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Wo endet der Islam, wo beginnt die Tradition?

5. Mai 2010 um 12:36

Hallo zusammen!
Viele deutsche (muslime) Frauen aus meinem Umfeld sind mit einem Moslem eine Beziehung eingegangen. Einige von denen haben sich intensiv mit dem Islam beschäftigt und kennen sich (vermutlich sogar besser als ihre eigenen Männer) mit dieser Religion auch aus. Doch nach kurzer Zeit, wenn Fragen über den Islam ihrerseits auftauchen, ist es den meisten Männern unangenehm, da sie merken, dass die Frau zwischen Tradition und Islam zu unterscheiden beginnt. In mehreren Situationen rechtfertigen die Männer ihr Verhalten mit der Religion oder mit dem Koran. Das geht nicht nur deutschen muslimischen Frauen was an, sondern auch Frauen, die türkischer, arabischer, muslimischer Herkunft sind.
Doch wie sieht das wirklich aus? Was ist religiös und was traditionell?
Kennt ihr Beispiele, Situationen, die "nur" tradionell sind und weniger mit dem Islam zu tun haben?
LG

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5. Mai 2010 um 17:46

Es gibt viele Traditionen
wenn Du weißt was Islam ist, dann weißt Du auch was es nicht ist. Beschneidung der Frau (Genitalverstümmelung), Ehrenmord, Unterdrückung der Frau ist schon mal nicht Islam.



F1. Warum ist es im Islam für einem Mann erlaubt, mehr als eine Ehefrau zu haben? Warum ist Polygamie im Islam erlaubt?

F2. Wenn einem Mann erlaubt wird, mehr als seine (Ehe-)frau zu haben, warum verbietet dann der Islam einer Frau, mehr als einen Ehemann zu haben?

F3. Warum erniedrigt der Islam Frauen, indem er ihnen den Schleier aufträgt?

F4. Wie kann Islam als Religion des Friedens bezeichnet werden, wenn sie doch mit dem Schwert verbreitet wurde?

F5. Warum sind die meisten Muslime Fundamentalisten oder Terroristen?

F6. Ein Tier zu töten ist eine unbarmherzige Handlung. Warum nehmen Muslime nicht vegetarische Nahrung zu sich?

F7. Warum schlachten Muslime das Tier auf eine unbarmherzige Weise, indem sie es und langsam foltern und es schmerzlich töten?

F8. Die Wissenschaft sagt uns, dass, was immer man isst, es eine Auswirkung auf die Verhaltensweise eines Menschen hat. Warum erlaubt dann Islam den Muslimen, nicht-vegetarische Nahrung zu sich zu nehmen, da ja der Verzehr von Tieren eine Person gewalttätig und grausam machen kann?

F9. Wenn der Islam gegen die Anbetung von Götzenbildern ist, warum beten die Muslime die Kaba an und knien sich in ihrem Gebet vor ihr nieder?

F10. Warum sind Nicht-Muslime in den heiligen Städten Mekka und Medina nicht zugelassen?

F11. Warum ist der Verzehr vom Schweinefleisch im Islam verboten?

F12. Warum ist das Konsumieren vom Alkohol im Islam verboten?

F13. Warum entsprechen 2 weibliche Zeuginnen nur einem männlichen Zeugen?

F14. Warum ist der Anteil der Frau am Geerbten/Erbgut nur die Hälfte von dem des Mannes unter dem Islamischen Gesetz?

F15. Wie kann man die Existenz vom Jenseits, d.h. Leben nach dem Tod, beweisen?

F16. Wenn alle Muslime ein und demselben Koran folgen, warum gibt es dann so viele Sekten und verschiedene Meinungs-Schulen unter den Muslimen?

F17. Grundsätzlich lehren alle Religionen ihren Anhängern, gute Taten zu vollbringen. Warum sollte eine Person nur dem Islam folgen? Kann sie nicht irgendeiner Religion folgen?

F18. Wenn Islam die beste Religion ist, warum sind dann viele von den Muslimen unehrlich, unzuverlässig und in Aktivitäten wie Betrug, Bestechung, Handel mit Drogen usw. verwickelt?

F19. Warum beleidigen die Muslime Nicht-Muslime, indem sie diese als Kafir bezeichnen?

