Forum / Liebe & Beziehung

Wie würdet Ihr reagieren, wenn Euer Partner Euch offenbaren würde, das er/sie gerne Windeln trägt?

Letzte Nachricht: 4. Mai 2017 um 21:46
27.07.15 um 22:02

Wie würdet Ihr reagieren, wenn Euer Partner/Eure Partnerin Euch offenbaren würde, das er oder Sie gerne Windeln trägt oder tragen würde?

Bitte beschimpft mich nicht gleich wegen dieser Frage. Ich habe diesen für viele sicherlich ungewöhnlichen Fetisch. Ich bitte ich Euch meine Frage ernst zu nehmen. Ich kann nichts dafür, dass ich diese Neigung habe und ich tue damit niemandem Weh. Ich weiß auch, dass das nicht Jedermanns Sache ist. Daher gibt es in der realen Welt auch niemanden, der von meiner Vorliebe für Windeln weiß. Dennoch habe ich natürlich schon oft überlegt ob ich mich jemandem Anvertraue. Dabei interessiert mich natürlich wie derjenige darauf reagieren könnte.

Es gibt durchaus noch viele Andere, die diesen Faible für Windeln mit mir teilen. Mich würde aber gerade interessieren wie die "Normalos" damit umgehen.
Es wäre es natürlich nicht ausgeschlossen, das auch Jemand in Eurem näheren Umfeld diesen oder einen anderen Fetisch hat. Es redet nämlich wohl kaum jemand öffentlich darüber. Daher stellt Euch bitte vor, Euer Partner oder meinetwegen auch ein Freund, naher Verwandter, etc. kämen eines Tages zu Euch. Es hat sie mit Sicherheit viel Überwindung gekostet Euch ihr delikates Geheimnis anzuvertrauen. Sie Vertrauen Euch und setzen hohe Erwartungen in Eure Reaktion auf die Offenbarung, dass Sie diesen Fetisch haben und heimlich Windeln tragen und benutzen oder einen Drang dazu verspüren dieses zu tun. Wie würdet Ihr reagieren?

Wenn Ihr mit der Thematik so gar nichts anfangen könnt oder wollt, übergeht die Frage bitte einfach anstatt blöde Kommentare oder unqualifizierte "gut gemeinte Ratschläge" hineinzuschreiben. Mir sind Eure ehrlich gemeinten und sachlichen Antworten sehr wichtig.

Vielen Dank

PS: hier findet Ihr noch einen sachlichen Artikel zu dem Thema: http://www.taz.de/!5023709/

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28.07.15 um 0:00

Ich würde es ihm schon hoch anrechnen, dass er ehrlich zu mir ist,
dann aber müsste er auch damit Verständnis haben, dass es mich abtörnt, und ich künftig die Beziehung bzw. Freundschaft gestalten werde.

Ich finde es nicht schlimm indem Sinn von böse, aber die Vorstellung ist unattraktiv und erledigt für mich das Thema Erotik.

Andererseits... werde ich die sooooooo enorme Wichtigkeit eines Fetisches nie begreifen. (Vielleicht sollte ich Deinen Artikel lesen).

Ich meine, ich habe Nacht für Nacht den unwiederstehlichen Drang, ab Mitternacht stundenlang Süßigkeiten oder Nüsse zu naschen.
Aber wenn ich einen Partner habe, den ich liebe, reisse ich mich doch zusammen und sterbe nicht daran, wenn ich diesen "Fetish" nicht auslebe.

Insofern halte ich es für machbar, dass ein Mensch seinen Windelfetisch in eine Schublade seines Gehirns steckt und sich mit anderen Dingen des Lebens befasst, wenn er niemanden anwidern möchte.

Ich toleriere es gerne bei Anderen, meinetwegen dürfen soviele Leute Windeln tragen, wie es sich ergebt.
Aber wenn es für jemanden so zwingend ist, dass er ohne Windeltragerei absolut unglücklich ist, egal, was ihm das Leben sonst bietet... das ist entweder nicht wahr, oder wirklich krass.

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28.07.15 um 0:02

Würde es Dich nicht abtörnen,
wenn Dein aktueller Partner Windeln tragen möchte, weil er sonst absolut unglücklich wird?

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28.07.15 um 0:05

Ich würde es schon sagen, wenn es mich abstößt.
Ehrlichkeit gegen Ehrlichkeit.

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28.07.15 um 6:53
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Ich würde es ihm schon hoch anrechnen, dass er ehrlich zu mir ist,
dann aber müsste er auch damit Verständnis haben, dass es mich abtörnt, und ich künftig die Beziehung bzw. Freundschaft gestalten werde.

Ich finde es nicht schlimm indem Sinn von böse, aber die Vorstellung ist unattraktiv und erledigt für mich das Thema Erotik.

Andererseits... werde ich die sooooooo enorme Wichtigkeit eines Fetisches nie begreifen. (Vielleicht sollte ich Deinen Artikel lesen).

Ich meine, ich habe Nacht für Nacht den unwiederstehlichen Drang, ab Mitternacht stundenlang Süßigkeiten oder Nüsse zu naschen.
Aber wenn ich einen Partner habe, den ich liebe, reisse ich mich doch zusammen und sterbe nicht daran, wenn ich diesen "Fetish" nicht auslebe.

Insofern halte ich es für machbar, dass ein Mensch seinen Windelfetisch in eine Schublade seines Gehirns steckt und sich mit anderen Dingen des Lebens befasst, wenn er niemanden anwidern möchte.

Ich toleriere es gerne bei Anderen, meinetwegen dürfen soviele Leute Windeln tragen, wie es sich ergebt.
Aber wenn es für jemanden so zwingend ist, dass er ohne Windeltragerei absolut unglücklich ist, egal, was ihm das Leben sonst bietet... das ist entweder nicht wahr, oder wirklich krass.

Einen Fetisch kann man leider nicht einfach abstellen
Danke für Deine ehrliche Antwort. Leider ist das nicht ganz so einfach wie Du Dir das vorstellst. Einen richtigen Fetisch kann man nicht einfach abstellen. Ich bin jetzt über 40 und fühle mich seit frühester Kindheit von Windeln bzw. damals noch den seinerzeit gebräuchlichen Gummihosen Angezogen. Seit ich etwa 10 war, habe ich begonnen mir heimlich wieder Gummihosen und später Pampers zu kaufen oder bei anderen Gelegenheiten daran zu kommen. Ich benutzte sie damals noch nicht, trug sie nur. Später begann ich auch meine Windrln einzunässen. Groß mache ich nicht hinein.
Natürlich habe ich auch mehrmals versucht dieses abnormale Verhalten loszuwerden. Ich vernichtete mehrmals alle meine Utensilien um sie wenig Später neu zu kaufen. Längstens 1/2 Jahr ist es mir gelungen ohne Windeln auszukommen, dann wurde der Drang danach einfach wieder zu stark. Mittlerweile habe ich akzeptiert, dass dies ein Teil von mir ist und ich nicht davon loskommen werde. Trotzdem ist es natürlich unendlich schwer diese Leidenschaft mit jemandem zu teilen oder auch nur mit Jemandem darüber zu reden. Für die meisten Menschen sind Windeln und alles was eben dazugehört einfach nur ekelig. Ich verstehe das und kann auch alle hier genannten Argumente diesbezüglich nachvollziehen und verstehen.
Ein Fetisch ist wie ein Trieb, fast wie eine Sucht. Um zu verstehen was es für mich bedeuten würde diesen zu Unterdrücken, stell Dir vor Du solltest von jetzt ab keinen asexuell mehr haben oder müsstest Frauen anstatt Männer lieben oder umgekehrt. Es besteht eine Fixierung auf einen Gegenstand, in meinem Fall Windeln, die sich nicht so einfach ändern oder underdrücken lässt. Selbst Therapeuten versuchen Betroffene nicht dahingehend zu therapieren ohne den Fetisch leben zu können, sondern helfen denjenigen lediglich sich selbst und den Fetisch zu akzeptieren und damit leben zu können ohne sich minderwertig oder abartig zu fühlen.

