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Wie würdet ihr damit umgehen lernen? Könntet ihr damit überhaupt umgehen?

7. September 2004 um 12:11 Letzte Antwort: 10. September 2004 um 16:32

Halli Hallo,

kurz zu unserer Geschichte. Bin mit meinem Freund jetzt 1,5 Jahre zusammen. Er ist noch verheiratet (Scheidung läuft) und hat eine 3jährige Tochter. Seine Ex Frau ist sehr verletzt und hat viel mit der Trennung zu kämpfen und das mein Freund sofort wieder eine neue Freundin hatte (mich). Kann ich alles nachvollziehen und ist wohl auch normal.

Das Verhältnis zwischen den beiden scheint eingermassen besser zu werden. Jetzt am Freitag war mein Freund auch mit auf einem Kindergartenfest mit seiner EX und seiner Tochter.

Vom Kopf und Verstand her weiß ich, dass das dem Kind nur gut tut und das er das auch alles wegen seinem Kind macht. Aber meine Gefühle kommen da irgendwie nicht so recht mit. Habe in solchen Situationen einen Kloß im Bauch und muss tief durchatmen. Solche Situationenen werden ja noch öfter kommen und ich möchte auch, dass die EX und ich irgendwann einigermassen miteinander umgehen können und nicht mehr soviel Hass von ihr aus geht.

Ich habe in solchen Situationen mit Schuldgefühl zu kämpfen, obwohl ich die gar nicht haben brauch. Da die Ehe vorher schon kaputt war und ich dann der Auslöser war für die Trennung. Trotzdem habe ich sie und gerade auch wegen dem Kind. Da ich selbst ein Scheidungskind bin.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen? Wie geht ihr mit dem Schuldgefül um? Und wie mit dem Kloß im Bauch, wenn er mit seiner Ex auf solche Feste geht oder irgendwas, wo man eben als "Familie" hingeht?

LG
Stern

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9. September 2004 um 0:10

....
Mein Ex war noch nichteinmal von seiner Frau geschieden.
Was ich aber auch erst erfuhr als wir ein gutes halbes Jahr zusammenwaren und dann auch noch vor versammelter Verwandtschaft....

Mir machten die Kinder und seine Zeit mit ihnen nichts aus, zumal ich sie kannte.
Schlimmer fand ich, dass er mich nicht in "deren" Bereich einliess.
Ich kannte weder die Ex-Frau, noch die Familie drumherum. Also die Grossmutter, bei der die Treffen immer stattfanden, wenn er zu ihnen fuhr.

Ich hatte/habe diesbezüglich Gefühle, dass ich es ihm nicht "wert" war, dass ich niemals eine zentrale Bedeutung in seinem Leben haben würde, da er sein Leben schon hatte und das mit mir immer nur zweitrangig sein würde.

Ich war offen und hatte Verständnis, aber es wurde nicht anerkannt.
Eher ausgenutzt.

Ich würde heute nachdrücklich darauf bestehen, mit einbezogen zu werden.

Zuviel verständnis ist einfach nix.

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9. September 2004 um 9:42
In Antwort auf shui_12311184

....
Mein Ex war noch nichteinmal von seiner Frau geschieden.
Was ich aber auch erst erfuhr als wir ein gutes halbes Jahr zusammenwaren und dann auch noch vor versammelter Verwandtschaft....

Mir machten die Kinder und seine Zeit mit ihnen nichts aus, zumal ich sie kannte.
Schlimmer fand ich, dass er mich nicht in "deren" Bereich einliess.
Ich kannte weder die Ex-Frau, noch die Familie drumherum. Also die Grossmutter, bei der die Treffen immer stattfanden, wenn er zu ihnen fuhr.

Ich hatte/habe diesbezüglich Gefühle, dass ich es ihm nicht "wert" war, dass ich niemals eine zentrale Bedeutung in seinem Leben haben würde, da er sein Leben schon hatte und das mit mir immer nur zweitrangig sein würde.

Ich war offen und hatte Verständnis, aber es wurde nicht anerkannt.
Eher ausgenutzt.

Ich würde heute nachdrücklich darauf bestehen, mit einbezogen zu werden.

Zuviel verständnis ist einfach nix.

Ich
werde mit einbezogen, wenn ich das möchte. Aber das Ding ist, dass ich selbst nicht so gut, wie oben beschrieben, mit den Schuldgefühlen umgehen kann.

