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Forum / Liebe & Beziehung

Wir haben eine unterschiedlich starke Libido

Letzte Nachricht: 9. Februar 2023 um 12:05
K
kittenish
07.02.23 um 9:00

Hallo ihr lieben!
Ich habe ein Anliegen, das mir schon etwas länger zu schaffen macht. Mein Freund und ich haben eine unterschiedlich starke Libido. Er könnte jeden Tag 2x und ich... naja, ich brauche Sex eigentlich gar nicht sooft. In den letzten Wochen ist es noch schlimmer geworden, ich habe so gar keine Lust und es fällt mir auch schwer in Fahrt zu kommen.
Wir sind jetzt schon 11 Jahre zusammen und haben auch Kinder. Wir haben schon oft das Gespräch geführt, dass er mit unserem Sexleben eigentlich unglücklich ist. Mal war es besser, mal weniger meinerseits. Ich merke auch ganz stark, wie seine Stimmung schwankt, wenn wir nicht "genug" Sex haben. Bitte nicht falsch verstehen, er drängt sich nie auf oder wird sonst irgendwie ungut, er versucht über das alles vernünftig zu reden, aber er wird dann unbewusst abweisender. Wir haben dieses erwähnte Gespräch früher sehr oft geführt, mittlerweile hat er es aufgegeben, aber in meinem Kopf ploppt das immer mal wieder auf, wenn wir länger nicht miteinander geschlafen haben. Da hat er mich wohl trainiert 😬

Eine Zeit lang habe ich mir wirklich viel Stress gemacht, versucht täglich, oder zumindest alle 2 Tage Sex mit ihm zu haben, habe aber mittlerweile aufgehört mich zu stressen deswegen und angefangen wieder mehr auf meinen Körper zu hören. Jetzt stecke ich in diesem Dilemma zwischen "Ich bin eine Frau mit Rechten und ich bin grundsätzlich nicht dafür verantwortlich, dass er in dem Ausmaß sexuell befriedigt wird" und "wir leben in einer Beziehung und er hat mehrfach geäußert, dass er so, wie es ist, unglücklich ist und es liegt AUCH (aber nicht nur) an mir, daran etwas zu ändern."
Eine Trennung kommt nicht in Frage, für uns beide. Wir haben auch schon mal darüber gesprochen, die Beziehung zu öffnen, aber irgendwie haben wir beide da wohl ein nicht ganz so gutes Gefühl dabei.

Unter anderem glaube ich, dass mein Libidoverlust daher kommt, dass ich mich aktuell in meinem Körper nicht wohl fühle (also nicht optisch, sondern ich fühle mich nicht fit, und ja, ich habe mit Training begonnen). Dass er eine Couchpotato ist und unsere gemeinsamen Hobbies eigentlich alle im Sitzen auszuführen sind, macht die Sache nicht besser. Andererseits habe ich das Gefühl, dass wir es momentan einfach nicht schaffen, diese Momente wieder hochleben zu lassen, in denen man sich am liebsten sofort an Ort und Stelle vernascht 🤣 Die sexuelle Anziehung ist gerade nicht so gegeben und irgendwie stecken wir da in einer Spirale fest. Spontanes Ausgehen ist nicht so einfach mit Kleinkindern und selbst wenn, haben wir Schwierigkeiten etwas zu finden, was wir beide gerne machen, weil wir uns schon so an das gemütliche Zuhausesein gewöhnt haben und diese Zeit eben dann für unsere Hobbies nutzen, die zwar Spaß machen, aber so gar nicht sexy sind 😅

Das ist im großen und ganzen meine Situation. Habt ihr vielleicht einen guten Tipp für mich, wie ich wieder ein bisschen an Libido gewinnen kann? Was wir gemeinsam tun können, damit wieder alle glücklich sind?
Danke ❤️

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A
abusimbel3
07.02.23 um 9:06

Wie alt sind denn die Kinder?