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28.07.15 um 6:59
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Würde es Dich nicht abtörnen,
wenn Dein aktueller Partner Windeln tragen möchte, weil er sonst absolut unglücklich wird?

Windeln beim Partner wären ein Traum.
Nein, mich würde es nicht wirklich abtörrnen wenn mein Partnerin Windeln trüge, denn so wie ich die Windeln an mir mag, machen Sie mich natürlich auch bei anderen Erwachsenen an. Aber ich gebe zu, wenn sie ihr großes Geschäft in die Windel verrichten wollte und von mir verlangen würde ihr diese zu wechseln hätte auch ich meine Probleme damit.

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28.07.15 um 7:39

Ja,
das, und zwar, ein Partner, der nach Schnullis süchtig wäre würde mich erotisch gesehen abtörnen und wenn es um Windeln geht würde es mich dann noch dazu anwidern.

Also wirklich nicht toll.

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28.07.15 um 7:47

Es kommt darauf an
Wer es mir sagt und aus welchem Grund. Es kommt auch darauf an wie weit dieser Fetisch geht (kenne mich hiermit nicht aus). Geht es hier rein uns Tragen einer Windel oder auch um das Benutzen sprich sich einnässen. Willst du das dein Partner dir die Windel wechselt etc


Würde mir ein guter Freund davon erzählen, würde es unser Verhältnis zueinander gewisse nicht stören, allerdings würde ich ihn bitten, sollte er sich einnässen, dies in meiner Wohnung zu unterlassen und lieber die Toilette zu benutzen.

Würde mein Partner mir dies beichten wäre es schon etwas anderes. Hier gilt wieder der Punkt, geht es lediglich ums Tragegefühl könnte ich damit leben solabge ich es nicht sehe,sprich ich würde immer eine Hose darüber verlangen und dass ich die Dinger niemals sehen muss weder im Müll noch an ihm. Dann ist es einen Versuch wert sich damit zu arrangieren. Geht es allerdigs ums Einnässen so sage ich ganz offen: NEIN. Es tut mir leid davor ekle ich mich. Ein Kind ist etwas anderes oder ein Erwachsener der nichts dafür kann weil er inkontinent ist aber jmd der da absichtöich macht obwohl er gesundheitlich nicht beeinträchtigt ist.....nein das kann ich nicht und es würde unweigerlich zu einer Trennung führen denn keiner von beiden kann mit dem glücklich werden. Dem einen fehlt was und der andere würde sich ekeln.

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28.07.15 um 7:59
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Einen Fetisch kann man leider nicht einfach abstellen
Danke für Deine ehrliche Antwort. Leider ist das nicht ganz so einfach wie Du Dir das vorstellst. Einen richtigen Fetisch kann man nicht einfach abstellen. Ich bin jetzt über 40 und fühle mich seit frühester Kindheit von Windeln bzw. damals noch den seinerzeit gebräuchlichen Gummihosen Angezogen. Seit ich etwa 10 war, habe ich begonnen mir heimlich wieder Gummihosen und später Pampers zu kaufen oder bei anderen Gelegenheiten daran zu kommen. Ich benutzte sie damals noch nicht, trug sie nur. Später begann ich auch meine Windrln einzunässen. Groß mache ich nicht hinein.
Natürlich habe ich auch mehrmals versucht dieses abnormale Verhalten loszuwerden. Ich vernichtete mehrmals alle meine Utensilien um sie wenig Später neu zu kaufen. Längstens 1/2 Jahr ist es mir gelungen ohne Windeln auszukommen, dann wurde der Drang danach einfach wieder zu stark. Mittlerweile habe ich akzeptiert, dass dies ein Teil von mir ist und ich nicht davon loskommen werde. Trotzdem ist es natürlich unendlich schwer diese Leidenschaft mit jemandem zu teilen oder auch nur mit Jemandem darüber zu reden. Für die meisten Menschen sind Windeln und alles was eben dazugehört einfach nur ekelig. Ich verstehe das und kann auch alle hier genannten Argumente diesbezüglich nachvollziehen und verstehen.
Ein Fetisch ist wie ein Trieb, fast wie eine Sucht. Um zu verstehen was es für mich bedeuten würde diesen zu Unterdrücken, stell Dir vor Du solltest von jetzt ab keinen asexuell mehr haben oder müsstest Frauen anstatt Männer lieben oder umgekehrt. Es besteht eine Fixierung auf einen Gegenstand, in meinem Fall Windeln, die sich nicht so einfach ändern oder underdrücken lässt. Selbst Therapeuten versuchen Betroffene nicht dahingehend zu therapieren ohne den Fetisch leben zu können, sondern helfen denjenigen lediglich sich selbst und den Fetisch zu akzeptieren und damit leben zu können ohne sich minderwertig oder abartig zu fühlen.

Es gibt aber keinen Grund,
dass ich asexuell sein sollte oder Frauen statt Männer lieben soll, denn meine Vorliebe für Männer hat mir noch keine Nachteile gebracht (gut, sicher bin ich mir auch nicht )

Das ist auch etwas natürliches, im Erwachsenenalter erwachsene Liebe zu leben, und es ist auch natürlich, in ein Klo sein Geschäft zu machen, statt vor dem Altenheim schon zu Windeln zurückzukehren, oder in dieser Stufe stecken zu bleiben.


Ein so ausgeprägtes und so deutlich psychologisch "entwicklungsgestörtes" Fetisch ist, wenn er so unüberwindbar scheint, eine Sucht.

Sich damit zu arrangieren ist meiner Meinung nach keine zufriedenstellende Option. Ich bin keine Expertin in Psychologie, denke aber, dass es Wege gibt, daraus zu kommen, oder das Leben zu meistern, ohne den Fetisch zu leben, und ohne dadurch völlig unglücklich zu sein.

Ich habe früher auch schon mal einen Berg Süßigkeiten weggeworfen und bin später in die Tanke einkaufen gegangen.
Mich aber langfristig damit zu arrangieren und es als Teil meines Wesen zu akzeptieren, das ein Partner tolerieren soll war aber für nie eine Option.

Würde es reichen, wenn Du Dich einmal in zwei Wochen im Bad einsperrst und in eine Windel machst und damit ein paar Minuten herumläufst?
Das sieht kein Mensch und das musst Du niemandem erzählen.

Aber was mich interessiert : wenn Du es mal gemacht hast (meinetwegen einen halben Tag eine Nasse Windel getragen, ich weiß nicht genau, was du genau machst), geht es Dir am nächsten tag wirklich deutlich besser? Bist du dann glücklich? Erleichtert, fröhlich?

Denn, wenn es nicht der Fall ist, und die Freude besteht nur IN dem augenblick, in dem Du es tust, ist es eine unkonstruktive Sucht und Du sollst sie bekämpfen. Jeden Tag wenn es sein muss. (Ersatz suchen, Gesprächtherapie fortführen etc.)
Du sollst nicht nach der Befriedigung des Augenblicks suchen, und die erfüllung von dem augenblicklichen Zieles suchen, sondern weiter gucken, und langfristige Freude durch höhere, grössere Ziele anstreben!

