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Wieviel brauch ich als Alleinerziehende zum überleben?

8. Dezember 2017 um 12:37

ich bin kurz davor mich zu trennen und suche für mich und meine 2 Kinder eine Wohnung und das noch in einer Großstadt. Ich bin 40 meine Kinder 11 und 6 und ich bin gezwungen halbtags zu arbeiten, da keine Betreuung für die Kinder Nachmittags vorhanden ist. Aufstocken ist nicht möglich, da keine Unterstützung von Familie zu erwarten ist und es keinen Hort gibt. Für abends arbeiten, leider auch keiner da der auf die Kinder aufpasst. Ich verdiene netto 1.400€ und habe Angst das ich mit Unterhalt nicht überleben kann. Ich bin auch bereit in eine 2-Zimmerwohnung zu ziehen und mir dann das Wohnzimmer auch als Schlafzimmer zu verwenden, damit die Jungs ihren Bereich haben. Ich rechne mal ca. 1.400€ Gehalt ca. 680€ Unterhalt der Kinder 1 Kindergeld 192€ ergibt zusammen 2.272€Wohnung rechne ich Max. 800€ wenn ich großes Glück habe, denke eher werden 1.000.AutoLeasing 200€ (läuft erst seit 4 Monaten, noch 3 Jahre) Benzin 150€Musikschule 140€ (beide Jungs)Sport 70€ (beide) Handy 30€div. Versicherungen 30-40 auf den Monat Essen evtl. 300€ monatliche Ausgaben grob 1.920 €, davon nicht mal Klamotten mitgerechnet und sicher noch etwas vergessen oben aufzulisten. Meine Kinder sind musikalisch sehr begabt eine Abmeldung unvorstellbar. Zum Ausgleich der Sport, in Leichtathletik bereits kleinerer Siege errungen. Sie abzumelden um Geld zu sparen blutet mir das Herz, weil sie so Spaß dran haben. Wie schafft ihr das? Ist es machbar mit 2.270€ mit 2 Kindern ein gutes Leben zu führen?

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8. Dezember 2017 um 14:30
In Antwort auf bibink

ich bin kurz davor mich zu trennen und suche für mich und meine 2 Kinder eine Wohnung und das noch in einer Großstadt. Ich bin 40 meine Kinder 11 und 6 und ich bin gezwungen halbtags zu arbeiten, da keine Betreuung für die Kinder Nachmittags vorhanden ist. Aufstocken ist nicht möglich, da keine Unterstützung von Familie zu erwarten ist und es keinen Hort gibt. Für abends arbeiten, leider auch keiner da der auf die Kinder aufpasst. Ich verdiene netto 1.400€ und habe Angst das ich mit Unterhalt nicht überleben kann. Ich bin auch bereit in eine 2-Zimmerwohnung zu ziehen und mir dann das Wohnzimmer auch als Schlafzimmer zu verwenden, damit die Jungs ihren Bereich haben. Ich rechne mal ca. 1.400€ Gehalt ca. 680€ Unterhalt der Kinder 1 Kindergeld 192€ ergibt zusammen 2.272€Wohnung rechne ich Max. 800€ wenn ich großes Glück habe, denke eher werden 1.000.AutoLeasing 200€ (läuft erst seit 4 Monaten, noch 3 Jahre) Benzin 150€Musikschule 140€ (beide Jungs)Sport 70€ (beide) Handy 30€div. Versicherungen 30-40 auf den Monat Essen evtl. 300€ monatliche Ausgaben grob 1.920 €, davon nicht mal Klamotten mitgerechnet und sicher noch etwas vergessen oben aufzulisten. Meine Kinder sind musikalisch sehr begabt eine Abmeldung unvorstellbar. Zum Ausgleich der Sport, in Leichtathletik bereits kleinerer Siege errungen. Sie abzumelden um Geld zu sparen blutet mir das Herz, weil sie so Spaß dran haben. Wie schafft ihr das? Ist es machbar mit 2.270€ mit 2 Kindern ein gutes Leben zu führen? 

Zunächst einmal Hallo!
Aber bei den Angaben (Sorry) würde ich noch einmal zur Schule gehen. Mit knapp 2300 Euro müssen und kommen sogar ganze Familien über die Runden. Rechne:
Wohnung ist 0k. Auto???. 36 Monate a 200 Euro sind 2400 per Jahr. Für 7000 gibt es ein Auto, was einem "immer" gehört (und nicht nur für drei Jahre). Handy???. Gutes Handy pro Person für einmalige 150 Euro. Discounterflatrate pro Stück für 8 Euro dazu. Fußball / Sportverein sind ca. 40 Euro pro Jahr. Örtlicher Musikverein für 120 Euro pro Person und Jahr. Frage: Sind Sie einfach nur zu "verwöhnt".
Wie gesagt, andere müssen damit für mehr Personen klar kommen.

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8. Dezember 2017 um 18:57

Also du verdienst mehr als die durchschnittliche Brandenburger Familie... und die leben auch alle. Wenn es knapp wird muss halt gekürzt werden- Auto weg bzw günstig gebraucht, Musikschule weg, günstigere Wohnung. 

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8. Dezember 2017 um 19:29

Was ist denn das für eine Goßstadt, mit 800 - 1000 Euro Miete aber ohne Hört 
Und gibt es ne Möglichkeit, aus dem Leasingvertrag rauszukommen? Klingt in einer Großstadt auch überflüssig.

