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Wir haben keinen Sex - was tun?

9. Oktober um 22:32

Hallo ihr!

Mein Freund (35) und ich (23) sind seit 7 Monaten ein Paar. Wir kuscheln sehr gerne, aber sexuell läuft einfach überhaupt nichts...
Wir hatten beide bereits Beziehungen und er sagt mir auch, dass ihm der Sex fehlt. Wenn ich ihn intim berühre, zeigt er mir überhaupt nicht dass es ihm gefällt... er kann einfach nicht kommen.
Wenn ich ihn frage, warum er mir nicht zeigt, was ihm gefällt, sagt er dass ich es selbst herausfinden soll. Das führt aber nie zu mehr als Frustration. Zum Sex kam es erst ein einziges Mal (über 6 Monate her), was wir vorzeitig unterbrochen haben. Er sagt mir, dass er nicht weiß, weshalb er nicht mit mir schlafen kann, aber es wohl kopfbedingt nicht funktioniert... ich bin langsam verzweifelt, traue mich keinen Schritt mehr zu gehen und habe Angst dass unsere Beziehung daran zerbricht.

war jemand schon in einer ähnlichen Situation? Was kann ich bloß tun, dass wir uns sexuell nicht komplett aus den Augen verlieren. Ich bin dankbar über eure Tipps

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10. Oktober um 9:26
In Antwort auf flalelu

Hallo ihr!

Mein Freund (35) und ich (23) sind seit 7 Monaten ein Paar. Wir kuscheln sehr gerne, aber sexuell läuft einfach überhaupt nichts...
Wir hatten beide bereits Beziehungen und er sagt mir auch, dass ihm der Sex fehlt. Wenn ich ihn intim berühre, zeigt er mir überhaupt nicht dass es ihm gefällt... er kann einfach nicht kommen.
Wenn ich ihn frage, warum er mir nicht zeigt, was ihm gefällt, sagt er dass ich es selbst herausfinden soll. Das führt aber nie zu mehr als Frustration. Zum Sex kam es erst ein einziges Mal (über 6 Monate her), was wir vorzeitig unterbrochen haben. Er sagt mir, dass er nicht weiß, weshalb er nicht mit mir schlafen kann, aber es wohl kopfbedingt nicht funktioniert... ich bin langsam verzweifelt, traue mich keinen Schritt mehr zu gehen und habe Angst dass unsere Beziehung daran zerbricht.

war jemand schon in einer ähnlichen Situation? Was kann ich bloß tun, dass wir uns sexuell nicht komplett aus den Augen verlieren. Ich bin dankbar über eure Tipps

"Wenn ich ihn frage, warum er mir nicht zeigt, was ihm gefällt, sagt er dass ich es selbst herausfinden soll."

p.s. selten so einen dämlichen satz gehört!
ist sex für ihn ein ratespielchen? wenn dem so ist... hat er dann wenigstens auch schon versucht, herauszufinden, was dir gefällt?

sorry, aber ich glaube, du hast dir da einen richtigen deppen geangelt!

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10. Oktober um 8:59
In Antwort auf flalelu

Hallo ihr!

Mein Freund (35) und ich (23) sind seit 7 Monaten ein Paar. Wir kuscheln sehr gerne, aber sexuell läuft einfach überhaupt nichts...
Wir hatten beide bereits Beziehungen und er sagt mir auch, dass ihm der Sex fehlt. Wenn ich ihn intim berühre, zeigt er mir überhaupt nicht dass es ihm gefällt... er kann einfach nicht kommen.
Wenn ich ihn frage, warum er mir nicht zeigt, was ihm gefällt, sagt er dass ich es selbst herausfinden soll. Das führt aber nie zu mehr als Frustration. Zum Sex kam es erst ein einziges Mal (über 6 Monate her), was wir vorzeitig unterbrochen haben. Er sagt mir, dass er nicht weiß, weshalb er nicht mit mir schlafen kann, aber es wohl kopfbedingt nicht funktioniert... ich bin langsam verzweifelt, traue mich keinen Schritt mehr zu gehen und habe Angst dass unsere Beziehung daran zerbricht.

war jemand schon in einer ähnlichen Situation? Was kann ich bloß tun, dass wir uns sexuell nicht komplett aus den Augen verlieren. Ich bin dankbar über eure Tipps

Hallo!

Hat dein Freund schon mal den ersten Schritt gemacht in Richtung Sexualität oder musstest du bzw hast du bisher immer angefangen? Wenn du bis jetzt immer die warst, die angefangen hat, wie oft passiert das (täglich, paar Mal die Woche,...)?
Asexuell ist er aber nicht?

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10. Oktober um 9:23
In Antwort auf flalelu

Hallo ihr!

Mein Freund (35) und ich (23) sind seit 7 Monaten ein Paar. Wir kuscheln sehr gerne, aber sexuell läuft einfach überhaupt nichts...
Wir hatten beide bereits Beziehungen und er sagt mir auch, dass ihm der Sex fehlt. Wenn ich ihn intim berühre, zeigt er mir überhaupt nicht dass es ihm gefällt... er kann einfach nicht kommen.
Wenn ich ihn frage, warum er mir nicht zeigt, was ihm gefällt, sagt er dass ich es selbst herausfinden soll. Das führt aber nie zu mehr als Frustration. Zum Sex kam es erst ein einziges Mal (über 6 Monate her), was wir vorzeitig unterbrochen haben. Er sagt mir, dass er nicht weiß, weshalb er nicht mit mir schlafen kann, aber es wohl kopfbedingt nicht funktioniert... ich bin langsam verzweifelt, traue mich keinen Schritt mehr zu gehen und habe Angst dass unsere Beziehung daran zerbricht.

war jemand schon in einer ähnlichen Situation? Was kann ich bloß tun, dass wir uns sexuell nicht komplett aus den Augen verlieren. Ich bin dankbar über eure Tipps

"Er sagt mir, dass er nicht weiß, weshalb er nicht mit mir schlafen kann, aber es wohl kopfbedingt nicht funktioniert... "

d.h., er weiß nicht, was in seinem kopf passiert?

sorry, aber dann ist er entweder nicht ehrlich, oder ernsthaft gestört!!!
egal, was von beidem zutrifft - ein trennungsgrund ist beides.

und wenn du jetzt sagst "aber ich liep ihn doch so...", dann muss ich dir leider sagen: liebe allein reicht halt oft nicht zum glücklich sein! da muss auch das drumrum passen...

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10. Oktober um 9:26
In Antwort auf flalelu

Hallo ihr!

Mein Freund (35) und ich (23) sind seit 7 Monaten ein Paar. Wir kuscheln sehr gerne, aber sexuell läuft einfach überhaupt nichts...
Wir hatten beide bereits Beziehungen und er sagt mir auch, dass ihm der Sex fehlt. Wenn ich ihn intim berühre, zeigt er mir überhaupt nicht dass es ihm gefällt... er kann einfach nicht kommen.
Wenn ich ihn frage, warum er mir nicht zeigt, was ihm gefällt, sagt er dass ich es selbst herausfinden soll. Das führt aber nie zu mehr als Frustration. Zum Sex kam es erst ein einziges Mal (über 6 Monate her), was wir vorzeitig unterbrochen haben. Er sagt mir, dass er nicht weiß, weshalb er nicht mit mir schlafen kann, aber es wohl kopfbedingt nicht funktioniert... ich bin langsam verzweifelt, traue mich keinen Schritt mehr zu gehen und habe Angst dass unsere Beziehung daran zerbricht.

war jemand schon in einer ähnlichen Situation? Was kann ich bloß tun, dass wir uns sexuell nicht komplett aus den Augen verlieren. Ich bin dankbar über eure Tipps

"Wenn ich ihn frage, warum er mir nicht zeigt, was ihm gefällt, sagt er dass ich es selbst herausfinden soll."

p.s. selten so einen dämlichen satz gehört!
ist sex für ihn ein ratespielchen? wenn dem so ist... hat er dann wenigstens auch schon versucht, herauszufinden, was dir gefällt?

sorry, aber ich glaube, du hast dir da einen richtigen deppen geangelt!

