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Wissen, was man will

13. Juli 2004 um 10:14 Letzte Antwort: 13. Juli 2004 um 12:22

Hallo @ all!

In letzter Zeit denke ich sehr viel über meine Zukunft nach, zumal ich derzeit gerade an einem Wendepunkt stehe.
Ich muß mir einen neuen Job suchen, wollte eigentlich im Oktober studieren gehen, doch ohne Job geht das dann natürlich auch nicht. Meine Beziehung hat sich zu einer Fernbeziehung entwickelt.
Das Problem (oder auch der Grund, wieso ich mir soviele Gedanken mache) ist, das ich nicht so recht weiß, was ich will. Es fängt schon beim Studium an. Sprachen liegen mir ganz gut, allerdings würde mir was Soziales (Pädagogik) auch Spaß machen. Wenn ich mal was angefangen hab, mach ichs auch fertig, doch ich kann mir (26) eigentlich keine Fehlentscheidungen mehr erlauben.
Ich hab irgendwie schon ein bisschen Bammel vor der Zukunft, ich hab Angst den falschen Weg einzuschlagen.
Ich möchte irgendwann mal Familie und so, möchte nen Job den ich gut mache und der mich erfüllt. Ich würde auch gern mit meinem Freund zusammenziehen und da ich ja eh gerade einen neuen Job brauche würde sich ein Umzug an seinen Arbeitsplatz anbieten. Allerdings steht bei ihm auch noch nicht alles fest und ich hab Angst, hier alles aufzugeben und nachher alleine da zu stehen (auch für den Fall, das zwar mit seinem Job alles klar geht, aber das mit meinem Freund und mir auseinander geht).
Am liebsten wäre mir ein großes Buch mit Antworten, wo alles drinsteht, was passiert wenn ich den oder den Weg geh (iss irgendwie ne Marktlücke)


Wie kann ich mir darüber klar werden, wie ich am besten meine Ziele realisiere? Wie kann ich meine Ziele und MEINE Zukunft für mich finden? Hat jemand nen Tipp? Alle Menschen in meiner Umgebung scheinen genau zu wissen, was sie wollen. Geht es denn nur mir so, oder mach ich mir zu viele Gedanken? Das viele Nachdenken frustriert mich irgendwie mit der Zeit nur, weil ich zu keinem Ergebnis komme.

Bin für jede Anregung dankbar!

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13. Juli 2004 um 10:35

Das hat jeder mal; keine Angst
Hallo Eu4rie,
wie es schon in meinem Titel steht, hat das jeder Mal in seinem Leben. Manche Menschen haben dieses Problem bei jeder noch so kleinen Entscheidung. Sie haben einfach, genau wie du, Ansgt etwas falsch zu machen und nicht mehr aus der Krise dann nicht mehr heraus zu kommen. Aber auch da gibt es doch dann so viele Hilfen. Du hast doch noch eine Familie, Freunde und deinen Freund! Und egal was passiert: Irgendjemand wird für dich da sein!
Ich kenn mich zwar nicht so ganz gut mit den Studiumangelegenheiten aus, aber vielleicht kannst du ja beide Bereiche für den Afang belegen und dann nach und nach entscheiden, was dir besser liegt. Höre in dich hinein: Möchtest du vielleicht Lehrerin werden und so0 vielen Kinden/Jugendlichen dein Wissen vermitteln und so die schlimme Jugend vielleicht ein Stück besser machen? Oder möchtest du seelisch kranken Menschen helfen den richtigen Weg zu finden? Du musst bedenken, dass beide Wege Vor- und Nachteile haben. Du musst überlegen, ob du es besser haben kannst, wenn du die Lehrerin bist, die von allen Schülern verabscheut wird? Oder möchtest du irgendwann deine eigene Praxis aufmachen in der Pädagogik und viele traurige Schicksale mit ansehen oder, dass du vielleicht finanziell in den Ruhin gehst? ich gehe jetzt wirklich von den schlimmsten Fällen aus. Vielleicht kann es auch ganz anders sein. Aber sein wir mal ehrlich: Egal wie viel du überlegen wirst. Es ist immer ein Risiko dabei und du kannst nie genau wissen, was passiert. Sonst wäre das Leben ja auch langweilig. Du kannst am besten die Vor- und Nachteile von einander abwägen. Und welche Möglichkeit dir dann besser gefällst, die nimmst du.
Mit dem Zusammenziehen mit deinem Freund kann ich dir nur sagen, dass ich denke, dass deine Eltern dich bestimmt aufnehmen würden, wenn du ihnen sagst, dass es mit deinem Freund zu Ende ist. Ansonsten gibt es da doch auch wieder tausend Möglichkeiten. Denk in Ruhe über alles nach. Rede vielleicht auch mal mit deinem Freund über deine Ängste. Vielleicht kann er die ja helfen. Und egal für was du dich entscheidest.

