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Wieso verliebt man sich in den falschen Mann? Brauche Rat

19. Juli 2016 um 22:35 Letzte Antwort: 26. Juli 2016 um 18:20

Als ich ihn das erste Mal gesehen habe, konnte ich danach an nichts anders mehr denken. Umso glücklicher war ich, als sich herausstellte, dass er scheinbar auch Interesse an mir hatte und sich um ein Kennenlernen bemühte. Und umso tiefer traf mich während unserer Kennlerntreffen die Erkenntnis, dass er nicht der Richtige für mich ist und wir nicht zueinander passen. Richtig realisierte ich das erst nach ein paar Wochen. Wir verstanden uns sehr gut aber wir hatten praktikisch keine gemeinsame Basis. Ich bin Akademikerin, er nicht. Er glaubt an seine Religion, während ich mit Religion nichts anfangen kann. Ich wurde eher "deutsch" erzogen und tolerant und modern, er dagegen eher konservativ. Ich traf mich dennoch weiter mit ihm da ich ihn einfach nicht aus meinem Kopf bekam. Niemand verstand mich aber ich musste immer wieder an ihn denken und aus unseren Treffen wurde letztendlich eine Beziehung. Viele schüttelten den Kopf über mich aber ich beschwichtigte alle und auch mich selber damit, dass es nichts für lange sein würde. Irgendwann traten meine Zweifel ein wenig in den Hintergrund und ich entschied im Hier und Jetzt zu leben und war aber weiterhin der Ansicht, dass ich früher oder später alles beenden müsste. Und nun hat er mir einen Antrag gemacht und ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Ich weiß, dass ich es beenden sollte, weil es nicht passt und nicht funktionieren kann zwischen uns aber irgendwas hält mich bei ihm. Alle mit denen ich bisher darüber geredet habe, erklären mich für verrückt, dass ich überhaupt über seinen Antrag nachdenke, weil es doch so offensichtlich ist, dass wir nicht zueinander passen.
Habt ihr vielleicht einen Tipp für mich?

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19. Juli 2016 um 23:08

Ich
war oder bin eigentlich der Ansicht, dass ein Paar eine gemeinsame Basis als Ausgangspunkt haben muss für eine langfristig funktionierende Beziehung. Das ist bei uns allein durch die Dinge die ich schon aufgezählt habe einfach nicht gegeben. Mag sein, dass viele Paare da drüber stehen aber ich frage mich ernsthaft wie das funktioniert. Irgendwann kommen Kinder und was dann? Er wird seinen Glauben natürlich seinen Kindern mitgeben wollen. Wie soll das funktionieren wenn der Vater an etwas glaubt was die Mutter ablehnt? Seine leicht konservative Einstellung im Vergleich zu meiner so gar nicht konservativen Einstellung kann ja vielleicht noch funktionieren auch wenn ich manches so gar nicht begreife. Aber ich überlege wirklich häufig was wir bloß aneinander finden. Und nun ja ich denke dieses Gefälle zwischen uns was die Bildung/Beruf/Einkommen angeht, wird es alles auch nicht wirklich vereinfachen.
Ja es ist aber mehr so, dass ich es einfach irgendwie nicht schaffe zu gehen.

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19. Juli 2016 um 23:10

Das
weiß ich ja selber nicht was es dann bringen soll. Aber wenn es mir so einfach fallen würde zu gehen, dann würde ich hier ja nicht schreiben.

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19. Juli 2016 um 23:40

Nein
glücklicher wäre ich nicht. Aber ich hätte wahrscheinlich weniger Bedenken und würde mich nicht wie eine Jugendliche fühlen, die das erste mal Schmetterlinge im Bauch hat und deswegen sich völlig unvernünftig verhält. Zwischendurch habe ich wirklich Angst, dass ich mich auf die Ehe einlasse obwohl ich weiß, dass es nicht richtig sein kann.

Das Ziel ist ja auch eigentlich beides zu haben: die Liebe und die gemeinsame Basis. Das was du schreibst bezieht sich doch aber eher auf Eltern, die verschiedenen Religionen angehören oder nicht? Das kann ich mir auch vorstellen, dass es vielleicht noch funktioniert, weil da ja auch viele Parallelen sind. Aber ich lehne Religionen ab und ich wüsste nicht, wie man das unter einen Hut bekommen sollte.

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19. Juli 2016 um 23:51

Wir
haben schon darüber geredet aber ich habe das Gefühl, als wenn er aufgrund seiner Gefühle die Realität nicht sehen will oder kann. Und ich weiß, dass das was ich im Moment mache, egoistisch ist von mir aber ich komme einfach nicht von ihm los.

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20. Juli 2016 um 0:24

Ich
meinte das nicht arrogant. Im Grunde denke ich auch nicht, dass das eine besser als das andere ist aber ich war immer der Ansicht, dass bei einer Partnerschaft kein allzu großes Gefälle vorhanden sein sollte.

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20. Juli 2016 um 8:01
In Antwort auf pene_11897084

Das
weiß ich ja selber nicht was es dann bringen soll. Aber wenn es mir so einfach fallen würde zu gehen, dann würde ich hier ja nicht schreiben.

Frage
Wie alt seit ihr denn und wie lange schon zusammen? und welche Religion hat er denn? ich denke auch du solltest dein Herz entscheiden lassen. sag ihm doch einfach ganz offen dass du die Hochzeit vielleicht auf einen späteren Zeitpunkt verschieben möchtest und dass es jetzt einfach noch nicht geht ??

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20. Juli 2016 um 9:03

Sorry, aber
du bist entweder unendlich dämlich oder hast Angst vor deiner eigenen Courage. So einen Scheiß hab ich ja schon lange nicht mehr gelesen.

Okay, du bist also der Meinung, ihr passt nicht zueinander...?

