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Wie wird der Schmerz erträglicher?

12. Mai 2017 um 14:19

Hallo,

ich bin 37 Jahre alt (m). Ich fasse meine Situation einfach mal so kurz wie möglich und so lang wie nötig zusammen. Bin dankbar für reflektierte Rückmeldungen und gebe auch gerne Antworten auf ggf. offene Fragen.

Ich war bis vor sehr kurzer Zeit ein knappes Jahr mit einer Frau (36, Mutter eines Kindes, 6 Jahre) zusammen. Sie wohnt mit ihrem Kind und ihrem Ehemann noch unter einem Dach in einer relativ kleinen Wohnung.

Dieser Umstand war mir relativ früh bekannt. Er führte dazu, dass sie die Wochenenden (teilweise mit Kind) immer bei mir verbracht hat und ich nie ihren Alltag in ihrer Wohnung miterlebt habe/konnte/sollte. Mit ihrem Kind habe ich mich von Anfang an
prima verstanden. Da lag auch einfach an seiner Offenheit.

Ihr Mann wusste früh von mir und hat sich bereits vor langer Zeit emotional von seiner Frau verabschiedet. Dennoch liegt beiden sehr viel am gemeinsamen Sohn und u. a. das haben sie (damals) wohl zum Anlass genommen, unter einem Dach wohnen zu bleiben.
Darüber hinaus ist er quasi seit Jahren ihr Financier. Sie hat keinen Job und hat sich die komplett die Erziehung auf die Fahnen geschrieben.

Während es zu Beginn unserer Beziehung dann hieß, dass ihr Mann bald ausziehen würde bzw. dass sie sich eine Wohnung suchen würde, zog sich dieser "Zeitpunkt" von Tag zu Tag. Auch Angebote, mit mir zusammen zu ziehen, wurde mehr oder weniger ignoriert.

All' das hat Schritt für Schritt tiefe Schatten auf unsere Beinst unbeschwerte Beziehung gelegt und wurde zum Fallbeil. Für mich war die emotionale und psychische Belastung zu groß. Dass sie ihren Alltag am Ende nicht mit mir teilt. Ihn einfach weiter als eine Art WG mit ihrem Mann verbringt.

Völlig unabhängig davon, ob die beiden noch Gefühle füreinander hegen, hat mich das aufgefressen. Meine Rolle als Wochenende-Oase und Kurztrip-Partner ist mir jeden Tag schwerer gefallen und ich war ihr gegenüber auch nicht mehr der Mann,
den sie kennengelernt hat. Für Sie war der Zustand schlicht erstmal in Ordnung so. Warum etwas ändern, wenn die Dinge doch eigentlich gut laufen. Unter der Woche Family und am Wochenende mich...

Wenn ich mich nicht so sehr in diese Person verliebt hätte, würde mir die von mir ausgehende Trennung vielleicht leichter fallen. Doch zum aktuellen Zeitpunkt befinde ich mich in einem desolaten Zustand...

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12. Mai 2017 um 19:35
In Antwort auf hijepe97

Hallo,
 
ich bin 37 Jahre alt (m). Ich fasse meine Situation einfach mal so kurz wie möglich und so lang wie nötig zusammen. Bin dankbar für reflektierte Rückmeldungen und gebe auch gerne Antworten auf ggf. offene Fragen.
 
Ich war bis vor sehr kurzer Zeit ein knappes Jahr mit einer Frau (36, Mutter eines Kindes, 6 Jahre) zusammen. Sie wohnt mit ihrem Kind und ihrem Ehemann noch unter einem Dach in einer relativ kleinen Wohnung.

Dieser Umstand war mir relativ früh bekannt. Er führte dazu, dass sie die Wochenenden (teilweise mit Kind) immer bei mir verbracht hat und ich nie ihren Alltag in ihrer Wohnung miterlebt habe/konnte/sollte. Mit ihrem Kind habe ich mich von Anfang an
prima verstanden. Da lag auch einfach an seiner Offenheit.
 
Ihr Mann wusste früh von mir und hat sich bereits vor langer Zeit emotional von seiner Frau verabschiedet. Dennoch liegt beiden sehr viel am gemeinsamen Sohn und u. a. das haben sie (damals) wohl zum Anlass genommen, unter einem Dach wohnen zu bleiben.
Darüber hinaus ist er quasi seit Jahren ihr Financier. Sie hat keinen Job und hat sich die komplett die Erziehung auf die Fahnen geschrieben. 
 
