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Wieviele Ehen laut Statisik "überleben" langfristig eine Affäre...

14. April 2007 um 20:34

Hallo,

mir geht es nicht darum zu erfahren, wie viele Männer sich wegen einer Geliebten trennen, sondern vielmehr, wieviele Ehen eine solche Krise langfristig überleben.

Gibt es eine Statisik drüber? Ich hab mal hier im Forum gehört, dass ca. 66 % der Ehen nach einem Seitensprung geschieden werden, allerdings meist erst, wenn die Affäre längst beendet ist.

Ist das wahr?

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14. April 2007 um 21:09

Statistiken
Die Diskussion über Statistiken hatten wir in den letzten Jahren hier andauernd.

Es gibt das Sprichwort: glaube Statistiken nur, wenn du sie selbst gefälscht hast.

Statistiken sind genau so sicher, wie die Vorhersage der Lottozahlen.
Ich könnte Dir unmengen an Zahlen sagen, wo sich der Ehemann für die Geliebte getrennt hat und die heute immernoch zusammen sind.
Dann kommt irgendein anderer Fuzzi, der die diese Zahlen wiederlegen kann.

Ich bin selbst die zweite Frau. Mein Mann hat sich für mich von seiner Frau getrennt, nach drei Jahren Affaire. Durch meine Erfahrung habe ich plötzlich sehr sehr viele Leute kennengelernt, bei denen das genau so war.
Durch Foren und andere Gruppen haben wir, mehr oder weniger, zusammengefunden.
Unsere, ich nenne es mal Hauptgruppe, besteht alleine aus fast 200 (hauptsächlich) Frauen, die von der Geliebten zur Hauptfrau geworden sind, sprich, wo die Ehe nach dem Seitensprung, beziehungsweise für die neue Liebe geschieden wurde.

Was ist mit dir? Geliebte oder betrogene Ehefrau? Jenny

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14. April 2007 um 21:14
In Antwort auf alenka_12291850

Statistiken
Die Diskussion über Statistiken hatten wir in den letzten Jahren hier andauernd.

Es gibt das Sprichwort: glaube Statistiken nur, wenn du sie selbst gefälscht hast.

Statistiken sind genau so sicher, wie die Vorhersage der Lottozahlen.
Ich könnte Dir unmengen an Zahlen sagen, wo sich der Ehemann für die Geliebte getrennt hat und die heute immernoch zusammen sind.
Dann kommt irgendein anderer Fuzzi, der die diese Zahlen wiederlegen kann.

Ich bin selbst die zweite Frau. Mein Mann hat sich für mich von seiner Frau getrennt, nach drei Jahren Affaire. Durch meine Erfahrung habe ich plötzlich sehr sehr viele Leute kennengelernt, bei denen das genau so war.
Durch Foren und andere Gruppen haben wir, mehr oder weniger, zusammengefunden.
Unsere, ich nenne es mal Hauptgruppe, besteht alleine aus fast 200 (hauptsächlich) Frauen, die von der Geliebten zur Hauptfrau geworden sind, sprich, wo die Ehe nach dem Seitensprung, beziehungsweise für die neue Liebe geschieden wurde.

Was ist mit dir? Geliebte oder betrogene Ehefrau? Jenny

PS:
Wollte auf den zweiten Teil noch antworten, wieviele Ehen das überleben.

Überleben: die seltesten. Man muß sich immer im klaren darüber sein, das nichts mehr ist, wie vorher. Das Vertrauen ist bis zum Rest des Lebens hin, denn: er hat eine andere so sehr geliebt, das er mit ihr geschlafen hat. Eine Ausrede ist immer wieder: es waren nur die Hormone, oder, er war einfach schwanzgesteuert. Seien wir doch ehrlich: die Ausrede paßt einem immer wieder gut, doch frag mal einen Mann ganz ehrlich und er wird dir sagen, das diese Aussage blödsinn ist. Aber sie ist ja fein zum hinter verstecken.

Es wird nie mehr eine glückliche Ehe sein, höchstens noch eine zufriedene. Unverständlich, das sich die meisten Ehefrauen mit Zufrieden zufrieden geben.

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14. April 2007 um 21:43
In Antwort auf alenka_12291850

PS:
Wollte auf den zweiten Teil noch antworten, wieviele Ehen das überleben.

Überleben: die seltesten. Man muß sich immer im klaren darüber sein, das nichts mehr ist, wie vorher. Das Vertrauen ist bis zum Rest des Lebens hin, denn: er hat eine andere so sehr geliebt, das er mit ihr geschlafen hat. Eine Ausrede ist immer wieder: es waren nur die Hormone, oder, er war einfach schwanzgesteuert. Seien wir doch ehrlich: die Ausrede paßt einem immer wieder gut, doch frag mal einen Mann ganz ehrlich und er wird dir sagen, das diese Aussage blödsinn ist. Aber sie ist ja fein zum hinter verstecken.

Es wird nie mehr eine glückliche Ehe sein, höchstens noch eine zufriedene. Unverständlich, das sich die meisten Ehefrauen mit Zufrieden zufrieden geben.

Also die Aussage...
"er hat eine andere so sehr geliebt, dass er mit ihr geschlafen hat" kann man sich ja echt auf der Zunge zergehen lassen.

