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Wieso bin ich so

10. Juli 2008 um 11:13

ich ertrag das nicht mehr..ich sehe Frauen , die gut aussehen, und ich sterbe vor innerlichen Unruhe..
Will immer die beste , schönste , tollste sein..Will dass mich alle Männer haben wollen...will auffallen..will einfach alles für mich haben.Woran liegt das?
Jetzt könnte ich sterben die Gefühle sind so schlimm!Ich halte sie nicht mehr aus..Ich Ritze mich ab und zu wenn ich echt schlimm verzweifelt bin. Bin erst 18 jahre alt und mit meinem Nerven zeimlich fertig. Bin eine sehr labile Person, und sehr verletztlich..Höre auf andere Meinung..fühle mich minderwertig..einfahc nutzlos..Ich komme jetzt in die 12. Klasse und fühle mich sehr dumm..obwohl ich das nicht bin ( habe in der 11.klasse ein schnitt von 2,1) aber sehr unzufrieden..Kann nie glücklich sein..Nie..hatte noch nie einen Mann der mich geliebt hat!
Ich hasse meine Figur, sie ekelt mich an!
Und alle sind so viel besser..oh man muss so oft deshlab heulen. Nachts bevor ich schlafen gehe Stell ich mir jede Frau vor, (die ich gesehen habe) und suche eine Make an ihr um zu sagen dass ich besser bin ...mach das innerlich! Und das jeden tag und immer die gleichen tussen..wieso nur?ich halte es nicht aus..ich muss mich echt sehr schlimm verltzten...brauch das wieder! wieso nur?Was soll ich machen bitte bitte helft mir ist echt dringend..!

Danke Lg Bunny905

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10. Juli 2008 um 11:26

Liebe bunny905,
für mich hört sich das so an, als ob irgendetwas dein Selbstwertgefühl sehr verletzt hätte. Deshalb suchst du jetzt verzweifelet nach anderer Bestätigung und Zuneigung von außen. Ich würde dir raten, professionelle Hilfe zu suchen, wo man dir zuhören und dich beraten kann. Das muss ja keiner mitkriegen erstmal..
Alles Liebe Dir!
Mila

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10. Juli 2008 um 11:27

Ich habe keine ahnung
woran das liegt..bitte ich brauche echt rat..hatte das auch jemand?

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10. Juli 2008 um 11:40

Narzissmus
Das ganze hört sich für mich nach einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung an, bei der man zwischen der männlichen und der weiblichen unterscheiden muss. Ich habe Dir mal was rausgegoogelt. Kannst ja selbst ein wenig im netz weiter rumstöbern.
Ich würde das ganze nicht auf die leichte Schulter nehmen und mir professionele Hilfe suchen, da es schon ziemlich krankhafte Züge hat, wenn Du Dich selbst verletzt:

Weiblicher und männlicher Narzissmus

Weiblicher Narzissmus
In Minderwertigkeit und Depression verwurzelt
Anerkennung durch Überanpassung
Weibliches Rollenbild
Kompensiert Schwäche durch Leistung, Überanpassung + Attraktivität
Empatisches Eingehen bis zur Konfluenz
Depressiver Gefühlssumpf
Beziehungsannehmer (klammernd)
Suche und Entlehnung eines idealisierten Selbst beim Partner + seinen Erfolgen
Partner als idealisiertes Ersatzselbst
Sucht Elternfigur im Partner, bemuttert den partner
Passive Form der Aggressivität, häufig Trotz, Verweigerung, innere Abwertung
Opferposition


Narzissmus entsteht, wenn die grandiosen und die minderwertigen Seiten einer Persönlichkeit nicht integriert sind und der Mensch zwischen den beiden Polen Grandiosität und Minderwertigkeit schwankt. Statt sein wahres Selbst zu entwickeln, mit starken und schwachen Seiten, mit guten und schlechten wird ein falsches Selbstbild entwickelt hinter dem sich wie hinter einer Maske ein verunsicherter Mensch verbirgt, der angewiesen ist auf Anerkennung und Zustimmung von außen.
Das normale Bild des Narzissten ist das eines Menschen, der sich breit macht, der ständig im Mittelpunkt stehen muss, der immer gelobt werden muss und nicht in der Lage ist auf andere einzugehen. Beziehungen werden über Verführungen hergestellt. Narzisstische Menschen glauben, die Macht behalten zu müssen über den Partner, und ziehen in dem Moment, in dem sie sich einlassen müssten zurück. Ablehnend, unerreichbar, ausweichend, aggressiv abgrenzend und gefühlsmäßig wenig betroffen zeigen sich Narzissten in Beziehungen.