Eins musst du wissen: Du bist nie allein, denn deine Eltern und Freunde sind für dich da!

Zauberin

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13. Juli 2004 um 10:50

Ich halte es immer damit:
"Jede getroffene Entscheidung ist besser als gar keine Entscheidung".

Hallo meine Liebe, kann Dich gut verstehen, Umbruch, Studium und viele komplexe Faktoren (Freund, Job)laufen zusammen - und Du möchtest alles optimal gestalten! Lauter Wenns und Abers entnehme ich Deinem Text!

Weißt Du, niemand futtert eine Salami am Stück, sondern scheibchenweise. Brich die Komplexität doch einmal runter und überlege Dir, welche Entscheidung Du zuerst treffen mußt (zeitlich) und was davon abhängt.
Und wichtig: wie fühlst Du Dich dabei, diese Entscheidung umzusetzen??? Fühlst es sich gut an? Dann kann es nicht verkehrt sein!

Löse Dich von dem Gedanken, alles richtig machen zu wollen. Vieles vieles wird sich Deinem Einfluss entziehen (vielleicht bekommst Du den Studiumplatz gar nicht dort, wo Du ihn willst??) und Fragen wie "wird es mit meinem Freund gut gehen" kannst Du momentan nicht beantworten ... es kann auseinander gehen, WEIL Du bei ihm bist oder WEIL Ihr eine Wochenendbeziehung führt, es kann aber auch alles super laufen - weiß mans?

Gestalte Dein Leben aktiv, entscheide, sonst wirst Du entschieden!

Ich finde den Gedanken mit dem Buch grauenvoll ... stell Dir mal vor ??

Alles Gute, vertraue auf Dich, Du wirst alles richtig machen, weil Du nie erfahren wirst, wie es anders gelaufen wäre ...

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13. Juli 2004 um 10:54

Hi!
Mein Rat wäre: informier Dich über alles mögliche, was für Dich in Frage kommt. geh raus, zu Berufsberatungen, guck im Internet,.... Wenn das richtige dabei ist, schlag zu und mach es! Aber nur, wenn es Dich innerlich absolut anspricht und überzeugt! Das war bei mir immer der richtige Weg. Und ansonsten: abwarten; manche Dinge ergeben sich einfach mit der Zeit. wenn Du jetzt eine Entscheidund über den Zaun brichst, wirst Du es vielleicht schnell bereuen!

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13. Juli 2004 um 11:27
In Antwort auf kailey_12038627