So so. Ergo, wer mit jemandem anderem schläft, obwohl gebunden, liebt diese andere Person also sehr... Puh. Und du hast 200 Personen als Beleg? Na dann muss es ja stimmen. Man muss dann nur noch ca. 100000 Beiträge in diesem Forum und alle möglichen psychologischen Studien ignorieren, und dann passt die eigene Wirklichkeit.

In welchem Julia-Roman lebst du eigentlich?

Wobei ich dir durchaus recht gebe, dass viele Ehen bzw. langjährigen Beziehungen eine Affäre nicht überleben. Vertrauensmissbrauch ist eine ernste Angelegenheit, die viel zerstört. Nichts ist wie vorher, auch da gebe ich dir recht.

Ich finde es nur immer ganz erstaunlich, dass die Frauen, die erst eine Affäre mit einem Mann hatten und dann zu seiner festen Partnerin werden, so felsenfest davon überzeugt sind, dass der Betrug dieses Mannes ausschließlich mit der früheren Partnerin zu tun hatte und rein gar nichts mit der Persönlichkeit dieses Mannes. Dass sie scharf darauf sind, einen Mann zu kriegen, von dem sie genau wissen, wie sehr und wie gut er lügen kann, weil sie davon überzeugt sind, dass er bei ihnen ja gaaaaanz anders ist.

Viel Glück. Das Leben ist noch lang.

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14. April 2007 um 21:49
In Antwort auf sursulapitschi

Also die Aussage...
"er hat eine andere so sehr geliebt, dass er mit ihr geschlafen hat" kann man sich ja echt auf der Zunge zergehen lassen.

So so. Ergo, wer mit jemandem anderem schläft, obwohl gebunden, liebt diese andere Person also sehr... Puh. Und du hast 200 Personen als Beleg? Na dann muss es ja stimmen. Man muss dann nur noch ca. 100000 Beiträge in diesem Forum und alle möglichen psychologischen Studien ignorieren, und dann passt die eigene Wirklichkeit.

In welchem Julia-Roman lebst du eigentlich?

Wobei ich dir durchaus recht gebe, dass viele Ehen bzw. langjährigen Beziehungen eine Affäre nicht überleben. Vertrauensmissbrauch ist eine ernste Angelegenheit, die viel zerstört. Nichts ist wie vorher, auch da gebe ich dir recht.

Ich finde es nur immer ganz erstaunlich, dass die Frauen, die erst eine Affäre mit einem Mann hatten und dann zu seiner festen Partnerin werden, so felsenfest davon überzeugt sind, dass der Betrug dieses Mannes ausschließlich mit der früheren Partnerin zu tun hatte und rein gar nichts mit der Persönlichkeit dieses Mannes. Dass sie scharf darauf sind, einen Mann zu kriegen, von dem sie genau wissen, wie sehr und wie gut er lügen kann, weil sie davon überzeugt sind, dass er bei ihnen ja gaaaaanz anders ist.

Viel Glück. Das Leben ist noch lang.

Das habe ich nicht gesagt!
Ich habe nicht behauptet, das der Betrug grundsätzlich etwas mit der früheren Partnerin zu tun hatte, sondern damit, das es in der Ehe Defizite gegeben haben muß. Das ist ein Unterschied. Klein aber fein!
Okay, das mit dem 'so sehr geliebt' war überspitzt. Doch im Endeffekt: es ist doch so. Es wird immer getönt, Mann kann Liebe und Sex trennen. Humbug! Können Männer genauso wenig trennen wie wir Frauen. Und es macht doch einen Unterschied, ob der Mann sich für's Fremdgehen immer wieder eine neue Partnerin sucht oder ob er es über Monate oder Jahre immer mit einundderselben Frau macht. Dann ist definitiv Liebe im Spiel. Und das hat nichts mit einem Julia-Roman gemein (kleine frage am Rande: was sind Julia Romane????)

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14. April 2007 um 22:10
In Antwort auf alenka_12291850

Das habe ich nicht gesagt!
Ich habe nicht behauptet, das der Betrug grundsätzlich etwas mit der früheren Partnerin zu tun hatte, sondern damit, das es in der Ehe Defizite gegeben haben muß. Das ist ein Unterschied. Klein aber fein!
Okay, das mit dem 'so sehr geliebt' war überspitzt. Doch im Endeffekt: es ist doch so. Es wird immer getönt, Mann kann Liebe und Sex trennen. Humbug! Können Männer genauso wenig trennen wie wir Frauen. Und es macht doch einen Unterschied, ob der Mann sich für's Fremdgehen immer wieder eine neue Partnerin sucht oder ob er es über Monate oder Jahre immer mit einundderselben Frau macht. Dann ist definitiv Liebe im Spiel. Und das hat nichts mit einem Julia-Roman gemein (kleine frage am Rande: was sind Julia Romane????)

Das sind diese kleinen...
bunten Hefte, die man an Kiosken erstehen kann (vielleicht haben sie auch einen andern Frauennamen), in denen ein schöner dunkelhaariger reicher Arzt durch lauter Zufall auf eine schöne arme Blondine trifft, beide erkennen ihre Bestimmunge füreinander, alle möglichen widrigen Umstände und Umwege sprechen aber gegen die beiden, aber sie erkämpfen sich tapfer ihre Liebe gegen die ganze Welt und leben dann glücklich und zufrieden bis ans Ende ihrer Tage.

