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Wieso ist Fremdgehen überhaut schlimm?

21. Dezember 2018 um 22:57

Schönen Abend liebe Leute,

seit meiner letzten Beziehung verfolgt mich ein Thema wie kein anderes. Es ist das Fremdgehen, und da stellt sich mir ständig die Frage, warum es überhaupt so ein großes Thema ist.

Die Gründe liegen doch eigentlich auf der Hand. Liebe heißt nicht einschränken. Wenn ich jemanden wirklich Liebe, wieso sollte ich ihn dann einschränken und die Liebe zu anderen Menschen verbieten? Lediglich die Liebe zum gleichen Geschlecht wird dabei geduldet. Es handelt sich dabei ja eh nur um ONS, also eigentlich nichts schlimmes. Wenn dieser Mensch mich wirklich liebt, so wird er wieder zu mir zurück kehren und mich trotzdem unterstützen. Woher resultiert also die Angst das mein Partner mir fremd geht? Am Ende des Tages wird er oder sie mich trotzdem lieben und es würde sich rein garnichts ändern.

Und nun zu meiner persönlichen unterbewussten Einstellung.
Ich finde Fremdgehen nicht gut und würde es niemals in meinem Leben tuhen, da es keinen anderen Menschen auf der Welt gibt, dem ich mich so hingeben kann wie meiner Partnerin und am liebsten jede Sekunde des Lebens mit ihr verbringen würde.

Ich befinde mich also in einem ziemlichen Zwiespalt. Zum einen gibt es keinen logischen Grund für mich warum es schlimm sein könnte, und zum anderen würde ich es trotzdem nicht tuhen und würde es vorallem nicht gutheißen.

Hat irgendjemand eine guten Rat für mich und meinen Zwiespalt? 

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21. Dezember 2018 um 23:18
In Antwort auf timo97

Schönen Abend liebe Leute,

seit meiner letzten Beziehung verfolgt mich ein Thema wie kein anderes. Es ist das Fremdgehen, und da stellt sich mir ständig die Frage, warum es überhaupt so ein großes Thema ist.

Die Gründe liegen doch eigentlich auf der Hand. Liebe heißt nicht einschränken. Wenn ich jemanden wirklich Liebe, wieso sollte ich ihn dann einschränken und die Liebe zu anderen Menschen verbieten? Lediglich die Liebe zum gleichen Geschlecht wird dabei geduldet. Es handelt sich dabei ja eh nur um ONS, also eigentlich nichts schlimmes. Wenn dieser Mensch mich wirklich liebt, so wird er wieder zu mir zurück kehren und mich trotzdem unterstützen. Woher resultiert also die Angst das mein Partner mir fremd geht? Am Ende des Tages wird er oder sie mich trotzdem lieben und es würde sich rein garnichts ändern.

Und nun zu meiner persönlichen unterbewussten Einstellung.
Ich finde Fremdgehen nicht gut und würde es niemals in meinem Leben tuhen, da es keinen anderen Menschen auf der Welt gibt, dem ich mich so hingeben kann wie meiner Partnerin und am liebsten jede Sekunde des Lebens mit ihr verbringen würde.

Ich befinde mich also in einem ziemlichen Zwiespalt. Zum einen gibt es keinen logischen Grund für mich warum es schlimm sein könnte, und zum anderen würde ich es trotzdem nicht tuhen und würde es vorallem nicht gutheißen.

Hat irgendjemand eine guten Rat für mich und meinen Zwiespalt? 

Meine Liebe ist an bestimmte "Werte" gebunden . D.h. bei Betrug - tschüss und auf Wiedersehen . Auch wenn du in einem Zwiespalt steckst und damit argumentierst, dass die Liebe ja uneingeschränkt vonstatten gehen soll - das für dich auch heißt, Mann/Frau darf alles vögeln was ihm vor die Nase tritt, so heißt es das für mich nicht .

Zu mir braucht keiner mehr zurückkehren, ich kann darauf verzichten . Liebe heißt auch - sein Gegenüber nicht zu verletzen und seine Grenzen zu wahren .

Wer das wie und überhaupt handhabt und wie leidensfähig manche sind, oder es befürworten einen Abstecher in Form von einem ONS oder eine Affäre würde ihre Beziehung aufpeppen - geht mich nichts an .

Ich habe keine Angst, dass mir mein Partner fremdgeht und ich wurde auch nie betrogen und habe auch nicht . So gehe ich davon aus - jedem meiner Partner war klar - wenn er das macht - er kann die Türe von draußen schließen .

Am Besten auch viell. noch ungeschützten Sex mit anderen, damit sich die Krankheiten noch mehr verbreiten und ja, es ist Thema, weil heute in fast keiner Beziehung mehr beide treu sind . Sondern es sich schickt mal was anderes zu vögeln .

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21. Dezember 2018 um 23:49

Ganz genau, aber woher resultiert diese Angst, oder besser gesagt das verletzt sein dadurch? Mein Partner schadet mir damit ja nicht...

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22. Dezember 2018 um 9:36
In Antwort auf timo97

Ganz genau, aber woher resultiert diese Angst, oder besser gesagt das verletzt sein dadurch? Mein Partner schadet mir damit ja nicht...

Banner wird aber Angst haben, verlassen zu werden, weil die andere besser sein könnte als sie selber. Eifersucht ist oft mit Verlustangst gleichzusetzen

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22. Dezember 2018 um 9:53
In Antwort auf timo97

Schönen Abend liebe Leute,

seit meiner letzten Beziehung verfolgt mich ein Thema wie kein anderes. Es ist das Fremdgehen, und da stellt sich mir ständig die Frage, warum es überhaupt so ein großes Thema ist.