Narzissmus hat aber auch eine andere Seite, statt der grandiosen Seite kann ein Narzisst auch in die andere Richtung kippen und die Minderwertigkeit kann im Vordergrund stehen. Besonders häufig ist das bei Frauen der Fall, die ein Verhaltensrepertoire entwickeln, das genau dem typisch narzisstischen Bild entgegen gesetzt ist. Auch sie verführen in Kontakte, wickeln um den Finger, manipulieren, denn sie haben gelernt sich schnell auf die Erwartungen und Wünsche des Gegenübers einzustellen und demonstrieren eine freundliche, offene Zugewandtheit.
Während Männer, oder vielleicht besser durch Grandiosität geprägte Typen des Narzissmus, um Autonomie kämpfen und immer befürchten sie zu verlieren, passen sich Frauen in überstarkem Maß an und hoffen dadurch Anerkennung zu erhalten. In Beziehungen reagieren sie mit Überanpassung und Aufgabe der eigenen Identität und verhalten sich symbiotisch anpassend, sind aber zur wirklichen Anpassung genauso unfähig, wie der grandiose Narzisst.
Beide Formen sind Ausprägungen derselben Grundstörung, die aber jeweils die entgegen gesetzte Seite der Medaille nach außen zeigen: die weibliche Seite klammert (lebt die depressive Seite aus), die männliche Seite vermeidet Kontakt (lebt die grandiose Seite). Beide verstecken die jeweils entgegen gesetzte Seite in sich, zeigen sie aber nicht nach außen. Unter der grandiosen Fassade liegt die Depression und hinter der Depression die Grandiosität verborgen (Bsp.: Schönheitswahn). Diese unterschiedlichen Ausprägungen hängen natürlich stark mit den Sozialisationsbedingungen zusammen. (Starke Männer, schwache Frauen)

Der narzisstische Grundkonflikt besteht in der Unvereinbarkeit von Grandiosität und Minderwertigkeit als zwei extremen Pole des Erlebens. Beziehung bedeutet für narzisstische Menschen emotionaler Stress. Um diesen Stress erträglich zu halten, greift jeder zu dem bevorzugten Abwehrmanöver: Männer neigen dazu sich größer und unangreifbarer zu machen, Frauen fühlen sich minderwertiger und wertloser.
Männliche Narzissten, z.B. erfolgreiche Geschäftsleute, neigen dazu ihre Minderwertigkeit durch überzogene Größenvorstellungen zu kompensieren. Wer das im Beruf nicht schafft demonstriert Stärke in anderer Weise (Stammtischreden, riskantes Autofahren). In Therapiegruppen entwickeln sie gerne ein narzisstisch grandioses Gruppenselbst mit dem sie sich identifizieren und ihr mangelndes Selbstwertgefühl ausgleichen.
Demgegenüber entsteht in Gruppen von weiblich-narzisstischen Frauen schnell eine negativ-resignative Stimmung, ein Gefühls-Sumpf, der schnell auf andere in der Gruppe überspringt und ein schlechtes Gefühl hinterlässt. Selbstabwertung und Leiden an körperlichen Symptomen stehen im Vordergrund.
Weiblich-narzisstische Frauen sind sehr angepasst, ideale Patientinnen, die alles hinnehmen und nichts hinterfragen, brav alles tun, was man von ihnen erwartet, leider hilft das alles nicht. Diese Anpassung ist eine Form der Verweigerung und Abwertung, die Distanz herstellt und Kontakt vermeidet.