Ich betrachte dieses Fetisch als eine Sucht. Die sicher in der Kindheit verankert ist und deshalb tief sitzt.
Trotzdem gibt es sicher Möglichkeiten, glücklich zu leben (und vielleicht glücklicher) , ohne dieser "Sucht" nachzugehen..

Ich kann mich natürlich irren.

LG
dori

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28.07.15 um 8:07

Also für mich gibt es einen großen Unterschied zwischen einem Mann,
der es gerne mag, sich anal verwöhnen zu lassen, und einem, der regelmäßig sein Geschäft in Windeln machen MÖCHTE! (wenn er aus einem medizinischen Grund müsste, wäre es vermutlich wieder anders.)

Es geht nicht um seine aussheidungn oder dem Spiel damit, sondern um sein Bedürfnis, in Windeln zummachen.
Windeln und Männlichkeit sind in meinem Erotikempfinden nicht zu vereinbaren.

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28.07.15 um 9:00

Wenn
ich mir jetzt vorstelle, mein Partner würde mir es heute Abend erzählen, wäre es erstmal kein trennungsgrund.
Jedoch würde ich bei seinen Fantasien nicht mitmachen wollen.
Wenn er es zu Hause macht, wenn ich nicht da bin ok.
Aber ihn säubern oder gar wickeln käme nicht in frage.
Mein zweites Kind ist gerade dabei sauber zu werden, da brauch ich nicht noch eins.

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28.07.15 um 10:20
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Ich würde es ihm schon hoch anrechnen, dass er ehrlich zu mir ist,
dann aber müsste er auch damit Verständnis haben, dass es mich abtörnt, und ich künftig die Beziehung bzw. Freundschaft gestalten werde.

Ich finde es nicht schlimm indem Sinn von böse, aber die Vorstellung ist unattraktiv und erledigt für mich das Thema Erotik.

Andererseits... werde ich die sooooooo enorme Wichtigkeit eines Fetisches nie begreifen. (Vielleicht sollte ich Deinen Artikel lesen).

Ich meine, ich habe Nacht für Nacht den unwiederstehlichen Drang, ab Mitternacht stundenlang Süßigkeiten oder Nüsse zu naschen.
Aber wenn ich einen Partner habe, den ich liebe, reisse ich mich doch zusammen und sterbe nicht daran, wenn ich diesen "Fetish" nicht auslebe.

Insofern halte ich es für machbar, dass ein Mensch seinen Windelfetisch in eine Schublade seines Gehirns steckt und sich mit anderen Dingen des Lebens befasst, wenn er niemanden anwidern möchte.

Ich toleriere es gerne bei Anderen, meinetwegen dürfen soviele Leute Windeln tragen, wie es sich ergebt.
Aber wenn es für jemanden so zwingend ist, dass er ohne Windeltragerei absolut unglücklich ist, egal, was ihm das Leben sonst bietet... das ist entweder nicht wahr, oder wirklich krass.

Ich meinte am Anfang,
dass ich die beziehung bzw. die Freundschaft künftig PLATONISCH gestalten würde.

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28.07.15 um 10:24

Ja, jeder denkt und empfindet anders...
und auch ich war noch nie konkret in der Situation.

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28.07.15 um 12:01

Du
müsstest mir genau erklären was der Reiz für Dich ist und alle Hintergründe, dann könnte ich es verstehen und eventuell damit umgehen.

So ein Windelfetisch gehört ja zum "Ageplay" und da für mich Kindlichkeit/ Kinder und Sexualität nicht zusammen gehören hätte ich erst einmal ein Problem damit. Das Problem das ich dabei sehe ist, dass sich Dein Rollenspiel in den Partnerschaftsalltag überträgt und ich Dich irgendwann nicht mehr als gleichwertiges Gegenüber wahrnehmen könnte.

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28.07.15 um 16:34

Ich würde meinen freund verlassen, ohne wenn und abet
er würde sich mit diesem outing als jemand darstellen, in den ich mich nicht verliebt habe und auch niemals hätte.
und wenn's mir sonstwer 'beichten' würde? sorry, aber für mich ist sowas einfach nur total gestört. ich denke, ich würde mich von einem solchen menschen abwenden. ausnahme wären da höchstens meine söhne. dann würde ich versuchen damit klarzukommen. weiter will ich mir darüber jetzt aber gar keinen kopf machen, weil sich diese frage in meinem leben überhaupt nicht stellt.

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28.07.15 um 16:37

Dem kann ich
nur zustimmen...

Das ist genau das, was ich tun würde...

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28.07.15 um 20:22

Darum geht es mir nicht
Es geht mir nicht um Partnersuche. Ich möchte gerade herauszufinden wie groß der Anteil derer ist die so etwas tolerieren können ohne irgendwie vorbelastet zu sein.

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28.07.15 um 22:22

Ich würde mich wahrscheinlich verarscht fühlen.

Im besten Fall würde ich lachen.

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29.07.15 um 4:40

Hmm, naja...
Aloha... Zuallererst will ich mal klarstellen, dass viele dieser Antworten nicht wirklich Aussagekräftig sind... Denn niemand von denen hat einen Bekannten/eine Bekannte mit solch einem Fetish... Jetzt darüber zu schreiben ist leicht... Aber wenn es mal auf einen von den Antwort-Gebern zutreffen sollte, würden die
Vielleicht anders reagieren...
Ich will ehrlich sein.... Zuallererst kommt es auf die Bindung zwischen den Personen an.. Nehmen wir an, Du und ich sind beste Freunde und du beschließt, mir so etwas anzuvertrauen... Dann würde ich es akzeptieren... Auch wenn es Anfangs vielleicht schwer und holprig wird... Ich meine, so etwas macht eine wahre Freundschaft aus, oder nicht? Jemand, der sofort wegläuft und sich aufgrund deines Fetisches, von dem er so oder so nichts gemerkt, bis du es ihm gebeichtet hast, wirklich verarscht vorkommt, würde ich keinen Freund nennen. So etwas intimes zu Beichten ist nunmal nicht leicht. Freunde halten nämlich zusammen. deswegen... Ich persönlich kann nur behaupten, dass ich zwei bis drei wahre Freunde habe, die mir auch alles anvertrauen... Von Ihrer Homosexuallität bis hin zu Krankheiten, die ich hier nicht aufbringen mag. Naja... Wenn wir jetzt Partner wären, und du beschlossen hast, mir deinen Fetish zu Beichten, würde ich dich sicher nicht sofort abstoßend finden oder die Beziehung aufgeben.. Wahre Liebe zeigt sich halt erst in solchen Momenten, in dem es hart auf hart kommt... Bevor ich die Beziehung mit voreiligen und Oberflächlichen Gründen aufgebe, würde ich mir erstmal 'nen Kopf machen. Ob ich persönlich wirklich so mit meiner Freundin leben könnte, weiß ich nicht... Ich bin ja noch nicht in so einer Situation gewesen.. Aber wenn es wahre Liebe ist, denke ich, dass eine Lösung für alles gefunden werden kann.

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29.07.15 um 19:11

Niemand weiß davon
Ja, ich verstecke es gut. Niemand weiß davon und bis heute - ich trage nun schon über 30 Jahre Windeln - hat es noch nie Jemand bemerkt. Es dem Partner am Anfang der Beziehung zu beichten ist sicherlich die ehrlichste und für beide Parteien beste Vorgehensweise, aber auch dazu gehört viel Überwindung. Gerade auch dann, wenn der Potentielle Partner auch nach einer möglichen Trennung zum näheren Umfeld des betroffenen gehört, z.B. ein Arbeitskollege ist.