Die Gründe liegen doch eigentlich auf der Hand. Liebe heißt nicht einschränken. Wenn ich jemanden wirklich Liebe, wieso sollte ich ihn dann einschränken und die Liebe zu anderen Menschen verbieten? Lediglich die Liebe zum gleichen Geschlecht wird dabei geduldet. Es handelt sich dabei ja eh nur um ONS, also eigentlich nichts schlimmes. Wenn dieser Mensch mich wirklich liebt, so wird er wieder zu mir zurück kehren und mich trotzdem unterstützen. Woher resultiert also die Angst das mein Partner mir fremd geht? Am Ende des Tages wird er oder sie mich trotzdem lieben und es würde sich rein garnichts ändern.

Und nun zu meiner persönlichen unterbewussten Einstellung.
Ich finde Fremdgehen nicht gut und würde es niemals in meinem Leben tuhen, da es keinen anderen Menschen auf der Welt gibt, dem ich mich so hingeben kann wie meiner Partnerin und am liebsten jede Sekunde des Lebens mit ihr verbringen würde.

Ich befinde mich also in einem ziemlichen Zwiespalt. Zum einen gibt es keinen logischen Grund für mich warum es schlimm sein könnte, und zum anderen würde ich es trotzdem nicht tuhen und würde es vorallem nicht gutheißen.

Hat irgendjemand eine guten Rat für mich und meinen Zwiespalt? 

Wieso ist das ein Zwiespalt? Du schreibst, du willst nicht fremdgehen, und du würdest es nicht gutheißen, wenn deine Partnerin es täte, also ist doch alles schick (außer deine Partnerin wär anderer Meinung und hätte den Wunsch nach einer offenen Beziehung). Also, wo ist das Problem? Nur dass du keine einwandfreie logische Begründung für deine Gefühle hast? Ich glaub nicht, dass das bei Gefühlen verpflichtend ist ... sonst könntest du dich auch z.B. fragen, warum du eigentlich Sex hast oder gern Tomatensalat isst, denn dafür gibt's schließlich auch keine logische Begründung (wenn du Sex nicht rein zur Arterhaltung praktizierst).

Ich versuch mich trotzdem mal dran: Ich persönlich halte Sex für was sehr Intimes, nicht für ein "harmloses" Hobby wie Schachspielen. Und ich würd mich zumindest sehr unwohl fühlen, wenn mein Partner diese intime Beschäftigung mit jemand anderem teilen würde. Du meinst, wenn deine Partnerin dich wirklich liebt, dann würde sie ja auf jeden Fall zu dir zurückkehren ... aber ich würd dann eben schon daran zweifeln, dass sie mich wirklich liebt, wenn sie einfach mal aushäusig Sex haben kann. Für ONS bin ich aus diesem Grund sowieso nicht gestrickt.
Und dazu kommt halt, wenn man keine offene Beziehung vereinbart hat, der emotionale Betrug, der durch die Lügen und Heimlichkeiten rund um den Seitensprung entsteht. Das kann dann wirklich entwürdigend werden. Deshalb müsste mein Partner auch nicht erst Sex mit jemand anderem haben, damit ich mich betrogen fühle - es würde mir schon ausreichen, wenn er er nen Kontakt anbahnen würde, der auf Sex rausläuft, und es nur aus irgendwelchen äußeren Umständen doch nicht zum Sex kommt.

Und zuletzt seh ich noch nen logischen Fehler in deiner Argumentation: Du meinst "Liebe heißt nicht einschränken". Aber erstens besteht eine Beziehung nicht nur aus Liebe, sondern auch aus praktischen Bedürfnissen; und zweitens heißt Liebe umgekehrt auch, auf die Bedürfnisse des Partners Rücksicht zu nehmen - und wenn ich das Bedürfnis habe, nicht betrogen zu werden, mein Partner aber gern hinter meinem Rücken rumvögeln würde, dann ist das halt der falsche Partner für mich, Liebe hin oder her. (Zumal diese Liebe dann vielleicht auch zu stark auf einer Illusion beruhen würde - womöglich liebe ich gar nicht den Menschen, der mich betrügt, sondern eine treue Wunschvorstellung von ihm in meinem Kopf.)

lg
cefeu

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22. Dezember 2018 um 10:45
In Antwort auf timo97

Schönen Abend liebe Leute,

seit meiner letzten Beziehung verfolgt mich ein Thema wie kein anderes. Es ist das Fremdgehen, und da stellt sich mir ständig die Frage, warum es überhaupt so ein großes Thema ist.

Die Gründe liegen doch eigentlich auf der Hand. Liebe heißt nicht einschränken. Wenn ich jemanden wirklich Liebe, wieso sollte ich ihn dann einschränken und die Liebe zu anderen Menschen verbieten? Lediglich die Liebe zum gleichen Geschlecht wird dabei geduldet. Es handelt sich dabei ja eh nur um ONS, also eigentlich nichts schlimmes. Wenn dieser Mensch mich wirklich liebt, so wird er wieder zu mir zurück kehren und mich trotzdem unterstützen. Woher resultiert also die Angst das mein Partner mir fremd geht? Am Ende des Tages wird er oder sie mich trotzdem lieben und es würde sich rein garnichts ändern.

Und nun zu meiner persönlichen unterbewussten Einstellung.
Ich finde Fremdgehen nicht gut und würde es niemals in meinem Leben tuhen, da es keinen anderen Menschen auf der Welt gibt, dem ich mich so hingeben kann wie meiner Partnerin und am liebsten jede Sekunde des Lebens mit ihr verbringen würde.

Ich befinde mich also in einem ziemlichen Zwiespalt. Zum einen gibt es keinen logischen Grund für mich warum es schlimm sein könnte, und zum anderen würde ich es trotzdem nicht tuhen und würde es vorallem nicht gutheißen.