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10. Oktober um 10:58

Er war laut eigener Aussage mit seiner Exfreundin sexuell aktiv und ihm fehle der Sex.
Gelegentlich haben wir Petting, wobei ich zum Höhepunkt komme, er jedoch nie. Er gibt mir immer das Gefühl, dass ich es falsch mache, sagt mir aber nicht wie ich es anders machen sollte. Langsam glaube ich, dass wir sexuell nicht harmonieren und habe Angst davor, dass wir es nie tun.

Wenn ich mit ihm darüber spreche bekomme ich meist verschiedene Antworten wie: "mir fehlt Leidenschaft, dein Takt stimmt nicht, du bist zu attraktiv für mich, ich weiß es nicht"

ich traue mich seit einigen Wochen nicht mehr ihn anzufassen, weil es ihm scheinbar sowieso nicht gefällt...

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10. Oktober um 11:03
In Antwort auf flalelu

Er war laut eigener Aussage mit seiner Exfreundin sexuell aktiv und ihm fehle der Sex.
Gelegentlich haben wir Petting, wobei ich zum Höhepunkt komme, er jedoch nie. Er gibt mir immer das Gefühl, dass ich es falsch mache, sagt mir aber nicht wie ich es anders machen sollte. Langsam glaube ich, dass wir sexuell nicht harmonieren und habe Angst davor, dass wir es nie tun.

Wenn ich mit ihm darüber spreche bekomme ich meist verschiedene Antworten wie: "mir fehlt Leidenschaft, dein Takt stimmt nicht, du bist zu attraktiv für mich, ich weiß es nicht"

ich traue mich seit einigen Wochen nicht mehr ihn anzufassen, weil es ihm scheinbar sowieso nicht gefällt...

und wenn du beim petting sagst "fi... mich!"?

wenn er sagt "mir fehlt Leidenschaft, dein Takt stimmt nicht, du bist zu attraktiv für mich, ich weiß es nicht" dann musst du da doch einhaken, und konkret werden!!!
 

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10. Oktober um 11:04
In Antwort auf flalelu

Hallo ihr!

Mein Freund (35) und ich (23) sind seit 7 Monaten ein Paar. Wir kuscheln sehr gerne, aber sexuell läuft einfach überhaupt nichts...
Wir hatten beide bereits Beziehungen und er sagt mir auch, dass ihm der Sex fehlt. Wenn ich ihn intim berühre, zeigt er mir überhaupt nicht dass es ihm gefällt... er kann einfach nicht kommen.
Wenn ich ihn frage, warum er mir nicht zeigt, was ihm gefällt, sagt er dass ich es selbst herausfinden soll. Das führt aber nie zu mehr als Frustration. Zum Sex kam es erst ein einziges Mal (über 6 Monate her), was wir vorzeitig unterbrochen haben. Er sagt mir, dass er nicht weiß, weshalb er nicht mit mir schlafen kann, aber es wohl kopfbedingt nicht funktioniert... ich bin langsam verzweifelt, traue mich keinen Schritt mehr zu gehen und habe Angst dass unsere Beziehung daran zerbricht.

war jemand schon in einer ähnlichen Situation? Was kann ich bloß tun, dass wir uns sexuell nicht komplett aus den Augen verlieren. Ich bin dankbar über eure Tipps

zu einer Beziehung gehört die Sexualität dazu. Ohne sie könntet ihr auch einfach eine Wohngemeinschaft gründen. Wenn ihr aber beide über eure Sexualität nicht sprechen wollt oder könnt, wäre es vielleicht ehrlicher sich einzugestehen, dass es eben nicht funktioniert mit euch.

Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass sexuelle Wünsche und Erfordernisse vom potentiellen Partner erahnt, gefühlt oder am besten schon von vorneherein gewusst werden. Das ist aber nicht so!

Wenn ich mich nicht getraue, dem geliebten Menschen, mit dem ich soeben das Lager teile zu sagen, wie und wo er oder sie mich anfassen soll, dann darf ich mich auch nicht wundern, wenn es im Bett hinten und vorne nicht klappt. Wenn es im Bett aber hinten und vorne nicht klappt, kann ich die ganze Übung auch sein lassen. Jedenfalls nach meinem bescheidenen Dafürhalten...

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10. Oktober um 11:23

Wohn ihr denn zusammen?
Du schreibst, ihr seid ein Paar?
Definiere das mal bitte genauer.
Er scheint aber sehr wenig Ahnung von Sexualpraktiken zu haben, wenn er sich so dämlich dir gegenüber benimmt.

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10. Oktober um 11:31

Also zusammenfassend: Der Mann hat irgendein Problem, das sich auf seine Sexualität auswirkt, und das will er dir nicht mitteilen. Ich meine, er scheint ja nicht mal ernsthaft um eine Lösung bemüht zu sein - sonst würde er dir nicht dauernd neue, offensichtlich ad hoc erfundene Ausreden auftischen, oder sogar dir die Schuld an seinem "Versagen" in die Schuhe schieben, sondern dir einfach sagen, was du im Bett anders/besser machen kannst.


"Er war laut eigener Aussage mit seiner Exfreundin sexuell aktiv und ihm fehle der Sex."

Das kann stimmen oder auch nicht - vielleicht ist das ja ein weiterer Versuch, dich glauben zu lassen, dass das Problem an dir läge und nicht an ihm ...


"ich bin langsam verzweifelt, traue mich keinen Schritt mehr zu gehen und habe Angst dass unsere Beziehung daran zerbricht."

Und er hat diese Angst nicht? Könnte dem Ganzen dann ein Machtspiel zu Grunde liegen?

lg
cefeu
 

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10. Oktober um 11:37

Schon mal daran gedacht, das er impotent sein könnte ?

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10. Oktober um 12:25
In Antwort auf cefeu1

Also zusammenfassend: Der Mann hat irgendein Problem, das sich auf seine Sexualität auswirkt, und das will er dir nicht mitteilen. Ich meine, er scheint ja nicht mal ernsthaft um eine Lösung bemüht zu sein - sonst würde er dir nicht dauernd neue, offensichtlich ad hoc erfundene Ausreden auftischen, oder sogar dir die Schuld an seinem "Versagen" in die Schuhe schieben, sondern dir einfach sagen, was du im Bett anders/besser machen kannst.


"Er war laut eigener Aussage mit seiner Exfreundin sexuell aktiv und ihm fehle der Sex."

Das kann stimmen oder auch nicht - vielleicht ist das ja ein weiterer Versuch, dich glauben zu lassen, dass das Problem an dir läge und nicht an ihm ...


"ich bin langsam verzweifelt, traue mich keinen Schritt mehr zu gehen und habe Angst dass unsere Beziehung daran zerbricht."

Und er hat diese Angst nicht? Könnte dem Ganzen dann ein Machtspiel zu Grunde liegen?

lg
cefeu
 

Tippe ebenfalls auf ein (unbewusstes) Machtspiel. Den Mann stört irgendwas, er scheint sich unterlegen zu fühlen, nicht unbedingt sexuell, evtl Statusmässig oder sozial? Auf jeden Fall deutet es auf eine Imbalance in der Beziehung hin. MMn!

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10. Oktober um 13:24

sorry aber ich muss das fragen:

hat er irgendwelche vorteile durch eure beziehung?
geld?
wohnt er bei dir?

hört sich für mich fast nach zweckbeziehung an

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10. Oktober um 13:53
In Antwort auf jasmin7190

sorry aber ich muss das fragen:

hat er irgendwelche vorteile durch eure beziehung?
geld?
wohnt er bei dir?

hört sich für mich fast nach zweckbeziehung an

Nein, ich bin Studentin in einer anderen Stadt. Er verdient gut. Wir wohnen nicht zusammen 

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10. Oktober um 13:55
In Antwort auf kummer5

Schon mal daran gedacht, das er impotent sein könnte ?

Das denke ich eigentlich nicht...

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10. Oktober um 13:56
In Antwort auf cefeu1

Also zusammenfassend: Der Mann hat irgendein Problem, das sich auf seine Sexualität auswirkt, und das will er dir nicht mitteilen. Ich meine, er scheint ja nicht mal ernsthaft um eine Lösung bemüht zu sein - sonst würde er dir nicht dauernd neue, offensichtlich ad hoc erfundene Ausreden auftischen, oder sogar dir die Schuld an seinem "Versagen" in die Schuhe schieben, sondern dir einfach sagen, was du im Bett anders/besser machen kannst.


