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Wieso denken viele Deutsche so ?

9. August um 11:34 Letzte Antwort: 10. August um 13:14

Ich komme ursprünglich aus Irkutsk, Russland. Seit 7 Jahren lebe ich in Deutschland. Mir ist aufgefallen, dass das Alter in Beziehungen in Deutschland eine andere Rolle spielt als in Russland. Meine jüngere Schwester ist 17 Jahre alt und hat einen 22 jährigen Freund der auch aus dem Osten kommt. Hier wurde oft gesagt, dass dieser Altersunterschied zu groß wäre und es in Deutschland geächtet wird. In Russland gilt es hingegen als "normal" bzw. nicht schlimm, wenn der Freund etwas älter ist und seine Freundin noch 17. Es wird dort gesellschaftlich sehr akzeptiert und für Russen ist das ein normaler Aktersunterschied. Wieso wird das in Deutschland anders gesehen ? 

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9. August um 11:46
In Antwort auf katarinadubrova

Ich komme ursprünglich aus Irkutsk, Russland. Seit 7 Jahren lebe ich in Deutschland. Mir ist aufgefallen, dass das Alter in Beziehungen in Deutschland eine andere Rolle spielt als in Russland. Meine jüngere Schwester ist 17 Jahre alt und hat einen 22 jährigen Freund der auch aus dem Osten kommt. Hier wurde oft gesagt, dass dieser Altersunterschied zu groß wäre und es in Deutschland geächtet wird. In Russland gilt es hingegen als "normal" bzw. nicht schlimm, wenn der Freund etwas älter ist und seine Freundin noch 17. Es wird dort gesellschaftlich sehr akzeptiert und für Russen ist das ein normaler Aktersunterschied. Wieso wird das in Deutschland anders gesehen ? 

Vllt weil viele Deutschen denken ?

Vllt weil weil das Alter in Deutschland eine andere Rolle spielt als in Russland ?
Wenn das nen Quiz ist, nehme ich beide Fragen von mir

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9. August um 12:11
In Antwort auf classik

Vllt weil viele Deutschen denken ?

Vllt weil weil das Alter in Deutschland eine andere Rolle spielt als in Russland ?
Wenn das nen Quiz ist, nehme ich beide Fragen von mir

Die Osten Menschen brauchen halt viel Sicherheit, Verständlich.

Echte Freunde, also u a Osten Menschen fanden es auch geil, das sich ein Herrlein 50 jahre um Ihre Tochter 22 Jahre, bemühte..

"nu nimm ihn doch, der halt Geld "

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9. August um 12:14

Tag.
Hier 5 ja. Alters unterschied ist normal auch.
Nur in Fall Deines Schwesters ist so ,dass sie ist noch minderjärig
und ihr Freund ist volljärig,deswegen dann entstät vielle Probleme.
Der selber Altersunterschied in verschiedenen Alter ist auch andere Sache.
Z.B. wenn eine ist 12 und andere 17 ,dann  Altersunterschied ist RIESIG.
Später er ist immer kleine. Wenn z.B eine ist 30 und andere 35 dann kann
man sagen dass es gibt gar keine Alters unterschied.
LG

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9. August um 12:28
In Antwort auf tantesara

Tag.
Hier 5 ja. Alters unterschied ist normal auch.
Nur in Fall Deines Schwesters ist so ,dass sie ist noch minderjärig
und ihr Freund ist volljärig,deswegen dann entstät vielle Probleme.
Der selber Altersunterschied in verschiedenen Alter ist auch andere Sache.
Z.B. wenn eine ist 12 und andere 17 ,dann  Altersunterschied ist RIESIG.
Später er ist immer kleine. Wenn z.B eine ist 30 und andere 35 dann kann
man sagen dass es gibt gar keine Alters unterschied.
LG

Nö, geht nicht um Volljährig.

