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Wir haben es geschafft !!!

23. Juli 2003 um 19:58

Unsere Generation hat's geschafft!!!!



Kaum zu glauben, aber es ist so. Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft,
speziell was der Gesetzgeber und die Bürokraten, die Medien und die
Informationsgesellschaft uns täglich vorbeten und verbieten, müssten wir
alle, die in den Sechzigern bis Anfang der Achtziger aufgewachsen sind,
längst tot sein. Unsere Kinderbetten waren mit bleihaltigen Farben bemalt
und Formaldehyd sickerte aus jeder Pore. Ganz zu schweigen vom Tapetenleim,
dem Kleber des Linoleums oder den PVC-Dämpfen des Stragula. Wasserfeste
Filzstifte hatten Ausdünstungen die benebelten und wer erinnert sich noch an
den leicht salzigen Geschmack des abzuleckenden Tintenkillers?


Steckdosen, Medizinflaschen, Schranktüren und Schubladen waren noch nicht
kindersicher. Messer, Schere, Gabel und Licht wurden uns zwar verboten, aber
meistens mussten wir uns erst einmal daran verletzten um es zu glauben.
Unsere Fahrräder, Roller und Rollschuhe fuhren wir ohne Schützer und Helme.
Die Risiken per Anhalter in den nächsten Ort zu fahren waren uns unbekannt!
Zum Thema Auto erinnere ich mich weder an einen Sicherheitsgurt, noch an
Airbags, ABS oder ähnliche Sicherheitsvorrichtungen im Wagen meines Vaters.
Man saß zwar hinten, aber an einem heißen Sommertag gab es doch nichts
schöneres als seinen Kopf aus dem Fenster (das man damals noch komplett
runterkurbeln konnte) des fahrenden Autos zu stecken und sich den Fahrtwind
ins Gesicht blasen zu lassen, daß man kaum noch Luft bekam. Wasser haben wir
direkt aus dem Gartenschlauch getrunken und nicht aus einer Flasche.
Wahnsinn!


Wir aßen fettige Schmalznudeln und frischgebackenes Brot mit fingerdick
Butter drauf, dazu gab es überzuckerte Limonaden oder künstlich gefärbtes
Tri Top. Fett geworden sind wir deswegen nie, weil wir immer draußen waren.


Wir haben zu fünft aus einer Limoflasche getrunken und es ist tatsächlich
keiner daran gestorben. Wir haben stunden- und tagelang an Seifenkisten oder
ähnlichen Gefährten geschraubt, die wir aus rostigem Schrott und
splitterigem Holz konstruiert hatten. Dann sind wir den Hügel damit
runtergebrettert nur um festzustellen, daß wir die Bremsen vergessen hatten.
Nachdem wir ein paar Mal in der Böschung gelandet waren, haben wir gelernt
auch dieses Problem zu lösen. Wir gingen in der Früh raus und haben den
ganzen Tag gespielt, höchstens unterbrochen von Essenspausen und kamen erst
wieder rein, als es dunkel wurde und man den Fußball nicht mehr richtig
sehen konnte.


Wir waren nicht zu erreichen. Keine Handys! Wenn es regnete spielten wir bei
Freunden Monopoly oder Mensch ärgere dich nicht, Mühle oder Dame und bauten
mit Matchbox Autos ganze Städte auf. Wir hatten weder Playstations oder
Nintendo, X-Boxen oder Videospiele, keine PCs, keine 50 Fernsehkanäle oder
Surround Anlagen.Ins Kino zu gehen war ein Ereignis, für das man sich
herausputzte und das einem vor Vorfreude den Magen kribbeln ließ. Es gab
noch Vorfilme, die immer eine Überraschung waren, weil keiner wußte was zu
erwarten war und wenn zufällig ein Donald Duck oder Micky Maus Film dabei
war, hatte man das ganz große Los gezogen. Wir hatten Freunde! Wir gingen
raus und haben uns diese Freunde gesucht.Wir haben Fußball gespielt mit
allem was sich kicken ließ und wenn einer einen echten Lederball hatte war
er der King und durfte immer mitspielen, egal wie schlecht er war. Um im
Verein mitspielen zu dürfen gab es Aufnahmeprüfungen, die nicht jeder
bestanden hat. Wer es nicht geschafft hat, lernte mit der Enttäuschung
umzugehen. Wir spielten Völkerball bis zum Umfallen und manchmal tat es weh,
wenn man abgeworfen wurde. Wir sind von Bäumen und Mauern gestürzt, haben
uns geschnitten, aufgeschürft und haben uns Knochen gebrochen und Zähne
ausgeschlagen. Wir hatten Unfälle! Es waren einfach Unfälle an denen wir
Schuld waren. Es gab niemanden, den man dafür verantwortlich halten konnte
und vielleicht sogar noch vor den Kadi zerrte.