Hat irgendjemand eine guten Rat für mich und meinen Zwiespalt? 

Ja, Liebe bedeutet erst einmal eine enge Beziehung eines Paares zu einander. Man kann sich natürlich auch gleich 5 oder 16 Personen denken, wobei aber die Möglichkeit besteht, dass einer unzufrieden ist, weil er nicht gleiche Liebe und die zugehörige Aufmerksamkeit empfängt. 
Es gibt also einen Ausschließlichkeitsanspruch. Daraus kann auf der einen Seite eine Sicherheit resultieren, auf diesen Partner oder diese Partnerin kann ich mich 100%ig verlassen. Für ihn oder sie bin ich der wichtigste Mensch auf der ganzen Welt, und dieses Gefühl gebe ich ihm auch.
Oder Vertrauensverlust, Eifersucht, viel, das einer guten Partnerschaft nicht zuträglich ist und letztlich kaputte Familien fabriziert.
Hinzu kommt das schlechte Gefühl, das jemand selbst hat, wenn er lügt. Lüge sorgt für schlechtes Gewissen, kann auch weitere Lügen nach sich ziehen oder ein Verhalten, bei dem man sich ständig zu verteidigen versucht. 
Also lieber nicht. Wenn man wirklich ein strahlender Held sein will, spielt man besser mit offenen Karten, genau so ehrlich, wie man erscheinen möchte.

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22. Dezember 2018 um 11:13
In Antwort auf timo97

Schönen Abend liebe Leute,

seit meiner letzten Beziehung verfolgt mich ein Thema wie kein anderes. Es ist das Fremdgehen, und da stellt sich mir ständig die Frage, warum es überhaupt so ein großes Thema ist.

Die Gründe liegen doch eigentlich auf der Hand. Liebe heißt nicht einschränken. Wenn ich jemanden wirklich Liebe, wieso sollte ich ihn dann einschränken und die Liebe zu anderen Menschen verbieten? Lediglich die Liebe zum gleichen Geschlecht wird dabei geduldet. Es handelt sich dabei ja eh nur um ONS, also eigentlich nichts schlimmes. Wenn dieser Mensch mich wirklich liebt, so wird er wieder zu mir zurück kehren und mich trotzdem unterstützen. Woher resultiert also die Angst das mein Partner mir fremd geht? Am Ende des Tages wird er oder sie mich trotzdem lieben und es würde sich rein garnichts ändern.

Und nun zu meiner persönlichen unterbewussten Einstellung.
Ich finde Fremdgehen nicht gut und würde es niemals in meinem Leben tuhen, da es keinen anderen Menschen auf der Welt gibt, dem ich mich so hingeben kann wie meiner Partnerin und am liebsten jede Sekunde des Lebens mit ihr verbringen würde.

Ich befinde mich also in einem ziemlichen Zwiespalt. Zum einen gibt es keinen logischen Grund für mich warum es schlimm sein könnte, und zum anderen würde ich es trotzdem nicht tuhen und würde es vorallem nicht gutheißen.

Hat irgendjemand eine guten Rat für mich und meinen Zwiespalt? 

Warum viele das Fremdgehen mit allen möglichen Menschen nicht gutheißen? Weiß auch nicht, vlt liegts an den übertragbaren Krankheiten oder dass schon viele "aus versehen" beim ONS schwanger geworden sind. (Wobei es mehr Krankheiten übers Küssen schon gibt, also weil ja manche "nur" Fremdknutschen)

Und das generell eine Partnerschaft auf dem Spiel steht wenn man belügt und betrügt, sollte auch klar sein... da gibts aber wirklich viele Faktoren die da für jeden wahrscheinlich ein wenig unterschiedlich sind.  Eine offene Beziehung ist kein Fremdgehen. Sind ja beide mit einverstanden.

Ich kann nicht mit jedem Mann oder jeder Frau schlafen. Für mich bedeutet Sex = Liebe. Bzw mich einem Menschen voll und ganz hingeben und das eben nur diesem einem Menschen. Also was einzigartiges für diese Beziehung. Ist aber natürlich nicht nur auf Sex beschränkt. 

Ich mag es nicht wenn ich diese Einzigartigkeit mit anderen Frauen teilen müsste. Mein Partner is meins und ich bin seins. Zusammen sind wir unser. Das klingt sehr kitschig alles aber ich sehe das schon so. 

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22. Dezember 2018 um 11:32

ich halte schon fest an der sexuellen Treue, denn es ist was wunderbares und ich zeuge meinen Nachwuchs, der meine Gene trägt. 
Das Problem ist doch eher was tue ich, wenn ich das, was mir so sehr fehlt, zu Hause nicht mehr bekomme?
Auch mir wurde ein Kind untergejubelt, was ja heisst, ein anderer hat meine Ehefrau bestiegen und das noch ohne Kondom. Ich möchte nicht wissen, wie viele Kuckuckskinder es wirklich gibt. Und der Staat macht es sich sehr leicht, Du verheiratet, also deine Kinder.
Mit dazu kommt, dass auch ein fremd gezeugtes Kind innerhalb der Ehe, mal Erbansprüche hat. 
Ich sage doch ganz klar, wenn ein Mann und eine Frau zu Hause alles bekommt was wichtig ist, stellt sich so eine Frage erst gar nicht. 
Die Realität sieht in Wirklichkeit ganz anderst aus.  Zu Hause ist der graue Alltag, befriedigende Sexualität wird es in 20 % aller Ehen geben, weil beiden Partnern es wichtig ist, seinem Partner das zu schenken, was eben doch wichtig ist. 
Der Rest wird über die Grenzen hinweg das tun, was er für richtig hält. Und die käufliche Liebe, deren Umsätze verdammt hoch sind, sind doch Anzeichen, dass es eben doch in vielen Beziehungen nicht stimmig ist. Die Frau hat Sex, wenn sie will, der Mann hat Sex, wenn er darf oder er bereit ist dafür teures Geld zu zahlen. 

