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Wieso waren paare früher viel glücklicher?

27. Februar 2008 um 21:18

kennt ihr das nicht auch?
ich kenne soo viele alte menschen,die seit 50 oder noch mehr jahren verheiratet sind..und sie lieben sich immer noch.sie wollten nie etwas anderes ausprobieren.sie haben sich ihr leben lang vertraut,sich beigestanden usw.die 1.große und einzige liebe des lebens.
wieso gibt es das heute fast nicht mehr?
was hat sich geändert?
wieso scheitern beziehungen so oft?
hat die gesellschaft das lieben verlernt?

freue mich schon auf eure beiträge

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27. Februar 2008 um 21:25

Glücklicher?
Wer hat dir das erzählt?
Die Norm verbot lediglich eine Scheidung. Das ist alles.

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27. Februar 2008 um 22:06

Oh Gott...
Früher? Bist du dir da so sicher?
Ich glaube früher sah die Welt nicht anders aus als heute! Früher hatten sie nicht nur eine Affaire, sondern zwei ;D ... es gibt natürlich auch Ausnahmen... mensch mensch mensch. Was kann man jetzt daraus schlussfolgern? Genau; man sollte nicht immer gleich alles so pauschalisieren.

Früher konnte man das alles gut verheimlichen, kein Internet, kein Handy, nuda nichts. Frau war für ein Tag weg? Evtl Einkaufen... aber in wirklichkeit hatte sie jemand andern... hrhr und ihr Mann konnte sie ja auch nicht wirklich anrufen ohne Handy gelle.

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27. Februar 2008 um 23:31

Weißt du..
in meiner umgebung sind alle alten pärchen so herrlich verkitscht

und irgendwie ist mir da eine regelmäßigkeit aufgefallen,mir kommt das irgendwie immer noch vor...

aber es ist ja ein schönes bild...dieses ganz jung zusammenkommen und miteinander alt werden,nicht bis 50 suchen...sondern angekommen sein und das leben mit DEM einen in vollen zügen genießen...vielleicht bin ich auch nur eine romantikerin ,aber das bild ist schön

liebe grüße

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27. Februar 2008 um 23:33

Ich...
empfinde deinen Beitrag als sehr schön. Er hat sowas normales. Meine Oma wäre bis an ihr Lebensende mit meinem Opa verheiratet geblieben. Leider starb er Ende des 2. Weltkriegs an Ruhr. Hätte ihn gerne kennengelernt. Meine Oma verstarb mit 87 Jahren und hatte ihn da mit 37 Jahren überlebt. In der Zeit hatte sie nur einen Mann und das auch nicht besonders lange.

Meine Mutter das ganze Gegenteil, früh angefangen und allen Unsinn mitgemacht. Eines der Ergebnisse bin ich. Dafür "durfte" ich meinen 11 jahre jüngeren Bruder in seinen ersten vier Lebensjahren betreuen. Sie war jedenfalls anderweitig beschäftigt und ging zudem arbeiten.

Ich denk mal, dass manche ältere und alte Menschen einem sehr viel geben können durch ihre Berichte und Erzählungen. Andere wieder sind stets mit dem Strom geschwommen, was ebend entsprechend nicht so interessante Lebensläufe zeitigt.


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28. Februar 2008 um 0:01

Dann schau mal
auf Paare, die gemeinsam in einem Café sitzen. Was fällt Dir auf? Sind die beiden schon über die 50, so kann es sein, dass er etwas ganz anderes isst und trinkt, als seine Frau, diese wiederum auch nicht im selben Stil gekleidet ist, wie ihr Mann. Bei jüngeren nun erscheint es, als wolle man sich gleichen wie ein Ei dem anderen. Die Getränke sind identisch, das Essen variiert nur unwesentlich. Beide tragen Klamotten aus vom selben Label.

Man sucht einen Menschen mit möglichst vielen "Übereinstimmungen" zur eigenen Fassade und wundert sich, dass letztere, sobald sie bröckelt, weil sich Freundeskreis oder Bewegungsumfeld ändern, eine Persönlichkeit verborgen hat, die der andere jeweils überhaupt nicht kannte.

Dann beginnt der Katzenjammer. Das Problem ist schlicht: Heutzutage haben die Menschen zu wenig Persönlichkeit oder Charakter, sie sind wie Treibholz ( vgl. das Lied "Driftwood" von Travis ), die aus der Partnersuche eine versachlichte aktive Handlung gemacht haben, immer strikt bewusst, über das, was man will.