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L
lupus72
07.02.23 um 9:53

Wie ist denn die Situation jetzt aktuell tatsächlich? Wie oft habt ihr aktuell im Schnitt wirklich Sex zusammen? Das ist mir beim Lesen deines Textes nicht klar geworden. Ich habe Verständnis, dass dir täglich und mehrfach Sex zu haben zu viel sind. Vielleicht könnt ihr euch auf ein für beide akzeptables Maß einigen. 
Was den Libidoverlust bei dir angeht, kann es such mit der Einnahme der Pille zu tun haben, da sie einiges durcheinander bringen kann. Sprich mal mit deinem Frauenarzt darüber.
Dass du dich in der jetzigen Situation unter Druck gesetzt fühlst kann ich sehr gut verstehen. Auf der anderen Seits verstehe ich auch deinen Partner, der sein (von ihm gefühltes) Verlangen nach Sex nicht befriedigt bekommt. Was sich als Mann auch schlecht anfühlt und unzufrieden macht.
Ich hoffe ihr findet eine stimmige Lösung für euch.

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knuddelbaer10
knuddelbaer10
08.02.23 um 11:12

Dein Problem haben sicher viele Paare, wenn man mit dem Kinderwunsch abgeschlossen hat. Doch wir Männer sind auch Menschen, mit ganz natürlichen Bedürfnissen. Ich habe gleiches erlebt und man fühlt sich echt nicht gut dabei. Selbst mal das Bdürfnis nach Streicheleinheiten wird versagt, weil die Frau glaubt, dass es dann wieder das Ziel vor sich hat, GV wieder haben zu wollen. Auf lange Sicht, hat mir wohl eher die nicht mehr vorhandene Zärtlichkeit gefehlt, denn das andere kann ich mir auch selbst machen. Für mich gehört auch die Sexualität einfach dazu, wenn die gänzlich fehlt, fühle ich mich unausgeglichen. In unserer Ehe haben wir das so gemacht, dass der Sonntagmorgen uns als Paar gehört, die Kinder durften aufstehen und sich eine Kindersendung ansehen. Wir nutzen die Stunde um uns mal wieder näher zu kommen. Doch wenn auch das nur von einer Seite gewollt ist, geht das langfristig in die Hose. 
Selbst meine Arbeitskollegen kamen mal auf mich zu, und fragten, ob das wohl so normal sei, dass da nichts mehr läuft im Bett. Und sehr oft ist es halt das Ende der Ehe und Beziehung.
Auch ich fragte mich immer wieder, hatte meine Frau nie Lust und hatte sie dies nur getan, um Kinder zu wollen?
Nun viele Frauen meinen ja, dass ein Anspruch auf körperliche Liebe kein Bestand hat. Viele spüren auch dann, dass man sich dann nicht mehr so oft in die Arme nimmt, auch die Gespräche sind nicht mehr so harmonisch, wie man sie von früher her kannte. Man(n) fühlt sich so als Aussenseiter, alle bekommen es, aber nur du nicht. Ich hörte die direkten Nachbarn, wie sie Spass an der Sache haben und du selbst musst schauen, wie du ohne klar kommst.
Ich habe vieles versucht auch Wellnesswochenenden, um mal als Paar aus dem alten Trott herauszukommen. Aber auch da hat sie ausser einem Kuss nicht viel ereignet.  Es tat weh in meiner Seele und so trennte ich mich nach vielen Jahren, weil ich so nicht leben wollte. Viele öffnen ihre Beziehung und holen sich das, was ihnen fehlt ausser Haus. Ich wollte treu sein und somit blieb mir nur der Weg in die Trennung. Heute nach vielen Jahren sage ich, es war der richtige Weg, denn nach den harten Jahren der Trennung bin ich wieder glücklich und erfreue mich über das, was ich heute erleben darf.
Das reale Leben aber zeigte mir auch, wieviele Männer darunter leiden, und jeder suchte auf seine Art wieder glücklich zu sein.

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portwine32
portwine32
08.02.23 um 20:12
In Antwort auf knuddelbaer10