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8. Dezember 2017 um 19:34
In Antwort auf bibink

ich bin kurz davor mich zu trennen und suche für mich und meine 2 Kinder eine Wohnung und das noch in einer Großstadt. Ich bin 40 meine Kinder 11 und 6 und ich bin gezwungen halbtags zu arbeiten, da keine Betreuung für die Kinder Nachmittags vorhanden ist. Aufstocken ist nicht möglich, da keine Unterstützung von Familie zu erwarten ist und es keinen Hort gibt. Für abends arbeiten, leider auch keiner da der auf die Kinder aufpasst. Ich verdiene netto 1.400€ und habe Angst das ich mit Unterhalt nicht überleben kann. Ich bin auch bereit in eine 2-Zimmerwohnung zu ziehen und mir dann das Wohnzimmer auch als Schlafzimmer zu verwenden, damit die Jungs ihren Bereich haben. Ich rechne mal ca. 1.400€ Gehalt ca. 680€ Unterhalt der Kinder 1 Kindergeld 192€ ergibt zusammen 2.272€Wohnung rechne ich Max. 800€ wenn ich großes Glück habe, denke eher werden 1.000.AutoLeasing 200€ (läuft erst seit 4 Monaten, noch 3 Jahre) Benzin 150€Musikschule 140€ (beide Jungs)Sport 70€ (beide) Handy 30€div. Versicherungen 30-40 auf den Monat Essen evtl. 300€ monatliche Ausgaben grob 1.920 €, davon nicht mal Klamotten mitgerechnet und sicher noch etwas vergessen oben aufzulisten. Meine Kinder sind musikalisch sehr begabt eine Abmeldung unvorstellbar. Zum Ausgleich der Sport, in Leichtathletik bereits kleinerer Siege errungen. Sie abzumelden um Geld zu sparen blutet mir das Herz, weil sie so Spaß dran haben. Wie schafft ihr das? Ist es machbar mit 2.270€ mit 2 Kindern ein gutes Leben zu führen? 

Wichtigste Frage: Wo lebst Du. In München wird es schwierig, in Mecklenburg ist es kein Problem. Nächste Frage: Was ist an Vermögen vorhanden, um temporäre Engpässe abzufedern? Dritte Frage: Wie gut ist auf die Zahlungsmoral des Vaters Verlass?

Du solltest Dir einen Haushaltsplan aufstellen.

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9. Dezember 2017 um 9:52
In Antwort auf bibink

ich bin kurz davor mich zu trennen und suche für mich und meine 2 Kinder eine Wohnung und das noch in einer Großstadt. Ich bin 40 meine Kinder 11 und 6 und ich bin gezwungen halbtags zu arbeiten, da keine Betreuung für die Kinder Nachmittags vorhanden ist. Aufstocken ist nicht möglich, da keine Unterstützung von Familie zu erwarten ist und es keinen Hort gibt. Für abends arbeiten, leider auch keiner da der auf die Kinder aufpasst. Ich verdiene netto 1.400€ und habe Angst das ich mit Unterhalt nicht überleben kann. Ich bin auch bereit in eine 2-Zimmerwohnung zu ziehen und mir dann das Wohnzimmer auch als Schlafzimmer zu verwenden, damit die Jungs ihren Bereich haben. Ich rechne mal ca. 1.400€ Gehalt ca. 680€ Unterhalt der Kinder 1 Kindergeld 192€ ergibt zusammen 2.272€Wohnung rechne ich Max. 800€ wenn ich großes Glück habe, denke eher werden 1.000.AutoLeasing 200€ (läuft erst seit 4 Monaten, noch 3 Jahre) Benzin 150€Musikschule 140€ (beide Jungs)Sport 70€ (beide) Handy 30€div. Versicherungen 30-40 auf den Monat Essen evtl. 300€ monatliche Ausgaben grob 1.920 €, davon nicht mal Klamotten mitgerechnet und sicher noch etwas vergessen oben aufzulisten. Meine Kinder sind musikalisch sehr begabt eine Abmeldung unvorstellbar. Zum Ausgleich der Sport, in Leichtathletik bereits kleinerer Siege errungen. Sie abzumelden um Geld zu sparen blutet mir das Herz, weil sie so Spaß dran haben. Wie schafft ihr das? Ist es machbar mit 2.270€ mit 2 Kindern ein gutes Leben zu führen? 

Nein das geht natürlich nicht *ironie off* 

wir haben zu 5 (mein mann Kinder und ich) etwa 2700 euro grob gerechnet. 
davon gehn ca 1200 euro unkosten weg (miete, strom, Versicherungen, kita, rechnungen ect) 
bleiben 1500 euro davon nehme ich ca 600 weg zum einkaufen für einen monat. Bleiben 900 übrig für sonstiges (klamotten, ausflüge, hobbys, sparen) 

1920 an ausgaben (einkauf schon enthalten) hast du noch etwa 350 euro für alles weitere. Manche haben das nicht. Eine mutter die mit 2 kinder vom amt lebt hat wahrscheinlich nicht mal die hälfte von dem was du hast. Dann musst du dein pensum eben mal gewaltig zurück schrauben. Zumal man auch nicht jeden monat shoppen gehen muss.

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9. Dezember 2017 um 12:01

Oh Mann. Ein Vater der sich nicht an der schulischen Ausbildung seiner Kinder beteiligt. Ist ja ekelerregend, was es alles so gibt. Das Prekariat lässt grüßen.

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9. Dezember 2017 um 12:12

Von dem unterhalt soll ja sowas auch bezahlt werden da der Vater nicht zu 100 % sondern 50 % für aufkommt. Also wenn er unterhalt zahlt muss er doch keine weiteren kosten übernehmen oder 🤔

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9. Dezember 2017 um 12:12

Es ist schon so, dass Dinge die vorhersehbar sind, nicht noch zusätzlich vom Vater getragen werden müssen. Ich hatte auch eine Ex, die mit allem vor Gericht ging. Selbst die Kosten einer Zahnspange wollte sie erstreiten, von wegen, sagte der Richter, denn das ist vorhersehbar und wird nach Abschluss wieder zurückerstattet. Da würde der Vater zahlen und bei der Rückerstattung leerausgehen. Denn ich kenne keine Mutter die das Geld freiwillig an den Ex wieder zurück bezahlt.
Natürlich kann man um vieles streiten, da fliegen die Tausender an Rechtsanwälte, weil man den anderen unbedingt in die Knie zwingen möchte. Vielleicht wäre es besser das dafür ausgegebene Kind anderst einzusetzen. Nicht umsonst haben es Väter schwer überhaupt ein normales Umgangsrecht hinzubekommen. Oder ganz krass, wenn der Exmann genötigt wird dass seine Freundin nicht da sein darf, oder er sieht seine Kinder nicht.
Diese Art von gelebtem Hass würde ich vor Gericht ganz schnell den Wind aus den Segeln nehmen.  Es muss bei beiden reichen um zu leben und dass beide kürzen treten müssen, sollte auch beiden bewusst sein.