Was man will!

Nun, früher war man weniger wählerisch, aber man akzeptierte den anderen, wie er war und, was noch wichtiger ist, viel wichtiger: schaute den Menschen in seine Seele. Wer will das heute noch?

Wenn die "Musik" in der Kneipe dann noch Techno ist, wer mag sich dann noch als menschliches Wesen empfinden?

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28. Februar 2008 um 0:13

Du nun wieder...
wo du dich so rumtreibst mitten in der Nacht. Tss, tss.

Danke für Lorbeeren!

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28. Februar 2008 um 0:24

Das...
ließ sich zumindest in der Arbeiterschaft auch garnicht anders machen. Naja, Untreue ging vielleicht noch, war aber eher ungewöhnlich. Die Familei hielt zusammen, auch um des Überlebens willen.

Ehre?? Nur bedingt und in den oberen Schichten, jedenfalls das was meist als "Ehre" bezeichnet wird. eben die mit Duellen und ähnlichem Kinderkram.

In den sogenanten "unteren Schichten" gab es eine realere Ehre, eben die, den anderen nicht auszuliefern.

Was die Familie als Wert betrifft, s.o. Das betrifft auch die Verantwortung. Ohne Verantwortung dem Nahestehenden gegenüber hätten noch mehr nicht überlebt. Sei es körperlich weil zu wenig zu essen da war, sei es seelisch weil es ohne Wohnung und zu wenig zu essen ungleich schwieriger war zu überleben als heute.
Ein gutes Nächtle noch

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28. Februar 2008 um 1:57

Nee denk nicht
also bei meinen großeltern ist es so,die sind auch schon fast 50jahre verheiratet, wäre es damals üblich gewesen sich scheiden zu lassen, dann hätte sich meine oma wohl sicher von meinem opa getrennt. mit der zeit haben die beiden einfach gelernt miteinander zu leben und sich aneinander gewöhnt,hat wohl leider weniger mit liebe zu tun, aber sicher kennt jeder diese süßen paare die noch mit 60 jahren hand in hand im park spazieren gehen,deren geheimnis würde ich gerne wissen

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28. Februar 2008 um 2:11
In Antwort auf evette_12255997

Weißt du..
in meiner umgebung sind alle alten pärchen so herrlich verkitscht

und irgendwie ist mir da eine regelmäßigkeit aufgefallen,mir kommt das irgendwie immer noch vor...

aber es ist ja ein schönes bild...dieses ganz jung zusammenkommen und miteinander alt werden,nicht bis 50 suchen...sondern angekommen sein und das leben mit DEM einen in vollen zügen genießen...vielleicht bin ich auch nur eine romantikerin ,aber das bild ist schön

liebe grüße

Vor
2 wochen ist der Vater einer sehr guten Freundin von mir gestorben. Ihre Mutter, also die Ehefrau des Verstorbenen, hat erzählt, dass sie sich seit der 3. Klasse kannten. Sie ist jetzt 65 Jahre alt. Sie sagte, dass sie damals schon gesagt hat, dass sie ihn irgendwann einmal heiraten will..Daraufhin reagierte er verärgert..Jahre später musste er dann doch einsehen, dass sie schon in der 3. Klasse recht gehabt hat..Sie hat mit einer solchen Liebe von ihrem Mann gesprochen, dass einem echt die Tränen kommen können! Wer kann schon behaupten so eine lange Zeit miteinander verbracht zu haben? Ich find sowas einfach nur schön, würde es aber nicht auf die damalige Zeit schieben. Ich hoffe, dass es sowas auch heute noch gibt und weiterhin geben wird..

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28. Februar 2008 um 5:31

Weil sie abhängiger voneinander waren
Ich denke, die Paare waren früher glücklicher, weil sie einfach abhängiger voneinander waren, vor allem finanziell. Heute wollen viel mehr Frauen Karriere machen als früher, sie sind daher nicht mehr so auf den Mann angewiesen. Von daher hat die ganz klassische Rollenverteilung (Frau kümmert sich um Kinder und Haushalt, Mann beschafft das Geld), meiner Meinung nach, ganz klare Vorteile.

Wenn es früher gekriselt hat, ist die Frau trotzdem beim Mann geblieben, weil sie einfach nicht wusste, wohin sie dann gehen soll, wie sie das alleine (finanziell) machen soll. Heute ist die Hemmschwelle, sich zu trennen, viel geringer, Frau weiß sich ja selbst zu versorgen.