Okay, dein Umfeld ist auch der Meinung, ihr passt nicht zueinander?

Okay, und warum verschwendest du dann deine und seine Zeit mit einer Beziehung, die du gar nicht ernst meinst? Das ist genauso ARSCHIG, wie die Pickup-Artists, über die ihr Mädels euch immer so aufregt. Du spielst ihm (ihm, der dir einen Antrag gemacht hat, wohlgemerkt) das große Theater von einer liebevollen Beziehung vor und in Wirklichkeit denkst du, es passt eh nicht und bist bei nächstbester Gelegenheit nicht mehr gesehen? Also natürlich nur, wenn der weiße Ritter im passenden Moment um die Ecke biegt?

Mein Tipp für dich? Mädel, werd erwachsen, das ist ja unerträglich!

PS: und bitte verschone mich mit dem Schwachmaten-Gelaber von wegen "ich Akademiker - er Müllmann", als ob Beruf und Ausbildung das wichtigste in einer Beziehung wären...

*wutschnaub*

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20. Juli 2016 um 9:04
In Antwort auf denise_12850583

Frage
Wie alt seit ihr denn und wie lange schon zusammen? und welche Religion hat er denn? ich denke auch du solltest dein Herz entscheiden lassen. sag ihm doch einfach ganz offen dass du die Hochzeit vielleicht auf einen späteren Zeitpunkt verschieben möchtest und dass es jetzt einfach noch nicht geht ??

Bin
27 und er 31. Wir sind seit zweieinhalb Jahren zusammen. Er ist Moslem. Ich will ihn aber auch nicht hinhalten. Wir sind beide in einem Alter wo man sich auch wünscht eine Familie zu gründen und ihn auf mich warten zu lassen finde ich auch nicht fair.

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20. Juli 2016 um 10:43
In Antwort auf pene_11897084

Bin
27 und er 31. Wir sind seit zweieinhalb Jahren zusammen. Er ist Moslem. Ich will ihn aber auch nicht hinhalten. Wir sind beide in einem Alter wo man sich auch wünscht eine Familie zu gründen und ihn auf mich warten zu lassen finde ich auch nicht fair.

Also
mein Freund und ich haben auch verschiedene Religionen, ich kann mit meiner nichts anfangen und er glaubt schon an Gott, geht ab und zu in den Gottesdienst ist aber jetzt nicht sehr religiös oder konservativ. Und wir stammen aus verschiedenen Kulturen. Und mich stört das überhaupt nicht, ganz im Gegenteil ich finde wir bereichern uns gegenseitig. Ich persönlich kann mit Religion allgemein nicht viel anfangen, aber er ist da auch nicht tiwf religiös und ich hätte kein Problem damit wenn er seine Art an die Kinder weiter gibt und ich finde am Ende können sie auch selbst entscheiden. Ich hatte als Kind auch mejr Bezug dazu und erst mit der Zeit stellte ich dest sas es nichts für mich ist
Ich finde nicht unbedingt das es der Falsche Mann ist nur weil man verschieden ist (glaub mir ich weiss wovon ich rede, schließlich stellt sich bei mir die Familie entschieden dagegen) , es kommt drauf an was man daraus macht. Ich komme z.b mit seiner Kultur besser aus als zum Zeit mit meiner eigenen

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20. Juli 2016 um 21:58

Ja
es ist mir peinlich das zuzugeben aber es macht mich wirklich auch unsicher was die anderen sagen.

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20. Juli 2016 um 22:04

Nein
er versucht mir nichts einzureden oder aufzudrängen. Aber für mich ist Religion Schwachsinn und wenn ich andere von ihrem Glauben reden höre, dann kann ich nur den Kopf schütteln und nun bin ich genau mit so jemandem zusammen und denke über seinen Antrag nach. Das passt nicht zusammen und ich habe das Gefühl, als verrate ich meine Prinzipien indem ich mich zu diesem Mann bekenne und das alles nur weil ich mich von meinen Hormonen oder was auch immer leiten lasse und diese scheinbar nicht im Griff habe.

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21. Juli 2016 um 13:45
In Antwort auf pene_11897084

Nein
er versucht mir nichts einzureden oder aufzudrängen. Aber für mich ist Religion Schwachsinn und wenn ich andere von ihrem Glauben reden höre, dann kann ich nur den Kopf schütteln und nun bin ich genau mit so jemandem zusammen und denke über seinen Antrag nach. Das passt nicht zusammen und ich habe das Gefühl, als verrate ich meine Prinzipien indem ich mich zu diesem Mann bekenne und das alles nur weil ich mich von meinen Hormonen oder was auch immer leiten lasse und diese scheinbar nicht im Griff habe.

Wieso
verrätst du deine Prinzipien? Ist nicht eins deiner Prinzipien "Toleranz"? Wenn er dich nicht missioniert und du ihm seinen Glauben lassen kannst, lebt ihr beide genau dein Prinzip aus - ihr toleriert einander.

Hast du schon mal mit ihm über deine Gedanken gesprochen? Wie nimmt er eure Unterschiede wahr? Und habt ihr, wenn schon ein Antrag im Raum steht, auch mal überlegt, wie ihr eure Kinder erzieht?

Was liebst du an deinem Partner? Wie lange seid ihr schon zusammen? Wie erlebst du eure Partnerschaft?

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21. Juli 2016 um 18:54

Weil es
überhaupt nicht passt zwischen euch, seid ihr inzwischen so lange und wahrscheinlich auch relativ glücklich zusammen, dass er auf die Idee kommt, dir einen Antrag zu machen?! Also entweder ist dein Freund, taub, blind und zu emotionslos um nicht zu sehen, dass ihr nicht zusammen passt oder du suchst einfach nach einem Grund einen Mann zu verlassen, der deinem Umfeld offenbar nicht passt....