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9. Dezember 2017 um 12:50

Früher war das so, die Mutter erzieht, der Vater zahlt, auch wenn er selber nur wenig hatte.
Doch mittlerweile wissen auch die Richter an den oberen Gerichten, dass hier vieles falsch war. 
Hier mal was interessantes zu lesen:

BGH Az.XIIZR 70/90  Barunterhaltung des betreuenden Elternteils
Einfach googeln

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9. Dezember 2017 um 13:25
In Antwort auf bibink

ich bin kurz davor mich zu trennen und suche für mich und meine 2 Kinder eine Wohnung und das noch in einer Großstadt. Ich bin 40 meine Kinder 11 und 6 und ich bin gezwungen halbtags zu arbeiten, da keine Betreuung für die Kinder Nachmittags vorhanden ist. Aufstocken ist nicht möglich, da keine Unterstützung von Familie zu erwarten ist und es keinen Hort gibt. Für abends arbeiten, leider auch keiner da der auf die Kinder aufpasst. Ich verdiene netto 1.400€ und habe Angst das ich mit Unterhalt nicht überleben kann. Ich bin auch bereit in eine 2-Zimmerwohnung zu ziehen und mir dann das Wohnzimmer auch als Schlafzimmer zu verwenden, damit die Jungs ihren Bereich haben. Ich rechne mal ca. 1.400€ Gehalt ca. 680€ Unterhalt der Kinder 1 Kindergeld 192€ ergibt zusammen 2.272€Wohnung rechne ich Max. 800€ wenn ich großes Glück habe, denke eher werden 1.000.AutoLeasing 200€ (läuft erst seit 4 Monaten, noch 3 Jahre) Benzin 150€Musikschule 140€ (beide Jungs)Sport 70€ (beide) Handy 30€div. Versicherungen 30-40 auf den Monat Essen evtl. 300€ monatliche Ausgaben grob 1.920 €, davon nicht mal Klamotten mitgerechnet und sicher noch etwas vergessen oben aufzulisten. Meine Kinder sind musikalisch sehr begabt eine Abmeldung unvorstellbar. Zum Ausgleich der Sport, in Leichtathletik bereits kleinerer Siege errungen. Sie abzumelden um Geld zu sparen blutet mir das Herz, weil sie so Spaß dran haben. Wie schafft ihr das? Ist es machbar mit 2.270€ mit 2 Kindern ein gutes Leben zu führen? 

Kannst du deine Arbeitszeit etwas erhöhen? Ab dem Grundschulalter sind Kinder für gewöhnlich 1-2 Stunden nach der Schule gerne alleine zu Hause.

Zu den allgemeinen Kommentaren   füge ich noch hinzu, dass es für ein Kind primär auf die elterliche Fürsorge ankommt und weniger auf die Geldmittel, die es erhält. So kann der Elternteil, der aufgrund von Unterhaltsleistungen vom Existenzminimum leben muss, sich wahrlich nicht seines Lebens erfreuen. Wie kann dieser jemand das Kind sorgenfrei betreuen? Kinder brauchen eine Mutter und einen Vater, dem es gut geht.

Das Wohlbefinden eines Kindes ist dann am meisten bedroht, wenn die elterliche Beziehung und die elterliche  Kommunikation gestört ist. Daher sollte ein jeder seinen Teil dazu beitragen, um die finanziellen Mittel zum Leben dahingehend zu verbessern, dass  im Alltag keiner von beiden Elternteilen benachteiligt wird bzw. von fehlenden Geldmitteln im Alltag eingeschränkt wird.

So kann es bspw. nicht förderlich für die elterliche Beziehung und die Kinder sein, wenn ein Vater oder Mutter in einer 1-2 Zimmer Wohnung leben muss, während der andere erwerbslose Part im Haus wohnt und sich vom Unterhalt des anderen finanzieren lässt. Die gesetzlichen Ansprüche stets geltend zu machen, halte ich für falsch. 
 

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9. Dezember 2017 um 13:46

Ich kenne Fälle, die Mutter Pädagogin, der Vater verdient 2/3 weniger, trotzdem geht sie her und bezieht Unterhaltsvorschuss vom Jugendamt. Weil die Mutter ja nicht für den Unterhalt , sondern nur für die Erziehung verantwortlich ist. So wurde ich 5 Jahre 2 Tage vor Weihnachten immer mal auf meine Zurückzahlung des Vorschusses hingewiesen.
Da muss man wirklich gegen diese Willkür vorangehen und denen auch mal gerichtlich zeigen, dass so nicht alles geht, was die Behörde durchziehen will. 
Ein langer Atem und der Wille, sich gegen soche Forderungen zeigt dann auch, dass sich so ein Kampf lohnt.  Es sollte schon etwas gerecht zugehen, und dazu muss man wirklich auch mal beide finanziellen Seiten voll aufdecken. Auch wenn die Mutter es erreicht hat, dass der Kontakt zu den Kindern nicht mehr sein darf. Damit trifft sie die Kinder mehr, als den Vater.

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10. Dezember 2017 um 15:48

Wenn 2300 Euro monatlich von der Hand in den Mund leben ist, was machen dann Familien die weniger als das zur Verfügung haben? Unter der Brücke wohnen?

Wer sich noch ein Leasingauto leitsten kann, lebt nicht von der Hand in den Mund und wer sich solche teure Hobbys der Kinder leisten kann auch nicht.

Ich hatte zu Anfang als ich alleinerziehend wurde 600 Euro monatlich weniger, mit 3 Kindern und es hat sogar noch gereicht,davon etwas zu sparen und ein Auto zu fahren.