Ich kenne seine Tochter und kenne auch seine Familie. Vater, Mutter und Geschwister. Dort sind wir auch sehr oft mit der Kleinen. Das ist nicht das Problem.

Weiß nicht so Recht, wie ich seiner Ex-Frau gegenüberstehen soll....weil sie soviel Hass in sich hat und Verletzungen. Aber sehr wahrscheinlich brauch das alles nur Zeit...

Aber vielleicht hat ja jemand oben noch meine Geschichte durchgelesen und kann eher auf meine Thematik eingehen. Wäre nett.

LG
Stern

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10. September 2004 um 14:22
In Antwort auf honor_12058263

Ich
werde mit einbezogen, wenn ich das möchte. Aber das Ding ist, dass ich selbst nicht so gut, wie oben beschrieben, mit den Schuldgefühlen umgehen kann.

Ich kenne seine Tochter und kenne auch seine Familie. Vater, Mutter und Geschwister. Dort sind wir auch sehr oft mit der Kleinen. Das ist nicht das Problem.

Weiß nicht so Recht, wie ich seiner Ex-Frau gegenüberstehen soll....weil sie soviel Hass in sich hat und Verletzungen. Aber sehr wahrscheinlich brauch das alles nur Zeit...

Aber vielleicht hat ja jemand oben noch meine Geschichte durchgelesen und kann eher auf meine Thematik eingehen. Wäre nett.

LG
Stern

Ich bin eine ex
und hatte ein gutes erstes treffen mit der neuen meines ex.

sie teilte mir ihre ansichten mit, sprach über sich und stellte sich somit vor. das war ein dreier gespräch - er, sie und ich.

heute sieht die welt anders aus. 2jahre später ist halt auch viel passiert.

wie verhälst du dich denn seinen eltern, kollegen gegenüber. wie kennen dich seine freunde,
versuch dich so zugeben wie du bist und nicht darzustellen wie du glaubst sie möchte.

sie wird immer etwas zu mäkeln haben, wenn sie aber sieht dass du ihrer tochter nix böses möchtest, du ihr verständnis entgegen bringst und die kleine ermunterst das ist deine mama und nur sie ist deine mama, sollte es wenig probleme geben.
gruss

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10. September 2004 um 16:32
In Antwort auf sandie_12303884

Ich bin eine ex
und hatte ein gutes erstes treffen mit der neuen meines ex.

sie teilte mir ihre ansichten mit, sprach über sich und stellte sich somit vor. das war ein dreier gespräch - er, sie und ich.

heute sieht die welt anders aus. 2jahre später ist halt auch viel passiert.

wie verhälst du dich denn seinen eltern, kollegen gegenüber. wie kennen dich seine freunde,
versuch dich so zugeben wie du bist und nicht darzustellen wie du glaubst sie möchte.

sie wird immer etwas zu mäkeln haben, wenn sie aber sieht dass du ihrer tochter nix böses möchtest, du ihr verständnis entgegen bringst und die kleine ermunterst das ist deine mama und nur sie ist deine mama, sollte es wenig probleme geben.
gruss

---
Also ich verstelle mich nicht bei seiner Familie und bei seinen Freunden. Hab ich von Anfang an nicht getan.
Ich fühle mich nur ihr gegenüber sehr klein und habe Schuldgefühle, weil sie so einen Hass auf mich hat. Sie hat die Trennung noch nicht überwunden. Sie kann jetzt gerade ein wenig mit ihrem Ex (meinem Freund) umgehen. Das wird gerade ein wenig besser und erträglicher. Und wenn da noch ein wenig Zeit vergangen ist, dann werde ich meinen Freund mal fragen, was er von einem Dreiergespräch hält. Ich weiß gerade nicht, wie ich zu ihr Kontakt aufnehmen soll...Jetzt schon mit einem Gespräch, dass wäre zu früh und dafür ist sie noch viel zu verletzt. Sie lässt meinen Freund ja noch nicht mal zu dem Geburtstag von seiner Tochter kommen. Das kann sie noch nicht, sagt sie. Und dann wäre ein Gespräch viel zu früh. Ich werde, wenn die Zeit gekommen ist, mal mitfahren die Kleine abholen und hinbringen. Das wird der erste Schritt von mir sein ein wenig näher an sie heran zu kommen...Möchte nicht, dass ständig so ein beschissenes Verhältnis zwischen uns besteht.
Wir müssen ja keine Freundinnen werden, aber wegen dem Kind ist es wichtig.

LG
Stern

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