Dein Problem haben sicher viele Paare, wenn man mit dem Kinderwunsch abgeschlossen hat. Doch wir Männer sind auch Menschen, mit ganz natürlichen Bedürfnissen. Ich habe gleiches erlebt und man fühlt sich echt nicht gut dabei. Selbst mal das Bdürfnis nach Streicheleinheiten wird versagt, weil die Frau glaubt, dass es dann wieder das Ziel vor sich hat, GV wieder haben zu wollen. Auf lange Sicht, hat mir wohl eher die nicht mehr vorhandene Zärtlichkeit gefehlt, denn das andere kann ich mir auch selbst machen. Für mich gehört auch die Sexualität einfach dazu, wenn die gänzlich fehlt, fühle ich mich unausgeglichen. In unserer Ehe haben wir das so gemacht, dass der Sonntagmorgen uns als Paar gehört, die Kinder durften aufstehen und sich eine Kindersendung ansehen. Wir nutzen die Stunde um uns mal wieder näher zu kommen. Doch wenn auch das nur von einer Seite gewollt ist, geht das langfristig in die Hose. 
Selbst meine Arbeitskollegen kamen mal auf mich zu, und fragten, ob das wohl so normal sei, dass da nichts mehr läuft im Bett. Und sehr oft ist es halt das Ende der Ehe und Beziehung.
Auch ich fragte mich immer wieder, hatte meine Frau nie Lust und hatte sie dies nur getan, um Kinder zu wollen?
Nun viele Frauen meinen ja, dass ein Anspruch auf körperliche Liebe kein Bestand hat. Viele spüren auch dann, dass man sich dann nicht mehr so oft in die Arme nimmt, auch die Gespräche sind nicht mehr so harmonisch, wie man sie von früher her kannte. Man(n) fühlt sich so als Aussenseiter, alle bekommen es, aber nur du nicht. Ich hörte die direkten Nachbarn, wie sie Spass an der Sache haben und du selbst musst schauen, wie du ohne klar kommst.
Ich habe vieles versucht auch Wellnesswochenenden, um mal als Paar aus dem alten Trott herauszukommen. Aber auch da hat sie ausser einem Kuss nicht viel ereignet.  Es tat weh in meiner Seele und so trennte ich mich nach vielen Jahren, weil ich so nicht leben wollte. Viele öffnen ihre Beziehung und holen sich das, was ihnen fehlt ausser Haus. Ich wollte treu sein und somit blieb mir nur der Weg in die Trennung. Heute nach vielen Jahren sage ich, es war der richtige Weg, denn nach den harten Jahren der Trennung bin ich wieder glücklich und erfreue mich über das, was ich heute erleben darf.
Das reale Leben aber zeigte mir auch, wieviele Männer darunter leiden, und jeder suchte auf seine Art wieder glücklich zu sein.

Ein wirklich sehr toller Beitrag von dir! Wirklich spitze!! 

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B
blowmore
08.02.23 um 20:24

Hallo!
leider ist das bei den meisten Frauen so, dass die Libido stark nachlässt, wenn der Kinderwunsch abgeschlossen ist.
War bei mir auch so.
Die ersten Jahre hat mein Partner auch regelrecht nach Sex gebettelt und ich konnte/wollte ihm ihn nicht geben.
Er hat dann komplett damit aufgehört. Das tat mir dann wieder weh, weil ich mich nicht mehr begehrt fühlte.
Wir haben uns jetzt aber ganz gut eingespielt. Wenn er Lust auf mich hat, oder ich meine, daß er schon lange keine sexuelle Zuwendung von mir genossen hat, dann verschaffe ich ihm oral Befriedigung. Wenn es mir gefällt, dann gibt es auch richtigen Sex.
Er ist dadurch wieder deutlich ausgeglichener und auch nicht mehr so launisch.

Ich habe viel darüber nachgedacht und ich finde, daß ich ihm das schuldig bin.
Nur weil ich nicht mehr soviel Bock auf Sex habe kann ich ihm diesen nicht komplett verwehren. Das wäre ganz schön ungerecht ihm gegenüber. 
Er ist täglich zu 110% für uns, seine Familie da 
und alle paar Tage Mal 10 Minuten für einen Blowjob investieren, das tut mir nicht weh. 
Und es ist aber so wertvoll für ihn.
Schließlich möge ich ihn sehr.

Liebe Grüße!
 