Man muß sich halt mal dran gewöhnen, die ganze Bude nicht auf 23 Grad zu heizen und auch am Strom kann man sparen, wenn man vorher nie drauf geachtet hat.

 

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10. Dezember 2017 um 16:55

Och, die reine Ernährung der Kinder ist das geringste Problem. Schwierig ist alles rund um Schule (Bücher, Material, alles mögliche was die Schule verlangt und Klassenfahrten und Abitur kostet enorm, weil man keine Bücherausleihe mehr hat und alles drum herum) und natürlich die Kleidung, weil sie ständig wachsen.

Ich kenne Familien, die leben von weniger und klar sind da keine großen Sprünge drin und für Urlaub in der Karibik reicht es auch nicht aber wie die Kirchenmäuse leben die auch nicht.

Wenn du viel verdienst und dir alles leisten kannst ist das vollkommen ok. Wenn man genug hat, kann man auch reichlich ausgeben aber man kann auch mit weniger auskommen.
 

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10. Dezember 2017 um 17:05

Wenn man viel Geld hat, kann und darf man auch den entsprechenden Lebensstil haben, dagegen spricht nichts. Die, die teure Dinge produzieren wollen schließlich auch leben.

Allerdings zu behaupten 2300 mit 2 Kindern von der Hand in den Mund zu leben,ist vollkommener Quatsch.

Auch wenn man viel verdient, sollte man sich drüber freuen einen gewissen Standart zu haben aber nicht aus den Augen verlieren, dass es Menschen gibt die mit weniger auskommen müssen.

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10. Dezember 2017 um 21:41

Es gibt eine Studie zu dem Thema mit dem Ergebnis, dass mehr Geld nicht glücklicher macht ab dem Punkt wo alle Grundbedürfnisse befriedigt sind.
Man gewöhnt sich schnell an mehr.

Leider antwortet die TE nicht.
Vielleicht möchte sie sich doch nicht trennen, der Streit mit dem Ehemann ist beglichen oder Ähnliches.

Einige Jahre lebte ich mit Mann in einem Dritte Welt Land, wo es sehr reiche und ebenso sehr viele Arme Menschen gibt.

Diese Zeit hat mich so nachhaltig geprägt, dass ich z.B. heute beim Schneefall dachte "Gott sei Dank kann ich meinen Kindern warme Schuhe anziehen".
Wir haben soviel was als selbstverständlich empfunden wird (Krankenversicherung, Müllabfuhr, Spielplätze, gemeinsames Lernen von arm und reich...) dass selbst ein Einkommen von 2300 Euro als 'Hand in den Mund' bezeichnet werden kann.
Wie schön auf den Sonnenseite zu Leben,nicht?

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11. Dezember 2017 um 0:19

Kinderlose? Da gab es doch nur Annaan3 und der/die braucht die Aufzählung nicht da das Einkommen gerade mal für ihn/sie 
gereicht hat.

Zwischen "Hand im Mund" und Überlegungen wie Hobbies, Auto ect. finanziert werden ist ein großer Unterschied. 

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11. Dezember 2017 um 21:47

Ich persönlich verstehe unter "Hand im Mund"  sowas wie Armut, an allen Ecken knapsen, jeden Euro umdrehen.
So scheint es bei der TE nicht zu sein.

Was Ersparnisse betrifft bin ich ganz bei dir. Als ich ganz unerwartet mit Nr. 3 schwanger wurde,konnten wir ohne Probleme 15 T. für ein großes Familienauto in Bar bezahlen, da wir nicht über unsere Verhältnisse leben, trotz Urlaub, Reisen ect.
Ich empfinde alle Aktivitäten in denen meine Kinder gefördert werden als wichtig und gern ausgegebenes Geld.

Allerdings würde ich in diesem Fall hier auch nach günstigeren Alternativen gucken.


Die TE meldet sich so oder so nicht mehr.
Wahrscheinlich hat ihr Mann sie zurückerobert
Vielleicht ist es die Ehefrau von Mandels Ex- Affäre

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15. Dezember 2017 um 6:30
In Antwort auf 6rama9

Oh Mann. Ein Vater der sich nicht an der schulischen Ausbildung seiner Kinder beteiligt. Ist ja ekelerregend, was es alles so gibt. Das Prekariat lässt grüßen.

Also mein Ex bezahlt verhältnismässig hohen Unterhalt - obwohl er eigentlich noch mehr bezahlen müsste, angemessen an sein Gehalt, haben wir uns auf einen bestimmten Betrag geeinigt. Und für mich ist es demnach auch absolut in Ordnung, daß ich alleine für schulische Anschaffungen aufkomme. 
​Ich würde also sagen, es kommt immer drauf an, wie hoch der Unterhalt ist. Aber pauschal zu sagen, daß es ekelerregend ist, wenn sich der Vater nicht separat nochmal an schulischen Anschaffungen beteiligt, empfinde ich als ungerecht. 

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15. Dezember 2017 um 12:26

Ich habe auch 2 Kinder und bin seit bisschen über einem Jahr alleinerziehend. Mein Gehalt variiert zwischen 500 und open end. Leider war das letzte Jahr sehr hart und geschäftlich sah es schlecht aus. Ich hatte also die meisten Monate, mit Unterhalt und Kindergeld, knapp EUR 2.000,- . Hatte ein Auto für 150,- Kreditrate im Monat und meine Wohnung kostet komplett ca, 650,- (habe zu Beginn einen gewissen Betrag bezahlen müssen, dafür ist die monatliche Miete geringer, als üblich). Dazu kamen Kinderbetreuung, der Sprit für das Auto - leider hat mein Auto sehr viel gebraucht und ich bin beruflich ständig mit dem Auto unterwegs, Handy, Internet, Versicherungen, usw. Es war eine echt harte Zeit. Ich habe es kaum geschafft. Muß dazu sagen - auch, wenn ich jetzt ans Kreuz genagelt werde - ich habe noch dazu geraucht. 
​Habe mein altes Auto verkauft, ein kleines, günstiges dafür genommen. Muss keine Rate mehr dafür bezahlen und es braucht viiiiiel weniger Sprit. Habe zu rauchen aufgehört und geschäftlich läuft es auch wieder besser. Wenn ich jetzt zwischendurch mal die 2000,- habe, komme ich so über die Runden. Bin aber froh, wenn es das nächste Monat wieder mehr Gehalt gibt, wo ich mir was zur Seite legen kann. Damit will ich nur sagen, hätte ich jedes Monat die 2000,- wäre es schon knapp. Und das, obwohl ich deutlich niedrigere Fixkosten habe, als die TE. 