Beide Formen leiden an einer Selbstwertstörung, unterscheiden sich aber in der Art, wie sie Beziehungen gestalten. Der Mann sucht sich eine Frau, durch die er sein schlechtes Selbstwertgefühl aufwerten kann, jemand, der zu ihm aufschaut und ihn bewundert. Sie idealisiert ihn und leiht sich bei ihm ein Ideal-Selbst, für das sie sich aufgibt. Sie fordert nicht und stellt keine Ansprüche und ist eine Art mütterlicher Nährboden. Der mangelnde Selbstwert wird durch das Ideal des Partners ausgeglichen.
Wird die Nähe zu eng, versucht der Narzisst die Partnerin wegzustoßen, was schwierig ist. Solche Frauen neigen dazu das Scheitern der Beziehung zu leugnen, weil sie existentiell darauf angewiesen sind, das Ideal-Selbst im Partner brauchen. So halten sie oft loyal zum Partner, auch wenn sie massiv gekränkt und abgewertet werden.

Quelle: http://www.schotterblume.de/folge/narzissmus.htm
(Link kann unerwünschte Bindestriche enthalten - einfach entfernen wenns nicht funktioniert)

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10. Juli 2008 um 11:40
In Antwort auf amika_12466096

Liebe bunny905,
für mich hört sich das so an, als ob irgendetwas dein Selbstwertgefühl sehr verletzt hätte. Deshalb suchst du jetzt verzweifelet nach anderer Bestätigung und Zuneigung von außen. Ich würde dir raten, professionelle Hilfe zu suchen, wo man dir zuhören und dich beraten kann. Das muss ja keiner mitkriegen erstmal..
Alles Liebe Dir!
Mila

Dankeschön Mila !
Du hast recht ich hasse mich selbst..früher war ich überhaupt nicht so..Früher war ich eine außenseiterin, keiner hat mich beachtet..meine eltern sind nie für mich da.bin ziemlich einsam..Kann ich mir da selber helfen?
Wieso bin ich nur so, ich versteh dass nicht!

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10. Juli 2008 um 11:45
In Antwort auf staubkorn

Narzissmus
Das ganze hört sich für mich nach einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung an, bei der man zwischen der männlichen und der weiblichen unterscheiden muss. Ich habe Dir mal was rausgegoogelt. Kannst ja selbst ein wenig im netz weiter rumstöbern.
Ich würde das ganze nicht auf die leichte Schulter nehmen und mir professionele Hilfe suchen, da es schon ziemlich krankhafte Züge hat, wenn Du Dich selbst verletzt:

Weiblicher und männlicher Narzissmus

Weiblicher Narzissmus
In Minderwertigkeit und Depression verwurzelt
Anerkennung durch Überanpassung
Weibliches Rollenbild
Kompensiert Schwäche durch Leistung, Überanpassung + Attraktivität
Empatisches Eingehen bis zur Konfluenz
Depressiver Gefühlssumpf
Beziehungsannehmer (klammernd)
Suche und Entlehnung eines idealisierten Selbst beim Partner + seinen Erfolgen
Partner als idealisiertes Ersatzselbst
Sucht Elternfigur im Partner, bemuttert den partner
Passive Form der Aggressivität, häufig Trotz, Verweigerung, innere Abwertung
Opferposition


Narzissmus entsteht, wenn die grandiosen und die minderwertigen Seiten einer Persönlichkeit nicht integriert sind und der Mensch zwischen den beiden Polen Grandiosität und Minderwertigkeit schwankt. Statt sein wahres Selbst zu entwickeln, mit starken und schwachen Seiten, mit guten und schlechten wird ein falsches Selbstbild entwickelt hinter dem sich wie hinter einer Maske ein verunsicherter Mensch verbirgt, der angewiesen ist auf Anerkennung und Zustimmung von außen.
Das normale Bild des Narzissten ist das eines Menschen, der sich breit macht, der ständig im Mittelpunkt stehen muss, der immer gelobt werden muss und nicht in der Lage ist auf andere einzugehen. Beziehungen werden über Verführungen hergestellt. Narzisstische Menschen glauben, die Macht behalten zu müssen über den Partner, und ziehen in dem Moment, in dem sie sich einlassen müssten zurück. Ablehnend, unerreichbar, ausweichend, aggressiv abgrenzend und gefühlsmäßig wenig betroffen zeigen sich Narzissten in Beziehungen.