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I
ich2022
08.02.23 um 21:23
In Antwort auf kittenish

Hallo ihr lieben!
Ich habe ein Anliegen, das mir schon etwas länger zu schaffen macht. Mein Freund und ich haben eine unterschiedlich starke Libido. Er könnte jeden Tag 2x und ich... naja, ich brauche Sex eigentlich gar nicht sooft. In den letzten Wochen ist es noch schlimmer geworden, ich habe so gar keine Lust und es fällt mir auch schwer in Fahrt zu kommen.
Wir sind jetzt schon 11 Jahre zusammen und haben auch Kinder. Wir haben schon oft das Gespräch geführt, dass er mit unserem Sexleben eigentlich unglücklich ist. Mal war es besser, mal weniger meinerseits. Ich merke auch ganz stark, wie seine Stimmung schwankt, wenn wir nicht "genug" Sex haben. Bitte nicht falsch verstehen, er drängt sich nie auf oder wird sonst irgendwie ungut, er versucht über das alles vernünftig zu reden, aber er wird dann unbewusst abweisender. Wir haben dieses erwähnte Gespräch früher sehr oft geführt, mittlerweile hat er es aufgegeben, aber in meinem Kopf ploppt das immer mal wieder auf, wenn wir länger nicht miteinander geschlafen haben. Da hat er mich wohl trainiert 😬

Eine Zeit lang habe ich mir wirklich viel Stress gemacht, versucht täglich, oder zumindest alle 2 Tage Sex mit ihm zu haben, habe aber mittlerweile aufgehört mich zu stressen deswegen und angefangen wieder mehr auf meinen Körper zu hören. Jetzt stecke ich in diesem Dilemma zwischen "Ich bin eine Frau mit Rechten und ich bin grundsätzlich nicht dafür verantwortlich, dass er in dem Ausmaß sexuell befriedigt wird" und "wir leben in einer Beziehung und er hat mehrfach geäußert, dass er so, wie es ist, unglücklich ist und es liegt AUCH (aber nicht nur) an mir, daran etwas zu ändern."
Eine Trennung kommt nicht in Frage, für uns beide. Wir haben auch schon mal darüber gesprochen, die Beziehung zu öffnen, aber irgendwie haben wir beide da wohl ein nicht ganz so gutes Gefühl dabei.

Unter anderem glaube ich, dass mein Libidoverlust daher kommt, dass ich mich aktuell in meinem Körper nicht wohl fühle (also nicht optisch, sondern ich fühle mich nicht fit, und ja, ich habe mit Training begonnen). Dass er eine Couchpotato ist und unsere gemeinsamen Hobbies eigentlich alle im Sitzen auszuführen sind, macht die Sache nicht besser. Andererseits habe ich das Gefühl, dass wir es momentan einfach nicht schaffen, diese Momente wieder hochleben zu lassen, in denen man sich am liebsten sofort an Ort und Stelle vernascht 🤣 Die sexuelle Anziehung ist gerade nicht so gegeben und irgendwie stecken wir da in einer Spirale fest. Spontanes Ausgehen ist nicht so einfach mit Kleinkindern und selbst wenn, haben wir Schwierigkeiten etwas zu finden, was wir beide gerne machen, weil wir uns schon so an das gemütliche Zuhausesein gewöhnt haben und diese Zeit eben dann für unsere Hobbies nutzen, die zwar Spaß machen, aber so gar nicht sexy sind 😅

Das ist im großen und ganzen meine Situation. Habt ihr vielleicht einen guten Tipp für mich, wie ich wieder ein bisschen an Libido gewinnen kann? Was wir gemeinsam tun können, damit wieder alle glücklich sind?
Danke ❤️

die Libido bleibt,
solange man den Partner/in begehrt 👍

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det92
det92
09.02.23 um 8:08

Hat dein Gatte oder du sich körperlich verändert im Vergleich zu 10 Jahren ? Ersteres hat Einfluss auf die Anziehungskraft. Zweiteres auf deinen Hormonhaushalt.
 Verbindet doch eines eurer Hobbys mit einem neuen: Zusammen Sport vor dem Fernseher ! Couchtisch zur Seite, Yogamatten heraus und YouTube gestartet. Gibt diverse Fitnesskanäle. Teilweise sogar mit Optionen für Männer und Frauen gleichzeitig. Schon eine halbe Stunde lässt den Testesteron und Östrogenspiegel hinaufschnellen und damit auch die Lust auf sexuelle Handlungen. Mittel- und langfristig werdet ihr so generell wieder aktiver. Aufgebaute Muskeln verbrennen viel Energie und lassen etwaigen Bauchspeck und Beinschinken schwinden. Womit wir wieder am Anfang wären 😉 

In einem ähnlichen Beitrag schriebest über deine Selbtständigkeit. Ist dies noch aktuell?