Das hat jeder mal; keine Angst
Hallo Eu4rie,
wie es schon in meinem Titel steht, hat das jeder Mal in seinem Leben. Manche Menschen haben dieses Problem bei jeder noch so kleinen Entscheidung. Sie haben einfach, genau wie du, Ansgt etwas falsch zu machen und nicht mehr aus der Krise dann nicht mehr heraus zu kommen. Aber auch da gibt es doch dann so viele Hilfen. Du hast doch noch eine Familie, Freunde und deinen Freund! Und egal was passiert: Irgendjemand wird für dich da sein!
Ich kenn mich zwar nicht so ganz gut mit den Studiumangelegenheiten aus, aber vielleicht kannst du ja beide Bereiche für den Afang belegen und dann nach und nach entscheiden, was dir besser liegt. Höre in dich hinein: Möchtest du vielleicht Lehrerin werden und so0 vielen Kinden/Jugendlichen dein Wissen vermitteln und so die schlimme Jugend vielleicht ein Stück besser machen? Oder möchtest du seelisch kranken Menschen helfen den richtigen Weg zu finden? Du musst bedenken, dass beide Wege Vor- und Nachteile haben. Du musst überlegen, ob du es besser haben kannst, wenn du die Lehrerin bist, die von allen Schülern verabscheut wird? Oder möchtest du irgendwann deine eigene Praxis aufmachen in der Pädagogik und viele traurige Schicksale mit ansehen oder, dass du vielleicht finanziell in den Ruhin gehst? ich gehe jetzt wirklich von den schlimmsten Fällen aus. Vielleicht kann es auch ganz anders sein. Aber sein wir mal ehrlich: Egal wie viel du überlegen wirst. Es ist immer ein Risiko dabei und du kannst nie genau wissen, was passiert. Sonst wäre das Leben ja auch langweilig. Du kannst am besten die Vor- und Nachteile von einander abwägen. Und welche Möglichkeit dir dann besser gefällst, die nimmst du.
Mit dem Zusammenziehen mit deinem Freund kann ich dir nur sagen, dass ich denke, dass deine Eltern dich bestimmt aufnehmen würden, wenn du ihnen sagst, dass es mit deinem Freund zu Ende ist. Ansonsten gibt es da doch auch wieder tausend Möglichkeiten. Denk in Ruhe über alles nach. Rede vielleicht auch mal mit deinem Freund über deine Ängste. Vielleicht kann er die ja helfen. Und egal für was du dich entscheidest.

Eins musst du wissen: Du bist nie allein, denn deine Eltern und Freunde sind für dich da!

Zauberin

Danke...
... schon mal für die Beiträge. Tja, mit meinen Eltern das ist so ne Sache, die auch noch dazu kommt. Mit denen bin ich momentan zerstritten.
Mein Vater hält nichts von Studium und daher wollen sie mich dabei nicht unterstützen. Und auch ansonsten ist mir jegliche Unterstützung gestrichen von Seiten meiner Eltern.
Ich könnte jetzt Vermutungen anstellen, warum.
Seit diesem Jahr bekommen sie für mich keine Steuervergünstigungen mehr, das heißt ich bring kein Geld mehr, sondern koste nur noch.

Daher der Streit, weil ich keine Lust hab mir den Rest vom Leben anzuhören, was ich doch für Geld koste und wie unnötig ich doch bin.

Es kommt eben immer alles auf einmal, alles andere wäre ja zu leicht, wenn man die Probleme NACHEINANDER lösen könnte!

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13. Juli 2004 um 12:22
In Antwort auf nyssa_12871018

Danke...
... schon mal für die Beiträge. Tja, mit meinen Eltern das ist so ne Sache, die auch noch dazu kommt. Mit denen bin ich momentan zerstritten.
Mein Vater hält nichts von Studium und daher wollen sie mich dabei nicht unterstützen. Und auch ansonsten ist mir jegliche Unterstützung gestrichen von Seiten meiner Eltern.
Ich könnte jetzt Vermutungen anstellen, warum.
Seit diesem Jahr bekommen sie für mich keine Steuervergünstigungen mehr, das heißt ich bring kein Geld mehr, sondern koste nur noch.

Daher der Streit, weil ich keine Lust hab mir den Rest vom Leben anzuhören, was ich doch für Geld koste und wie unnötig ich doch bin.

Es kommt eben immer alles auf einmal, alles andere wäre ja zu leicht, wenn man die Probleme NACHEINANDER lösen könnte!

Hallo Eu4rie...
...du hast es echt nicht leicht. Aber du kannst deinen Eltern ja sagen, dass sie das hätten vorher wissen sollen. Und schließlich kannst du ja auch nichts dafür, dass du ihre Tochter bist. Du kannst deinen Vater ja mal fragen, ob er eigentlich weiß, wie weh es tut, wenn man von seinem eignen Vater zu hören bekommt, dass man nur Geld kostet und sonst nichts wert ist. Du kannst ihnen sagen, ob sie es gut finden würden, wenn du dann als Lehrerin oder, was du auch immer machen möchtest, viel Geld verdienst und sie in einer schäbigen Wohung wohnen müssen, weil du ihnen nicht helfen willst, weil sie dir damals auch nicht geholfen haben.

Du bist schließlich ihre Tochter!!!

Zauberin

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