Soweit die romantische Idee, von der ich manchmal den Eindruck habe, dass ihr ziemlich viele Leute anhängen. Wenn ich so nachdenke, kenne ich ehrlich gesagt fast nur langjährige Beziehungen (damit meine ich mindestens 10 Jahre), in denen es irgendwelche Defizite und Schwierigkeiten gibt. Ich kenne keine Beziehung, in der nach 10, 20 Jahren alles noch so rosarot wie am Anfang ist. Ein gewisses Maß an Desillusion scheint wohl unvermeidlich. Und ist auch nicht immer nur negativ zu bewerten.
Und ich bin halt der Meinung, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, mit Defiziten umzugehen. Zum Beispiel auch eine Trennung. Es gibt sicher Menschen, die nach Jahren merken, sie kommen mit ihrem Partner nicht mehr zurecht. Die dann mit einem anderen Menschen eine für sie viel erfüllendere Beziehung leben können. Ohne Frage. Das will ich sicher nicht absprechen.

Ich finde nur Betrug keine gute Lösung, mit Problemen und Defiziten in einer Beziehung umzugehen, unabhängig davon, ob die Partnerin nun mit wechselnden oder lange mit ein und derselben Person betrogen wird.

LÜgen muss man in beiden Fällen. Und das muss man können. Man muss bereit sein, ein Doppelleben zu führen. Das ist eine Charakterfrage und hat nichts mehr mit dem Defizit in der Ehe zu tun. Das ist vielleicht der Auslöser für die Unzufriedenheit, aber nicht die Erklärung für ein solches Verhalten. Nicht jeder, der unzufrieden ist mit seiner Beziehung, entscheidet sich für einen Betrug. Wartet so lange, bis jemand auftaucht, der ihm zum Absprung aus einer nicht zufriedenstellenden Beziehung hilft und wartet dann auch noch mal lange, bis er wirklich weiß, mit welcher der Optionen er am besten fährt.
Das ist einfach Egoismus und Rücksichtslosigkeit, die in der Person des Betrügers begründet sind. Vielleicht ist die neue Beziehung ja dann tatsächlich so erfüllend und immerschön, dass dieser Mensch nie wieder zu solchen Verhaltensweisen greifen muss. Durchaus denkbar. Es gibt keine allgemein gültigen Aussagen.
Aber die meisten Menschen folgen in ihrem Verhalten (z.B. beim Umgang mit Konflikten) einem immergleichen Muster. Vor allem, wenn sie damit immer gut durchgekommen sind.

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15. April 2007 um 0:06
In Antwort auf sursulapitschi

Das sind diese kleinen...
bunten Hefte, die man an Kiosken erstehen kann (vielleicht haben sie auch einen andern Frauennamen), in denen ein schöner dunkelhaariger reicher Arzt durch lauter Zufall auf eine schöne arme Blondine trifft, beide erkennen ihre Bestimmunge füreinander, alle möglichen widrigen Umstände und Umwege sprechen aber gegen die beiden, aber sie erkämpfen sich tapfer ihre Liebe gegen die ganze Welt und leben dann glücklich und zufrieden bis ans Ende ihrer Tage.

Soweit die romantische Idee, von der ich manchmal den Eindruck habe, dass ihr ziemlich viele Leute anhängen. Wenn ich so nachdenke, kenne ich ehrlich gesagt fast nur langjährige Beziehungen (damit meine ich mindestens 10 Jahre), in denen es irgendwelche Defizite und Schwierigkeiten gibt. Ich kenne keine Beziehung, in der nach 10, 20 Jahren alles noch so rosarot wie am Anfang ist. Ein gewisses Maß an Desillusion scheint wohl unvermeidlich. Und ist auch nicht immer nur negativ zu bewerten.
Und ich bin halt der Meinung, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, mit Defiziten umzugehen. Zum Beispiel auch eine Trennung. Es gibt sicher Menschen, die nach Jahren merken, sie kommen mit ihrem Partner nicht mehr zurecht. Die dann mit einem anderen Menschen eine für sie viel erfüllendere Beziehung leben können. Ohne Frage. Das will ich sicher nicht absprechen.

Ich finde nur Betrug keine gute Lösung, mit Problemen und Defiziten in einer Beziehung umzugehen, unabhängig davon, ob die Partnerin nun mit wechselnden oder lange mit ein und derselben Person betrogen wird.

LÜgen muss man in beiden Fällen. Und das muss man können. Man muss bereit sein, ein Doppelleben zu führen. Das ist eine Charakterfrage und hat nichts mehr mit dem Defizit in der Ehe zu tun. Das ist vielleicht der Auslöser für die Unzufriedenheit, aber nicht die Erklärung für ein solches Verhalten. Nicht jeder, der unzufrieden ist mit seiner Beziehung, entscheidet sich für einen Betrug. Wartet so lange, bis jemand auftaucht, der ihm zum Absprung aus einer nicht zufriedenstellenden Beziehung hilft und wartet dann auch noch mal lange, bis er wirklich weiß, mit welcher der Optionen er am besten fährt.
Das ist einfach Egoismus und Rücksichtslosigkeit, die in der Person des Betrügers begründet sind. Vielleicht ist die neue Beziehung ja dann tatsächlich so erfüllend und immerschön, dass dieser Mensch nie wieder zu solchen Verhaltensweisen greifen muss. Durchaus denkbar. Es gibt keine allgemein gültigen Aussagen.
Aber die meisten Menschen folgen in ihrem Verhalten (z.B. beim Umgang mit Konflikten) einem immergleichen Muster. Vor allem, wenn sie damit immer gut durchgekommen sind.