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S
sisteronthefly
09.02.23 um 10:32

Hallo, 

eigentlich erwähnst du bereits alle Punkte, an denen ihr gemeinsam etwas verändern könnt. Nur muss auch der gemeinsame Wunsch dafür vorhanden sein. Ein gemütliches und sicheres Heim ist viel wert, es macht allerdings auch träge und fördert Routine. Diese Routine ist es, die es zu durchbrechen gilt und dazu muss gewiss keine Beziehung geöffnet werden. Bewegung im Äußeren fördert Bewegung im Inneren. Raus aus der Bequemlichkeit und der Gleichmäßigkeit. Auch dies gilt für beide. Der Anblick eines allabendlichen Chouch-Potato sorgt nicht für Kribbeln im Bauch.  Vielleicht sieht er dich schon ein wenig als Wunscherfüllerin an. Das kann ab und an nett sein aber gewiss kein Dauerzustand, zumal es hier scheinbar nur um seine sexuellen Gelüste geht und das die Nichterfüllung ihn unglücklich machen.

Das kleine Wörtchen AUCH gibt mir zu denken, was steht dahinter? Abweisendes Verhalten würde ich, wenn auch unbewusst an den Tag gelegt, als manipulativ ansehen. Es fördert weder Libido noch freiwilliges Beisammensein.  Vielleicht steht dahinter für ihn eine permanent empfundene Abweisung deinerseits. Darüber solltet ihr sprechen, dass keiner die Versagung sexueller Handlung als Ablehnung oder Liebesentzug ansieht. Letztlich geht es einfach an die Gewöhnung aus der man herauskommen muss. Gewöhnung ist etwas, was automatisch einsetzt wenn man sich wohl fühlt. Hier muss man sprichwörtlich den inneren Schweinehund überwinden auch wenn es im Zusammenhang mit Sexualität seltsam anmutet. Notfalls mit einem festen Plan. Ziel sollte dabei immer gemeinsame erlebte Zeit sein ohne Kind, Kegel und Verpflichtungen.

Ansonsten würde ich die Ernährung anpassen. Z.B. gute Fette, wie sie in bestimmten Lebensmitteln oder Ölen vorkommt. Aber auch Mikronährstoffe ect. Sie üben einen positiven Einfluss aus auf Sexualhormone. Yoga ist auch ganz klasse und sorgt auf der einen Seit für die notwendige Reduktion von Stress. Es steigert aber auch die Wahrnehmung und das Bewusstsein, was in zwischenmenschlichen Beziehungen für mehr Ausgeglichenheit sorgt und es regt die unterschiedlichsten Bereiche an, die ebenfalls an der Libido beteiligt sind. Das kann Sakralchakra sein, Vegetatives Nervensystem mit dem Symphatikus und Parasympathikus. Für eine ausglichene Libido wird beides benötigt. 

Wird aber alles nichts nutzen, sofern dein Gatte auf dem Sofa sitzen bleibt. 

LG Sis 

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P
paartherapeutin.berlin
09.02.23 um 10:48

Hallo, wie lange hast du schon diese abweisende Art gegenüber Sex? War das mal anders? Wie war das in anderen Beziehungen? Wenn es da besser war, was haben die anders gemacht bzw. was war da anders?
Meistens hat das unbewusste emotionale Gründe, warum man mit seinem Partner keinen Sex will. Das kann ganz unterschiedlich sein. Manchmal reicht es aus, mit dem Partner darüber zu reden, was einem gefällt, bzw. wie man am besten in Stimmung kommt. Falls die oben genannten Fragen kein Licht in deine Problemsituation lassen, dann hat es vermutlich tiefer sitzende Gründe. Wenn du sagst, dass du momentan mit dir selbst nicht zufrieden bist, kann dafür auch ein mangelndes Selbstwertgefühl verantwortlich. Wenn du dir mehr Aktivität in deiner Partnerschaft wünscht, dann besprich das mit deinem Partner, motiviert euch und fangt ein aktives Hobby an. Das kann ein gemeinsamer Tanzkurz sein oder auch nur ein täglicher Spaziergang am Abend, oder was auch immer. Wenn ihr beide euch aktiver fühlt, dann bist du auch vielleicht "aktiver im Bett". Alles Gute für dich!

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sarahxxx
sarahxxx
09.02.23 um 12:05

Das kenn ich. Leider bin ich hier die leidende. Könnte täglich, er leider nie. 

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