"Er war laut eigener Aussage mit seiner Exfreundin sexuell aktiv und ihm fehle der Sex."

Das kann stimmen oder auch nicht - vielleicht ist das ja ein weiterer Versuch, dich glauben zu lassen, dass das Problem an dir läge und nicht an ihm ...


"ich bin langsam verzweifelt, traue mich keinen Schritt mehr zu gehen und habe Angst dass unsere Beziehung daran zerbricht."

Und er hat diese Angst nicht? Könnte dem Ganzen dann ein Machtspiel zu Grunde liegen?

lg
cefeu
 

Ich weiß es nicht, ich glaube auch, dass ihm sein Kopf das ganze verweigert. Aber warum das so ist, kriege ich nicht heraus 

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10. Oktober um 14:05
In Antwort auf flalelu

Nein, ich bin Studentin in einer anderen Stadt. Er verdient gut. Wir wohnen nicht zusammen 

Ich kenne zwei solcher "Fälle", wo der Mann weder kommunikationsbereit war noch kooperativ, es wurde jeweils der Frau die Schuld zugeschoben..In beiden Fällen waren es hoch gebildete Männer, sie wurden beide in der Kindheit emotional als auch körperlich misshandelt durch die Mutter... Die Partnerschaften scheiterten, weil die Männer keinen fairen Umgang mit einer Frau kannten...nicht kooperativ oder richtig kommunikationsbereit waren.

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10. Oktober um 14:54
In Antwort auf flalelu

Hallo ihr!

Mein Freund (35) und ich (23) sind seit 7 Monaten ein Paar. Wir kuscheln sehr gerne, aber sexuell läuft einfach überhaupt nichts...
Wir hatten beide bereits Beziehungen und er sagt mir auch, dass ihm der Sex fehlt. Wenn ich ihn intim berühre, zeigt er mir überhaupt nicht dass es ihm gefällt... er kann einfach nicht kommen.
Wenn ich ihn frage, warum er mir nicht zeigt, was ihm gefällt, sagt er dass ich es selbst herausfinden soll. Das führt aber nie zu mehr als Frustration. Zum Sex kam es erst ein einziges Mal (über 6 Monate her), was wir vorzeitig unterbrochen haben. Er sagt mir, dass er nicht weiß, weshalb er nicht mit mir schlafen kann, aber es wohl kopfbedingt nicht funktioniert... ich bin langsam verzweifelt, traue mich keinen Schritt mehr zu gehen und habe Angst dass unsere Beziehung daran zerbricht.

war jemand schon in einer ähnlichen Situation? Was kann ich bloß tun, dass wir uns sexuell nicht komplett aus den Augen verlieren. Ich bin dankbar über eure Tipps

Okay 😮 bitte tu dir selbst den Gefallen und sag ihm dass du schon darauf angewiesen bist, zu wissen was ihm gefällt. Das wird auch nicht mit topfschlagen erraten 🤦🏽‍♀️ Natürlich hat das ganze mittlerweile einen krampfigen Charakter. Du bist verunsichert und kommst dir eh so vor als ob du alles falsch machst. Ich glaube nicht das das Problem an dir liegt. Er muss an sich arbeiten- zumal, wenn ihm der Sex fehlt, er aber nichts dafür tut? Hä? Sowas hab ich noch nie gehört oder erlebt. 

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10. Oktober um 16:33

Die Häufung solcher Probleme - bei denen der Mann im Zentrum steht - gibt mir zu denken. Zuerst denke ich dann immer darüber nach, ob das Problem "gefaked" ist. Fakes werden häufig von männlichen Teilnehmern in die Welt gesetzt, die sich als Frauen ausgeben. Außerdem sollen solche männlichen "Fälscher" ausgerechnet in Frauenforen massenweise vorkommen. So recht weiß ich auch nicht, was sie sich davon versprechen.

Es gibt ein paar Kleinigkeiten, die mir das Gefühl geben, hier handele es sich um einen Fake. Das ist das Zusammenhanglose, auf das auch andere hinweisen. Andererseits hört sich das Zusammenhanglose in den Aussagen des werten Herrn so merkwürdig an, dass ich es selbst beim besten Willen kaum erfinden könnte. Ich wäre da raffinierter in meiner Dichtung, wenn ich "faken" wollte. - Spricht also wieder für Realität.

Solange ich da aber nicht klar sehe, sind alle Anregungen eventuell für die "Katz".

Schließlich würde mich inzwischen doch brennend interessieren, wie oft solche Probleme wirklich bei Männern existieren und warum. Mich interessieren sowohl die Einzelschicksale als auch die allgemeine gesellschaftliche Situation, in der wir uns befinden. Ich habe vage Indizien, dass wir es - wenn es so weiter geht - weniger mit Fragen weiblicher als männlicher "Frigidität" (ein falsches Wort, soll aber provozieren) zu tun haben werden.  Aber aufs Gesamtbild kommt man ja wohl nur, wenn man viele Einzelfälle studiert.

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10. Oktober um 16:47
In Antwort auf schnell91

Die Häufung solcher Probleme - bei denen der Mann im Zentrum steht - gibt mir zu denken. Zuerst denke ich dann immer darüber nach, ob das Problem "gefaked" ist. Fakes werden häufig von männlichen Teilnehmern in die Welt gesetzt, die sich als Frauen ausgeben. Außerdem sollen solche männlichen "Fälscher" ausgerechnet in Frauenforen massenweise vorkommen. So recht weiß ich auch nicht, was sie sich davon versprechen.

Es gibt ein paar Kleinigkeiten, die mir das Gefühl geben, hier handele es sich um einen Fake. Das ist das Zusammenhanglose, auf das auch andere hinweisen. Andererseits hört sich das Zusammenhanglose in den Aussagen des werten Herrn so merkwürdig an, dass ich es selbst beim besten Willen kaum erfinden könnte. Ich wäre da raffinierter in meiner Dichtung, wenn ich "faken" wollte. - Spricht also wieder für Realität.

Solange ich da aber nicht klar sehe, sind alle Anregungen eventuell für die "Katz".

Schließlich würde mich inzwischen doch brennend interessieren, wie oft solche Probleme wirklich bei Männern existieren und warum. Mich interessieren sowohl die Einzelschicksale als auch die allgemeine gesellschaftliche Situation, in der wir uns befinden. Ich habe vage Indizien, dass wir es - wenn es so weiter geht - weniger mit Fragen weiblicher als männlicher "Frigidität" (ein falsches Wort, soll aber provozieren) zu tun haben werden.  Aber aufs Gesamtbild kommt man ja wohl nur, wenn man viele Einzelfälle studiert.

Meine Antwort darauf: der Grund sind die auseinander brechenden Familien, der Kampf der zwischen Frauen und Männern mittlerweile überall geschürt wird, die vielen alleinerziehenden Mütter. Naja, aber da kann man auch sagen, das haben sich die Männer schön selbst verbockt in den Jahrhunderten zuvor. Nun schlagen die Frauen endlich zurück, die Männer kriegen gehörig Panik, aber geholfen ist damit wiedermal niemandem

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10. Oktober um 17:18

@luna1001.

Ob damit der TN geholfen ist, steht auf einem anderen Blatt. Aber me culpa: Ich bin schuld, weil ich das Thema auf eine solche Ebene gehoben habe. Sorry dafür. Dennoch finde ich Deine Antwort mehr als interessant. Übrigens kenne ich mindestens 2 alleinerziehende Mütter, die zwar auf der ideologischen Ebene Unabhängigkeit vom Mann predigen, aber dennoch unentwegt in dubiosesten Internetkanälen auf der Suche sind (weiß das aus dem unmittelbaren Familienumkreis). Das Elend, an dem die Männer selbt schuld sein mögen (wenn Schuld überhaupt eine sinnvolle Kategorie ist), trifft nicht nur die Männer. So ist die Ungerechtigkeit der Welt.

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10. Oktober um 17:40
In Antwort auf flalelu

Ich weiß es nicht, ich glaube auch, dass ihm sein Kopf das ganze verweigert. Aber warum das so ist, kriege ich nicht heraus 

ganz ehrlich?? 