Und was ist..
wenn man in seiner bestehenden Beziehung gar keine Defizite hatte, gar nicht unzufrieden war, sich aber dennoch in der Situation wiederfindet, in der er sich als eigentlich sehr characterstarker Mensch nie gesehen hat?! Nämlich zur Betrügenden zu werden...obwohl alles in Ihrem Leben erfüllt war!?
Zur falschen Zeit, am falschen Ort und verliebt in einen Menschen, obwohl das Herz schon vergeben war/ist??!

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15. April 2007 um 0:19
In Antwort auf sursulapitschi

Das sind diese kleinen...
bunten Hefte, die man an Kiosken erstehen kann (vielleicht haben sie auch einen andern Frauennamen), in denen ein schöner dunkelhaariger reicher Arzt durch lauter Zufall auf eine schöne arme Blondine trifft, beide erkennen ihre Bestimmunge füreinander, alle möglichen widrigen Umstände und Umwege sprechen aber gegen die beiden, aber sie erkämpfen sich tapfer ihre Liebe gegen die ganze Welt und leben dann glücklich und zufrieden bis ans Ende ihrer Tage.

Soweit die romantische Idee, von der ich manchmal den Eindruck habe, dass ihr ziemlich viele Leute anhängen. Wenn ich so nachdenke, kenne ich ehrlich gesagt fast nur langjährige Beziehungen (damit meine ich mindestens 10 Jahre), in denen es irgendwelche Defizite und Schwierigkeiten gibt. Ich kenne keine Beziehung, in der nach 10, 20 Jahren alles noch so rosarot wie am Anfang ist. Ein gewisses Maß an Desillusion scheint wohl unvermeidlich. Und ist auch nicht immer nur negativ zu bewerten.
Und ich bin halt der Meinung, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, mit Defiziten umzugehen. Zum Beispiel auch eine Trennung. Es gibt sicher Menschen, die nach Jahren merken, sie kommen mit ihrem Partner nicht mehr zurecht. Die dann mit einem anderen Menschen eine für sie viel erfüllendere Beziehung leben können. Ohne Frage. Das will ich sicher nicht absprechen.

Ich finde nur Betrug keine gute Lösung, mit Problemen und Defiziten in einer Beziehung umzugehen, unabhängig davon, ob die Partnerin nun mit wechselnden oder lange mit ein und derselben Person betrogen wird.

LÜgen muss man in beiden Fällen. Und das muss man können. Man muss bereit sein, ein Doppelleben zu führen. Das ist eine Charakterfrage und hat nichts mehr mit dem Defizit in der Ehe zu tun. Das ist vielleicht der Auslöser für die Unzufriedenheit, aber nicht die Erklärung für ein solches Verhalten. Nicht jeder, der unzufrieden ist mit seiner Beziehung, entscheidet sich für einen Betrug. Wartet so lange, bis jemand auftaucht, der ihm zum Absprung aus einer nicht zufriedenstellenden Beziehung hilft und wartet dann auch noch mal lange, bis er wirklich weiß, mit welcher der Optionen er am besten fährt.
Das ist einfach Egoismus und Rücksichtslosigkeit, die in der Person des Betrügers begründet sind. Vielleicht ist die neue Beziehung ja dann tatsächlich so erfüllend und immerschön, dass dieser Mensch nie wieder zu solchen Verhaltensweisen greifen muss. Durchaus denkbar. Es gibt keine allgemein gültigen Aussagen.
Aber die meisten Menschen folgen in ihrem Verhalten (z.B. beim Umgang mit Konflikten) einem immergleichen Muster. Vor allem, wenn sie damit immer gut durchgekommen sind.

Hi sursu
Du triffst genau den Punkt, der mir nach langem Aufarbeiten hier so klar geworden ist: viele Geliebt machen den Fehler, daß sie die Defizite bei der Ehefrau suchen. Das ging mir natürlich genauso und ist auch so praktisch. Es beschönigt das Verhalten des Betrügers, er wurde ja geradezu von ihr dazu gedrängt und es schützt mich davor, ihn zu sehen wie er ist, "denn schließlich wäre er bei mir ganz anders". Weiterhin hält dieser Gedanke durch die ganze Zeit der Affäre hindurch die Hoffnung aufrecht und ist somit der Aufhänger für den Betrüger, um die Geliebte immer wieder zu vertrösten: schau nur genau hin, meine Ehe kann doch gar nicht mehr lange halten, Du bist meiner Frau doch so überlegen, Dich liebe ich, natürlich werde ich mich irgendwann für Dich entscheiden. Ein vorrübergehend tröstlicher Gedanke und gut für das angeknackste Selbstbewußtsein der Geliebten. Ich gebe zu, mir sehr gern ausgemalt zu haben, was für eine schreckliche Frau doch "die andere" sein muß und wie furchtbar dumm noch dazu diesen Prachtkerl so zu vernachlässigen. Nur zu gern hab ich die Geschichten gehört von der gefühlskalten, langweiligen Person an seiner Seite. Ich hingegen...

