Home / Forum / Liebe & Beziehung / Wie viel Bier täglich ist "normal"?

Wie viel Bier täglich ist "normal"?

16. Juni 2005 um 9:37 Letzte Antwort: 16. Juli 2015 um 20:14

Seit 7 1/2 Jahren bin ich mit meinem Lebensgefährten zusammen. Anfangs trank er jeden Abend zwei Flaschen Bier. Ich dachte mir nichts dabei. Das steigerte sich über die Jahre auf 3 bis 5 Flaschen Bier. Dadurch nahm er auch an Gewicht zu. Vor vier Jahren machte ich ihm klar, dass es so nicht weitergehen kann und er versprach mir, etwas zu ändern. Was er nicht tat. Letzte Woche hatte ich wieder eine Auseinandersetzung mit ihm. Es ist so, dass er sich jeden Abend nach der Arbeit zwei Flaschen Bier mitbringt und später dann noch einmal weg fährt, um Nachschub zu holen - und das täglich. Er ist Raucher und treibt kein Sport. Ich sagte ihm, dass wenn er so weiter macht, er in spätestens zehn Jahren einen Schlaganfall erleiden wird. Sein Vater hatte mit Mitte 50 einen schweren Schlaganfall. Mein Lebensgefährte ist jetzt 41 Jahre alt. Auch wurde vor ein paar Jahren von einer Heilpraktikerin diagnostiziert, dass er Durchblutungsstörungen im Gehirn hat. Nach dieser Aussprache, meinte er nur: Du hast ja Recht. Und er hat tatsächlich angefangen, Rad zu fahren und nur alle drei Tage Bier getrunken. Die Abstände wurden aber wieder kürzer und wenn ich jetzt abends nach Hause komme, begrüßt er mich mit den Worten: Nicht böse sein. Er meinte letzten Freitag, dass wir so ziemlich am Ende sind. Und dass er wieder gerne nach Hause kommen möchte. Also mit Bier. Und weil ich natürlich sauer bin jeden Abend. Ich sagte ihm, dass ich künftig toleranter sein werde, um ihn nicht zu verlieren. Und da er sich mir jetzt wieder sicher ist, trinkt er wieder täglich. Deshalb bin ich eben dementsprechend abweisend, wenn ich nach Hause komme. Gestern Abend kam er später nach Hause, was eher unüblich ist. Als ich auf ihn zuging, fragte ich, wo er war. Und er meinte: im Büro. Ich gab ihm dann einen Begrüßunskuss und roch sofort, dass er Bier getrunken hatte. Jetzt sind wir schon soweit, dass er gar nicht erst nach Hause kommt, sondern sein 'Feierabendbier' wo anders trinkt. Und das ist das erste Mal, dass er mich belogen hat. Ich habe mir nichts anmerken lassen. Aber ich denke, er hat genau gespürt, dass ich Bescheid weiß.

Ist das denn normal, dass ein Mann täglich Bier trinkt? Bin ich zu kleinlich?

Wie ist das bei Euren Männern. Oder die Frage an Euch Männer: Trinkt ihr auch täglich Bier und wie viel?

Freue mich auf jede Antwort
strandnixe

Mehr lesen

16. Juni 2005 um 10:23

Sollte dein Beitrag...
ernst gemeint sein, dann will ich auch mal ernst antworten. Also, ich finde, dass mehr als 1 tägliches Bier sehr nahe am Alkoholismus ist. Dein Lebensgefährte ist krank. Und wenn er dich wegen dem Bier schon belügen muss, dann liegt einiges schief bei ihm. Nach meiner Erfahrung hilft in solchen Fällen Mitgefühl für sein Kranksein, aber auch Unnachgiebigkeit im Umgang dir gegenüber und seinen Versprechen, nicht mehr soviel trinken zu wollen. Am geeignesten scheinen mir konsequente Alternativen aufzuzeigen, die du dann auch tatsächlich einhalten musst. Schimpfen, Androhungen und Beleidigtsein nutzen gar nichts. Dies treibt IHN nur in die Lüge und er trinkt sein Bier außerhalb, wie ein kleines Kind, dem uneinsichtige Verbote ausgesprochen wurden. Sprich mit ihm über seine Probleme. Sollte er finden, dass er keine hat, dann ist es allerhöchste Zeit für professionelle Hilfe!! Sein Vater ist ihm doch ein lebendes Beispiel für die Folgen, oder?
Alles Gute euch
radler

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
16. Juni 2005 um 10:39
In Antwort auf radler

Sollte dein Beitrag...
ernst gemeint sein, dann will ich auch mal ernst antworten. Also, ich finde, dass mehr als 1 tägliches Bier sehr nahe am Alkoholismus ist. Dein Lebensgefährte ist krank. Und wenn er dich wegen dem Bier schon belügen muss, dann liegt einiges schief bei ihm. Nach meiner Erfahrung hilft in solchen Fällen Mitgefühl für sein Kranksein, aber auch Unnachgiebigkeit im Umgang dir gegenüber und seinen Versprechen, nicht mehr soviel trinken zu wollen. Am geeignesten scheinen mir konsequente Alternativen aufzuzeigen, die du dann auch tatsächlich einhalten musst. Schimpfen, Androhungen und Beleidigtsein nutzen gar nichts. Dies treibt IHN nur in die Lüge und er trinkt sein Bier außerhalb, wie ein kleines Kind, dem uneinsichtige Verbote ausgesprochen wurden. Sprich mit ihm über seine Probleme. Sollte er finden, dass er keine hat, dann ist es allerhöchste Zeit für professionelle Hilfe!! Sein Vater ist ihm doch ein lebendes Beispiel für die Folgen, oder?
Alles Gute euch
radler

Danke
Wieso denkst du, dass dieser Beitrag nicht ernst gemeint ist?

LG

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
16. Juni 2005 um 11:06

Alkoholiker...
Hallo strandnixe
meiner meinung nach ist dein lebensgefährte ein alkoholiker. wer nicht einen einzigen tag ohne alkohol auskommen kann ist krank.
mein freund trinkt ca. einmal die woche ein frankenheim blue beim fußball schauen. zu hause würd ich das nicht zulassen. ich persönlich würd eh nicht mit einem alkoholiker zusammen leben wollen , da ich alkoholismus in der familie erlebt hab. und ich weiß dass es kein zuckerschlecken ist mit so einem mann zu leben....

grüße angie

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
16. Juni 2005 um 11:33
In Antwort auf strandnixe

Danke
Wieso denkst du, dass dieser Beitrag nicht ernst gemeint ist?

LG

Weil er...
im ernst gemeinten Fall, so eindeutig wäre (zumindest für mich), dass es an der Sucht deines Lebensgefährten gar keinen Zweifel gäbe. Er könnte beweisen, dass er nicht vom Alkohol abhängig wäre (sollte er dies etwa behaupten), wenn er von heut auf morgen 1 Monat lang gar kein Bier mehr trinken würde, sondern Wasser, Saft etc. Ich fürchte aber, das wird ihm nicht gelingen. Ich hatte mal (habe sie leider nicht mehr) eine medizinische Auflistung der Stufen von Alkoholismus, die den Grad der Abhängigkeit und die Schwere der Krankheit graduell darstellt. Vielleicht findest du sie im Internet bei Google. Der Grad der Abhängigkeit verläuft stufenweise kontinuierlich ansteigend. Anhand dieser Liste kann man ziemlich deutlich erkennen, in welchem Stadium der Krankheit man sich befindet und welche Hilfe notwendig wird, um geheilt zu werden. Leider scheint mir dein Lebensgefährte noch nicht ganz erwachsen (was übrigens gar nicht außergewöhnlich ist, insbesondere bei uns Männern) und er verhält sich doch zumindest in diesem "Bier-Punkt" wie ein Kind: "Wenn Mutti mir das Trinken nicht zu Hause erlaubt, dann trinke ich eben außerhalb". Das entspricht der weit verbreiteten Handlungsweise von Kindern, die sagen: "Wenn Mutti mir nicht diese Hose kauft, dann gehe ich in den Wald und erfrier eben", (sie denken: dann ist Mutti selber Schuld) (im Winter z.B.). Vielleicht findest du mit dieser Erkenntnis einen Zugang zu ihm (denn so schnell wird er ja nicht erwachsen, aber du kannst ihm dabei helfen, es zu werden) und kannst seinen Problem gemeinsam auf den Grund kommen und dann miteinander bearbeiten und ggf. auch eine Lösung finden. Wenn du bei ihm bleiben willst, dann geht das nur gemeinsam. Er wird sich anstrengen müssen, sonst sehe ich da keine Hoffnung. Weder für ihn selber noch für eure Beziehung.
Viel Mut und Kraft wünscht dir
radler

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
16. Juni 2005 um 12:19

Aber ...
komischerweise kann er auch mal ohne Bier auskommen. Meistens trinkt er samstags und sonntags kein Bier. Und wenn er mal ein paar Tage keins trinkt, dann wird er auch nicht nervös oder zittrig. Das irritiert mich. Und wenn er vier/fünf Bier getrunken hat, ist er auch nicht betrunken.

Ich weiß ja nicht, wie er früher gelebt hat. Ich weiß nur, dass er da auch ziemlich gut beieinander war. Also denke ich, dass er da auch getrunken hat.

Wenn man doch heute Fernseh schaut, da ist doch jede zweite Werbung für Bier. Auch in Filmen, die trinken ständig Bier.

Wir hatten letztens ein Betriebsfest - Getränke war umsonst. Ihr glaubt nicht, wie viele Männer da Bier getrunken haben. Ich habe einen getroffen, der hatte zwei Stunden später immer noch ein Bierglas in der Hand. Und das war sicher nicht sein erstes.

Ich denke, dass viele Männer trinken, die Frau es zulässt, vielleicht sogar als normal empfindet. Das bleibt doch in der Familie. Wer von Außen kriegt das denn mit? Deshalb wollte ich hier vielleicht auch nur eine Bestätigung für meine Gadanken.

LG
strandnixe

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
16. Juni 2005 um 12:23

Ich bin ziiiiimlich tolerant, was alkoholkonsum angeht...
... aber das wäre mir zuviel des guten.

ich würde ihm sagen, dass ich ihn liebe und deswegen nicht zusehen kann wie er immer weiter in den alkoholismus abgleitet. wenn er die problematik nicht einsehen kann/ will und sich nicht bemüht die situation zu verändern würde ich die beziehung beenden. das ist keineswegs als versuch einer erpressung zu sehnen sondern lediglich die ankündigung der logischen konsequenz zu deinem UND seinen besten.


sparkling

2 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
16. Juni 2005 um 12:46
In Antwort auf janene_12645599

Ich bin ziiiiimlich tolerant, was alkoholkonsum angeht...
... aber das wäre mir zuviel des guten.

ich würde ihm sagen, dass ich ihn liebe und deswegen nicht zusehen kann wie er immer weiter in den alkoholismus abgleitet. wenn er die problematik nicht einsehen kann/ will und sich nicht bemüht die situation zu verändern würde ich die beziehung beenden. das ist keineswegs als versuch einer erpressung zu sehnen sondern lediglich die ankündigung der logischen konsequenz zu deinem UND seinen besten.


sparkling

Kürzlich
hatte ich Kontakt zu den anonymen Alkoholikern aufgenommen und meinen 'Fall' geschildert. Selbst die konnten nicht beurteilen, ob er Alkoholiker ist, oder einfach nur zuviel trinkt. Dass er Alkoholiker ist, glaube ich ja auch nicht wirklich. Ich vermeide ja auch schon, mit ihm in einem Restaurant essen zu gehen. Auch kauft er keinen Kasten Bier für zu Hause, weil er selber weiß, dass er dann mehr trinken würde. Er sagt, dass es ihm einfach nur gut schmeckt. Und dass ja auf der Flasche nicht drauf steht, dass Bier schädlich ist - so wie auf den Zigarettenschachteln. Ich wiederum habe ihm entgegnet, dass man überall nachlesen kann, dass mehr als eine Flasche täglich schädlich ist. Daraufhin ist ihm nichts eingefallen. Ich selbst rauche auch - ca. sieben Zigaretten am Tag. Habe im vergangenen Jahr auf die Hälfte reduziert. Er meinte, damit sollten wir anfangen. Das sagt er nur, weil wir an DIESEM Problem, beide etwas ändern können. Aber nur er selbst, sein Bier-Problem ändern kann.