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9. August um 14:19
In Antwort auf katarinadubrova

Ich komme ursprünglich aus Irkutsk, Russland. Seit 7 Jahren lebe ich in Deutschland. Mir ist aufgefallen, dass das Alter in Beziehungen in Deutschland eine andere Rolle spielt als in Russland. Meine jüngere Schwester ist 17 Jahre alt und hat einen 22 jährigen Freund der auch aus dem Osten kommt. Hier wurde oft gesagt, dass dieser Altersunterschied zu groß wäre und es in Deutschland geächtet wird. In Russland gilt es hingegen als "normal" bzw. nicht schlimm, wenn der Freund etwas älter ist und seine Freundin noch 17. Es wird dort gesellschaftlich sehr akzeptiert und für Russen ist das ein normaler Aktersunterschied. Wieso wird das in Deutschland anders gesehen ? 

Ist das so? Also, ein Altersunterschied wird in D nicht geächtet.
Ab und zu wundert man sich ein wenig, aber geächtet nicht...

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9. August um 14:58
In Antwort auf katarinadubrova

Ich komme ursprünglich aus Irkutsk, Russland. Seit 7 Jahren lebe ich in Deutschland. Mir ist aufgefallen, dass das Alter in Beziehungen in Deutschland eine andere Rolle spielt als in Russland. Meine jüngere Schwester ist 17 Jahre alt und hat einen 22 jährigen Freund der auch aus dem Osten kommt. Hier wurde oft gesagt, dass dieser Altersunterschied zu groß wäre und es in Deutschland geächtet wird. In Russland gilt es hingegen als "normal" bzw. nicht schlimm, wenn der Freund etwas älter ist und seine Freundin noch 17. Es wird dort gesellschaftlich sehr akzeptiert und für Russen ist das ein normaler Aktersunterschied. Wieso wird das in Deutschland anders gesehen ? 

Das frage ich mich seit einigen Jahren auch, warum das hier mittlerweile so ist. 
Als ich Teenager war, in den 80ern, war das hier auch häufig so wie bei euch in Russland. Mein erster Freund war nur knapp drei Jahre älter, aber mehrere meiner Freundinnen hatten mit 15 oder 16 einen Freund, der schon Anfang oder sogar Mitte 20 war. Kein Mensch fand das komisch oder gar problematisch, jedenfalls nicht in meinem Umfeld.
Wann und vor allem warum sich die Einstellung dazu so verändert hat, weiß ich nicht. Würde mich aber in. 

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9. August um 15:33

Vorsicht auch hier gibt es starken gesellschaftlichen druck auf diverse Paarungen.  Grade wenn Frau Älter ist .
Oder die Herkunft des andren, andren nicht passt

Mentalität die einen Einschränkt ist keine gute Mentalität weder in Russland noch in Deutschland

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9. August um 16:07

Ist mir noch nie bewusst gewesen, als Deutsche in Deutschland geboren, hatte ich
ältere Freunde und jüngere. Da hat nie jemand sich wirklich drüber aufgeregt.
Man kann , glaube ich , aus allem ein Problem machen, wenn man nur will.
Und das jetzt zu einen grenzübergreifenden Problem zu machen, ist schon ein wenig
abgefahren.

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9. August um 16:12
In Antwort auf zahrakhan

Das frage ich mich seit einigen Jahren auch, warum das hier mittlerweile so ist. 
Als ich Teenager war, in den 80ern, war das hier auch häufig so wie bei euch in Russland. Mein erster Freund war nur knapp drei Jahre älter, aber mehrere meiner Freundinnen hatten mit 15 oder 16 einen Freund, der schon Anfang oder sogar Mitte 20 war. Kein Mensch fand das komisch oder gar problematisch, jedenfalls nicht in meinem Umfeld.
Wann und vor allem warum sich die Einstellung dazu so verändert hat, weiß ich nicht. Würde mich aber in. 

Hallo Zahrakhan.

Zwar finde ich das Thema nicht sehr spannend. Aber wenn ich mal genauer hinschaue: Stimmt denn die Behauptung?

Ich glaube überhaupt nicht daran.

Natürlich gibt es einzelne Beispiele von Missbilligung durch Eltern, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es in Russland da anders ist.

Im Gegenteil wurde das Recht in Deutschland immer mehr liberalisiert. Man muss schon jünger als 14 sein, damit da rechtlich noch etwas greift. Gesellschaftlich ist man sicher nicht überall so weit. Ich denke aber, dass es den meisten Eltern eher darum geht, welchen Umgang die Tochter hat, nicht wie alt ihr Freund ist.