Der Schlüssel ihn wirklich zu durchschauen war für mich, zu erkennen, daß es viele betrogene Ehefrauen gibt, die intelligent sind, im Leben stehen und hohe Anforderungen an sich selber und ihre Ehe haben. Ich kann nur immer wieder betonen, wie sehr mir dabei die Ehefrauen hier im Forum geholfen haben, die zu einem Austausch mit mir bereit waren. Die Frau hat meinen Betrüger irgendwann mal aus genau dem gleichen Grund geheiratet, weshalb ich ihn wollte. Fand ihn toll, hat ihn geliebt, wollte mit ihm gemeinsam alt werden. Hat schlicht gedacht, "er sei der Mann ihres Lebens". Erst als ich anfing mir vor Augen zu halten, daß auch er sie mit Sicherheit niemals geheiratet hätte, wenn sie tatsächlich solch eine Person wäre, wie er mir das versucht hat zu verkaufen, fiel bei mir der Groschen. Der hat schon so eine wie mich zu Hause sitzen. Wie überheblich von mir zu denken, ich sei die "bessere"! Er geht fremd, weil er ein Betrüger ist. Seine Ehe ist so marode, weil er seine Frau beschissen und belogen hat. Sie hat das nicht verdient, sie hat das nicht forciert, er macht das nicht, weil sie Defizite hat.

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15. April 2007 um 7:59
In Antwort auf alia_12568719

Und was ist..
wenn man in seiner bestehenden Beziehung gar keine Defizite hatte, gar nicht unzufrieden war, sich aber dennoch in der Situation wiederfindet, in der er sich als eigentlich sehr characterstarker Mensch nie gesehen hat?! Nämlich zur Betrügenden zu werden...obwohl alles in Ihrem Leben erfüllt war!?
Zur falschen Zeit, am falschen Ort und verliebt in einen Menschen, obwohl das Herz schon vergeben war/ist??!

@aleaa
tja, und was ist dann?

Ich weiß nun natürlich nicht, in welcher Situation du dich befindest, würde aber sagen, als charakterstarker Mensch mit Überzeugungen teilt man seinem Partner mit, dass man Gefühle für jemand anderen entwickelt hat, dass man durcheinander ist, dass man nicht mehr weiß, was man will. Und zwar BEVOR man schon Wochen oder Monate was mit dem anderen laufen hat.

Also ich kann für mich nur sagen, dass ich mich im Laufe meiner langjährigen Partnerschaft auch zwei mal in jemand anderen verliebt habe. Obwohl ich voll hinter meiner Partnerschaft stand. Habe aber vor den anderen nie meine Partnerschaft verleugnet und habe auch beide Male mich auf nicht mehr als Flirtereien eingelassen. Ich habe mich einfach entschieden, diese Gefühle nicht zu leben und weiter zu verfolgen, weil ich meinen Partner wollte.
Und diese Entscheidung steht ja jedem frei.
Am falschen Ort zur falschen Zeit und dann redet man sich ein, nun hat man keine andere Wahl, als zu betrügen, finde ich persönlich unglaubwürdig.
Eher ist es doch so, dass viele Menschen in solchen Situationen die WAHL TREFFEN, zweigleisig zu fahren. Weil sie in diesem Moment nicht auf die aufregenden Gefühle mit dem/der Neuen verzichten wollen. Wenn man sich seinem Partner früh mitteilen würde, liefe man ja Gefahr, gar nix mehr von dem tollen Verliebtsein-Gefühl ausleben zu können, und das will man ja nicht. Eine aktive Entscheidung ist so etwas nichtsdestotrotz, wenn auch wahrscheinlich eher auf unbewusster Ebene.

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15. April 2007 um 9:12
In Antwort auf alenka_12291850

Das habe ich nicht gesagt!
Ich habe nicht behauptet, das der Betrug grundsätzlich etwas mit der früheren Partnerin zu tun hatte, sondern damit, das es in der Ehe Defizite gegeben haben muß. Das ist ein Unterschied. Klein aber fein!
Okay, das mit dem 'so sehr geliebt' war überspitzt. Doch im Endeffekt: es ist doch so. Es wird immer getönt, Mann kann Liebe und Sex trennen. Humbug! Können Männer genauso wenig trennen wie wir Frauen. Und es macht doch einen Unterschied, ob der Mann sich für's Fremdgehen immer wieder eine neue Partnerin sucht oder ob er es über Monate oder Jahre immer mit einundderselben Frau macht. Dann ist definitiv Liebe im Spiel. Und das hat nichts mit einem Julia-Roman gemein (kleine frage am Rande: was sind Julia Romane????)

Für mich würde es schon einen Unterschied
machen, ob mein Partner ab und zu mal einen One-night-stand hat oder eine langjährige Geliebte. Bei ersterem gehe ich von einer rein sexuellen Geschichte aus, beim zweiten, da geb ich Dir recht, sind auch Gefühle im Spiel. Meiner wollte definitiv mehr als Sex - nur ist das nicht so, daß er mich so arg liebte, sondern er will geliebt werden. Er braucht die Bestätigung, er braucht die Anerkennung, er braucht das Gefühl der supertolle Kerl zu sein. Eine Frau wird ihm da niemals reichen, er ist ein Nimmersatt (vor mir gab es eine andere Geliebte, von der die Ehefrau auch weiß). Daß er das MITTLERWEILE zu Hause vermißt, daß sie MITTLERWEILE skeptisch und distnziert ist, glaube ich ihm sogar. Heute gibt es bestimmt Defizite in der Ehe. Man sollte nur eben auch danach schauen, ob zuerst die Henne oder eher das Ei da war. Nach dieser langen Zeit des Betrugs ist die Ehe mit Sicherheit auch für ihn nicht mehr das Paradies. Wie schön, da spart er sich der nächsten Geliebten gegenüber immerhin eine Lüge, weil er seine Ehe im Laufe der Zeit tatsächlich in diesen zerrütteten Zustand gebracht hat, den er mir immer beschrieben hat.