Ich rate dir keine fadenscheinigen Gründe vorzuschieben... Religion ist für dich ein Problem? Dann geh mal bitte auf die Suche nach einwenig Toleranz. Ich kenne einige Paare die lange in einer Beziehung miteinander sind, Kinder haben und denen es nichts ausmacht, dass einer streng gläubig ist und der Andere Atheist... Dabei ist eben Toleranz und Kompromissbereitschaft gefragt. Nichts was man nicht aufbringen könnte, wenn man es wollte...

Fang mal an darüber nachzudenken, was du wirklich willst und vor allem fühlst! Wenn du den Mann willst und nur "Skrupel" hast, weil dein intolerantes Umfeld ansonsten den Kopf schütteln würde, dann entwickle eine eigene Meinung und noch wichtiger, fang an sie auch zu vertreten, ansonsten könnte es passieren, dass du irgendwann deine Entscheidung, ihn sitzen zu lassen, bereuen wirst....

Wenn du ihn wirklich nicht willst, weil deine Gefühle für ihn nicht stimmen, dann beende es und gib ihm die Chance jemanden zu finden, der ihn wirklich will...

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21. Juli 2016 um 19:01

Ja
aber befreundet sein oder einen Mann zu heiraten ist ja immer noch ein Unterschied. Ich möchte jetzt auch nicht als vollkommen intolerant rüberkommen. Aber mir ist es auch vor anderen unangenehm, dass mein Freund an etwas glaubt, was ich als Gehirnwäsche und lächerlich abtun würde. Natürlich äußere ich meine Gedanken so nicht vor ihm, weil mir etwas an ihm liegt, ich ihn nicht verletzen will und ihn auch respektiere und wertschätze. Aber ich könnte einfach noch viel mehr Achtung vor ihm haben, wenn ich nicht des Öfteren zu der Erkenntnis kommen würde, dass er scheinbar die Dinge nicht wirklich hinterfragt oder kritisch sieht, denn sonst müsste ihm doch aufgehen, dass das alles Unfug ist. Und wenn ich mir vorstelle, dass andere auch so über ihn denken, dann verletzt es mich und es ist mir peinlich.

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21. Juli 2016 um 19:10
In Antwort auf sphinxkitten1

Weil es
überhaupt nicht passt zwischen euch, seid ihr inzwischen so lange und wahrscheinlich auch relativ glücklich zusammen, dass er auf die Idee kommt, dir einen Antrag zu machen?! Also entweder ist dein Freund, taub, blind und zu emotionslos um nicht zu sehen, dass ihr nicht zusammen passt oder du suchst einfach nach einem Grund einen Mann zu verlassen, der deinem Umfeld offenbar nicht passt....

Ich rate dir keine fadenscheinigen Gründe vorzuschieben... Religion ist für dich ein Problem? Dann geh mal bitte auf die Suche nach einwenig Toleranz. Ich kenne einige Paare die lange in einer Beziehung miteinander sind, Kinder haben und denen es nichts ausmacht, dass einer streng gläubig ist und der Andere Atheist... Dabei ist eben Toleranz und Kompromissbereitschaft gefragt. Nichts was man nicht aufbringen könnte, wenn man es wollte...

Fang mal an darüber nachzudenken, was du wirklich willst und vor allem fühlst! Wenn du den Mann willst und nur "Skrupel" hast, weil dein intolerantes Umfeld ansonsten den Kopf schütteln würde, dann entwickle eine eigene Meinung und noch wichtiger, fang an sie auch zu vertreten, ansonsten könnte es passieren, dass du irgendwann deine Entscheidung, ihn sitzen zu lassen, bereuen wirst....

Wenn du ihn wirklich nicht willst, weil deine Gefühle für ihn nicht stimmen, dann beende es und gib ihm die Chance jemanden zu finden, der ihn wirklich will...

Und
wie funktioniert es bei denen? Im Ernst, es interessiert mich wirklich. ich kann es mir einfach nicht vorstellen.
Meine Gefühle sind da aber ich würde sie am liebsten abstellen wenn ich könnte obwohl ich mich mit ihm eigentlich so wohl fühle. Ja es ist mir unangenehm und peinlich vor anderen. Und ja trotzdem habe ich eine eigene Meinung. Nur diese stimmt eben nicht mit seiner überein. Also ich verstehe nicht ganz, was für eine Art von eigener Meinung ich mir da bilden soll? Es ist vielleicht ein bescheuertes Beispiel, aber stell dir mal vor du bist politisch sehr stark engagiert und dann lernst du jemanden kennen und der ebenfalls. Aber ihr vertretet genau entgegen gesetzte Sachen. Beispielsweise bist du für den Atomausstieg und er dagegen. So und dann frage ich mich, wie kommt man denn damit klar in einer Partnerschaft? und bei uns ist es mit der Religion ähnlich. Wir sind vollkommen entgegengesetzt. Ich würde mich wirklich freuen, wenn du auf meine Fragen antworten würdest, weil es mich wirklich interessiert und ich verstehen will, warum es scheinbar für manche so einfach ist und für mich alles so kompliziert.