Neulich in einer Komödie. Besorgter Vater sagt zu seiner 16-jährigen Tochter. "Was ist mit den Jungs? Da musst Du aufpassen, denn die wollen nur das eine. Ich war ja auch mal ein Junge und muss das wissen. Was ist eigentlich mit dem Jungen, mit dem ich Dich neulich gesehen habe? Ist das Dein Freund?"

16-jährige Tochter: "Nichts. Das verstehst Du nicht. Das ist doch bloß nur Sex."

Ich glaube, solche Väter werden immer seltener, und man macht sich über sie eher lustig.
 

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9. August um 16:34
In Antwort auf lostindarness

Vorsicht auch hier gibt es starken gesellschaftlichen druck auf diverse Paarungen.  Grade wenn Frau Älter ist .
Oder die Herkunft des andren, andren nicht passt

Mentalität die einen Einschränkt ist keine gute Mentalität weder in Russland noch in Deutschland

Vorsicht besser als Rücksicht, gesellschaftl Druck gabs schon immer auf dieser Erde Ost West Nord Süd.Aber Tag für Tag wirds besser.

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9. August um 16:44
In Antwort auf zauderer22

Hallo Zahrakhan.

Zwar finde ich das Thema nicht sehr spannend. Aber wenn ich mal genauer hinschaue: Stimmt denn die Behauptung?

Ich glaube überhaupt nicht daran.

Natürlich gibt es einzelne Beispiele von Missbilligung durch Eltern, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es in Russland da anders ist.

Im Gegenteil wurde das Recht in Deutschland immer mehr liberalisiert. Man muss schon jünger als 14 sein, damit da rechtlich noch etwas greift. Gesellschaftlich ist man sicher nicht überall so weit. Ich denke aber, dass es den meisten Eltern eher darum geht, welchen Umgang die Tochter hat, nicht wie alt ihr Freund ist.

Neulich in einer Komödie. Besorgter Vater sagt zu seiner 16-jährigen Tochter. "Was ist mit den Jungs? Da musst Du aufpassen, denn die wollen nur das eine. Ich war ja auch mal ein Junge und muss das wissen. Was ist eigentlich mit dem Jungen, mit dem ich Dich neulich gesehen habe? Ist das Dein Freund?"

16-jährige Tochter: "Nichts. Das verstehst Du nicht. Das ist doch bloß nur Sex."

Ich glaube, solche Väter werden immer seltener, und man macht sich über sie eher lustig.
 

Also da hab ich einen ganz anderen Eindruck. Ich arbeite ja in meinem Zweitjob mit Jugendlichen und habe auch deswegen Kontakt zu Lehrkräften und Eltern. 
Solche Väter, wie du beschreibst, werden in meinen Augen eher immer mehr. Da war selbst mein Vater (obwohl extrem verklemmt) wesentlich liberaler und pragmatischer.
Mit der Sexualität ihrer Kinder haben ganz viele heutige Eltern ein großes Problem, lehnen diese häufig ab. Vor allem die Eltern von Töchtern, wenn auch nicht nur.
Deshalb stirbt ja auch die Einstellung bzw. der Glaube nicht aus, dass Männer angeblich nur das Eine wollen und dass Mädchen es ja nur tun, um ihren Freund nicht zu verlieren o. ä.
Und wenn der Freund schon älter ist, wird ihm noch extremer unterstellt, dass er das Mädchen nur ausnutzen würde. Natürlich denken nicht alle so, aber überraschend viele.
Ist auch in Büchern (in Romanen, aber auch in Sachbücher und Artikeln) immer wieder Thema.
Es gibt sogar ein Buch darüber, vor ein paar Jahren rausgekommen, das heißt 'Die neue Prüderie' oder zumindest so ähnlich. Ich habe nur eine Rezension und Inhaltsangabe gelesen, in wie weit Jugendliche und Altersunterschied thematisiert wurden, weiß ich nicht genau, aber so locker wie in den 70er und 80er Jahren ist der Umgang mit Sex anscheinend ta nicht mehr.
Aber auch sonst fällt mir öfter auf, wie immer auf soziale Interaktion mit Gleichaltrigen gepocht wird in Kindergärten und Schulen. Als ich Kind war, haben wir mit Kindern aller möglicher Altersstufen und zum Teil auch noch mit Teenagern gespielt. Die kleinen lernten von den großen, oft viel mehr als von den Eltern. 