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15. April 2007 um 9:26
In Antwort auf alenka_12291850

Statistiken
Die Diskussion über Statistiken hatten wir in den letzten Jahren hier andauernd.

Es gibt das Sprichwort: glaube Statistiken nur, wenn du sie selbst gefälscht hast.

Statistiken sind genau so sicher, wie die Vorhersage der Lottozahlen.
Ich könnte Dir unmengen an Zahlen sagen, wo sich der Ehemann für die Geliebte getrennt hat und die heute immernoch zusammen sind.
Dann kommt irgendein anderer Fuzzi, der die diese Zahlen wiederlegen kann.

Ich bin selbst die zweite Frau. Mein Mann hat sich für mich von seiner Frau getrennt, nach drei Jahren Affaire. Durch meine Erfahrung habe ich plötzlich sehr sehr viele Leute kennengelernt, bei denen das genau so war.
Durch Foren und andere Gruppen haben wir, mehr oder weniger, zusammengefunden.
Unsere, ich nenne es mal Hauptgruppe, besteht alleine aus fast 200 (hauptsächlich) Frauen, die von der Geliebten zur Hauptfrau geworden sind, sprich, wo die Ehe nach dem Seitensprung, beziehungsweise für die neue Liebe geschieden wurde.

Was ist mit dir? Geliebte oder betrogene Ehefrau? Jenny

Ex-Geliebte...
Das war total komisch. Die Ehefrau wollte von ihm gar nichts mehr. Immer, wenn sie Verdacht schöpfte, wollte sie wieder Sex (den er ihr aber dann genau so verweigerte, angeblich...), wenn der Verdacht abkühlte zog sie sich wieder von ihm zurück, einmal, als sie sah, wie er mich zärtlich berührte, ging sie sogar so weit, dass sie ihn wegen einer anderen Geschichte erpresste, als sie meinte, mich ausgespielt zu haben, verschwand sie eine Zeitlang, dann kam sie wieder, wollte finanzielle Dinge (Lebensversicherung) geklärt haben, die sie im Falle einer Scheidung bekommt. Dann schöpfte sie wieder Verdacht, dann wollte sie wieder mit ihm Sex UND DANN passierte was, was nicht dem üblichen Muster entsprach:

Als sie meinte, sie hätte uns beinahe ertappt (war eine total blöde irreführende Situation, zu diesem Zeitpunkt wollte ich längst nichts mehr von ihm wissen), ging sie sofort zum Rechtsanwalt, obwohl sie ihm einen Tag vorher in meiner Anwesenheit Küschen durch die Luft zu warf. Dann rief sie mich an und meinte, ich hätte ihr die Ehe zerstört, sie liese sich jetzt in ihrem Heimatland scheiden. Ich war mir so sicher, dass alles wieder nach dem gleichen Schema abäuft und war heilfroh, die Affäre vorher beendet zu haben.

ABER: Sie ist - Stand letzten Mittwoch - immer noch auf Scheidungstrip (nach knapp 1 1/2 Monaten!, ansonsten war sie nach ca. 1 guten Woche wieder auf Versöhnungstrip). Will sich sogar einen Job suchen und nie mehr wieder kommen.....

Deswegen meine Frage...

Nein, ich spekuliere nicht darauf ihn wieder zu bekommen. Das könnte ich ohne Weiteres. Vielen Dank. Aber zwei Jahre waren 2 Jahre zuviel. Nach so langer Zeit trennt sich keiner mehr und dieser Mistkerl wollte beides. Falls seine Frau ernst macht, dann steht er ganz alleine da, und ich freue mich dann diebisch. Denn: Er hat mir immer was von Trennung und Scheidung erzählt, die nie passiert ist.

Mal eine Gegenfrage: Wie ist es nach 3 Jahren Affäre: Ist da noch Vertrauen da? Kann eine langfristige Affäre wirklich in eine langfristige Beziehung übergehen? Ich könnte keine Achtung und keinen Respekt mehr vor diesem Mann haben, der 2 Jahre lang 2 Frauen verarscht hat. Der 2 Jahre lang auf die Gefühlen von 2 Menschen rumgetrampelt ist. Er hat immer gesagt, sie will ihn nicht mehr und geht, dann war sie tatsächlich immer wieder weg (es war aber nie eine Trennung angedacht, das erfuhr ich später. Sie war nur weg, weil sie Deutschland nicht mag).