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29.07.15 um 19:15

Kann ich verstehen
Das Du damit nichts anzufangen weißt kann ich verstehen. Eine Schraube locker haben Menschen wie ich sicherlich nicht. Wir haben uns das zu 99% genauso wenig ausgesucht wie sich jemand aussucht Homosexuell zu werden. Bis auf meinen Fetisch bin ich kein ganz normaler Mensch.

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29.07.15 um 19:17

Genau richtig
Ich denke, da liegst Du richtig. Das ist auch meine Meinung. Und ja, es gibt auch Fetische mit denen ich nichts anfangen kann und wo ich mich Frage wo der Reiz darin liegt. Trotzdem kann ich diese Menschen durch meine eigene Situation besser verstehen.

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29.07.15 um 19:30

Absichtlich nicht in speziellen Foren gefragt
Ich habe diese Frage extra nicht in einem Fetischorum gestellt. Da weiß ich, wie die Leute darüber denken. Mich interessiert wie "normale" Menschen damit umgehen würden.
Die Psychologie sagt immer wieder, das solche Neigungen aus der Kindheit herrühren. Ob dem So ist weiß ich nicht. Ich hatte eigentlich eine sehr glückliche Kindheit und die Vorlieb für das Tragen von Windeln, damals noch Gummihosen, hatte ich schon als ich 5 oder 6 Jahre alt war. Allerdings könntest Du mit Deiner Vermutung mit der Sauberkeitserziehung nicht ganz falsch liegen, denn es gibt da ein Ereignis, nach welchem ich mit 3 1/2 Jahren schlagartig sauber wurde. Obwohl es in diesem Alter natürlich normal ist, dass die meisten Kinder keine Windeln mehr brauchen und meine Eltern mit Sicherheit auch schon länger versucht hatten dieses Ziel zu erreichen, erfolgte die Entwöhnung in meinem Fall von einem Tag auf den anderen.

Es geht mir aber auch nicht darum eine Ursache für meinen Fetisch zu finden. Ich habe diesen und ich habe mich damit abgefunden. Ich bin auch nicht unglücklich damit oder dadurch, denn letztendlich ist das Tragen und benutzen von Windeln für mich ja ein positives Gefühl. Problematisch ist, das so etwas natürlich nicht Gesellschaftsform ist und man es mit niemandem teilen kann. Zumindest nicht, wenn man sich nicht speziell auf die Suche nach gleichgesinnten Partnern macht.

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29.07.15 um 19:53
In Antwort auf

Du
müsstest mir genau erklären was der Reiz für Dich ist und alle Hintergründe, dann könnte ich es verstehen und eventuell damit umgehen.

So ein Windelfetisch gehört ja zum "Ageplay" und da für mich Kindlichkeit/ Kinder und Sexualität nicht zusammen gehören hätte ich erst einmal ein Problem damit. Das Problem das ich dabei sehe ist, dass sich Dein Rollenspiel in den Partnerschaftsalltag überträgt und ich Dich irgendwann nicht mehr als gleichwertiges Gegenüber wahrnehmen könnte.

Es geht nicht unbedingt immer um Sexualität
Du hast das Stichwort "Ageplay" ja schon genannt. Diesem rechne ich mich übrigens nicht unmittelbar zu. Ageplay ist ein weites Feld und es geht nicht immer um Sex, auch wenn viele Ageplayer Windeln tragen. Gerade bei den Adultbabies geht es oft nur um Gefühle wie Geborgenheit, Verantwortung abgeben usw. Es würde zuweit führen das genauer zu erklären. Natürlich gibt es auch den anderen Fall.

Ich gehöre zur Gruppe der Windelliebhaber (Diaperlovers). Natürlich überschneidet sich bei den Verschiedenen Gruppierungen einiges und so würde ich sagen, 10% Adultbaby stecken auch in mir. Aber es geht nicht soweit, das ich Ageplay in der oben genannten Form betreibe, mich behandeln lasse wie ein Baby oder gar so verhalte, z.B. krabbele oder nicht richtig spreche.
Auch bei mir geht es nicht unbedingt um Sex. Erotik ist allerdings unbestritten im Spiel. Oft trage ich meine Windeln nur und alleine das macht mich glücklich. Ich bin dadurch nicht permanent erregt und auch nicht jedes Windeltragen endet in einem Orgasmus. Ich denke, dass ist schwer zu erklären und ich finde auch keinen richtigen Vergleich. Das Windeln tragen mit dem tragen des Lieblingspullovers zu vergleichen wäre sicherlich zu kurz gedacht.

Ich denke Ageplay zwischen zwei Partnern von denen der eine damit nichts anfangen kann, ist nicht wirklich machbar. Es würde das passieren was Du oben beschriebst. Wenn sich Zwei Personen spielerisch in eine Eltern/Kind Situation begeben muss schon jeder mit seiner Rolle glücklich sein.

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29.07.15 um 20:03
In Antwort auf

Es kommt darauf an
Wer es mir sagt und aus welchem Grund. Es kommt auch darauf an wie weit dieser Fetisch geht (kenne mich hiermit nicht aus). Geht es hier rein uns Tragen einer Windel oder auch um das Benutzen sprich sich einnässen. Willst du das dein Partner dir die Windel wechselt etc


Würde mir ein guter Freund davon erzählen, würde es unser Verhältnis zueinander gewisse nicht stören, allerdings würde ich ihn bitten, sollte er sich einnässen, dies in meiner Wohnung zu unterlassen und lieber die Toilette zu benutzen.

Würde mein Partner mir dies beichten wäre es schon etwas anderes. Hier gilt wieder der Punkt, geht es lediglich ums Tragegefühl könnte ich damit leben solabge ich es nicht sehe,sprich ich würde immer eine Hose darüber verlangen und dass ich die Dinger niemals sehen muss weder im Müll noch an ihm. Dann ist es einen Versuch wert sich damit zu arrangieren. Geht es allerdigs ums Einnässen so sage ich ganz offen: NEIN. Es tut mir leid davor ekle ich mich. Ein Kind ist etwas anderes oder ein Erwachsener der nichts dafür kann weil er inkontinent ist aber jmd der da absichtöich macht obwohl er gesundheitlich nicht beeinträchtigt ist.....nein das kann ich nicht und es würde unweigerlich zu einer Trennung führen denn keiner von beiden kann mit dem glücklich werden. Dem einen fehlt was und der andere würde sich ekeln.

Tragen und benutzen
In meinem Fall geht es hauptsächlich um das Tragen der Windel. Aber ich nässe meine Windeln auch ein. Mehr nicht. Es gibt auch Windelliebhaber oder Adultbabies die auch ihr großes Geschäft in die Windel verrichten.
Es geht also sowohl um das Tragegefühl, welches verständlicherweise bei einer nassen oder gar vollen Windel anders ist als bei einer trockenen. Beides hat für mich seinen Reiz.
Andererseits spielt natürlich auch der Vorgang des Einässens eine Rolle. Zu spüren wie es in die Windel läuft oder es unabhängig von Ort und Situation einfach in die Windel laufen lassen können.

Du hast Recht, wenn der Partner die Windeln zwar duldet, so wie Du es beschreibst, aber diese unter keinen Umständen jemals zu Gesicht bekommen möchte und das Einnässen kategorisch ablehnt könnte es auch schwierig werden und ich denke auch das so beide auf Dauer nicht glücklich werden können. Der eine denkt, hoffentlich merkt der/die andere nichts und der Andere fragt sich ob sein Partner gerade gewindelt oder sogar nass ist.
Eine Duldung mit weniger Strengen Bedingungen halte ich für lebbar.