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9. August um 17:18
In Antwort auf katarinadubrova

Ich komme ursprünglich aus Irkutsk, Russland. Seit 7 Jahren lebe ich in Deutschland. Mir ist aufgefallen, dass das Alter in Beziehungen in Deutschland eine andere Rolle spielt als in Russland. Meine jüngere Schwester ist 17 Jahre alt und hat einen 22 jährigen Freund der auch aus dem Osten kommt. Hier wurde oft gesagt, dass dieser Altersunterschied zu groß wäre und es in Deutschland geächtet wird. In Russland gilt es hingegen als "normal" bzw. nicht schlimm, wenn der Freund etwas älter ist und seine Freundin noch 17. Es wird dort gesellschaftlich sehr akzeptiert und für Russen ist das ein normaler Aktersunterschied. Wieso wird das in Deutschland anders gesehen ? 

"und für Russen ist das ein normaler Aktersunterschied."

in manchen muslimischen ländern werden 10jährige als ehefrau genommen, dort ist es auch "normal". ich glaube nicht das es in deutschland geächtet wird. mir persönlich ist es herzlich egal, kann mir davon nichts kaufen. eine meinung dazu hab ich dennoch. als 22 jähriger wüsste ich nicht was ich mit einer 17jährigen anfangen soll, und als 17jähriges mädel würd ich mir denken, was das wohl für ein loser sein muss, der es nicht gebacken bekommt eine geistig und physisch erwachsene reife frau an land zu ziehn. klar gibt es teenager wo ich mir denke "oha", aber das ist eine unter einer million. die meisten sind halt doch noch kinder.

einen altersunterschied mit 20+ versteh ich noch weniger. im vergleich mit dem jüngeren part runzelt, riecht und schlabbert die haut... naja, wems gefällt 
 

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9. August um 17:42

Also "geächtet" sind 5 Jahre Altersunterschied sicher nicht hier in D., Sondern mE ist das normal. Eher wenn die Frau 5 Jahre älter ist, dann muss man sich einiges anhören, warum auch immer. Aber andersrum wird das sicher nicht geächtet.

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9. August um 17:50
In Antwort auf zahrakhan

Also da hab ich einen ganz anderen Eindruck. Ich arbeite ja in meinem Zweitjob mit Jugendlichen und habe auch deswegen Kontakt zu Lehrkräften und Eltern. 
Solche Väter, wie du beschreibst, werden in meinen Augen eher immer mehr. Da war selbst mein Vater (obwohl extrem verklemmt) wesentlich liberaler und pragmatischer.
Mit der Sexualität ihrer Kinder haben ganz viele heutige Eltern ein großes Problem, lehnen diese häufig ab. Vor allem die Eltern von Töchtern, wenn auch nicht nur.
Deshalb stirbt ja auch die Einstellung bzw. der Glaube nicht aus, dass Männer angeblich nur das Eine wollen und dass Mädchen es ja nur tun, um ihren Freund nicht zu verlieren o. ä.
Und wenn der Freund schon älter ist, wird ihm noch extremer unterstellt, dass er das Mädchen nur ausnutzen würde. Natürlich denken nicht alle so, aber überraschend viele.
Ist auch in Büchern (in Romanen, aber auch in Sachbücher und Artikeln) immer wieder Thema.
Es gibt sogar ein Buch darüber, vor ein paar Jahren rausgekommen, das heißt 'Die neue Prüderie' oder zumindest so ähnlich. Ich habe nur eine Rezension und Inhaltsangabe gelesen, in wie weit Jugendliche und Altersunterschied thematisiert wurden, weiß ich nicht genau, aber so locker wie in den 70er und 80er Jahren ist der Umgang mit Sex anscheinend ta nicht mehr.
Aber auch sonst fällt mir öfter auf, wie immer auf soziale Interaktion mit Gleichaltrigen gepocht wird in Kindergärten und Schulen. Als ich Kind war, haben wir mit Kindern aller möglicher Altersstufen und zum Teil auch noch mit Teenagern gespielt. Die kleinen lernten von den großen, oft viel mehr als von den Eltern. 

