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Wir passen einfach nicht zusammen?

13. Februar 2015 um 22:45

Hallo, ich stecke momentan in einer ziemlich katastrophalen Beziehungskrise, wir sind mittlerweile über drei Jahre zusammen und leben auch zusammen, er ist 26, ich 27. Kann es sein, dass einem nach so "langer" Zeit auffällt, dass man eigentlich gar nicht zusammen passt? Dass eine Zukunft miteinander immer bedeuten würde, dass sich einer einschränken muss (und ich rede nicht von Kleinigkeiten)? Ich bin ziemlich überfordert von meinen Gefühlen, ich hatte mir meine Zukunft schon ziemlich vorgeplant - und nun stürzt alles in sich zusammen. Wart ihr schonmal in einer ähnlichen Situation? Wie habt ihr es geschafft eine Entscheidung zu treffen?

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13. Februar 2015 um 23:13

Relativ häufig
Typisch sind eigentlich 2 Jahre für diese Art der Erkenntnis: Man hat dann wirklich alles gesehen, kann den anderen gut einschätzen und insofern relativ fundiert entscheiden, ob man zusammenpasst oder nicht. Insofern finde ich 3 Jahre nicht sehr lang, sondern im Bereich des normalen für meine Begriffe. Typisch ist auch, dass man nach dem Zusammenziehen erst merkt, dass es nicht passt. Wenn man also nach zwei Jahren zusammenzieht, und dann noch ein bisschen evaluiert, kommen drei Jahre recht schnell zusammen.

Du klingst so als seist du überrascht, und offenbar bist nicht du es, der den Rückzieher gemacht hat. Dazu kann ich sagen: Für Männer in den 20ern ist Beziehung oft nicht der gedankliche Fokus oder bestimmende Planungsebene. Insofern reflektieren junge Männer oft sehr viel weniger, was sie von einer Beziehung erwarten, als es Frauen oft machen. Das kann dann zu Überraschungen führen, wenn der Mann irgendwann realisiert "Uups, das ist hier gerade eigentlich nicht das Leben, das ich mir vorgestellt habe." Und dann den Notausgang suchen.

Es liegt allerdings nicht bloß daran, dass der schweinische Mann "eine Beziehung vortäuscht", sondern natürlich auch, dass die Frau unbeirrt den Masterplan verfolgt, und Unstimmigkeiten lieber ignoriert bzw. toleriert, statt die Qualität der Beziehung und den daran geknüpften Masterplan in Frage zu stellen.

Ich persönlich kenne aus jungen Jahren sehr gut das Gefühl in die Enge getrieben zu werden. Woraufhin ich mich dann immer getrennt habe. Ich bin heute sehr froh darum, dass ich das so gemacht habe. Ich war damals einfach noch nicht dafür bereit. Allerdings waren das meistens auch eher kürzere Beziehungen, meistens deutlich unter einem Jahre.
Später habe ich einmal die umgekehrte Erfahrung gemacht, dass ich mit einer Frau zusammengezogen bin, was überhaupt nicht gut ging, so dass ich auch ca. nach drei Jahren die Beziehung beenden musste. Das war schwer. Aber es war richtig, weil wir keine gemeinsame Vorstellung von der Zukunft entwickeln konnten: sie hatte zuviel Angst davor.


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13. Februar 2015 um 23:26
In Antwort auf issac_12160346

Relativ häufig
Typisch sind eigentlich 2 Jahre für diese Art der Erkenntnis: Man hat dann wirklich alles gesehen, kann den anderen gut einschätzen und insofern relativ fundiert entscheiden, ob man zusammenpasst oder nicht. Insofern finde ich 3 Jahre nicht sehr lang, sondern im Bereich des normalen für meine Begriffe. Typisch ist auch, dass man nach dem Zusammenziehen erst merkt, dass es nicht passt. Wenn man also nach zwei Jahren zusammenzieht, und dann noch ein bisschen evaluiert, kommen drei Jahre recht schnell zusammen.