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15. April 2007 um 10:50
In Antwort auf augenstern5

Ex-Geliebte...
Das war total komisch. Die Ehefrau wollte von ihm gar nichts mehr. Immer, wenn sie Verdacht schöpfte, wollte sie wieder Sex (den er ihr aber dann genau so verweigerte, angeblich...), wenn der Verdacht abkühlte zog sie sich wieder von ihm zurück, einmal, als sie sah, wie er mich zärtlich berührte, ging sie sogar so weit, dass sie ihn wegen einer anderen Geschichte erpresste, als sie meinte, mich ausgespielt zu haben, verschwand sie eine Zeitlang, dann kam sie wieder, wollte finanzielle Dinge (Lebensversicherung) geklärt haben, die sie im Falle einer Scheidung bekommt. Dann schöpfte sie wieder Verdacht, dann wollte sie wieder mit ihm Sex UND DANN passierte was, was nicht dem üblichen Muster entsprach:

Als sie meinte, sie hätte uns beinahe ertappt (war eine total blöde irreführende Situation, zu diesem Zeitpunkt wollte ich längst nichts mehr von ihm wissen), ging sie sofort zum Rechtsanwalt, obwohl sie ihm einen Tag vorher in meiner Anwesenheit Küschen durch die Luft zu warf. Dann rief sie mich an und meinte, ich hätte ihr die Ehe zerstört, sie liese sich jetzt in ihrem Heimatland scheiden. Ich war mir so sicher, dass alles wieder nach dem gleichen Schema abäuft und war heilfroh, die Affäre vorher beendet zu haben.

ABER: Sie ist - Stand letzten Mittwoch - immer noch auf Scheidungstrip (nach knapp 1 1/2 Monaten!, ansonsten war sie nach ca. 1 guten Woche wieder auf Versöhnungstrip). Will sich sogar einen Job suchen und nie mehr wieder kommen.....

Deswegen meine Frage...

Nein, ich spekuliere nicht darauf ihn wieder zu bekommen. Das könnte ich ohne Weiteres. Vielen Dank. Aber zwei Jahre waren 2 Jahre zuviel. Nach so langer Zeit trennt sich keiner mehr und dieser Mistkerl wollte beides. Falls seine Frau ernst macht, dann steht er ganz alleine da, und ich freue mich dann diebisch. Denn: Er hat mir immer was von Trennung und Scheidung erzählt, die nie passiert ist.

Mal eine Gegenfrage: Wie ist es nach 3 Jahren Affäre: Ist da noch Vertrauen da? Kann eine langfristige Affäre wirklich in eine langfristige Beziehung übergehen? Ich könnte keine Achtung und keinen Respekt mehr vor diesem Mann haben, der 2 Jahre lang 2 Frauen verarscht hat. Der 2 Jahre lang auf die Gefühlen von 2 Menschen rumgetrampelt ist. Er hat immer gesagt, sie will ihn nicht mehr und geht, dann war sie tatsächlich immer wieder weg (es war aber nie eine Trennung angedacht, das erfuhr ich später. Sie war nur weg, weil sie Deutschland nicht mag).

Hallo Augenstern
Ich bin in der gleichen Position wie Du, d.h. er hat sich nie getrennt. Irgendwann war ich an dem Punkt, daß ich nur noch drauf hoffte, daß sie es nicht mehr aushält und geht, weil ich wußte, daß er niemals den Hintern hochkriegen würde. Hellhörig wurde ich erst, als es tatsächlich mal bei ihnen mächtig gekriselt hat und es so aussah, als würde sie Konsequenzen ziehen. Vorher waren es immer Illusionen von "der wunderbaren Zeit danach. Und natürlich wäre er bei mir ganz anders, das war ja die wahre Liebe". Aber als ich damit wirklich konfrontiert war mir realistisch Gedanken über einen Alltag mit ihm gemacht hab, da mußte ich einsehen, daß ein vertrauensvoller Umgang nicht möglich sein würde. Ich hätte die gleichen Zweifel und Ängste gehabt, wie die betrogene Ehefrau. Schließlich kannte ich ja auch alle seine "Legenden", durchaus realistische Ausreden, mit denen er sich Zeit für uns freigeschaufelt hat. Des weiteren hat er mich ja auch über die ganzen Jahre hinweg immer wieder belogen ohne dabei mit der Wimper zu zucken, ich weiß, daß er darin eine meisterhafte Perfektion entwickelt hat. Selbst wenn ich ihm Unrecht damit getan hätte, ganz alltäglichen Situationen (er telefoniert spät abends, "er muß schnell noch mal eben weg") wäre ich mit totalem Mißtrauen begegnet. Für eine Partnerschaft gab es also für mich und ihn keine Basis mehr. Ohne eine Hoffnung darauf, gab es dann auch keine mehr für die Affäre.

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15. April 2007 um 11:46
In Antwort auf alenka_12291850

PS:
Wollte auf den zweiten Teil noch antworten, wieviele Ehen das überleben.

Überleben: die seltesten. Man muß sich immer im klaren darüber sein, das nichts mehr ist, wie vorher. Das Vertrauen ist bis zum Rest des Lebens hin, denn: er hat eine andere so sehr geliebt, das er mit ihr geschlafen hat. Eine Ausrede ist immer wieder: es waren nur die Hormone, oder, er war einfach schwanzgesteuert. Seien wir doch ehrlich: die Ausrede paßt einem immer wieder gut, doch frag mal einen Mann ganz ehrlich und er wird dir sagen, das diese Aussage blödsinn ist. Aber sie ist ja fein zum hinter verstecken.

Es wird nie mehr eine glückliche Ehe sein, höchstens noch eine zufriedene. Unverständlich, das sich die meisten Ehefrauen mit Zufrieden zufrieden geben.