strandnixe

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
16. Juni 2005 um 17:46
In Antwort auf radler

Weil er...
im ernst gemeinten Fall, so eindeutig wäre (zumindest für mich), dass es an der Sucht deines Lebensgefährten gar keinen Zweifel gäbe. Er könnte beweisen, dass er nicht vom Alkohol abhängig wäre (sollte er dies etwa behaupten), wenn er von heut auf morgen 1 Monat lang gar kein Bier mehr trinken würde, sondern Wasser, Saft etc. Ich fürchte aber, das wird ihm nicht gelingen. Ich hatte mal (habe sie leider nicht mehr) eine medizinische Auflistung der Stufen von Alkoholismus, die den Grad der Abhängigkeit und die Schwere der Krankheit graduell darstellt. Vielleicht findest du sie im Internet bei Google. Der Grad der Abhängigkeit verläuft stufenweise kontinuierlich ansteigend. Anhand dieser Liste kann man ziemlich deutlich erkennen, in welchem Stadium der Krankheit man sich befindet und welche Hilfe notwendig wird, um geheilt zu werden. Leider scheint mir dein Lebensgefährte noch nicht ganz erwachsen (was übrigens gar nicht außergewöhnlich ist, insbesondere bei uns Männern) und er verhält sich doch zumindest in diesem "Bier-Punkt" wie ein Kind: "Wenn Mutti mir das Trinken nicht zu Hause erlaubt, dann trinke ich eben außerhalb". Das entspricht der weit verbreiteten Handlungsweise von Kindern, die sagen: "Wenn Mutti mir nicht diese Hose kauft, dann gehe ich in den Wald und erfrier eben", (sie denken: dann ist Mutti selber Schuld) (im Winter z.B.). Vielleicht findest du mit dieser Erkenntnis einen Zugang zu ihm (denn so schnell wird er ja nicht erwachsen, aber du kannst ihm dabei helfen, es zu werden) und kannst seinen Problem gemeinsam auf den Grund kommen und dann miteinander bearbeiten und ggf. auch eine Lösung finden. Wenn du bei ihm bleiben willst, dann geht das nur gemeinsam. Er wird sich anstrengen müssen, sonst sehe ich da keine Hoffnung. Weder für ihn selber noch für eure Beziehung.
Viel Mut und Kraft wünscht dir
radler

Naja
Also ich bin zwar kein Biertrinker, finde es aber überzogen, bei diesem Quantum schon solch schweres Geschütz in Richtung Alkoholismus aufzufahren. Gut, vielleicht ein Anfangsstadium, mag sein, aber von einer Zigarette bekommt man ja auch noch keinen Lungenkrebs.

Ich glaube und habe es auch schon erlebt, dass es einfach wirklich eine schlechte Angewohnheit ist. Am Meisten würde mich dabei das Figur-Problem ärgern: Will er nicht mehr für dich gut aussehen? Mein Tipp wäre: Bierverbot zu Hause, dafür öfter mal gemeinsam in eine Kneipe gehen. Dadurch trinkt man letztlich kontrollierter. Und mal überlegen, was man denn so an "leckeren" nicht-alkoholischen Getränken im Hause haben kann. Immer nur Wasser ist ja nun wirklich fad.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
16. Juni 2005 um 19:53
In Antwort auf dirk_12703066

Naja
Also ich bin zwar kein Biertrinker, finde es aber überzogen, bei diesem Quantum schon solch schweres Geschütz in Richtung Alkoholismus aufzufahren. Gut, vielleicht ein Anfangsstadium, mag sein, aber von einer Zigarette bekommt man ja auch noch keinen Lungenkrebs.

Ich glaube und habe es auch schon erlebt, dass es einfach wirklich eine schlechte Angewohnheit ist. Am Meisten würde mich dabei das Figur-Problem ärgern: Will er nicht mehr für dich gut aussehen? Mein Tipp wäre: Bierverbot zu Hause, dafür öfter mal gemeinsam in eine Kneipe gehen. Dadurch trinkt man letztlich kontrollierter. Und mal überlegen, was man denn so an "leckeren" nicht-alkoholischen Getränken im Hause haben kann. Immer nur Wasser ist ja nun wirklich fad.

Gewohnheitstrinker
gibt's ja auch - sagt man.

Gerade eben ist er wieder gegangen, um sich Nachschub zu holen. Bierverbot kann ich vergessen. Wir gehen sehr höflich miteinander um und machen dem anderen keine Vorschriften. Ich kann nur versuchen, ihm ins Gewissen zu reden. Aber reden tun wir leider auch nicht. Klar, wenn einem die Galle überläuft sagt man schon mal was. Aber das dann doch ziemlich behutsam. Finde ich für eine Beziehung auch ganz wichtig.

Wenn er kein Bier trinkt, trinkt er Apfelsaftschorle. Cola hat ja auch ziemlich Kalorien.

Ob er nicht mehr gut für mich aussehen will? Scheinbar nicht, sonst hätte er ja vorher schon etwas geändert. Das ist eben wie in vielen anderen Beziehungen auch. Einer lässt sich einfach meistens gehen. Das finde ich sehr schade. Und das weiß man ja nicht, wenn man jemanden kennen lernt und verliebt ist. Ich bin z.B. ein Typ, ich würde mich nie gehen lassen, egal was kommt. Das ist sehr wichtig für mich. Aber leider lässt sich das nicht auf einen anderen Menschen übertragen. Auch wenn er sieht, dass man sich selber nicht verändert, nützt das nichts.

Es ist einfach nur schade.

Warum ist das Zusammenleben von Mann und Frau immer so kompliziert?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
16. Juni 2005 um 20:07
In Antwort auf dirk_12703066

Naja
Also ich bin zwar kein Biertrinker, finde es aber überzogen, bei diesem Quantum schon solch schweres Geschütz in Richtung Alkoholismus aufzufahren. Gut, vielleicht ein Anfangsstadium, mag sein, aber von einer Zigarette bekommt man ja auch noch keinen Lungenkrebs.

Ich glaube und habe es auch schon erlebt, dass es einfach wirklich eine schlechte Angewohnheit ist. Am Meisten würde mich dabei das Figur-Problem ärgern: Will er nicht mehr für dich gut aussehen? Mein Tipp wäre: Bierverbot zu Hause, dafür öfter mal gemeinsam in eine Kneipe gehen. Dadurch trinkt man letztlich kontrollierter. Und mal überlegen, was man denn so an "leckeren" nicht-alkoholischen Getränken im Hause haben kann. Immer nur Wasser ist ja nun wirklich fad.

Ich schließe mich an
Also Alkoholismus würde ich das nicht nennen. Er trinkt sicherlich nicht in normalem Maße, aber wenn ich mal von 3 Bier ausgehe, dann ist das doch noch harmlos. 5 Bier jeden Tag sind schon zu viel, aber wenn es immer wieder Tage gibt an denen er auf Alkohol verzichtet, am Wochenende meistens komplett, dann sehe ich da noch kein Alkoholismusproblem. Man sollte es im Augen behalten. Der Aspekt mit der Gesundheit ist aber sehr wichtig. Wenn man sich nur gehen lässt, kein Sport - keine frische Luft - Zigaretten und Alkohol... dann kann man sich ausmalen was da irgendwann mal bei rauskommt. Auf Zigartten ist ein Warnhinweis drauf, bei Alkohol fehlt dieser. Das heißt aber nicht, dass Alkohol deshalb gesünder ist...

LG Muxx

P.S. 3 Bier täglich und z.B. am Wochenende alkoholfrei, das macht für mich noch keinen Alkoholiker aus. Da müssten alle Studenten ein Alkoholproblem haben

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
17. Juni 2005 um 8:22
In Antwort auf cosimo_12080785

Ich schließe mich an
Also Alkoholismus würde ich das nicht nennen. Er trinkt sicherlich nicht in normalem Maße, aber wenn ich mal von 3 Bier ausgehe, dann ist das doch noch harmlos. 5 Bier jeden Tag sind schon zu viel, aber wenn es immer wieder Tage gibt an denen er auf Alkohol verzichtet, am Wochenende meistens komplett, dann sehe ich da noch kein Alkoholismusproblem. Man sollte es im Augen behalten. Der Aspekt mit der Gesundheit ist aber sehr wichtig. Wenn man sich nur gehen lässt, kein Sport - keine frische Luft - Zigaretten und Alkohol... dann kann man sich ausmalen was da irgendwann mal bei rauskommt. Auf Zigartten ist ein Warnhinweis drauf, bei Alkohol fehlt dieser. Das heißt aber nicht, dass Alkohol deshalb gesünder ist...

LG Muxx

P.S. 3 Bier täglich und z.B. am Wochenende alkoholfrei, das macht für mich noch keinen Alkoholiker aus. Da müssten alle Studenten ein Alkoholproblem haben

Danke Muxx,
du sprichst mir aus der Seele. Und dass du sagst, dass Studenten auch viel Alkohol trinken, beruhigt mich sehr. Ich denke einfach, dass viele Menschen, ob Mann oder Frau, gerne und viel Alkohol trinken. Und wenn sie es abends zuhause machen und der Partner das akzeptiert oder sogar mittrinkt, dann bekommt das ja auch keiner mit, und somit ist es auch kein Problem.

Ich denke nur, wenn er mich wirklich aufrichtig lieben würde, dann könnte er doch die Menge ein wenig reduzieren.

Ab Montag haben wir beide zwei Wochen Urlaub - und bleiben auch noch zu Hause Da bin ich mal echt gespannt, wie das wird.

LG
Strandnixe

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
17. Juni 2005 um 9:00
In Antwort auf strandnixe

Kürzlich
hatte ich Kontakt zu den anonymen Alkoholikern aufgenommen und meinen 'Fall' geschildert. Selbst die konnten nicht beurteilen, ob er Alkoholiker ist, oder einfach nur zuviel trinkt. Dass er Alkoholiker ist, glaube ich ja auch nicht wirklich. Ich vermeide ja auch schon, mit ihm in einem Restaurant essen zu gehen. Auch kauft er keinen Kasten Bier für zu Hause, weil er selber weiß, dass er dann mehr trinken würde. Er sagt, dass es ihm einfach nur gut schmeckt. Und dass ja auf der Flasche nicht drauf steht, dass Bier schädlich ist - so wie auf den Zigarettenschachteln. Ich wiederum habe ihm entgegnet, dass man überall nachlesen kann, dass mehr als eine Flasche täglich schädlich ist. Daraufhin ist ihm nichts eingefallen. Ich selbst rauche auch - ca. sieben Zigaretten am Tag. Habe im vergangenen Jahr auf die Hälfte reduziert. Er meinte, damit sollten wir anfangen. Das sagt er nur, weil wir an DIESEM Problem, beide etwas ändern können. Aber nur er selbst, sein Bier-Problem ändern kann.

strandnixe

Wenn....
... Dein Partner seit JAHREN täglich mehrer Flachen Bier trinkt; Dich belügt, um Bier trinken zu können.... dann willst Du uns weiß machen, dass er keine Alkoholiker ist?¿ Halloooo? Wach werden!!!!

Du musst aufhören seine Sucht zu unterstützen! Du musst aufhören des lieben Friedes willen kompronissbereit zu sein! In diesem Fall darf es keinen Kompromiss geben! +
Du musst aufhören wenn Ihr über SEIN Alk-Problem sprecht, die Rede aufs Rauchen kommen zu lassen!!! => Angriff ist die beste Verteidigung! Sein Problem steht im Mittlepunkt.

Frage ihn doch mal, warum er denn dann kein alkoholfreis Bier trinkt, wenn es ihm nur um den Geschmack geht?¿

Ich finde es ein Unverschämtheit von den AA zu sagen, das man nicht wissen könne, ob er Alkoholiker ist.
Es gibt Quartarls-Säufer, die nut alle paar Wochen / Monate sich die Kante geben....
Es gibt Säufer, die nie ganz blau sind, sondern nur den Pegel halten müssen.... All diese Leute sind aber Alkoholiker!!!! Mit Verständnis und gutem Zureden kommst Du bei solchen Leuten nicht weil. Sie wollen nicht hören, dass sie ein Problem haben. Sie sehen auch nicht ein, dass da was schief läuft. Und Du darfst da keine Rücksicht auf ihn nehmen!!!