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15. Dezember 2017 um 18:46

Ja, ich bin zwar angestellt - also nicht freiberulich, selbstständig, oder dergleichen - aber mein Gehalt definiert sich (bis auf eben diese € 500,-) ausschliesslich über Provisionen. Verkaufe ich, lebe ich gut, verkaufe ich nicht, bekomme ich das Minimum. Und das wäre mir schon auch zu wenig, muß ich ehrlich gestehen. Ein wirklich schönes Leben, kann man sich da nicht finanzieren. Zumindest ich schaffe das nicht. Mag sein, daß das andere anders sehen. Und mir bleibt bei meinem Mindesgehalt nicht weniger übrig, als bei der TE. Es sind zwar im Gesamten weniger, dafür halten sich meine Fixkosten geringer.
​Ich möchte zu meinen Kindern nicht immer "nein" sagen, wenns ums Kino oder dergleichen geht, ich möchte ihnen gewisse Dinge einfach kaufen können und ich möchte auch mir verschiedene Dinge kaufen können, wenn ich mal was schönes sehe. Daß ich kein Luxusauto habe, ist okay für mich, ich mag den kleinen Flitzer ganz gerne, aber ich möchte im Alltag nicht ständig Abstriche machen müssen.
Das ist meine persönliche Meinung.
​Darum würde ich der TE raten, daß sie auch ihr schönes Auto, gegen einen kleinen Flitzer tauscht und einfach schaut, daß sie vielleicht ein bisschen außerhalb eine günstigere Wohnung bekommt, dann müsste es gehen. Und wer weiß, wie lange sie alleine bleibt. Vielleicht hat sie 1, 2 Jahre, wo sie und die Kinder die Umstellung ein bisschen spüren, aber vielleicht kommt auch bald der nächste potentielle Partner, der ihr das Leben etwas schöner gestalten kann. 

​Alles Gute! 
 

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15. Dezember 2017 um 18:56

Als ich klein war hatten wir kein Auto da haben sich die Konder immer zum gemeinsamen Gehen/ Radfahren verabredet. Von der ersten Klasse an. Und radgefahren wurde ganzjährig. 

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15. Dezember 2017 um 20:39
In Antwort auf bibink

ich bin kurz davor mich zu trennen und suche für mich und meine 2 Kinder eine Wohnung und das noch in einer Großstadt. Ich bin 40 meine Kinder 11 und 6 und ich bin gezwungen halbtags zu arbeiten, da keine Betreuung für die Kinder Nachmittags vorhanden ist. Aufstocken ist nicht möglich, da keine Unterstützung von Familie zu erwarten ist und es keinen Hort gibt. Für abends arbeiten, leider auch keiner da der auf die Kinder aufpasst. Ich verdiene netto 1.400€ und habe Angst das ich mit Unterhalt nicht überleben kann. Ich bin auch bereit in eine 2-Zimmerwohnung zu ziehen und mir dann das Wohnzimmer auch als Schlafzimmer zu verwenden, damit die Jungs ihren Bereich haben. Ich rechne mal ca. 1.400€ Gehalt ca. 680€ Unterhalt der Kinder 1 Kindergeld 192€ ergibt zusammen 2.272€Wohnung rechne ich Max. 800€ wenn ich großes Glück habe, denke eher werden 1.000.AutoLeasing 200€ (läuft erst seit 4 Monaten, noch 3 Jahre) Benzin 150€Musikschule 140€ (beide Jungs)Sport 70€ (beide) Handy 30€div. Versicherungen 30-40 auf den Monat Essen evtl. 300€ monatliche Ausgaben grob 1.920 €, davon nicht mal Klamotten mitgerechnet und sicher noch etwas vergessen oben aufzulisten. Meine Kinder sind musikalisch sehr begabt eine Abmeldung unvorstellbar. Zum Ausgleich der Sport, in Leichtathletik bereits kleinerer Siege errungen. Sie abzumelden um Geld zu sparen blutet mir das Herz, weil sie so Spaß dran haben. Wie schafft ihr das? Ist es machbar mit 2.270€ mit 2 Kindern ein gutes Leben zu führen? 

Sorry aber so viel haben wir zu 4!!! und wir sparen jeden Monat 200€ UND haben ein wohnmobil und fahren damit regelmäßig weg. Wir wohnen ebenfalls in einer Großstadt und zahlen 850€ Miete (4 Zimmer 95qm) unseren Kindern geht es nicht schlecht sie gehen in sportvereine und zur Kita  (die auch etwas kostet) alles eine Frage der Ansprüche, statt Milch von landliebe und co. gibt es halt eigenmarken , schmeckt genauso und wenn man konsequent ist spart man locker 2/3 ^^

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16. Dezember 2017 um 9:29

Ja, der Threat kann trotzdem hilfreich für andere sein. Habe schon oft bei verschiedenen Problemen gegoogelt und bin oft auf Threats dieser Seite gestossen, welche mir grade recht hilfreich kamen. 

​Ja, das kommt auf den Menschen drauf an, glaube ich. Meine Freundin meinte damals zu mir "plane jetzt mal für die nächsten 2, 3 Jahre - wer weiß schon, was dann ist..." Ich hätte nach einem dreiviertel Jahr die Möglichkeit gehabt, mit einem neuen Partner neu durchzustarten, mit Haus und allem drum und dran. Ich konnte halt nicht, weil mich diese Beziehung erdrückt hat und ich drauf kam, daß ich erst mal noch ein bisschen weiter lieber alleine bleibe. Aber ja, das war bei mir so, heisst nicht, daß es jedem so ergehen muß. Ich meine nur, es kommt meistens eh immer anders, als man denkt. Ich meine auch nicht, daß sie dann gleich zusammenziehen müssen. Aber vielleicht unterstützt er sie da und dort, geht mit ihr schön essen ab und zu, lädt sie auf einen Urlaub ein, usw. 

