen.

Ich bin immer noch fassungslos darüber, dass er in meinem Leben keine Rolle mehr spielen möchte und ich nicht weiss, wie ich ihn wieder gewinnen könnte.

Ich sitze hier wie einst vor 20 Jahren und kann mir nicht vorstellen, dass es ein Leben ohne ihn geben wird.

Sicher geht das Leben weiter, aber ich war mir so sicher, dass er der Mann ist, mit dem ich wirklich glücklich werde, der mich versteht, der mich auffängt wenn es mir nicht gut gut oder mich bremst, wenn ich in Gefahr gerate. Der seine schützende Hand über mich hält und mich liebt mit all meinen Fehlern und Macken.

Ich glaube an die immerwährende Liebe und ich glaube an die absolute Treue.

Aber mir ist das Glaube an mich selbst verloren gegangen, weil man von mir in jeder Lebenslage Demut verlangt.

Mein inneres Feuer wird durch die Umstände zu geschüttet und ich drohe daran zu ersticken.

Jedes Ziel, dass ich im Auge gehabt habe, rückt gerade in unerreichbarer Ferne und ich fühle mich wie ein Hamster im Käfig und komme nicht von der Stelle.
Ich kämpfe gegen Windmühlen und verliere meine Ziele aus den Augen, für die ich einst gekämpft habe. Alles was ich einst für richtig hielt stelle ich jetzt in Frage... und weiss vor lauter Grübeln nicht mehr was richtig und was falsch ist.

Diese Trennung hat mich in die Abgründe meiner Seele geworfen und ich komme da nicht mehr raus.

Mich haben die viele Kilometer die zwischen uns lagen nicht so kaputt gemacht, als die Mauer die vor 3 Wochen zwischen uns stand.

Ich werde mich jetzt zwar damit abfinden und einen Weg gehen, damit ich wieder einen Sinn in meinem Leben finde. Aber wie heisst es so schön... in der Kunst des Liebens liegt der Sinn des Lebens.

Vielleicht finde ich auch meine Selbstliebe wieder und finde wieder zurück ins Leben, aber es ist als ob ich barfuss durch die Hölle ginge.

Liebe Grüsse Ester

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17. September 2002 um 11:22
In Antwort auf afia_12116270

Ist nicht schlimm...
Guten Morgaine,

ja das mit der Selbstliebe und dem Liebe als Geschenk ist so ne Sache.

Ich habe es sehr lange verinnerlicht und danach gelebt.

Und dennoch bin ich an dem gescheitert, dass ich ihm meine Liebe schenken wollte und er wollte sie nicht.

Dann begann ich an mir zu zweifeln und fing an mich selbst zu zerstören.

Ich habe unglaublich damit zu kämpfen, dass er nicht mehr ein Teil meines Lebens ist.

Wir wollten eigentlich immer Freunde bleiben, aber ich denke, dass sich die Aussage bewahrheitet, dass aus Freunde zwar Liebende werden können, aber aus Liebenden nie Freunde.

Es bleibt ein Nachgeschmack den Elamr Kupke (?)in seinem Gedicht wunderbar beschrieben hat.

Nachgeschmack

Mit dir hat mir
das Leben so gut geschmeckt,
und nun ist nur ein bitter-süsser Nachgeschmack
geblieben,
nicht mal ein Foto,
nicht mal ein Brief,
nur die Erinnerung
an eine Nacht,
die einmalig sein sollte,
weil du es so wolltest-
und ich dich zu sehr liebte,
nach dem Grund zu fragen.

Ich bin immer noch fassungslos darüber, dass er in meinem Leben keine Rolle mehr spielen möchte und ich nicht weiss, wie ich ihn wieder gewinnen könnte.

Ich sitze hier wie einst vor 20 Jahren und kann mir nicht vorstellen, dass es ein Leben ohne ihn geben wird.

Sicher geht das Leben weiter, aber ich war mir so sicher, dass er der Mann ist, mit dem ich wirklich glücklich werde, der mich versteht, der mich auffängt wenn es mir nicht gut gut oder mich bremst, wenn ich in Gefahr gerate. Der seine schützende Hand über mich hält und mich liebt mit all meinen Fehlern und Macken.

Ich glaube an die immerwährende Liebe und ich glaube an die absolute Treue.