Während es zu Beginn unserer Beziehung dann hieß, dass ihr Mann bald ausziehen würde bzw. dass sie sich eine Wohnung suchen würde, zog sich dieser "Zeitpunkt" von Tag zu Tag. Auch Angebote, mit mir zusammen zu ziehen, wurde mehr oder weniger ignoriert.
 
All' das hat Schritt für Schritt tiefe Schatten auf unsere Beinst unbeschwerte Beziehung gelegt und wurde zum Fallbeil. Für mich war die emotionale und psychische Belastung zu groß. Dass sie ihren Alltag am Ende nicht mit mir teilt. Ihn einfach weiter als eine Art WG mit ihrem Mann verbringt.

Völlig unabhängig davon, ob die beiden noch Gefühle füreinander hegen, hat mich das aufgefressen. Meine Rolle als Wochenende-Oase und Kurztrip-Partner ist mir jeden Tag schwerer gefallen und ich war ihr gegenüber auch nicht mehr der Mann,
den sie kennengelernt hat. Für Sie war der Zustand schlicht erstmal in Ordnung so. Warum etwas ändern, wenn die Dinge doch eigentlich gut laufen. Unter der Woche Family und am Wochenende mich...
 
Wenn ich mich nicht so sehr in diese Person verliebt hätte, würde mir die von mir ausgehende Trennung vielleicht leichter fallen. Doch zum aktuellen Zeitpunkt befinde ich mich in einem desolaten Zustand...
 

Na die Frau macht es sich ja sehr bequem. Den Ehemann für den Lebensunterhalt und für die Abwechslung dann einen Wochenendlover.

Ich würde drauf wetten, dass sie, wenn du nicht mehr zur Verdügung stehst,  bald einen neuen Typen zur Hand bzw. für die Wochenenden hat.

Klar Liebeskummer tut weh aber du solltest dir vielleicht mal klar machen, dass von ihrer Seite keine wirkliche Liebe für dich da war.
Um den Liebeskummer zu überwinden braucht man Zeit und Geduld. Das dauert nunmal und geht nicht von heute auf morgen vorbei.

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12. Mai 2017 um 20:51

Gut, ich erkenne in deiner Antwort, dass du mir eine tendenzielle Naivität unterstellst. Nur glaubt man ja eine Weile durchaus auf die Kraft der Veränderung. Anyway - deiner Meinung nach steht und stand dahinter eine Art Kalkül...

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12. Mai 2017 um 21:20
In Antwort auf ofi21

Na die Frau macht es sich ja sehr bequem. Den Ehemann für den Lebensunterhalt und für die Abwechslung dann einen Wochenendlover.

Ich würde drauf wetten, dass sie, wenn du nicht mehr zur Verdügung stehst,  bald einen neuen Typen zur Hand bzw. für die Wochenenden hat.

Klar Liebeskummer tut weh aber du solltest dir vielleicht mal klar machen, dass von ihrer Seite keine wirkliche Liebe für dich da war.
Um den Liebeskummer zu überwinden braucht man Zeit und Geduld. Das dauert nunmal und geht nicht von heute auf morgen vorbei.

okay. ich nehme deine worte mal so auf. danke

 

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12. Mai 2017 um 22:16

Ich kann deine Situation bzw. deine Gefühlslage sehr gut nachvollziehen... zumal ja nicht ihr als Paar das Problem seid, sondern die gegebenen Umstände. Ich finde dein Verhalten alles andere als naiv- ich stecke in einer ähnlichen Situation- und es ist einfach nicht leicht, loszulassen, wenn man einen Menschen liebt, weil man immer noch die Hoffnung hat, dass es am Ende doch noch gut ausgehen wird. 
Eine Ideallösung für dich lässt sich letztlich nicht von jemand Außenstehenden finden... Was sagt denn deine innere Stimme? Und wie hat sie auf deinen schlussstrich reagiert? Ist sie traurig? Will sie dich zurück? Möchte sie konkret etwas ändern? 
Ich denke, ihr habt nur eine Chance, wenn sie die wichtigen Schritte in Angriff nimmt. Und wenn sie dich nicht verlieren will, wird sie das auch tun. Wenn nicht, dann musst du sie gehen lassen- ansonsten macht dich das kaputt!

