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"Wie wichtig ist die Erfüllung sexueller Wünsche in einer Beziehung?"

9. März 2007 um 9:34 Letzte Antwort: 9. März 2007 um 15:24

Hallo Leute,

ich hab gestern mit einer Freundin zu einem Thema diskutiert und würde gern mal eure Meinung wissen:

Es gibt ja Frauen, die keine Freude daran haben ihren Partner oral zu befriedigen und es deshalb bleiben lassen. Ein "anständiger" Partner akzeptiert das und fordert nicht, dass die Frau etwas macht, was sie nicht möchte. Aber wünschen wird er sich dennoch, dass ihm die Freundin mal einen bläst.

Glaubt ihr, dass so etwas auf Dauer die Beziehung kaputt macht? Ich meine, unerfüllte Wünsche sind nicht gerade gut und vielleicht lässt das den Partner unbewußt spüren - "sie macht nicht alles für mich."

Was meint ihr?

Ich habe jetzt das Beispiel blasen gewählt, aber das betrifft sich alle Art von sexuellen Wünschen.

LG

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9. März 2007 um 9:44

Re
Hallo,

also erst mal eine Frage: Bist du in deiner jetzigen Beziehung unzufrieden auf diesem Gebiet? Könnt ihr darüber sprechen?

Es kommt darauf an....schau mal, ich hatte zwei Partner die extreme Fetische hatten. Der eine wollte Einläufe und war total auf Hintern fixiert. Wollte mir einen Anallingus machen und so. Ich konnte das aber einfach nicht,denn es ist einfach nicht das was mich heiss macht. Soll ich sowas meinem Partner zuliebe tun, nur damit er seine Befriedigung hat? Wo würde ich denn dabei bleiben?

Der andere war auf BDSM eingeschossen. Dafür war ich ein wenig offener. Aber es ist nicht meine Form von Sexualität. Als ich irgendwann gefesselt auf dem Bett lag und ne Wäscheklammer ( aua aua aua ) in der Brustwarze hatte, wusste ich, dass das so nichts bringt. Da würde ich mich verbiegen, nur damit der Partner seinen Spass hat.

Nee du, ich glaube, wenn zwei Menschen da total unterschiedlich sind,dann passt es einfach nicht. Verstehst du, was ich meine?

Bei meinem jetzigen Freund ist es auch keine leichte Sache. Aber besser als mit den beiden anderen davor.

Schreib doch mal genauer, was du meinst...

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9. März 2007 um 9:47

Also
das hast Du sehr anschaulich erklaert.

nun ja, ich denke, es ist reine Spekulation. Es gibt halt nicht nur allein die emotionale Seite in 'ner Beziehung, sondern auch 'ne rationale Seite. Auch da muss es passen. Wenn einem da was fehlt, wird das wohl nicht gleich ein Trennungsgrund sein, hoechstens, wenn der Wunsch allzu extrem ist. Jedoch ist so ein unerfuellter Wunsch immer gegenwaertig. Wenns mal richtig krieselt, dann kann sowas auch entscheidend sein.

Gruss

D.

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9. März 2007 um 9:53

Die Erfüllung sexueller Wünsche ist sehr wichtig!
Hallo Jamile,

ich denke für eine gewisse Zeit (Phase der Verliebtheit) wird man auf die Befriedigung bestimmter Bedürfnisse verzichten können. Aber irgendwann wird man es vermissen - zumindest war es bei mir so. Ich hab es auch 6 Jahre akzeptiert, dass mein Partner einige Praktiken ausschließt (z.B. Oralverkehr, Zungenküsse, etc.) aber irgendwann vermisst du es und der Drang danach sich mal wieder voll und ganz auszuleben und Befridigung zu bekommen wird größer. Das war bei mir der Angfang für meine Affäre. Ich denke auf Dauer kann man seine Wünsche nicht unterdrücken!

Lg

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9. März 2007 um 9:59
In Antwort auf mette_12041133

Re
Hallo,

also erst mal eine Frage: Bist du in deiner jetzigen Beziehung unzufrieden auf diesem Gebiet? Könnt ihr darüber sprechen?

Es kommt darauf an....schau mal, ich hatte zwei Partner die extreme Fetische hatten. Der eine wollte Einläufe und war total auf Hintern fixiert. Wollte mir einen Anallingus machen und so. Ich konnte das aber einfach nicht,denn es ist einfach nicht das was mich heiss macht. Soll ich sowas meinem Partner zuliebe tun, nur damit er seine Befriedigung hat? Wo würde ich denn dabei bleiben?

Der andere war auf BDSM eingeschossen. Dafür war ich ein wenig offener. Aber es ist nicht meine Form von Sexualität. Als ich irgendwann gefesselt auf dem Bett lag und ne Wäscheklammer ( aua aua aua ) in der Brustwarze hatte, wusste ich, dass das so nichts bringt. Da würde ich mich verbiegen, nur damit der Partner seinen Spass hat.

Nee du, ich glaube, wenn zwei Menschen da total unterschiedlich sind,dann passt es einfach nicht. Verstehst du, was ich meine?

Bei meinem jetzigen Freund ist es auch keine leichte Sache. Aber besser als mit den beiden anderen davor.

Schreib doch mal genauer, was du meinst...

Was ich meine...
ist, ob die Beziehung darunter leidet.

Bei extreme Fetischen würde ich sagen, dass es wohl auf Dauer nicht funktionert, wenn man nicht dieselbe Sexualität teilt.

In meinem Fall: Ich gehöre zu den Frauen, die das Blasen nicht mögen. Naja, ich mache es halt nicht. Ich habe mit meinem letzten Freund darüber gesprochen, weil ich mich gefragt hatte, warum ich denn nicht... Er meinte, er hätte kein Problem damit, wenn ich es nicht täte, aber freuen würde es ihn schon. Er hat mir auch erklärt, dass er mich ja auch gern verwöhnt und es ihm daher sehr gefallen würde. Letztlich hat er es aber akzeptiert und wir hatten ansonsten tollen Sex.
Ich überlege nur, ob es unterbewußt nicht doch einen negativen Einfluss hat, vor allem bei so etwas "Normalem", dass andere Frauen gern tun. Das man(n) dadurch glaubt, sie liebt mich nicht genug, um mich zu verwöhnen...

Vielleicht ne dumme Frage, aber ich denke schon, dass ein nicht ganz erfüllten Sexualleben eine Beziehung negativ beeinflußt.

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9. März 2007 um 15:24

Werthafte partnerschaft ?
also, auch der rechte eigene fuß unterscheidet sich vom linken....ist bei menschen ungemein schlimmer. die unterscheiden sich noch mehr...

ich kann dies nur aus meiner eigenen erfahrung sagen...vertrauen erhöht die wertvorstellung zum partner...wertvorstellung die sensibilität...sensibilität wiederum die intuition und die bindung den anderen besser verstehen zu können und auch zwichen den gesagten wörtern zu hören...schließlich macht man (frau) sich dann selbst gedanken, wie die lebensbeziehung und dazu gehört der sex 100% dazu, verbessern kann...und wenn man sich vertraut bis in die letzte ecke, dann kann man moralvorstellungen und schamgefühle untereinander beiseite lassen. dadurch entsteht ein ungemein guter wohlfühleffekt wenn man sich "alle" mitteilen kann....egal was und egal wie moralisch dies verwerflich wäre in sachen sex...alle fantasien können dan gedanklich ohne vorbehalte durchforstet werden...



lg rikko

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