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22. Dezember 2018 um 11:50
In Antwort auf knuddelbaer10

ich halte schon fest an der sexuellen Treue, denn es ist was wunderbares und ich zeuge meinen Nachwuchs, der meine Gene trägt. 
Das Problem ist doch eher was tue ich, wenn ich das, was mir so sehr fehlt, zu Hause nicht mehr bekomme?
Auch mir wurde ein Kind untergejubelt, was ja heisst, ein anderer hat meine Ehefrau bestiegen und das noch ohne Kondom. Ich möchte nicht wissen, wie viele Kuckuckskinder es wirklich gibt. Und der Staat macht es sich sehr leicht, Du verheiratet, also deine Kinder.
Mit dazu kommt, dass auch ein fremd gezeugtes Kind innerhalb der Ehe, mal Erbansprüche hat. 
Ich sage doch ganz klar, wenn ein Mann und eine Frau zu Hause alles bekommt was wichtig ist, stellt sich so eine Frage erst gar nicht. 
Die Realität sieht in Wirklichkeit ganz anderst aus.  Zu Hause ist der graue Alltag, befriedigende Sexualität wird es in 20 % aller Ehen geben, weil beiden Partnern es wichtig ist, seinem Partner das zu schenken, was eben doch wichtig ist. 
Der Rest wird über die Grenzen hinweg das tun, was er für richtig hält. Und die käufliche Liebe, deren Umsätze verdammt hoch sind, sind doch Anzeichen, dass es eben doch in vielen Beziehungen nicht stimmig ist. Die Frau hat Sex, wenn sie will, der Mann hat Sex, wenn er darf oder er bereit ist dafür teures Geld zu zahlen. 

Ich sage doch ganz klar, wenn ein Mann und eine Frau zu Hause alles bekommt was wichtig ist, stellt sich so eine Frage erst gar nicht. 

Bis dahin gut. Der Rest ist mies. Es gibt keine Pflicht zum Sex, auch in einer Ehe nicht. Wer sich da irgendwie benachteiligt fühlt, hat rein gar nichts von Liebe verstanden und kann sich theoretisch bei religiös wirkender Forderung gleich einreihen bei den Straßenkötern, die jede läufige Hünden zu bespringen versuchen.
Und was Kinder betrifft: Es gibt auch Menschen, die voll zeugungs- bzw. gebärfähig sind und aus Liebe zu ihren Partnern oder Partnerinnen Kinder adoptieren sowie andere, die per Sex von Partner oder Partnerin gezeugte Kinder großziehen. 

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22. Dezember 2018 um 13:56
In Antwort auf anne234

Ich sage doch ganz klar, wenn ein Mann und eine Frau zu Hause alles bekommt was wichtig ist, stellt sich so eine Frage erst gar nicht. 

Bis dahin gut. Der Rest ist mies. Es gibt keine Pflicht zum Sex, auch in einer Ehe nicht. Wer sich da irgendwie benachteiligt fühlt, hat rein gar nichts von Liebe verstanden und kann sich theoretisch bei religiös wirkender Forderung gleich einreihen bei den Straßenkötern, die jede läufige Hünden zu bespringen versuchen.
Und was Kinder betrifft: Es gibt auch Menschen, die voll zeugungs- bzw. gebärfähig sind und aus Liebe zu ihren Partnern oder Partnerinnen Kinder adoptieren sowie andere, die per Sex von Partner oder Partnerin gezeugte Kinder großziehen. 

Na, das Urteil ist leichtfertig gefällt, wenn man "Frau" ist und seinem Mann leichtfertig in der Ehe ein Kind unterjubelt, welches dann vom Ehemann mit allen Bürden anerkannt werden MUSS . So wie der TE schreibt, egal ob seine Frau ihn betrogen hat - das ist alleine schon Schmach genug, darf er dann sein Vermögen einem Kind mit hinterlassen, das nicht sein eigenes ist und er für dieses Kind auch trotz Scheidung voll aufkommen muss .

Dahingehend gehört eine Gesetzesänderung her . Fertig . Und meines Erachtens sollte die Frau, die nicht nur betrogen hat - sämtliche Kosten rückerstatten dafür, dass sie unehrlich war . Mir sind das die liebsten Frauen, die den Sex verweigern, sich aber dann wundern, wenn der Mann sich auswärts holt was er haben möchte und nicht - es gehört nicht geahndet und es steht jedem frei . Das sollte jedem erwachsenen Menschen klar sein, dass Männer diesbezüglich auch ihre Bedürfnisse haben udn wenn ich sie nicht erfüllen kann, mir nicht einen anderen Kerl in die Kiste legen kann, der dann das Kind anerkennen muss . Das ist perfide und gelinde gesagt eine Sauerei . Da noch solche Aussagen vom Stapel zu lassen, sind für mich unerklärlich . Offensichtlich hat der Frau die Liebe nicht gereicht, sonst hätte sie nicht in der Ehe ein Kind gezeugt mit einem anderen Mann .

Aber diesen Teil der Ehe/Partnerschaften leugnen Frauen sehr gerne, die Dunkelziffern der sog. Kuckuckskinder sind sehr hoch - ein Armutszeugnis für jeder Frau die zu so was fähig ist . Wenn ich schon fremdvögle und schwanger werde von einem anderen Mann, dann bin ich als Frau "Manns genug" dass ich ehrlich bin ! So was kann man innerhalb 3 Jahren, auch wenn man verh. ist rückgängig machen und den vermeintlichen Ehemann als Vater von seinen Pflichten inklusive Erbrecht für ein nicht von ihm stammendes Kind, entbinden !!