Pistole auf die Brust:
entweder er macht endlich den Mund auf oder du bist weg

wie kann man sich so lange hinhalten lassen??

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10. Oktober um 17:51
In Antwort auf schnell91

@luna1001.

Ob damit der TN geholfen ist, steht auf einem anderen Blatt. Aber me culpa: Ich bin schuld, weil ich das Thema auf eine solche Ebene gehoben habe. Sorry dafür. Dennoch finde ich Deine Antwort mehr als interessant. Übrigens kenne ich mindestens 2 alleinerziehende Mütter, die zwar auf der ideologischen Ebene Unabhängigkeit vom Mann predigen, aber dennoch unentwegt in dubiosesten Internetkanälen auf der Suche sind (weiß das aus dem unmittelbaren Familienumkreis). Das Elend, an dem die Männer selbt schuld sein mögen (wenn Schuld überhaupt eine sinnvolle Kategorie ist), trifft nicht nur die Männer. So ist die Ungerechtigkeit der Welt.

Problem ist: was soll der kleine Sohn einer solchen Alleinerziehenden denken? Von seiner widersprüchlichen, verwirrenden Mama und von deren Männerbild und somit auch von sich selbst? Er wird beginnen, sich für sein männliches Wesen abzulehnen oder sich schuldig dafür fühlen und kann dann halt zB nicht mehr kommen.

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10. Oktober um 18:13
In Antwort auf luna1001

Problem ist: was soll der kleine Sohn einer solchen Alleinerziehenden denken? Von seiner widersprüchlichen, verwirrenden Mama und von deren Männerbild und somit auch von sich selbst? Er wird beginnen, sich für sein männliches Wesen abzulehnen oder sich schuldig dafür fühlen und kann dann halt zB nicht mehr kommen.

Muss darüber nachdenken.

Nicht jede Alleinerziehende hat ein negatives Männerbild. Auch nicht jede lehnt ab, einen Mann kennenzulernen. Es gibt aber auch Folgendes:

Traurigerweise wird von jungen alleinerziehenden und "unglücklicherweise heterosexuellen" Frauen in einem bestimmten Umfeld erwartet, so zu tun "als ob". Ja, als ob es so toll ist völlig alleine ohne Liebe zu und von einem Partner zu leben. Gefühle zu, Zärtlichkeit und Sexualität mit Männern ist ja sowas von unwichtig (Position 1), oder man kann das (gemeint ist purer "Sex" ja - so Frau es braucht - überall leicht bekommen (Position 2, da werden aber wieder Gefühle ausgeblendet). Daher habe ich auch von jungen Frauen im Familienkreis sehr widersprüchliche Statements bekommen und sehe doch eindeutig: Sie sehnen sich nach so was irrwitzig Verbotenem wie einer richtiggehend festen und dauerhaften Liebesbeziehung mit einem Mann. Also nicht "gar kein Kerl und abstinent" und auch nicht "einfach nur unverbindlicher Sex". Sondern so was angeblich total Patriarchalisches, Antiquiertes, "Frauenfeindliches" wie "Liebe". Aber das zuzugeben, geht gar nicht. Immerhin sehe ich da 2 junge Cousinen - beide mit Kind - aus dem Familienkreis, wie sie unentwegt "tindern" und sich wundern, was für Typen da anbeißen oder nicht anbeißen.

Noch hoffe ich, dass es sich hier um keine Massenerscheinung handelt. Aber wie sich das auf die Kinder bzw. Söhne dieser jungen Frauen auswirken soll, davon habe ich keinerlei Vorstellung. Mag sein, dass wir an dem vorstehenden Thread damit komplett vorbeilaufen, sofern dieser Thread nicht ohnehin gefaked ist.

Soviele junge Männer mit Potenz-, Orgasmusproblemen, sexueller Unlust kann es m.E. gar nicht geben, wie wir hier in diesen Foren begegnen. Denke ich mir jedenfalls. Lasse mich gerne eines Besseren belehren.

Allerdings ist ein Problem aus der Statistik bekannt, das extrem häufig auftritt und möglicherweise mit diesen anderen Problemzonen verwechselt wird: Die Prävalenz der vorzeitigen Ejakulation wird auf bis zu 20% mit zunehmender Tendenz geschätzt. Und dieses häufige Problem könnte bei männlichen Jugendlichen leicht dazu führen, dass sie Angst vor sexueller Betätigung bekommen und sich dann lieber zurückziehen.

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10. Oktober um 18:14
In Antwort auf luna1001

Problem ist: was soll der kleine Sohn einer solchen Alleinerziehenden denken? Von seiner widersprüchlichen, verwirrenden Mama und von deren Männerbild und somit auch von sich selbst? Er wird beginnen, sich für sein männliches Wesen abzulehnen oder sich schuldig dafür fühlen und kann dann halt zB nicht mehr kommen.

also ich kenn einen sohn einer solchen alleinerziehenden, und der hat keinerlei probleme, sein "männliches wesen" auszuleben...

klar, wir wissen, jeder ist anders, und ein sensibleres seelchen als der, an den ich gerade denke, mag damit vielleicht mehr probleme gehabt haben - aber ich mag es nicht, wenn erwachsene menschen dazu neigen, jegliches problem auf ihre "schlimme kindheit" zu schieben. damit macht man es sich halt auch gern selber einfach!

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10. Oktober um 18:33
In Antwort auf schnell91

Muss darüber nachdenken.

Nicht jede Alleinerziehende hat ein negatives Männerbild. Auch nicht jede lehnt ab, einen Mann kennenzulernen. Es gibt aber auch Folgendes:

Traurigerweise wird von jungen alleinerziehenden und "unglücklicherweise heterosexuellen" Frauen in einem bestimmten Umfeld erwartet, so zu tun "als ob". Ja, als ob es so toll ist völlig alleine ohne Liebe zu und von einem Partner zu leben. Gefühle zu, Zärtlichkeit und Sexualität mit Männern ist ja sowas von unwichtig (Position 1), oder man kann das (gemeint ist purer "Sex" ja - so Frau es braucht - überall leicht bekommen (Position 2, da werden aber wieder Gefühle ausgeblendet). Daher habe ich auch von jungen Frauen im Familienkreis sehr widersprüchliche Statements bekommen und sehe doch eindeutig: Sie sehnen sich nach so was irrwitzig Verbotenem wie einer richtiggehend festen und dauerhaften Liebesbeziehung mit einem Mann. Also nicht "gar kein Kerl und abstinent" und auch nicht "einfach nur unverbindlicher Sex". Sondern so was angeblich total Patriarchalisches, Antiquiertes, "Frauenfeindliches" wie "Liebe". Aber das zuzugeben, geht gar nicht. Immerhin sehe ich da 2 junge Cousinen - beide mit Kind - aus dem Familienkreis, wie sie unentwegt "tindern" und sich wundern, was für Typen da anbeißen oder nicht anbeißen.

Noch hoffe ich, dass es sich hier um keine Massenerscheinung handelt. Aber wie sich das auf die Kinder bzw. Söhne dieser jungen Frauen auswirken soll, davon habe ich keinerlei Vorstellung. Mag sein, dass wir an dem vorstehenden Thread damit komplett vorbeilaufen, sofern dieser Thread nicht ohnehin gefaked ist.

Soviele junge Männer mit Potenz-, Orgasmusproblemen, sexueller Unlust kann es m.E. gar nicht geben, wie wir hier in diesen Foren begegnen. Denke ich mir jedenfalls. Lasse mich gerne eines Besseren belehren.

Allerdings ist ein Problem aus der Statistik bekannt, das extrem häufig auftritt und möglicherweise mit diesen anderen Problemzonen verwechselt wird: Die Prävalenz der vorzeitigen Ejakulation wird auf bis zu 20% mit zunehmender Tendenz geschätzt. Und dieses häufige Problem könnte bei männlichen Jugendlichen leicht dazu führen, dass sie Angst vor sexueller Betätigung bekommen und sich dann lieber zurückziehen.

Problem ist: "Liebe" war tatsächlich jahrhundertelang extrem zum Nachteil der Frau gestaltet. Von männlicher Übermacht. Nun ist es leider ins andere extrem gekippt.