Narzissmus hat aber auch eine andere Seite, statt der grandiosen Seite kann ein Narzisst auch in die andere Richtung kippen und die Minderwertigkeit kann im Vordergrund stehen. Besonders häufig ist das bei Frauen der Fall, die ein Verhaltensrepertoire entwickeln, das genau dem typisch narzisstischen Bild entgegen gesetzt ist. Auch sie verführen in Kontakte, wickeln um den Finger, manipulieren, denn sie haben gelernt sich schnell auf die Erwartungen und Wünsche des Gegenübers einzustellen und demonstrieren eine freundliche, offene Zugewandtheit.
Während Männer, oder vielleicht besser durch Grandiosität geprägte Typen des Narzissmus, um Autonomie kämpfen und immer befürchten sie zu verlieren, passen sich Frauen in überstarkem Maß an und hoffen dadurch Anerkennung zu erhalten. In Beziehungen reagieren sie mit Überanpassung und Aufgabe der eigenen Identität und verhalten sich symbiotisch anpassend, sind aber zur wirklichen Anpassung genauso unfähig, wie der grandiose Narzisst.
Beide Formen sind Ausprägungen derselben Grundstörung, die aber jeweils die entgegen gesetzte Seite der Medaille nach außen zeigen: die weibliche Seite klammert (lebt die depressive Seite aus), die männliche Seite vermeidet Kontakt (lebt die grandiose Seite). Beide verstecken die jeweils entgegen gesetzte Seite in sich, zeigen sie aber nicht nach außen. Unter der grandiosen Fassade liegt die Depression und hinter der Depression die Grandiosität verborgen (Bsp.: Schönheitswahn). Diese unterschiedlichen Ausprägungen hängen natürlich stark mit den Sozialisationsbedingungen zusammen. (Starke Männer, schwache Frauen)

Der narzisstische Grundkonflikt besteht in der Unvereinbarkeit von Grandiosität und Minderwertigkeit als zwei extremen Pole des Erlebens. Beziehung bedeutet für narzisstische Menschen emotionaler Stress. Um diesen Stress erträglich zu halten, greift jeder zu dem bevorzugten Abwehrmanöver: Männer neigen dazu sich größer und unangreifbarer zu machen, Frauen fühlen sich minderwertiger und wertloser.
Männliche Narzissten, z.B. erfolgreiche Geschäftsleute, neigen dazu ihre Minderwertigkeit durch überzogene Größenvorstellungen zu kompensieren. Wer das im Beruf nicht schafft demonstriert Stärke in anderer Weise (Stammtischreden, riskantes Autofahren). In Therapiegruppen entwickeln sie gerne ein narzisstisch grandioses Gruppenselbst mit dem sie sich identifizieren und ihr mangelndes Selbstwertgefühl ausgleichen.
Demgegenüber entsteht in Gruppen von weiblich-narzisstischen Frauen schnell eine negativ-resignative Stimmung, ein Gefühls-Sumpf, der schnell auf andere in der Gruppe überspringt und ein schlechtes Gefühl hinterlässt. Selbstabwertung und Leiden an körperlichen Symptomen stehen im Vordergrund.
Weiblich-narzisstische Frauen sind sehr angepasst, ideale Patientinnen, die alles hinnehmen und nichts hinterfragen, brav alles tun, was man von ihnen erwartet, leider hilft das alles nicht. Diese Anpassung ist eine Form der Verweigerung und Abwertung, die Distanz herstellt und Kontakt vermeidet.

Beide Formen leiden an einer Selbstwertstörung, unterscheiden sich aber in der Art, wie sie Beziehungen gestalten. Der Mann sucht sich eine Frau, durch die er sein schlechtes Selbstwertgefühl aufwerten kann, jemand, der zu ihm aufschaut und ihn bewundert. Sie idealisiert ihn und leiht sich bei ihm ein Ideal-Selbst, für das sie sich aufgibt. Sie fordert nicht und stellt keine Ansprüche und ist eine Art mütterlicher Nährboden. Der mangelnde Selbstwert wird durch das Ideal des Partners ausgeglichen.
Wird die Nähe zu eng, versucht der Narzisst die Partnerin wegzustoßen, was schwierig ist. Solche Frauen neigen dazu das Scheitern der Beziehung zu leugnen, weil sie existentiell darauf angewiesen sind, das Ideal-Selbst im Partner brauchen. So halten sie oft loyal zum Partner, auch wenn sie massiv gekränkt und abgewertet werden.