Pluster

Gefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !
17. Juni 2005 um 9:20
In Antwort auf alanis_12681975

Wenn....
... Dein Partner seit JAHREN täglich mehrer Flachen Bier trinkt; Dich belügt, um Bier trinken zu können.... dann willst Du uns weiß machen, dass er keine Alkoholiker ist?¿ Halloooo? Wach werden!!!!

Du musst aufhören seine Sucht zu unterstützen! Du musst aufhören des lieben Friedes willen kompronissbereit zu sein! In diesem Fall darf es keinen Kompromiss geben! +
Du musst aufhören wenn Ihr über SEIN Alk-Problem sprecht, die Rede aufs Rauchen kommen zu lassen!!! => Angriff ist die beste Verteidigung! Sein Problem steht im Mittlepunkt.

Frage ihn doch mal, warum er denn dann kein alkoholfreis Bier trinkt, wenn es ihm nur um den Geschmack geht?¿

Ich finde es ein Unverschämtheit von den AA zu sagen, das man nicht wissen könne, ob er Alkoholiker ist.
Es gibt Quartarls-Säufer, die nut alle paar Wochen / Monate sich die Kante geben....
Es gibt Säufer, die nie ganz blau sind, sondern nur den Pegel halten müssen.... All diese Leute sind aber Alkoholiker!!!! Mit Verständnis und gutem Zureden kommst Du bei solchen Leuten nicht weil. Sie wollen nicht hören, dass sie ein Problem haben. Sie sehen auch nicht ein, dass da was schief läuft. Und Du darfst da keine Rücksicht auf ihn nehmen!!!


Pluster

Alkoholfreies Bier,
habe ich ihm auch schon vorgeschlagen. Er hat es noch nicht probiert, sagt aber, dass es sicherlich anders und deshalb nicht so gut schmecken würde.

Vor einigen Monaten kam im Fernsehen ein Bericht, da wurde bei Männer und Frauen einen Test durchgeführt. Ihnen wurde unwissentlich alkoholfreies Bier gegeben. Nach kurzer Zeit wurden die Versuchspersonen ausgesprochen lustig und zeigten Reaktionen, als wenn sie Alkohol im Blut hätten. Geschicklichkeitstests wurden auch durchgeführt. Obwohl sie kein Alkohol getrunken hatten, zeigten sie trotzdem solche Anzeichen. Das lief alles im Kopf ab, weil sie dachten, sie hätten ja Alkohol getrunken. Um so erstaunter reagierten sie, als bei Ihnen einen Bluttest durchgeführt wurde und 0 Promille dabei rauskam.

'Er' würde es sicherlich auch nicht merken. Aber da er sich ja sein Bier selber kauft, habe ich ja nicht die Möglichkeit mit ihm diesen Test durchzuführen, um ihn wachzurütteln.

LG
strandnixe

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
17. Juni 2005 um 10:04
In Antwort auf strandnixe

Alkoholfreies Bier,
habe ich ihm auch schon vorgeschlagen. Er hat es noch nicht probiert, sagt aber, dass es sicherlich anders und deshalb nicht so gut schmecken würde.

Vor einigen Monaten kam im Fernsehen ein Bericht, da wurde bei Männer und Frauen einen Test durchgeführt. Ihnen wurde unwissentlich alkoholfreies Bier gegeben. Nach kurzer Zeit wurden die Versuchspersonen ausgesprochen lustig und zeigten Reaktionen, als wenn sie Alkohol im Blut hätten. Geschicklichkeitstests wurden auch durchgeführt. Obwohl sie kein Alkohol getrunken hatten, zeigten sie trotzdem solche Anzeichen. Das lief alles im Kopf ab, weil sie dachten, sie hätten ja Alkohol getrunken. Um so erstaunter reagierten sie, als bei Ihnen einen Bluttest durchgeführt wurde und 0 Promille dabei rauskam.

'Er' würde es sicherlich auch nicht merken. Aber da er sich ja sein Bier selber kauft, habe ich ja nicht die Möglichkeit mit ihm diesen Test durchzuführen, um ihn wachzurütteln.

LG
strandnixe

Ja und....
... was machst Du jetzt?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
17. Juni 2005 um 10:09
In Antwort auf alanis_12681975

Ja und....
... was machst Du jetzt?

Abwarten,
ja, ich denke, ich werde einfach noch ein bisschen abwarten. Wenn ich merke, dass ich so nun absolut nicht mehr leben kann, dann werde ich wohl die Konsequenzen ziehen müssen. Dazu muss ich sagen, dass ich sehr viel ertrage und sehr lange brauche, bis ich an diesem Punkt angelangt bin.

LG
strandnixe

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
17. Juni 2005 um 12:48
In Antwort auf strandnixe

Abwarten,
ja, ich denke, ich werde einfach noch ein bisschen abwarten. Wenn ich merke, dass ich so nun absolut nicht mehr leben kann, dann werde ich wohl die Konsequenzen ziehen müssen. Dazu muss ich sagen, dass ich sehr viel ertrage und sehr lange brauche, bis ich an diesem Punkt angelangt bin.

LG
strandnixe

Also
ich gebe Pluster recht, es ist natürlich schwierig zu beurteilen ob jemand vom Alk abhängig ist oder nicht. Jedoch glaube ich, dass 3 Bier am Tag und alkoholfreie Tage in der Woche, nicht gerade für einen Alkoholiker sprechen. Das ist zu wenig. Dieses Level kannst du nicht über 7 Jahre halten. Aber es ist natürlich trotzdem schwierig es zu beurteilen. Du weißt am besten was er trinkt. Die Frage ist, was trinkt er von dem du überhaupt nichts mitbekommst. Weißt du, ich will dir keine Angst machen, aber eine Bekannte arbeitet bei einer Suchtstelle und Alkoholabhängige versuchen natürlich ihre Krankheit versteckt zu halten. Trinken bevor sie nach Hause kommen, haben im Keller ihre Verstecke und tun alles, dass man es nicht riecht. (Kaugummi, Parfum etc.) Du solltest also die Augen offen halten und da du deinen Schatz sicher liebst, ihm dabei helfen seinen Konsum zu reduzieren. Weniger trinken ist sowieso besser. Nutzt diese 2 Wochen Urlaub und macht es euch schön. Geht zusammen spazieren, unternehmt was, macht einen Wochenendausflug. Wenn man nur daheim rumsitzt kommt man schneller auf dumme Gedanken!

LG
Muxx

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
17. Juni 2005 um 13:15
In Antwort auf cosimo_12080785

Also
ich gebe Pluster recht, es ist natürlich schwierig zu beurteilen ob jemand vom Alk abhängig ist oder nicht. Jedoch glaube ich, dass 3 Bier am Tag und alkoholfreie Tage in der Woche, nicht gerade für einen Alkoholiker sprechen. Das ist zu wenig. Dieses Level kannst du nicht über 7 Jahre halten. Aber es ist natürlich trotzdem schwierig es zu beurteilen. Du weißt am besten was er trinkt. Die Frage ist, was trinkt er von dem du überhaupt nichts mitbekommst. Weißt du, ich will dir keine Angst machen, aber eine Bekannte arbeitet bei einer Suchtstelle und Alkoholabhängige versuchen natürlich ihre Krankheit versteckt zu halten. Trinken bevor sie nach Hause kommen, haben im Keller ihre Verstecke und tun alles, dass man es nicht riecht. (Kaugummi, Parfum etc.) Du solltest also die Augen offen halten und da du deinen Schatz sicher liebst, ihm dabei helfen seinen Konsum zu reduzieren. Weniger trinken ist sowieso besser. Nutzt diese 2 Wochen Urlaub und macht es euch schön. Geht zusammen spazieren, unternehmt was, macht einen Wochenendausflug. Wenn man nur daheim rumsitzt kommt man schneller auf dumme Gedanken!

LG
Muxx

Danke
liebe Muxx

Also ich weiß 100 Prozentig, dass er tagsüber nichts trinkt. Er trinkt wirklich nur nach Feierabend. Mein Geruchssinn ist schon so sensibel, dass ich den Alkohol sogar rieche, nachdem er die Zähne geputzt hat. Selbst, wenn ich nicht wüsste, dass er getrunken hat, würde ich das riechen. Klar, ein richtiger Alkoholiker kennt die besten Tricks.

Werde mich bemühen, ihn während unseres Urlaubs vom Biertrinken abzuhalten - wenn's sein muss, mit den Waffen der Frau eben Sorry, nicht wenn's sein muss - freu' mich drauf

LG
strandnixe

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
17. Juni 2005 um 14:56
In Antwort auf strandnixe

Gewohnheitstrinker
gibt's ja auch - sagt man.

Gerade eben ist er wieder gegangen, um sich Nachschub zu holen. Bierverbot kann ich vergessen. Wir gehen sehr höflich miteinander um und machen dem anderen keine Vorschriften. Ich kann nur versuchen, ihm ins Gewissen zu reden. Aber reden tun wir leider auch nicht. Klar, wenn einem die Galle überläuft sagt man schon mal was. Aber das dann doch ziemlich behutsam. Finde ich für eine Beziehung auch ganz wichtig.

Wenn er kein Bier trinkt, trinkt er Apfelsaftschorle. Cola hat ja auch ziemlich Kalorien.

Ob er nicht mehr gut für mich aussehen will? Scheinbar nicht, sonst hätte er ja vorher schon etwas geändert. Das ist eben wie in vielen anderen Beziehungen auch. Einer lässt sich einfach meistens gehen. Das finde ich sehr schade. Und das weiß man ja nicht, wenn man jemanden kennen lernt und verliebt ist. Ich bin z.B. ein Typ, ich würde mich nie gehen lassen, egal was kommt. Das ist sehr wichtig für mich. Aber leider lässt sich das nicht auf einen anderen Menschen übertragen. Auch wenn er sieht, dass man sich selber nicht verändert, nützt das nichts.

Es ist einfach nur schade.

Warum ist das Zusammenleben von Mann und Frau immer so kompliziert?

Das ist irgendwie...
naja, "Aber reden tun wir leider auch nicht" - so sollte eine Beziehung nicht sein. Man muss nicht die gleichen Interessen haben, sollte sich aber nicht über den Partner hinwegsetzen, seine Interessen verletzen. Mein Gott, ich bin sicherlich der Letzte, der davon wirklich was verstünde, aber ich hab den Eindruck: das kann nicht gutgehen. Am Besten, wenns geht: Auszeit nehmen. Nicht so sehr des Alkoholismus wegen - der wäre evtl. als Nebeneffekt beseitigt - sondern der gegenseitigen Rücksichtnahme und Toleranz wegen, um zu spüren, ob das Zusammenleben wirklich noch ein Gewinn für einen selber ist.
lg Glücksvogel (hm, wir versuchen uns wohl gegenseitig zu helfen, was?)

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
17. Juni 2005 um 17:46
In Antwort auf dirk_12703066

Das ist irgendwie...
naja, "Aber reden tun wir leider auch nicht" - so sollte eine Beziehung nicht sein. Man muss nicht die gleichen Interessen haben, sollte sich aber nicht über den Partner hinwegsetzen, seine Interessen verletzen. Mein Gott, ich bin sicherlich der Letzte, der davon wirklich was verstünde, aber ich hab den Eindruck: das kann nicht gutgehen. Am Besten, wenns geht: Auszeit nehmen. Nicht so sehr des Alkoholismus wegen - der wäre evtl. als Nebeneffekt beseitigt - sondern der gegenseitigen Rücksichtnahme und Toleranz wegen, um zu spüren, ob das Zusammenleben wirklich noch ein Gewinn für einen selber ist.
lg Glücksvogel (hm, wir versuchen uns wohl gegenseitig zu helfen, was?)