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28. Februar 2008 um 7:22

Es ist leider eine unangenehme
begleiterscheinung, das leben ist zwar heute "leichter" und menschen leben feier und können sich weitaus besser entfalten als früher.
leider bleiben da auch viele werte auf der strecke.

heutzutage nimmt sich doch keiner mehr eines problems an - es wird "entsorgt", wenn man die nase davon voll hat. früher war das eben nicht so, dass man sich mal eben trennt, weil man unterschiedliche ansichten hat. das ging einfach auch gar nicht, weil die frau sicherlich ein stück weit abhängig vom mann gewesen ist (kinder - haushalt - nicht gearbeitet etc.)

heute sind frauen viel selbständiger und nicht mehr auf einen mann als "versorger" angewiesen. was natürlich zur folge hat, dass sie sich die partner "aussuchen" und bei belieben und bedarf wieder "entsorgen" können, wenn es nicht passt.

nicht, dass ich das schlecht finden würde. man merkt halt einfach nur immer wieder aufs neue zu gut, dass es in dieser schnelllebigen zeit nicht mehr auf dinge wie treue und loyalität ankommt, sondern auf: fun, fun und nochmals fun.

der mensch ist bequemer geworden, er schlägt sich nicht mehr mit unnötigen dingen herum, weil es heute nicht mehr nötig ist. ob das gut oder schlecht ist, muss jeder für sich selbst beantworten.

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28. Februar 2008 um 12:03

Hallo,
ab wann beginnt den "Früher"? Im Mittelalter, in der Antike, um 1900?

So pauschal kann man das ja nicht festlegen. Es gab immer wieder rückschrittliche und fortschrittliche Tendenzen. In manchen Gegenden und / oder Gesellschaften war die Frau gleichwertig, in anderen hatten die Männer in der Hauptsache das Sagen. An einigen Punkten der Welt hatten auch die Frauen vorrangig die Oberhand.

Ob es allerdings ein Forschritt ist vom einem zum anderen zu hoppeln bezweifel ich. In einer über einen großen Zeitraum, sagen wir mal ab 10 Jahren,bestehenden Liebesbeziehug entwickeln sich Qualitäten, die in einer kurzfristigen Beziehung nie das Tageslicht erblicken.

Abgesehen davon, bei mir scheint die Sonne durchs Fenster und die Spatzen randalieren.
LG

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28. Februar 2008 um 12:28

Da ist...
jedenfalls Leben drin in deiner Familie!!
Dein Opa hat einen Humor, der mir liegt. Bis zum letzten Tropfen am Leben teilhaben und es leben.

Meine Oma hat leider zwei ihrer Kinder verloren. Damals gab es noch nicht die Super-Hygenie wie heute. Den einen hät ich gern kennen gelernt, habe immer wieder beim anschauen von Fotos von ihm, das Gefühl von Seelenverwandtschaft.

Die zwei Töchter blieben am Leben, die Söhne starben. Irgendwie sind Frauen wohl doch zäher und ausdauernder. Naja, je nachdem. Als mein Opa verstarb konnt man meine Oma nur mit Mühe davon abhalten ins Grab hinterher zu springen. Und da war sie schon fast 20 Jahre mit ihm verheiratet gewesen.
LG

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28. Februar 2008 um 13:08

Bist du sicher?
Ich weiß was du meinst und kann dazu folgendes sagen:

Heute ist durch den wandel der Welt und der verfall der Moral (ja, ja, haut mich) viel mehr möglich als damals!
Früher kam dir kein halbnacktes Mädchen entgegen und früher gab es nicht Sendungen wie sex and the City welche dich auf blöde Gedanken gebracht haben,

Die Leute führten ein einfaches, schlichtes Leben welches geprägt war von harter Arbeit! Da blieb keine Zeit zum sich umgucken. Einmal geheiratet wars das. Und die Frau hatte nur die Möglichkeit zu heiraten und musste froh sein mit dem was sie sich ergatterten.

Da blieb nicht viel Zeit um sich gedanken zu machen und ich kenne viele Alte Paare wo ein Partner auch fremdgegegangen war und sie sich trozdem nicht scheiden liesen weil es sich einfach nicht gehörte zur damaligen Zeit. Das wäre ein Skandal gewesen.

Heute wird bei den ersten Schwierigkeiten oft das Handtuch geworfen. Aus maus Scheidung!