Wer erinnert sich noch an Unfälle?
Unsere Knie und Knöchel waren von Frühjahr bis Herbst lädiert und ein
Schienbein ohne blaue Flecke gab es nicht. Wenn wir uns an Brennesseln
gebrannt haben, oder uns eine Mücke gestochen hatte, haben wir entweder
drauf gespuckt, oder den Nachbars Hund drüber lecken lassen oder drauf
gepinkelt. Geholfen hat alles. Wir haben gestritten und gerauft, uns
gegenseitig grün und blau geprügelt und gelernt damit zu leben und darüber
weg zu kommen. Wir haben Spiele erfunden mit Stöcken und Bällen, haben mit
Ästen gefochten und Würmer gegessen. Und obwohl es uns immer wieder
prophezeit wurde, haben wir kaum ein Auge ausgestochen und die Würmer haben
auch nicht in uns überlebt. Wir sind zu einem Freund geradelt, haben an der
Tür geläutet und sind dort geblieben nur um mit ihm zu reden. Manche Schüler
waren nicht so schlau wie andere, also haben sie eine Klasse wiederholt. Sie
sind nicht durchgefallen, sondern wurden von den Lehrern einfach
zurückgestuft. Zensuren bei Proben wurden nie manipuliert, egal aus was für
Gründen.


Wir waren für unsere Aktionen selbst verantwortlich. Konsequenzen waren
immer zu erwarten, wenn wir Scheisse gebaut hatten. Der Gedanke, daß ein
Elternteil uns rausklopft wenn wir mit dem Gesetz in Konflikt geraten waren,
war undenkbar. Im Gegenteil, die Eltern stellten sich auf die Seite des
Gesetzes. Stellen Sie sich das einmal vor! Unsere Generation hat einige der
größten Enterpreneure und Erfinder hervorgebracht. Die letzten 50 Jahre
waren eine wahre Explosion an Innovationen und Ideen. Wir hatten Freiheit
und Zwang, Erfolg und Misserfolg. Verantwortung und Konsequenz. Und wir
haben gelernt damit umzugehen.


Erinnere Dich daran, wie Du aufgewachsen bist und Du wirst sehen, was
unseren Kindern heute fehlt. Als die Eltern einmal ein Auge zudrückten,
anstatt die Kinder mit übergroßer Vorsicht zu erdrücken. Unsere Eltern
trauten uns zu die richtigen Entscheidungen zu treffen. Meistens hat es
geklappt. Die paar Mal, die daneben gingen zählen wir zu unseren
Lebenserfahrungen.


Darfst Du Dich auch zu dieser glücklichen Generation zählen, die als Kinder
noch Kinder waren und noch keine Anwälte mit Schadensersatzklagen und
Regierungen mit kinderfeindlicher Politik unseren Alltag bestimmten?

**************************************************-***************************************************-**********

LG von Romara

*die wieder gesund und munter zu Hause angekommen ist, und den Rest des Urlaubs genießt*

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23. Juli 2003 um 21:10


Hallo Romara,

ich danke dir,denn ich hab mich in meine Kindheit zurück gesetzt gefühlt

Und ich darf mich zur Generation zählen,die all das noch erlebt hat.

LG Krabbe und ihr Indianer

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24. Juli 2003 um 6:53

Schöner Text,
hat mir das schrecklich-frühe im Laborarbeiten etwas versüßt. Ich kann mich auch noch errinnern. Aber meine Tochter, jetzt 21, ist nicht viel anders aufgewachsen (im Osten).

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24. Juli 2003 um 14:45

Einfach super...
vielen Dank für den wundervollen Text. Konnte mich an vieles wieder erinnern, bei TriTrop habe ich zuerst gestutzt, aber dann fiel es mir doch wieder ein.
Wie wahr, wie wahr!

Liebe Grüsse
jacaranda

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24. Juli 2003 um 20:44

Lach
genauso war es ...... und heute ???

sitzen die gören vorm tv oder pc und haben verlernt wie schön es ist draußen zu spielen

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24. Juli 2003 um 21:13

Yepp! schön geschrieben...
ich finde auch, dass wir eine wundervolle Kindheit hatten!
aber...
was ist dann falsch gelaufen?
Ich finde ja auch, dass die Kinder heute anders sind. Wenn ich an uns zurück denke und das mit den Kids in der Schule vergleiche (arbeite an einer Grundschule) das ist erschreckend. Sportlich sind nur die Kinder aus dem Waldkindergarten...
Montags heißt es: Wochenende? Nintendo, fernsehen, PC...
Es ist mit Sicherheit traurig!
Aber...
warum sind wir die Generation, die die höchste Scheidungsrate hat, steigende Zahlen an psychisch Kranken und eine steigende Zahl an Singlehaushalten!!!
Sollte das nicht auch zu denken geben?
Können wir durch unsere freie, selbstbewusste Erziehung vielleicht zu gut alleine und sind nicht mehr in der Lage auf andere einzugehen?
Oder hatten wir es zu gut, weil wir in wirtschaflich stabilen Zeiten aufgewachsen sind, keine Katastrophen zu bewältigen hatten, so dass wir uns unsere persönlichen selber schaffen müssen?
Warum sind wir hier?
Sicherlich nicht, weil es uns so gut geht und wir super stabil sind!
Mir jedenfalls gibt dein Text, der wunderschön geschrieben ist, viel zu denken!
liebe Grüße das Irrlicht