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29.07.15 um 20:06

....
Ja, irgendwann kommt man wieder in das Alter wo man Windeln tragen muss

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29.07.15 um 20:23
In Antwort auf

Darum geht es mir nicht
Es geht mir nicht um Partnersuche. Ich möchte gerade herauszufinden wie groß der Anteil derer ist die so etwas tolerieren können ohne irgendwie vorbelastet zu sein.

Und wozu diese Statistik,
wenn Dich Liebesbeziehungen sowieso nicht interessieren?

Wenn Dich diesen Fetisch, der sich, wie Du agst, zur Sucht entwickelt hat, nicht belastet, und Du so, wie Du jetzt lebst, absolut glücklich bist, dann sollst Du doch weiter so leben.
Wenn Du fühlst, dass das, was Du lebst, doch nicht das wahre Leben für Dich ist, dann solltest Du Dir vornehmen, Dich von Deinem Fetisch zu befreien.
Das ist, soviel ich weiß, mit einem starken Willen und einer klaren Entscheidung möglich.
Wenn es Dir gelingt, sollte Dein künftiges Leben viel schöner sein, als das aktuelle.

Wenn Du keinerlei Veränderung vornimmst, erwarte nicht, dass das Leben anders wird. (Einstein, so ungefähr)

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29.07.15 um 20:27


Ich musste 4 Mal lesen, um den Verschreiben zu finden!

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29.07.15 um 20:27
In Antwort auf


Ich musste 4 Mal lesen, um den Verschreiben zu finden!

Verschreiber
ber ber ber ber

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29.07.15 um 20:30
In Antwort auf

Es gibt aber keinen Grund,
dass ich asexuell sein sollte oder Frauen statt Männer lieben soll, denn meine Vorliebe für Männer hat mir noch keine Nachteile gebracht (gut, sicher bin ich mir auch nicht )

Das ist auch etwas natürliches, im Erwachsenenalter erwachsene Liebe zu leben, und es ist auch natürlich, in ein Klo sein Geschäft zu machen, statt vor dem Altenheim schon zu Windeln zurückzukehren, oder in dieser Stufe stecken zu bleiben.


Ein so ausgeprägtes und so deutlich psychologisch "entwicklungsgestörtes" Fetisch ist, wenn er so unüberwindbar scheint, eine Sucht.

Sich damit zu arrangieren ist meiner Meinung nach keine zufriedenstellende Option. Ich bin keine Expertin in Psychologie, denke aber, dass es Wege gibt, daraus zu kommen, oder das Leben zu meistern, ohne den Fetisch zu leben, und ohne dadurch völlig unglücklich zu sein.

Ich habe früher auch schon mal einen Berg Süßigkeiten weggeworfen und bin später in die Tanke einkaufen gegangen.
Mich aber langfristig damit zu arrangieren und es als Teil meines Wesen zu akzeptieren, das ein Partner tolerieren soll war aber für nie eine Option.

Würde es reichen, wenn Du Dich einmal in zwei Wochen im Bad einsperrst und in eine Windel machst und damit ein paar Minuten herumläufst?
Das sieht kein Mensch und das musst Du niemandem erzählen.

Aber was mich interessiert : wenn Du es mal gemacht hast (meinetwegen einen halben Tag eine Nasse Windel getragen, ich weiß nicht genau, was du genau machst), geht es Dir am nächsten tag wirklich deutlich besser? Bist du dann glücklich? Erleichtert, fröhlich?

Denn, wenn es nicht der Fall ist, und die Freude besteht nur IN dem augenblick, in dem Du es tust, ist es eine unkonstruktive Sucht und Du sollst sie bekämpfen. Jeden Tag wenn es sein muss. (Ersatz suchen, Gesprächtherapie fortführen etc.)
Du sollst nicht nach der Befriedigung des Augenblicks suchen, und die erfüllung von dem augenblicklichen Zieles suchen, sondern weiter gucken, und langfristige Freude durch höhere, grössere Ziele anstreben!

Ich betrachte dieses Fetisch als eine Sucht. Die sicher in der Kindheit verankert ist und deshalb tief sitzt.
Trotzdem gibt es sicher Möglichkeiten, glücklich zu leben (und vielleicht glücklicher) , ohne dieser "Sucht" nachzugehen..

Ich kann mich natürlich irren.

LG
dori

Ich glaube da liegst Du falsch
Ich beschäftige mich nun seit über 30 Jahren mit dem Thema und habe im Netz viele Leute kennen gelernt denen es ählich geht wie mir. Selbst Leute die einen Therapeuten aufgesucht haben, weil sie sich selbst so nicht akzeptieren konnten. Trotzdem sind die meisten nie davon losgekommen. Ich will nicht sagen, das es nicht auch Ausnahmen gibt. Trotzdem denke ich, das ein Fetisch wie dieser wenn er denn schon im Kindesalter bzw. mit der Pubertät begonnen hat, ähnlich tief verankert ist wie die Sexualität bei einem "normalen" Menschen. Es ist sicherlich irgendwie vergleichbar mit einer Sucht, doch am Ende etwas völlig anderes. Wie früher schon erwähnt, zielen auch alle gängigen Therapien nur darauf sich mit dem Fetisch zu akzeptieren und nicht davon loszukommen. Es gehört mehr als nur Willensstärke dazu. Aus diesem Grund halte ich auch andere Neigungen mit sexuell motiviertem Hintergrund nicht für therapierbar oder gar heilbar.

Es würde mir übrigens nicht reichen mir nur kurz eine Windel anzuziehen, hineinzumachen oder mich anderweitig damit zu vergnügen. Ich muss schon wissen, dass ich die Windel einige Zeit tragen kann wenn ich sie Anziehe. Das kann der Zeitraum bis zum erforderlichen Wechsel sein, aber es kann auch sein, das ich mal eine Ganze Woche Windeln trage. Das heißt in meinem Fall aber nicht unbedingt, dass ich in diesem Fall keine Toilette benutze und alles in die Windel geht. Wenn man ein normales Leben führt, arbeiten geht und nicht alle sozialen Kontakte abbricht wäre das kaum Möglich ohne aufzufallen. Es gibt sogar Windeln die ganz trocken enden ohne, dass ich eingenässt hätte.

Deine Frage nach meinen Empfindungen nach dem Windeltragen ist nicht einfach zu beantworten. Ich glaube nicht, dass man sagen kann ich bin danach erleichtert, glücklicher oder fröhlicher. Es ist eher andersherum zu erklären. Wenn ich keine Windeln trage fehlt mir oft was, weil ich dann daran denken muss und mich darauf freue wieder ein Windeln anziehen zu könne. Wenn ich im normalen Alltag Windeln trage, geraten diese beim Arbeiten o.ä. sogar oft in Vergessenheit. Ich denke dann nicht ständig daran, dass ich ja eine Windel an habe. Bewusst wird mir das dann nur zwischendurch und natürlich, wenn ich Harndrang verspüre. In diesen bewussten Augenblicken bin ich natürlich schon glücklich über meine Windel und genieße es sie zwischen meinen Beinen zu spüren.
Die Tatsache es dann einfach so laufen lassen zu können genieße ich natürlich ebenfalls und unabhängig von meiner Vorliebe für Windeln hatte dieses auch schon oft praktischen nutzen.
Es gibt auch den umgekehrten Fall, nämlich sich nicht bewusst zu sein gerade keine Windel anzuhaben. Ich hatte Situationen wo ich mit einem mal wie selbstverständlich und fast unterbewusst begonnen habe einzunässen und mir erst in diesem Moment bewusst wurde, dass ich ja entsprechend geschützt bin und das kein Problem darstellt. Ich hoffe ich kriege das nie durcheinander

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29.07.15 um 20:31
In Antwort auf

Absichtlich nicht in speziellen Foren gefragt
Ich habe diese Frage extra nicht in einem Fetischorum gestellt. Da weiß ich, wie die Leute darüber denken. Mich interessiert wie "normale" Menschen damit umgehen würden.
Die Psychologie sagt immer wieder, das solche Neigungen aus der Kindheit herrühren. Ob dem So ist weiß ich nicht. Ich hatte eigentlich eine sehr glückliche Kindheit und die Vorlieb für das Tragen von Windeln, damals noch Gummihosen, hatte ich schon als ich 5 oder 6 Jahre alt war. Allerdings könntest Du mit Deiner Vermutung mit der Sauberkeitserziehung nicht ganz falsch liegen, denn es gibt da ein Ereignis, nach welchem ich mit 3 1/2 Jahren schlagartig sauber wurde. Obwohl es in diesem Alter natürlich normal ist, dass die meisten Kinder keine Windeln mehr brauchen und meine Eltern mit Sicherheit auch schon länger versucht hatten dieses Ziel zu erreichen, erfolgte die Entwöhnung in meinem Fall von einem Tag auf den anderen.