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21. Juli 2016 um 20:25
In Antwort auf pene_11897084

Und
wie funktioniert es bei denen? Im Ernst, es interessiert mich wirklich. ich kann es mir einfach nicht vorstellen.
Meine Gefühle sind da aber ich würde sie am liebsten abstellen wenn ich könnte obwohl ich mich mit ihm eigentlich so wohl fühle. Ja es ist mir unangenehm und peinlich vor anderen. Und ja trotzdem habe ich eine eigene Meinung. Nur diese stimmt eben nicht mit seiner überein. Also ich verstehe nicht ganz, was für eine Art von eigener Meinung ich mir da bilden soll? Es ist vielleicht ein bescheuertes Beispiel, aber stell dir mal vor du bist politisch sehr stark engagiert und dann lernst du jemanden kennen und der ebenfalls. Aber ihr vertretet genau entgegen gesetzte Sachen. Beispielsweise bist du für den Atomausstieg und er dagegen. So und dann frage ich mich, wie kommt man denn damit klar in einer Partnerschaft? und bei uns ist es mit der Religion ähnlich. Wir sind vollkommen entgegengesetzt. Ich würde mich wirklich freuen, wenn du auf meine Fragen antworten würdest, weil es mich wirklich interessiert und ich verstehen will, warum es scheinbar für manche so einfach ist und für mich alles so kompliziert.

Wie es funktioniert?
Mit Kompromissbereitschaft und Toleranz, wie ich bereits sagte.
Ein Pärchen, beide in den 30ern, ist seit knapp zehn Jahren zusammen, seit fünf Jahren verheiratet. Sie haben einen bezaubernden Sohn, er ist vier Jahre alt. Sie ist Atheistin, er praktizierender Katholik. Niemand veurteilt den jeweils anderen für seinen (NIcht-) Glauben. Sie akzeptieren einander wie sie sind. Der Kleine geht in einen christlichen Kindergarten, witziger weise in einen evangelischen. Er weiß woran sein Vater glaubt und er weiß, was seine Mutter glaubt. Er wird so erzogen, dass er sich eines Tages selbst eine Meinung bilden kann. Er wird die Wahl haben. Er darf glauben oder nicht. Niemand wird ihn dafür verurteilen.

Bei einem anderen befreundeten Pärchen, beide in den 20ern, sind beide gläubig. Er ist Katholik, sie ist Muslima. Zusammen sind sie seit etwa 5 Jahren inzwischen. Jeder geht seinem Glauben nach und der Andere respektiert das. Mehr gehört da nicht dazu. Respekt vor dem Anderen und dessen Glauben bzw Nicht-Glauben.

Ich selbst bin mit einem Kathloiken zusammen und dabei selbst Atheistin. Und warum sollte ich jemanden seine Glauben absprechen, nur weil ich selbst nicht daran glaube?
Solange ich nicht missoniert werde, und das wurde ich bisher von keinem meiner gläubigen Freunde/Bekannten, ist es mir gleich woran sie glauben. Für mich zählt der Mensch, der Charakter des Menschen, ob wir auf einer Wellenlänge liegen...

Erklär mir doch aber mal bitte, was genau dir "peinlich vor anderen ist"?

Im übrigen wird es in einer Partnerschaft immer vorkommen, dass man unterschiedlicher Meinung ist. Was ich nicht als Problem empfinde. Problematisch wird es erst, wenn an damit falsch umgeht. Du zweifelst an deiner Beziehung, weil dein Freund an etwas glaubt, was du nicht glaubst. Du verurteilst ihn dafür wahrscheinlich sogar. Was offen gesagt absolut nicht in Ordnung ist.

Ich glaube wirklich, dass die Religion nur ein vorgeschobener Grund ist und du eigentlich ehr die Meinung deiner Freunde fürchtest.
Nur dann ist die Frage, möchtest du dir von solchen Menschen dein Leben diktieren lassen?
Du willst do glücklich sien, oder?
Glaubst du, du wirst glücklich, wenn du ewig von einer wohlwollenden Meinung anderer abhängig bist?

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21. Juli 2016 um 23:32

Ich
schreibe mal hier oben damit es nicht zu unübersichtlich wird. Erstmal vielen Dank für eure Denkanstöße und ehrliche Meinung. Zuerst noch mal zu meinem Beispiel mit dem Atomausstieg. Im Grunde stimmt es, dass viele grundlegende Einstellungen oder Meinungen unseren Alltag nicht betreffen. Aber Ich bin oder vielleicht war ich es (zumindest bin ich jetzt zum Nachdenken gekommen) der Meinung, dass man an bestimmten Sichtweisen aufs Leben ableiten kann, ob ein Mensch tolerant, gebildet, kritisch denkend, einfach ein guter Mensch ist, den man achtet. Dadurch das bei uns teilweise so entgegen gesetzte Sichtweisen aufeinander prallen habe ich dann wohl die Schlussfolgerung gezogen, dass er nicht so toll sein kann, weil er meinen für mich guten Argumenten nicht folgt und ich mich dann vielleicht falsch verliebt habe.
Für mich war Religion ein gleiches Ausschlusskriterium wie wenn ein Mann beispielsweise Soldat ist, weil ich das nicht vertreten kann und nicht vertreten will. Ihr habt mich wirklich zum Nachdenken gebracht aber so ganz ist dieses Dilemma für mich noch nicht geklärt, weil ich nicht glauben kann, dass ich wirklich so auf dem Holzweg bin.

Zu der Frage was mir vor anderen so peinlich ist: Mir ist es einfach unangenehm, wenn andere von meinem Freund Meinungen mitbekommen, die ich selber ablehne. Weil ich dann denke, dass sie es auch ablehnen (was sie ja auch teilweise tun) und es quasi auf mich zurück fällt, weil ich bin ja mit ihm zusammen. Ich schäme mich wenn sie vielleicht denken, dass ich mit einem "Hinterwäldler" zusammen bin, der religiös ist, was eigentlich nicht mehr zeitgemäß ist.Aber ich schäme mich auch gerade so überhaupt zu denken.

Und ja, er ist sehr gut zu mir.

Irgendwer hat noch gefragt was meine Eltern zu ihm sagen. Man kann nicht sagen, dass sie begeistert drüber sind. Meine Mutter ist bis heute skeptisch, nimmt die Beziehung nicht wirklich ernst glaube ich. Mein Vater meinte vor kurzem zu mir, dass er denkt, dass er ein guter Mann ist und wenn es das ist was ich will, dann soll ich diesen Weg gehen, aber das ich mir darüber klar sein soll, was es bedeutet.