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22. Dezember 2018 um 14:05
In Antwort auf timo97

Schönen Abend liebe Leute,

seit meiner letzten Beziehung verfolgt mich ein Thema wie kein anderes. Es ist das Fremdgehen, und da stellt sich mir ständig die Frage, warum es überhaupt so ein großes Thema ist.

Die Gründe liegen doch eigentlich auf der Hand. Liebe heißt nicht einschränken. Wenn ich jemanden wirklich Liebe, wieso sollte ich ihn dann einschränken und die Liebe zu anderen Menschen verbieten? Lediglich die Liebe zum gleichen Geschlecht wird dabei geduldet. Es handelt sich dabei ja eh nur um ONS, also eigentlich nichts schlimmes. Wenn dieser Mensch mich wirklich liebt, so wird er wieder zu mir zurück kehren und mich trotzdem unterstützen. Woher resultiert also die Angst das mein Partner mir fremd geht? Am Ende des Tages wird er oder sie mich trotzdem lieben und es würde sich rein garnichts ändern.

Und nun zu meiner persönlichen unterbewussten Einstellung.
Ich finde Fremdgehen nicht gut und würde es niemals in meinem Leben tuhen, da es keinen anderen Menschen auf der Welt gibt, dem ich mich so hingeben kann wie meiner Partnerin und am liebsten jede Sekunde des Lebens mit ihr verbringen würde.

Ich befinde mich also in einem ziemlichen Zwiespalt. Zum einen gibt es keinen logischen Grund für mich warum es schlimm sein könnte, und zum anderen würde ich es trotzdem nicht tuhen und würde es vorallem nicht gutheißen.

Hat irgendjemand eine guten Rat für mich und meinen Zwiespalt? 

Schlimm ist doch eigentlich nur, dass die wenigsten das auch offen kommunizieren...Ein Gespräch darüber und die Info, dass man gern eine Nacht mit jemand anderem verbringen möchte, wäre ja mal sehr fair..Aber das Ding ist, es läuft heimlich...Man nimmt sich ein Privileg, dass man vor dem Partner aber geheim hält, weil man genau weiß, dass es ihn verletzen würde...Und das ist der Punkt. Wenn man es offen ausspricht und klar dazu steht, dann kann es auch innerhalb einer Partnerschaft klappen, vielleicht sogar bereichernd sein...Aber beide Partner sollten in einer Beziehung wissen, woran sie sind und die meisten kriegen das nie offen gesagt, was heimlich läuft...Das ist das Dilemma...wir sind alle so offen und so locker...und leider auch so feige...

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22. Dezember 2018 um 14:26
In Antwort auf beulah_12891185

Na, das Urteil ist leichtfertig gefällt, wenn man "Frau" ist und seinem Mann leichtfertig in der Ehe ein Kind unterjubelt, welches dann vom Ehemann mit allen Bürden anerkannt werden MUSS . So wie der TE schreibt, egal ob seine Frau ihn betrogen hat - das ist alleine schon Schmach genug, darf er dann sein Vermögen einem Kind mit hinterlassen, das nicht sein eigenes ist und er für dieses Kind auch trotz Scheidung voll aufkommen muss .

Dahingehend gehört eine Gesetzesänderung her . Fertig . Und meines Erachtens sollte die Frau, die nicht nur betrogen hat - sämtliche Kosten rückerstatten dafür, dass sie unehrlich war . Mir sind das die liebsten Frauen, die den Sex verweigern, sich aber dann wundern, wenn der Mann sich auswärts holt was er haben möchte und nicht - es gehört nicht geahndet und es steht jedem frei . Das sollte jedem erwachsenen Menschen klar sein, dass Männer diesbezüglich auch ihre Bedürfnisse haben udn wenn ich sie nicht erfüllen kann, mir nicht einen anderen Kerl in die Kiste legen kann, der dann das Kind anerkennen muss . Das ist perfide und gelinde gesagt eine Sauerei . Da noch solche Aussagen vom Stapel zu lassen, sind für mich unerklärlich . Offensichtlich hat der Frau die Liebe nicht gereicht, sonst hätte sie nicht in der Ehe ein Kind gezeugt mit einem anderen Mann .

Aber diesen Teil der Ehe/Partnerschaften leugnen Frauen sehr gerne, die Dunkelziffern der sog. Kuckuckskinder sind sehr hoch - ein Armutszeugnis für jeder Frau die zu so was fähig ist . Wenn ich schon fremdvögle und schwanger werde von einem anderen Mann, dann bin ich als Frau "Manns genug" dass ich ehrlich bin ! So was kann man innerhalb 3 Jahren, auch wenn man verh. ist rückgängig machen und den vermeintlichen Ehemann als Vater von seinen Pflichten inklusive Erbrecht für ein nicht von ihm stammendes Kind, entbinden !!

Ich hatte weiter oben etwas geschrieben über Ehrlichkeit.
Den Rest, was du da schreibst, finde ich ebenfalls ganz gruselig.
Jeder Mann, der Sex mit einer Frau hat, sollte erst einmal wissen, was Liebe eigentlich bedeutet. Und er muss sich auch nicht wundern, wenn dabei ein Kind entsteht.
Fremdgehen hat Gründe. Mit Verboten bis hin zu Verbots-Gesetzen, allen möglichen Pflichten und Zwängen oder Wegsperren, schon in Gedanken, erreicht man gerade das Gegenteil. Man rettet so eine üble Beziehung nicht, man zerstört sie nur weiter.

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22. Dezember 2018 um 14:35

Religiöse Wurzeln, maskulines Gottesbild. 