Nun,
die letzten Tage hat er sich sehr zurückgezogen. Vorhin rief er an, dass es heute später wird. Und morgen früh muss er auch arbeiten. Ich weiß, dass er zwar beruflich etwas vorbereiten muss vor unserem Urlaub, aber ich denke, das ist nur ein Vorwand. Ich habe das Gefühl, er möchte momentan nicht in meiner Nähe sein. Ist ja auch irgendwie verständlich. Aber ich vermisse ihn. Wenn er abends nach Bier riecht, könnte ich ihn auf den Mond schießen. Da wäre ich am liebsten ganz weit weg. Aber morgens, da ist alles anders. Da möchte ich mich gar nicht von ihm trennen, um zur Arbeit zu gehen. Ich habe manchmal das Gefühl, dass wenn er da ist, ich alleine sein möchte, und wenn er weg ist, ich ihn vermisse.

An eine Trennung habe ich ja auch schon gedacht - und das weiß er auch. Und er sagt: Irgendwann wirst du doch ausziehen. Ich glaube, dass er sich eigentlich mit diesem Gedanken schon abgefunden hat. Vielleicht wäre es ihm ja sogar lieber. Obwohl ich weiß, dass er mich sehr liebt. Aber wenn ich nicht mehr da wäre, dann würde er wieder gerne nach Hause kommen - und das ist es, was er will.

Gibt es denn überhaupt eine Auszeit in einer Beziehung? Das ist doch der Anfang vom Ende. Ich weiß genau, wenn ich mir heute eine Wohnung suchen würde, dann wäre die Beziehung für mich endgültig zuende. Wahrscheinlich habe ich es deswegen noch nicht gemacht. Weil ich vielleicht doch noch ein bisschen Hoffnung habe, dass alles wieder gut wird.

LG
strandnixe (tja, das versuchen wir tatsächlich, uns gegenseitig zu helfen - das ist schön

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
21. Juni 2005 um 14:18

Du bist nicht zu kleinlich
Liebe Strandnixe,
der Punkt ist, dass alle Deine Gedanken sich um IHN und SEIN Problem drehen!
Solange Du das tust, braucht er es nicht. Und damit ist seine Welt mehr oder weniger in Ordnung und Du reibst Dich total auf. Und weisst letztlich nicht mehr, wo Dir der Kopf steht.
Du guckst nicht mehr darauf, was Du eigentlich tust und lässt (irgendwo schreibst Du, Du wartest ab, ob und was er tut) und kümmerst Dich gut um dich selbst. Nein, Du verhältst dich abweisend und bist schlecht gelaunt - das heisst nicht, dass ich die Reaktion nicht verstehen kann: das schlimme für Dich ist daran, dass Du die schlechte Laune hast und keine Freude fühlst sondern nur Frust.
Also: Im Moment hat nicht er das Problem, sondern Du. Leider ist es bei Alkoholproblemen so, dass man nur durch Nicht-Helfen helfen kann. So paradox das klingt.
Versuch aufzuhören, Dich darum zu kümmern, was er tut oder nicht tut, wenn er getrunken hat. Lass Dir bloss nicht einreden, es hätte irgendetwas mit dir zu tun, dass er trinkt (z.B. weil Du meckerst, besserwisserisch bist, kontrollierst, etc... Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt).
Wichtig: finde wieder etwas, an dem Du Freude hast. Und zwar auch ohne Deinen Mann.

Den besten Tip den ich Dir aus eigener Erfahrung geben kann: geh zu Menschen, die Dich und Deine Situation verstehen. Z.B. der Angehörigen-Selbsthilfegruppe Al-Anon, blaues Kreuz, o.ä.. Mir geht es jedenfalls wieder besser, wenn auch noch nicht 100% gut
Haben Dir die AA, bei denen Du warst, nichts davon erzählt? Das wundert mich doch.
Liebe Grüße,
Liriel



1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
21. Juni 2005 um 17:45

Sozial isolieren
Hi,
was heisst hier "Weg in den Alkoholismus"?? Dein Lebensgefährte ist Alkoholiker und zwar ein starker. Bei Alkoholsüchtigen, wie bei Süchtigen im allgemeinen, hilft nur eines: die soziale Isolierung! Also: Trennung androhen, dann auch Trennung durchziehen.

Ich kenn mich damit aus

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
23. Juni 2005 um 15:34
In Antwort auf babur_12913179

Sozial isolieren
Hi,
was heisst hier "Weg in den Alkoholismus"?? Dein Lebensgefährte ist Alkoholiker und zwar ein starker. Bei Alkoholsüchtigen, wie bei Süchtigen im allgemeinen, hilft nur eines: die soziale Isolierung! Also: Trennung androhen, dann auch Trennung durchziehen.

Ich kenn mich damit aus

???
Ist das dein Ernst? Soziale Isolierung??

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
23. Juni 2005 um 20:23
In Antwort auf babur_12913179

Sozial isolieren
Hi,
was heisst hier "Weg in den Alkoholismus"?? Dein Lebensgefährte ist Alkoholiker und zwar ein starker. Bei Alkoholsüchtigen, wie bei Süchtigen im allgemeinen, hilft nur eines: die soziale Isolierung! Also: Trennung androhen, dann auch Trennung durchziehen.

Ich kenn mich damit aus

Warum?
Biste selbst ein Säufer?

Sonnenmaedel

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
24. Juni 2005 um 1:09

Aber
die Anonymen Alkoholiker praktizieren da einen anderen Weg. Mit sozialer Isolierung kommt man davon doch nicht los... es gibt genug die trinken, weil sie sozial isoliert sind!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
26. Juni 2005 um 7:07

Der Profi meint...
Salve alle zusammen !
Zuerst einmal: Ich bin Alki.
Und wie lange ich schon trocken bin ist scheissegal,wenn ich heute wieder anfange.
Das was ich dazu zu sagen habe,ist von meiner Therapie abgeschaut,einiges auch von Psychologen gehört - aber das meiste meine ganz persönliche Meinung,über die man sich streiten kann - und die nicht jeder toll finden muss.
1.Jeder Betroffene sollte sich selbst beurteilen, ob er "im Club" ist -oder nicht. Eigentlich ist es eine Frechheit, wenn andere das tun.
2.Ich bin frech: Ich denke,dass er einer ist. Aber das ist nichts ungewöhnliches -
diese Beurteilung trifft auf viele zu - bei denen das nicht böse enden muss.
Will sagen: Wer abends zwei,drei Flaschen trinkt - ist das gewissermaßen auch schon.
Die Diskusion darum - also über die Menge,bringt auch niemanden weiter.
3.Ein anderer Grund ist wesendlich interessanter. Wenn jemand,eine Frau,Strandnixe? - Du bist gemeint! - den Alk-konsum so ungewöhnlich findet und auch darunter leidet,dass der Partner nicht mehr der Mann ist - den sie sich an ihrer Seite wünscht...dann reicht das aus - um langsam mal etwas zu unternehmen.
Hier müssen keine wissenschaftlichen Untersuchungen vorliegen - um tätig zu werden.
4.Er wird Dir immer wieder versprechen, sich ändern zu wollen - und es nicht tun.
Ich schätze,aufgrund dem, was ich weiss ..( ich habe nicht alles gelesen..) - das sein Leidensdruck, selbst etwas zu ändern - erst in ca. 2 Jahren erreicht ist. Kann auch noch vier Jahre dauern - mir fehlt der Begriff Schnaps an der Stelle...
Erzähl mir jetzt nicht,dass er sagt,er trinke nur Bier und das wäre ja nicht so schlimm...das ändert sich noch - ich war...
5.selbst Biertrinker und habe am schluss Schnaps und Rotwein getrunken - damit die Dröhnung schneller kam..
Überhaupt bin ich ein Kampftrinker gewesen,der erst Horizontal liegend aufgehört hat zu trinken. Ich habe meine Ehe versoffen,einige Arbeitsplätze und der Lappen schwamm irgendwo bei Grönland auf einer Eisscholle. Mosaiksteinchen auf dem Weg - etwas zu ändern - war vieles, aber auch die Trennung meiner Frau.Ich hätte bei ihr nicht aufgehört,denn sie deckt ja alles zu...
6.Der Gang zu den AA`s war schon Ok- und ein guter Anfang.
7.Da ist ja auch ein Leidensdruck von Dir,Strandnixe vorhanden - um den sich jetzt keiner - und auch später keiner kümmert. Wenn ER Hilfe zuläst,dreht sich alles nur um ihn - und Du ???
Hast Du jemand mit dem Du reden kannst -
wenn nicht guck Dir mal schnell einen aus - es ist Dein Recht!

Der auf der anderen Zaunseite stehende... ALKI ...Robin
(wenn Du Bock hast und das auf dieser Page geht,dass Du mich direkt anschreiben kannst ..,können wir letzlich auch mal telefonieren... guck halt mal)

1 LikesGefällt mir 2 - Hiflreiche Antwort !
1. Juli 2005 um 0:33

Danke
an alle, die hier in den letzten Wochen und Tagen noch Beiträge geschrieben haben. Danke auch dir Robin und emu.

Wir haben jetzt seit zwei Wochen Urlaub - habe ja darüber berichtet. Und - kein Abend ohne Bier. Mittlerweile sind es allabendlich 5-6 Flaschen oder Dosen Bier. Ich denke, mein größter Fehler war, dass ich ihm sagte, ich wäre toleranter, um ihn nicht zu verlieren. Entweder denkt er jetzt, er kann eh machen, was er will oder er fühlt sich mittlerweile so unter Druck gesetzt, dass er einfach nicht anders kann, als zu trinken.

Gestern Abend waren es 6 Bier und dann wird er so schnippisch. Ich deutete das zuerst als aggressiv und habe ihm das auch gesagt. Später habe ich mich dann korrigiert. Als wir ins Bett gingen, wollte er etwas von mir und ich habe mich verweigert, was ich eigentlich eher selten tue. Er hat dann auch sofort aufgehört und ist gleich eingeschlafen. Heute früh sagte ich ihm, dass ich dies nicht tat, weil ich böse auf ihn war. Daraufhin sagte er: Das Bier muss weg. Also wusste er, warum ich das tat. Ich habe auch das Gefühl, dass er aufhören möchte. Das habe ich ihm heute auch gesagt, dass er sich das immer vornimmt. Er hat sofort mit einem anderen Thema angefangen. Ich habe ihm gesagt, dass ich gerne mit ihm des öfteren reden möchte. Aber er lässt es einfach nicht zu. Und immer 'nerven' möchte ich ihn ja auch nicht. Aber 'nervt' er mich denn nicht auch mit dem, was er da tut?