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16. Dezember 2017 um 9:43

Na hoffentlich bekommst du nie ein Kind von ihm und ihr trennt euch dann und er kann beim nächsten Schwiegervater beginnen zu arbeiten. 
 

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16. Dezember 2017 um 14:36

Vielleicht hat die TE das falsch formuliert, mit "überleben". Aber mal ehrlich, wer möchte denn grade mal "überleben". Man möchte sich doch einen gewissen Lebensstandart versuchen zu erhalten. Grade, wenn man Kinder hat, oder? Meine Kinder hatten ein dreviertel Jahr viele Einbußen. Jetzt geht es uns wieder ganz gut. Aber dieses dreiviertel Jahr, möchte ich nicht zurück haben und nie wieder erleben müssen. Da kann ich die Angst der TE absolut nachvollziehen! Sie möchte, daß ihr genau das nicht passiert. 

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16. Dezember 2017 um 20:14
In Antwort auf karamelleis

Vielleicht hat die TE das falsch formuliert, mit "überleben". Aber mal ehrlich, wer möchte denn grade mal "überleben". Man möchte sich doch einen gewissen Lebensstandart versuchen zu erhalten. Grade, wenn man Kinder hat, oder? Meine Kinder hatten ein dreviertel Jahr viele Einbußen. Jetzt geht es uns wieder ganz gut. Aber dieses dreiviertel Jahr, möchte ich nicht zurück haben und nie wieder erleben müssen. Da kann ich die Angst der TE absolut nachvollziehen! Sie möchte, daß ihr genau das nicht passiert. 

Ich finde es völlig ok wenn es in einer Familie Zeiten gibt wo nicht alles geht und alle sich auch mal einschränken, verzichten müssen. Natürlich gilt das dann für alle.
Wie sollen sie sonst lernen nicht alles als selbstverständlich anzusehen und das was sie haben auch wertzuschätzen?

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17. Dezember 2017 um 10:51

Es kommt halt immer darauf an wo man Wohnt, wie hoch da die Wohnkosten sind. Oftmals ist es so das 1-2km weiter Richtung Stadtrand die Mieten erheblich günstiger sind.

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17. Dezember 2017 um 11:00

In Deutschland muss keiner auf der Straße leben. Unser Sozialsystem ist eines der Besten der Welt.

Wie jeder sein Leben gestaltet hängt von jedem selber ab.

Es gibt alleinerziehnende Mütter die mit ihrem Job mehr als gut verdienen und bestens klar kommen.

Und die müssen auch nicht Zwangsläufig ein Auto für 7000€uro fahren und ein Handy für 150 Euro.

Es ist im heutigen Zeitalter kein riesen Problem mehr mehr Geld zu verdienen und trotzdem Kinder zu haben.

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17. Dezember 2017 um 22:29
In Antwort auf bibink

ich bin kurz davor mich zu trennen und suche für mich und meine 2 Kinder eine Wohnung und das noch in einer Großstadt. Ich bin 40 meine Kinder 11 und 6 und ich bin gezwungen halbtags zu arbeiten, da keine Betreuung für die Kinder Nachmittags vorhanden ist. Aufstocken ist nicht möglich, da keine Unterstützung von Familie zu erwarten ist und es keinen Hort gibt. Für abends arbeiten, leider auch keiner da der auf die Kinder aufpasst. Ich verdiene netto 1.400€ und habe Angst das ich mit Unterhalt nicht überleben kann. Ich bin auch bereit in eine 2-Zimmerwohnung zu ziehen und mir dann das Wohnzimmer auch als Schlafzimmer zu verwenden, damit die Jungs ihren Bereich haben. Ich rechne mal ca. 1.400€ Gehalt ca. 680€ Unterhalt der Kinder 1 Kindergeld 192€ ergibt zusammen 2.272€Wohnung rechne ich Max. 800€ wenn ich großes Glück habe, denke eher werden 1.000.AutoLeasing 200€ (läuft erst seit 4 Monaten, noch 3 Jahre) Benzin 150€Musikschule 140€ (beide Jungs)Sport 70€ (beide) Handy 30€div. Versicherungen 30-40 auf den Monat Essen evtl. 300€ monatliche Ausgaben grob 1.920 €, davon nicht mal Klamotten mitgerechnet und sicher noch etwas vergessen oben aufzulisten. Meine Kinder sind musikalisch sehr begabt eine Abmeldung unvorstellbar. Zum Ausgleich der Sport, in Leichtathletik bereits kleinerer Siege errungen. Sie abzumelden um Geld zu sparen blutet mir das Herz, weil sie so Spaß dran haben. Wie schafft ihr das? Ist es machbar mit 2.270€ mit 2 Kindern ein gutes Leben zu führen? 

Guten Abend zusammen, 

erstmal vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Wenn auch viele verurteilend sind, aber auch viele aufmunternd.

Ich lebe in einer Großstadt um genau zu sein in Baden-Wü. Und wer sich ein wenig auskennt und auch selber googelt wird’s sehr schnell feststellen das es in Stuttgart unmöglich ist eine  3 Zimmerwohnung warm für 800€ zu finden. 

Mein Großer kann in seinem Alter bereits ein paar Stunden alleine zu Hause bleiben, aber mein 6jähriger nicht, das ist unmöglich. Die Grundschule bietet eine Kernzeit an bis maximal 15 Uhr an. Es gibt dort aber kein Mittagessen, da die Schule darauf nicht ausgelegt ist. Ich habe bis 14 Uhr gebucht, da ich ja durch meine Teilzeit nicht mehr benötige. 
Meine Mutter kann sicher auch mal als Babysitter einspringen, was sie auch ab und an tut, aber verlassen darauf geht nicht, da sie gesundheitlich beeinträchtigt ist. 
Die Eltern meines Nochmannes leben knapp 400 km entfernt und es gab nie guten Kontakt. 