Quelle: http://www.schotterblume.de/folge/narzissmus.htm
(Link kann unerwünschte Bindestriche enthalten - einfach entfernen wenns nicht funktioniert)

Dankeschön
Ja das passt ziemlich gut bei mir..Aber ich verstehe einfach nicht , wieso ich immer vor Menschen Angst habe..die Geld haben, eine Hohe Position im Beruf haben usw..Ich denke mir einfach dass ich nie für solche Menschen etwas bin.Das ist so schlimm! Fühle mich gefangen in mir selbst!

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10. Juli 2008 um 11:53

Kombination von Borderline und Narzisstischer Persönlichkeitsstörung:
Scheint wohl im vorliegenden Fall eine Kombination von beidem zu sein. Also Borderline (Störung und Selbstverletzung etc.) in Kombination mit Narzisstischer Persönlichkeitsstörung:

Borderline-Persönlichkeitsstörung:

Die Bereiche der Gefühle, des Denkens und des Handelns sind beeinträchtigt, was sich durch negatives und teilweise paradox wirkendes Verhalten in zwischenmenschlichen Beziehungen sowie im gestörten Verhältnis zu sich selbst äußert. Die BPS wird immer von weiteren Belastungen begleitet, darunter Dissoziative Störungen, Endogene Depressionen und verschiedene Formen von Selbstverletzendem Verhalten (SVV). Darüber hinaus bestehen hohe Komorbiditäten mit anderen Persönlichkeitsstörungen, dabei am häufigsten die Ängstliche Persönlichkeitsstörung und die Narzisstische Persönlichkeitsstörung.

LG

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10. Juli 2008 um 11:56
In Antwort auf amika_12466096

Liebe bunny905,
für mich hört sich das so an, als ob irgendetwas dein Selbstwertgefühl sehr verletzt hätte. Deshalb suchst du jetzt verzweifelet nach anderer Bestätigung und Zuneigung von außen. Ich würde dir raten, professionelle Hilfe zu suchen, wo man dir zuhören und dich beraten kann. Das muss ja keiner mitkriegen erstmal..
Alles Liebe Dir!
Mila

Hat meine Schwester auch...
Meine Schwester hat die gleichen Symptome und sie ist jetzt in einer Klinik nd macht eine Therapie. Das würde ich dir ach empfehlen, denn anders kann man das nicht heilen! Bitte bitte suche dir dringend hilfe.

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10. Juli 2008 um 12:01
In Antwort auf ettie_12892950

Hat meine Schwester auch...
Meine Schwester hat die gleichen Symptome und sie ist jetzt in einer Klinik nd macht eine Therapie. Das würde ich dir ach empfehlen, denn anders kann man das nicht heilen! Bitte bitte suche dir dringend hilfe.

Ich weiss nicht
wie ich das machen soll? habe keine ahnung wie man das macht, was das kostet usw..und wie geht es deiner schwester jetzt?wie kann das enden ohne hilfe?

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10. Juli 2008 um 12:07
In Antwort auf gilah_12646898

Dankeschön Mila !
Du hast recht ich hasse mich selbst..früher war ich überhaupt nicht so..Früher war ich eine außenseiterin, keiner hat mich beachtet..meine eltern sind nie für mich da.bin ziemlich einsam..Kann ich mir da selber helfen?
Wieso bin ich nur so, ich versteh dass nicht!

Du kannst es wahrscheinlich,
aber viiieell einfacher ist es mit Hilfe.