Es geht mir aber auch nicht darum eine Ursache für meinen Fetisch zu finden. Ich habe diesen und ich habe mich damit abgefunden. Ich bin auch nicht unglücklich damit oder dadurch, denn letztendlich ist das Tragen und benutzen von Windeln für mich ja ein positives Gefühl. Problematisch ist, das so etwas natürlich nicht Gesellschaftsform ist und man es mit niemandem teilen kann. Zumindest nicht, wenn man sich nicht speziell auf die Suche nach gleichgesinnten Partnern macht.

Tja... man kann
natürlich nicht alles haben.

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29.07.15 um 20:35

Was nicht unbedingt der Fall sein muss ...
Wie weiter oben beschrieben gibt es verschiedenen Varianten im Bereich ABDL oder Ageplay. Es muss nicht unbedingt so sein, das die Partner sich dadurch auf die Ebene eines Kleinkindes begeben möchte. Es kann auch sein, das es ihm rein um die Windel geht und er dabei vollkommen in seiner Rolle als Erwachsener bleiben möchte. Wir assoziieren Windeln gerne mit Kindern, aber warum gibt es denn Erwachsenenwindeln? Weil es auch Erwachsene gibt die diese benötigen und das müssen nicht immer Vollpflegefälle oder (geistig) Behinderte sein.

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29.07.15 um 20:41
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Ja,
das, und zwar, ein Partner, der nach Schnullis süchtig wäre würde mich erotisch gesehen abtörnen und wenn es um Windeln geht würde es mich dann noch dazu anwidern.

Also wirklich nicht toll.

Kann ich Verstehen
Deine Meinung... Kann ich absolut verstehen. Mir ist bewusst, das Windeln, gerade bei Erwachsenen, eine wirkliche Gratwanderung sind. Ich habe meine Windeln als Teenager lange Zeit nur trocken getragen, weil auch ich diesen natürlichen Ekel davor hatte. Selbst mich hat es Überwindung gekostet mir das erste mal bewusst in die Hose bzw. Windel zu machen. Ich wollte das aber irgendwann und wenn man diesen Ekel überwunden hat ist es nichts besonderes mehr. Aber ich verstehe das und bei benutzten Windeln anderer Leute hätte ich auch erst einmal gewisse Probleme.

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29.07.15 um 20:45

Tolle Einstellung
Was würdest Du Deinem Partner auf sein Geständnis antworten? Dürfte er Windeln im Haus haben und natürlich auch tragen? Auch in Deiner Gegenwart?

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29.07.15 um 20:49
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Es geht nicht unbedingt immer um Sexualität
Du hast das Stichwort "Ageplay" ja schon genannt. Diesem rechne ich mich übrigens nicht unmittelbar zu. Ageplay ist ein weites Feld und es geht nicht immer um Sex, auch wenn viele Ageplayer Windeln tragen. Gerade bei den Adultbabies geht es oft nur um Gefühle wie Geborgenheit, Verantwortung abgeben usw. Es würde zuweit führen das genauer zu erklären. Natürlich gibt es auch den anderen Fall.

Ich gehöre zur Gruppe der Windelliebhaber (Diaperlovers). Natürlich überschneidet sich bei den Verschiedenen Gruppierungen einiges und so würde ich sagen, 10% Adultbaby stecken auch in mir. Aber es geht nicht soweit, das ich Ageplay in der oben genannten Form betreibe, mich behandeln lasse wie ein Baby oder gar so verhalte, z.B. krabbele oder nicht richtig spreche.
Auch bei mir geht es nicht unbedingt um Sex. Erotik ist allerdings unbestritten im Spiel. Oft trage ich meine Windeln nur und alleine das macht mich glücklich. Ich bin dadurch nicht permanent erregt und auch nicht jedes Windeltragen endet in einem Orgasmus. Ich denke, dass ist schwer zu erklären und ich finde auch keinen richtigen Vergleich. Das Windeln tragen mit dem tragen des Lieblingspullovers zu vergleichen wäre sicherlich zu kurz gedacht.

Ich denke Ageplay zwischen zwei Partnern von denen der eine damit nichts anfangen kann, ist nicht wirklich machbar. Es würde das passieren was Du oben beschriebst. Wenn sich Zwei Personen spielerisch in eine Eltern/Kind Situation begeben muss schon jeder mit seiner Rolle glücklich sein.

Ich finde, Du kannst schon ziemlich gut rüberbringen,
wie es für Dich ist und sich für Dich anfühlt.

Ich schließe mich aber einer Vorschreibenrin an:
Gaaaaanz glücklich bist Du (außer dem schönen gefühl beim Windeln tragen, das sollte aber eine Nebensache sein...) nicht, denn Du hast ja gemerkt, dass Deine Möglichkeiten, Liebe zu teilen und zu leben sehr begrenzt ist (zumindest ist die Auswahl an potentiellen Partner stark eingeschränkt).

Nur, den fetisch abzulegen scheint für Dich keine Option mehr zu sein, denn es ist, wie bei jeder Sucht, viel zu schwer auf das momentane Gefühl zu verzichten, selbst wenn dadurch ein vielversprechendes und schönes Leben lockt.
Kurz gefasst : der Fetisch, das momentane Gefühl, ist wichtiger, als Liebesbeziehungen, entspanntes kennenlernen von potentiellen Liebespartnern und vieles mehr.

Solltest Du in Erwägung ziehen, Dein leben doch zu ändern und Dich von den windeln (endlich) zu befreien, um noch ein paar Jahre Freiheit zu genießen, BEVOR Du im Altenheim wieder Windeln tragen MUSST, dann wäre die wichtigste Frage:
WARUM sind die Windeln SO WICHTIG.
WARUM ist dieses Gefühl am Po WICHTIGER, als alles Andere.

Wenn Du sehr gerne Angorawolle auf der Haut tragen würde und Du einmal eine Angora-allergie bekommen würdest, dann wäre es wohl keine unendliche Trauer, wenn Du keine Angora-Pullis mehr trägst, und dafür ersatzweise (zum Beispiel) 4 Mal in der Woche in ein warmes Schaumbad gehst, oder Sonntags in die Massage, oder jeden Abend die augen schließst und eine Tasse warmem Kapuccino-Schaum schlürfst
Man findet immer ersatzhandlungen, die auch schön sind.

Also WARUM kannst Du nicht auf diesen Windel-Komfort verzichten?