http://diewahrheitimherzen.de/unter/faq.html

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5. Mai 2010 um 17:49

25 Fragen zur Frau im Islam
Im Namen Allahs, de Barmherzigen, des Gnädigen



E I N L E I T U N G

In der allgemeinen Diskussion über den Islam ist immer wieder festzustellen, daß ein Großteil des Interesses dem Themenbereich "Frau im Islam" gilt. Die muslimische Frau mit Kopftuch oder gar Schleier, wie man sie hierzulande auf den Straßen, im Fernsehen oder auch in Zeitschriften als Blickfang für die Leser sieht, birgt für viele Menschen etwas Fremdes, Unbekanntes, Unnahbares. Aber noch mehr damit verbunden werden heutzutage auch Begriffe wie "Fundamentalismus", "Rückständigkeit" und "Unterdrückung". Daß eine Frau mit Kopftuch oft belächelt, bemitleidet oder gar auf der Straße von Fremden angesprochen wird, kommt immer noch oft genug vor und ist eine traurige Tatsache, die hauptsächlich auf die negative und einseitige Berichterstattung der Medien sowie auf lange bestehende Vorurteile und Mißverständnisse zurückzuführen ist. Deshalb ist es wichtig klarzustellen, daß unter dem Kopftuch durchaus selbstbewußte, denkende Frauen stecken, die ein Recht darauf haben, ernstgenommen zu werden. Und dies umso mehr, wenn man bedenkt, daß in den letzten Jahren immer mehr deutsche Frauen zum Islam übergetreten sind. Die Gründe hierfür sind sicherlich vielfältig und oft auch sehr persönlich. Doch was bewegt eine "moderne, europäische Frau" dazu, sich einen Lebensweg zu wählen, der ihr angeblich Unterdrückung und Demütigung beschert?
Dies sollen die folgenden Fragen klären. Sie informieren sachgerecht und kurz über das Thema "Frau im Islam" und sind eine Ergänzung zu der im Jahr 1994 zum ersten Mal erschienenen Broschüre "25 Fragen zum Islam", in der allgemeine Fragen zum Islam behandelt werden.
Zur intensiven Beschäftigung mit dem Thema "Frau im Islam" verweisen wir auf die Literaturliste am Ende dieser Broschüre.
Für Anregungen und Verbesserungsvorschläge unserer Leser sind wir jederzeit offen und dankbar.

Cordoba-Verlag

I N H A L T

1. Sind Mann und Frau im Islam gleichberechtigt?
2. Wie sieht die Aufgabenverteilung von Mann und Frau in der Familie aus?
3. Welche Rolle kommt einer muslimischen Frau als Mutter zu?
4. Gelten die religiösen Pflichten des Islam auch für die Frau?
5. Kann eine muslimische Frau ihren Ehemann selbst auswählen?
6. Welche Bedeutung hat die Brautgabe im Islam?
7. Darf eine muslimische Frau einen Nichtmuslim heiraten?
8. Wie ist die Erlaubnis zur Mehrehe im Islam zu verstehen?
9. Warum kann eine muslimische Frau nicht mehrere Männer heiraten?
10. Darf ein muslimischer Mann seine Frau schlagen?
11. Kann eine muslimische Frau sich scheiden lassen?
12. Was geschieht im Falle einer Scheidung mit den Kindern?
13. Warum tragen muslimische Frauen ein Kopftuch?
14. Hat eine muslimische Frau das Recht auf Bildung und Berufsausübung?
15. Ist die Frau im Islam erbberechtigt?
16. Welche Gültigkeit hat die Zeugenaussage der Frau im islamischen Recht?
17. Darf eine muslimische Frau in die Moschee gehen?
18. Welche Bedeutung hat Geschlechtertrennung im Islam?
19. Warum beten die Frauen hinter den Reihen der Männer?
20. Darf ein muslimisches Mädchen eine intime Beziehung zu einem Jungen haben?
21. Dürfen muslimische Mädchen am Turn- und Schwimm unterricht teilnehmen?
22. Kann sich eine muslimische Frau von einem männlichen Arzt behandeln lassen?
23. Kann eine muslimische Frau Maßnahmen zur Schwangerschaftsverhütung ergreifen?
24. Ist Abtreibung im Islam erlaubt?
25. Was sagt der Islam zur Adoption?

http://www.enfal.de/fragfrau.htm

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5. Mai 2010 um 17:52

25 Fragen zum Islam
Im Namen Allahs, des Barmherzigen, des Gnädigen

Einleitung
Deutschland und Europa entwickeln sich mit ihrem pluralistischen Charakter immer mehr zu einer multikulturellen Gesellschaft. So leben in der Bundesrepublik annähernd zwei Millionen, in Europa fünfunddreißig
Millionen und weltweit über eine Milliarde Muslime.
Trotzdem herrschen auch in Deutschland viele Missverständnisse und Vorurteile über den Islam und die Muslime. Die hiesigen Medien tragen, von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen, wenig zur Richtigstellung
von falschen Informationen über den Islam bei. Nun ist aber
auch in unserem Land ein friedliches Miteinander nur möglich, wenn bestehende Vorurteile abgebaut werden und nicht ständig neue hinzukommen;
denn von Vorurteilen ist es zu einer Ver-Urteilung nicht
mehr weit. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, sehen wir unsere Aufgabe darin, richtig und sachlich über den Islam und die Muslime zu informieren.
Dies kann am ehesten durch eine Selbstdarstellung erreicht -
werden. Daher veröffentlichen wir diese Broschüre in der Hoffnung, ein wenig zu den oben genannten Zielen beizutragen. Sie informiert sachgerecht und kurz über die Fragen, die einem Muslim tagtäglich zum Islam gestellt werden. 25 Fragen zum Islam basiert auf einer
englischen Broschüre*, deren Inhalt wir den hiesigen Umständen angepaßt haben.
In der fünften Fassung dieser Broschüre haben wir nochmals Verbesserungen eingefügt. Wir freuen uns, daß diese kleine Broschüre soviel Anklang gefunden hat und hoffen auf weitere Anregungen unserer Leser.
Córdoba-Verlag