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22. Juli 2016 um 8:43
In Antwort auf pene_11897084

Ich
schreibe mal hier oben damit es nicht zu unübersichtlich wird. Erstmal vielen Dank für eure Denkanstöße und ehrliche Meinung. Zuerst noch mal zu meinem Beispiel mit dem Atomausstieg. Im Grunde stimmt es, dass viele grundlegende Einstellungen oder Meinungen unseren Alltag nicht betreffen. Aber Ich bin oder vielleicht war ich es (zumindest bin ich jetzt zum Nachdenken gekommen) der Meinung, dass man an bestimmten Sichtweisen aufs Leben ableiten kann, ob ein Mensch tolerant, gebildet, kritisch denkend, einfach ein guter Mensch ist, den man achtet. Dadurch das bei uns teilweise so entgegen gesetzte Sichtweisen aufeinander prallen habe ich dann wohl die Schlussfolgerung gezogen, dass er nicht so toll sein kann, weil er meinen für mich guten Argumenten nicht folgt und ich mich dann vielleicht falsch verliebt habe.
Für mich war Religion ein gleiches Ausschlusskriterium wie wenn ein Mann beispielsweise Soldat ist, weil ich das nicht vertreten kann und nicht vertreten will. Ihr habt mich wirklich zum Nachdenken gebracht aber so ganz ist dieses Dilemma für mich noch nicht geklärt, weil ich nicht glauben kann, dass ich wirklich so auf dem Holzweg bin.

Zu der Frage was mir vor anderen so peinlich ist: Mir ist es einfach unangenehm, wenn andere von meinem Freund Meinungen mitbekommen, die ich selber ablehne. Weil ich dann denke, dass sie es auch ablehnen (was sie ja auch teilweise tun) und es quasi auf mich zurück fällt, weil ich bin ja mit ihm zusammen. Ich schäme mich wenn sie vielleicht denken, dass ich mit einem "Hinterwäldler" zusammen bin, der religiös ist, was eigentlich nicht mehr zeitgemäß ist.Aber ich schäme mich auch gerade so überhaupt zu denken.

Und ja, er ist sehr gut zu mir.

Irgendwer hat noch gefragt was meine Eltern zu ihm sagen. Man kann nicht sagen, dass sie begeistert drüber sind. Meine Mutter ist bis heute skeptisch, nimmt die Beziehung nicht wirklich ernst glaube ich. Mein Vater meinte vor kurzem zu mir, dass er denkt, dass er ein guter Mann ist und wenn es das ist was ich will, dann soll ich diesen Weg gehen, aber das ich mir darüber klar sein soll, was es bedeutet.

Tut mir leid
aber von einem toleranten und vor allem gebildeten Menschen erwarte ich mehr als starres Klischeedenken...
Menschen mit einem Glauben an eine "übergeordnete" Macht als Hinterwäldler abzustempeln ist nicht nur intolerant sondern auch respektlos.
Kannst du beweisen, dass es keinen Gott gibt? Nein, das kannst du nicht. Das kann niemand. Ebensowenig kann man beweisen, dass es einen Gott gibt. Soll doch jeder an das glauben, was ihn glücklich macht und solange er dies nicht in einem Maße macht, dass es andere verletzt oder beeinträchtigt in irgendwas, geht es auch niemanden was an. Auch dich geht es streng genommen nichts an, an was dein Freund glaubt.
Ich rate dir, mal etwas offener zu werden und vor allem deine Meinung nicht als die einzig mögliche zu sehen...

Weißt du, es wird immer vorkommen, dass dein Partner (ob nun der jetztige oder der nächste) eine Meinung in einer Sache vertritt, die du nicht teilen wirst. Willst du dich dann jedes Mal von ihm trennen, nur weil dir das peinlich vor deinen offenbar ebenfalls intoleranten Freunden ist?

Schämen solltest du dich nicht für deinen Freund, der in deinen Augen und vllt in den Augen deiner Freunde ein Hinterwäldler ist, schämen solltest du dich lieber dafür, dass du nicht hinter ihm stehst und dass du ihn nicht so akzeptierst wie er ist.

Letztlich ist es deine Entscheidung ob du mit deiner festgefahrenen Meinung deine Beziehung zerstören und irgendwann beenden möchtest, was ich dir aber rate ist, entscheide dich bald und halte den Armen nicht länger hin, denn sowas hat nun wirklich keiner verdient...

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22. Juli 2016 um 8:59
In Antwort auf pene_11897084

Ich
schreibe mal hier oben damit es nicht zu unübersichtlich wird. Erstmal vielen Dank für eure Denkanstöße und ehrliche Meinung. Zuerst noch mal zu meinem Beispiel mit dem Atomausstieg. Im Grunde stimmt es, dass viele grundlegende Einstellungen oder Meinungen unseren Alltag nicht betreffen. Aber Ich bin oder vielleicht war ich es (zumindest bin ich jetzt zum Nachdenken gekommen) der Meinung, dass man an bestimmten Sichtweisen aufs Leben ableiten kann, ob ein Mensch tolerant, gebildet, kritisch denkend, einfach ein guter Mensch ist, den man achtet. Dadurch das bei uns teilweise so entgegen gesetzte Sichtweisen aufeinander prallen habe ich dann wohl die Schlussfolgerung gezogen, dass er nicht so toll sein kann, weil er meinen für mich guten Argumenten nicht folgt und ich mich dann vielleicht falsch verliebt habe.
Für mich war Religion ein gleiches Ausschlusskriterium wie wenn ein Mann beispielsweise Soldat ist, weil ich das nicht vertreten kann und nicht vertreten will. Ihr habt mich wirklich zum Nachdenken gebracht aber so ganz ist dieses Dilemma für mich noch nicht geklärt, weil ich nicht glauben kann, dass ich wirklich so auf dem Holzweg bin.