Du klingst so als seist du überrascht, und offenbar bist nicht du es, der den Rückzieher gemacht hat. Dazu kann ich sagen: Für Männer in den 20ern ist Beziehung oft nicht der gedankliche Fokus oder bestimmende Planungsebene. Insofern reflektieren junge Männer oft sehr viel weniger, was sie von einer Beziehung erwarten, als es Frauen oft machen. Das kann dann zu Überraschungen führen, wenn der Mann irgendwann realisiert "Uups, das ist hier gerade eigentlich nicht das Leben, das ich mir vorgestellt habe." Und dann den Notausgang suchen.

Es liegt allerdings nicht bloß daran, dass der schweinische Mann "eine Beziehung vortäuscht", sondern natürlich auch, dass die Frau unbeirrt den Masterplan verfolgt, und Unstimmigkeiten lieber ignoriert bzw. toleriert, statt die Qualität der Beziehung und den daran geknüpften Masterplan in Frage zu stellen.

Ich persönlich kenne aus jungen Jahren sehr gut das Gefühl in die Enge getrieben zu werden. Woraufhin ich mich dann immer getrennt habe. Ich bin heute sehr froh darum, dass ich das so gemacht habe. Ich war damals einfach noch nicht dafür bereit. Allerdings waren das meistens auch eher kürzere Beziehungen, meistens deutlich unter einem Jahre.
Später habe ich einmal die umgekehrte Erfahrung gemacht, dass ich mit einer Frau zusammengezogen bin, was überhaupt nicht gut ging, so dass ich auch ca. nach drei Jahren die Beziehung beenden musste. Das war schwer. Aber es war richtig, weil wir keine gemeinsame Vorstellung von der Zukunft entwickeln konnten: sie hatte zuviel Angst davor.


Danke!
Danke für deine Antwort schonmal! Tatsächlich ist es so, dass ich es bin, die über einen Rückzug nachdenkt. Ich glaube für ihn könnte es schon so weitergehen wie bisher, er hat zumindest nie erwähnt dass er unzufrieden wäre. Solche Gespräche gingen wenn dann von mir aus, und bislang hat sich leider nichts geändert. Den Masterplan allerdings gibt es tatsächlich, und bis vor ein paar Wochen hätte ich auch meine Hand dafür ins Feuer gelegt dass er aufgeht. Also doch, ich bin sehr überrascht davon, dass ich plötzlich so fühle und meine gesamte Lebensplanung am bröckeln ist...

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13. Februar 2015 um 23:29

Das eben verwirrt mich so,
wir leben bereits seit Anfang der Beziehung zusammen, haben den Kennenlernteil also einfach übersprungen... Und es war gut, es war harmonisch, ich war glücklich. Und jetzt, auf einmal, herrscht Chaos im Kopf und ich stelle alles in Frage. Und verstehe nicht warum. Warum jetzt.

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13. Februar 2015 um 23:40
In Antwort auf lilabutterblume87

Danke!
Danke für deine Antwort schonmal! Tatsächlich ist es so, dass ich es bin, die über einen Rückzug nachdenkt. Ich glaube für ihn könnte es schon so weitergehen wie bisher, er hat zumindest nie erwähnt dass er unzufrieden wäre. Solche Gespräche gingen wenn dann von mir aus, und bislang hat sich leider nichts geändert. Den Masterplan allerdings gibt es tatsächlich, und bis vor ein paar Wochen hätte ich auch meine Hand dafür ins Feuer gelegt dass er aufgeht. Also doch, ich bin sehr überrascht davon, dass ich plötzlich so fühle und meine gesamte Lebensplanung am bröckeln ist...

Da habe ich wohl etwas falsch interpretiert
Aber, im Kern bleibt es dabei: das ist ganz normal. Es dauert halt eine ganze Weile, bis man sich wirklich kennt. Und es ist richtig, dann auch Konsequenzen zu ziehen, bevor man z.B. eine Familie gründet oder ein Haus kauft. Danach wird es dann kompliziert.