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13. Mai 2017 um 9:25
In Antwort auf kirchenengel80

Ich kann deine Situation bzw. deine Gefühlslage sehr gut nachvollziehen... zumal ja nicht ihr als Paar das Problem seid, sondern die gegebenen Umstände. Ich finde dein Verhalten alles andere als naiv- ich stecke in einer ähnlichen Situation- und es ist einfach nicht leicht, loszulassen, wenn man einen Menschen liebt, weil man immer noch die Hoffnung hat, dass es am Ende doch noch gut ausgehen wird. 
Eine Ideallösung für dich lässt sich letztlich nicht von jemand Außenstehenden finden... Was sagt denn deine innere Stimme? Und wie hat sie auf deinen schlussstrich reagiert? Ist sie traurig? Will sie dich zurück? Möchte sie konkret etwas ändern? 
Ich denke, ihr habt nur eine Chance, wenn sie die wichtigen Schritte in Angriff nimmt. Und wenn sie dich nicht verlieren will, wird sie das auch tun. Wenn nicht, dann musst du sie gehen lassen- ansonsten macht dich das kaputt!

Vielen Dank für deine Zeilen.

Meine innere Stimme wünscht sich - jetzt rund eine Woche nach meinem schweren Schritt - nachwievor, dass sie um die Beziehung kämpft und ein Signal, ein kleines Zeichen setzt. Zum Beispiel sich für sich und den Kleinen mal nach einer Wohnung umzusehen.

Bis auf den Fakt, dass sie sehr traurig ist und meine Entscheidung nachvollziehbar findet, hat sie sich zu allem (noch) nicht großartig geäußert. Sie sagte in einem ersten Impuls noch, dass Liebe alles können müsse und ich nicht geduldig genug war. Darüber habe ich nachgedacht. Allerdings habe ich diese Situation ein knappes Jahr aus Liebe "ertragen" und oft darauf hingewiesen, dass ich darunter leide und mir Initiative von ihr wünsche.

Mir bleibt wohl nichts, außer noch ein klein wenig zu warten. Dann weiß ich schließlich mehr. In die eine oder andere Richtung. Dann muss ich sie um meiner selbst willen "gehen lassen".

Dir für deine Situation alles Gute!

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13. Mai 2017 um 9:40
In Antwort auf hijepe97

Vielen Dank für deine Zeilen.

Meine innere Stimme wünscht sich - jetzt rund eine Woche nach meinem schweren Schritt - nachwievor, dass sie um die Beziehung kämpft und ein Signal, ein kleines Zeichen setzt. Zum Beispiel sich für sich und den Kleinen mal nach einer Wohnung umzusehen.

Bis auf den Fakt, dass sie sehr traurig ist und meine Entscheidung nachvollziehbar findet, hat sie sich zu allem (noch) nicht großartig geäußert. Sie sagte in einem ersten Impuls noch, dass Liebe alles können müsse und ich nicht geduldig genug war. Darüber habe ich nachgedacht. Allerdings habe ich diese Situation ein knappes Jahr aus Liebe "ertragen" und oft darauf hingewiesen, dass ich darunter leide und mir Initiative von ihr wünsche.

Mir bleibt wohl nichts, außer noch ein klein wenig zu warten. Dann weiß ich schließlich mehr. In die eine oder andere Richtung. Dann muss ich sie um meiner selbst willen "gehen lassen".

Dir für deine Situation alles Gute!

Ich finde, du hast diese Situation sehr lange mitgemacht- es ist deshalb nicht fair, dich als ungeduldig zu bezeichnen... 
Ich unterstelle ihr nicht böse Absichten/ Ausnützen von 2 Männern zum eigenen Vorteil... Dennoch ist es natürlich recht angenehm, wenn ich auf der einen Seite für mein Kind die Familie erhalte, auf der anderen Seite meine eigene Partnerschaft lebe. Das kann aber auf Dauer einfach nicht funktionieren. Und bitte mach du dir da keine Vorwürfe, dass du noch mehr Einsicht/ Verständnis aufbringen müsstest... In meinem Fall ist es so, dass er sich jetzt tatsächlich eine Wohnung gesucht hat. Dennoch möchte er fast die halbe Woche (meist WE) bei seinen Kindern - sprich Wohnung mit Frau sein... Ich arrangiere mich jetzt erstmal auch mit der Situation.... Aber auf Dauer werde ich das nicht mitmachen. Auch wenn es wehtut...

