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Wie verhalte ich mich und welcher Rat würde meine Situation bessern?...

16. Januar 2012 um 18:10 Letzte Antwort: 20. Januar 2012 um 11:23

Also,
etwas zu meiner person: ich bin 20 jahre alt,habe 2 relativ lange beziehungen hinter mir und bin männlich.meine kindheit wurde trotz einiger sporterfolge zu einer qual für mich.mein vater ist ein polizist,der seine "depressionen" durch alkohol tränkt und meine mutter verkörpert das typische klischee einer psychologin...setzt sich mit problemen anderer auseinander und kann sie selbst nich verarbeiten,was zur gewaltbereitschaft und aggression führt.kurz und knapp verfolgt der alkohol und gewalt mein komplettes leben.ich selbst bin meineserachtens ein guter beziehungspartner,da ich 1. genau das gegenteil meiner eltern verkörpern wollte und 2.ich der typ mensch bin,der die "eine große liebe" als realistisch ansieht.treue,vertrauen,wahrhe it und toleranz waren für mich faktoren,die selbstverständlich zu einer beziehung gehören.

meine geschichte:
wie auch fast jeder habe ich die erste große liebe hinter mir.ich war damals 14 und war mit ihr 3 jahren zusammen.ich war überglücklich,habe mir alles vorstellen können und wollte (so naiv wie ich war) mich für immer mit ihr binden.andere mädchen waren für mich egal,habe mich vom sport und freunden abgekapselt und habe mein komplettes leben auf sie fixiert.wie es also dann dazu kommen musste hatte sie mich betrogen und das monatelang...mit einem bekannten,der zuvor bei mir in der mannschaft spielte..natürlich hatte sie dann schluss gemacht und mir noch vorgegaukelt sie bräuchte zeit,was zum einen stimmte und zwar hatte sie zeit gebraucht sich in ihn zu verlieben.die versprochene wiederaufnahme des kontakts blieb vergebens und durch internetportale konnte ich das resultat der ignoranz dann auch endlich verfolgen.ich war am boden zerstört und habe bei null gestanden.meinen frust ertrank ich mit alkohol und drogen.ich war wie ausgewechselt.ich wurde aggressiv,war jeden tag betrunken und teilweise jeden tag "bekifft" in der schule.zu dieser zeit besuchte ich die oberstufe eines gymnasiums.ich habe meine kompletten plannungen für mein leben,meine sportliche zukunft,mein verhältnis zu meinen freunden und den bezug auf mein "wahres ich" verloren.ich fing an zu lügen und mich in iwelche bettgeschichten hineinzuschmeißen und hatte ein one-night-stand nach dem anderen.mein interesse an beziehungen is flöten gegangen und gänzliche versuche an mich heranzukommen habe ich schon im keim erstickt.mein vater war zur dieserzeit eher mit dem alkohol beschäftigt,als mir beistand und rat zu erteilen und meine mutter war es dann auch wichtiger mich als vollversager hinzstellen.(anekdote: mein familienhaus gehört eher zur oberschicht und meine eltern legen großen wert auf gesellschaftliches ansehen).diese zeit hat mich sehr geprägt und ich hab mir einiges verbaut..durch meinen drogenkonsum und meinen versuch mich durch solche sachen abzulenken bekam ich anscheinend depressionen und ja ich sage anscheinend,da ich der meinung bin,dass ich selbst in diese klassifizierung gerutscht bin und nur ich selbst mich aus dieser lage heraushelfen kann,da depressionen als krankheit anerkannt wird.aber nciht für mich.für mich ist sie eigenverschuldung.naja,zurück zum text...also,als mein leben am seidenen faden hing,da ich selbstmordgedanken hatte,sah ich absolut keine perspektive mehr.nichts interessierte mich mehr und die schule war eher für mich nebensächlich.lehrer,trainer nd mitschüler kamen auf mich zu,weil ich aprubt abnahm und mir die veränderung im gesicht stand.allmählich kristallisierte sich ein für mich besonderes mädchen heraus,die versucht hatte mir helfen und ich verliebte mich in sie bzw gab ich ihr den rest meines schon zerbrochenem herzens.es ging bergauf zu gehen und mein liebesleben wurde besser wie auch meine gesamtsituation.ich fing an wieder zu leben bis zu einem schicksalstag.zuvor begann ich wieder das training aufzunehmen und hatte solangsam mich wieder ans tägliche trainieren gewöhnt,als ich nach einem anstrengendem spiel mich auf die couch schmiess und mit meiner derzeitigen neuen freundin am telefon unterhielt.im nächsten moment werde ich im krankenhaus wach.diagnose: herzmuskelentzündung verbunden mit einer herzrhythmusstörung begründet durch einen angehenden herzinfarkts.da saß ich also im krankenhaus.18 jahre alt und meine sicht zur sportzukunft wurde zerschlage,zumal ich auf einem sportgymnasium war.was mache ich jetzt?was wird jetzt aus mir?wie gehe ich damit um? waren meine fragen.ich fiel wieder in ein loch und meine damalige freundin musste es ausbüßen...ich konnte nicht mehr weg,ich war immer viel zu müde etwas zu erleben und meine laune war nciht gut..doch nach einiger zeit wurde es besser bis sich meine exfreundin meldete und mir sagte wie sehr sie mich vermissen würde und dass sie einen fehler gemacht hätte und blablabla..ich sagte ihr ich wäre glücklich mit meiner neuen beziehung und dass ich meine partnerin lieben würde und als reaktion zeigte sich wut.sie beleidigte mich und beschimpft mich als versager und kiffer und dass ich sowieso nicht ohne sie leben könnte.(anekdote: ich kiffte nicht mehr regelmäßig aber ab und zu konnte ich auch nciht nein sagen).