Es ist der große Vorteil, den wir heute genießen, dass man eben nicht mehr den/die erstbeste heiraten muss. Sondern, dass wir uns kennenlernen dürfen und Rückzieher machbar sind ohne gesellschaftliche Ächtung und ohne wirtschaftlichen Ruin (früher die große Bedrohung für geschiedene Frauen).

Du scheinst eine sehr genaue Vorstellung von deiner Zukunft zu haben. Teilt dein Freund diese Vorstellung? Was ist es, das die zweifeln lässt? Ich würde dem "neuen" Gefühl mal nachspüren, was die Ursache sein kann.

Noch eine familiäre Anekdote: Meine Mutter hatte, bevor sie meinen Vater kennengelernt hat, einen festen Freund, mit dem sie jahrelang zusammengelebt hat. Sie mochte ihn sehr, auch wenn er wohl echte Macken hatte, wie ihr im Nachhinein erst klar wurde. Ende 20 wurde für sie das Thema Familie wichtiger und sie musste einsehen, dass ihr Freund diese Vorstellung überhaupt nicht teilte. Es viel ihr sehr schwer, aber sie hat sich von ihm getrennt.

Sie hat dann mit Anfang dreißig meinen Vater kennengelernt und drei Kinder mit ihm bekommen. Sie sagt heute die Trennung war eine der wichtigsten Entscheidungen ihres Lebens. Sonst gäbe es mich in dieser Form nicht.


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13. Februar 2015 um 23:50

Ja
Es gab immer wieder Gespräche, weil ich oft das Gefühl hatte er hat eine andere Vorstellung von Beziehung als ich. Für ihn ist es okay ein komplettes Wochenende am PC zu verbringen, er hat kein Bedürfnis soziale Kontakte zu pflegen oder gar etwas zu unternehmen - ich schon. Das habe ich ihm oft gesagt, aber wirklich geändert hat sich leider nie etwas. Für ihn ist einen Film zusammen anschauen am Wochenende schon genug "etwas zusammen machen"... Auch unsere Interessen sind so wahnsinnig unterschiedlich... Ich finde Politik interessant, lese gerne, reise gerne, bilde mich weiter, mache gern Sport - und er hat seinen PC. Eine zeitlang ist er wenigstens zum Sport mit mir zusammen gegangen, aber auch das macht er seit fast einem Jahr nicht mehr. Ein weiteres grundlegendes Problem ist, dass ich eigentlich immer das Gefühl habe keinen Mann, sondern einen kleinen Jungen zuhause zu haben. Ich muss mich um alles kümmern, Haushalt, Finanzen, alles was eben anfällt... Außer ich verteile die Aufgaben quasi an ihn weiter. Von alleine kommt da aber nichts bis sehr wenig. Das sind allerdings alles Dinge, die ja schon immer so waren... Nur jetzt stören sie mich auf einmal.

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13. Februar 2015 um 23:57
In Antwort auf issac_12160346

Da habe ich wohl etwas falsch interpretiert
Aber, im Kern bleibt es dabei: das ist ganz normal. Es dauert halt eine ganze Weile, bis man sich wirklich kennt. Und es ist richtig, dann auch Konsequenzen zu ziehen, bevor man z.B. eine Familie gründet oder ein Haus kauft. Danach wird es dann kompliziert.

Es ist der große Vorteil, den wir heute genießen, dass man eben nicht mehr den/die erstbeste heiraten muss. Sondern, dass wir uns kennenlernen dürfen und Rückzieher machbar sind ohne gesellschaftliche Ächtung und ohne wirtschaftlichen Ruin (früher die große Bedrohung für geschiedene Frauen).

Du scheinst eine sehr genaue Vorstellung von deiner Zukunft zu haben. Teilt dein Freund diese Vorstellung? Was ist es, das die zweifeln lässt? Ich würde dem "neuen" Gefühl mal nachspüren, was die Ursache sein kann.