Entschuldigt wenn ich mich bei Eurer Diskusion mit einmische. 🙃

Da ich selbst zwei Kinder habe (14 & 8 Jahre), kann ich dem von Dir Zahra, im grossen und ganzen zustimmen.

Ich finde sehr viele Eltern, aber natürlich nicht alle, sind prüder oder noch besser über vorsichtiger im Umgang mit ihren Kindern geworden. 

Viele tun nur so liberal, aufgeklärt...
Aber in manchen Gesprächen oder was man manches Mal so mitbekommt, da kann man nur mit dem Kopf schütteln.

Vor einpaar Wochen war ja noch Homeschooling weitestgehend angesagt, und in diesem Kontext habe ich ein Gespräch von zwei Kolleginnen mitbekommen. Diese waren froh, dass das Thema Sexualkunde nicht zu Hause mit ihren Kindern thematisiert werden muss. 
Und das war jetzt nur ein Beispiel.
Ich glaube die meisten Eltern, sehen ihre Kinder als unsexuelle Wesen. 

Natürlich muss man alles altersspezifisch sehen.
Aber wenn meine Kinder Fragen in dem Zusammenhang haben, beantworte ich ihnen diese natürlich genau so wie andere Fragen auch. 

Und was Altersunterschiede anbelangt; 
Da sehe ich das auch so wie Zahra. 

Als meine Tochter noch im Kiga war, hatte sie einen Spielgefährten der drei Jahre älter war. 
Oder mein Sohn, hat auch einen Freund der schon 20 Jahre alt ist.
Dies wurde von so einigen an mich herangetragen, dass dies doch merkwürdig sei.

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9. August um 17:52
In Antwort auf katarinadubrova

Ich komme ursprünglich aus Irkutsk, Russland. Seit 7 Jahren lebe ich in Deutschland. Mir ist aufgefallen, dass das Alter in Beziehungen in Deutschland eine andere Rolle spielt als in Russland. Meine jüngere Schwester ist 17 Jahre alt und hat einen 22 jährigen Freund der auch aus dem Osten kommt. Hier wurde oft gesagt, dass dieser Altersunterschied zu groß wäre und es in Deutschland geächtet wird. In Russland gilt es hingegen als "normal" bzw. nicht schlimm, wenn der Freund etwas älter ist und seine Freundin noch 17. Es wird dort gesellschaftlich sehr akzeptiert und für Russen ist das ein normaler Aktersunterschied. Wieso wird das in Deutschland anders gesehen ? 

Es hängt halt auch mit Erfahrungswerten zusammen. Ich glaube ich war 27 oder so und meine Freundin 18. Allerdings gabs da auch keine Problem , fand jeder normal. Vermutlich weil sie volljährig war.
Aber wenn sie 16 oder 17 gewesen wäre , wäre sie auch meine Freundin gewesen, weil wir einfach damals gut zueinander passten.

Die Gesellschaft ist da vermutlich konservativer, machen sich sorgen, haben ihre Vorurteile . Aber die Realität sieht eher so aus, das sich Menschen finden aufgrund Z.B. der gemeinsamen Wellenlänge.
 

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9. August um 19:27

In meinem Freundes- und Bekanntenkreis haben alle einen Freund der älter als die Freundin ist.
Beispielsweise 17 und 26, 16 und 22 und 18 und 28.

Ich persönlich sehe da nichts schlimmes. 
Meiner Meinung und Erfahrung nach sind die Männer / Jungs in meinem Alter (18~) eher ungeeignet als Partner, weil oft unreif und/oder einfach etwas "oberflächlich" 

Ich kenne nur zwei der Freunde meiner Freundinnen persönlich, der eine 26, anderer 28, und die wirken auf mich schlichtweg reifer und intelligenter als der Rest. Ausgeglichener auch. 