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13. Mai 2017 um 18:36
In Antwort auf kirchenengel80

Ich finde, du hast diese Situation sehr lange mitgemacht- es ist deshalb nicht fair, dich als ungeduldig zu bezeichnen... 
Ich unterstelle ihr nicht böse Absichten/ Ausnützen von 2 Männern zum eigenen Vorteil... Dennoch ist es natürlich recht angenehm, wenn ich auf der einen Seite für mein Kind die Familie erhalte, auf der anderen Seite meine eigene Partnerschaft lebe. Das kann aber auf Dauer einfach nicht funktionieren. Und bitte mach du dir da keine Vorwürfe, dass du noch mehr Einsicht/ Verständnis aufbringen müsstest... In meinem Fall ist es so, dass er sich jetzt tatsächlich eine Wohnung gesucht hat. Dennoch möchte er fast die halbe Woche (meist WE) bei seinen Kindern - sprich Wohnung mit Frau sein... Ich arrangiere mich jetzt erstmal auch mit der Situation.... Aber auf Dauer werde ich das nicht mitmachen. Auch wenn es wehtut...

Ja, das tut es.

Ich drücke dir für deinen "Fall" beide Daumen.

Meine Hoffnungen auf DIE Reaktion ihrerseits sind überschaubar. Und wenn nichts kommt, dann muss ich raus. Da gebe ich dir und den Vorschreibern/-innen absolut recht.

Merci

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13. Mai 2017 um 18:38

Danke. Ich hoffe es auch...

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13. Mai 2017 um 18:48
In Antwort auf hijepe97

Hallo,
 
ich bin 37 Jahre alt (m). Ich fasse meine Situation einfach mal so kurz wie möglich und so lang wie nötig zusammen. Bin dankbar für reflektierte Rückmeldungen und gebe auch gerne Antworten auf ggf. offene Fragen.
 
Ich war bis vor sehr kurzer Zeit ein knappes Jahr mit einer Frau (36, Mutter eines Kindes, 6 Jahre) zusammen. Sie wohnt mit ihrem Kind und ihrem Ehemann noch unter einem Dach in einer relativ kleinen Wohnung.

Dieser Umstand war mir relativ früh bekannt. Er führte dazu, dass sie die Wochenenden (teilweise mit Kind) immer bei mir verbracht hat und ich nie ihren Alltag in ihrer Wohnung miterlebt habe/konnte/sollte. Mit ihrem Kind habe ich mich von Anfang an
prima verstanden. Da lag auch einfach an seiner Offenheit.
 
Ihr Mann wusste früh von mir und hat sich bereits vor langer Zeit emotional von seiner Frau verabschiedet. Dennoch liegt beiden sehr viel am gemeinsamen Sohn und u. a. das haben sie (damals) wohl zum Anlass genommen, unter einem Dach wohnen zu bleiben.
Darüber hinaus ist er quasi seit Jahren ihr Financier. Sie hat keinen Job und hat sich die komplett die Erziehung auf die Fahnen geschrieben. 
 
Während es zu Beginn unserer Beziehung dann hieß, dass ihr Mann bald ausziehen würde bzw. dass sie sich eine Wohnung suchen würde, zog sich dieser "Zeitpunkt" von Tag zu Tag. Auch Angebote, mit mir zusammen zu ziehen, wurde mehr oder weniger ignoriert.
 
All' das hat Schritt für Schritt tiefe Schatten auf unsere Beinst unbeschwerte Beziehung gelegt und wurde zum Fallbeil. Für mich war die emotionale und psychische Belastung zu groß. Dass sie ihren Alltag am Ende nicht mit mir teilt. Ihn einfach weiter als eine Art WG mit ihrem Mann verbringt.

Völlig unabhängig davon, ob die beiden noch Gefühle füreinander hegen, hat mich das aufgefressen. Meine Rolle als Wochenende-Oase und Kurztrip-Partner ist mir jeden Tag schwerer gefallen und ich war ihr gegenüber auch nicht mehr der Mann,
den sie kennengelernt hat. Für Sie war der Zustand schlicht erstmal in Ordnung so. Warum etwas ändern, wenn die Dinge doch eigentlich gut laufen. Unter der Woche Family und am Wochenende mich...
 
Wenn ich mich nicht so sehr in diese Person verliebt hätte, würde mir die von mir ausgehende Trennung vielleicht leichter fallen. Doch zum aktuellen Zeitpunkt befinde ich mich in einem desolaten Zustand...
 

wie Schmerz erträglicher wird? Indem man aufhört, Hoffnung zu füttern.
Immer.
Bei sinnloser Hoffnung besonders.

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13. Mai 2017 um 18:58
In Antwort auf avarrassterne1

wie Schmerz erträglicher wird? Indem man aufhört, Hoffnung zu füttern.
Immer.
Bei sinnloser Hoffnung besonders.