Noch eine familiäre Anekdote: Meine Mutter hatte, bevor sie meinen Vater kennengelernt hat, einen festen Freund, mit dem sie jahrelang zusammengelebt hat. Sie mochte ihn sehr, auch wenn er wohl echte Macken hatte, wie ihr im Nachhinein erst klar wurde. Ende 20 wurde für sie das Thema Familie wichtiger und sie musste einsehen, dass ihr Freund diese Vorstellung überhaupt nicht teilte. Es viel ihr sehr schwer, aber sie hat sich von ihm getrennt.

Sie hat dann mit Anfang dreißig meinen Vater kennengelernt und drei Kinder mit ihm bekommen. Sie sagt heute die Trennung war eine der wichtigsten Entscheidungen ihres Lebens. Sonst gäbe es mich in dieser Form nicht.


Nunja
Der Plan war eigentlich meine Ausbildung fertig zu machen und danach zu heiraten und die Familienplanung anzugehen (in 2.5 Jahren wenn alles normal läuft), und ja, er hat zumindest nie widersprochen oder andere Vorstellungen geäußert. Ich fühle mich gerade ein bisschen, als hätte ich mir selbst den Teppich unter den Füßen weggezogen... Am liebsten würde ich morgen aufwachen und einfach wieder glücklich sein. Die Anekdote aus deiner Familie kommt mir bekannt vor, ich kenne tatsächlich auch viele Paare, bzw ehemalige Paare, die mehrere Jahre zusammen waren und sich in den 20ern getrennt haben... Ich fühle mich meinem Freund gegenüber sehr verpflichtet, weil er wegen mir Streit mit seiner Familie hatte. Allein über eine Trennung nachzudenken bereitet mir tiefe Schuldgefühle...

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14. Februar 2015 um 0:02
In Antwort auf lilabutterblume87

Ja
Es gab immer wieder Gespräche, weil ich oft das Gefühl hatte er hat eine andere Vorstellung von Beziehung als ich. Für ihn ist es okay ein komplettes Wochenende am PC zu verbringen, er hat kein Bedürfnis soziale Kontakte zu pflegen oder gar etwas zu unternehmen - ich schon. Das habe ich ihm oft gesagt, aber wirklich geändert hat sich leider nie etwas. Für ihn ist einen Film zusammen anschauen am Wochenende schon genug "etwas zusammen machen"... Auch unsere Interessen sind so wahnsinnig unterschiedlich... Ich finde Politik interessant, lese gerne, reise gerne, bilde mich weiter, mache gern Sport - und er hat seinen PC. Eine zeitlang ist er wenigstens zum Sport mit mir zusammen gegangen, aber auch das macht er seit fast einem Jahr nicht mehr. Ein weiteres grundlegendes Problem ist, dass ich eigentlich immer das Gefühl habe keinen Mann, sondern einen kleinen Jungen zuhause zu haben. Ich muss mich um alles kümmern, Haushalt, Finanzen, alles was eben anfällt... Außer ich verteile die Aufgaben quasi an ihn weiter. Von alleine kommt da aber nichts bis sehr wenig. Das sind allerdings alles Dinge, die ja schon immer so waren... Nur jetzt stören sie mich auf einmal.

Hotel Mama
.. ist ja auch echt bequem für ihn in deinem Hotel.

Das klingt echt nach einer Schieflage. Ich hoffe er sieht extrem gut aus oder hat andere Qualitäten.

Im Ernst: Das würde ich an deiner Stelle auch nicht tolerieren. Sonst hast du dein Leben lang ein Riesenbaby an der Backe. Ich zocke auch mal ganz gern, aber mehr als einmal im Monat wäre mir da selbst die Zeit für zu schade.

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14. Februar 2015 um 7:57

Verändern...
Ich glaube nicht dass man jemanden verändern kann, der das nicht will. Aber du hast natürlich Recht, so wie er ist kann ich ihn nicht akzeptieren.

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14. Februar 2015 um 8:13
In Antwort auf lilabutterblume87

Verändern...
Ich glaube nicht dass man jemanden verändern kann, der das nicht will. Aber du hast natürlich Recht, so wie er ist kann ich ihn nicht akzeptieren.