Eine frustrierte Strandnixe

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
1. Juli 2005 um 19:30

Ich kenne das auch !
Hallo Strandnixe !
Ich muss mich wundern, dass es doch so viele Menschen
gibt, denen das gleiche wiederfährt wie mir.
Dazu nebenbei, ich bin mit meinem Partner "nicht verheiratet" und lernte ihn vor ca 13 Jahren mit diesem Problem kennen, hatte mir damals jedoch mit Anfang 20 keinerlei ernsthafte Gedanken drüber gemacht und wusste nicht, wie ernst und gefährlich das ist.
Statt Bier trinkt er Wein (1-2 Flaschen), das täglich. Ist der mal aufgebraucht, greift er auch zu Schnaps. Er versteckt das Zeug und gibt mir die Schuld für sein Problem -was er ja schon hatte, bevor er mich überhaupt kannte.
Hilfe nimmt er daher nicht an, weil er sein Problem noch nicht erkannt hat.
Ich habe mich in dieser Zeit zu einer sogen. Co-Alkoholikerin gemacht. Ich habe ihn kontrolliert, den Wein versucht wegzuschütten und hatte angefangen, Dinge für ihn zu übernehmen, die er nicht wollte oder auch nicht konnte.
Zudem hat er sich sehr verändert - im negativen Sinne.
ER ist oft launisch, und reagiert meistens agressiv, wenn ihm etwas nicht passt. Und das mit der Alkohol-Fahne, das kenne ich zur Genüge. Was das Liebesleben betrifft, ist bei uns derzeit ebenso "Ende-Banane" - es macht nicht an einen Mann zu lieben, der ständig nach Stoff stinkt.
Ich fing an sehr darunter zu leiden, auch weil ich permanent damals auch all meine Hobbies und Freunde vernachlässigte.
Auch wer Bier täglich braucht, den zähle ich schon zu den Gefährdeten; versuche noch mal mit ihm zu reden, aber nur, wenn er nüchtern ist. Drohe niemals mit etwas, was Du dann doch nicht bereit bist auch durchzusetzen. Ändert er an seinem Verhalten nichts, dann tue etwas für Dich; Du kannst jederzeit etwas für Dich tun. Ich habe das auch getan. Habe Freundschaften wieder aktiviert und gehe meinen Hobbies nach; dh. auch, ich habe mich von ihm distanziert.
Und Du bist nicht kleinlich - iwo! Lass Dir das niemals einreden.
Jeder ist für das, was er tut, selbst verantwortlich - ich selbst habe einige Zeit gebraucht, um das zu verstehen.
Dh. im Klartext, wenn er Dir die Schuld dafür gibt, dass er trinkt, glaube ihm das nicht. Betroffene werden immer Gründe finden, aber suchen sie nie bei sich selbst.
An kontrolliertes Trinken glaube ich nicht; entweder man lässt es oder nicht. Ist wie mit dem Rauchen. Wenn er schon gesundheitliche Probleme hat, dann sollte damit aufhören.
Aber der Bruder meines Lebensgef. hat Durchblutungsstörungen in den Beinen und neigt zu Gicht. Er trinkt auch zu viel und bekommt oftmals nicht mal die Zähne auseinander. Da frage ich mich immer, warum tuen sich diese Menschen das und ihren Partnern an ?????? Ich kann das nicht nachvollziehen.
Und schuld, sind grundsätzlich immer die anderen.
Auseinandersetzungen habe ich auch zu genüge - das macht mich fertig ! Es kommt nichts dabei raus. Man kann den Leuten nur dann helfen, wenn sie bereit sind auch Hilfe anzunehmen. Suchen Sie einen Schuldigen, hat`s keinen Zweck.
Dann heisst es : Hilf Dir selbest!
Habe mir bei einer Selbsthilfegruppe Rat geholt.
Unter www.alkoholhilfe.de kannst Du Dich unters Forum-Volk mischen und das hier noch mal erklären; Du wirst erstaunt sein. Man versucht Dir sicher zu helfen. Ich bekam auch viele Zuschriften.

Melde Dich wann immer Du willst

Grüßlis, Missfitness34

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
4. Juli 2005 um 10:12
In Antwort auf sigrun_12548218

Ich kenne das auch !
Hallo Strandnixe !
Ich muss mich wundern, dass es doch so viele Menschen
gibt, denen das gleiche wiederfährt wie mir.
Dazu nebenbei, ich bin mit meinem Partner "nicht verheiratet" und lernte ihn vor ca 13 Jahren mit diesem Problem kennen, hatte mir damals jedoch mit Anfang 20 keinerlei ernsthafte Gedanken drüber gemacht und wusste nicht, wie ernst und gefährlich das ist.
Statt Bier trinkt er Wein (1-2 Flaschen), das täglich. Ist der mal aufgebraucht, greift er auch zu Schnaps. Er versteckt das Zeug und gibt mir die Schuld für sein Problem -was er ja schon hatte, bevor er mich überhaupt kannte.
Hilfe nimmt er daher nicht an, weil er sein Problem noch nicht erkannt hat.
Ich habe mich in dieser Zeit zu einer sogen. Co-Alkoholikerin gemacht. Ich habe ihn kontrolliert, den Wein versucht wegzuschütten und hatte angefangen, Dinge für ihn zu übernehmen, die er nicht wollte oder auch nicht konnte.
Zudem hat er sich sehr verändert - im negativen Sinne.
ER ist oft launisch, und reagiert meistens agressiv, wenn ihm etwas nicht passt. Und das mit der Alkohol-Fahne, das kenne ich zur Genüge. Was das Liebesleben betrifft, ist bei uns derzeit ebenso "Ende-Banane" - es macht nicht an einen Mann zu lieben, der ständig nach Stoff stinkt.
Ich fing an sehr darunter zu leiden, auch weil ich permanent damals auch all meine Hobbies und Freunde vernachlässigte.
Auch wer Bier täglich braucht, den zähle ich schon zu den Gefährdeten; versuche noch mal mit ihm zu reden, aber nur, wenn er nüchtern ist. Drohe niemals mit etwas, was Du dann doch nicht bereit bist auch durchzusetzen. Ändert er an seinem Verhalten nichts, dann tue etwas für Dich; Du kannst jederzeit etwas für Dich tun. Ich habe das auch getan. Habe Freundschaften wieder aktiviert und gehe meinen Hobbies nach; dh. auch, ich habe mich von ihm distanziert.
Und Du bist nicht kleinlich - iwo! Lass Dir das niemals einreden.
Jeder ist für das, was er tut, selbst verantwortlich - ich selbst habe einige Zeit gebraucht, um das zu verstehen.
Dh. im Klartext, wenn er Dir die Schuld dafür gibt, dass er trinkt, glaube ihm das nicht. Betroffene werden immer Gründe finden, aber suchen sie nie bei sich selbst.
An kontrolliertes Trinken glaube ich nicht; entweder man lässt es oder nicht. Ist wie mit dem Rauchen. Wenn er schon gesundheitliche Probleme hat, dann sollte damit aufhören.
Aber der Bruder meines Lebensgef. hat Durchblutungsstörungen in den Beinen und neigt zu Gicht. Er trinkt auch zu viel und bekommt oftmals nicht mal die Zähne auseinander. Da frage ich mich immer, warum tuen sich diese Menschen das und ihren Partnern an ?????? Ich kann das nicht nachvollziehen.
Und schuld, sind grundsätzlich immer die anderen.
Auseinandersetzungen habe ich auch zu genüge - das macht mich fertig ! Es kommt nichts dabei raus. Man kann den Leuten nur dann helfen, wenn sie bereit sind auch Hilfe anzunehmen. Suchen Sie einen Schuldigen, hat`s keinen Zweck.
Dann heisst es : Hilf Dir selbest!
Habe mir bei einer Selbsthilfegruppe Rat geholt.
Unter www.alkoholhilfe.de kannst Du Dich unters Forum-Volk mischen und das hier noch mal erklären; Du wirst erstaunt sein. Man versucht Dir sicher zu helfen. Ich bekam auch viele Zuschriften.

Melde Dich wann immer Du willst

Grüßlis, Missfitness34

Wirklich nicht nachvollziehbar
ist dass du hier gleiche texte mit 2 nicks verbreitest.
und sich an deiner situation auch noch nichts grundlegendes geändert hat. du schreibst doch hier auch schon seit etlichen monaten das gleiche .....warum tust DU dir das eigentlich an?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
4. Juli 2005 um 15:38
In Antwort auf kirabo_12869957

Wirklich nicht nachvollziehbar
ist dass du hier gleiche texte mit 2 nicks verbreitest.
und sich an deiner situation auch noch nichts grundlegendes geändert hat. du schreibst doch hier auch schon seit etlichen monaten das gleiche .....warum tust DU dir das eigentlich an?

?????
...warum man sich so etwas antut?
Gute Frage, weil so eine Erkenntnis sehr bitter ist.
Weil man den Gedanken bekommt, wertvolle Jahre vergeudet zu haben. Man hilflos einem Menschen gegenüber steht, den man mal sehr geliebt hat...., da fällt eine Entscheidung schon schwer.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
4. Juli 2005 um 18:58
In Antwort auf strandnixe

Danke
an alle, die hier in den letzten Wochen und Tagen noch Beiträge geschrieben haben. Danke auch dir Robin und emu.

Wir haben jetzt seit zwei Wochen Urlaub - habe ja darüber berichtet. Und - kein Abend ohne Bier. Mittlerweile sind es allabendlich 5-6 Flaschen oder Dosen Bier. Ich denke, mein größter Fehler war, dass ich ihm sagte, ich wäre toleranter, um ihn nicht zu verlieren. Entweder denkt er jetzt, er kann eh machen, was er will oder er fühlt sich mittlerweile so unter Druck gesetzt, dass er einfach nicht anders kann, als zu trinken.

Gestern Abend waren es 6 Bier und dann wird er so schnippisch. Ich deutete das zuerst als aggressiv und habe ihm das auch gesagt. Später habe ich mich dann korrigiert. Als wir ins Bett gingen, wollte er etwas von mir und ich habe mich verweigert, was ich eigentlich eher selten tue. Er hat dann auch sofort aufgehört und ist gleich eingeschlafen. Heute früh sagte ich ihm, dass ich dies nicht tat, weil ich böse auf ihn war. Daraufhin sagte er: Das Bier muss weg. Also wusste er, warum ich das tat. Ich habe auch das Gefühl, dass er aufhören möchte. Das habe ich ihm heute auch gesagt, dass er sich das immer vornimmt. Er hat sofort mit einem anderen Thema angefangen. Ich habe ihm gesagt, dass ich gerne mit ihm des öfteren reden möchte. Aber er lässt es einfach nicht zu. Und immer 'nerven' möchte ich ihn ja auch nicht. Aber 'nervt' er mich denn nicht auch mit dem, was er da tut?

Eine frustrierte Strandnixe

Das ist die Realität
Hallo liebe Strandnixe,
per Zufall und weil ich aus dem gleichen Grund gefrustet bin wie Du, bin ich auf Deinen Beitrag im Forum gestoßen.
Alles, was ich so nachgelesen habe, stimmt mich wahnsinnig traurig und läuft bei mir ab wie ein Film.
Ich bin seit 25 Jahren mit meinem Mann zusammen. Damals war ich so alt wie Du, hatte eine Scheidung hinter mir und mein Mann und ich verstanden uns auf Anhieb prächtig. Eigentlich ist das heute noch genau so .....wenn er - mal - ohne Bier ist. Nüchtern ist er ein sehr rücksichts-voller, besonnener, lieber Mensch.
Damals fiel mir auf, daß er unverhältnis-mäßig viel trinkt und dazu sehr wenig ißt.
Doch wir waren jung und wenn er zuviel Bier hatte, war er ausgelassen und lustig.
Ich war über Alkoholismus nicht aufgeklärt und hatte wegen seiner alkoholfreien Pausen auch keinen Verdacht. Du kannst Dich gerne mit mir austauschen, wenn es Dich interessiert, wie der Weg eines Alkoholikers über 25 Jahre verlaufen ist und welche psychischen Veränderungen ein-getreten sind.
Übrigens, er trinkt auch "nur" Bier. Ich habe alle Höhen und Tiefen durchgestanden,
gedroht, geweint, gebettelt, gebockt und auch mal getrennt, war in der AL-ANON-Gruppe und habe bergeweise jede Lektüre über Alkoholismus auswendig gelernt. Das alles hat aber nur "mir" geholfen, etwas gelassener mit dem Problem umzugehen.
Ihm ist nicht zu helfen, es sei denn, daß es ihn eines Tages wirklich mal richtig zu Boden wirft, er ist auf dem besten Weg dazu.
Wenn ich heute nochmals die Wahl hätte, würde ich ihn niemals mehr heiraten, dabei mag ich ihn immer noch sehr gerne. Er ist keiner von den torkelnden aggressiven Alkoholikern, aber er trägt ständig Restalkohol in sich und je nach Menge benimmt er sich überheblich und zynisch, die lustigen Phasen sind längst vorbei.
Du sollst wissen, was Dich an der Seite dieses Mannes erwarten kann. Wenn Du dazu nicht bereit bist, trenne Dich von ihm.
Das mußte ich Dir schreiben, denn ich habe jede Menge praktische Erfahrung.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
5. Juli 2005 um 11:36
In Antwort auf alana_12053949