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10. Oktober um 18:38
In Antwort auf batweazel

also ich kenn einen sohn einer solchen alleinerziehenden, und der hat keinerlei probleme, sein "männliches wesen" auszuleben...

klar, wir wissen, jeder ist anders, und ein sensibleres seelchen als der, an den ich gerade denke, mag damit vielleicht mehr probleme gehabt haben - aber ich mag es nicht, wenn erwachsene menschen dazu neigen, jegliches problem auf ihre "schlimme kindheit" zu schieben. damit macht man es sich halt auch gern selber einfach!

Naja, natürlich ist die Kindheit prägend fürs weitere Leben. Das ist nunmal so. Man hat, wenn's Probleme mit Papi Abwesenheit gab, zwei Möglichkeiten: man verleugnet das eigene Wesen und wird Muttersöhnchen, ewiges man-child, was sich in vielerlei Neurosen ausdrücken kann, oder man flüchtet sich mangels realem in ein extrem übersteigertes glorifizieresMännerbild (Rambo, Macho, uga uga).

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10. Oktober um 20:00
In Antwort auf luna1001

Problem ist: "Liebe" war tatsächlich jahrhundertelang extrem zum Nachteil der Frau gestaltet. Von männlicher Übermacht. Nun ist es leider ins andere extrem gekippt.

 Liebe Luna.

So richtig erkennen kann ich aber nicht, warum da ein Vorteil für Frauen und nur ein Nachteil für Männer sein sollte.

Wenn unsere Fragestellerin echt ist, dann befindet sie sich mit dem Verhalten ihres Freundes sicher nicht in einer Komfortzone. Nach dem Motto: "Da freue ich mich aber über euch Schlappschwänze nach Jahrhunderten Unterdrückung von uns Frauen."

Ich glaube, dann würde sie hier bestimmt nicht diese Fragen stellen bzw. dieses Problem anbringen.

Daraus folgere ich eher: Der Nachteil für die einen ist nicht ein Vorteil für die andere Seite, falls unsere Annahmen überhaupt Gültigkeit haben sollten.

Also wären doch beide Seiten Loser. Genauso wie Du es zuerst zutreffend geschrieben hast:  Es hätte ja niemand was davon.

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10. Oktober um 20:17
In Antwort auf schnell91

 Liebe Luna.

So richtig erkennen kann ich aber nicht, warum da ein Vorteil für Frauen und nur ein Nachteil für Männer sein sollte.

Wenn unsere Fragestellerin echt ist, dann befindet sie sich mit dem Verhalten ihres Freundes sicher nicht in einer Komfortzone. Nach dem Motto: "Da freue ich mich aber über euch Schlappschwänze nach Jahrhunderten Unterdrückung von uns Frauen."

Ich glaube, dann würde sie hier bestimmt nicht diese Fragen stellen bzw. dieses Problem anbringen.

Daraus folgere ich eher: Der Nachteil für die einen ist nicht ein Vorteil für die andere Seite, falls unsere Annahmen überhaupt Gültigkeit haben sollten.

Also wären doch beide Seiten Loser. Genauso wie Du es zuerst zutreffend geschrieben hast:  Es hätte ja niemand was davon.

Es hat schon sehr viele Vorteile für die Frauen heutzutage, findest du nicht? Meine Grossmutter litt ihr Lebtag unter ihrem prügelnden und saufenden Ehemann, ohne Chance, dem zu entfliehen (sie hatte weder Ausbildung noch Führerschein, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, oder ist das alles schon wieder vergessen?), das wäre heute sehr einfach zu ändern.

Leider ist das alles aber eben noch sehr präsent in vielen Frauen (Töchter, Enkeltöchter) -Köpfen. Solch schlechte Behandlung, solche Missachtung. Und das ist vielerorten in Rache und regelrechten Hass umgeschlagen. Kaum kommt heutzutage noch ein etwas "rustikaleres" männliches Exemplar um die Ecke, wird es erstmal vorsorglich fertiggemacht, denn "mit mir nicht mehr, Freundchen". Die Männer haben zu beweisen, dass sie sich von den alten Traditionen gelöst haben. Wird da irgendwie nur leicht was angetriggert, hat er schon versch***ssen. Da hat Mann es schwer, aber man muss auch die Frauen und ihr Misstrauen verstehen. Zu schlimm war die Alleinherrschaft der Herren oftmals für sie. Natürlich hat aber von den gegenseitigen Feindseligkeiten niemand was. Man müsste aufeinander zugehen, doch dafür braucht es mMn noch ein bis zwei Generationen.

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10. Oktober um 21:01
In Antwort auf luna1001

Es hat schon sehr viele Vorteile für die Frauen heutzutage, findest du nicht? Meine Grossmutter litt ihr Lebtag unter ihrem prügelnden und saufenden Ehemann, ohne Chance, dem zu entfliehen (sie hatte weder Ausbildung noch Führerschein, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, oder ist das alles schon wieder vergessen?), das wäre heute sehr einfach zu ändern.

Leider ist das alles aber eben noch sehr präsent in vielen Frauen (Töchter, Enkeltöchter) -Köpfen. Solch schlechte Behandlung, solche Missachtung. Und das ist vielerorten in Rache und regelrechten Hass umgeschlagen. Kaum kommt heutzutage noch ein etwas "rustikaleres" männliches Exemplar um die Ecke, wird es erstmal vorsorglich fertiggemacht, denn "mit mir nicht mehr, Freundchen". Die Männer haben zu beweisen, dass sie sich von den alten Traditionen gelöst haben. Wird da irgendwie nur leicht was angetriggert, hat er schon versch***ssen. Da hat Mann es schwer, aber man muss auch die Frauen und ihr Misstrauen verstehen. Zu schlimm war die Alleinherrschaft der Herren oftmals für sie. Natürlich hat aber von den gegenseitigen Feindseligkeiten niemand was. Man müsste aufeinander zugehen, doch dafür braucht es mMn noch ein bis zwei Generationen.

@Luna.

Das kann ich alles unterschreiben.

Wobei ich in unserer chaotischen Gegenwart alle möglichen Strömungen nebeneinander sehe: Da sind einerseits immer noch Frauen, welche in Frauenhäuser fliehen, während woanders bestimmte Frauen aus einem extremen Teil der Frauenbewegung sogar böse weiße schwule Männer (und nicht nur Heteromänner) als "Abfall" anprangern.

Das ist eine amtliche Tatsache: Eine Frau wurde deshalb angezeigt und ist mit ihrer ganzen Entourage - vor allem aus der Linkspartei - vor Gericht erschienen und wurde freigesprochen. Mit einer Begründung, die für den normalen Menschenverstand völlig undurchsichtig ist. Denn die Beleidung von "alman" Schwulen ("deutschen Schwulen" sei ja die Beleidung einer unspezifischen nicht richtig greifbaren Gruppe, da ja "alman" eigentlich nur "humorloser Spießbürger" und nicht wortwörtlich "deutsch" bedeuten muss (weil ja Deutsche nunmal für humorlose Spießbürger gehalten werden, vermute ich, daher kommt dieser Unfug doch). Und "unspezifische Gruppen" darf man beleidigen soviel man will.
Der Staatsanwalt hat daraufhin seine Klage zurückgezogen.

Es darf also jetzt jede linke emanzipierte Dame, sofern sie lesbisch oder queer ist, weiße schwule Männer als Trash bezeichnen und damit vermutlich wohl "alman" hetero Männer auch (letzteres ist noch nicht bewiesen, aber folgerichtig). Das wäre ja der gleiche rhetorische Trick. Denn "alman" hetero Männer sind eine gänzlich unspezifische Gruppe etc. pp.

Ja, das ist unsere heute ziemlich irrsinnige Realität.

Und dennoch gibt es doch tatsächlich noch immer Heteros, oh Wunder, die sich ineinander verlieben? Ja, wie ist denn das möglich? Und wundersamer Weise haben einige von denen sogar noch Sex? (obwohl der angeblich aussterben soll, da ja Cybersex besser sei, wie so ein paar Leute uns glauben machen möchten).
Wie können wir uns das erklären?

Ich glaube tatsächlich, dass es an den gesellschaftlichen Rändern Extreme gibt, aber immer noch eine ziemlich breite Zone von Frauen und Männern, die sich davon nicht unterkriegen lassen.