(Wenn Du auf einmal eine Windelallergie hättest, es heißt, alle arten von Windeln brennen und jucken furchtbar, dann würde es soch auch ohne gehen)
Ich kann mich nicht mehr erinnern, wie lange Du mit den Windeln Pause gemacht hattest...
Ich denke, wenn Du es 3 Monate schaffen würdest, wäre es dann leichter. (Wenn e dich interessiert, es zu ändern, natürlich. Ich habe das Gefühl, Du brauchst und willst aber deinen Fetisch)

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29.07.15 um 20:50
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Also für mich gibt es einen großen Unterschied zwischen einem Mann,
der es gerne mag, sich anal verwöhnen zu lassen, und einem, der regelmäßig sein Geschäft in Windeln machen MÖCHTE! (wenn er aus einem medizinischen Grund müsste, wäre es vermutlich wieder anders.)

Es geht nicht um seine aussheidungn oder dem Spiel damit, sondern um sein Bedürfnis, in Windeln zummachen.
Windeln und Männlichkeit sind in meinem Erotikempfinden nicht zu vereinbaren.

Windeln sind unmännlich?
Auch eine klare Meinung die ich nachvollziehen kann. Wenn jemand Männlichkeit mit Kraft, Stärke, Mut und was es sonst noch so an männlichen Attributen gibt gleichsetzt passen Windeln nicht ins Bild.

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29.07.15 um 20:52
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Dem kann ich
nur zustimmen...

Das ist genau das, was ich tun würde...

Bei einigen meiner ex-Freunden passt es sowenig, dass ich sicher
so :

gucken würde!

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29.07.15 um 20:54

Allgemein hohe Toleranzschwelle
Dann schein Deine Toleranzschwelle allgemein ziemlich hoch zu sein. Wenn Du hier von Sperma, Schweiß oder Spucke usw. schreibst, dann wären das Dinge die mich nicht unbedingt antörnen würden.
Trotzdem: Danke für Deine Meinung und Deine tolerante Sicht auf die Dinge.

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29.07.15 um 20:56

Dass es ihm gefällt würde mich ja schon ein bischen abtörnen...
ber um das zu beurteilen, müsste ich es zuerst selbst probieren... es ist ja lange her.

Aber :
Dass es unfähig ist, oder nicht willig, oder nicht kann es zu wollen, oder es nicht will, es zu können... das würde mir komplett abtörnen.
Dass er soweit ist, es nicht abstellen zu wollen, oder dass er es so WILL, da würde ich vermutlich Mitleid empfinden.
Mitleid und sexy, das passt nicht zusammen.

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29.07.15 um 20:56

Trotzdem Danke
Für Dich mag die Diskussion nicht von nutzen sein. Um so dankbarer bin ich Dir, dass Du Dich trotzdem beteiligst, denn für mich ist sie von großem Nutzen.

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29.07.15 um 21:02
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Tragen und benutzen
In meinem Fall geht es hauptsächlich um das Tragen der Windel. Aber ich nässe meine Windeln auch ein. Mehr nicht. Es gibt auch Windelliebhaber oder Adultbabies die auch ihr großes Geschäft in die Windel verrichten.
Es geht also sowohl um das Tragegefühl, welches verständlicherweise bei einer nassen oder gar vollen Windel anders ist als bei einer trockenen. Beides hat für mich seinen Reiz.
Andererseits spielt natürlich auch der Vorgang des Einässens eine Rolle. Zu spüren wie es in die Windel läuft oder es unabhängig von Ort und Situation einfach in die Windel laufen lassen können.

Du hast Recht, wenn der Partner die Windeln zwar duldet, so wie Du es beschreibst, aber diese unter keinen Umständen jemals zu Gesicht bekommen möchte und das Einnässen kategorisch ablehnt könnte es auch schwierig werden und ich denke auch das so beide auf Dauer nicht glücklich werden können. Der eine denkt, hoffentlich merkt der/die andere nichts und der Andere fragt sich ob sein Partner gerade gewindelt oder sogar nass ist.
Eine Duldung mit weniger Strengen Bedingungen halte ich für lebbar.

Ich kann mir vorstellen,
dass das "Einnässen" angenehm ist, warm usw. Wäre es vielleicht auch für mich, wer weiß. Und dass es für manche Leute eine interessante Erfahrung sein kann, es in der Öffentlichkeit... mitten in der Stadt oder an der kasse, oder auf dem Zahnarztstuhl.
Ok.
Aber WARUM sind denn diese Kleinigkeiten denn SO WICHTIG!
Als wären sie das Wichtigste im Leben und das Leben ohne sie nicht schön wäre.

WARUM? Kannst Du erklären, warum?
Wirst Du ohne dann nach 3 wochen nervös? oder leer? Wertlos?

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29.07.15 um 21:02

Was ich nicht weiss...
Klingt ein Wenig nach "Was ich nicht weiß macht mich nicht Heiß". Du verurteilst es nicht generell aber Du würdest auch nicht wissen wollen wenn Dein Freund eine solche Neigung hätte?

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29.07.15 um 21:08

Wechsel muss nicht sein
Es muss nicht sein, dass Du die Windeln Deines Partners wechselst und es muss auch nicht sein, dass diese vollgeschissen sind.
Angenommen er würde Dich nur bitten weiterhin Windeln tragen zu dürfen, würde diese nur einnässen und sich um Ver- und Entsorgung selbst kümmern. Allerdings würde er sich auch nicht mehr unbedingt ständig damit verstecken mögen. D.h. Irgendwo in Eurer Wohnung gibt es einen Platz an dem seine Windeln Lagern und im Zweifel gibt es auch irgendwo einen Windeleimer. Könntest Du das tolerieren?

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29.07.15 um 21:15
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Und wozu diese Statistik,
wenn Dich Liebesbeziehungen sowieso nicht interessieren?

Wenn Dich diesen Fetisch, der sich, wie Du agst, zur Sucht entwickelt hat, nicht belastet, und Du so, wie Du jetzt lebst, absolut glücklich bist, dann sollst Du doch weiter so leben.
Wenn Du fühlst, dass das, was Du lebst, doch nicht das wahre Leben für Dich ist, dann solltest Du Dir vornehmen, Dich von Deinem Fetisch zu befreien.
Das ist, soviel ich weiß, mit einem starken Willen und einer klaren Entscheidung möglich.
Wenn es Dir gelingt, sollte Dein künftiges Leben viel schöner sein, als das aktuelle.

Wenn Du keinerlei Veränderung vornimmst, erwarte nicht, dass das Leben anders wird. (Einstein, so ungefähr)

Alles ist Verbesserungswürdig
Liebesbeziehungen interessieren mich nicht, weil ich seit vielen Jahren eine feste Partnerin habe. Die allerdings, wie Du jetzt sofort erraten hast, weiß ebenfalls nichts von meiner Neigung. Du siehst also, wenn ich auch was mich angeht mit dem Fetisch im reinen bin, und gut damit leben kann, so bleibt doch das schlechte Gewissen, das meine Freundin davon nichts weiss.

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29.07.15 um 21:17

Oops
Stimmt. Ein echter Freud Zu Dumm, dass man hier nichts korrigieren kann.

Ich weiß, das Andere das nicht für normal halten, aber ich denke Du weißt was ich damit ausdrücken wollte

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29.07.15 um 21:33
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Ich finde, Du kannst schon ziemlich gut rüberbringen,
wie es für Dich ist und sich für Dich anfühlt.

Ich schließe mich aber einer Vorschreibenrin an:
Gaaaaanz glücklich bist Du (außer dem schönen gefühl beim Windeln tragen, das sollte aber eine Nebensache sein...) nicht, denn Du hast ja gemerkt, dass Deine Möglichkeiten, Liebe zu teilen und zu leben sehr begrenzt ist (zumindest ist die Auswahl an potentiellen Partner stark eingeschränkt).