Dann bist du der Meinung, dass die Hoffnung in meinem Fall sinnlos war und ist. Okay. Danke für dein Statement...

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13. Mai 2017 um 19:29
In Antwort auf hijepe97

Dann bist du der Meinung, dass die Hoffnung in meinem Fall sinnlos war und ist. Okay. Danke für dein Statement...

das auch, ja. Aber in der Hauptsache ist "die Hoffnung nicht füttern" die antwort auf die Frage in Deinem Titel.

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14. Mai 2017 um 23:14

Ich weiß, Apolline, sag nix🙈...
wir hatten eine große Aussprache... Ich will einfach das ganze nicht unversucht lassen... Daher kann ich hier mit dem Thread mitfühlen... 

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15. Mai 2017 um 10:46

Ich bin nicht so "erfahren" mit Threads in Foren. Aber poste einfach mal ein kurzes Update:

Wir hatten am WE Kontakt mit dem (z. Tl. bereits bekannten) Outcome:
- sie kann meinen Schritt nachvollziehen
- sie wisse, dass sie die Situation sehenden Auges herbeigeführt hat
- es schmerzt, sie leidet, das ist alles so ungerecht
- und... und... und...

ABER: KEIN Ansatz/Signal von ihrer Seite, zeitnah irgendetwas zu ändern.

"Ich brauchte Zeit, um mich für die Veränderungen für eine Zukunft mit dir stark zu machen. Diese Zeit war noch nicht gekommen und jetzt ist es zu spät. Jetzt hast du mich verlassen"

Quintessenz - Game over!

Danke für all' euren Rat und die guten Worte.

@kirchengel: GOOD LUCK
 

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15. Mai 2017 um 10:47
In Antwort auf hijepe97

Ich bin nicht so "erfahren" mit Threads in Foren. Aber poste einfach mal ein kurzes Update:

Wir hatten am WE Kontakt mit dem (z. Tl. bereits bekannten) Outcome:
- sie kann meinen Schritt nachvollziehen
- sie wisse, dass sie die Situation sehenden Auges herbeigeführt hat
- es schmerzt, sie leidet, das ist alles so ungerecht
- und... und... und...

ABER: KEIN Ansatz/Signal von ihrer Seite, zeitnah irgendetwas zu ändern.

"Ich brauchte Zeit, um mich für die Veränderungen für eine Zukunft mit dir stark zu machen. Diese Zeit war noch nicht gekommen und jetzt ist es zu spät. Jetzt hast du mich verlassen"

Quintessenz - Game over!

Danke für all' euren Rat und die guten Worte.

@kirchengel: GOOD LUCK
 

@kirchenengel: GOOD LUCK!

So viel Zeit muss sein...

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15. Mai 2017 um 10:59
In Antwort auf hijepe97

Hallo,
 
ich bin 37 Jahre alt (m). Ich fasse meine Situation einfach mal so kurz wie möglich und so lang wie nötig zusammen. Bin dankbar für reflektierte Rückmeldungen und gebe auch gerne Antworten auf ggf. offene Fragen.
 
Ich war bis vor sehr kurzer Zeit ein knappes Jahr mit einer Frau (36, Mutter eines Kindes, 6 Jahre) zusammen. Sie wohnt mit ihrem Kind und ihrem Ehemann noch unter einem Dach in einer relativ kleinen Wohnung.

Dieser Umstand war mir relativ früh bekannt. Er führte dazu, dass sie die Wochenenden (teilweise mit Kind) immer bei mir verbracht hat und ich nie ihren Alltag in ihrer Wohnung miterlebt habe/konnte/sollte. Mit ihrem Kind habe ich mich von Anfang an
prima verstanden. Da lag auch einfach an seiner Offenheit.
 
Ihr Mann wusste früh von mir und hat sich bereits vor langer Zeit emotional von seiner Frau verabschiedet. Dennoch liegt beiden sehr viel am gemeinsamen Sohn und u. a. das haben sie (damals) wohl zum Anlass genommen, unter einem Dach wohnen zu bleiben.
Darüber hinaus ist er quasi seit Jahren ihr Financier. Sie hat keinen Job und hat sich die komplett die Erziehung auf die Fahnen geschrieben. 
 
Während es zu Beginn unserer Beziehung dann hieß, dass ihr Mann bald ausziehen würde bzw. dass sie sich eine Wohnung suchen würde, zog sich dieser "Zeitpunkt" von Tag zu Tag. Auch Angebote, mit mir zusammen zu ziehen, wurde mehr oder weniger ignoriert.
 