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25. Juli 2003 um 8:34

Oh ja...
das waren noch wunderschöne, unbeschwerte Zeiten . Ich bin in den 80zigern aufgewachsen, mit dem Kettcar herumgedüst, meine Rollschuhe ohne Helm und Schützer und habe mit der Da-Da-Bahn gespielt und mein bester Kumpel hat mich immer mit seinen He-Man Figuren belästigt

Ja ja, das alles ging ohne Playstation, X-Box, PC und 100derten von Fernsehkanälen. Auch wir waren in unserer Freizeit von morgens bis abends draußen, haben Wassereis für damals 10 Pfennige gelutscht und Sauerampfer gemampft .

Es ist heutzutage echt schwer, seine Kinder so zu erziehen, wie wir es damals waren .

LG

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25. Juli 2003 um 10:51

Yes!!!!!!!!
Lieben Gruß von Jane, die jedes Wort unterstreicht!

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25. Juli 2003 um 14:03

@all
Also ich habe mir nun alle Eure Antworten durchgelesen und ich versuche mal, einige Fragen zu beantworten.

Natürlich ist dieser Text NICHT von mir, den habe ich zugeschickt bekommen per Mail.

Wer schwelgt nicht erne in Erinnerungen und erst recht, wenn es die eigenen Kindheit betrifft. Immerhin stelle ich fest, das die Kindheit immer erst dann rosig und glücklich aussieht, wenn man ihr längst entwachsen ist.

Ob unseren Kindern heute etwas fehlt, nun, das kann ich nicht unterstreichen, aber die Politk und die einige andere Dinge sind schon bedenklich.

Ein Vergleichen mit den unterschiedlichen Generationen ist aber eigentlich unmöglich, denn die "umstände" sind doch immer andere, oder?

Nun, ich wollte Euch nur einfach den netten Text nicht vorenthalten

LG von Romara

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20. Februar 2004 um 1:58
In Antwort auf grusha_12766871

Oh ja...
das waren noch wunderschöne, unbeschwerte Zeiten . Ich bin in den 80zigern aufgewachsen, mit dem Kettcar herumgedüst, meine Rollschuhe ohne Helm und Schützer und habe mit der Da-Da-Bahn gespielt und mein bester Kumpel hat mich immer mit seinen He-Man Figuren belästigt

Ja ja, das alles ging ohne Playstation, X-Box, PC und 100derten von Fernsehkanälen. Auch wir waren in unserer Freizeit von morgens bis abends draußen, haben Wassereis für damals 10 Pfennige gelutscht und Sauerampfer gemampft .

Es ist heutzutage echt schwer, seine Kinder so zu erziehen, wie wir es damals waren .

LG

Frueher war alles besser
ist es nicht merkwuerdig, wie du 1987 cyndi lauper (ganz entgegen der meinung deiner mutter) fuer die krone der menschlichen kultur halten kannst, und keine 14 jahre spaeter befindest, romantik und freude sei tot und vergangen fuer die kinderseelen von heute?

glueckwunsch, dann bist du wohl jetzt erwachsen.

es gibt immer tolle sachen, fuer eltern und kinder.
meckern, dass es nicht mehr so ist wie wir das erinnern, bringt uns die alte welt nicht zurueck, und es bringt uns auch nicht in die neue.

nicht resignieren. aber auch nicht jammern.
diese welt da draussen ist die einzige, die unsere kinder haben.

und die kaempfen in 20 jahren auch vielleicht um das kulturerbe ihrer jugend (und wenn das daniela kuebelboeck ist und nicht mehr tritop und kettcar, dann schuetteln deren kinder wohl im chatroom wieder den kopf ...).

ganz wichtig: es gibt generationen vor uns, die warnten vor der verrohung der menschen (sogar schon im mittelalter), und siehe da, wir sind immer noch hier, trotz aller zeitbeben und misslungenem bildungsauftrag.

und unsere kinder finden sachen toll, die wir nicht verstehen (aber das kennst du doch von deiner mutter ...).

=)
alles ist gut.

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20. Februar 2004 um 8:57

Leichtigkeit?
Das Leben war damals anders, nicht unbedingt leichter.
Aus der Perspektive der Erinnerung denken wir heute anders drüber.Probleme die damals für uns welche waren, sind aus der Perspektive des Erwachsenen oft zum Lächeln. Manches ändern wir auch unbemerkt ab.

In der Kindheit hatten wir wahrscheinlich wesentlich mehr Bewegung an der Luft ,weniger Autoabgase....aber eine wunderschöne, bessere Kindheit als heute? War es das?