Das ist die Realität
Hallo liebe Strandnixe,
per Zufall und weil ich aus dem gleichen Grund gefrustet bin wie Du, bin ich auf Deinen Beitrag im Forum gestoßen.
Alles, was ich so nachgelesen habe, stimmt mich wahnsinnig traurig und läuft bei mir ab wie ein Film.
Ich bin seit 25 Jahren mit meinem Mann zusammen. Damals war ich so alt wie Du, hatte eine Scheidung hinter mir und mein Mann und ich verstanden uns auf Anhieb prächtig. Eigentlich ist das heute noch genau so .....wenn er - mal - ohne Bier ist. Nüchtern ist er ein sehr rücksichts-voller, besonnener, lieber Mensch.
Damals fiel mir auf, daß er unverhältnis-mäßig viel trinkt und dazu sehr wenig ißt.
Doch wir waren jung und wenn er zuviel Bier hatte, war er ausgelassen und lustig.
Ich war über Alkoholismus nicht aufgeklärt und hatte wegen seiner alkoholfreien Pausen auch keinen Verdacht. Du kannst Dich gerne mit mir austauschen, wenn es Dich interessiert, wie der Weg eines Alkoholikers über 25 Jahre verlaufen ist und welche psychischen Veränderungen ein-getreten sind.
Übrigens, er trinkt auch "nur" Bier. Ich habe alle Höhen und Tiefen durchgestanden,
gedroht, geweint, gebettelt, gebockt und auch mal getrennt, war in der AL-ANON-Gruppe und habe bergeweise jede Lektüre über Alkoholismus auswendig gelernt. Das alles hat aber nur "mir" geholfen, etwas gelassener mit dem Problem umzugehen.
Ihm ist nicht zu helfen, es sei denn, daß es ihn eines Tages wirklich mal richtig zu Boden wirft, er ist auf dem besten Weg dazu.
Wenn ich heute nochmals die Wahl hätte, würde ich ihn niemals mehr heiraten, dabei mag ich ihn immer noch sehr gerne. Er ist keiner von den torkelnden aggressiven Alkoholikern, aber er trägt ständig Restalkohol in sich und je nach Menge benimmt er sich überheblich und zynisch, die lustigen Phasen sind längst vorbei.
Du sollst wissen, was Dich an der Seite dieses Mannes erwarten kann. Wenn Du dazu nicht bereit bist, trenne Dich von ihm.
Das mußte ich Dir schreiben, denn ich habe jede Menge praktische Erfahrung.

Liebe Endspurt,
vielen Dank für deine Worte

Wie hälst du das nur so lange aus? Weiß dein Mann denn, was du alles tust? Ich habe mir schon überlegt, ob ich meinem 'Mann' diese ganzen Beiträge hier zeige - in der Hoffnung, dass er erschüttert ist, einen Schock erleidet, wenn er liest, was andere darüber denken.

Wie viel Bier trinkt denn dein Mann heute täglich? Meiner ist ja nie - wirklich nie - betrunken. Klar, er trinkt bis zu einem bestimmten Limit. Und natürlich braucht er irgendwann mehr, um dieses Limit zu erreichen. Oh, es ist so traurig. Gerade dieser Tage bin ich mir so sehr bewusst, dass ich ihn Liebe und dass diese Liebe schmerzt.

Schlimm finde ich ja auch, dass man mit diesem Problem ganz alleine dasteht. Keiner kriegt etwas mit - weder die Familie, noch andere. Freunde haben wir nicht. Wir sind eher Einzelgänger. Mich wundert nur, dass er das Bier abends auf der Terrasse trinkt. Das können doch die ganzen Nachbarn sehen. Habe schon überlegt, ob ich ihn mal darauf anspreche, ob ihm das denn nicht peinlich ist, wenn jeder die Menge sieht, die er da täglich in sich hineinschüttet. Sollte ich das denn tun?

Wie erträgst du das jeden Tag? Die Bierfahne und schon überhaupt, wenn er die Flasche oder die Dose öffnet - fürchterlich dieses Geräusch. Kauft dein Mann immer Bierkästen oder bringt er sich einzelne Flaschen oder Dosen mit? Kannst du denn seine Nähe noch ertragen? Wie kann man das 25 Jahre aushalten? Ich wollte, ich wäre so stark wie du.

Interessant finde ich, dass dein Mann auch nur Bier trinkt. Dann hat man einen Vergleich. Mit Wein oder Schnaps ist das ja eher nicht zu vergleichen.

Erzähle mir bitte mehr von deinen Erfahrungen. Deshalb bin ich ja auch mehr oder weniger an die 'Öffentlichkeit' gegangen.

LG
Strandnixe

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
5. Juli 2005 um 14:56
In Antwort auf sigrun_12548218

?????
...warum man sich so etwas antut?
Gute Frage, weil so eine Erkenntnis sehr bitter ist.
Weil man den Gedanken bekommt, wertvolle Jahre vergeudet zu haben. Man hilflos einem Menschen gegenüber steht, den man mal sehr geliebt hat...., da fällt eine Entscheidung schon schwer.

Na ja,
selbstmitleid über "vergeudete jahre" wird auf dauer weder dir noch deinem partner irgendwie helfen, meine ich. na ja, das ist alles eben auch "co", dieses ewige hinauszögern vom handeln. manche brauchen eben jahre und jammern dann hinterher über die "vergeudete zeit".
es wird langsam zeit, dass du die theorie in die praxis umsetzt. nach all den monaten.....findest net?!

tu endlich was. carpe diem.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
11. Juli 2005 um 18:06

Nicht überstürzen.
In meinem Freundeskreis trinken die Männer (25-30 Jahre) fast alle täglich (also abends) 3/4 Bier. Mein Exfreund tat das auch. Solange das Bier nicht "gebraucht" wird, sondern als Genußmittel verstanden wird, finde ich das auch nicht schlimm. Und bei 5 Bier von Alkoholikern zu sprechen finde ich doch reichlich überzogen. Der Vater einer Freundin von mir ist Alkoholiker gewesen und trocken. Da wurden andere Mengen konsumiert. Ab 40% aufwärts. Du solltest die Gesamt-Situation beobachten und sicht übertrieben kleinlich reagieren. Wenn er es nicht schon morgens braucht um fit zu werden und es für ihn lediglich zu einem gemütlichen Abend dazugehört (wie für den anderen die Zigarette in gemütlicher Runde) dann laß ihm das Laster. Jeder hat nämlich eins.
Gruß, Antje.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
12. Juli 2005 um 9:27
In Antwort auf bvzsi_12562341

Nicht überstürzen.
In meinem Freundeskreis trinken die Männer (25-30 Jahre) fast alle täglich (also abends) 3/4 Bier. Mein Exfreund tat das auch. Solange das Bier nicht "gebraucht" wird, sondern als Genußmittel verstanden wird, finde ich das auch nicht schlimm. Und bei 5 Bier von Alkoholikern zu sprechen finde ich doch reichlich überzogen. Der Vater einer Freundin von mir ist Alkoholiker gewesen und trocken. Da wurden andere Mengen konsumiert. Ab 40% aufwärts. Du solltest die Gesamt-Situation beobachten und sicht übertrieben kleinlich reagieren. Wenn er es nicht schon morgens braucht um fit zu werden und es für ihn lediglich zu einem gemütlichen Abend dazugehört (wie für den anderen die Zigarette in gemütlicher Runde) dann laß ihm das Laster. Jeder hat nämlich eins.
Gruß, Antje.

Hallo Antje,
deine Worte tun ja soooo gut. Jetzt bin ich wieder ein bisschen zuversichtlicher Du hast vollkommen Recht. Eigentlich sehe ich das auch so. Aber ich habe mich inzwischen schon so stark reingesteigert, dass ich es, selbst wenn er nur einen Schluck Bier nehmen würde, einfach nicht mehr riechen kann. Ich merke ja auch, dass er momentan bemüht ist, nicht jeden Tag zu trinken. Aber es fällt ihm doch sehr schwer. Aber immerhin schafft er es auch mal ohne auszukommen.

LG
Strandnixe

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
21. Juli 2005 um 8:40

So siehts momentan aus
Letzten Samstag hatten wir ein Familienfest und da wurde natürlich reichlich getrunken. Als wir nach Hause fuhren - ich musste natürlich fahren - sagte er, er möchte sich noch ein Bier von der Tankstelle mitnehmen. Da bin ich fast ausgerastet, was ich ja sonst nie tue. Wir holten natürlich das Bier und ich sagte ihm, dass das nicht so weiter gehen kann. Und dass ich wissen wolle, ob er nicht aufhören will oder nicht kann. Er meinte, dass er nicht mit mir streiten wolle. Ich sagte, ich auch nicht. Dass ich doch nur mit ihm reden will. Da sagte er, ich solle erst mal mit dem Rauchen aufhören und dann sehen wir weiter. Dazu muss ich sagen, dass ich 2/3 weniger rauche als er.

Am nächsten Tag trank er kein Bier und die nächsten beiden Tage auch nicht. Hat ihm wohl doch zu Denken gegeben. Dennoch bin ich weiterhin ziemlich reserviert, weil ich ja nicht weiß, ob das nur eine kurze Phase der Besserung ist. Ich sprach ihn auch noch einmal darauf an, dass ich merke, dass er sich bemüht und dass ich keine Lust hätte so weiterzumachen wie bisher. Sprich, dass ich ihn verlassen werden, wenn sich nichts Grundlegendes ändert. Ich sagte auch, dass wenn ihm das Bier wichtiger wäre, er mir das sagen solle. Da meinte er: Das wäre ja schlimm, wenn es so wäre.

Gestern traf er sich mit Geschäftskollegen zum Biertrinken, was alle paar Wochen mal vorkommt. Dagegen sage ich ja auch nichts. Wenn es nur ab und zu vorkommt. Und wenn er alle drei bis vier Tage trinkt, werde ich das auch nicht akzeptieren.

Jetzt bin ich gespannt, wie es weitergehen wird. Was die nächsten Tage und Wochen bringt. Ich bin wirklich fest entschlossen ihn zu verlassen, wenn er nicht durchhält. Und das weiß er.

Jetzt geht's mir auch besser, weil ich endlich mit ihm gesprochen habe

LG
Strandnixe

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
21. Juli 2005 um 9:46

Zur Frage Sucht
Also...selbst ein Bier täglich kann sich zur Sucht entwickeln...so steht es in einschlägiger Literatur...auch wenn die Menge sich niemal erhöht.

FÜr mich persönlich wäre täglich Alkohol zu viel...und wenn es nur ein Schluck ist.

MAl ein Wein oder ein Bier zum essen-klar...warum nicht...aber täglich?

Also das fänd ich schon sehr auffällig

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
14. Juli 2006 um 21:44

Ami1101
hi, bist du online

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
23. Juli 2006 um 20:27
In Antwort auf strandnixe

Aber ...
komischerweise kann er auch mal ohne Bier auskommen. Meistens trinkt er samstags und sonntags kein Bier. Und wenn er mal ein paar Tage keins trinkt, dann wird er auch nicht nervös oder zittrig. Das irritiert mich. Und wenn er vier/fünf Bier getrunken hat, ist er auch nicht betrunken.

Ich weiß ja nicht, wie er früher gelebt hat. Ich weiß nur, dass er da auch ziemlich gut beieinander war. Also denke ich, dass er da auch getrunken hat.

Wenn man doch heute Fernseh schaut, da ist doch jede zweite Werbung für Bier. Auch in Filmen, die trinken ständig Bier.

Wir hatten letztens ein Betriebsfest - Getränke war umsonst. Ihr glaubt nicht, wie viele Männer da Bier getrunken haben. Ich habe einen getroffen, der hatte zwei Stunden später immer noch ein Bierglas in der Hand. Und das war sicher nicht sein erstes.

Ich denke, dass viele Männer trinken, die Frau es zulässt, vielleicht sogar als normal empfindet. Das bleibt doch in der Familie. Wer von Außen kriegt das denn mit? Deshalb wollte ich hier vielleicht auch nur eine Bestätigung für meine Gadanken.