All' das hat Schritt für Schritt tiefe Schatten auf unsere Beinst unbeschwerte Beziehung gelegt und wurde zum Fallbeil. Für mich war die emotionale und psychische Belastung zu groß. Dass sie ihren Alltag am Ende nicht mit mir teilt. Ihn einfach weiter als eine Art WG mit ihrem Mann verbringt.

Völlig unabhängig davon, ob die beiden noch Gefühle füreinander hegen, hat mich das aufgefressen. Meine Rolle als Wochenende-Oase und Kurztrip-Partner ist mir jeden Tag schwerer gefallen und ich war ihr gegenüber auch nicht mehr der Mann,
den sie kennengelernt hat. Für Sie war der Zustand schlicht erstmal in Ordnung so. Warum etwas ändern, wenn die Dinge doch eigentlich gut laufen. Unter der Woche Family und am Wochenende mich...
 
Wenn ich mich nicht so sehr in diese Person verliebt hätte, würde mir die von mir ausgehende Trennung vielleicht leichter fallen. Doch zum aktuellen Zeitpunkt befinde ich mich in einem desolaten Zustand...
 

Sie ist wohl eins dieser Sicherheitsleute. Sie will das eben nicht ändern. Um dir selber es leichter zu machen, stell sie vor die Wahl. Sag ihr du kannst nicht mehr so weiterleben und stell sie vor ein Ultimatum.

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15. Mai 2017 um 11:17
In Antwort auf corydibbert

Sie ist wohl eins dieser Sicherheitsleute. Sie will das eben nicht ändern. Um dir selber es leichter zu machen, stell sie vor die Wahl. Sag ihr du kannst nicht mehr so weiterleben und stell sie vor ein Ultimatum.

Danke. Das ist geschehen.

Die Konsequenz ist nun ein getrennter Weg.

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15. Mai 2017 um 13:39
In Antwort auf hijepe97

Hallo,
 
ich bin 37 Jahre alt (m). Ich fasse meine Situation einfach mal so kurz wie möglich und so lang wie nötig zusammen. Bin dankbar für reflektierte Rückmeldungen und gebe auch gerne Antworten auf ggf. offene Fragen.
 
Ich war bis vor sehr kurzer Zeit ein knappes Jahr mit einer Frau (36, Mutter eines Kindes, 6 Jahre) zusammen. Sie wohnt mit ihrem Kind und ihrem Ehemann noch unter einem Dach in einer relativ kleinen Wohnung.

Dieser Umstand war mir relativ früh bekannt. Er führte dazu, dass sie die Wochenenden (teilweise mit Kind) immer bei mir verbracht hat und ich nie ihren Alltag in ihrer Wohnung miterlebt habe/konnte/sollte. Mit ihrem Kind habe ich mich von Anfang an
prima verstanden. Da lag auch einfach an seiner Offenheit.
 
Ihr Mann wusste früh von mir und hat sich bereits vor langer Zeit emotional von seiner Frau verabschiedet. Dennoch liegt beiden sehr viel am gemeinsamen Sohn und u. a. das haben sie (damals) wohl zum Anlass genommen, unter einem Dach wohnen zu bleiben.
Darüber hinaus ist er quasi seit Jahren ihr Financier. Sie hat keinen Job und hat sich die komplett die Erziehung auf die Fahnen geschrieben. 
 
Während es zu Beginn unserer Beziehung dann hieß, dass ihr Mann bald ausziehen würde bzw. dass sie sich eine Wohnung suchen würde, zog sich dieser "Zeitpunkt" von Tag zu Tag. Auch Angebote, mit mir zusammen zu ziehen, wurde mehr oder weniger ignoriert.
 
All' das hat Schritt für Schritt tiefe Schatten auf unsere Beinst unbeschwerte Beziehung gelegt und wurde zum Fallbeil. Für mich war die emotionale und psychische Belastung zu groß. Dass sie ihren Alltag am Ende nicht mit mir teilt. Ihn einfach weiter als eine Art WG mit ihrem Mann verbringt.

Völlig unabhängig davon, ob die beiden noch Gefühle füreinander hegen, hat mich das aufgefressen. Meine Rolle als Wochenende-Oase und Kurztrip-Partner ist mir jeden Tag schwerer gefallen und ich war ihr gegenüber auch nicht mehr der Mann,
den sie kennengelernt hat. Für Sie war der Zustand schlicht erstmal in Ordnung so. Warum etwas ändern, wenn die Dinge doch eigentlich gut laufen. Unter der Woche Family und am Wochenende mich...
 