...
Vergessen oben zu Schreiben: "trenn dich" - das sagt sich sehr leicht. Die Liebe an und für sich ist nicht weg... Auch das Vertrauen und die Nähe sind nach wie vor da. Es ist "nur" die Form des Zusammenlebens, mit der ich nicht klarkomme. Und ich versuche momentan Klarheit darüber zu bekommen, ob die Liebe alleine reicht, oder eben nicht.

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14. Februar 2015 um 15:26

Örtlich trennen...
Alleine das ist schon ziemlich schwierig, da ich gerade ein duales Studium mache und mir eine eigene Wohnung kaum leisten könnte. Zu meinen Eltern kann ich aber auch nicht, weil mein Ausbildungsbetrieb hier ist (250 km von meinem Elternhaus entfernt) und ich währenddessen nicht wechseln kann. Ich war mir bis vor einem halben Jahr einfach sehr sicher, dass er der Mann fürs Leben ist. Dass wir Kinder kriegen, heiraten, das volle Programm eben. Und er will das auch, zumindest hat er nie etwas anderes behauptet, und wir haben oft darüber geredet. Ich bin vollkommen überfordert von diesen Gefühlen jetzt, weil ich mir selbst so sicher war...

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14. Februar 2015 um 18:51

Dann...
... solltest du dir vielleicht mal die Mühe machen und alles lesen, was ich bereits geschrieben habe.

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14. Februar 2015 um 19:24

Kein problem,
aber dann verstehst du bestimmt auch, dass ich denselben Post nicht zweimal schreibe

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14. Februar 2015 um 20:26
In Antwort auf lilabutterblume87

...
Vergessen oben zu Schreiben: "trenn dich" - das sagt sich sehr leicht. Die Liebe an und für sich ist nicht weg... Auch das Vertrauen und die Nähe sind nach wie vor da. Es ist "nur" die Form des Zusammenlebens, mit der ich nicht klarkomme. Und ich versuche momentan Klarheit darüber zu bekommen, ob die Liebe alleine reicht, oder eben nicht.

Liebe ist Bedingung einer Beziehung
aber wenn der Rest nicht passt, ist eine Beziehung nicht auf Dauer möglich, egal wie sehr man auch lieben mag.
Nein, Liebe reicht nicht. Kompatibilität ist immer auch Bedingung.

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15. Februar 2015 um 1:27

Das kann dir jederzeit passieren..
Sonst wäre man ja mit dem ersten Partner bis ans Ende glücklich sein, passiert einfach meist ohne Vorwarnung .

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15. Februar 2015 um 11:11

Bei den unternehmungen...
hatte ich für mich selber schon den von dir genannten Weg gewählt - dann mach ich solche Sachen halt mit anderen. Das Problem dabei: Das passt ihm dann auch nicht und er fängt an, mir ein schlechtes Gewissen machen zu wollen. Und: Da ich unbedingt mal Kinder möchte, stellt sich natürlich auch die Frage ob ich sämtliche Ausflüge mit meinen Kindern auch alleine machen möchte? Der Haushalt... Eigentlich hatte ich auch damit nie ein großes Problem. War zwar manchmal genervt, aber nicht tragisch. Nun ist es aber so dass ich momentan in furchtbarem Prüfungsstress bin und ihn daher explizit um Unterstützung gebeten habe, weil ich mich nach meinem Arbeitstag noch hinsetzen und lernen muss, während er nach der Arbeit auch wirklich Feierabend hat. Und er tut nichts, aber auch nichts von sich aus. Im Gegenteil, er mault mich sogar noch an wieso ich nicht einkaufen war und dass das Essen nicht schmeckt.

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15. Februar 2015 um 11:41
In Antwort auf sana'_12843659

Das kann dir jederzeit passieren..
Sonst wäre man ja mit dem ersten Partner bis ans Ende glücklich sein, passiert einfach meist ohne Vorwarnung .

Aber...
... was tut man dann? Warten, ob es vielleicht nur eine Phase ist? Sich Hals über Kopf trennen? Und vor allem, wie schafft man es, obwohl man den anderen noch liebt?

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