 

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10. Oktober um 21:31
In Antwort auf luna1001

Naja, natürlich ist die Kindheit prägend fürs weitere Leben. Das ist nunmal so. Man hat, wenn's Probleme mit Papi Abwesenheit gab, zwei Möglichkeiten: man verleugnet das eigene Wesen und wird Muttersöhnchen, ewiges man-child, was sich in vielerlei Neurosen ausdrücken kann, oder man flüchtet sich mangels realem in ein extrem übersteigertes glorifizieresMännerbild (Rambo, Macho, uga uga).

hmmm... bei dem, den ich kenne, kann ich weder das eine noch das andere erkennen. er hat seinen vater tatsächlich noch nie gesehen. und der opa war auch nicht gerade ein leuchtendes vorbild, wenn auch sicher eine weile lang männliche bezugsperson nummer eins.

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10. Oktober um 21:36
In Antwort auf schnell91

@Luna.

Das kann ich alles unterschreiben.

Wobei ich in unserer chaotischen Gegenwart alle möglichen Strömungen nebeneinander sehe: Da sind einerseits immer noch Frauen, welche in Frauenhäuser fliehen, während woanders bestimmte Frauen aus einem extremen Teil der Frauenbewegung sogar böse weiße schwule Männer (und nicht nur Heteromänner) als "Abfall" anprangern.

Das ist eine amtliche Tatsache: Eine Frau wurde deshalb angezeigt und ist mit ihrer ganzen Entourage - vor allem aus der Linkspartei - vor Gericht erschienen und wurde freigesprochen. Mit einer Begründung, die für den normalen Menschenverstand völlig undurchsichtig ist. Denn die Beleidung von "alman" Schwulen ("deutschen Schwulen" sei ja die Beleidung einer unspezifischen nicht richtig greifbaren Gruppe, da ja "alman" eigentlich nur "humorloser Spießbürger" und nicht wortwörtlich "deutsch" bedeuten muss (weil ja Deutsche nunmal für humorlose Spießbürger gehalten werden, vermute ich, daher kommt dieser Unfug doch). Und "unspezifische Gruppen" darf man beleidigen soviel man will.
Der Staatsanwalt hat daraufhin seine Klage zurückgezogen.

Es darf also jetzt jede linke emanzipierte Dame, sofern sie lesbisch oder queer ist, weiße schwule Männer als Trash bezeichnen und damit vermutlich wohl "alman" hetero Männer auch (letzteres ist noch nicht bewiesen, aber folgerichtig). Das wäre ja der gleiche rhetorische Trick. Denn "alman" hetero Männer sind eine gänzlich unspezifische Gruppe etc. pp.

Ja, das ist unsere heute ziemlich irrsinnige Realität.

Und dennoch gibt es doch tatsächlich noch immer Heteros, oh Wunder, die sich ineinander verlieben? Ja, wie ist denn das möglich? Und wundersamer Weise haben einige von denen sogar noch Sex? (obwohl der angeblich aussterben soll, da ja Cybersex besser sei, wie so ein paar Leute uns glauben machen möchten).
Wie können wir uns das erklären?

Ich glaube tatsächlich, dass es an den gesellschaftlichen Rändern Extreme gibt, aber immer noch eine ziemlich breite Zone von Frauen und Männern, die sich davon nicht unterkriegen lassen.

 

"Ich glaube tatsächlich, dass es an den gesellschaftlichen Rändern Extreme gibt, aber immer noch eine ziemlich breite Zone von Frauen und Männern, die sich davon nicht unterkriegen lassen."

das glaube ich auch. und das gilt ja in allen lebensbereichen. aber die "ränder" sind halt viel interessanter für die medien, und bekommen daher unverhältnismäßig viel aufmerksamkeit!

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10. Oktober um 22:31
In Antwort auf batweazel

"Ich glaube tatsächlich, dass es an den gesellschaftlichen Rändern Extreme gibt, aber immer noch eine ziemlich breite Zone von Frauen und Männern, die sich davon nicht unterkriegen lassen."

das glaube ich auch. und das gilt ja in allen lebensbereichen. aber die "ränder" sind halt viel interessanter für die medien, und bekommen daher unverhältnismäßig viel aufmerksamkeit!

@batweazel. Zustimmung.

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10. Oktober um 22:53

Danke für eure Antworten...

Für mich gehört sehr viel mehr zu einer Beziehung als nur Sex, aber ja es stört mich... Ich denke sehr viel darüber nach, was ich falsch mache, ob es an mir liegt und ich traue mich nicht mit meinen Freundinnen darüber zu sprechen, wollte es hier einfach mal loswerden.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass bei ihm psychisch etwas im Weg steht, er sagt mir nur nicht was. Mir fehlt einfach der Mut das bei ihm nochmal anzusprechen, weil das Thema evtl. für weiteren Druck sorgt.
 

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10. Oktober um 23:02
In Antwort auf flalelu

Danke für eure Antworten...

Für mich gehört sehr viel mehr zu einer Beziehung als nur Sex, aber ja es stört mich... Ich denke sehr viel darüber nach, was ich falsch mache, ob es an mir liegt und ich traue mich nicht mit meinen Freundinnen darüber zu sprechen, wollte es hier einfach mal loswerden.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass bei ihm psychisch etwas im Weg steht, er sagt mir nur nicht was. Mir fehlt einfach der Mut das bei ihm nochmal anzusprechen, weil das Thema evtl. für weiteren Druck sorgt.
 

"Für mich gehört sehr viel mehr zu einer Beziehung als nur Sex"

also könntest du es akzeptieren, wenn er mit anderen sex hat? oder selbst mit anderen sex haben?

nein?

eben!

denn das problem ist, das "sex" halt üblicherweise eines der wenigen dinge, bzw. meist das einzige ist, was man wirklich ausschließlich mit dem partner haben kann (mal von offenen beziehungen oder untreue abgesehen, die nicht jedermanns und jederfraus sache sind).

und deswegen ist eine beziehung zwar hoffentlich viel mehr als sex - aber ohne sex ist es für die meisten halt keine beziehung!

you got the point?

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10. Oktober um 23:11
In Antwort auf batweazel

"Für mich gehört sehr viel mehr zu einer Beziehung als nur Sex"

also könntest du es akzeptieren, wenn er mit anderen sex hat? oder selbst mit anderen sex haben?

nein?

eben!

denn das problem ist, das "sex" halt üblicherweise eines der wenigen dinge, bzw. meist das einzige ist, was man wirklich ausschließlich mit dem partner haben kann (mal von offenen beziehungen oder untreue abgesehen, die nicht jedermanns und jederfraus sache sind).

und deswegen ist eine beziehung zwar hoffentlich viel mehr als sex - aber ohne sex ist es für die meisten halt keine beziehung!

you got the point?

... wahre Worte 

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10. Oktober um 23:31
In Antwort auf flalelu

... wahre Worte 

Ok, jetzt verstehe ich, dass du kein fake bist. Morgen überlege ich mir eine Antwort,  die mehr hilft als unsere bisherige Nabelschau, zu der ich leider beigetragen habe. Sorry. Jetzt muss ich erst einmal schlafen.

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11. Oktober um 4:50
In Antwort auf flalelu

... wahre Worte 

Da gilt dann eben der abgewandelte Satz über die Gesundheit: Sex mag in einer Beziehung nicht alles sein, aber ohne ist alles nichts.
Leider wird es gerade Frauen anscheinend immer noch eingeredet, dass Sex nicht so wichtig zu sein hat und- noch schlimmer- zu viele verinnerlichen das tatsächlich, anstatt das über Bord zu werfen.
Was ist denn Verliebtheit und später Liebe ohne Begehren, Begehrtwerden, Sex, Erotik? Es sei denn beide sond asexuell, aber das ist ne andere Geschichte. Oder man steht darauf, sich unglücklich zu machen oder will Karriere als Märtyrer machen.
Darf ich mal fragen, wie du es ertragen kannst, neben dem Mann zu liegen, den du anscheinend begehrst, aber er dich anscheinend nicht? Dir sogar noch den schwarzen Peter zuschiebt?
Ich kann zwar nur für mich sprechen, da hätten sich die Verliebtheitsgefühle aber ganz schnell erledigt. Mag sein, dass er dich mag, aber so wie es aussieht, nicht als Frau und Sexpartnerin. Mag auch sein, dass er psychische Probleme hat, aber dann soll er sie angehen und nicht unterschwellig dir die Schuld geben. Und ehrlich gesagt bezweifle ich, dass es daran liegt. Klingt eher, als wenn er einfach nicht auf dich als Frau steht. Oder sogar noch schlimmer, dich subtil kaputtmachen will. Muss nicht sein, aber seine Aufforderung, dass du herausfinden sollst, was ihm gefällt, stößt mur ganz übel auf. Nicht generell, denn eigentlich ist es ja wunderbar, miteinander zu entdecken, was gefällt und es by doing herauszufinden. Aber bei euch ist das eine ganz andere Situation und erotische Stimmung gibt es da anscheinend überhaupt nicht. 