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28. Februar 2008 um 13:46

Ja,
das sehe ich auch so. Aber es ist auch sehr oft so, dass wenn man in einer Beziehung Schwierigkeiten miteinander hat, oft den Rat kriegt "Trenn dich". Auch hier im Forum.
Ich denke auch, dass es heute leider so ist, dass viel zu schnell alles hingeworfen wird, weil die Menschen scheinbar austauschbar geworden sind. Kommt man mit dem einen nicht klar, wird eben der nächste gesucht in der Hoffnung alles ist da eitel Sonnenschein. Ist er es dann auch nicht, geht die Suche weiter. Ich bin überzeugt davon, dass es in jeder Beziehung Probleme gibt und das man an einem anderen Menschen immer Dinge findet, die einen stören/nerven. Niemand ist perfekt, auch man selber nicht. Aber leider neigt unsere Gesellschaft wohl dazu genau nach dieser Perfektion zu suchen.
Ich denke, dass die Menschen früher einfach nicht die Ansprüche hatten wie man sie heute hat, dass man leichter zufrieden war. Er wurde einem früher sicher nicht an jeder Ecke eingebläubt wie man zu sein hat, was man haben muß usw.
Ich finde heute ist alles recht oberflächlich geworden und alles ist irgendwie so schnellebig.

Ich selber habe auch so manche Beziehung hingeschmissen, weil es schwierig war. Heute habe ich wieder eine schwierige Beziehung, aber ich möchte es dies mal anders machen und nicht alles über den Haufen werfen, denn ich denke die nächste würde auch nicht besser werden, weil es wieder Dinge geben würde, die nicht passen. Und so würde ich wohl irgendeinem Wunschtraum hinterherrennen und hätte dann damit mein Leben vergeudet. Aber jeder muß natürlich für sich entscheiden, was für ihn richtig und falsch ist.

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28. Februar 2008 um 19:10

Hallo,
Unsere anschauung hat sich geändert,viele ganz viele sind sich ihrer nicht mehr sicher.
Früher hat man sich gesehen und wusste, das ist sie oder er.
Was machen wir falsch?
wir hören nicht mehr auf unsere gefühl sondern.denken,denken und zerdenken.
du fragts ob die gesellschaft das lieben verlernt hat?
ja, sobald liebe ins spiel kommt sind sie, w, wie weg.
wenn ich liebe und gefühle zeige öffne ich mich,,wenn ich mich öffne bin ich angreifbar,,,,und davor haben ganz viele angst,,sie möchten nicht mehr das man ihnen weh tut.
lg.marinchen

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28. Februar 2008 um 19:53

Der Mensch und die Gesellschaft haben sich verändert
Die Menschen sind heute egoistischer als früher.

Individuelle Selbstverwirklichung in aller Munde und das scheint nicht zu gehen es sei denn man erlebt viel und das am besten noch so unterschiedlich wie möglich,das gilt für viele Lebensbereiche und somit haben langfristige Beständigkeit und sich Einfügen und mehr als Familie denken,Kompromisse wenig Platz.

Ich denke nicht,daß die Gesellschaft das Lieben verlernt hat,das "bedingungslose Lieben" hat sich allerdings verlagert und das Verständnis von Liebe und Partnerschaft und auch die Werte haben sich verändert.


Auch denke ich,daß es mit der Schnelllebigkeit und dem "Überlebenskampf" der heutigen Zeit zu tun hat.

Wobei man auch nciht außer acht lassen sollte,daß es früher bestimmt auch nicht alles so war,wie es den Anschein hatte.

Früher waren auch die Abhängigkeitsgefüge andere und eine Frau mußte notgedrungen bei ihrem Mann bleiben auch wenn sie damit unzufrieden war,hat danndas Beste daraus gemacht und so schien es auch,als sei es eine glückliche lange Ehe.

Nur ein paar Gedanken

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28. Februar 2008 um 19:59

Jo
Veränderung ist nicht immer gleich Verbesserung und ich glaube,daß daß,was derezit gelebt wird uns als Gesellschaft irgend wann einholt und ganz gewalltig nach hinten los geht,was sich ja teilweise shon zeigt.

Manche "Probleme" die heute da sind,hätte man früher nie gehabt.

Auch denke ich,daß das ganze Psychogetue den Menschen zerbrechlich gemacht hat.

Ich brin froh relativ frei zu leben,kenne allerdings meine Grenzen,sowohl menachlich als auch moralisch und das ist bei sehr vielen verloren gegangen.

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