Wenn ich mich nicht so sehr in diese Person verliebt hätte, würde mir die von mir ausgehende Trennung vielleicht leichter fallen. Doch zum aktuellen Zeitpunkt befinde ich mich in einem desolaten Zustand...
 

das wird dich zwar auch nicht trösten, aber mir zeigt deine Geschichte mal wieder, wie wichtig, wenn nicht überhaupt das Wichtigste ist, sich selbst zu sensibilisieren gerade auf vermeintliche Kleinigkeiten, die einem am Anfang erzählt werden.

Wie hier z.B., dass die junge Frau erwähnte, dass sie noch mit dem Ex in dieser WG leben ''müsse'', obwohl sie nur noch wegen dem Kind zusammen seien und /oder weil das Geld zu knapp ist für eine Wohnung, weg vom Ex.

Da muss ein Mann doch mehr als ''hellhörig'' werden !?

Jeder weiß es doch - wer Veränderung will, der muss sich eben auch dafür ''entscheiden'' und es durchsetzen/umsetzen.

Ich weiß auch gar nicht, wer das den jungen Menschen heute beibringt, dass man sich nur vor allem Unbequemen zu drücken habe und die Verantwortung getrost denen überlassen kann, die das besser können   nö, so stelle ich mir die Liebe aber ganz gewiss nicht vor, mal unter uns gesagt, hijepe und Dir sollte das auch erspart bleiben, weil Du Besseres verdienst

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15. Mai 2017 um 14:19

Du kannst es dir jetzt wahrscheinlich noch nicht vorstellen, aber du hast die richtige Entscheidung getroffen und zwar für dich und gegen sie. Und das ist gut so. In einiger Zeit wirst du zurückblicken und dich fragen, was dich da nur geritten hat, das über ein Jahr mitzumachen. Der Schmerz wird besser werden, wenn du loslässt und auch wenn du dich jetzt fürchterlich fühlst, es wird wieder!

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15. Mai 2017 um 15:05
In Antwort auf hawedere

Du kannst es dir jetzt wahrscheinlich noch nicht vorstellen, aber du hast die richtige Entscheidung getroffen und zwar für dich und gegen sie. Und das ist gut so. In einiger Zeit wirst du zurückblicken und dich fragen, was dich da nur geritten hat, das über ein Jahr mitzumachen. Der Schmerz wird besser werden, wenn du loslässt und auch wenn du dich jetzt fürchterlich fühlst, es wird wieder!

Ich kann es mir sogar vorstellen. Danke.

Was ich unvorstellbar bzw. ernüchternd finde ist, wie oft Millionen Menschen rund um den Erdball immer wieder in genau solche Situationen geraten.

 

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15. Mai 2017 um 15:11
In Antwort auf gabriela1440

das wird dich zwar auch nicht trösten, aber mir zeigt deine Geschichte mal wieder, wie wichtig, wenn nicht überhaupt das Wichtigste ist, sich selbst zu sensibilisieren gerade auf vermeintliche Kleinigkeiten, die einem am Anfang erzählt werden.

Wie hier z.B., dass die junge Frau erwähnte, dass sie noch mit dem Ex in dieser WG leben ''müsse'', obwohl sie nur noch wegen dem Kind zusammen seien und /oder weil das Geld zu knapp ist für eine Wohnung, weg vom Ex.

Da muss ein Mann doch mehr als ''hellhörig'' werden !?

Jeder weiß es doch - wer Veränderung will, der muss sich eben auch dafür ''entscheiden'' und es durchsetzen/umsetzen.

Ich weiß auch gar nicht, wer das den jungen Menschen heute beibringt, dass man sich nur vor allem Unbequemen zu drücken habe und die Verantwortung getrost denen überlassen kann, die das besser können   nö, so stelle ich mir die Liebe aber ganz gewiss nicht vor, mal unter uns gesagt, hijepe und Dir sollte das auch erspart bleiben, weil Du Besseres verdienst

Weißt du, Gabriela. Man möchte doch noch daran glauben können, dass sich jemand aus seiner aktuellen Situation "befreien" möchte, um eine neue Zukunft zu beginnen. Das habe ich geglaubt. Umsonst. Ja. Und nun bin ich enttäuscht worden. Ja.

Hätte ich "hellhörig" werden können/müssen? Vielleicht...