Ich glaube, Männer suchen sich gerne jüngere Frauen, und ich glaube Frauen in meinem Alter ziehen wiederum ältere Männer vor. Das ist doch eher etwas gutes und nichts schlechtes. 
 

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9. August um 19:29
In Antwort auf ayumiwh

In meinem Freundes- und Bekanntenkreis haben alle einen Freund der älter als die Freundin ist.
Beispielsweise 17 und 26, 16 und 22 und 18 und 28.

Ich persönlich sehe da nichts schlimmes. 
Meiner Meinung und Erfahrung nach sind die Männer / Jungs in meinem Alter (18~) eher ungeeignet als Partner, weil oft unreif und/oder einfach etwas "oberflächlich" 

Ich kenne nur zwei der Freunde meiner Freundinnen persönlich, der eine 26, anderer 28, und die wirken auf mich schlichtweg reifer und intelligenter als der Rest. Ausgeglichener auch. 

Ich glaube, Männer suchen sich gerne jüngere Frauen, und ich glaube Frauen in meinem Alter ziehen wiederum ältere Männer vor. Das ist doch eher etwas gutes und nichts schlechtes. 
 

Suchen ist immer gut, so bleibt Mann in Bewegung.

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9. August um 20:12
In Antwort auf dawn

Es hängt halt auch mit Erfahrungswerten zusammen. Ich glaube ich war 27 oder so und meine Freundin 18. Allerdings gabs da auch keine Problem , fand jeder normal. Vermutlich weil sie volljährig war.
Aber wenn sie 16 oder 17 gewesen wäre , wäre sie auch meine Freundin gewesen, weil wir einfach damals gut zueinander passten.

Die Gesellschaft ist da vermutlich konservativer, machen sich sorgen, haben ihre Vorurteile . Aber die Realität sieht eher so aus, das sich Menschen finden aufgrund Z.B. der gemeinsamen Wellenlänge.
 

"gemeinsamen Wellenlänge"

dann bist du also zwischen 18 u. 27 in deiner entwicklung stehngeblieben?
 

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9. August um 20:13
In Antwort auf closer

Entschuldigt wenn ich mich bei Eurer Diskusion mit einmische. 🙃

Da ich selbst zwei Kinder habe (14 & 8 Jahre), kann ich dem von Dir Zahra, im grossen und ganzen zustimmen.

Ich finde sehr viele Eltern, aber natürlich nicht alle, sind prüder oder noch besser über vorsichtiger im Umgang mit ihren Kindern geworden. 

Viele tun nur so liberal, aufgeklärt...
Aber in manchen Gesprächen oder was man manches Mal so mitbekommt, da kann man nur mit dem Kopf schütteln.

Vor einpaar Wochen war ja noch Homeschooling weitestgehend angesagt, und in diesem Kontext habe ich ein Gespräch von zwei Kolleginnen mitbekommen. Diese waren froh, dass das Thema Sexualkunde nicht zu Hause mit ihren Kindern thematisiert werden muss. 
Und das war jetzt nur ein Beispiel.
Ich glaube die meisten Eltern, sehen ihre Kinder als unsexuelle Wesen. 

Natürlich muss man alles altersspezifisch sehen.
Aber wenn meine Kinder Fragen in dem Zusammenhang haben, beantworte ich ihnen diese natürlich genau so wie andere Fragen auch. 

Und was Altersunterschiede anbelangt; 
Da sehe ich das auch so wie Zahra. 

Als meine Tochter noch im Kiga war, hatte sie einen Spielgefährten der drei Jahre älter war. 
Oder mein Sohn, hat auch einen Freund der schon 20 Jahre alt ist.
Dies wurde von so einigen an mich herangetragen, dass dies doch merkwürdig sei.

@closer @Zahrakhan.

Hätte ich nicht so gedacht -  da habt ihr mehr Erfahrung. So wird das mit einer freieren und vor allem lustbetonteren Sexualität nie etwas. 