Allerdings hat manches inzwischen schon seltsame Blüten bekommen, das ist wohl wahr.
Aber wer weiß, vielleicht wurde damals der Same dazu gelegt? Keine Ahnung, zumindest haben wir die Chance, es zu erkennen und soweit möglich auch im Kleinen zu ändern. Nur wer tut es?

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20. Februar 2004 um 9:12
In Antwort auf careen_12088363

Yepp! schön geschrieben...
ich finde auch, dass wir eine wundervolle Kindheit hatten!
aber...
was ist dann falsch gelaufen?
Ich finde ja auch, dass die Kinder heute anders sind. Wenn ich an uns zurück denke und das mit den Kids in der Schule vergleiche (arbeite an einer Grundschule) das ist erschreckend. Sportlich sind nur die Kinder aus dem Waldkindergarten...
Montags heißt es: Wochenende? Nintendo, fernsehen, PC...
Es ist mit Sicherheit traurig!
Aber...
warum sind wir die Generation, die die höchste Scheidungsrate hat, steigende Zahlen an psychisch Kranken und eine steigende Zahl an Singlehaushalten!!!
Sollte das nicht auch zu denken geben?
Können wir durch unsere freie, selbstbewusste Erziehung vielleicht zu gut alleine und sind nicht mehr in der Lage auf andere einzugehen?
Oder hatten wir es zu gut, weil wir in wirtschaflich stabilen Zeiten aufgewachsen sind, keine Katastrophen zu bewältigen hatten, so dass wir uns unsere persönlichen selber schaffen müssen?
Warum sind wir hier?
Sicherlich nicht, weil es uns so gut geht und wir super stabil sind!
Mir jedenfalls gibt dein Text, der wunderschön geschrieben ist, viel zu denken!
liebe Grüße das Irrlicht

Wer erzieht denn
schon frei, selbstbewusst?
Schau dich doch um, wie erzogen wird.
Geh auf den Spielplatz/Schule/Spielgruppen/Zuhause: wer wird denn gefördert? Der, der nach vorne hin nett ist, was er hintenrum tut, sieht ja keiner.
Wann greifen Eltern ein? Wenn ihr Kind einsteckt, teilt es aus, wird es oft gelobt: "Ja lass dir nix gefallen".Ohne zu schauen worum gehst denn eigentlich genau?
Wird Individualität gefördert? Ja? "Schau mal was der-die anhat.Das ist ja nicht mal von XYZ"

Wie wird denn erzogen? Dass allegmeine Dinge/Einrichtungen nicht gepflegt werden müsssen. " Ist ja nicht unseres"....Dabei isses das doch: Steuergelder.
Wer jammert denn, dass die Läden/Bäcker zumachen, die in der Nähe sind? Die, die dort nicht einkaufen gehen.
Wer jammert den, dass die Arbeitsplätze immer weniger werden? Auch die das billige "made in XYZ" kaufen".Heute haben wir seltner eine Wahl mehr.

Nicht jeder ist in den 60 bis 80 in stabilen guten Verhältnissen aufgewachsen.
Nur als Kind hat man einiges nicht gewusst, erkannt.
Einges war sicher besser, anderes eben nicht.Aber: wir könnten aus allem lernen.
Immer.

Aber der Text war gut, ja.

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20. Februar 2004 um 12:05

Dazu passend (vorsicht lang)
Ich habe in einem anderen Forum zu diesem Text was passendes gefunden und sooooo gelacht


Erinnerst du dich auch noch daran, wenn man Sonntags, extra fein heraus gemacht mit diesen Lochkniestrümpfen und Lackschuhen, trotzdem Gummitwist hüpfte und so dermassen auf die Nase fiel und sich die Knie aufhaute, weil man sich verhedderte?
Oder diese schönen riiiiiiesig langen Lollis, die bestimmt einen halben Meter lang waren und die man sich gegenseitig so schön über den Schädel zwirbeln konnte, dass einem erst einmal wieder die lange Matte gestutzt werden musste.

Nicht zu verachten waren auch die Marmorkugeln, die man gegen fünf aus Glas eintauschen konnte. Die ganz kleinen blieben immer so schön in der Nase stecken.
Und erstmal das Juckpulver, dass man den anderen Doofis immer in den Pulli schmiss und dafür dann mit zerkauten Butterkeksen bespuckt wurde.

Beim Glanzbildertauschen konnte man von denen, die mit diesem silbernen Glanzzeugs bestückt waren, selbiges abkratzen, sammeln und den doofen Mädels in die Augen drücken.
Und wenn man mal weinte, kam die Mama, spuckte auf die Finger oder auf nen Fetzen von der Kittelschürze und wischte einem die heissen Tränchen ab;o)

Ipp Zipp Zapp und du bist ab - Ab bist du noch lange nicht, sag mir erst wie alt du bist!

Hurra wir leben noch!




Lack-Ballerinas!!!