LG
strandnixe

Alkoholiker als freund
hallo mädels.
ich bin seit 14 monaten mit einem mann zusammen und lebe seit fast einen jahr mit ihm in einem kleinen häuschen zusammen mit noch 2 männern. (WG)
peter, mein freund trinkt mindestens 4 bier bis zu 10,12 bier am tag. 4 bier sind auf jeden fall drin und am wochenende wirds dann halt mehr. dazu kifft er noch jeden tag mindestens 4 joints, aber kommt auch ohne gras-konsum längere zeit aus.
da ich vor 3 jahren hier her gezogen bin und niemanden aus dieser gegend kenne außer meinen freund und seinen freundne (genauso alkis) ist es nicht sehr einfach wieder ein neues leben anzufangen. momentan ist er im urlaub in norwegen und kommt am mittwoch zurück. (übrigens hat er für eine woche urlaub 20 liter rotwein und 8 päckchen tabak mitgenommen). mittwoch werd ich schluss machen.
er ist in dieser gegend sehr etabliert. jeder kennt und schätzt ihn. (aus welchem grund auch immer) klar, wenn er betrunken ist, wird er überhaupt nicht aggressiv, sondern überaus lustig, aber ich hab keinen bock mehr darauf, dass er sich jeden abend mut antrinken muss, um mit mir reden zu können. und dann kann er auch super austeilen... und am nächsten morgen weiß er nichts mehr davon, und ich darf ihm dann erklären warum ich "eingeschnappt" bin.
blöderweise trinkt jeder in seinem umfeld bier. ich kenne niemanden seiner freunde die das nicht tun. ich sag ja nichts wenn man am wochenende insgesamt 4 bier trinkt oder ein bissl mehr, aber nicht jeden tag!!!
er könnte nicht mal für mich eine woche ohne bier auskommen und ich glaube das sagt schon alles. strandnixe, ich beende das so schnell wies geht, das hat keinen sinn es länger rauszuschieben.
er wird sich nicht ändern, sonst hätte er es schon längst getan.
liebe grüße,

nele

Gefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !
22. August 2007 um 20:07

Das ist zuviel!!!


"ich habe ein Alkoholproblem. Naja, bewußt war es mir schon immer, nur ist es an diesem Wochenende wieder einmal ausgeartet! Seit Jahren trinke ich und keiner meiner Freunde kennt mich ohne ein Bier in der Hand. Ich habe mir und meinen Freunden immer etwas vorgemacht und wenn es so weiter geht, werde ich meine letzten Freunde und Menschen, die ich liebe, wohl für immer verlieren!
In letzter Zeit raste ich unter Alkoholeinfluß emotional aus! Ich beleidige Menschen, die ich mag und liebe oder ignoriere sie komplett!
Tagsüber trinke ich während der Woche nichts, weil ich als Lkw-Fahrer im Nahverkehr arbeite. Abends müssen es dann mindestens 8-10 halbe Liter Bier sein...und das seit Jahren...
Letzte Woche hielt mich morgens die Polizei an. Ich hatte einen Alkoholwert von knapp unter 0,5 Promille, dabei bin ich am Abend zuvor gegen 22:00 Uhr im Bett gewesen.
Morgens komme ich kaum aus dem Bett und seit Montag gehe ich garnicht mehr zur Arbeit!"

Liebe Strandnixe,

diese Mail habe ich an die anonymen Alkoholiker geschickt, weil ich eingesehen habe, dass ich Alkoholiker bin!
Bei mir ist es ähnlich wie bei Deinem Lebensgefährten. Da Du hier eine Gesprächsrunde begonnen hast, gehe ich davon aus, dass Du Deinen Lebensgefährten wirklich liebst!
Täglich Bier als sozusagenes "Feierabendbier" ist eben nicht normal! Ich habe das immer als Vorwand genommen! Wie sieht es am Wochenende bei Deinem Lebensgefährten aus? Trinkt er da mehr und mit welcher Begründung? Weil Wochenende ist???
Das war zumindest immer meine Begründung! "Immerhin arbeite ich, da kann ich auch am Wochenende mal etwas mehr trinken!!"...sind das auch seine Begründungen?
Wer schrieb den Beitrag mit den "...5 Tafeln Schokolade am Tag?..." Korrekt verglichen!!
Es ist einfach so, dass wir tägliche Nahrungsmittel zum Leben brauchen, das tägliche Bier aber nicht!
Aber selbst wenn, und es soll ja noch Menschen geben, die wirklich nur ein Bier am Abend zum Essen trinken, dann sind 5 bis 6 Flaschen eindeutig zuviel! Ich trinke fast das Doppelte am Abend, habe keinen Bierbauch und keine Alkoholikernase!
Bin kreativ, sobald ich ein paar Flaschen "intus" habe! Werde nicht so leicht betrunken, denn ich kann mittlerweile so einiges vertragen! Allerdings hält sich meine Unternehmungslust in Grenzen...gehe nur noch mal gerne auf Partys und in Kneipen! Das kann es nicht sein und ich werde jetzt etwas dagegen tun!!!!
Drück bitte Deinem Lebensgefährten nicht die Pistole auf die Brust, damit würdest Du alles verschlimmern!







Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
21. November 2007 um 19:41
In Antwort auf robin_12304268

Das ist zuviel!!!


"ich habe ein Alkoholproblem. Naja, bewußt war es mir schon immer, nur ist es an diesem Wochenende wieder einmal ausgeartet! Seit Jahren trinke ich und keiner meiner Freunde kennt mich ohne ein Bier in der Hand. Ich habe mir und meinen Freunden immer etwas vorgemacht und wenn es so weiter geht, werde ich meine letzten Freunde und Menschen, die ich liebe, wohl für immer verlieren!
In letzter Zeit raste ich unter Alkoholeinfluß emotional aus! Ich beleidige Menschen, die ich mag und liebe oder ignoriere sie komplett!
Tagsüber trinke ich während der Woche nichts, weil ich als Lkw-Fahrer im Nahverkehr arbeite. Abends müssen es dann mindestens 8-10 halbe Liter Bier sein...und das seit Jahren...
Letzte Woche hielt mich morgens die Polizei an. Ich hatte einen Alkoholwert von knapp unter 0,5 Promille, dabei bin ich am Abend zuvor gegen 22:00 Uhr im Bett gewesen.
Morgens komme ich kaum aus dem Bett und seit Montag gehe ich garnicht mehr zur Arbeit!"

Liebe Strandnixe,

diese Mail habe ich an die anonymen Alkoholiker geschickt, weil ich eingesehen habe, dass ich Alkoholiker bin!
Bei mir ist es ähnlich wie bei Deinem Lebensgefährten. Da Du hier eine Gesprächsrunde begonnen hast, gehe ich davon aus, dass Du Deinen Lebensgefährten wirklich liebst!
Täglich Bier als sozusagenes "Feierabendbier" ist eben nicht normal! Ich habe das immer als Vorwand genommen! Wie sieht es am Wochenende bei Deinem Lebensgefährten aus? Trinkt er da mehr und mit welcher Begründung? Weil Wochenende ist???
Das war zumindest immer meine Begründung! "Immerhin arbeite ich, da kann ich auch am Wochenende mal etwas mehr trinken!!"...sind das auch seine Begründungen?
Wer schrieb den Beitrag mit den "...5 Tafeln Schokolade am Tag?..." Korrekt verglichen!!
Es ist einfach so, dass wir tägliche Nahrungsmittel zum Leben brauchen, das tägliche Bier aber nicht!
Aber selbst wenn, und es soll ja noch Menschen geben, die wirklich nur ein Bier am Abend zum Essen trinken, dann sind 5 bis 6 Flaschen eindeutig zuviel! Ich trinke fast das Doppelte am Abend, habe keinen Bierbauch und keine Alkoholikernase!
Bin kreativ, sobald ich ein paar Flaschen "intus" habe! Werde nicht so leicht betrunken, denn ich kann mittlerweile so einiges vertragen! Allerdings hält sich meine Unternehmungslust in Grenzen...gehe nur noch mal gerne auf Partys und in Kneipen! Das kann es nicht sein und ich werde jetzt etwas dagegen tun!!!!
Drück bitte Deinem Lebensgefährten nicht die Pistole auf die Brust, damit würdest Du alles verschlimmern!







Brauche mal deine Hilfe
Hallo Strandnixe,

bin neu hier und brauche mal einen sehr guten Rat. Ich habe mich hier angemeldet weil ich nicht mehr weiter weiß. Also ich schildere mal kurz mein Problem. Ich hatte 2 Jahre lang einen Alkoholiker zum Freund und mit ihm sehr viel durchgemacht. Jetzt bin ich mit meinem neuen Partner auch schon bald 3 Jahre zusammen und es wäre eigentlich auch alles O.K. wäre die Sache mit dem Alkohol nicht. Ich muss aber gleich vorab sagen er ist kein Alkoholiker, er trinkt aber trotzdem von 7 Tagen an 5 Tagen Bier. Er ist zwar nicht betrunken aber ich habe trotzdem ein Problem damit wenn er Bier trinkt. Ich selbst trinke gar nichts und finde es viel wenn man an 5 Tagen die Woche 3-4 Bier trinkt. Vielleicht kannst du mir helfen wie ich es hinbekomme daß ich damit kein Problem habe oder was ich tun kann um damit klar zu kommen, er sagt ganz klar er findet es normal und wird es auch nicht reduzieren.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
24. Mai 2008 um 20:51

Hallo Strandnixe
Ich habe das gleiche Problem mit meinen Mann.
Ich habe schon ein paarmal mit ihm gesprochen aber er nimmt es nicht an im gegenteil das artet dann immer im streit aus. Ich weiß nicht mehr weiter. ich bin langsam an einen Punkt angekommen wo ich nicht mehr kann und spiele schon mit dem Gedanken mich von Ihn zu trennen.Warum sieht er es nicht ein. Er kann nicht auf sein Bier verzichten und das sind auch täglich 3-5 Flaschen.Kann mir jemand einen guten Rat geben.
Danke Eure Dani

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
25. Mai 2008 um 1:35
In Antwort auf marya_12906980

Hallo Strandnixe
Ich habe das gleiche Problem mit meinen Mann.
Ich habe schon ein paarmal mit ihm gesprochen aber er nimmt es nicht an im gegenteil das artet dann immer im streit aus. Ich weiß nicht mehr weiter. ich bin langsam an einen Punkt angekommen wo ich nicht mehr kann und spiele schon mit dem Gedanken mich von Ihn zu trennen.Warum sieht er es nicht ein. Er kann nicht auf sein Bier verzichten und das sind auch täglich 3-5 Flaschen.Kann mir jemand einen guten Rat geben.
Danke Eure Dani

Der Mann ist krank, suchtkrank,
oder alkoholkrank. Am besten du gehst mal zu einer Beratungsstelle. Dort gibt es Gruppen für Angehörige. Das wäre mal der erste Schritt, denn jeder Abhängige hat einen Co-Abhängigen, der in in der Sucht unbewußt und natürlich auch ungewollt unterstützt. Du solltest erfahren, was da abläuft.Noch zwei Buchtipps:
"Das Maß ist voll. Für Angehörige von Alkoholabhängigen."
"Familienkrankheit Alkoholismus. Im Sog der Abhängigkeit."
Gruß Melike

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
28. Mai 2008 um 14:16

Bei meinem Vater
war das auchso über Jahre hat sich das gesteigert. Und selbst heute (nach 24 Jahren) hat sich das nicht geändert. Er hat mitlerweile Gicht und Zucker !! Aber auch das hindert ihn nicht.
Es gab immer mal Phasen, wo er es kuz gelassen hat, aber solange man selber nicht weiß das es falsch ist, wird das nicht aufhören.
Mein Vater trinkt übrigens mittlerweile 12-15 Flaschen (ebenfalls feierabendbier....ha ha ha)

Ich weiß das klingt nicht ermutigent, aber so ist meine Erfahrung.

LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
26. Februar 2009 um 21:52

Es ist schon seltsam
wie sich die Dinge, die ich hier gelesen habe, wiederspiegeln. Es nur eine Bestätigung in meiner Ehe, nur das es meine Frau ist die ihre min. 5 Flaschen Bier jeden Tag trinkt. Es fing ganz harmlos an. Wir sind 27 Jahre verheiratet und am Anfang wo wir uns kennen gelernt haben, trinkte sie hin und wieder mal eine Flasche Bier.
Unbemerkt wurde es mit der Zeit mehr. Ja, unbemerkt, wer denkt schon das man von "Bier" süchtig werden kann. Nach dem Motto "Bier ist doch nicht schlimm". Das hat mir aber vor ca. einem Jahr etwas mehr nachdenklich gemacht und mir große Sorgen und kummer bereitet. Es fing an als ich leere Bierflaschen im "Kleiderschrank" gefunden habe , die ich ersteinmal rausgenommen und im Kasten gelegt habe.Ich sprach sie erst einmal nicht darauf an. Als ich nach einiger Zeit nochmals nachschaute, wieder leere Flaschen! Ich sprach sie darauf an und sie verharmloste das "keine Ahnung wie die da hinkommen".
So, jetzt fing ich an (vll schon zu spät) mich mit dem Thema Alkohlismus intensiv zu beschäftigen. Nach etlichen Gespräche mit meiner Frau, wo auch versprochen wurde weniger zu trinken, mit Selbshilfegruppen und mit unseren Hausarzt, habe ich es aufgegeben. Ich habe eingesehen und was mir immer wieder gesagt wurde, solange sie selbst es nicht einsieht, das sie süchtig ist, kann ich da nicht weiter helfen. Ich habe sie schon einmal verlassen, wegen der Sucht, bin aber wieder zu ihr zurück gekommen, mit dem versprechen das sie......... .
Ich bin mittlerweile ein nervliches Wrack und weiß leider nicht mehr weiter. Ich denke, ich werde sie entgültig verlassen.
Trotz das dieser Threat schon etwas älter ist, wollte ich mal meine Erfahrung hier schreiben. Alkohol wird immer ein Thema sein, leider.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
11. April 2010 um 11:48
In Antwort auf xun_12645887

Es ist schon seltsam
wie sich die Dinge, die ich hier gelesen habe, wiederspiegeln. Es nur eine Bestätigung in meiner Ehe, nur das es meine Frau ist die ihre min. 5 Flaschen Bier jeden Tag trinkt. Es fing ganz harmlos an. Wir sind 27 Jahre verheiratet und am Anfang wo wir uns kennen gelernt haben, trinkte sie hin und wieder mal eine Flasche Bier.
Unbemerkt wurde es mit der Zeit mehr. Ja, unbemerkt, wer denkt schon das man von "Bier" süchtig werden kann. Nach dem Motto "Bier ist doch nicht schlimm". Das hat mir aber vor ca. einem Jahr etwas mehr nachdenklich gemacht und mir große Sorgen und kummer bereitet. Es fing an als ich leere Bierflaschen im "Kleiderschrank" gefunden habe , die ich ersteinmal rausgenommen und im Kasten gelegt habe.Ich sprach sie erst einmal nicht darauf an. Als ich nach einiger Zeit nochmals nachschaute, wieder leere Flaschen! Ich sprach sie darauf an und sie verharmloste das "keine Ahnung wie die da hinkommen".
So, jetzt fing ich an (vll schon zu spät) mich mit dem Thema Alkohlismus intensiv zu beschäftigen. Nach etlichen Gespräche mit meiner Frau, wo auch versprochen wurde weniger zu trinken, mit Selbshilfegruppen und mit unseren Hausarzt, habe ich es aufgegeben. Ich habe eingesehen und was mir immer wieder gesagt wurde, solange sie selbst es nicht einsieht, das sie süchtig ist, kann ich da nicht weiter helfen. Ich habe sie schon einmal verlassen, wegen der Sucht, bin aber wieder zu ihr zurück gekommen, mit dem versprechen das sie......... .
Ich bin mittlerweile ein nervliches Wrack und weiß leider nicht mehr weiter. Ich denke, ich werde sie entgültig verlassen.
Trotz das dieser Threat schon etwas älter ist, wollte ich mal meine Erfahrung hier schreiben. Alkohol wird immer ein Thema sein, leider.

Bring ihn um, bevor es der Alc und die Zigaretten es tun.
Würde meine Frau mit dem Rauchen oder mit dem Trinken anfangen, wäre es für mich ein Grund für eine Trennung.

Stellt euch vor die Kinder müssen die eigene Mutter beim rauchen oder alc trinken sehen.. SCHRECKLICH.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
2. September 2012 um 20:43
In Antwort auf robin_12304268

Das ist zuviel!!!


"ich habe ein Alkoholproblem. Naja, bewußt war es mir schon immer, nur ist es an diesem Wochenende wieder einmal ausgeartet! Seit Jahren trinke ich und keiner meiner Freunde kennt mich ohne ein Bier in der Hand. Ich habe mir und meinen Freunden immer etwas vorgemacht und wenn es so weiter geht, werde ich meine letzten Freunde und Menschen, die ich liebe, wohl für immer verlieren!
In letzter Zeit raste ich unter Alkoholeinfluß emotional aus! Ich beleidige Menschen, die ich mag und liebe oder ignoriere sie komplett!
Tagsüber trinke ich während der Woche nichts, weil ich als Lkw-Fahrer im Nahverkehr arbeite. Abends müssen es dann mindestens 8-10 halbe Liter Bier sein...und das seit Jahren...
Letzte Woche hielt mich morgens die Polizei an. Ich hatte einen Alkoholwert von knapp unter 0,5 Promille, dabei bin ich am Abend zuvor gegen 22:00 Uhr im Bett gewesen.
Morgens komme ich kaum aus dem Bett und seit Montag gehe ich garnicht mehr zur Arbeit!"

Liebe Strandnixe,

diese Mail habe ich an die anonymen Alkoholiker geschickt, weil ich eingesehen habe, dass ich Alkoholiker bin!
Bei mir ist es ähnlich wie bei Deinem Lebensgefährten. Da Du hier eine Gesprächsrunde begonnen hast, gehe ich davon aus, dass Du Deinen Lebensgefährten wirklich liebst!
Täglich Bier als sozusagenes "Feierabendbier" ist eben nicht normal! Ich habe das immer als Vorwand genommen! Wie sieht es am Wochenende bei Deinem Lebensgefährten aus? Trinkt er da mehr und mit welcher Begründung? Weil Wochenende ist???
Das war zumindest immer meine Begründung! "Immerhin arbeite ich, da kann ich auch am Wochenende mal etwas mehr trinken!!"...sind das auch seine Begründungen?
Wer schrieb den Beitrag mit den "...5 Tafeln Schokolade am Tag?..." Korrekt verglichen!!
Es ist einfach so, dass wir tägliche Nahrungsmittel zum Leben brauchen, das tägliche Bier aber nicht!
Aber selbst wenn, und es soll ja noch Menschen geben, die wirklich nur ein Bier am Abend zum Essen trinken, dann sind 5 bis 6 Flaschen eindeutig zuviel! Ich trinke fast das Doppelte am Abend, habe keinen Bierbauch und keine Alkoholikernase!
Bin kreativ, sobald ich ein paar Flaschen "intus" habe! Werde nicht so leicht betrunken, denn ich kann mittlerweile so einiges vertragen! Allerdings hält sich meine Unternehmungslust in Grenzen...gehe nur noch mal gerne auf Partys und in Kneipen! Das kann es nicht sein und ich werde jetzt etwas dagegen tun!!!!
Drück bitte Deinem Lebensgefährten nicht die Pistole auf die Brust, damit würdest Du alles verschlimmern!







Alkohol und sonst nichts
hallo, interessantes thema und dazu meine erfahrung -

wer durch persönliche probleme mit dem leben hadert, mit der erinnerung, der normalität, schulden und problemen findet oft im alkohol eine zuflucht. der weg zum alkoholiker geht über ca. 3-4 jahre, dann besteht eine extreme abhängigkeit - vom aufdtehen bis zum schlafen geht, ist alkohol das wichtigste. sicherlich gibt es da kreative, schlaue menschen, mann und weib, und man würde sagen, die haben was drauf, aber der alkohol bestimmt ihr leben und ist die nr.1


es gibt gute und chlechte tage, wenn ein mensch viele schlechte hatte, sucht er hilfe und trost, fndet er die nicht, is oft alkohol der retter

ich trinke seit 14 jahren täglich 7 halbe liter bier, egal, was kommt, damit schaffe ich den abend, die nacht, ab 6 uhr abends wird das erste bier geöffnet und dann möchte ich keine gesprächj mehr, keine sorgen, kein stress, dann bin ich inj meiner welt und gut, stehe ich auf und sehe die leeren dosen, heißt es wieder nachschub organiesieren, bei wind und wetter, egal, das geht schon lange so, würde mich jemand m abend aus dieser welt reissen, würde ich sehr azsrasten, verbal und mehr, alkohol ist mein gott, wer also bei seinem partner siese symptome feststellt, anzeichen, ausreden, körpericher verfall sollte sich trennen, es gibt so gut wie keine chance, eine normale beziehung zu leben, ich hab das 10x mal durch, danke sabine

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
5. September 2012 um 7:45

Sucht oder was anderes?
Mal eine andere Situation. Wir haben beide zusammen oft viel Bier getrunken, das Feierabendbier oder eher Biere gehörten dazu.
Nun bin ich aber schwanger und habe von einem Tag zum anderem aufgehört und vermisse es auch nicht. Wars trotzdem Sucht?
Er hat nicht aufgehört, trinkt aber deutlich weniger.

Oft hängt es auch vom Job ab. Mein Mann ist Kraftfahrer. Treffen sich Kollegen auf dem Platz nach der Arbeit, dann gibt es Bier.... Da ist keiner dabei der nein sagt. Und jeder Anlass (Geburtstag usw.) Bier....
In gewisser Weise ist es also leider schon normal, wenn du einen Mann hast der nach Hause kommt und nichts zu tun hat
Wie wäre es mit Hobbys? Oder Bauprojekten. Irgendwas, was seinen Ehrgeiz und seine Aufmerksamkeit fordert.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
16. Juni 2013 um 10:32

Halio bei meinem mann ist es auch soo
wir haben bischen stress ,geldsorgen ,aber alles noch machtbar,er verdient gutes geld ist 49 jahre und tringt gerne mal sein bierchen zum wochenende oder zu feiern aber ok am wochenende trinkt er auch so seine 2bis 4 lieter und raucht 20 ziegaretten nur am abend wenn er die bier trinkt ,auf arbeit raucht er komischer weise ganicht ,er sagt ja kopfsache ,nagut aber letzte zeit also so seit 6 wochen trinkt er auch wenn er von arbeit kommt seine 2 lieter bier vor den 6 wochen ist er von arbeit gekommen und wir haben gemeinsamkaffe getrunken und uns über got und die welt unterhalten ,nun aber kommt er ertwas später nach hause er muss sich ja bier kaufen ,sezt sich am pc und trinkt sein bier ,ich habe gefragt ob er nicht mit mir kaffe trinken möchte wie immer da sagt er ach schatz nee mag kein kaffe nicht böse sein ,soo und das geht nun schohn 6 wochen soo,das ist doch auch nicht normal oder,

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
18. Juni 2013 um 19:38

Ich möchte nicht böse klingen,
vielleicht kenn ichs aus meinem Umfeld auch einfach nicht anders. Aber bei mir im Umfeld ist allein "täglich Bier trinken" schon unüblich... wenn ich dann lese, dass es sich von 2 (2 täglich =14 Bier die Woche, is schon recht viel mMn!) auf bis zu 5 erhöht hat und es dann noch körperliche Anzeichen gibt ist der Verdacht dass es zu viel ist auf jeden Fall bestätigt.... bei deinen weiteren Beschreibungen ist es wohl nicht notwendig zu sagen, dass dein/Ihr Mann ein Alkoholproblem hat. Gerade auch mit Fahne bei der Arbeit aufzutauchen zeigt, dass seine Wahrnehmung beeinträchtigt ist. Ein jeder anderer würde das Bier vor der Arbeit weglassen, weil es nun mal keinen guten Eindruck macht. Das scheint deinem/Ihrem Mann schon völlig egal zu sein... (vorausgesetzt er war mit Fahne bei der Arbeit! Ansonsten hätte er das Bier ja später getrunken). Merkt er, dass sein Alkoholkonsum sich so verstärkt hat?

die Männer die ich so kenne trinken mal zu nem Fußballspiel n Bierchen (was ich völlig legitim finde) oder mal zu nem Grillabend n kühles Fläschchen, aber das summiert sich auf 4-6 Bier im MONAT...

jetzt frage ich, bin ich zu kleinlich? also sind meine als "normal" definierten Biermaße weit unter dem Durchschnitt?



Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
Teste die neusten Trends!
experts-club