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9. August um 21:43
In Antwort auf katarinadubrova

Ich komme ursprünglich aus Irkutsk, Russland. Seit 7 Jahren lebe ich in Deutschland. Mir ist aufgefallen, dass das Alter in Beziehungen in Deutschland eine andere Rolle spielt als in Russland. Meine jüngere Schwester ist 17 Jahre alt und hat einen 22 jährigen Freund der auch aus dem Osten kommt. Hier wurde oft gesagt, dass dieser Altersunterschied zu groß wäre und es in Deutschland geächtet wird. In Russland gilt es hingegen als "normal" bzw. nicht schlimm, wenn der Freund etwas älter ist und seine Freundin noch 17. Es wird dort gesellschaftlich sehr akzeptiert und für Russen ist das ein normaler Aktersunterschied. Wieso wird das in Deutschland anders gesehen ? 

öhm, das kann ich so nicht bestätigen. Viele deutsche sehen es lediglich moralisch kritisch, wenn sich eine minderjährige auf einen Mann einlässt der 5 jahre oder mehr älter ist.

Meine ex Freundinnen waren im schnitt 4 bis 6 jahre jünger, da ist noch nie irgendein Kommentar in diese Richtung gefallen (gut die waren natürlich auch nie unter 18 ).

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9. August um 23:03
In Antwort auf dingsbums

"gemeinsamen Wellenlänge"

dann bist du also zwischen 18 u. 27 in deiner entwicklung stehngeblieben?
 

es gibt keinen großen Unterschied zwischen einer cleveren 18 jährigen (Frau) und 27 (Mann) Das glauben die meisten nur, Frauen sind meist reifer.
Mit anfang 20 konnte ich noch keine Beziehung genießen, sondern brauchte viele Abenteuer, erst mit 27 liefs dann besser und war dann geeigneter für ne Beziehung.
Es ist ja auch immer ne Frage was für ein Typ Charakter man sucht bzw. braucht.

 

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10. August um 7:41
In Antwort auf closer

Entschuldigt wenn ich mich bei Eurer Diskusion mit einmische. 🙃

Da ich selbst zwei Kinder habe (14 & 8 Jahre), kann ich dem von Dir Zahra, im grossen und ganzen zustimmen.

Ich finde sehr viele Eltern, aber natürlich nicht alle, sind prüder oder noch besser über vorsichtiger im Umgang mit ihren Kindern geworden. 

Viele tun nur so liberal, aufgeklärt...
Aber in manchen Gesprächen oder was man manches Mal so mitbekommt, da kann man nur mit dem Kopf schütteln.

Vor einpaar Wochen war ja noch Homeschooling weitestgehend angesagt, und in diesem Kontext habe ich ein Gespräch von zwei Kolleginnen mitbekommen. Diese waren froh, dass das Thema Sexualkunde nicht zu Hause mit ihren Kindern thematisiert werden muss. 
Und das war jetzt nur ein Beispiel.
Ich glaube die meisten Eltern, sehen ihre Kinder als unsexuelle Wesen. 

Natürlich muss man alles altersspezifisch sehen.
Aber wenn meine Kinder Fragen in dem Zusammenhang haben, beantworte ich ihnen diese natürlich genau so wie andere Fragen auch. 

Und was Altersunterschiede anbelangt; 
Da sehe ich das auch so wie Zahra. 

Als meine Tochter noch im Kiga war, hatte sie einen Spielgefährten der drei Jahre älter war. 
Oder mein Sohn, hat auch einen Freund der schon 20 Jahre alt ist.
Dies wurde von so einigen an mich herangetragen, dass dies doch merkwürdig sei.

Das deckt sich sehr genau mit meinen Beobachtungen. 

Und der beste Freund meines Sohnes ist älter als ich, haben sich über ein skurriles Hobby kennengelernt, da war mein Sohn 13. Das fanden damals auch sehr viele merkwürdig oder gar bedenklich. Wir haben da aber nichts drum gegeben und die Freundschaft besteht nun schon fast 10 Jahre. 

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10. August um 7:44
In Antwort auf zauderer22

@closer @Zahrakhan.

Hätte ich nicht so gedacht -  da habt ihr mehr Erfahrung. So wird das mit einer freieren und vor allem lustbetonteren Sexualität nie etwas. 

Kannst du ja auch immer wieder hier oder in anderen Medien lesen und hören oder im Umfeld, dass wirklich lustbetonte, bejahende Sexualität vor allem bei Frauen immer noch die Ausnahme ist.