Nur, den fetisch abzulegen scheint für Dich keine Option mehr zu sein, denn es ist, wie bei jeder Sucht, viel zu schwer auf das momentane Gefühl zu verzichten, selbst wenn dadurch ein vielversprechendes und schönes Leben lockt.
Kurz gefasst : der Fetisch, das momentane Gefühl, ist wichtiger, als Liebesbeziehungen, entspanntes kennenlernen von potentiellen Liebespartnern und vieles mehr.

Solltest Du in Erwägung ziehen, Dein leben doch zu ändern und Dich von den windeln (endlich) zu befreien, um noch ein paar Jahre Freiheit zu genießen, BEVOR Du im Altenheim wieder Windeln tragen MUSST, dann wäre die wichtigste Frage:
WARUM sind die Windeln SO WICHTIG.
WARUM ist dieses Gefühl am Po WICHTIGER, als alles Andere.

Wenn Du sehr gerne Angorawolle auf der Haut tragen würde und Du einmal eine Angora-allergie bekommen würdest, dann wäre es wohl keine unendliche Trauer, wenn Du keine Angora-Pullis mehr trägst, und dafür ersatzweise (zum Beispiel) 4 Mal in der Woche in ein warmes Schaumbad gehst, oder Sonntags in die Massage, oder jeden Abend die augen schließst und eine Tasse warmem Kapuccino-Schaum schlürfst
Man findet immer ersatzhandlungen, die auch schön sind.

Also WARUM kannst Du nicht auf diesen Windel-Komfort verzichten?

(Wenn Du auf einmal eine Windelallergie hättest, es heißt, alle arten von Windeln brennen und jucken furchtbar, dann würde es soch auch ohne gehen)
Ich kann mich nicht mehr erinnern, wie lange Du mit den Windeln Pause gemacht hattest...
Ich denke, wenn Du es 3 Monate schaffen würdest, wäre es dann leichter. (Wenn e dich interessiert, es zu ändern, natürlich. Ich habe das Gefühl, Du brauchst und willst aber deinen Fetisch)

Tolle Beispiele
Finde die Beispiele Die Du genannt hast echt toll und es klingt alles so einfach. Ich kann Dir nicht sagen, warum es die Windel sein muss und warum ich nicht davon loskomme. Ich weiß nur, dass ich irgendwann müde geworden bin es zu versuchen. Es hat keinen Sinn, glaube mir. Der längste Zeitraum ohne Windeln waren etwa 6 Monate, also schon länger als die 3 Monate die Du für nötig halten würdest Distanz zu gewinnen.
Mit der Einschätzung, dass ich den Fetisch brauche liegst Du richtig und das ich ihn will...? Ich weiß nicht, ob man das so stehen lassen kann. Ich hätte ihn mir nie ausgesucht wenn ich eine Wahl gehabt hätte, aber ja, aus meiner jetzigen Sicht würde mir etwas fehlen wenn ich ihn nicht mehr hätte. So gesehen würde ich ihn also nicht missen wollen.
Andererseits, wenn ich dieses Verlangen wie ich es Verspüre nicht hätte und die Sache vollkommen realistisch betrachte, wäre ich natürlich lieber "normal" Das mag jetzt Paradox klingen, ich weiß aber nicht wie ich es erklären sollte.

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29.07.15 um 21:35

Schwer zu erklären
ich habe es an mehreren Stellen in diesem Thread versucht. Es ist schwer es jemandem "normalen" plausibel zu machen.

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29.07.15 um 21:39
In Antwort auf

Ich kann mir vorstellen,
dass das "Einnässen" angenehm ist, warm usw. Wäre es vielleicht auch für mich, wer weiß. Und dass es für manche Leute eine interessante Erfahrung sein kann, es in der Öffentlichkeit... mitten in der Stadt oder an der kasse, oder auf dem Zahnarztstuhl.
Ok.
Aber WARUM sind denn diese Kleinigkeiten denn SO WICHTIG!
Als wären sie das Wichtigste im Leben und das Leben ohne sie nicht schön wäre.

WARUM? Kannst Du erklären, warum?
Wirst Du ohne dann nach 3 wochen nervös? oder leer? Wertlos?

Denke, das kann man Niemandem wirklich erklären
Leer und Wertlos mit Sicherheit nicht, Nervös schon.

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29.07.15 um 21:45

Nicht in meinem Fall
Was Du beschriebst ist ein AB (AdultBaby) da paasen genau diese Attribute. Da ich davon aber nur einen geringen Anteil in mir trage und mich nicht behandeln lassen möchte und mich bis auf kleine Ausnahmen auch nicht so verhalte wie ein Baby, trifft das in meinem Fall nicht zu. Trotzdem mag es im gewissen Sinn etwas mit Flucht in die Kindheit und mit Geborgenheit zu tun haben.

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29.07.15 um 23:59

Es fing schon früh an
Die Vorliebe für Windeln ist stetig gewachsen, aber eigentlich war sie schon immer da. So mit 5 oder 6 wollte ich zum "Baby spielen" gerne wieder eine Gummihose haben. Die Gummihosen aus Kindertagen waren bereits alle entsorgt und so bat ich meine Mutter mir welche zu kaufen. Sie machte das tatsächlich und als wir schließlich Einkaufen gingen und sie dort einem bekannten Verkäufer in meinem Beisein erzählte wieso und für wen sie die Gummihosen (es waren 3 in der Packung) kaufe, war das für mich ein ziemlich peinlicher Moment.
Anschließend war ich aber ganz glücklich mit meinen Gummihosen.
Als ich größer wurde gerieten diese einige Zeit in Vergessenheit und lagerten mit anderem Spielzeug auf dem Dachboden. Kurz vor meiner Pubertät entdeckte ich diese dort wieder und wohl hauptsächlich aus Neugier zog ich eine an. Sie passte noch gerade so. Irgendwie gefiel mir dass und ich wiederholte das. Schließlich trug ich sie auch manchmal heimlich nachts und noch später auch mal über Tag. Ich mochte das Gefühl von Plastik auf meiner Haut. Zunächst trug ich die Gummihosen nämlich ohne was drunter wie meine normale Unterhose. Später zog ich sie über der Unterhose und erst viel später legte ich mir Bettlaken oder ähnliches als Windel in die Gummihose. Das tragen der Gummihosen begann mich zu erregen, ohne dass ich dieses Gefühl wirklich einordnen konnte. Aufgeklärt war ich zu dem Zeitpunkt nämlich noch nicht.
Die Gummihosen/Windel Kombination war mir irgendwann nicht mehr genug. Ich stibitzte mir irgendwo eine "Pampers". Leider waren mir diese zu klein und ich konnte sie auch nur in die Gummihose legen oder mit Klebeband o.ä. Irgendwie an meinem Körper befestigen. Ich beneidete Bettnässer in meiner Umgebung die Nachts Gummihosen tragen mussten und ganz besonders einen, von dem ich wusste, das er "Pampers" trug und zwar in einer Größe die mir auch gepasst hätte. Bis ich aber meine erste mir passende "Pampers" anziehen konnte war es noch ein langer Weg und jeder Einkauf war ein Abenteuer. Erst mit den passenden "Pampers" begann ich auch mit dem Einnässen.

Im Moment des Einnässens empfinde ich heute eigentlich nichts spezielles mehr, außer eine wohlige Wärme. Früher war das ein eher erotischer Moment und nicht selten stellte sich gerade dann eine Erektion ein. Das ist heute nicht mehr so extrem. Es wird warm, denn die eigentliche Feuchtigkeit spürt man nicht, man merkt wie der Saugkörper der Windel langsam anschwillt und fester wird. Ich genieße dieses Gefühl.

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