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22. Dezember 2018 um 14:43

Na, wenn die Liebenden anfangen, ihre Rechte am Körper des anderen per Gerichtsbeschluss einzufordern, ist eh' alles zu spät. Dann dürften wir bereits in der Sklavenhaltergesellschaft gelandet sein.

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22. Dezember 2018 um 20:08

Dass Sex immer ohne Folge ist, stimmt so nicht ganz. Es werden bereits beim Küssen Bindungshormone ausgeschüttet, beim Sex erst recht. Außerdem können Krankheiten übertragen werden und Kinder entstehen. Nicht umsonst fällt man (normalerweise) nicht über den nächstbesten her, sondern sucht sich denjenigen gut aus.
Ich empfinde die körperliche Nähe zu meinem Mann als etwas exklusives. Es ist zum einen zärtlicher Austausch, aus dem zwei Kinder hervorgegangen sind und irgendwo auch etwas Geheimes, was nur wir miteinander teilen. So möchte ich das einfach bewahren.
Ich hatte übrigens noch nie Sex, ohne Gefühle zu entwickeln. Auch das ist ein Grund, warum ich das nicht mit anderen teilen möchte: es setzt unsere Beziehung aufs Spiel.

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22. Dezember 2018 um 20:30
In Antwort auf timo97

Schönen Abend liebe Leute,

seit meiner letzten Beziehung verfolgt mich ein Thema wie kein anderes. Es ist das Fremdgehen, und da stellt sich mir ständig die Frage, warum es überhaupt so ein großes Thema ist.

Die Gründe liegen doch eigentlich auf der Hand. Liebe heißt nicht einschränken. Wenn ich jemanden wirklich Liebe, wieso sollte ich ihn dann einschränken und die Liebe zu anderen Menschen verbieten? Lediglich die Liebe zum gleichen Geschlecht wird dabei geduldet. Es handelt sich dabei ja eh nur um ONS, also eigentlich nichts schlimmes. Wenn dieser Mensch mich wirklich liebt, so wird er wieder zu mir zurück kehren und mich trotzdem unterstützen. Woher resultiert also die Angst das mein Partner mir fremd geht? Am Ende des Tages wird er oder sie mich trotzdem lieben und es würde sich rein garnichts ändern.

Und nun zu meiner persönlichen unterbewussten Einstellung.
Ich finde Fremdgehen nicht gut und würde es niemals in meinem Leben tuhen, da es keinen anderen Menschen auf der Welt gibt, dem ich mich so hingeben kann wie meiner Partnerin und am liebsten jede Sekunde des Lebens mit ihr verbringen würde.

Ich befinde mich also in einem ziemlichen Zwiespalt. Zum einen gibt es keinen logischen Grund für mich warum es schlimm sein könnte, und zum anderen würde ich es trotzdem nicht tuhen und würde es vorallem nicht gutheißen.

Hat irgendjemand eine guten Rat für mich und meinen Zwiespalt? 

Es ist prinzipiell  überhaupt nicht schlimm fremdzugehen aber es hängt davon ab was du mit deinem Partner im Vorfeld vereinbart hattest. 
Der Vorgang selbst ist nur biologisches Stöpselspiel, was es schlimm macht ist wenn damit Betrug, Lüge, Unzuverlässigkeit, Vertrauensbruch und daraus Verlustangst und Verletzung resultiert.

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22. Dezember 2018 um 21:00
In Antwort auf timo97

Schönen Abend liebe Leute,

seit meiner letzten Beziehung verfolgt mich ein Thema wie kein anderes. Es ist das Fremdgehen, und da stellt sich mir ständig die Frage, warum es überhaupt so ein großes Thema ist.

Die Gründe liegen doch eigentlich auf der Hand. Liebe heißt nicht einschränken. Wenn ich jemanden wirklich Liebe, wieso sollte ich ihn dann einschränken und die Liebe zu anderen Menschen verbieten? Lediglich die Liebe zum gleichen Geschlecht wird dabei geduldet. Es handelt sich dabei ja eh nur um ONS, also eigentlich nichts schlimmes. Wenn dieser Mensch mich wirklich liebt, so wird er wieder zu mir zurück kehren und mich trotzdem unterstützen. Woher resultiert also die Angst das mein Partner mir fremd geht? Am Ende des Tages wird er oder sie mich trotzdem lieben und es würde sich rein garnichts ändern.

Und nun zu meiner persönlichen unterbewussten Einstellung.
Ich finde Fremdgehen nicht gut und würde es niemals in meinem Leben tuhen, da es keinen anderen Menschen auf der Welt gibt, dem ich mich so hingeben kann wie meiner Partnerin und am liebsten jede Sekunde des Lebens mit ihr verbringen würde.

Ich befinde mich also in einem ziemlichen Zwiespalt. Zum einen gibt es keinen logischen Grund für mich warum es schlimm sein könnte, und zum anderen würde ich es trotzdem nicht tuhen und würde es vorallem nicht gutheißen.

Hat irgendjemand eine guten Rat für mich und meinen Zwiespalt? 

Fremdgehen ist nicht an und für sich schlimm. Ich kenne Beziehungen, bei dehnen es sich positiv ausgewirkt hat. "Du hast deinem Partner ja nichts weggenommen, wennn du auch einem anderen Liebe gegeben hast" und "Dein Partner ist nicht dein Eigentum" sind Sätze aus den 70gern. Das ist zur Zeit nicht angesagt. Natürlich gibt es Verlustängste, Besitzdenken, Eifersucht.

Ich kann diese Gefühle auch verstehen. Und es ist vielleicht auch so, dass nur wenige Menschen zB zwei Partner wirklich lieben können.