Zu der Frage was mir vor anderen so peinlich ist: Mir ist es einfach unangenehm, wenn andere von meinem Freund Meinungen mitbekommen, die ich selber ablehne. Weil ich dann denke, dass sie es auch ablehnen (was sie ja auch teilweise tun) und es quasi auf mich zurück fällt, weil ich bin ja mit ihm zusammen. Ich schäme mich wenn sie vielleicht denken, dass ich mit einem "Hinterwäldler" zusammen bin, der religiös ist, was eigentlich nicht mehr zeitgemäß ist.Aber ich schäme mich auch gerade so überhaupt zu denken.

Und ja, er ist sehr gut zu mir.

Irgendwer hat noch gefragt was meine Eltern zu ihm sagen. Man kann nicht sagen, dass sie begeistert drüber sind. Meine Mutter ist bis heute skeptisch, nimmt die Beziehung nicht wirklich ernst glaube ich. Mein Vater meinte vor kurzem zu mir, dass er denkt, dass er ein guter Mann ist und wenn es das ist was ich will, dann soll ich diesen Weg gehen, aber das ich mir darüber klar sein soll, was es bedeutet.

...
Bei mir mischt sich die Familie auch ein, meine Familie ist jüdisch und wir kommen ursprünglich aus Russland und die erwarten von mir, dass ich natürlich einen Juden heirate.
Und was meinst du muss ich mir immer anhören weil mein Freund Afrikaner ist?
Eine Bakannte zeigt mir dann mal Fotos von den Kindern ihrer Freundin die schwarz waren mit dem Kommentar: das blüht dir später auch, als wär das was schlimmes. Meine Mutter sagt mir immer meine Freundinnen sind ja schlauer als ich und suchen sich jemanden aus ihrem Kulturkreis und ich spinne nur rum und werds irgendwann auch mal begreifen. Das kann ich jetzt noch länger so weiterführen, aber Fakt ist das ich deswegen meine Beziehung nie beenden würde. Mein Freund behandelt mich gut und wie eine Freundin sagte er wäre ein 6 im Lotto, Aber natürlich find ich es traurig ihm so eine Schwiegerfamilie zu präsentieren. Und v.a weil die Juden die ich kenne immer meinen es gäbe mangelnde Toleranz für sie und überall Antisemitismus finde ich es umso trauriger wie sie dann mit anderen umgehen.

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22. Juli 2016 um 22:07

Ich
glaube ich wurde hier etwas falsch verstanden. Ich denke so nicht über ihn, darum habe ich es in anführungszeichen gesetzt. Ich vermute nur, dass andere so denken könnten und das ist mir unangenehm. Ich will auch niemanden verurteilen oder dass sich irgendwer angegriffen fühlt. Meine Großeltern sind auch sehr religiös. Ich verstehe auch immer noch nicht so ganz, warum es niemand hier nachvollziehen kann wie ich mich fühle. anderes Beispiel aber stellt euch mal vor euer Freund sympathisiert mit einem Politiker, wo ihr findet, der hat vollkommen veraltete Ansichten und ist eurem Empfinden nach inhuman. Wie groß wäre eure Toleranz da? Könntet ihr das wirklich ausblenden wenn ihr euch ansonsten mit ihm sehr wohlfühlt? Und Religionen sind FÜR MICH auch irgendwo intolerant und haben viel Unglück gebracht. Und irgendwie ist FÜR MICH Religion auch immer ein wenig mit Gehirnwäsche verbunden. Außerdem würden mit einer Heirat mit ihm ja auch Bedingungen an mich gestellt werden. Und stellt euch mal vor ihr seid mit eurem Freund und euren Freunden zusammen und irgendwie kommt es zu dem Thema und für alle ist beispielsweise die Verschleierung von Frauen eine Unterdrückung der Frau (was schon einem aufgeklärten Denken entspricht oder nicht?) und der eigene Freund ist felsenfest davon überzeugt, dass die einfach nur ihre Religion leben und kommuniziert das auch. Das ist doch kein kritisches Denken?

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22. Juli 2016 um 22:24

Ich
will nichts bestimmtes hören nur andere Meinungen und Denkanstöße und verstehen wieso alle so viel toleranter als ich erscheinen obwohl ich immer der Ansicht war, dass ich super tolerant bin. Ich will ihn so akzeptieren und respektieren wie er ist. Aber es kommen immer wieder Situationen wo es mir sehr schwer fällt und wo diese Gedanken hochkommen und was die Ehe und Kinder angeht, habe ich Angst einen Fehler zu machen. Weil ich es mir so vorstelle, dass irgendwann die ganze Familie religiös ist nur ich nicht.

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22. Juli 2016 um 22:24
In Antwort auf pene_11897084

Ich
glaube ich wurde hier etwas falsch verstanden. Ich denke so nicht über ihn, darum habe ich es in anführungszeichen gesetzt. Ich vermute nur, dass andere so denken könnten und das ist mir unangenehm. Ich will auch niemanden verurteilen oder dass sich irgendwer angegriffen fühlt. Meine Großeltern sind auch sehr religiös. Ich verstehe auch immer noch nicht so ganz, warum es niemand hier nachvollziehen kann wie ich mich fühle. anderes Beispiel aber stellt euch mal vor euer Freund sympathisiert mit einem Politiker, wo ihr findet, der hat vollkommen veraltete Ansichten und ist eurem Empfinden nach inhuman. Wie groß wäre eure Toleranz da? Könntet ihr das wirklich ausblenden wenn ihr euch ansonsten mit ihm sehr wohlfühlt? Und Religionen sind FÜR MICH auch irgendwo intolerant und haben viel Unglück gebracht. Und irgendwie ist FÜR MICH Religion auch immer ein wenig mit Gehirnwäsche verbunden. Außerdem würden mit einer Heirat mit ihm ja auch Bedingungen an mich gestellt werden. Und stellt euch mal vor ihr seid mit eurem Freund und euren Freunden zusammen und irgendwie kommt es zu dem Thema und für alle ist beispielsweise die Verschleierung von Frauen eine Unterdrückung der Frau (was schon einem aufgeklärten Denken entspricht oder nicht?) und der eigene Freund ist felsenfest davon überzeugt, dass die einfach nur ihre Religion leben und kommuniziert das auch. Das ist doch kein kritisches Denken?