was dieses telefonat mit ihr bewirkt hatte versteh ich nicht und sehe es als fehler an.ich fing wieder an.ich kiffte öfters nd meine selbstmordgedanken und diese albträume kamen wieder.doch diesmal war ich nciht alleine.meine freundin half mir und ich ging zu einem drogenberater und zu einer psychologen und zu einem herzspezialisten.alle bruchstücke fügte ich solangsam aber sich wieder zsammen.ich war überglücklich.mittlerweile war ich 19 und leben wieder anstzweise normal.dann kam silvester.traditionell bat mich meine freundin zum bleigießen (für alle die das nicht kennen: es ist so eine art ritual,welches verlangt ein bleikügelchen in einem löffel zu erhitzen,damit es flüssig wird und eine zfällige figur einnimmmt,welches durch eine art tabelle zu interpretieren ist,kurz astrogedöhns).natürlich kam bei mir als einziger etwas schlechtes heraus...eine sense..botschafter des todes und unglückes.ich nahm dies als humor,da ich nciht abergläubig bin und machte noch vor versammelter mannschft meine späße.als ich an dem abend mit ihr dann im bett lag und den liebesakt vollziehen wollte schaute sie mich an und sagte sie hätte was schlimmes gemacht.ich schau sie an und mein herz blieb stehen.sie beichtete mir dass sie fremdgegangen wäre nd ich heulte mir die augen aus,aber konnte ihr verzeihen und wollte es wiedre mit ihr ohne pipapo versuchen.aber meine depressionen kamen zum höhenpunkt.eines tages kam alles zsammen.abi,stress mit eltern,stress mit freunden/freundin,albträume,drogen,ängs te wieder verletzt zu werden und die schlaftabletten,die mein vater besaß.
ich war in meinem zimmer,mein vater volltrunkend und meine mutter in der praxis und ich verzweifelt.ich habe geweint und musik gehört.ich schaltete mein handy und mein zimmertelefon aus und bereitete mich vor.kein abschiedsbrief und kein großes abtreten.nur ich und mein zimmer.doch dann rief mein bester kumpel auf dem handy meiner schwester an und sagte er würde mich nciht erreichen können und so kam es dass sie in mien zimmer eintrat und mich "störte".mit schneller stimme sagte ich am handy "sorry ich kann jetzt nciht".er wusste von meinen gednakne und meiner "krankheit" und konnte meine ganze vergangenheit mitverfolgen.mit zittriger stimme befehlte er nur "mach keinen scheiß" und ich legte auf,bittete meine schwester aus dem zimmer zu gehen und schloss ab.ich nahm die 7-fache dosis schlaftabletten die nötig gewesen wäre mich nie wieder aufstehen zu lassen...
3 tage später wurde ich auf der intensivstation wach und bekam mit dass mein bester kumpel krankenwagen und polizei alarmiert hatte und die mein zimmer aufbrachen und meinen fast leblosen körper gefunden haben..bin danach in einer psychatrie gekommen und bin heilfroh,dass ich glück hatte und so einen kumpel habe,aber meine freundin meldete sich nich mehr.sie ließ mich in stich und gab mir keine antwort.ich war trotz des glückes einsam und alleine.bis jtz habe ich von ihr nichts gehört,außer einen geburtstagsgruß ihrer mutter.nun stehe ich wieder auf den beinen aber ich habe in letzter zeit ein mädchen näher kennengelernt,die mein interesse wieder weckt,aber lieben kann ich nciht mehr..trotzdem will ich es mit ihr versuchen.sie sagte mir sie hätte sich in mich verliebt,aber ich konnte nicht darauf antworten.von meiner vergangenheit weiß sie bescheid,aber anfänglich war sie eher ein mittel zum zweck,sprich meine exfreundin vergessen.dies beruhte auf gegenseitigkeit.man kann also sage von einer f***beziehung zu einer ernsten und festen beziehung?wie kann ich mich pushen ihr zu vertrauen?wie kann ich mich pushen überhaupt einem zu vertrauen?wie kann ich wieder lieben lernen?auf alle äußerungen,eindrücke,kommentar en,erfahrungen und ratschläge würde ich mich sehr freuen...
danke im voraus

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17. Januar 2012 um 21:43

Hallo ..
.. so.. hab mir deinen text jetzt mal gründlich durchgelesen.

eines steht fest: du hast es nicht leicht mit deinem leben.
aber: das heisst nicht, dass du alleine bist.

du bist 1. nicht alleine mit diesem problem. es könnte dir vielleicht gut tun mit anderen darüber zu reden, denen es ähnlich gegangen ist bzw geht. sowas hilft mir meistens..