...mit-ohne Absatz und so mörderrutschig, dass man einfach fallen musste, wenn man mehr tat, als sonntäglich artig durch den Benrather Schlossgarten zu wandeln.

und im Winter streuten sie soviel von dem schwarzen Granulat, dass man Unmengen davon in den eigenen Schürfwunden wiederfand, wenn man sich im Frühjahr beim Rollerskaten semmelte.

Rollerskaten konnte man bei uns übrigens prima auf der Straße - auch ohne verkehrsberuhigte Zonen. es fuhren eh nicht viele Auto, und die, die fuhren, leiteten wir mit von Baustellen geklautem weiß-rotem Flatterband selbst verkehrberuhigend um. und niemand beschwerte sich.

auf die gleiche Art erhöhten wir - je nach Bedarf - auch unser Taschengeld: wir verlangten Wegezoll von den Autofahrern.

die Riesenlollis kenn ich nich... aber an die dicken, bunten Wunderkugeln kann ich mich erinnern, die wir an der Bude um die Ecke erstanden, indem wir im Wald gesammelte Bierflaschen einlösten.

es gab die Wunderkugeln zwei Geschmacksrichtungen:
einmal die saure (da mochte ich die neongrüne Apfelschicht am liebsten).
und die andere Sorte kann man am ehesten noch mit "Freestyle" umschreiben: da folgte unmittelbar auf die bittere Salmiak-Lakritzschicht, eine unglaublich süße Erdbeerschicht, wiederum gefolgt von lilafarbenem Veilchenaroma...

die hießen wohl Wunderkugeln, weil die Zunge beim Genuss derselben auf wundersame Art und Weise alle farbspektrometisch möglichen Verfärbungen annehmen konnte.

in der Mitte war jedenfalls immer ein Kaugummi!!! quasi als Belohung, dass man die geschmacklichen Widerwärtigkeiten alle tapfer durchlebt hat.

mit Keksen hab ich selbst jetzt nicht durch die Gegend gespuckt, aber Tintenkiller wurden umfunktioniert zu Blasrohren. ich benutzte dazu gerne saftig eingespeichelte Papierkügelchen (Tempos eigneten sich optimal, weil die Pampe überall kleben blieb), die Jungs spickten leere Tintenpatronen mit Stecknadeln, was dem ganzen zu einem nachhaltigeren Eindruck verhalf.

apropos Schule: gab's bei euch auch die Strickwelle? ich glaube, das würde inspiriert von den Grünen... von heut auf Morgen saß man jedenfalls - unabhängig vom Geschlecht - mit Strickzeug im Schulunterricht und verteidigte sein Recht auf Stricken wenn's sein musste bis auf's Blut.



Stricken musste ich nie.
Dafür aber häkeln wie ein Weltmeister. Ich weiss nicht, wieviele Generationen ich mit Topflappen hätte versorgen können. Und dann häkelte ich mir mal einen Schal.
Ich glaube mich daran erinnern zu können, dass ich ca. 10 verschiedene Wollknäule kaufte, in allen möglichen Farben und Variationen.

Der sah sowas von bescheuert aus; nicht zuletzt, weil ich mit Müh und Not versuchte, diesem Teil eine persönliche Note zu verleihen, indem ich ihn mit meinem selbstgehäkelten Namen versehen wollte.

Und das war es dann auch im Endeffekt - Es war etwas PERSÖNLICHES zwischen dem Schal und mir. Es endete damit, dass dadurch wohl meine damals jähzornige Ader zum Vorschein kam und ich den Schal kurzerhand verbrannte.

Das erste was ich Seitens meines Vaters hörte war:"Ab morgen kann deine Mutter dich im Internat besuchen."
Zuletzt sagte er mir das glaub ich, da wurde ich 15 Jahre oder so.
Ja Ja, mein Vater - ich weiss noch, wie einig sich meine Eltern immer waren, wenn es um meine Erziehung ging.

Lange Zeit dachte ich, meine Mutter wäre mein Vater - das soll nun nicht missverstanden werden, indem man Schlussfolgern könnte, Sie hätte das sogenannte Zepter in der Hand gehabt. Nur wurde alles, was mein Vater mir auferlegte von ihr gekippt - ganz im Geheimen versteht sich von selbst.

Ach ja, meine Mutter - was muss sie sich damals gefreut haben, als ich meine erste eigene Wunderkerze zu Sylvester in die auf der Leine hängenden, gefrorenen Hemden meines Vaters warf.

Wer hängt auch am Sylvestermorgen Hemden auf die Leine? Und dann noch im Winter.
Das war doch reine Schikane gegen meine kleine Person.

Das Hemd sollte sicherlich am Abend beim gemeinsamen Fressen und obligatorischen "Diner for one" getragen werden, zu dem auch meine damals noch jungen und netten, bekloppten Schwestern anwesend waren.
Heute sind sie nur noch "und".