"doch frag mal einen Mann ganz ehrlich... "
und er wird dir ganz "ehrlich" ins gesicht lügen und behaupten, dass nichts, aber auch gar nicht bedeutung hatte. was einen betrüger motiviert und zur höchstleistungen antreibt wird dir auch keine statistik sagen.

das nach dem betrug nichts mehr so ist wie es einmal war, gut so, denn wer will das. geht man nicht davon aus, dass das vorher zum betrug geführt hat?

nachher wird vieles neu ausgehandelt, zum besseren und einiges wird endlich mal beim namen genannt, farbe bekannt. beide haben somit die möglichkeit etwas zu verändern, aktiv zu werden und zu schauen, ob das fundament diesen immensen vertrauensbruch standhält.

zu deinem letzten satz möchte ich dir sagen, wer will und möchte nicht immer nur glücklich sein, in allen lebenslagen und situationen, aber ist das auch möglich? sind es nicht die glückliche augenblicke und ein rundum zufriedenes leben was uns glücklich macht?

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15. April 2007 um 12:14
In Antwort auf edana_12672933

"doch frag mal einen Mann ganz ehrlich... "
und er wird dir ganz "ehrlich" ins gesicht lügen und behaupten, dass nichts, aber auch gar nicht bedeutung hatte. was einen betrüger motiviert und zur höchstleistungen antreibt wird dir auch keine statistik sagen.

das nach dem betrug nichts mehr so ist wie es einmal war, gut so, denn wer will das. geht man nicht davon aus, dass das vorher zum betrug geführt hat?

nachher wird vieles neu ausgehandelt, zum besseren und einiges wird endlich mal beim namen genannt, farbe bekannt. beide haben somit die möglichkeit etwas zu verändern, aktiv zu werden und zu schauen, ob das fundament diesen immensen vertrauensbruch standhält.

zu deinem letzten satz möchte ich dir sagen, wer will und möchte nicht immer nur glücklich sein, in allen lebenslagen und situationen, aber ist das auch möglich? sind es nicht die glückliche augenblicke und ein rundum zufriedenes leben was uns glücklich macht?

wer will nicht immer nur glücklich sein??ß
jeder will es und es ist sogar unsere Bestimmung: Unser einziger Lebensziel ist glücklich zu sein. Wir tun alles, um das Gefühl zu erreichen. Dummerweise, wenn wir mit uns und unserem Leben nicht im Reinen sind, werden wir das Glücklichsein nie erreichen. Wir senden leider tiefe Schwingungen und damit ziehen wir die negativen Erlebnisse förmlich an. Also, wir müssen den Kreis durchbrechen, in dem wir aufhören uns selbst zu belügen. und das wird nie in einer verlogenen Beziehung passieren. Wir werden nie glücklich, wenn wir mit Menschen zu tun haben, die uns runterziehen, die lügen und betrügen.

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15. April 2007 um 12:48
In Antwort auf ivonne_11910411

wer will nicht immer nur glücklich sein??ß
jeder will es und es ist sogar unsere Bestimmung: Unser einziger Lebensziel ist glücklich zu sein. Wir tun alles, um das Gefühl zu erreichen. Dummerweise, wenn wir mit uns und unserem Leben nicht im Reinen sind, werden wir das Glücklichsein nie erreichen. Wir senden leider tiefe Schwingungen und damit ziehen wir die negativen Erlebnisse förmlich an. Also, wir müssen den Kreis durchbrechen, in dem wir aufhören uns selbst zu belügen. und das wird nie in einer verlogenen Beziehung passieren. Wir werden nie glücklich, wenn wir mit Menschen zu tun haben, die uns runterziehen, die lügen und betrügen.

Allegra
im großen und ganz kann ich dir recht geben, wenn da nicht das ABER wäre.

jeder definiert das wort GLÜCK für sich anders und das ist auch gut so. für manch einen bedeutet es schon sich ein mal im monat etwas "außer der reihe" leisten zu können, für einen anderen die "perfekte beziehung" (wie immer die aussehen mag). vllt. auch den geliebten partner/IN an seiner seite zu wissen und das egal wie hoch der preis ist.
es gibt sicherlich auch partnerschaften die nach dem betrug wieder glücklich sind, die es geschafft haben aus der misere zu lernen, es einfach besser machen, gelernt haben und zueinander gefunden haben.

alles möglich.

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15. April 2007 um 12:56
In Antwort auf edana_12672933

Allegra
im großen und ganz kann ich dir recht geben, wenn da nicht das ABER wäre.

jeder definiert das wort GLÜCK für sich anders und das ist auch gut so. für manch einen bedeutet es schon sich ein mal im monat etwas "außer der reihe" leisten zu können, für einen anderen die "perfekte beziehung" (wie immer die aussehen mag). vllt. auch den geliebten partner/IN an seiner seite zu wissen und das egal wie hoch der preis ist.
es gibt sicherlich auch partnerschaften die nach dem betrug wieder glücklich sind, die es geschafft haben aus der misere zu lernen, es einfach besser machen, gelernt haben und zueinander gefunden haben.

alles möglich.

"es gibt sicherlich auch partnerschaften...
die nach dem Betrug wieder glücklich sind...." - oh ja. die gibt es. Aber die Betonung gilt auf "nach dem Betrug". Also - ob es die Ehe ist, die vieles verarbeitet und wieder zu sich gefunden hat, oder die Außenbeziehung - die Voraussetzung ist es, es muss ehrlich und sauber zugehen.

Ich kann nur aus meinem Erlebten, der Vorgeschichte meiner Ex-Affäre sagen, dass wir uns vieles vorgaukeln und vortäuschen. Wir belügen uns selbst um der Wahrheit nicht ins Gesicht sehen zu müssen. Das Jammern fällt uns leichter als etwas bewegen und verändern.

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