Wieso du so bist? Du hast es schon selbst zum Teil gesagt. Deine Eltern sind nie für dich da, haben dir wahrscheinlich kein einziges Mal in deinem Leben vermitteln können, dass du etwas wert bist, dass du etwas gut gemacht hast, dass sie dich lieben wie du bist. Wo soll dann das Gefühl für den eigenen Selbstwert herkommen? Keiner kann froh und aufgeschlossen sein, wenn im Hintergrund eine Familie steht wo sich die Eltern nur um ihre eigenen Probleme und Nöte sorgen, und die (emotionalen) Bedürfnisse der Kinder völlig links liegen lassen. Mit dir ist alles in Ordnung, jeder Mensch in der selben Situation wird traurig und hyper-empfindlich und süchtig nach Bestätigung werden, weil Menschen einfach Bestätigung von außen brauchen, dass sie da sind, dass ihre Bedürfnisse wahrgenommen werden, dass andere auf sie eingehen etc. Wenn sie das nicht bekommen, können sie einfach nicht gesund und froh vor sich hin leben. Das ist wie mit Vitaminen und Spurenelementen.. man kann eine Weile ohne sie leben, aber man wird immer schwächer und kränker mit der Zeit.

Deswegen rate ich dir auch weiter zu professioneller Beratung, denn ganz alleine und als schüchterner und unsicherer Mensch ist es sehr schwierig, sich das in der Gesellschaft da draußen zu holen..

Nochmal alles liebe, ich drück dir die Daumen!

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10. Juli 2008 um 12:15
In Antwort auf amika_12466096

Du kannst es wahrscheinlich,
aber viiieell einfacher ist es mit Hilfe.

Wieso du so bist? Du hast es schon selbst zum Teil gesagt. Deine Eltern sind nie für dich da, haben dir wahrscheinlich kein einziges Mal in deinem Leben vermitteln können, dass du etwas wert bist, dass du etwas gut gemacht hast, dass sie dich lieben wie du bist. Wo soll dann das Gefühl für den eigenen Selbstwert herkommen? Keiner kann froh und aufgeschlossen sein, wenn im Hintergrund eine Familie steht wo sich die Eltern nur um ihre eigenen Probleme und Nöte sorgen, und die (emotionalen) Bedürfnisse der Kinder völlig links liegen lassen. Mit dir ist alles in Ordnung, jeder Mensch in der selben Situation wird traurig und hyper-empfindlich und süchtig nach Bestätigung werden, weil Menschen einfach Bestätigung von außen brauchen, dass sie da sind, dass ihre Bedürfnisse wahrgenommen werden, dass andere auf sie eingehen etc. Wenn sie das nicht bekommen, können sie einfach nicht gesund und froh vor sich hin leben. Das ist wie mit Vitaminen und Spurenelementen.. man kann eine Weile ohne sie leben, aber man wird immer schwächer und kränker mit der Zeit.

Deswegen rate ich dir auch weiter zu professioneller Beratung, denn ganz alleine und als schüchterner und unsicherer Mensch ist es sehr schwierig, sich das in der Gesellschaft da draußen zu holen..

Nochmal alles liebe, ich drück dir die Daumen!

Vernachlässigung und Lieblosigkeit
milaz8 sieht das richtig. Die Stichwörter für den Grund Deiner Probleme sind "Vernachlässigung" und "fehlende Zuwendung". Hinzu kommt dass Dir nicht ausreichend "Liebe" vermittelt worden ist.
Liebe ist die Antriebsfeder des Menschen, die aus verschiedenen Quellen wie Elternhaus und Partnerschaft geschöpft wird. Es ist wie unser Benzin dass den Motor am laufen hält. Ohne Liebe streikt unser Motor.
Jeder Mensch braucht Liebe. War sie nicht da, so haben wir Probleme.

Ich würde auch auf jeden Fall raten Dir professionelle Hilfe zu suchen. Das mit der Selbstverletzung ist nichts was man einfach mal schnell selbst hinbekommt. Erst recht nicht in Deinem Alter.

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10. Juli 2008 um 12:46

JA!
Das werde ich auch machen!Sport, etwas lesen, und nicht nur doof rusitzen udn zweifeln das bringt nichts. Und man macht sich kaputt..Vllt suche ich auch nur Mitleid.
Wenn ich sol toll sein will, kann ich auch arbeiten..
Deine Antwort macht mir ziemlich viel MUT!
Danke...ich bin noch 18 und erst jetzt fängt das Leben an..und wenn ich so unsicher bin kann ich nichts schaffen..also muss ich das ändern!

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