Die Anschauungen zur körperlichen Treue sind zu verschiedenen Zeiten verschieden. Bei einem zufälligen Seitensprung, der vielleicht auch schön war, aber aus einer Stimmung und Situation entstand, sollte man dem Partner eher nichts sagen, denn er könnte die Bedeutung meistens nicht einschätzen und du würdest ihm auch keinen Gefallen tun. Liebe ist wichtiger als körperliche Treue. Ich wäre lieber mit einer nicht absolut treuen zärtlichen Frau, die mich liebt, zusammen als mit einer absolut treuen kalten Zicke. Andere Gefühle und Meinungen sind möglich und menschlich.

Bei Tieren ist das mit der Treue ganz unterschiedlich. Bonobos sind promiskuitiv, Gibbons monogam. Weibliche Geparden sind promiskuitiv.

Eifersucht gibt es auch unter Geschwistern und bei Tieren.

Viel Liebe, Zärtlichkeit und Glück!

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22. Dezember 2018 um 22:46
In Antwort auf timo97

Schönen Abend liebe Leute,

seit meiner letzten Beziehung verfolgt mich ein Thema wie kein anderes. Es ist das Fremdgehen, und da stellt sich mir ständig die Frage, warum es überhaupt so ein großes Thema ist.

Die Gründe liegen doch eigentlich auf der Hand. Liebe heißt nicht einschränken. Wenn ich jemanden wirklich Liebe, wieso sollte ich ihn dann einschränken und die Liebe zu anderen Menschen verbieten? Lediglich die Liebe zum gleichen Geschlecht wird dabei geduldet. Es handelt sich dabei ja eh nur um ONS, also eigentlich nichts schlimmes. Wenn dieser Mensch mich wirklich liebt, so wird er wieder zu mir zurück kehren und mich trotzdem unterstützen. Woher resultiert also die Angst das mein Partner mir fremd geht? Am Ende des Tages wird er oder sie mich trotzdem lieben und es würde sich rein garnichts ändern.

Und nun zu meiner persönlichen unterbewussten Einstellung.
Ich finde Fremdgehen nicht gut und würde es niemals in meinem Leben tuhen, da es keinen anderen Menschen auf der Welt gibt, dem ich mich so hingeben kann wie meiner Partnerin und am liebsten jede Sekunde des Lebens mit ihr verbringen würde.

Ich befinde mich also in einem ziemlichen Zwiespalt. Zum einen gibt es keinen logischen Grund für mich warum es schlimm sein könnte, und zum anderen würde ich es trotzdem nicht tuhen und würde es vorallem nicht gutheißen.

Hat irgendjemand eine guten Rat für mich und meinen Zwiespalt? 

Ich finde was du oben beschreibst kann man mit einer offenen Beziehung lösen - da gibts auch mögliche Varianten, wo man entweder "nur" Sex mit anderen haben darf oder sogar nebenbei Beziehungen. 

Ich glaube beim Fremdgehen ist einfach auch der Vertrauensaspekt ein Thema. Also ich kann nur von mir reden aber für mich ist Fremdgehen absolutes no-go und ich würde meinen Partner sofort abschießen wenn er/sie fremdgehen würde - einfach weil ich der Person nicht mehr vertrauen könnte.
Wenn es vorher abgesprochen ist und man in einer offenen Beziehung ist, ist es ja kein Fremdgehen (und offene Beziehung wär jetzt auch nicht so meins).
Aber beim Fremdgehen vertraut man einer Person, die einem verspricht, Treu zu bleiben. Wenn man das nicht schafft und nebenbei rumvögeln will muss man halt entweder ne offene Beziehung eingehen oder single bleiben.

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23. Dezember 2018 um 1:46
In Antwort auf timo97

Schönen Abend liebe Leute,

seit meiner letzten Beziehung verfolgt mich ein Thema wie kein anderes. Es ist das Fremdgehen, und da stellt sich mir ständig die Frage, warum es überhaupt so ein großes Thema ist.

Die Gründe liegen doch eigentlich auf der Hand. Liebe heißt nicht einschränken. Wenn ich jemanden wirklich Liebe, wieso sollte ich ihn dann einschränken und die Liebe zu anderen Menschen verbieten? Lediglich die Liebe zum gleichen Geschlecht wird dabei geduldet. Es handelt sich dabei ja eh nur um ONS, also eigentlich nichts schlimmes. Wenn dieser Mensch mich wirklich liebt, so wird er wieder zu mir zurück kehren und mich trotzdem unterstützen. Woher resultiert also die Angst das mein Partner mir fremd geht? Am Ende des Tages wird er oder sie mich trotzdem lieben und es würde sich rein garnichts ändern.

Und nun zu meiner persönlichen unterbewussten Einstellung.
Ich finde Fremdgehen nicht gut und würde es niemals in meinem Leben tuhen, da es keinen anderen Menschen auf der Welt gibt, dem ich mich so hingeben kann wie meiner Partnerin und am liebsten jede Sekunde des Lebens mit ihr verbringen würde.

Ich befinde mich also in einem ziemlichen Zwiespalt. Zum einen gibt es keinen logischen Grund für mich warum es schlimm sein könnte, und zum anderen würde ich es trotzdem nicht tuhen und würde es vorallem nicht gutheißen.

Hat irgendjemand eine guten Rat für mich und meinen Zwiespalt? 

Ich bin fest davon überzeugt dass viele Menschen Angst davor haben, dass der Partner sich entfremdet und merkt, dass andere Menschen vielleicht besser zu einem passen, als der aktuelle Partner.
Das bedeutet für den Partner nämlich automatisch, dass er aus welchen Gründen auch immer nicht ausreicht oder irgendwas fehlt, dass die andere Person (die Affäre) geben kann. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass die "Affäre" besser als man selbst ist.