Inhalt
Einleitung 1
1) Was bedeutet das Wort Islam? 3
2) Wer ist Allah? 3
3) Was bedeutet die Bezeichnung Muslim? 3
4) Wer war Muhammad? 4
5) Beten die Muslime Muhammad an? 5
6) Was sagen die Muslime über Jesus? 5
7) Gibt es im Islam verschiedene Glaubensrichtungen? 5
8) Was sind die grundlegenden Pflichten eines Muslims? 6
9) Welche Rolle spielen Gottesdienste im Islam ? 7
10) Was erwartet den Muslim nach dem Tod? 7
11) Was passiert mit einem Ungläubigen nach dem Tod und gibt es Sünden, die Gott
nicht vergibt? 7
12) Warum müssen muslimische Frauen Kopftuch tragen? 8
13) Ist im Islam nur Schweinefleisch verboten? 8
14) Gibt es einen heiligen Krieg oder was ist Dschihad? 9
15) Welche Feiertage kennt der Islam? 9
16) Was ist die Scharia? 9
17) Wurde der Islam mit Feuer und Schwert verbreitet? 10
18) Wie steht der Islam zu Gewalt und Terrorismus? 11
19) Was ist islamischer Fundamentalismus? 11
20) Hat der Islam eine eigene Zeitrechnung? 12
21) Warum dürfen muslimische Männer mehrere Frauen heiraten? 12
22) Werden die Frauen im Islam unterdrückt? 13
23) Ist der Islam religiösen Minderheiten gegenüber intolerant? 14
24) Was ist die islamische Meinung zu folgenden Fragen: 14
24.1) Freundschaften und intime Beziehungen: 14
24.2) Homosexualität 15
24.3) Schwangerschaftsverhütung und Abtreibung 15
24.4) Sterbehilfe und Selbstmord 15
24.5) Organtransplantation 15
25) Wie sollen sich Muslime gegenüber Juden und Christen verhalten? 15
Glossar arabischer und türkischer Begriffe 16

http://www.way-to-allah.com/dokument/fragen_islam.pdf

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12. Mai 2010 um 11:49


Naja Tradition wenn es darum gaht, dass Jungs mehr dürfen als die Mädels, z.B. Diskobesuche, Sex vor der Ehe, Rauchen in der öffentlichkeit, etc. etc. Bei mir net. Mein Mann diskutiert schon gar nicht mehr drüber, er weiss ich habe Recht und findet es mittlerweile auch SCHLImM...

Lg

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12. Mai 2010 um 13:04

Tradition...
... prägt die Menschen und damit auch die Religion. Ist die Kultur patriarchalisch, werden es demnach auch ihre Traditionen und damit auch die Religion sein. Kommen Fragen nach der Gerechtigkeit auf, nach Benachteiligung der Frau beispielsweise, beruft man sich auf die Tradition, Religion, auf "Gottes Worte", die diese Benachteiligung ja vorsehe und dass diese Benachteiligungen ja in Wirklichkeit keine seien... Da die Religion immer traditionellen Einflüssen ausgesetzt ist, kann man an ihr auch sehr gut ablesen, ob sie patriarchalisch ist oder eben nicht. Will sagen:

In einer Kultur, die patriarchalisch und religiös zudem ist, wird eine Frau IMMER das Nachsehen haben und die Männer mehr Macht. Verbrämt mit den schönen Worten, dass dies ja nur zu "ihrem Besten" geschehe... Religion und Tradition gehen Hand in Hand.

Ändern wird sich das erst, wenn der Religion weniger Raum gegeben wird. In Deutschland ist Religion inzwischen Privatsache. Und zumindest dem Grundgesetz nach herrscht Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. In Ländern, in denen es Tradition ist, dass Religion eine wichtige Rolle spielt, wird es noch lange dauern, bis dieser Zustand erreicht ist und das Wort EINER Frau genauso viel gilt wie das Worte EINES Mannes.

LG

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12. Mai 2010 um 19:52

Da haste nicht ganz unrecht
aber man kann tradition von religion trennen! aber es machen nicht viele leute! die gehen lieber ihrer tradition nach, anstatt nach ihrer religion!

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12. Mai 2010 um 22:46

Klar,
sollte es zb nicht mit der familie oder sonstiges zu tun hat. aber leider kommt das auch oft vor.

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13. Mai 2010 um 23:53

Die BEschneidung von Mädchen
Hallo,

mir fällt als Beispiel die beschneidung von Mädchen ein. In dem Buch "Mein Abschied vom Himmel" von Hamed Abdel Samad ist auch das schonungslos beschrieben, und es ist ganz klar, dass dieses grausame Ritual rein traditioneller Natur ist und absolut unislamisch.

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