Aber mir ist das Glaube an mich selbst verloren gegangen, weil man von mir in jeder Lebenslage Demut verlangt.

Mein inneres Feuer wird durch die Umstände zu geschüttet und ich drohe daran zu ersticken.

Jedes Ziel, dass ich im Auge gehabt habe, rückt gerade in unerreichbarer Ferne und ich fühle mich wie ein Hamster im Käfig und komme nicht von der Stelle.
Ich kämpfe gegen Windmühlen und verliere meine Ziele aus den Augen, für die ich einst gekämpft habe. Alles was ich einst für richtig hielt stelle ich jetzt in Frage... und weiss vor lauter Grübeln nicht mehr was richtig und was falsch ist.

Diese Trennung hat mich in die Abgründe meiner Seele geworfen und ich komme da nicht mehr raus.

Mich haben die viele Kilometer die zwischen uns lagen nicht so kaputt gemacht, als die Mauer die vor 3 Wochen zwischen uns stand.

Ich werde mich jetzt zwar damit abfinden und einen Weg gehen, damit ich wieder einen Sinn in meinem Leben finde. Aber wie heisst es so schön... in der Kunst des Liebens liegt der Sinn des Lebens.

Vielleicht finde ich auch meine Selbstliebe wieder und finde wieder zurück ins Leben, aber es ist als ob ich barfuss durch die Hölle ginge.

Liebe Grüsse Ester

Trost
Liebe Ester!

Leider kennen wir uns nicht persönlich, und ich kenne auch nicht genau die Hintergründe Deiner "Lovestory". Trotzdem geht es mir unheimlich nahe, was momentan mit Dir passiert / in Dir vorgeht! Ich würde Dir so gerne irgendwie helfen, nur weiß ich leider nicht wie!

Du schreibst, dass der Sinn des Lebens in der Kunst des Liebens liegt. Es mag sein, dass das ein Teil des Sinns des Lebens ist, aber es gibt noch so viel mehr! Die Liebe zu einem Mann ist nur eine Facette Deiner Persönlichkeit! All' die anderen Facetten spürst Du momentan nur nicht mehr, weil Dein Innerstes von Trauer zugeschüttet ist. Denke 'mal darüber nach, für wieviele andere Menschen Du wichtig bist, wieviele andere Menschen Dich lieben! Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Du eine Menge guter Freunde hast; hier im Forum hast Du sie ganz bestimmt. Das sieht man ja auch schon an der Menge der Beiträge!

Es ist klar, dass es Dir weh tut, dass ER nicht mehr Teil Deines Lebens sein will, dass all Deine Zukunftsträume ihn betreffend zerbrochen sind, dass Du Deine große Liebe verloren hast. Aber es ist wichtig, dass Du Deine momentane Trauer zuläßt, mit ihr arbeitest. Es gibt viele Menschen, die sich diese Trauer nicht zugestehen, in hektische Aktivität verfallen, nur um nicht nachdenken zu müssen, nur um den Schmerz nicht fühlen zu müssen.

Vielleicht hilft es Dir ein wenig, wenn Du darüber nachdenkst, dass es Dir vor 3 Wochen mit Sicherheit noch viel schlimmer gegangen ist als heute. Und so wird es sicherlich von Woche zu Woche besser! Die Anzahl der geweinten Tränen wird weniger werden und hin und wieder wird dann auch wieder ein Lächeln über Dein Gesicht huschen!

Bitte, glaube einfach nur daran, dass auch Du wieder glücklich sein wirst!

Bis dahin wünsche ich Dir viel Stärke und den Mut, an den erlebten Dingen zu wachsen.

Liebe Grüße

Morgaine

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17. September 2002 um 12:07
In Antwort auf Morgaine65

Trost
Liebe Ester!

Leider kennen wir uns nicht persönlich, und ich kenne auch nicht genau die Hintergründe Deiner "Lovestory". Trotzdem geht es mir unheimlich nahe, was momentan mit Dir passiert / in Dir vorgeht! Ich würde Dir so gerne irgendwie helfen, nur weiß ich leider nicht wie!