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11. Oktober um 7:01
In Antwort auf flalelu

Danke für eure Antworten...

Für mich gehört sehr viel mehr zu einer Beziehung als nur Sex, aber ja es stört mich... Ich denke sehr viel darüber nach, was ich falsch mache, ob es an mir liegt und ich traue mich nicht mit meinen Freundinnen darüber zu sprechen, wollte es hier einfach mal loswerden.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass bei ihm psychisch etwas im Weg steht, er sagt mir nur nicht was. Mir fehlt einfach der Mut das bei ihm nochmal anzusprechen, weil das Thema evtl. für weiteren Druck sorgt.
 

Du sollst es selber herausfinden.... was ne blöde Ausrede dafür, dass er zu verklemmt ist, seine sexuellen Bedürfnisse zu artikulieren oder sie dir zu zeigen, indem er dich leitet. Wenn er schon nicht drüber sprechen kann.

Lieber bedient er sich des alten Klischees, dass an schlechtem oder gänzlich fehlendem Sex immer die Frau schuld ist. IMMER! Männer sind ja IMMER Hengste (egal wie dumm sie daherkommen)...

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11. Oktober um 7:04

Ach ja... in den vielen Jahren, in denen ich hier zugegen bin, habe ich ein Problem wie deines wohl schon hundertfach gelesen. Noch kein einziges Mal allerdings, dass sich das Problem irgendwie mal hätte lösen lassen.

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11. Oktober um 7:14
In Antwort auf flalelu

Danke für eure Antworten...

Für mich gehört sehr viel mehr zu einer Beziehung als nur Sex, aber ja es stört mich... Ich denke sehr viel darüber nach, was ich falsch mache, ob es an mir liegt und ich traue mich nicht mit meinen Freundinnen darüber zu sprechen, wollte es hier einfach mal loswerden.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass bei ihm psychisch etwas im Weg steht, er sagt mir nur nicht was. Mir fehlt einfach der Mut das bei ihm nochmal anzusprechen, weil das Thema evtl. für weiteren Druck sorgt.
 

Du möchtest keinen Druck bei ihm aufbauen, er macht das aber schon? Er darf bei dir Druck aufbauen, dich glauben lassen, es liegt an dir, du darfst aber bei ihm nicht an ihm zweifeln?!

Menschen, die sich nicht mitteilen wollen spielen ein taktisches Spiel mit dir, um dich zu verunsichern und um dich zu ködern. Er will an der Beziehung festhalten, dabei handelt er pragmatisch, die Liebe spielt für ihn eine Nebensächlichkeit...ansonsten wäre er kooperativ und kommunikationsbereit...Sofern er nicht bereit ist Ursachenforschung zu betreiben, wird er keine faire, eine auf Augenhöhe geführte Liebesbeziehung führen können...

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11. Oktober um 8:10
In Antwort auf luna1001

Es hat schon sehr viele Vorteile für die Frauen heutzutage, findest du nicht? Meine Grossmutter litt ihr Lebtag unter ihrem prügelnden und saufenden Ehemann, ohne Chance, dem zu entfliehen (sie hatte weder Ausbildung noch Führerschein, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, oder ist das alles schon wieder vergessen?), das wäre heute sehr einfach zu ändern.

Leider ist das alles aber eben noch sehr präsent in vielen Frauen (Töchter, Enkeltöchter) -Köpfen. Solch schlechte Behandlung, solche Missachtung. Und das ist vielerorten in Rache und regelrechten Hass umgeschlagen. Kaum kommt heutzutage noch ein etwas "rustikaleres" männliches Exemplar um die Ecke, wird es erstmal vorsorglich fertiggemacht, denn "mit mir nicht mehr, Freundchen". Die Männer haben zu beweisen, dass sie sich von den alten Traditionen gelöst haben. Wird da irgendwie nur leicht was angetriggert, hat er schon versch***ssen. Da hat Mann es schwer, aber man muss auch die Frauen und ihr Misstrauen verstehen. Zu schlimm war die Alleinherrschaft der Herren oftmals für sie. Natürlich hat aber von den gegenseitigen Feindseligkeiten niemand was. Man müsste aufeinander zugehen, doch dafür braucht es mMn noch ein bis zwei Generationen.

Gab sicher viele, die so lebten aber es ging auch anders. Meine Oma und Opa, Jahrgang 1922 und 1921, ließen sich scheiden, ging von Oma aus.
Oma war 7 Jahre alleinerziehende mit meiner Mama als Kind, Oma arbeitete in einem Büro...dann heirateten Oma & Opa erneut. Er war trotz allem schon immer ihre große Liebe. Er starb mit 80, sie mit 84 und lebten bis dahin zusammen. 

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11. Oktober um 8:20
In Antwort auf flalelu

Danke für eure Antworten...

Für mich gehört sehr viel mehr zu einer Beziehung als nur Sex, aber ja es stört mich... Ich denke sehr viel darüber nach, was ich falsch mache, ob es an mir liegt und ich traue mich nicht mit meinen Freundinnen darüber zu sprechen, wollte es hier einfach mal loswerden.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass bei ihm psychisch etwas im Weg steht, er sagt mir nur nicht was. Mir fehlt einfach der Mut das bei ihm nochmal anzusprechen, weil das Thema evtl. für weiteren Druck sorgt.
 

Du bist und kannst aber nicht seine Therapeutin sein! DU gehst auf lange Sicht da dran kaputt, wenn er dir unterschwellig eintrichtert, du seist Schuld an seiner Unlust. Vergeude bitte nicht deine besten Jahre an etwas, was nie besser, eher schlimmer wird! Tu dir das nicht an.

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11. Oktober um 8:24

Muss später antworten. Internetausfall total ausser über mobile Daten. Tipperei auf Handy hasse ich.

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11. Oktober um 8:30
In Antwort auf sonnenwind4

Ich kenne zwei solcher "Fälle", wo der Mann weder kommunikationsbereit war noch kooperativ, es wurde jeweils der Frau die Schuld zugeschoben..In beiden Fällen waren es hoch gebildete Männer, sie wurden beide in der Kindheit emotional als auch körperlich misshandelt durch die Mutter... Die Partnerschaften scheiterten, weil die Männer keinen fairen Umgang mit einer Frau kannten...nicht kooperativ oder richtig kommunikationsbereit waren.

Genau so kenne ich das auch aus meinem Umfeld. Da wird manipuliert, gelogen, die Schuld zugeschoben, Therapie verweigert, viel Leid für die Frau ist impliziert. Ich rate der TE von diesem Mann ab.

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11. Oktober um 8:34
In Antwort auf flalelu

Hallo ihr!