Das wir uns in unserer Ehe ein Leasingfahrzeug leisten, ist gar nicht so ungewöhnlich da wir viele kennen die das tun und für uns gemeinsam 199€ kein Loch in die Finanzen reißen. 

Nein, ich kann nicht in der jetzigen Wohnung bleiben bzw. Haus, da die monatlichen Kosten für eine Person nicht von uns zu tragen sind. 
WIr leben im Eigenheim der aber noch nicht abgezahlt ist. Die Wahrscheinlichkeit das ich durch den Verkauf mit einem wirklich kleinen Plus raus komme ist gegeben, rettet mich aber nicht vor einem sorgenfreien Leben. 

Stunden aufzustocken habe ich bereits mit meinem AG besprochen, was im Moment aus seiner Sicht nicht möglich ist. 
Wegen dem Auto, man kann nicht aus dem Vertrag raus. 

2.300 € hört sich für einige viel an, aber man darf nicht vergessen davon werden 3 Leute leben und das in einem der teuersten Bundesländer. 

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17. Dezember 2017 um 22:50

Was ich vergessen habe zu erwähnen, ist dass ich seit 3 Jahren bereits einen 450€ Job habe, der aber nur in den Spätstunden ausgeführt werde kann 1-2 mal die Woche, wenn die Kinder gerade ins Bett gehen. Den werde ich auf jeden Fall aufgeben müssen, da ich in den Abendstunden keine Betreuung haben werde und meine Kinder keinesfalls alleine lassen möchte und kann. 

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17. Dezember 2017 um 23:17

Eigentlich finde ich es schon entsetzlich das viele verwundert sind, dass man überhaupt ein Auto besitzt bzw. auf ein Auto angewiesen ist unabhängig davon ob man in einer Großstadt wohnt oder nicht.
Ja und ich bin auf ein Auto angewiesen, aus mehreren Gründen.
Meine Arbeitszeit geht bis 13.45 Uhr und um 14 uhr muss ich bereits in der Schule sein mein Kind abzuholen, so bleiben mir nur 15 min die mit öffentlichen nicht zu bewältigen sind.
Mein 6jähriger ist noch nicht fähig alleine knapp 2 km nach Hause zu laufen, was ich auch auf keinen fall möchte. Mein Großer kann seinen Bruder nicht abholen, da seine Schule auf der anderen Seite der Stadt liegt und er auch 2mal die Woche gar nicht nach Hause kommt, da er um 14 Uhr anschließend gleich wieder unterricht hat. Kernzeit zu erhöhne bis auf 15 uhr ist nicht möglich, da diese Plätze nur den Eltern reserviert sind, die nachweisen können das sie bis zu dieser Uhrzeit arbeiten, da die Plätze sehr sehr rar sind.
Meine Mutter ist gesundheitlich schwer angeschlagen und nicht fit zu Fuss, so das ich einmal die Woche alle ihre Einkäufe erledige und sie zu den Ärzten fahre, so wie 1mal die Woche zur Physio.
Die Musikschule liegt auch im anderen Stadtteil weil es hier bei uns nicht mal eine gibt. 3 Monatskarten zu finanzieren kommt fast aufs gleiche raus wie das Spritgeld was ich für das Auto benötige.
Desweiteren liegt mein Nebenjob knapp 10 km entfernt. Und um Mitternacht wenn dieser endet möchte ich nicht mehr als Frau mit den öffentlichen unterwegs sein. Ja mögen vielleicht viele belächeln, aber mir macht das Angst.

Handyvertrag habe ich bereits umgestellt und zahle nur 10 euro im Monat, Für meinen Sohn 7 Euro. Ich schaue genau wo ich sparen kann.
Und zum Lidl gehen wir schon immer und schmeissen unser Geld nicht für unnötiges raus, und ja ich kaufe auch keine Landliebe Milch wie hier unsterstellt, sondern die günstige vom Discounter und auch weiteres.

Ich finde es unveschämt wie viele hier urteilen ja fast schon verletztend. Ja ich habe Zukunftsängste da ich die letzten 10 Jahre keinerlei Geldsorgen hatte und jetzt macht es mir angst. Mich groß umzustellen brauche ich nicht, da ich nie verschwänderisch war oder auf großen Fuß gelebt habe. Ich bin ein sehr sparsamer Mensch und habe schon immer Preise vergliechen.
Ich möchte einfach meinen Kindern weiterhin einiges bieten können, ich möchte nicht das sie sich vernachlässigt fühlen.
Ja wir werden wohl oder übel ein Hobby streichen, ob es nun die Musikschule ist oder der Sport muss noch genauestens besprochen werden.

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17. Dezember 2017 um 23:19

ach und noch etwas, natürlich suche ich keine Wohnung in der Stadtmitte sondern wir wohnen bereits schon am Stadtrand und leider sind die Mieten hier so üblich.

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17. Dezember 2017 um 23:32

ich habe den Unterhalt aus der Düsseldorfer Tabelle rausgelesen.
Mein Mann und ich beziehen beide die Steuerklasse 4. Wie ist das bei der Trennung in welche Steuerklasse wechselt man dann? In die 2? Ist dann das Nettogehalt größer?