Du schreibst, dass der Sinn des Lebens in der Kunst des Liebens liegt. Es mag sein, dass das ein Teil des Sinns des Lebens ist, aber es gibt noch so viel mehr! Die Liebe zu einem Mann ist nur eine Facette Deiner Persönlichkeit! All' die anderen Facetten spürst Du momentan nur nicht mehr, weil Dein Innerstes von Trauer zugeschüttet ist. Denke 'mal darüber nach, für wieviele andere Menschen Du wichtig bist, wieviele andere Menschen Dich lieben! Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Du eine Menge guter Freunde hast; hier im Forum hast Du sie ganz bestimmt. Das sieht man ja auch schon an der Menge der Beiträge!

Es ist klar, dass es Dir weh tut, dass ER nicht mehr Teil Deines Lebens sein will, dass all Deine Zukunftsträume ihn betreffend zerbrochen sind, dass Du Deine große Liebe verloren hast. Aber es ist wichtig, dass Du Deine momentane Trauer zuläßt, mit ihr arbeitest. Es gibt viele Menschen, die sich diese Trauer nicht zugestehen, in hektische Aktivität verfallen, nur um nicht nachdenken zu müssen, nur um den Schmerz nicht fühlen zu müssen.

Vielleicht hilft es Dir ein wenig, wenn Du darüber nachdenkst, dass es Dir vor 3 Wochen mit Sicherheit noch viel schlimmer gegangen ist als heute. Und so wird es sicherlich von Woche zu Woche besser! Die Anzahl der geweinten Tränen wird weniger werden und hin und wieder wird dann auch wieder ein Lächeln über Dein Gesicht huschen!

Bitte, glaube einfach nur daran, dass auch Du wieder glücklich sein wirst!

Bis dahin wünsche ich Dir viel Stärke und den Mut, an den erlebten Dingen zu wachsen.

Liebe Grüße

Morgaine

Vielen Dank
Liebe Morgaine,

soeben habe ich mir den ganzen Schmerz noch mal von der Seele geschrieben und der Server ist abgestürzt. *grmpf*

Aber ich denke, dass Du weisst, was ich Dir noch alles schreiben wollte und verstehst meinen Schmerz.

Ich freue mich, dass Du so Anteil an meinem Leid nimmst, denn es ist wahrlich nicht mehr die Regel, dass man sich für den anderen in so einer tiefen Art und Weise interessiert.

Ich freue mich, dass ich hier im Forum bin und auch den gewünschten Trost und Zuspruch erhalte.

Ich freue mich auch, Dich kennen und schätzen gelernt zu haben.

Wenn ich meine Trauer überwunden habe, werde ich sicher auch wieder in der Lage sein, anderen zu helfen.

Hoffentlich werden wir auch weiterhin andere interessante Themen besprechen.

Viele Liebe Grüsse Ester

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17. September 2002 um 12:31
In Antwort auf Morgaine65

Liebe und Ihre Auswirkungen
Liebe Ester!

Ich bin in Gedanken ganz fest bei Dir und schicke Dir ganz viel positive Energie, auf das Du bald wieder strahlen kannst wie die Sonne am Sommerhimmel!

Mir kam allerdings gerade noch ein Gedanke die Liebe im allgemeinen betreffend: Liebe kann so wunderschön und erfüllend sein, einen so unheimlich glücklich machen. Aber je mehr man liebt, um so verletzbarer wird man! Warum geht man immer wieder diese große Gefahr ein, dermassen verletzt zu werden? Warum kann man die Liebe nicht auf einem Level lassen, wo man sie geniessen kann, ohne emotional "abhängig" zu werden? Denn was sind die Gefühle nach dem Ende einer Beziehung anderes als "Entzugserscheinungen"? Aber wie kann man die Intensität der eigenen Gefühle steuern?

LG

Morgaine

Liebe
Hallo Morgaine,

weißt Du wie oft ich mich grad selber frage warum man nicht nur bis zu einem gewissen Grad lieben kann. Wo es noch nicht so weh tut, man den Absprung schafft --> Weil es dann keine Liebe wäre. Liebe ist einerseits erfüllend, aber andererseits tut Sie so weh. Aber wir wären keine Menschen, wenn wir nicht diese Höhen und Tiefen im Leben hätten. Genau das macht das Menschsein aus. Ich selber habe momentan eine Fernbeziehung und bin daher auch entweder zu Tode betrübt oder überglücklich.