Gegen diese Misthaken musste ich mich immer ganz schön durchsetzen, weil die ja schon 12 und 13 Jahre älter waren als ich. Man erzählte mir ja lange Zeit, dass ich ein Wunschkind war, was ich auch immer glaubte, bis ich begann, nachzurechnen...aber das ist nun ein anderes Thema.

Auf jeden Fall habe ich immer deren Lippenstifte als Wachsmalstifte und aus ihren, in mühevoller Arbeit gefertigten und aufgenommen Kassetten, Lametta gemacht.

Dem doofen Jürgen Frings, gennant "Fringsgurke" und dämlichster Nachbarsjunge aller dämlichsten Nachbarsjungen, hab ich immer die Stützräder und den Lenker von seinem Fahrrad gelöst. Aber nur, weil der mich immer beim Murmeln betuppt hat. Ausserdem war ich neidisch auf sein blaues Fahrrad. Meines war Orange und viel viel kleiner.

Einmal haben wir die Räder getauscht. Ich sauste mit seinem Rad den Berg hinab und kam aber leider nicht zum bremsen an die Pedale. Ich hatte Mordsangst und beendete diese Höllenfahrt im Stacheldrahtzaun der Kuhwiese, bevor ich auf die Strasse geschossen wäre.
Meine Narben kann man heute noch an den Knien bewundern.

Eine von den Kühen hiess glaub ich Meta. Hat meine Mutter mir zumindest immer erzählt.

Dann kam die "Schleimi-Zeit".
Kennt noch irgendwer dieses eklige grüne Zeug, welches gaaaanz langsam ziwschen den Fingern zerann? Das gabs in grün, in gelb und in rot. Verpackt war es in einer Art nachgemachten, kleinen Mülltonne.
Und wie das stank...Ekelhaft

Aber bestimmt nicht schlimmer, wie die Scheibe Käse, die man irgendeinem Klassenkameraden am Freitag unter den Schultisch klebte, damit sich das Aroma am Wochenende vollstens entfalten und man am Montag lauthals in seine Richtung "Stinki Stinki" brüllen konnte.

Herrje...wo ist die Zeit nur hin?



Ed-von-schleck

aber die Zeit mit dem stricken war die schlimmste

ich erinner mich dunkel das ich mir aus besagtem Grund einen 4 fachen Schlüsselbeinbruch zuzog um nicht an diesem schwachsinn teilzunehmen ...ich und stricken NIE eher sterbe ich .....aber ich lass euch an einer geschichte mal teilhaben zum Thema Urlaub

Ich war so 17/18 ....das erste verdiente Geld war ausgegeben der Sommer rückte näher was tun ? ...die Kumpels beschlossen Spanien muß es sein ...wie hinkommen ? jeder seine Kröten zusammengesucht ...einen alten Klapprigen VW bus gekauft .....in wochenlanger kleinarbeit dieses "fahrzeug" wieder zusammengebaut ......der Tag der Abreise rückte näher ...ich erinner mich noch an Stefans Worte als er mit einer Plastiktüte bewaffnet vor der Kneipe stand und wir ihn fragten wo sein Gepäck ist ....O-Ton ich hab hier in der Tüte( hochhalt) eine Badehose eine unterhose ein T-shirt das wird langen ....

Der Vorabend der Abreise ......Treffpunkt Loipenhaus irgendwer macht Party
nach 2 std hatten wir genug Alk gebunkert der locker bis spanien reichen könnte ....die Reisekasse könnte das vertragen .......als wir dann langsam wieder "normal" waren gings los .....nach sage und schreibe 17 km war die erste Panne ....Notdürftig geflickt .....quer durch Frankreich ....mehrere Pannen

dann bei Dijon kapitaler Motorschaden ...kurzerhand ( wir kannten die gelben Engel damals schon warn ja schlau) ein Mietwagen bekommen und wir konnten sorgenfreier unsere Reise vortsetzen .....da nicht genug platz im Miet war musste wir erstmal einige Alkvorräte vernichten ....in Spanien auf der autobahn meinte dein ein Kumpel er müsse Pinkeln ....der Fahrer wollte aber nicht anhalten .....aber Bier schmeckt udn es muß weg ....naja die stimmung war grandios ...aber der Blasendruck kaum auszuhalten .......was ein glück das der Fahrer sagte das stau is ....Tür auf raus ...huch wir fahren ja noch poltern da 2 "deutsche" deppen doch auf spanischen Autobahnen .....der stau löst sich auf aber dei 2 stehen immer noch an der leitplanke und geben dem besten Freudn die hand ......was tun ....kurzerhand wird sich an einen Vorbeirollenden LKW gehängt udn man sieht in der Ferne den Miet-VW-Bus....nach 10 Minuten rollt man an den Kumpels , hängend, am LKW vorbei ......

wir sind damals nur bis nach Monacco gekommen dann wars geld alle es soll aber angeblich auch jetzt englische Nachkommen geben von einem Kumpel udn die französinnen waren auch klasse