Ich glaube uns allen
ist sehr wohl klar was du mit deinen Beispielen sagen willst. Du verstehst nur nicht, was wir versuchen dir zu sagen. 1. Jeder hat ein Recht darauf zu glauben was er möchte und auch dazu zu stehen. Dies muss aber keine Probleme in die Beziehung bringen, wenn man nicht selber ein Problem draus macht...
2. Wenn du nicht hinter deinem Partner stehen kannst und er dir mit seiner Meinung zu bestimmten Dingen, wie Religion, peinlich ist, dann solltest du überlegen, warum du noch mit ihm zusammen bist.
Dein Partner hat ein Recht darauf von dir respektiert zu werden und auch darauf, dass du hinter ihm stehst. Alles andere ist nicht zu akzeptieren...

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22. Juli 2016 um 22:26

Okay
wenn ich hier sonst mal was gelesen habe, dann habe ich immer unterschiedliche Meinungen gelesen. Aber hier sind irgendwie alle geschlossener Meinung. Vielleicht habe ich wirklich ein Problem...

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22. Juli 2016 um 23:39
In Antwort auf sphinxkitten1

Ich glaube uns allen
ist sehr wohl klar was du mit deinen Beispielen sagen willst. Du verstehst nur nicht, was wir versuchen dir zu sagen. 1. Jeder hat ein Recht darauf zu glauben was er möchte und auch dazu zu stehen. Dies muss aber keine Probleme in die Beziehung bringen, wenn man nicht selber ein Problem draus macht...
2. Wenn du nicht hinter deinem Partner stehen kannst und er dir mit seiner Meinung zu bestimmten Dingen, wie Religion, peinlich ist, dann solltest du überlegen, warum du noch mit ihm zusammen bist.
Dein Partner hat ein Recht darauf von dir respektiert zu werden und auch darauf, dass du hinter ihm stehst. Alles andere ist nicht zu akzeptieren...

Das
ist es ja, abgesehen von diesen Dingen weiß ich sehr gut warum ich mit ihm zusammen bin.

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22. Juli 2016 um 23:44

Nein
das will ich aber auch nicht, denn dann würde ich wahrscheinlich ein sehr oberflächliches und kaltes Leben führen, wenn ich alles nur danach ausrichte um möglichst glanzvoll vor anderen darzustehen

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22. Juli 2016 um 23:54

Es
ist schwierig, weil es ja nicht irgendwelche Leute sind...
Ja ich liebe ihn! Auch wenn es vielleicht nicht so rüber kommt.

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23. Juli 2016 um 0:15

Nun
vielleicht bin ich auch in erster Linie so empfänglich dafür, weil ich es selber so verinnerlicht habe, dass es schlecht ist. Weil wenn ich mir vorstelle sie würden andere Dinge kritisieren die überhaupt nichts damit zu tun haben und sehr banal sind, dann interessiert mich das wenig. Ich weiß nicht wie sie es meinen, ich glaube nicht das es böse gemeint ist, schließlich kommt es auch von meiner eigenen Mutter.
Und ich habe ja schon von Anfang an gedacht es passt nicht wo noch niemand von ihm wusste und also auch nichts sagen konnte.

Nun aber ich rede hier zwar sehr offen, aber ich bin ihm vor anderen nie in Rücken gefallen oder hab über ihn schlecht geredet. Mir wars immer peinlich und unangenehm aber ich habs für mich behalten und nach außen hin zu ihm gestanden und mich nur manchmal dann mit ihm wenn wir alleine waren leicht gestritten.

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23. Juli 2016 um 8:45

...
ich habe einen Rat für dich: "heirate nicht, wenn du nicht zu 100 Prozent sicher bist" diesen Rat hat mir meine Mama gegeben, die das dritte mal verheiratet ist...bei meinem Erzeuger gab es auch kleine Zweifel und genau deshalb ist die Ehe nach 10 Jahren aus einander gegangen....

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23. Juli 2016 um 10:45

...
ja das ist richtig. Sicher darf man sich eigentlich nie sein. Aber vor einer Heirat ist man das. die TE ist sich aber ganz und gar nicht sicher, ob sie den Rest ihres Lebens mit diesem Mann verbringen will. Genau aus diesem Grund sollte sie den Antrag nicht annehmen.

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23. Juli 2016 um 22:28

Danke
Für eure ganzen antworten.
Ich habe seinen Antrag angenommen.

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23. Juli 2016 um 23:17

Danke
Lieb von dir.

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24. Juli 2016 um 18:56

Ich
Habe ihm nicht gesagt dass mir manches peinlich ist. Das würde ihn zu tief verletzten und er würde mich mit anderen Augen sehen. Ich denke auch was zählt ist Das ich hinter ihm stehe und dies tat ich nach außen hin. Wir haben aber über manches andere geredet. Und er wollte eine Entscheidung von mir.

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24. Juli 2016 um 19:14

Ja
Weil ich ihn liebe und das nicht abstellen kann

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24. Juli 2016 um 21:53

Er
Wollte eine Antwort haben. Und wir sind immerhin schon länger zusammen und verloben uns ja jetzt auch erst.