LG Tapina

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17. September 2002 um 14:01
In Antwort auf afia_12116270

Vielen Dank
Liebe Morgaine,

soeben habe ich mir den ganzen Schmerz noch mal von der Seele geschrieben und der Server ist abgestürzt. *grmpf*

Aber ich denke, dass Du weisst, was ich Dir noch alles schreiben wollte und verstehst meinen Schmerz.

Ich freue mich, dass Du so Anteil an meinem Leid nimmst, denn es ist wahrlich nicht mehr die Regel, dass man sich für den anderen in so einer tiefen Art und Weise interessiert.

Ich freue mich, dass ich hier im Forum bin und auch den gewünschten Trost und Zuspruch erhalte.

Ich freue mich auch, Dich kennen und schätzen gelernt zu haben.

Wenn ich meine Trauer überwunden habe, werde ich sicher auch wieder in der Lage sein, anderen zu helfen.

Hoffentlich werden wir auch weiterhin andere interessante Themen besprechen.

Viele Liebe Grüsse Ester

Urlaub
Liebe Ester!

Du brauchst Dich nicht zu bedanken! Vielleicht kommt irgendwann einmal der Punkt, wo ich Deine Hilfe benötige!

Am kommenden Donnerstagabend entschwinde ich erst einmal in den wohlverdienten Urlaub mit meinen Schatz! Ich bin am 07.10. wieder da! Ich hoffe, dass sich dann wieder ein Lächeln auf Deinem Gesicht befinden wird!

Bis dahin: Toi! Toi! Toi!

Liebe Grüße

Morgaine

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17. September 2002 um 14:09
In Antwort auf granya_12886977

Liebe
Hallo Morgaine,

weißt Du wie oft ich mich grad selber frage warum man nicht nur bis zu einem gewissen Grad lieben kann. Wo es noch nicht so weh tut, man den Absprung schafft --> Weil es dann keine Liebe wäre. Liebe ist einerseits erfüllend, aber andererseits tut Sie so weh. Aber wir wären keine Menschen, wenn wir nicht diese Höhen und Tiefen im Leben hätten. Genau das macht das Menschsein aus. Ich selber habe momentan eine Fernbeziehung und bin daher auch entweder zu Tode betrübt oder überglücklich.

LG Tapina

Liebe
Hallo Tapina!

Ja, Du hast vollkommen Recht! Lieben kann man wirklich nur ganz oder garnicht. Und durch die Tiefen im Leben weiß man die Höhen erst richtig zu schätzen!

LG

Morgaine

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17. September 2002 um 14:24
In Antwort auf Morgaine65

Urlaub
Liebe Ester!

Du brauchst Dich nicht zu bedanken! Vielleicht kommt irgendwann einmal der Punkt, wo ich Deine Hilfe benötige!

Am kommenden Donnerstagabend entschwinde ich erst einmal in den wohlverdienten Urlaub mit meinen Schatz! Ich bin am 07.10. wieder da! Ich hoffe, dass sich dann wieder ein Lächeln auf Deinem Gesicht befinden wird!

Bis dahin: Toi! Toi! Toi!

Liebe Grüße

Morgaine

*winkewinke*
Hallo Morgaine,

ich wünsche Dir und Deinem Schatz einen erholsamen Urlaub und den strahlensten Sonnenschein den es gibt

Ich freu mich wenn Du wieder da bist.

Vielleicht habe ich es bis dahin geschafft, die dunklen Wolken vor meiner Stirn weg zu schieben, so dass ich die Sonne wieder sehe.

Liebe Grüsse Ester

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18. September 2002 um 21:40

Liebe ester ...
war schon lange nicht mehr im forum. hatte den faden dazu verloren.

was ich heute von dir lese, liess mir eine gaensehaut wachsen; ich dachte dich so sehr in dieser gluecklichen verbindung - nach deinem damals ganz persoenlichen e mail an mich, kann ich sicherlich besonders gut bei dir und dem sein, was du hier mitteilst. ich schicke dir liebe gedanken und hoffe, dass du schon bald den abstand bekommst, der dir gut tut.

in verbundenheit
und aufrichtigem mitgefuehl

sunshine

p.s. meine e mail adresse kannst du jederzeit verwenden, wenn du jemanden zum schreiben brauchst.

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