Es wird nur gerne mit "Vertrauen" und "Respekt" argumentiert, weil das jeder verstehen kann und sich so gut wie niemand eingestehen möchte, dass so etwas in der Realität am Selbstwertgefühl nagt - Das wäre nämlich Schwäche zeigen und ist in unserer heutigen Gesellschaft nicht gerne gesehen.

Als Frau muss man sich nämlich sonst permanent anhören dass man eine abhängige unemanzipierte Frau ist, und als Mann muss man sich permanent "Weichei" anhören.
Mir braucht da jetzt auch keiner erzählen das wäre nicht so. Man muss ja nur einmal hier im Forum schauen, wie auf Frauen regelrecht rumgehackt wird, wenn sie "abhängig" sind und sich in der klassischen Frauenrolle wohl fühlen.
Und bei Männern muss ich doch sicherlich keine Beweise liefern, wer das im Alltag nicht sieht rennt mit Scheuklappen rum...

Ergo: Es ist leichter beim fremdgehen über verletztes Vertrauen und Betrug zu reden, als über den wahren Grund: Verletzter Stolz.

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23. Dezember 2018 um 6:50

Und die Mutter wurde hoffentlich direkt mit entsorgt?

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23. Dezember 2018 um 10:40

Jaja. Und vor jedem Sex künftig ein Gebet und die passenden Bibelsprüche dazu. Dass ich nicht lache. Liest sich etwa so wie Sex-"Bild", die sich über mangelnden Glauben beschwert.
Wenn man es nicht verstanden hat, die passende Partnerin zu finden, dann muss man sich trennen. Gab es früher nicht, weil es auch keine Sozialhilfe gab, bei der Vater Staat die Pflichten des Vaters erfüllt.
Das eine ergibt sich aus dem anderen. Stimmt die Intimität in der Ehe, stimmt auch der Sex. Das Zusammengehörigkeitsgefühl erzeugt Erotik, die viel mehr umfasst als Geschlechtsteile.

Es gibt Ehen, bei denen fast jedes Jahr ein neues Kind entsteht. Zwischendurch hört man das genervte und nervige Gebrüll des Herrschers, aber nach dem 15. oder 16. Kind ist Schluss, und das ganze Dorf weiß: Jetzt kann er nicht mehr. Seit Verhütung ist das nicht mehr das Problem, aber stell dir mal vor, jeder einzelne Mann auf der Welt macht das so, weil sein Glaube der einzig Wahre ist. Das ist dermaßen kurzsichtig und egoistisch, weil nicht daran gedacht wird, wieviel Aufmerksamkeit ein einziges Kind benötigt und wie die Kinder wohl in 30 oder 50 Jahren leben sollen. Das auch noch vor dem Hintergrund von Eeeewigkeit. Ist doch klar, dass sexfixiertes Denken irgendwann ein Ende haben muss, weil es so nur noch in Richtung Selbstvernichtung geht. Und man sieht deutlich den Widerspruch zwischen dem großen HERRN und dem kleinen Familiendiktator.

Ich halte es mit hochintelligenter Natur, die kleinen Menschlein schon rechtzeitig Bescheid gibt, wie all die Ungeborenen herbeigezaubert werden. Gibt's jetzt auch als Video: KiKa erklärt, wie Kinder entstehen. Und was tut man denn, wenn man keine unerwünschten Ungeborenen will? Na? Man erklärt das den Schöpfern dieser Ungeborenen. Lass es sein, du sollst dies nicht, du sollst das nicht.

Also nicht die Sprüche sind es, die stören. Es ist die einseitige Interpretation und folglich auch einseitige Gesetze, die letztlich sogar der Verfassung widersprechen können, wenn daraus Nötigung bis hin zu Vergewaltigung in der Ehe entstehen. Was dann ja eindeutig nichts mehr mit der Religion zu tun hat, die sagt, LIEBE ist das Größte. Wenn das die Herren Prediger und die Herren Gesetzgeber nicht mehr kapieren, wundert man sich auch nicht, dass die Kirchenbänke sich leeren.
Aber die Lösung wird garantiert nicht sein, jetzt in eine andere Religion zu flüchten, die Frauen noch idiotischere Vorschriften zu machen versucht, weil es auch da all die kleinen Götter gibt, die ihre Sprüche immer nur dann akzeptieren, wenn sie ihnen schmecken. Auch da: Gott ist ein Mann, aber sicher doch, und alles Böse geht von Frauen aus, und der Harem im selben Satz gleich mitgeliefert. Der gnädige Herr sucht sich aus, welche der vielen billigen Hühner er zu vögeln und welchen er all seine Pflichten aufzudrücken gedenkt. Ist das Huhn nicht frigide, dann muss es nymphoman sein, aber er, der stolze Herrscher, nicht etwa sexbesessene Hahn, er macht alles richtig, einmal glänzend über Pest und Cholera, einmal im Nichts verschwunden. Also man kann sich wohl denken, dass sein großer Gott noch mehr sehen dürfte als wir. 

Wie auch immer. Ums Fremdgehen ging es hier weniger, eher um das Gegenteil, nämlich darum, woher all die gescheiterten Beziehungen und Familien kommen. Sie werden aber sehen, dass sie damit nicht mehr punkten können, weil die Widersprüche immer deutlicher werden. Schreibe das gerade ins Netz und bin ich mir 100%ig sicher.

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23. Dezember 2018 um 19:58

Also seit Beyonce von Jay-Z betrogen wurde bin ich der festen Überzeugung das Fremdgehen nicht so viel mit dem fremdgegangenen als den Fremdgeher zu tun hat. Mir kann keiner sagen dass es da draußen eine Frau gibt die besser als Beyonce ist Habt ihr euch die mal angeschaut? 

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