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24. Juli 2016 um 22:07

Es
Geht doch um das wie. Wozu ist es denn wichtig dass ich ihm sage dass mir manches peinlichinlich ist. Es würde ihn verletzten. Und er könnte es sowieso doch nicht ändern. Außer er würde sich verbiegen und immer nur das sagen was meinen Vorstellungen entspricht und so einen Mann möchte ich doch auch nicht. Also bringt es nichts wenn ich ihm das sage. Ich muss es mit mir selber aus machen. Ich habe ihm stattdessen andere Sachen gesagt. Von meiner Angst weiß er und auch dass es manchmal ein Problem ist das wir sehr unterschiedliche Sichtweisen haben. Aber ich habe es eher darauf geschoben dass ich mich Frage wie es dann mit Kindern später wird. Ich finde einfach man soll ehrlich sein seinem Partner gegenüber aber doch nicht wenn es sowieso nichts bringt und einfach nur verletzten ist. Oder etwa doch?

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25. Juli 2016 um 0:25

Huhu
Ich hab mal alles ein wenig überflogen und mir sind zwei Sachen spontan eingefallen. Ich kann mir vorstellen, dass Du deinen Mann unterschätzt er wird sich (vor allem wenn er so religiös-konservativ ist) ein ziemlich genaues Bild von dir und deinem Weltbild gemacht haben, bevor er dir einen Antrag stellte. Er hat in seiner Männlichkeit keine Angst davor, dass Du gebildeter bist, vielleicht mehr Geld verdienst, ungläubig bist. Das ist ziemlich modern und in sich gefestigt. Glückwunsch zu diesem Exemplar! Du selbst, Ich und viele andere Menschen, die sich für weltoffen und aufgeklärt halten, sind nicht so tolerant unterwegs. Dann hab ich über den Aspekt "Freundeskreis" nachgedacht. Zum einen sieht jeder immer nur die Außendarstellung anderer Partnerschaften und die Urteilsbildung resultiert aus einzelnen Eindrücken und Interpretationen. Was wirklich die Kräfte einer Beziehung sind, weiss ausschließlich das Paar. deine Freunde wollen dich glücklich sehen und nicht zweifelnd sie werden deine Unsicherheit fühlen, deine Scham. ich kann mir vorstellen, dass das eher der Grund ihrer ablehnenden Haltung ist. Zweifel sind ja völlig legitim, aber steh dir nicht so im Weg glücklich zu sein mein Rat vielleicht noch: lass dich gefühlsmäßig auf seine Religiosität ein. Ich selbst hab da auch keinen Zugang zu und reagiere mit einer unangemessenen Arroganz. Wahrscheinlich weil ich es nicht verstehe und mir das Angst macht. Sein Glaube wird bestimmt auch gute Aspekte haben die dich ansprechen. LG

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25. Juli 2016 um 10:37

Huhu
woher beziehst du das Wissen, dass er in der Beziehung missionieren will? Aus persönlich Erfahrungen? Wieviele Beziehungen hattest du denn mit konservativ-religiösen Menschen, die die dich konvertieren wollten? Ab wievielen lässt sich da eine Regel ableiten? du schreibst sehr gewählt und dabei so wenig konstruktiv, schade für die TEin. ich kenne aus dem professionellen Kontext ein paar Seelsorger. Religiöser als Pfarrer und Priester geht ja kaum. Sehr angenehme weltoffene Leute. Die Unterhaltungen über Glaube und Religion waren bisher immer bereichernd, ohne Zwangskontext. ich kann Religion seit viel besser verstehen und finde mich in manchen Bedürfnissen gläubiger Menschen wieder. Das hilft mir sie weniger zu verurteilen, als dumm und unaufgeklärt zu bewerten. ich glaube die TEin hat ähnliche Vorurteile. Und Vorurteile lassen sich bekanntlich durch Auseinandersetzung, Einlassung und Verständnis abbauen. Insgesamt gebe ich dir aber Recht: konträre Weltanschauungen, sich ausschließende politische Meinungen, auseinander driftende Wertvorstellungen. Das macht eine Beziehung sehr schwierig und bestenfalls oberflächlich. Ich vermute aber so gravierend ist es im beschriebenen Fall nicht

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25. Juli 2016 um 19:29

Love
so unterschiedlich wird gelesen ich hatte eher dem Eindruck, dass die TEin zweifelt weil sie sich durch Dritte beeinflussen lässt. In welchem Gleichklang ihre Herzen schlagen, wird nur Sie beschreiben können. Blöde ist es nur, wenn sie alles einfach laufen lässt ohne tatsächlich aktiv zu entscheiden. Und da sie offensichtlich bei ihm bleibt und diese Beziehung eingeht, sollte sie sich den Schwierigkeiten stellen. Warum schämt sie sich. Warum hat sie so große Hemmungen gegenüber seiner Religion, etc. Ich denke vieles hat etwas mit ihr selbst zu tun und lässt sich darum lindern abschließend: ich finde du umschreibt Liebe und Begegnung sehr schön

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25. Juli 2016 um 20:23

Genau
Erst verloben wir uns und später erst heiraten. Nein an religiöse Bedingungen ist die Heirat nicht geknüpft aber an andere

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26. Juli 2016 um 13:45

Nichts
Besonderes. Aber beispielsweise wollen er und seine Familie eine traditionelle hochzeit und wie es eben so üblich ist. Wenn ich auf nur standesamtlich ohne alles andere beharren würde gäbe es denke ich Probleme beim einigen.

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26. Juli 2016 um 18:20

In
Der Kirche ja sowieso nicht. Na ich denke für einen Tag werde ich das durch stehen.

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