Ich war auch überrascht, das festzustellen, als ich nebenbei mit dem Betreuungsjob angefangen habe. Zwischenzeitlich hatte ich außer über meinen Sohn eher wenig Kontakt zu Jugendlichen. 

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10. August um 8:25
In Antwort auf zahrakhan

Kannst du ja auch immer wieder hier oder in anderen Medien lesen und hören oder im Umfeld, dass wirklich lustbetonte, bejahende Sexualität vor allem bei Frauen immer noch die Ausnahme ist.

Ich war auch überrascht, das festzustellen, als ich nebenbei mit dem Betreuungsjob angefangen habe. Zwischenzeitlich hatte ich außer über meinen Sohn eher wenig Kontakt zu Jugendlichen. 

@Zahrahan.

In einem anderen Forum habe ich sowas nur mal angedeutet. Da wurde ich mit Beschimpfungen überhäuft, mit Anklagen unzulässiger Verallgemeinerung. Mir wurde unterstellt, ich wolle die weibliche Lust mit solchen Äußerungen unterdrücken (was völlig absurd war) etc.pp. Man stelle sich vor, eine Frau behaupte, die meisten Männer seien asexuell. Außer Gelächter oder Angeboten, ihr das Gegenteil zu beweisen, würde sie wohl keine weitere Resonanz, vor allem keinen als feministisch deklarierten Zorn erleben. - Das muss wohl schon alles interessante Gründe haben.

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10. August um 11:39
In Antwort auf zauderer22

@Zahrahan.

In einem anderen Forum habe ich sowas nur mal angedeutet. Da wurde ich mit Beschimpfungen überhäuft, mit Anklagen unzulässiger Verallgemeinerung. Mir wurde unterstellt, ich wolle die weibliche Lust mit solchen Äußerungen unterdrücken (was völlig absurd war) etc.pp. Man stelle sich vor, eine Frau behaupte, die meisten Männer seien asexuell. Außer Gelächter oder Angeboten, ihr das Gegenteil zu beweisen, würde sie wohl keine weitere Resonanz, vor allem keinen als feministisch deklarierten Zorn erleben. - Das muss wohl schon alles interessante Gründe haben.

Nun ja, zugeben würde das kaum jemand und verallgemeinern kann man nicht. 
Bei mir sind es einfach Beobachtungen, die ich seit einigen Jahren mache, dann habe ich mal gegoogelt und unter anderem diesen Buchtitel Die neue Prüderie gefunden.
Auch Leute aus meinem Umfeld habe ich mal gefragt. Zwei hatten einen ähnlichen Eindruck (ein Mann Ende 50 und eine Frau Mitte 30), die anderen reagierten mit Verlegenheit oder Empörung und wechselten ganz schnell das Thema.
Inwieweit das repräsentativ ist, kann ich natürlich nicht sagen, aber jemand anders hier macht ja anscheinend ähnliche Beobachtungen. 

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10. August um 13:14
In Antwort auf zahrakhan

Nun ja, zugeben würde das kaum jemand und verallgemeinern kann man nicht. 
Bei mir sind es einfach Beobachtungen, die ich seit einigen Jahren mache, dann habe ich mal gegoogelt und unter anderem diesen Buchtitel Die neue Prüderie gefunden.
Auch Leute aus meinem Umfeld habe ich mal gefragt. Zwei hatten einen ähnlichen Eindruck (ein Mann Ende 50 und eine Frau Mitte 30), die anderen reagierten mit Verlegenheit oder Empörung und wechselten ganz schnell das Thema.
Inwieweit das repräsentativ ist, kann ich natürlich nicht sagen, aber jemand anders hier macht ja anscheinend ähnliche Beobachtungen. 

Mit Repräsentativität muss man natürlich vorsichtig umgehen. Was die Leute leben und nach außen widerspiegeln, sind zwei völlig verschiedene Dinge. Es gibt nach außen prüde Frauen und auch Männer, die etwas ganz anderes im stillen ausleben. Sowie übrigens auch umgekehrt, weltoffen und so total liberal, aber in Wahrheit ...

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