So long
 

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15. Mai 2017 um 16:08
In Antwort auf hijepe97

Ich bin nicht so "erfahren" mit Threads in Foren. Aber poste einfach mal ein kurzes Update:

Wir hatten am WE Kontakt mit dem (z. Tl. bereits bekannten) Outcome:
- sie kann meinen Schritt nachvollziehen
- sie wisse, dass sie die Situation sehenden Auges herbeigeführt hat
- es schmerzt, sie leidet, das ist alles so ungerecht
- und... und... und...

ABER: KEIN Ansatz/Signal von ihrer Seite, zeitnah irgendetwas zu ändern.

"Ich brauchte Zeit, um mich für die Veränderungen für eine Zukunft mit dir stark zu machen. Diese Zeit war noch nicht gekommen und jetzt ist es zu spät. Jetzt hast du mich verlassen"

Quintessenz - Game over!

Danke für all' euren Rat und die guten Worte.

@kirchengel: GOOD LUCK
 

das klingt nach sehr großer Erleichterung darüber, dass Du ihr die Entscheidung abgenommen hast und nach jemandem, der sich in der Opferrolle sauwohl fühlt.

Aber damit hast Du wenigstens für Dich eine bessere Möglichkeit, mit dem Thema abzuschließen, von daher: gut, dass ihr das geklärt habt.

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15. Mai 2017 um 16:17
In Antwort auf avarrassterne1

das klingt nach sehr großer Erleichterung darüber, dass Du ihr die Entscheidung abgenommen hast und nach jemandem, der sich in der Opferrolle sauwohl fühlt.

Aber damit hast Du wenigstens für Dich eine bessere Möglichkeit, mit dem Thema abzuschließen, von daher: gut, dass ihr das geklärt habt.

Das (Thema "Opferrolle wohl fühlen" hat mich final auch nochmal enttäuscht.

Aber nun ist Abschließen wieder etwas besser möglich. Wie du schon schreibst.

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15. Mai 2017 um 16:34

ein Jahr lang?!? Also da finde ich "zeitgleich" jetzt schon etwas arg übertrieben, zumal die Trennung ja noch vor der Zeit mit dem TE war.

Könntest Du mit jemandem zusammen sein - so lange Zeit - der die meiste Zeit des Lebens bei "Mr.-mit-dem-läuft-eh-nix" verbringt und nur die "Wochenend - Aushilfe" sein, ohne dass Dir das etwas tut?

Klar ist es schwer, so eine Situation zu ändern, gar keine Frage. Natürlich ist es ein Risiko und ja, es ist immer etwas anderes, wenn andere, insbesondere Kinder, von den eigenen Entscheidungen mit abhängen. Aber selbst wenn es ganz, ganz, ganz "hart auf hart" kommt und "alle Stricke reißen", muss sie nie befürchten, dass sie und ihr Kind obdachlos werden oder hungern müssen oder als Freiwild für jeden Mann enden.
Ja, das kann schon finanzielle Einschnitte bedeuten, auch deutliche, aber "existenziell" wird es deswegen noch lange nicht.

Davon mal abgesehen: Wenn man sagt, dass man jemanden liebt, heißt das auch eine gewisse Verantwortung, zumindest sobald man zulässt, dass da "mehr" daraus wird. Ob es jetzt nachvollziehbar ist oder nicht: das Recht den TE dafür leiden zu lassen, gibt es nicht. Dann muss man halt so ehrlich sein zu sagen: Bis das Kind erwachsen ist, lebe ich in einer Scheinehe und damit bin ich nicht beziehungsfähig.

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15. Mai 2017 um 16:56

Ich danke dir für dein Statement. Ich kann viele Dinge die du schreibst durchaus nachvollziehen.

Eine "lediglich häusliche Gemeinschaft" über beinahe ein Jahr hinzunehmen, fiel mir schlicht schwer. Ich vermute, dass du das an der Stelle verstehen kannst. Dass das eine Beziehung belastet und einer - in dem Fall ich - sich darüber verändert, ist doch Teil des Prozesses...

Mir erschließt sich ferner nicht, dass sie über einen Zeitraum weit über unser Kennenlernen hinaus keine Anstalten gemacht hat, sich für eigenen vier Wände mit dem Kind in der Nähe des Vaters zu entscheiden. Dies wäre möglich gewesen. Kinder haben auch Sensoren dafür, wenn im Zusammenleben von Mutter und Vater etwas nicht stimmt. 

Wie allerdings zu Beginn erwähnt, kann ich deine Zeilen/ deine Meinung bis zu einem gewissen Grad verstehen.

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