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18. Dezember 2017 um 5:39
In Antwort auf bibink

Eigentlich finde ich es schon entsetzlich das viele verwundert sind, dass man überhaupt ein Auto besitzt bzw. auf ein Auto angewiesen ist unabhängig davon ob man in einer Großstadt wohnt oder nicht.
Ja und ich bin auf ein Auto angewiesen, aus mehreren Gründen.
Meine Arbeitszeit geht bis 13.45 Uhr und um 14 uhr muss ich bereits in der Schule sein mein Kind abzuholen, so bleiben mir nur 15 min die mit öffentlichen nicht zu bewältigen sind.
Mein 6jähriger ist noch nicht fähig alleine knapp 2 km nach Hause zu laufen, was ich auch auf keinen fall möchte. Mein Großer kann seinen Bruder nicht abholen, da seine Schule auf der anderen Seite der Stadt liegt und er auch 2mal die Woche gar nicht nach Hause kommt, da er um 14 Uhr anschließend gleich wieder unterricht hat. Kernzeit zu erhöhne bis auf 15 uhr ist nicht möglich, da diese Plätze nur den Eltern reserviert sind, die nachweisen können das sie bis zu dieser Uhrzeit arbeiten, da die Plätze sehr sehr rar sind.
Meine Mutter ist gesundheitlich schwer angeschlagen und nicht fit zu Fuss, so das ich einmal die Woche alle ihre Einkäufe erledige und sie zu den Ärzten fahre, so wie 1mal die Woche zur Physio.
Die Musikschule liegt auch im anderen Stadtteil weil es hier bei uns nicht mal eine gibt. 3 Monatskarten zu finanzieren kommt fast aufs gleiche raus wie das Spritgeld was ich für das Auto benötige.
Desweiteren liegt mein Nebenjob knapp 10 km entfernt. Und um Mitternacht wenn dieser endet möchte ich nicht mehr als Frau mit den öffentlichen unterwegs sein. Ja mögen vielleicht viele belächeln, aber mir macht das Angst.

Handyvertrag habe ich bereits umgestellt und zahle nur 10 euro im Monat, Für meinen Sohn 7 Euro. Ich schaue genau wo ich sparen kann.
Und zum Lidl gehen wir schon immer und schmeissen unser Geld nicht für unnötiges raus, und ja ich kaufe auch keine Landliebe Milch wie hier unsterstellt, sondern die günstige vom Discounter und auch weiteres.

Ich finde es unveschämt wie viele hier urteilen ja fast schon verletztend. Ja ich habe Zukunftsängste da ich die letzten 10 Jahre keinerlei Geldsorgen hatte und jetzt macht es mir angst. Mich groß umzustellen brauche ich nicht, da ich nie verschwänderisch war oder auf großen Fuß gelebt habe. Ich bin ein sehr sparsamer Mensch und habe schon immer Preise vergliechen.
Ich möchte einfach meinen Kindern weiterhin einiges bieten können, ich möchte nicht das sie sich vernachlässigt fühlen.
Ja wir werden wohl oder übel ein Hobby streichen, ob es nun die Musikschule ist oder der Sport muss noch genauestens besprochen werden.

Ich finde nicht, daß du dich hier rechtfertigen musst. Ich finde es verantwortungsbewusst, wenn du dir im Vorfeld alles durchrechnest, nachfrägst und einfach auch die Befürchtung hast, daß es zu wenig sein könnte. Andere haben weniger, rechnen sich nichts durch und irgendwann kommt das böse Erwachen. 

​Wie oben schon erwähnt, es möchte ja keiner wirklich am Existenzminimum leben. Man möchte seinen Kindern und auch sich selbst ein einigermaßen sorgenfreies und schönes Leben bieten. Und nicht durch die Trennung in ein finanzielles Loch fallen. Genau das soll ja vermieden werden. Daher finde ich es gut, daß du dich im Vorfeld schon versuchst abzusichern. 
​Gibt immer Menschen, die einem bekriteln. Egal, um welches Thema es sich handelt. Ich finde, daß du dir hier nichs vorzuwerfen hast. Grade bei diesem Thema sind das vielleicht genau die, die eben mit weit weniger auskommen "müssen", aber fernab von einem finanziell sorglosen Leben sind. 

​Alles Gute! 

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18. Dezember 2017 um 14:50

Wow.

Das eigene Kind als "Jugendsünde" zu bezeichnen die im eigenen Leben keine Rolle spielt...

Scheint ja ein toller Mann zu sein.

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18. Dezember 2017 um 21:45

ich soll in ein anderes Bundesland ziehen, damit ich besser über die Runden komme?? Die Vorschläge werden auch immer kurrioser )

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19. Dezember 2017 um 6:04

Na hoffentlich geht euer Plan auch so auf, wie er "durchdacht" wurde. 
​Möchte aber doch noch erwähnen, daß ich es wirklich schlimm finde, mit welcher Dreistigkeit du über das Kind deines Partners, als "Störfaktor" herziehst.
​Meinem Ex ist auch einmal etwas passiert. Als er ca. 20 war, hatte er einen ons und sie wurde davon schwanger. Auch nicht lustig. Dieses Kind wuchs ebenso am unteren Rande der Gesellschaft auf, weil die Mutter nichts auf die Reihe brachte. Aber immerhin hat er es versucht und das Kind zu sich aufgenommen. Hat versucht etwas aus diesem Leben zu machen. Es ist ihm nicht gelungen, das besagte Kind ist heute ca. 27 und leider eine verkommene Existenz. Und das ist auch für den Erzeuger - sofern er etwas menschliches in sich trägt - nicht so einfach wegzustecken. Denn immerhin ist dieser Mensch nur dank ihm auf dieser Welt.

​Und nur so am Rande, frage ich mich wirklich, weshalb du dich in so ein Thema reinklickst. Ist doch klar, daß hier fast ausschliesslich alleinerziehende Mütter antworten, bei dieser Fragestellung. Möchtest du hier damit protzen, daß du das Kind deines Partners als Störfaktor siehst und die Mutter nur das Mindeste an Unterhalt bekommt, obwohl  dein Freund offenbar bei weitem mehr verdient? Oder daß ihr bzgl Erbe schon so weit vorgebaut habt, daß diesem Nachkomme möglichst wenig davon zusteht? Denkst du, daß du hier auf Verständnis stößt, oder möchtest du bewusst provozieren damit? Das frag ich mich wirklich, denn da du ja offensichtlich zur priviligierten und gebildeten Schicht gehörst, muß es ja einen Grund dafür geben, daß du mit so einer Freude solche menschenunwürdigen Sätze hier von dir gibtst. 

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