2. Nach einer enttäuschten liebe geht es einmal lange bergab.. das kennt jeder.. das erlebt auch jeder.. aber es WIRD wieder besser. so oft du das auch schon gehört hast, aber an dem satz ist viel realität dran. mit der zeit wird der schmerz weniger und du wirst langsam wieder stabil und machst platz für neues in deinem leben. aber das braucht zeit. viel zeit.. leider.

3. Ich bin 19 und habe auch schon genug sachen erlebt, die in mir selbstmordgedanken ausgelöst hatten; ABER ich habe es dann nie durchgezogen. und zwar weil ich es meiner familie und meinen freunden schuldig bin da zu sein!

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20. Januar 2012 um 1:48
In Antwort auf an0N_1207733299z

Hallo ..
.. so.. hab mir deinen text jetzt mal gründlich durchgelesen.

eines steht fest: du hast es nicht leicht mit deinem leben.
aber: das heisst nicht, dass du alleine bist.

du bist 1. nicht alleine mit diesem problem. es könnte dir vielleicht gut tun mit anderen darüber zu reden, denen es ähnlich gegangen ist bzw geht. sowas hilft mir meistens..

2. Nach einer enttäuschten liebe geht es einmal lange bergab.. das kennt jeder.. das erlebt auch jeder.. aber es WIRD wieder besser. so oft du das auch schon gehört hast, aber an dem satz ist viel realität dran. mit der zeit wird der schmerz weniger und du wirst langsam wieder stabil und machst platz für neues in deinem leben. aber das braucht zeit. viel zeit.. leider.

3. Ich bin 19 und habe auch schon genug sachen erlebt, die in mir selbstmordgedanken ausgelöst hatten; ABER ich habe es dann nie durchgezogen. und zwar weil ich es meiner familie und meinen freunden schuldig bin da zu sein!

"aber" ?
Familie?ich habe keine familie und ich hatte noch nie eine familie.ich defieniere familie als gruppierung von menschen,die sich gegenseitig respektieren,füreinander da sind,sich lieben und immer einen unterstützen...nein,mein freund sowas habe ich nicht also kann ich sagen ich wäre in der hinsicht keinem was schuldig.natürlich der faktor freunde spielt dabei eine rolle,aber letztendlich muss ich an mich denken.natürlich der selbstmordversuch war auf gut deutsch scheiße,aber es ist nun mal passiert und auch nicht mehr zurückzudrehen.ich glaube,dass du meinen text jetzt doch nciht mit der nötigen sorgfalt gelesen hast...oder du willst was anderes ausdrücken mit deinem kommentar.trotzdem bedanke ich mich auch bei dir für deinen eindruck..

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20. Januar 2012 um 11:23
In Antwort auf vigdis_12157620

"aber" ?
Familie?ich habe keine familie und ich hatte noch nie eine familie.ich defieniere familie als gruppierung von menschen,die sich gegenseitig respektieren,füreinander da sind,sich lieben und immer einen unterstützen...nein,mein freund sowas habe ich nicht also kann ich sagen ich wäre in der hinsicht keinem was schuldig.natürlich der faktor freunde spielt dabei eine rolle,aber letztendlich muss ich an mich denken.natürlich der selbstmordversuch war auf gut deutsch scheiße,aber es ist nun mal passiert und auch nicht mehr zurückzudrehen.ich glaube,dass du meinen text jetzt doch nciht mit der nötigen sorgfalt gelesen hast...oder du willst was anderes ausdrücken mit deinem kommentar.trotzdem bedanke ich mich auch bei dir für deinen eindruck..

Hallo Thomas,
ich kann deinen Kummer sehr gut verstehen. Wir alle wünschen uns diese Familie/Eltern, die uns tragen, helfen unterstützen, vorallem solange wir Kinder sind. Aber ganz viele von uns müssen dies vermissen, weil die Eltern oft selbst nicht geben können, was sie nicht erfahren haben und so setzt sich alles fort von Generation zu Generation. Aber dennoch sind unsere Familien, Beziehungen dazu da uns zu entwickeln und zu lernen. Schau nach vorne, hol dir notfalls Hilfe und dann starte in dein Leben und häng dich nicht an Erwartungen, die sich nie erfüllen. Du hast alle Möglichkeiten aus deinem Leben etwas zu machen, wenn du das möchtest.
Du kannst dich mal mit der Logotherapie beschäftigen. Sie beschäftigt sich mit der Sinnsuche und ist sehr hilfreich auch bei Depressionen. Leider wird sie nicht bezahlt , ist aber eine Kurzzeittherapie.
Lieben Gruß
Melike

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