Mein Freund (35) und ich (23) sind seit 7 Monaten ein Paar. Wir kuscheln sehr gerne, aber sexuell läuft einfach überhaupt nichts...
Wir hatten beide bereits Beziehungen und er sagt mir auch, dass ihm der Sex fehlt. Wenn ich ihn intim berühre, zeigt er mir überhaupt nicht dass es ihm gefällt... er kann einfach nicht kommen.
Wenn ich ihn frage, warum er mir nicht zeigt, was ihm gefällt, sagt er dass ich es selbst herausfinden soll. Das führt aber nie zu mehr als Frustration. Zum Sex kam es erst ein einziges Mal (über 6 Monate her), was wir vorzeitig unterbrochen haben. Er sagt mir, dass er nicht weiß, weshalb er nicht mit mir schlafen kann, aber es wohl kopfbedingt nicht funktioniert... ich bin langsam verzweifelt, traue mich keinen Schritt mehr zu gehen und habe Angst dass unsere Beziehung daran zerbricht.

war jemand schon in einer ähnlichen Situation? Was kann ich bloß tun, dass wir uns sexuell nicht komplett aus den Augen verlieren. Ich bin dankbar über eure Tipps

Also ich finde diese Diskussion hier sehr amüsant, denn jeder hier denkt auf seine eigene Art und Weise, und gibt hier Kommentare ab die laut eurem Verständnis her richtig ist. Aber wie es wirklich der Fragestellerin zuhause geht, wie die Zwischenmenschliche verbindung mit ihrem Freund aussieht, oder was hier noch an Probleme und dinge neben dieser Kriese sind die ihren Freund oder sie in dieses Problem reinschlittern lassen haben wird hier und kann hier in so einen Forum niemals ausdiskutiert werden geschweige den "geholfen" werden. Denn sonnst würde es keine Psychologen und Therapeuten mehr geben wenn alles so einfach immer im Forum zu lösen wäre.... Ich würde mich ernsthaft mal an so jemanden wenden der für sowas zuständig ist, bevor ich hier Laien Frage die einfach nur die Situation falsch bewerten und die anderen womöglich wichtigen dinge um euch herum und Ursachenvorschung nicht beachten. 😉

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11. Oktober um 9:00
In Antwort auf platane11

Also ich finde diese Diskussion hier sehr amüsant, denn jeder hier denkt auf seine eigene Art und Weise, und gibt hier Kommentare ab die laut eurem Verständnis her richtig ist. Aber wie es wirklich der Fragestellerin zuhause geht, wie die Zwischenmenschliche verbindung mit ihrem Freund aussieht, oder was hier noch an Probleme und dinge neben dieser Kriese sind die ihren Freund oder sie in dieses Problem reinschlittern lassen haben wird hier und kann hier in so einen Forum niemals ausdiskutiert werden geschweige den "geholfen" werden. Denn sonnst würde es keine Psychologen und Therapeuten mehr geben wenn alles so einfach immer im Forum zu lösen wäre.... Ich würde mich ernsthaft mal an so jemanden wenden der für sowas zuständig ist, bevor ich hier Laien Frage die einfach nur die Situation falsch bewerten und die anderen womöglich wichtigen dinge um euch herum und Ursachenvorschung nicht beachten. 😉

Blödsinn! die TE (und nur um die geht es hier!) hat ziemlich sicher kein problem, bei dem sie die hilfe eines psychologen oder therapeuten benötigen würde!

ob das auch für ihren freund gilt, ist eine andere frage. aber er ist hier nicht derjenige, um den es geht...

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11. Oktober um 9:32

So ist es. Er gibt mir außerhalb des Schlafzimmers eben viel Kraft und er zeigt mir sehr, dass ich bedeutend für ihn bin. Nur ist sexuell bei uns der Wurm drin.Er lässt zwar intime Berührungen zu, aber ihm gefällt es offensichtlich nicht wirklich... er kommt nie zum Orgasmus und jedes Mal mache ich dabei irgendetwas falsch: "aua" oder "zu intensiv".Zeigen, wie ich es anders machen kann, will er mir jedoch auch nicht. Das ist es was mich unglaublich frustriert. Das ist der Grund, weshalb keiner sich mehr irgendetwas traut und er sagt selbst, dass er nicht weiß, ob er das jemals sexuell mit mir kann...

ist hier wirklich eine Sextherapie der richtige Weg? Glaubt ihr ich bin ihm für Sex einfach zu jung? 

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11. Oktober um 9:46
In Antwort auf flalelu

So ist es. Er gibt mir außerhalb des Schlafzimmers eben viel Kraft und er zeigt mir sehr, dass ich bedeutend für ihn bin. Nur ist sexuell bei uns der Wurm drin.Er lässt zwar intime Berührungen zu, aber ihm gefällt es offensichtlich nicht wirklich... er kommt nie zum Orgasmus und jedes Mal mache ich dabei irgendetwas falsch: "aua" oder "zu intensiv".Zeigen, wie ich es anders machen kann, will er mir jedoch auch nicht. Das ist es was mich unglaublich frustriert. Das ist der Grund, weshalb keiner sich mehr irgendetwas traut und er sagt selbst, dass er nicht weiß, ob er das jemals sexuell mit mir kann...

ist hier wirklich eine Sextherapie der richtige Weg? Glaubt ihr ich bin ihm für Sex einfach zu jung? 

du hast mir noch nicht auf meine frage geantwortet: was passiert, wenn du zu ihm sagst "fi... mich!"?

irgendwie hab ich den eindruck, dein typ gehört zu der "sympatischen" sorte von männern, für die sex eine reine servicleistung ist, die die frau zu erbringen hat als gegenleistung für die unglaubliche ehre, als partnerin von so einem tollen kerl wie ihm auserwählt worden zu sein...

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11. Oktober um 9:50
In Antwort auf flalelu

Hallo ihr!

Mein Freund (35) und ich (23) sind seit 7 Monaten ein Paar. Wir kuscheln sehr gerne, aber sexuell läuft einfach überhaupt nichts...
Wir hatten beide bereits Beziehungen und er sagt mir auch, dass ihm der Sex fehlt. Wenn ich ihn intim berühre, zeigt er mir überhaupt nicht dass es ihm gefällt... er kann einfach nicht kommen.
Wenn ich ihn frage, warum er mir nicht zeigt, was ihm gefällt, sagt er dass ich es selbst herausfinden soll. Das führt aber nie zu mehr als Frustration. Zum Sex kam es erst ein einziges Mal (über 6 Monate her), was wir vorzeitig unterbrochen haben. Er sagt mir, dass er nicht weiß, weshalb er nicht mit mir schlafen kann, aber es wohl kopfbedingt nicht funktioniert... ich bin langsam verzweifelt, traue mich keinen Schritt mehr zu gehen und habe Angst dass unsere Beziehung daran zerbricht.

war jemand schon in einer ähnlichen Situation? Was kann ich bloß tun, dass wir uns sexuell nicht komplett aus den Augen verlieren. Ich bin dankbar über eure Tipps

dein freund hat einen miesen charakter. und das würde mich sehr schnell weit von ihm wegtreiben.

er hat ein grosses problem mit seiner sexualität. anstatt das offen zuzugeben und hilfe zu suchen, macht er eine "schuld-frage" daraus. du bist schuld an seinem versagen und er muss sich nicht damit auseinandersetzen.
das ist schäbig.
 

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11. Oktober um 10:29
In Antwort auf luna1001

Es hat schon sehr viele Vorteile für die Frauen heutzutage, findest du nicht? Meine Grossmutter litt ihr Lebtag unter ihrem prügelnden und saufenden Ehemann, ohne Chance, dem zu entfliehen (sie hatte weder Ausbildung noch Führerschein, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, oder ist das alles schon wieder vergessen?), das wäre heute sehr einfach zu ändern.

Leider ist das alles aber eben noch sehr präsent in vielen Frauen (Töchter, Enkeltöchter) -Köpfen. Solch schlechte Behandlung, solche Missachtung. Und das ist vielerorten in Rache und regelrechten Hass umgeschlagen. Kaum kommt heutzutage noch ein etwas "rustikaleres" männliches Exemplar um die Ecke, wird es erstmal vorsorglich fertiggemacht, denn "mit mir nicht mehr, Freundchen". Die Männer haben zu beweisen, dass sie sich von den alten Traditionen gelöst haben. Wird da irgendwie nur leicht was angetriggert, hat er schon versch***ssen. Da hat Mann es schwer, aber man muss auch die Frauen und ihr Misstrauen verstehen. Zu schlimm war die Alleinherrschaft der Herren oftmals für sie. Natürlich hat aber von den gegenseitigen Feindseligkeiten niemand was. Man müsste aufeinander zugehen, doch dafür braucht es mMn noch ein bis zwei Generationen.

stimmt schon... viele frauen wollen männer klein machen...

ob das sowas wie ein männerhass ist

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