Ed von Schleck war doch nich das Eis mit dem Kaugummi.... *augenroll*

das war ja nich mal kegelförmig. Ed is das Eis in dem Plastezylinder, mit einem Löchlein unten, wo man das mitgelieferte Stöckchen aus gepresstem Papier reinbohren muss. und das Papierdingens dient einzig und allein dem Zweck, den enthaltenen Vanille-Eisklumpen mit roten geschwungenen Erdbeerstreifen durch sanften Druck aus dem Plastezylinder herausdrücken zu können.

außerdem gibt es Ed von Schleck meines Wissens nach wieder (ich ess ja mittlerweile gar nich mehr soooo gerne Eis).

wie allerdings das Eis in dem Kegel hieß, wo unten der Kaugummi drin war, weiß ich nicht mehr.
ich aß aber auch lieber Flutschfinger mit der Extraportion E120, oder brauner Bär mit Karamellkern - auch wenn ich den Namen damals schon ziemlich bescheuert fand...

ich glaube, Deine Schwestern sind nichmal mehr "und"... aber egal...
ich werde jedenfalls niemals mehr behaupten, dass ICH aus zerrütteten Familienverhältnissen stamme. *schneuz*

ich schätz mich jedenfalls glücklich, nie in Stacheldrahtzäunen gelandet zu sein. an Leitplanken hätt ich allerdings gern mal gepinkelt... naja - im nächsten Leben halt.

und Kühe kenn ich nur als sanftmütige Wesen. beim hiesigen Bauern hießen die übrigens ausnahmslos alle Karin - nach seiner ersten Freundin. Meta is auch irgendwie kein richtiger Kuhname, oder?

Ich kenne jetzt wieder nur Balla!
Genauso hiess das nämlich.
Aber egal - das isses!!

Weisst du, wat diese zwei "unds" damals mit mir gemacht haben?
Lt. Aussage meiner Mutter haben die mich damals mit ins hiesige Freibad genommen, die Badelaken zusammen gebunden und mich armes Kind an einer Pappel festgebunden, nur um mit irgendwelchen Jüngskes ungestört schwimmen zu können. Geknutscht haben se bestimmt auch, diese Schweinebagage!

Aber durch die Sonneneinwirkung (die haben mich nicht mal im Schatten angebunden) hab ich geschrien wie am Spiess, so dass unsere damalige Nachbarin, die auch zugegen war, das hörte, mich befreite und zu meiner geliebten Mama nach Hause brachte, weil sie diese zwei Misthaken nicht im Schwimmbad orten konnte.

Ich denke, ich muss nun nicht sagen, dass die Rache kwasie mein war...HE HE

Welche Kuh nun wie hiess, weiss ich nicht - ich weiss nur, dass ich viele Jahre keinen "falschen Hasenbraten" gegessen habe, weil ich dachte, dass er halt falsch ist. Also kwasie kein Hase, wenn man versteht, was ich meine.

Aber dennoch gibst du mir immer wieder zu denken,
An Leitplanken pinkeln...das ist doch nix für Määädchen

Mädchen...Mädchen...erinnert ihr Mädchen euch noch daran, wenn die Jungs im Sommer immer klammheimlich von hinten angeschlichen kamen, einem den ach so schönen Rock hoch zogen und immer wie Geistesgestört:"Deckel hoch, der Kaffee kocht!" brüllten?!

Ich möchte mal wissen, wieviele das heutzutage noch machen

Die Zeit der "Discoroller" war auch nicht zu verachten - man, war ich Hip, als ich mit meinen gelben Rollen und dieser Superbremse, die sich vorn, unterhalb des Schuhs befand, durch die Gegend schnellte.
Am besten war das immer, wenn man sich hinten ans Fahrrad klammerte und sich dann Urplötzlich, wie von Geisterhand erschaffen, ein Gefälle auftat.
Obwohl man Blut und Wasser schwitzte, wäre man nie im Leben auf den Gedanken gekommen, einfach loszulassen.
Hätte man dieses getan, wäre man nie in den Genuss gekommen, mind. 8 "Vater unser" in Windeseile herunterzurasseln.

Ja Ja, das war schon eine ganz schön gefährliche Zeit damals

Trotzdem schmeckte mir das Softeis von Frau Peters immer am besten


Deckel hoch, der Kaffee kocht... *lol*

jau - das war verschütt gegangen. aber gezz isset wieder da. datt ham die wirklich gemacht, die blöden Jungs.
die ham ja auch furchtbar gern mit Knallerbsen geschmissen und gedacht, wir müssten auf der Stelle tot umfallen, weil wir ja Mädchen sind und sooooooo schreckhaft... pah.

drum konnt man sich ja auch damals (noch) nich wirklich leiden.

und die Freibadstory kenn ich - man darf echt nich drüber nachdenken. blöde Mistsäue, alle beide "noch-nicht-mal-und's"...

hattest Du eigentlich Barbies?

ich hatte ja die Familie Sonnenschein, nää? politisch korrekt einmal in weiß und einmal in schwarz.
Papa, Mama und Baby Sonnenschein... MIT zugehörigem Häusken - Auto, Baby-Hochstuhl, Kosmetikartikel aus Hartgummi und andere unerlässliche Accessoires inklusive.

und mein Bruder hatte Big Jim und den Freund von Big Jim, wo ich aber nich mehr weiß, wie der sich nannte. und datt waren nich so Weicheier wie Ken...
nää. richtige Kerls waren das... da gab's dann auch die gesamte Survival-Ausrüstung zu - also so in etwa all das, watt die auch in diesem Dschungel-Camp hatten.
und der Big Jim konnte Karate!!!

bei den Büchern war das auch irgendwie so geschlechtsspezifisch unterteilt: mich wollte man mit Hanni und Nanni abspeisen, und mein Bruder hatte Schloss Schreckenstein, die Hardcore-Internats-Variante.
5 Freunde und die ??? "durften" aber Jungs und Mädchen lesen... komische Sache.

und Comics machten ja damals noch blöd - da war sich die Pädagogenwelt einig. kennste noch diese dämlichen MAD-Hefte? dagegen war Donald Duck hochintellektuell und anspruchsvoll...

naja und über die YPS-Hefte brauchen wir ja nich reden...
wenn die nich den Forscherdrang in einem jeden geweckt haben... Urzeitkrebse im heimischen Aquarium, springende Bohnen aus irgendeinem Regenwald, die gesammelte Detektiv- und Spionage-Ausrüstung...

derart ausgerüstet kam man doch damals gar nich dazu, so was wie Nintendo oder 'n Gameboy zu vermissen.

kriegt man heute an Wursttheken als Kind eigentlich auch noch die obligatorische Fleischwurstscheibe? hm...
und was würde so'ne Fleischwarenfachverkäuferin sagen, wenn man angebotene Zungenwurst verschmähenderweise ablehnen wurde.

Fragen über Fragen...


Big Jeff hiess der Freund von Big Jim,

Ich habe damals immer Barbiepuppen in allen Variationen geschenkt bekommen.
Man, die fand ich so Scheisse, dass ich sie sofort massakrierte.
Und angemalt hab ich sie. In den schillernsten Farben.

U.a. hatte ich auch eine riesige Sammlung von diesen Monchichi-Püppkes.
Die waren damals der renner schlecht hin!
Wer die hatte, war absolut In.

Am schönsten fand ich immer den Schuhkauf. Da gabs immer obligatorisch diese Lurchihefte. Die Bücher sind heute noch sehr begehrt bei Sammlern.
Ich hab ja nie was gesammelt.
Zumindest nix Nennenswertes.

An die MAD Hefte kann ich mich auch noch gut erinnern.
Alfred E. Neumann
Wir hatten damals einen in der Parallelklasse, der sah genauso aus und war genauso dämlich.
Man, hab ich den gehasst.
Der hat immer geguckt, wie ein verliebter Gockel und konnte nicht mal bis drei zählen.

Wenn ich an die Scheibe Wurst denke, krieg ich nicht nur Hunger, sondern auch Manschetten.
Ich fuhr einmal mit einer der "nicht mal und" Fraktion zum Metzger.
Dieses Luder bat mir den Gepäckträger auf ihrem Hollandrad an und sagte, ich solle mein geliebtes, verhasstes, kleines orangenes Fahrrad doch stehen lassen.
Ich tat, wie mir auferlegt wurde.

Die Hinfahrt war auch ganz nett - zurück allerdings wird sie sich wohl darüber geärgert haben, dass ich eine Scheibe Wurst erhielt und sie nicht!
Als ich mit meiner Scheibe Wurst nun so freudig mampfend hinten auf dem Gepäckträger sass und vor der Haustüre sagte, dass ich jetzt abspringen würde, trampelte dieses Aas extra nochmal in die Pedale und haute mir so meinen rechten Fuss bis zum Anschlag der Speichen nach hinten.

Ich flog mit samt meiner Scheibe Wurst auf die Schnauze, blieb mit dem Fuss im Fahrrad hängen und sah im wahrsten Sinne des Wortes nur noch ROT!
Dunkelrot um genau zu sein!

Aber was solls...
Besser Arm dran, als Fuss ab, nä?!

Erinnert sich übrigens noch irgendjemand an die Macht der Dosentelefone?
Das sind nun nicht ausschliesslich Telefonapparate für Damen, nein, viel mehr zwei Konservendosen, die durch einen Faden, den man durch ein vorher selbstständig gemachtes Loch im Dosenboden verband, sich ca. 3 Meter gegenüber stand und sich einbildete, man stünde am anderen Ende der Welt und telefoniert miteinander.

Herrje, was waren wir kreativ.
Und dann war da noch die Raupe auf der Kirmes und der erste Freund...

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